Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 5. Juli 2010 um 11:00 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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10 Kommentare zu „Die Reinheit des Todes: Roman (Vincent Kliesch)“
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen! Was ist das für ein Serienmörder, den das LKA Berlin nur noch den Putzteufel nennt? Diesen Namen bekam er, da er den Tatort jedes Mal akribisch gereinigt verlässt. Ist es ihm denn tatsächlich auch bei seinem dritten Opfer, einer älteren Frau, gelungen, wieder keine Spuren zu hinterlassen? Diese fand man mit einem weißen Leinenhemd bekleidet und auf ihrem eigenen Esstisch aufgebahrt. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Julius Kern, der zu den Ermittlungen hinzugezogen wurde. Durch seine unkonventionellen Methoden konnte er schon drei Jahre zuvor einen gefährlichen Massenmörder fassen. Jedoch ist er wegen derselben Geschichte immer noch sehr belastet. Er zerbrach regelrecht daran, dass der Täter damals freigesprochen werden musste. Und nun ist er möglicherweise sogar auf die Hilfe seines Feindes angewiesen.
Mit Julius Kern hat der Autor einen sympathischen Ermittler geschaffen und mit Tassilo, seinem Widersacher, einen charismatischen Serienmörder, mit formvollendeten Manieren.
Das ist wirklich mal wieder ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Die vorherige Tat des genialen Serientäters, das “Scheunenmassaker”, wird immer wieder in Rückblenden erzählt und trotz dessen, dass er eine gehörige Brutalität an den Tag legte, entwickelt man für sein Motiv fast schon Verständnis. Beim aktuellen Putzteufelfall kennt man zwar früh den Täter, dies schmälert jedoch die Spannung keineswegs. Ich war sehr schnell in der Geschichte gefangen, konnte immer nur atemlos weiter blättern. Ich finde den Thriller psychologisch gut durchdacht. Die Charaktere wirken auf mich authentisch. Auch die Dialoge erscheinen nicht aufgesetzt und der Schreibstil ist flüssig. Ich freue mich nun auf weitere Fälle mit dem Ermittler Julius Kern.
Ein Thriller für aufregende Lesenächte.
Ein großartiges Debüt.
Ein Glück, dass es nicht Julius Kerns letzter Fall ist!
Ein Wahnsinnsbuch!!! Dieser Thriller hätte weit mehr als nur fünf Sterne verdient. Eine Top Story, super spannend und intelligent ausgearbeitet, die Protagonisten sind durchweg glaubhaft und sympatisch rübergekommen. Meine Blutrünstigkeit wurde auch befriedigt. Einfach fantastisch. Was ich besonders toll fand: In den Danksagungen(die ich immer zuerst lese) fand ich einen wertvollen Tipp, den ich mir selbst gleich zu Nutze machen werde.
Vielen Dank dafür an Vincent Kliesch. Absolute Kaufempfehlung!
Debüt gelungen, folgende Bücher mit Spannung erwartet! Absolut das, was man sich unter einem Thriller vorstellt. Spannung bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch verschlungen und freue mich schon auf seine nächsten Bände. Absolut überraschender Handlungsverlauf! Auch wenn es nicht zur Geschichte gehört: Das erste Mal, dass mir ein Autor in seinen Danksagungen absolut sympathisch erscheint.
Wie eine Achterbahnfahrt Man ahnt nicht einmal, auf was man sich beim Lesen von Die Reinheit des Todes einlässt. Dieser Thriller um den Ermittler Julius Kern gleicht einer Achterbahnfahrt im Dunkeln. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, geht es kontinuierlich in die Höhe. Man weiß besser nicht, wann die Schwerkraft greift. Ab jetzt geht es mit stetig schneller werdender Geschwindigkeit dem Ziel entgegen. Immer neue vertrackte Wendepunkte und Verwicklungen tauchen aus der Dunkelheit auf und man ist am Ziel doch überrascht, wo man - gemeinsam mit Julius Kern - gelandet ist.
Spannung pur, fiese Charaktere und Figuren, mit denen man mitfühlt. Bitte mehr davon. Ich wünsche mir weitere spannende Fälle aus Berlin.
