Dieser Beitrag wurde vor am Dienstag, 30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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435 Kommentare zu „Verblendung: Roman (Stieg Larsson)“
Als Henning Mankell Fan und Kenner des skandinavischen Kriminalromans habe ich dieses Buch mit einiger Vorfreude gelesen. Inzwischen ist mir unbegreiflich wie der Hype um Stieg Larsson entstehen konnte. “Verblendung” ist eine Ansammlung von Klischees der ärgerlichsten Art, schlecht geschrieben bzw. übersetzt, mit einer völlig abstrusen und unglaubwürdigen Handlung. Nicht zu empfehlen.
Mein Kommentar als Vielleser: Mit Sicherheit einer der besten Krimis der letzten Zeit.
Nicht nur die gelungene Verflechtung von Familien-Saga, Psycho-Trhiller und Wirtschaftskrimi zeichnen dieses Buch aus; insbesondere die Schaffung von Atmosphäre ist es, die den Leser in die Geschichte hineinzieht. Dies gelingt durch ein feingezeichnetes Bild der handelnden Personen, Ihrer Gefühle und Gedanken, Ihres Welt- und Wertbildes. Das mag zwar zu Beginn teilweise zur Langatmigkeit neigen, da natürlich viele Akteure (gerade im Teil der Familiengeschichte) einzuführen sind, aber es zahlt sich beim Spannungsaufbau bis hin zur Auflösung mehrfach aus. Der Leserist nicht nur Betrachter, sondern erlebt mit - so müssen Bücher sein.
Ich habe das Buch in ca. 5 Tagen durchgelesen und bin restlos begeistert vom Stil des Autors. Wenn man das Buch liest gibt es einige stellen bei denen man sich sagt: Jetzt lese ich noch ein Kapitel und dann noch eins und noch eins…
Mir hat vor allem der bezug zum Internet gefallen mit den Recherchen welche Lisbeth anstellt.
Habe mir sofort ” Verdammnis” und “Vergebung” gekauft.
Fazit:Schon lange hat mir kein Buch mehr so gefallen und mich so den Alltag vergessen lassen. Man kann sich total in das Buch hineinversetzen
Von den guten Kritiken hier habe ich mich anstecken und das Buch mir zu Weihnachten schenken lassen. Leute lasst die Finger davon. Das Buch hat ca 680 Seiten, erst um Seite 500 trifft das “Ermittler-Duo” aufeinander, vorher gähnende Langweile. Soetwas als Mankell zu bezeichnen… lächerlich.
Man weiß im Buch nie sowirklich um was es geht, mal Wirtschaftskriminalität, Sexuellermißbrauch, offene Ehen, etc etc. Die eigentliche Handlung an sich ist sehr abschätzbar.
Was mich an dem Buch sehr gestört hat ist die stellenweiße Detailverliebtheit zu Markennamen. Man bekommt echt den Eindruck als sei hier ein Werbevertrag mit allen möglichen Unternehmen abgeschlossen worden. Anstatt einfach “Notebook” oder “Laptop” zu schreiben muss es ein “iBook” oder “PowerBook” sein, als Lisbeth ihr “iBook” (an manchen Stellen hat sie auch ein PowerBook…) kaputt geht, wird sehr genau beschrieben was sie den für ein neues Modell kauft. Mit genauer CPU, RAM, HDD Beschreibung. Who cares? Oder auch als die Dias eingescannt werden. Nein, man hat nicht einen Diascanner sondern einen “Agfa-Diascanner”, die Digicam ist nicht ein Digicam sonder von Epson oder sonstwem… Es nervt einfach.
Alles in allem ein nicht empfehlenswertes Buch. Warum es so gehypte wird/wurde und gar zum Bestseller geworden ist, ist mir ein Rätsel.
ich habe jetzt alle 3 Romane von Larsson gelesen und kann sagen dass ich seit langem keine so gute Story gelesen habe ! Nur schade dass der Autor verschieden ist und keine Fortsetzung mehr schreiben kann. Diese Serie könnte ein super Drehbuch zum verfilmen sein !
HOHER SUCHTFAKTOR! Dieses Buch hat hohen Suchtfaktor! Habe es über die Weihnachtstage gelesen und mir sofort die beiden anderen Bände von Stieg Larsson besorgt.
Ich bin total begeistert! Die Handlung verästelt sich in viele interessante Nebengeschichten, auch aus der Vergangenheit der Akteure. Absolut verdient: VOLLE PUNKTZAHL.
Es gibt Bücher die man gelesen haben muß Hier ist es !!! Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so spannend war wie dieses.
Super Erzählstil und gut recherchiert und das Finale ist in keiner Weise irgendwie vorherzusehen.
Die Protagonisten sind keine Stereotypen Gestalten. Sie haben Stärken und viele Schwächen und man kann sich mit der einen oder anderen Person
identifizieren.
Ich bedaure zutiefst dass Stieg Larrson nicht mehr unter uns weilt, denn er hätte bestimmt noch viel zu erzählen. Seinen beiden Nachfolgebände stehen schon bei mir im Schrank.
Jeder der Thriller und Kriminalromane liest sollte dieses Buch zu Pflichtlektüre machen.
Es gibt gute und schlechte Bücher - und dann die von Stieg Larsson Wie der Titel der Rezension schon aussagt, geht es hier um den Roman Verblendung von Stieg Larsson. Der erste Teil der Trilogie ist schlicht und ergreifend ein 5 Sternewerk. Zwar begann das Buch für meine Verhältnisse etwas zu detailiert, was ich aber im Nachhinein nicht mehr bestätigen kann, da man nur dadurch den Durchblick bewahrt und weiß welche Personen in welcher Beziehung zueinander stehen.
Verblendung ist seit langem wieder ein Roman, der sich wirklich gelohnt hat zu kaufen und zu lesen. Häufig wird die Handlung pfade und langweilig, oder man erkennt schon von Beginn an, welche Handlungen folgen und wie es letztendlich ausgeht. Doch dieser Roman ist alles andere als stupide, langweilig, oder sonst etwas, sondern er stellt ein Musterbeispiel für ein außerordentliches Buch, dass in Spannung, Spontanität und Überraschungen keines Gleichen findet, dar.
Wenn man denkt, eine Handlung zu erahnen oder durchblickt zu haben, dann wendet sich plötzlich das komplette Geschehen und man muss wieder ein Kapitel weiter lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Da kommen Dinge wie Schule, Arbeit, Termine, Familie sehr ungelegen.
Meiner Meinung nach hat sich der Roman jeden seiner 5 Sterne verdient:
1. Sehr interessante und durchaus realistische Handlung
2. Ein sehr großer Themenbereich, was die Handlung ausweitet und interessanter Macht, da es nicht 688 Seiten nur um ein Thema geht. (Häufig verliert man den Faden bei solchen Büchern, doch bei Verblendung ist der Leitfaden praktisch garantiert.)
3. Überaus spannend Vom ersten bis zum letzten Buchstaben
4. Gute Darstellung der Personen zueinander, damit man als Leser die Familie Vanger in der es letztendlich ja geht verstehen kann.
5. Weil mir das Buch überaus gefallen hat und ich seit langem wieder ein Buch weiterempfehlen kann.
Spannung pur Das Buch habe ich auf Empfehlung eines Bekannten gekauft und war schnell in seinem Bann. Der Journalist der keine 100% Sicherheit der Quellen hat und dennoch mit einem Artikel in die Öffentlichkeit geht und durch die daraus folgende Verhandlungen und Gefängsnisstrafe an ein vollkommen neues Jobangebot kommt. Mikael Blomkvist ist kein typischer Journalist, er ist anders, manchmal verbissen und zweifelnd. Durch Zufälle kommt Lisbeth Salander eine junge Frau, psychisch problembehaftet, aber genau das macht sie si spannend ist sie ein Hackergenie und kann besser mit Computern arbeiten als 98% der Weltbevölkerung. Dieses TRaumduo erlebt spannende und ereignisreiche Momente, die einen fesseln. Plant Euch nichts weiter ein, wenn ihr mit dem Buch begonnen habt
Hallo Altpapiertonne! Ich habe es leider nur geschafft dieses Buch bis Seite 170 zu lesen.
Zuvor hatte ich - Chemie des Todes - und - kalte Asche - gelesen und war auf der Suche nach einem ebenso ebenbürtigem Buch. Aufgrund der Amazon Empfehlungen kaufte ich mir dann Verblendung (der Titel ist Programm)
Absolut langweiliges Buch. Wer einen pageturner sucht, der sollte dieses Buch nicht kaufen. Wer jedoch eine Einschlafhilfe abend im Bett braucht, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Zwei Sterne - eigentlich für mich - dass ich es so lange ertragen habe
Was für ein Hype um dieses Buch und wofür? Ich kann es immer noch nicht verstehen.
Spannend, aber Product Placement nervt Stieg Larssons Roman enthält nicht nur Elemente des Wirtschaftskrimis, sondern auch des klassischen Krimis und kommt z.T. wie eine moderne Sherlock Holmes Geschichte daher. Eine gelungende Mischung. Für meinen Geschmack ist er allerdings in den Einzelheiten mitunter zu langatmig und ausführlich, was zumindest mich zum Querlesen solcher Stellen veranlaßt. Trotzdem hat es auch mich so ab etwa Seite 125 gepackt.
Allzu exzessives Hin- und Herspringen zwischen Handlungssträngen empfinde ich eher als anstrengend und nervig, weswegen ich durchaus bei solchen Romanen Kapitel auslasse, um den Zusammenhang nicht zu verlieren und diese Kapitel dann, ebenfalls gesammelt, nach 2-3 Kapiteln nachlese. Dazu wurde ich bei diesem Roman nicht verleitet, Stieg Larsson läßt einen immer den roten Faden und die Spannung behalten.
Dazu trägt sicherlich auch die differenzierte Beschreibung der Persönlichkeiten bei.
Was ich selbst als sehr nervig empfinde, ist das permanente Product Placement, das mich bereits nach den eingangs erwähnten gut 125 ersten Seiten im Internet nach eben dem Namen des Autors in Verbindung damit suchen ließ. Was mich zumindest zu der Erkenntnis brachte, daß ich nicht die einzige bin, der das negativ aufgefallen ist. Warum muß es unbedingt eine -Digitalkamera sein und nicht einfach eine Digitalkamera? Warum muß die EMail-Adresse von einem großen Anbieter eines verbreiteten Betriebssytems sein? Warum muß die Adresse der verwendeten Suchmaschine explizit erwähnt werden? Warum benutzen alle Protagonisten im Computer- und Musikbereich Obst-Produkte, die auch noch z.T. mit Typenbezeichnung genannt werden? Etc… Die Produkte und Marken sagen sowieso jemandem, der sich nicht damit beschäftigt, nicht viel - aber gerade dann wird man es sich wohl als “Das ist was Gutes” merken. Wobei ich das nicht nur nervig, unschön und als schlechten Stil empfinde, sondern z.B. die Hackerin Lisbeth Salander für mich gerade durch die Erwähnung der von ihr verwendeten Produkte und Marken auch ein Stück weit unglaubwürdig wird.
Wenn man darüber hinweglesen kann, ist es jedoch ein spannendes, gut gemachtes Buch mit solidem Spannungsaufbau, das man weiterempfehlen kann.
super Ich hätte mir das Buch selbst nicht gekauft, zu viel Mißtrauen dem Hype gegenüber etc.. Habe es zu Weihnachten geschenkt bekommen.
Ein super Krimi !!!
Ein eigentlich zutiefst “klassischer” Krimi, der altbekannte “klassische” Zutaten verwendet, um sie aktuell zu präsentieren. Die Bankenkrise wurde mal cool vorweggenommen:-)
Die Kombination zwischen Wirtschaftskrimi (äußerst interessant) und Serienmörderstory (naja, kennt man), super gelungen.
Ich fand das Buch ab der 1. Seite spannend, glaubwürdig, originell auf ganz bescheidene, distinguierte Art.
Spannung bis zum Ende Ich habe dieses Buch von einem Bekannten empfohlen bekommen und es ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Spannend und detailliert erzählt.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihm.
Fazinierend, einfach großartig! Nach einer Verurteilung wegen Verleumdung von Finanzmogul Kai-Erik Wennerström will sich der Journalist Mikael Blomkvist eine Weile aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Da kommt ihm das Angebot des Industriellen Henrik Vanger gerade sehr gelegen. Vanger beauftragt Mikael herauszufinden, was vor über vierzig Jahren mit seiner Lieblingsnichte Harriet Vanger geschehen ist, die seit dem spurlos verschwunden ist. Als Biograf getarnt, beginnt Mikael Blomkvist zusammen mit der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem jungen Computergenie, in der Vangerschen Familiengeschichte zu graben. Je tiefer die beiden in die Geschichte eintauchen, desto erschreckender werden die Ergebnisse, die sie zu Tage fördern und die sie wünschen lassen, nie mit den Ermittlungen begonnen zu haben.
