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9 Kommentare zu „Star Wars Wächter der Macht 4: Exil (Aaron Allston)“
Sequels wie Prequels - Galaktischer Bürgerkrieg die Zweite Es ist der nunmehr vierte Wächter der Macht; und noch immer ist kein offener Krieg zwischen der Galaktischen Allianz und dem nach Unabhängigkeit strebenden Corellia ausgebrochen. Nach dem fehlgeschlagenen Putschversuch auf Hapes versuchen sich beide Seiten neu zu orientieren; und während die GA und der Jedi-Rat über seine Ernennung zum Meister diskutieren, unternimmt Jacen Solo, geheimer Sith-Schüler Lumiyas, immer weitere Schritte auf seinem Weg zu einem dunklen Schicksal, das dem seines Großvaters, Anakin Skywalker, in sehr vielen Belangen gleicht. Er beschleißt seinen Schüler Ben Skywalker auf eine gefährliche Probe zu stellen, während Lumiya hinter den Kulissen die Fäden zieht. Auch dieser vierte Band der neunteiligen Reihe verleit ihr keinen rechten Schwung, denn in vielen Bereichen misslingt die Anknüpfung an den großartigen ersten Band - das Buch ist nicht schlecht, aber von Aaron Allston hätte ich bedeutend mehr erwartet.
Die geradezu unheimlichen, teilweise ziemlich konstruiert wirkenden Parallelen zu den Klonkriegen nehmen immer mehr überhand - die Unabhängigkeitsbewegung unter der Führung Corellias nennt sich jetzt ebenfalls Konföderation - und Jacen Solos Fall entpuppt sich mehr und mehr als größte Schwäche der Reihe. Was in “Intrigen” wie ein langsamer und tragischer Fall eines einstigen Helden begann, wird nunmehr zu einem zähen Schauspiel in dem wir zwar die “bösen” Taten des Antihelden sehen, aber nicht seine Motive, in dem wir zwar andauernd von einem großen Opfer hören, aber nun schon seit drei Bänden auf selbiges warten.
Stilistisch ist “Exil” ein typischer Allston; flüssig zu lesen, mit hohem Erzähltempo und jeder Menge gut platzierter Action - was auch der Umstand ist, wesewegen das Buch trotzdem zu empfehlen ist. Der Autor der Enemy-Lines-Doulogie (”Das Erbe der Jedi-Ritter” 11 und 12) und der legendären “X-Wing”-Reihe erzählt hier eine einigermaßen spannende, aber nicht unbedingt zum Fingernagelkauen anregende Geschichte, die Tiefgang vermissen lässt und nur selten mit dem von ihm gewohnten lockerleichten Humor glänzen kann - erfreuliche Ausnahmen wie “taras chi” natürlich ausgenommen -, der ein wenig die Dynamik fehlt und die mit eher zweckdienlichen als brillanten Dialogen aufwartet. Das Gros der Charaktere ist gut getroffen, wenngleich sich die finstere Grundstimmung auch auf sie auswirkt, und einige wie Ben werden glücklicherweise (endlich) weiterentwickelt. Ganz im Gegensatz zur Erbe-Reihe wirkt diese Ansammlung von Büchern aber irgendwie nicht stimmig, hat man doch teilweise das Gefühl, die Autoren wären zu eitel um übermäßigen Bezug auf ihre Vorgänger zu nehmen, so sehr verfangen sie sich in ihren eigenen Themen.
Fazit:
Nach allstonschen Maßstäben ein nicht eben begeisternder etwas verkrampft wirkender, aber dennoch relativ spannender und actionreicher vierter Band, der die Reihe wiederum nicht so richtig in Schwung bringen kann. Trotzdem drei gute Sterne für “Exil”.
Es wird dunkel! Vierter Teil der “Wächter der Macht” Reihe.
Wieder wechselt der Autor, und die Handlungsstränge aus Teil 3 werden nicht ganz weiter geführt. Allerdings ist das Buch spannender und packender als der dritte Teil.
Nur Jacens Werdegang zum nächsten Sithlord wirkt an einigen Stellen etwas arg naiv.
Ansonsten ein gutes Buch das den mit der “Erbe der Jedi” Reihe angefangen Wandel weiterführt.
Déjà-vu Nach den Vorfällen der letzten Wochen und Monate treten Staatschef Cal Omas und die Oberbefehlshaberin des Militärs Cha Niathal mit einer heiklen Bitte an Großmeister Luke Skywalker heran, Neo-Colonel Jacen Solo sollte in den Rang eines Jedi-Meisters erhoben werden. Doch der Jedi-Orden unter Lukes Führung will sich nicht als politisches Instrument missbrauchen lassen, auch weil man sich seit der Gründung der Galaktischen Allianz immer mehr aus der Politik zurückzuziehen und auf die Ideale des alten Ordens zu besinnen versucht. Zudem ist Jacen aufgrund des engen Verhältnisses zu Ben ein gewisser Sorgenbringer für Luke und Mara, die jedoch noch nicht wissen wie weit ihr Neffe bereits auf der dunklen Seite steht. Kritik an seinen Handlungen als Kommandeur der Garde der Galaktischen Allianz muss zunächst genügen.
