Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 31. Mai 2010 um 11:00 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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64 Kommentare zu „Der Augensammler (Sebastian Fitzek)“
Ein ” Must have” für jeden Thriller Fan Der Augensammler ist wieder einmal ein genial durchdachter Thriller von Herrn Fitzek! Man kann es unmöglich aus der Hand legen, es ist von der ersten oder letzten Seite ( wie man es nimmt) einfach ein gelungenes Werk! Ich bin beeindruckt! Man ist tatsächlich selber Schuld, wenn man es bis zu Ende liest! Naja der Autor hatte ja ausdrücklich davor gewarnt! Von mir gibt es satte 5 Sterne, und wenn es zehn gäbe, hätte ich diese auch vergeben! Ich habe es übrigens in einem Zug lesen
Spannung pur! Was unterscheidet Spannung von Horror oder Splatter? Nicht das Grauen an sich, vielmehr das Talent des Autors den Leser mitzunehmen, einzubinden, zu fesseln und zum Teilnehmer werden zu lassen. Fitzek schafft es mit immer neuen Wendungen und durch geschicktes Agieren mit unterschiedlichen Handlungssträngen, immer neue Vermutungen beim Leser zu erzeugen und hält für den Schluss trotzdem Überraschungen bereit, die das Geschick eines großen Erzählers zeigen.
Dabei werden die einzelnen Szenen nicht durch detaillierte Darstellung ausgeleuchtet, der Raum für die eigene Phantasie, den Fitzek dem Leser lässt, sorgt für den wahren Horror und eine Spannung zwischen Leser, Buch und Autor, bei der nicht immer sicher ist, wer wen verfolgt.
Mich hat das Buch verfolgt, ich versuchte die Gedanken und nächsten Ideen des Autoren zu verfolgen - vielleicht sogar voraus zu ahnen - jede/r war kurze Zeit als Täter gedacht, kurzum: ein Meisterwerk der spannenden Unterhaltung.
Ein Must-have für jede/n der diese Genre liebt und ein Meisterwerk des Autors.
Der Augensammler ist für ein Thriller-Fan ein MUSS! Mein erstes Buch (und ich lese fast ausschließlich nur Thriller), welches ich nicht weglegen konnte. In einem Stück musste das Buch verschlungen werden (also ohne Pausen). Dieses Buch hat 5 Sterne verdient. Für schwache Nerven ist es nicht geeignet, man sollte schon Thriller-Fan sein oder zumindest im Vorfeld wissen, dass dies keine leichte Gutenachtgeschichte ist. Wer es spannend liebt, muss diesen Thriller lesen. Meiner Meinung nach setzt Fitzek mal wieder eins drauf, wo soll das nur hinführen, man kann doch nur 5 Sterne vergeben;)
Ein schlimmer Alptraum! Wie passt der Titel der Rezension zu den fünf Sternen? Nun - es geht um einen harten Thriller. Und mit diesem Werk hat sich Fitzek buchstäblich selbst übertroffen. Die Handlung geht an die Substanz und ist absolut nichts für schwache Nerven. Wer aber einen dramatisch gut durchdachten Thriller der Superlative sucht und Gänsehaut sowie zu Berge stehende Haare in Kauf nimmt, der ist hier wirklich bestens bedient. Zuvor habe ich vor wenigen Wochen den Thriller Sekunde Null gelesen, der mich ebenfalls gefesselt hat. Ich kann beide Werke wärmstens empfehlen.
Der Wahnsinn hat einen Vor- und einen Nachmamen: Sebastian Fitzek! Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R3R16X8EMCI6TU DER Psychothriller DER AUGENSAMMLER von Sebastian Fitzek ist wieder ein Volltreffer. Spannend am Anfang, spannend von Kapitel zu Kapitel und das ganze steigert sich noch bis zu diesem absolut verstörenden Ende… Der Autor warnt sogar ausdrücklich davor es überhaupt zu lesen. Dem kann ich mich in meiner Euphorie nicht anschließen, weil mir DER AUGENSAMMLER wieder ausnehmend gut gefallen hat. Um Längen besser zum Beispiel, als SPLITTER oder DAS KIND.
Und es handelt sich wieder einmal um ein ausgesprochen gruseliges Thema handelt: Kinder werden entführt, Mütter getötet. Augen entfernt…
Ganz am Anfang mache ich mir noch Gedanken, warum ich überhaupt so was Grausiges lese, aber dafür bleibt mir nicht viel Zeit, weil wie gesagt: Spannend von Anfang bis Ende das Ding!
Apropos! Wer Sebastian Fitzeks bisher erschienene Thriller kennt, wird sicher auch schmunzeln. Hie und da taucht nämlich eine Figur aus seinen anderen Büchern auf. Das ist für die Handlung nicht entscheidend, macht einem Fan wie mir aber einfach viel Spaß.
Die schlechte Nachricht: Jetzt heißt es warten, bis der nächste “Fitzek” erscheint … hoffentlich lässt uns Sebastian Fitzek nicht so lange hängen. Im Zweifelsfall lasse ich mir DER AUGENSAMMLER demnächst noch einmal von Simon Jäger vorlesen. (Der Augensammler, Hörbuch 4CDs, gelesen von Simon Jäger)
Gute Unterhaltung bei Fitzeks neuem Bestseller wünscht - Apicula
Fitzeks Thriller, chronologisch:
Die Therapie
Amokspiel
Der Seelenbrecher
Das Kind
Splitter (TB, noch nicht erschienen) -> Gebunden: Splitter
Der Augensammler
PS: Lassen Sie sich nicht irritieren durch die Seiten-Numerierung. Am Ende wird klar, warum das so ist …
Atmen nicht vergessen! Zum Inhalt wurde bereits genug geschrieben, von daher schreibe ich direkt etwas zu meiner Meinung.
Auf den letzten 100 Seiten habe ich fast vergessen zu atmen, so spannend wurde es zum Schluss. Ich habe bereits, wie viele andere, alle Bücher von Herrn Fitzek gelesen und war von jedem sehr begeistert. “Der Augensammler” ist wohl ein wenig eklig, was man vorher nicht so gewohnt war, ist aber nicht jenseits des tolerierbaren, von daher völlig ok. Besonders gelungen ist die Seitenanordnung in absteigender Reihenfolge. Was anfänglich verwundert, mach am Ende (leider!) seinen Sinn.
Ein winziger Wermutstropfen ist, daß ich die Lösung schon vor dem Ende erahnt hatte. Dies macht das Buch aber auf gar keinen Fall uninteressant!
Vielleicht ungewöhnlich, aber auch die Danksagung hat mir sehr gefallen. Ich finde es sehr schön, daß Herr Fitzek quasi ein Autor zum anfassen ist und - meiner Meinung nach - auf dem Teppich geblieben ist.
Nun heisst es wieder warten, warten, warten….bitte schreiben Sie ganz schnell, lieber Herr Fitzek!
Ein Muss in jeder Thriller-Sammlung Der Ex-Polizist Alexander Zorbach schreibt in einer Zeitung über die Verbrechen die um ihn herum begangen werden. Um möglichst authentisch zu sein und als erster die Story zu bringen, hört er den Polizeifunk ab und ist so immer vor allen anderen am Ort des Geschehens.
Seit einiger Zeit gibt es ein neues Monster, das “der Augensammler” getauft wurde. Er tötet die Mutter und versteckt das Kind. Nun muss der Vater innerhalb von 45 Minuten sein Kind gefunden haben, ansonsten wird es sterben.
Als Zorbach jedoch am nächsten Tatort des Augensammlers ankommt, ist plötzlich alles anders, seine Brieftasche wird in der Nähe der Leiche gefunden und eine blinde Physiotherapeutin behauptet plötzlich, mittels Berührung in die Vergangenheit sehen zu können. Sie erzählt ihm, sie habe den Augensammler behandelt und eine Vision gehabt.
Und auf einmal befindet er sich mitten drin im grausamen Kinderspiel des Augensammlers…
Ich habe bis jetzt alle Bücher von Fitzek verschlungen und war begeistert. Genauso ist es mir mit dem Augensammler ergangen.
Es ist eines seiner besten Bücher und zieht einen so sehr in den Bann, dass man sogar essen und trinken vergisst.
Das Tolle an seinen Büchern ist auch, dass er sich immer irgendetwas ausdenkt, womit er den Leser persönlich anspricht bzw. zum Nachdenken anregt.
In diesem Falle ist es die Tatsache, dass die Seitenzahlen rückwärts laufen und das Buch auch mit dem Epilog beginnt. Am Anfang war ich etwas verwirrt und dachte sogar, dass das Buch falsch gebunden ist, aber am Ende macht das alles einen Sinn.
Die Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt, wobei bei fast jedem neuen Kapitel auch die Person wechselt, aus deren Sicht erzählt wird, wobei der Name derjenigen immer über dem Kapitel steht.
So bekommt man einen sehr guten Überblick von allen Seiten, ohne das persönliche Informationen verloren gehen und baut eine Beziehung zu den Figuren auf.
Fitzek versteht es einfach wie kein anderer, einen von Anfang an in seinen Bann zu ziehen, man versucht vergeblich dem Täter auf die Schliche zu kommen und wenn man denkt, man hat die Geschichte aufgedeckt, kommt das Ende und man wird jedesmal überrascht. Stück für Stück lüftet sich das Geheimnis um den Augensammler, bis man am Schluss die komplette Weite des Grauens erfasst.
Er schafft es einfach immer wieder ein gänzlich unerwartetes Ende zu erschaffen, worüber man erst einmal fassungslos nachdenken muss.
Ein Muss für jeden Thriller Fan, der gerne miträtselt und erstaunt werden will.
Wer einmal einen Sebastian Fitzek gelesen hat, wird nicht mehr davon loskommen Sehr geehrter Herr Fitzek,
ich hoffe meine Nachricht erreicht Sie in Ihrem Verlies und die Stimmen in ihrem Kopf sind heute zu zügeln.
Sie sind verrückt - das wissen Sie sicher selbst von der Schwester oder den Ärzten. Aber obendrein sind Sie auch noch wahnsinnig und verstehen es mit Worten zu fesseln. Und das meine ich genau so wie ich es sage.
Eigentlich müsste ich Sie wegen Anleitung zur Selbstverstümmelung anzeigen, da ich mir bei der Lektüre Ihrer Bücher regelmäßig die Nägel abnage. Ich vergesse zu schlafen, zu essen und zu trinken und bin gefangen von ihren spannenden Storys. Wie einen SPLITTER, den man nicht mehr los wird.
DIE THERAPIE im Grunewald hat mir nichts gebracht, da ich einfach zu sehr an DAS KIND denken musste welches DER AUGENSAMMLER in seiner Gewalt hat.
45 Stunden hatte ich Zeit es zu finden und dann sandten Sie mir auch noch diese blinde Physiotherapeutin, die behauptete, rein durch Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können, und gestern hätte sie womöglich den Augensammler behandelt.
Dass damit ein Wettlauf gegen die Zeit begann konnte ich noch nicht ahnen und kaum dachte ich, einen Schritt weiter zu sein nahm die Handlung eine überraschende Wendung.
Ja, Sie spielen ein spannendes AMOKSPIEL mit ihren Lesern. Wer einmal einen Sebastian Fitzek gelesen hat, wird nicht mehr davon loskommen. Bleibt die Frage ob sie ein verkannter SEELENBRECHER sind oder einfach nur der beste Thrillerautor Deutschlands?
Lassen Sie mich raten? Sie wissen es selbst nicht - aber genial sind Sie trotzdem.
ANGSTSPENDER Bei jedem neuen Thriller von Sebastian Fitzek fällt es mir zunehmend schwerer, eine Rezension zu schreiben. Denn immer schwebt die Angst mit, zuviel vom Inhalt preiszugeben. Ich selber lese die Rezensionen zu seinen Büchern nämlich immer erst, nachdem ich das Buch gelesen habe. Genau aus dem einen Grunde: Weil ich vorher NICHTS, aber auch wirklich nichts von der Handlung wissen möchte.
Nun denn … ein paar Dinge darf ich dennoch verraten, denn diese befinden sich auch schon in der Kurzbeschreibung (die ich persönlich allerdings auch immer erst nach dem Lesen des Buches konsumiere): Diesmal begleiten wir ein Stück des Lebens von Alexander Zorbach, einem ehemaligen Polizisten, der aufgrund eines Vorfalles zum Polizeireporter degradiert wurde. Eines Tages wird er mit dem Augensammler konfrontiert, dem er schon eine ganze Weile lang auf den Fersen ist. Dieser Serienmörder bringt zunächst Mütter um, verschleppt dann ihre Kinder und lässt die Väter innerhalb eines Zeitultimatums nach den Kindern suchen. Das I-Tüpfelchen der Grausamkeiten ist die Tatsache, dass den Kinderleichen ein Auge fehlt.
Als ich mit dem Lesen dieses Buches begann, machte sich direkt ein Gefühl in mir breit, welches ich schon aus den anderen Fitzek-Büchern kannte: ANGST. Denn bei jedem Buch von ihm habe ich anfangs Angst, dass ich das Buch nicht verstehen könnte, denn die Geschichten beginnen ja immer an einem Punkt, an dem man zunächst wirklich noch nichts von der Handlung weiß. Und auch, wenn man zwischendurch meint, dass man den Autor und seine Gedankengänge durchschaut hat (immerhin ist ‘Der Augensammler’ bereits sein sechster Roman) so wurde ich auch dieses Mal wieder eines Besseren belehrt. Doch neben der Angst schwebt auch immer die Gewissheit mit, dass der Autor den Leser schon rechtzeitig an die Hand nehmen wird, um ihn zu einem … sagen wir mal … Ende zu führen.
Sebastian Fitzek schreibt unerwartet. Rasant. Ausgetüftelt. Bestens recherchiert. Und unglaublich bildhaft. Ein wenig überrascht hat mich in diesem Buch eine gewisse Grausamkeit, die ich bisher aus seinen Büchern so nicht kannte. Allerdings konnte mich diese Tatsache als hartgesottene Thrillerliebhaberin nicht abschrecken, sondern sie setzte dem Ganzen für mich noch die Krone auf. Natürlich durften auch in diesem Thriller die Szenen nicht fehlen, in denen der Leser schweißnasse Hände bekam.
Doch so toll die Bücher des Autors auch sind: Schrecklich sind immer die Jahre, die zwischen den einzelnen Thrillern liegen. Denn sie dauern weitaus länger an, als die kurze Lesezeit, in der man die Bücher von Sebastian Fitzek verschlingt. Da helfen auch die tollen Danksagungen nicht weiter, von denen Sebastian unbedingt mal ein ganzes Buch schreiben sollte, denn sie lesen sich weg wie Eis in der Sonne und sind für mich immer das Sahnetüpfelchen eines jeden neuen Werkes.
Für den nächsten Fitzek-Thriller habe ich mir jetzt schon etwas vorgenommen: ich werde einen Schnell-Lese-Kurs belegen, denn auch, wenn ich die Seiten nur so inhaliere, dauert es mir immer viel zu lange, bis ich auf die Lösung des Ganzen komme. Wow!!
Fitzek - Der Nervensammler Mit “Der Augensammler” publiziert der deutsche Schriftsteller Sebastian Fitzek seinen bereits sechsten Roman bei Droemer-Knaur.
Diesmal erzählt er die Geschichte von Alexander Zorbach, seines Zeichens traumatisierter Polizist, der nun bei einer Zeitung arbeitet und auf der “Jagd” nach dem Augensammler ist, der kleine Kinder entführt, die Mütter tötet und den Vätern knapp 45 Stunden Zeit gibt, die gekidnappten Kinder wiederzufinden - ansonsten werden sie sterben. Die Zeitung, bei der Zorbach angestellt ist, hat ihm den Namen “Augensammler” gegeben, weil jedem Kind, das getötet aufgefunden wird, das linke Auge fehlt. Leider hat die Polizei keine brauchbare Spur, bis Alexander Zorbach von einer blinden Physiotherapeutin aufgesucht wird, die behauptet, den Augensammler behandelt zu haben - denn sie kann, nur durch Körperkontakt, in die Vergangenheit ihres Patienten schauen. Ein Kampf um Leben, Tod und Zeit beginnt, denn Alexander Zorbach wird zum Hauptverdächtigen ernannt…
Ich bin, seit der Veröffentlichung von Die Therapie, ein begeisterter Fitzek-Fan und von seinen bisherigen Büchern ausgesprochen begeistert gewesen. Er schreibt ungemein spannend, vermag es den Leser zu fesseln und die Handlungsverläufe sind in seinen Romanen so gestaltet, dass eine Wendung die nächste jagt. Er hat eine klare Sprache und formuliert präzise. So auch in diesem Roman.
“Der Augensammler” ist in insgesamt 84. Kapitel gegliedert, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, wobei jeder der entsprechenden Charaktere einen anderen Sprachduktus erhalten hat.
Das Interessante und anfangs Verwirrende ist, dass die Handlung mit dem Epilog beginnt und sich zum Prolog vorarbeitet. Dabei sind auch die Seitenzahlen beim Aufschlagen des Buches mit 442 und am Ende des Romans mit 3 gekennzeichnet. Davon sollten Sie nicht aber nicht verwirren lassen: einfach Buchdeckel aufklappen und loslesen. Dass Sie verwirrt sein werden, dafür sorgt Sebastian Fitzek im Laufe des Geschehens zu Genüge.
Für Leser, die bereits mehrere Romane, wie zum Beispiel den oben genannten “Die Therapie” oder “Das Kind” gelesen haben, hält der Schrifsteller auch noch ein paar Schmunzler bereit, weil ihm Alt-Bekanntes wieder über den Weg laufen wird.
Im Großen und Ganzen bleibt ein gut geschriebener, unterhaltsamer Roman, der absolut zu fesseln weiß und eine Leere zurücklässt, denn nun muss die Fan-Gemeinde wieder längere Zeit ohne neuen Fitzek-Stoff auskommen. Deswegen mein Appell an Sie: Wenn Sie sich entscheiden sollten, einen Sebastian Fitzek-Roman zu lesen, muss Ihnen klar sein, dass Sie süchtig nach seinen Büchern werden - ob Sie wollen oder nicht.
Sebastian Fitzek - Ein Muss für jeden Thrillerfan Beim Aufschlagen des Buches musste ich irritiert feststellen, dass es mit dem Epilog beginnt und mit dem Prolog endet, folgerichtig beginnt das Buch auch entsprechend mit der Seite 442 und endet mit der Seite 1. Doch das sind nur Äußerlichkeiten, die jedoch dazu beitragen, das Buch zu einem ganz Besonderen zu machen.
Dieser Thriller ist der Wahnsinn par Excellence. Schon nach den ersten Seiten hatte ich ein ganz beklemmendes Gefühl, hatte teilweise Angst weiterzulesen, doch die fesselnde Geschichte hat mich vorangetrieben in die Paranoia, die dieses Buch ausmacht. Auf den Inhalt des Buches möchte ich an dieser Stelle gar nicht eingehen, zu bizarr ist die Geschichte. Es wundert mich immer wieder, wie Fitzek es schafft, “immer noch einen draufzusetzen”.
Sein Schreibstil ist klar, schnörkellos, rasant und auf eine besonders tolle Art einfach und sehr bildhaft. Damit peitscht er den Leser regelrecht durch sein Buch, es bleibt keine Zeit durchzuatmen oder über das Gelesene nachzudenken.
Erst auf den letzten Seiten wird dem Leser klar, wer der Augensammler ist. Mich hat die Auflösung umso mehr erschreckt, weil ich mit diesem Ende überhaupt nicht gerechnet habe. Trotzdem ist das Ende - wenn man es überhaupt so nennen darf - logisch.
Für mich ist “Der Augensammler” das mit Abstand beste Buch von Sebastian Fitzek. Ich kann es bedenkenlos jedem Thrillerfan empfehlen.
Psychothriller? Ich bin bisher eine treue Leserin und da ich von “Splitter” extrem begeistert war, konnte ich es bis zum Augensammler kaum erwarten.
Von einem Psychothriller kann man aber nicht sprechen. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht eins seiner Top Bücher. Wer es lesen möchte sollte warten bis es als Taschenbuch erhältlich ist.
Wie zu erwarten: Geniales Buch Wieder ein super Buch meines Lieblingsautors.
Ich hatte schon ab der Mitte eine Ahnung wie das Ende aussehen wird und lag damit sogar richtig. Jedoch schiebe ich das eher auf meine Leseerfahrung als auf den Autor.
Es ist jedenfalls definitiv für jeden Thrillerfan zu empfehlen. Die Seitenzahlen laufen übrigens rückwärts, genauso wie die Kapital. Und das ist gewollt und mir gefällts.
Jedoch fand ich es schade, dass man dieses mal keine Antwort bekam wenn man eine Mail an die im Buch erwähnten E-Mailadressen geschickt hat. ^^
KANN MAN LESEN, MUSS MAN ABER NICHT… Boh wie habe ich mich auf das Buch gefreut weil der Titel doch echt viel verspricht.
Tja, dann kam es natürlich - wie von Amazon gewohnt - pünktlich und ich habe auch gleich die ersten 100 Seiten am Stück gelesen. O.k. die Spannung wird kommen habe ich mir gedacht….
Leider kam das Grauen nicht wirklich. Das Buch ist gut geschrieben, man kann es so “weg” lesen aber der Titel verspricht wesentlich mehr Spannung als tatsächlich drin ist ;o(
Psychothriller? Ich bin bisher eine treue Leserin und da ich von “Splitter” extrem begeistert war, konnte ich es bis zum Augensammler kaum erwarten.
Von einem Psychothriller kann man aber nicht sprechen. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht eins seiner Top Bücher. Wer es lesen möchte sollte warten bis es als Taschenbuch erhältlich ist.