Klappentexte versprechen einen oft mehr, als der Roman dann halten kann. Im Fall von VERBLENDUNG untertreiben sie höchstens, denn der Roman bietet nicht nur einen hohen Suchtfaktor, sondern die höchste Stufe.
Der mit dem Skandinavischen Krimi-Preis ausgezeichnete Roman ist der grandiose Auftakt der Millenium-Trillogie, die der Schwede Stieg Larsson noch vor seinem plötzlichen Tod im Jahr 2004 vollenden konnte. Im Mittelpunkt der Romane stehen der Journalist Mikael Blomkvist, Herausgeber und Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Millenium, und die jungen Hackerin Lisbeth Salander. Zwei der interessantesten Krimifiguren der letzten Jahre, die ohne Übertreibung das Zeug haben, sich einen Platz in der Geschichte der Kriminalliteratur zu sichern. Besonders die Figur Lisbeth fand ich schlichtweg unvergleichbar mit allen die mir bisland unterkamen.
Stieg Larsson ist mit VERBLENDUNG einer der spannendsten und komplexesten Thriller der letzten Jahre gelungen. Wenn man bedenkt, dass er nur drei Romane vor seinem plötzlichen Tod fertig stellen konnte, kann man ahnen, was sein Verlust für die Kriminalliteratur bedeuten kann. Mit VERBLENDUNG hat er aber ein absolutes Meisterwerk geschrieben, von dem m…
Vier Sterne für das Buch, einer drauf für Frau Salander Dieser Roman erfüllt keine der Erwartungen, die man an einen herkömmlichen Krimi hat. Er beginnt umständlich, er erzählt viel und das meiste davon in Rückblenden. Er führt massenhaft Personen ein, die nicht immer interessant sind. Er belästigt den Leser mit zu vielen Details wirtschaftlicher oder journalistischer Natur. Er hat Sprünge und Brüche in der Handlungsführung.
Aber das alles wird beim Lesen nebensächlich, sogar die nicht gerade geniale Übersetzung lässt sich verschmerzen.(Wortwiederholungen und ungeschickte Formulierungen gibt es häufiger.)
Der Grund dafür?
Das sind die beiden hinreißenden Protagonisten, vor allem Lisbeth Salander, eine Frau, wie sie in der Kriminalliteratur bisher nicht dagewesen ist. Intelligent und verletzlich, hart und sensibel und sehr, sehr eigenwillig. Jeder Satz über Lisbeth Salander ist ein Genuss, jede Szene mit ihr ist viele Seiten öder wirtschaftsjournalistischer Erörterungen wert.
Vier Sterne für das Buch, einer drauf für Frau Salander.
Verblödung Nichtsahnend kaufte ich mir dies nicht gerade dünne Buch. Gleich vorweg gesagt, ich erwarte von einem Thriller keine Nobelpreisqualität - aber was ich dann gelesen habe war nicht einmal Groschenromanniveau. Die ersten Seiten ließen mich noch vor Freude hoffen, dass es sich um einen nostalgischen “Agatha-Christie” Roman in der Jetztzeit handelt - Verbrechen auf einer Insel, klare Verdächtigengruppe…., leider ließ diese Hoffnung schnell nach. Zig Nebenhandlungen, die dann doch Haupthandlungen sind bzw wechseln, ständiges Produktplacement (Apple z.B.) mit nervigen Details u.v.m. machten das Lesen zu einer Qual. Wie bereits in anderen Rezensionen beschrieben weiß man auch nicht genau worum es in dem Buch gehen soll. Sexueller Missbrauch? Wirtschaftskriminalität? Mord? Diese Themen sind so ungeschickt in die Geschichte gehämmert, dass man im Endeffekt genau weiß worum es sich letztlich handelt. Die Körnung des ganzen Mistes ist allerdings der Hauptdarsteller selbst - eine Art schwedischer James Bond der alle Frauen sämtlichen Alters wie selbstverständlich ins Bett bekommt und dort Stundenlang beglückt (natürlich sind dies Frauen auch bisexuell, an leichten sm-Praktiken interessiert…) Man muss mutmaßen, dass der Autor hier seinen Altherren-Sexfantasien einfach freien lauf gelassen hat. Und die gute Lisbeth? Hui da wird mal gleich in ganz viel böse Klischees gegriffen, Missbrauch, böser entmündigender Staat, sabbernder Betreuer, selbstverständlich ein undurchdringliches Geheimnis nebst dazugehörigen Punkklamotten und trotzdem ein Computergenie verzeihung Applegenie. Der Charakter ist so unglaubwürdig konstruiert wie es geht - ah ja selbstverständlich hat die missbrauchte Punkerin nichts anderes zu tun, als bei der ersten Gelegenheit mit dem doppelt so altenRomanhelden ins Bett zu steigen, wenn sie mal nicht gerade im Internet rumhackt oder nackt sonstwo steht, liegt, sitzt.
Fazit: Wer ein Buch mag, in dem schon Seiten vorher klar ist was passiert bzw auch klar ist wie es ausgeht, der soll zugreifen. Mein Fazit, schade um das Papier - NICHT KAUFEN
Der Schwedenhammer - Einschlaflektüre fehlanzeige Meine erste Begegnung mit dem Buch war beim Buchhändler meines Vertrauens und wurde als “Das Buch das man gelesen haben muss” angepriesen. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit derartigen offerten wurde es erst einmal links liegen gelassen. Eine nette Schweizerin hat mich im Urlaub mit absoluter Begeisterung nochmals auf dieses Buch aufmerksam gemacht und es mir letztendlich geschenkt. Und das war gut so.
Seit langen habe ich kein solch interessantes Buch gelesen. Zugegeben, die ersten rund 150 Seiten passiert wenig. Dafür erhält man eine gute Einführung der Protagonisten und des bisherigen Umfeldes. Man hat anschließend das Gefühl, Blomkvist, Salander, Berger wären bekannte des eigenen Umfeldes. Larsson lässt seine “Darsteller” behutsam und mit viel Detailreichtum auf einen Punkt zusammen kommen, bevor die eigentliche Geschichte beginnt. Die Figuren wirken nicht überzogen, auch wenn man Lisbeth Salander schon ein wenig skurill wahrnimmt. Er schafft es jedoch zum Ende des Buches ein ganz anderes Bild zu vermitteln, das einen wesentlich differenzierteren Charakter entstehen lässt, als dies anfänglich den Anschein hatte.
Die Story wird langsam aufgebaut und gewinnt immer mehr an fahrt und endet in einer interessanten Wendung, die ich mir insgeheim gegen Ende des Buches gewünscht habe, da die Story sonst ein wenig herkömmlich gewesen wäre. Dies soll nicht heißen, dass das Buch vorhersehbar wäre, aber es gibt einen zusätzlichen Aspekt, der am Ende diese gewisse Zufriedenheit hinterlässt, die man auch nach einem gelungenem Abend fühlt. Offen bleibt allerdings die Assoziation zum Buchtitel, die ich bis zum Ende nicht herstellen konnte.
Man sollte es tunlichst vermeiden, das Buch als Einschlaflektüre zu verwenden, da es zum einen dafür zu schade ist und man zum anderen an den erwähnten ersten 150 Seiten “verzweifelt” und die großartig charakterisierten Personen an schärfe verlieren. Den Rest des Buches möchte man dann schon freiwillig nicht mehr aus der Hand geben.
Vermeiden sollte man auch, die Bücher Kreuz und Quer zu lesen, da diese - zumindest die Hauptaktuere betreffend - aufeinander aufbauen.
Warum nur 4 Sterne? Ich habe diese Rezension geschrieben, nachdem ich den zweiten Teil der Trilogie gelesen habe und der ist wirklich der Hammer.
Wer Krimis mag, kommt an diesem Buch nicht wirklich vorbei.
Verblendung von Stieg Larsson Als begeisterter Leser von anspruchsvoller Kriminalliteratur und immer auf der Suche nach unbekannteren Autoren, stiess ich in der Presse auf ein Porträt von Stieg Larsson. Mein Interesse war geweckt und ein Klick bei Ebay verhalf mir zu diesem sehr empfehlenswerten Roman.Was sich anfangs wie die Familiengeschichte eines Industriellen- Clans liest ( mit leichten Schwierigkeiten,ihre zahlreichen Mitglieder einzuordnen ), spitzt sich immer mehr zu und sorgt für Gänsehaut und einen vernachlässigten Haushalt. Man will dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Klare und schnörkellose Beschreibungen der schwedischen Landschaft und der Hauptakteure sowie ein absolut ungewöhnliches Ermittlerteam- Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist- machen diese Lektüre zu einem Genuss mit der Lust auf mehr!!
Verblendung ist das erste Buch einer Trilogie, Buch Nr.2 mit dem Titel; ,,Verdammnis,, habe ich ebenfalls ersteigert und freue mich schon auf diese Lektüre.
Eva Schicht (kallle54 )
Verblendung von Stieg Larsson ( Buch) Dieses Buch wurde in einer Zeitschrift für Bücher vorgestellt da ich gerne Krimis lese habe ich dieses Buch gekauft. Die Bild am Sonntag hat geschrieben ” Ein Thriller mit sehr hohem Suchtfaktor “. Man legt dieses Buch wirklich nicht aus der Hand und zudem hat es ein ungewöhnliches Ermittlerteam. Ein Ende mit dem man nicht rechnet. Mir war der Autor bisher noch nicht bekannt würde aber ein weiteres Buch von ihm lesen.
Meisterwerk! Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Sehr komplex und umfangreich,genial, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen!
Ich freu mich schon auf Verdamnis!
Spannung wird langsam aufgebaut Zuerst hatte ich das Gefühl, die Story plätschert so vor sich hin und wusste nicht so recht, was ich davon halten soll. Es werden einige Personen ein wenig beschrieben und man denkt: Ok, aber wann geht es denn jetzt richtig los. So richtig “losgehen” tut es eigentlich erst, wenn man schon ziemlich am Ende des Buches angelangt ist, und im Nachhinein stellt man fest - alles andere war gar nicht mal so schlecht
Die Spannung wird langsam aufgebaut, und zum Schluß fährt der Autor alle Geschütze auf. Auch wenn die Protagonistin Lisbeth Salander doch einen sehr eigenartigen Eindruck macht, so wächst sie einem doch irgendwie ans Herz. Sie spioniert jedes noch so kleinste Detail aus dem Leben anderer Leute aus - von ihr selber allerdings erfährt man so gut wie gar nichts - obwohl mich gerade ihr Leben brennnend interessiert hätte. Sehr guter Schachzug vom Autor.
Ein offenes Ende, lässt erahnen, dass es eine Fortsetzung geben könnte.
Gerne gelesen Ich habe mir vor dem Kauf des Buches eine Vielzahl der Rezensionen hier auf Amazon.de durchgelesen und mich dafür entschieden das Buch zu kaufen und zu lesen.
Ich darf mich als “Gelegenheitsleser” bezeichnen. Ich fahre jeden Tag zur Arbeit mit der Bahn und so habe ich während der Hin- und Rückfahrt insgesamt etwa 2 Std. Zeit mich mit Büchern auseinanderzusetzen - somit stellt sich für mich die Fahrerei nicht als Zeitverschwendung, denn eher als Zeitgewinn heraus.
Wahrlich fällt es mir schwer an mancher Stelle aufzuhören und habe mich bereits dabei erwischt auf Verspätungen der Bahn zu hoffen.
Mir gefallen die ausgiebigen, aber dennoch nicht langweiligen, Charakterbeschreibungen der Haupt- und Nebencharaktere. Gerade die Protagonistin Lisbeth Salander stellt sich als ein besonderer Charakter heraus über den man stets mehr erfahren möchte. Auch nach Ende von “Verblendung” bleiben noch viele Fragen zu ihrer Vergangenheit offen, welche in den Folgeroman “Verdammnis” nach und nach beantwortet werden.
Die Handlung wird ausführlich aufgebaut, daher sollte der Leser etwas Motivation mitbringen sich in die Story hineinzulesen. Realität hat man sowieso jeden Tag, da erfreut es mich in einem Buch auch mal Dinge zu lesen, welche ich zwar nachvollziehen kann, aber dennoch ab und an unrealistisch, jedoch nicht unplausibel sind.
Das Buch war für mich stets spannend und man findet schnell wieder in die Geschichte rein. Gut geeignet also für Leser, welche sich nicht jeden Abend 5 Stunden Zeit für das Lesen nehmen können.
Stieg Larsson - Krimiautor vom Feinsten Eher in der Bücherei beim Taschenbuch zugegriffen hat mich dieser Krimi/Thriller aber dann bis zur letzten Seite gefesselt. Hier kommen mehr als eine Kriminalgeschichte zusammen, verschieden und faszinierende Charaktere und das ganze ohne Langweilig oder Langatmig zu werden. Ein MUSS für Kriminalliebhaber. Es folgen noch zwei weitere Romane des Autors Stieg Larsson mit seiner Hauptfigur Mikael Blomkvist.