Anderenorts drängt Lumiya ihren “Schüler” Jacen dazu den nächsten Schritt auf dem Weg der Sith zu wagen und obgleich ihrer Zweifel Ben Skywalker auf seine Qualitäten als Sith zu prüfen. Unter dem Deckmantel einer geheimen Operation soll der Jungoffizier nach Almania reisen, wo er das sagenunwobene Amulett von Kalaria bergen soll, ehe es Feinden der Allianz in die Hände fällt. Zugleich erhalten die Skywalkers Besuch von Jag Fel, der immer noch auf der Jagd nach Alema Rar ist. Sich der Bedrohung durch Alema bewusst erklärt Luke Jags Kreuzzug kurzerhand zu einer Angelegenheit des Jedi-Ordens und stellt ihm Jaina und Zekk zur Seite. An Bord der Errant Venture finden sich schließlich eine Reihe alter Bekannter um Han Solo, Wedge Antilles und Lando Calrissian wieder ein. Zusammen mit Booster Terrik beschließen die Solos, Horns, Wege und Lando wieder nach Corellia aufzubrechen, um Informationen zu sammeln und möglicherweise herauszufinden, wer die Drahtzieher hinter der Auslösung des Bürgerkriegs sind.
Da sich mit Commenor und Bothawui bereits zwei weitere Welten Corellias Widerstand gegen die Galaktische Allianz anzuschließen drohen, beschließt man seitens der Separatisten nun offizielle eine Konföderation ins Leben zu rufen…
Er liebt eine Politikerin, er will seine engere Familie um jeden Preis beschützen und ist dazu sogar bereit den Weg der Sith zu beschreiten oder gar seine weitere (Jedi-)Familie zu opfern - Nein, er ist nicht Anakin Skywalker, sondern sein Enkel. Spätestens mit der Gründung einer neuen “Konföderation” durch die vormals nur corellianischen Separatisten sind die Parallelen zwischen der Entwicklung Jacen Solos und seines Großvaters unübersehbar. Albträume werden wahr, wie für Leia die schon kurz nach der Erkenntnis dass Darth Vader ihr Vater war und bis zur Hochzeit mit Han Solo die Befürchtung hegte, dass eines Tages ein dunkler Erbe aus ihrer Blutlinie hervortreten könnte. Doch so grandios Allston diesen Plot in “Intrigen” zu entwickeln begann, in “Exil” haben Karen Traviss und Troy Denning bereits zuviel mit ihren eigenen Handlungslinien herumgespielt, um von einen geeigneten Anknüpfungspunkt übrig zu lassen. Exil hängt daher ein wenig in der Luft, einerseits weil die geeignete Vorarbeit und Einleitung durch die zwei anderen Autoren fehlt, andererseits weil erst jetzt wieder manche Entwicklungen aus Intrigen zum Tragen kommen, die in der Zwischenzeit ziemlich brach gelegen sind obwohl sie weiterentwickelt hätten werden sollen.
Jacen selbst der als jemand mit seinem breiteren Verständnis der Macht den fähigsten Meistern des neuen Jedi-Ordens überlegen sein sollte, tappt wundersamerweise ohne viel zu überlegen in die Dunkelheit und beschwört beim Lesen das Deja vu einer Reinkarnation Darth Vaders. Anders als Vader braucht Jacen kein manipulatives Genie wie Palpatine, sondern scheint naiv genug sich selbst durch eine drittklassige Möchtegern-Sith wie Lumiya verführen zu lassen. Das Problem das hierbei zum Tragen kommt ist der schon deutliche Mangel an einer ausreichenden Charakterzeichnung, die Allston in “Intrigen” noch gut umzusetzen vermochte, dann jedoch von Traviss und Denning kaum aufgegriffen wurde. Das Ergebnis ist eine ziemlich eindimensionale Lumiya und ein Verführungs-Plot dem es hinten und vorne an der notwendigen Tiefe und Glaubwürdigkeit fehlt. Umso peinlicher wirken deshalb auch die überdeutlichen Parallelen zu den Klonkriegen, wenn Jacen als Held der Republik bzw. Allianz in einen Krieg ziehen muss, der von einer Sith (deren Fähigkeiten zu derartiger Manipulation bisher stark varriierend von unfähig bis genial dargestellt wurden) einzig und allein zum Zweck inszeniert wurde, wieder einen Sith zum Herrscher über die Galaxis zu machen. Eine klare Schwäche der Reihe bisher und auch von Allstons Exil ist es diese Entwicklungen endlich auf einen Punkt zu bringen und eine gleich bleibende Konsistenz zu geben. Anders gesagt, es ist seit Band 1 soviel passiert und niemand hat sich die Mühe gemacht es übergreifend zu erklären.