Ich wollte dieses Buch in einer Woche Urlaub am Strand lesen. Nach drei Tagen war ich durch. Herr Kliesch was soll das?! Wann kommt die Fortsetzung?
I like Chopin Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R25ZRNRCX4R6G6 Julius Kern - ein Name den der Liebhaber von spannenden Thrillern sich unbedingt merken sollte. Denn dieser Debütroman von Vincent Kliesch ist der Auftakt zu einer ganzen Serie von Kriminalfällen, die der Beamte aufklären muss.
In diesem Fall beschäftigt Kern sich mit der Suche nach dem sogenannten ‘Putzteufel’. Ein Serienmörder, der in Berlin sein Unwesen treibt. Ungewöhnlich für seine Taten ist die Tatsache, dass er nach den Morden die Wohnungen der Opfer blitzblank putzt. Und zwar so gewissenhaft, dass ich anhand der Beschreibungen als Leserin den Reiz verspürte, selber den Putzlappen zu schwingen. Wahrscheinlich spielten unterschwellige Botschaften in diesem Thriller eine große Rolle.
Kern befasst sich mit dem Fall und das, obwohl er an einer Sache, die bereits einige Jahre zurückliegt, immer noch sehr zu knabbern hat. Denn neben seiner gescheiterten Ehe lässt auch ein Kriminalfall, den er Jahre zuvor gelöst hat, ihn nicht zur Ruhe kommen. Doch nach und nach lüften sich immer mehr verworrene und scheinbar unlösbare Geheimnisse und es scheint so, als würde der Putzteufel doch einige Spuren hinterlassen, die das LKA vielleicht bei den ersten Untersuchungen übersehen hat.
Die Geschichte besteht aus drei Erzählperspektiven, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte, da sonst die Gefahr bestünde, zuviel von der Story vorwegzunehmen. Doch eines sei sicher: Am Ende fügen sich alle Ungereimtheiten zu einer großen Klarheit zusammen und ich bin mir sicher, dass kein Leser auf diese Auflösung kommen wird. Zumindest habe ich selber nicht mit diesem Ende gerechnet.
Leser, die sich über den Titel meiner Rezension wundern sei gesagt, dass auch die Musik von Chopin in diesem Roman eine nicht unbeachtliche Rolle spielt. Und obwohl ich nicht so besonders auf diese Art der Musik stehe, läuft während des Schreibens dieser Rezension die Chopin Nocturne in G-Moll auf meinem PC …
Was den Thriller besonders auszeichnet, sind kurze, prägnante Kapitel. Das Buch hat knapp 320 Seiten und beinhaltet 65 Kapitel, die am Ende so pageturnig sind, dass es schier unmöglich erscheint, das Buch aus der Hand zu legen. Auch der Gedanke ‘nur noch dieses eine Kapitel und dann mach ich erstmal Pause’, verabschiedete sich schnell aus meinem Gehirn, denn ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Da ich mich als ziemlich hartgesottenen Thriller-Fan sehe, war ich äußerst positiv überrascht, in diesem Buch ekelige Situationen lesen zu dürfen, auf die ich in meiner Phantasie nie gekommen wäre. Da meint man, man hätte schon all die blutrünstigen Geschehnisse irgendwann mal gelesen und dann kommt so ein Vincent Kliesch daher, der mich eines Besseren belehrt und mir die Gänsehaut bietet, die ich bei einem guten Thriller erwarte.
Für mich (bisher) DAS Thriller-Debüt 2010. Ich freue mich immer sehr, wenn gerade deutsche Thriller-Autoren es schaffen, sich in mein (lesetechnisch gesehenes) kriminalistisches Herz schreiben.
Wer die Bücher von Sebastian Fitzek, Wulf Dorn und auch Andreas Franz ebenso liebt wie eine gute Portion Spannung und Thrill und diese mit der Lese-Sportart des ‘Page-Turnen’ vermischt um sich auf ein ganz besonderes Thriller-Menü einzulassen, wird an diesem Roman nicht vorbeigehen können. Grandios ist zudem die Tatsache, dass der Autor bereits am nächsten Kern-Fall arbeitet. Auf den ich mich schon jetzt sehr freue!
