Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben (Timothy Ferriss)
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Schlagworte: Timothy Ferriss
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30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Der Autor hat auf ganz nette Weise viele Methoden und Prinzipien zusammengetragen und mit seinen eigenen Erfahrungen garniert. Wenn man allerdings vorher schon mal “über den Tellerrand” geschaut hat, findet man wenig Neues.
Wenige der Vorschläge sind wirklich brauchbar, vor allem weil Ferriss von sich auf viel zu viele andere schließt.
Dem Buch hätte es auch sehr gut getan als 4-Stunden-Version zu erscheinen. Man muss sehr viel “Füllmaterial” lesen, um an die entscheidenden Stellen zu geraten.
Jedenfalls dürfte Ferriss seit dem Erfolg des Buches wirklich eine 4-Stunden-Woche genießen.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Warum sich das Buch so gut verkauft erklärt sich von selbst, wenn man es liest. Nicht, weil der Inhalt so gut und weltbewegend neu ist, sondern weil Herr Ferriss gerissene Methoden vermittelt, wie man Zeug verkauft, das eigentlich gar keiner braucht. Anfangs beschreibt er seine fast schon peinliche Desorganisation und Unprofessionalität, bis sich dann aufgrund der Lektüre des Pareto-Prinzips sein Leben radikal ändert. Ist das etwas Neues? Ein Mensch, den diese Erkenntnis trifft, ist deswegen noch lange kein Held! Und stellt noch lange kein neues Ideal für Unternehmer da, denn wenn jeder nach den Methoden von Herrn Ferriss Geld verdienen wollte, gäbe es bald keine unterbezahlten Dritte-Welt-Länder-Angestellten mehr, die es für sein vorgestelltes Modell braucht und auf dem er seine ganze Idee aufbaut. Sein “outsourcing für den kleinen Mann” Modell ist jetzt schon überholt, denn die grossen Firmen mussten auch draufkommen, dass es langfristig nicht klappt. Wozu brauche ich einen Inder, der meinem Partner Liebesbriefe schreibt - wo bleibt hier die gewonnene Lebensqualität, von der er hier so schreibt? Ein paar gängige Marketingtipps hier und da, einseitige Tipps um sich ein Leben in Saus und Braus mittels eines online portals zu schaffen. Vielleicht für 2% der Leser brauchbar und interessant, aber nichts, was ein Heer von NR (new riches im Fachjargon des Autors) generieren könnte. Ein fast nicht enden wollendes Aufzählen von amerikanischen website links, die für einen Europäer nutzlos sind, ebenso die auf die persönliche und sehr amerikanische beschränkte Weltsicht des Autors. Er versucht, ganz, ganz persönliche Erfolgserlebnisse global und universell zu predigen und merkt dabei nicht, dass sich seine Methoden noch keine 3 Jahre bewährt haben. Seine Methoden sind teilweise sogar abstossend, rücksichtslos und unfair. Alles andere als nachhaltig. Das einzige, worin ich mit ihm übereinstimme ist die Tatsache, dass die heutige Gesellschaft zu sehr am 9-5 Modell hängt und die tatsächlichen Arbeitszeiten wesentlich effizienter und kürzer ausfallen könnten. Jedoch wird das “Ferriss-Modell” nicht die Welt verändern, sondern nur sein ganz persönliches, denn er lebt ja ganz gut davon. Ein zweites Mal würd ich das Buch nicht mehr kaufen.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
…wie bereits in dem esoterischen Ratgeber “Das Spiegel-Phänomen” beschrieben, hängt die eigene Lebensqualität von der inneren Einstellung ab. Wenn man an diese These mit großen Zweifeln herangeht, manifestiert sich diese innere Haltung und man muss weiter das tun, woran man im Grunde glaubt: Viel arbeiten für wenig Geld. Viel Spaß dabei.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
hallo erstmal,
ich habe dieses buch gefressen!
amerikanisch, schnell, einfach, praktisch und so angelegt, daß man die schritte in den kapiteln nachmachen kann.
viel hilfreiche links im www (auch wenn es mit etwas recherche bessere gibt - aber es ist ein anhaltspunkt und funktioniert)
wäre auch interessante lektüre für so einige chefs!
wir sind im 21. jahrhundert und die arbeitsrituale aus dem vergangenen jahrhundert sind einfach nicht mehr zeitgerecht - warum surfen so viele menschen während der arbeitszeit im www - weil sie ihre zeit im büro absitzen müssen. muss ich heut zu tage noch im büro arbeiten? kann nicht die selbe arbeit mit laptop, internet und rufumleitung auch von zu hause aus bewältigt werden??? denken sie mal nach liebe chefs!
und geben sie ihren angestellten eine faire chance! sie werden es ihnen mit produktivität danken!!!
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Ich habe das Buch nur bis zur 26’sten Seite gelesen und das hat mir erstmal gereicht. S.25 Zitat: >Ich kehre in die USA zurück, beschliesse Kickboxen zu lernen, und gewinne vier Wochen später die amerikanischen Meisterschaften mit dem hässlichsten und unorthodoxesten Stil aller Zeiten.< Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Auf S. 11 ist von 80000$ im Monat die Rede - auf S. 17 von 40000 ¬ im Monat - soweit richtig, auf S. 26 sind es auf einmal 40000 $ im Monat. Ist mir zu abstrakt, zu vage geschrieben und erscheit unglaubwürdig. Werde es wohl nur unter Schmerzen weiterlesen.
5. Januar 2009 um 22:00 Uhr
Interessante Ideen mit Auswirkungen
Die 4-Stunden-Woche ist etwas aufreißend gemacht - allein schon der Titel - allerdings steckt dahinter ein interessantes Motiv. Es geht darum, sein Berufs- und Lebensziel zu entdecken. Auf dem Weg dahin beschreibt Timothy seine Erfahrungen und regt dazu an, selbst diesen Weg zu gehen.
Fazit: interessante Inputs, die verändern können.
11. Januar 2009 um 09:51 Uhr
Eigentlich logisch …
viel Spaß beim Leben!
… aber wenn man die Dinge vor Augen geführt bekommt, denkt man erst wirklich drüber nach. Beim Lesen des Buches “Die 4-Stunden-Woche” habe ich mehr als 8 Seiten Ideen für verschiedenste Bereiche aufschreiben können … das Buch wurde verschlungen und parallel viele Ideen umgesetzt - man kann es irgendwie auch einer Art Motivationsbuch gleichsetzen / hier kommt es aber auch drauf an, dass man die Motivation umsetzt
21. Januar 2009 um 18:00 Uhr
Das soll ein Kultbuch sein???
Ich schließe mich der Rezension von Frau Miller voll und ganz an. Das trifft es genau auf den Punkt und ich verstehe nicht, wie ein solches Buch eine solche Vielzahl an Fans finden konnte. Das Einzige was Herr Ferriss wirklich gut versteht, ist, sich selbst zu vermarkten. Unglaublich, dass man es mit plumper Angeberei in die Bestsellerlisten schaffen kann. Diesen Typen würde ich nicht in meinem Freundeskreis haben wollen. Wenn man null Sterne vergeben könnte, wäre das meine Bewertung.
29. Januar 2009 um 11:17 Uhr
Gib dem Leser was er hören will und das Konto der Autors schwillt an
Wieder einmal eines der Bücher das das verspricht wovon viele träumen: Wenig Arbiet, aber gleichzeitig viel Geld und Lebensqualität(So wie die vielen essen Sie so viel sie wollen Diäten die auch gerne gekauft werden). Und man sieht das Buch verkauft sich exzellent. Leider auch von mir, da auf den ersten Seiten ein paar witzige Bonmots verarbeitet sind, die mich zum Kauf verleitet haben.
Im grunde genommen verbessern Sie ihr leben nach diesem Buch indem Sie:
- Zeit besser managen (weniger Fernsehn, weniger Internet, etc.)
- Den Chef davon überzeugen daß man von zu Hause besser arbeitet(das soll man dadurch machen daß man von zu Hause mehr bewältigt und das auch Dokumentiert). Brilliante Idee!
- Generierung von Kapital durch ein veraltetes Model - Sachen deutlich teurer zu verkaufen als einzukaufen und dann phantastische Gewinnmargen erziehlen). Hu, was für eine sensationelle Idee. Verpackt wird es in ein Outsourcing Model in dem andere die Arbeit machen.
