Dieser Beitrag wurde vor am Sonntag, 1. November 2009 um 12:14 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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50 Kommentare zu „Open: Das Selbstporträt (Andre Agassi)“
Eine total positive Überraschung Dieses Buch ist ein absoluter Hammer! Ich dachte, ich kriege eine dieser üblichen Sportlerautobiographien, geschrieben eher im Hausfrauenstil. Aber ich fand den Sportler Andre Agassi immer spannend und kaufte dieses Buch trotz meiner Bedenken. Und was halte ich in den Händen? Eines der erstaunlichsten Bücher des Jahres! Die Zusammenarbeit mit “Tender Bar”-Autor J.R. Moehringer gibt dieser Autobiographie eine erstaunliche Tiefe: Der Leser erlebt die Höhen und die Tiefen dieses Sportlerlebens sozusagen hautnah mit und die Beschreibungen der entscheidenden Tennismatche gehört bestimmt zum Besten, was die Sportliteratur zu bieten hat. Aber was das Buch so herausragend macht: Eigentlich geht es nicht um die Siege und Niederlagen, eigentlich geht es um die Suche eines jungen Mannes nach seinem Leben, das ihm von seinem erfolgsbesessenen Vater genommen wurde. Es gibt dazu eine Reihe von Szenen in diesem Buch, die man auch nach Jahren nicht vergessen können wird.
Eben amerikanisch… Möchte man eine besondere Sportlerbiographie lesen, möge man zum Buch von Sebastian Deisler greifen. Hier offenbart sich nicht viel, viel Lärm um wenig! Eben das, was Leute in USA bei ihren “Helden” für spannend halten, die ewig langweilige Geschichte. Hier ist das anders, zum Glück. Da hilft auch kein Moehringer.
Hmmmmmmmmmm….prima:) Für echte Fans natürlich ein Muß. Mit viel Chuzpe, spannend und interessant. Andre so richtig open!
Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:
Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!
Eben amerikanisch… Möchte man eine besondere Sportlerbiographie lesen, möge man zum Buch von Sebastian Deisler greifen. Hier offenbart sich nicht viel, viel Lärm um wenig! Eben das, was Leute in USA bei ihren “Helden” für spannend halten, die ewig langweilige Geschichte. Hier ist das anders, zum Glück. Da hilft auch kein Moehringer.
Hmmmmmmmmmm….prima:) Für echte Fans natürlich ein Muß. Mit viel Chuzpe, spannend und interessant. Andre so richtig open!
Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:
Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!
food for thought Ist es nicht interessant, welch harte Kritik Agassi von anderen Tennisspielern für seine Offenbarungen einstecken muss? Tenor: Warum muss er denn jetzt noch über seine Probleme und seinen Drogenmissbrauch sprechen? Er schadet damit doch nur dem Ansehen des Tennisports.
Image is everything!
Über einen Fall wie Robert Enke wird in Krokodilstränen-Manier geheuchelt. Hier ist jemand, der es wagt, zu beschreiben, was für eine Hölle Leistungssport sein kann und der einen Blick gewährt in persönliche Abgründe und Ängste. Was passiert? Er wird dafür demontiert.
Ich finde das Buch verdient seinen Titel, es ist gut geschrieben und gibt dem Leser Einsichten und Denkanstöße.
Sehr beeindruckend! Vielleicht darf ich damit beginnen, dass ich selbst nicht Tennis spiele, mir seit dem Abschied von Graf und Becker kein Tennis ansehe und André Agassi immer nur am Rande als eine Art Sonnyboy mit herausragender Technik wahrgenommen habe. Und dennoch hat mich diese Autobiographie wie keine zweite in letzter Zeit gepackt. Und dafür gibt es drei triftige Gründe:
Zunächst ist das Buch (ich habe es im englischen Orginal gelesen) auch gemessen an anspruchsvolleren Maßstäben sehr gut geschrieben. Den Leser interessieren nicht einmal so sehr die Herausforderungen bei irgendwelchen Grand Slam-Turnieren, sondern packende Alltagszenen aus Kindheit und Jugend. In einer lakonischen, sofort auf den Punkt kommenden Sprache werden Charaktere, Situationen, Ängste und Freuden der Alltagswelt so nahe gehend beschrieben, das man sich für Agassi selbst, seine Geschwister, seinen problematischen Vater usw. sofort interessiert. Mich würde wirklich interessieren, ob A. diesen Text selbst verfasst hat. Denn die kurzen Schlaglichter, die an die Schnitttechnik eines Filmes erinnern und wie aus unterschiedlicher Perspektive das zentrale Thema des Buches (dazu sogleich) immer wieder beleuchten, zeigen einen echten Könner.
Zweitens wirkt die Darstellung auf den Leser ungeschminkt ehrlich. Hier wird gerade nicht die ewig verlogene Mähr vom amerikanischen Traum erzählt, sondern z.T. auf fast schmerzliche Weise schonungslos gezeigt, worum es bei diesem Sport geht. Die Gegner hassen einander, eine Niederlage lässt A. am Boden zerstört zurück. Er trainiert wie ein Wilder, um dieses Gefühl nicht noch einmal erleben zu müssen, obwohl Erlebnisse dieser Art unvermeidlich sind. Sein Vater - ein schrecklicher Höhepunkt in der ersten Hälfte des Buches - zerschmettert einen Fairness-Pokal den Agassi als Viertplatzierter in einem Jugendturnier gewonnen hat, vor den Augen des Sohnes, weil solche “Trostpreise” nicht zählen. Der jugendliche A. wagt nicht aufzubegehren, weil er diese Weltsicht selbst verinnerlicht hat.
Drittens: Das Werk ist nicht einfach ein beliebiger Bilderbogen unter dem Motto “per aspera ad astra”, sondern steht unter einem einheitlichen Thema: der Ambivalenz des Haupthelden, der seinen Vater, das Tennis und sich selbst hasst und zugleich liebt. Der Hass resultiert aus den Existenzängsten, Rechtfertigungsbedürfnissen und Selbstzweifeln, die sich mit Vater und Tennis verbinden, dem ständigen Kampf um das seelische Überleben. Die andere Seite wird jedoch ebenfalls nicht geleugnet: Zumindest äußere Bedeutung hat dieses Leben vor allem auch den Sport erlangt: Wer würde sich für dieses Werk interessieren, wenn A. liebevoll erzogen worden wäre und seinen Wünschen entsprechend in einer Amateurfußballmannschaft glücklich geworden wäre. Die Antwort lautet: Niemand! Und dieser innere, niemals aufzulösende Widerspruch trägt das Buch über weite Strecken und macht es für jeden interessant, der sich einfach nur für Menschen und Lebensperspektiven interessiert.
Wenn auch am Ende sich manches Dunkel lichtet und vieles in versöhnlicherem Licht erscheint: Die innerliche Zerrissenheit bleibt und der Leser hat nach dieser meisterhaften und brillanten Darstellung nicht das Gefühl, seine Zeit mit einer der üblichen Promi-Biographien verschwendet zu haben!
Sehr langweilig und langatmig geschrieben! Leider ist das Buch recht langweilig geschrieben. Über den Menschen Agassi ist recht wenig zu erfahren. 95% betrifft Tennis, Tennis und nochmals Tennis. Schade, halte ich nicht für sehr gelungen und hatte eine andere Vorstellung. Vor allem hoffte ich über den Menschen Agassi etwas mehr zu erfahren.
Sehr langweilig und langatmig geschrieben! Leider ist das Buch recht langweilig geschrieben. Über den Menschen Agassi ist recht wenig zu erfahren. 95% betrifft Tennis, Tennis und nochmals Tennis. Schade, halte ich nicht für sehr gelungen und hatte eine andere Vorstellung. Vor allem hoffte ich über den Menschen Agassi etwas mehr zu erfahren.
Dienst an der Menschlichkeit - nicht am Tennissport! Mit dieser Offenbarung hat Andre Agassi der Menschlichkeit einen Dienst erwiesen, auch wenn Becker und Stich der Meinung sind, dass er dem Tennisport geschadet habe. Ein wunderbarer Einblick in die Hintergründe und Abgründe eines Lebens ohne Kindheit mit unmenschlichem Leistungsdruck - wie bei Michael Jackson. Ein Beispiel wie Menschen zum Spielball der Medien werden, die wie Motten Stoff zerstören, wenn ihnen danach ist. Entscheidend ist, sich selbst treu zu bleiben und sich durch den Dschungel des Lebens zu kämpfen. Wunderbar dass die Zeit reif ist, Offenheit statt Heuchelei zu würdigen (habe das englische Original gelesen, da es deutschen Übersetzungen oft an Präzision mangelt). Danke Andre für “Open”!
Dienst an der Menschlichkeit - nicht am Tennissport! Mit dieser Offenbarung hat Andre Agassi der Menschlichkeit einen Dienst erwiesen, auch wenn Becker und Stich der Meinung sind, dass er dem Tennisport geschadet habe. Ein wunderbarer Einblick in die Hintergründe und Abgründe eines Lebens ohne Kindheit mit unmenschlichem Leistungsdruck - wie bei Michael Jackson. Ein Beispiel wie Menschen zum Spielball der Medien werden, die wie Motten Stoff zerstören, wenn ihnen danach ist. Entscheidend ist, sich selbst treu zu bleiben und sich durch den Dschungel des Lebens zu kämpfen. Wunderbar dass die Zeit reif ist, Offenheit statt Heuchelei zu würdigen (habe das englische Original gelesen, da es deutschen Übersetzungen oft an Präzision mangelt). Danke Andre für “Open”!
Erwartungen übertroffen - für Tennisfans ein Muss ! Habe mit Spannung auf die deutsche Übersetzung des Buches von Andre Agassi OPEN gewartet und hatte entsprechend hohe Erwartungen.
Da ich selbst 15 Jahre mit sehr viel Spass Tennis gespielt habe und unser jüngster (12J.) seit 6 Jahren Fördertraining des Tennisverbandes erhält, interessiere ich mich auch ganz besonders für die Erfahrungen der Profi Tennisspieler.
Von Andre Agassi habe ich damals alle Matches, die das deutsche Fernsehen übertragen hat, begeistert verfolgt. Er hat mir sowohl von seinem Erscheinungsbild (sympathische Ausstrahlung) als auch von seiner Spielweise ausgezeichnet gefallen. Andre war das totale Gegenteil zu Edberg - durch sein Auftreten, seine Kleiderwahl - auffallen und provozieren um jeden Preis.
Auch die anderen im Buch genannten Tennisspieler sind mir bestens vertraut - habe mich aber immer ganz besonders auf die Endspiele mit Andre Agassi gefreut, da diese aufgrund von seiner “Power” immer eine Bereicherung darstellten. Heute würde ich ihn vielleicht mit Nadal gleichsetzen (Erscheinungsbild, Kleiderwahl,Sympathibonus).
In diesem Buch erfährt man nun einiges über Andre, das ihn in ein ganz anderes Licht rückt. Sehr schade, dass er das Tennisspielen immer so gehasst hat - aber auch verständlich bei dem Vater !!
Interessant sind auch die Berichte über die damaligen Tenniskollegen - der Blick hinter die Kulissen.
Das Buch ist besonders gut geschrieben - man nimmt es in die Hand und möchte es gar nicht mehr auf die Seite legen. Natürlich frägt man sich, ob Andre Agassi sich eigentlich darüber im Klaren war (ist) wo er ohne Tennis (keine Schulausbildung) heute stünde. Daher ist die ein oder andere Reaktion von ihm nur sehr schwer nachzuvollziehen (Jammern auf hohem Niveau - trotz finanzieller Unabhängigkeit)!
Alles in allem - ein wirklich ausgezeichnetes Buch, das ich als Tennisfan (sorry Andre!) begeistert gelesen habe und gerne weiterempfehle.
Erwartungen übertroffen - für Tennisfans ein Muss ! Habe mit Spannung auf die deutsche Übersetzung des Buches von Andre Agassi OPEN gewartet und hatte entsprechend hohe Erwartungen.
Da ich selbst 15 Jahre mit sehr viel Spass Tennis gespielt habe und unser jüngster (12J.) seit 6 Jahren Fördertraining des Tennisverbandes erhält, interessiere ich mich auch ganz besonders für die Erfahrungen der Profi Tennisspieler.
Von Andre Agassi habe ich damals alle Matches, die das deutsche Fernsehen übertragen hat, begeistert verfolgt. Er hat mir sowohl von seinem Erscheinungsbild (sympathische Ausstrahlung) als auch von seiner Spielweise ausgezeichnet gefallen. Andre war das totale Gegenteil zu Edberg - durch sein Auftreten, seine Kleiderwahl - auffallen und provozieren um jeden Preis.
Auch die anderen im Buch genannten Tennisspieler sind mir bestens vertraut - habe mich aber immer ganz besonders auf die Endspiele mit Andre Agassi gefreut, da diese aufgrund von seiner “Power” immer eine Bereicherung darstellten. Heute würde ich ihn vielleicht mit Nadal gleichsetzen (Erscheinungsbild, Kleiderwahl,Sympathibonus).
In diesem Buch erfährt man nun einiges über Andre, das ihn in ein ganz anderes Licht rückt. Sehr schade, dass er das Tennisspielen immer so gehasst hat - aber auch verständlich bei dem Vater !!
Interessant sind auch die Berichte über die damaligen Tenniskollegen - der Blick hinter die Kulissen.