Ein Debut der Extraklasse Wieder einmal ist mein “Mut”, einen Debutroman zu lesen belohnt worden. Die Reinheit des Todes ist ein Buch, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Total begeistert hat mich die Tatsache, dass der Autor eigentlich als Comedian tätig ist. Er hat sich als Autor an ein Genre herangewagt, das ich einem Vertreter dieser Berufsgruppe eigentlich nicht zugetraut hätte. Und ich muss sagen, er hat einen Thriller der Extraklasse geschrieben. Das Buch ist spannend und außerordentlich atmosphärisch geschrieben, der Plot ausgezeichnet, die zahlreichen verschachtelten Handlungsstränge fügen sich zu einem furiosen Ende zusammen. Es ist ein Thriller, für den man sich Zeit nehmen sollte, denn man mag ihn nicht aus der Hand legen. Ich bin schon jetzt gespannt auf das nächste Buch von Vincent Kliesch mit seinem Protagonisten Kommissar Kern. Dieses Buch ist absolut empfehlenswert!!
ein außergewöhnlicher, spannender Thriller Bei dem Debütwerk “Die Reinheit des Todes” von Vincent Kliesch, haben wir es nicht nur mit einem außergewöhnlichen Serienmörder zu tun, sondern auch mit einem sehr sympatischen Kommissar, der sich viel auf seine Intuition verläßt.Extra vom LKA Berlin angefordert, soll Kommissar Kern dabei helfen, den “Putzteufel” zu stellen, der mittlerweile schon 3 Menschen umgebracht hat.Sein Name rührt daher, dass er nach den Morden den Tatort penibel reinigt. Das ihm dabei sein ihm immer noch nachhängender Fall um den Massenmörder Tassilo wieterhilft, geht ihm sehr gegen den Strich, da seine Ehe an dem damaligen Fall zerbrach und er auch selbst fast daran zerbrochen wäre.Doch ungewöhnliche Mörder erfordern ungewöhnliche Ermittlungsmethoden.
Nicht nur Spannung , sondern auch sehr gut beschriebene Charaktere, machen diesen Thriller zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis. Der Serienkiller in diesem Roman hat mal ganz andere Intensionen und Verhaltensweisen als in anderen Serienkillerromanen und wirkte dadurch erfrischend anders. Die Schreibweise war flüssig und sehr spannend.Alles in allem ein tolles Leseerlebnis.
langweiliger Krimi, ohne Spannung Aufgrund der guten Rezessionen habe ich mir dieses Buch gekauft und dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen. Was ich dann las war ein eher langweiliger Krimi, ohne jede Spannung. Den Täter kannte man schon ziemlich am Anfang. Auch der hier hochgelobte Kommissar, hat wie so viele andere in diesem Millieu ein Alkoholproblem und wenig Charisma. Ein Krimi der überhaupt nichts neues bietet und auch der Schreibstil hob sich nicht von weniger gut bewerteten Büchern ab. Für mich ein Fehlkauf, den Autor werde ich mir in Zukunft sparen.
Kann ein Comedian spannende Bücher schreiben? Antwort siehe unten! Er kann. Zumindest im Fall von Vincent Kliesch, der als Moderator und Comedian gestartet, jetzt auch als Thriller-Autor sein Glück versucht (und finden wird!).
Mit “Die Reinheit des Todes” ist dem Berliner ein astreiner deutscher Thriller gelungen.
Spannend, mit tiefgründigen und interessanten Figuren, einer Handlung die nicht zu sehr ins Abstruse abweicht und vor allem mit einem glaubhaften Handlungsablauf aufarten kann. Dieser wird einzig und allein durch zweckdienliche Rückblenden “gestört”. Denn mit Julius Kern, dem Ermittler der Berliner Polizei ist ein dunkles Kapitel Polizeiarbeit verbunden.
Wie bereits gesagt, glaubhafte und tiefgründige Figuren (von Kern und seinem Team bis hin zu den “bösen Buben”) sind das große Plus der Geschichte und die Entwicklung deutet darauf hin, dass dies nicht der letzte Fall von Julius Kern bleiben wird. Die Figuren sind so angelegt dass Platz zum Weiterentwickeln bleibt.
