50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen (Mikael Krogerus)

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22 Kommentare zu „50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen (Mikael Krogerus)“

  1. Felicitas sagt:

    50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen
    Ein wirklich gut gelungenes Buch! Wer mit Menschen zu tun hat, sich für die eigene Entwicklung interessiert und noch dazu Methodensammlungen gerne im Koffer hat, der muss dieses Buch kaufen. Ausserdem ist es ein Geschenk, mit dem man jeder Führungskraft eine Freude machen kann, weil es einfach hilfreich und erhellend ist.

  2. Selim sagt:

    Warum Sie aus Ihren Fehlern nicht klug werden
    Das Black-Swan-Modell gibt Antwort. Genauer gesagt, Bertrand Russel. Doch zum Schluss müssen die Autoren dieses Buches zugeben, dass es sich bei der Absage an das Ursache-Wirkungs-Prinzip um eine These und nicht um ein Modell handelt. Schade, dass dies erst auf Seite 110 steht und nicht gleich zu Beginn. Denn die 50 Erfolgsmodelle mögen noch so schön daherkommen, das Leben und seine Tücken können sie eben nur so erklären, wie wir es von der Ratgeberliteratur und Motivationsseminaren her kennen. Zwar stellen Mikael Krogerius und Roman Tschäppeler ihrer Modellschau eine Gebrauchsanweisung voran, die wie all ihre Texte in gehobener, verdichteter und eingängiger Werbersprache verfasst ist. Aber die Sehnsucht nach einfachen Lösungen und Rezepten ist in der Regel so gross, dass man das Kleingedruckte schnell wieder vergisst. Falls man es überhaupt zur Kenntnis nahm.

    Die Verpackung der vorgestellten Welterklärungen ist so unverschämt gut gemacht, dass man kaum spürt, wie stachelig der Inhalt ist. Als ob man als Zuhörer einer Vorlesungsreihe die Erlaubnis erhalten hätte, den Professoren nur die letzten fünf Minuten zuhören zu müssen, nimmt man von jedem Thema nur das gekonnt vorgetragene Summary mit. Und natürlich das Tafelbild. Denn nach den ein- bis zweiseitigen Texten folgt jeweils das Highlight, die passende Illustration von Philip Earnhart. Sie sind meist so gut auf den Punkt gebracht, dass dieses kleine schwarze Büchlein mit Bestimmtheit zu den Kopiervorlagen von Seminarleitern aller Art gehören wird. Das Dumme ist nur, dass damit auch Botschaften eine neue Legitimation erhalten, die eigentlich nicht mehr zeitgemäss sind. Ob Herr Maslow aufgrund neuer Erkenntnisse seine Pyramide neu zeichnen oder gar einreissen würde, wird ebenso wenig in Frage gestellt wie statische Persönlichkeitsmodelle oder idealistische Vorstellungen zur Teambildung. Als Zuhörer dieser faszinierenden Vorlesungsreihe muss man gegenüber Fremdbeeinflussungen schon sehr resistent sein, um nicht daran zu glauben, mit dem richtigen Modell lasse sich alles in den Griff bekommen. Das ist das Stachelige.

    Obwohl ich nicht der Meinung bin, die 50 vorgestellten Modelle seien auch wirklich die besten, bin ich von der Präsentation stark beeindruckt. An traditionellen Bildungsinstituten lernt man diese Handwerkskunst längst nicht mehr. Ich war daher alles andere als überrascht, dass beide Autoren an der Kaospilot University in Dänemark studierten. Denn als ich in den Neunziger Jahren von diesen Bildungspiloten hörte, düste ich sofort nach Aarhus, um den Initiator Uffe Elbaek kennen zu lernen. Eine Reise, die ich nie bereuen sollte. Was und wie dort gelehrt und gelernt wird, widerspiegelt sich auch in diesem Ratgeber der besonderen Art.