Das Buch ist besonders gut geschrieben - man nimmt es in die Hand und möchte es gar nicht mehr auf die Seite legen. Natürlich frägt man sich, ob Andre Agassi sich eigentlich darüber im Klaren war (ist) wo er ohne Tennis (keine Schulausbildung) heute stünde. Daher ist die ein oder andere Reaktion von ihm nur sehr schwer nachzuvollziehen (Jammern auf hohem Niveau - trotz finanzieller Unabhängigkeit)!
Alles in allem - ein wirklich ausgezeichnetes Buch, das ich als Tennisfan (sorry Andre!) begeistert gelesen habe und gerne weiterempfehle.
Ausgezeichnetes Buch für alle Tennisfreunde! Habe mit Spannung auf die deutsche Übersetzung des Buches von Andre Agassi OPEN gewartet und hatte entsprechend hohe Erwartungen.
Da ich selbst 15 Jahre mit sehr viel Spass Tennis gespielt habe und unser jüngster seit 6 Jahren Fördertraining des Tennisverbandes erhält, interessiere ich mich auch ganz besonders für die Erfahrungen der Profi Tennisspieler.
Von Andre Agassi habe ich damals alle Matches, die das deutsche Fernsehen übertragen hat, begeistert verfolgt. Er hat mir sowohl von seinem Erscheinungsbild (sympathische Ausstrahlung) als auch von seiner Spielweise ausgezeichnet gefallen. Andre war das totale Gegenteil zu Edberg - durch sein Auftreten, seine Kleiderwahl - auffallen und provozieren um jeden Preis.
In diesem Buch erfährt man nun einiges über Andre, das ihn in ein ganz anderes Licht rückt. Sehr schade, dass er das Tennisspielen immer so gehasst hat - aber auch verständlich bei dem Vater !!
Interessant sind auch die Berichte über die damaligen Tenniskollegen - der Blick hinter die Kulissen.
Das Buch ist besonders gut geschrieben - man nimmt es in die Hand und möchte es gar nicht mehr auf die Seite legen. Natürlich fragt man sich, ob Andre Agassi sich eigentlich darüber im Klaren war (ist) wo er ohne Tennis (keine Schulausbildung) gelandet wäre. Daher ist die ein oder andere Reaktion von ihm nur sehr schwer nachzuvollziehen (Jammern auf hohem Niveau - trotz finanzieller Unabhängigkeit)!
Alles in allem - ein wirklich ausgezeichnetes Buch, das ich als Tennisfan (sorry Andre!) begeistert gelesen habe und gerne weiterempfehle.
open Das Selbstportät von Agassi ist interessant und spannend geschrieben. Durch die genaue Beschreibung seiner Kämpfe, hatte ich die Frage: Woher weiß der dass noch so genau, obwohl Jahre dazwischen liegen? Die Antwort: Ein ganzer Stab von Leuten hat bei der Entstehung dieses Buches mitgewirkt. Dadurch verliert die Biographie etwas an Echtheit. Wer gelernt hat zwischen den Zeilen zu lesen, erfährt allerdings sehr viel über die wirklich wichtigen Momente eines Lebens.
open Das Selbstportät von Agassi ist interessant und spannend geschrieben. Durch die genaue Beschreibung seiner Kämpfe, hatte ich die Frage: Woher weiß der dass noch so genau, obwohl Jahre dazwischen liegen? Die Antwort: Ein ganzer Stab von Leuten hat bei der Entstehung dieses Buches mitgewirkt. Dadurch verliert die Biographie etwas an Echtheit. Wer gelernt hat zwischen den Zeilen zu lesen, erfährt allerdings sehr viel über die wirklich wichtigen Momente eines Lebens.
Tennis ist eben doch nicht alles, Spiel, Satz, Sieg Agassi! Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und es verschlungen! Es ist einfach faszinierend zu erfahren, wer und wie der Mensch Andre Agassi eigentlich ist. Sein Tennisspiel habe ich über 20 Jahre lang bewundert, als Persönlichkeit mit all seinen Stärken und vor allem Schwächen habe ich ihn erst durch dieses Buch richtig kennenge-
lernt. Agassi ist nicht der coole Tennisstar, für den “Image” alles ist. Ganz im Gegenteil! Getrieben durch seinen
krankhaft ehrgeizigen Vater wird ihm eine normale Kindheit genommen. Tennis ist für ihn eine Qual, der er nicht entkommen kann, weil er keine Chance hatte, etwas anderes aus seinem Leben zu machen. Wovon andere träumen, nämlich ein umjubelter Tennistar zu werden, der seine Millionen kaum noch zählen kann, wird für ihn die größte Last. Leistungsdruck, unmenschlich hohe Erwartungen des Vaters, der Trainer, der Medien lassen Agassi zu einem Menschen werden, der nach außen hin alles erreicht hat, im Inneren jedoch völlig zerrissen ist.
Das Buch ist keine Tennisbiografie wie viele anderer ehemaliger Topspieler. Natürlich geht es auch um Tennis, um große Matches, Titel, Pokale und sportliche Höchstleistungen. Viel mehr jedoch geht es um echte Freundschaft, Gefühle wie Leid, Kummer und auch Liebe, Emotionen die ich bei Agassi abseits des Rampenlichts nie in dieser Form erwartet hätte.
Wer das Buch gelesen hat, wird nicht unbedingt ein anderes Bild von Agassi dem Tennisspieler gewinnen. Er wird jedoch auf jeden Fall ein ganz neues Bild von dem Menschen Agassi bekommen, einem Menschen, der warmherzig ist, der sich um andere kümmert, für den Freundschaft nicht nur ein Wort ist und der nach Jahrzehnten des rastlosen Umherirrens in der Glamourwelt Tennis sein ganz privates Glück gefunden hat.
Tennis ist eben doch nicht alles, Spiel, Satz, Sieg Agassi! Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und es verschlungen! Es ist einfach faszinierend zu erfahren, wer und wie der Mensch Andre Agassi eigentlich ist. Sein Tennisspiel habe ich über 20 Jahre lang bewundert, als Persönlichkeit mit all seinen Stärken und vor allem Schwächen habe ich ihn erst durch dieses Buch richtig kennenge-
lernt. Agassi ist nicht der coole Tennisstar, für den “Image” alles ist. Ganz im Gegenteil! Getrieben durch seinen
krankhaft ehrgeizigen Vater wird ihm eine normale Kindheit genommen. Tennis ist für ihn eine Qual, der er nicht entkommen kann, weil er keine Chance hatte, etwas anderes aus seinem Leben zu machen. Wovon andere träumen, nämlich ein umjubelter Tennistar zu werden, der seine Millionen kaum noch zählen kann, wird für ihn die größte Last. Leistungsdruck, unmenschlich hohe Erwartungen des Vaters, der Trainer, der Medien lassen Agassi zu einem Menschen werden, der nach außen hin alles erreicht hat, im Inneren jedoch völlig zerrissen ist.
Das Buch ist keine Tennisbiografie wie viele anderer ehemaliger Topspieler. Natürlich geht es auch um Tennis, um große Matches, Titel, Pokale und sportliche Höchstleistungen. Viel mehr jedoch geht es um echte Freundschaft, Gefühle wie Leid, Kummer und auch Liebe, Emotionen die ich bei Agassi abseits des Rampenlichts nie in dieser Form erwartet hätte.
Wer das Buch gelesen hat, wird nicht unbedingt ein anderes Bild von Agassi dem Tennisspieler gewinnen. Er wird jedoch auf jeden Fall ein ganz neues Bild von dem Menschen Agassi bekommen, einem Menschen, der warmherzig ist, der sich um andere kümmert, für den Freundschaft nicht nur ein Wort ist und der nach Jahrzehnten des rastlosen Umherirrens in der Glamourwelt Tennis sein ganz privates Glück gefunden hat.
Sehr intensiv! Ein sprachlich hervorragend umgesetztes, mitreißend intensives Selbstportrait Andre Agassis, das hinter der bekannten Fassade des “Punk”-Sportlers überraschend einen sensiblen und verletzlichen Menschen offenbart.
Die schwersten oder bewegendsten Matches schildert er so packend, als stünde man als Leser mit ihm auf dem Platz, doch darüber hinaus komplettiert und korrigiert Agassi das Bild, das der Zuschauer und Beobachter (nicht zuletzt durch die Presse) von ihm während seiner Tenniskarriere gewonnen hat, zu einem stimmigen und hoch interessanten Ganzen.
wuerde es wieder kaufen ich war zwar nie wirklich fan vom andre agassi aber als ich gehoert habe das er ein buch schreibt wollte ich es lesen. ich bin auch nicht entaeuscht worden es ist spannend und mitreißend. man erfaehrt sehr viel was man nie gedacht haette.
Sehr intensiv! Ein sprachlich hervorragend umgesetztes, mitreißend intensives Selbstportrait Andre Agassis, das hinter der bekannten Fassade des “Punk”-Sportlers überraschend einen sensiblen und verletzlichen Menschen offenbart.
Die schwersten oder bewegendsten Matches schildert er so packend, als stünde man als Leser mit ihm auf dem Platz, doch darüber hinaus komplettiert und korrigiert Agassi das Bild, das der Zuschauer und Beobachter (nicht zuletzt durch die Presse) von ihm während seiner Tenniskarriere gewonnen hat, zu einem stimmigen und hoch interessanten Ganzen.
wuerde es wieder kaufen ich war zwar nie wirklich fan vom andre agassi aber als ich gehoert habe das er ein buch schreibt wollte ich es lesen. ich bin auch nicht entaeuscht worden es ist spannend und mitreißend. man erfaehrt sehr viel was man nie gedacht haette.
am liebsten gleich nochmal lesen Das Buch hat mich von Anfang an gefangen genommen. Am liebsten würde ich es gleich nochmal lesen. Es ist einfach und verständlich geschrieben und gibt einen wunderbaren Einblick in das Leben eines Tennisprofis. Agassi öffnet sich seinen Fans auf eine Weise, die man nicht erwarten würde. Er beschreibt Erfolge aber vor allem auch Misserfolge und seine Gefühle und Zwiespalte, in denen er sich dabei befand. Obwohl er das selbst wahrscheinlich nicht so sieht, ist seine Leistung bewundernswert - mit ALLEN Höhen und Tiefen. Interssant war für mich seine Wandlung als Mensch mitzuerleben, vor allem ab dem Zeitpunkt, als er endlich einen Sinn und Ziele im Tennis gefunden hatte und für seine Stiftung spielte. Das Kennenlernen von seiner Frau Stefanie Graf wird wunderschön beschrieben. Man kann die beiden richtig vor sich sehen. Als Tennisfan der 80er und 90er Jahre ein MUSS für jeden, aber auch für alle, die Tennis nicht als ihren Lieblingssport ansehen, aber gern etwas über das harte Leben eines Sportstars erfahren wollen.
Beeindruckend besonders - besonders beeindruckend! Ich lese sehr viel - doch nur sehr selten (Auto)Biografien, weil sie mich oft gar zu sehr langweilen. “Open” von Andre Agassi ist für mich jedoch das vielleicht beeindruckendste Buch, das ich in 2009 gelesen habe. Ich habe es zu Weihnachten bekommen und -da ich zwei kleine Kinder habe- nachts verschlungen!
Sprachlich auf allerhöchstem Niveau bringt Agassi oft in wenigen prägnaten Sätzen das Dilemma seiner Kindheit, seiner Jugend und seines Erwachsenwerdens auf den Punkt. Von seinem dominanten, in seiner Tennisversessenheit absolut kompromisslosen Vater bereits vor seiner Geburt zum Tennisstar bestimmt, hatte Agassi eigentlich nie eine Chance, seine Neigungen und Talente selbst herauszufinden. Besonders im Gedächtnis blieb mir die Schilderung einer von seinem zu Gewalttätigkeit neigenden Vater angezettelten Schlägerei, bei der der damals siebenjährige Agassi zuschaut und sich verzweifelt fragt, wie er so einem Menschen sagen soll, dass er eigentlich nicht Tennis spielen möchte…?!
Dass er trotz seiner Abneigung gegen Tennis so lange dabei blieb, das ist zunächst ein totaler Widerspruch, den er aber für mich schlüssig im Laufe seines Buches auflöst. Aus fremdbestimmten Leid wird selbstgewähltes “Erleiden”, wird ein ungeliebter Job, dem er nachgeht, wie viele andere Menschen ihrem ungeliebten Job nachgehen - um sich den Lebensunterhalt für sich und seine (erweiterte) Familie zu verdienen, um mit dem von ihm verdienten Geld etwas zu “bewegen”.
Die Suche nach sich selbst, nach eigenen Wünschen und eigenen Wertvorstellungen, darum geht es in diesem Buch für mich an erster Stelle, die überaus spannenden “Insider”-Schilderungen von vielen Matches, die ich zum Teil live verfolgt habe sind sozusagen das Sahnehäubchen obendrauf. “Open” wird seinem Namen in jeder Hinsicht gerecht, denn nicht nur der Tenniszirkus mit all seinen Intrigen und Machtspielchen wird offen und glaubhaft beschrieben, beeindruckend ist vor allem, wie offen Agassi über sich selbst, seine Abstürze, Exzesse, Eskapaden, seine Depressionen, aber auch über das Finden seines privaten Glückes schreibt.
Als ich das Buch aus der Hand legte, mußte ich noch lange über das eben Gelesene, nein “Verschlungene”, nachdenken. Jetzt lese ich es in Ruhe ein zweites Mal - das ist mir schon lange mit keinem Buch mehr passiert!