Das zweite große Plus ist die Handlung: Der Fall in dem Kern ermittelt hat es in sich. Ein Serienmörder bahrt seine Opfer in weißen Hemden auf deren Küchentisch auf und hinterlässt keinerlei Spuren. Die Ermittlungsarbeit gestaltet sich dementsprechend schwierig. Und wie ein Profiler bringt Kern mithilfe grundsolider Polizeiarbeit und der Unterstützung eines Kriminal-Psychologen und seines Teams, nach und nach Licht ins Dunkle. Doch auch Einblicke auf die andere Seite erlaubt der Autor, durch die geschickte Wahl eines auktorialen Erzählers.
Bis zum Schluss bleibt “Die Reinheit des Todes” spannend, der dritte Pluspunkt für Vincent Kliesch.
Warum dann bei so einer positiven Bewertung nur vier Sterne und keine fünf?
Weil ich das Ende dann doch als ein wenig überfrachtet und zu amerikanisiert empfunden habe. Viel Bumm-bumm mit viel Drum-herum muss nicht immer das Beste sein für ein bis dato hervorragend stimmiges und stimmungsvolles Buch. Aber das Ende ist wie alles in der Literatur Geschmackssache!!!
Trotzdem bleibt die Bewerung äußerst positiv, denn “Die Reinheit des Todes” hat mich so gefesselt, dass ich es an einem Tag zuende bringen musste, und nicht noch einmal schlafen wollte, bis ich des Rätsels Lösung endlich gewahr werden konnte.
Sollte das Gesetz der Serie zuschlagen - ich wär auch bei Klieschs 2. Fall von Julius Kern und seinen Kollegen dabei!
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5. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen!
Was ist das für ein Serienmörder, den das LKA Berlin nur noch den Putzteufel nennt? Diesen Namen bekam er, da er den Tatort jedes Mal akribisch gereinigt verlässt. Ist es ihm denn tatsächlich auch bei seinem dritten Opfer, einer älteren Frau, gelungen, wieder keine Spuren zu hinterlassen? Diese fand man mit einem weißen Leinenhemd bekleidet und auf ihrem eigenen Esstisch aufgebahrt. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Julius Kern, der zu den Ermittlungen hinzugezogen wurde. Durch seine unkonventionellen Methoden konnte er schon drei Jahre zuvor einen gefährlichen Massenmörder fassen. Jedoch ist er wegen derselben Geschichte immer noch sehr belastet. Er zerbrach regelrecht daran, dass der Täter damals freigesprochen werden musste. Und nun ist er möglicherweise sogar auf die Hilfe seines Feindes angewiesen.
Mit Julius Kern hat der Autor einen sympathischen Ermittler geschaffen und mit Tassilo, seinem Widersacher, einen charismatischen Serienmörder, mit formvollendeten Manieren.
Das ist wirklich mal wieder ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Die vorherige Tat des genialen Serientäters, das “Scheunenmassaker”, wird immer wieder in Rückblenden erzählt und trotz dessen, dass er eine gehörige Brutalität an den Tag legte, entwickelt man für sein Motiv fast schon Verständnis. Beim aktuellen Putzteufelfall kennt man zwar früh den Täter, dies schmälert jedoch die Spannung keineswegs. Ich war sehr schnell in der Geschichte gefangen, konnte immer nur atemlos weiter blättern. Ich finde den Thriller psychologisch gut durchdacht. Die Charaktere wirken auf mich authentisch. Auch die Dialoge erscheinen nicht aufgesetzt und der Schreibstil ist flüssig. Ich freue mich nun auf weitere Fälle mit dem Ermittler Julius Kern.
Ein Thriller für aufregende Lesenächte.
Ein großartiges Debüt.
Ein Glück, dass es nicht Julius Kerns letzter Fall ist!
5. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Ein Wahnsinnsbuch!!!