Bei allen konkreten Beispielen bleibt der Autor die wirklich schwierigen Fragen schuldig. Z.B. Natürlich kann ein begehrter Spezialist als Arbeitnehmer leichter Sonderkonditionen aushandeln (wie in seinem Beispiel Heimarbeit). Wie sieht das dann für das Personal an der Rezeption aus oder für den Buchhalter, usw.
Man zieht den Hut vor dem Autor der es durch exzellentes (und zeitaufwendiges) Selbstmarketing schafft dieses Buch an den Mann zu bringen (aber das Selbstmarketing mach Ihm sicher Spass ist also per Definition keine Arbeit).
Fazit: Verschwenden Sie ihr Geld besser nicht. Finden Sei jemanden der das Buch kauft, ihnen eine Zusammenfassung schreibt. Sie können dann in einem bezahlten Vortrag diese Zusammenfassung Präsentieren. Ich denke so hat sich der Autor vorgestellt.
6. Februar 2009 um 23:17 Uhr
Ganz nett, aber eigentlich auch schon alles bekannt!
Das Buch ist ganz nett geschrieben, aber die aufgeführten Weisheiten sind soweit eigentlich schon alle bekannt nur auf diese Art und Weise vielleicht noch nicht zusammengefasst.
12. Februar 2009 um 14:34 Uhr
Erster Eindruck
Sehr gut erhaltenes Buch. Interessanter Inhalt. Etwas populär geschrieben. Liegt wohl am amerikanischen Autor.
19. Februar 2009 um 03:34 Uhr
super Buch
eins der besten die ich seit langem gelesen habe! Locker geschrieben und man kann einiges mitnehmen…
19. Februar 2009 um 03:51 Uhr
super Buch
eins der besten die ich seit langem gelesen habe! Locker geschrieben und man kann einiges mitnehmen…
24. Februar 2009 um 18:18 Uhr
Hammer Buch.
Also ich muss sagen das Buch ist echt gut, konnte es gar nicht als erster lesen. Mein Vater hat aus versehen das Paket aufgemacht und konnte das Buch nicht wieder aus der Hand legen. Also echt gut geschrieben, macht spaß zu lesen.
2. März 2009 um 15:51 Uhr
Ich wusste vorher nur nicht, wie ich es anfangen soll
Das ist ein Insiderbuch, eine praktische, durchführbare Anleitung wie man Unternehmer sein kann, Geld verdient und trotzdem Zeit hat. Ich habe nie soviel Informationen für eine rentable Selbständigkeit erhalten, wie in diesem Buch. Zuzustimmen ist auch Ferris Aussage, die Suche nach “dem Sinn des Lebens” endlich aufzugeben, weil eine Definition hierfür fehlt und man zu der Erkenntnis kommt, dass es sinnlos ist, danach zu suchen.
12. März 2009 um 04:34 Uhr
Was bringt einem das Buch?
Ich wundere mich über die schlechten Beurteilungen, die alle inhaltlich recht haben, aber 2 Punkte vergessen.
1. Dieses Buch wurde von den Rezensenten mit einer gewissen Intention erstanden. Ich gehe davon aus, dass naiverweise die Formel für unendlichen Reichtum auf ehrliche und saubere Art und Weise erwartet wurde. Diese Erwartung erfüllt das Buch nicht. Es wird beschrieben, wie Umsatz generiert wird ohne großen Aufwand. Ob es funktioniert, ob es ethisch ist, ob der Einzelene als Person dafür geeignet ist, bleibt natürlich unbeantwortet. Die Schuld für die Enttäuschung des Lesers trägt der Leser selber.
2. Das Buch ist eigentlich eine Biographie, liest sich nicht immer sehr flüssig und schön, regt aber immerhin an, eigene Sicht- und Handlungsweisen zu hinterfragen, vielleicht sogar anzupassen.
Wenn Sie ein intelligenter Mensch sind, der nicht die o.a. EINE Formel des unendlichen Glückes sucht und diese hier erwartet, gleichzeitig mit einer europäischen Sichtweise an das Buch herangehen, dann dürfen Sie dieses Buch trotz 3 Sternen von mir ruhig erwerben.
14. März 2009 um 03:17 Uhr
Es macht sehr nachdenklich …
Timothy Ferriss hat mit Die vier Stunden-Woche ein Buch geschrieben, dass - obwohl es so in der Konsequenz des Denkens - vielleicht nicht für Jeden nachlebbar ist, beim Leser viele Fragen aufwirft nach dem, was er als Unternehmer oder Mitarbeiter eines Unternehmens tut und wonach erstrebt. Diese Fragen tun etwas beim Leser, sie werden wohl sein Bild seines Lebens verändern und - m.E. mit Sicherheit - Konsequenzen verursachen.
Ferriss stellt das Weltbild, dass die Meisten von uns bzgl. Arbeit, Arbeitszeiten, Arbeitsorten haben, in Frage und bietet Alternativen an. Das gleiche gilt für Fragestellungen wie Besitz oder Status durch Besitz.
Das Buch ist eine - fast revolutionäre - Aufforderung zum Andersdenken und Andershandeln, als Unternehmer lohnt es sich unbedingt, sich damit auseinander zusetzen.
Ob es der vielen Tipps und Links bedurft hätte, sei einmal dahin gestellt, aber diese kann man ja überfliegen oder überspringen. Und das Eine oder Andere mag im Einzelfall auch nützlich sein.
Insgesamt ein kurzweiliges und flott geschriebenes Buch, das sehr nachdenklich machen wird über das, was jeder von uns selber tut und als gottgegeben hinnimmt.
Also: Leseempfehlung
26. März 2009 um 13:51 Uhr
Ersetzen Sie Arbeit durch ein neues Leben
WOW!
Ich hab erst gedacht, dass dieses Buch garantiert eine Art Guru- Bibel für Leute sein wird, die es sich leicht machen wollen schnelles geld, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber WEIT gefehlt. Tim Ferriss’ Buch spricht all jenen Menschen an, die nicht länger Teil eines Hamsterrades sein wollen, egal auf welcher Seite der Entscheidungsmacht sie stehen. Einprägsam durch Dietmar Wunder vorgelesen ( das ist die Synchronstimme von James Bond Daniel Craig) erläutert Ferriss auf anschauliche Weise, wie man seine Arbeit derartig verändern kann, dass man “mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben” zur Verfügung hat. Jedes seiner Argumente unterlegt er mit hilfreichen Übungen, die zum Teil zwar sehr gewagt scheinen, aber doch großen Sinn machen. Sein Credo ist es, die Dinge, die uns im Arbeitsleben aufhalten und uns Zeit rauben, derartig umzugestalten, dass man das berühmte 80/20 Prinzip einfach umkehrt.
Ich selbst bin kein Chef oder habe vor, ein Unternehmen zu starten, doch hat mich diese CD gerade aus diesem Grund gereizt. Warum, so meine Frage, tun wir tagtäglich Dinge, die überflüssig sind, warum wird vielen was im alltäglichen Arbeitsablauf stattfindet, in endlosen Diskussionen breitgetreten und ausgewalzt, wieso soll ich mich für eine Arbeit krummlegen und mein Leben, also das, was ich wirklich tun will, hintenan stellen? Da kam mir der Ferriss gerade richtig. ein paar von seinen Tips habe ich mir zu Herzen genommen und siehe da, es funktioniert. Die Tips und Übungen sind zum großen Teil sehr konsequent amerikanisch und auch wenn ich nicht Teil der Amerikanischen -Traum -Gesellschaft bin, so halte ich doch vieles von dem, was Ferriss beschreibt, für unbedingt hörenswert, weil sie sich nicht nur auf die Geschäftswelt, sondern auch auf die alltägliche Lebenswelt beziehen lassen. Ich werde das Hörbuch auf jeden Fall weiter empfehlen und allen sagen:- Hört Euch das an, der Mann hat die ganze Sache sehr klug analysiert und gleichzeitig Vorschläge gemacht, wie man aus der Situation gut wieder rauskommen kann. Das ideale Geschenk für alle, die eine Geschäftsidee haben und auch für die, die keine Lust mehr haben, sich tagtäglich auf der Arbeit aufzureiben und nur wenig sichtbaren Erfolg zu haben.
13. April 2009 um 22:00 Uhr
Wow!
Dieses Hörbuch macht auf alle Fälle Mut zum Ausprobieren. Detailliert, lebensnah mit vielen Beispielen etc. Ich höre es schon seit Wochen beim Autofahren und habe es auch schon weiterempfohlen.Für mich auf alle Fälle ein “zeitgemäßer” und der sogenannten “Krise” dienlicher Zugang.