Selbst für Tennishasser spannend Ob Andre Agassi Tennis nun wirklich hasst, wie er in seiner Autobiographie immer wieder sagt, ist mir auch nach der Lektüre von 590 Seiten nicht klar. Aber ich weiß, dass ich eine der spannendsten Lebensgeschichten eines Spitzensportlers gelesen habe. Nicht weil er gesteht, ebenfalls in den Drogentopf gefallen zu sein oder die Öffentlichkeit jahrelang mit einem Haar-Toupet genarrt zu haben. Auch sein Geständnis, in Boris Becker den hässlichen Deutschen und in Steffi Graf das Fräuleinwunder gefunden zu haben, wäre die Lesezeit nicht wert gewesen. Außergewöhnlich ist diese Biographie ganz einfach, weil Andre Agassi nicht auf der Grundlinie bleibt, wenn er von seinem Leben spricht. Auch wenn die Abwehr gegnerischer Angriffe beim Preisgeben von Geschichten schwieriger ist, wenn man nahe ans Netz persönlicher Verstrickungen geht. Und weil Andre Agassi offenbar davon überzeugt ist, dass es keine guten Heldengeschichten ohne Helfer gibt, ließ er sich beim Verfassen seiner Autobiographie von einem Schriftsteller unterstützen, der ebenfalls zu Besten seines Fachs gehört. Nach allem, was ich durch dieses Buch über Andre Agassi erfahren habe, glaube ihm auch, dass er seinen Freund J. R. Moehringer mehrmals darum gebeten hat, dieses Buch unter dem Namen zu veröffentlichen. Wer Moehringers Roman “The Tender Bar” kennt, weiß also, dass ihn keine der üblichen Sportlerbiographien erwartet, in denen mehr oder weniger interessante Fakten durch holprige Sätze miteinander verbunden werden. Schön wäre es, wenn Ghostwriting auch im deutschen Sprachraum aus der Tabuzone käme und nicht mehr als Makel angesehen würde.
Klar, dass es in der Lebensgeschichte eines Tennisstars viele Beschreibungen von Tennispartien gibt. Aber die Matchberichte sind sprachlich so gekonnt in Szene gesetzt, dass sie langweiligen Sportreportern als Weiterbildungsmaterial dienen könnten. Zudem geht es ja weniger darum, Erinnerungen von Tennisfans aufzufrischen, sondern vor allem um verschiedene Varianten der Geschichte vom Helden, der auszog, um den Drachen zu besiegen und die Prinzessin zu erobern. Da dieser Plot Mustercharakter hat, steht jedes Abenteuer für menschliche Verhaltensweisen, die vorwiegend von Gefühlen gesteuert werden, auf die das Bewusstsein herzlich wenig Einfluss hat. Nun weiß J. R. Moehringer selbstverständlich, dass er dem Publikum Anhaltspunkte liefern muss, warum sich die Personen einer Geschichte gerade so und nicht anders verhalten. Daher räumt er den Szenen von Andre Agassis Kindheit und Jugend viel Platz ein, gibt den prägenden Figuren genügend Sprechzeit und richtet den Scheinwerferkegel auf vermeintliche Details. So kann man als Leser eingermassen nachvollziehen, woher die Wut von Andre Agassi kommt und wie stark der Vater seinen Sohn beeinflusste.
An die wichtige Rolle von Helden und Helfer zu glauben oder nicht, steht natürlich jedem Leser frei. Aber zumindest bei diesem Buch braucht es komplizierte intellektuelle Verrenkungen, um dem Inhalt entnehmen zu können, die Zeit der Helden sei vorbei. Die Geschichte von Andre Agassi hätte kaum ein Happyend, wäre er in seinem Leben nicht zwei, drei Menschen begegnet, denen er folgte und ihnen bis zum heutigen Tag die Treue hält. Denn wie andere Lebensberichte zeigen, können Vaterfiguren und Erziehungsmuster, wie Agassi sie erlebte, auch in den Abgrund führen. Wer sich nicht vom Glauben abbringen lässt, dass jeder der Schmied seines Glücks ist und alles nur am eigenen Willen liegt, wird viele Passagen dieses Buches überlesen oder krampfhaft umdeuten müssen. Wäre sein Onkel nicht im richtigen Moment aufgetaucht, hätte das Leben von Agassi wohl einen anderen Weg genommen. Wäre diese oder jene Partie anders ausgegangen, hätten wir andere Fortsetzungen gelesen.
Der Leser erfährt aber nicht nur, welche Zufälle eine Karriere beeinflussen können, sondern wird auch mit gesellschaftlichen und ökonomischen Mustervorlagen bekanntgemacht, die auf individuelles Verhalten wirken. Die Medien haben ebenso ihre eigenen Gesetze wie die Werbe- oder Finanzwirtschaft. Und der Spielraum, sich diesen Gesetzen als Einzelner entziehen zu können, ist oft weniger groß, als Außenstehende meinen. Wenn Andre Agassi seine wichtigsten Freundschaften vor seinem Eintritt in die Welt der Reichen und Schönen gefunden hat, mag dies vielleicht einige trösten, die mit dem Schicksal hadern und einer glorreichen Karriere nachtrauern. Auch wenn die eindrücklichste Liebesgeschichte in diesem Buch die Verbindung von Andre Agassi mit Steffi Graf ist.
Mein Fazit: Da die Lebensgeschichte von Andre Agassi alle Elemente enthält, die wir von einem spannenden Roman erwarten, ist es ein Glücksfall, dass er sich beim Aufschreiben von einem bekannten Schriftsteller unterstützen ließ. Selbst wenn es ohne Talent niemand zum Meister seines Fachs schaffen wird, braucht es im Leben auch Begegnungen mit Menschen, die zugeschüttete Kanäle freilegen und als Vorbilder wirken. Auch davon erzählt diese Biographie.
Open: Das Selbstportrait Habe selten ein so ehrliches Buch gelesen! Agassi ist überaus selbstkritisch mit erheblichen Zweifeln an sich und seinem Sport. Die beschriebenen Matches sind spannend und für einen Tennisspieler sehr nachvollziehbar. Das Buch ist sehr zu empfehlen, besonders für junge Sportler.
Einblick Ich war neugierig, etwas über das Leben eines Tennisprofis zu erfahren und ich bin voll auf meine Kosten gekommen. Andre Agassi war mir in der Vergangenheit nicht sofort sympatisch, jetzt ist er es! Ich bin beeindruckt von der Offenheit und Natürlichkeit, mit der er sein Leben schildert. In manchen Passagen sind die Schilderungen sehr speziell, das hätte nicht unbedingt sein müssen. Trotzdem fesselnd. Wir (mein Mann und ich) haben das Buch jeder in 4 Tagen durchgelesen.
open ein traum vom buch.konnte wirklich die finger nicht mehr davon lassen.raurige geschichte aber zum erstaune wahr.leider zu ende….intressanter mensch.
open ein traum vom buch.konnte wirklich die finger nicht mehr davon lassen.raurige geschichte aber zum erstaune wahr.leider zu ende….intressanter mensch.
Sehr bewegend - ein wahnsinns Buch Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Manchmal hatte ich das Gefühl ich bin live dabei. Die Geschichte selbst hat mich sehr bewegt. In Agassis Glanzzeit war ich ein kleiner Fan von ihm, nur die Coolness fand ich immer ein wenig abstossend. Jetzt, da ich durch das Buch einen kleinen Einblick in Andres wirkliches Leben und seine Seele bekommen habe, sehe ich Andre mit ganz anderen Augen. Fazit - ausgesprochen lesenswert. Eine bewegende Geschichte, fantastisch geschrieben!
Sehr bewegend - ein wahnsinns Buch Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Manchmal hatte ich das Gefühl ich bin live dabei. Die Geschichte selbst hat mich sehr bewegt. In Agassis Glanzzeit war ich ein kleiner Fan von ihm, nur die Coolness fand ich immer ein wenig abstossend. Jetzt, da ich durch das Buch einen kleinen Einblick in Andres wirkliches Leben und seine Seele bekommen habe, sehe ich Andre mit ganz anderen Augen. Fazit - ausgesprochen lesenswert. Eine bewegende Geschichte, fantastisch geschrieben!
Guter Autor Ich habe schon viele Biographien gelesen, viele von ihnen waren selbstverliebt und eitel, andere einfach nur langweilig, meistens deswegen, weil in dem Leben des Hauptprotagonisten nicht wirklich etwas passsiert ist. Ähnliches könnte man auch bei dem Werk eines Tennisspielers vermuten, denn das Leben eines Leistungssportlers ist in der Regel auf seinen Sport fokussiert und dementsprechend einseitig und ermüdend. Doch Agassi gelingt es, den Leser bei der Stange zu halten, selbst wenn dieser kein Tenniskenner ist. Unglaublich sein fast schon fotographisches Gedächtnis, was vermutlich auch zu seinen Leistungen auf dem Tenniscourt beigetragen hat. Und: Agassi (wie gehen mal davon aus, dass er federführend bei dem Buch war) kann schreiben. Nicht umsonst bescheinigte ihm seine Lehrerin in der Schule ein Talent zum Autor. Sie lag mit ihrer Einschätzung offenbar richtig.
Guter Autor Ich habe schon viele Biographien gelesen, viele von ihnen waren selbstverliebt und eitel, andere einfach nur langweilig, meistens deswegen, weil in dem Leben des Hauptprotagonisten nicht wirklich etwas passsiert ist. Ähnliches könnte man auch bei dem Werk eines Tennisspielers vermuten, denn das Leben eines Leistungssportlers ist in der Regel auf seinen Sport fokussiert und dementsprechend einseitig und ermüdend. Doch Agassi gelingt es, den Leser bei der Stange zu halten, selbst wenn dieser kein Tenniskenner ist. Unglaublich sein fast schon fotographisches Gedächtnis, was vermutlich auch zu seinen Leistungen auf dem Tenniscourt beigetragen hat. Und: Agassi (wie gehen mal davon aus, dass er federführend bei dem Buch war) kann schreiben. Nicht umsonst bescheinigte ihm seine Lehrerin in der Schule ein Talent zum Autor. Sie lag mit ihrer Einschätzung offenbar richtig.
Unglaublich gut!!! Lange hat mich ein Buch nicht mehr so berührt wie dieses!
Ich interessiere mich in keinster Weise für Tennis. Das ist hier auch nicht zwingend notwendig. Hier geht es um den Menschen Andre Agassi, seine Lebensgeschichte, seine Erlebnisse…was für ein Leben. Was für ein Kampf. Und ich meine nicht nur den auf dem Tennisplatz.
Ich habe die Zeilen förmlich verschlungen.
Im übrigen freue ich mich, dass er nun endlich seinen Platz im Leben gefunden hat. Er hat es verdient.
Ich kann mich den vorherigen Lesern nur anschliessen…unbedingt kaufen!!!
Großes Tennis… Reflektierend, tiefgründig, charmant, mit viel Witz und einem scharfen Auge nimmt uns Agassi mit in seine Kindheit, seinen kometenhaften Aufstieg, seine Einbrüche und wie er sich mit Hilfe seiner Freunde wieder berappelt hat. Man lernt viel über die Schattenseiten gerade exponierter Spitzensportler. Liest sich hervorragend runter, jeder Tennisliebhaber wird’s verschlingen.
spannend, witzig, unbedingt lesen! Ich habe Andre Agassi eigentlich erst so richtig wahrgenommen, seitdem er mit Steffi Graf verheiratet ist. Ich wußte natürlich, dass er Tennis gespielt hat, aber viel mehr auch nicht und Tennis hat mich auch nie sonderlich interessiert. Trotzdem war ich mir sicher, als ich das Buch sah, dass ich es lesen will. Und das war auf jeden Fall eine gute Idee. Seine bisherige Lebensgeschichte ist schlicht unglaublich. Das muss man erst mal alles erleben! Ich habe das Buch in 4 Tagen verschlungen und mein Freund ebenfalls. Es ist sehr angenehm geschrieben und die Erlebnisse sind emotional absolut mitreißend. Den Spielverläufen konnte ich super folgen und als nicht Tennisfan fand ich die Beschreibungen der Spiele sehr schön anschaulich und spannend, besonders gut gefallen hat mir der stellenweise (wenigstens im nachhinein) humorvolle Umgang mit den Spielen und den Gegnern. Und ganz nebenbei war es auch eine wundervolle Liebesgeschichte. Danke für das schöne Buch!
spannend, witzig, unbedingt lesen! Ich habe Andre Agassi eigentlich erst so richtig wahrgenommen, seitdem er mit Steffi Graf verheiratet ist. Ich wußte natürlich, dass er Tennis gespielt hat, aber viel mehr auch nicht und Tennis hat mich auch nie sonderlich interessiert. Trotzdem war ich mir sicher, als ich das Buch sah, dass ich es lesen will. Und das war auf jeden Fall eine gute Idee. Seine bisherige Lebensgeschichte ist schlicht unglaublich. Das muss man erst mal alles erleben! Ich habe das Buch in 4 Tagen verschlungen und mein Freund ebenfalls. Es ist sehr angenehm geschrieben und die Erlebnisse sind emotional absolut mitreißend. Den Spielverläufen konnte ich super folgen und als nicht Tennisfan fand ich die Beschreibungen der Spiele sehr schön anschaulich und spannend, besonders gut gefallen hat mir der stellenweise (wenigstens im nachhinein) humorvolle Umgang mit den Spielen und den Gegnern. Und ganz nebenbei war es auch eine wundervolle Liebesgeschichte. Danke für das schöne Buch!