Dieser Thriller hätte weit mehr als nur fünf Sterne verdient. Eine Top Story, super spannend und intelligent ausgearbeitet, die Protagonisten sind durchweg glaubhaft und sympatisch rübergekommen. Meine Blutrünstigkeit wurde auch befriedigt. Einfach fantastisch. Was ich besonders toll fand: In den Danksagungen(die ich immer zuerst lese) fand ich einen wertvollen Tipp, den ich mir selbst gleich zu Nutze machen werde.
Vielen Dank dafür an Vincent Kliesch. Absolute Kaufempfehlung!
5. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Debüt gelungen, folgende Bücher mit Spannung erwartet!
Absolut das, was man sich unter einem Thriller vorstellt. Spannung bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch verschlungen und freue mich schon auf seine nächsten Bände. Absolut überraschender Handlungsverlauf! Auch wenn es nicht zur Geschichte gehört: Das erste Mal, dass mir ein Autor in seinen Danksagungen absolut sympathisch erscheint.
5. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Wie eine Achterbahnfahrt
Man ahnt nicht einmal, auf was man sich beim Lesen von Die Reinheit des Todes einlässt. Dieser Thriller um den Ermittler Julius Kern gleicht einer Achterbahnfahrt im Dunkeln. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, geht es kontinuierlich in die Höhe. Man weiß besser nicht, wann die Schwerkraft greift. Ab jetzt geht es mit stetig schneller werdender Geschwindigkeit dem Ziel entgegen. Immer neue vertrackte Wendepunkte und Verwicklungen tauchen aus der Dunkelheit auf und man ist am Ziel doch überrascht, wo man - gemeinsam mit Julius Kern - gelandet ist.
Spannung pur, fiese Charaktere und Figuren, mit denen man mitfühlt. Bitte mehr davon. Ich wünsche mir weitere spannende Fälle aus Berlin.
Ich wollte dieses Buch in einer Woche Urlaub am Strand lesen. Nach drei Tagen war ich durch. Herr Kliesch was soll das?! Wann kommt die Fortsetzung?
5. Juli 2010 um 11:00 Uhr
I like Chopin
Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R25ZRNRCX4R6G6 Julius Kern - ein Name den der Liebhaber von spannenden Thrillern sich unbedingt merken sollte. Denn dieser Debütroman von Vincent Kliesch ist der Auftakt zu einer ganzen Serie von Kriminalfällen, die der Beamte aufklären muss.
In diesem Fall beschäftigt Kern sich mit der Suche nach dem sogenannten ‘Putzteufel’. Ein Serienmörder, der in Berlin sein Unwesen treibt. Ungewöhnlich für seine Taten ist die Tatsache, dass er nach den Morden die Wohnungen der Opfer blitzblank putzt. Und zwar so gewissenhaft, dass ich anhand der Beschreibungen als Leserin den Reiz verspürte, selber den Putzlappen zu schwingen. Wahrscheinlich spielten unterschwellige Botschaften in diesem Thriller eine große Rolle.
Kern befasst sich mit dem Fall und das, obwohl er an einer Sache, die bereits einige Jahre zurückliegt, immer noch sehr zu knabbern hat. Denn neben seiner gescheiterten Ehe lässt auch ein Kriminalfall, den er Jahre zuvor gelöst hat, ihn nicht zur Ruhe kommen. Doch nach und nach lüften sich immer mehr verworrene und scheinbar unlösbare Geheimnisse und es scheint so, als würde der Putzteufel doch einige Spuren hinterlassen, die das LKA vielleicht bei den ersten Untersuchungen übersehen hat.
Die Geschichte besteht aus drei Erzählperspektiven, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte, da sonst die Gefahr bestünde, zuviel von der Story vorwegzunehmen. Doch eines sei sicher: Am Ende fügen sich alle Ungereimtheiten zu einer großen Klarheit zusammen und ich bin mir sicher, dass kein Leser auf diese Auflösung kommen wird. Zumindest habe ich selber nicht mit diesem Ende gerechnet.
