62 Kommentare zu „Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein. (Günter Faltin)“
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30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Günter Faltin schafft es zu zeigen, dass eine Unternehmensgründung nicht abhängig von Kapital und Businessplan ist. Es werden Wege und Konzepte beschrieben, wie man erfolgreicher Unternehmer werden kann, ohne die klassischen (oder zumindest klassisch geglaubten) Anforderungen zu erfüllen.
Jedem zu empfehlen der ein Unternehmen gründen möchte und bisher aus Angst vor mangelnder ökonomischer Kompetenz davor zurückschreckt.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Ich habe selten ein Buch gelesen, was so motiviert Projekte/Unternehmen zu gründen.
Die Mischung aus praktischen Tipps und einer Berichterstattung vermitteln wirklich nützliche und sehr hilfreiche Informationen. Klar wird, Gründungen sind auch ohne großes Budget möglich und lassen sich auch mit wenigen Personen umsetzen.
Alle die planen ein Unternehmen zu gründen oder noch nach eine Idee suchen, sollten das Buch von Günter Faltin der üblichen Gründerliteratur vorziehen.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Prof. Dr. Günter Faltin zeigt mit diesem sehr lesenswerten Buch eine neue Art der Unternehmensgründung - die “konzept-kreative Gründung”.
Er ist überzeugt:
Die Qualität der Idee gibt den Ausschlag
Damit meint Faltin aber nicht einen Einfall oder eine flüchtige Idee, sondern ein sorgfältig durchdachtes Konzept.
Sein Prinzip heißt: Von den Funktionen her denken statt Konventionen zu folgen.
Seiner Meinung nach wird bei Unternehmensgründungen der Idee und ihrer Ausarbeitung viel zu wenig Bedeutung zugemessen - von Gründern werden Businesspläne verlangt, und dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der betriebswirtschaftlichen Umsetzung und nicht auf der Idee selbst.
Stiefkind Konzept - es lohnt, an der Idee zu arbeiten heißt ein Kapitel - in dem er zeigt, was eine gute Idee ausmacht und wie man sie systematisch ausarbeitet.
Selbständig sein heißt, alles selbst zu machen und das ständig - mit diesem Vorurteil räumt Faltin auf.
Er legt dem Gründer dringend nahe, seine Kompetenzen sinnvoll einzusetzen und zu lernen, Dinge zu delegieren und outzusourcen, um seine Idee, das Kernstück des neuen Unternehmens, weiter entwickeln zu können anstatt in Alltagsstress und Überforderung zu ersticken.
Zum Schluß seine “Kurzanleitung” zur Unternehmensgründung:
“Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, dass gute Konzepte heute wichtiger sind als Kapital. Der nächste Schritt besteht darin, viel radikaler als bisher Arbeitsteilung auch auf dem Gebiet des Entrepreneurship anzuwenden…. Der dritte Schritt besteht darin, ein Unternehmen aus Komponenten zusammen zu setzen.”
Fazit:
Kompetenz, gepaart mit Erfahrung - das ist eine gute Mischung, mit der Prof. Faltin aufwarten kann.
Dazu ist das Buch noch in einem sehr angenehmen Stil geschrieben, zahlreiche Beispiele - viele aus der eigenen Praxis - machen es lebendig und die Ausführungen nachvollziehbar.
Es ist unbedingt lesenswert für alle, die mit dem Gedanken spielen, irgendwann ein eigenes Unternehmen zu gründen!
5 Sterne von mir!
Karin Janner, NewMarketing Blog
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich die wichtigsten Bücher über Entrepreneurship in der Englischen Literatur gelesen habe. ‘Kopf über Kapital’ schlägt sie alle!!! Ok, ein Teil vom Grund ist dass der Autor womöglich alle wichtigen Bücher über Entrepreneurship gelesen hat und viele fremde Ideen in diesem Buch zusammengefasst.
Das Buch beinhaltet aber auch viele phantastische eigene Ideen vom Autor. Ein paar persönliche Highlights aus dem Buch;
- Entrepreneurship ist mehr eine Kunst als alles andere
- Abtrennung von Entrepreneurship und Business Administration
- wie ein Entrepreneur heute im Konzert der Grossen mitspielen kann
- das Gründen aus Komponenten (super!!!)
- vergessen Sie Marketing, es evoziert falsche Bilder
- Entrepreneur Psychologie & Philosophie
- Ideenkunstwerk schaffen (speziell über Kreativität)
- Gewinnmaximierung ist oft nicht erfolgreich
- …
Günter Faltin KOMBINIERT Theorie & Praxis gekoppelt mit viel WEISHEIT. Jeder der sich mit Entrepreneurship befasst kann viel viel viel von diesem Buch profitieren.
Bravo Herr Faltin - viele Generationen von Entrepreneurs auf der ganzen Welt werden Ihnen danken
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Gründer sind Trotzdem-Typen. Denn sie wissen, dass sie auf den Knien zum Bankberater rutschen müssen, dass sie die Unterlagen für den 28-seitigen Förderantrag nie zusammenkriegen werden und dass sie die Finessen des Liquiditätsmanagements nicht wirklich drauf haben. Gründer sind, ganz offen gesagt, irgendwie merkwürdig. Wer tut sich das schon freiwillig an, gepiesackt von den tausend Fallstricken der Bürokratie? Falsch gefragt, sagt Günter Faltin. Sein Buch “Kopf schlägt Kapital” ist ein äußerst erfrischender Gegenentwurf zu all den Ratgebern, die helfen wollen und doch nur demotivieren. Faltins These ist simpel: Die nervig komplizierte Betriebswirtschaft lässt sich heutzutage wunderbar an Fachleute delegieren. Was ein Gründer braucht, ist eine Idee. Und anschließend die Gedankenarbeit, daraus ein tragfähiges Konzept zu bauen. Das klappt, behauptet Faltin, und macht erst noch Spaß! Faltin weiß, wovon er spricht, denn er lehrt nicht nur Entrepreneurship, sondern hat als Unternehmer das Versandhaus Teekampagne gegründet und zum Erfolg geführt. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die jemals daran gedacht haben, sich selbstständig zu machen: Ein besserer und überzeugenderer Mutmacher ist kaum vorstellbar.
3. Januar 2009 um 09:43 Uhr
Das Buch noch vor der derzeitigen Krise geschrieben ist ein lebhaftes Plädoyer für Ideen und Visionen statt BWL und Management. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hat Faltin als Initiator der Teekampagne gezeigt, wie man ein Projekt zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Hart geht er dabei mit den Institutionen und Fördermechanismen ins Gericht, die von potentiellen Unternehmensgründern vor allem einen ausgereiften Businessplan verlangen, eigenwillige Persönlichkeit dagegen eher als Störfaktor betrachten. Dagegen setzt Faltin seine Analyse, in einem von Überangeboten gesättigten Markt auf das Besondere zu setzen; auf das, was den Kunden einen wirklich wahrnehmbaren Vorteil bringt (z.B. erstklassigen Tee zu einem günstigen Preis, unter Verzicht auf eine unüberschaubare Auswahl). Diese Idee klar herauszuarbeiten, sich dann aber die zur Umsetzung benötigten Teilleistungen, die nicht zum Kernauftrag gehören, auf dem Markt von hocheffizienten Spezialisten einzukaufen (Abrechnung, Versand, Verpackung), ist sein Erfolgsrezept. Spöttisch warnt er Gründer speziell in der Anfangsphase vor der Vergötzung des Instruments BWL, von dem die eine Hälfte selbstverständlich, die andere unverständlich sei (S. 79). Niedriger Fremdkapitaleinsatz, originelles, klar auf einen Kundennutzen fokussiertes Marketing, qualifizierte Aufgabendelegation sowie Skalierbarkeit sind die Maßstäbe, die ihm zufolge sich mit gesundem Menschenverstand umsetzen lassen. Nicht die grundlegende, bahnbrechend neue technische Innovation (die vor dem Markterfolg bereits durch eine noch bessere überholt sein kann) eignet sich zur Unternehmensgründung, sondern eine gut durchdachte Idee, wie aus der Fülle des Vorhandenen etwas Neues mit hohem Kundennutzen zusammen gestellt werden kann.
Abschreckend ist für ihn das oft kolportierte Bild, ein Unternehmer müsse sich als Sklave seiner selbst sechzehn Stunden am Tag mit allen Aspekten seiner Firma abplagen und so meist scheitern. Dafür hebt er hervor, welch beflügelnde Wirkung die Umsetzung eines eigenen Projektes (oder sogar die Gründung eines eigenen Unternehmens) z.B. auf seine Studenten habe. Zu dieser Persönlichkeitsbildung gehört auch ein themenfokussierter Blick, der plötzlich alles, was mit dem Projekt zusammen hängen könnte, aufsaugt und verarbeitet, sodass das diesbezügliche Lernen mit einem ungleich höheren Effizienzgrad erfolgt. Generell plädiert Faltin für eine stärkere Eigenverantwortung, für das Nutzen des eigenen Potentials statt des zum Scheitern verurteilten Versuches, unsere wirtschaftliche Vormachtstellung in der Welt durch Kleben an den alten Wirtschaftsstrukturen zu erhalten. Wohin das führt, illustriert er am Niedergang der Kautschuk-Stadt Manaus.
Am Ende des Buches ergänzt er seine spannenden Ausführungen durch ein Interview mit Mohammad Yunus, der für sein Projekt der Kleinkredite den Friedensnobelpreis erhielt, und schließt: Wenn selbst islamische Frauen unter extrem ungünstigen gesellschaftlichen Bedingungen in einem stark unterentwickelten Land erfolgreich zu Entrepreneuren werden können, sollte man erwarten, dass dies bei uns unter den doch viel besseren Voraussetzungen erst recht möglich ist.
Ein lesens- und beherzigenswertes Buch.
26. Januar 2009 um 17:17 Uhr
Veraltete Weisheiten
Große Mengen kaufen, auf Zwischenhändler verzichten, eine Einheitsmenge verkaufen. Dies ist die Zusammenfassung des Werkes von Prof. Günter Faltin. Welcher zusammengefaßt auf zwei bis drei Seiten das Prinzip der Teekampagne erklärt, welches überhaupt auf Grund der Ausnutzung der Vorteile seines Lehrstuhls (Universitäten/Hochschulen als Absatzmarkt, und freiwillige Studenten als günstige Mitarbeiter) möglich war. Die restlichen 200 seiten des Buches sind Zitate mehr oder weniger bekannter Ökonomen und Auszüge aus unzähliger Literatur mitunter vergangener Jahrhunderte.
28. Januar 2009 um 01:17 Uhr
Unternehmensgründung einmal anders.
Wer Bücher zum Thema erfolgreiche Unternehmensgründung liest, wird darin sehr viel über Betriebswirtschaft, Recht und Steuern erfahren. Günter Faltin verfolgt mit seinem Buch Kopf schlägt Kapital einen anderen Ansatz. Er stellt die Geschäfts-Idee ins Zentrum der Betrachtung. Die Qualität und die sich anschließende Arbeit an dieser Idee zu einem ausgefeilten Konzept sind der eigentliche Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg (zit.: Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf). Anhand konkreter Fallbeispiele aus der Praxis erfährt der Leser wie solche Ideen geboren und erfolgreich umgesetzt werden können.
Sehr lesenswert ist das Kapitel Gründen aus Komponenten. Gründer, die alles selber machen wollen verschwenden ihre Zeit und Ressourcen, die sie lieber für die Ausarbeitung und Weiterentwicklung Ihrer Geschäfts-Idee verwenden sollten. Wer einen Teehandel betreibt, muss sich nicht selbst um den Import der Ware kümmern oder den Tee verpacken und versenden. Selbst die Buchhaltung erstellen externe Dienstleister schneller und vor allem preiswerter als es der Gründer selbst könnte. Der Gründer tut gut daran, die Unternehmensverwaltung in professionelle Hände zu legen. Wer in Betriebswirtschaftslehre nicht fit ist, braucht sich diesen Overhead auch nicht aufzuhalsen. Dafür gibt es genug ausgebildete Betriebswirtschaftler. So leuchtet es schnell ein, dass man beim geschickten Einsatz von Komponenten als Gründer selbst komplexe Industrieanlagen im Ausland auf die Beine stellen und im Konzert der Großen mitspielen kann.
Günter Faltin zeichnet in seinem Buch neue Wege um Unternehmen kreativ zu gründen und räumt mit den alten Denkmodellen der Gründungsberatung auf.
Die Botschaft ist glaubwürdig, denn Günter Faltin ist nicht nur Professor für Entrepreneurship, sondern zugleich auch erfolgreicher Unternehmer. Er ist Gründer der Teekampagne, die in Deutschland Marktführer beim Teeversandhandel ist.
Ein Buch, das Lust macht, sein eigenes Unternehmen zu gründen.
3. Februar 2009 um 23:17 Uhr
Den Nagel auf den Kopf getroffen!
Ich habe in den letzten Tagen Kopf schlägt Kapital verschlungen und muss sagen, es ist ein tolles und inspirierendes Buch.
Es hat bei mir für einige Aha-Effekte gesorgt und ich kann es anderen Gründern oder besser gesagt offenen und interessierten Menschen nur ans Herz legen.
6. Februar 2009 um 21:17 Uhr
Ein hilfreiches und anregendes Buch
Das Buch unterscheidet sich von den üblichen Ratgebern. Faltin macht mit seinem Buch all denjenigen Mut die eine leidenschaftliche Idee haben. Die unglücklich sind mit dem was sie gerade tun und gerne ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Es ist ein Leitfaden für alle diejenigen, die das Beste aus ihren Fähigkeiten machen wollen, schreibt Muhammad Yunus, der Friedensnobelpreisträger. Es ist auch ein Leitfaden zum Überprüfen der eigenen Ideen und seiner eigenen Aktivitäten. Faltin wendet sich vehement dagegen, dass zur Gründung Kapital, Technologie und betriebswirtschaftliche Kenntnisse Voraussetzung sind. Damit öffnet er den Kopf dafür, nach besseren, preiswerten schlanken Lösungen zu suchen. Das gilt für alle Bereiche. In einer Zeit, in der die Finanzkrise eigentlich ein Anlass sein sollte, neue zukunftsfähige Wege zu suchen, ein hilfreiches und anregendes Buch.