spannend wie ein Film Andre Agassi sein Selbstporträt.”Der Hass zwang mich in die Knie, die Liebe brachte mich wieder auf die Füße. Andre hasst Tennis, vom Vater gezwungen, auf dem Tennisplatz eingesperrt, möchte sein Vater ihm zum Star machen, einem Tennisstar. Seine Geschwister rebellieren und schaffen es auszubrechen und sich gegen den Vater zur Wehr zu setzen, nur Andre kann dem Vater nichts entgegensetzten .Er ist geboren mit dem Talent, dem Willen zu gewinnen und sein Vater nutzt sein Talent aus. Er schickt ihn auf eine Tennisschule, wo er eigentlich nie hinwollte. Er wird immer schlechter in der Schule und nur im Tennis kann er punkten. Er versucht immer wieder auszubrechen, sagt er hasst Tennis so sehr, aber er liebt auch die Siege. Dieses Buch erzählt sein Leben, wie er aufwuchs, wie er die Leiter seiner Karriere besteigt, wie er die Liebe seines Lebens kennenlernt. Es liest sich mehr als Roman und man muss sich immer wieder vor Augen halten, das dies alles wahr ist. Am Ende des Buches erfährt man wer ihm geholfen hat es aufzuschreiben, niemand anderes als der Autor von Tender Bar J.R Moehringer. Das Buch liest sich wie ein großartiger Roman. In keiner Weise langweilig, sehr flüssig geschrieben, und an Dramatik mangelt es nicht. Dieses Leben wünsch ich keinem, am Ende hat er aber das gefunden was ihm wichtig ist. Großartige Leistung..Danke Andre für Deinen Einblick in Deine Welt.
spannend wie ein Film Andre Agassi sein Selbstporträt.”Der Hass zwang mich in die Knie, die Liebe brachte mich wieder auf die Füße. Andre hasst Tennis, vom Vater gezwungen, auf dem Tennisplatz eingesperrt, möchte sein Vater ihm zum Star machen, einem Tennisstar. Seine Geschwister rebellieren und schaffen es auszubrechen und sich gegen den Vater zur Wehr zu setzen, nur Andre kann dem Vater nichts entgegensetzten .Er ist geboren mit dem Talent, dem Willen zu gewinnen und sein Vater nutzt sein Talent aus. Er schickt ihn auf eine Tennisschule, wo er eigentlich nie hinwollte. Er wird immer schlechter in der Schule und nur im Tennis kann er punkten. Er versucht immer wieder auszubrechen, sagt er hasst Tennis so sehr, aber er liebt auch die Siege. Dieses Buch erzählt sein Leben, wie er aufwuchs, wie er die Leiter seiner Karriere besteigt, wie er die Liebe seines Lebens kennenlernt. Es liest sich mehr als Roman und man muss sich immer wieder vor Augen halten, das dies alles wahr ist. Am Ende des Buches erfährt man wer ihm geholfen hat es aufzuschreiben, niemand anderes als der Autor von Tender Bar J.R Moehringer. Das Buch liest sich wie ein großartiger Roman. In keiner Weise langweilig, sehr flüssig geschrieben, und an Dramatik mangelt es nicht. Dieses Leben wünsch ich keinem, am Ende hat er aber das gefunden was ihm wichtig ist. Großartige Leistung..Danke Andre für Deinen Einblick in Deine Welt.
interessant, fesselnd, facettenreich Ich bin ein großer Fan von Andre…diese Geschichte ist ergreifend, überraschend und emotional. Taschentücher bereit halten!
sehr empfehlenswert! also alle achtung. das hätte ich a. a. nicht zugetraut. wie jemand vor mir schon schrieb, hat man a. a. eher am rande wahrgenommen. ich hatte dabei immer nur seinen eigenartigen haarschnitt vor augen.
nach diesem buch habe ich das gefühl ihn sehr gut zu kennen und war sehr traurig, dass das buch nach fast 600 seiten schon zu ende ist und ich nicht mehr am leben graf/agassi teil haben darf. ich fühle mich sehr verbunden mit ihnen.
das buch ist in einfachem stil geschrieben, aber sehr detailiert. vom tennis muss man keine ahnung haben, nach dem buch ist das anders.
Es war einmal ein Paradiesvogel aus Las Vegas… Eins vorweg: Weder spiele ich selber Tennis, noch war ich ein besonders großer Fan von Andre Agassi zu dessen aktiven Sportlerzeiten. Der Paradiesvogel aus Las Vegas mit der wilden Frisur und den verrückten Tennisklamotten war mir immer einen Tick zu schrill und zu übertrieben auffällig und rebellisch - ich habe eher die unscheinbareren “Stefan Edberg”-Typen sympatisiert. Aber ich lese unheimlich gerne Autobiographien, unabhängig davon, ob die betreffenden Personen bekannt sind oder nicht. Hauptsache, sie haben gute Geschichten zu erzählen.
Und Agassis Geschichte ist unglaublich gut und spannend erzählt. Einmal begonnen, konne ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Man lernt Andre Agassi auf eine Art und Weise kennen, die anrührt und nachdenklich macht. Man leidet mit dem kleinen Siebenjährigen, der von seinem Vater auf beinahe brutale Art und Weise über den Tennisplatz gejagt wird, regelrecht mit, verbündet sich mit ihm und lernt ihn somit als Erwachsenen besser kennen und verstehen. Ebenso leidet man mit dem Elfjährigen, der entfernt von seiner Familie und dem vertrauten Umfeld in der Einsamkeit und Drill-Maschinerie der Nick-Bolletieri-Academy zurechtkommen muss und sich dort nach und nach zu dem punkig-rebellischen Tennisspieler entwickelt, den man später kennenlernen wird.
Überraschend ist vor allem seine immer wiederkehrende Aussage, dass er Tennis eigentlich von Anfang an gehasst hat. Alles deutet darauf hin, dass Agassi, gelenkt von einem ehrgeizigen und besessenen Vater, in seiner Karriere fremdbestimmt wurde und nichts aus Eigenmotivation getan hat. Dennoch war er ein genialer Tennisspieler; man kann ein Kind zum Tennis zwingen und manipuliern, kann es aber nicht zwingen, GUT zu spielen. Den Perfektionismus und die Besessenheit seines Vaters hat er im Laufe seiner Entwicklung Zug um Zug zu seiner eigenen gemacht: Niederlagen haben ihn mehr geschmerzt, als ihn Erfolge gefreut haben; die haben ihn allenfalls befriedigt. Der Preis für den Erfolg war jedoch hoch und führte beinahe bis zur Selbstzerstörung.
Besonders beeindruckt war ich über die diversen Match-Beschreibungen: unglaublich, wie exakt und detailliert Agassi jeden Spielverlauf im Kopf hat und spannend nachzuerzählen weiß.
Ich ziehe meinen Hut vor dem Erwachsenen Andre Agassi und freue mich für ihn, dass er seinen Platz auch außerhalb der Tenniscourts gefunden hat.
Fazit: Ein unglaublich fesselndes und intensives Buch, spannend, beklemmend und lustig zugleich, das zum Nachdenken anregt.
Klar, offen, einfach toll Mein Anreiz diese Biografie zu lesen, war Andre Agassi selber. Galt er doch immer als der Rebell der Tennisplätze. Aber warum war er so?
Die Antwort auf meine Frage habe ich bekommen, und noch eine Menge mehr. Diese Biografie ist für mich eine der besten, die ich seit langem gelesen habe.
Sie beginnt, als Andre sieben Jahre alt ist und es einfach nicht verstehen kann, warum sein Vater ihn immer nur antreibt, besser und besser zu werden. Doch das Kind Andre möchte etwas ganz anderes als Tennis spielen. Sein vom Tennissport besessener Vater, der es selbst im Boxsport nie weit gebracht hat, wollte seinen Sohn unbedingt auf dem ersten Platz der Weltrangliste sehen. Jahre später ist es dann auch soweit, aber um welchen Preis.
Andre Agassi beschreibt in einem flüssig zu lesenden Stil seine Höhen und Tiefen, seine gesellschaftlichen Missetaten und Auszeichnungen. Er ist mit ganzem Herzen dabei, wenn es um seine Familie geht oder um seine Freunde, die ihm besonders nah stehen.
Seine wichtigsten Spiele werden kurz aber bündig wiedergegeben.
Ich hatte das Gefühl, dass ich Andre Agassi ein paar Jahre seines Lebens begleiten durfte, seine Schmerzen waren fast zu spüren. Aber auch der Wille, sich aus Tiefs wieder rauszuholen und weiterzumachen, für seine Familie und für seine Schule, die er gegründet hatte, war treffend geschildert
Mit 35 Jahren nahm er dann endgültig seinen Abschied vom Tennis. Zu der Tatsache, dass man in diesem Alter im Tennissport sowieso schon als Opa” angesehen wird, kam, dass er auch körperlich ein Wrack war, welches sich nur noch mit Hilfe der Medizin bewegen konnte.
Ich sehe diesen Rebellen des Tennis heute mit ganz anderen Augen und bin froh, diese Biografie zur Hand genommen zu haben.
Lesenswert mit tiefen Einblicken Von diesem Buch bin ich positiv überrascht worden. Große Erwartungen hatte ich keine an das Buch, von daher war ich umso überraschter, wie sehr mich tiefen Einblicke in Agassis Leben gefesselt haben.
Auch als Nicht-Tennis Fan lesenswert, beschreibt Agassi doch sehr eindringlich über sein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, seinem Hass auf das Tennis.
Ich habe über die Jahre viele Tennisspiele im Fernsehen verfolgt. Das Buch hat mir einen komplett neuen Blick hinter die Kulissen des Tennis-Zirkus ermöglicht und mir überraschende Einblicke gebracht - gerade die Konkurrenz zwischen Agassi und Sampras, die man als Zuschauer so intensiv wahrscheinlich nie wahrgenommen hat.
Besonders seine Beziehung zu Steffi Graf beschreibt Agassi so vorsichtig und zärtlich, dass man sich quasi als Eindringling in seine Familie fühlt.
Fazit: Eine berührende Autobiografie, die die dunklen Seiten des Leistungssport mit Auf- und Abstieg und allen Qualen hervorragend beschreibt.
Großartig Kurz und knapp: gnadenlos und ehrlich! Ein großartiges Buch! Ein Einblick in den Leistungssport und ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen. Absolut empfehlenswert!
Andre Agassi: Open! Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich a)allgemein gerne (Auto-)Biografien lese und b)ein sportbegeisterter-und interessierter Mensch bin! Ich muss gestehen, dass ich Agassi zu Beginn seiner Karriere nicht so mochte, was sich im Laufe der Zeit -nicht zuletzt seit der Hochzeit mit Steffi Graf- änderte.
Ich war bei und nach der Lektüre seiner Autobiografie schon sehr überrascht, was für ein sensibler und sympathischer Mensch Agassi doch ist.
Der Leser erfährt hier viel Hintergründiges, z.B. warum und wieso Agassi sich immer so extravagant gab und kleidete sowie die Tatsache, dass er Tennis sein Leben lang hasste!
Das von den Medien so hochgespielte Thema, Agassi hätte Drogen genommen und gedopt, sollte man “niedriger hängen”, da es im Buch nicht wirklich als Hauptthema behandelt wird und außerdem wohl nur als “Verkaufsförderer” benutzt wurde!
Das Buch liest sich “schön”, man möchte es nicht wirklich beiseite legen und freut sich jedesmal darauf, wenn man es wieder zur Hand nehmen kann.
Absolut bewundernswert ist Agassis offenbares fotografisches Gedächtnis; beschreibt er doch viele, viele Matches Ballwechsel für Ballwechsel sehr ausführlich, sodass der Leser meint, er sehe das Match in bewegten Bildern!
Fazit: Lesenswert für jeden Tennis-bzw.Sportfan, aber auch für Menschen, die -wie ich- großes Interesse an Lebenswegen prominenter Persönlichkeiten haben!
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19. November 2009 um 12:51 Uhr
Eine total positive Überraschung
Dieses Buch ist ein absoluter Hammer! Ich dachte, ich kriege eine dieser üblichen Sportlerautobiographien, geschrieben eher im Hausfrauenstil. Aber ich fand den Sportler Andre Agassi immer spannend und kaufte dieses Buch trotz meiner Bedenken. Und was halte ich in den Händen? Eines der erstaunlichsten Bücher des Jahres! Die Zusammenarbeit mit “Tender Bar”-Autor J.R. Moehringer gibt dieser Autobiographie eine erstaunliche Tiefe: Der Leser erlebt die Höhen und die Tiefen dieses Sportlerlebens sozusagen hautnah mit und die Beschreibungen der entscheidenden Tennismatche gehört bestimmt zum Besten, was die Sportliteratur zu bieten hat. Aber was das Buch so herausragend macht: Eigentlich geht es nicht um die Siege und Niederlagen, eigentlich geht es um die Suche eines jungen Mannes nach seinem Leben, das ihm von seinem erfolgsbesessenen Vater genommen wurde. Es gibt dazu eine Reihe von Szenen in diesem Buch, die man auch nach Jahren nicht vergessen können wird.
19. November 2009 um 12:51 Uhr
Eben amerikanisch…
Möchte man eine besondere Sportlerbiographie lesen, möge man zum Buch von Sebastian Deisler greifen. Hier offenbart sich nicht viel, viel Lärm um wenig! Eben das, was Leute in USA bei ihren “Helden” für spannend halten, die ewig langweilige Geschichte. Hier ist das anders, zum Glück. Da hilft auch kein Moehringer.