    Mein Fazit: Das Lehrbuch für die Kunst der Präsentation schlechthin. Wer lernen möchte, wie man Theorien und Modelle komprimiert, vereinfacht und veranschaulicht, muss diese Mustersammlung zwingend erwerben. Ob jedes vorgestellte Erfolgsmodell auch tatsächlich die erhofften Resultate bringt, kann jeder selbst herausfinden. Sicher ist, dass die beiden Autoren den Geist der Kaospiloten begriffen und verinnerlicht haben. Und weil mir dieser Geist ebenfalls wichtig ist, sehe ich von einem Bewertungsabzug für allzu Vollmundiges ab.

  3. Innozenz sagt:

    Kaufen!
    Hammerbuch von einem Autor, von dem man in Zukunft noch viel hören will und auch wird. Krogerus erklärt nichts weniger als das ganze Leben in 50 Modellen. Man lacht, staunt, geniesst - und das für weniger Geld als zwei Mal Kino. Ich finde, es lohnt sich!

  4. Afra sagt:

    Erfolgsmodelle als Starthilfe
    Das Buch ist durchaus ernst gemeint, auch wenn es ein wenig skurril daherkommt: 50 Erfolgsmodelle, präsentiert im Miniaturformat, viele Grafiken, vergleichsweise wenig Text. Die Autoren wagen es, mit ihrem kleinen Handbuch für strategische Entscheidungen ein halbes Hundert gängige und relevante Management- und Strategiemodelle auf je einer Doppelseite (samt Grafik) darzustellen nicht wissenschaftlich, dafür nachvollziehbar. Das Ganze ist als Hilfestellung oder Starthilfe gedacht. Jedes Modell, schreiben sie, ist ein Versuch, sich der Wirklichkeit anzunähern. Für den Leser gilt es, die Anregungen aufzugreifen und sie in etwas Eigenes umzusetzen. getAbstract legt das Büchlein allen ans Herz, die sich und ihre Weltanschauungen ganz unverbindlich hinterfragen wollen.

  5. Damian sagt:

    ein geniales Buch
    die wichtigsten Management-Modelle und - Theorien kurz und knackig dargestellt. Gehört ind Handgepäck eines jeden Trainers und Beraters.

  6. Castor sagt:

    Vereinfachend, pragmatisch, zusammenfassend, visuell, struktuierend. Ein Buch, das Freude macht.
    Die Überschrift meiner Rezension ist die Zusammenfassung dieses kleinen, vor allem auch vom Äußeren her, schönen Buches. Es ist so wie ich Bücher liebe:

    1. Kleines, kompaktes Taschenformat: 9,5 cm breit x 14,7 cm hoch

    2. Abgerundete Ecken (Hardcoverumschlag und Buchseiten)

    3. Edles Layout mit Text plus 1 Zitat pro Thema und handgezeichneten Schaubildern

    4. Es hat ein integriertes Buchzeichen

    5. Es hat leere Seiten

    Ein kleines Handbuch also für strategische Entscheidungen. Der Terminus “strategische” Entscheidungen klingt etwas zu hoch gegriffen, die Modelle können auch für ganz normale, individuelle Alltagsentscheidungen angewendet werden. Das Buch teilt die 50 Modelle bzw. Heuristiken in 5 Bereiche ein:

    1. Wie ich mich verbessere.

    2. Wie ich mich besser verstehe.

    3. Wie ich andere besser verstehe.

    4. Wie ich andere besser mache.

    5. Jetzt sind Sie dran: Kleine Zeichenschule

    Das Buch ist inspiriert von Eisenhower, einem Meister der Kürze und Fokussierung. Er sagte: “Was nicht auf einer Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif.” Demzufolge steht das Eisenhower-Prinzip, noch kürzer als in “Wikipedia Zeitmanagement”, an erster Stelle. Alle Entschdeidungen, Erledigungen sollten so umgesetzt werden:

    Eisenhower-Prinzip:

    Wichtig & dringlich: sofort machen.

    Wichtig, aber nicht dringlich: Entscheiden, wann es gemacht wird.

    Nicht wichtig, nicht dringlich: später machen.

    Dringlich, aber nicht wichtig: von jemand anderem machen lassen.