Einen positiven Aspekt kann ich dem Klonkriegs-Deja vu jedoch abringen, die Entwicklungen von damals werden in der Spiegelung der Wiederholung deutlicher. So formiert sich im Jedi-Orden eine Art Rebellion gegen den Aufstieg der dunklen Seite, den Krieg und die Politik Jacens, denn man ist durch Lukes Vision vor kommendem Unheil gewarnt. Noch weiß der Großmeister zwar nicht dass Jacen sich zu einem Sith entwickelt, doch seine Zweifel und die Angst er könnte seinen Sohn auf die schiefe Bahn geraten lassen, zwingen ihn Jacens Absichten zu misstrauen. Ungeachtetdessen ist der neue Orden über ein Jahrzehnt nach dem Ende der Yuuzhan Vong Invasion und Jahre nach der Killik-Krise wieder ziemlich konservativ und seinem durch Vader zerschlagenen Vorgänger ähnlicher geworden. Aber auch diese Entwicklung wird trotz der Versprechen von “Intrigen” nicht weiter ausgebaut, genauso wie die Frage um die Bedeutung Anakin Skywalkers als Auserwählten, dessen Rolle nun gänzlich ad absurdum geführt wird.
Viel interessanter als Klonkriegs-Analogien zu bemühen, wäre gewesen, wenn Jacen seinen eigenen Weg auf die dunkle Seite hätte finden müssen, gerade weil er ein derart erweitertes Verständnis der Macht erreicht hat, dass seine tölpelhaften Schritte in Richtung Dunkelheit so wirken als würde er an Selbstverleugnung leiden oder schlichtweg nicht mehr ganz er selbst sein. Ähnlich unglaubwürdig wirken die Kriegsbemühungen von Separatisten und Allianz, denen es oft genug an Rechtfertigungen und Gründen fehlt, womit man sich wohl schon zu sehr in die Realität verirrt hat. Wächter der Macht hätte großes Potential gehabt zu zeigen wie eine durch den Yuuzhan Vong Krieg geeinete Galaxis, in der Lukes Jedi für kurze Zeit ein Bündnis mit ihren Konterparts der dunklen Seite eingingen und Imperiale Seite an Seite mit einstigen Rebellen, Hutts und Schmugglern kämpften nach dem Sieg wieder zerbricht. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass man das Ruder nach diesem Band und damit der höchst wahrscheinlichen Transformation Jacen Solos zu einem dunklen Lord der Sith noch herumreißen oder zumindest anderweitig Spannung aufbauen kann.
Trotzdem, die Darstellung Ben Skywalkers ist wirklich gelungen und es ist erfreulich des ersten der neuen Jedi endlich in Aktion erleben zu dürfen. Wie schon in “Intrigen”, dem bisher mit Abstand besten Band der Reihe, schafft es Allston dem Konzept von Wächter der Macht Leben einzuhauchen und durch Ben endlich die neue Generation zum Zug kommen zu lassen. Er vereint die Einflüsse des erweiterten Universums und führt uns in weit weit entferntes Universum, welches nicht neu geschaffen wurde, sondern sich weiterentwickelt hat und in dem nun der schon in Erbe der Jedi-Ritter und Dunkles Nest eingeführte Generationswechsel anstehen dürfte. Ebenso interessant ist die retrospektive Darstellung der Klonkriege und des Falls der alten Republik, die Allston nun deutlicher als in “Intrigen” wagt. Weniger weil dadurch die Gegenwart von Wächter interessanter wird, denn im Gegenteil, das Déjà-vu hat einen negativen Beigeschmack, sondern weil die vergangene Ära von Anakin Skywalkers Fall dadurch in manchen Aspekten verständlicher erscheint. Und nicht zu vergessen unter Allstons Feder kehren einige der kultigen Helden vergangener X-Wing-Tage auf die Bühne zurück, typischer Allston-Humor inklusive.
Fazit:
Leider keines der besten Bücher Aaron Allstons, doch immer noch einer der besseren Bände von Wächter der Macht.
Starke Star Wars Weiterentwicklung Teil 4 Der vierte Roman der neuen Reihe glänzt wieder durch viele Handlungsstränge.
Was mir persönlich hier fehlte, ist die Weiterentwicklung aus Band 2 um Boba Fett. Hier hätte ich mir gewünscht, dass er nochmal Erwähnung findet, denn sein Auftauchen in Band 3 erfolgte nicht erneut.
Dennoch glänzt dieser Roman durch klare Handlungen und erstaunliche Entwicklungen.
Als Fan der ersten Stunde möchte ich hier nicht die ganze Geschichte schreiben, denn ich sehe einen Kommentar eher als Hilfestellung an, ob man sich dieses Band kauft oder nicht.
Allerdings - wer die Bände 1-3 schon hat, kommt nicht an diesem Band vorbei.
Persönlich stört mich die scheinbare ‘Uneinsichtigkeit’ von Großmeister Luke Skywalker. Ich glaube, dass er nicht wirklich so ‘blind’ sein kann, dass sich die Geschichte der Republik wiederholt. Denn Bürokratie und aufbäumende Systeme etc. kennen wir doch schon aus Episode 1 und auch er müsste erkennen, dass eine Zentralregierung auch entsprechende Gefahren mit sich bringt. Ich bin gespannt, ob er seinen Neffen womöglich doch unterstützt. DAS wäre eine Wendung!
Sei es drum.