23. April 2009 um 19:17 Uhr
Gute Tipps zum Aufräumen und automatisieren, aber kein Vorbild.
Ferriss’ Zielgruppe sind Angestellte und Selbstständige, die von dem, was sie im Moment tun, die Nase voll haben und gerne mehr Zeit, mehr Geld und mehr Leben hätten. Wobei Leben bei Ferriss sehr stark durch die Vorstellung des Weltreisens geprägt ist.
Er predigt das Konzept, sich selbst konsequent überflüssig zu machen und sein Unternehmen (ohne Angestellte!, die machen nämlich nur Ärger…) vollkommen zu automatisieren. Der Knackpunkt: Das geht nur mit bestimmten Geschäftsmodellen (hier erinnert Ferriss an Oliver Pott und Christoph Mogwitz). Selbständige, die sehr komplexe Dienstleistungen erbringen (Architekten, Anwälte, Softwareentwickler usw. z.B.), können sein Konzept nur umsetzen, wenn sie ihr Knowhow zu Produkten machen (eBooks…) oder eben parallel ein automatisierbares Geschäft aufbauen.
Trotz dieser Einschränkungen präsentiert Ferriss ein Konzept, das einige neue Ideen im Bereich des Aufräumens und der Automatisierung von Abläufen bringt. Es ist auch seit Jahren mein Konzept, Unternehmer dazu zu coachen, statt Fachkraft- und Management-Aufgaben mehr Unternehmeraufgaben auszuführen. Und regelmäßig kommt von Einzelunternehmern oder Unternehmern mit wenigen Mitarbeitern der Einwand, dass sie ja nichts delegieren könnten, weil jemand die Facharbeit machen muss. Genau hier punktet Ferriss wahrlich! Nach der Lektüre seines Buches ist klar, dass dieser Einwand in Wirklichkeit ein Vorwand ist.
Bedenklich finde ich hingegen bestimmte Regelbrüche. Angeblich ist Ferriss Goldmedaillen-Gewinner im Kickboxen in China. Das hätte er erreicht, indem er sich am Tag des Wiegens völlig dehydrierte und dann am nächsten Tag gegen Kämpfer 3 Gewichtsklassen niedriger antrat. Und auch da hat er nur durch die Ausnutzung von Regeln zu seinen Gunsten gewonnen: Seine einzige Strategie war, die Gegner aus dem Ring zu drängen. So gewinnt man vielleicht einmal die Medaille, aber sicher weder Freunde noch Selbstachtung.
Auch Menschen, die wirklich Freude an dem haben, was sie beruflich tun und darin einen Sinn empfinden, scheinen für Ferriss unvorstellbar. Dazu muss er sich dann ein Erklärungsmodell künstlich zusammen bauen.
Fazit: Viele gute Tipps zum Aufräumen und automatisieren. Ansonsten einige gute Gedanken, aber kein Vorbild.
28. April 2009 um 21:17 Uhr
Witzig und provokant
Wer eine Anleitung erwartet, wie er fast ohne Arbeit reicht wird, greift sicher zum falschen Buch. Dennoch lohnt die Lektüre, denn im Mittelpunkt stehen nicht Tipps zum Reduzieren der Arbeitszeit, sondern vielmehr Denkanstöße, wie man sein Leben gestalten kann. Wie viel Raum muss die Arbeit einnehmen? Bedeutet Arbeit wirklich, dass man selbst “vor Ort” ist? Was kann man delegieren? Wie schafft man es, sich erst in Gedanken, dann räumlich freier von seiner Arbeit zu machen?
Ferris hat ein lockeres Buch geschrieben, das unbeschwert und frech mit einem überholten Verständnis der Arbeitswelt aufräumt. Viele persönliche Geschichten schmücken den Text. Dadurch ist das Buch eine lebendige, glaubwürdige und anregende Lektüre.
28. April 2009 um 21:17 Uhr
Der Titel sagt alles
Der Titel sagt alles. Dieses Buch hilft, anders zu denken, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, sein Leben zu reflektieren und vielleicht sogar nochmal radikal zu ändern. Das ganze Thema beschreibt der Autor von mal einer ganz neuen Perspektive aus, nämlich fast unverschämt frech und jugendlich, ein bisschen egozentrisch, aber mit vielen guten Tipps auch für eine gute Unternehmensführung. Nicht für jeden in jeder Situation geeignet (in vielen Berufen nicht umsetzbar), aber durchaus mit hilfreichen Anstößen. Wer viel delegiert, gewinnt Zeit. Was kostest die Welt? Warum eigentlich nicht?
4. Mai 2009 um 01:17 Uhr
Cooles Boch, zwar nicht 1 zu 1 umsetzbar, aber die Idee zählt
Im Prinzip sag die Überschrift schon alles. Ist ein cooles Buch, wenn mans vielleicht nicht zu ernst nimmt und sich einfach ein bisschen inspirieren lässt. Ist auf jeden Fall sehr witzig und gut leserlich geschrieben und macht Spaß. Und das sollte doch die Hauptsache sein.
Ich bin/war mit meinem Kauf zufrieden.
23. Mai 2009 um 05:34 Uhr
Eine Rezension aus dem Jugendleiter-Blog
Wer wünscht sich das nicht? Mehr Zeit zum Leben haben, mehr Zeit für die Familien, Freunde oder vielleicht auch die eigene Jugendgruppe? Wahrscheinlich jeder von uns! Timothy Ferris hat sich diesen Traum erfüllt. Er hat sein Leben so arrangiert, dass er ohne großen Aufwand Geld verdient und so viel Zeit für die Gestaltung seines Lebens hat. Dieses Prinzip und sein Wissen will er nun an die Welt weitergeben. Wie das ganze funktionieren soll, erklärt er in seinem Buch “Die 4-Stunden-Woche”.
Für die ideale Gestaltung seines Lebens schlägt Tim Ferriss 4 Phasen vor, die er mit dem Wort DEAL umschreibt:
*D_efinition: finde heraus, was Du selber machen möchtest oder was du auf garkeinen Fall tun willst, was Du befürchtest und mit welchen Ängsten du leben kannst
*E_limination: eliminiere beim reinen Geldverdienen alle Zeit- und Produktivitätsfresser, um so deine Arbeitszeit zu minimieren
*A_utomatisierung: lasse andere das machen, was Zeit kostet und worin Du selbst nicht gut bist und auch nicht gut sein willst; das, was du selber machen willst sollte unabhängig von Zeit und Ort möglich sein
*L_iberation: Nutze Deine neuen Freiheiten, erfüll deine Träume
Ok, und ist das ganze nun auch für mich anwendbar? Ich denke, eher nein. Niemand von uns wird nach der Lektüre sofort sein Leben umstellen und nur noch vier Stunden in der Woche arbeiten. Allerdings beginnt man beim Lesen über den eigenen Zustand nachzudenken. Und kleine Veränderungen, die man nach und nach einführt, können ja auch das Leben angenehmer machen.
Das Buch ist eine nette Lektüre, die zeigt, was alles möglich ist. Für den normalen Durchschnittstypen wird allerdings keine vollständige Umstellung des Lebens möglich sein.
27. Juli 2009 um 17:51 Uhr
Stellenweise gute Hinweise aber insgesamt mit Vorsicht zu genießen
Herr Ferriss erinnert mich an einen Fernsehkoch, der vor lauter Kommerzialisierung von allem was ihm so einfällt, einen Burn-Out erleidet und kaum, dass er mit Hilfe seines Leibarztes darüber hinweg ist, mit dem zusammen seinen Burn-Out selbst kommerzialisiert, indem er ein Buch hierüber schreibt.
Was Herr Ferriss dabei so vermittelt, lässt nicht erkennen, dass er wirklich genesen ist: Denn seine extreme Leistungsorientierung ist ungebrochen. Die tollen Resultate listet er ja denn auch in stolzester Form auf. Bitte schön: Wo ist da der Unterschied zu Meine Frau, Mein Haus, Mein Auto, Mein Pferd. Er behauptet lediglich, der Tango-Wettbewerb und all dieses mache ihm nun Spaß. Es sei ihm gegönnt, aber man ist doch skeptisch. Ein Leistungs- und Geldjunkie ist er wohl geblieben. Mal sehen wo ihn das hinbringt.