19. November 2009 um 12:51 Uhr
Hmmmmmmmmmm….prima:)
Für echte Fans natürlich ein Muß. Mit viel Chuzpe, spannend und interessant. Andre so richtig open!
Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:
Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!
Aber nur die UNZENSIERTE Version!
19. November 2009 um 12:51 Uhr
Eben amerikanisch…
Möchte man eine besondere Sportlerbiographie lesen, möge man zum Buch von Sebastian Deisler greifen. Hier offenbart sich nicht viel, viel Lärm um wenig! Eben das, was Leute in USA bei ihren “Helden” für spannend halten, die ewig langweilige Geschichte. Hier ist das anders, zum Glück. Da hilft auch kein Moehringer.
19. November 2009 um 12:51 Uhr
Hmmmmmmmmmm….prima:)
Für echte Fans natürlich ein Muß. Mit viel Chuzpe, spannend und interessant. Andre so richtig open!
Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:
Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!
Aber nur die UNZENSIERTE Version!
23. November 2009 um 12:34 Uhr
food for thought
Ist es nicht interessant, welch harte Kritik Agassi von anderen Tennisspielern für seine Offenbarungen einstecken muss? Tenor: Warum muss er denn jetzt noch über seine Probleme und seinen Drogenmissbrauch sprechen? Er schadet damit doch nur dem Ansehen des Tennisports.
Image is everything!
Über einen Fall wie Robert Enke wird in Krokodilstränen-Manier geheuchelt. Hier ist jemand, der es wagt, zu beschreiben, was für eine Hölle Leistungssport sein kann und der einen Blick gewährt in persönliche Abgründe und Ängste. Was passiert? Er wird dafür demontiert.
Ich finde das Buch verdient seinen Titel, es ist gut geschrieben und gibt dem Leser Einsichten und Denkanstöße.
23. November 2009 um 12:34 Uhr
Sehr beeindruckend!
Vielleicht darf ich damit beginnen, dass ich selbst nicht Tennis spiele, mir seit dem Abschied von Graf und Becker kein Tennis ansehe und André Agassi immer nur am Rande als eine Art Sonnyboy mit herausragender Technik wahrgenommen habe. Und dennoch hat mich diese Autobiographie wie keine zweite in letzter Zeit gepackt. Und dafür gibt es drei triftige Gründe:
Zunächst ist das Buch (ich habe es im englischen Orginal gelesen) auch gemessen an anspruchsvolleren Maßstäben sehr gut geschrieben. Den Leser interessieren nicht einmal so sehr die Herausforderungen bei irgendwelchen Grand Slam-Turnieren, sondern packende Alltagszenen aus Kindheit und Jugend. In einer lakonischen, sofort auf den Punkt kommenden Sprache werden Charaktere, Situationen, Ängste und Freuden der Alltagswelt so nahe gehend beschrieben, das man sich für Agassi selbst, seine Geschwister, seinen problematischen Vater usw. sofort interessiert. Mich würde wirklich interessieren, ob A. diesen Text selbst verfasst hat. Denn die kurzen Schlaglichter, die an die Schnitttechnik eines Filmes erinnern und wie aus unterschiedlicher Perspektive das zentrale Thema des Buches (dazu sogleich) immer wieder beleuchten, zeigen einen echten Könner.
Zweitens wirkt die Darstellung auf den Leser ungeschminkt ehrlich. Hier wird gerade nicht die ewig verlogene Mähr vom amerikanischen Traum erzählt, sondern z.T. auf fast schmerzliche Weise schonungslos gezeigt, worum es bei diesem Sport geht. Die Gegner hassen einander, eine Niederlage lässt A. am Boden zerstört zurück. Er trainiert wie ein Wilder, um dieses Gefühl nicht noch einmal erleben zu müssen, obwohl Erlebnisse dieser Art unvermeidlich sind. Sein Vater - ein schrecklicher Höhepunkt in der ersten Hälfte des Buches - zerschmettert einen Fairness-Pokal den Agassi als Viertplatzierter in einem Jugendturnier gewonnen hat, vor den Augen des Sohnes, weil solche “Trostpreise” nicht zählen. Der jugendliche A. wagt nicht aufzubegehren, weil er diese Weltsicht selbst verinnerlicht hat.
Drittens: Das Werk ist nicht einfach ein beliebiger Bilderbogen unter dem Motto “per aspera ad astra”, sondern steht unter einem einheitlichen Thema: der Ambivalenz des Haupthelden, der seinen Vater, das Tennis und sich selbst hasst und zugleich liebt. Der Hass resultiert aus den Existenzängsten, Rechtfertigungsbedürfnissen und Selbstzweifeln, die sich mit Vater und Tennis verbinden, dem ständigen Kampf um das seelische Überleben. Die andere Seite wird jedoch ebenfalls nicht geleugnet: Zumindest äußere Bedeutung hat dieses Leben vor allem auch den Sport erlangt: Wer würde sich für dieses Werk interessieren, wenn A. liebevoll erzogen worden wäre und seinen Wünschen entsprechend in einer Amateurfußballmannschaft glücklich geworden wäre. Die Antwort lautet: Niemand! Und dieser innere, niemals aufzulösende Widerspruch trägt das Buch über weite Strecken und macht es für jeden interessant, der sich einfach nur für Menschen und Lebensperspektiven interessiert.
Wenn auch am Ende sich manches Dunkel lichtet und vieles in versöhnlicherem Licht erscheint: Die innerliche Zerrissenheit bleibt und der Leser hat nach dieser meisterhaften und brillanten Darstellung nicht das Gefühl, seine Zeit mit einer der üblichen Promi-Biographien verschwendet zu haben!
Lesen!
9. Dezember 2009 um 02:51 Uhr
Sehr langweilig und langatmig geschrieben!
Leider ist das Buch recht langweilig geschrieben. Über den Menschen Agassi ist recht wenig zu erfahren. 95% betrifft Tennis, Tennis und nochmals Tennis. Schade, halte ich nicht für sehr gelungen und hatte eine andere Vorstellung. Vor allem hoffte ich über den Menschen Agassi etwas mehr zu erfahren.
9. Dezember 2009 um 02:51 Uhr
Sehr langweilig und langatmig geschrieben!
Leider ist das Buch recht langweilig geschrieben. Über den Menschen Agassi ist recht wenig zu erfahren. 95% betrifft Tennis, Tennis und nochmals Tennis. Schade, halte ich nicht für sehr gelungen und hatte eine andere Vorstellung. Vor allem hoffte ich über den Menschen Agassi etwas mehr zu erfahren.
9. Dezember 2009 um 02:51 Uhr
Dienst an der Menschlichkeit - nicht am Tennissport!
Mit dieser Offenbarung hat Andre Agassi der Menschlichkeit einen Dienst erwiesen, auch wenn Becker und Stich der Meinung sind, dass er dem Tennisport geschadet habe. Ein wunderbarer Einblick in die Hintergründe und Abgründe eines Lebens ohne Kindheit mit unmenschlichem Leistungsdruck - wie bei Michael Jackson. Ein Beispiel wie Menschen zum Spielball der Medien werden, die wie Motten Stoff zerstören, wenn ihnen danach ist. Entscheidend ist, sich selbst treu zu bleiben und sich durch den Dschungel des Lebens zu kämpfen. Wunderbar dass die Zeit reif ist, Offenheit statt Heuchelei zu würdigen (habe das englische Original gelesen, da es deutschen Übersetzungen oft an Präzision mangelt). Danke Andre für “Open”!
9. Dezember 2009 um 02:51 Uhr
Dienst an der Menschlichkeit - nicht am Tennissport!
Mit dieser Offenbarung hat Andre Agassi der Menschlichkeit einen Dienst erwiesen, auch wenn Becker und Stich der Meinung sind, dass er dem Tennisport geschadet habe. Ein wunderbarer Einblick in die Hintergründe und Abgründe eines Lebens ohne Kindheit mit unmenschlichem Leistungsdruck - wie bei Michael Jackson. Ein Beispiel wie Menschen zum Spielball der Medien werden, die wie Motten Stoff zerstören, wenn ihnen danach ist. Entscheidend ist, sich selbst treu zu bleiben und sich durch den Dschungel des Lebens zu kämpfen. Wunderbar dass die Zeit reif ist, Offenheit statt Heuchelei zu würdigen (habe das englische Original gelesen, da es deutschen Übersetzungen oft an Präzision mangelt). Danke Andre für “Open”!
17. Dezember 2009 um 17:00 Uhr
Erwartungen übertroffen - für Tennisfans ein Muss !
Habe mit Spannung auf die deutsche Übersetzung des Buches von Andre Agassi OPEN gewartet und hatte entsprechend hohe Erwartungen.
Da ich selbst 15 Jahre mit sehr viel Spass Tennis gespielt habe und unser jüngster (12J.) seit 6 Jahren Fördertraining des Tennisverbandes erhält, interessiere ich mich auch ganz besonders für die Erfahrungen der Profi Tennisspieler.
Von Andre Agassi habe ich damals alle Matches, die das deutsche Fernsehen übertragen hat, begeistert verfolgt. Er hat mir sowohl von seinem Erscheinungsbild (sympathische Ausstrahlung) als auch von seiner Spielweise ausgezeichnet gefallen. Andre war das totale Gegenteil zu Edberg - durch sein Auftreten, seine Kleiderwahl - auffallen und provozieren um jeden Preis.
Auch die anderen im Buch genannten Tennisspieler sind mir bestens vertraut - habe mich aber immer ganz besonders auf die Endspiele mit Andre Agassi gefreut, da diese aufgrund von seiner “Power” immer eine Bereicherung darstellten. Heute würde ich ihn vielleicht mit Nadal gleichsetzen (Erscheinungsbild, Kleiderwahl,Sympathibonus).
In diesem Buch erfährt man nun einiges über Andre, das ihn in ein ganz anderes Licht rückt. Sehr schade, dass er das Tennisspielen immer so gehasst hat - aber auch verständlich bei dem Vater !!
Interessant sind auch die Berichte über die damaligen Tenniskollegen - der Blick hinter die Kulissen.
Das Buch ist besonders gut geschrieben - man nimmt es in die Hand und möchte es gar nicht mehr auf die Seite legen. Natürlich frägt man sich, ob Andre Agassi sich eigentlich darüber im Klaren war (ist) wo er ohne Tennis (keine Schulausbildung) heute stünde. Daher ist die ein oder andere Reaktion von ihm nur sehr schwer nachzuvollziehen (Jammern auf hohem Niveau - trotz finanzieller Unabhängigkeit)!
Alles in allem - ein wirklich ausgezeichnetes Buch, das ich als Tennisfan (sorry Andre!) begeistert gelesen habe und gerne weiterempfehle.
17. Dezember 2009 um 17:00 Uhr
Erwartungen übertroffen - für Tennisfans ein Muss !
Habe mit Spannung auf die deutsche Übersetzung des Buches von Andre Agassi OPEN gewartet und hatte entsprechend hohe Erwartungen.
Da ich selbst 15 Jahre mit sehr viel Spass Tennis gespielt habe und unser jüngster (12J.) seit 6 Jahren Fördertraining des Tennisverbandes erhält, interessiere ich mich auch ganz besonders für die Erfahrungen der Profi Tennisspieler.
Von Andre Agassi habe ich damals alle Matches, die das deutsche Fernsehen übertragen hat, begeistert verfolgt. Er hat mir sowohl von seinem Erscheinungsbild (sympathische Ausstrahlung) als auch von seiner Spielweise ausgezeichnet gefallen. Andre war das totale Gegenteil zu Edberg - durch sein Auftreten, seine Kleiderwahl - auffallen und provozieren um jeden Preis.
Auch die anderen im Buch genannten Tennisspieler sind mir bestens vertraut - habe mich aber immer ganz besonders auf die Endspiele mit Andre Agassi gefreut, da diese aufgrund von seiner “Power” immer eine Bereicherung darstellten. Heute würde ich ihn vielleicht mit Nadal gleichsetzen (Erscheinungsbild, Kleiderwahl,Sympathibonus).
In diesem Buch erfährt man nun einiges über Andre, das ihn in ein ganz anderes Licht rückt. Sehr schade, dass er das Tennisspielen immer so gehasst hat - aber auch verständlich bei dem Vater !!
Interessant sind auch die Berichte über die damaligen Tenniskollegen - der Blick hinter die Kulissen.
Das Buch ist besonders gut geschrieben - man nimmt es in die Hand und möchte es gar nicht mehr auf die Seite legen. Natürlich frägt man sich, ob Andre Agassi sich eigentlich darüber im Klaren war (ist) wo er ohne Tennis (keine Schulausbildung) heute stünde. Daher ist die ein oder andere Reaktion von ihm nur sehr schwer nachzuvollziehen (Jammern auf hohem Niveau - trotz finanzieller Unabhängigkeit)!
Alles in allem - ein wirklich ausgezeichnetes Buch, das ich als Tennisfan (sorry Andre!) begeistert gelesen habe und gerne weiterempfehle.
18. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Ausgezeichnetes Buch für alle Tennisfreunde!
Habe mit Spannung auf die deutsche Übersetzung des Buches von Andre Agassi OPEN gewartet und hatte entsprechend hohe Erwartungen.
Da ich selbst 15 Jahre mit sehr viel Spass Tennis gespielt habe und unser jüngster seit 6 Jahren Fördertraining des Tennisverbandes erhält, interessiere ich mich auch ganz besonders für die Erfahrungen der Profi Tennisspieler.