Der neue Fitzek, mit kleinen Schwächen Gleich vorweg: Ich habe noch nicht alle Fitzek Romane gelesen, bisher war ich zwiegespalten, einerseits finde ich die Stories selbst sehr gut und phantastisch geplottet, andererseits habe ich regelmäßig ein Problem mit den Hauptprotagonisten. Das ist bei Alexander Zorbach nicht viel anders. Der arbeitet bei einer Zeitung, wo er weiterhin auf Verbrecherjagd ist, nachdem er seinen Beruf als Polizist nach einem traumatischen Erlebnis aufgeben muss. Während ich den Spannungsbogen gut gemacht finde, fehlt mir das Verständnis für Zorbachs Handlungsweise. Auch die Motive der anderen Figuren sind immer vage, man hat das Gefühl, sie tun das, was der Autor für die Story braucht. Dadurch bekommt man manchmal so ein Reißbrettgefühl. Dennoch (oder deshalb) ist alles gut durchdacht und man findet sich durchaus in einem Lesesog wieder. Was ich mir aber zum ganz großen Lesegenuss noch wünschen würde, das wären fleischigere und blutigere Helden, mit denen man von vorne bis hinten mitleiden kann.
Ansonsten vier gute Spannungspfeile für Sebastian Fitzek und seinen Augensammler!
Fünf Sterne sind zuwenig Eine Rezension in drei Teilen mit Bonusmaterial
Erster Teil: Die Mutter
Es ist ja nicht so einfach, zwei Pubertierende zu einer gemeinsamen Unternehmung zu bewegen. Aber am 02.06.10 hat es geklappt: Die Buchpremiere von Sebastian Fitzeks neuem Thriller Der Augensammler im Delphi Filmtheater Berlin war einfach zu verlockend für meine beiden, die alle bisherigen Fitzek-Bücher verschlungen haben.
Damit das Erwachsensein wenigstens einmal einen Vorteil hat, habe ich mir das Recht herausgenommen, das neue Buch als erste zu lesen. Angefangen habe ich schon im Bus auf dem Weg zur Lesung, danach habe ich mir das Schlange stehen zum Signieren und die Rückfahrt spannend gestaltet, und um 02:30 musste ich leider aufhören, weil mir die Augen zufielen. Dafür ging es gleich am nächsten Morgen weiter
Ein Thriller von Fitzek ist immer schwer aus der Hand zu legen, aber Der Augensammler ist besonders rasant. Dazu passt auch, dass die Seitenzahlen und die Kapitelnummern rückwärts laufen wie gut das passt, wird einem erst am Ende des Buches klar. Und das Ende ist wirklich Macht euch auf etwas gefasst!
Für eine Mutter ist das Thema des Thrillers schwer zu ertragen: Kinder werden entführt, getötet und verstümmelt, Mütter ermordet Aber glücklicherweise baut Fitzek die Spannung nicht durch blutrünstige Schilderungen auf, sondern viel subtiler. Immer, wenn man denkt, dem Autor auf die Schliche gekommen zu sein, und zu wissen, was bzw. wer dahintersteckt, gibt es wieder eine von Fitzeks unnachahmlichen Wendungen und Überraschungen.
Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, habe aber zum Abschluss einen Rat für euch: Fangt das Buch nur an, wenn ihr genügend Zeit habt, es in einem Zug zu lesen, denn das werdet ihr auf jeden Fall wollen! Stellt das Telefon und die Türklingel ab, schickt eure Familie solange ins Kino und vor allem: zeigt, dass ihr eure Kinder liebt!
Zweiter Teil: Die Tochter
(kommt demnächst, sie liest es gerade)
Dritter Teil: Der Sohn
(kommt später, er bekommt es leider erst als letzter)
Bonusmaterial: Die Buchpremiere am 02.06.10 in Berlin
Fitzeks Lesungen sind immer ein Erlebnis. Im letzten Jahr wurde Splitter thematisch passend in einem Krankenhaushörsaal vorgestellt (und führte dazu, dass mein Sohn das Buch unbedingt haben wollte und FREIWILLIG gelesen hat).
Diesmal wurde ein Kino angemietet, eines von den schönen alten Filmtheatern, das eine passende Kulisse für die Lesung bot. Lesung? Eher Erlebnis. Denn wann hat man sonst die Gelegenheit, den Tod Klavier spielen zu hören? Und welcher andere Autor stellt so ausführlich seine Recherche, Hintergründe zum Buch und die Menschen, die ihn unterstützt haben, vor? Dabei erzählt er auch noch so sympathisch von sich selbst, dass man ihn einfach gern haben muss. Aus dem Buch gelesen wurde natürlich auch, von Simon Jäger, dessen Stimme einfach perfekt zu den Thrillern von Fitzek passt. Es war wieder eine wirklich gelungene Veranstaltung.
Wie zu erwarten: Geniales Buch Wieder ein super Buch meines Lieblingsautors.
Ich hatte schon ab der Mitte eine Ahnung wie das Ende aussehen wird und lag damit sogar richtig. Jedoch schiebe ich das eher auf meine Leseerfahrung als auf den Autor.
Es ist jedenfalls definitiv für jeden Thrillerfan zu empfehlen. Die Seitenzahlen laufen übrigens rückwärts, genauso wie die Kapital. Und das ist gewollt und mir gefällts.
Jedoch fand ich es schade, dass man dieses mal keine Antwort bekam wenn man eine Mail an die im Buch erwähnten E-Mailadressen geschickt hat. ^^
KANN MAN LESEN, MUSS MAN ABER NICHT… Boh wie habe ich mich auf das Buch gefreut weil der Titel doch echt viel verspricht.
Tja, dann kam es natürlich - wie von Amazon gewohnt - pünktlich und ich habe auch gleich die ersten 100 Seiten am Stück gelesen. O.k. die Spannung wird kommen habe ich mir gedacht….
Leider kam das Grauen nicht wirklich. Das Buch ist gut geschrieben, man kann es so “weg” lesen aber der Titel verspricht wesentlich mehr Spannung als tatsächlich drin ist ;o(
Der neue Fitzek, mit kleinen Schwächen Gleich vorweg: Ich habe noch nicht alle Fitzek Romane gelesen, bisher war ich zwiegespalten, einerseits finde ich die Stories selbst sehr gut und phantastisch geplottet, andererseits habe ich regelmäßig ein Problem mit den Hauptprotagonisten. Das ist bei Alexander Zorbach nicht viel anders. Der arbeitet bei einer Zeitung, wo er weiterhin auf Verbrecherjagd ist, nachdem er seinen Beruf als Polizist nach einem traumatischen Erlebnis aufgeben muss. Während ich den Spannungsbogen gut gemacht finde, fehlt mir das Verständnis für Zorbachs Handlungsweise. Auch die Motive der anderen Figuren sind immer vage, man hat das Gefühl, sie tun das, was der Autor für die Story braucht. Dadurch bekommt man manchmal so ein Reißbrettgefühl. Dennoch (oder deshalb) ist alles gut durchdacht und man findet sich durchaus in einem Lesesog wieder. Was ich mir aber zum ganz großen Lesegenuss noch wünschen würde, das wären fleischigere und blutigere Helden, mit denen man von vorne bis hinten mitleiden kann.
Ansonsten vier gute Spannungspfeile für Sebastian Fitzek und seinen Augensammler!
Fünf Sterne sind zuwenig Eine Rezension in drei Teilen mit Bonusmaterial
Erster Teil: Die Mutter
Es ist ja nicht so einfach, zwei Pubertierende zu einer gemeinsamen Unternehmung zu bewegen. Aber am 02.06.10 hat es geklappt: Die Buchpremiere von Sebastian Fitzeks neuem Thriller Der Augensammler im Delphi Filmtheater Berlin war einfach zu verlockend für meine beiden, die alle bisherigen Fitzek-Bücher verschlungen haben.
Damit das Erwachsensein wenigstens einmal einen Vorteil hat, habe ich mir das Recht herausgenommen, das neue Buch als erste zu lesen. Angefangen habe ich schon im Bus auf dem Weg zur Lesung, danach habe ich mir das Schlange stehen zum Signieren und die Rückfahrt spannend gestaltet, und um 02:30 musste ich leider aufhören, weil mir die Augen zufielen. Dafür ging es gleich am nächsten Morgen weiter
Ein Thriller von Fitzek ist immer schwer aus der Hand zu legen, aber Der Augensammler ist besonders rasant. Dazu passt auch, dass die Seitenzahlen und die Kapitelnummern rückwärts laufen wie gut das passt, wird einem erst am Ende des Buches klar. Und das Ende ist wirklich Macht euch auf etwas gefasst!
Für eine Mutter ist das Thema des Thrillers schwer zu ertragen: Kinder werden entführt, getötet und verstümmelt, Mütter ermordet Aber glücklicherweise baut Fitzek die Spannung nicht durch blutrünstige Schilderungen auf, sondern viel subtiler. Immer, wenn man denkt, dem Autor auf die Schliche gekommen zu sein, und zu wissen, was bzw. wer dahintersteckt, gibt es wieder eine von Fitzeks unnachahmlichen Wendungen und Überraschungen.
Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, habe aber zum Abschluss einen Rat für euch: Fangt das Buch nur an, wenn ihr genügend Zeit habt, es in einem Zug zu lesen, denn das werdet ihr auf jeden Fall wollen! Stellt das Telefon und die Türklingel ab, schickt eure Familie solange ins Kino und vor allem: zeigt, dass ihr eure Kinder liebt!
Zweiter Teil: Die Tochter
(kommt demnächst, sie liest es gerade)
Dritter Teil: Der Sohn
(kommt später, er bekommt es leider erst als letzter)
Bonusmaterial: Die Buchpremiere am 02.06.10 in Berlin
Fitzeks Lesungen sind immer ein Erlebnis. Im letzten Jahr wurde Splitter thematisch passend in einem Krankenhaushörsaal vorgestellt (und führte dazu, dass mein Sohn das Buch unbedingt haben wollte und FREIWILLIG gelesen hat).
Diesmal wurde ein Kino angemietet, eines von den schönen alten Filmtheatern, das eine passende Kulisse für die Lesung bot. Lesung? Eher Erlebnis. Denn wann hat man sonst die Gelegenheit, den Tod Klavier spielen zu hören? Und welcher andere Autor stellt so ausführlich seine Recherche, Hintergründe zum Buch und die Menschen, die ihn unterstützt haben, vor? Dabei erzählt er auch noch so sympathisch von sich selbst, dass man ihn einfach gern haben muss. Aus dem Buch gelesen wurde natürlich auch, von Simon Jäger, dessen Stimme einfach perfekt zu den Thrillern von Fitzek passt. Es war wieder eine wirklich gelungene Veranstaltung.
Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein! Seit seinem Debüt mit DIE THERAPIE wurde jeder Roman von Sebastian Fitzek ein Bestseller. In gleichem Maße wurden auch seine Buchpremieren in Berlin immer größer. Für sein neues Werk DER AUGENSAMMLER mietete sich Sebastian Fitek Anfang des Monats in einem ehrwürdigen Berliner Kino ein, um seinen Lesern das neueste Wer zu präsentieren.
Der Enthüllungsjournalist Alexander Zorbach ist dem Augensammler auf der Spur. Einem Serienkiller, der sich Familien aussucht, die Mutter tötet, anschließend das Kind entführt und dem Vater ein Ultimatum stellt, um das Kind zu retten. Bislang hat der Augensammler keine Spuren hinterlassen, bis sich die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev meldet, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie den Augensammler behandelt.
Was folgt ist eine spannende Hetzjagd durch das nächtliche Berlin, um das aktuelle Opfer des Augensammlers zu retten. Dabei gerät Alexander Zorbach in den Blick der Polizei und muss sich seiner Vergangenheit stellen.
Wie immer hat Sebastian Fitzek dies überaus spannend und kurzweilig zu Papier gebracht. Mit wechselnden Perspektiven heizt er de Spannung gekonnt an. Das die wahre Identität keine echte Überraschung ist, liegt einfach daran, dass man eine ähnliche Erzählweise schon aus Romanen wie DIE THERAPIE oder DER SEELENBRECHER kennt.
Insgesamt ist DER AUGENSAMMLER ein fulminanter Psychothriller, der sich ausgesprochen gut liest und allen Fitzekfans wieder die eine oder andere durchgelesene Nacht bescheren wird.
Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein! Seit seinem Debüt mit DIE THERAPIE wurde jeder Roman von Sebastian Fitzek ein Bestseller. In gleichem Maße wurden auch seine Buchpremieren in Berlin immer größer. Für sein neues Werk DER AUGENSAMMLER mietete sich Sebastian Fitek Anfang des Monats in einem ehrwürdigen Berliner Kino ein, um seinen Lesern das neueste Wer zu präsentieren.
Der Enthüllungsjournalist Alexander Zorbach ist dem Augensammler auf der Spur. Einem Serienkiller, der sich Familien aussucht, die Mutter tötet, anschließend das Kind entführt und dem Vater ein Ultimatum stellt, um das Kind zu retten. Bislang hat der Augensammler keine Spuren hinterlassen, bis sich die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev meldet, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie den Augensammler behandelt.
Was folgt ist eine spannende Hetzjagd durch das nächtliche Berlin, um das aktuelle Opfer des Augensammlers zu retten. Dabei gerät Alexander Zorbach in den Blick der Polizei und muss sich seiner Vergangenheit stellen.
Wie immer hat Sebastian Fitzek dies überaus spannend und kurzweilig zu Papier gebracht. Mit wechselnden Perspektiven heizt er de Spannung gekonnt an. Das die wahre Identität keine echte Überraschung ist, liegt einfach daran, dass man eine ähnliche Erzählweise schon aus Romanen wie DIE THERAPIE oder DER SEELENBRECHER kennt.
Insgesamt ist DER AUGENSAMMLER ein fulminanter Psychothriller, der sich ausgesprochen gut liest und allen Fitzekfans wieder die eine oder andere durchgelesene Nacht bescheren wird.
Fein ausgeklügelter Psychothriller voller kreativer Einfälle und ungemeiner Spannung In seinem mittlerweile sechsten Psychothriller Der “Augensammler” läuft der Berliner Autor Sebastian Fitzek mal wieder zu Hochform auf. Auf 422 Seiten, die ungewohnter Weise von hinten nach vorn gezählt werden, setzt uns Fitzek einem perversen Versteckspiel aus, bei dem die Nerven bis zum unerwarteten Finale auf höchstem Niveau vibrieren, nur um uns dann erschöpft und atemlos in Kapitel eins zurück lassen. Während der rasanten Jagd durch Berlins Dunkelheit legt der Autor geschickt falsche Fährten und überrascht immer wieder mit der einen oder anderen Finte, wobei der Verlauf der Handlung wechselseitig aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten beschrieben wird.
Durch die Rückwärtszählerei und eine ungewöhnliche Danksagung ist “Der Augensammler” auch in seiner Aufmachung ein wenig anders - kein Wunder, denn wer einmal eine Lesung mit Sebastian Fitzek besucht hat weiß, dass der Autor über jede Menge Witz und Entertainerqualitäten verfügt. So präsentiert sich der “Augensammler als fein ausgeklügelter Psychothriller voller kreativer Einfälle, ungemeiner Spannung und einem feinen Schuss Mystik.
Fein ausgeklügelter Psychothriller voller kreativer Einfälle und ungemeiner Spannung In seinem mittlerweile sechsten Psychothriller Der “Augensammler” läuft der Berliner Autor Sebastian Fitzek mal wieder zu Hochform auf. Auf 422 Seiten, die ungewohnter Weise von hinten nach vorn gezählt werden, setzt uns Fitzek einem perversen Versteckspiel aus, bei dem die Nerven bis zum unerwarteten Finale auf höchstem Niveau vibrieren, nur um uns dann erschöpft und atemlos in Kapitel eins zurück lassen. Während der rasanten Jagd durch Berlins Dunkelheit legt der Autor geschickt falsche Fährten und überrascht immer wieder mit der einen oder anderen Finte, wobei der Verlauf der Handlung wechselseitig aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten beschrieben wird.
Durch die Rückwärtszählerei und eine ungewöhnliche Danksagung ist “Der Augensammler” auch in seiner Aufmachung ein wenig anders - kein Wunder, denn wer einmal eine Lesung mit Sebastian Fitzek besucht hat weiß, dass der Autor über jede Menge Witz und Entertainerqualitäten verfügt. So präsentiert sich der “Augensammler als fein ausgeklügelter Psychothriller voller kreativer Einfälle, ungemeiner Spannung und einem feinen Schuss Mystik.
Achtung, Suchtgefahr! Ich habe bei Sebastian Fitzek immer den Eindruck, dass man ihn entweder hassen oder lieben muss.
Na schön, ich gebe zu: Ich liebe seine Bücher.
Das lange Warten auf den Augensammler hat also endlich ein Ende, leider ist das Buch nach drei Tagen durchgelesen und die nächste Wartezeit beginnt.
Zum Buch:
Diesmal hat Fitzek die “Psycho”-Elemente in seinem Roman etwas spärlicher dosiert als in seinen romanen “Splitter” oder “Die Therapie”.
Stattdessen erleben wir hautnah, wie der Ich-Erzähler vom Sensationsreporter zum Hauptverdächtigen wird. Ist er vielleicht wirklich der “Augensammler”, der Frauen umbringt, deren Kinder versteckt und ihnen (nach Ablauf von 45 Stunden…) das Leben und das linke Auge nimmt?
Wie sind die nie gesendeten Funksprüche zu erklären, die dem Ex-Polizisten Zorbach erst auf die Spur der Morde bringt? Wieso liegt seine Brieftasche auf dem Grundstück der Toten, obwohl er sie doch schon vorher verloren hatte?
Was hat es mit der blinden Therapeutin auf sich, die behauptet, in die Vergangenheit sehen zu können….hat sie wirklich gestern den Augensammler behandelt?
Spannung ist garantiert, der Roman enthält viele hundsgemeine, Fitzek-typische Wendungen und ist ein absoluter Pageturner. Weglegen verboten!
Bedauernswert finde ich die Tatsache, dass der Prophet bekanntlich im eigenen Land nichts zu kamellen hat. Würde Fitzek “Lars Stömberg” heißen und seine Romane in Schweden etc. spielen, wäre er ein gefeierter Star. Aber DEUTSCHE Thriller? Das geht doch gar nicht! Oder?
Achtung, Suchtgefahr! Ich habe bei Sebastian Fitzek immer den Eindruck, dass man ihn entweder hassen oder lieben muss.
Na schön, ich gebe zu: Ich liebe seine Bücher.
Das lange Warten auf den Augensammler hat also endlich ein Ende, leider ist das Buch nach drei Tagen durchgelesen und die nächste Wartezeit beginnt.
Zum Buch:
Diesmal hat Fitzek die “Psycho”-Elemente in seinem Roman etwas spärlicher dosiert als in seinen romanen “Splitter” oder “Die Therapie”.
Stattdessen erleben wir hautnah, wie der Ich-Erzähler vom Sensationsreporter zum Hauptverdächtigen wird. Ist er vielleicht wirklich der “Augensammler”, der Frauen umbringt, deren Kinder versteckt und ihnen (nach Ablauf von 45 Stunden…) das Leben und das linke Auge nimmt?
Wie sind die nie gesendeten Funksprüche zu erklären, die dem Ex-Polizisten Zorbach erst auf die Spur der Morde bringt? Wieso liegt seine Brieftasche auf dem Grundstück der Toten, obwohl er sie doch schon vorher verloren hatte?
Was hat es mit der blinden Therapeutin auf sich, die behauptet, in die Vergangenheit sehen zu können….hat sie wirklich gestern den Augensammler behandelt?
Spannung ist garantiert, der Roman enthält viele hundsgemeine, Fitzek-typische Wendungen und ist ein absoluter Pageturner. Weglegen verboten!
Bedauernswert finde ich die Tatsache, dass der Prophet bekanntlich im eigenen Land nichts zu kamellen hat. Würde Fitzek “Lars Stömberg” heißen und seine Romane in Schweden etc. spielen, wäre er ein gefeierter Star. Aber DEUTSCHE Thriller? Das geht doch gar nicht! Oder?
Vergleich Ich bin wie von jedem Buch von Sebastian Fitzek begeistert und möchte an dieser Stelle seinen Fans meinen ganz persönlichen Tip verraten, wenn es euch auch so geht, dass euch die Zeiten zwischen seinen Büchern auf den neuen Lesestoff zu lang werden…
ich hab endlich einen Autor gefunden, der meiner Meinung nach mit Fitzek zu vergleichen ist, im Bezug auf die außergewöhnlichen Storys.
Sein Name ist Franck Thilliez und bis auf eines seiner Bücher hab ich alle schon gelesen, und bin ebenfalls begeistern.
Vergleich Ich bin wie von jedem Buch von Sebastian Fitzek begeistert und möchte an dieser Stelle seinen Fans meinen ganz persönlichen Tip verraten, wenn es euch auch so geht, dass euch die Zeiten zwischen seinen Büchern auf den neuen Lesestoff zu lang werden…
ich hab endlich einen Autor gefunden, der meiner Meinung nach mit Fitzek zu vergleichen ist, im Bezug auf die außergewöhnlichen Storys.
Sein Name ist Franck Thilliez und bis auf eines seiner Bücher hab ich alle schon gelesen, und bin ebenfalls begeistern.
Wie immer genial! Der Augensammler ist bedingungslos zu empfehlen, das Buch ist spannend von Anfang bis zum Ende und das Ende ohnehin genial, ich erwarte schon freudig den nächsten Fitzek, wobei das wohl noch ein wenig dauern wird
Wie immer genial! Der Augensammler ist bedingungslos zu empfehlen, das Buch ist spannend von Anfang bis zum Ende und das Ende ohnehin genial, ich erwarte schon freudig den nächsten Fitzek, wobei das wohl noch ein wenig dauern wird
**ABSOLUT BEGEISTERT** Wie schon alle anderen Bücher von Sebastian Fitzek habe ich das neue Fitzek-Werk -Der Augensammler- ungeduldig erwartet & herbeigesehnt. Fitzek bleibt seinen Stil treu, wie immer hat die ganze Geschichte von vorne bis hinten Hand & Fuß. Sehr orginell fand ich das die Seiten rückwärts paginiert waren & man eigentlich mit dem letzten Kapitel als erstes anfängt, ist mal was anderes. Wie immer wird man auf verschiedene Fährten & oftmals sehr in die Irre geführt. Es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf, ganz im Gegenteil man kann einfach nicht aufhören.
Fazit: ausgeklügelte, spannende & interessante Story, überragender Schreibstil & immer für eine Überraschung gut >>PERFEKT< < !!absolut empfehlenswert!!