Leider ist der Autor mit 50 Jahren im Jahre 2004 an Herzversagen gestorben, sonst hätten wir hier bestimmt noch mehr von diesen kriminalistischen Leckerbissen zu lesen bekommen.
Sie werden das Buch nicht aus der Hand legen können Am besten reservieren Sie sich ein Wochenende an dem Sie niemand stört und das Buch ungestört verschlungen werden kann.
Allein die Figuren allen voran Lisbeth Salander machen das Buch lesenswert ohne die eigentliche Geschichte mit der Stieg Larsson ein seltenes Juwel aus realen Fakten und fiktiver Geschichte geschaffen hat… und bei den weiteren Bänden wird es noch besser…
nicht ohne Mängel Ich bin spät, ich weiß. Alle anderen haben diese Trilogie längst gelesen. Anspruchsvoller Krimistoff, heißt es, sei hier zu erwarten. Natürlich habe ich mit dem ersten Band begonnen. Er ist etwas disparat, hat einige wenig zusammenhängende Handlungslinien, man könnte sagen, er ist überkonstruiert. Aber das Ganze ist sehr interessant zu lesen, niemals langweilig, wenn auch sprachlich nicht herausragend. Die Lösung scheint vorhersehbar, wie sollte es auch anders ausgehen? Gäbe es nur diesen Band, amn müsste ihn nicht lesen. Aber es gibt noch den zweiten. Und das ist der Grund dafür, dass man den ersten unbedingt lesen sollte, denn der zweite ist der Hammer!
Gut und spannend geschrieben Wie ich finde, ein gutes unterhaltsames Buch. Der Anfang - bis ungefähr Mitte des Buches - passiert eher weniger, aber dann wird es zu einer fesselnden Geschichte.Empfehlenswert für Krimifans
Kein 0815 Krimi für die Mimi Dieser langsam aufbauende Roman (wie auch Verdammnis u. Vergebung), der sowohl sozialkritische wie psychologische Töne in bestem Sprachgebrauch anschlägt, hat für mich Suchtfaktor gehabt. Musste ihn schweren Herzens kurz vorm Aufstehen - noch nicht ganz durchgelesen - aus den Händen legen… um ihn am 2. Tag dann endlich zu beenden.
Er ist subtil, anfangs, um dann das erahnte Unfassbare ganz klar zu benennen - das mag man mögen oder eben nicht - ich mag es.
Auch die liebevolle Zeichnung seiner Figuren, wobei der Autor jedes Mal ein wenig mehr Details preisgibt ohne jedoch den Grund der Individuen völlig auszuschöpfen und somit auch in den Personen selber die Spannung hält, ist für mich ein Schmankerl gewesen - sprachlicher und inhaltlicher Hochgenuss. Glaubte man die Personen “einordnen” zu können, so wurde sehr schnell klar, dass Larsson’s Hauptpersonen die menschliche Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit bestens wiedergeben und man eben nicht so à la carte einordnen kann. Das Leben ist keine Schublade.
Nur bis Seite 150 gekommen.. Ich werde mal meine Rezension damit beginnen, das ich das Buch nicht fertig gelesen habe und es auch nicht werde. Ich bin normal ein Buchverschlinger egal ob Dokumentation, Fantasie, Krimi! Wenn ein Buch mich fesselt hab ich es in 2-3 Tagen durch auch die dickeren Bücher!!!
Es beginnt sehr spannend (Vorwort) und man erwartet nun einen Aufbau des Buches auf dieser Handlung. Doch es beginnt mit der Verurteilung eines Wirtschaftskriminellen und dann wird lang udn breit über die Geschehnisse bis zur Verurteilung philosophiert. Langweilig! Wenn ich mich zwingen muss die Seite umzublättern oder sogar in die Next Uri Geller Show reinzappe weils gar nicht will, erkennt man wohl die Verzweiflung! Nicht kaufen!
Ich bin ge(ver)blendet Ich weiß gar nicht, wo ich vor lauter Begeisterung anfangen soll. Einmal in dieses Buch abgetaucht, hat es mich nicht mehr losgelassen. Wir lernen Mikael (Kalle) Blomkvist als vertrauenswürdigen Journalisten kennen, der unter einem Vorwand in die Familiengeheimnisse der Familie Vanger eingeweiht wird. Er soll eine Biografie über die Familie schreiben, aber der eigentliche Grund soll sein, dass er das Verschwinden der damals 16jährigen Harriet aufklären soll. Bereits vor mehr als 40 Jahren war sie von einem auf den anderen Tag fort und ihr Großonkel Henrik Vanger kam nie über diesen Verlust hinweg, wurde jedes Jahr zu seinem Geburtstag durch eine Blume, die man ihm schickte daran erinnert und die Aufdeckung von Harriets Verschwinden hat ihn seitdem verfolgt.
So tauchen wir immer wieder zurück zu dem Tag, an dem sie spurlos verschwand. Die Mischung aus der Jetzt-Zeit und der Vergangenheit, zwischen vergilbten Fotos, früher jungen und heute alten Menschen, wurde von Larrson sehr plastisch geschildert. Wenn ich zwischendurch, bedingt durch ganz irdische Verpflichtungen, nicht immer mit dem Lesen hätte aufhören müssen, hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch verschlungen. Jedesmal wenn ich eine Pause einlegen mußte, konnte ich es kaum erwarten, weiterzulesen. Blomkvist und auch seine spätere Kollegin Salander werden beim Lesen automatisch zu Freunden des Lesers, bei denen man dachte, man würde sie im Stich lassen, wenn man nicht schnell weiterliest.
Ich bin froh, dass ich “Vergebung” erst jetzt gelesen habe, wo es bereits alle 3 Bücher der Trilogie gibt, denn der zweite Teil liegt bereits hier neben mir und schreit förmlich danach, gelesen zu werden. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Erlebnisse von Mikael Blomkvist, der hohes Potential hat, eine Lieblingsfigur in meinem literarischen Leben zu werden.
Ganz nebenbei möchte ich auch einmal erwähnen, dass der Textaufbau des Buches sehr augenfreundlich ist. Manchmal ist es bei “dicken” Büc…
Klassekrimi Schon nach wenigen Seiten ist es klar. Dieses Buch fesselt, so dass es man nicht zur Seite legen kann. Und man weiß, dass man alle 3 Bände der Trilogie schnell hintereinander lesen wird. Leider gibt es keinen Nachschub, da der Autor schon frühzeitig 2004 gestorben ist
In dem Buch findet sich alles, was man für einen guten Krimi braucht. Weite Teile, die auf einer entlegenen Insel spielen erinnern an eher an das geschlossene Ambiente eines klassischen englischen Whodunit-Krimis. Aber technische Spielereien - hinterher geht man nicht mehr so unbefangen an seinen PC- und eine Jagd über mehreren Kontinenten am Ende des Buches lassen auch an James Bond denken. Der Plot verbindet in heutigen Krimis so beliebte Themen wie Wirtschaftkriminalität und sexuelle Verbrechen. Das ist aber hier keineswegs abgestanden sondern spannend gemixt. Die Protagonisten wirken interessant und frisch. Insbesondere Salander wirkt trotz oder vielleicht wegen ihrer ausgeprägten psychischen Probleme sehr sympathisch. Dabei sind die Helden der Geschichten voller Ecken und Kanten. Es beginnt mit der Verurteilung des einen und endet mit Mordgelüsten der anderen. Die Vergleiche mit Wallander-Krimis sind nicht statthaft. Sie kommen beide eben nur aus Schweden. Die Geschichte von LARRSSON verläuft rasanter, die Personen wirken eher manisch als depressiv und Sex spielt eine große Rolle. Dass das Fazit: Die schwedische Wirtschaft ist gut und die schwedische Börse ist böse- völlig blödsinnig ist mag mein Gefallen an dem Buch nicht schmälern. Fragwürdig bleibt, dass die niederen Rachegelüste so lustvoll zelebriert werden. So werden die Bösen schon mal gefoltert oder in den Tod getrieben.
Stieg Larsson schreibt faszinierend Stieg Larsson ist(war) ein aktueller und und faszinierend schreibender Kriminalautor, der anderen Schweden dieses Genres in nichts nachsteht. Ob Mankell, Sjöwall/Wallhöö oder Gouillou, er kann (konnte) sich auf Augenhöhe mit ihnen messen. Seine packende und mitreissende Erzählform und der von ihm gegebene Einblick in redaktionelle und politische Strukturen einer Demokratie (hier Schweden)sind lesenswert. Verwicklungen ungeahnten Ausmaßes und überraschende Wendungen sind allgegenwärtig in dieser Trilogie.
Uneingeschränkt empfehlenswert, allerdings erst ab 16 Jahren
Verblendung Sieg Larsson hat es verstanden die Spannung kontinuierlich aufzubauen - und dann eine überraschende Wende in der Auflösung zu erzielen. Roman hat mich so begeistert, dass ich mir auch die beiden anderen Bände kaufe. Hoffentlich einigen sich die Erben und seine Lebensabschnittsgefährtin, dass auch der vierte Band irgend wann mal veröffentlicht werden kann.
Bin mal gespannt ob die eindeutige Produktwerbung auch in den anderen Bänden fortgesetzt wird …..
Alles bestens. Wieder gerne. Danke Habe gehört, dass das Buch gut ist, so dass ich mich für den Kauf entschieden habe.Lieferung war sehr schnell und das Buch im guten Zustand. Danke :-))
Schwieriger Anfang, aber dann… Hallo an alle, die sich für dieses Buch interessieren.
Ich habe es gekauft, weil ich “Verdammnis” geschenkt bekommen hatte, und herausfand, dass “Verblendung” eigentlich davor gehört. Ich mag es lieber eine Buch-Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Anfangs hatte ich einige Probleme mit dem Buch. Es fängt ein wenig langatmig an, ein paar Seiten weniger hätten es meiner Meinung nach getan. Aber dann geht’s wirklich los. Es wird immer spannender, die Geschichten werden immer geschickter verflochten, bis zu einem wirklich unglaublichen Ende. Ich kann das Buch wirklich empfehlen und freue mich schon auf das nächste!
Tolles Buch!!! Ein großer Verlust für Kriminal-Literatur und ein großes Vermächtnis des 2004 verstorbenen Autors! Ich bin der Meinung mit seiner Krimi-Trilogie “Verblendung”, “Verdammnis” und “Vergebung” hat Stieg Larsson die Messlatte für die Krimi-Autoren der nächsten Jahre ziemlich hoch gelegt.
Dabei bin ich eigentlich überhaupt kein Fan skandinavischer Krimi-Autoren, da mir die Geschichten großteils zu träge und langsam sind. Auch in diesem Buch ist der Kriminalfall an sich ist gar nicht so spannend, wie man es von anderen Krimis oder Thrillern gewohnt ist. Das Besondere am Stil des ganzen Buches ist einfach der sorgfältig aufgebaute Hintergrund und die hervorragend beschriebenen Personen. Eine so genau und gleichzeitig geheimnisvoll beschriebene Persönlichkeit wie z.B.Lisbeth Salander ist mir in einem Buch schon lange nicht mehr untergekommen.
Alles in allem eigentlich ein Roman, der bei weitem über das hinausgeht, was man im allgemeinen von einem Kriminalroman erwartet.
Wirklich jammerschade, daß da nichts mehr nachkommt!
Verblendung von Stieg Larsson Wunderbares Buch, unbedingt lesenswert. Es kam sehr schnell und war in gutem Zustand.Habe mittlerweile schon den Folgeband gelesen
Sehr spannend ohne Effekthascherei Sehr fesselnde, spannende Lektüre. Bisher habe ich zwei Teile der Trilogie gelesen. Band eins und zwei sind euneingeschränkt empfehlenswert. Freue mich schon auf den dritten Teil
Tolles Buch Es ist sehr spannend zu lesen, auch die ausführlichen Zusammenhänge über den Konzern Vanger. Bloß die Aufdeckung der wirklichen Zusammmenhänge ist ein wenig hastig und so überraschend, daß ich ärgerlich war, weil ich damit nicht gerechnet habe. Man steht als Leser wie ein Depp da, weil einem das nicht selbst einfiel. Aber sonst durchaus empfehlenswert. Das 2. Buch habe ich schon geordert!
Hm….. ….ob es sich lohnt hier eine weitere, vor begeisterung strotzdende liste aller dinge aufzuführen die ich an diesem buch bewundere? wohl kaum…..hab es in meinen pausen und freistunden zwischen grölenden gymnasiums oberstuflern verschlungen und nicht das geringste vernommen
Schwedisches Trübsal Vorweg, der Krimi von Stieg Larsson ist überwiegend unterhaltsam und teilweise auch spannend. Der Erzählstil flüssig und bildhaft, sodass keine Langeweile aufkommt. Lange tappt der Leser auch im Dunkeln bis er endlich das verwandschaftliche Dickicht durchblickt und die ersten Zweifel an der ganzen Familie sich verfestigen. So gut so schön, als der erste Teil der Geschichte gelöst ist, bleibt noch der zweite Teil, der ansich nur wenig mit der Kerngeschichte zu tun hat. Und leider ist dieser zweite Teil total überflüssig, weil Verknüpfungen kaum vorhanden sind. Auffällig wird wieder einmal die “nordische Seele” beschrieben, die gerne in Depression verfällt und dann zur Flasche greift. Das alles wäre noch zu ertragen, wenn Larsson sich auf 400 Seiten beschränkt hätte. Doch es mussten fast 700 Seiten sein und das gelingt nur ganz wenigen Schriftstellern mit Spannung und Unterhaltungswert über die Tasten zu bringen.