Art und Weise wie sich sein Neffe, Jacen, und sein eigener Sohn Ben hier entwickeln sind hervorragend gearbeitet. Bisher sind unsere Ur-Chraraktere um Luke, Han und Leia noch glaubwürdig in Aktion. Bedenkt man ihr Alter so erwarte ich mit Spannung wie es weitergeht und ob und wann George Lucas einen der Helden womöglich sterben lässt!
Ich empfehle diesen Band 4 unbedingt zu kaufen und die Reihe weiter zu vervollständigen.
Störend empfinde ich, dass es meines Erachtens zu viele lose Fäden gibt, die schon einige Vorschreiber bei Band 2 und 3 bemerkt haben. Daher nur 4 von 5 Sternen.
Wer ist Aaron Allston? Nach den hervorragenden Bänden 2 und 3 habe ich ein Feuerwerk der Schreibkunst erwartet. Allerdings musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass das einzige, was Aaron Allston offensichtlich von SW bereits kannte, der erste Film (EP IV) darstellt und sich danach wohl eine Wissenslücke ergibt. Die Handlungen sind allentfalls als “banal” zu bezeichnen, die Hauptpersonen haben offensichtlich jede vorherige Fähigkeit verloren, die Macht wird als “Jedi-Magie” bezeichnet. Ganz ehrlich, ich dachte lange zeit, dass die Triologie um die Yevethaner das schlechteste war, was ich im SW-Universum gelesen habe, aber dieser Band ist mindestens ebenbürtig. Also, alle SW-Fans, Finger weg!
STAR WARS Dieses Produkt entstammt aus einer Idee, die der Regieseur, Drehbuchautor und Produzenten GEORGE LUCAS im Jahre 1973 hatte. In dieser Zeit entstand bei ihm die Grundfassung für die Weltraumheldensage.
Inzwischen hat der “Wert” dieser Idee die Summe von mehreren Milliarden US-Dollar ueberschritten. STAR WARS hat viele Teile, auch dies hier ist eigentlich ein Stueck aus dieser Idee.
Hier kaempfen GUT (die Jedi Ritter) gegen BOESE (die Maechte des Dunkeln) im Weltall in einer nicht all zu fernen Zukunft. Erfreuen Sie sich an diesem Kampf, an der Idee, dass das Gute immer die Oberhand behalten muss.
17. August 2009 um 11:17 Uhr
Sequels wie Prequels - Galaktischer Bürgerkrieg die Zweite
Es ist der nunmehr vierte Wächter der Macht; und noch immer ist kein offener Krieg zwischen der Galaktischen Allianz und dem nach Unabhängigkeit strebenden Corellia ausgebrochen. Nach dem fehlgeschlagenen Putschversuch auf Hapes versuchen sich beide Seiten neu zu orientieren; und während die GA und der Jedi-Rat über seine Ernennung zum Meister diskutieren, unternimmt Jacen Solo, geheimer Sith-Schüler Lumiyas, immer weitere Schritte auf seinem Weg zu einem dunklen Schicksal, das dem seines Großvaters, Anakin Skywalker, in sehr vielen Belangen gleicht. Er beschleißt seinen Schüler Ben Skywalker auf eine gefährliche Probe zu stellen, während Lumiya hinter den Kulissen die Fäden zieht. Auch dieser vierte Band der neunteiligen Reihe verleit ihr keinen rechten Schwung, denn in vielen Bereichen misslingt die Anknüpfung an den großartigen ersten Band - das Buch ist nicht schlecht, aber von Aaron Allston hätte ich bedeutend mehr erwartet.
Die geradezu unheimlichen, teilweise ziemlich konstruiert wirkenden Parallelen zu den Klonkriegen nehmen immer mehr überhand - die Unabhängigkeitsbewegung unter der Führung Corellias nennt sich jetzt ebenfalls Konföderation - und Jacen Solos Fall entpuppt sich mehr und mehr als größte Schwäche der Reihe. Was in “Intrigen” wie ein langsamer und tragischer Fall eines einstigen Helden begann, wird nunmehr zu einem zähen Schauspiel in dem wir zwar die “bösen” Taten des Antihelden sehen, aber nicht seine Motive, in dem wir zwar andauernd von einem großen Opfer hören, aber nun schon seit drei Bänden auf selbiges warten.
Stilistisch ist “Exil” ein typischer Allston; flüssig zu lesen, mit hohem Erzähltempo und jeder Menge gut platzierter Action - was auch der Umstand ist, wesewegen das Buch trotzdem zu empfehlen ist. Der Autor der Enemy-Lines-Doulogie (”Das Erbe der Jedi-Ritter” 11 und 12) und der legendären “X-Wing”-Reihe erzählt hier eine einigermaßen spannende, aber nicht unbedingt zum Fingernagelkauen anregende Geschichte, die Tiefgang vermissen lässt und nur selten mit dem von ihm gewohnten lockerleichten Humor glänzen kann - erfreuliche Ausnahmen wie “taras chi” natürlich ausgenommen -, der ein wenig die Dynamik fehlt und die mit eher zweckdienlichen als brillanten Dialogen aufwartet. Das Gros der Charaktere ist gut getroffen, wenngleich sich die finstere Grundstimmung auch auf sie auswirkt, und einige wie Ben werden glücklicherweise (endlich) weiterentwickelt. Ganz im Gegensatz zur Erbe-Reihe wirkt diese Ansammlung von Büchern aber irgendwie nicht stimmig, hat man doch teilweise das Gefühl, die Autoren wären zu eitel um übermäßigen Bezug auf ihre Vorgänger zu nehmen, so sehr verfangen sie sich in ihren eigenen Themen.