Von Andre Agassi habe ich damals alle Matches, die das deutsche Fernsehen übertragen hat, begeistert verfolgt. Er hat mir sowohl von seinem Erscheinungsbild (sympathische Ausstrahlung) als auch von seiner Spielweise ausgezeichnet gefallen. Andre war das totale Gegenteil zu Edberg - durch sein Auftreten, seine Kleiderwahl - auffallen und provozieren um jeden Preis.
In diesem Buch erfährt man nun einiges über Andre, das ihn in ein ganz anderes Licht rückt. Sehr schade, dass er das Tennisspielen immer so gehasst hat - aber auch verständlich bei dem Vater !!
Interessant sind auch die Berichte über die damaligen Tenniskollegen - der Blick hinter die Kulissen.
Das Buch ist besonders gut geschrieben - man nimmt es in die Hand und möchte es gar nicht mehr auf die Seite legen. Natürlich fragt man sich, ob Andre Agassi sich eigentlich darüber im Klaren war (ist) wo er ohne Tennis (keine Schulausbildung) gelandet wäre. Daher ist die ein oder andere Reaktion von ihm nur sehr schwer nachzuvollziehen (Jammern auf hohem Niveau - trotz finanzieller Unabhängigkeit)!
Alles in allem - ein wirklich ausgezeichnetes Buch, das ich als Tennisfan (sorry Andre!) begeistert gelesen habe und gerne weiterempfehle.
22. Dezember 2009 um 01:17 Uhr
open
Das Selbstportät von Agassi ist interessant und spannend geschrieben. Durch die genaue Beschreibung seiner Kämpfe, hatte ich die Frage: Woher weiß der dass noch so genau, obwohl Jahre dazwischen liegen? Die Antwort: Ein ganzer Stab von Leuten hat bei der Entstehung dieses Buches mitgewirkt. Dadurch verliert die Biographie etwas an Echtheit. Wer gelernt hat zwischen den Zeilen zu lesen, erfährt allerdings sehr viel über die wirklich wichtigen Momente eines Lebens.
22. Dezember 2009 um 01:17 Uhr
open
Das Selbstportät von Agassi ist interessant und spannend geschrieben. Durch die genaue Beschreibung seiner Kämpfe, hatte ich die Frage: Woher weiß der dass noch so genau, obwohl Jahre dazwischen liegen? Die Antwort: Ein ganzer Stab von Leuten hat bei der Entstehung dieses Buches mitgewirkt. Dadurch verliert die Biographie etwas an Echtheit. Wer gelernt hat zwischen den Zeilen zu lesen, erfährt allerdings sehr viel über die wirklich wichtigen Momente eines Lebens.
30. Dezember 2009 um 20:34 Uhr
Tennis ist eben doch nicht alles, Spiel, Satz, Sieg Agassi!
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und es verschlungen! Es ist einfach faszinierend zu erfahren, wer und wie der Mensch Andre Agassi eigentlich ist. Sein Tennisspiel habe ich über 20 Jahre lang bewundert, als Persönlichkeit mit all seinen Stärken und vor allem Schwächen habe ich ihn erst durch dieses Buch richtig kennenge-
lernt. Agassi ist nicht der coole Tennisstar, für den “Image” alles ist. Ganz im Gegenteil! Getrieben durch seinen
krankhaft ehrgeizigen Vater wird ihm eine normale Kindheit genommen. Tennis ist für ihn eine Qual, der er nicht entkommen kann, weil er keine Chance hatte, etwas anderes aus seinem Leben zu machen. Wovon andere träumen, nämlich ein umjubelter Tennistar zu werden, der seine Millionen kaum noch zählen kann, wird für ihn die größte Last. Leistungsdruck, unmenschlich hohe Erwartungen des Vaters, der Trainer, der Medien lassen Agassi zu einem Menschen werden, der nach außen hin alles erreicht hat, im Inneren jedoch völlig zerrissen ist.
Das Buch ist keine Tennisbiografie wie viele anderer ehemaliger Topspieler. Natürlich geht es auch um Tennis, um große Matches, Titel, Pokale und sportliche Höchstleistungen. Viel mehr jedoch geht es um echte Freundschaft, Gefühle wie Leid, Kummer und auch Liebe, Emotionen die ich bei Agassi abseits des Rampenlichts nie in dieser Form erwartet hätte.
Wer das Buch gelesen hat, wird nicht unbedingt ein anderes Bild von Agassi dem Tennisspieler gewinnen. Er wird jedoch auf jeden Fall ein ganz neues Bild von dem Menschen Agassi bekommen, einem Menschen, der warmherzig ist, der sich um andere kümmert, für den Freundschaft nicht nur ein Wort ist und der nach Jahrzehnten des rastlosen Umherirrens in der Glamourwelt Tennis sein ganz privates Glück gefunden hat.
30. Dezember 2009 um 20:34 Uhr
Tennis ist eben doch nicht alles, Spiel, Satz, Sieg Agassi!
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und es verschlungen! Es ist einfach faszinierend zu erfahren, wer und wie der Mensch Andre Agassi eigentlich ist. Sein Tennisspiel habe ich über 20 Jahre lang bewundert, als Persönlichkeit mit all seinen Stärken und vor allem Schwächen habe ich ihn erst durch dieses Buch richtig kennenge-
lernt. Agassi ist nicht der coole Tennisstar, für den “Image” alles ist. Ganz im Gegenteil! Getrieben durch seinen
krankhaft ehrgeizigen Vater wird ihm eine normale Kindheit genommen. Tennis ist für ihn eine Qual, der er nicht entkommen kann, weil er keine Chance hatte, etwas anderes aus seinem Leben zu machen. Wovon andere träumen, nämlich ein umjubelter Tennistar zu werden, der seine Millionen kaum noch zählen kann, wird für ihn die größte Last. Leistungsdruck, unmenschlich hohe Erwartungen des Vaters, der Trainer, der Medien lassen Agassi zu einem Menschen werden, der nach außen hin alles erreicht hat, im Inneren jedoch völlig zerrissen ist.
Das Buch ist keine Tennisbiografie wie viele anderer ehemaliger Topspieler. Natürlich geht es auch um Tennis, um große Matches, Titel, Pokale und sportliche Höchstleistungen. Viel mehr jedoch geht es um echte Freundschaft, Gefühle wie Leid, Kummer und auch Liebe, Emotionen die ich bei Agassi abseits des Rampenlichts nie in dieser Form erwartet hätte.
Wer das Buch gelesen hat, wird nicht unbedingt ein anderes Bild von Agassi dem Tennisspieler gewinnen. Er wird jedoch auf jeden Fall ein ganz neues Bild von dem Menschen Agassi bekommen, einem Menschen, der warmherzig ist, der sich um andere kümmert, für den Freundschaft nicht nur ein Wort ist und der nach Jahrzehnten des rastlosen Umherirrens in der Glamourwelt Tennis sein ganz privates Glück gefunden hat.
4. Januar 2010 um 06:00 Uhr
Sehr intensiv!
Ein sprachlich hervorragend umgesetztes, mitreißend intensives Selbstportrait Andre Agassis, das hinter der bekannten Fassade des “Punk”-Sportlers überraschend einen sensiblen und verletzlichen Menschen offenbart.
Die schwersten oder bewegendsten Matches schildert er so packend, als stünde man als Leser mit ihm auf dem Platz, doch darüber hinaus komplettiert und korrigiert Agassi das Bild, das der Zuschauer und Beobachter (nicht zuletzt durch die Presse) von ihm während seiner Tenniskarriere gewonnen hat, zu einem stimmigen und hoch interessanten Ganzen.
4. Januar 2010 um 06:00 Uhr
wuerde es wieder kaufen
ich war zwar nie wirklich fan vom andre agassi aber als ich gehoert habe das er ein buch schreibt wollte ich es lesen. ich bin auch nicht entaeuscht worden es ist spannend und mitreißend. man erfaehrt sehr viel was man nie gedacht haette.
4. Januar 2010 um 06:00 Uhr
Sehr intensiv!
Ein sprachlich hervorragend umgesetztes, mitreißend intensives Selbstportrait Andre Agassis, das hinter der bekannten Fassade des “Punk”-Sportlers überraschend einen sensiblen und verletzlichen Menschen offenbart.
Die schwersten oder bewegendsten Matches schildert er so packend, als stünde man als Leser mit ihm auf dem Platz, doch darüber hinaus komplettiert und korrigiert Agassi das Bild, das der Zuschauer und Beobachter (nicht zuletzt durch die Presse) von ihm während seiner Tenniskarriere gewonnen hat, zu einem stimmigen und hoch interessanten Ganzen.
4. Januar 2010 um 06:00 Uhr
wuerde es wieder kaufen
ich war zwar nie wirklich fan vom andre agassi aber als ich gehoert habe das er ein buch schreibt wollte ich es lesen. ich bin auch nicht entaeuscht worden es ist spannend und mitreißend. man erfaehrt sehr viel was man nie gedacht haette.
8. Januar 2010 um 18:00 Uhr
am liebsten gleich nochmal lesen
Das Buch hat mich von Anfang an gefangen genommen. Am liebsten würde ich es gleich nochmal lesen. Es ist einfach und verständlich geschrieben und gibt einen wunderbaren Einblick in das Leben eines Tennisprofis. Agassi öffnet sich seinen Fans auf eine Weise, die man nicht erwarten würde. Er beschreibt Erfolge aber vor allem auch Misserfolge und seine Gefühle und Zwiespalte, in denen er sich dabei befand. Obwohl er das selbst wahrscheinlich nicht so sieht, ist seine Leistung bewundernswert - mit ALLEN Höhen und Tiefen. Interssant war für mich seine Wandlung als Mensch mitzuerleben, vor allem ab dem Zeitpunkt, als er endlich einen Sinn und Ziele im Tennis gefunden hatte und für seine Stiftung spielte. Das Kennenlernen von seiner Frau Stefanie Graf wird wunderschön beschrieben. Man kann die beiden richtig vor sich sehen. Als Tennisfan der 80er und 90er Jahre ein MUSS für jeden, aber auch für alle, die Tennis nicht als ihren Lieblingssport ansehen, aber gern etwas über das harte Leben eines Sportstars erfahren wollen.
8. Januar 2010 um 18:00 Uhr
Beeindruckend besonders - besonders beeindruckend!
Ich lese sehr viel - doch nur sehr selten (Auto)Biografien, weil sie mich oft gar zu sehr langweilen. “Open” von Andre Agassi ist für mich jedoch das vielleicht beeindruckendste Buch, das ich in 2009 gelesen habe. Ich habe es zu Weihnachten bekommen und -da ich zwei kleine Kinder habe- nachts verschlungen!
Sprachlich auf allerhöchstem Niveau bringt Agassi oft in wenigen prägnaten Sätzen das Dilemma seiner Kindheit, seiner Jugend und seines Erwachsenwerdens auf den Punkt. Von seinem dominanten, in seiner Tennisversessenheit absolut kompromisslosen Vater bereits vor seiner Geburt zum Tennisstar bestimmt, hatte Agassi eigentlich nie eine Chance, seine Neigungen und Talente selbst herauszufinden. Besonders im Gedächtnis blieb mir die Schilderung einer von seinem zu Gewalttätigkeit neigenden Vater angezettelten Schlägerei, bei der der damals siebenjährige Agassi zuschaut und sich verzweifelt fragt, wie er so einem Menschen sagen soll, dass er eigentlich nicht Tennis spielen möchte…?!
Dass er trotz seiner Abneigung gegen Tennis so lange dabei blieb, das ist zunächst ein totaler Widerspruch, den er aber für mich schlüssig im Laufe seines Buches auflöst. Aus fremdbestimmten Leid wird selbstgewähltes “Erleiden”, wird ein ungeliebter Job, dem er nachgeht, wie viele andere Menschen ihrem ungeliebten Job nachgehen - um sich den Lebensunterhalt für sich und seine (erweiterte) Familie zu verdienen, um mit dem von ihm verdienten Geld etwas zu “bewegen”.
Die Suche nach sich selbst, nach eigenen Wünschen und eigenen Wertvorstellungen, darum geht es in diesem Buch für mich an erster Stelle, die überaus spannenden “Insider”-Schilderungen von vielen Matches, die ich zum Teil live verfolgt habe sind sozusagen das Sahnehäubchen obendrauf. “Open” wird seinem Namen in jeder Hinsicht gerecht, denn nicht nur der Tenniszirkus mit all seinen Intrigen und Machtspielchen wird offen und glaubhaft beschrieben, beeindruckend ist vor allem, wie offen Agassi über sich selbst, seine Abstürze, Exzesse, Eskapaden, seine Depressionen, aber auch über das Finden seines privaten Glückes schreibt.
Als ich das Buch aus der Hand legte, mußte ich noch lange über das eben Gelesene, nein “Verschlungene”, nachdenken. Jetzt lese ich es in Ruhe ein zweites Mal - das ist mir schon lange mit keinem Buch mehr passiert!