Verblendung von Stieg Larsson (2007) Ich habe das Buch geschenkt bekommen und fand es toll.Die Handlung sowie die beschriebenen Persönlichkeiten in diesem Roman sind einfach nur gut.Die Handlung sowie der Ausgang lassen das Buch nicht langweilig werden.Da es einen zweiten und dritten Teil gibt habe ich mir diese auch besorgt.Empfehlenswert.
Bombig Schade dass der Schriftsteller nicht mehr lebt, sonst hätte er bestimmt noch eine ganze Reihe anderer toller Krimis geschrieben. Es ist wirklich ein Verlust!
Ein super Buch, die beiden Hauptdarsteller könnten verschiedener nicht sein und das ganze Umfeld ist sagenhaft. Einfach Klasse!
Miserabel recherchiert Zu den ersten achtzig Seiten, die ich gelesen habe, bevor ich es demjenigen, der es mir aufgeschwatzt hatte, wieder zurückgegeben habe, kann ich nur sagen: der Autor hat keine Ahnung, wovon er schreibt. Wer sich anheischig macht, wirtschaftliche und juristische Zusammenhänge in einem Roman zu thematisieren, sollte sich vielleicht vorher einmal kundig machen (zugegeben machen das die meisten Autoren einschließlich derjenigen deutscher Tatort-Sendungen nicht). Ein Roman muss nicht naturalistisch sein, auch wenn die Spannung natürlich auch davon abhängt, ob der Leser die Tatsachen, die die Spannung erzeugen sollen, für plausibel hält. Aber wenn selbst mit abstrusesten Behauptungen nicht einmal Spannung erzeugt wird, sondern lediglich gähnende Langeweile, dan ist das für mich das Schlimmste, was man über einen Krimi sagen kann.
Danke, nicht wieder! An diesem Buch hat mir leider fast nichts gefallen. Unendlich lange Einleitung
Unendlich viel Schleichwerbung für bestimmte Produkte.
Geschmacklose Pornoschilderungen in vielen Varianten: Er der Macho, alle Frauen sind von seinen Höchstleistungen begeistert…
Das sind alles Details, die für mich in einem Krimi oder Thr… nichts verloren haben.
Soll er anderen gefallen, von mir aus! Mir jedenfalls reicht ein Band voll verquerer Einfälle und üblicher moralischer Korrektheit (natürlich außer dem Sexverhalten der Hauptperson)!!
Spannend und Interesant Das Buch fängt etwas langatmig mit den vielen Personenbeschreibungen an, wird dann aber sehr spannend, so dass man es kaum aus der Hand legen kann. Man möchte wirklich gerne wissen, was ist mt Harriet Vanger passiert, wurde sie wirklich ermordert und wenn ja, von wem? Oder war sie damals nur weggelaufen, weil sie vor irgendetwas Angst hatte. Und noch eine Frage taucht immer wieder auf: warum ist Lisbeth Salander so wie sie ist? Was ist in ihrer Jugend geschehen?
Verblendung von Stieg Larsson Auf jeden Fall ein Buch mit hohem Suchtfaktor. Ganz eigene Charaktere und liebenswerte Typen machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Bin gerade dabei den zweiten Teil zu lesen und habe mir Teil drei schon bestellt.
Fuer Freunde dieses Genres ein unbedingtes Muss! Leider kann man von diesem Schriftsteller nicht auf Nachschub hoffen.
schwedischer Krimi habe schon ein anderes Buch von dem Autor gelesen,war ein Beststeller, und bin neugierig auf mehr von ihm, denn das erste Buch ist sehr spannend.Mir gefallen die schwedischen Krimis, weil sie einen eigenen Stil haben.
Lieblingsthriller Meiner Meinung nach ein spitzenmäßiges Buch. Spannend bis zum Schluß. außergewöhnliche Charaktere. Habe mir gleich den zweiten Band gekauft. Gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsthrillern. Unbedingt zu empfehlen!!!
super buch - schlechtes deutsches cover! Wer zögert, das Buch zu kaufen weil das Cover wenig ansprechend ist…Der Inhalt ist grossartig spannend! Die Serie hat mich einige Nächte und Adrenalin gekostet!
Kaufen! Dass das Buch gut ist, das haben auch schon 200 Leute vor mir geschrieben. Nur irgendwie muss ich meiner Begeisterung ja Ausdruck verleihen.
Eine so umfassende Atmosphäre hat schon lange kein Buch, das ich gelesen habe, aufgebaut. Stimmige (stellenweise erschreckend gestörte, stellenweise erschreckend sexsüchtige, stellenweise erschreckend normale) Charaktere, eine sehr schöne Story mit Irrungen und Wirrungen und Spannung bis zur letzten Seite - was will man mehr? Ich habe das Buch in zwei Tagen geradezu verschlungen.
Als gelernte Informatiker muss ich anmerken, dass die ausführlichen Beschreibungen der ganzen iBooks etwas seltsam anmuten und die Hackerpraktiken sehr dubios wirken. Aber das nimmt man gerne in Kauf.
Brauche ich nicht Ein sehr gutes Ermittlungsteam,
Salander und Blomkvist sind etwas besonderes, charakterlich sehr dicht und nachvollziehend beschrieben,
der Journalist und die “verrückte” Einzelgängerin ergänzen sich sehr gut.
Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben, es fesselt.
Dann greift Larsson leider wieder auf die scheinbare Faszination von Sex und Gewalt zurück, die man aus zu vielen Büchern leider schon zu oft kennt.
Schade
Suchtfaktor Mit hohen Erwartungen habe ich mir dieses Buch gekauft. Jeder Leser lobt dieses Buch, es sei so super spannend. Dem kann ich nicht zustimmen. Es ist der Schreibstil und die verworrenen, ausgeklügelten und aussergewöhnlichen Charaktere. Verblendung verdient wirklich den Titel “Thriller”. Die Geschichte als Ganzes und vielen gleichzeitigen Handlungen, perfekt dargestellt. Gänsehaut bekommt man bei diesem Buch nicht, aber man will unbedingt wissen, was vorgefallen ist. Schade, dass Stieg Larsson bereits verstorben ist. Das Buch umfasst ca. 700 Seiten und keine ist zuviel.
Spannend! Habe die ersten beiden Bücher von Stieg Larsson verschlungen und schaue schon wie ich günstig an den dritten Band komme, das Taschenbuch gibt erst im Mai.
Orginelle Karaktere, fesselnde Story und geschmunzelt habe ich auch an einigen Stellen. Nichts für ganz empfindliche.
So la la Habe bedauerlicherweise vorher nur die positiven Rezessionen zu diesem Buch gelesen.
Wie man so eine hochgradig konstruierte und haarsträubende Story so hoch loben kann ist mir unbegreiflich.
Die zwei Sterne sind nur dafür, das ich am Anfang die Idee mit dem verschwundenen Mädchen das eigentlich gar nicht verschwunden sein kann, ganz interessant fand.
Was dann allerdings als Lösung, bzw. Nebenhandlung zu Tage kam ist ein Witz.
Buch u. Story “Verblendung” Ich fahre jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit - daher schätze ich es, ein gutes Buch zu lesen. Einen Tag habe ich eine Frau angesprochen, die auch gelesen hat: Verblendung von Stieg Larsson, kannte ich bis dato noch nicht! Sie hat es wärmsten empfohlen. Gesagt, getan - die Bücher mussten sehr schnell her! Ich habe bei ebay bereits mehrere Bücher ersteigert und bin immer gut gefahren.
Die Stieg Larsson Triologie ist wirklich sehr gut geschrieben. Spannend, leicht zu verstehen (ich hasse es, wenn neben mir der Duden für Fremdwörter liegen muss) und lässt einen wirklich nicht mehr los! So erging es mir beim zweiten Teil, meine Familie hat “Gott sei Dank” sehr viel Verständnis an einem Nachmittag mit mir gehabt. Die Geschichte selbst kann man sehr gut nachvollziehen. Band 1 würde ich 7, Band 2 10 von 10 PUnkten geben.
Stieg Larsson, einsame Spitze Stieg Larsons Roman ist ein Krimi der Extraklasse. Selten daß ich so ein gutes Buch gelesen habe. Es ist von Anfang bis Ende spannend und es kommt niemals langeweile auf. Ich freue mich schon auf Teil 2 und 3!!
Viel Gutes gehört Ich habe das Buch als Geschenk gekauft und darüber von verschiedenen Seiten aus dem Familien- und Freundeskreis wirklich viel Gutes gehört.
Eigentlich lese ich diese Art von Romanen nicht so gern, aber die Bewertung von der Beschenkten und von anderen Freunden machen mich schon neugierig. Vielleicht schnappe ich mir das Buch doch noch einmal selbst.
oh ja - kann man gut lesen Also über den Inhalt zu schreiben, wäre bei über 200 bereits vorhandenen Rezensionen mehr als überflüssig. Daher eine kurze Beschreibung wie mir das Buch gefallen hat. Ich fand die Handlung gut aufgebaut, einige Stellen waren jedoch etwas überzogen und konstruiert. Allerdings haben die gut ausgedachten Figuren dieses kleine Manko wieder wettgemacht. Besonders die Salander ist eine Klasse für sich.. Wer viel zu lesen haben will, soll sich auf den ersten Teil der Trilogie stürzen und ein langes Lesewochenende ist gesichert.
Fesselnd trotz Längen und drastischen Beschreibungen ist dieses Buch zweifellos. Wer- wie ich- die Bücher von Mankell mag, sollte einen Versuch wagen. Die Sprache und Settings sind so typisch nordisch wie bei Mankell, die Themen, und hier eine leise Kritik, sehr viel drastischer. Sexuelle Mißhandlungen, Vergewaltigingen übelster Art, garniert mit Folter und Inzest sind nicht jedermanns Sache, auch wenn sie so relativ nüchtern und sachlich geschildert werden wie hier. Interessant dagegen meiner Meinung nach, dass viel per Computer ermittelt wird, die Chefermittlerin ein Hacker ist und in dieser Szene verkehrt, das macht die Erzählung so aktuell und interessant. Ganz klar zustimmen muß ich denjenigen, die hier von Längen berichtet haben, denn die ersten 150 Seiten sind nicht brilliant und daher von mir nur quer gelesen worden, da die breite Darlegung der Wirtschaftsaffaire, die den Journalisten ins Gefängnis bringt, sich zieht wie Kaugummi. Das Dranbleiben lohnt sich aber trotzdem. Auf zu Teil 2 der Trilogie!
extraordinärer Krimi Seit “Fräulein Smilla” hatte ich der Kategorie “Skandinavienkrimi” abgeschworen. Entsprechend skeptisch war ich, als mein Mann mir Stieg Larssons “Verblendung” mit den Worten “GENIAL! Musst du lesen” vor die Nase hielt.
Die Lektüre hat mich Folgendes gelehrt:
1. noch ein bisschen flexibler bei meiner Buchwahl zu werden
2. öfter auf meinen Mann zu hören
Aber nun zum Buch:
Die “Kerngeschichte” ist die Aufklärung des mysteriösen Falles “Harriet Vanger”, mit welchem der Wirtschaftsjournalist Mikael Blomkvist beauftragt wird. Was sich dahinter verbirgt, wie er zu diesem Auftrag kommt und was er bei seinen Ermittlungen herausfindet will ich hier nicht einmal ansatzweise beschreiben, denn ich finde, am spannensten ist das Buch, wenn man so wenig wie möglich im Vorfeld darüber weiß.
Klingt komisch, ist rein subjektives Empfinden, wollte ich aber mitgeteilt haben Was man jedoch sagen kann, ohne zuviel zu verraten, ist, dass Stieg Larsson es geschafft hat, eine Kriminalgeschichte mit verschiedenen Handlungssträngen zu schreiben, die, obwohl sie sich über knapp 700 Seiten erstreckt, keinerlei Längen, Hänger, Ungereimtheiten oder sonstige Makel hat. (Mal abgesehen davon, dass ich noch kein Buch gelesen habe, in dem das Wort “Kaffee” so häufig auftaucht ;-))
Die Spannungskurve läuft beständig nach oben. Bis zur “Lösung” erscheint jeder irgendwie verdächtig und der Plot hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.
Die Charaktere sind extrem gut gezeichnet, das Ermittlerteam Blomkvist und Salander weit weg vom üblichen “smart-und-clever-Bild”.
Das Buch macht einfach Spaß und Lust auf mehr.