9. Februar 2009 um 21:51 Uhr
Gedanken über “Kopf schlägt Kapital”
Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein.
Klare Sprache. Angenehmer Schreibstil. Inhalt mit Substanz, brauchbar, verständlich. Ich konnte viel daraus lernen.
11. Februar 2009 um 11:17 Uhr
Neue Gründer braucht das Land
Trotz Wirtschaftskrise und Banken-Kollaps: Günter Faltin, Professor an der Universität Berlin und Autor des Buches “Kopf schlägt Kapital”, ist überzeugt: “Noch nie in der Geschichte waren die Voraussetzungen so günstig, war die Gründung eines Unternehmens so zugänglich für Normalmenschen wie heute. Eigenes unternehmerisches Handeln wird zur Perspektive für eine ganze Generation werden!”
“Heute sind Unternehmensgründungen möglich, die nicht von Kapital und Technologie, sondern von der Kreativität und den Ideen ihrer Gründer geprägt sind.”, so Faltin weiter. Leider gingen schöpferische Kraft und Leidenschaft mit Betriebswirtschaftslehre nur selten Hand in Hand. Die Zeiten haben sich geändert. Heute ist der Entrepreneur dem Künstler näher als dem Manager!
Entrepreneurship von Business Administration unterscheiden
Im angelsächsischen Sprachraum unterscheidet man zwischen “entrepreneurship” und “business administration”. Während der letztere Begriff die Bewältigung der Unternehmensaufgaben unter den mehr organisatorischen und verwaltenden Aspekten beschreibt, lenkt der Begriff “Entrepreneurship” auf die eher kreativen, innovativen Teile einer Neugründung. Diese sinnvolle Unterscheidung findet sich im Deutschen nicht. Günter Faltin sieht die Gründe für das Scheitern vieler Start-ups in den Jahren 1995-2000 darin, dass die jungen Unternehmen zwar über eine exzellente Kapitalausstattung und talentierte Managementtalente verfügten. “Es fehlten aber durchdachte und ausgereifte unternehmerische Konzepte.” Ein Entrepreneurial Design, dem einem Gespür für gesellschaftliche Veränderung und eine hohe Sensibilität für Marktentwicklung zugrunde liegt, sei häufig nicht erkennbar gewesen.
Der Überforderungsfalle entgehen
Was sind heute wichtige Voraussetzungen, um ein Unternehmen zu gründen? In der deutschen Gründerberatung gibt es dazu eine einhellige Antwort: Zuerst müsse man sich gute betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen. Ein vertieftes Wissen in den Bereichen Management, Marketing und Finanzierung wird eine entscheidende Bedeutung beigemessen. Der Gründer wird zum Alleskönner.
Faltin nennt diesen Unternehmer-Typus nun einen “Extremsportler mit masochistischem Einschlag”! Man könne den ‘Idealtypus’ zwar beschreiben, ihn in der realen Welt aber nicht finden.
Man müsse sich von der Vorstellung lösen, dass eine einzelne Person alle diese Anforderungen erfüllen könne, so Faltin weiter. Moderne Gesellschaften seien heute arbeitsteilig aufgestellt. Der wirklich erfolgreiche Entrepreneur arbeite heute schwerpunktmäßig an der stetigen Entwicklung seines eigenen, innovativen Konzepts.
Mitarbeiter müssten für das eigene Konzept begeistert werden, neue Trends sollten frühzeitig erkannt werden. Ein betriebswirtschaftliches Verständnis der Zusammenhänge bleibe weiter wichtig, jedoch könne man diese Kompetenzen und damit verbundene Aufgaben heute auch an fähige Partner (Business-Administratoren) delegieren. Wenig hilfreich sei es, “in der Qualifizierung von Gründern den Nachdruck fast ausschließlich auf die Aneignung betriebswirtschaftlichen Wissens zu legen. Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass Entrepreneurship von der Betriebswirtschaftslehre her gedacht werden könne. Es ist dies ein viel zu enges Paradigma”.
Von einer Anfangsidee zu einem überzeugenden Ideenkonzept
Günter Faltin stellt die Idee und das Konzept in den Mittelpunkt eines erfolgreichen Entrepreneural Designs. Er kritisiert, dass der eigentlichen Idee in der praktischen Beratung von Gründern nur geringes Gewicht beigemessen wird. Dort vertrete man den Standpunkt, Ideen gäbe es wie Sand am Meer, was solle eine Idee also schon wert sein?
Nach Faltin entscheidet die Idee und vor allen Dingen das fertige Ideenkonzept über den Erfolg einer Unternehmensgründung! Dabei sei eine Idee nicht etwa ein nahe liegender Einfall. Vielmehr sei sie das Resultat eines keineswegs einfachen und nicht selten langwierigen Prozesses. Es gelte, ein regelrechtes Ideenkunstwerk zu schaffen.
Während Manager und Business Administratoren mit einem einzigen Unternehmen völlig ausgelastet und oft überlastet sind, gelingt es der Spezies der Mehrfachgründer, den Serial-Entrepreneurs, die hohe Belastung durch Delegation von sich abzuleiten. Diese konzentrieren sich auf das Entrepreneural Design, formulieren daraus Ziele und kontrollieren die Durchführung durch ihre Manager. Dabei gilt: Hohe Komplexität erhöht die Fehleranfälligkeit. “Das Nachdenken über die Möglichkeiten zur Komplexitätsreduktion erfordert eine enorme geistige und kreative Leistung. Erfolgreiche Gründer sind oft Jahre mit einer Idee ’schwanger gegangen’ oder haben enorm viel Zeit und Energie investiert.”
Aus vorhandenen Komponenten gründen, statt alles selbst aufzubauen
Die meisten Menschen stellen sich Unternehmen als handfeste Gebilde aus Gebäuden, Mitarbeitern, aus Arbeitsplätzen und Räumen vor. Die dortige Herstellung von Produkten und Dienstleistungen erfordert Organisation und Management.
Faltin nähert sich dem Thema “Unternehmen”, oder besser “Gründen”, ganz anders. Er zeigt eindrucksvoll, wie es heute gelingt aus vielen vorhandenen Komponenten, die es heute gibt, Neues zusammenzustellen. Wie Bausteine fügt der moderne Entrepreneur beispielsweise die Herstellung, den Versand und das Rechnungswesen zu einem neuen Konstrukt zusammen, welches er fortan nur koordiniert und kontrolliert. Für diese Bereiche Hochspezialisierte Unternehmen machen dies heute jedermann möglich. “Statt zum überarbeiteten Selbständigen macht ein solches Vorgehen Sie zum “powerful entrepreneur”. Es sind fast keine Investitionen nötig; Sie arbeiten hoch professionell und variable Kosten treten im Grundsatz nur auf, wenn auch wirklich Bestellungen eingehen.”
Gründungen mittels Komponenten verringern die Gründungsrisiken erheblich! Das Prinzip heißt: “Groß werden und dabei klein bleiben.” - http://www.FreieHONNEFER.de
19. Februar 2009 um 03:00 Uhr
Ein Gründungsbuch der anderen Art
Vergessen Sie alles, was Sie über Unternehmensgründungen zu wissen glauben. Wer den 39. Copy-Shop aufmacht oder das 48. Versicherungsbüro, muß sich nicht wundern, wenn er sich zwischen mangelnden Aufträgen, Personalproblemen und Steuern zerreibt. Es wird kaum wahrgenommen, dass es auch Gründungen gibt, bei denen der Schwerpunkt auf einer ausgefeilten Idee liegt. »Nicht die Ressourcen, sondern das Konzept gibt den Ausschlag«, sagt Günter Faltin, Professor für Entrepreneurship und selbst Unternehmensgründer, in seinem neuen Buch.
»Kopf schlägt Kapital« ist humorvoll und gut nachvollziehbar verfasst. Der Autor illustriert seine Thesen mit einer Reihe von überraschenden Beispielen; er zeigt Gründungen, denen ein ausgefeiltes »Entrepreneurial Design« (Ideenkonzept) zugrunde liegt, und bei denen einige einfache, radikal angewandte ökonomische Prinzipien zu erstaunlichen Erfolgen geführt haben. Paradebeispiel ist die »Teekampagne«, die Faltin selbst vor mehr als zwanzig Jahren gegründet hat und die mit dem Verzicht auf Großpackungen, Ausschaltung des Zwischenhandels und Beschränkung auf eine einzige Teesorte zum Marktführer wurde.
Das Buch ermutigt alle, die immer noch glauben, viel Kapital und Betriebswirtschaft seien unabdingbare Voraussetzungen zur Unternehmensgründung. Zwischen High-Tech-Gründungen und Selbständigkeit gibt es einen Bereich, konzept-kreative Gründungen, der eigentlich der vielversprechendste ist: »Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf«, behauptet Faltin und charakterisiert sie als »Ideengebilde«, bei denen die Qualität des Ideenkonzepts über den Erfolg entscheidet. In der Zeit des Internet und leicht abrufbarer Dienstleistungen könne man Unternehmen wie ein Puzzle aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen. Es reiche sogar schon, Vorhandenes neu zu entdecken, neu zu kombinieren und daraus ein, wie Faltin es nennt, »Ideenkunstwerk« zu schaffen. So treten die Idee und die Persönlichkeit des Gründers in den Vordergrund, nicht Konvention und Ka…
26. Februar 2009 um 10:00 Uhr
Mut zum Umdenken
Als gestandener Manager in einigen großen internationalen Unternehmen fallen einem über die Jahre hinweg viele Business Bücher in die Hand. Die meisten sind sehr komplex, behandeln ein gewisses Thema in der Tiefe und man fühlt sich ein Stück gefestigter, im “Konzert der Großen” mitspielen zu können.
Günter Faltin verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Er macht Lust auf Selbständigkeit und zeigt an konkreten Beispielen, wie man auch ohne Komplexität, enormes wirtschaftliches Fachwissen und großes Kapital sein eigenes Unternehmen aufbauen kann.
Es wäre jedoch viel zu kurz gegriffen, dieses Buch nur Jungunternehmen oder angehenden Gründern zu empfehlen. Gerade für interessierte Manager, die sich tagtäglich mit dem Wahnsinn eines großen und streckenweise unflexiblen Unternehmens herumschlagen müssen, sind Faltins Ansätze geradezu erfrischend und ermahnend.
Ich habe das Buch sehr genossen, denn es setzt auf Cleverness, Ideenreichtum und Querdenken - anstatt auf Kennzahlen und Fachchinesisch.
Es ist schon fast traurig, dass ein Professor vielen Geschäftsleuten erläutern muß, wie man am besten ein Geschäft aufbaut.
Das Buch finde ich uneingeschränkt empfehlenswert - zum Schmunzeln, Nachdenken, Umdenken und Anpacken!
10. März 2009 um 03:17 Uhr
“Öko” wollte keiner, “Bio” schon! …was ist ein Entrepreneur??
Professor Faltin schreibt, dass es für den Begriff “Entrepreneur” keine wirkliche deutsche Übersetzung gibt. Wenn Faltin aber von einem Volk der Entrepreneure träumt, sollten wir schnell einen deutschen Begriff hierfür finden denn, erinnern wir uns: “Öko” lief überhaupt nicht und war uncool, erst “Bio” hat Absatz und Handel richtig beflügelt! Wie stehen da wohl die Chancen für “Entrepro-, Entreprä-wie-bitte”??
Wer sein Buch gelesen hat, begreift sehr gut, worum es geht - aber welcher Bänker nimmt sich vor dem Termin schon die Zeit, vorher noch ein Buch zu lesen? Trotzdem möchte ich gerade Bänkern und jedem, der eine Unternehmensgründung plant dieses Buch dringend empfehlen!
Absolut einleuchtend ist, dass Business-Pläne und Business-Administration nicht der ausschlaggebende Punkt für eine erfolgreiche Unternehmensgründung sind. Die Idee ist der Schlüssel zum Erfolg. Diese Kernaussage wiederholt er meiner Meinung nach gerade in der ersten Hälfte des Buchs jedoch viel zu häufig.
Das diese Ideen oft sehr naheliegend sind und man vor der Gründung nicht fünf Studiengänge absolviert haben muss, beweißt Faltin anhand einiger Fallbeispiele von erfolgreichen Gründern.
Traurig ist natürlich, dass Unternehmensgründer tatsächlich zunächst zur IHK auf einen “Buchführungskurs” geschickt werden, statt die Standfestigkeit und Tauglichkeit ihrer Idee, in einer kreativen Gemeinschaft, auf Mark und Bein zu durchleuchten.
Ich hätte mir eine detailiertere Beschreibung über die Herangehensweise der benannen erfolgreichen Gründer gewünscht und einen ausfühlicheren Teil “Brainstorming”, der den Leser zur Gründung inspiriert.
Mein Fazit: Ein tolles Buch und (wie schon geschrieben) ein “Muss” für Bänker und jeden, der eine Unternehmensgründung plant!
14. März 2009 um 00:34 Uhr
sehr lesenwert!
Prof. Faltin hat ein sehr lesenwertes Buch geschrieben, das sich mit Leichtigkeit und Freude lesen lässt und mich begeistert, beeindruckt und sehr motiviert hat. Nicht nur für Unternehmensgründer bietet das Buch die Chance, sich ganz neue Sichtweisen zu eröffnen.
Kritisch anzumerken habe ich nur, dass sich im Buch einige Wiederholungen befinden, wodurch es aus meiner Sicht etwas an Übersichtlichkeit verliert. An manchen Stellen hätte ich mir detailiertere Informationen gewünscht.
Trotzdem: sehr empfehlenswert!