    Alternativ wird dann die Warren Buffett Methode mit dieser Passage erklärt:

    “Eine andere Methode, wie sie ihre Zeit besser einteilen können, wird dem Multimilliardär Warren Buffett zugeschrieben: Machen Sie eine Liste, von allem, was sie heute tun wollen. Beginnen Sie mit der Aufgabe zuoberst auf der Liste, und gehen Sie erst weiter, wenn Sie damit fertig sind. Erledigte Aufgaben auf der Liste durchstreichen.”

    Damit sind Sie im Ton und Stil dieses Büchleins: links meist Text und rechts ein Schaubild. Zur Eisenhower Analyse steht dieses Zitat als Abschluss des Textes auf der linken Seite: “Better late than never. But never late is better.”

    Das Büchlein hat mich in den Flow gebracht, es hat wirklich etwas Glück ausgelöst. Was glücklich macht, steht auf Seite 46 und wurde von Cskikszentmiahyli im Hinblick auf den Flow so definiert: “Es stellt sich ein, wenn man:

    a) konzentriert einer Aktivität nachgeht, die man

    b) selbst bestimmt, die einen

    c) weder unterfordert noch überfordert, die ein

    d) klares Ziel hat und auf die es

    e) unmittelbares Feedback gibt.”

    Als Punkt e) habe ich hier mein Feedback gegeben und gebe 5 x KISS, für das perfekte “Keep it simple & stupid! Ich hätte gerne mehr Bücher in dieser Aufmachung.

  7. Selena sagt:

    Kompaktester Unternehmensberater in Buchform
    Der Kurzführer durch alle möglichen Erfolgsmodelle (auch unkonvenionelle Modelle werden nicht ausgespart)läßt viele Unternehmensberater blass aussehen.

    Ein gelungener Wurf!

  8. Abdul sagt:

    50 Erfolgmodelle
    Dies ist ein Auszug aus der Beschreibung des Buches und ich finde das trifft den Inhalt ziemlich gut. Diese Modelle sind sicher für im Alltag übertragbar. Wer es nicht gelesen hat, verpasst was.

    “Dieses Buch ist für alle geschrieben, die mit Menschen zu tun haben. Egal ob Sie Kindergärtnerin sind oder Hochschullehrer, Pilot oder Topmanager, Sie werden immer wieder vor den gleichen Fragen stehen. Wie treffe ich die richtige Entscheidung? Wie motiviere ich mich oder mein Team? Wie kann ich Dinge verändern? Wie arbeite ich effizienter? Aber auch: Was verraten meine Freunde über mich? Lebe ich im Jetzt? Was will ich?
    Sie finden die 50 besten Modelle, bekannte und unbekannte, die Ihnen in diesen Fragen weiterhelfen. Erwarten Sie nicht Vollständigkeit, erwarten Sie Verblüffendes. Erwarten Sie Anregungen zum Nachdenken. Zudem eignen Sie sich die Art von Wissen an, mit der Sie beim nächsten Abendessen auftrumpfen können: Was ist der Black Swan? Was der Long Tail? Und was das Pareto-Prinzip? Warum vergessen wir immer alles? Wie sollte ich mich in Konfliktsituationen verhalten?
    Das Buch ist ein Arbeitsbuch. Sie können die Modelle abschreiben, ausfüllen, durchstreichen, weiterentwickeln. Egal, ob Sie eine Präsentation machen müssen oder ein Jahresgespräch führen, ob eine schwerwiegende Entscheidung vor Ihnen liegt oder ein langer Streit hinter Ihnen. Egal, ob Sie ihre Geschäftsidee überprüfen wollen oder sich selbst besser kennen lernen- dieses Buch ist Ihre Anleitung.”

  9. Roderic sagt:

    Keine wirkliche Hilfe
    Ich finde, dieses kleine Buch sieht zwar super aus, aber ist keine wirkliche Hilfe bei Entscheidungen. Es werden etliche “Modelle” vorgestellt, aber auf keines wird angemessen eingegangen. Ich habe jedenfalls kein weiteres Wissen erfahren, welches mir in der Praxis wirklich bei Entscheidungen weiter helfen könnte.