“Verdammnis” liegt bereits zum Lesen parat und “Vergebung” steht weit oben auf meiner Wunschliste!
selten beim Lesen so gelangweilt Ich finde viele schwedische Krimiautoren sehr zäh. Da der Klappentext aber einen spannenden Thriller versprach und ich das Buch von einer Freundin empfohlen bekam, habe ich mich dann doch - voller Erwartung und unvoreingenommen - daran begeben.
Ich muß leider sagen, dass das Buch eine Zumutung ist. Ich habe selten sowas langatmiges und langweiliges gelesen. Die Krönung war allerdings, dass der “sogenannte” Krimi schon mehr als 100 Seiten vor Ende des Buches seine Auflösung fand - und zwar auf eine Art und Weise, das ich dachte ich hätte aus Versehen einen groß Teil des Buches überschlagen. War aber nicht so. Jeder der etwas von “spannender” Krimit bzw. Thrillerunterhaltung hält, lässt besser die Finger davon. Meiner Freundin habe ich heute übrigens das örtliche Telefonbuch empfolen, da steckt mehr Spannung drinn.
gut zu lesen Dies war mein erstes Buch von Stieg Larson. Schreibstil und Thematik ist anders als die “gewohnten Skandinavier”, flüssig zu lesen trotz Tiefengrund.Freu mich schon jetzt auf die anderen beiden Romane des Autors
Hochspannung aus dem Norden Die 16jährige Harriet Vanger verschwindet bei einer Familienfeier spurlos. 40 Jahre lang versucht Henrik Vanger vergeblich herauszufinden, was mit seiner Lieblingsnichte passiert ist. An jedem Geburtstag wird er an das Mädchen erinnert: ein anonymer Absender sendet ihm eine gepresste Blüte zu…
Als sich das Leben von Henrik Vanger schön langsam dem Ende zuneigt, beschließt er, den Journalisten Mikael Blomkvist mit der neuerlichen Aufrollung des Falles zu betrauen. Dieser wird dabei von einer mehr als unkonventionellen Ermittlerin namens Lisbeth Salander unterstützt.
Die Ermittlungen gestalten sich als sehr umfangreich, da alleine die Familie Vanger aus mehr als 100 Personen besteht - und gar nicht wenige unter ihnen gelten für Mikael als verdächtig…
Viele Personen treten auf; es passiert unheimlich viel; die Sozialkritik an herrschenden Zuständen kommt nicht zu kurz; modernste Kommunikationsmethoden spielen eine sehr wichtige Rolle - mit “Verblendung” hat Stieg Larsson einen sensationellen Thriller geschrieben.
Spannung pur Dieses Buch und seine beiden Nachfolgebände kann man nur schwer aus der Hand legen. Spannend und einfühlsam wird die Geschichte entwickelt.
genial dieses Buch ist einfach genial. Einmal damit angefangen, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Die beiden Folgeromane sind dann wohl Pflichtprogramm
Lanweiliger Einstieg, aber dann…. Ich muß gestehen, daß ich es am Anfang fast weggelegt hätte, weil es mich einfach auf den ersten 200 Seiten nicht wirklich fesseln konnte. Es langweilte mich sogar zeitweise ein wenig und ich habe nur weitergelesen, weil ich mir sicher war, daß da noch irgendwas Gutes kommen muß, weil ich sonst all die anderen begeisterten Stimmen nicht nachvollziehen kann.
Und dann kam es, zum Glück, die zweite Hälfte des Buches ist rasant, interessant, spannend, blutrünstig und intelligent durchdacht.
Die Charaktere sind durch das gesamte Buch hinweg glaubwürdig, menschlich und handeln nachvollziehbar. Der Stil ist recht distanziert und hier und da ein wenig zu erklärend, fand ich.
Trotzdem war das absolut gute Unterhaltung und erinnerte mich mit den Wendungen am Schluß an Grisham zu seinen besten Zeiten.
Ich bin jetzt nicht vom Fleck weg begeistert, aber es war unterhaltsam und es war einer der ersten Schwedenkrimis in dem es offenbar gelungen ist, daß in der Übersetzung auch da gesiezt wird, wo es sich ziemt und da geduzt wird, wo es paßt.
Ich hätte mir den Stammbaum und die Karte an den Anfang oder ans Ende des Buches gewünscht, da man doch ab und zu noch mal nachschauen wollte, wer jetzt wer war…
spannender schwedischer Krimi Stieg Larsson ist ein spannender schwedischer Krimi gelungen, der in die seelischen Abgründe seiner Protagonisten eintaucht! Er wandelt dabei auf den Spuren anderer schwedischer Autoren.
In diesem Krimi werden eigentlich zwei Fälle bearbeitet. Einmal eine Mördersuche und eine Enthüllung in der Wirtschaft.
Dabei wird nicht nur in die Niederungen der menschlichen Seele des Mörders geschaut, mit seiner ganzen Abartigkeit, sondern auch in die seiner Hauptdarsteller.
Ein wirklich spannend und fesselnder Krimi, wobei ich mich wirklich schlecht davon trennen konnte, ich mußte immer weiter lesen, bis ich wußte, wer der Täter war.
Wer sehr gut unterhalten werden möchte, der ist bei diesem Buch genau richtig!!!
Einfach genial Ich habe inzwischen die Triologie gelesen und bin selten so begeistert gewesen. Eine sehr komplexe und faszinierende Geschichte, ich konnte diese Bücher nicht aus der Hand legen.
Großartig! Und leider posthum veröffentlicht, so dass wohl kaum mehr
Verblendete Welten Das Buch beginnt langsam. Der Leser lernt Mikael und Lisbeth kennen. Mikael stellt sich schnell als sympathischer Kerl heraus, der irgendwie in den Siebzigern stecken geblieben ist. Er hat schon seit Jahrzehnten ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau, deren Mann die Dreiecksbeziehung vollauf akzeptiert. Auch sonst lässt er nicht anbrennen und scheint ein echter Frauentyp zu sein.
Lisbeth dagegen hat mich von der ersten Zeile an als Charakter völlig fasziniert. Mikael stellt im Laufe des Buches die Überlegung an ob sie nicht vielleicht am Asberger Syndrom leidet. Das würde viel erklären. Lisbeth hat keine engeren sozialen Kontakte und hat Schwierigkeiten mit Menschen, die ihr nicht vertraut sind. Zudem hat sie ihre eigene Art zu denken. Lisbeth ist definitiv ein Charakter wie er mir noch in keinem anderen Buch begegnet ist.
Die Geschichte an sich beginnt völlig harmlos und unspektakulär. Mikael ermittelt in dem Fall eines vor langer Zeit verschwunden Mädchens und kommt so gut wie gar nicht voran. Das raffinierte an diesem Buch ist, dass auch diesem scheinbaren 08/15 Plot eine unheimlich spannende Geschichte entsteht, die gerade durch die scharfe Charakterisierung der Hauptpersonen lebt.
Die Auflösung des Falls hätte ich nie und nimmer so voraussagen können, auch wenn man nach einiger Zeit schon die richtigen Vermutungen anstellen kann. Interessanterweise lässt Larsson seinen Einstiegsplot, nämlich den um den verleumdeten Wirtschaftsboss Wernerström nicht fallen, sondern greift ihn am Ende wieder auf und macht ihn wieder zum Hauptplot. Dazu sage ich nur eines: Die Rache kommt vielleicht spät, aber heftig!
Das Buch ist klug erzählt und hervorragend in die schwedische Landschaft eingebettet. Die Sprache ist kristallklar und sprachlich Schnörkelleien such man auf den fast 700 Seiten vergebens. Trotzdem entstehen im Kopf des Lesers klar Bilder der Handlung. Larsson versteht es wirklich mit seiner Sprache seinen Inhalt wirkungsvoll zu stützen.
Die Spannungskurve der Geschichte steigt stetig nach oben. Je mehr man über den Vanger-Clan erfährt, desto suspekter wird einem die Familie. Außerdem schaffen es die interessanten Charaktere schon allein durch ihre Anwesenheit, die Geschichte zu beleben!
Mir hat das Buch gut gefallen. Am Anfang bin ich etwas langsam hineingekommen. Das Buch war nicht so richtig spannend und das Tempo war nicht gerade das höchste. Meine Ausdauer hat sich jedoch gelohnt. Der etwas langsame Einstieg dient nämlich der Geschichte, aber das merkte ich erst im Laufe des Buches. Das Ende war für mich recht überraschend. Auch wenn ich schon richtige Vermutungen angestellt hatte, waren viele Aspekte einfach unerwartet.
Die Sprache empfand ich als sehr angenehm. Das Buch lässt sich locker weg lesen ohne Knoten im Kopf. Einzig Mikaels Darstellung als der Frauenheld schlechthin hat mich schon etwas gestört. Er hat Verständnis für jedes weibliche Wesen und lässt sich willig zu ihrem Lustobjekt machen. Der Titel des Buches ist ebenfalls hervorragend gewählt und passt sehr gut zu der Geschichte.
Ich kann dieses Buch nur allen Lesern empfehlen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch für Männer und Frauen gleichermaßen gut geeignet. Es ist spannend und ich freue mich schon auf den zweiten Band!
Insgesamt gebe ich wegen dem langsamen Einstieg und Mikaels Frauengeschichten vier Sterne für das Buch und hoffe, dass ich dem nächsten Teil ein Sternchen mehr geben kann!
Rettet dem Dativ! Spannende Lektüre. Die vielen Rechtschreibfehler (wie z. B. ["eine Tochter aus guten Hause"], oder die ständigen Verwechslungen von “das” und “dass”, usw., usw.) schmälern das Lesevergnügen jedoch erheblich. Deshalb nur 3 Sterne.
Spannende Langatmigkeit / weniger wäre mehr Ich habe mitlerweile Verblendung und Versammnis gelesen und kann für beide Bücher leider nur das Urteil mittelmäßig abgeben. Warum ?
Nun in einigen Sachen schließe ich mich hier vielen Leser an, die das Buch nur mit einem Stern bewertet haben. Gerade der erste Band Verblendung glänzt mit geradezu langatmiger Einführung vieler Charaktere und seien sie für die Geschichte auch noch so unbedeutent. Jeder auftauchende Charakter wird minutiös dargestellt, Hintergründe und Lebensgeschichte erzählt und das über unzählige Seiten hinweg. Somit will auf den ersten ca 250. Seiten null Spannung aufkommen. Im weiteren Verlauf, lernt der Leser solche Darsstellungen ohne Verlust des roten Fadens zu überspringen und wird dadurch weniger von der eigentlichen Handlung abgelenkt.
Ab der Mitte des Buches versteht es der Autor allerdings eine sehr fesselnde Storry aufzubauen. Zum leitwesen vieler, die gern miträtzeln, ist die Handlung zum eigentlichen Spannungshöhepunkt hin vorhersehbar. Auch das Ende der Storry ist leider etwas lang geraten.
Fazit: weniger wäre mehr gewesen.
Ich vergebe hier 3 Sterne, weil mich das Buch so ab Seite 300 etwa zum weiterlesen animiert hat, von da an spannend war und die Handlung trotz einiger Nebenkriegsschauplätze verfolgbar blieb.
Der zweite Teil kann analog zum ersten Beurteilt werden. Neue Personen werden ausführlich dargestellt und sei ihre Rolle noch so kurz und für die eigentliche Handlung noch so unbedeutent. Der Autor versteht es dadurch, das Buch mit unnötigem Lesestoff zu füllen. Allerdings ist der Leser durch das erste Buch bereits geschult und überfliegt diese Passagen. Auch in dem zweiten Band kommt erst recht spät Spannung auf (so ab Seite 200). Im Gegensatz zum ersten Buch ist das Ende hier für mich etwas überstürzt und die Handlung wirkt dadurch abgeschnitten.
Fazit: auch hier wäre weniger mehr gewesen. Beide Bände hätten somit auch getrost in einem zusammengefasst werden können.
Aber ich werd den dritten Teil auch noch lesen / überfliegen
Neues aus Schweden ‘Schon wieder ein Krimi aus Schweden!’ war mein erster Gedanke.
‘Wahrscheinlich über 500 Seiten Schwermut’ mein Zweiter.
Diese Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Denn Langeweile kommt bei diesem unorthodoxen Ermittlerpaar nie auf. Larssons Krimi ist trotz seiner Länge atmosphärisch dicht. Wenn man Vergleiche ziehen möchte, sehe ich eher eine Verwandtschaft zur britischen Kriminalliteratur à la Rankin denn zu Mankell.
Titel? Ein richtig “schön” böser Schweden-Krimi. Da ich das Buch im Original gelesen hab, weiß ich nicht, wie die deutsche Übersetzung ist; im Schwedischen ist es jedoch absolut mitreißend.