Abgesehen von dieser Ferriss’schen Selbstdarstellung stellt sich natürlich die Frage nach der Allgemeingültigkeit seiner Doktrin. Ich kann dazu nur sagen, dass es in Deutschland keine Möglichkeit gäbe, durch die ledigliche Beantragung eines Telearbeitsplatzes in den Genuss der von ihm geschilderten Freiheiten zu gelangen. Man wäre mit DSL an das Firmennetz angebunden und würde rund um die Uhr überwacht als säße man vor Ort im Büro. Allerdings würden sich die Arbeitgeber bedanken, wenn Angestellte auf diese Weise systematisch das Sozialsystem zerlegten und dafür auch noch selbst aufkämen, indem sie nämlich daheim die nötige Infrastruktur aufbauten.
Nein, der klassische Angestellte hat letzten Endes genau die Arbeiten zu leisten, welche Personen wie Ferriss gerne durch Aussitzen an andere delegieren. Ich kann mir auch kein Unternehmen vorstellen, welches weiterhin funktionieren würde, wenn _alle_ Mitarbeiter sich verhielten wie er es empfiehlt. Wenn er also trotzdem so tut, als sei sein Format auch etwas für einfache Angestellte, dann vermutlich nur, weil diese Ankündigung seine Tantiemen deutlich multiplizieren dürfte.
Was nun die höheren Schichten der Atmosphäre betrifft, so kann ich es mir schon vorstellen, dass leitende Angestellte auf den Geschmack kommen könnten, etwa von Meetings fernzubleiben, Emails nicht mehr täglich zu lesen oder gar zu beantworten, alles mögliche zu delegieren. Ich kannte solche, und die sind heute nicht mehr im Betrieb. Es gab auch welche, die das 20-80 Prinzip angewendet hatten und genau die 10-20% ignorierten, deren Nasen ihnen nicht passten, weil sie angeblich 80% dessen verursachten, was sie persönlich Ärger nannten. Leider hatten diese 10-20% Querulanten inhaltlich Recht. Indem man also nicht auf sie hörte, wurden gravierendste Probleme nicht gelöst, was diese Personen ebenfalls auf die eine oder andere Weise scheitern ließ und mit ihnen einige Großprojekte. Sie sind heute ebenfalls nicht mehr im Betrieb.
Das Buch hat ca 340 Seiten, und wenn Herr Ferriss es mit seiner Sache ernst gemeint hätte, so hätten sich die wesentlichen und hinreichend allgemeingültigen Behauptungen sicherlich auf 100 Seiten darlegen lassen, statt diesen Komplex in verhängnisvoller Weise aufzublähen und desorientierte Individuen schlechterdings ins Verderben zu treiben. So ist er also gerade kein überzeugender Prophet in eigener Sache.
Unprofessionell erscheint übrigens die Zeichensetzung im Buche. Nach jedem Komma sollte man ein Leerzeichen lassen. Das ist so Usus. Auch hier wurde evtl. falsch delegiert.
Ich gebe dem Buch dennoch 3 Sterne, weil es viele hilfreiche Feststellungen trifft, die mir zuvor so nicht in den Sinn gekommen waren. Die Schlüsse, welche der Autor daraus zieht, sind aus meiner Sicht allerdings fragwürdig. Schlimm dürfte es dabei nicht unbedingt sein, das Werk zu lesen, außer man befindet sich gerade selbst nahe dem Burn-Out. Dann sollte man besser professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und sich überlegen, ob es nicht einfach mit weniger Adrenalin besser geht. Burn-Out mag psychische Gründe haben, aber der Effekt ist wohl auch ein physiologischer.
7. August 2009 um 23:00 Uhr
Langatmig
Hallo .
Ich habe diese 4 CD`s erhalten. Ich dachte es wäre nur eine.
Ich persönlich finde diese 4 Cd sehr langatmig. es hätte das wichtigste auch auf eine CD gepasst.
Gruß
J. Bohn
15. August 2009 um 15:00 Uhr
Auf das Buch verzichten = mehr Geld & mehr Zeit
Ein grosses Kompliment an den Autor, der es nun schon in diversen Ländern schafft sein Buch wie geschnitten Brot zu verkaufen.
Die ersten Seiten fand ich noch recht amüsant, aber es dauerte nicht lange bis mir alles viel zu abstrakt und unrealistisch wurde (Kickbox-Weltmeister in kürzester Zeit, Monatsverdients “ohne was zu tun” von USD 40.000 bzw. USD 80.000 je nach Stelle im Buch, etc etc).
In seinem Blog kündigt Ferris übrigens schon ein zweites Buch an mit dem Titel “A Guide to Becoming Superhuman” (kein Witz!).
Am besten erreicht man meiner Meinung nach, was der Titel “mehr Zeit, mehr Geld” verspricht, in dem man auf dieses Buch einfach verzichtet.
27. August 2009 um 13:00 Uhr
Die Erschaffung eines neuen Paradieses auf Erden - Kann sowas funktionieren?
Natürlich hat mich als Freiberufler in ständiger Zeitnot und der Geldhinterherrennerei schon der Titel neugierig gemacht. Nur noch 4 Stunden pro Woche Pflichtprogramm? Wäre das schön.
Es ist die Neuerschaffung des Paradises für den kreativen Menschen. Mit Hilfe einer sogenannten “Muse” in Form eines Onlineshops, der das monatliche Geld und vor allem, bei guter Stammkundschaft, ein ziemlich sicheres Grundeinkommen, ein Fixum, von dem jeder Selbstständige träumt, gewährleistet, wird die Möglichkeit geschaffen in wahrer Freiheit zu leben. Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben. Endlich Zeit zum ARBEITEN!
Da ich sehr viele Interessen habe, steht nicht immer das Geld im Vodergrund, so dass ich das eine oder andere Projekt über Brotjobs mitfinanzieren muss, was sehr zeitaufwendig ist und somit zu sehr langen Umsetzungszeitspannen führt. Schlimmstenfalls kommt es dadurch zur Stagnation in dem einen oder anderen Projekt, es läuft sich sozusagen tot, weil man eben nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann. Das frustriert auf Dauer, weil die Ergebnisse fehlen, die mit der Beendigung einer Arbeit, wie ein abgeschlossenes Buch oder ein wirklich gutes Kunstkonzept einhergehen. Wenn einem aber gerade diese Dinge viel bedeuten, macht es das Leben nicht unbedingt schöner, wenn die Ziele nicht erreicht werden, weil man eben Geld zum Leben verdienen musste und die Zeit an allen Ecken und Enden knapp wird.
Somit ist dieses System für mich die perfekte Lösung auf die ich in Ansätzen auch schon alleine gekommen bin, denn ich bin ja schon stolze Onlineshopbesitzerin. Natürlich bietet dieses Buch keine Universallösung und es wird auch hier Zeit ins Land gehen, die Informationen sacken zu lassen, eigene Ideen zu entwickeln, das richtige Produkt zu finden und die Sichtung weiterer Literatur zum Thema vorzunehmen. Die deutsche Antwort auf die “4-Stunden Woche” ist zum Beispiel “Kopf schlägt Kapital” von Günter Faltin. Außerdem “Der Online-Shop” aus der Reihe Markt + Technik, “Innovationstechniken”, “Lust auf Neues”, “Die kreative Revolution” und so weiter und so fort.
Am Anfang ist es ein Haufen Arbeit, aber ich habe den Geruch des Erfolges im kleinen Rahmen schon geschnuppert und es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn das Geld von “alleine” ins Konto fließt. Ja, es funktioniert wirklich und ich kann es jedem empfehlen, der sein Leben in Freiheit und selbstbestimmt leben will.
31. August 2009 um 17:17 Uhr
Antwort auf die Leistungsgesellschaft ist nicht noch mehr Leistung!
Der Großteil dieses Buches beschäftigt sich mit der Anleitung zur Unternehmensgründung, im zweiten Schritt soll man dann alles outsourcen und automatisieren und sich aus dem Unternehmen verabschieden, seine Einnahmequelle also automatisieren. Dann hat man Geld und Zeit und kann so leben wie man möchte. Für diejenigen unter uns, die nicht Unternehmer sind, also Angestellte lautet die Formel so, dass man seinen Chef überzeugt von zu Hause aus zu arbeiten. Dabei kann man dann super effizient arbeiten indem man seine Emails nicht so oft liest usw.
Also ich finde die Idee des Buches sehr gut, es ist heutzutage ja wirklich so, dass kaum noch Jemand genug Zeit hat für sich und seine Familie und Freunde und das warten bis zur Rente auch keine Option ist, man will ja heute leben und nicht erst morgen. Insofern, dafür das er das Thema unserer Zeit erkannt hat, gebe ich einen Stern, das Buch wird auch gut erzählt.