**ABSOLUT BEGEISTERT** Wie schon alle anderen Bücher von Sebastian Fitzek habe ich das neue Fitzek-Werk -Der Augensammler- ungeduldig erwartet & herbeigesehnt. Fitzek bleibt seinen Stil treu, wie immer hat die ganze Geschichte von vorne bis hinten Hand & Fuß. Sehr orginell fand ich das die Seiten rückwärts paginiert waren & man eigentlich mit dem letzten Kapitel als erstes anfängt, ist mal was anderes. Wie immer wird man auf verschiedene Fährten & oftmals sehr in die Irre geführt. Es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf, ganz im Gegenteil man kann einfach nicht aufhören.
Fazit: ausgeklügelte, spannende & interessante Story, überragender Schreibstil & immer für eine Überraschung gut >>PERFEKT< < !!absolut empfehlenswert!!
wieder ein super Fitzek, spannend, unvorhersehbar, unberechenbar, beklemmend Ich wurde wieder nichht enttäuscht, ein super Buche! Beklemmend, spannend und einfach anders! Das ist das tolle an den Geshcichten, die Handlung ist nicht berechenbar. Das finde ich persönlich sehr gut und erfrischend. In den meisten Büchern, wieß ich mittlerweile schon auf den ersten hundert Seiten, wer der BÖSE ist. Hier ahnt man zwar…aber erst gegen Ende geht einem wieder ein Licht auf. Obwohl man genug Bröckchen hingeschmissen bekommt von Fitzek um eigentlich schon viel früher zu wissen, wer es ist. Noch dazu liebe ich es, wie Fitzek die teils verworrenen und komplizieretn Zusammenhänge mühelos ins logische und nachvollziehbare Licht rückt. Alles sehr aufschlussreich. Und ich liebe die “Aha-Effekte” in den Büchern. Auch hier wieder. Das tolle ist auch immer wieder, dass die Hauptfiguren alle nicht perfekt sind und meist oft sogar selber nicht nur “gut” sind.
Interessant fand ich auch die vielen Infos über unsere blinden Mitmenschen und wie sie die Welt erleben…Nun mache ich mir doch mehr Gedanken darüber als vorher.
Auch die Danksagungen sollte man nicht auslassen, immer wieder einen Schmunzler wert.Ich habe dieses Buch wieder in 2 Tagen gelesen, in jeder freien Minute, die ich erübrigen konnte, weil ich einfach wissen wollte, was es mit allem auf sich hat. Überrascht war ich auch wieder vom Schluss, denn als Fitzek-Fan weiß ich natürlich, dass es selten ein Hollywood-Ende gibt. Und trotzdem habe ich wieder nicht mit sowas gerechnet.
Für jeden Fan ein absolutes MUSS, und für alle anderen auch.
Danke Herr Fitzek für ein weiteres spannendes Meisterwerk!
wieder ein super Fitzek, spannend, unvorhersehbar, unberechenbar, beklemmend Ich wurde wieder nichht enttäuscht, ein super Buche! Beklemmend, spannend und einfach anders! Das ist das tolle an den Geshcichten, die Handlung ist nicht berechenbar. Das finde ich persönlich sehr gut und erfrischend. In den meisten Büchern, wieß ich mittlerweile schon auf den ersten hundert Seiten, wer der BÖSE ist. Hier ahnt man zwar…aber erst gegen Ende geht einem wieder ein Licht auf. Obwohl man genug Bröckchen hingeschmissen bekommt von Fitzek um eigentlich schon viel früher zu wissen, wer es ist. Noch dazu liebe ich es, wie Fitzek die teils verworrenen und komplizieretn Zusammenhänge mühelos ins logische und nachvollziehbare Licht rückt. Alles sehr aufschlussreich. Und ich liebe die “Aha-Effekte” in den Büchern. Auch hier wieder. Das tolle ist auch immer wieder, dass die Hauptfiguren alle nicht perfekt sind und meist oft sogar selber nicht nur “gut” sind.
Interessant fand ich auch die vielen Infos über unsere blinden Mitmenschen und wie sie die Welt erleben…Nun mache ich mir doch mehr Gedanken darüber als vorher.
Auch die Danksagungen sollte man nicht auslassen, immer wieder einen Schmunzler wert.Ich habe dieses Buch wieder in 2 Tagen gelesen, in jeder freien Minute, die ich erübrigen konnte, weil ich einfach wissen wollte, was es mit allem auf sich hat. Überrascht war ich auch wieder vom Schluss, denn als Fitzek-Fan weiß ich natürlich, dass es selten ein Hollywood-Ende gibt. Und trotzdem habe ich wieder nicht mit sowas gerechnet.
Für jeden Fan ein absolutes MUSS, und für alle anderen auch.
Danke Herr Fitzek für ein weiteres spannendes Meisterwerk!
einfach nur super Das neue Buch von Sebastian Fitzek ist wieder ein kleines Meisterwerk. Ich habe alle seine Bücher in der Reihenfolge, in der sie erschienen sind, gelesen und dachte nachdem ich “Splitter” gelesen habe, dass ihm wohl nun langsam doch die Ideen ausgehen, aber jetzt hat er mir wieder gezeigt, dass er doch der beste Thrillerautor ist.
Dieses Buch fängt mit dem letzten Kapitel an, was es schon irgendwie spannend macht und bis zum Ende versteht man auch nicht ganz wieso - und dann fällt man aus allen Wolken. Ich weiß nicht wie er das schafft, aber ich verdächtige in seinen Büchern einfach prinzipiell die falschen ;).
Lesenswert, wenn auch nicht sein bestes.
ein bisschen Schade fand ich es, dass dieses Buch mich teilweiße an den berühmten Horrorstreifen “saw” erinnert hat und ich an manchen Stellen gedacht habe, dass er seine Idee vielleicht dort ein bisschen abgesehen hat.
einfach nur super Das neue Buch von Sebastian Fitzek ist wieder ein kleines Meisterwerk. Ich habe alle seine Bücher in der Reihenfolge, in der sie erschienen sind, gelesen und dachte nachdem ich “Splitter” gelesen habe, dass ihm wohl nun langsam doch die Ideen ausgehen, aber jetzt hat er mir wieder gezeigt, dass er doch der beste Thrillerautor ist.
Dieses Buch fängt mit dem letzten Kapitel an, was es schon irgendwie spannend macht und bis zum Ende versteht man auch nicht ganz wieso - und dann fällt man aus allen Wolken. Ich weiß nicht wie er das schafft, aber ich verdächtige in seinen Büchern einfach prinzipiell die falschen ;).
Lesenswert, wenn auch nicht sein bestes.
ein bisschen Schade fand ich es, dass dieses Buch mich teilweiße an den berühmten Horrorstreifen “saw” erinnert hat und ich an manchen Stellen gedacht habe, dass er seine Idee vielleicht dort ein bisschen abgesehen hat.
Am Anfang als ich mir das Buch im Laden kurz durchgeblättert hatte (an der Kasse) dachte ich: Was hat der denn da mal wieder produziert? Von hinten nach vorne durchnummeriert und die kapitel auch von epilog -> prolog… Da ich bisher alle Bücher von Fitzek gelesen habe, war der Augensammler eine Art Pflichtkauf für mich.
Es war Spannend von der letzten bis zur ersten Seite. Wie in jedem Buch alles Verzwickt und Verdreht. Am ende war ich wie vor den Kopf gestoßen.
Alles in allem ein sehr gutes Buch. Einziger Makel: Viiiiel zu kurz!
**ACHTUNG!!**SPOILER** Habe andauernd gedacht das Stoya er es ist… Aber Frank?! **SPOILER ENDE**
Am Anfang als ich mir das Buch im Laden kurz durchgeblättert hatte (an der Kasse) dachte ich: Was hat der denn da mal wieder produziert? Von hinten nach vorne durchnummeriert und die kapitel auch von epilog -> prolog… Da ich bisher alle Bücher von Fitzek gelesen habe, war der Augensammler eine Art Pflichtkauf für mich.
Es war Spannend von der letzten bis zur ersten Seite. Wie in jedem Buch alles Verzwickt und Verdreht. Am ende war ich wie vor den Kopf gestoßen.
Alles in allem ein sehr gutes Buch. Einziger Makel: Viiiiel zu kurz!
**ACHTUNG!!**SPOILER** Habe andauernd gedacht das Stoya er es ist… Aber Frank?! **SPOILER ENDE**
Fitzeks persönlicher John Kramer Berlin zittert vor dem blutrünstigsten Serienkiller, den die Stadt je zu Gesicht bekommen hat: Der Augensammler tötet die Mutter, entführt die Kinder und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit, sie zu finden. Und nicht nur Vater und Polizei suchen danach, auch der Sensationsjournalist Alexander Zorbach — seines Zeichens die klassisch-fitzeksche gescheiterte Gestalt mit Familienproblemen — der mehr zu wissen scheint, als ihm selbst bewusst ist. Vor dem Ablauf des vierten Ultimatums bekommt ebenjener Zorbach einen heißen Tipp: Die Physiotherapeutin Alina Gregoriev meint den Augensammler therapiert zu haben und kann Vorgänge schildern, die einzig und allein der Polizei vorbehalten blieben. Warum ihr bislang keiner geglaubt hat? Alina Gregoriev ist blind…
In Fitzeks sechstem Roman treibt nicht nur der Augensammler, sondern auch der Autor seine Spielchen mit uns: Fitzek probiert viel Neues aus und scheint tatsächlich alles richtig zu machen, zumindest für mich funktionieren alle seine neuen Ideen hervorragend. Sei es der ständig bewusste Countdown, der nicht nur im Verstreichen der Zeit zum Ende des Ultimatums präsent ist, sondern auch durch die rückwärts folgende Seiten- und Kapitelnummerierung. So wird einem schon zu Beginn klar: Mit einem Happy End ist diesmal nicht zu rechnen. Und auch sonst ist Fitzek noch rasanter und treibender als in den Büchern zuvor. Er spielt ständig mit den unterschiedlichen Perspektiven, rückt seine Protagonisten vom psychischen Selbstzweifel in die temporäre Antagonistenrolle. Hinterher lässt er nicht nur seine Figuren mit Fragezeichen zurück, wenn wieder neue Hinweise zur Lösung auftauchen.
Und doch erlaubt sich Fitzek diesmal, nicht alles aufzulösen und dem Leser sehr viel Spielraum zur Interpretation zu lassen. Ein nicht zu unterschätzendes Rätsel ist plötzlich nicht mehr wichtig, wenn man die Auswirkungen der Tat erlebt. Und es klappt! Sebastian Fitzek kreiert viel lieber seinen eigenen John Kramer und hat auch vollen Erfolg damit.
Neben all der handwerklichen Thrillerkunst merkt man dem Buch aber auch den ungeheuren Rechercheaufwand an. Gerade wenn es um die Schilderung der Alina Gregoriev und ihren blinden Lebensalltag geht zeigt er eine besondere Liebe zum Detail und bringt viele Dinge mit ein, die mir als sehenden Menschen gar nicht so bewusst waren. Schön auch, dass diese zusätzliche Ebene sich hervorragend in die bestehende Handlung integriert und keineswegs aufgesetzt wirkt. Ganz im Gegenteil! Die Frage nach dem, was man wirklich sieht ist wohl eines der großen Themen in diesem Roman. So ist es mir diesmal wieder passiert, dass ich all die Hinweise auf die Lösung übersehen habe, obwohl sie direkt vor meinen Augen waren. Wohl neben dem “Seelenbrecher” mein Lieblingsbuch von Sebastian Fitzek.
Super spannend, aber mehr Thriller als Psycho Da ist er also nun endlich, der fünfte Psychothriller von Sebastian Fitzek, von den Fans mit Spannung erwartet. Ich muss aber schon sagen, dass ich die Bezeichnung “Psychothriller” nicht unbedingt gerechtfertigt finde, jedenfalls im Vergleich gesehen mit früheren Fitzek-Romanen. Der Augensammler ist zwar ohne jeden Zweifel super spannend und hat man sich einmal auf die Geschichte eingelassen, kommt man davon nicht mehr los. Aber solcherlei psychologische Verwirrung wie beispielsweise bei Die Therapie sucht man hier vergebens. Beim Augensammler weiß man schon immer, was Realität ist und was die Phantasie einer der Charaktere gerade erschafft. Verkehrt ist das nicht, denn so hat man trotz unterschiedlicher Blickwinkel im Grunde immer einen recht geradlinigen Verlauf. Und der ist keineswegs weniger spannend, im Gegenteil, ich fand, so fiebert man eher noch mehr mit den Hauptpersonen Alexander Zorbach und Alina Gregoriev mit, weil die Ablenkung einfach fehlt. Mit Alina Gregoriev ist Sebastian Fitzek wohl einer seiner interessantesten Charaktere gelungen. Im Grunde war sie für mich die ganze Geschichte hindurch quasi die Hauptperson. Einfach weil sie durch ihre Blindheit in Verbindung mit ihrem “Talent” schon außergewöhnlich ist, aber auch weil sie von der Beschreibung her so in überhaupt kein Schema passt. So eine Person fällt eben auf und nimmt einen schnell für sich hin.
Seit je her liest Simon Jäger die Fitzek-Romane und eigentlich ließe sich dieser Teile in einem Satz abhaken. Denn auch den Augensammler liest er mit unverwechselbarer Eindringlichkeit, die beim Hörer im Handumdrehen für Spannung sorgt. Es gelingt ihm ausgezeichnet, die Atmosphären der einzelnen Szenen einzufangen und ganz besonders hat mir gefallen, wie er Alina Gregoriev spricht. Mal resolut, mal wütend, dann wieder ängstlich und empfindsam, aber auf jeden Fall auch immer mit einem ganz leichten Unterton, der deutlich macht, dass Alina schon etwas Besonderes ist.
Wie gewohnt kommen die 4 CDs in einem Digipack daher, bei dem sich das Covermotiv klar am Buchcover orientiert. Im Inneren ist alles wie gehabt bei den Fitzek-Hörbüchern. Hier findet man Fotos von Simon Jäger und Sebastian Fitzek mit einigen Informationen zu den beiden und natürlich Werbung für andere Hörbücher des Autors. Erfreulicherweise liegt auch wieder ein Download-Gutschein für audible.de bei, wo man sich die gut doppelt so lange, ungekürzte Version kostenlos herunterladen kann.
Fazit: Weniger “psychologische Verwirrung”, wie man sie von vorigen Romanen von Sebastian Fitzek kennt, aber trotzdem genauso spannend. Sauspannend sozusagen! Unbedingt hören (am besten ungekürzt).
Fitzeks persönlicher John Kramer Berlin zittert vor dem blutrünstigsten Serienkiller, den die Stadt je zu Gesicht bekommen hat: Der Augensammler tötet die Mutter, entführt die Kinder und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit, sie zu finden. Und nicht nur Vater und Polizei suchen danach, auch der Sensationsjournalist Alexander Zorbach — seines Zeichens die klassisch-fitzeksche gescheiterte Gestalt mit Familienproblemen — der mehr zu wissen scheint, als ihm selbst bewusst ist. Vor dem Ablauf des vierten Ultimatums bekommt ebenjener Zorbach einen heißen Tipp: Die Physiotherapeutin Alina Gregoriev meint den Augensammler therapiert zu haben und kann Vorgänge schildern, die einzig und allein der Polizei vorbehalten blieben. Warum ihr bislang keiner geglaubt hat? Alina Gregoriev ist blind…
In Fitzeks sechstem Roman treibt nicht nur der Augensammler, sondern auch der Autor seine Spielchen mit uns: Fitzek probiert viel Neues aus und scheint tatsächlich alles richtig zu machen, zumindest für mich funktionieren alle seine neuen Ideen hervorragend. Sei es der ständig bewusste Countdown, der nicht nur im Verstreichen der Zeit zum Ende des Ultimatums präsent ist, sondern auch durch die rückwärts folgende Seiten- und Kapitelnummerierung. So wird einem schon zu Beginn klar: Mit einem Happy End ist diesmal nicht zu rechnen. Und auch sonst ist Fitzek noch rasanter und treibender als in den Büchern zuvor. Er spielt ständig mit den unterschiedlichen Perspektiven, rückt seine Protagonisten vom psychischen Selbstzweifel in die temporäre Antagonistenrolle. Hinterher lässt er nicht nur seine Figuren mit Fragezeichen zurück, wenn wieder neue Hinweise zur Lösung auftauchen.
Und doch erlaubt sich Fitzek diesmal, nicht alles aufzulösen und dem Leser sehr viel Spielraum zur Interpretation zu lassen. Ein nicht zu unterschätzendes Rätsel ist plötzlich nicht mehr wichtig, wenn man die Auswirkungen der Tat erlebt. Und es klappt! Sebastian Fitzek kreiert viel lieber seinen eigenen John Kramer und hat auch vollen Erfolg damit.
Neben all der handwerklichen Thrillerkunst merkt man dem Buch aber auch den ungeheuren Rechercheaufwand an. Gerade wenn es um die Schilderung der Alina Gregoriev und ihren blinden Lebensalltag geht zeigt er eine besondere Liebe zum Detail und bringt viele Dinge mit ein, die mir als sehenden Menschen gar nicht so bewusst waren. Schön auch, dass diese zusätzliche Ebene sich hervorragend in die bestehende Handlung integriert und keineswegs aufgesetzt wirkt. Ganz im Gegenteil! Die Frage nach dem, was man wirklich sieht ist wohl eines der großen Themen in diesem Roman. So ist es mir diesmal wieder passiert, dass ich all die Hinweise auf die Lösung übersehen habe, obwohl sie direkt vor meinen Augen waren. Wohl neben dem “Seelenbrecher” mein Lieblingsbuch von Sebastian Fitzek.
Das Grauen dauert 45 Stunden und 7 Minuten… ZUM INHALT:
Berlin: Seit Monaten werden immer wieder Kinder entführt und deren Mütter ermordet. Dem überlebenden Vater bleiben genau 45 Stunden und 7 Minuten Zeit, seinen Nachwuchs wieder zu finden. Allerdings wurde bisher nach Ablauf des Ultimatums nur das getötete Kind gefunden, dem jeweils das linke Auge fehlt. Kriminalreporter Alexander Zorbach, ein ehemaliger Polizeibeamter, berichtet regelmäßig über die brutalen Taten des Augensammlers. An einem Dezembermorgen schlägt der Augensammler wieder zu und Alexander Zorbach trifft durch einen Zufall als erster Reporter am Tatort ein und wird dort von einem alten Kollegen zur Rede gestellt, denn er dürfte gar nichts von der Frauenleiche wissen.
Die Zufälle verdichten sich, als Zorbach die Identität der getöteten Mutter feststellt (es ist “Charlie”, mit der er ein platonisches Verhältnis hatte) und er die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev in seinem geheimen Zufluchtsort findet. Die Therapeutin will den Augensammler in ihrer Praxis behandelt und dabei in seinen Kopf geschaut bzw. seine Gedanken gelesen haben. Mit Hilfe der mysteriösen Alina und seinem Volontär bei der Zeitung will er mit allen Mitteln den Augensammler aufspüren. Denn inzwischen hat der nächste Countdown um die Zwillinge von Charlie angefangen und so beginnt ein Wettlauf um das Leben der Kinder…
MEINE MEINUNG:
Anfangs hat mich das Lesen dieses Thrillers sehr irritiert, da die Kapitel und die Seitenzahlen in umgekehrter Reihenfolge aufgelistet wurden, was mir bei einem Buch noch nie untergekommen ist. Der Epilog! beginnt mit einem dramatischen Unfall und sorgt dafür, dass von Anfang an eine gewisse dramatische und düstere Grundspannung herrscht.
Auch der neueste Psycho-Thriller von Sebastian Fitzek besticht durch ein interessantes Thema, gepaart mit einem packenden Plot und einer äußerst realistischen, gut recherchierten Umsetzung. Und die Idee einer blinden Protagonistin ist nicht gerade alltäglich und schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Die Geschichte finde ich nachvollziehbar, obwohl Fitzek seine Leser oft auf diverse Irrwege schickt und immer wieder spannungsgeladene Überraschungen parat hat. Wie schon mehrfach erwähnt, ist bei diesem Autor nichts wie es scheint und auch in “Der Augensammler” gibt es einige außergewöhnliche Szenen, die beim Lesen immer ein ziemlich beängstigendes Gefühl hervorrufen.
Trotzdem gefallen mir “Splitter” und “Der Seelenbrecher” noch einen Tick besser, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht gern Krimis/Thriller lese, wo Kinder involviert sind.
In “Der Augensammler” erzählt hauptsächlich Hauptperson Alex Zorbach seine Geschichte in der Ich-Form, doch der Handlungsstrang wechselt immer wieder zu anderen wichtigen Figuren, wie z.B. von Alina oder Tobias, einem der entführten Kinder, die die Geschehnisse in der dritten Person wiedergeben. Dadurch wird das Puzzle nach und nach vollständig und der Leser erhält ein gutes Bild der einzelnen Hauptakteure.
Protagonist Alexander Zorbach wird als hartnäckig und stur geschildert, der vor 7 Jahren bei einer tragischen Begebenheit während des Polizeidienstes einen Menschen erschossen hat und daraufhin nicht nur seinen Job, sondern auch seine Familie verloren hat. Seitdem arbeitet er als Journalist für Kriminalfälle und handelt dabei nicht immer rational. Als er auf die blinde Therapeutin Alina Gregoriev trifft, glaubt er zuerst nicht, was sie ihm erzählt. Denn Alina will einen Blick in die Gedanken des Augensammlers geworfen hat. Doch viele Details stimmen überein und Alex und Alina kommen dem Serienmörder immer näher. Doch wem können sie trauen und wem besser nicht?!?
Neben Alex(ander) und Alina sind auch alle anderen mitwirkenden Charaktere authentisch und mit glaubwürdigen Ecken und Kanten dargestellt. Vor allem die Figur der blinden Alina finde ich großartig geraten, denn er schildert die junge Frau als mutig und selbstbewusst, die sich auch durch ihre Blindheit nicht unterkriegen lässt und mit ihrem Blindenhund TomTom den Alltag bravourös meistert.
Wie schon mehrfach erwähnt, steigert sich die Spannung bis zum Ende ins Unermessliche und gipfelt schließlich in den Prolog (aber hier ist ja alles verdreht). Überdies sind die Danksagungen (mit vielen Fotos und witzigen Kommentaren versehen) es wert, gelesen zu werden.