Ich frag mich nur, wie man auf diesen Titel gekommen ist. Ich würde “Män som hatar kvinnor” jedenfalls immer mit “Der Mann, der Frauen hasst” übersetzen. Aber vermutlich klingt das nicht reißerisch genug für den deutschen Markt… (die beiden anderen Bände heißen übrigens “Flickan som lekte med elden” = “Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte” & “Luftslottet som sprängdes” = “Das Luftschloss, das gesprengt wird”)
Verblendung - Verdammt gut! Wer Thriller mag, wird diesem Buch bzw der Romantrilogie “Verblendung - Verdamnis - Vergebung” hoffnungslos verfallen.
Dabei fängt das Buch harmlos und langsam an, findet allmählich sein Tempo und beschleunigt dann mit Turbo. Stieg Larsson verknüpft die losen Fäden mehrerer Geschichten und verwebt sie zunehmend enger, bis sie am Ende des Buches in einem fulminanten Finale zusammenlaufen. Dabei bleibt niemand ruhig in seinem Lesesessel sitzen.
Die Handlungsfäden sind zunächst so weit voneinander entfernt, das der Leser beim besten Willen keinen Zusammenhang erstellen kann, die Stieg Larsson grandios entflechtet und auflöst. Einige Fäden enden dann auch nicht vollständig im ersten Buch, sondern werden in den weiteren Büchern wieder aufgegriffen und bilden einen losen Grundzusammenhang der Trilogie. Es muß jedoch niemand Angst haben, alle drei Bücher lesen zu müssen, um alles zu verstehen - auch wenn das sicher jeder freiwillig tun wird, der das erste Buch gelesen hat. Jedes Buch bildet einen abgeschlossenen eigenen Rahmen und hat in sich ein Ende.
Den Inhalt kurz wiederzugeben, ist sicher eine Herausforderung
Michael, ein sympathischer Journalist wird von einem reichen 82jährigen Industriellen für einen ganz besonderen Auftrag angeheuert. Vor fast 40 Jahren verschwand seine damals 16jährige Nichte spurlos. Bis heute ist der Fall ungelöst und bis heute gibt es immer wieder unklare Indizien. Henrik Vanger möchte mit sich ins Reine kommen und seine letzte Hoffnung ist eine unabhängige Recherche eines Starjournalisten, der möglicherweise unentdeckte Zusammenhänge zutage fördert. So kommt Michael ins Spiel.
Im Laufe der Geschichte kommen haarsträubende Details der Vangerschen Familienchronik, wirtschaftliche Verstrickungen und weitere Leichen zutage. Zudem bekommt Michael die Hilfe einer ausgezeichneten Researcherin, deren Figur eine ganz eigene Dynamik hat und sich zur heimlichen Hauptfigur mausert.
Stieg Larsson`s hat ein tolles Gespür für Tempo, Szenenwechsel und Dynamik und verbindet dies geschickt mit persönlichen Anliegen wie etwa dem schwedischen Rechtsextremismus seit der Nazizeit oder etwa dem Wissen über das schwedische Wirtschaftsystem. Dabei schreibt er stets weit entfernt von irgendwelchen Stereotypen und entwickelt lebendige Figuren, denen man allenfalls einen gewissen Anachronismus vorwerfen kann.
Zunächst langwierig - dann sehr spannend Zu Beginn ist das Buch sehr langwierig. Ausgedehnte Beschreibungen der Familienhistorie, der Verwandschaftszusammenhänge usw. dominieren die ersten 150 Seiten, da ist das Lesen doch zuweilen etwas langweilig und zäh. Zwar ist ein gewisses Hintergrundwissen zu den familiären Zusammenhängen für den späteren Verlauf der Geschichte wichtig, aber das hätte etwas kürzer gefasst werden können. Als der Handlungsverlauf der eigentliche Kriminalgeschichte beginnt, wird das Buch sehr spannend und lässt es einen kaum aus der Hand legen. Die Ermittler Blomkvist und Salander sind sehr verschiedene Persönlichkeiten und sowohl jeder für sich als auch in der Kombination sehr sympatisch. Sie fesseln einen und macheb Lust auf ein weiteres Ermittlungsduet. Die Geschichte hat viele verschiedene Fassetten bzw. kriminelle Handlungsaspekte ohne dabei überzogen oder überladen zu wirken. Fazit: Die Familienchronik am Anfang “aufmerksam überfliegen” und dann den Thriller genießen!
durchaus spannend aber etwas zu lang Kann mich nur der Meinung anschliessen, dass die Geschichte erst nach ca. 200 Seiten richtig in Fahrt kommt. Man haette den Anfang problemlos auf die Haelfte kuerzen koennen, die letzten 80 Seiten auf 20. Die Story selbst fand ich sehr spannend und gut erzaehlt, vor allem die voellig unerwartete Wendung. Lisbeth gefaellt mir sehr gut, und sie ist sicherlich einer der Gruende, dass ich mir auch den 2. Band kaufen werde. Was mich teilweise stoerte waren die Anglizismen. Sollten wohl “cool” klingen. Keine Ahnung, ob die im Schwedischen genauso eine Pest wie neuerdings im Deutschen sind.
gut und spannend, doch eine Niete in Mathe Ich habe es als Hörbuch gehört. Dietmar Bär liest toll und ich wollte meine Hör-Sessions am liebsten garnicht unterbrechen. Spannend und packend von Anfang an. Was mich ein wenig gestört hat, waren die vielen Nebenhandlungen. Meiner Meinung nach hätte man sich die ganze Vennerström-Affaire sparen können. Die Vorgeschichten der einzelnen Protagonisten hätten ebenfalls kürzer sein können. Und richtig doof fand ich, dass der Autor wohl nicht rechnen konnte: so ist beispielweise Cäcilia, die beim Verschwinden Harriets 20 Jahre alt war, 43 Jahre später erst 56 statt 63!!!!
Toller Roman Die Hörbuchversion von Stieg Larssons Roman ist ein voller Erfolg: Sprecher Dietmar Bär ist in der Lage, seine Stimme so zu modulieren, dass er Dialoge fast so darstellen kann, als handele es sich um ein Hörspiel mit mehreren Sprechern. Die Darstellung wird daher nie langweilig.
Larssons Roman als solcher ist äußerst spannend, bisweilen sogar packend und führt uns in Situationen, in denen man mit dem Romanhelden jede Minute mit leidet, aber auch jeden Erfolg mit feiert. Sehr gelungen ist die Charakterisierung seiner Assistentin, die mit ihrem exzentrischen Wesen, kühler Intelligenz und fast professionellen Hackerkenntnissen die Handlung mehrfach entscheidend vorantreibt. Insgesamt ein voller Genuss!
spannende Unterhaltung Die ersten Seiten dieser Trilogie lesen sich etwas weniger leicht,aber dann wird es echt klasse und man möchte einfach nicht mehr aufhören, so spannend ist die Gesamttrilogie
Faszinierender Wirtschaftskrimi Ein schwedischer 688 Seiten-Krimi. Es geht um den Journalisten Mikael, der als Mitherausgeber eines politischen Magazins von Enthüllungsjournalismus lebt. In seiner journalistischen Arbeit ist er gezielt gelinkt worden und auf Falschinformationen herein gefallen. Sein guter Ruf ist ruiniert, ein Gericht verurteilt ihn sogar zu einer kurzen Freiheitsstrafe. In dieser Situation ist er psychisch, beruflich und finanziell auf einem Tiefpunkt seines Lebens angelangt. Da macht ihm überraschend ein 82 jähriger Großindustrieller ein Angebot. Er soll das Verschwinden seiner Lieblingsnichte aufklären, nach der seit 43 Jahren vergeblich gesucht wird. Mikael willigt ein und zieht für ein Jahr nach Norrland in ein Holzhaus am Meer.
Als seine Mitarbeiterin für die Recherchen wird Lisbeth, eine junge Frau engagiert, die sich am Rande der Gesellschaft in der Hacker-Szene bewegt. Beide, Mikael und Lisbeth sind faktisch Outlaws, Außenseiter der schwedischen Gesellschaft. Ihre Ermittlungen und Recherchen werden von Stieg Larsson minutiös beschrieben. Faszinierend ist, dass bei allen Ermittlungen keine Polizei beteiligt ist. Ein (Wirtschafts) Krimi ganz ohne Kommissar, Inspektor und Staatsanwalt - das ist ungewöhnlich.
Mikael und Lisbeth klären das Verschwinden der Nichte des alten Mannes auf und bringen anschließend noch den Wirtschaftskriminellen zur Strecke, der Mikael in den beruflichen Ruin getrieben hatte.
Ich habe dieses Buch - auch gerade wegen der ausführlichen Charakterstudien der handelnden Personen - mit Spannung und Interesse gelesen.
Kritikpunkte? Ja, die gibt es:
Der allgemeine Trend in der Krimiszene zum Serienmörder. Ein mikriger Mord reicht nicht, müssen schon eine Handvoll sein, besser noch ein Dutzend - und auch das reicht nicht - 40 Morde - das ist doch schon was. Und diese 40 Morde geschehen natürlich unter unvorstellbaren grausamen Umständen. Diesen Trend der Krimiautoren zur immer mehr Ermordeten und zu immer größerer Grausamkeit widert mich an. Genauso wie die genüsslich beschriebenen SM-Gewaltszenen, die in diesem Buch immer wieder auftauchen. Hier geschieht nichts im Einverständnis unter Erwachsenen, hier wird Menschen - völlig überflüssig für den Erzählstrang - extreme Gewalt angetan.
Was viele Rezensenten vor mir schon anmerkten: Der Buchtitel hat überhaupt nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun. Er ist ein totaler Fehlgriff des Verlages. Es hört sich vielleicht im Zusammenhang mit den beiden anderen Büchern von Stieg Larsson, “Verdammnis” und “Vergebung” ganz gefällig an - aber “verblendet” ist im vorliegenden Krimi niemand. Höchstens der Lektor des Heyne Verlages, der sich den Titel ausgedacht hat.
Noch ein Kritikpunkt: Der Plot - der Erzählstrang. Nachdem der Massenmörder entlarvt und das Verschwinden der Nichte aufgeklärt wurde, fällt die Spannung im Buch von Hochspannung auf mäßige Spannung ab. Die letzten 100 Seiten des Krimis können mit den ersten 500 nicht ganz mithalten. Das ist schade und meines Erachtens ein handwerklicher Fehler des leider viel zu jung gestorbenen Autoren.
Absolut lesenswert! “Verblendung” ist der erste Teil von Stieg Larssons Romantrilogie, die derart fesselnd rüberkommt, dass man die Schmöker gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
wieso wird dieses Buch so hoch gelobt? also mich hat das Buch überhaupt nicht gepackt, gestört hat mich vor allem auch die oberflächliche Beschreibung der Personen.
Unwiderstehlich Bei Ankündigung sogenannter “Buchereignisse des Jahres” ist Skepsis immer angebracht.
Trotzdem war ich neugierig auf den Erstling des Schweden Stieg Larsson, der posthum erscheint, da der Autor bereits 2004 verstarb.
Und tatsächlich handelt es sich bei “Verblendung” um einen hochspannenden, perfekt aufgebauten Thriller der Extraklasse.
Dieser Kriminalroman ist eine unwiderstehliche Mischung aus “Cupido” von Jilliane Hoffman und den besseren Wallander-Romanen von Henning Mankell.
Im Mittelpunkt steht der Journalist Mikael Blomqvist, dessen ansonsten tadelloser Ruf nach Enthüllungen über die Geschäftspraktiken eines Großindustriellen angeschlagen ist. Da kommt ihm das Angebot eines alten Patriarchen, der mit Mühe die Reste seines Konzerns zusammenhält, gerade recht. Für den alten Mann soll Blomqvist ein Rätsel der Familiengeschichte der Vangers lösen.
Mehr als dreißig Jahre zuvor verschwand bei einem Familienfest die damals dreizehnjährige Nichte. Noch immer erhält Hendrik Vanger zu seinem Geburtstag von ihr ein Geschenk, dabei sprechen alle Indizien dafür, dass sie an jenem Tag einem Verbrechen zum Opfer fiel. Mikael Blomqvists Ermittlungen bekommen eine ganz neue Richtung, als er die Hilfe einer jungen Privatdetektivin annimmt und mit ihr in einer Familiengeschichte herumwühlt, die mehr als nur die eine sprichwörtliche Leiche im Keller zu bieten hat…
Über 750 Seiten führt einen der Autor immer wieder auf falsche Fährten, in Untiefen und Abgründe.
Dieses Buch ist zugleich ein psychologisches Meisterstückchen als auch ein sorgfältig recherchierter Wirtschaftskrimi.
Sehr lange hat mich kein Kriminalroman mehr so begeistert, gleichzeitig so in Atem gehalten wie eben dieses Buch von Stieg Larsson, in dessen Nachlass noch zwei weitere Kriminalromane auf die Veröffentlichung warten.