18. März 2009 um 00:34 Uhr
Eigentlich muss man verrückt sein …
“Eigentlich muss man verrückt sein, wenn man Unternehmer werden will: Zwölf bis 14 Stunden pro Tag müsse man arbeiten, kein Urlaub in den nächsten Jahren, wenig oder kein Privatleben mehr. Man riskiert, Freunde oder Partner an weniger gestresste Menschen zu verlieren. Morgens im Büro der Erste, und abends der Letzte. Von image Buchhaltung sollen Sie was verstehen und von Bilanz. Vom Steuerrecht müssen Sie Ahnung haben, vom Unternehmensrecht, vom Arbeitsrecht, aber auch vom Vertragsrecht. Personal sollen Sie führen können. Und auch mit den Finanzinstitutionen sprechen und geschickt verhandeln. Natürlich müssen Sie gutes Marketing betreiben, Ihren Laden instand halten und scharf kalkulieren. Risiken kommen auf Sie zu, und zwar zuhauf. Überhaupt: Ihre Überlebenswahrscheinlichkeit im Markt liegt bei weniger als 50 Prozent. Manche Studien sagen, dass sogar 80 Prozent der Gründer spätestens nach fünf Jahren gescheitert sind. In Aussicht steht also ein Bankrott jedenfalls statistisch für all die wahnsinnigen Mühen, die eben aufgezählt wurden. Um es im Klartext zu sagen: In unserer Gesellschaft und bei dem hohen Niveau von sozialstaatlicher Fürsorge, das wir erreicht haben, muss jemand eigentlich verrückt sein, wenn er ein eigenes Unternehmen gründet.
Das sind die einführenden und wenig ermutigenden Worte, die Günter Faltin, Professor für Entrepreneurship in Deutschland, seinem neuen Buch KOPF SCHLÄGT KAPITAL voranstellt. Ein Buch für Masochisten sollte man meinen, wären da nicht ein Untertitel, der Hoffnung gibt: Die ganz andere Art ein Unternehmen zu gründen.
Hannes Offenbacher tut es. Burkhard Schneider tut es. Und ich werde es auch bald tun: Dieses Buch verschlingen, um danach vielleicht noch entschiedener aus alten Denk- und Handlungsmustern auszubrechen und das zu tun, was auf der Hand liegt. Eine Pflichtlektüre auch für alle KMUs.
Rezensiert in: http://blogs.technet.com/readyblogaustria/archive/2008/10/10/kopf-schl-gt-kapital.aspx
13. April 2009 um 18:00 Uhr
Insgesamt ein sehr unterstützenswertes Buch
Ich bin zwar schon Unternehmer, doch das Buch hatte auch für mich viel interessante Anregungen parat.
Besonders empfehlenswert ist es trotzdem für Noch-nicht-Unternehmer: Motivierend, Angst-nehmend aber auch anleitend ruft Faltin dazu auf, sogar unter Berufung auf Kant, sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien und Entrepreneur zu werden. Dem kann ich aus eigener Erfahrung natürlich nur zustimmen und werde das Buch gleich mal ein paar interessierten Personen verabreichen.
Generell bin ich sehr einverstanden mit den Inhalten und seinen Meinungen, allerdings macht auch Faltin einen der klassischen Fehler, die Unternehmensgründungen in Deutschland behindern: Er fördert die These der bürokratischen Hemmnisse, die schuld sei und viele mögliche Unternehmer abschrecke. Dass Bürokratie abschreckt, stimmt mit Sicherheit auch, aber nur weil es alle ständig behaupten.
Abgesehen davon, ist das Buch großartig und absolut lesenswert.
Also, bitte nicht verwirren lassen, der Rest des Buches ist großartig und kann vielleicht auch dich motivieren. Hoffentlich.
23. April 2009 um 15:00 Uhr
Das Beste zum Thema aus Deutschen Universitäten
Das Buch von Günter Faltin “Kopf schlägt Kapital” erinnert schon vom Titel an das vor 14 Jahren erschienene “Geist schlägt Kapital” von Helmut Muthers, der im Stil von Wolfgang Mewes und der engpasskonzentrierten Strategie EKS schrieb. Es ist ein ungewöhnliches Buch, da bislang aus den Universitäten nichts wirklich praktisch Nutzbares für Unternehmer heraus kam. Günter Faltin ist da anders. Allein schon deshalb, da er als Professor für Entrepreneurship mit der Teekampagne vor 20 Jahren selbst ein sehr erfolgreiches Unternehmen gründete. Er hält sich auch nicht an die Tradition anderer Forscher, nur universitäre Texte zur Kenntnis zu nehmen, Faltin überschreitet die Grenzen und zitiert auch Werke wirklicher Unternehmer wie Richard Branson oder Anita Roddick. Sogar einzelne Erfolgsautoren wie Timothy Ferriss hat er im Literaturverzeichnis. Allein diese Grenzüberschreitungen sind schon ein wichtiges Indiz dafür, dass man ihn als Unternehmer ernst nehmen kann. Mit anderen Worten: Prof. Faltin fällt mit seinen Konzepten unter deutschen Wissenschaftlern auf wie eine Birne unter Äpfeln.
Faltins Buch richtet sich vorrangig an Gründer. Die meisten der dort aufgeführten Ideen sind den Lesern meiner Website vertraut: Ein Unternehmer ist etwas anderes als ein Manager (Faltin nennt den Unternehmer Entrepreneur); ein Selbstständiger unterscheidet sich vom Unternehmer; der Unternehmer hat nur eine kleine Menge wirklich wichtiger Aufgaben auszuführen und alle anderen andere ausführen zu lassen.
Spannend ist die Konsequenz, mit der er seine Konzepte verfolgt. Für ihn hat das Entrepreneurial Design, die unternehmerische Idee die absolute Priorität. Lange vor Kapital und anderen Ressourcen. Er führt viele Beispiele auf, die vor allem aus dem Labor für Entrepreneurship hervorgingen. Diese haben nach meinem Empfinden oft dasselbe Grundkonzept wie die Teekampagne: Man wähle ein Produkt, importiere dieses unter Umgehung des Zwischenhandels selbst und verkaufe es in großen Packungsgrößen. Sieht man sich den Einzelhandel in Deutschland an, so ist dieses Konzept noch oft duplizierbar.
Sehr spannend ist auch die Idee, Unternehmen aus Komponenten aufzubauen. Wo die EKS schon vor 40 Jahren der Kooperation in allen anderen Bereichen als der eigenen Kernkompetenz eine Schlüsselrolle zuwies, geht Faltin noch einen Schritt weiter: Er wirbt dafür, Unternehmen gleich von vornherein aus Komponenten aufzubauen. Es gibt virtuelle Büros, Importeure, Logistiker, Webshops. Das Entrepreneurial Design muss diese vorhandenen Komponenten nur neu zusammen fügen. Wer so vorgeht, muss sich von vornherein nicht mit dem ganzen betriebswirtschaftlichen Aufgaben für Manager aus großen Unternehmen herum schlagen.
Wer aber eine klare Arbeitsmethodik erwartet, wie man das einfach auf sein Unternehmen übertragen kann, wird eher enttäuscht. Da liest man vom Stellen der richtigen Fragen und dem ausdauernden Arbeiten an der Idee. Das ist sicher richtig. Aber außerhalb eines Labors für Entrepreneurship mit einem Experten wie Prof. Faltin nur recht schwer reproduzierbar. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Faltin die Rolle des Unternehmers eher als die des Künstlers sieht. Und genausowenig, wie Pablo Picasso seine Bilder nach den “sieben definierten Schritten zum künstlerischen Erfolg” gemalt hat, kann dies ein Unternehmer auch nicht mit seinem Unternehmen tun.
Insgesamt ist Faltins Buch mit Abstand das Intelligenteste, was deutsche Universitäten für Unternehmer hervor gebracht haben. Vor allem Gründer sollten das Buch auf jeden Fall lesen! Es erspart viele Irrwege.
3. Mai 2009 um 20:34 Uhr
Auch Hochschulprofessoren haben einen Sinn für Praxis
Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R22WQAIR2FLUKU
14. Mai 2009 um 15:00 Uhr
Unternehmen gründen nebenbei!?
Ein neuer Ansatz, Gründung zu denken. Prof. Faltin reißt ganze Mauern von Argumenten ein, wieso man nicht gründen kann oder sollte. Gründen ohne Kapital, aber mit guten und durchdachten Ideen. Gründen mit Modulen. Das ist das Konzept, gründen kann jeder, auch so, nebenbei. Fest macht er seine, sich oft wiederholenden Argumente und Aussagen an einigen wenigen Beispielen aus seinem akademischen Umfeld. Das macht stutzig!
Von einem Professor kann man mehr Fakten erwarten. Wie wurden die Unternehmen konkret aufgebaut? Sind Sie wirtschaftlich wirklich tragfähig, wenn man alle wesentlichen Wertschöpfungselemente an Dienstleister auslagert?
Durch zahlreiche Blogs und die Website des Labors für Entrepreneurship bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und habe es gekauft, um detaillierter in das Thema einzusteigen. Diese Hoffnung wurde nicht erfüllt. Um das Gedankengebäude des Prof. Faltin zu verstehen und anzuwenden, reicht das Internet.
Trotzdem, die eigentliche Leistung des Buches liegt in dem guten sozialen Willen, dem das Buch zugrunde liegt, der neuen Sicht auf die Ökonomie, die geboten wird und der Motivation, die man mit jeder gelesenen Zeile erfährt.
Man möchte sofort anfangen mit betriebswirtschaftlichen Mitteln die Welt zu verändern!
23. Mai 2009 um 00:34 Uhr
Nichts ist lesenswerter!
Das Buch ist für jedermann geschrieben und eröffnet ganz neue Sichtweisen in der Welt der Unternehmsgründungen und Ideen!
22. Juni 2009 um 17:00 Uhr
Funktion statt Konvention - Jeder kann Gründen
Günter Faltin beschreibt in einer für einen deutschen Professor angenehm leicht lesbaren und verständlichen Sprache wie eine Existenzgründung fernab der landläufigen Annahmen funktionieren kann.
Er zeigt wie ein Unternehmen als kreative Kombination existierender Dienstleistungen mit wenig eigenem Kapitalaufwand und ohne 14 Stunden Tag entstehen kann - ein Denkansatz den auch Tim Ferris in seiner “Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben” darlegt.
Im Gegensatz zu Ferris, der seinen Schwerpunkt aber auf das Marketing vor der Entwicklung setzt, konzentriert sich Faltin auf die Entwicklung der Idee und der dazugehörigen Methodik.
Während viele Businessratgeber die entwickelte Geschäftsidee vorraussetzen zeigt Faltin sehr anschaulich an Beispielen wie ein Einfall systematisch und konsequent über längere Zeit zu einer Geschäftsidee und später zu einen ausgereiften ‘Entrepreneurial Design’ - seine Alternative zum Businessplan - weiterentwickelt werden kann.
“Es ist keinesfalls ein Einfall oder eine Idee, die ein gutes Entrapreneurial Design ausmacht. Es steckt systematische Arbeit dahinter, je mehr, desto besser.” (S.136, 8.1.1.)
Sehr authentisch wirkt das Buch durch die Schilderung der eigenen Erfahrungen aus Projekten wie der Teekampagne, aber auch durch die unbeschönigte Darstellung von Sackgassen (z.B. Kapitel 8.5. Die Flaschenbaustein-Idee).
Sehr umfangreich schildert Faltin die Methode “Funktion statt Konvention” - das respektlose Hinterfragen gegebener Strukturen und Neuerfinden von Leistungen mit der heutigen Technik. Diese habe zu seiner Teekampange und etlicher ähnlicher Geschäftsideen geführt hat. Es geht ein wenig unter, dass dies nur ein mögliche Weg ist eine originielle Idee zu entwickeln. Ausgleichend wirkt, dass diese Methode dafür sehr umsetzbar vermittelt wird.
Der Autor schreibt über weite Strecken sehr konstuktiv und positiv formuliert, doch viel Zeit wird darauf verwendet zu beschreiben wie die Dinge nicht sein sollen und was Denkansätze, die er nicht teilt, fordern und machen. Ich denke dies könnte kürzer gefasst sein, nimmt einem aber nicht den Spaß am Lesen.
Bemerkenswert ist die konsequente Kritik am ‘Gewinnmaximierungs-Prinzip’ zu dem der Autor auch durchaus Alternativen anbietet. Das Faltin den Wünschen, Vorlieben und Werten des Gründers einen hohen Stellenwert einräumt und deutlich auch nach den ‘Sinn’ einer Gründung über den Gewinn hinaus fragt, ist ein Ansatz den man in der “Businessplan Literatur” lange suchen muss.
“Es geht mir also darum, herauszufinden, was den Gründer bewegt und was hinter seiner Ausgangsidee liegt.” (S. 136, 8.1.1.)
“Sinn entsteht nicht aus ökonomischen Prinzipien. Der Profit hilft dem Sinn nachzugehen, nicht umgekehrt.” (S. 170, Kapitel 9)
“Profite - ja oder nein - das bringt uns nicht weiter. Wir müssen uns schon eingehender mit der Motivation des Handelnden beschäftigen.” (S. 176, 9.3)
Alles in allem ein sehr lesenswertes und unterhaltsames Buch mit vielen originären Ideen.
25. Juni 2009 um 23:51 Uhr
Buch schlägt Studium
Ich saß gerade im juristischen Seminar der Universität und las
über die Abgrenzung von bedingtem Vorsatz und bewusster
Fahrlässigkeit, als ich aus einem Impuls heraus den Zeitschriftenband
zuklappte, meine Sachen versorgte, aufstand und die Uni verließ mit
dem festen Vorsatz nicht wieder zu kommen, denn es langweilte mich zu
Tode.
Zuhause suchte ich im Internet, stieß auf Ihr Buch “Kopf schlägt
Kapital” und bestellte es.
Als ich es am nächsten Tag anfing zu lesen, war ich von Anfang an
begeistert. Schon die ersten Seiten faszinierten mich: Wie sie Ihre
Begeisterung beschreiben für Gründer, für die großen Unternehmer, für
das Abenteuer und die ganze Energie die damit verbunden ist, das war
die reinste Achterbahnfahrt für mich, ein Adrenalinausstoß nach dem
anderen, zwischendurch bin ich immer wieder an meinen Computer gerannt
und suchte nach Möglichkeiten meine Ideen zu verwirklichen. Ich las
und las und wurde immer unruhiger, geradezu
nervös: “Ja genau!, das ist es!, das ist es!, sowas habe ich gesucht!,
nein kann das so einfach sein!, so klar?”.
Auch auf die Gefahr hin das ich mich jetzt in Superlativen ergehe, es
war absolut inspirierend, ein Erweckungserlebnis
16. Juli 2009 um 12:17 Uhr
Vielen Dank Herr Faltin!