  10. Gunner sagt:

    Nur für Methoden-Fans.
    Nettes kleines Büchlein in der Größe einer Taschenbibel, damit man es immer mit sich rum schleppen kann. Besonders, wenn man wissen will, welche Vier-Felder-Matrizen sich Unternehmensberater im Lauf der letzten fünfzig Jahre haben einfallen lassen, leistet dieses Büchlein unschätzbare Hilfe.

    Dabei kommt die Eisenhower-Methode genauso zum Zug wie das SWOT-Modell oder das Arme Hund und Melkkuh-Modell. Die meisten Modelle kennt man, wenn man schon ein paar Managementbücher gelesen hat, aber die Autoren schaffen es durchaus, auch ein paar interessante Exoten zu versammeln. Manche verlassen dabei sogar das Vier-Felder-Muster und nutzen zum Beispiel eine Mindmap.

    Witzig ist, dass die Autoren die Modelle selbst auch nicht hundertprozentig ernst nehmen. Manchmal sind sie nützlich und passen, manchmal nicht. Das Ganze wird zudem noch mit einer Prise Humor gewürzt: “Amerikaner machen etwas, scheitern, lernen daraus, eignen sich Theorie an und versuchen es wieder. Europäer neigen dazu, sich Theorie anzulesen, erst danach etwas zu machen und danach zu scheitern.”

    Zu empfehlen ist das Buch zum schnellen Nachschlagen einzelner Methoden, zur Auffrischung oder auch nur zum Überblick, welche Methoden es gibt. Jede Methode wird auf 2 bis 4 Seiten beschrieben. Das geht schnell, aber nicht in die Tiefe. Macht aber oft nichts, da die meisten Modelle sowieso ziemlich flach sind.

  11. Natalie sagt:

    chice Sammlung von 50 theoretischen Modellen und Entscheidungshilfen
    Dieses Büchlein ist handlich, chic aufgemacht und sehr schön strukturiert. Bilder veranschaulichen die Methoden und dazu passende Sinnsprüche runden die gelungene optische äußerliche wie auch inhaltliche Erscheinung perfekt ab. Durch das praktische Format kann es leicht überall hin mitgenommen werden und als kompaktes Nachschlagewerk dienen. Daher 5 Punkte.

    Als Entscheidungshilfe ist es für sachlich orientierte Menschen sicherlich hervorragend geeignet. Leider stellen wir in Workshops und Diskussionen immer wieder fest, dass vor allem Menschen mit wissenschaftlicher Ausbildung vergessen, dass diese Modelle der verzweifelte Versuch des Menschen sind das komplexe und unberechenbare Leben in einem Modell abzubilden. Viele erliegen dabei immer wieder der Illusion, dass dies auch generell gelingt.

    Doch einmal ganz pragmatisch. Wenn Sie 3 unterschiedliche attraktive Full-Time-Job-Alternativen haben, dann können Sie sich nur für eine entscheiden. Ob diese nach 10, 20 oder 30 Jahren eine gute Entscheidung war oder ob eine andere Wahl besser gewesen wäre, das bekommen Sie mit noch so vielen theoretischen Modellen nicht wirklich heraus. Übrigens, falls Sie Ihren Ehepartner wirklich aufgrund eines Entscheidungsmodells auserkoren haben sollten, erzählen Sie es ihm lieber nicht!

    Sie haben es vielleicht schon erlebt, es klang logisch und gut - und trotzdem ging es schief. Andere Gegebenheiten wirkten erschreckend und stellten sich hinterher als äußerst positive Wendepunkte heraus.

    Wie soll man aber dann Entscheidungen treffen? Auch die Intuition spielt einem immer wieder einmal einen Streich und ist damit auch nicht 100%-ig zuverlässig. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Entscheidungen, zu denen der Kopf und der Bauch “ja” sagen in dem meisten Fällen die besten Entscheidungen darstellen. Daher plädieren wir für eine Kombination aus Sachverstand und Intuition. Und die Intuition kann man entsprechend trainieren.