Unverbraucht frisch, ungeheuer spannend und doch mit allen klassischen Attributen eines guten Kriminalromans versehen ist “Verblendung&…
Weniger wäre mehr. In “Verblendung” - die Frage nach dem tieferen Sinn dieses Buchtitels sei hier nochmals gestellt - findet sich ein filigranes Netz klug ineinander verwobener Erzählstränge, Sorgfalt in deren Beschreibung und ein mehr als außergewöhnliches Ermittlerduo ohne die typisch nordisch anmutende Tristesse: ein spannender, mitreißender, auch vielschichtiger Krimi, dessen einzige Schwäche darin besteht, sich ohne Not dem überstrapazierten Serienkiller-Thema zuzuwenden. Ein paar Leichen weniger hätten es wohl auch getan. Dennoch: unbedingt empfehlenswert!
Männer, die Frauen hassen Mal wieder eine Trilogie
Ich habe mir lange Zeit gelassen, bis ich endlich zu Stieg Larsson griff und heute frage ich mich, wieso so spät??? Der erste Teil rund um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ist anders als andere Krimis. Hier gibt es Wirtschaftskriminalität, Familiengeheimnisse und psychologische Raffinessen, dass die Seiten förmlich am Leser vorbeifliegen. Anfangs fragt man sich, was die Geschichte überhaupt mit dem Klappentext zu tun hat, aber nach und nach erfährt der Leser immer mehr und verfolgt das Geschehen fassungslos.
Blomkvist ist ein Journalist, der aufgrund einer Recherche, die nicht so verlief wie er das wollte, verurteilt wird und daraufhin seinen Posten als Chefredakteur der Zeitschrift “Millenium” aufgibt und sich eine Auszeit nimmt. Doch schon kurze Zeit später engagiert ihn der Industrielle Henrik Vanger, offiziell um die Biografie des 82jährigen zu schrieben, inoffiziell soll er herausfinden, was wirklich vor vierzig Jahren mit Harriet Vanger geschehen ist, die nach einem Familientreffen spurlos verschwunden ist. Blomkvist beginnt seine Arbeit, wird aber nach kurzer Zeit von der Ermittlerin Lisbeth Salander unterstützt. Eine Frau, wie man sie selten trifft, gepierct, tätowiert, anorektisch und äußerst eigen. Doch die zwei raufen sich schnell zusammen und tauchen immer tiefer ein in eine Geschichte, die die Nackenhaare zu Berge stehen lässt.
Schon nach den ersten Seiten ist man gefesselt und will wissen, was wirklich mit Harriet Vanger geschehen ist und was Lisbeth Salander für Geheimnisse birgt. Es gibt viele verschiedene interessante Charaktere, die sich langsam aber sicher entfalten können. Stieg Larsson hat einen ganz eigenen Erzählstil, der sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen wird.
Die Übersetzung ist sehr gut und behält den tollen spannenden Schreibstil des schwedischen Autors bei. Auch wenn ich mich immer noch frage, was der Titel des Buches letztendlich mit der Geschichte zu tun hat, der schwedische Originaltitel passt da viel besser…aber vielleicht erklärt sich am Ende der Trilogie?!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es wenige Längen gab, die aber im nachhinen alle für den Verlauf der Geschichte wichtig waren.
“Blendend”! Ich konnte mich lange gegen dieses Buch wehren, denn mir ist in letzter Zeit der Hype um skandinavische Autoren ziemlich auf den Wecker gegangen. Dennoch habe ich mich breitschlagen lassen und mir Stieg Larssons “Verblendung” zugelegt. Und ich war angenehm überrascht…
Stieg Larsson hat sicherlich das Schreiben nicht neu erfunden, trotzdem ist ihm mit “Verblendung” ein grundsolider Krimi gelungen der mich, zugegeben entgegen meiner Vorurteile, binnen weniger Seiten überzeugt hatte. Die folgenden 680 Seiten habe ich, nur unterbrochen durch meine Arbeit, innerhab von anderthalb Tagen in mich aufgesogen.
Mikael Blomkvist, Journalist und Inhaber der Wirtschaftszeitung “Millennium”, nimmt nach einem verlorenen Prozess und in Erwartung einer daraus resultierenden drei monatigen Haftstrafe, für den Großindustriellen Henrik Vanger einen sonderbaren Auftrag an. Er soll für ihn das Schicksal seiner vor über 40 Jahren, bei einem Familienfest verschwundenen Nichte, Harriet Vanger aufklären. Dazu begibt er sich zum Ort des Geschehens, auf die Insel Hedeby. Das merkwürdige an dem Fall ist, das die Insel zum Zeitpunkt als Harriet verschwand, durch einen Unfall praktisch von der Aussenwelt abgetrennt war. Der über achtzigjährige Henrik Vanger erhält seitdem, jedes Jahr an seinem Geburtstag eine Blume im Bilderrahmen, so wie es zwischen ihm und seiner Nichte eine kleine Tradition war. Zusammen mit Blomkvist und der auf dem Gebiet der Datenbeschaffung virtuosen, aber ansonsten völlig gestörten Lisbeth Salander, unternimmt der alte Mann einen letzten Versuch den Mörder aufzuspüren, der ihn all die Jahre mit dem verschicken der Geschenke verhöhnt und quält……
Es gibt eigentlich nur zwei Dinge die mich an dem Buch stören. Zum Einen ist es der sehr stark ausgeprägte Drang des Autoren, wo es nur geht Anglezismen zu verwenden und zum Anderen, das Sexualverhalten seiner Charaktere, das zeitweilig vermuten lässt die Geschichte spielt irgendwann in den frühen sechzigern, in einer Welt ohne Aids oder sonstiger Geschlechtskrankheiten.
Als angenehm habe ich die Darstellung seines Hauptprotagonisten, Mikael Blomkvist empfunden, der ausserordentlich erfrischend daherkommt, ohne tiefe Depressionen oder sonstige Bürden die die Geschichte negativ belasten.
Ich kann abschliessend nur sagen, es war spannend von Anfang bis Ende, “Verdammnis” ist schon zur Hälfte geschafft und “Vergebung” liegt schon im Bücherregal.
Tolle Triologie Ich habe alle drei Bücher von Stieg Larson der Reihe nach, in Windeseile verschlungen. Tolle Geschichten mit viel Spannung und Überraschungen. Klasse Charaktere und ein super Zusammenspiel all derer. Sehr empfehlenswert.
Mich so hinter’s Licht zu führen! Da ich früher oder später bei jedem spannenden Krimi lande, bin ich nun - in diesem Fall eher später - bei dem Erstling von Stieg Larsson angekommen.
Auf den ersten ca. 150 Seiten präsentiert sich “Verblendung” eher als ein intelligenter, doch streckenweise etwas langatmiger Wirtschaftskrimi - vom Pageturner weit entfernt.
Und wenn man dann glaubt, sich eine Meinung bilden zu können - geht das Buch sinnbildlich ab wie Schmitz’ Katze!!
In den letzten zwei Dritteln des Buches war der Versuch, es aus der Hand legen zu wollen, sinnlos weil nicht möglich. Verwobene Handlungsstränge, zwei symphathische Ermittler, die ja zu dem Fall kommen wie die Jungfrau zum Kind, spannender Thriller-Krimi-Mix.
Den zweiten Roman von Larsson werde ich mir jetzt ziemlich schnell zulegen, denn natürlich will ich wissen, wie’s mit dem Team Salander/Blomqvist weitergeht - selten findet man soviel Authenzität mit Ecken und Kanten wie hier!!
nach sehr epischem Anfang nimmt der Roman zur Hälfte dann doch etwas Fahrt auf. Nach den ersten 150 Seiten war ich der Versuchung nahe, das Buch bei Seite zu legen. Zum Glück hatte ich gerade nichts anderes zur Hand zum lesen. Fünf Sterne würde es geben, wenn der Roman etwas zügiger erzählt wäre.
Niveauvoll Wer auf oberflächliche Effekthascherei steht, wird die ersten 200 Seiten nicht überstehen.
Wer aber Geduld mitbringt, und sich auf eine subtile Einführung der Charaktäre einlässt, wird mehr als belohnt.
Auch, dass der Schluss über die letzten 80 Seiten obwohl spekatakulär, doch eher unreisserisch ausfällt, ist der mehr als wohltuende Unterschied zum gängingen Thriller-Einheitsbrei.
sehr langatmig das buch und die story is an sich nicht schlecht und die auflösung von allem is dqann doch sehr erschreckend und topt alles was man erwartet hat aber es dauert sehr lange bis endlich etwas passiert und das ende zieht sich dann doch etwas sehr in die länge
Superspannend Dieser erste Teil der Triologie ist einfach nur spannend. Gefesselt konnte ich nicht aufhören zu lesen. Schade nur, dass der Autor verstorben ist, gern hätte ich mehr von ihm gelesen. Wer dieses Buch gelesen hat und so gefangen war wie ich, muss einfach ganz schnell die nachfolgenden Bände lesen. Nach meiner Meinung steigert sich der Autor von Buch zu Buch.
Sicher gibt es auch die ein oder andere unlogische Szene im Buch, aber auf Grund der Gesamtheit verzeiht man ihm das schnell.
Fesselnder Roman Ich war mal mutig und habe mir die Trilogie komplett gekauft. Und gleich komplett gelesen. Einmal begonnen fesselte mich die ausführliche und doch immer spannende Scheibweise, wobei nach meiner Auffassung Teil 2+3 nicht getrennt gelesen werden sollten, da die Verbindungen der Personen der Geschichten doch sehr verflochten sind.
..wie erwartet! Wie erwartet ein super Hörbuch. Dietmar Bär liest hervorragend und sehr facettenreich. Sehr empfehlenswert. Ich habe dieses Hörbuch einem “nicht kenner”(des Autors)und absoluten Krimi Liebhaber, geschenkt. Er war begeistert und erwartet mit Spannung die nächste Lesung.
Verblendung als Hörbuch - davon kann ich nie genug bekommen Nachdem ich im letzten Jahr das Buch verschlungen hatte (es hat den Titel meines Lieblingsbuches des Jahres 2008) wollte ich es doch noch einmal wissen: wie ist es, den bekannten Text vorgelesen zu bekommen?
Die Antwort: nur super! Dietmar Bär bringt die Charaktäre, die Umgebung und die Stimmung sehr authentisch rüber. Ein Buch zu lesen, ist eine Sache. Dieses aber nochmal als Hörbuch zu erleben, ist ein völlig anderes Gefühl. Dabei gleiten die Gedanken in völlig andere Welten.
Die gekürzte Lesung hat alles Wesentliche dabei, ohne auszulassen. Das Beste, was einem im Urlaub oder in entspannten Stunden zuhause passieren kann. Also: unbedingt hören! Die nächste Folge ist bald da…. damit es dann auch weitergeht.
sehr spannend, tolle Charaktere Ich habe “Verblendung” gelesen, weil mich die guten Kritiken der gesamten Trilogie geködert hatten - und ich bin auch vollauf begeistert. Blomkvist und Salander sind tolle Hauptfiguren mit Kultpotential. Die Story erschien mir zu begin ein bisschen abwegig, entpuppte sich aber als stimmig und fesselnd. Durch eine große Gruppe an Personen wird ein komplexes Rätsel aufgebaut und mit den kleinen und großen persönlichen Problemen der Hauptfiguren ausgeschmückt. So wird man als Leser zum miträtseln animiert und trotzdem sehr gut unterhalten.
Zu langatmig und detailverliebt Ich konnte den Hype um dieses Buch nicht teilen. Auf Seite 250 war bei mir Schluss. Bis dahin bestand das Buch aus langatmigen und detailverliebten Erzählungen, sodass bei mir überhaupt keine Spannung aufgekommen ist. In allen Einzelheiten wird erzählt, wie die Hauptperson zum Einkaufen geht, was genau sie alles einkauft und wie viel sie auch noch dafür bezahlt. Äh, ich dachte, das Buch sei ein Krimi. Sollte es da nicht viel mehr um Leichen und Ähnliches gehen als um Einkäufe oder die Inneneinrichtung der Wohnung?
Ein MUSS…. nach den ersten “200 Seiten” in denen die ganze Hintergrundskulisse der Charaktere dargestellt wird, konnte ich das Buch nur schweren Herzens auf die Seite legen. Es war spannend bis zum Schluß.
Manchmal liest man 700 Seiten Romane und könnte es auf 4 DIN 4A Seiten beschreiben - bei diesem Buch allerdings würde man selbst schon einen Kurzroman verfassen…..
Empfehlenswert!
Wer dieses Buch (und die weiteren 2 Bände) nicht gelesen hat, der hat im Leben was verpasst.
Die Mehrheit hat Recht Dieses Mal teile ich exakt die Meinung der breite Masse und vergebe vier Punkte.
Warum nur vier?
Nun, der Anfang, da zieht sich das Buch doch etwas. Viele Namen, zum Teil verwirrende und etwas zu lange Beschreibungen des Vanger-Clans, und der Verdacht, damit künstlich Spannung erzeugen zu wollen.
Doch dann entwickelt sich schön langsam der Stieg Larrson-Zauber: Mickael Blomquist gewinnt an Profil, und vor allem die Figur der Lisbeth Salander beginnt ihre magische Anziehung zu entfalten.