Vielen Dank Herr Faltin,
das Buch “Kopf schlägt Kapital” hat alles was ich bisher über das Gründen zu wissen geglaubt habe mit wenig Kapital auf den Kopf gestellt. Geliebäugelt habe ich wohl schon immer mit der Selbstständigkeit aber mit Ihrer Liebeserklärung an das Entrepreneuship haben Sie ein regelrechtes Feuer entfacht.
Das Buch gibt einen Überblick, wie ein Unternehmen mit einfachen Mitteln und vor allem mit wenig Kapital gegründet werden kann. Wie an einer Idee gefeilt werden muss, damit ein marktfähiges Konzept entsteht und wie man am geschicktesten Komponenten findet, die die operative Arbeit für einen erledigen. Mit den unzähligen Ideenanstößen und riesiger Motivation ausgestattet möchte man nach der Lektüre nur noch eins; endlich loslegen.
Das einzige was in meinen Augen noch verbesserungswürdig ist, ist der an der einen und anderen Stelle fehlende Tiefgang. Denn genaue Vorgehensweisen, wie man z.B. sein Ideenkonzept formt oder wie man für sein Unternehmen in der Anfangszeit wirbt, werden im Text nicht skizziert. Allerdings gibt es dafür auch andere Literatur bzw. den kreativen Kopf des frischgebackenen Jungunternehmers.
23. Juli 2009 um 16:17 Uhr
Empfehlenswerte Lektüre für Unternehmer und die, die es noch werden wollen
Günter Faltin ist Entrepreneur-Professor, in seinem Buch “Kopf schlägt Kapital” beschäftigt er sich auf mit Allem, was nach seiner Erfahrung wesentlich ist für erfolgreiche Gründungen.
Mir hat dabei bei ihm besonders gefallen seine Überlegung zur Entwicklung eines Unternehmenskonzeptes unter Einbeziehung bereits existierender Komponenten mit dem Ziel, dass der Unternehmer sich schnell und mit möglichst niedrigem Kapitaleinsatz primär über seine Geschäftsidee erfolgreich wird. Dabei plädiert Faltin dafür, diese Geschäftsidee so zu entwickeln, dass das Erfolgskonzept unter Einbindung bereits vorhandener Ressourcen möglichst einfach realisiert werden kann, es geht ihm dabei darum, die Komplexität und damit auch die Risiken soweit wie möglich zu reduzieren. Sicherlich ein schönes und - wie ich finde - inspirierendes Beispiel ist die “Teekampagne”, ein Konzept, mit dem der Autor mittlerweile seit über 1,5 Jahrzehnten sein eigenes Konzept als Unternehmer erfolgreich umsetzt ud damit zu einem der größten Teeimporteure wurde.
Für Faltin ist der innovative Unternehmer so etwas ein kreativer Geist, der sich möglichst nicht in den Fesseln der eher administrativen Betriebswirtschaft oder Business Administration verfangen sollte, sondern sein Hauptaugenmerk auf die Fokussierung und Entwicklung seiner Idee legen muss. Insofern geht Faltin auch mit den heute für so wesentlich gehaltenen Business-Plänen für Neugründungen und einer über Jahre fortgeschrieben (rein fiktiven) Markt-, Wettbewerbs- und Unternehmensentwicklung ins Gericht, ebenso mit den entsprechenden Wettbewerben. Er zeigt auch auf, dass auch Gründungen mit Businessplänen, die in Wettbewerben prämiert wurden, nicht zwingend zu unternehmerischem Erfolg führen.
Faltin ruft auf zu einer neuen Kreativität bei Unternehmensgründungen, dabei geht es ihm eben nicht um die so oft geförderten technischen Innovationen (die mit entsprechenden Gründungskosten und hohen Risiken verbunden sind), sondern er plädiert für die einfachen Ideen, dazu Vorhandenes neu zu denken und umzusetzen, um so den Kunden zu Nutzen und der Allgemeinheit zu Wertschöpfung zu verhelfen.
Ein lesenswertes, inspirierendes Buch und eine empfehlenswerte Lektüre für Unternehmer und die, die es noch werden wollen.
15. August 2009 um 05:34 Uhr
Existenzgründnung jenseits von Business-Plänen und Rentabilitätsrechnungen
Erfreulich angenehm zu lesen beschreibt der Professor der Freien Universität Berlin, dass nicht die Zahlen und Excel-Tabellen im Businessplan die wahren Erfolgskriterien sind.
Die Arbeit an der Geschäftsidee oder wie er es nennt am “Entrepreneurial Design” werde in der Praxis zu häufig vernachlässigt, schreibt Faltin. Eine These, die ich aus meiner Praxis als Berater durchaus unterschreiben kann. Existenzgründer liefern - unterstützt durch Businessplan-Vorlagen und Businessplan-Ratgeber - auf den Cent genaue Prognosen zu Umsatz und Kosten, während wesentliche Fragen wie “Was ist mein Wettbewerbsvorteil?” und “Welchen echten (Zusatz-)Nutzen stifte ich meinen Kunden?” schwammig oder gar unbeantwortet bleiben.
Faltin macht auch Schluss mit dem Mythos, dass Existenzgründer zwingend einen 14-Stunden-Tag haben und alles “selbst und ständig” machen müssen. Er beschreibt, wie man mit Hilfe von externen Dienstleistern von der Logistik bis zum Sekretariat vieles auslagern kann. Dadurch wird der Gründer entlastet und das Unternehmen bleibt schlank, da viele Investition in Infrastruktur, Personal und Prozesse wegfallen. So sinkt der Kapitalbedarf und das Risiko bleibt gering.
Mir hat das Lesen dieses Buchs viel Freude bereitet, nicht zuletzt deshalb, weil es in kurze Blöcke gegliedert ist und damit auch als leicht zu lesende Lektüre für zwischendurch geeignet ist. Faltin - übrigens neben seiner Professur selbst Unternehmer - liefert viele Ideen und Denkanstöße, die nicht nur für Existenzgründer hilfreich sind.
Ihr Existenzgründungsberater
Markus Selders
27. August 2009 um 03:34 Uhr
Alles wird gut oder noch viel besser
Die Grundidee zu diesem Geschäftsmodell ist mir schon im Studium vor einigen Jahren gekommen und wurde natürlich verlacht. “Also wenn du es schaffst, all deine Geschäfte ausschließlich übers Internet abzuwickeln, dann bist du wirklich gut.” Bin ich auch. So what?
Na ja, zugegeben, ganz geschafft habe ich es noch nicht, aber ich arbeite kontinuierlich an der Weiterentwicklung meines Shops. Da kam mir dieses Buch natürlich sehr gelegen. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass ich irgendwas total Besonderes, etwas eigenes produzieren und dann verkaufen muss, um mich von den anderen abzuheben. Somit war ich in meiner Produktwahl ziemlich festgelegt, abgesehen davon, dass es sehr zeitintensiv ist, die Produktion, die Verwaltung und noch externe Aufträge zu managen, wenn man alles alleine macht.
Faltin widerlegt diesen Gedanken und sagt in seinem Buch, dass man so einen Shop mit irgendeinem X-beliebigen Produkt aufbauen kann, solange die Idee drumherum stimmt und man seinen Hausaufgaben in Punkto Recherchearbeit diszipliniert und korrekt nachkommt. Man solle sich mit der Umsetzung lieber etwas mehr Zeit lassen und sich nicht dazu drängen die Idee vorschnell umzusetzen. Wie ein gutes Konzept, das Zeit zum Wachsen hat, immer wieder auf dem Prüfstein liegt und durch dieses Hinterfragen und neuen Gedankenansätzen zu etwas wirklich Einzigartigem reift, so soll eine Unternehmensidee reifen können. Das widerspricht zwar ebenfalls unserem schnelllebigen Zeitgeist, aber für den wirklich großen Erfolg braucht es nunmal Zeit.
Diese Zeit zum Lernen und Probieren muss man sich gönnen, sonst wird das nichts. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit träumt. Machen Sie ihren Traum zur Realität. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei und vielleicht kaufe ich irgendwann mal bei Ihnen ein.
4. September 2009 um 12:51 Uhr
Eine Motivation für jeden!
Der Autor ist ein Genie! Brillant, einleuchtend und spannend beschreibt er, wie ein Unternehmer ticken muss, um ein guter und erfolgreicher Unternehmer zu sein. Ich habe dieses Buch verschlungen und an vielen Stellen meiner Frau vorgelesen, weil es niemand hätte besser formulieren können, was für uns Unternehmer die richtige und wichtige Denke ist und dass auch Psychologie eine große Rolle spielt.
4. September 2009 um 12:51 Uhr
Entrepreneur
http://wassermann.blogspot.com/2009/08/entrepreneur-wat-is-dat-dann.html
Endlich ein Buch, was mit dem Irrglauben, dass es gewisser Ausbildung Hochschulausbildung bedürfe, um Unternehmer zu werden, aufräumt. Der Berliner Professor trifft es auf den Kopf, indem er den Unterschied zwischen einen MBA und einem Entrepreneur erläutert. Entrepreneur ist ein Begriff, der sich im Deutschen noch nicht so durchgesetzt hat, so wie MBA (Master of Business Administration). Wird er hoffentlich noch. Das ist den Deutschen zu wünschen. Das Modell hat viele Vorteile und fordert ein gewisses Umdenken. Ein Umdenken, welches weg vom dem Elitedenken führt und welches sicher seine Zeit in Deutschland braucht.
Um was geht es? Nun, wie der Name schon sagt ist der MBA ein Meister der Administration und daher als Unternehmer weniger geeignet. Wohl sollten Unternehmer einige von denen (Verwaltern) haben und die sollten das Unternehmen, eben, verwalten. Ein Entrepreneur hingegen ist einer, der eine Idee hat und diese Idee so leidenschaftlich ausspinnt und vertritt, dass er irgendwann aus dieser Idee ein Produkt schafft und dann, mit Hilfe von MBAs, ein Unternehmen hochzieht. Dabei muss der Entrepreneur diese MBAs gar nicht anstellen und bezahlen, sondern es geht auch mit outsourcen a la the 4 hour work week. Das heißt, man kann Leistungen einfach einkaufen, von Firmen, die genügend dieser MBAs bezahlen. Das haben wir alle schon viele Male gemacht, wenn wir zum Beispiel einen Brief versandt haben. Der Transport geschah wie von selbst, nachdem wir eine Briefmarke aufgeklebt hatten und den frankierten Brief bei einen Postamt abgegeben hatten. Warum nicht dieses Outsourcen sehr viel weiter fassen und mit entsprechenden Dienstleistern zusammenarbeiten, sodass der Entrepreneur sich im Wesentlichen auf seinen Idee konzentrieren kann.
Dies bringt unter anderem den Vorteil, dass man als Entrepreneur mit ganz wenig Kapital starten kann und vor allen Dingen, dass man kein Studium braucht, um Unternehmer zu werden. Hui … das bricht ja mit allem was dem Deutschen auf der Schule eingebläut wird. Gefährlich und das darf nicht sein. Faltin bringt einige Beispiele in dem Buch und diese sind zum Teil recht unterhaltsam. In einen Fall berichtet er, wie ein euphorischer junger Mann seine ganze Euphorie verlor und von der Gründungsberatung gemein ausgestoppt wurde. In einem anderen Fall, folgte der Gründer den Richtlinien und gab auf als er an der Bilanzanalyse scheiterte.
Aufgemerkt: Bilanzanalyse muss ein MBA können, der muss aber nicht und kann in der Regel auch nicht Unternehmertum. Er ist Verwalter. So steht es genau in seinem Abschluss. Entrepreneure brauchen keine Bilanzanalyse, sonder nur eine Idee, die sie leidenschaftlich verteidigen, alles daran setzen sie zu verwirklichen und hartnäckig den besten Weg dafür suchen.
Ich finde diese durchaus zutreffende und richtige Analyse großartig. Ich selber habe mich nie benachteiligt gefühlt, weil ich keinen MBA hatte, aber ich weiß, dass die meisten Menschen denken, ohne ein Studium können sie kein Unternehmer sein. Ganz im Gegenteil: wenn man die größten Unternehmen der Welt ansieht, dann waren es in den allerwenigsten Fällen MBAs, die diese gegründet hatten. Oft genug waren es im Gegenteil Schulabgänger: Apple, Microsoft, Oracle.
Also Schule abbrechen und Unternehmer werden? Nein: denken und nicht verwalten, Lösungen durchdenken, ohne sich an die Konventionen zu halten. Ein MBA kann auch Entrepreneur sein aber auch einer ohne MBA oder gar ohne Hochschulabschluss, oder ganz ohne Schulabschluss kann ein Entrepreneur sein. Und ein erfolgreicher noch dazu.
Faltin trifft es bestens, als es seine Erkenntnisse mit den Erfahrungen von Yunus vergleicht: Jeder hat das Zeug zum Entrepreneur. Wenn sogar islamische Frauen unter extrem ungünstigen Bedingungen Entrepreneure werden können, sollte man erwarten, dass dies auch bei uns möglich ist (s. 184).
Ich hoffe dass die Politiker irgendwann Entrepreneurship in der Schule lernen und dass diese alte eingefahrene Denke irgendwann verschwindet. Nur dann kann sich Deutschland und auch andere Staaten von einer Lohnsklaven Nation zu einer freien Denkerwelt entwickeln und der Wohlstand kann weiter wachsen, die Zufriedenheit steigen und der soziale Frieden dauerhaft gesichert werden.
Faltin ist ein gutes Buch gelungen und ich finde es schade, dass ich es nur zufällig gefunden habe. Ich finde, dass es Pflichtlektüre in der Schule sein sollte aber ich denke, dass er wesentlich besseres Marketing für ein Buch leisten könnte das fängt beim Titel und beim Umschlag an. Es gibt eigentlich nur ein Buch, was von einem deutschen Verlag noch schlechter vermarktet wurde. Das ist das must-read von Jeff Jarvis: Was würde Google tun. Hier die beiden Cover entscheidet selbst.