    Hinweis für die Fachwissen-Fans: Wieso hat der Liebe Gott die wirklich wichtigen Bereiche (Herzschlag, Verdauung, Immunsystem) dem Unbewussten überlassen? Richtig, weil kurz vor dem Aufprall bei Glatteis eine Entscheidungsmatrix über die sinnvollste Reaktion zu lange dauert.

    In der Praxis stellen wir immer wieder fest, dass das Wort “Erfahrungen” so gut wie immer positiv belegt ist. Doch immer wieder stehen genau diese Erfahrungen notwendigen Veränderungsprozessen, möglichen Chancen und der notwendigen Kreativität für Innovationen im Wege. Wie auch die Modelle wird die Erfahrung, oftmals ohne Rücksicht auf den kompletten Kontext, oft unmodifiziert, auf die Zukunft übertragen. Das ist nach unseren Erfahrungen auch der Grund, aus dem viele kopierte Erfolgsmodelle nicht wirklich gut funktionieren. Die Zeit, das Umfeld und auch die Menschen (individuelle Erfolgsfaktoren) in den Unternehmen sind verschieden. Leider bleiben durch das Kopieren auch noch die unternehmensindividuellen Stärken ungenutzt.

    Der Schein trügt, wenn es so aussieht, als ob es immer so funktionieren wird, denn so würde es absolut keine Entwicklung geben, außer durch Fehler. Wer 10 Kilometer mit dem Auto geradeaus gefahren ist und dann die nächsten 5 Kilometer fährt und dabei aber nur noch in den Rückspiegel schaut, der versteht was ich meine. Manchmal geht es eine ganze Zeit gut. Dadurch entsteht der gleiche Eindruck wie bei dem Mann, der aus dem 20. Stock gefallen ist. Bis kurz vor dem Aufprall war alles ganz ausgezeichnet.

    Wer Beispiele aus der Wirtschaft sucht, der sei an die Bankenkrise im Jahr 2009 erinnert, bei dem die Experten und Spezialisten die kompliziertesten Finanzderivate berechnen konnten. Leider fehlte der ganzheitliche Blick, das vernetzte, also systemische Denken. Für die Rettung der Banken wurde der Steuerbürger mit 590 Mrd. Euro an Neuverschuldung und jederzeit in Geld umwandelbare Bürgschaften belastet. Die Modellgläubigkeit brachte damit das Finanzsystem fast an seinen Ruin. Damit kann die Staatsverschuldung von zuvor rund 1.500 Mrd. um über 1/3 steigen. Wenn die 590.000.000.000 Euro an die rund 80.000.000 Bürger verteilt worden wären, dann hätte jeder, vom Säugling bis zu Greis, 7.375 Euro erhalten.

    FAZIT: Ein schöner, gut gegliederter und hilfreicher “Methodenkoffer”, doch bitte in der Praxis nicht überbewerten. Das Leben ist nicht theoretisch - mit schönen Grüßen, Ihr Robert Knitt von der IMBEMA Consult GmbH

  12. Jannik sagt:

    Mager und zu knapp
    Ich fand das Büchlein nicht brauchbar. Es gibt zwar Hinweise auf Erfolgsmodelle ohne aber tief genug zu gehen, um sie anwenden zu können. Es ist in meinen Augen nicht mehr als ein besseres Inhaltsverzeichnis für Bücher, die diese Modelle en detail beschreiben.

    Einziger Pluspunkt: es weckt die Lust, die genannten Modelle zu vertiefen.

    Schade ums Geld.

  13. Altfried sagt:

    Einprägsam und hilfreich
    Bin zufällig über das Büchlein gestolpert. Allein die Matrix auf der ersten Doppelseite rechtfertigt die Anschaffung. Die Modelle sind sehr anschaulich illustriert und mit knappen, aber klaren Texten beschrieben. Ich kannte die meisten der Modelle, aber in dieser gerafften und sehr graphischen Form gewinnen die Modelle an Übersichtlichkeit und können somit leichter im Kommunikationsalltag angewendet werden.

    Ich habe das Büchlein inzwischen schon über 30 mal verschenkt.

