Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Susanne Schmidt)

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14 Kommentare zu „Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite (Susanne Schmidt)“

  1. Gerard sagt:

    Buch ohne Langeweile
    Aufmerksam geworden bin ich auf das erste Buch von Susanne Schmidt durch ihre Diskussion bzw. ihr Gespräch mit Peer Steinbrück bei “Beckmann”, woraufhin ich mir das Buch am kommende Morgen bei meiner Buchhandlung gekauft habe.

    Susanne Schmidt bietet hier als Insiderin und Kennerin des Bankenwesens mit all seinen Gepflogenheiten einen tollen Rundumblick des Jobs eines Bankers in der Londonder City, in der sie zwei Jahrzehnte gearbeitet hat. Das knapp 200 Seiten umfassende Buch ist so gestaltet, dass Frau Schmidt damit beginnt die Umgebung der Londonder City zu beschreiben, um anschließend die Tätigkeitsbereiche der einzelnen Banker-Spezien (Investmentbanker, Hedgefonds, etc.) zu beleuchten. Dadurch erhalten Leser, die sich mit der Materie der Bankenlandschaft noch nicht so eingehend befasst haben einen Einblick, aber auch bereits Interessierte oder Beteiligte (wie ich es als gelernter Bankkaufmann bin) sehen, wie in London gearbeitet wird - ohne das es für mich langweilig wurde.

    Susanne Schmidt verwendet viele Seiten darauf zu erläutern, wie es zu der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 kommen konnte, macht aber nicht nur die “geldgierigen und gewissenlosen” Banker, wie sie in der Presse häufig tituliert wurden, dafür verantwortlich, sondern sucht auch in anderen Bereichen Fehler. So zum Beispiel bei Politikern oder den Aufsichtsbehörden, die eigentlich dafür verantwortlich sein sollten, die Finanzinnvoationen und Banken zu kontrollieren. Die letzten drei Kapitel, der insgesamt zehn, betrachtet sie mögliche, kommende Gefahren, die auftauchen könnten, wenn die Banker nicht anfangen sollten, aus den gemachten Fehlern zu lernen. Sie diskutiert des Weiteren Möglichkeiten wie eine zukünftige neue Krise verhindert werden kann.

    Natürlich kann ein Buch, welches die Banken und deren Produktvielfalt zum Thema hat, nicht ohne Fremdwörter auskommen. Das sollte aber keineswegs abschrecken, denn die sind von Susanne Schmidt entweder so gut erklärt, dass es auch ein Laie versteht oder aber befinden sich im knapp 10 seitigen, angehängten Glossar und sind dort erläutert. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass sich die Verfasserin nicht als allwissend darstellt, sondern selbst formuliert, dass sie einige Dinge in dem Ausmaß nicht hat kommen sehen. Viele vermeintliche Kenner der Branche klingen in ihren Ausführungen hochnäsig bzw. selbstverliebt und betonen jedes Mal wieder, dass sie es bereits mehrere Jahre vorher erahnt haben, was da auf uns zurollt. So aber nicht in diesem Buch.

    Außerdem untermauert Susanne Schmidt ihre Thesen mit adäquaten Beispielen, so dass ihre Meinung gut dargestellt wird, aber auch die Arroganz mancher ihrer ehemaligen Arbeitskollegen entlarvt wird.

    Im Großen und Ganzen bleiben 200 sehr interessante, schnell gelesene und gut verständliche Seiten, die in einem gut leserlichen “Plauderton” geschrieben sind, wodurch es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Absolut zu empfehlen.

  2. Manfred sagt:

    Erklärung zur Finanzkrise
    Susanne Schmidt ist schon lange nicht mehr nur die Tochter des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt, sie ist auch eine Frau die seit über 30 Jahren in der Finanzwelt tätig war.