17. September 2009 um 08:34 Uhr
worauf es wirklich ankommt
Herrn Faltin ist mit diesem Werk ein wirklich außergewöhnlicher Mutmacher gelungen. Der Entrepreneur-Professor der Freien Universität Berlin schafft es in besonderem Maße, den Leser zu inspirieren, gleichzeitig zu motivieren und gute Denkanstösse zu geben. Als Verfechter der Konzept-kreativen Gründung stehen für Herrn Faltin das kreative Konzept und die gründlich durchdachte Gründungsidee im Vordergrund. Um auf der einen Seite Kosten und Risiken gering zu halten sowie auf der anderen Seite von Unternehmensbeginn an Professionalität zu gewährleisten, empfiehlt er mit anderen Unternehmen zu kooperieren bzw. Leistungspakete einzukaufen. Im Klartext besteht die Aufgabe der Gründer nun darin, ein Ideenkonzept aus verschiedenen Komponenten zusammenzusetzen, professionelle Partner zu finden, die diese Komponenten anbieten und anschließend das Zusammenspiel der Komponenten zu koordinieren und zu kontrollieren. Diese Vorgehensweise untermauert Herr Faltin mit einigen sehr interessanten Gründungsbeispielen.
“Kopf schlägt Kapital” ist ein Muss für jeden, der mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen. Der Unternehmer wird nicht mehr als Alleskönner dargestellt, sondern als jemand, dessen Ideen-Kunstwerk im Kopf entsteht, der einen herausragenden Nutzen anbieten möchte, sich auf seine Stärken konzentriert und hierfür geschickt mit anderen Unternehmen Kooperationen eingeht.
30. September 2009 um 17:51 Uhr
Maximal belebend!
Günter Faltin weiß, wovon er spricht: Nicht nur, dass er sich wissenschaftlich als Professor des Arbeitsbereichs Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin theoretisch mit der Thematik Unternehmertum beschäftigt, nein, auch durch seine Gründung der Teekampagne kennt er die Umsetzung in die Praxis.
Mit seinem Buch hat mich Faltin begeistert:
Warum?
1. Anders als bei vielen Fachbüchern zum Thema Gründung, die ausführlich auf betriebswirtschaftliche Aspekte eingehen, liegt sein Hauptaugenmerk auf der sorgfältigen Entwicklung der GeschäftsIDEE.
Ein Unternehmer soll seiner Ansicht nach mehr einem Künstler ähneln als einem Manager oder Buchhalter. (Auch auf den klassischen Betriebswirt ist Faltin nicht immer gut zu sprechen, zumal wenn er als Angestellter in einer Behörde die Chancen einer Gründung beurteilen soll!)
Hierzu führt er viele erfolgreiche Unternehmen auf, die ein ausgereiftes Konzept vorweisen können und sich auf dem Markt bewährt haben.
Anhand verschiedener Ansätze gibt er Hilfestellung, wie man selbst seine eigene Idee finden und ausbauen kann.
2. Er räumt mit alten Glaubenssätzen auf: Z.B. “Selbstständig sein heißt, alles selbst zu machen und ständig” - Gerade diese Vorstellung führe in die Sackgasse. Statt zu führen, Marktentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und Produkte zu verbessern, rieben sich Selbstständige, die nach diesem Grundsatz leben, im Alltagsgeschäft auf.
Wichtig sei es seiner Ansicht nach, bereits existierende Komponenten einzubinden. Statt: “Was brauche ich, um ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu organisieren?”, steht die Frage: “Was kann ich aus vorhandenen Modulen Neues komponieren?”
Reizvoll ist bei diesem Ansatz auch, dass auf diese Weise finanzielle Risiken vermieden werden können. Am Beispiel seines eigenen Unternehmens, der “Teekampagne”, kann der Leser diese Prinzipien leicht nachvollziehen.
3. Er öffnet die Augen für die Veränderung der Berufswelt in Deutschand und für die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen.
Aber statt in üblichen Jammern zu verharren, spricht hier endlich jemand von den Vorzügen und Chancen dieser Entwicklungen. Sein Aufforderung:”Unternimm dein Leben selbst und lass es nicht von anderen unternehmen.”
Wohltuend dabei ist, dass Faltin damit nicht nur die sog. Elite ansprechen will, sondern alle Gruppen. Unter anderem verdeutlicht er an einem Projekt an Hauptschulen, wie viel Potenzial auch hier zu finden ist.
Gibt es ein Haar in der Suppe?
Günter Faltin will den Unternehmensgeist in Deutschland beleben. In jeder Zeile merkt man seine Begeisterung für dieses Ziel: Das mag den ein oder anderen abschrecken ein wenig fühlt man sich selbst wie ein Student in Faltins Vorlesungen, bei denen er sicher seine Zuhörer sehr fordert.
Ich persönlich wurde aber von seinem Enthusiasmus mitgerissen Zweifler und Nörgler gibt es schon genug!
5. Oktober 2009 um 07:51 Uhr
gutes Sachbuch
Das Buch hat mir gut gefallen, die Zukunft muß zeigen wie gut die Tips greifen.
5. Oktober 2009 um 07:51 Uhr
Dieses Buch macht es vor
Dieses Buch ist so hervorragend …
… weil der Autor nicht nur Professor für Unternehmensgründung ist, sondern selbst ein millionenschweres Teegeschäft auf die Beine gestellt und mit Erfolg auf dem Weltmarkt etabliert hat (diese Geschichte erzählt er ausführlich);
… weil der Leser endlich erfährt, dass man keine besonderen Talente braucht, um ein Unternehmen zu gründen, sondern dass das jeder kann - sofern er nur den Mut hat, diesen Schritt zu wagen;
… weil der Leser Ideen und Werkzeuge an die Hand bekommt, wie man eigene Geschäftsideen entwickeln und auf ihre Erfolgstauglichkeit testen kann;
… weil dieses Buch ein völlig neues Bewusstsein dafür weckt, dass die Festanstellung schon lange nicht mehr sicher und die Unternehmertätigkeit längst nicht unsicher ist - sondern dass sich in der Arbeitswelt ein fundamentaler Wandel vollzieht, der auch großartige Chancen bietet.
Noch dazu versteht es der Autor, in einer lebendigen, volksnahen Sprache zu schreiben. Ein Buch, das man erst aus der Hand legt, wenn die letzte Seite gelesen ist.
Allen, die sich im Beratungssektor selbständig machen wollen, sei als Ergänzungslektüre das pfiffige Sog-Marketing für Coaches: So werden Sie für Kunden und Medien (fast) unwiderstehlich empfohlen, das sich auch auf andere Bereiche übertragen lässt.
14. Oktober 2009 um 15:17 Uhr
Selbständig sein ganz einfach gemacht
Herr Faltin zeigt in diesem Buch wie einfach die Selbständigkeit verwirklicht werden kann. Voraussetzung ist hierbei nur eine gute Idee oder ein gutes Konzept und die geschickte zusammensetzung der unterschiedlichen Komponenten die alle bereits vorhanden sind. Ebenfalls wird gezeigt, dass es garnicht so schwer ist kreativ zu sein bei der Suche nach einem guten Konzept. Die Betriebswirtschaftslehre ist nach Faltin leicht zu umgehen.
Ich kann dieses Buch jedem der vor hat sich Selbständig zu machen nur ans Herz legen.
19. Oktober 2009 um 11:34 Uhr
Absolut empfehlenswert für jeden der Unternehmer werden will
Das Buch vermittelt eine wahre Fundgrube von Anregungen, wie man ein Unternehmen anfangen kann, ohne viel Kapital einsetzen zu müssen. Es ist eine Herausforderung an jeden mehr nachzudenken und Unternehmertum als ein Art Kunst zu verstehen.
6. November 2009 um 13:00 Uhr
Neue Perspektiven
Faltin zeigt neue Wege auf, die für jeden phantasiebegabten Unternehmer und Gründer nutzbringend sein dürften. Dass der Autor selbst erfolgreicher Unternehmer ist, hebt das Buch über die Masse einschlägiger Ratgeberliteratur hinaus (wo eher “Trockenschwimmkurse” angepriesen werden).
Nur deshalb nicht die volle Punktzahl, weil die meisten Beispiele etwas einseitig aus dem Lebensmittelhandel stammen.
20. Dezember 2009 um 15:51 Uhr
erfrischende Strategielektüre für Selbstständige und solche, die es werden wollen
Nahezu jeder kann sein eigenes Unternehmen gründen - behauptet Faltin, nachdem er es in den achtziger Jahren mit seiner “Teekampagne” und danach mit weiteren Gründungen erfolgreich vorgemacht hat. Faltins Teekampagne ist heute Marktführer im Teeversand, obwohl sie sich auf eine einzige Sorte - Darjeeling-Tee - beschränkt.
Faltin gelingt es, mit drei neuen Sichtweisen auf das Thema die Landschaft des Unternehmerischen radikal zu verändern und das Thema Unternehmensgründung ganz anders als bisher üblich anzugehen:
1 Man muss erkennen, dass gute Konzepte heute wichtiger sind als Kapital.
2 Man muss viel radikaler als bisher Arbeitsteilung auch auf dem Gebiet des Entrepreneurship anwenden.
3 Man kann ein Unternehmen aus Komponenten zusammensetzen (Arbeitsteilung und Spezialisierung ermöglichen das; z.B. kann man Buchhaltung und Rechnungswesen denen überlassen, die das schnell, zuverlässig und zu niedrigen Preisen erledigen; auch für Versand, Verpackung und Logistik gibt es Profis).
Ein derart gegründetes Unternehmen kann von Anfang an professionell arbeiten, benötigt viel weniger Kapital, verringert die Risiken und ist viel weniger anfällig für typische, im Wachstum eines Unternehmens auftretende Krisenkonstellationen.
Faltins Anleitung könnte man kompakt zusammenfassen: “aus vorhandenen Komponenten gründen statt alles selbst aufzubauen”. Damit stellt er nicht Kapital, ein Patent oder Forschungsergebnisse im Mittelpunkt, sondern die Idee, die dann ohne viel Geld und ohne umfangreiche betriebswirtschaftliche Ausbildung, aber mit Kopf und Konsequenz ausgearbeitet und umgesetzt wird. Die entscheidende Arbeit passiert im Kopf. Wenn Sie mit einem Produkt handeln wollen, fragen Sie nicht nach Details, nach der Verpackung etwa, dem Umkarton für die Paletten, nicht nach Einzelhändler, Großhändler, Importeur, Exporteur oder anderen Vertriebsstrukturen. Fragen Sie ganz einfach: Wie kann ich das Produkt vom Ursprung zum Kunden bringen, den Ablauf so einfach wie möglich organisieren und Komponenten einsetzen? So, dass für Sie nur noch die Koordination der Komponenten übrig bleibt.
Der aufgezeigte Weg hat weit mehr mit Ideen und deren Entwicklung zu tun hat als mit Forschung und Hightech. Vom Alltagswissen ausgehend kann man ein unternehmerisches Konzept entwickeln, indem man einfache, bekannte Prinzipien auf ein neues Gebiet überträgt. Am Anfang muss die Idee stehen: Was fehlt wo? Was will ich verbessern?
Es geht dabei keineswegs um flüchtigen Ideen. Der Kern, ein gutes unternehmerisches Konzept, ein “Entrepreneurial Design”, muss folgendes leisten:
· klare Marktvorteile herausarbeiten
· einen Vorsprung vor Imitatoren sichern
· vor technologischer Obsoleszenz schützen
· vor wirtschaftlicher Obsoleszenz schützen
· den Finanzierungsaufwand minimieren
· das Marketing muss integraler Bestandteil des Entrepreneurial Design werden.
Um exzellent zu werden, muss das Konzept drei weitere Prinzipien befolgen:
· Skalierbarkeit (die Leistungen müssen sich vervielfältigen lassen - möglichst so, dass bei Wachstum die Kapazitäten nicht proportional erweitert werden müssen)
· Einfachheit
· Risiken minimieren.
Die von Faltin vorgeschlagene Anleitung zum eigenen Unternehmen unterscheidet sich radikal von den üblichen Empfehlungen zur Existenzgründungen. Sie zeigt, wie man moderne, jedermann zugängliche wirtschaftliche Instrumente als Komponenten einsetzt und ermutigt auf unkonventionelle und erfrischende Weise zu unternehmerischem Denken.
Ein großes Verdienst des Autors sehen wir darin, dass er einen Weg beschreibt, wie tatsächlich viele ihr eigenes Unternehmen auf die Beine stellen können und damit den Bereich des Unter-nehmerischen viel mehr Menschen zugänglich macht, als es heute der Fall ist.
Wir wünschen dem Buch möglichst große Publizität und weite Verbreitung und hoffen, dass die Anleitung bei vielen auf fruchtbaren Boden fällt.
Dabei hilft sicher, dass Faltin für seine Projektwerkstatt, in der seit Jahren erfolgreich an neuen Konzepten für Unternehmensgründungen gearbeitet wird, neulich bei der Verleihung des Deutschen Gründerpreises den Sonderpreis für innovative Konzepte und außergewöhnliche Leistungen von Pionierunternehmen in Empfang nehmen durfte.
16. Januar 2010 um 03:17 Uhr
Das Mutmacher-Buch
Bei Kopf schlägt Kapital handelt es sich um ein echtes Mutmacher-Buch!
In uneingeschränkter Euphorie schreibt Günther Faltin, Professor an der Uni Berlin, über Entrepreneurship - und er weiß zu überzeugen. Mich konnte er mitreißen und ich habe jede Seite verschlungen. Zahlreiche Zitate von anderen Wissenschaftlern und Entrepreneuren stützen seine Thesen und zeigen, dass Günther Faltin mit seinen Gedanken kein Einzelgänger ist.
Doch was mir missfällt, sind seine Beispiele für erfolgreiche Unternehmen - fast alle Ideen die er beschreibt sind aus dem Bereich Handel. Und die Idee dahinter ist immer: Kaufe große Mengen ein und setze auf eher große Verpackungen, statt Kleinverpackungen. Das wirkt zu einfach und ist nicht so einfach wie es sich liest. Wenn dann sollte er diese Konzepte noch detallierter beschreiben. Er schreibt oft über sein eigenes Projekt, die Teekampagne. Hier kam er angeblich fast ohne Marketing und Kapital zu tausenden Bestellungen. Doch auch er musste wohl irgendwie auf sich aufmerksam machen? Wie haben ihm soviele Menschen Geld vorgestreckt, damit er die erste Großmenge bestellen konnte? Welche Kunden hatte er am Anfang? Hierzu gibt es leider keine Antworten.