Aber mehr Sterne gibt es von mir nicht, weil ich die von ihm angebotene Lösung total unbrauchbar finde. Ich weiß ja nicht, von welchen Jobs er ausgeht, aber meiner beinhaltet null Meetings und mein Telefon klingelt eher selten, Emails beantworte ich vielleicht 10 min pro Tag und der Rest ist Arbeiten. Sogar wenn ich von zu Hause aus arbeiten würde, die Arbeit müsste ich ja trotzdem bewältigen, also wie soll eine 4-Stunden Woche daraus werden? Ich bin ja zu Hause nicht effizienter, eher umgekehrt. Und ich sehe es eher so, wenn man die Arbeit mit nach Hause nimmt, dann gibt es niemals einen Feierabend, genauso läuft es ja in den USA, da kriegen die Leute Laptops und arbeiten von zu Hause, das dann aber nicht nur 40 Stunden, geschweige denn 4 Stunden!
Und seiner Überzeugung nach sollte Arbeit nicht nach der Zeit bemessen sein, die man auf der Arbeit verbringt, sondern nach der Leistung. Eine meiner Meinung nach total ausbeuterische Idee, deshalb wird man ja Arbeitnehmer um Sicherheit zu haben, sonst wäre ich Werkunternehmer, dann wird am Ende eben das fertige Werk bezahlt und es interessiert keinen, was war, ob ich krank war oder 80 Stunden die Woche gearbeitet habe. Als Arbeitnehmer stelle ich eben meine Arbeitszeit zur Verfügung. Ich sehe das ja in Unternehmen, ab da wo man anfängt nach Leistung bezahlt zu werden mit Bonus als Manager z.B., ab da schreibt man keine Überstunden mehr auf und ackert und hat kein Leben mehr. Und zu seiner Idee mit den Assistenten die dann alles machen sollen, während man selbst dann ja die 4-Stunden Woche hat, also ich selbst kenne den Job des Assistenten und ich bin ja mal gespannt, was wäre wenn die Assistenten von ihm plötzlich auch eine 4-Stunden Woche hätten und ihre Emails nicht mehr regelmäßig beantworten würden oder mit Auto-reply, wer würde dann seine Aufträge in 24 bis 48 Stunden bearbeiten?!? Er reist um die Welt, aber seine Assistenten müssen seine Post lesen und seine ganzen Aufträge erledigen, komisch, die können dann wohl nicht verreisen, also das ist dann Zukunft, einige reisen um die Welt, haben 4-Stunden-Wochen und andere sind immer erreichbar und machen die ganze Arbeit… eine zwei Klassen-Gesellschaft also, das ist also keine neue Idee, sondern das gab es schon früher mal.
Ich denke nicht, dass die Antwort auf den Kapitalismus und die Leistungegesellschaft noch mehr Leistung und noch mehr Kapital ist. Diese Spirale führt nur unweigerlich nach unten. Irgendwann werden die Chefs wenn sie anfangen Leistung zu messen, die Maßstäbe immer höher schrauben und am Ende dürfen wir alle von zu Hause aus arbeiten, der Chef spart sich die Büroräume, dann stellen wir unseren eigenen PC zur Verfügung, unseren Internetanschluss, die Telefonkosten tragen wir selbst und können eine 80 Stunden Woche haben.
9. September 2009 um 14:51 Uhr
absolut lesenswert
Dieses Buch hat mir Mut gemacht, zu kucken, was macht mein Leben lebenswert und wo kann ich etwas ändern. Viele praktische Hinweise, wie man das dann in die Tat umsetzen kann. Wenn es nach mir ginge, wäre dieses Buch Pflichtlektüre für jeden. Wer es dann nicht in die Tat umsetzt ist selber Schuld.
17. September 2009 um 18:00 Uhr
Alter Wein in neuen Schläuchen
Um es kurz zu machen: ich habe das Buch gelesen und arbeite trotzdem weiterhin meine 40 Stunden/Woche.
Alles in allem eine nette Grundidee, technisch gut umgesetzt und wahrscheinlich ein weiterer Schritt für Herrn Ferriss, durch die Einnahmen dieses Buches, seiner persönlichen 4-Stunden Woche noch ein Stück näher zu kommen. Warum?
Das Buch enthielt für mich keine neuen, bahnbrechenden Erkenntnisse. Ich kannte einige der Lösungsansätze in abgewandelter Form bereits aus anderen Büchern. So ist zB. Die Geschichte mit dem mexikanischen Fischer (S. 277) fast 1:1 von Böll geklaut (Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral). Auch die Erklärung für die hoch philosophische Frage nach dem Sinn des Lebens (S. 320) hat meines Erachtens seinen Ursprung bei Douglas Adams und seinem Anhalter und Marc Aurels Selbstbetrachtungen.
Des weiteren zweifele ich stark an der Umsetzbarkeit der Hauptideen (durch Telejob dem Büro entkommen und Outsorcing) für die allermeisten Leser.
Ansonsten ein weiteres Stück dieser unsäglichen typisch amerikanischen Ratgeberliteratur: viel bla-bla und drumrum-Gerede. Der Autor braucht recht lange für seine ich habe es geschafft und du kannst das auch -Arie. Bevor er damit beginnt uns seine Ideen mitzuteilen.
Kräftiger Punktabzug für die oft recht banalen Rezepte des Autors und seinem Hang zum Recyclen anderer Autoren und Rezepte.
22. September 2009 um 04:00 Uhr
Gute Ideen wenn auch stark “amerikanisiert”
Das Buch ist gut zu lesen und immer kurzweilig.
Es sind einige gute Ideen und Vorschläge enthalten. Allerdings muss erwähnt werden, dass sicherlich nicht alles hier in Deutschland und auch nicht bei jedem Arbeitgeber anwendbar ist. Dies trifft vor allem auf das immer wieder beschriebene Thema “Heimarbeitsplatz” zu.
Alles in allem kann ich das Buch aber auf jeden Fall empfehlen.
1. Oktober 2009 um 03:17 Uhr
Mut zur Vision
Reicht es aus, vier Stunden pro Woche zu arbeiten? Natürlich nicht! Der Titel ist keine Aufforderung, er ist eine Provokation. Und Provokationen können uns wachrütteln. Der Buch bezieht seine Glaubwürdigkeit daraus, dass der Autor schildert, wie er sein eigenes Geschäft mittlerweile aus der Ferne organisiert. Die Tipps beginnen mit praktischen Vorschlägen für den Alltag - zum Beispiel, wie man seinen Mailverkehr minimieren oder seinen Chef von der Notwendigkeit einer Arbeitszeitreduzierung überzeugen kann.
Im nächsten Schritt wird der Leser dazu animiert, mit den Konventionen zu brechen und eine mutige Vision zu wagen - mehr als Unternehmer denn als Festangestellter. Letztere Form der Arbeit ist - diesem Buch nach - ein allmählich aussterbender Dinosaurier.
Ein Buch, das man gerne liest und das wichtige Anstöße gibt. Im gleichen Zusammenhang empfehle ich das sehr originelle Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten.
1. Oktober 2009 um 03:17 Uhr
Könnte klappen
Tim Ferriss’ Buch ist sehr interessant. Ich habe es gelesen, weil ich einiges darüber gehört habe. Es scheint genial: nur 4 Stunden in der Woche arbeiten um zu leben wie ein Millionär.
Ob es jetzt 4 Stunden oder auch mal ein Tag ist, ist dabei egal. Sinn der Sache ist, seine wöchentliche Arbeitszeit von 40, 50 oder sogar 60 Stunden drastisch zu reduzieren. Tim schafft es in seinem Buch einen so mitzureißen, dass man schon glaubt, dass es klappen könnte. Er gibt sehr viel wertvolle Tipps, wie man innerhalb kürzester Zeit zu so einem Arbeitsalltag kommt.
Teilweise sind es sehr sehr einfache Tipps, bei denen man sich selbst denkt: “Mensch, darauf hätte ich selber kommen können!”.
In erster Linie geht es in dem Buch darum, wie man zu einer 4-Stunden-Woche kommt und was man mit der gewonnenen Zeit anfängt. Leider findet man nichts darüber, wie man z.B. eine eigene Geschäftsidee weiter ausbaut, wie man eine solche findet und wie man sich diesbezüglich informiert. Ich glaube, er hätte dieses Wissen, gibt es aber nicht preis. Schade. “Nur” 4 Sterne von 5.