    In ihrem Buch ist sie in zehn Kapiteln der Frage nachgegangen: Wie konnte es zu so einer gewaltigen Finanz - und Wirtschaftskrise kommen und was muss jetzt getan werden, damit wir in der Zukunft besser vor solchen Ausschlägen der Finanzwelt gewappnet sind.

    Im folgenden zähle ich die zehn Kapitel auf, weil daran sehr deutlich wird, wie übersichtlich sie das Thema angeht und vor allem, dass sie nicht in Schwarzmalerei versinkt:

    Der Schauplatz: Die Londoner City

    Was machen Banker eigentlich?

    Andere Akteure

    Die Wurzel allen Übeld: Moral Hazard

    Globalisierung, Wettbewerb

    Sorglosigkeit und Bequemlichkeit

    Hochdramatische Tage

    War die Krise zu schnell vorbei?

    Was kann, was muss sich ändern?

    Gefahren

    Wie der Vater so die Tochter. Susanne Schmidt macht Bestandsaufnahme und zieht eine messerscharfe Analyse. Dabei schreibt sie so, dass ich als Laie ihr gut folgen kann.

    Christian Döring

  3. Irmgard sagt:

    Zeichnet sich aus durch eine für den Laien große Verständlichkeit und Transparenz

    Sie ist die Tochter eines der berühmtesten ehemaligen Politiker der Welt und eines Mannes, der mit weit über neunzig Jahren noch als Herausgeber der ZEIT sich einmischt in aktuelle Debatten und Diskurse und auf dessen Stimme man nicht nur in Deutschland nach wie hört, vielleicht sogar mehr als je zuvor. Die Rede ist von Helmut und Loki Schmidts Tochter Susanne, geboren 1947 und mehr als dreißig Jahre lang in der Londoner City tätig , von denen sie zwanzig Jahre lang in leitender Funktion für internationale Bankhäuser gearbeitet hat. Auch nach ihrem Ruhestand hat sie die Banken- und Börsenwelt nicht losgelassen und sie war Moderatorin und Kommentatorin des Börsensenders bloomberg.

    Mit dem Buch “Markt ohne Moral” legt sie ein überaus verständliches Werk vor, in dem sie “das Versagen der internationalen Finanzelite” nicht erst seit 2008, als die Pleite von Lehman Brothers die ganze Welt in den Abgrund zu stürzen drohte, beschreibt.

    Viele haben das vor ihr getan, und der Markt der Bücher von tatsächlichen oder selbsternannten Fachleuten über die Finanzkrise und ihre Ursachen ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Ihr Buch allerdings zeichnet sich neben seiner großen für den Nichtfachmann wichtigen Verständlichkeit und Transparenz vor allem dadurch aus, das hier ein Insider berichtet, ohne gleich das ganze System in Frage zu stellen. Was sie allerdings stark bezweifelt, ist der Sinn all jener schnellen staatlichen Rettungsversuche, mit der das völlige Kollabieren des Systems verhindert wurde. Susanne Schmidt meint mit einiger Plausibilität, dass damit lediglich die Grundlage für eine nächste, dann aber weitaus schlimmere Krise gelegt wurde.

    An den Börsen dieser Welt machen die, die die Krise 2008 ff. verursacht haben, weiter mit ihren Spekulationen ohne jede Moral und sie verdienen soviel Geld wie nie zuvor, Geld, das anderen fehlt. Der FAZ-Journalist Rainer Hank, der in seinem Buch “Der amerikanische Virus” Anfang 2009 als einer der ersten die Finanzkrise beschrieben und eingeschätzt hatte, kam damals schon zu dieser Prognose. Sie sollte sich bewahrheiten.

    Susanne Schmidt fordert einschneidende und klare Regeln für die internationalen Finanzplätze, doch man kann mit Fug und Recht bezweifeln, dass es gelingen wird, sie durchzusetzen. Es liegt in der tief im Menschen verwurzelten Gier, die ihn alle Moral vergessen lässt, meint ein nicht zuletzt durch das vorliegende Buch noch skeptischer gewordener Rezensent.