Auch spricht er immer von Arbeitsteilung. Der Entrepreneur brauche keine BWL-Kenntnisse, dafür gibt es den Business Administrator. Doch wie integriere ich einen solchen Business Administrator von Anfang an, ohne dass dieser z.B. mein Konzept klaut und ein eigenes Unternehmen gründet?
Ein weiterer Kritikpunkt sind die ständigen Wiederholungen, ich habe immer gehofft, dass bald etwas konkretere Details beschrieben werden, da geht es wieder zurück zum Start und wiederholt sich erneut, das nervt.
Alles in allem ist es ein wichtiges Buch für jeden Gründer und für jeden, der mit dem Gedanken spielt Entrepreneur zu werden. Es macht einfach Mut und zeigt wie unglaublich spannend die Materie ist - und dass jeder Mensch als Entrepreneur taugt!
Es zeigt vor allem, wie wichtig das Ideen-Konzept ist - konkrete Ratschläge zur Umsetzung werden hier allerdings nicht gegeben. Dafür sind andere Bücher zu empfehlen.
Ich habe lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, die positve Schreibweise und das Mut-machen haben mich jedoch überzeugt.
25. Januar 2010 um 00:51 Uhr
Danke Prof. Faltin! Die perfekte Mischung aus Motivation und Information
Ich lese jeden Monat etwa 5 Bücher. Dieses Buch ist das erste Buch, das mich zum Schreiben einer Rezension bewegt hat. Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes. Es macht Mut. Ich bin nun 30 Jahre alt und absolut sicher, dass ich nie wieder in einer Festanstellung arbeiten möchte. Dafür ist mir mein Leben einfach zu schade. Ich kann Prof. Faltin für dieses Buch wirklich nur sehr danken. Es hat mir sehr viele wertvolle Anregungen gegeben und die Motivation nicht aufzugeben, wenn ich beim Erstellen des Konzeptes in eine Sackgasse geraten bin. Besonders wertvoll finde ich die “Sieben Techniken zur Ausarbeitung eines Entrepreneurial Designs”. Sie haben mich tatsächlich zur entscheidenden Idee geführt. Ich habe mir alle Fragen, die von Prof. Faltin in seinem Buch aufgeworfen wurden, in ein kleines Büchlein geschrieben. Jede Frage auf eine Seite. ‘Dann habe ich mir zu jeder Frage alle Antworten notiert, die mir eingefallen sind- täglich ein paar Minuten. Ich bin inzwischen sehr stolz auf mein Konzept. Dieses Buch bietet wirklich viel mehr als man eigentlich erwarten kann. Ich habe sehr viele Informationen erhalten, die ich von der IHK und den sogenannten Gründungscoaches nicht erhalten habe. Absolut empfehlenswert!
25. Januar 2010 um 00:51 Uhr
Danke Prof. Faltin! Die perfekte Mischung aus Motivation und Information
Ich lese jeden Monat etwa 5 Bücher. Dieses Buch ist das erste Buch, das mich zum Schreiben einer Rezension bewegt hat. Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes. Es macht Mut. Ich bin nun 30 Jahre alt und absolut sicher, dass ich nie wieder in einer Festanstellung arbeiten möchte. Dafür ist mir mein Leben einfach zu schade. Ich kann Prof. Faltin für dieses Buch wirklich nur sehr danken. Es hat mir sehr viele wertvolle Anregungen gegeben und die Motivation nicht aufzugeben, wenn ich beim Erstellen des Konzeptes in eine Sackgasse geraten bin. Besonders wertvoll finde ich die “Sieben Techniken zur Ausarbeitung eines Entrepreneurial Designs”. Sie haben mich tatsächlich zur entscheidenden Idee geführt. Ich habe mir alle Fragen, die von Prof. Faltin in seinem Buch aufgeworfen wurden, in ein kleines Büchlein geschrieben. Jede Frage auf eine Seite. ‘Dann habe ich mir zu jeder Frage alle Antworten notiert, die mir eingefallen sind- täglich ein paar Minuten. Ich bin inzwischen sehr stolz auf mein Konzept. Dieses Buch bietet wirklich viel mehr als man eigentlich erwarten kann. Ich habe sehr viele Informationen erhalten, die ich von der IHK und den sogenannten Gründungscoaches nicht erhalten habe. Absolut empfehlenswert!
25. Januar 2010 um 00:51 Uhr
Richtig gut, animiert zum Selbstständigmachen!
Das Buch hat es in sich. An Fallstudien wird verdeutlicht, wie es gehen kann, und wie nicht. Endlich schreibt es einmal einer, dem man (eher) glaubt: Dieser ganze BWL-Kram ist logisch, notwendig… trägt aber schwerpunktmäßig überhaupt nicht zum Erfolg bei, eher im Gegenteil. Hochinteressant: Unser Bildungssystem, dass nahezu ausnahmslos zur nicht selbstständigen Arbeit “erzieht”. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Klasse, diese (Perspektiven zerstörende) Analyse. Einen Punkt Abzug gibt es für die Holzhammer-Methode (Wiederholungen) der Kernerkenntnis, ein Unternehmen aus bestehenden Komponenten zusammenzusetzen anstelle einer Wahnsinnsidee, für die man bei NULL anfangen müsste. - Danke Herr Faltin!
25. Januar 2010 um 00:51 Uhr
Richtig gut, animiert zum Selbstständigmachen!
Das Buch hat es in sich. An Fallstudien wird verdeutlicht, wie es gehen kann, und wie nicht. Endlich schreibt es einmal einer, dem man (eher) glaubt: Dieser ganze BWL-Kram ist logisch, notwendig… trägt aber schwerpunktmäßig überhaupt nicht zum Erfolg bei, eher im Gegenteil. Hochinteressant: Unser Bildungssystem, dass nahezu ausnahmslos zur nicht selbstständigen Arbeit “erzieht”. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Klasse, diese (Perspektiven zerstörende) Analyse. Einen Punkt Abzug gibt es für die Holzhammer-Methode (Wiederholungen) der Kernerkenntnis, ein Unternehmen aus bestehenden Komponenten zusammenzusetzen anstelle einer Wahnsinnsidee, für die man bei NULL anfangen müsste. - Danke Herr Faltin!
3. Februar 2010 um 03:34 Uhr
Guter Ansatz
Es macht Spass das Buch zu lesen und auch mal das Thema Unternehmensgruendung aus einem anderen Gesichtspunkt zu betrachten.
7. Februar 2010 um 18:00 Uhr
Hervorragend!
Ein ganz hervorragendes Buch! Faltin schafft es beim Leser den Blickwinkel zu verändern. Während man in Schule, Studium und Ausbildung zu abhängigen Beschäftigung ausgebildet wird, gibt es auch einen anderen Weg. Jeder kann erfolgreicher Unternehmer werden. Konventionen müssen hierzu über Bord geworfen werden. Faltin gelingt es in seinem Buch den Leser zu animieren und motivieren Unternehmertum zu wagen und zu leben. Viele seiner Thesen finden meine Unterstützung und die Lektüre ist Jedem zu empfehlen!
12. Februar 2010 um 10:00 Uhr
Hervorragende Anleitung und Quelle für eine gut durchdachte Gründungsstrategie bei der nichts vergessen werden kann
Hallo zusammen!
In kurzen Stichworten würde ich das Buch wie folgt beschreiben:
+ sehr gut und aufbauend gut erklärt, wie es von einem Dozenten zu erwarten ist (das ist positiv gemeint)
+ Es wird so zusagen nichts vergessen
+ Gute Infos über: was ist die Basis, was ist wirklich wichtig, worauf ist der Fokus zu legen, was gilt es unbedingt auszulagern, um Kräfte für die Kernkompetenzen zu sparen
+ Einfach wie eine schöne perfekte Anleitung. Natürlich ist es kein Geheimrezept, …
… denn jede Branche ist anders, es gibt äußere Einflüsse usw. (z.B. Finanzkrise… wer jetzt in einem falschen Bereich gestartet hätte, wäre wohl ein Verlierer gewesen, jeder der ab 2011 gründet, wird einfach leichter zu den Gewinnern zählen –> Buchempfehlung; Der schwarze Schwan (Autor: Nassim Nicholas Taleb) um obiges nachvollziehen zu können). [Diese 3 Sätze sind meine persönliche Meinung].
Der Inhalt ist wirklich sehr umfangreich und aus vielen international bekannten Quellen, wie aus dem Literaturverzeichnis schließen lässt. Super Sache!
Das Buch ist sehr empfehlenswert, es kann als ein roter Faden gesehen werden, der sich durch eine Gründung durchzieht. Auch als später heranzuziehende Informations-Lektüre, denn durch die Sichtweise und die Art des neutralen Schreibens des Autors, kann jeder das auf die eigene Idee wieder umlenken und prüfen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. (Ich muss sagen, so handhabe ich es für mich, bin mit der Gründung einer Online-Informations-Page so vorgegangen, hat super geklappt!).
Ich hoffe, Sie können es auch so gut anwenden und die richtigen Schlüsse daraus ziehen, was als nächstes zu erledigen ist. Es wird auch super deutlich in einfachen Worten, die 100% genau passen, beschrieben, wie wichtig es ist für einen angehenden Gründen sich genau darüber klar zu sein, wieso es dieses Unternehmen in genau dieser Branche umsetzen will. Sind es die persönlichen Kriterien, die auch erfüllt werden!? Wie Leidenschaft, Fach-Wissen, Talent usw. denn ohne diese Voraussetzung, so Herr Faltin, wird das Unternehmen nur schwer zu den Gewinnern gehören können. Jemand der ohne Leidenschaft einer Sache nach geht, kann (so meine Meinung) nie so erfolgreich sein wie jemand der seine Arbeit von ganzen Herzen gerne macht und wahrlich dafür geboren ist, genau dies zu tun.
Die Worte des Autors sind: “Entrepreneurship ist mehr als Freiberuflichkeit: Es ist Passion, Selbstfindung, Berufung. Die Aufforderung, sich den eigenen Träumen zu stellen, sich in seiner Arbeit selbst zu verwirklichen und wirklich großes zu leisten.” (Seite 167).
Auch wird dazu angeregt, neue Wege zu gehen und Dinge zu wagen, die zuvor noch niemand gewagt hat. Ist ja klar: ein Nachahmer zu sein ist nicht schwer, aber auch nicht sehr zielführend, denn der Ursprungsgedankte beinhaltet viel mehr Wissen und Überlegungen, als der Nachahmer je erfassen kann (dieser sieht ja nur das fertige Produkt, aber nicht der Weg und das Know-How welches dahinter steckt). Und es gibt auch keine gewisse Sicherheit, wenn jemand Neuland betritt. Das wird super toll vermittelt, dass eben erst im nachhinein, im sogenannten Rückspiegel der Zeit es jedem klar ist, dass dieser und jener Schritt zum Erfolg geführt hat, aber im Vorfeld das niemand wissen kann und somit das Risiko bestehen bleibt, doch es bei exakter Einhaltung von den von Herrn Faltin beschriebenen Vorgaben auf jeden Fall lohnen sollte. Eine 100% Garantie ist natürlich nie gegeben, das wird auch nicht versucht zu vermitteln.
Ich persönlich bin sehr begeistert von der klaren geschriebenen Ausführung der Sätze, den ausgewählten Beispielen die wirklich sehr gut in den gesamten Kontext passen.
Personen die sich wirklich an eine selbständige Tätigkeit ausrichten wollen, lege ich dieses Buch ans Herz.
Ich selbst, wie gesagt bin ich noch damit beschäftigt, meine Ideen umzusetzen, es ist wichtig für mich das hier noch zu schreiben, denn es soll kein verkaufsfördernder Text sein, sondern wirklich die Meinung eines echt begeisterten Lesers dieses Buches.
mfg Clemens Liepert
26. Februar 2010 um 17:34 Uhr
Ich bestellte das Buch, las es und fand mich in dem Buch wieder
Sehr geehrter Herr Prof. Faltin,
ich wünschte Sie könnten sich kurz die Zeit nehmen und mir dadurch die Chance bieten, mein Anliegen darzustellen -dazu muss ich leider etwas ausholen:
ich habe BWL studiert und habe mit sehr viel Engagement [durch zusätzliche Aktivitäten und Auslandspraktikas] mein Studium seinerzeit mit Bravur absolviert. Ich hatte damals schon immer den Traum [gerade als Deutscher mit Migrationshintergrund] etwas zu bewegen und zu verändern und somit auch ein Zeichen für andere Personen zu setzen. Daher wählte ich nach dem Studium den Einstieg in einen Großkonzern im Glauben, hier eine Karriere hinlegen zu können und dadurch sich selbst zu verwirklichen. Leider sieht die Realität oftmals anders aus und man wird konfrontiert mit interner Politik, Bürokratie und Trägheit.
Meinen Traum habe ich aber nicht aufgegeben, sondern durch Einfälle und Ideen über Dinge die mich im Alltag und auf der Arbeit stören - ja gar nerven, zu kreativen, zweckmäßigen und einzigartigen 3 Geschäftskonzepten [allerdings noch nicht ganz ausgereift] entwickelt. Ich bin mehr als nur überzeugt davon!!! Meine Intention ist nicht primär
das Geld, sondern vielmehr die Verwirklichung und Freisetzung eines Konzepts, dass mich inspiriert und mir Freiräume bietet.
In dieser Phase habe ich auch nach Wegen in die Selbständigkeit als Entrepreneur gesucht und stieß auf einen Beitrag im Internet über die Teekampagne. Ich bestellte Ihr Buch, las es und fand mich in diesem Buch wieder. Ich danke Ihnen dafür! Ihr Konzept und die Philosophie der Einfachheit spiegelt sich in einem der von mir ausgedachten
Ideen wider.
Ich danke Ihnen sehr und denke, dass viele dieses Buch kaufen sollten um sich von den inneren Blockaden und Unsicherheiten auf dem Weg zum Entrepreneur zu befreien. Das Buch verleiht einem Mut und motiviert dazu das Vorhaben “Selbständigkeit” ausgeklügelt anzugehen.
Herzliche Grüße,
A.
