Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Bad Boy Uli)

Hier kaufen und weitere Informationen…

Schlagworte:

13 Kommentare zu „Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus (Bad Boy Uli)“

  1. Gerardo sagt:

    Wertvoll, obwohl sicher kein Kracher…
    …das Buch ist kurz, die 220 Seiten sind so groß bedruckt, dass man das Teil an einem Tag durch hat.

    Auch inhaltlich sticht es sicher nicht aus den sonst erhältlichen Büchern zu dem Thema hervor. Es gibt nur sehr wenige Fotos, und diese zeigen keine Gesichter, sondern meistens nur Personen von hinten oder unkenntliche Vermummte. Da habe ich schon deutlich besseres gelesen und gesehen.

    Trotzdem halte ich das Buch für wichtig, denn die Aussage, die “Bad Boy Uli” macht, ist eigentlich das Wichtigste: die Hells Angels und Bandidos und wie diese Typen sich sonst noch nennen, sind halt keine coole Motorradgang mehr. Sie sind das Organisierte Verbrechen, das sich immer weiter ausbreitet. Von daher hat das Buch einen besonderen Stellenwert in der heutigen Zeit.

    Sicher, Hells Angels und Co sind zur Zeit ein Modethema. Durch dieses Buch erfährt man das wahre Gesicht dieser Typen. Das muss man “Bad Boy Uli” zugestehen: er klärt auf - und ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl, dass er unglaubwürdig sei.

  2. Ulrich sagt:

    ein ein buch über die deutschen hells angels- wenn es interessiert, absolute kaufempfehlung!
    also ich bin mit dem thema nicht vetraut, aber ich hatte eine ahnung. es stimmt also haargenau, eine kriminelle vereinigung, kaum ein MC.

    falscher engel hab ich nach ein paar seiten entnervt weggelegt, kaum lesbar und gähnend langweilig. dieses hab ich in einem zug durchgelesen, ich finde es kurzweilig und informativ.

    gut,was kann man schon über ein rockerleben erwarten? ausser drogen, gewalt, sex und waffen? aber man erfährt noch wissenswerte details. den stil find ich gar nicht schlecht, ich hab schon versucht schlimmer bücher zu lesen. Falscher Engel z..B.

    wenns interessiert, absolute kaufempfehlung!

  3. Pius sagt:

    Meine Meinung zum Buch “Höllenritt”
    Wenn jemand in jungen Jahren schon ziemlich brutal und kriminell handelt, dann findet er auch irgendwann den passenden Umgang und die “richtigen” Leute. Wenn jemand aussteigt weil er plötzlich ein Gewissen bekommt, ok. Aber so hört sich das an als wolle der Verfasser nur möglichst viele Leute mit “reinreiten”. Wenn er schon nicht mehr “mitspielen” darf dann haben die anderen halt auch Pech gehabt und wenn die einen rausschmeissen dann ist man beleidigt.

    Es gibt bestimmt interessante Bücher zu diesem Thema, aber ich finde dieses gehört nicht dazu!

  4. Malva sagt:

    Meine Meinung zum Buch “Höllenritt”
    Wenn jemand in jungen Jahren schon ziemlich brutal und kriminell handelt, dann findet er auch irgendwann den passenden Umgang und die “richtigen” Leute. Wenn jemand aussteigt weil er plötzlich ein Gewissen bekommt, ok. Aber so hört sich das an als wolle der Verfasser nur möglichst viele Leute mit “reinreiten”. Wenn er schon nicht mehr “mitspielen” darf dann haben die anderen halt auch Pech gehabt und wenn die einen rausschmeissen dann ist man beleidigt.

    Es gibt bestimmt interessante Bücher zu diesem Thema, aber ich finde dieses gehört nicht dazu!

  5. Berit sagt:

    Bad Boy, Bad Book
    Ein langweiliges Buch, dessen Inhalt nicht mehr über das Rockerleben verrät, als es bereits der Klappentext tut. Stilistisch jedoch, erfüllt es die Erwartungen. Wenn ein Ex-Zuhälter mit einer Elektriker-Ausbildung seine Biographie schreibt, so wird nicht nur Nutten und aufmüpfigen Freiern Gewalt angetan, sondern auch dem Leser. Die Grundschulschreibe ist geradezu enervierend arm an Bildern oder jeglicher Raffinesse und raubt das letzte bisschen Spaß am vermeintlichen Enthüllungsknaller.