FAZIT:
Das neueste Werk von Sebastian Fitzek hat mich wieder überzeugt, obwohl mir die kleine Prise mit dem “gewissen Etwas” gefehlt hat. Es kann aber wirklich daran liegen, dass ich mir mit Büchern, wo Kinder die Opfer sind, schwer tue (und das ist hier eben der Fall). Deshalb gibts kein Extra-Sternchen.
Ansonsten habe ich mich über diesen rasanten Psychothriller sehr gefreut und ihn innerhalb eines Tages verschlungen. Spannungsgeladene 5 STERNE dafür!
Super spannend, aber mehr Thriller als Psycho Da ist er also nun endlich, der fünfte Psychothriller von Sebastian Fitzek, von den Fans mit Spannung erwartet. Ich muss aber schon sagen, dass ich die Bezeichnung “Psychothriller” nicht unbedingt gerechtfertigt finde, jedenfalls im Vergleich gesehen mit früheren Fitzek-Romanen. Der Augensammler ist zwar ohne jeden Zweifel super spannend und hat man sich einmal auf die Geschichte eingelassen, kommt man davon nicht mehr los. Aber solcherlei psychologische Verwirrung wie beispielsweise bei Die Therapie sucht man hier vergebens. Beim Augensammler weiß man schon immer, was Realität ist und was die Phantasie einer der Charaktere gerade erschafft. Verkehrt ist das nicht, denn so hat man trotz unterschiedlicher Blickwinkel im Grunde immer einen recht geradlinigen Verlauf. Und der ist keineswegs weniger spannend, im Gegenteil, ich fand, so fiebert man eher noch mehr mit den Hauptpersonen Alexander Zorbach und Alina Gregoriev mit, weil die Ablenkung einfach fehlt. Mit Alina Gregoriev ist Sebastian Fitzek wohl einer seiner interessantesten Charaktere gelungen. Im Grunde war sie für mich die ganze Geschichte hindurch quasi die Hauptperson. Einfach weil sie durch ihre Blindheit in Verbindung mit ihrem “Talent” schon außergewöhnlich ist, aber auch weil sie von der Beschreibung her so in überhaupt kein Schema passt. So eine Person fällt eben auf und nimmt einen schnell für sich hin.
Seit je her liest Simon Jäger die Fitzek-Romane und eigentlich ließe sich dieser Teile in einem Satz abhaken. Denn auch den Augensammler liest er mit unverwechselbarer Eindringlichkeit, die beim Hörer im Handumdrehen für Spannung sorgt. Es gelingt ihm ausgezeichnet, die Atmosphären der einzelnen Szenen einzufangen und ganz besonders hat mir gefallen, wie er Alina Gregoriev spricht. Mal resolut, mal wütend, dann wieder ängstlich und empfindsam, aber auf jeden Fall auch immer mit einem ganz leichten Unterton, der deutlich macht, dass Alina schon etwas Besonderes ist.
Wie gewohnt kommen die 4 CDs in einem Digipack daher, bei dem sich das Covermotiv klar am Buchcover orientiert. Im Inneren ist alles wie gehabt bei den Fitzek-Hörbüchern. Hier findet man Fotos von Simon Jäger und Sebastian Fitzek mit einigen Informationen zu den beiden und natürlich Werbung für andere Hörbücher des Autors. Erfreulicherweise liegt auch wieder ein Download-Gutschein für audible.de bei, wo man sich die gut doppelt so lange, ungekürzte Version kostenlos herunterladen kann.
Fazit: Weniger “psychologische Verwirrung”, wie man sie von vorigen Romanen von Sebastian Fitzek kennt, aber trotzdem genauso spannend. Sauspannend sozusagen! Unbedingt hören (am besten ungekürzt).
Das Grauen dauert 45 Stunden und 7 Minuten… ZUM INHALT:
Berlin: Seit Monaten werden immer wieder Kinder entführt und deren Mütter ermordet. Dem überlebenden Vater bleiben genau 45 Stunden und 7 Minuten Zeit, seinen Nachwuchs wieder zu finden. Allerdings wurde bisher nach Ablauf des Ultimatums nur das getötete Kind gefunden, dem jeweils das linke Auge fehlt. Kriminalreporter Alexander Zorbach, ein ehemaliger Polizeibeamter, berichtet regelmäßig über die brutalen Taten des Augensammlers. An einem Dezembermorgen schlägt der Augensammler wieder zu und Alexander Zorbach trifft durch einen Zufall als erster Reporter am Tatort ein und wird dort von einem alten Kollegen zur Rede gestellt, denn er dürfte gar nichts von der Frauenleiche wissen.
Die Zufälle verdichten sich, als Zorbach die Identität der getöteten Mutter feststellt (es ist “Charlie”, mit der er ein platonisches Verhältnis hatte) und er die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev in seinem geheimen Zufluchtsort findet. Die Therapeutin will den Augensammler in ihrer Praxis behandelt und dabei in seinen Kopf geschaut bzw. seine Gedanken gelesen haben. Mit Hilfe der mysteriösen Alina und seinem Volontär bei der Zeitung will er mit allen Mitteln den Augensammler aufspüren. Denn inzwischen hat der nächste Countdown um die Zwillinge von Charlie angefangen und so beginnt ein Wettlauf um das Leben der Kinder…
MEINE MEINUNG:
Anfangs hat mich das Lesen dieses Thrillers sehr irritiert, da die Kapitel und die Seitenzahlen in umgekehrter Reihenfolge aufgelistet wurden, was mir bei einem Buch noch nie untergekommen ist. Der Epilog! beginnt mit einem dramatischen Unfall und sorgt dafür, dass von Anfang an eine gewisse dramatische und düstere Grundspannung herrscht.
Auch der neueste Psycho-Thriller von Sebastian Fitzek besticht durch ein interessantes Thema, gepaart mit einem packenden Plot und einer äußerst realistischen, gut recherchierten Umsetzung. Und die Idee einer blinden Protagonistin ist nicht gerade alltäglich und schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Die Geschichte finde ich nachvollziehbar, obwohl Fitzek seine Leser oft auf diverse Irrwege schickt und immer wieder spannungsgeladene Überraschungen parat hat. Wie schon mehrfach erwähnt, ist bei diesem Autor nichts wie es scheint und auch in “Der Augensammler” gibt es einige außergewöhnliche Szenen, die beim Lesen immer ein ziemlich beängstigendes Gefühl hervorrufen.
Trotzdem gefallen mir “Splitter” und “Der Seelenbrecher” noch einen Tick besser, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht gern Krimis/Thriller lese, wo Kinder involviert sind.
In “Der Augensammler” erzählt hauptsächlich Hauptperson Alex Zorbach seine Geschichte in der Ich-Form, doch der Handlungsstrang wechselt immer wieder zu anderen wichtigen Figuren, wie z.B. von Alina oder Tobias, einem der entführten Kinder, die die Geschehnisse in der dritten Person wiedergeben. Dadurch wird das Puzzle nach und nach vollständig und der Leser erhält ein gutes Bild der einzelnen Hauptakteure.
Protagonist Alexander Zorbach wird als hartnäckig und stur geschildert, der vor 7 Jahren bei einer tragischen Begebenheit während des Polizeidienstes einen Menschen erschossen hat und daraufhin nicht nur seinen Job, sondern auch seine Familie verloren hat. Seitdem arbeitet er als Journalist für Kriminalfälle und handelt dabei nicht immer rational. Als er auf die blinde Therapeutin Alina Gregoriev trifft, glaubt er zuerst nicht, was sie ihm erzählt. Denn Alina will einen Blick in die Gedanken des Augensammlers geworfen hat. Doch viele Details stimmen überein und Alex und Alina kommen dem Serienmörder immer näher. Doch wem können sie trauen und wem besser nicht?!?
Neben Alex(ander) und Alina sind auch alle anderen mitwirkenden Charaktere authentisch und mit glaubwürdigen Ecken und Kanten dargestellt. Vor allem die Figur der blinden Alina finde ich großartig geraten, denn er schildert die junge Frau als mutig und selbstbewusst, die sich auch durch ihre Blindheit nicht unterkriegen lässt und mit ihrem Blindenhund TomTom den Alltag bravourös meistert.
Wie schon mehrfach erwähnt, steigert sich die Spannung bis zum Ende ins Unermessliche und gipfelt schließlich in den Prolog (aber hier ist ja alles verdreht). Überdies sind die Danksagungen (mit vielen Fotos und witzigen Kommentaren versehen) es wert, gelesen zu werden.
FAZIT:
Das neueste Werk von Sebastian Fitzek hat mich wieder überzeugt, obwohl mir die kleine Prise mit dem “gewissen Etwas” gefehlt hat. Es kann aber wirklich daran liegen, dass ich mir mit Büchern, wo Kinder die Opfer sind, schwer tue (und das ist hier eben der Fall). Deshalb gibts kein Extra-Sternchen.
Ansonsten habe ich mich über diesen rasanten Psychothriller sehr gefreut und ihn innerhalb eines Tages verschlungen. Spannungsgeladene 5 STERNE dafür!
Sebastian Fitzek wie eh und je Wer den Schriftsteller mag, kann sich über dieses Buch freuen. Es ist sehr spannend und das mal wieder bis zur letzten Seite. Wenn man einmal anfängt, kann man das Buch nicht wieder weglegen.
Neuer Pageturner von Fitzek “Der Augensammler” ist mein 3. Buch von Fitzek und auch dieser Roman konnte mich vollauf überzeugen. Obwohl er nicht ganz so packend und fesselnd ist wie “Die Therapie” (ist auch sehr schwer zu toppen), so ist er doch spannend und unterhaltsam geschrieben. Der Schreibstil von Fitzek gefällt mir außergewöhnlich gut. Er ist in der Lage mit seinen Worten Vorgänge sehr anschaulich und intensiv zu illustrieren. Vor allem schreibt Fitzek enorm fokussiert und verliert die Story nie aus den Augen. Er verheddert sich nicht in Belanglosigkeiten und für die Story unwichtigen Details, die dann in epischer Breite dargelegt werden, wie dies beispielsweise Stephen King mittlerweile zu einer Art Stilmittel gemacht hat. Außerdem mag ich die realistischen Darstellungen seiner Charaktere, die nicht überzeichnet sind. Auch die Dialoge und Handlungen sind sehr wirklichkeitsnah, nie absurd oder hanebüchen.
Wie Fitzek die mysteriösen Begebenheiten des Plots am Ende auflöst, ist mit kleinen Abstrichen überzeugend. Der Ideenreichtum und die Pfiffigkeit mit der er schreibt wird z.B. bei der Szene deutlich, in der Zorbach seinem Sohn seine Uhr als Geburtstagsgeschenk zukommen lässt. Eine brillante Metapher. Also wieder ein Buch von ihm, dass den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite aufrechterhält, das keine Längen aufweist und das man binnen weniger Stunden verschlingt. Ich werde mir die Fitzek Romane die mir noch fehlen jedenfalls umgehend kaufen.
Kapitaler Fehler Leider hat Fitzek mit diesem Buch einen kapitalen Fehler gemacht und meiner Meinung nach sein eigenes Konzept zum Fallen gebracht.
Auf Grund einer persönlichen Anregung des Autors verzichte ich darauf, im Detail zu erläutern, warum dies so ist, denn sonst müsste ich zu viel von der eigentlichen Pointe verraten. Es läuft aber darauf hinaus, dass dieses Mal leider nicht immer alles rational und logisch (so wie in den früheren Büchern) erklärt wird. Es gibt für mich einfach zu viele “übersinnliche” Elemente, die Richtung Zufall/Interpretation abgeschoben werden und so als rationale Erklärung gelten sollen. Wer zur eigentlichen, überraschenden Wendung am Schluss des Buches gelangt, weiss, was ich damit meine.
Hinzu kommt, dass Fitzek die “Cliffhanger” übertreibt. Etwa ein Dutzend mal hört das Kapital auf mit Sätzen wie: “Wenn er nur gewusst hätte, wie sehr er sich irrte”. Auf die Dauer ist es einfach nur langweilig und gesucht. Zwei Sterne gibts trotzdem für die Idee mit dem Augensammler (wenn auch dieser Täter meiner Meinung nach zu oberflächlich skizziert wurde) und die trotz allem spannende Schreibweise.
Unglaublich spannend Das Buch der Augensammler erzählt die Geschichte eines ehemaligen Polizisten names Alexander Zorbach, der als Schreiberling bei einer Zeitung arbeitet. Er macht sich auf die Spur des Augensammlers, eines Serienmörders, der das älteste Spiel der Welt spielt: Verstecken! Er tötet die Mutter und verschleppt das Kind. 47 Minuten gibt er dem Vater für die Suche Zeit. Wird das Kind nicht gefunden, stirbt es nach Ablauf der Frist. Doch diesmal wird Zorbach in das grausame Versteckspiel des Killers mit einbezogen. Er wird zum Hauptverdächtigen ernannt, als seine Brieftasche am Tatort gefunden wird. Auf der Flucht trifft er auf eine blinde Physiotherapeutin, die sich sicher ist, den Augensammler behandelt zu haben - durch Körperkontakt kann sie in die Vergangenheit ihrer Patienten schauen…
Nachdem ich von dem Buch Amokspiel so begeistert war, las ich gleich im Anschluss den Augensammler. Auch dieses Buch hält den Leser in Atem. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es bleibt bis zum Schluss, spannend und nervenzerreißend.
Enttäuschung Tja, was soll ich schreiben? Bin ein großer Fan von Herrn Fitzek (habe alles gelesen), doch diesmal war ich enttäuscht Nicht so spannend wie die Vorgänger, dafür mehr “Ekelszenen”. Und der Schluss war so (finde leider kein anderes Wort) blöd, dass ich mich richtig geärgert habe… Sorry, ist bestimmt harte Arbeit, ein Buch zu schreiben - bestimmt wird das Nächste wieder besser Aber dann warte ich auf jeden Fall auf die Taschenbuch-Ausgabe. War ein wenig schade um das Geld
Gutes Buch, leider nicht besonders innovativ. Schön: Die Seiten blättern sich von selbst um. Man liest. Und schnappt nach Luft. Liest weiter. Lächelt. Gefriert. Fürchtet sich. Und liest weiter.
Unschön: Die Story ist bis in kleinste Details (entführte Kinder, die ertrinken, Mütter, die umgebracht werden) aus einem aktuellen Videospiel geklaut. Das ist uncool..
Spannend! Ich bin ein Fitzek-Neuling, ansonsten mehr der Phantastik zugetan, war Thriller bisher nicht mein Genre. Aber ich muss sagen, Herr Fitzek hat nun meine volle Aufmerksamkeit, denn der Augensammler ist ein gelungener, sehr spannungsreicher Roman. Das Mystikelement der blinden Alina, die durch Berührung die Vergangenheit von Menschen sieht, und noch so einiges mehr wie sich herausstellt, hat mir ausgesprochen gut gefallen, es lässt dem realen Grauen ein schönes Geheimnis, das mich berührt hat. Einzige Schwäche für mich war die Hauptfigur, Alex, es ist mir bis zum Ende nicht gelungen, wirklich mit ihm zu bangen, da kam keine Identifikation zustande, er blieb mir im Gegensatz zu mancher Nebenfigur viel zu blass, obwohl er im Mittelpunkt steht. Aber dennoch, in Sachen Dramatik und Spannung ließ das Buch keine Wünsche offen, weshalb ich mich demnächst in Therapie begeben werde!
Grausamer Inhalt und der schlechteste “Fitzek” bisher Ich wollte das Buch schon nach wenigen Kapiteln weglegen, habe durchgehalten und sage:
Wer was wirklich Neues erwartet, wird enttäuscht. Ich hoffe, es ist nicht der Punkt erreicht, an dem dem Autor schon nichts mehr einfällt.
Es ist zweifellos gut geschrieben, aber der Inhalt ist quälend, der Autor “spricht” mit dem erhobenem Zeigefinger an alle Väter, die sich nicht um Ihre Kinder kümmern. Und Krankenschwestern, die ihre Patienten vernachlässigen und einem ekligen Mörder, der als Rächer auftritt. Manche werden es lobhudeln, ich kann es nicht empfehlen.
War diesmal völlig daneben, ich bin maßlos enttäuscht.
Gutes Buch, leider nicht besonders innovativ. Schön: Die Seiten blättern sich von selbst um. Man liest. Und schnappt nach Luft. Liest weiter. Lächelt. Gefriert. Fürchtet sich. Und liest weiter.
Unschön: Die Story ist bis in kleinste Details (entführte Kinder, die ertrinken, Mütter, die umgebracht werden) aus einem aktuellen Videospiel geklaut. Das ist uncool..
Wie immer spannend, aber etwas mühsam Alexander Zorbach ,Expolizist und mittlerweile ein um Wahrheit bemühter Sensationsreporter gerät in den Strudel der Ereignisse,die ein grausamer Serienkiller inszeniert.
Fitzek lässt die Seitenzahlen und Kapitel rückwärtslaufen, was aber keine Parallelität mit dem Handlungsablauf darstellt,sondern nur seine ine Art Gag sein soll.Auch in diesem Thriller gibt es überraschende Ereignisse und Wendungungen,die den Leser verwirren(aber diesmal nicht so nachhaltig wie gewohnt)und zum Schluß aufgeklärt werden.Was nicht erklärt werden kann rechnet Fitzek über die paranormale Schiene ab,für mich ein großes Manko dieses Buches.Der intensive Einblick in die Welt der Blinden ist interessant,aber für die Handlung überflüssig,was soll das?Trotzdem spannend,ich habe den nächsten Fitzek wieder bestellt.
Spannend! Ich bin ein Fitzek-Neuling, ansonsten mehr der Phantastik zugetan, war Thriller bisher nicht mein Genre. Aber ich muss sagen, Herr Fitzek hat nun meine volle Aufmerksamkeit, denn der Augensammler ist ein gelungener, sehr spannungsreicher Roman. Das Mystikelement der blinden Alina, die durch Berührung die Vergangenheit von Menschen sieht, und noch so einiges mehr wie sich herausstellt, hat mir ausgesprochen gut gefallen, es lässt dem realen Grauen ein schönes Geheimnis, das mich berührt hat. Einzige Schwäche für mich war die Hauptfigur, Alex, es ist mir bis zum Ende nicht gelungen, wirklich mit ihm zu bangen, da kam keine Identifikation zustande, er blieb mir im Gegensatz zu mancher Nebenfigur viel zu blass, obwohl er im Mittelpunkt steht. Aber dennoch, in Sachen Dramatik und Spannung ließ das Buch keine Wünsche offen, weshalb ich mich demnächst in Therapie begeben werde!
Grausamer Inhalt und der schlechteste “Fitzek” bisher Ich wollte das Buch schon nach wenigen Kapiteln weglegen, habe durchgehalten und sage:
Wer was wirklich Neues erwartet, wird enttäuscht. Ich hoffe, es ist nicht der Punkt erreicht, an dem dem Autor schon nichts mehr einfällt.
Es ist zweifellos gut geschrieben, aber der Inhalt ist quälend, der Autor “spricht” mit dem erhobenem Zeigefinger an alle Väter, die sich nicht um Ihre Kinder kümmern. Und Krankenschwestern, die ihre Patienten vernachlässigen und einem ekligen Mörder, der als Rächer auftritt. Manche werden es lobhudeln, ich kann es nicht empfehlen.
War diesmal völlig daneben, ich bin maßlos enttäuscht.
Wie immer spannend, aber etwas mühsam Alexander Zorbach ,Expolizist und mittlerweile ein um Wahrheit bemühter Sensationsreporter gerät in den Strudel der Ereignisse,die ein grausamer Serienkiller inszeniert.
Fitzek lässt die Seitenzahlen und Kapitel rückwärtslaufen, was aber keine Parallelität mit dem Handlungsablauf darstellt,sondern nur seine ine Art Gag sein soll.Auch in diesem Thriller gibt es überraschende Ereignisse und Wendungungen,die den Leser verwirren(aber diesmal nicht so nachhaltig wie gewohnt)und zum Schluß aufgeklärt werden.Was nicht erklärt werden kann rechnet Fitzek über die paranormale Schiene ab,für mich ein großes Manko dieses Buches.Der intensive Einblick in die Welt der Blinden ist interessant,aber für die Handlung überflüssig,was soll das?Trotzdem spannend,ich habe den nächsten Fitzek wieder bestellt.
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31. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Ein ” Must have” für jeden Thriller Fan
Der Augensammler ist wieder einmal ein genial durchdachter Thriller von Herrn Fitzek! Man kann es unmöglich aus der Hand legen, es ist von der ersten oder letzten Seite ( wie man es nimmt) einfach ein gelungenes Werk! Ich bin beeindruckt! Man ist tatsächlich selber Schuld, wenn man es bis zu Ende liest! Naja der Autor hatte ja ausdrücklich davor gewarnt! Von mir gibt es satte 5 Sterne, und wenn es zehn gäbe, hätte ich diese auch vergeben! Ich habe es übrigens in einem Zug lesen
” müssen ” ….meine arme Familie….
31. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Spannung pur!
Was unterscheidet Spannung von Horror oder Splatter? Nicht das Grauen an sich, vielmehr das Talent des Autors den Leser mitzunehmen, einzubinden, zu fesseln und zum Teilnehmer werden zu lassen. Fitzek schafft es mit immer neuen Wendungen und durch geschicktes Agieren mit unterschiedlichen Handlungssträngen, immer neue Vermutungen beim Leser zu erzeugen und hält für den Schluss trotzdem Überraschungen bereit, die das Geschick eines großen Erzählers zeigen.
Dabei werden die einzelnen Szenen nicht durch detaillierte Darstellung ausgeleuchtet, der Raum für die eigene Phantasie, den Fitzek dem Leser lässt, sorgt für den wahren Horror und eine Spannung zwischen Leser, Buch und Autor, bei der nicht immer sicher ist, wer wen verfolgt.
Mich hat das Buch verfolgt, ich versuchte die Gedanken und nächsten Ideen des Autoren zu verfolgen - vielleicht sogar voraus zu ahnen - jede/r war kurze Zeit als Täter gedacht, kurzum: ein Meisterwerk der spannenden Unterhaltung.
Ein Must-have für jede/n der diese Genre liebt und ein Meisterwerk des Autors.
31. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Der Augensammler ist für ein Thriller-Fan ein MUSS!