Leser, die sich über den Titel meiner Rezension wundern sei gesagt, dass auch die Musik von Chopin in diesem Roman eine nicht unbeachtliche Rolle spielt. Und obwohl ich nicht so besonders auf diese Art der Musik stehe, läuft während des Schreibens dieser Rezension die Chopin Nocturne in G-Moll auf meinem PC …
Was den Thriller besonders auszeichnet, sind kurze, prägnante Kapitel. Das Buch hat knapp 320 Seiten und beinhaltet 65 Kapitel, die am Ende so pageturnig sind, dass es schier unmöglich erscheint, das Buch aus der Hand zu legen. Auch der Gedanke ‘nur noch dieses eine Kapitel und dann mach ich erstmal Pause’, verabschiedete sich schnell aus meinem Gehirn, denn ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Da ich mich als ziemlich hartgesottenen Thriller-Fan sehe, war ich äußerst positiv überrascht, in diesem Buch ekelige Situationen lesen zu dürfen, auf die ich in meiner Phantasie nie gekommen wäre. Da meint man, man hätte schon all die blutrünstigen Geschehnisse irgendwann mal gelesen und dann kommt so ein Vincent Kliesch daher, der mich eines Besseren belehrt und mir die Gänsehaut bietet, die ich bei einem guten Thriller erwarte.
Für mich (bisher) DAS Thriller-Debüt 2010. Ich freue mich immer sehr, wenn gerade deutsche Thriller-Autoren es schaffen, sich in mein (lesetechnisch gesehenes) kriminalistisches Herz schreiben.
Wer die Bücher von Sebastian Fitzek, Wulf Dorn und auch Andreas Franz ebenso liebt wie eine gute Portion Spannung und Thrill und diese mit der Lese-Sportart des ‘Page-Turnen’ vermischt um sich auf ein ganz besonderes Thriller-Menü einzulassen, wird an diesem Roman nicht vorbeigehen können. Grandios ist zudem die Tatsache, dass der Autor bereits am nächsten Kern-Fall arbeitet. Auf den ich mich schon jetzt sehr freue!
Chapeau!
5. Juli 2010 um 12:51 Uhr
Ein Debut der Extraklasse
Wieder einmal ist mein “Mut”, einen Debutroman zu lesen belohnt worden. Die Reinheit des Todes ist ein Buch, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Total begeistert hat mich die Tatsache, dass der Autor eigentlich als Comedian tätig ist. Er hat sich als Autor an ein Genre herangewagt, das ich einem Vertreter dieser Berufsgruppe eigentlich nicht zugetraut hätte. Und ich muss sagen, er hat einen Thriller der Extraklasse geschrieben. Das Buch ist spannend und außerordentlich atmosphärisch geschrieben, der Plot ausgezeichnet, die zahlreichen verschachtelten Handlungsstränge fügen sich zu einem furiosen Ende zusammen. Es ist ein Thriller, für den man sich Zeit nehmen sollte, denn man mag ihn nicht aus der Hand legen. Ich bin schon jetzt gespannt auf das nächste Buch von Vincent Kliesch mit seinem Protagonisten Kommissar Kern. Dieses Buch ist absolut empfehlenswert!!
11. Juli 2010 um 03:00 Uhr
ein außergewöhnlicher, spannender Thriller
Bei dem Debütwerk “Die Reinheit des Todes” von Vincent Kliesch, haben wir es nicht nur mit einem außergewöhnlichen Serienmörder zu tun, sondern auch mit einem sehr sympatischen Kommissar, der sich viel auf seine Intuition verläßt.Extra vom LKA Berlin angefordert, soll Kommissar Kern dabei helfen, den “Putzteufel” zu stellen, der mittlerweile schon 3 Menschen umgebracht hat.Sein Name rührt daher, dass er nach den Morden den Tatort penibel reinigt. Das ihm dabei sein ihm immer noch nachhängender Fall um den Massenmörder Tassilo wieterhilft, geht ihm sehr gegen den Strich, da seine Ehe an dem damaligen Fall zerbrach und er auch selbst fast daran zerbrochen wäre.Doch ungewöhnliche Mörder erfordern ungewöhnliche Ermittlungsmethoden.