Fazit:
Nach allstonschen Maßstäben ein nicht eben begeisternder etwas verkrampft wirkender, aber dennoch relativ spannender und actionreicher vierter Band, der die Reihe wiederum nicht so richtig in Schwung bringen kann. Trotzdem drei gute Sterne für “Exil”.
17. August 2009 um 11:17 Uhr
Es wird dunkel!
Vierter Teil der “Wächter der Macht” Reihe.
Wieder wechselt der Autor, und die Handlungsstränge aus Teil 3 werden nicht ganz weiter geführt. Allerdings ist das Buch spannender und packender als der dritte Teil.
Nur Jacens Werdegang zum nächsten Sithlord wirkt an einigen Stellen etwas arg naiv.
Ansonsten ein gutes Buch das den mit der “Erbe der Jedi” Reihe angefangen Wandel weiterführt.
20. August 2009 um 23:34 Uhr
Déjà-vu
Nach den Vorfällen der letzten Wochen und Monate treten Staatschef Cal Omas und die Oberbefehlshaberin des Militärs Cha Niathal mit einer heiklen Bitte an Großmeister Luke Skywalker heran, Neo-Colonel Jacen Solo sollte in den Rang eines Jedi-Meisters erhoben werden. Doch der Jedi-Orden unter Lukes Führung will sich nicht als politisches Instrument missbrauchen lassen, auch weil man sich seit der Gründung der Galaktischen Allianz immer mehr aus der Politik zurückzuziehen und auf die Ideale des alten Ordens zu besinnen versucht. Zudem ist Jacen aufgrund des engen Verhältnisses zu Ben ein gewisser Sorgenbringer für Luke und Mara, die jedoch noch nicht wissen wie weit ihr Neffe bereits auf der dunklen Seite steht. Kritik an seinen Handlungen als Kommandeur der Garde der Galaktischen Allianz muss zunächst genügen.
Anderenorts drängt Lumiya ihren “Schüler” Jacen dazu den nächsten Schritt auf dem Weg der Sith zu wagen und obgleich ihrer Zweifel Ben Skywalker auf seine Qualitäten als Sith zu prüfen. Unter dem Deckmantel einer geheimen Operation soll der Jungoffizier nach Almania reisen, wo er das sagenunwobene Amulett von Kalaria bergen soll, ehe es Feinden der Allianz in die Hände fällt. Zugleich erhalten die Skywalkers Besuch von Jag Fel, der immer noch auf der Jagd nach Alema Rar ist. Sich der Bedrohung durch Alema bewusst erklärt Luke Jags Kreuzzug kurzerhand zu einer Angelegenheit des Jedi-Ordens und stellt ihm Jaina und Zekk zur Seite. An Bord der Errant Venture finden sich schließlich eine Reihe alter Bekannter um Han Solo, Wedge Antilles und Lando Calrissian wieder ein. Zusammen mit Booster Terrik beschließen die Solos, Horns, Wege und Lando wieder nach Corellia aufzubrechen, um Informationen zu sammeln und möglicherweise herauszufinden, wer die Drahtzieher hinter der Auslösung des Bürgerkriegs sind.
Da sich mit Commenor und Bothawui bereits zwei weitere Welten Corellias Widerstand gegen die Galaktische Allianz anzuschließen drohen, beschließt man seitens der Separatisten nun offizielle eine Konföderation ins Leben zu rufen…
Er liebt eine Politikerin, er will seine engere Familie um jeden Preis beschützen und ist dazu sogar bereit den Weg der Sith zu beschreiten oder gar seine weitere (Jedi-)Familie zu opfern - Nein, er ist nicht Anakin Skywalker, sondern sein Enkel. Spätestens mit der Gründung einer neuen “Konföderation” durch die vormals nur corellianischen Separatisten sind die Parallelen zwischen der Entwicklung Jacen Solos und seines Großvaters unübersehbar. Albträume werden wahr, wie für Leia die schon kurz nach der Erkenntnis dass Darth Vader ihr Vater war und bis zur Hochzeit mit Han Solo die Befürchtung hegte, dass eines Tages ein dunkler Erbe aus ihrer Blutlinie hervortreten könnte. Doch so grandios Allston diesen Plot in “Intrigen” zu entwickeln begann, in “Exil” haben Karen Traviss und Troy Denning bereits zuviel mit ihren eigenen Handlungslinien herumgespielt, um von einen geeigneten Anknüpfungspunkt übrig zu lassen. Exil hängt daher ein wenig in der Luft, einerseits weil die geeignete Vorarbeit und Einleitung durch die zwei anderen Autoren fehlt, andererseits weil erst jetzt wieder manche Entwicklungen aus Intrigen zum Tragen kommen, die in der Zwischenzeit ziemlich brach gelegen sind obwohl sie weiterentwickelt hätten werden sollen.