Aber: Tim Ferriss ist eine geniale Person. Hat selber x-mal versucht, sich selbständig zu machen und ist immer wieder “auf die Schnauze” gefallen. Von daher trotzdem: Lesen ist Pflicht! Dieses Buch veränderte mich. Man denkt jetzt etwas anders über die Arbeit mit dem Hintergedanken, dass man nicht auf der Welt ist um zu Arbeiten sondern auch um Spaß zu haben.
2. November 2009 um 23:51 Uhr
Interessant mit vielen Tipps
Habe am Anfang über das Buch gelächelt, so nach dem Motto: Der kann ja viel erzählen, der junge Kerl hat halt noch keine Ahnung von der Praxis. Aber je länger man darin liest, umso logischer findet man seine Denkanstösse und Ideen. Er scheint wirklich das zu leben, was er schreibt. Aber das Beste am ganzen Buch: Jede Menge Internet-Adressen, die einem bei der eigenen Vereinfachung des Lebens oder Jobs wirklich gute Dienste leisten können. Noch habe ich es nicht zur 4-Stunden-Woche geschafft, aber erste positive Resultate sind bereits spürbar und allein das war bereits die Investition in das Buch wert!
Jedem, der voll in seinem Job drinhängt und wie ein Hamster im Rad mitrennt absolut zu empfehlen!!!
16. Dezember 2009 um 18:34 Uhr
Unbedingt weitergeben - mit Anmerkungen
Ein Buch, aus dem sich großer Nutzen ziehen läßt, wenn man folgendes beachtet:
1. Den “Amerikaner” einfach reden lassen. Soll heißen: Ferriss in eben den Punkten nicht allzu ernst nehmen, in denen die amerikanische Mentalität die Oberhand gewinnt. Das sind Textstellen, an denen ein Bewohner Old Europes sich gezwungen sieht, alle Hühneraugen zuzudrücken, um nicht aufzuschreien. Es sind nicht viele, aber ein paar. Die muß man tapfer ignorieren können, die tun dem Buch an sich jedoch keinen Abbruch.
2. Ferriss hält Fernreisen für eine allein seligmachende Freizeitaktivität. Man sollte da ganz einfach eigene Ziele einsetzen und Ferriss Fernreisen-Wahn ignorieren.
3. Das Buch ist ganz klar ein Gewinn für Selbständige; der konkrete Nutzen für Angestellte wirkt etwas konstruiert.
Erwähnenswert ist vielleicht noch, daß die deutsche Version des Buches eine tatsächliche deutsche Version ist. Alle Hinweise (Links, Adressen und und und) sind entsprechend “eingedeutscht”.
Ich habe das Buch inzwischen mehrfach verschenkt - die Beschenkten waren durchwegs begeistert. Ich habe das Buch allerdings noch nie ohne die oben gemachten Anmerkungen weitergegeben. Und würde das auch nicht tun.
3. Januar 2010 um 07:00 Uhr
Erholung pur!
Nach der Lektüre dieses Buches weiß man, wie worklife balance funktioniert. Wer dieses Buch und das Buch von Andreas Nemeth ÜBER-LEBE!: Vom Überleben zum erfüllten Leben gelesen hat, überlebt nicht nur, sondern genießt sein Leben!
16. Januar 2010 um 13:34 Uhr
Vier Stunden pro Woche!
Für alle eine Pflichtlektüre, die nicht länger selbst und ständig sein möchten, sondern ständig sie selbst.
16. Januar 2010 um 13:34 Uhr
Vier Stunden pro Woche!
Für alle eine Pflichtlektüre, die nicht länger selbst und ständig sein möchten, sondern ständig sie selbst.
25. Januar 2010 um 11:34 Uhr
Viele Tipps in Deutschland nicht umsetzbar und mit meinen Werten nicht vereinbar
Gerade habe ich das Buch “Die 4-Stunden-Woche” zuende gelesen und bin zwiegespalten. Einerseits finde ich einige seiner Ansätze für mich brauchbar und werde einiges davon mitnehmen - diese Ansätze sind aber nicht neu, es gab und gibt sie in einem Haufen Bücher. Nichts desto trotz bleiben sie natürlich wahr:
Wieviel brauchst Du wirklich, um glücklich zu sein?
Mehr Geld heißt noch nicht mehr Glück.
Wahre Freiheit heißt auch, sich aus seinen selbstgestrickten oder sogar nur erdachten Abhängigkeiten zu befreien. Welche Deiner Abhängigkeiten sind selbstgemacht und von welchen kannst Du Dich ohne größere Einbußen befreien?
Aaaber - die Lösung, die Ferriss vorschlägt entspricht in keinster Weise meinen Werten oder Zielen.
Zunächst einmal soll man sein Arbeitsleben wirklich kondensieren - was brauche ich, um meine Arbeit wirklich gut zu machen: Konzentration. Also: kein Fernsehen, keine Zeitungen, so wenig emails, Meetings und Telefonate wie möglich. So weit so gut. Würde mir keinen Spaß machen, aber seine Arbeitsweise auf den Prüfstand zu stellen, finde ich soweit erstmal in Ordnung.
Als zweiten Schritt soll man sein Leben durchforsten und alles an persönliche Assistenten und Dienstleister abgeben, was diese schneller und günstiger als man selbst lösen können. In Ferriss’ Fall bedeutet das Outsourcen zu Assistenten in Callcentern nach Indien - da nun leider weder deutsche Ämter noch Websites noch Zeitungsartikel noch irgendwas in Englisch funktionieren, ist diese Idee für deutsche Leser schlicht unbrauchbr. Nimmt man nun aber (wie im Buch geraten) deutsche Assistenten reduziert sich die Anzahl der outsourcebaren Tätigkeiten extrem, da man dann schlicht auch deutsche Löhne zahlen muss. Obwohl ich so schlecht nicht verdiene, würde sich eine Büroassistenz oder ein privater Assistent, der mir Tische reserviert und Tickets bucht in keinester Weise lohnen.
Seinen Hauptpunkt finde ich hingegen weder nachahmenswert noch sozial in irgendeiner Art verantwortungsvoll - deswegen gibt es von mir auch nur einen einzigen Punkt: Suche Dir ein Produkt, dass man möglichst billig in Asien produzieren lassen kann und vertreibe es hochautomatisiert möglichst pe Yahoo-Online-Shop in deinem eigenen Land. Da ich von der Verlagerung möglichst vieler Wertschöpfungsschritte nach Asien und damit einer selbstkreierten Abhängigkeit ganzer Volkswirtschaften Europas und Amerikas sehr wenig halte, werde ich das mit Sicherheit nicht unterstützen. Natürlich appeliert Ferriss’ an das Verantwortungsbewußtsein der Menschen für ihr eigenes Leben - nimm Dein Schicksal in die Hand, ruft er uns zu. Soweit ginge ich mit, schlicht unreflektiert und unzufrieden die Zeit bis zur Rente in der Arbeit absitzen, kann keine Lösung sein.
Ferriss’ Modell aber leider auch nicht - scheffele Geld, indem Du Produkte mit extrem hoher Marge vertickst und lebe dabei gleichzeitig möglichst in Ländern, die Du schon immer kennenlernen wolltest und in denen Dein Lebensstandard deutlich günstiger zu haben ist.
Sollten auch nur 50% der Leser seine Ratschläge komplett befolgen, haben wir bald eine noch größere Schwemme an unnützen Online-Shops mit asiatischen Produkten, deren Idee, Unternehmensgründung und Verwaltung durch indische Assistenten abgewickelt wird. Die Menschen, an die die Marge letztlich fließt, sitzen währenddessen in (möglichst Entwicklungs-) Ländern und lassen die Beine baumeln. Eine Vision der Welt wie diese jagt mir einen Schauer über den Rücken.
25. Januar 2010 um 11:34 Uhr
Viele Tipps in Deutschland nicht umsetzbar und mit meinen Werten nicht vereinbar
Gerade habe ich das Buch “Die 4-Stunden-Woche” zuende gelesen und bin zwiegespalten. Einerseits finde ich einige seiner Ansätze für mich brauchbar und werde einiges davon mitnehmen - diese Ansätze sind aber nicht neu, es gab und gibt sie in einem Haufen Bücher. Nichts desto trotz bleiben sie natürlich wahr:
Wieviel brauchst Du wirklich, um glücklich zu sein?
Mehr Geld heißt noch nicht mehr Glück.