Nicht nur Spannung , sondern auch sehr gut beschriebene Charaktere, machen diesen Thriller zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis. Der Serienkiller in diesem Roman hat mal ganz andere Intensionen und Verhaltensweisen als in anderen Serienkillerromanen und wirkte dadurch erfrischend anders. Die Schreibweise war flüssig und sehr spannend.Alles in allem ein tolles Leseerlebnis.
11. Juli 2010 um 03:00 Uhr
langweiliger Krimi, ohne Spannung
Aufgrund der guten Rezessionen habe ich mir dieses Buch gekauft und dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen. Was ich dann las war ein eher langweiliger Krimi, ohne jede Spannung. Den Täter kannte man schon ziemlich am Anfang. Auch der hier hochgelobte Kommissar, hat wie so viele andere in diesem Millieu ein Alkoholproblem und wenig Charisma. Ein Krimi der überhaupt nichts neues bietet und auch der Schreibstil hob sich nicht von weniger gut bewerteten Büchern ab. Für mich ein Fehlkauf, den Autor werde ich mir in Zukunft sparen.
11. Juli 2010 um 03:00 Uhr
Klasse Buch
Ich kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen.
Dieses Erstlingswerk ist wirklich gelungen und macht süchtig nach mehr.
Rasante Story, tolle Charaktere, einfach klasse geschrieben.
Nun warten wir auf das nächste Buch von Vincent Kliesch
11. Juli 2010 um 03:00 Uhr
Kann ein Comedian spannende Bücher schreiben? Antwort siehe unten!
Er kann. Zumindest im Fall von Vincent Kliesch, der als Moderator und Comedian gestartet, jetzt auch als Thriller-Autor sein Glück versucht (und finden wird!).
Mit “Die Reinheit des Todes” ist dem Berliner ein astreiner deutscher Thriller gelungen.
Spannend, mit tiefgründigen und interessanten Figuren, einer Handlung die nicht zu sehr ins Abstruse abweicht und vor allem mit einem glaubhaften Handlungsablauf aufarten kann. Dieser wird einzig und allein durch zweckdienliche Rückblenden “gestört”. Denn mit Julius Kern, dem Ermittler der Berliner Polizei ist ein dunkles Kapitel Polizeiarbeit verbunden.
Wie bereits gesagt, glaubhafte und tiefgründige Figuren (von Kern und seinem Team bis hin zu den “bösen Buben”) sind das große Plus der Geschichte und die Entwicklung deutet darauf hin, dass dies nicht der letzte Fall von Julius Kern bleiben wird. Die Figuren sind so angelegt dass Platz zum Weiterentwickeln bleibt.
Das zweite große Plus ist die Handlung: Der Fall in dem Kern ermittelt hat es in sich. Ein Serienmörder bahrt seine Opfer in weißen Hemden auf deren Küchentisch auf und hinterlässt keinerlei Spuren. Die Ermittlungsarbeit gestaltet sich dementsprechend schwierig. Und wie ein Profiler bringt Kern mithilfe grundsolider Polizeiarbeit und der Unterstützung eines Kriminal-Psychologen und seines Teams, nach und nach Licht ins Dunkle. Doch auch Einblicke auf die andere Seite erlaubt der Autor, durch die geschickte Wahl eines auktorialen Erzählers.
Bis zum Schluss bleibt “Die Reinheit des Todes” spannend, der dritte Pluspunkt für Vincent Kliesch.
Warum dann bei so einer positiven Bewertung nur vier Sterne und keine fünf?
Weil ich das Ende dann doch als ein wenig überfrachtet und zu amerikanisiert empfunden habe. Viel Bumm-bumm mit viel Drum-herum muss nicht immer das Beste sein für ein bis dato hervorragend stimmiges und stimmungsvolles Buch. Aber das Ende ist wie alles in der Literatur Geschmackssache!!!
Trotzdem bleibt die Bewerung äußerst positiv, denn “Die Reinheit des Todes” hat mich so gefesselt, dass ich es an einem Tag zuende bringen musste, und nicht noch einmal schlafen wollte, bis ich des Rätsels Lösung endlich gewahr werden konnte.
Sollte das Gesetz der Serie zuschlagen - ich wär auch bei Klieschs 2. Fall von Julius Kern und seinen Kollegen dabei!