  6. Sheyla sagt:

    Bad Boy, Bad Book
    Ein langweiliges Buch, dessen Inhalt nicht mehr über das Rockerleben verrät, als es bereits der Klappentext tut. Stilistisch jedoch, erfüllt es die Erwartungen. Wenn ein Ex-Zuhälter mit einer Elektriker-Ausbildung seine Biographie schreibt, so wird nicht nur Nutten und aufmüpfigen Freiern Gewalt angetan, sondern auch dem Leser. Die Grundschulschreibe ist geradezu enervierend arm an Bildern oder jeglicher Raffinesse und raubt das letzte bisschen Spaß am vermeintlichen Enthüllungsknaller.

  7. Manuel sagt:

    unterhaltsam und kurzweilig
    … ist dieses Buch. Die ca. 220 Seiten kann man locker an einem Nachmittag lesen.

    Hier ist nun ein weitere Buch das sich mit dem Thema Hells Angels auseinandersetzt. Der Autor war nachweislich Vize-Präsident des Charters in Kassel.

    Aus meiner Sicht handelt es sich bei diesem Buch um eine Abrechnung mit seinen ehemaligen Brüdern die ihn rausgeworfen haben. Der Grund für den Rauswurf kann im Buch nachgelesen werden.

    Mir hat gut gefallen, dass der Autor sein eigenes Verhalten und seine kriminelle Karriere nicht beschönigt. Persönlich fehlt mir die Reue des Autor, nun gut, sie ist nicht vorhanden und auch dies lässt schon tief blicken.

    Des Weiteren nervt auch die Selbstdarstellung als harter Kerl und das Ewige “die Bullen sind zu doof”.

    Leider werden in diesem Buch nur Andeutungen bzgl. Personen und Handlungsweisen der deutschen HA Szene gemacht. Hier hatte der Verlag wohl das letzte Wort. Zu Beginn des Buches wird der Grund genannt, man wollte juristische Schritte gegen das Buch vermeiden.

    Die Sprach ist schlicht und direkt, sie passt sehr gut zum Buch.

    Fazit:

    Viel Neues gibt es nicht ( für Leute die mit dem Thema vetraut sind ), doch da es das erste deutsche Buch seiner Art ist und zumindest einige Insider Informationen Preis gegeben werden, bekommt es von mir drei Sterne.

    Zum Abschluss:

    Aus meiner Sicht ist Höllenritt deutlich besser als Flascher Engel.

  8. Philomele sagt:

    unterhaltsam und kurzweilig
    … ist dieses Buch. Die ca. 220 Seiten kann man locker an einem Nachmittag lesen.

    Hier ist nun ein weitere Buch das sich mit dem Thema Hells Angels auseinandersetzt. Der Autor war nachweislich Vize-Präsident des Charters in Kassel.

    Aus meiner Sicht handelt es sich bei diesem Buch um eine Abrechnung mit seinen ehemaligen Brüdern die ihn rausgeworfen haben. Der Grund für den Rauswurf kann im Buch nachgelesen werden.

    Mir hat gut gefallen, dass der Autor sein eigenes Verhalten und seine kriminelle Karriere nicht beschönigt. Persönlich fehlt mir die Reue des Autor, nun gut, sie ist nicht vorhanden und auch dies lässt schon tief blicken.

    Des Weiteren nervt auch die Selbstdarstellung als harter Kerl und das Ewige “die Bullen sind zu doof”.

    Leider werden in diesem Buch nur Andeutungen bzgl. Personen und Handlungsweisen der deutschen HA Szene gemacht. Hier hatte der Verlag wohl das letzte Wort. Zu Beginn des Buches wird der Grund genannt, man wollte juristische Schritte gegen das Buch vermeiden.

    Die Sprach ist schlicht und direkt, sie passt sehr gut zum Buch.