  4. Agathe sagt:

    Buch ohne Langeweile
    Aufmerksam geworden bin ich auf das erste Buch von Susanne Schmidt durch ihre Diskussion bzw. ihr Gespräch mit Peer Steinbrück bei “Beckmann”, woraufhin ich mir das Buch am kommende Morgen bei meiner Buchhandlung gekauft habe.

    Susanne Schmidt bietet hier als Insiderin und Kennerin des Bankenwesens mit all seinen Gepflogenheiten einen tollen Rundumblick des Jobs eines Bankers in der Londonder City, in der sie zwei Jahrzehnte gearbeitet hat. Das knapp 200 Seiten umfassende Buch ist so gestaltet, dass Frau Schmidt damit beginnt die Umgebung der Londonder City zu beschreiben, um anschließend die Tätigkeitsbereiche der einzelnen Banker-Spezien (Investmentbanker, Hedgefonds, etc.) zu beleuchten. Dadurch erhalten Leser, die sich mit der Materie der Bankenlandschaft noch nicht so eingehend befasst haben einen Einblick, aber auch bereits Interessierte oder Beteiligte (wie ich es als gelernter Bankkaufmann bin) sehen, wie in London gearbeitet wird - ohne das es für mich langweilig wurde.

    Susanne Schmidt verwendet viele Seiten darauf zu erläutern, wie es zu der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 kommen konnte, macht aber nicht nur die “geldgierigen und gewissenlosen” Banker, wie sie in der Presse häufig tituliert wurden, dafür verantwortlich, sondern sucht auch in anderen Bereichen Fehler. So zum Beispiel bei Politikern oder den Aufsichtsbehörden, die eigentlich dafür verantwortlich sein sollten, die Finanzinnvoationen und Banken zu kontrollieren. Die letzten drei Kapitel, der insgesamt zehn, betrachtet sie mögliche, kommende Gefahren, die auftauchen könnten, wenn die Banker nicht anfangen sollten, aus den gemachten Fehlern zu lernen. Sie diskutiert des Weiteren Möglichkeiten wie eine zukünftige neue Krise verhindert werden kann.

    Natürlich kann ein Buch, welches die Banken und deren Produktvielfalt zum Thema hat, nicht ohne Fremdwörter auskommen. Das sollte aber keineswegs abschrecken, denn die sind von Susanne Schmidt entweder so gut erklärt, dass es auch ein Laie versteht oder aber befinden sich im knapp 10 seitigen, angehängten Glossar und sind dort erläutert. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass sich die Verfasserin nicht als allwissend darstellt, sondern selbst formuliert, dass sie einige Dinge in dem Ausmaß nicht hat kommen sehen. Viele vermeintliche Kenner der Branche klingen in ihren Ausführungen hochnäsig bzw. selbstverliebt und betonen jedes Mal wieder, dass sie es bereits mehrere Jahre vorher erahnt haben, was da auf uns zurollt. So aber nicht in diesem Buch.

    Außerdem untermauert Susanne Schmidt ihre Thesen mit adäquaten Beispielen, so dass ihre Meinung gut dargestellt wird, aber auch die Arroganz mancher ihrer ehemaligen Arbeitskollegen entlarvt wird.

    Im Großen und Ganzen bleiben 200 sehr interessante, schnell gelesene und gut verständliche Seiten, die in einem gut leserlichen “Plauderton” geschrieben sind, wodurch es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Absolut zu empfehlen.

  5. Benno sagt:

    Erklärung zur Finanzkrise
    Susanne Schmidt ist schon lange nicht mehr nur die Tochter des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt, sie ist auch eine Frau die seit über 30 Jahren in der Finanzwelt tätig war.