Wahre Freiheit heißt auch, sich aus seinen selbstgestrickten oder sogar nur erdachten Abhängigkeiten zu befreien. Welche Deiner Abhängigkeiten sind selbstgemacht und von welchen kannst Du Dich ohne größere Einbußen befreien?
Aaaber - die Lösung, die Ferriss vorschlägt entspricht in keinster Weise meinen Werten oder Zielen.
Zunächst einmal soll man sein Arbeitsleben wirklich kondensieren - was brauche ich, um meine Arbeit wirklich gut zu machen: Konzentration. Also: kein Fernsehen, keine Zeitungen, so wenig emails, Meetings und Telefonate wie möglich. So weit so gut. Würde mir keinen Spaß machen, aber seine Arbeitsweise auf den Prüfstand zu stellen, finde ich soweit erstmal in Ordnung.
Als zweiten Schritt soll man sein Leben durchforsten und alles an persönliche Assistenten und Dienstleister abgeben, was diese schneller und günstiger als man selbst lösen können. In Ferriss’ Fall bedeutet das Outsourcen zu Assistenten in Callcentern nach Indien - da nun leider weder deutsche Ämter noch Websites noch Zeitungsartikel noch irgendwas in Englisch funktionieren, ist diese Idee für deutsche Leser schlicht unbrauchbr. Nimmt man nun aber (wie im Buch geraten) deutsche Assistenten reduziert sich die Anzahl der outsourcebaren Tätigkeiten extrem, da man dann schlicht auch deutsche Löhne zahlen muss. Obwohl ich so schlecht nicht verdiene, würde sich eine Büroassistenz oder ein privater Assistent, der mir Tische reserviert und Tickets bucht in keinester Weise lohnen.
Seinen Hauptpunkt finde ich hingegen weder nachahmenswert noch sozial in irgendeiner Art verantwortungsvoll - deswegen gibt es von mir auch nur einen einzigen Punkt: Suche Dir ein Produkt, dass man möglichst billig in Asien produzieren lassen kann und vertreibe es hochautomatisiert möglichst pe Yahoo-Online-Shop in deinem eigenen Land. Da ich von der Verlagerung möglichst vieler Wertschöpfungsschritte nach Asien und damit einer selbstkreierten Abhängigkeit ganzer Volkswirtschaften Europas und Amerikas sehr wenig halte, werde ich das mit Sicherheit nicht unterstützen. Natürlich appeliert Ferriss’ an das Verantwortungsbewußtsein der Menschen für ihr eigenes Leben - nimm Dein Schicksal in die Hand, ruft er uns zu. Soweit ginge ich mit, schlicht unreflektiert und unzufrieden die Zeit bis zur Rente in der Arbeit absitzen, kann keine Lösung sein.
Ferriss’ Modell aber leider auch nicht - scheffele Geld, indem Du Produkte mit extrem hoher Marge vertickst und lebe dabei gleichzeitig möglichst in Ländern, die Du schon immer kennenlernen wolltest und in denen Dein Lebensstandard deutlich günstiger zu haben ist.
Sollten auch nur 50% der Leser seine Ratschläge komplett befolgen, haben wir bald eine noch größere Schwemme an unnützen Online-Shops mit asiatischen Produkten, deren Idee, Unternehmensgründung und Verwaltung durch indische Assistenten abgewickelt wird. Die Menschen, an die die Marge letztlich fließt, sitzen währenddessen in (möglichst Entwicklungs-) Ländern und lassen die Beine baumeln. Eine Vision der Welt wie diese jagt mir einen Schauer über den Rücken.
30. Januar 2010 um 03:17 Uhr
Perfekter Denkanstoß für die träge Masse
Wer dieses Buch gelesen hat, verändert sein Leben. Timothy Ferris versteht es auf lockere humorvolle Weise grundlegende Unternehmerqualitäten und Businesseigenschaften zu vermitteln. Eines der besten Bücher, die ich zu diesem Thema gelesen habe.
3. Februar 2010 um 17:34 Uhr
Einfach nur genial
Ein echt geniales Buch das den Nerv der Zeit absolut trifft. Mangelware heutzutage ist nicht mehr das Geld sonder die Zeit.Wie kann ich meinen Arbeitsalltag so organisieren, das ich mehr Zeit für Dinge habe die wirklich Spaß machen. Ob es nun Reisen oder die Familie oder Hobbys sind. Super unterhaltsam geschrieben. Das buch motiviert und man möchte am liebsten sofort loslegen. Aber darin besteht, wie bei so vielen Büchern und Ratgebern die Herausforderung. Denn einfach ist die Umsetzung alle Mal nicht und erfordert Ausdauer und Beharlichkeit. Aber wenn man nur kleine Teile für sich selber in Frage stellt und diese umsetzt, kann es schon Spaß machen.
Absolut empfehlenswert.
3. Februar 2010 um 17:34 Uhr
Einfach nur genial
Ein echt geniales Buch das den Nerv der Zeit absolut trifft. Mangelware heutzutage ist nicht mehr das Geld sonder die Zeit.Wie kann ich meinen Arbeitsalltag so organisieren, das ich mehr Zeit für Dinge habe die wirklich Spaß machen. Ob es nun Reisen oder die Familie oder Hobbys sind. Super unterhaltsam geschrieben. Das buch motiviert und man möchte am liebsten sofort loslegen. Aber darin besteht, wie bei so vielen Büchern und Ratgebern die Herausforderung. Denn einfach ist die Umsetzung alle Mal nicht und erfordert Ausdauer und Beharlichkeit. Aber wenn man nur kleine Teile für sich selber in Frage stellt und diese umsetzt, kann es schon Spaß machen.
Absolut empfehlenswert.
4. Februar 2010 um 16:00 Uhr
Die 4-Stunden-Woche von Timothy Ferriss
diese Buch gehört zu den absoluten Bestzellern
Preis- Leistungsverhältnis ist sehr gut
die Lieferung erfolgte promt und sehr schnell
bin sehr zufrieden und würde hier wieder kaufen
17. Februar 2010 um 19:17 Uhr
Neue Gedankenansätze
Einige, für mich neue Gedankenansätze, sehr interessant und unterhaltsam dargestellt. Ob diese von jedem Leser umgesetzt werden, darf bezweifelt werden, es kann aber die Effizienz der Arbeit erheblich erhöhen, die Tips umzusetzen.
9. März 2010 um 06:17 Uhr
Mängelexemplar
Buch war als Mängelexemplar markiert, ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es auch als solches angeboten war. Qualität war aber als Mängelexemplar zufriedenstellend.
24. März 2010 um 08:00 Uhr
Gutes Versprechen, wird aber nicht eingehalten
Eine 4-Stunden-Woche - wer wünscht sich das nicht? KLingt wirklich toll, was der Autor da verspricht. Aber beim genauen Lesen zeigt sich natürlich, dass es so einfach eben doch nicht geht … Mein Fazit: gute Verpackung, belangloser Inhalt.
24. März 2010 um 08:00 Uhr
Gutes Versprechen, wird aber nicht eingehalten
Eine 4-Stunden-Woche - wer wünscht sich das nicht? KLingt wirklich toll, was der Autor da verspricht. Aber beim genauen Lesen zeigt sich natürlich, dass es so einfach eben doch nicht geht … Mein Fazit: gute Verpackung, belangloser Inhalt.
24. April 2010 um 20:34 Uhr
Warum nicht - mal was anders sehen
Ferriss schreibt gut und lebendig von seinen Erfahrungen, das macht das Buch authentisch. Er doziert nicht, sondern macht Angebote. Letztlich muss man selber aktiv werden - was dann aber gar nicht so einfach ist, wie es nach der ersten Lektüre zunächst den Anschein hat. Nach Ferriss ist eine “Muse” ein Thema, das man auf Basis eigener Neigungen und Befindlichkeiten zu einem geschäftlichen Erfolg führt. Er zeigt wunderschön auf, wie das gehen kann, wo man Informationen bekommt, in welche Fallen man laufen kann … und, und, und. Der Haken bei der Sache: Er verschweigt, wie schwierig es sein kann, die Muse überhaupt zu identifizieren. Klar. Eine Idee ist schnell gefunden, recherchiert und … gibt’s schon. Oder entfremdet in der Ausführung vom Selbst - denn der Schlüssel zum Erfolg “auf Basis EIGENER Neigungen und Befindlichkeiten” läuft bei aller Planung und Sondierung Gefahr, aus dem Auge zu fallen (”Ja, aber so geht’s nicht, wenn man aber so … wupp’s - weg”)! Und das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört - der Xte T-Shirt Shop ist es jedenfalls nicht. Hier ist harte Arbeit angesagt, wo das Buch nicht hilft/helfen kann. Ist die Klippe aber genommen, geht es auf der Ferriss-Autobahn selbsttragend weiter.