Jacen selbst der als jemand mit seinem breiteren Verständnis der Macht den fähigsten Meistern des neuen Jedi-Ordens überlegen sein sollte, tappt wundersamerweise ohne viel zu überlegen in die Dunkelheit und beschwört beim Lesen das Deja vu einer Reinkarnation Darth Vaders. Anders als Vader braucht Jacen kein manipulatives Genie wie Palpatine, sondern scheint naiv genug sich selbst durch eine drittklassige Möchtegern-Sith wie Lumiya verführen zu lassen. Das Problem das hierbei zum Tragen kommt ist der schon deutliche Mangel an einer ausreichenden Charakterzeichnung, die Allston in “Intrigen” noch gut umzusetzen vermochte, dann jedoch von Traviss und Denning kaum aufgegriffen wurde. Das Ergebnis ist eine ziemlich eindimensionale Lumiya und ein Verführungs-Plot dem es hinten und vorne an der notwendigen Tiefe und Glaubwürdigkeit fehlt. Umso peinlicher wirken deshalb auch die überdeutlichen Parallelen zu den Klonkriegen, wenn Jacen als Held der Republik bzw. Allianz in einen Krieg ziehen muss, der von einer Sith (deren Fähigkeiten zu derartiger Manipulation bisher stark varriierend von unfähig bis genial dargestellt wurden) einzig und allein zum Zweck inszeniert wurde, wieder einen Sith zum Herrscher über die Galaxis zu machen. Eine klare Schwäche der Reihe bisher und auch von Allstons Exil ist es diese Entwicklungen endlich auf einen Punkt zu bringen und eine gleich bleibende Konsistenz zu geben. Anders gesagt, es ist seit Band 1 soviel passiert und niemand hat sich die Mühe gemacht es übergreifend zu erklären.
Einen positiven Aspekt kann ich dem Klonkriegs-Deja vu jedoch abringen, die Entwicklungen von damals werden in der Spiegelung der Wiederholung deutlicher. So formiert sich im Jedi-Orden eine Art Rebellion gegen den Aufstieg der dunklen Seite, den Krieg und die Politik Jacens, denn man ist durch Lukes Vision vor kommendem Unheil gewarnt. Noch weiß der Großmeister zwar nicht dass Jacen sich zu einem Sith entwickelt, doch seine Zweifel und die Angst er könnte seinen Sohn auf die schiefe Bahn geraten lassen, zwingen ihn Jacens Absichten zu misstrauen. Ungeachtetdessen ist der neue Orden über ein Jahrzehnt nach dem Ende der Yuuzhan Vong Invasion und Jahre nach der Killik-Krise wieder ziemlich konservativ und seinem durch Vader zerschlagenen Vorgänger ähnlicher geworden. Aber auch diese Entwicklung wird trotz der Versprechen von “Intrigen” nicht weiter ausgebaut, genauso wie die Frage um die Bedeutung Anakin Skywalkers als Auserwählten, dessen Rolle nun gänzlich ad absurdum geführt wird.
Viel interessanter als Klonkriegs-Analogien zu bemühen, wäre gewesen, wenn Jacen seinen eigenen Weg auf die dunkle Seite hätte finden müssen, gerade weil er ein derart erweitertes Verständnis der Macht erreicht hat, dass seine tölpelhaften Schritte in Richtung Dunkelheit so wirken als würde er an Selbstverleugnung leiden oder schlichtweg nicht mehr ganz er selbst sein. Ähnlich unglaubwürdig wirken die Kriegsbemühungen von Separatisten und Allianz, denen es oft genug an Rechtfertigungen und Gründen fehlt, womit man sich wohl schon zu sehr in die Realität verirrt hat. Wächter der Macht hätte großes Potential gehabt zu zeigen wie eine durch den Yuuzhan Vong Krieg geeinete Galaxis, in der Lukes Jedi für kurze Zeit ein Bündnis mit ihren Konterparts der dunklen Seite eingingen und Imperiale Seite an Seite mit einstigen Rebellen, Hutts und Schmugglern kämpften nach dem Sieg wieder zerbricht. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass man das Ruder nach diesem Band und damit der höchst wahrscheinlichen Transformation Jacen Solos zu einem dunklen Lord der Sith noch herumreißen oder zumindest anderweitig Spannung aufbauen kann.
Trotzdem, die Darstellung Ben Skywalkers ist wirklich gelungen und es ist erfreulich des ersten der neuen Jedi endlich in Aktion erleben zu dürfen. Wie schon in “Intrigen”, dem bisher mit Abstand besten Band der Reihe, schafft es Allston dem Konzept von Wächter der Macht Leben einzuhauchen und durch Ben endlich die neue Generation zum Zug kommen zu lassen. Er vereint die Einflüsse des erweiterten Universums und führt uns in weit weit entferntes Universum, welches nicht neu geschaffen wurde, sondern sich weiterentwickelt hat und in dem nun der schon in Erbe der Jedi-Ritter und Dunkles Nest eingeführte Generationswechsel anstehen dürfte. Ebenso interessant ist die retrospektive Darstellung der Klonkriege und des Falls der alten Republik, die Allston nun deutlicher als in “Intrigen” wagt. Weniger weil dadurch die Gegenwart von Wächter interessanter wird, denn im Gegenteil, das Déjà-vu hat einen negativen Beigeschmack, sondern weil die vergangene Ära von Anakin Skywalkers Fall dadurch in manchen Aspekten verständlicher erscheint. Und nicht zu vergessen unter Allstons Feder kehren einige der kultigen Helden vergangener X-Wing-Tage auf die Bühne zurück, typischer Allston-Humor inklusive.