26. Februar 2010 um 17:34 Uhr
Ich bestellte das Buch, las es und fand mich in dem Buch wieder
Sehr geehrter Herr Prof. Faltin,
ich wünschte Sie könnten sich kurz die Zeit nehmen und mir dadurch die Chance bieten, mein Anliegen darzustellen -dazu muss ich leider etwas ausholen:
ich habe BWL studiert und habe mit sehr viel Engagement [durch zusätzliche Aktivitäten und Auslandspraktikas] mein Studium seinerzeit mit Bravur absolviert. Ich hatte damals schon immer den Traum [gerade als Deutscher mit Migrationshintergrund] etwas zu bewegen und zu verändern und somit auch ein Zeichen für andere Personen zu setzen. Daher wählte ich nach dem Studium den Einstieg in einen Großkonzern im Glauben, hier eine Karriere hinlegen zu können und dadurch sich selbst zu verwirklichen. Leider sieht die Realität oftmals anders aus und man wird konfrontiert mit interner Politik, Bürokratie und Trägheit.
Meinen Traum habe ich aber nicht aufgegeben, sondern durch Einfälle und Ideen über Dinge die mich im Alltag und auf der Arbeit stören - ja gar nerven, zu kreativen, zweckmäßigen und einzigartigen 3 Geschäftskonzepten [allerdings noch nicht ganz ausgereift] entwickelt. Ich bin mehr als nur überzeugt davon!!! Meine Intention ist nicht primär
das Geld, sondern vielmehr die Verwirklichung und Freisetzung eines Konzepts, dass mich inspiriert und mir Freiräume bietet.
In dieser Phase habe ich auch nach Wegen in die Selbständigkeit als Entrepreneur gesucht und stieß auf einen Beitrag im Internet über die Teekampagne. Ich bestellte Ihr Buch, las es und fand mich in diesem Buch wieder. Ich danke Ihnen dafür! Ihr Konzept und die Philosophie der Einfachheit spiegelt sich in einem der von mir ausgedachten
Ideen wider.
Ich danke Ihnen sehr und denke, dass viele dieses Buch kaufen sollten um sich von den inneren Blockaden und Unsicherheiten auf dem Weg zum Entrepreneur zu befreien. Das Buch verleiht einem Mut und motiviert dazu das Vorhaben “Selbständigkeit” ausgeklügelt anzugehen.
Herzliche Grüße,
A.
26. Februar 2010 um 17:34 Uhr
Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun! (J.W.v.Goethe)
“Sehr geehrter Herr Prof. Faltin,
gerade habe ich Ihr Buch gelesen und wollte mich einfach bei Ihnen bedanken, dass Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen dem Publikum zur Verfügung stellen.
Ich möchte Ihnen sagen, dass Ihr Buch wirklich das Zeug dazu hat, im Kopf des Lesers unmittelbar Spuren zu hinterlassen. Es macht sehr viel Mut, denn es besagt und dokumentiert, dass die Verwirklichung eigener Innovationen ein demokratisch verfügbares Gut und nicht kapitalschweren Institutionen vorbehalten ist.
Ich schreibe Ihnen das noch als Lohnempfänger in einer nicht besonders innovativen Einrichtung - Ihr Buch hat mir einen ganz und gar nötigen Push gegeben, die sich mittlerweile angestaute Ideenflut in die entscheidende Richtung zu lenken!”
Auszug aus meiner Mail an den Autor. Liebe Gründerkolleginnen und Gründerkollegen, wieviele gute Gedanken verpuffen tagtäglich in der Hektik des Alltagsgeschäfts. Gerade eben dieses Nichtstun ist der Hauptgrund des Scheiterns vieler Ideen und vieler begabter Leute. Das Buch erleichtert den ersten Schritt aus der allseits bekannten Komfortzone.
26. Februar 2010 um 17:34 Uhr
Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun! (J.W.v.Goethe)
“Sehr geehrter Herr Prof. Faltin,
gerade habe ich Ihr Buch gelesen und wollte mich einfach bei Ihnen bedanken, dass Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen dem Publikum zur Verfügung stellen.
Ich möchte Ihnen sagen, dass Ihr Buch wirklich das Zeug dazu hat, im Kopf des Lesers unmittelbar Spuren zu hinterlassen. Es macht sehr viel Mut, denn es besagt und dokumentiert, dass die Verwirklichung eigener Innovationen ein demokratisch verfügbares Gut und nicht kapitalschweren Institutionen vorbehalten ist.
Ich schreibe Ihnen das noch als Lohnempfänger in einer nicht besonders innovativen Einrichtung - Ihr Buch hat mir einen ganz und gar nötigen Push gegeben, die sich mittlerweile angestaute Ideenflut in die entscheidende Richtung zu lenken!”
Auszug aus meiner Mail an den Autor. Liebe Gründerkolleginnen und Gründerkollegen, wieviele gute Gedanken verpuffen tagtäglich in der Hektik des Alltagsgeschäfts. Gerade eben dieses Nichtstun ist der Hauptgrund des Scheiterns vieler Ideen und vieler begabter Leute. Das Buch erleichtert den ersten Schritt aus der allseits bekannten Komfortzone.
8. März 2010 um 12:34 Uhr
Hausfrauenratgeber
Ich habe es versucht, rumgeblättert, weitergelesen. Nichts.
Es war furchtbar, wer Informationen oder eine Sammlung von Anregungen und Ideen sucht, wird hier nicht fündig.
Auf einer einzigen Idee wird über Kapitel hinweg rumgekaut und die gleiche Idee in allen Versionen nochmal und nochmal präsentiert, sodass man sich sehr schnell langweilt.
Es ist einfach nicht das was ich gesucht habe, vielleicht habe ich aber auch zuviel erwartet.
Wer allerdings gerne Ratgeber mag und nicht wirklich seltbständig werden will, sondern nur etwas zur Unterhaltung sucht, der hat hier das Richtige gefunden. Für die Anderen: Das Buch ist sehr uninformativ, die Zeit kann man sich sparen, wenn man wirklich etwas vorhat.
18. März 2010 um 11:17 Uhr
Ein Appell für das Gründen aus Komponenten
Im Vordergrund der Ausführungen steht die Idee bzw. das Ideenkonzept. Der Fokus liegt dabei weniger auf (technologischen) Erfindungen, sondern auf Innovationen im Sinne von Geschäftsmodellen oder im Sprachgebrauch Faltins eines “Entrepreneurial Designs”. Ein solches Konzept bzw. Design soll wesentliche Marktvorteile aufweisen, einfach und skalierbar sein sowie mit wenig Kapitalbedarf und Risiken einhergehen.
Dabei beschränkt Faltin sich nicht auf theoretische Überlegungen, sondern zeigt anhand realer Unternehmensgründungen (nicht zuletzt “seiner” Teekampagne) die Umsetzung und Wirkungsweise auf. Die Empfehlungen gehen in Richtung modularer Geschäftsmodelle (”Gründen aus Komponenten”), d. h. möglichst viele Teile der Wertschöpfungskette an Kooperationspartner auszulagern.
Faltin zeigt verschiedene Techniken, um ein solches Konzept zu entwickeln (z. B. “Vorhandenes neu kombinieren” oder “Mehr als nur eine Funktion erfüllen”). Die Anregungen sind gut, dürften aber in den seltensten Fällen direkt zu einem “Entrepreneurial Design” führen.
Seine Empfehlungen grenzt Faltin klar von der klassischen Gründungsberatung ab, die den Gründer als omnipotenten Alleskönner darstellen. Ein ebenfalls schlechter Ratgeber für erfolgreiche Gründer ist seiner Ansicht nach die Betriebswirtschaftslehre (er selbst spricht bevorzugt von “Business Administration”); diese sei für Großunternehmen geschaffen, helfe aber dem Gründer selbst nicht.
Insgesamt prägen das Buch zwei Charakteristika: Appelle für mehr “Entreneurship” und gegen die klassische Gründungsberatung auf der einen Seite, Tipps und (relativ) konkrete Hinweise für die Unternehmensgründung anderseits. Diese zweifache Ausrichtung sorgt dafür, dass man sich - je nach Interessenschwerpunkt - mehr von der einen Thematik und weniger von der anderen Thematik wünscht.
Schließlich: Wie Faltin die Ausrichtung vieler Gründerwettbewerbe und -ratgeber auf “Hightech-Gründungen” kritisiert, so kann man genauso Faltins Fokus auf Komponenten-Geschäftsmodelle kritisieren (ein Schwerpunkt, der sich übrigens analog auch bei Tim Ferris The 4-Hour Workweek, Expanded and Updated: Expanded and Updated, With Over 100 New Pages of Cutting-Edge Content.: Escape 9-5, Live Anywhere, and Join the New Rich findet). Die Möglichkeiten für neue Komponenten-Gründungen sind definitiv gegeben, aber dürften sich im überschaubaren Ausmaß halten. Und ob diese Gründungen tatsächlich über Wettbewerbsvorteile verfügen und schwer imitierbar sind, muss sich im Einzelfall erst zeigen.
18. März 2010 um 11:17 Uhr
Ein Appell für das Gründen aus Komponenten
Im Vordergrund der Ausführungen steht die Idee bzw. das Ideenkonzept. Der Fokus liegt dabei weniger auf (technologischen) Erfindungen, sondern auf Innovationen im Sinne von Geschäftsmodellen oder im Sprachgebrauch Faltins eines “Entrepreneurial Designs”. Ein solches Konzept bzw. Design soll wesentliche Marktvorteile aufweisen, einfach und skalierbar sein sowie mit wenig Kapitalbedarf und Risiken einhergehen.
Dabei beschränkt Faltin sich nicht auf theoretische Überlegungen, sondern zeigt anhand realer Unternehmensgründungen (nicht zuletzt “seiner” Teekampagne) die Umsetzung und Wirkungsweise auf. Die Empfehlungen gehen in Richtung modularer Geschäftsmodelle (”Gründen aus Komponenten”), d. h. möglichst viele Teile der Wertschöpfungskette an Kooperationspartner auszulagern.
Faltin zeigt verschiedene Techniken, um ein solches Konzept zu entwickeln (z. B. “Vorhandenes neu kombinieren” oder “Mehr als nur eine Funktion erfüllen”). Die Anregungen sind gut, dürften aber in den seltensten Fällen direkt zu einem “Entrepreneurial Design” führen.
Seine Empfehlungen grenzt Faltin klar von der klassischen Gründungsberatung ab, die den Gründer als omnipotenten Alleskönner darstellen. Ein ebenfalls schlechter Ratgeber für erfolgreiche Gründer ist seiner Ansicht nach die Betriebswirtschaftslehre (er selbst spricht bevorzugt von “Business Administration”); diese sei für Großunternehmen geschaffen, helfe aber dem Gründer selbst nicht.
Insgesamt prägen das Buch zwei Charakteristika: Appelle für mehr “Entreneurship” und gegen die klassische Gründungsberatung auf der einen Seite, Tipps und (relativ) konkrete Hinweise für die Unternehmensgründung anderseits. Diese zweifache Ausrichtung sorgt dafür, dass man sich - je nach Interessenschwerpunkt - mehr von der einen Thematik und weniger von der anderen Thematik wünscht.
Schließlich: Wie Faltin die Ausrichtung vieler Gründerwettbewerbe und -ratgeber auf “Hightech-Gründungen” kritisiert, so kann man genauso Faltins Fokus auf Komponenten-Geschäftsmodelle kritisieren (ein Schwerpunkt, der sich übrigens analog auch bei Tim Ferris The 4-Hour Workweek, Expanded and Updated: Expanded and Updated, With Over 100 New Pages of Cutting-Edge Content.: Escape 9-5, Live Anywhere, and Join the New Rich findet). Die Möglichkeiten für neue Komponenten-Gründungen sind definitiv gegeben, aber dürften sich im überschaubaren Ausmaß halten. Und ob diese Gründungen tatsächlich über Wettbewerbsvorteile verfügen und schwer imitierbar sind, muss sich im Einzelfall erst zeigen.
23. März 2010 um 14:51 Uhr
Mehr erwartet
Das Thema ist wichtig und viele Argumente von Faltin sind neu und machen Neugründern Mut. Nur: Irgendwann denkt man beim Lesen, man hätte das schon mal weiter vorne gelesen. Es gibt Wiederholungen und Allgemeinplätze. Mehr Beispiele wären schön gewesen, mehr Konkretes, vielleicht auch eine klarere Struktur. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Firma zu gründen und noch nicht richtig weiß, mit welcher Geschäftsidee, wird mit diesem Buch nicht richtig glücklich. Aber etwas mutiger, das ist ja auch schon viel wert.
23. März 2010 um 14:51 Uhr
Mehr erwartet
Das Thema ist wichtig und viele Argumente von Faltin sind neu und machen Neugründern Mut. Nur: Irgendwann denkt man beim Lesen, man hätte das schon mal weiter vorne gelesen. Es gibt Wiederholungen und Allgemeinplätze. Mehr Beispiele wären schön gewesen, mehr Konkretes, vielleicht auch eine klarere Struktur. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Firma zu gründen und noch nicht richtig weiß, mit welcher Geschäftsidee, wird mit diesem Buch nicht richtig glücklich. Aber etwas mutiger, das ist ja auch schon viel wert.
2. April 2010 um 19:51 Uhr
Lust auf mehr
In den vorhergehenden Rezensionen ist bereits alles über dieses Werk gesagt worden. Es trifft den Kern. Wer sein Unternehmen nur nach den gängigen BWL regeln gründet oder führt, aber kein “Spirit” im Unternehmen hat wird auf längere Sicht Mittelmaß sein oder wie 80% der Gründungen, scheitern. Dieses Buch macht Lust auf Neugründung und regt zum denken an. Ein absolutes lesenswertes Buch.
2. April 2010 um 19:51 Uhr
Lust auf mehr
In den vorhergehenden Rezensionen ist bereits alles über dieses Werk gesagt worden. Es trifft den Kern. Wer sein Unternehmen nur nach den gängigen BWL regeln gründet oder führt, aber kein “Spirit” im Unternehmen hat wird auf längere Sicht Mittelmaß sein oder wie 80% der Gründungen, scheitern. Dieses Buch macht Lust auf Neugründung und regt zum denken an. Ein absolutes lesenswertes Buch.
4. Mai 2010 um 13:34 Uhr
Ideenreich und quergedacht!