Mein erstes Buch (und ich lese fast ausschließlich nur Thriller), welches ich nicht weglegen konnte. In einem Stück musste das Buch verschlungen werden (also ohne Pausen). Dieses Buch hat 5 Sterne verdient. Für schwache Nerven ist es nicht geeignet, man sollte schon Thriller-Fan sein oder zumindest im Vorfeld wissen, dass dies keine leichte Gutenachtgeschichte ist. Wer es spannend liebt, muss diesen Thriller lesen. Meiner Meinung nach setzt Fitzek mal wieder eins drauf, wo soll das nur hinführen, man kann doch nur 5 Sterne vergeben;)
31. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Ein schlimmer Alptraum!
Wie passt der Titel der Rezension zu den fünf Sternen? Nun - es geht um einen harten Thriller. Und mit diesem Werk hat sich Fitzek buchstäblich selbst übertroffen. Die Handlung geht an die Substanz und ist absolut nichts für schwache Nerven. Wer aber einen dramatisch gut durchdachten Thriller der Superlative sucht und Gänsehaut sowie zu Berge stehende Haare in Kauf nimmt, der ist hier wirklich bestens bedient. Zuvor habe ich vor wenigen Wochen den Thriller Sekunde Null gelesen, der mich ebenfalls gefesselt hat. Ich kann beide Werke wärmstens empfehlen.
31. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Der Wahnsinn hat einen Vor- und einen Nachmamen: Sebastian Fitzek!
Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R3R16X8EMCI6TU DER Psychothriller DER AUGENSAMMLER von Sebastian Fitzek ist wieder ein Volltreffer. Spannend am Anfang, spannend von Kapitel zu Kapitel und das ganze steigert sich noch bis zu diesem absolut verstörenden Ende… Der Autor warnt sogar ausdrücklich davor es überhaupt zu lesen. Dem kann ich mich in meiner Euphorie nicht anschließen, weil mir DER AUGENSAMMLER wieder ausnehmend gut gefallen hat. Um Längen besser zum Beispiel, als SPLITTER oder DAS KIND.
Und es handelt sich wieder einmal um ein ausgesprochen gruseliges Thema handelt: Kinder werden entführt, Mütter getötet. Augen entfernt…
Ganz am Anfang mache ich mir noch Gedanken, warum ich überhaupt so was Grausiges lese, aber dafür bleibt mir nicht viel Zeit, weil wie gesagt: Spannend von Anfang bis Ende das Ding!
Apropos! Wer Sebastian Fitzeks bisher erschienene Thriller kennt, wird sicher auch schmunzeln. Hie und da taucht nämlich eine Figur aus seinen anderen Büchern auf. Das ist für die Handlung nicht entscheidend, macht einem Fan wie mir aber einfach viel Spaß.
Die schlechte Nachricht: Jetzt heißt es warten, bis der nächste “Fitzek” erscheint … hoffentlich lässt uns Sebastian Fitzek nicht so lange hängen. Im Zweifelsfall lasse ich mir DER AUGENSAMMLER demnächst noch einmal von Simon Jäger vorlesen. (Der Augensammler, Hörbuch 4CDs, gelesen von Simon Jäger)
Gute Unterhaltung bei Fitzeks neuem Bestseller wünscht - Apicula
Fitzeks Thriller, chronologisch:
Die Therapie
Amokspiel
Der Seelenbrecher
Das Kind
Splitter (TB, noch nicht erschienen) -> Gebunden: Splitter
Der Augensammler
PS: Lassen Sie sich nicht irritieren durch die Seiten-Numerierung. Am Ende wird klar, warum das so ist …
5. Juni 2010 um 17:51 Uhr
Atmen nicht vergessen!
Zum Inhalt wurde bereits genug geschrieben, von daher schreibe ich direkt etwas zu meiner Meinung.
Auf den letzten 100 Seiten habe ich fast vergessen zu atmen, so spannend wurde es zum Schluss. Ich habe bereits, wie viele andere, alle Bücher von Herrn Fitzek gelesen und war von jedem sehr begeistert. “Der Augensammler” ist wohl ein wenig eklig, was man vorher nicht so gewohnt war, ist aber nicht jenseits des tolerierbaren, von daher völlig ok. Besonders gelungen ist die Seitenanordnung in absteigender Reihenfolge. Was anfänglich verwundert, mach am Ende (leider!) seinen Sinn.
Ein winziger Wermutstropfen ist, daß ich die Lösung schon vor dem Ende erahnt hatte. Dies macht das Buch aber auf gar keinen Fall uninteressant!
Vielleicht ungewöhnlich, aber auch die Danksagung hat mir sehr gefallen. Ich finde es sehr schön, daß Herr Fitzek quasi ein Autor zum anfassen ist und - meiner Meinung nach - auf dem Teppich geblieben ist.
Nun heisst es wieder warten, warten, warten….bitte schreiben Sie ganz schnell, lieber Herr Fitzek!
Uneingeschränkt empfehlenswert!
5. Juni 2010 um 17:51 Uhr
Ein Muss in jeder Thriller-Sammlung
Der Ex-Polizist Alexander Zorbach schreibt in einer Zeitung über die Verbrechen die um ihn herum begangen werden. Um möglichst authentisch zu sein und als erster die Story zu bringen, hört er den Polizeifunk ab und ist so immer vor allen anderen am Ort des Geschehens.
Seit einiger Zeit gibt es ein neues Monster, das “der Augensammler” getauft wurde. Er tötet die Mutter und versteckt das Kind. Nun muss der Vater innerhalb von 45 Minuten sein Kind gefunden haben, ansonsten wird es sterben.
Als Zorbach jedoch am nächsten Tatort des Augensammlers ankommt, ist plötzlich alles anders, seine Brieftasche wird in der Nähe der Leiche gefunden und eine blinde Physiotherapeutin behauptet plötzlich, mittels Berührung in die Vergangenheit sehen zu können. Sie erzählt ihm, sie habe den Augensammler behandelt und eine Vision gehabt.
Und auf einmal befindet er sich mitten drin im grausamen Kinderspiel des Augensammlers…
Ich habe bis jetzt alle Bücher von Fitzek verschlungen und war begeistert. Genauso ist es mir mit dem Augensammler ergangen.
Es ist eines seiner besten Bücher und zieht einen so sehr in den Bann, dass man sogar essen und trinken vergisst.
Das Tolle an seinen Büchern ist auch, dass er sich immer irgendetwas ausdenkt, womit er den Leser persönlich anspricht bzw. zum Nachdenken anregt.
In diesem Falle ist es die Tatsache, dass die Seitenzahlen rückwärts laufen und das Buch auch mit dem Epilog beginnt. Am Anfang war ich etwas verwirrt und dachte sogar, dass das Buch falsch gebunden ist, aber am Ende macht das alles einen Sinn.
Die Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt, wobei bei fast jedem neuen Kapitel auch die Person wechselt, aus deren Sicht erzählt wird, wobei der Name derjenigen immer über dem Kapitel steht.
So bekommt man einen sehr guten Überblick von allen Seiten, ohne das persönliche Informationen verloren gehen und baut eine Beziehung zu den Figuren auf.
Fitzek versteht es einfach wie kein anderer, einen von Anfang an in seinen Bann zu ziehen, man versucht vergeblich dem Täter auf die Schliche zu kommen und wenn man denkt, man hat die Geschichte aufgedeckt, kommt das Ende und man wird jedesmal überrascht. Stück für Stück lüftet sich das Geheimnis um den Augensammler, bis man am Schluss die komplette Weite des Grauens erfasst.
Er schafft es einfach immer wieder ein gänzlich unerwartetes Ende zu erschaffen, worüber man erst einmal fassungslos nachdenken muss.
Ein Muss für jeden Thriller Fan, der gerne miträtselt und erstaunt werden will.
5. Juni 2010 um 17:51 Uhr
Wer einmal einen Sebastian Fitzek gelesen hat, wird nicht mehr davon loskommen
Sehr geehrter Herr Fitzek,
ich hoffe meine Nachricht erreicht Sie in Ihrem Verlies und die Stimmen in ihrem Kopf sind heute zu zügeln.
Sie sind verrückt - das wissen Sie sicher selbst von der Schwester oder den Ärzten. Aber obendrein sind Sie auch noch wahnsinnig und verstehen es mit Worten zu fesseln. Und das meine ich genau so wie ich es sage.
Eigentlich müsste ich Sie wegen Anleitung zur Selbstverstümmelung anzeigen, da ich mir bei der Lektüre Ihrer Bücher regelmäßig die Nägel abnage. Ich vergesse zu schlafen, zu essen und zu trinken und bin gefangen von ihren spannenden Storys. Wie einen SPLITTER, den man nicht mehr los wird.
DIE THERAPIE im Grunewald hat mir nichts gebracht, da ich einfach zu sehr an DAS KIND denken musste welches DER AUGENSAMMLER in seiner Gewalt hat.
45 Stunden hatte ich Zeit es zu finden und dann sandten Sie mir auch noch diese blinde Physiotherapeutin, die behauptete, rein durch Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können, und gestern hätte sie womöglich den Augensammler behandelt.
Dass damit ein Wettlauf gegen die Zeit begann konnte ich noch nicht ahnen und kaum dachte ich, einen Schritt weiter zu sein nahm die Handlung eine überraschende Wendung.
Ja, Sie spielen ein spannendes AMOKSPIEL mit ihren Lesern. Wer einmal einen Sebastian Fitzek gelesen hat, wird nicht mehr davon loskommen. Bleibt die Frage ob sie ein verkannter SEELENBRECHER sind oder einfach nur der beste Thrillerautor Deutschlands?
Lassen Sie mich raten? Sie wissen es selbst nicht - aber genial sind Sie trotzdem.
5. Juni 2010 um 17:51 Uhr
ANGSTSPENDER
Bei jedem neuen Thriller von Sebastian Fitzek fällt es mir zunehmend schwerer, eine Rezension zu schreiben. Denn immer schwebt die Angst mit, zuviel vom Inhalt preiszugeben. Ich selber lese die Rezensionen zu seinen Büchern nämlich immer erst, nachdem ich das Buch gelesen habe. Genau aus dem einen Grunde: Weil ich vorher NICHTS, aber auch wirklich nichts von der Handlung wissen möchte.
Nun denn … ein paar Dinge darf ich dennoch verraten, denn diese befinden sich auch schon in der Kurzbeschreibung (die ich persönlich allerdings auch immer erst nach dem Lesen des Buches konsumiere): Diesmal begleiten wir ein Stück des Lebens von Alexander Zorbach, einem ehemaligen Polizisten, der aufgrund eines Vorfalles zum Polizeireporter degradiert wurde. Eines Tages wird er mit dem Augensammler konfrontiert, dem er schon eine ganze Weile lang auf den Fersen ist. Dieser Serienmörder bringt zunächst Mütter um, verschleppt dann ihre Kinder und lässt die Väter innerhalb eines Zeitultimatums nach den Kindern suchen. Das I-Tüpfelchen der Grausamkeiten ist die Tatsache, dass den Kinderleichen ein Auge fehlt.
Als ich mit dem Lesen dieses Buches begann, machte sich direkt ein Gefühl in mir breit, welches ich schon aus den anderen Fitzek-Büchern kannte: ANGST. Denn bei jedem Buch von ihm habe ich anfangs Angst, dass ich das Buch nicht verstehen könnte, denn die Geschichten beginnen ja immer an einem Punkt, an dem man zunächst wirklich noch nichts von der Handlung weiß. Und auch, wenn man zwischendurch meint, dass man den Autor und seine Gedankengänge durchschaut hat (immerhin ist ‘Der Augensammler’ bereits sein sechster Roman) so wurde ich auch dieses Mal wieder eines Besseren belehrt. Doch neben der Angst schwebt auch immer die Gewissheit mit, dass der Autor den Leser schon rechtzeitig an die Hand nehmen wird, um ihn zu einem … sagen wir mal … Ende zu führen.
Sebastian Fitzek schreibt unerwartet. Rasant. Ausgetüftelt. Bestens recherchiert. Und unglaublich bildhaft. Ein wenig überrascht hat mich in diesem Buch eine gewisse Grausamkeit, die ich bisher aus seinen Büchern so nicht kannte. Allerdings konnte mich diese Tatsache als hartgesottene Thrillerliebhaberin nicht abschrecken, sondern sie setzte dem Ganzen für mich noch die Krone auf. Natürlich durften auch in diesem Thriller die Szenen nicht fehlen, in denen der Leser schweißnasse Hände bekam.
Doch so toll die Bücher des Autors auch sind: Schrecklich sind immer die Jahre, die zwischen den einzelnen Thrillern liegen. Denn sie dauern weitaus länger an, als die kurze Lesezeit, in der man die Bücher von Sebastian Fitzek verschlingt. Da helfen auch die tollen Danksagungen nicht weiter, von denen Sebastian unbedingt mal ein ganzes Buch schreiben sollte, denn sie lesen sich weg wie Eis in der Sonne und sind für mich immer das Sahnetüpfelchen eines jeden neuen Werkes.
Für den nächsten Fitzek-Thriller habe ich mir jetzt schon etwas vorgenommen: ich werde einen Schnell-Lese-Kurs belegen, denn auch, wenn ich die Seiten nur so inhaliere, dauert es mir immer viel zu lange, bis ich auf die Lösung des Ganzen komme. Wow!!
5. Juni 2010 um 17:51 Uhr
Fitzek - Der Nervensammler
Mit “Der Augensammler” publiziert der deutsche Schriftsteller Sebastian Fitzek seinen bereits sechsten Roman bei Droemer-Knaur.
Diesmal erzählt er die Geschichte von Alexander Zorbach, seines Zeichens traumatisierter Polizist, der nun bei einer Zeitung arbeitet und auf der “Jagd” nach dem Augensammler ist, der kleine Kinder entführt, die Mütter tötet und den Vätern knapp 45 Stunden Zeit gibt, die gekidnappten Kinder wiederzufinden - ansonsten werden sie sterben. Die Zeitung, bei der Zorbach angestellt ist, hat ihm den Namen “Augensammler” gegeben, weil jedem Kind, das getötet aufgefunden wird, das linke Auge fehlt. Leider hat die Polizei keine brauchbare Spur, bis Alexander Zorbach von einer blinden Physiotherapeutin aufgesucht wird, die behauptet, den Augensammler behandelt zu haben - denn sie kann, nur durch Körperkontakt, in die Vergangenheit ihres Patienten schauen. Ein Kampf um Leben, Tod und Zeit beginnt, denn Alexander Zorbach wird zum Hauptverdächtigen ernannt…
Ich bin, seit der Veröffentlichung von Die Therapie, ein begeisterter Fitzek-Fan und von seinen bisherigen Büchern ausgesprochen begeistert gewesen. Er schreibt ungemein spannend, vermag es den Leser zu fesseln und die Handlungsverläufe sind in seinen Romanen so gestaltet, dass eine Wendung die nächste jagt. Er hat eine klare Sprache und formuliert präzise. So auch in diesem Roman.
“Der Augensammler” ist in insgesamt 84. Kapitel gegliedert, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, wobei jeder der entsprechenden Charaktere einen anderen Sprachduktus erhalten hat.
Das Interessante und anfangs Verwirrende ist, dass die Handlung mit dem Epilog beginnt und sich zum Prolog vorarbeitet. Dabei sind auch die Seitenzahlen beim Aufschlagen des Buches mit 442 und am Ende des Romans mit 3 gekennzeichnet. Davon sollten Sie nicht aber nicht verwirren lassen: einfach Buchdeckel aufklappen und loslesen. Dass Sie verwirrt sein werden, dafür sorgt Sebastian Fitzek im Laufe des Geschehens zu Genüge.
Für Leser, die bereits mehrere Romane, wie zum Beispiel den oben genannten “Die Therapie” oder “Das Kind” gelesen haben, hält der Schrifsteller auch noch ein paar Schmunzler bereit, weil ihm Alt-Bekanntes wieder über den Weg laufen wird.
Im Großen und Ganzen bleibt ein gut geschriebener, unterhaltsamer Roman, der absolut zu fesseln weiß und eine Leere zurücklässt, denn nun muss die Fan-Gemeinde wieder längere Zeit ohne neuen Fitzek-Stoff auskommen. Deswegen mein Appell an Sie: Wenn Sie sich entscheiden sollten, einen Sebastian Fitzek-Roman zu lesen, muss Ihnen klar sein, dass Sie süchtig nach seinen Büchern werden - ob Sie wollen oder nicht.
6. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Sebastian Fitzek - Ein Muss für jeden Thrillerfan
Beim Aufschlagen des Buches musste ich irritiert feststellen, dass es mit dem Epilog beginnt und mit dem Prolog endet, folgerichtig beginnt das Buch auch entsprechend mit der Seite 442 und endet mit der Seite 1. Doch das sind nur Äußerlichkeiten, die jedoch dazu beitragen, das Buch zu einem ganz Besonderen zu machen.
Dieser Thriller ist der Wahnsinn par Excellence. Schon nach den ersten Seiten hatte ich ein ganz beklemmendes Gefühl, hatte teilweise Angst weiterzulesen, doch die fesselnde Geschichte hat mich vorangetrieben in die Paranoia, die dieses Buch ausmacht. Auf den Inhalt des Buches möchte ich an dieser Stelle gar nicht eingehen, zu bizarr ist die Geschichte. Es wundert mich immer wieder, wie Fitzek es schafft, “immer noch einen draufzusetzen”.
Sein Schreibstil ist klar, schnörkellos, rasant und auf eine besonders tolle Art einfach und sehr bildhaft. Damit peitscht er den Leser regelrecht durch sein Buch, es bleibt keine Zeit durchzuatmen oder über das Gelesene nachzudenken.
Erst auf den letzten Seiten wird dem Leser klar, wer der Augensammler ist. Mich hat die Auflösung umso mehr erschreckt, weil ich mit diesem Ende überhaupt nicht gerechnet habe. Trotzdem ist das Ende - wenn man es überhaupt so nennen darf - logisch.
Für mich ist “Der Augensammler” das mit Abstand beste Buch von Sebastian Fitzek. Ich kann es bedenkenlos jedem Thrillerfan empfehlen.
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Psychothriller?
Ich bin bisher eine treue Leserin und da ich von “Splitter” extrem begeistert war, konnte ich es bis zum Augensammler kaum erwarten.
Von einem Psychothriller kann man aber nicht sprechen. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht eins seiner Top Bücher. Wer es lesen möchte sollte warten bis es als Taschenbuch erhältlich ist.
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Wie zu erwarten: Geniales Buch
Wieder ein super Buch meines Lieblingsautors.
Ich hatte schon ab der Mitte eine Ahnung wie das Ende aussehen wird und lag damit sogar richtig. Jedoch schiebe ich das eher auf meine Leseerfahrung als auf den Autor.
Es ist jedenfalls definitiv für jeden Thrillerfan zu empfehlen. Die Seitenzahlen laufen übrigens rückwärts, genauso wie die Kapital. Und das ist gewollt und mir gefällts.
Jedoch fand ich es schade, dass man dieses mal keine Antwort bekam wenn man eine Mail an die im Buch erwähnten E-Mailadressen geschickt hat. ^^
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
KANN MAN LESEN, MUSS MAN ABER NICHT…
Boh wie habe ich mich auf das Buch gefreut weil der Titel doch echt viel verspricht.
Tja, dann kam es natürlich - wie von Amazon gewohnt - pünktlich und ich habe auch gleich die ersten 100 Seiten am Stück gelesen. O.k. die Spannung wird kommen habe ich mir gedacht….
Leider kam das Grauen nicht wirklich. Das Buch ist gut geschrieben, man kann es so “weg” lesen aber der Titel verspricht wesentlich mehr Spannung als tatsächlich drin ist ;o(
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Psychothriller?
Ich bin bisher eine treue Leserin und da ich von “Splitter” extrem begeistert war, konnte ich es bis zum Augensammler kaum erwarten.
Von einem Psychothriller kann man aber nicht sprechen. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht eins seiner Top Bücher. Wer es lesen möchte sollte warten bis es als Taschenbuch erhältlich ist.
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Der neue Fitzek, mit kleinen Schwächen
Gleich vorweg: Ich habe noch nicht alle Fitzek Romane gelesen, bisher war ich zwiegespalten, einerseits finde ich die Stories selbst sehr gut und phantastisch geplottet, andererseits habe ich regelmäßig ein Problem mit den Hauptprotagonisten. Das ist bei Alexander Zorbach nicht viel anders. Der arbeitet bei einer Zeitung, wo er weiterhin auf Verbrecherjagd ist, nachdem er seinen Beruf als Polizist nach einem traumatischen Erlebnis aufgeben muss. Während ich den Spannungsbogen gut gemacht finde, fehlt mir das Verständnis für Zorbachs Handlungsweise. Auch die Motive der anderen Figuren sind immer vage, man hat das Gefühl, sie tun das, was der Autor für die Story braucht. Dadurch bekommt man manchmal so ein Reißbrettgefühl. Dennoch (oder deshalb) ist alles gut durchdacht und man findet sich durchaus in einem Lesesog wieder. Was ich mir aber zum ganz großen Lesegenuss noch wünschen würde, das wären fleischigere und blutigere Helden, mit denen man von vorne bis hinten mitleiden kann.
Ansonsten vier gute Spannungspfeile für Sebastian Fitzek und seinen Augensammler!
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Fünf Sterne sind zuwenig
Eine Rezension in drei Teilen mit Bonusmaterial
Erster Teil: Die Mutter
Es ist ja nicht so einfach, zwei Pubertierende zu einer gemeinsamen Unternehmung zu bewegen. Aber am 02.06.10 hat es geklappt: Die Buchpremiere von Sebastian Fitzeks neuem Thriller Der Augensammler im Delphi Filmtheater Berlin war einfach zu verlockend für meine beiden, die alle bisherigen Fitzek-Bücher verschlungen haben.
Damit das Erwachsensein wenigstens einmal einen Vorteil hat, habe ich mir das Recht herausgenommen, das neue Buch als erste zu lesen. Angefangen habe ich schon im Bus auf dem Weg zur Lesung, danach habe ich mir das Schlange stehen zum Signieren und die Rückfahrt spannend gestaltet, und um 02:30 musste ich leider aufhören, weil mir die Augen zufielen. Dafür ging es gleich am nächsten Morgen weiter
Ein Thriller von Fitzek ist immer schwer aus der Hand zu legen, aber Der Augensammler ist besonders rasant. Dazu passt auch, dass die Seitenzahlen und die Kapitelnummern rückwärts laufen wie gut das passt, wird einem erst am Ende des Buches klar. Und das Ende ist wirklich Macht euch auf etwas gefasst!