Fazit:
Leider keines der besten Bücher Aaron Allstons, doch immer noch einer der besseren Bände von Wächter der Macht.
2. Oktober 2009 um 19:51 Uhr
Starke Star Wars Weiterentwicklung Teil 4
Der vierte Roman der neuen Reihe glänzt wieder durch viele Handlungsstränge.
Was mir persönlich hier fehlte, ist die Weiterentwicklung aus Band 2 um Boba Fett. Hier hätte ich mir gewünscht, dass er nochmal Erwähnung findet, denn sein Auftauchen in Band 3 erfolgte nicht erneut.
Dennoch glänzt dieser Roman durch klare Handlungen und erstaunliche Entwicklungen.
Als Fan der ersten Stunde möchte ich hier nicht die ganze Geschichte schreiben, denn ich sehe einen Kommentar eher als Hilfestellung an, ob man sich dieses Band kauft oder nicht.
Allerdings - wer die Bände 1-3 schon hat, kommt nicht an diesem Band vorbei.
Persönlich stört mich die scheinbare ‘Uneinsichtigkeit’ von Großmeister Luke Skywalker. Ich glaube, dass er nicht wirklich so ‘blind’ sein kann, dass sich die Geschichte der Republik wiederholt. Denn Bürokratie und aufbäumende Systeme etc. kennen wir doch schon aus Episode 1 und auch er müsste erkennen, dass eine Zentralregierung auch entsprechende Gefahren mit sich bringt. Ich bin gespannt, ob er seinen Neffen womöglich doch unterstützt. DAS wäre eine Wendung!
Sei es drum.
Art und Weise wie sich sein Neffe, Jacen, und sein eigener Sohn Ben hier entwickeln sind hervorragend gearbeitet. Bisher sind unsere Ur-Chraraktere um Luke, Han und Leia noch glaubwürdig in Aktion. Bedenkt man ihr Alter so erwarte ich mit Spannung wie es weitergeht und ob und wann George Lucas einen der Helden womöglich sterben lässt!
Ich empfehle diesen Band 4 unbedingt zu kaufen und die Reihe weiter zu vervollständigen.
Störend empfinde ich, dass es meines Erachtens zu viele lose Fäden gibt, die schon einige Vorschreiber bei Band 2 und 3 bemerkt haben. Daher nur 4 von 5 Sternen.
30. Oktober 2009 um 01:00 Uhr
Wer ist Aaron Allston?
Nach den hervorragenden Bänden 2 und 3 habe ich ein Feuerwerk der Schreibkunst erwartet. Allerdings musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass das einzige, was Aaron Allston offensichtlich von SW bereits kannte, der erste Film (EP IV) darstellt und sich danach wohl eine Wissenslücke ergibt. Die Handlungen sind allentfalls als “banal” zu bezeichnen, die Hauptpersonen haben offensichtlich jede vorherige Fähigkeit verloren, die Macht wird als “Jedi-Magie” bezeichnet. Ganz ehrlich, ich dachte lange zeit, dass die Triologie um die Yevethaner das schlechteste war, was ich im SW-Universum gelesen habe, aber dieser Band ist mindestens ebenbürtig. Also, alle SW-Fans, Finger weg!
18. Januar 2010 um 01:34 Uhr
Einfach Super.
Typisch Star Wars Bücher. Die sind alle Super. Habe so ca.an die 50 - 60 Bücher davon. Alle gelesen.
26. Januar 2010 um 22:51 Uhr
STAR WARS
Dieses Produkt entstammt aus einer Idee, die der Regieseur, Drehbuchautor und Produzenten GEORGE LUCAS im Jahre 1973 hatte. In dieser Zeit entstand bei ihm die Grundfassung für die Weltraumheldensage.
Inzwischen hat der “Wert” dieser Idee die Summe von mehreren Milliarden US-Dollar ueberschritten. STAR WARS hat viele Teile, auch dies hier ist eigentlich ein Stueck aus dieser Idee.
Hier kaempfen GUT (die Jedi Ritter) gegen BOESE (die Maechte des Dunkeln) im Weltall in einer nicht all zu fernen Zukunft. Erfreuen Sie sich an diesem Kampf, an der Idee, dass das Gute immer die Oberhand behalten muss.
Fast wie im richtigen Leben…
1. Mai 2010 um 18:51 Uhr
Neuauflage der Klonkriege
Staatschef Cal Omas und die Oberbefehlshaberin des Militärs Cha Niathal
treten mit der Bitte an Luke Skywalker heran, Colonel Jacen Solo sollte in
den Rang eines Jedi-Meisters erhoben werden. Luke zögert jedoch, da er
befürchtet, daß der Jedi-Orden als politischen Spielball mißbraucht werden
soll. Hinzu kommt, daß das Verhältnis zwischen Jacen und dem Rest der
Familie derzeit sehr gespannt ist, seitdem Jacen auf den Falken geschossen
hat, zudem sitzt Ben als Jacens Schüler und Lukes Sohn zwischen den
Stühlen.