    Fazit:

    Viel Neues gibt es nicht ( für Leute die mit dem Thema vetraut sind ), doch da es das erste deutsche Buch seiner Art ist und zumindest einige Insider Informationen Preis gegeben werden, bekommt es von mir drei Sterne.

    Zum Abschluss:

    Aus meiner Sicht ist Höllenritt deutlich besser als Flascher Engel.

  9. Aggy sagt:

    Outlaw-Biker-Romanze von Waffen, Drogen, schweren Jungs und leichten Mädels!
    Wer im bürgerlichen Leben scheitert und auch in diversen Subkulturen übt sich neuerdings darin langweilige Lebensbeichten abzulegen, was derzeit in Mode zu sein scheint!

    Offenbar ist es dem “Normalo” doch hin und wieder ein paar ?uro wert um mal an der angeblichen großen Freiheit zu schnuppern.

    So manches Gutmenschlein träumt wohl davon mal ein Bad Boy zu sein mit Geld, Mädchen und sonstigen Klischees und als muskelbepacktes tätowiertes Raubtier mit einer dröhnenden Harley Deutschmichel und Otto dem Normalverbraucher das Fürchten zu lehren!

    Hier werden wieder alle Vorurteile gefüttert, jegliches Mitglied von 1%er-Motorradclubs ist hochkriminell psychopathisch veranlagt mit der Statur und der Reizschwelle eines brünftigen Gorillas!

    Biker die nach Schichtende lediglich ihre Freizeit anders verbringen als ihre Kollegen wären auch wenig Auflagenträchtig und viel zu langweilig, es leben die Manipulations- und Verdummungsmedien.

    Klar ist dass solche 1%er-Grupierungen keine volksbeglückenden Vereinsheimer, nach Vorbild des örtlichen Brauchtumspflegevereins sind, sondern Bruderschaften die nach ihren eigenen Regeln leben und dabei nicht unbedingt unsere Gesetzbücher berücksichtigen.

    Klar ist auch dass die bösen Jungs zu dieser Szene dazugehören wie diese als Teil unsere Gesellschaft.

    Aus dieser Szene auszusteigen ist a) absolut legitim aber b) nicht unbedingt problemlos, je nachdem welche Stellung man in solchen Organisationen begleitete.

    Wohl dem der a mit b in Einklang bringt und sich künftig dazu entschließt sein Leben außerhalb diese Parallelwelt zu führen, dazu gehört Mut.

    Dies ist durchaus still und leise möglich wie es tausende von Beispielen zeigen, diese Leute müssen auch nicht mit einer großkalibrigen Waffe unterm Kopfkissen schlafen, wie es minderwertige B-Movies und diverse drittklassige (Auto)Biographien uns eindummen wollen.

    Sollte man natürlich das Gesetz der Verschwiegeheit brechen und meinen, aus kommerziellen oder anderen Gründen, seine ehemaligen Brüder und internas des MC`s, an Medien und/oder Strafverfolgungsbehörden preiszugeben, hat man ab dato ein adrenalinhaltiges Leben.

    Abschwörer die meinen noch ein paar Andere mitreissen zu müssen, sollten sich darüber nicht wundern!

    “Mancher Einfältige in prächtigem Gewande gälte mehr, wenn er schwiege, denn, mit Schweigen sich niemand verrät!” (Quelle unbekannt)

  10. Armin sagt:

    Interessant
    Das Buch ist super spannend und es wird sehr schwer sein davon loszukommen. Jedoch schlage ich jedem der dieses Buch lesen will, erst mal mit dem Buch von Sonny Barger anzufangen, ansonsten bekommt man schnell eine negative Meinung über die Hells Angels, obwohl beim näheren Betrachten diese Typen tatsächlich noch an etwas glauben und wissen was Grundwerte wie Ehre und Bruderschaft ist.

  11. Denise sagt:

    Spannender Höllenritt eines Höllenengels

    Gleich vorweg: Beeindruckt hat mich die Fähigkeit des Buchs, mich direkt in die Handlung einzuwickeln und auf (fast) jeder der rund 200 Seiten zu fesseln. Keine Langatmigkeiten und Wortschnörkelei stören den Lesefluss. Man hat dieses Buch schon fast zu schnell durch.