    In ihrem Buch ist sie in zehn Kapiteln der Frage nachgegangen: Wie konnte es zu so einer gewaltigen Finanz - und Wirtschaftskrise kommen und was muss jetzt getan werden, damit wir in der Zukunft besser vor solchen Ausschlägen der Finanzwelt gewappnet sind.

    Im folgenden zähle ich die zehn Kapitel auf, weil daran sehr deutlich wird, wie übersichtlich sie das Thema angeht und vor allem, dass sie nicht in Schwarzmalerei versinkt:

    Der Schauplatz: Die Londoner City

    Was machen Banker eigentlich?

    Andere Akteure

    Die Wurzel allen Übeld: Moral Hazard

    Globalisierung, Wettbewerb

    Sorglosigkeit und Bequemlichkeit

    Hochdramatische Tage

    War die Krise zu schnell vorbei?

    Was kann, was muss sich ändern?

    Gefahren

    Wie der Vater so die Tochter. Susanne Schmidt macht Bestandsaufnahme und zieht eine messerscharfe Analyse. Dabei schreibt sie so, dass ich als Laie ihr gut folgen kann.

    Christian Döring

  6. Adelbert sagt:

    Zeichnet sich aus durch eine für den Laien große Verständlichkeit und Transparenz

    Sie ist die Tochter eines der berühmtesten ehemaligen Politiker der Welt und eines Mannes, der mit weit über neunzig Jahren noch als Herausgeber der ZEIT sich einmischt in aktuelle Debatten und Diskurse und auf dessen Stimme man nicht nur in Deutschland nach wie hört, vielleicht sogar mehr als je zuvor. Die Rede ist von Helmut und Loki Schmidts Tochter Susanne, geboren 1947 und mehr als dreißig Jahre lang in der Londoner City tätig , von denen sie zwanzig Jahre lang in leitender Funktion für internationale Bankhäuser gearbeitet hat. Auch nach ihrem Ruhestand hat sie die Banken- und Börsenwelt nicht losgelassen und sie war Moderatorin und Kommentatorin des Börsensenders bloomberg.

    Mit dem Buch “Markt ohne Moral” legt sie ein überaus verständliches Werk vor, in dem sie “das Versagen der internationalen Finanzelite” nicht erst seit 2008, als die Pleite von Lehman Brothers die ganze Welt in den Abgrund zu stürzen drohte, beschreibt.

    Viele haben das vor ihr getan, und der Markt der Bücher von tatsächlichen oder selbsternannten Fachleuten über die Finanzkrise und ihre Ursachen ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Ihr Buch allerdings zeichnet sich neben seiner großen für den Nichtfachmann wichtigen Verständlichkeit und Transparenz vor allem dadurch aus, das hier ein Insider berichtet, ohne gleich das ganze System in Frage zu stellen. Was sie allerdings stark bezweifelt, ist der Sinn all jener schnellen staatlichen Rettungsversuche, mit der das völlige Kollabieren des Systems verhindert wurde. Susanne Schmidt meint mit einiger Plausibilität, dass damit lediglich die Grundlage für eine nächste, dann aber weitaus schlimmere Krise gelegt wurde.

    An den Börsen dieser Welt machen die, die die Krise 2008 ff. verursacht haben, weiter mit ihren Spekulationen ohne jede Moral und sie verdienen soviel Geld wie nie zuvor, Geld, das anderen fehlt. Der FAZ-Journalist Rainer Hank, der in seinem Buch “Der amerikanische Virus” Anfang 2009 als einer der ersten die Finanzkrise beschrieben und eingeschätzt hatte, kam damals schon zu dieser Prognose. Sie sollte sich bewahrheiten.

    Susanne Schmidt fordert einschneidende und klare Regeln für die internationalen Finanzplätze, doch man kann mit Fug und Recht bezweifeln, dass es gelingen wird, sie durchzusetzen. Es liegt in der tief im Menschen verwurzelten Gier, die ihn alle Moral vergessen lässt, meint ein nicht zuletzt durch das vorliegende Buch noch skeptischer gewordener Rezensent.