Lumiya drängt Jacen dazu, Ben Skywalker einer Prüfung zu
unterziehen - Hintergrund ist natürlich, daß Lumiya testen will, ob Jacen
schon bereit ist, seinen Schüler zu opfern. Ben reist nach Almania, um ein
Amulett aus einem Museum zu stehlen und es den rechtmäßugen Besitzern
zurückzubringen, doch er kommt wenige Stunden zu spät. Er folgte dem Dieb
und gerät in einen Hinterhalt. Inzwischen treffen die Skywalker auf Jagged
Fel, der immer noch auf der Jagd nach der dunklen Jedi Alema Rar ist.
Jaina und Zekk schließen sich im an. Derweil versuchen die Solos, Wedge
Antilles, Corran Horn und Lando herauszufinden, wer die wahren Drahtzieher
hinter dem Bürgerkrieg sind.
Die Handlung erinnert mehr und mehr an den Ausbruch der Klonkriege: Ein
Sith zieht die Fäden im Hintergrund und nutzt einen Krieg in den eigenen
Reihen zur Vergrößerung der Macht, nur daß hier nicht der Meister, sondern
der Schüler in Form von Jacen an der Spitze plaziert werden soll. Anders
aber als Anakin ist Jacen kein fehlgeleitetes Kind, sondern bereits ein
mächtiger Jedi-Ritter, der im Krieg gegen die Yuuzhan Vong seine eigene
Position in der Macht gefunden hat, daher ist noch völlig offen, ob
Jacen wirklich ein böser dunkler Sith-Lord wird oder der Erste einer Art
Meister der “grauen Seite der Macht” wird.
Das Buch setzt die spannende und actiongeladene Reihe gelungen fort.
Auch wenn die Abenteuer von Han Solo und Luke nach wie vor an das Flair
der ersten Stunde erinnern, muß man sich doch immer vergegenwärtigen, daß
die beiden schon 60 bis 70 sind und daher doch manches etwas unglaubwürdig
wirkt. Auf jeden Fall kann man auf die Fortsetzung sehr gespannt sein.
1. Mai 2010 um 18:51 Uhr
Neuauflage der Klonkriege
Staatschef Cal Omas und die Oberbefehlshaberin des Militärs Cha Niathal
treten mit der Bitte an Luke Skywalker heran, Colonel Jacen Solo sollte in
den Rang eines Jedi-Meisters erhoben werden. Luke zögert jedoch, da er
befürchtet, daß der Jedi-Orden als politischen Spielball mißbraucht werden
soll. Hinzu kommt, daß das Verhältnis zwischen Jacen und dem Rest der
Familie derzeit sehr gespannt ist, seitdem Jacen auf den Falken geschossen
hat, zudem sitzt Ben als Jacens Schüler und Lukes Sohn zwischen den
Stühlen.
Lumiya drängt Jacen dazu, Ben Skywalker einer Prüfung zu
unterziehen - Hintergrund ist natürlich, daß Lumiya testen will, ob Jacen
schon bereit ist, seinen Schüler zu opfern. Ben reist nach Almania, um ein
Amulett aus einem Museum zu stehlen und es den rechtmäßugen Besitzern
zurückzubringen, doch er kommt wenige Stunden zu spät. Er folgte dem Dieb
und gerät in einen Hinterhalt. Inzwischen treffen die Skywalker auf Jagged
Fel, der immer noch auf der Jagd nach der dunklen Jedi Alema Rar ist.
Jaina und Zekk schließen sich im an. Derweil versuchen die Solos, Wedge
Antilles, Corran Horn und Lando herauszufinden, wer die wahren Drahtzieher
hinter dem Bürgerkrieg sind.
Die Handlung erinnert mehr und mehr an den Ausbruch der Klonkriege: Ein
Sith zieht die Fäden im Hintergrund und nutzt einen Krieg in den eigenen
Reihen zur Vergrößerung der Macht, nur daß hier nicht der Meister, sondern
der Schüler in Form von Jacen an der Spitze plaziert werden soll. Anders
aber als Anakin ist Jacen kein fehlgeleitetes Kind, sondern bereits ein
mächtiger Jedi-Ritter, der im Krieg gegen die Yuuzhan Vong seine eigene
Position in der Macht gefunden hat, daher ist noch völlig offen, ob
Jacen wirklich ein böser dunkler Sith-Lord wird oder der Erste einer Art
Meister der “grauen Seite der Macht” wird.
Das Buch setzt die spannende und actiongeladene Reihe gelungen fort.
Auch wenn die Abenteuer von Han Solo und Luke nach wie vor an das Flair
der ersten Stunde erinnern, muß man sich doch immer vergegenwärtigen, daß
die beiden schon 60 bis 70 sind und daher doch manches etwas unglaubwürdig
wirkt. Auf jeden Fall kann man auf die Fortsetzung sehr gespannt sein.