  14. Serilda sagt:

    Nichts ist so praktisch, wie eine gute Theorie
    Bei Theorie ist die erste Assoziation zu meist trocken” und praxisfern”. Das ist allerdings mitunter eine falsche Einschätzung, denn Theorien können helfen, Situationen kurz zu analysieren, Phänomene prägnant zu beschreiben und Entscheidungen schnell zu fällen. Wie der Sozialpsychologie Kurt Lewin zu sagen pflegte: Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie”. Und am praktischsten ist eine gute Theorie, wenn man daraus ein Modell entwickeln kann, das einfach und anschaulich ist und bei der Entscheidungsfindung helfen kann.

    Von dieser Idee ist auch das kleine Büchlein 50 Erfolgsmodelle” geprägt. Auf rund 150 Seiten werden 50 Modelle vorgestellt - ohne wissenschaftliche Herleitung, komplizierten Jargon oder vorsichtige Relativierungen. Die Modelle selbst kommen aus allen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Viele sind alte Bekannte - von der Marktmatrix der Boston Consulting Group, über die unvermeidlichen Sinus-Milieus, bis zur Theorie der kognitiven Dissonanz. Einige sind erfrischend neu oder werden in einem ungewohnten Zusammenhang dargestellt.

    Das Ziel des Buches ist es nicht, diese Modelle im Detail zu diskutieren, sondern ihren praktischen Wert bei alltäglichen Entscheidungen herauszustellen. Dabei wird die Eignung sowohl bei persönlichen wie auch geschäftlichen Probleme überprüft. Auf so drängende Fragen wie Wem Sie was schenken sollten” oder Welche Ihrer Geschäftskontakte Sie pflegen sollten” lässt sich leicht eine Antwort finden, wenn man die im Büchlein empfohlenen Modelle zur Rate zieht und ein bisschen nachdenkt. Überhaupt ist das, das Sympathische an den 50 Erfolgsmodellen”: Sie liefern keine Patentrezepte, sondern regen zum Selbstdenken an.

    Am Ende des Bändchens wird der Leser direkt aufgefordert, seine eigenen Modelle zu entwickeln - eine Einladung, der man durch die Inspiration dieses Buches gerne nachkommt. Denn die Autoren stellen ihre Modelle auf so eine unprätentiöse und charmante Weise vor, dass man sich niemals belehrt, aber immer gut unterhalten vorkommt. Dieses entspannte und humorvolle Understatement zeigt sich auch in der Gestaltung: Das Buch sieht aus wie ein kleines, hochwertiges Notizbuch und nicht wenige Leute, die es geschenkt bekommen haben, werden es auch für eins halten.

    Wer jetzt in den Buchladen rennt, um das Buch als Arbeitshilfe für sich oder als ideales Geschenk für Freunde und Kollegen zu kaufen, muss nur eins beachten: Er findet es meist weder in den Abteilungen Wirtschaft” noch Psychologie” oder Lebenshilfe” (wo es überall perfekt hineinpassen würde), sondern eher unter der Rubrik Geschenkbücher” oder sogar Humor”. Denn der Verlag Kein & Aber ist mehr für Satiren als für Ratgeberliteratur berühmt. Aber die 50 Erfolgsmodelle” sind kein Witzbuch oder eine Ansammlung unnützen Wissens a la Fußball unser!”, sondern eine wirklicher Helfer im Alltag und ein Beispiel für praktische Theoriearbeit.

  15. Reynold sagt:

    Schlicht: überbewertet
    Leider sehe ich mich bereits nach dreiviertelstündiger Lektüre dieses Büchleins gezwungen, die gut gelaunte Rezensentenparty zu sprengen. Und zwar mit der schlichten Bemerkung, dass es heillos überbewertet ist. Wie gesagt: Leider.

    Ich beginne einmal bei der Optik, die von manchen Rezensenten über den Klee gelobt wird. Wer schon einmal das Gesangbuch der nordelbisch-lutherischen Landeskirche Hamburg eineinhalb Stunden lang in Händen halten musste, wird ahnen, was diese Pein der Handmuskulatur antut. Mit 9 cm Breite und knapp 15 cm Höhe ist dieses gebundene Format eine echte Zumutung. An dieser Stelle eine gelungene Handlichkeit zu attestieren trifft so lange den Kern der Sache, bis man es liest. Anstrengend! Überhaupt hat bei der gesamten Aufmachungsentscheidung die Form über den Inhalt gesiegt.