17. Januar 2010 um 13:00 Uhr
Selbst für Tennishasser spannend
Ob Andre Agassi Tennis nun wirklich hasst, wie er in seiner Autobiographie immer wieder sagt, ist mir auch nach der Lektüre von 590 Seiten nicht klar. Aber ich weiß, dass ich eine der spannendsten Lebensgeschichten eines Spitzensportlers gelesen habe. Nicht weil er gesteht, ebenfalls in den Drogentopf gefallen zu sein oder die Öffentlichkeit jahrelang mit einem Haar-Toupet genarrt zu haben. Auch sein Geständnis, in Boris Becker den hässlichen Deutschen und in Steffi Graf das Fräuleinwunder gefunden zu haben, wäre die Lesezeit nicht wert gewesen. Außergewöhnlich ist diese Biographie ganz einfach, weil Andre Agassi nicht auf der Grundlinie bleibt, wenn er von seinem Leben spricht. Auch wenn die Abwehr gegnerischer Angriffe beim Preisgeben von Geschichten schwieriger ist, wenn man nahe ans Netz persönlicher Verstrickungen geht. Und weil Andre Agassi offenbar davon überzeugt ist, dass es keine guten Heldengeschichten ohne Helfer gibt, ließ er sich beim Verfassen seiner Autobiographie von einem Schriftsteller unterstützen, der ebenfalls zu Besten seines Fachs gehört. Nach allem, was ich durch dieses Buch über Andre Agassi erfahren habe, glaube ihm auch, dass er seinen Freund J. R. Moehringer mehrmals darum gebeten hat, dieses Buch unter dem Namen zu veröffentlichen. Wer Moehringers Roman “The Tender Bar” kennt, weiß also, dass ihn keine der üblichen Sportlerbiographien erwartet, in denen mehr oder weniger interessante Fakten durch holprige Sätze miteinander verbunden werden. Schön wäre es, wenn Ghostwriting auch im deutschen Sprachraum aus der Tabuzone käme und nicht mehr als Makel angesehen würde.
Klar, dass es in der Lebensgeschichte eines Tennisstars viele Beschreibungen von Tennispartien gibt. Aber die Matchberichte sind sprachlich so gekonnt in Szene gesetzt, dass sie langweiligen Sportreportern als Weiterbildungsmaterial dienen könnten. Zudem geht es ja weniger darum, Erinnerungen von Tennisfans aufzufrischen, sondern vor allem um verschiedene Varianten der Geschichte vom Helden, der auszog, um den Drachen zu besiegen und die Prinzessin zu erobern. Da dieser Plot Mustercharakter hat, steht jedes Abenteuer für menschliche Verhaltensweisen, die vorwiegend von Gefühlen gesteuert werden, auf die das Bewusstsein herzlich wenig Einfluss hat. Nun weiß J. R. Moehringer selbstverständlich, dass er dem Publikum Anhaltspunkte liefern muss, warum sich die Personen einer Geschichte gerade so und nicht anders verhalten. Daher räumt er den Szenen von Andre Agassis Kindheit und Jugend viel Platz ein, gibt den prägenden Figuren genügend Sprechzeit und richtet den Scheinwerferkegel auf vermeintliche Details. So kann man als Leser eingermassen nachvollziehen, woher die Wut von Andre Agassi kommt und wie stark der Vater seinen Sohn beeinflusste.
An die wichtige Rolle von Helden und Helfer zu glauben oder nicht, steht natürlich jedem Leser frei. Aber zumindest bei diesem Buch braucht es komplizierte intellektuelle Verrenkungen, um dem Inhalt entnehmen zu können, die Zeit der Helden sei vorbei. Die Geschichte von Andre Agassi hätte kaum ein Happyend, wäre er in seinem Leben nicht zwei, drei Menschen begegnet, denen er folgte und ihnen bis zum heutigen Tag die Treue hält. Denn wie andere Lebensberichte zeigen, können Vaterfiguren und Erziehungsmuster, wie Agassi sie erlebte, auch in den Abgrund führen. Wer sich nicht vom Glauben abbringen lässt, dass jeder der Schmied seines Glücks ist und alles nur am eigenen Willen liegt, wird viele Passagen dieses Buches überlesen oder krampfhaft umdeuten müssen. Wäre sein Onkel nicht im richtigen Moment aufgetaucht, hätte das Leben von Agassi wohl einen anderen Weg genommen. Wäre diese oder jene Partie anders ausgegangen, hätten wir andere Fortsetzungen gelesen.
Der Leser erfährt aber nicht nur, welche Zufälle eine Karriere beeinflussen können, sondern wird auch mit gesellschaftlichen und ökonomischen Mustervorlagen bekanntgemacht, die auf individuelles Verhalten wirken. Die Medien haben ebenso ihre eigenen Gesetze wie die Werbe- oder Finanzwirtschaft. Und der Spielraum, sich diesen Gesetzen als Einzelner entziehen zu können, ist oft weniger groß, als Außenstehende meinen. Wenn Andre Agassi seine wichtigsten Freundschaften vor seinem Eintritt in die Welt der Reichen und Schönen gefunden hat, mag dies vielleicht einige trösten, die mit dem Schicksal hadern und einer glorreichen Karriere nachtrauern. Auch wenn die eindrücklichste Liebesgeschichte in diesem Buch die Verbindung von Andre Agassi mit Steffi Graf ist.
Mein Fazit: Da die Lebensgeschichte von Andre Agassi alle Elemente enthält, die wir von einem spannenden Roman erwarten, ist es ein Glücksfall, dass er sich beim Aufschreiben von einem bekannten Schriftsteller unterstützen ließ. Selbst wenn es ohne Talent niemand zum Meister seines Fachs schaffen wird, braucht es im Leben auch Begegnungen mit Menschen, die zugeschüttete Kanäle freilegen und als Vorbilder wirken. Auch davon erzählt diese Biographie.
17. Januar 2010 um 13:00 Uhr
Open: Das Selbstportrait
Habe selten ein so ehrliches Buch gelesen! Agassi ist überaus selbstkritisch mit erheblichen Zweifeln an sich und seinem Sport. Die beschriebenen Matches sind spannend und für einen Tennisspieler sehr nachvollziehbar. Das Buch ist sehr zu empfehlen, besonders für junge Sportler.
17. Januar 2010 um 13:00 Uhr
Einblick
Ich war neugierig, etwas über das Leben eines Tennisprofis zu erfahren und ich bin voll auf meine Kosten gekommen. Andre Agassi war mir in der Vergangenheit nicht sofort sympatisch, jetzt ist er es! Ich bin beeindruckt von der Offenheit und Natürlichkeit, mit der er sein Leben schildert. In manchen Passagen sind die Schilderungen sehr speziell, das hätte nicht unbedingt sein müssen. Trotzdem fesselnd. Wir (mein Mann und ich) haben das Buch jeder in 4 Tagen durchgelesen.
22. Januar 2010 um 00:17 Uhr
open
ein traum vom buch.konnte wirklich die finger nicht mehr davon lassen.raurige geschichte aber zum erstaune wahr.leider zu ende….intressanter mensch.
22. Januar 2010 um 00:17 Uhr
open
ein traum vom buch.konnte wirklich die finger nicht mehr davon lassen.raurige geschichte aber zum erstaune wahr.leider zu ende….intressanter mensch.
22. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Furchtbar
Langweilig, nur Tennis, kaum etwas über den Menschen, einfach grottenschlecht geschrieben. Das braucht kein Mensch !
22. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Furchtbar
Langweilig, nur Tennis, kaum etwas über den Menschen, einfach grottenschlecht geschrieben. Das braucht kein Mensch !
31. Januar 2010 um 04:00 Uhr
Sehr bewegend - ein wahnsinns Buch
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Manchmal hatte ich das Gefühl ich bin live dabei. Die Geschichte selbst hat mich sehr bewegt. In Agassis Glanzzeit war ich ein kleiner Fan von ihm, nur die Coolness fand ich immer ein wenig abstossend. Jetzt, da ich durch das Buch einen kleinen Einblick in Andres wirkliches Leben und seine Seele bekommen habe, sehe ich Andre mit ganz anderen Augen. Fazit - ausgesprochen lesenswert. Eine bewegende Geschichte, fantastisch geschrieben!
31. Januar 2010 um 04:00 Uhr
Sehr bewegend - ein wahnsinns Buch
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Manchmal hatte ich das Gefühl ich bin live dabei. Die Geschichte selbst hat mich sehr bewegt. In Agassis Glanzzeit war ich ein kleiner Fan von ihm, nur die Coolness fand ich immer ein wenig abstossend. Jetzt, da ich durch das Buch einen kleinen Einblick in Andres wirkliches Leben und seine Seele bekommen habe, sehe ich Andre mit ganz anderen Augen. Fazit - ausgesprochen lesenswert. Eine bewegende Geschichte, fantastisch geschrieben!
31. Januar 2010 um 04:00 Uhr
Guter Autor
Ich habe schon viele Biographien gelesen, viele von ihnen waren selbstverliebt und eitel, andere einfach nur langweilig, meistens deswegen, weil in dem Leben des Hauptprotagonisten nicht wirklich etwas passsiert ist. Ähnliches könnte man auch bei dem Werk eines Tennisspielers vermuten, denn das Leben eines Leistungssportlers ist in der Regel auf seinen Sport fokussiert und dementsprechend einseitig und ermüdend. Doch Agassi gelingt es, den Leser bei der Stange zu halten, selbst wenn dieser kein Tenniskenner ist. Unglaublich sein fast schon fotographisches Gedächtnis, was vermutlich auch zu seinen Leistungen auf dem Tenniscourt beigetragen hat. Und: Agassi (wie gehen mal davon aus, dass er federführend bei dem Buch war) kann schreiben. Nicht umsonst bescheinigte ihm seine Lehrerin in der Schule ein Talent zum Autor. Sie lag mit ihrer Einschätzung offenbar richtig.
31. Januar 2010 um 04:00 Uhr
Guter Autor
Ich habe schon viele Biographien gelesen, viele von ihnen waren selbstverliebt und eitel, andere einfach nur langweilig, meistens deswegen, weil in dem Leben des Hauptprotagonisten nicht wirklich etwas passsiert ist. Ähnliches könnte man auch bei dem Werk eines Tennisspielers vermuten, denn das Leben eines Leistungssportlers ist in der Regel auf seinen Sport fokussiert und dementsprechend einseitig und ermüdend. Doch Agassi gelingt es, den Leser bei der Stange zu halten, selbst wenn dieser kein Tenniskenner ist. Unglaublich sein fast schon fotographisches Gedächtnis, was vermutlich auch zu seinen Leistungen auf dem Tenniscourt beigetragen hat. Und: Agassi (wie gehen mal davon aus, dass er federführend bei dem Buch war) kann schreiben. Nicht umsonst bescheinigte ihm seine Lehrerin in der Schule ein Talent zum Autor. Sie lag mit ihrer Einschätzung offenbar richtig.
4. Februar 2010 um 18:17 Uhr
Unglaublich gut!!!
Lange hat mich ein Buch nicht mehr so berührt wie dieses!
Ich interessiere mich in keinster Weise für Tennis. Das ist hier auch nicht zwingend notwendig. Hier geht es um den Menschen Andre Agassi, seine Lebensgeschichte, seine Erlebnisse…was für ein Leben. Was für ein Kampf. Und ich meine nicht nur den auf dem Tennisplatz.
Ich habe die Zeilen förmlich verschlungen.
Im übrigen freue ich mich, dass er nun endlich seinen Platz im Leben gefunden hat. Er hat es verdient.
Ich kann mich den vorherigen Lesern nur anschliessen…unbedingt kaufen!!!
23. Februar 2010 um 16:34 Uhr
Großes Tennis…
Reflektierend, tiefgründig, charmant, mit viel Witz und einem scharfen Auge nimmt uns Agassi mit in seine Kindheit, seinen kometenhaften Aufstieg, seine Einbrüche und wie er sich mit Hilfe seiner Freunde wieder berappelt hat. Man lernt viel über die Schattenseiten gerade exponierter Spitzensportler. Liest sich hervorragend runter, jeder Tennisliebhaber wird’s verschlingen.
5. März 2010 um 08:51 Uhr
spannend, witzig, unbedingt lesen!
Ich habe Andre Agassi eigentlich erst so richtig wahrgenommen, seitdem er mit Steffi Graf verheiratet ist. Ich wußte natürlich, dass er Tennis gespielt hat, aber viel mehr auch nicht und Tennis hat mich auch nie sonderlich interessiert. Trotzdem war ich mir sicher, als ich das Buch sah, dass ich es lesen will. Und das war auf jeden Fall eine gute Idee. Seine bisherige Lebensgeschichte ist schlicht unglaublich. Das muss man erst mal alles erleben! Ich habe das Buch in 4 Tagen verschlungen und mein Freund ebenfalls. Es ist sehr angenehm geschrieben und die Erlebnisse sind emotional absolut mitreißend. Den Spielverläufen konnte ich super folgen und als nicht Tennisfan fand ich die Beschreibungen der Spiele sehr schön anschaulich und spannend, besonders gut gefallen hat mir der stellenweise (wenigstens im nachhinein) humorvolle Umgang mit den Spielen und den Gegnern. Und ganz nebenbei war es auch eine wundervolle Liebesgeschichte. Danke für das schöne Buch!
5. März 2010 um 08:51 Uhr
spannend, witzig, unbedingt lesen!
Ich habe Andre Agassi eigentlich erst so richtig wahrgenommen, seitdem er mit Steffi Graf verheiratet ist. Ich wußte natürlich, dass er Tennis gespielt hat, aber viel mehr auch nicht und Tennis hat mich auch nie sonderlich interessiert. Trotzdem war ich mir sicher, als ich das Buch sah, dass ich es lesen will. Und das war auf jeden Fall eine gute Idee. Seine bisherige Lebensgeschichte ist schlicht unglaublich. Das muss man erst mal alles erleben! Ich habe das Buch in 4 Tagen verschlungen und mein Freund ebenfalls. Es ist sehr angenehm geschrieben und die Erlebnisse sind emotional absolut mitreißend. Den Spielverläufen konnte ich super folgen und als nicht Tennisfan fand ich die Beschreibungen der Spiele sehr schön anschaulich und spannend, besonders gut gefallen hat mir der stellenweise (wenigstens im nachhinein) humorvolle Umgang mit den Spielen und den Gegnern. Und ganz nebenbei war es auch eine wundervolle Liebesgeschichte. Danke für das schöne Buch!