    Klar gibt es Leute, die dem Buch vorwerfen, es sei ein “klassisches Aussteigerbuch”, weil es eben das Buch eines Aussteigers ist. Aber klassisch und damit gar gängig langweilig und mit allbekannten Themen ist es eben nicht. Auf diesen Seiten geht es schon ziemlich hart zur Sache. Es wundert kein Stück, dass der ehemalige Höllenengel (der den Intrigen seiner ehemaligen Höllenbrüder zum Opfer fiel und aus dem Club gedrängt wurde) richtig abrechnet. Die Entwicklung des eigenen Lebens in den zwielichtigen Milieus dieser Welt bis hin zum Eintritt bei den Hells Angels wirkt glaubhaft. Besonders interessant werden aber die Enthüllungen aus dem Innenleben der Höllenbrüdergemeinschaft. Dass dabei auch Klischees über Brüderschaften bedient werden, mag man behaupten können. Dass solche Klischees aber gerade auch Teil der Parallelwelt der Hells Angels sind, wird man in Rechnung stellen müssen. Der Spannung des Buchs tut dies desshalb keinen Abbruch, weil vieles eben letztlich doch überraschend neue Blicke auf die Subkultur wirft, die eben aus mehr besteht als aus einer Rockerbande in Lederkluft. Aus der Insiderperspektive wird alles nachvollziehbar und authentisch erzählt. Besonders die wohl inzwischen mafiöse Struktur der Bande und ihr Ziel der Bereicherung, hinter dem der ideologische Überbau eher zurückbleibt, wird nachvollziehbar beschrieben.

    Ob bei der Wahrheitsdarstellung auch die ein oder andere kleine oder große Prise Dichtung dabei ist, kann ich ebensowenig beurteilen. Was ich weiß: Die Geschichte ist und bleibt spannend. Mit der moralischen Keule zu kommen und fragen zu wollen, ob der Ex-Höllenmann denn auch so redselig wäre, wenn er nicht von seinen Kumpels aus dem Club ‘gedisst’ worden wäre, ist meine Sache nicht. Mich interessiert mehr der Inhalt des Buchs, als die Gründe für sein Zustandekommen und die Wertevorstellung des Bad Boys Uli. Natürlich ist ihm die wahre Einsicht zu wünschen, dass er froh sein kann, der Hölle entronnen zu sein - und dass er bereut! Ob dieser Wunsch jedoch je erfüllt werden wird, muss wohl keinen Leser wirklich persönlich angehen. Verständlich finde ich die vielen Wertungen des Bad Boys. Er nutzt dieses Buch ganz augenfällig, um seinem Ärger mal richtig Luft zu machen. Wohl kein Wunder, wenn man noch immer unter den Folgen der Vergangenheit zu leiden hat.

    Wie gesagt: Ein interessanter bis heißer Einblick in eine verdammte Hölle mit gefallenen Engeln, denen man wohl lieber nur in diesem Buch begegnen möchte! Ganz klar ein spannendes und glatt durchlesbares Enthüllungs-Buch mit packender Story und Aufklärungskraft. Im besten Sinne interessant und informativ. In einem guten Rutsch durchlesbar. Wohl kaum jemand wird behaupten können, Bad Boy Ulis Geschichte stehe hinter einem spannenden Film zurück.

  12. Agathe sagt:

    Liest sich flüssig!
    Bin grad dabei das Buch zu lesen und muß sagen, dass es echt unterhaltsam ist & sich sehr flüssig liest.

    Allerding handelt es sich um ein Buch, dass man in kürzester Zeit durch hat.

    Nix für nen 2 Wochen Strandurlaub :-)

  13. Idona sagt:

    Eine gute Ergänzung nach dem Buch Falscher Engel
    Ich hatte mich vorher schon mit dem Thema beschäftigt, und vor diesem Buch hatte ich Falscher Engel gelesen. Nach der Aufarbeitung durch den Amerikaner über das Thema in Amerika ist dies eine sehr schöne Ergänzung aus deutscher Sicht. In der Reihenfolge würde ich es empfehlen.

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.