Für eine Mutter ist das Thema des Thrillers schwer zu ertragen: Kinder werden entführt, getötet und verstümmelt, Mütter ermordet Aber glücklicherweise baut Fitzek die Spannung nicht durch blutrünstige Schilderungen auf, sondern viel subtiler. Immer, wenn man denkt, dem Autor auf die Schliche gekommen zu sein, und zu wissen, was bzw. wer dahintersteckt, gibt es wieder eine von Fitzeks unnachahmlichen Wendungen und Überraschungen.
Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, habe aber zum Abschluss einen Rat für euch: Fangt das Buch nur an, wenn ihr genügend Zeit habt, es in einem Zug zu lesen, denn das werdet ihr auf jeden Fall wollen! Stellt das Telefon und die Türklingel ab, schickt eure Familie solange ins Kino und vor allem: zeigt, dass ihr eure Kinder liebt!
Zweiter Teil: Die Tochter
(kommt demnächst, sie liest es gerade)
Dritter Teil: Der Sohn
(kommt später, er bekommt es leider erst als letzter)
Bonusmaterial: Die Buchpremiere am 02.06.10 in Berlin
Fitzeks Lesungen sind immer ein Erlebnis. Im letzten Jahr wurde Splitter thematisch passend in einem Krankenhaushörsaal vorgestellt (und führte dazu, dass mein Sohn das Buch unbedingt haben wollte und FREIWILLIG gelesen hat).
Diesmal wurde ein Kino angemietet, eines von den schönen alten Filmtheatern, das eine passende Kulisse für die Lesung bot. Lesung? Eher Erlebnis. Denn wann hat man sonst die Gelegenheit, den Tod Klavier spielen zu hören? Und welcher andere Autor stellt so ausführlich seine Recherche, Hintergründe zum Buch und die Menschen, die ihn unterstützt haben, vor? Dabei erzählt er auch noch so sympathisch von sich selbst, dass man ihn einfach gern haben muss. Aus dem Buch gelesen wurde natürlich auch, von Simon Jäger, dessen Stimme einfach perfekt zu den Thrillern von Fitzek passt. Es war wieder eine wirklich gelungene Veranstaltung.
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Wie zu erwarten: Geniales Buch
Wieder ein super Buch meines Lieblingsautors.
Ich hatte schon ab der Mitte eine Ahnung wie das Ende aussehen wird und lag damit sogar richtig. Jedoch schiebe ich das eher auf meine Leseerfahrung als auf den Autor.
Es ist jedenfalls definitiv für jeden Thrillerfan zu empfehlen. Die Seitenzahlen laufen übrigens rückwärts, genauso wie die Kapital. Und das ist gewollt und mir gefällts.
Jedoch fand ich es schade, dass man dieses mal keine Antwort bekam wenn man eine Mail an die im Buch erwähnten E-Mailadressen geschickt hat. ^^
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
KANN MAN LESEN, MUSS MAN ABER NICHT…
Boh wie habe ich mich auf das Buch gefreut weil der Titel doch echt viel verspricht.
Tja, dann kam es natürlich - wie von Amazon gewohnt - pünktlich und ich habe auch gleich die ersten 100 Seiten am Stück gelesen. O.k. die Spannung wird kommen habe ich mir gedacht….
Leider kam das Grauen nicht wirklich. Das Buch ist gut geschrieben, man kann es so “weg” lesen aber der Titel verspricht wesentlich mehr Spannung als tatsächlich drin ist ;o(
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Der neue Fitzek, mit kleinen Schwächen
Gleich vorweg: Ich habe noch nicht alle Fitzek Romane gelesen, bisher war ich zwiegespalten, einerseits finde ich die Stories selbst sehr gut und phantastisch geplottet, andererseits habe ich regelmäßig ein Problem mit den Hauptprotagonisten. Das ist bei Alexander Zorbach nicht viel anders. Der arbeitet bei einer Zeitung, wo er weiterhin auf Verbrecherjagd ist, nachdem er seinen Beruf als Polizist nach einem traumatischen Erlebnis aufgeben muss. Während ich den Spannungsbogen gut gemacht finde, fehlt mir das Verständnis für Zorbachs Handlungsweise. Auch die Motive der anderen Figuren sind immer vage, man hat das Gefühl, sie tun das, was der Autor für die Story braucht. Dadurch bekommt man manchmal so ein Reißbrettgefühl. Dennoch (oder deshalb) ist alles gut durchdacht und man findet sich durchaus in einem Lesesog wieder. Was ich mir aber zum ganz großen Lesegenuss noch wünschen würde, das wären fleischigere und blutigere Helden, mit denen man von vorne bis hinten mitleiden kann.
Ansonsten vier gute Spannungspfeile für Sebastian Fitzek und seinen Augensammler!
11. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Fünf Sterne sind zuwenig
Eine Rezension in drei Teilen mit Bonusmaterial
Erster Teil: Die Mutter
Es ist ja nicht so einfach, zwei Pubertierende zu einer gemeinsamen Unternehmung zu bewegen. Aber am 02.06.10 hat es geklappt: Die Buchpremiere von Sebastian Fitzeks neuem Thriller Der Augensammler im Delphi Filmtheater Berlin war einfach zu verlockend für meine beiden, die alle bisherigen Fitzek-Bücher verschlungen haben.
Damit das Erwachsensein wenigstens einmal einen Vorteil hat, habe ich mir das Recht herausgenommen, das neue Buch als erste zu lesen. Angefangen habe ich schon im Bus auf dem Weg zur Lesung, danach habe ich mir das Schlange stehen zum Signieren und die Rückfahrt spannend gestaltet, und um 02:30 musste ich leider aufhören, weil mir die Augen zufielen. Dafür ging es gleich am nächsten Morgen weiter
Ein Thriller von Fitzek ist immer schwer aus der Hand zu legen, aber Der Augensammler ist besonders rasant. Dazu passt auch, dass die Seitenzahlen und die Kapitelnummern rückwärts laufen wie gut das passt, wird einem erst am Ende des Buches klar. Und das Ende ist wirklich Macht euch auf etwas gefasst!
Für eine Mutter ist das Thema des Thrillers schwer zu ertragen: Kinder werden entführt, getötet und verstümmelt, Mütter ermordet Aber glücklicherweise baut Fitzek die Spannung nicht durch blutrünstige Schilderungen auf, sondern viel subtiler. Immer, wenn man denkt, dem Autor auf die Schliche gekommen zu sein, und zu wissen, was bzw. wer dahintersteckt, gibt es wieder eine von Fitzeks unnachahmlichen Wendungen und Überraschungen.
Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, habe aber zum Abschluss einen Rat für euch: Fangt das Buch nur an, wenn ihr genügend Zeit habt, es in einem Zug zu lesen, denn das werdet ihr auf jeden Fall wollen! Stellt das Telefon und die Türklingel ab, schickt eure Familie solange ins Kino und vor allem: zeigt, dass ihr eure Kinder liebt!
Zweiter Teil: Die Tochter
(kommt demnächst, sie liest es gerade)
Dritter Teil: Der Sohn
(kommt später, er bekommt es leider erst als letzter)
Bonusmaterial: Die Buchpremiere am 02.06.10 in Berlin
Fitzeks Lesungen sind immer ein Erlebnis. Im letzten Jahr wurde Splitter thematisch passend in einem Krankenhaushörsaal vorgestellt (und führte dazu, dass mein Sohn das Buch unbedingt haben wollte und FREIWILLIG gelesen hat).
Diesmal wurde ein Kino angemietet, eines von den schönen alten Filmtheatern, das eine passende Kulisse für die Lesung bot. Lesung? Eher Erlebnis. Denn wann hat man sonst die Gelegenheit, den Tod Klavier spielen zu hören? Und welcher andere Autor stellt so ausführlich seine Recherche, Hintergründe zum Buch und die Menschen, die ihn unterstützt haben, vor? Dabei erzählt er auch noch so sympathisch von sich selbst, dass man ihn einfach gern haben muss. Aus dem Buch gelesen wurde natürlich auch, von Simon Jäger, dessen Stimme einfach perfekt zu den Thrillern von Fitzek passt. Es war wieder eine wirklich gelungene Veranstaltung.
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein!
Seit seinem Debüt mit DIE THERAPIE wurde jeder Roman von Sebastian Fitzek ein Bestseller. In gleichem Maße wurden auch seine Buchpremieren in Berlin immer größer. Für sein neues Werk DER AUGENSAMMLER mietete sich Sebastian Fitek Anfang des Monats in einem ehrwürdigen Berliner Kino ein, um seinen Lesern das neueste Wer zu präsentieren.
Der Enthüllungsjournalist Alexander Zorbach ist dem Augensammler auf der Spur. Einem Serienkiller, der sich Familien aussucht, die Mutter tötet, anschließend das Kind entführt und dem Vater ein Ultimatum stellt, um das Kind zu retten. Bislang hat der Augensammler keine Spuren hinterlassen, bis sich die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev meldet, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie den Augensammler behandelt.
Was folgt ist eine spannende Hetzjagd durch das nächtliche Berlin, um das aktuelle Opfer des Augensammlers zu retten. Dabei gerät Alexander Zorbach in den Blick der Polizei und muss sich seiner Vergangenheit stellen.
Wie immer hat Sebastian Fitzek dies überaus spannend und kurzweilig zu Papier gebracht. Mit wechselnden Perspektiven heizt er de Spannung gekonnt an. Das die wahre Identität keine echte Überraschung ist, liegt einfach daran, dass man eine ähnliche Erzählweise schon aus Romanen wie DIE THERAPIE oder DER SEELENBRECHER kennt.
Insgesamt ist DER AUGENSAMMLER ein fulminanter Psychothriller, der sich ausgesprochen gut liest und allen Fitzekfans wieder die eine oder andere durchgelesene Nacht bescheren wird.
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein!
Seit seinem Debüt mit DIE THERAPIE wurde jeder Roman von Sebastian Fitzek ein Bestseller. In gleichem Maße wurden auch seine Buchpremieren in Berlin immer größer. Für sein neues Werk DER AUGENSAMMLER mietete sich Sebastian Fitek Anfang des Monats in einem ehrwürdigen Berliner Kino ein, um seinen Lesern das neueste Wer zu präsentieren.
Der Enthüllungsjournalist Alexander Zorbach ist dem Augensammler auf der Spur. Einem Serienkiller, der sich Familien aussucht, die Mutter tötet, anschließend das Kind entführt und dem Vater ein Ultimatum stellt, um das Kind zu retten. Bislang hat der Augensammler keine Spuren hinterlassen, bis sich die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev meldet, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie den Augensammler behandelt.
Was folgt ist eine spannende Hetzjagd durch das nächtliche Berlin, um das aktuelle Opfer des Augensammlers zu retten. Dabei gerät Alexander Zorbach in den Blick der Polizei und muss sich seiner Vergangenheit stellen.
Wie immer hat Sebastian Fitzek dies überaus spannend und kurzweilig zu Papier gebracht. Mit wechselnden Perspektiven heizt er de Spannung gekonnt an. Das die wahre Identität keine echte Überraschung ist, liegt einfach daran, dass man eine ähnliche Erzählweise schon aus Romanen wie DIE THERAPIE oder DER SEELENBRECHER kennt.
Insgesamt ist DER AUGENSAMMLER ein fulminanter Psychothriller, der sich ausgesprochen gut liest und allen Fitzekfans wieder die eine oder andere durchgelesene Nacht bescheren wird.
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Fein ausgeklügelter Psychothriller voller kreativer Einfälle und ungemeiner Spannung
In seinem mittlerweile sechsten Psychothriller Der “Augensammler” läuft der Berliner Autor Sebastian Fitzek mal wieder zu Hochform auf. Auf 422 Seiten, die ungewohnter Weise von hinten nach vorn gezählt werden, setzt uns Fitzek einem perversen Versteckspiel aus, bei dem die Nerven bis zum unerwarteten Finale auf höchstem Niveau vibrieren, nur um uns dann erschöpft und atemlos in Kapitel eins zurück lassen. Während der rasanten Jagd durch Berlins Dunkelheit legt der Autor geschickt falsche Fährten und überrascht immer wieder mit der einen oder anderen Finte, wobei der Verlauf der Handlung wechselseitig aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten beschrieben wird.
Durch die Rückwärtszählerei und eine ungewöhnliche Danksagung ist “Der Augensammler” auch in seiner Aufmachung ein wenig anders - kein Wunder, denn wer einmal eine Lesung mit Sebastian Fitzek besucht hat weiß, dass der Autor über jede Menge Witz und Entertainerqualitäten verfügt. So präsentiert sich der “Augensammler als fein ausgeklügelter Psychothriller voller kreativer Einfälle, ungemeiner Spannung und einem feinen Schuss Mystik.
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Fein ausgeklügelter Psychothriller voller kreativer Einfälle und ungemeiner Spannung
In seinem mittlerweile sechsten Psychothriller Der “Augensammler” läuft der Berliner Autor Sebastian Fitzek mal wieder zu Hochform auf. Auf 422 Seiten, die ungewohnter Weise von hinten nach vorn gezählt werden, setzt uns Fitzek einem perversen Versteckspiel aus, bei dem die Nerven bis zum unerwarteten Finale auf höchstem Niveau vibrieren, nur um uns dann erschöpft und atemlos in Kapitel eins zurück lassen. Während der rasanten Jagd durch Berlins Dunkelheit legt der Autor geschickt falsche Fährten und überrascht immer wieder mit der einen oder anderen Finte, wobei der Verlauf der Handlung wechselseitig aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten beschrieben wird.
Durch die Rückwärtszählerei und eine ungewöhnliche Danksagung ist “Der Augensammler” auch in seiner Aufmachung ein wenig anders - kein Wunder, denn wer einmal eine Lesung mit Sebastian Fitzek besucht hat weiß, dass der Autor über jede Menge Witz und Entertainerqualitäten verfügt. So präsentiert sich der “Augensammler als fein ausgeklügelter Psychothriller voller kreativer Einfälle, ungemeiner Spannung und einem feinen Schuss Mystik.
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Achtung, Suchtgefahr!
Ich habe bei Sebastian Fitzek immer den Eindruck, dass man ihn entweder hassen oder lieben muss.
Na schön, ich gebe zu: Ich liebe seine Bücher.
Das lange Warten auf den Augensammler hat also endlich ein Ende, leider ist das Buch nach drei Tagen durchgelesen und die nächste Wartezeit beginnt.
Zum Buch:
Diesmal hat Fitzek die “Psycho”-Elemente in seinem Roman etwas spärlicher dosiert als in seinen romanen “Splitter” oder “Die Therapie”.
Stattdessen erleben wir hautnah, wie der Ich-Erzähler vom Sensationsreporter zum Hauptverdächtigen wird. Ist er vielleicht wirklich der “Augensammler”, der Frauen umbringt, deren Kinder versteckt und ihnen (nach Ablauf von 45 Stunden…) das Leben und das linke Auge nimmt?
Wie sind die nie gesendeten Funksprüche zu erklären, die dem Ex-Polizisten Zorbach erst auf die Spur der Morde bringt? Wieso liegt seine Brieftasche auf dem Grundstück der Toten, obwohl er sie doch schon vorher verloren hatte?
Was hat es mit der blinden Therapeutin auf sich, die behauptet, in die Vergangenheit sehen zu können….hat sie wirklich gestern den Augensammler behandelt?
Spannung ist garantiert, der Roman enthält viele hundsgemeine, Fitzek-typische Wendungen und ist ein absoluter Pageturner. Weglegen verboten!
Bedauernswert finde ich die Tatsache, dass der Prophet bekanntlich im eigenen Land nichts zu kamellen hat. Würde Fitzek “Lars Stömberg” heißen und seine Romane in Schweden etc. spielen, wäre er ein gefeierter Star. Aber DEUTSCHE Thriller? Das geht doch gar nicht! Oder?
Doch, und wie! 100% Kauftipp!
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Achtung, Suchtgefahr!
Ich habe bei Sebastian Fitzek immer den Eindruck, dass man ihn entweder hassen oder lieben muss.
Na schön, ich gebe zu: Ich liebe seine Bücher.
Das lange Warten auf den Augensammler hat also endlich ein Ende, leider ist das Buch nach drei Tagen durchgelesen und die nächste Wartezeit beginnt.
Zum Buch:
Diesmal hat Fitzek die “Psycho”-Elemente in seinem Roman etwas spärlicher dosiert als in seinen romanen “Splitter” oder “Die Therapie”.
Stattdessen erleben wir hautnah, wie der Ich-Erzähler vom Sensationsreporter zum Hauptverdächtigen wird. Ist er vielleicht wirklich der “Augensammler”, der Frauen umbringt, deren Kinder versteckt und ihnen (nach Ablauf von 45 Stunden…) das Leben und das linke Auge nimmt?
Wie sind die nie gesendeten Funksprüche zu erklären, die dem Ex-Polizisten Zorbach erst auf die Spur der Morde bringt? Wieso liegt seine Brieftasche auf dem Grundstück der Toten, obwohl er sie doch schon vorher verloren hatte?
Was hat es mit der blinden Therapeutin auf sich, die behauptet, in die Vergangenheit sehen zu können….hat sie wirklich gestern den Augensammler behandelt?
Spannung ist garantiert, der Roman enthält viele hundsgemeine, Fitzek-typische Wendungen und ist ein absoluter Pageturner. Weglegen verboten!
Bedauernswert finde ich die Tatsache, dass der Prophet bekanntlich im eigenen Land nichts zu kamellen hat. Würde Fitzek “Lars Stömberg” heißen und seine Romane in Schweden etc. spielen, wäre er ein gefeierter Star. Aber DEUTSCHE Thriller? Das geht doch gar nicht! Oder?
Doch, und wie! 100% Kauftipp!
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Vergleich
Ich bin wie von jedem Buch von Sebastian Fitzek begeistert und möchte an dieser Stelle seinen Fans meinen ganz persönlichen Tip verraten, wenn es euch auch so geht, dass euch die Zeiten zwischen seinen Büchern auf den neuen Lesestoff zu lang werden…
ich hab endlich einen Autor gefunden, der meiner Meinung nach mit Fitzek zu vergleichen ist, im Bezug auf die außergewöhnlichen Storys.
Sein Name ist Franck Thilliez und bis auf eines seiner Bücher hab ich alle schon gelesen, und bin ebenfalls begeistern.
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Na ja
… ein enttäuschender Fitzek Roman ,die anderen sind eindeutig besser gewesen.Geht ihm die Luft aus?Sehr schade, hatte mich drauf gefreut!
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Vergleich
Ich bin wie von jedem Buch von Sebastian Fitzek begeistert und möchte an dieser Stelle seinen Fans meinen ganz persönlichen Tip verraten, wenn es euch auch so geht, dass euch die Zeiten zwischen seinen Büchern auf den neuen Lesestoff zu lang werden…
ich hab endlich einen Autor gefunden, der meiner Meinung nach mit Fitzek zu vergleichen ist, im Bezug auf die außergewöhnlichen Storys.
Sein Name ist Franck Thilliez und bis auf eines seiner Bücher hab ich alle schon gelesen, und bin ebenfalls begeistern.
17. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Na ja
… ein enttäuschender Fitzek Roman ,die anderen sind eindeutig besser gewesen.Geht ihm die Luft aus?Sehr schade, hatte mich drauf gefreut!
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
Immer wieder ein Hochgenuss!!!
Ich habe gerade den neuen Thriller von Sebastian Fitzek ausgelesen, …
und ich muss sagen ich bin nicht nur positiv überrascht davon, nein ich bin begeistert, wie bei jedem seiner Bücher.
Auch nach Beendigung des Buches lässt es einen nicht los …
Danke Herr Fitzek für so einen gelungenen Thriller, wir erwarten schon mit Hochspannung den nächsten!
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
Wie immer genial!
Der Augensammler ist bedingungslos zu empfehlen, das Buch ist spannend von Anfang bis zum Ende und das Ende ohnehin genial, ich erwarte schon freudig den nächsten Fitzek, wobei das wohl noch ein wenig dauern wird
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
Wie immer genial!
Der Augensammler ist bedingungslos zu empfehlen, das Buch ist spannend von Anfang bis zum Ende und das Ende ohnehin genial, ich erwarte schon freudig den nächsten Fitzek, wobei das wohl noch ein wenig dauern wird
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
**ABSOLUT BEGEISTERT**
Wie schon alle anderen Bücher von Sebastian Fitzek habe ich das neue Fitzek-Werk -Der Augensammler- ungeduldig erwartet & herbeigesehnt. Fitzek bleibt seinen Stil treu, wie immer hat die ganze Geschichte von vorne bis hinten Hand & Fuß. Sehr orginell fand ich das die Seiten rückwärts paginiert waren & man eigentlich mit dem letzten Kapitel als erstes anfängt, ist mal was anderes. Wie immer wird man auf verschiedene Fährten & oftmals sehr in die Irre geführt. Es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf, ganz im Gegenteil man kann einfach nicht aufhören.
Fazit: ausgeklügelte, spannende & interessante Story, überragender Schreibstil & immer für eine Überraschung gut >>PERFEKT< < !!absolut empfehlenswert!!
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
**ABSOLUT BEGEISTERT**
Wie schon alle anderen Bücher von Sebastian Fitzek habe ich das neue Fitzek-Werk -Der Augensammler- ungeduldig erwartet & herbeigesehnt. Fitzek bleibt seinen Stil treu, wie immer hat die ganze Geschichte von vorne bis hinten Hand & Fuß. Sehr orginell fand ich das die Seiten rückwärts paginiert waren & man eigentlich mit dem letzten Kapitel als erstes anfängt, ist mal was anderes. Wie immer wird man auf verschiedene Fährten & oftmals sehr in die Irre geführt. Es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf, ganz im Gegenteil man kann einfach nicht aufhören.
Fazit: ausgeklügelte, spannende & interessante Story, überragender Schreibstil & immer für eine Überraschung gut >>PERFEKT< < !!absolut empfehlenswert!!