Die deutsche Übersetzung ist gut und läßt die Lebendigkeit eines T.Ferriss spüren. Mehrwert würde noch entstehen, wenn die Hinweise auf besondere Gepflogenheiten im deutschsprachigen Raum erweitert würden. So sollte man nicht vergessen zu erwähnen, ab welcher Stelle ein Gewerbeschein nötig wird und wann das Finanzamt neugierig wird. Ein Shop ist per Mausklick schnell eröffnet - und dann klopft plötzlich Vater Staat an die Tür. Also Vorsicht vor vorschnellem Handeln: Hier ist Nachdenken und Recherche angesagt, da sich hier das Buch ausschweigt. Denn dann ist die vier Stundenwoche schnell vorbei!
Auch das Kapitel über PA (Personal Assistant) könnte auf deutschsprachige Verhältnisse ergänzt werden. So gibt es hierzulande Dienstleister, die komplette Officedienste (Sekretariat bis Büro) für kleines Geld anbieten, realisiert über entsprechend spezialisierte Call Center - mit verblüffender Wirkung: Hier ruft man vom Eindruck her wirklich in einem Sekretariat an … etc.
Rundum kann man das Buch sehr empfehlen, wenn man in seinem Leben etwas “anders” machen möchte. Allerdings sollte man den eigenen Rausch bewußt wahrnehmen und kritische Fragen stellen. Dann ist das Buch eine echte Bereicherung!
30. April 2010 um 01:00 Uhr
WOW, einfach klasse!
Auf meinem Ranking der gelesenen Bücher Platz 1 in Sachen How-To-Gesunde-Einstellung-zum-Job-und-Leben… In Sachen Selbstmanagement und Motivation für die eigenen Ziele kann sich der Leser hier ordentlich inspirieren lassen! Lesen und mal für sich selbst analysieren… es lohnt sich, aber richtig!
10. Mai 2010 um 21:51 Uhr
Umdenken und handeln
Eine gute Anleitung gibt uns Tim Ferris mit auf den Weg, um nicht länger Sklave dieser Konsumgesellschaft zu sein. Wie wir den eigenen Weg finden und frei werden, das erklärt dieses Buch in verständlichen Worten. Volle Punktzahl.
27. Mai 2010 um 18:17 Uhr
Nicht ganz realistisch
Sicher kann man dem Chef einen Telearbeitsplatz vorschlagen und dadurch von zuhause in weniger Zeit mehr Arbeit schaffen. Man sucht sich noch einen Assistent in Indien der 3 Euro pro Std. kostet und arbeitet dann selbst nur noch 4 Std.
Für einige geht das vielleicht, für alle aber noch längst nicht. Deswegen ist dieses Buch kritisch zu betrachten.
27. Mai 2010 um 18:17 Uhr
Nicht ganz realistisch
Sicher kann man dem Chef einen Telearbeitsplatz vorschlagen und dadurch von zuhause in weniger Zeit mehr Arbeit schaffen. Man sucht sich noch einen Assistent in Indien der 3 Euro pro Std. kostet und arbeitet dann selbst nur noch 4 Std.
Für einige geht das vielleicht, für alle aber noch längst nicht. Deswegen ist dieses Buch kritisch zu betrachten.
7. Juni 2010 um 17:00 Uhr
Ein Ausergewöhnliches Buch!
Es gibt Bücher, bei denen bin ich erst einmal sehr skeptisch.
Das betrifft oft Bücher aus dem englischsprachigen Raum, da die Titel dort teilweise doch sehr provozierend gewählt sind. Dies trifft auch auf das Buch zu, welches ich heute vorstellen will: ?Die 4-Stunden Woche? von Timothy Ferriss. Warum ich das Buch trotz einiger Kritikpunkt für sehr empfehlenswert halte, erfahrt ihr im folgenden Artikel.
Im Land der Selbsthilfe-Bücher kommen solche Bücher natürlich gut an. Schließlich verspricht das Buch nicht weniger als ?mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben?. Und wer wünscht sich nicht mehr Geld zu verdienen und dafür weniger zu arbeiten. Doch genau dieser Ansatz machte mir Sorgen, denn normalerweise liest man solche Versprechen vor allem in Spam-Mails und unseriösen Kleinanzeigen.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, musste ich meine Meinung allerdings ändern.
Aber erst einmal zum Inhalt des Buches.
Auf insgesamt rund 340 Seiten schildert Timothy Ferriss seine Lebensgeschichte bzw. seine neuen Lebens-Regeln. Das Buch teilt sich in 4 Hauptkapitel auf, die seiner selbst entwickelten Erfolgsformel DEAL entsprechen.
Diese 4 Kapitel sind:
1. D wie Definition
Hier geht der Autor erstmal darauf ein, warum man in den gesellschaftlichen Ansichten/Conventionen gefangen ist, warum man Angst vor Veränderungen hat usw.
Es handelt sich um die Bestandsaufnahme der eigenen Situation.
2. E wie Eliminieren
Ein wichtiges Element, um weniger arbeiten zu müssen, ist die Eliminierung von allem, was nicht sein muss. Man macht so viele Dinge die zeitaufwändig sind, aber nicht so viel bringen. Stichwort: 80/20 Prinzip.
3. A wie Automation
Hier geht es darum, wie man Arbeiten outsourced (auch im privaten Bereich) und Einkommensquellen aufbaut, die fast von alleine funktionieren.
4. L wie Liberation (Befreiung)
Hier geht es nun darum die frei gewordene Zeit und das eigene Geld dafür einzusetzen, das zu machen was man will. Heute! Also nicht erst wenn man Rentner …
14. Juni 2010 um 03:34 Uhr
Motivation pur!
Habe das Buch als Hörbuch von einem Freund geliehen und war so begeistert, dass ich es mir noch einmal selber als Buch gekauft habe.
Fünf Sterne - nur zu empfehlen!
14. Juni 2010 um 03:34 Uhr
Alles Lüge?
Da ich in Berlin lebe, konnte ich die Angaben des Autors, die er über Berlin macht, überprüfen. So billig ist es hier nicht und wars auch nie. Mir geht auch seine Selbstbeweihräucherung gewaltig auf den Keks. Ein paar nette Ansätze sind aber da. Ich habe für meinen Bürorechner endlich eine remote Desktop Verbindung eingerichtet UND ich nutze sie auch. Was er über einen Angestellten von HP schreibt glaubt jeder, der mal versucht hat mit der Buchhaltung vo HP Kontakt aufzunehmen Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr LebenVielleicht sollte ich auch mal so ein Buch wie Mr. Ferris schreiben und mich dann zum “Kultautor” hochloben lassen. Ich bezweifle, das der Mann alles was er schreibt so erlebt hat. Vielleicht ist es seine “gefühlte Wahrheit”. Vielleicht ist Mr. Ferris auch nur ein Phantom…
8. Juli 2010 um 00:00 Uhr
Visionär und motivierend
Tim Ferriss gibt in seinem Buch viele gute Tipps, wie man sich das (Arbeits-) Leben einfacher machen kann und wie man sein Leben automatisiert und nicht mehr viel zu tun braucht, außer das Geld auszugeben, das ganz automatisch verdient wird. Dieser Ansatz ist gut und funktioniert sicherlich in einigen Fällen. Allerdings wird im Schritt “L” (Liberation), also die Befreiung vom ortsgebundenen Arbeitsplatz, immer davon ausgegangen, das man Wissensarbeiter ist, der an sich von überall aus arbeiten kann. Personen, die für ihre Arbeit tatsächlich auf Maschinen und andere Elementarfaktoren angewiesen sind, die sie nicht mitnehmen können, werden bei seiner Methode nicht viel Erfolg haben. Auch seine Methode Meetings abzuschaffen bzw. auf ein Minimum zu begrenzen ist an sich eine gute Idee, jedoch oftmals schwer umsetzbar, wenn man nicht in der richtigen Position im Unternehmen ist.
Nichtsdestotrotz ein sehr unterhaltsam geschriebenes, inspirierendes Buch, welches viele Tipps für ein finanziell erfolgreicheres Leben bei gleichzeitig weniger Arbeitsaufwand gibt. Aus meiner Sicht empfehlenswert, wobei nicht alles all zu ernst genommen werden darf, was Tim schreibt.