    Wer als über Dreißigjähriger die Schriftgröße noch gut findet, sprich: den Text lesen kann, ist entweder Scharfschütze bei der Bundeswehr, oder einer der Grafiker, die meinen, dass die Leserschaft exakt an dieser Altersgrenze halt macht - was sicherlich nicht im Sinne der Konzeptioner dieses Buches ist, bzw. war. Schriftgröße zu mickrig, Typo zu mager, und genau so schlimm ist, dass das leicht cremefarben getönte Papier die kleine schwarze Schrift auf grauen Hintergründen verschluckt, die in den Grafiken z. T. sogar noch kleiner gesetzt ist; all das hat mit Lesevergnügen nichts mehr zu tun, und ist ein wirkliches Ärgernis - im Grunde eine Frechheit.

    Und nun ein paar inhaltliche Anmerkungen. Vieles von dem, was ich als eher triviale Erkenntnisindustrie des ausgehenden 20. Jahrhunderts aus vielen anderen Büchern bereits kenne, ist hier in komprimierter Form und zum Teil in noch trivialerer Weise wieder aufgekocht worden.

    Beispielsweise auf Seite 90, “Wie Sie auf verblüffende Ideen kommen”. Die Grafik ist, wie viele andere in diesem Buch auch, auf das Verständnisniveau von Studienräten zusammengedampft. Die Kreise “Neues”, “Chaos”, “Ordnung” und “Altes” werden in Schnittmengen dargestellt und ein handschriftlich nachgetragenes “Innovationsfeld” ausserhalb dieser Kreise zugefügt. Erkenntisgewinn für die Leser: Neues findet oft ausserhalb existierender Vorstellungswelten statt. Ach?! Banaler geht es kaum noch.

    Insgesamt bietet das Büchlein keine neuen Erkenntnisse, keine Originalität und verharrt auf nervende Weise bei lehrerhaften Grafiken und Skizzen, die mich an das alte Lehrmittelzimmer von Realschulen erinnern. Und genau da ordne ich es ein. Wem es in einer Welt der Spezialisten weiterhelfen soll, bleibt mir schleierhaft. Für Leute, die mal eben ein, zwei Wörtchen mitreden wollen, wenn es um den populären Erkenntniswettstreit beim Sonntagmorgenbrunch geht, ist es ein Zubrot, das man jedoch meiner Meinung nach besser und günstiger bekommen kann.

    Ich hätte gerne 2 Sterne gegeben, aber die ärgerliche Schriftgröße und Typo sowie der ungeschickte Einsatz von Grau- und Schwarztönen gaben mir den Rest.

  16. Arnott sagt:

    Schott 2.0
    Vom großartigen Klappentext angezogen, habe ich mir das Buch gekauft, das ganz im Moleskine-Stil gebunden daherkommt. 50 Erfolgsmodelle - die Frage ist berechtigt, ob das nicht etwas viel versprochen ist. Dennoch: Wer sich schon in diversen Trainings-Seminaren mit den so scheinbar einfachen Modellen langweilen musste, der findet hier alle gängigen (und unterhaltsam exotischen) Modelle, die das Leben so leicht machen sollen. Das ist ungemein kurzweilig. Und kreativ: neben einem klassischen Inhaltsverzeichnis gibt es die Inhaltsübersicht natürlich auch als Modell, eingetragen in die Koordinaten “Ich”, “Andere”, “Handeln” und “Denken”. Schön zum Verschenken - auch an sich selbst!

  17. Roberto sagt:

    Kurzweilig - und nicht ganz ironiefrei
    50 Erfolgsmodelle versammelt diese Bändchen - geschenkig aufgemacht im Moleskine-Look und mit frechen Klappentexten. Das gefällt! Und wer seine Freude an Modellen, Übersichten und sonstigen Skalen hat, die das Leben einfacher machen sollen, wird hier bestens fündig. Wie man Entscheidungen trifft, welcher Modestil in welches Raster passt, wie man schenken soll - der Mensch ist findig, wenn es darum geht, die Realität in überschaubare Bilder zu bringen.