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
wieder ein super Fitzek, spannend, unvorhersehbar, unberechenbar, beklemmend
Ich wurde wieder nichht enttäuscht, ein super Buche! Beklemmend, spannend und einfach anders! Das ist das tolle an den Geshcichten, die Handlung ist nicht berechenbar. Das finde ich persönlich sehr gut und erfrischend. In den meisten Büchern, wieß ich mittlerweile schon auf den ersten hundert Seiten, wer der BÖSE ist. Hier ahnt man zwar…aber erst gegen Ende geht einem wieder ein Licht auf. Obwohl man genug Bröckchen hingeschmissen bekommt von Fitzek um eigentlich schon viel früher zu wissen, wer es ist. Noch dazu liebe ich es, wie Fitzek die teils verworrenen und komplizieretn Zusammenhänge mühelos ins logische und nachvollziehbare Licht rückt. Alles sehr aufschlussreich. Und ich liebe die “Aha-Effekte” in den Büchern. Auch hier wieder. Das tolle ist auch immer wieder, dass die Hauptfiguren alle nicht perfekt sind und meist oft sogar selber nicht nur “gut” sind.
Interessant fand ich auch die vielen Infos über unsere blinden Mitmenschen und wie sie die Welt erleben…Nun mache ich mir doch mehr Gedanken darüber als vorher.
Auch die Danksagungen sollte man nicht auslassen, immer wieder einen Schmunzler wert.Ich habe dieses Buch wieder in 2 Tagen gelesen, in jeder freien Minute, die ich erübrigen konnte, weil ich einfach wissen wollte, was es mit allem auf sich hat. Überrascht war ich auch wieder vom Schluss, denn als Fitzek-Fan weiß ich natürlich, dass es selten ein Hollywood-Ende gibt. Und trotzdem habe ich wieder nicht mit sowas gerechnet.
Für jeden Fan ein absolutes MUSS, und für alle anderen auch.
Danke Herr Fitzek für ein weiteres spannendes Meisterwerk!
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
wieder ein super Fitzek, spannend, unvorhersehbar, unberechenbar, beklemmend
Ich wurde wieder nichht enttäuscht, ein super Buche! Beklemmend, spannend und einfach anders! Das ist das tolle an den Geshcichten, die Handlung ist nicht berechenbar. Das finde ich persönlich sehr gut und erfrischend. In den meisten Büchern, wieß ich mittlerweile schon auf den ersten hundert Seiten, wer der BÖSE ist. Hier ahnt man zwar…aber erst gegen Ende geht einem wieder ein Licht auf. Obwohl man genug Bröckchen hingeschmissen bekommt von Fitzek um eigentlich schon viel früher zu wissen, wer es ist. Noch dazu liebe ich es, wie Fitzek die teils verworrenen und komplizieretn Zusammenhänge mühelos ins logische und nachvollziehbare Licht rückt. Alles sehr aufschlussreich. Und ich liebe die “Aha-Effekte” in den Büchern. Auch hier wieder. Das tolle ist auch immer wieder, dass die Hauptfiguren alle nicht perfekt sind und meist oft sogar selber nicht nur “gut” sind.
Interessant fand ich auch die vielen Infos über unsere blinden Mitmenschen und wie sie die Welt erleben…Nun mache ich mir doch mehr Gedanken darüber als vorher.
Auch die Danksagungen sollte man nicht auslassen, immer wieder einen Schmunzler wert.Ich habe dieses Buch wieder in 2 Tagen gelesen, in jeder freien Minute, die ich erübrigen konnte, weil ich einfach wissen wollte, was es mit allem auf sich hat. Überrascht war ich auch wieder vom Schluss, denn als Fitzek-Fan weiß ich natürlich, dass es selten ein Hollywood-Ende gibt. Und trotzdem habe ich wieder nicht mit sowas gerechnet.
Für jeden Fan ein absolutes MUSS, und für alle anderen auch.
Danke Herr Fitzek für ein weiteres spannendes Meisterwerk!
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
einfach nur super
Das neue Buch von Sebastian Fitzek ist wieder ein kleines Meisterwerk. Ich habe alle seine Bücher in der Reihenfolge, in der sie erschienen sind, gelesen und dachte nachdem ich “Splitter” gelesen habe, dass ihm wohl nun langsam doch die Ideen ausgehen, aber jetzt hat er mir wieder gezeigt, dass er doch der beste Thrillerautor ist.
Dieses Buch fängt mit dem letzten Kapitel an, was es schon irgendwie spannend macht und bis zum Ende versteht man auch nicht ganz wieso - und dann fällt man aus allen Wolken. Ich weiß nicht wie er das schafft, aber ich verdächtige in seinen Büchern einfach prinzipiell die falschen ;).
Lesenswert, wenn auch nicht sein bestes.
ein bisschen Schade fand ich es, dass dieses Buch mich teilweiße an den berühmten Horrorstreifen “saw” erinnert hat und ich an manchen Stellen gedacht habe, dass er seine Idee vielleicht dort ein bisschen abgesehen hat.
23. Juni 2010 um 07:34 Uhr
einfach nur super
Das neue Buch von Sebastian Fitzek ist wieder ein kleines Meisterwerk. Ich habe alle seine Bücher in der Reihenfolge, in der sie erschienen sind, gelesen und dachte nachdem ich “Splitter” gelesen habe, dass ihm wohl nun langsam doch die Ideen ausgehen, aber jetzt hat er mir wieder gezeigt, dass er doch der beste Thrillerautor ist.
Dieses Buch fängt mit dem letzten Kapitel an, was es schon irgendwie spannend macht und bis zum Ende versteht man auch nicht ganz wieso - und dann fällt man aus allen Wolken. Ich weiß nicht wie er das schafft, aber ich verdächtige in seinen Büchern einfach prinzipiell die falschen ;).
Lesenswert, wenn auch nicht sein bestes.
ein bisschen Schade fand ich es, dass dieses Buch mich teilweiße an den berühmten Horrorstreifen “saw” erinnert hat und ich an manchen Stellen gedacht habe, dass er seine Idee vielleicht dort ein bisschen abgesehen hat.
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Lange nicht mehr….
…. so ein gutes Buch gelesen!
Am Anfang als ich mir das Buch im Laden kurz durchgeblättert hatte (an der Kasse) dachte ich: Was hat der denn da mal wieder produziert? Von hinten nach vorne durchnummeriert und die kapitel auch von epilog -> prolog… Da ich bisher alle Bücher von Fitzek gelesen habe, war der Augensammler eine Art Pflichtkauf für mich.
Es war Spannend von der letzten bis zur ersten Seite. Wie in jedem Buch alles Verzwickt und Verdreht. Am ende war ich wie vor den Kopf gestoßen.
Alles in allem ein sehr gutes Buch. Einziger Makel: Viiiiel zu kurz!
**ACHTUNG!!**SPOILER** Habe andauernd gedacht das Stoya er es ist… Aber Frank?! **SPOILER ENDE**
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Lange nicht mehr….
…. so ein gutes Buch gelesen!
Am Anfang als ich mir das Buch im Laden kurz durchgeblättert hatte (an der Kasse) dachte ich: Was hat der denn da mal wieder produziert? Von hinten nach vorne durchnummeriert und die kapitel auch von epilog -> prolog… Da ich bisher alle Bücher von Fitzek gelesen habe, war der Augensammler eine Art Pflichtkauf für mich.
Es war Spannend von der letzten bis zur ersten Seite. Wie in jedem Buch alles Verzwickt und Verdreht. Am ende war ich wie vor den Kopf gestoßen.
Alles in allem ein sehr gutes Buch. Einziger Makel: Viiiiel zu kurz!
**ACHTUNG!!**SPOILER** Habe andauernd gedacht das Stoya er es ist… Aber Frank?! **SPOILER ENDE**
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Der Augensammler
Dieses Buch ist wirklich der Hammer ich konnte einfach nicht mehr aufhören es zu lesen.
Von seinen Büchern kann man einfach nur “süchtig” werden.
Einfach klasse Buch, muss man sagen.
Freue mich jetzt schon auf ein neues Buch von ihm.
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Fitzeks persönlicher John Kramer
Berlin zittert vor dem blutrünstigsten Serienkiller, den die Stadt je zu Gesicht bekommen hat: Der Augensammler tötet die Mutter, entführt die Kinder und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit, sie zu finden. Und nicht nur Vater und Polizei suchen danach, auch der Sensationsjournalist Alexander Zorbach — seines Zeichens die klassisch-fitzeksche gescheiterte Gestalt mit Familienproblemen — der mehr zu wissen scheint, als ihm selbst bewusst ist. Vor dem Ablauf des vierten Ultimatums bekommt ebenjener Zorbach einen heißen Tipp: Die Physiotherapeutin Alina Gregoriev meint den Augensammler therapiert zu haben und kann Vorgänge schildern, die einzig und allein der Polizei vorbehalten blieben. Warum ihr bislang keiner geglaubt hat? Alina Gregoriev ist blind…
In Fitzeks sechstem Roman treibt nicht nur der Augensammler, sondern auch der Autor seine Spielchen mit uns: Fitzek probiert viel Neues aus und scheint tatsächlich alles richtig zu machen, zumindest für mich funktionieren alle seine neuen Ideen hervorragend. Sei es der ständig bewusste Countdown, der nicht nur im Verstreichen der Zeit zum Ende des Ultimatums präsent ist, sondern auch durch die rückwärts folgende Seiten- und Kapitelnummerierung. So wird einem schon zu Beginn klar: Mit einem Happy End ist diesmal nicht zu rechnen. Und auch sonst ist Fitzek noch rasanter und treibender als in den Büchern zuvor. Er spielt ständig mit den unterschiedlichen Perspektiven, rückt seine Protagonisten vom psychischen Selbstzweifel in die temporäre Antagonistenrolle. Hinterher lässt er nicht nur seine Figuren mit Fragezeichen zurück, wenn wieder neue Hinweise zur Lösung auftauchen.
Und doch erlaubt sich Fitzek diesmal, nicht alles aufzulösen und dem Leser sehr viel Spielraum zur Interpretation zu lassen. Ein nicht zu unterschätzendes Rätsel ist plötzlich nicht mehr wichtig, wenn man die Auswirkungen der Tat erlebt. Und es klappt! Sebastian Fitzek kreiert viel lieber seinen eigenen John Kramer und hat auch vollen Erfolg damit.
Neben all der handwerklichen Thrillerkunst merkt man dem Buch aber auch den ungeheuren Rechercheaufwand an. Gerade wenn es um die Schilderung der Alina Gregoriev und ihren blinden Lebensalltag geht zeigt er eine besondere Liebe zum Detail und bringt viele Dinge mit ein, die mir als sehenden Menschen gar nicht so bewusst waren. Schön auch, dass diese zusätzliche Ebene sich hervorragend in die bestehende Handlung integriert und keineswegs aufgesetzt wirkt. Ganz im Gegenteil! Die Frage nach dem, was man wirklich sieht ist wohl eines der großen Themen in diesem Roman. So ist es mir diesmal wieder passiert, dass ich all die Hinweise auf die Lösung übersehen habe, obwohl sie direkt vor meinen Augen waren. Wohl neben dem “Seelenbrecher” mein Lieblingsbuch von Sebastian Fitzek.
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Der Augensammler
Dieses Buch ist wirklich der Hammer ich konnte einfach nicht mehr aufhören es zu lesen.
Von seinen Büchern kann man einfach nur “süchtig” werden.
Einfach klasse Buch, muss man sagen.
Freue mich jetzt schon auf ein neues Buch von ihm.
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Super spannend, aber mehr Thriller als Psycho
Da ist er also nun endlich, der fünfte Psychothriller von Sebastian Fitzek, von den Fans mit Spannung erwartet. Ich muss aber schon sagen, dass ich die Bezeichnung “Psychothriller” nicht unbedingt gerechtfertigt finde, jedenfalls im Vergleich gesehen mit früheren Fitzek-Romanen. Der Augensammler ist zwar ohne jeden Zweifel super spannend und hat man sich einmal auf die Geschichte eingelassen, kommt man davon nicht mehr los. Aber solcherlei psychologische Verwirrung wie beispielsweise bei Die Therapie sucht man hier vergebens. Beim Augensammler weiß man schon immer, was Realität ist und was die Phantasie einer der Charaktere gerade erschafft. Verkehrt ist das nicht, denn so hat man trotz unterschiedlicher Blickwinkel im Grunde immer einen recht geradlinigen Verlauf. Und der ist keineswegs weniger spannend, im Gegenteil, ich fand, so fiebert man eher noch mehr mit den Hauptpersonen Alexander Zorbach und Alina Gregoriev mit, weil die Ablenkung einfach fehlt. Mit Alina Gregoriev ist Sebastian Fitzek wohl einer seiner interessantesten Charaktere gelungen. Im Grunde war sie für mich die ganze Geschichte hindurch quasi die Hauptperson. Einfach weil sie durch ihre Blindheit in Verbindung mit ihrem “Talent” schon außergewöhnlich ist, aber auch weil sie von der Beschreibung her so in überhaupt kein Schema passt. So eine Person fällt eben auf und nimmt einen schnell für sich hin.
Seit je her liest Simon Jäger die Fitzek-Romane und eigentlich ließe sich dieser Teile in einem Satz abhaken. Denn auch den Augensammler liest er mit unverwechselbarer Eindringlichkeit, die beim Hörer im Handumdrehen für Spannung sorgt. Es gelingt ihm ausgezeichnet, die Atmosphären der einzelnen Szenen einzufangen und ganz besonders hat mir gefallen, wie er Alina Gregoriev spricht. Mal resolut, mal wütend, dann wieder ängstlich und empfindsam, aber auf jeden Fall auch immer mit einem ganz leichten Unterton, der deutlich macht, dass Alina schon etwas Besonderes ist.
Wie gewohnt kommen die 4 CDs in einem Digipack daher, bei dem sich das Covermotiv klar am Buchcover orientiert. Im Inneren ist alles wie gehabt bei den Fitzek-Hörbüchern. Hier findet man Fotos von Simon Jäger und Sebastian Fitzek mit einigen Informationen zu den beiden und natürlich Werbung für andere Hörbücher des Autors. Erfreulicherweise liegt auch wieder ein Download-Gutschein für audible.de bei, wo man sich die gut doppelt so lange, ungekürzte Version kostenlos herunterladen kann.
Fazit: Weniger “psychologische Verwirrung”, wie man sie von vorigen Romanen von Sebastian Fitzek kennt, aber trotzdem genauso spannend. Sauspannend sozusagen! Unbedingt hören (am besten ungekürzt).
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Fitzeks persönlicher John Kramer
Berlin zittert vor dem blutrünstigsten Serienkiller, den die Stadt je zu Gesicht bekommen hat: Der Augensammler tötet die Mutter, entführt die Kinder und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit, sie zu finden. Und nicht nur Vater und Polizei suchen danach, auch der Sensationsjournalist Alexander Zorbach — seines Zeichens die klassisch-fitzeksche gescheiterte Gestalt mit Familienproblemen — der mehr zu wissen scheint, als ihm selbst bewusst ist. Vor dem Ablauf des vierten Ultimatums bekommt ebenjener Zorbach einen heißen Tipp: Die Physiotherapeutin Alina Gregoriev meint den Augensammler therapiert zu haben und kann Vorgänge schildern, die einzig und allein der Polizei vorbehalten blieben. Warum ihr bislang keiner geglaubt hat? Alina Gregoriev ist blind…
In Fitzeks sechstem Roman treibt nicht nur der Augensammler, sondern auch der Autor seine Spielchen mit uns: Fitzek probiert viel Neues aus und scheint tatsächlich alles richtig zu machen, zumindest für mich funktionieren alle seine neuen Ideen hervorragend. Sei es der ständig bewusste Countdown, der nicht nur im Verstreichen der Zeit zum Ende des Ultimatums präsent ist, sondern auch durch die rückwärts folgende Seiten- und Kapitelnummerierung. So wird einem schon zu Beginn klar: Mit einem Happy End ist diesmal nicht zu rechnen. Und auch sonst ist Fitzek noch rasanter und treibender als in den Büchern zuvor. Er spielt ständig mit den unterschiedlichen Perspektiven, rückt seine Protagonisten vom psychischen Selbstzweifel in die temporäre Antagonistenrolle. Hinterher lässt er nicht nur seine Figuren mit Fragezeichen zurück, wenn wieder neue Hinweise zur Lösung auftauchen.
Und doch erlaubt sich Fitzek diesmal, nicht alles aufzulösen und dem Leser sehr viel Spielraum zur Interpretation zu lassen. Ein nicht zu unterschätzendes Rätsel ist plötzlich nicht mehr wichtig, wenn man die Auswirkungen der Tat erlebt. Und es klappt! Sebastian Fitzek kreiert viel lieber seinen eigenen John Kramer und hat auch vollen Erfolg damit.
Neben all der handwerklichen Thrillerkunst merkt man dem Buch aber auch den ungeheuren Rechercheaufwand an. Gerade wenn es um die Schilderung der Alina Gregoriev und ihren blinden Lebensalltag geht zeigt er eine besondere Liebe zum Detail und bringt viele Dinge mit ein, die mir als sehenden Menschen gar nicht so bewusst waren. Schön auch, dass diese zusätzliche Ebene sich hervorragend in die bestehende Handlung integriert und keineswegs aufgesetzt wirkt. Ganz im Gegenteil! Die Frage nach dem, was man wirklich sieht ist wohl eines der großen Themen in diesem Roman. So ist es mir diesmal wieder passiert, dass ich all die Hinweise auf die Lösung übersehen habe, obwohl sie direkt vor meinen Augen waren. Wohl neben dem “Seelenbrecher” mein Lieblingsbuch von Sebastian Fitzek.
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Das Grauen dauert 45 Stunden und 7 Minuten…
ZUM INHALT:
Berlin: Seit Monaten werden immer wieder Kinder entführt und deren Mütter ermordet. Dem überlebenden Vater bleiben genau 45 Stunden und 7 Minuten Zeit, seinen Nachwuchs wieder zu finden. Allerdings wurde bisher nach Ablauf des Ultimatums nur das getötete Kind gefunden, dem jeweils das linke Auge fehlt. Kriminalreporter Alexander Zorbach, ein ehemaliger Polizeibeamter, berichtet regelmäßig über die brutalen Taten des Augensammlers. An einem Dezembermorgen schlägt der Augensammler wieder zu und Alexander Zorbach trifft durch einen Zufall als erster Reporter am Tatort ein und wird dort von einem alten Kollegen zur Rede gestellt, denn er dürfte gar nichts von der Frauenleiche wissen.
Die Zufälle verdichten sich, als Zorbach die Identität der getöteten Mutter feststellt (es ist “Charlie”, mit der er ein platonisches Verhältnis hatte) und er die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev in seinem geheimen Zufluchtsort findet. Die Therapeutin will den Augensammler in ihrer Praxis behandelt und dabei in seinen Kopf geschaut bzw. seine Gedanken gelesen haben. Mit Hilfe der mysteriösen Alina und seinem Volontär bei der Zeitung will er mit allen Mitteln den Augensammler aufspüren. Denn inzwischen hat der nächste Countdown um die Zwillinge von Charlie angefangen und so beginnt ein Wettlauf um das Leben der Kinder…
MEINE MEINUNG:
Anfangs hat mich das Lesen dieses Thrillers sehr irritiert, da die Kapitel und die Seitenzahlen in umgekehrter Reihenfolge aufgelistet wurden, was mir bei einem Buch noch nie untergekommen ist. Der Epilog! beginnt mit einem dramatischen Unfall und sorgt dafür, dass von Anfang an eine gewisse dramatische und düstere Grundspannung herrscht.
Auch der neueste Psycho-Thriller von Sebastian Fitzek besticht durch ein interessantes Thema, gepaart mit einem packenden Plot und einer äußerst realistischen, gut recherchierten Umsetzung. Und die Idee einer blinden Protagonistin ist nicht gerade alltäglich und schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Die Geschichte finde ich nachvollziehbar, obwohl Fitzek seine Leser oft auf diverse Irrwege schickt und immer wieder spannungsgeladene Überraschungen parat hat. Wie schon mehrfach erwähnt, ist bei diesem Autor nichts wie es scheint und auch in “Der Augensammler” gibt es einige außergewöhnliche Szenen, die beim Lesen immer ein ziemlich beängstigendes Gefühl hervorrufen.
Trotzdem gefallen mir “Splitter” und “Der Seelenbrecher” noch einen Tick besser, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht gern Krimis/Thriller lese, wo Kinder involviert sind.
In “Der Augensammler” erzählt hauptsächlich Hauptperson Alex Zorbach seine Geschichte in der Ich-Form, doch der Handlungsstrang wechselt immer wieder zu anderen wichtigen Figuren, wie z.B. von Alina oder Tobias, einem der entführten Kinder, die die Geschehnisse in der dritten Person wiedergeben. Dadurch wird das Puzzle nach und nach vollständig und der Leser erhält ein gutes Bild der einzelnen Hauptakteure.
Protagonist Alexander Zorbach wird als hartnäckig und stur geschildert, der vor 7 Jahren bei einer tragischen Begebenheit während des Polizeidienstes einen Menschen erschossen hat und daraufhin nicht nur seinen Job, sondern auch seine Familie verloren hat. Seitdem arbeitet er als Journalist für Kriminalfälle und handelt dabei nicht immer rational. Als er auf die blinde Therapeutin Alina Gregoriev trifft, glaubt er zuerst nicht, was sie ihm erzählt. Denn Alina will einen Blick in die Gedanken des Augensammlers geworfen hat. Doch viele Details stimmen überein und Alex und Alina kommen dem Serienmörder immer näher. Doch wem können sie trauen und wem besser nicht?!?
Neben Alex(ander) und Alina sind auch alle anderen mitwirkenden Charaktere authentisch und mit glaubwürdigen Ecken und Kanten dargestellt. Vor allem die Figur der blinden Alina finde ich großartig geraten, denn er schildert die junge Frau als mutig und selbstbewusst, die sich auch durch ihre Blindheit nicht unterkriegen lässt und mit ihrem Blindenhund TomTom den Alltag bravourös meistert.
Wie schon mehrfach erwähnt, steigert sich die Spannung bis zum Ende ins Unermessliche und gipfelt schließlich in den Prolog (aber hier ist ja alles verdreht). Überdies sind die Danksagungen (mit vielen Fotos und witzigen Kommentaren versehen) es wert, gelesen zu werden.