  7. Salvina sagt:

    Setzt Fachwissen voraus
    Aufmerksam geworden auf dieses Buch bin ich durch eine TV-Sendung mit Susanne Schmidt. Die bisherigen sehr positiven Rezensionen haben mich verleitet, dieses Buch zu erwerben.

    Als vielseitig interessierter Mensch allerdings mit technischer Vorbildung und mit zu wenig allgemeinen finanzpolitischen und finanzfachlichen Vorkenntnissen, war ich etwas enttäuscht von diesem Buch. Trotz Glossar und Erläuterungen von Fachbegriffen aus der Welt der Finanzen bleiben für mich große Abschnitte dieses Buches unverständlich. Man/frau braucht schon umfangreiche Kenntnisse aus der gehobenen Finanzwelt um in verschiedenen Kapiteln die Zusammenhänge zu verstehen. Oder stelle ich zu hohe Ansprüche an den Leser/in? Denn wenn er/sie alle Zusammenhänge und Details verstehen würde, wäre er/ sie vermutlich selbst in der City oder Wallstreet. Dennoch gibt dieses Buch viele Einblicke in die (moralfreie) Welt der globalen Finanzen. Dort wo S.Schmidt persönliche Erlebnisse aus ihrem Berufsleben schildert ist dieses Buch fast so spannend wie ein Krimi.

    Kurzum ein Buch für beinahe Insider oder solche, die es werden möchten oder solche, die sich nicht daran stören, wenn sie vieles nicht verstehen.

    Für “Fachleute” 5 Sterne. Ich muss wegen mangelnder Vorkenntnisse mindestens 1 Stern abziehen, also 4 Sterne

  8. Alessandro sagt:

    Setzt Fachwissen voraus
    Aufmerksam geworden auf dieses Buch bin ich durch eine TV-Sendung mit Susanne Schmidt. Die bisherigen sehr positiven Rezensionen haben mich verleitet, dieses Buch zu erwerben.

    Als vielseitig interessierter Mensch allerdings mit technischer Vorbildung und mit zu wenig allgemeinen finanzpolitischen und finanzfachlichen Vorkenntnissen, war ich etwas enttäuscht von diesem Buch. Trotz Glossar und Erläuterungen von Fachbegriffen aus der Welt der Finanzen bleiben für mich große Abschnitte dieses Buches unverständlich. Man/frau braucht schon umfangreiche Kenntnisse aus der gehobenen Finanzwelt um in verschiedenen Kapiteln die Zusammenhänge zu verstehen. Oder stelle ich zu hohe Ansprüche an den Leser/in? Denn wenn er/sie alle Zusammenhänge und Details verstehen würde, wäre er/ sie vermutlich selbst in der City oder Wallstreet. Dennoch gibt dieses Buch viele Einblicke in die (moralfreie) Welt der globalen Finanzen. Dort wo S.Schmidt persönliche Erlebnisse aus ihrem Berufsleben schildert ist dieses Buch fast so spannend wie ein Krimi.

    Kurzum ein Buch für beinahe Insider oder solche, die es werden möchten oder solche, die sich nicht daran stören, wenn sie vieles nicht verstehen.

    Für “Fachleute” 5 Sterne. Ich muss wegen mangelnder Vorkenntnisse mindestens 1 Stern abziehen, also 4 Sterne

  9. Ida sagt:

    Markt ohne Moral
    Das Beste, was ich zu dem Thema gelesen habe. Man lernt die Hintergründe der Verbrechen besser kennen und die korrupten Produkte verstehen. Die Verbrecher in den Banken und Rating-Agenturen betrogen und betrügen schon wieder nicht nur ihre Kunden sondern auch Ihre Unternehmen und damit deren Eigentümer und Mitarbeiter. Ich würde sie und die Aufsichtspersonen durch Geldbußen und Freiheitsentzug zügig zur Verantwortung ziehen und den gesetzlichen Handelsspielraum voll ausnutzen.