    Zugegeben, um sich ausführlich mit den Modellen zu beschäftigen, ist der Text und die Beschreibung zu knapp. Aber wer einen (nicht ganz - so scheint mir - ironiefreien) Blick auf die Welt der Übersichten werfen möchte, der landet einen Volltreffer.

  18. Anna sagt:

    Absolut Empfehlenswert
    Wieder einmal ein Buch was hält was es verspricht. Kurz, knapp und übersichtlich sind die am häufigsten angewandten Methoden in der Entwicklung von Individuen, Team und Unternehmungen zusammengestellt. Auch auf das Format des Buches (A6)entspricht dem Inhalt. Auf das wesentliche reduziert und einfach um auf Reisen einzustecken.

  19. Arlette sagt:

    Absolut Empfehlenswert
    Wieder einmal ein Buch was hält was es verspricht. Kurz, knapp und übersichtlich sind die am häufigsten angewandten Methoden in der Entwicklung von Individuen, Team und Unternehmungen zusammengestellt. Auch auf das Format des Buches (A6)entspricht dem Inhalt. Auf das wesentliche reduziert und einfach um auf Reisen einzustecken.

  20. Frank sagt:

    enttäuschend
    Das Buch verspricht viel. Es soll helfen Entscheidungen zu treffen, Ratschläge geben und sicher durch Beruf und Alltag führen.

    Zwar ist es klein, handlich und wirklich schön gemacht, ähnlich edel wie ein Moleskin und wartet mit zahlreichen Illustrationen auf, aber der Inhalt überzeugt nicht. Ein Sammelsurium von 50 sogenannten Modellen, welche allzu häufig nur genannt, aber keineswegs auch nur annähernd ausreichend erklärt werden. Etliche der Illustrationen entpuppen sich als absolut unnütz und wären zu Gunsten von ausführlicheren Erklärungen besser weggelassen worden.

    Die eine oder andere Idee lässt sich vielleicht doch noch verwerten, aber alles in allem hätte ich besser daran getan, dem Umschlag Glauben zu schenken. Ich wollte dieses Buch. Auf dem Umschlag steht “Falls Sie jetzt schon wissen, dass Sie dieses Buch wollen, ist es wohl nichts für Sie.”

  21. Panoria sagt:

    enttäuschend
    Das Buch verspricht viel. Es soll helfen Entscheidungen zu treffen, Ratschläge geben und sicher durch Beruf und Alltag führen.

    Zwar ist es klein, handlich und wirklich schön gemacht, ähnlich edel wie ein Moleskin und wartet mit zahlreichen Illustrationen auf, aber der Inhalt überzeugt nicht. Ein Sammelsurium von 50 sogenannten Modellen, welche allzu häufig nur genannt, aber keineswegs auch nur annähernd ausreichend erklärt werden. Etliche der Illustrationen entpuppen sich als absolut unnütz und wären zu Gunsten von ausführlicheren Erklärungen besser weggelassen worden.

    Die eine oder andere Idee lässt sich vielleicht doch noch verwerten, aber alles in allem hätte ich besser daran getan, dem Umschlag Glauben zu schenken. Ich wollte dieses Buch. Auf dem Umschlag steht “Falls Sie jetzt schon wissen, dass Sie dieses Buch wollen, ist es wohl nichts für Sie.”

  22. Aurica sagt:

    wissen ist denken in anderen dimensionen
    das buch ist für jede führungskraft ein absolutes muss! allein schon die sammlung an “weisheiten” ist perfekt. wer sich als ziel gesetzt hat, besser zu werden sollte diese buch lesen, nachdeken und anfangen umzudenken!

    es ermutigt neue wege zu gehen oder alte wege anders zu sehen! perfekt geschrieben und super handlich! auch für den flieger top geeignet… there is no better way!

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