FAZIT:
Das neueste Werk von Sebastian Fitzek hat mich wieder überzeugt, obwohl mir die kleine Prise mit dem “gewissen Etwas” gefehlt hat. Es kann aber wirklich daran liegen, dass ich mir mit Büchern, wo Kinder die Opfer sind, schwer tue (und das ist hier eben der Fall). Deshalb gibts kein Extra-Sternchen.
Ansonsten habe ich mich über diesen rasanten Psychothriller sehr gefreut und ihn innerhalb eines Tages verschlungen. Spannungsgeladene 5 STERNE dafür!
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Super spannend, aber mehr Thriller als Psycho
Da ist er also nun endlich, der fünfte Psychothriller von Sebastian Fitzek, von den Fans mit Spannung erwartet. Ich muss aber schon sagen, dass ich die Bezeichnung “Psychothriller” nicht unbedingt gerechtfertigt finde, jedenfalls im Vergleich gesehen mit früheren Fitzek-Romanen. Der Augensammler ist zwar ohne jeden Zweifel super spannend und hat man sich einmal auf die Geschichte eingelassen, kommt man davon nicht mehr los. Aber solcherlei psychologische Verwirrung wie beispielsweise bei Die Therapie sucht man hier vergebens. Beim Augensammler weiß man schon immer, was Realität ist und was die Phantasie einer der Charaktere gerade erschafft. Verkehrt ist das nicht, denn so hat man trotz unterschiedlicher Blickwinkel im Grunde immer einen recht geradlinigen Verlauf. Und der ist keineswegs weniger spannend, im Gegenteil, ich fand, so fiebert man eher noch mehr mit den Hauptpersonen Alexander Zorbach und Alina Gregoriev mit, weil die Ablenkung einfach fehlt. Mit Alina Gregoriev ist Sebastian Fitzek wohl einer seiner interessantesten Charaktere gelungen. Im Grunde war sie für mich die ganze Geschichte hindurch quasi die Hauptperson. Einfach weil sie durch ihre Blindheit in Verbindung mit ihrem “Talent” schon außergewöhnlich ist, aber auch weil sie von der Beschreibung her so in überhaupt kein Schema passt. So eine Person fällt eben auf und nimmt einen schnell für sich hin.
Seit je her liest Simon Jäger die Fitzek-Romane und eigentlich ließe sich dieser Teile in einem Satz abhaken. Denn auch den Augensammler liest er mit unverwechselbarer Eindringlichkeit, die beim Hörer im Handumdrehen für Spannung sorgt. Es gelingt ihm ausgezeichnet, die Atmosphären der einzelnen Szenen einzufangen und ganz besonders hat mir gefallen, wie er Alina Gregoriev spricht. Mal resolut, mal wütend, dann wieder ängstlich und empfindsam, aber auf jeden Fall auch immer mit einem ganz leichten Unterton, der deutlich macht, dass Alina schon etwas Besonderes ist.
Wie gewohnt kommen die 4 CDs in einem Digipack daher, bei dem sich das Covermotiv klar am Buchcover orientiert. Im Inneren ist alles wie gehabt bei den Fitzek-Hörbüchern. Hier findet man Fotos von Simon Jäger und Sebastian Fitzek mit einigen Informationen zu den beiden und natürlich Werbung für andere Hörbücher des Autors. Erfreulicherweise liegt auch wieder ein Download-Gutschein für audible.de bei, wo man sich die gut doppelt so lange, ungekürzte Version kostenlos herunterladen kann.
Fazit: Weniger “psychologische Verwirrung”, wie man sie von vorigen Romanen von Sebastian Fitzek kennt, aber trotzdem genauso spannend. Sauspannend sozusagen! Unbedingt hören (am besten ungekürzt).
29. Juni 2010 um 08:17 Uhr
Das Grauen dauert 45 Stunden und 7 Minuten…
ZUM INHALT:
Berlin: Seit Monaten werden immer wieder Kinder entführt und deren Mütter ermordet. Dem überlebenden Vater bleiben genau 45 Stunden und 7 Minuten Zeit, seinen Nachwuchs wieder zu finden. Allerdings wurde bisher nach Ablauf des Ultimatums nur das getötete Kind gefunden, dem jeweils das linke Auge fehlt. Kriminalreporter Alexander Zorbach, ein ehemaliger Polizeibeamter, berichtet regelmäßig über die brutalen Taten des Augensammlers. An einem Dezembermorgen schlägt der Augensammler wieder zu und Alexander Zorbach trifft durch einen Zufall als erster Reporter am Tatort ein und wird dort von einem alten Kollegen zur Rede gestellt, denn er dürfte gar nichts von der Frauenleiche wissen.
Die Zufälle verdichten sich, als Zorbach die Identität der getöteten Mutter feststellt (es ist “Charlie”, mit der er ein platonisches Verhältnis hatte) und er die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev in seinem geheimen Zufluchtsort findet. Die Therapeutin will den Augensammler in ihrer Praxis behandelt und dabei in seinen Kopf geschaut bzw. seine Gedanken gelesen haben. Mit Hilfe der mysteriösen Alina und seinem Volontär bei der Zeitung will er mit allen Mitteln den Augensammler aufspüren. Denn inzwischen hat der nächste Countdown um die Zwillinge von Charlie angefangen und so beginnt ein Wettlauf um das Leben der Kinder…
MEINE MEINUNG:
Anfangs hat mich das Lesen dieses Thrillers sehr irritiert, da die Kapitel und die Seitenzahlen in umgekehrter Reihenfolge aufgelistet wurden, was mir bei einem Buch noch nie untergekommen ist. Der Epilog! beginnt mit einem dramatischen Unfall und sorgt dafür, dass von Anfang an eine gewisse dramatische und düstere Grundspannung herrscht.
Auch der neueste Psycho-Thriller von Sebastian Fitzek besticht durch ein interessantes Thema, gepaart mit einem packenden Plot und einer äußerst realistischen, gut recherchierten Umsetzung. Und die Idee einer blinden Protagonistin ist nicht gerade alltäglich und schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Die Geschichte finde ich nachvollziehbar, obwohl Fitzek seine Leser oft auf diverse Irrwege schickt und immer wieder spannungsgeladene Überraschungen parat hat. Wie schon mehrfach erwähnt, ist bei diesem Autor nichts wie es scheint und auch in “Der Augensammler” gibt es einige außergewöhnliche Szenen, die beim Lesen immer ein ziemlich beängstigendes Gefühl hervorrufen.
Trotzdem gefallen mir “Splitter” und “Der Seelenbrecher” noch einen Tick besser, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht gern Krimis/Thriller lese, wo Kinder involviert sind.
In “Der Augensammler” erzählt hauptsächlich Hauptperson Alex Zorbach seine Geschichte in der Ich-Form, doch der Handlungsstrang wechselt immer wieder zu anderen wichtigen Figuren, wie z.B. von Alina oder Tobias, einem der entführten Kinder, die die Geschehnisse in der dritten Person wiedergeben. Dadurch wird das Puzzle nach und nach vollständig und der Leser erhält ein gutes Bild der einzelnen Hauptakteure.
Protagonist Alexander Zorbach wird als hartnäckig und stur geschildert, der vor 7 Jahren bei einer tragischen Begebenheit während des Polizeidienstes einen Menschen erschossen hat und daraufhin nicht nur seinen Job, sondern auch seine Familie verloren hat. Seitdem arbeitet er als Journalist für Kriminalfälle und handelt dabei nicht immer rational. Als er auf die blinde Therapeutin Alina Gregoriev trifft, glaubt er zuerst nicht, was sie ihm erzählt. Denn Alina will einen Blick in die Gedanken des Augensammlers geworfen hat. Doch viele Details stimmen überein und Alex und Alina kommen dem Serienmörder immer näher. Doch wem können sie trauen und wem besser nicht?!?
Neben Alex(ander) und Alina sind auch alle anderen mitwirkenden Charaktere authentisch und mit glaubwürdigen Ecken und Kanten dargestellt. Vor allem die Figur der blinden Alina finde ich großartig geraten, denn er schildert die junge Frau als mutig und selbstbewusst, die sich auch durch ihre Blindheit nicht unterkriegen lässt und mit ihrem Blindenhund TomTom den Alltag bravourös meistert.
Wie schon mehrfach erwähnt, steigert sich die Spannung bis zum Ende ins Unermessliche und gipfelt schließlich in den Prolog (aber hier ist ja alles verdreht). Überdies sind die Danksagungen (mit vielen Fotos und witzigen Kommentaren versehen) es wert, gelesen zu werden.
FAZIT:
Das neueste Werk von Sebastian Fitzek hat mich wieder überzeugt, obwohl mir die kleine Prise mit dem “gewissen Etwas” gefehlt hat. Es kann aber wirklich daran liegen, dass ich mir mit Büchern, wo Kinder die Opfer sind, schwer tue (und das ist hier eben der Fall). Deshalb gibts kein Extra-Sternchen.
Ansonsten habe ich mich über diesen rasanten Psychothriller sehr gefreut und ihn innerhalb eines Tages verschlungen. Spannungsgeladene 5 STERNE dafür!
5. Juli 2010 um 10:00 Uhr
Sebastian Fitzek wie eh und je
Wer den Schriftsteller mag, kann sich über dieses Buch freuen. Es ist sehr spannend und das mal wieder bis zur letzten Seite. Wenn man einmal anfängt, kann man das Buch nicht wieder weglegen.
5. Juli 2010 um 10:00 Uhr
Neuer Pageturner von Fitzek
“Der Augensammler” ist mein 3. Buch von Fitzek und auch dieser Roman konnte mich vollauf überzeugen. Obwohl er nicht ganz so packend und fesselnd ist wie “Die Therapie” (ist auch sehr schwer zu toppen), so ist er doch spannend und unterhaltsam geschrieben. Der Schreibstil von Fitzek gefällt mir außergewöhnlich gut. Er ist in der Lage mit seinen Worten Vorgänge sehr anschaulich und intensiv zu illustrieren. Vor allem schreibt Fitzek enorm fokussiert und verliert die Story nie aus den Augen. Er verheddert sich nicht in Belanglosigkeiten und für die Story unwichtigen Details, die dann in epischer Breite dargelegt werden, wie dies beispielsweise Stephen King mittlerweile zu einer Art Stilmittel gemacht hat. Außerdem mag ich die realistischen Darstellungen seiner Charaktere, die nicht überzeichnet sind. Auch die Dialoge und Handlungen sind sehr wirklichkeitsnah, nie absurd oder hanebüchen.
Wie Fitzek die mysteriösen Begebenheiten des Plots am Ende auflöst, ist mit kleinen Abstrichen überzeugend. Der Ideenreichtum und die Pfiffigkeit mit der er schreibt wird z.B. bei der Szene deutlich, in der Zorbach seinem Sohn seine Uhr als Geburtstagsgeschenk zukommen lässt. Eine brillante Metapher. Also wieder ein Buch von ihm, dass den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite aufrechterhält, das keine Längen aufweist und das man binnen weniger Stunden verschlingt. Ich werde mir die Fitzek Romane die mir noch fehlen jedenfalls umgehend kaufen.
5. Juli 2010 um 10:00 Uhr
Kapitaler Fehler
Leider hat Fitzek mit diesem Buch einen kapitalen Fehler gemacht und meiner Meinung nach sein eigenes Konzept zum Fallen gebracht.
Auf Grund einer persönlichen Anregung des Autors verzichte ich darauf, im Detail zu erläutern, warum dies so ist, denn sonst müsste ich zu viel von der eigentlichen Pointe verraten. Es läuft aber darauf hinaus, dass dieses Mal leider nicht immer alles rational und logisch (so wie in den früheren Büchern) erklärt wird. Es gibt für mich einfach zu viele “übersinnliche” Elemente, die Richtung Zufall/Interpretation abgeschoben werden und so als rationale Erklärung gelten sollen. Wer zur eigentlichen, überraschenden Wendung am Schluss des Buches gelangt, weiss, was ich damit meine.
Hinzu kommt, dass Fitzek die “Cliffhanger” übertreibt. Etwa ein Dutzend mal hört das Kapital auf mit Sätzen wie: “Wenn er nur gewusst hätte, wie sehr er sich irrte”. Auf die Dauer ist es einfach nur langweilig und gesucht. Zwei Sterne gibts trotzdem für die Idee mit dem Augensammler (wenn auch dieser Täter meiner Meinung nach zu oberflächlich skizziert wurde) und die trotz allem spannende Schreibweise.
5. Juli 2010 um 10:00 Uhr
Unglaublich spannend
Das Buch der Augensammler erzählt die Geschichte eines ehemaligen Polizisten names Alexander Zorbach, der als Schreiberling bei einer Zeitung arbeitet. Er macht sich auf die Spur des Augensammlers, eines Serienmörders, der das älteste Spiel der Welt spielt: Verstecken! Er tötet die Mutter und verschleppt das Kind. 47 Minuten gibt er dem Vater für die Suche Zeit. Wird das Kind nicht gefunden, stirbt es nach Ablauf der Frist. Doch diesmal wird Zorbach in das grausame Versteckspiel des Killers mit einbezogen. Er wird zum Hauptverdächtigen ernannt, als seine Brieftasche am Tatort gefunden wird. Auf der Flucht trifft er auf eine blinde Physiotherapeutin, die sich sicher ist, den Augensammler behandelt zu haben - durch Körperkontakt kann sie in die Vergangenheit ihrer Patienten schauen…
Nachdem ich von dem Buch Amokspiel so begeistert war, las ich gleich im Anschluss den Augensammler. Auch dieses Buch hält den Leser in Atem. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es bleibt bis zum Schluss, spannend und nervenzerreißend.
5. Juli 2010 um 10:00 Uhr
Enttäuschung
Nicht so spannend wie die Vorgänger, dafür mehr “Ekelszenen”. Und der Schluss war so (finde leider kein anderes Wort) blöd, dass ich mich richtig geärgert habe… Sorry, ist bestimmt harte Arbeit, ein Buch zu schreiben - bestimmt wird das Nächste wieder besser
Aber dann warte ich auf jeden Fall auf die Taschenbuch-Ausgabe. War ein wenig schade um das Geld
Tja, was soll ich schreiben? Bin ein großer Fan von Herrn Fitzek (habe alles gelesen), doch diesmal war ich enttäuscht
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Gelunger Spannungsaufbau
Ich wollte seit langem mal wieder ein Buch lesen und habe daher bei Amazon etwas rumgestöbert.
Da es was spannendes sein sollte, habe ich nach Thrillern geschaut und bin auf dieses Buch gestoßen und habe es mir spontan gekauft.
Und nun, da ich es fertig gelesen habe, kann ich nur sagen: Ich bereue es nicht!
Anfangs ist man etwas verwirrt wieso es laut Überschrift mit dem “letzten Kapitel” anfängt und die Seitenzahlen rückwärts laufen.
Ich fing an zu lesen:
Der Anfang liest sich relativ schnell und stellt die wichtigen Charaktere des Buches vor und gut ist gelungen.
Aber je weiter man liest, desto mehr will man wissen wie es weiter geht.
Die Spannung wird ständig gesteigert. Das Ultimatum läuft und die Geschichte entwickelt sich.
Bis hier hin hätte ich dem Buch wohl 4 Sterne gegeben, da es sehr unterhaltend ist, aber noch nicht dieses spezielle Etwas hat.
Dann aber, die letzten 80 Seiten konnte ich das Buch garnicht mehr aus meinen Händen legen.
Es sei nur so viel gesagt, dass nichts so kommt, wie man es erwartet.
Und genau darin liegt die Stärke des Endes, unvorhersehbar und schockierend. Dies hat mich dazu gebracht, diesem Buch volle fünf Sterne zu geben.
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Gutes Buch, leider nicht besonders innovativ.
Schön: Die Seiten blättern sich von selbst um. Man liest. Und schnappt nach Luft. Liest weiter. Lächelt. Gefriert. Fürchtet sich. Und liest weiter.
Unschön: Die Story ist bis in kleinste Details (entführte Kinder, die ertrinken, Mütter, die umgebracht werden) aus einem aktuellen Videospiel geklaut. Das ist uncool..
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Spannend!
Ich bin ein Fitzek-Neuling, ansonsten mehr der Phantastik zugetan, war Thriller bisher nicht mein Genre. Aber ich muss sagen, Herr Fitzek hat nun meine volle Aufmerksamkeit, denn der Augensammler ist ein gelungener, sehr spannungsreicher Roman. Das Mystikelement der blinden Alina, die durch Berührung die Vergangenheit von Menschen sieht, und noch so einiges mehr wie sich herausstellt, hat mir ausgesprochen gut gefallen, es lässt dem realen Grauen ein schönes Geheimnis, das mich berührt hat. Einzige Schwäche für mich war die Hauptfigur, Alex, es ist mir bis zum Ende nicht gelungen, wirklich mit ihm zu bangen, da kam keine Identifikation zustande, er blieb mir im Gegensatz zu mancher Nebenfigur viel zu blass, obwohl er im Mittelpunkt steht. Aber dennoch, in Sachen Dramatik und Spannung ließ das Buch keine Wünsche offen, weshalb ich mich demnächst in Therapie begeben werde!
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Grausamer Inhalt und der schlechteste “Fitzek” bisher
Ich wollte das Buch schon nach wenigen Kapiteln weglegen, habe durchgehalten und sage:
Wer was wirklich Neues erwartet, wird enttäuscht. Ich hoffe, es ist nicht der Punkt erreicht, an dem dem Autor schon nichts mehr einfällt.
Es ist zweifellos gut geschrieben, aber der Inhalt ist quälend, der Autor “spricht” mit dem erhobenem Zeigefinger an alle Väter, die sich nicht um Ihre Kinder kümmern. Und Krankenschwestern, die ihre Patienten vernachlässigen und einem ekligen Mörder, der als Rächer auftritt. Manche werden es lobhudeln, ich kann es nicht empfehlen.
War diesmal völlig daneben, ich bin maßlos enttäuscht.
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Gutes Buch, leider nicht besonders innovativ.
Schön: Die Seiten blättern sich von selbst um. Man liest. Und schnappt nach Luft. Liest weiter. Lächelt. Gefriert. Fürchtet sich. Und liest weiter.
Unschön: Die Story ist bis in kleinste Details (entführte Kinder, die ertrinken, Mütter, die umgebracht werden) aus einem aktuellen Videospiel geklaut. Das ist uncool..
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Wie immer spannend, aber etwas mühsam
Alexander Zorbach ,Expolizist und mittlerweile ein um Wahrheit bemühter Sensationsreporter gerät in den Strudel der Ereignisse,die ein grausamer Serienkiller inszeniert.
Fitzek lässt die Seitenzahlen und Kapitel rückwärtslaufen, was aber keine Parallelität mit dem Handlungsablauf darstellt,sondern nur seine ine Art Gag sein soll.Auch in diesem Thriller gibt es überraschende Ereignisse und Wendungungen,die den Leser verwirren(aber diesmal nicht so nachhaltig wie gewohnt)und zum Schluß aufgeklärt werden.Was nicht erklärt werden kann rechnet Fitzek über die paranormale Schiene ab,für mich ein großes Manko dieses Buches.Der intensive Einblick in die Welt der Blinden ist interessant,aber für die Handlung überflüssig,was soll das?Trotzdem spannend,ich habe den nächsten Fitzek wieder bestellt.
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Spannend!
Ich bin ein Fitzek-Neuling, ansonsten mehr der Phantastik zugetan, war Thriller bisher nicht mein Genre. Aber ich muss sagen, Herr Fitzek hat nun meine volle Aufmerksamkeit, denn der Augensammler ist ein gelungener, sehr spannungsreicher Roman. Das Mystikelement der blinden Alina, die durch Berührung die Vergangenheit von Menschen sieht, und noch so einiges mehr wie sich herausstellt, hat mir ausgesprochen gut gefallen, es lässt dem realen Grauen ein schönes Geheimnis, das mich berührt hat. Einzige Schwäche für mich war die Hauptfigur, Alex, es ist mir bis zum Ende nicht gelungen, wirklich mit ihm zu bangen, da kam keine Identifikation zustande, er blieb mir im Gegensatz zu mancher Nebenfigur viel zu blass, obwohl er im Mittelpunkt steht. Aber dennoch, in Sachen Dramatik und Spannung ließ das Buch keine Wünsche offen, weshalb ich mich demnächst in Therapie begeben werde!
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Grausamer Inhalt und der schlechteste “Fitzek” bisher
Ich wollte das Buch schon nach wenigen Kapiteln weglegen, habe durchgehalten und sage:
Wer was wirklich Neues erwartet, wird enttäuscht. Ich hoffe, es ist nicht der Punkt erreicht, an dem dem Autor schon nichts mehr einfällt.
Es ist zweifellos gut geschrieben, aber der Inhalt ist quälend, der Autor “spricht” mit dem erhobenem Zeigefinger an alle Väter, die sich nicht um Ihre Kinder kümmern. Und Krankenschwestern, die ihre Patienten vernachlässigen und einem ekligen Mörder, der als Rächer auftritt. Manche werden es lobhudeln, ich kann es nicht empfehlen.
War diesmal völlig daneben, ich bin maßlos enttäuscht.
11. Juli 2010 um 12:34 Uhr
Wie immer spannend, aber etwas mühsam
Alexander Zorbach ,Expolizist und mittlerweile ein um Wahrheit bemühter Sensationsreporter gerät in den Strudel der Ereignisse,die ein grausamer Serienkiller inszeniert.
Fitzek lässt die Seitenzahlen und Kapitel rückwärtslaufen, was aber keine Parallelität mit dem Handlungsablauf darstellt,sondern nur seine ine Art Gag sein soll.Auch in diesem Thriller gibt es überraschende Ereignisse und Wendungungen,die den Leser verwirren(aber diesmal nicht so nachhaltig wie gewohnt)und zum Schluß aufgeklärt werden.Was nicht erklärt werden kann rechnet Fitzek über die paranormale Schiene ab,für mich ein großes Manko dieses Buches.Der intensive Einblick in die Welt der Blinden ist interessant,aber für die Handlung überflüssig,was soll das?Trotzdem spannend,ich habe den nächsten Fitzek wieder bestellt.