Ein ungewöhnliches Buch über eine andere Art, Unternehmen zu gründen - fernab vom traditionellen Denken der Existenzgründungsberatungen. Selbstständige arbeiten selbst und ständig” hat sich in den Köpfen vieler Gründungswilliger festgesetzt und hemmt das, was der Autor und erfolgreicher Unternehmer Günter Faltin ein Entrepreneurship nennt. Dieses Wort lässt sich nicht direkt übersetzen, denn er meint nicht den Unternehmer, der alles selbst macht und sich im Tagesgeschäft 12-14 Stunden am Tag aufreibt. Denn das gewöhnliche Unternehmerverständnis besagt, dass man sich mit Betriebswirtschaftslehre, Recht usw. ebenso gut auskennen sollte wie mit seinem Fachgebiet. Dem widerspricht Faltin in diesem gut lesbaren Buch. Die Wahrscheinlichkeit, sich als Existenzgründer erfolgreich am Markt zu behaupten, ist relativ gering, wenn die Idee nicht wirklich gut ausgearbeitet ist. Faltin zieht in diesem Buch das Pferd anders auf: er geht von der Unternehmensidee aus, die kreativ und sorgfältig ausgearbeitet werden sollte. Also nicht den fehlenden Kopierladen in sein Wohnviertel setzen, sondern schauen: Was stört mich an bestehenden Dienstleistungen oder Produkten? Was könnte man anders machen? Und das Unternehmen dann in Komponenten aus möglicherweise schon Bestehendem neu kombiniert aufbauen. Dabei sollte der Gründer, so sein Rat in den Praxisbeispielen, die sich durch das Buch ziehen und gut nachvollziehbar sind, sich allein auf seine Idee konzentrieren und die administrativen Arbeiten an andere abgeben, die das besser und professioneller können. Ein ganz neuer Ansatz, der aber schon einige Existenzgründer zu kreativen Unternehmensgründungen angeregt hat. Auf diese Weise fokussiert schafft ein moderner Entrepreneur durchaus mehrere Unternehmensgründungen parallel, die er dann von der Konzeption her weiter entwickelt. Faltin führt gleich zu Beginn seine mit dem Gründerpreis ausgezeichnete Teekampagne ins Feld. Er legt seinen Lesern nachvollziehbar seine Gedanken bei der Ausarbeitung der Idee dar. Eine Schwäche der Darstellung ist jedoch, dass er diversifizierendes, also kreatives Denken, das dem analytischen Denken bei kreativen Prozessen stets voraus geht, versucht im Nachhinein analytisch darzulegen. Hier könnte bei den folgenden Ausgaben durchaus noch mal in den Prozess der Ideenfindung eingegangen werden. Ein spannendes und ideenreiches Buch, das anregt, selbst mit der Unternehmensgründung zu beginnen.
13. Juni 2010 um 04:34 Uhr
Mutmacherbuch für Zukunftspessimisten
Wohl kaum ein Buch kann von Zukunftsängsten geplangte Studenten besser motivieren, notfalls ihren eigenen Laden aufzumachen als “Kopf schlägt Kapital”, wer jedoch, von allzu viel Zukunftspessimismus dann befreit,tatsächlich zur Tat schreiten möchte, dem sei als Faktenratgeber ergänzend noch wärmstens der Freiberufler-Atlas von Martin Massow empfohlen. Fragen, die dann noch offen bleiben, müssen letztlich dann mit Existenzgründungsberatern, IHK, HWK usw. abgeklärt werden.
19. Juni 2010 um 01:34 Uhr
Starten Sie Ihr Unternehmen JETZT - ein Mutmachender Impulsgeber
Ich habe mich selbstständig gemacht.
Und ich kann voll und ganz bestätigen, was der Autor Günter Faltin zu Beginn seines Buches beschreibt:
Jeder, der mit der Idee spielt sich in eine Selbstständigkeit zu begeben und anfängt sich Beratung einzuholen, wird von allen Seiten mit quasi immer wieder denselben guten Ratschlägen und Wegweisern geradezu zu bombardiert:
Firmengründung nach DIN 08/15:
1. Neben einer einzigartigen Geschäftsidee müssen Sie Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre, Buchhaltung, Unternehmensleitung und Menschenführung aufbieten. - “Wir bilden Sie fort.”
2. Geschäftsplan aufstellen - “Wir helfen Ihnen dabei und verkaufen Software dazu.”
3. Geld bei Bank leihen - “Wir lassen Sie überzeugend auftreten.”
4. Kapitalgesellschaft gründen - “…doch…schon, aber das langfristige Ziel muss der Börsengang sein!”
5. “Besuchen Sie unsere Seminare und Fortbildungsveranstaltungen.”
6. “Wir begleiten Sie.”
Ich will hier nicht damit sagen, dass der klassische Weg grundsätzlich der Falsche ist oder sämtliche Beratungsansätze eigennützig und fehlweisend sind.
Aber Firmengründungen sind für viele Firmen, gerade Unternehmensberatungen, selbst ein Riesengeschäft.
Entsprechend wird angepriesen, womit Geld zu verdienen ist.
Der klassische Weg birgt letzlich auch die Gefahr, dass man sich im Dschungel der Unternehmensgründung verliert, anstatt sein Unternehmen ans Laufen zu kriegen.
Denn eines darf man nie vergessen:
Wer mit einsteigt, will mit drin bleiben, wenn’s denn mal läuft, mitbestimmen, reinquatschen und vor allem aber kräftig mit absahnen,
und natürlich möglichst nichts verlieren, wenn’s nicht läuft.
Logisch.
Günter Faltin lehnt diesen Weg auch nicht grundsätzlich ab, denn für viele Unternehmen gibt es keinen anderen.
Doch was er aber aufzeigt ist, dass es eben nicht nur diesen einen gibt, sondern durchaus auch alternative Lösungen genauso funktionieren oder scheitern können,
wie der klassische Weg, und zumindest besser als ihr Ruf sind.
Beispiel: Der Geschäftsplan
Es ist völlig unstrittig, dass sich ein zukünftiger Unternehmer einen sehr, sehr guten Plan für sein Unternehmen machen muss.
Potentiale, Zeitpläne, Marktanalysen, Kapitaleinschätzungen, Risikobewertung, Aufgaben, Chancen, Vertrieb, Fallen, etc. etc. etc….
Es ist aber ein Unterschied, ob dieser Plan einem selbst zur Realisierung der eigenen Unternehmensidee dienen
oder aber als repräsentative Bewerbungsmappe dazu verwendet werden soll, Kreditgeber davon zu überzeugen,
dass Sie sicher und kurzfristig eine hohe Rendite erwirtschaften werden.
Nur dass wird Ihnen keine Bank erzählen und jeder Unternehmensberater wird Ihnen davon abraten.
Denn die wollen Ihnen einen Kredit und eine Businessplansoftware und später noch viel mehr verkaufen.
Günter Faltin zeigt anhand von Beispielen auf, dass jeder Unternehmensstart durch gründliches Nachdenken durchaus vom klassischen Weg abweichen kann,
ohne dass das mit Nachteilen verbunden sein muss. Im Gegenteil.
In vielen alternativen Konzepten liegen nicht nur tatsächlich jede Menge Chancen, individuell freier zu sein, seine Energie stärker auf seine Kernaufgaben fokussieren zu können,
sondern auch Risiken zu verringern
- und vor allem überhaupt zu starten!
Eine der wesentlichen Kernpunkte des Buches besteht nämlich genau darin, den Leser zum gründlichen Nachdenken, Überlegen und kritischem Abwägen anzuregen,
Konzepte komplett neu aufzuziehen, zu verwerfen, neue Ansätze zu skizzieren und Kompromisse zu suchen
- was Sie als zukünftiger Unternehmer so oder so werden tun müssen, egal welchen Weg Sie zu Ihrem Unternehmen wählen werden.
Er nimmt Ihnen aber auch die Angst vor der riesigen Hürde des klassischen Weges, weil Sie den nämlich gar nicht zu gehen brauchen.
Beispiel:
Für was wollen Sie das Risiko eine grossen Kredites zur Schaffung einer teuren Firmeninfrastruktur tragen,
wenn Sie durch ein wenig Nach- und Umdenken mit deutlich minimierter Infrastruktur auskommen könnten?
Zitat:
“Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf”
Letzlich gibt Ihnen das Buch von Günter Faltin nicht nur den Mut, sondern auch den Impuls, zu starten.
Starten Sie Ihr Unternehmen JETZT.
Das beginnt mit der Planung.
Die ist das A und O.
Dieses Buch regt Sie zu einer gründlich durchdachten Planung an.
Und mit dieser können Sie sofort anfangen.
Danke, für dieses Buch Herr Faltin.
19. Juni 2010 um 01:34 Uhr
Starten Sie Ihr Unternehmen JETZT - ein Mutmachender Impulsgeber
Ich habe mich selbstständig gemacht.
Und ich kann voll und ganz bestätigen, was der Autor Günter Faltin zu Beginn seines Buches beschreibt:
Jeder, der mit der Idee spielt sich in eine Selbstständigkeit zu begeben und anfängt sich Beratung einzuholen, wird von allen Seiten mit quasi immer wieder denselben guten Ratschlägen und Wegweisern geradezu zu bombardiert:
Firmengründung nach DIN 08/15:
1. Neben einer einzigartigen Geschäftsidee müssen Sie Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre, Buchhaltung, Unternehmensleitung und Menschenführung aufbieten. - “Wir bilden Sie fort.”
2. Geschäftsplan aufstellen - “Wir helfen Ihnen dabei und verkaufen Software dazu.”
3. Geld bei Bank leihen - “Wir lassen Sie überzeugend auftreten.”
4. Kapitalgesellschaft gründen - “…doch…schon, aber das langfristige Ziel muss der Börsengang sein!”
5. “Besuchen Sie unsere Seminare und Fortbildungsveranstaltungen.”
6. “Wir begleiten Sie.”
Ich will hier nicht damit sagen, dass der klassische Weg grundsätzlich der Falsche ist oder sämtliche Beratungsansätze eigennützig und fehlweisend sind.
Aber Firmengründungen sind für viele Firmen, gerade Unternehmensberatungen, selbst ein Riesengeschäft.
Entsprechend wird angepriesen, womit Geld zu verdienen ist.
Der klassische Weg birgt letzlich auch die Gefahr, dass man sich im Dschungel der Unternehmensgründung verliert, anstatt sein Unternehmen ans Laufen zu kriegen.
Denn eines darf man nie vergessen:
Wer mit einsteigt, will mit drin bleiben, wenn’s denn mal läuft, mitbestimmen, reinquatschen und vor allem aber kräftig mit absahnen,
und natürlich möglichst nichts verlieren, wenn’s nicht läuft.
Logisch.
Günter Faltin lehnt diesen Weg auch nicht grundsätzlich ab, denn für viele Unternehmen gibt es keinen anderen.
Doch was er aber aufzeigt ist, dass es eben nicht nur diesen einen gibt, sondern durchaus auch alternative Lösungen genauso funktionieren oder scheitern können,
wie der klassische Weg, und zumindest besser als ihr Ruf sind.
Beispiel: Der Geschäftsplan
Es ist völlig unstrittig, dass sich ein zukünftiger Unternehmer einen sehr, sehr guten Plan für sein Unternehmen machen muss.
Potentiale, Zeitpläne, Marktanalysen, Kapitaleinschätzungen, Risikobewertung, Aufgaben, Chancen, Vertrieb, Fallen, etc. etc. etc….
Es ist aber ein Unterschied, ob dieser Plan einem selbst zur Realisierung der eigenen Unternehmensidee dienen
oder aber als repräsentative Bewerbungsmappe dazu verwendet werden soll, Kreditgeber davon zu überzeugen,
dass Sie sicher und kurzfristig eine hohe Rendite erwirtschaften werden.
Nur dass wird Ihnen keine Bank erzählen und jeder Unternehmensberater wird Ihnen davon abraten.
Denn die wollen Ihnen einen Kredit und eine Businessplansoftware und später noch viel mehr verkaufen.
Günter Faltin zeigt anhand von Beispielen auf, dass jeder Unternehmensstart durch gründliches Nachdenken durchaus vom klassischen Weg abweichen kann,
ohne dass das mit Nachteilen verbunden sein muss. Im Gegenteil.
In vielen alternativen Konzepten liegen nicht nur tatsächlich jede Menge Chancen, individuell freier zu sein, seine Energie stärker auf seine Kernaufgaben fokussieren zu können,
sondern auch Risiken zu verringern
- und vor allem überhaupt zu starten!
Eine der wesentlichen Kernpunkte des Buches besteht nämlich genau darin, den Leser zum gründlichen Nachdenken, Überlegen und kritischem Abwägen anzuregen,
Konzepte komplett neu aufzuziehen, zu verwerfen, neue Ansätze zu skizzieren und Kompromisse zu suchen
- was Sie als zukünftiger Unternehmer so oder so werden tun müssen, egal welchen Weg Sie zu Ihrem Unternehmen wählen werden.
Er nimmt Ihnen aber auch die Angst vor der riesigen Hürde des klassischen Weges, weil Sie den nämlich gar nicht zu gehen brauchen.
Beispiel:
Für was wollen Sie das Risiko eine grossen Kredites zur Schaffung einer teuren Firmeninfrastruktur tragen,
wenn Sie durch ein wenig Nach- und Umdenken mit deutlich minimierter Infrastruktur auskommen könnten?
Zitat:
“Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf”
Letzlich gibt Ihnen das Buch von Günter Faltin nicht nur den Mut, sondern auch den Impuls, zu starten.
Starten Sie Ihr Unternehmen JETZT.
Das beginnt mit der Planung.
Die ist das A und O.
Dieses Buch regt Sie zu einer gründlich durchdachten Planung an.
Und mit dieser können Sie sofort anfangen.
Danke, für dieses Buch Herr Faltin.
24. Juni 2010 um 23:17 Uhr
Basisbuch für Alle, unbedingt lesen
Lesen Sie dieses Buch!
Mit guten Beispielen, interessanten Anschauungen und lehrreichen Weisheiten zeigt dieses Buch, wie man aus weniger mehr machen kann. Zum Gründen braucht man nicht viel Geld - Jeder kann gründen - Spass ist wichtiger als Profit - so lauten (aus meiner Sicht) die 3 verblüffenden Thesen, die Prof. Faltin beeindruckend nahe bringt.