  10. Adalberta sagt:

    Markt ohne Moral
    Das Beste, was ich zu dem Thema gelesen habe. Man lernt die Hintergründe der Verbrechen besser kennen und die korrupten Produkte verstehen. Die Verbrecher in den Banken und Rating-Agenturen betrogen und betrügen schon wieder nicht nur ihre Kunden sondern auch Ihre Unternehmen und damit deren Eigentümer und Mitarbeiter. Ich würde sie und die Aufsichtspersonen durch Geldbußen und Freiheitsentzug zügig zur Verantwortung ziehen und den gesetzlichen Handelsspielraum voll ausnutzen.

  11. Brigitte sagt:

    Alphabetisierungskurs in Bankwesen
    Information über Finanzmärkte von A bis Z, also von Anleihen bis Zocken. Übersichtlich, informativ und leicht zu lesen. Man lernt und staunt - und ist froh, weniger naiv zu sein als vor der Lektüre dieses Buches, das alle lesen sollten, die sich für Weltwirtschaft interessieren. Super !

  12. Selma sagt:

    Alphabetisierungskurs in Bankwesen
    Information über Finanzmärkte von A bis Z, also von Anleihen bis Zocken. Übersichtlich, informativ und leicht zu lesen. Man lernt und staunt - und ist froh, weniger naiv zu sein als vor der Lektüre dieses Buches, das alle lesen sollten, die sich für Weltwirtschaft interessieren. Super !

  13. Elektra sagt:

    Kritik ohne Zeigefinger
    Gut verdauliche Lektüre, die einen äußerst komplexen Sachverhalt exellent darstellt, insbesondere auch aus britischer Sicht.

    In einem Punkt allerdings würde ich Frau Dr. Schmidt widersprechen: Man muss die US-Subprime-Hypotheken durchaus als Ursache und nicht nur als Auslöser der Krise sehen. Die 1995 von Clinton initiierte Novelle des Community Reinvestment Act (CRA), welcher ursprünglich von Roosevelt 1977 eingeführt wurde, erlaubte es erst eigentlich mittellosen Menschen, Hypotheken aufzunehmen. Daraus enstanden die NINJA-Kredite (No Income, No Jobs or Assets), deren mehrstufige Verbriefung am Ende nichts als heiße Luft überließ (vgl. Hans-Werner Sinn, Kasion-Kapitalismus, S. 116ff, Berlin 2009).

    Aber ungeachtet dessen ist dieses für die Schmidt-Familie typische Buch absolut empfehlenswert.

  14. Isidor sagt:

    Markt ohne Moral
    Liebe Leute,

    hier handelt es sich um ein zeitgenössisches Machwerk - immer rückblickend - wie der Vater, so die Tochter.

    Der Vater beerdigte ja auch das KURSBUCH ohne Echo. Erklärung: Das KURSBUCH war der Schaum der deutschen Journalistik und der Schriftsteller im Zeitgeist.

    Genau so verhielt er sich bei der Einführung des EURO - und im Gefolge auch die FAZ! Für die deutschen Bürger? Der Euro ist für uns alle ein riesiger Reinfall, auch eine echte Inflation. KEIN Politiker hat gegen den Kaufkraftverlust in Deutschland auch nur das Mindeste geleistet!

    Endlich zum Buch: Der “Markt” hatte noch nie Attribute - wie “Moral”!

    Die Moral von heute kann man in einem Satz ausdrücken: “Es ist alles erlaubt, was einem nicht ins Gefängnis bringt!”

    Und an den Börsen wird mehr verdient denn je - gleich ob es eine Frau Schmidt, einen Herrn Schmidt oder einen Kunz oder Deutschen Michel gibt!

    Aber vom EURO kommen wir nie mehr los!

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