5. März 2010 um 08:51 Uhr
spannend wie ein Film
Andre Agassi sein Selbstporträt.”Der Hass zwang mich in die Knie, die Liebe brachte mich wieder auf die Füße. Andre hasst Tennis, vom Vater gezwungen, auf dem Tennisplatz eingesperrt, möchte sein Vater ihm zum Star machen, einem Tennisstar. Seine Geschwister rebellieren und schaffen es auszubrechen und sich gegen den Vater zur Wehr zu setzen, nur Andre kann dem Vater nichts entgegensetzten .Er ist geboren mit dem Talent, dem Willen zu gewinnen und sein Vater nutzt sein Talent aus. Er schickt ihn auf eine Tennisschule, wo er eigentlich nie hinwollte. Er wird immer schlechter in der Schule und nur im Tennis kann er punkten. Er versucht immer wieder auszubrechen, sagt er hasst Tennis so sehr, aber er liebt auch die Siege. Dieses Buch erzählt sein Leben, wie er aufwuchs, wie er die Leiter seiner Karriere besteigt, wie er die Liebe seines Lebens kennenlernt. Es liest sich mehr als Roman und man muss sich immer wieder vor Augen halten, das dies alles wahr ist. Am Ende des Buches erfährt man wer ihm geholfen hat es aufzuschreiben, niemand anderes als der Autor von Tender Bar J.R Moehringer. Das Buch liest sich wie ein großartiger Roman. In keiner Weise langweilig, sehr flüssig geschrieben, und an Dramatik mangelt es nicht. Dieses Leben wünsch ich keinem, am Ende hat er aber das gefunden was ihm wichtig ist. Großartige Leistung..Danke Andre für Deinen Einblick in Deine Welt.
5. März 2010 um 08:51 Uhr
spannend wie ein Film
Andre Agassi sein Selbstporträt.”Der Hass zwang mich in die Knie, die Liebe brachte mich wieder auf die Füße. Andre hasst Tennis, vom Vater gezwungen, auf dem Tennisplatz eingesperrt, möchte sein Vater ihm zum Star machen, einem Tennisstar. Seine Geschwister rebellieren und schaffen es auszubrechen und sich gegen den Vater zur Wehr zu setzen, nur Andre kann dem Vater nichts entgegensetzten .Er ist geboren mit dem Talent, dem Willen zu gewinnen und sein Vater nutzt sein Talent aus. Er schickt ihn auf eine Tennisschule, wo er eigentlich nie hinwollte. Er wird immer schlechter in der Schule und nur im Tennis kann er punkten. Er versucht immer wieder auszubrechen, sagt er hasst Tennis so sehr, aber er liebt auch die Siege. Dieses Buch erzählt sein Leben, wie er aufwuchs, wie er die Leiter seiner Karriere besteigt, wie er die Liebe seines Lebens kennenlernt. Es liest sich mehr als Roman und man muss sich immer wieder vor Augen halten, das dies alles wahr ist. Am Ende des Buches erfährt man wer ihm geholfen hat es aufzuschreiben, niemand anderes als der Autor von Tender Bar J.R Moehringer. Das Buch liest sich wie ein großartiger Roman. In keiner Weise langweilig, sehr flüssig geschrieben, und an Dramatik mangelt es nicht. Dieses Leben wünsch ich keinem, am Ende hat er aber das gefunden was ihm wichtig ist. Großartige Leistung..Danke Andre für Deinen Einblick in Deine Welt.
5. März 2010 um 11:17 Uhr
Aggassi
Buch-Bestellung:
Schnelle problemlose Abwicklung. Reibungslose Kommunikation und Korrespondenz mit dem Partner.
Zulieferung erfolgte wunschgemäß zeitgenau zu einem abgestimmten Termin (Urlaubslektüre)
10. März 2010 um 07:00 Uhr
interessant, fesselnd, facettenreich
Ich bin ein großer Fan von Andre…diese Geschichte ist ergreifend, überraschend und emotional. Taschentücher bereit halten!
20. März 2010 um 09:00 Uhr
Für Tennisfans ein Muss
Am Anfang etwas zäh, aber dann sehr fesselnd und informativ. Hätte noch ausführlicher und länger sein dürfen.
9. April 2010 um 23:51 Uhr
sehr empfehlenswert!
also alle achtung. das hätte ich a. a. nicht zugetraut. wie jemand vor mir schon schrieb, hat man a. a. eher am rande wahrgenommen. ich hatte dabei immer nur seinen eigenartigen haarschnitt vor augen.
nach diesem buch habe ich das gefühl ihn sehr gut zu kennen und war sehr traurig, dass das buch nach fast 600 seiten schon zu ende ist und ich nicht mehr am leben graf/agassi teil haben darf. ich fühle mich sehr verbunden mit ihnen.
das buch ist in einfachem stil geschrieben, aber sehr detailiert. vom tennis muss man keine ahnung haben, nach dem buch ist das anders.
ebenso sind sehr schöne fotos abgebildet.
ich warte auf die fortsetzung
15. April 2010 um 09:00 Uhr
Es war einmal ein Paradiesvogel aus Las Vegas…
Eins vorweg: Weder spiele ich selber Tennis, noch war ich ein besonders großer Fan von Andre Agassi zu dessen aktiven Sportlerzeiten. Der Paradiesvogel aus Las Vegas mit der wilden Frisur und den verrückten Tennisklamotten war mir immer einen Tick zu schrill und zu übertrieben auffällig und rebellisch - ich habe eher die unscheinbareren “Stefan Edberg”-Typen sympatisiert. Aber ich lese unheimlich gerne Autobiographien, unabhängig davon, ob die betreffenden Personen bekannt sind oder nicht. Hauptsache, sie haben gute Geschichten zu erzählen.
Und Agassis Geschichte ist unglaublich gut und spannend erzählt. Einmal begonnen, konne ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Man lernt Andre Agassi auf eine Art und Weise kennen, die anrührt und nachdenklich macht. Man leidet mit dem kleinen Siebenjährigen, der von seinem Vater auf beinahe brutale Art und Weise über den Tennisplatz gejagt wird, regelrecht mit, verbündet sich mit ihm und lernt ihn somit als Erwachsenen besser kennen und verstehen. Ebenso leidet man mit dem Elfjährigen, der entfernt von seiner Familie und dem vertrauten Umfeld in der Einsamkeit und Drill-Maschinerie der Nick-Bolletieri-Academy zurechtkommen muss und sich dort nach und nach zu dem punkig-rebellischen Tennisspieler entwickelt, den man später kennenlernen wird.
Überraschend ist vor allem seine immer wiederkehrende Aussage, dass er Tennis eigentlich von Anfang an gehasst hat. Alles deutet darauf hin, dass Agassi, gelenkt von einem ehrgeizigen und besessenen Vater, in seiner Karriere fremdbestimmt wurde und nichts aus Eigenmotivation getan hat. Dennoch war er ein genialer Tennisspieler; man kann ein Kind zum Tennis zwingen und manipuliern, kann es aber nicht zwingen, GUT zu spielen. Den Perfektionismus und die Besessenheit seines Vaters hat er im Laufe seiner Entwicklung Zug um Zug zu seiner eigenen gemacht: Niederlagen haben ihn mehr geschmerzt, als ihn Erfolge gefreut haben; die haben ihn allenfalls befriedigt. Der Preis für den Erfolg war jedoch hoch und führte beinahe bis zur Selbstzerstörung.
Besonders beeindruckt war ich über die diversen Match-Beschreibungen: unglaublich, wie exakt und detailliert Agassi jeden Spielverlauf im Kopf hat und spannend nachzuerzählen weiß.
Ich ziehe meinen Hut vor dem Erwachsenen Andre Agassi und freue mich für ihn, dass er seinen Platz auch außerhalb der Tenniscourts gefunden hat.
Fazit: Ein unglaublich fesselndes und intensives Buch, spannend, beklemmend und lustig zugleich, das zum Nachdenken anregt.
6. Mai 2010 um 14:00 Uhr
Klar, offen, einfach toll
Mein Anreiz diese Biografie zu lesen, war Andre Agassi selber. Galt er doch immer als der Rebell der Tennisplätze. Aber warum war er so?
Die Antwort auf meine Frage habe ich bekommen, und noch eine Menge mehr. Diese Biografie ist für mich eine der besten, die ich seit langem gelesen habe.
Sie beginnt, als Andre sieben Jahre alt ist und es einfach nicht verstehen kann, warum sein Vater ihn immer nur antreibt, besser und besser zu werden. Doch das Kind Andre möchte etwas ganz anderes als Tennis spielen. Sein vom Tennissport besessener Vater, der es selbst im Boxsport nie weit gebracht hat, wollte seinen Sohn unbedingt auf dem ersten Platz der Weltrangliste sehen. Jahre später ist es dann auch soweit, aber um welchen Preis.
Andre Agassi beschreibt in einem flüssig zu lesenden Stil seine Höhen und Tiefen, seine gesellschaftlichen Missetaten und Auszeichnungen. Er ist mit ganzem Herzen dabei, wenn es um seine Familie geht oder um seine Freunde, die ihm besonders nah stehen.
Seine wichtigsten Spiele werden kurz aber bündig wiedergegeben.
Ich hatte das Gefühl, dass ich Andre Agassi ein paar Jahre seines Lebens begleiten durfte, seine Schmerzen waren fast zu spüren. Aber auch der Wille, sich aus Tiefs wieder rauszuholen und weiterzumachen, für seine Familie und für seine Schule, die er gegründet hatte, war treffend geschildert
Mit 35 Jahren nahm er dann endgültig seinen Abschied vom Tennis. Zu der Tatsache, dass man in diesem Alter im Tennissport sowieso schon als Opa” angesehen wird, kam, dass er auch körperlich ein Wrack war, welches sich nur noch mit Hilfe der Medizin bewegen konnte.
Ich sehe diesen Rebellen des Tennis heute mit ganz anderen Augen und bin froh, diese Biografie zur Hand genommen zu haben.
12. Mai 2010 um 02:17 Uhr
Lesenswert mit tiefen Einblicken
Von diesem Buch bin ich positiv überrascht worden. Große Erwartungen hatte ich keine an das Buch, von daher war ich umso überraschter, wie sehr mich tiefen Einblicke in Agassis Leben gefesselt haben.
Auch als Nicht-Tennis Fan lesenswert, beschreibt Agassi doch sehr eindringlich über sein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, seinem Hass auf das Tennis.
Ich habe über die Jahre viele Tennisspiele im Fernsehen verfolgt. Das Buch hat mir einen komplett neuen Blick hinter die Kulissen des Tennis-Zirkus ermöglicht und mir überraschende Einblicke gebracht - gerade die Konkurrenz zwischen Agassi und Sampras, die man als Zuschauer so intensiv wahrscheinlich nie wahrgenommen hat.
Besonders seine Beziehung zu Steffi Graf beschreibt Agassi so vorsichtig und zärtlich, dass man sich quasi als Eindringling in seine Familie fühlt.
Fazit: Eine berührende Autobiografie, die die dunklen Seiten des Leistungssport mit Auf- und Abstieg und allen Qualen hervorragend beschreibt.
17. Mai 2010 um 17:34 Uhr
Großartig
Kurz und knapp: gnadenlos und ehrlich! Ein großartiges Buch! Ein Einblick in den Leistungssport und ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen. Absolut empfehlenswert!
16. Juni 2010 um 13:51 Uhr
Andre Agassi: Open!
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich a)allgemein gerne (Auto-)Biografien lese und b)ein sportbegeisterter-und interessierter Mensch bin! Ich muss gestehen, dass ich Agassi zu Beginn seiner Karriere nicht so mochte, was sich im Laufe der Zeit -nicht zuletzt seit der Hochzeit mit Steffi Graf- änderte.
Ich war bei und nach der Lektüre seiner Autobiografie schon sehr überrascht, was für ein sensibler und sympathischer Mensch Agassi doch ist.
Der Leser erfährt hier viel Hintergründiges, z.B. warum und wieso Agassi sich immer so extravagant gab und kleidete sowie die Tatsache, dass er Tennis sein Leben lang hasste!
Das von den Medien so hochgespielte Thema, Agassi hätte Drogen genommen und gedopt, sollte man “niedriger hängen”, da es im Buch nicht wirklich als Hauptthema behandelt wird und außerdem wohl nur als “Verkaufsförderer” benutzt wurde!
Das Buch liest sich “schön”, man möchte es nicht wirklich beiseite legen und freut sich jedesmal darauf, wenn man es wieder zur Hand nehmen kann.
Absolut bewundernswert ist Agassis offenbares fotografisches Gedächtnis; beschreibt er doch viele, viele Matches Ballwechsel für Ballwechsel sehr ausführlich, sodass der Leser meint, er sehe das Match in bewegten Bildern!
Fazit: Lesenswert für jeden Tennis-bzw.Sportfan, aber auch für Menschen, die -wie ich- großes Interesse an Lebenswegen prominenter Persönlichkeiten haben!