Alles in allem ein sehr gutes Buch, und als Teil eins einer phantastischen Trilogie sowieso Pflicht.
gähn!! das grösste rätsel für mich ist:wie wird ein buch zum bestseller!
dieses buch kann keiner sein,denn es ist einfach nur langweilig.ich habe jetzt über 400 seiten gelesen und die hoffnung aufgegeben,das es noch spannend wird.
nur die selbstdiziplin lässt mich noch bis zum ende durchhalten.
Wäre der Schluss nicht gewesen… … hätte das Buch doch glatt 5 Sterne bekommen.
Vorweg nehmen möchte ich, dass ich den zweiten Band vor dem ersten Band gelesen habe, weil es sich eben so ergab.
Vorher den 2. Band zu lesen war vielleicht strategisch etwas unklug, aber unbedingt etwas ausgemacht hat es nicht. Es führte vielmehr dazu, dass ich den Anfang gar nicht so uninteressant fand, weil ich ja wusste, worauf das alles hinausläuft und vielmehr die Aha-Erlebnisse genoss. Obwohl ich natürlich doch etwas quergelesen habe, wie ich zugebe.
Für mich interessant wurde es, als die ganzen Vanger aufgetaucht sind und sozusagen die Familiengeschichte begann. Stammbaum oder dergleichen brauchte ich nicht, die waren doch sowieso alle verwandt, wie genau, war da für mich nicht so wichtig.
Die einzelnen Charaktere haben mir sehr gut gefallen, Mikael erlangte mehr Farbe, als im gesamten 2. Teil (deswegen wäre es vielleicht wirklich gut, den 1. Teil zuerst zu lesen ;o))), nur Lisbeth kam meiner Meinung nach etwas zu kurz. Aber so ganz warm geworden bin ich in diesem Teil mit ihr nicht. Gut, ich kannte sie schon aus dem zweiten Teil und wusste um gewisse Dinge, aber hätte ich sie erst hier “kennen gelernt”, wäre sie mir sehr suspekt.
Die ganze Geschichte ist unglaublich spannend geschrieben, und lange hätte ich gedacht, könnte ich sie mit 5 Sternen bewerten. Vermiest hat diesen Eindruck leider die Auflösung des Harriet-Rätsels. So ein blöder Schluss. Da liest man einen durchdachten, intelligenten, spannenden Krimi und bekommt eine 0815-Lösung vorgesetzt. Also ich muss sagen, dass mich das schon enttäuscht hat.
Die Geschichte um Wennerström hätte sich Larsson auch gänzlich sparen können. Der Anfang dahingehend war zu lange, das Ende zu kurz.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, obwohl ich mich den Begeisterungsrufen nicht anschließen kann, die diese Trilogie als “die beste der letzten Jahre” oder ähnlich tituliert. Allerdings hat mir der erste Teil besser gefallen als der zweite Teil. Er war durchdacht und intelligent, im Gegensatz zum zweiten Teil, der mehr Action bietet, was ich nicht (mehr) so gerne mag.
total überbewertet… zwei meiner freundinnen waren von allen drei büchern hin und weg; das ging sogar bis hin zu depressionsartigen reaktionen, als sie erfuhren da aus der angeblich geplanten 10teiligen reihe nun eben nur eine triologie geworden ist… also ich bin der meinung: drei sind mehr als genug!!!
nachdem ich mich mit einem mehr oder weniger unangenehmen mikael blomkvist, seiner nervigen kaffeetrinkerei und der noch unangenehmeren erika berger abgefunden hatte und immerhin den (wenn auch stark übertriebenen und mehr als unrealistischen) charakter der lisbet salander recht amüsant fand quälte ich mich durch gefühlte tausend seiten und ebensoviele mitglieder des nervigen und durch und durch bescheuerten vanger-clans… bis mich die dürftige story im letzten drittel dann doch noch packte…. es kann auch sein, dass ich einfach nicht wahr haben wollte, dass jetzt zwei meiner freundinnen, deren literatur (?)-geschmack sonst mit meinem übereinstimmt, so komplett daneben liegen…
habe mir dann auch noch band zwei aufs auge drücken lassen (den musst du jetzt aber auch lesen…!) und fand ihn definitiv besser. momentan bin ich am ende des dritten bandes und kann sagen, nach 500 nervigen bis anstrengengenden seiten, für die ich tatsächlich wochen (und drei bücher nebenher) benötigte, wurde es ja doch noch ganz gut und ich habe es nun
Lang lebe… …tja, wer wohl? Stieg Larsson auf jeden Fall nicht mehr, denn der hat leider bereits das Zeitliche gesegnet, so wie etliche seiner Protagonisten. Der Heyne-Verlag auch nicht, denn dafür hat er zu wenig gute Schriftsteller.
Mit Stieg Larsson und seinem Debüt Verblendung hat er jedoch ins Schwarze getroffen, der Verlag… und der Autor, welcher hier - ohne nun auf den Inhalt einzugehen, weil er wohl bereits oft genug rezensiert wurde - wirklich einen guten, spannenden Thriller geschrieben hat, der einem die Hände förmlich ans Buch kettet und nach Beendigung der Lektüre nach mehr lechzen lässt.
Danke an alle Vorrezensenten Dank eurer Bewertungen habe ich mit dem Buch “Verblendung” ein schönes gemütliches Wochenende mit diesem Buch verbracht, wurde bestens unterhalten und freue mich bereits auf Teil 2 und 3!!!
Ohne Vorabinformationen hätte ich das Buch sicher nach den ersten Kapiteln beiseite gelegt, daher bedanke ich mich besonders bei allen, die empfohlen haben, durchzuhalten. Das Lesen hat sich gelohnt!
Sehr gute Kriminal-Lektüre Dieser Krimi von Stieg Larsson ist äußerst spannend geschrieben, wenn man die ca. ersten 100 Seiten im wahrsten Sinne des Wortes bewältigt hat. Danach kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Der 82-jährige Industrielle Henrik Vanger beauftragt den Journalisten Mikael Blomkvist, das Schicksal seiner vor Jahrzehnten verschollenen Nichte Harriet aufzuklären, obwohl bereits die Polizei hier nicht fündig geworden ist. Unterstützt wird Blomkvist von Lisbeth Salander, die aus einfachen Verhältnissen stammt.
Je weiter die beiden Ermittler in den Fall vordringen, desto überraschender sind ihre Ergebnisse.
Dieser Krimi der Extraklasse ist für jeden Fan von außergewöhnlichen Romanen sehr zu empfehlen.
der Bär der kann’s Nachdem ich eigentlich eher per Zufall bei diesem Autor gelandet bin, muss ich sagen, ich bin wirklich begeistert. Nicht nur dass das Buch aus dem üblichen Thriller-Einerlei angenehm herausragt, auch der Leser in diesem Fall Dietmar Bär überzeugt auf ganzer Linie. Ich hoffe der Herr Bär bleibt diesem Genre treu. Wenn man geduldig die erste CD durchsteht, wobei man glauben könnte es handelt sich um einen Wirtschaftskrimi, zieht einen die Geschichte in den Bann und wird schlicht und ergreifend immer besser.
Verblendung Ein wirklich super spannendes Buch. Am liebsten will man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es reißt einen total mit. Man lebt die Figuren und befindet sich in einer anderen Welt. Bitte lest es - ein Meisterwerk.
Fesselnd, aber nicht perfekt Zunächst mal die positive Seite: Ich bin kein besonders konsequenter Leser, konnte den immerhin knapp 700 Seiten langen Roman aber kaum aus der Hand legen, habe ihn praktisch in einem Rutsch durchgelesen und wurde fast durchweg gut unterhalten.
Dann hat der Roman aber auch einige Schwächen. Neben vielen kleineren wie dem nervigen Anpreisen von Apple-Produkten und einer Sprache, die mir nicht besonders zusagt (das könnte wohl an der Übersetzung liegen und ist nicht notwendigerweise dem Autor anzulasten, aber trotzdem lästig), sind das vor allem drei:
Zum einen besteht die Handlung eigentlich aus 2 Geschichten, die miteinander wenig zu tun haben. Diese wurden so künstlich ineinander verwoben, dass im Endeffekt beide Handlungsstränge darunter leiden. Zwischendurch wird suggeriert, dass beide Fälle etwas miteinander zu tun haben, am Ende bleibt die Wennerström-Affäre aber reine Rahmenhandlung, vielleicht zur besseren Charakterisierung der Hauptfigur - dafür ist sie dann aber zu ausführlich und zu vermurkst, siehe nächster Punkt. Überhaupt ist der Roman zu viel Mischmasch: Ein bisschen Wirtschaftskriminalität, ein bisschen “Gewalt gegen Frauen”, ein bisschen Charakterstudie der Ermittler - von allem ein bisschen, aber nichts seriös betrieben.
Zum anderen ist das erzwungene Happy End der Wennerström-Geschichte für mich eigentlich ein trauriges und zerstört bei mir die lange und mühsam aufgebaute Sympathie für das Team Millennium-Blomkvist-Salander, das während des ganzen Buches trotz all ihrer menschlichen Schwächen scheinbar für Moral, Recht und Gerechtigkeit kämpft (oder für eines davon - über die Unterschiede wird im Buch nicht diskutiert) und am Ende in einem simplen Rachefeldzug sein Gesicht verliert. Ist das ein Happy End? Soll ich darüber jubeln, dass der seriöse Journalist am Ende ohne mit der Wimper zu zucken illegal erworbenes Material veröffentlicht, um seinen Gegner zu vernichten (unabhängig davon, ob die Veröffentlichung selbst legal ist oder nicht, hätte ich mir einen kleinen Diskurs darüber gewünscht)? Oder darüber, dass Lisbeth Salander Wennerström kaltblütig ermordet (wenn auch subtil, ohne physisch Hand an ihn zu legen) und sich sein Vermögen aneignet (statt dass es den tatsächlich Geschädigten zugutekommt)? Dass das ohne jede kritische Note (die Ermordung Wennerströms wird praktisch in einem Nebensatz abgehandelt) als Happy End verkauft wird, ist traurig. Dass Blomkvist dieser Erfolg ohne viel eigenes Zutun in die Hände fällt, ist zu platt. Und dass das alles auch schon zu Beginn der Geschichte passiert sein können hätte - wenn Wennerström wirklich so ein informationstechnischer Idiot ist, wäre das mit jedem x-beliebigen angeheuerten Hacker gelungen - scheint im Nachhinein die ganze zwischendurch abgelaufene Handlung überflüssig zu machen.
Obendrein ist auch das Ende des Harriet-Strangs nicht besonders prickelnd. Für einen guten Krimi ist das zu vorhersehbar und die Motivation für einige Handlungen der verdächtigen, schuldigen und anderweitig beteiligten (z.B. Harriet) Personen bleiben zu unklar.
Insgesamt: Der Roman war lange Zeit fesselnd, hatte jedoch in vielen Bereichen Schwächen und das Ende war einfach dürftig. Unterhaltsam, aber keine große Literatur, wie von so mancher Rezension versprochen…
fesselnder Roman - mit zu vielen Werbeeinblendungen Ich kann mich den Rezensionen die hier bereits abgegeben wurden nur anschließen. Ein klasse Roman, den man kaum aus der Hand legen will…
Was ich allerdings extrem nervig finde, ist die beinahe auf jeder Seite vorkommende Schleichwerbung. Höhepunkt waren drei Markennennungen in einem Satz. Dem Leser ist eine gut durchdachte Story wichtig, und nicht, von welchem Hersteller die Digitalkamera oder Notebook ist.
Einfach gut! Als Fan von Stieg Larrson und Dietmar Bär bin ich von diesem Hörbuch begeistert. Vor allen erstaunen mich die Klangfarben mit denen Bär die verschiedenen Rollen liest.
Spannung Pur Wer Krimis liebt und auch mal was anderes lesen möchte ist bei diesem Buch genau richtig…alle 3 Teile sind spannend und ein Ende nicht vorhersehbar….Hab sie verschlungen!
Gute Literatur- miese Reklame im Buch Spannung vom Anfang bis zum Ende. Die Personen sind gut beschriebenen mit all ihren Charakterzügen. Allerdings stört mich persönlich die platte Hintergrundwerbung für diverse, auch bei uns bekannte, Firmen. Manchmal, in der Ausschweifung der handelnden Personenbeschreibung an alte russische Literatur erinnernde Schreibweise, geht die Spannung etwas zurück. Die Handlung nicht abgehoben und nachvollziehbar. Im Großen und Ganzen gute Unterhaltung.
KLASSE Trilogie von Stieg Larsson, und man wird alle drei Bände lesen, hat der erste gefallen.
Mir so gut, dass ich mir die gebundene Version geleistet habe und inzwischen dreimal gelesen.
Toller Thriller, der trotz Längen nie langweilig wird und der uns eine Person ans Herz wachsen lässt, nicht den Hauptakteur Blomquist, sondern dessen unerwartete Helferin, eine kleine, schräge, und außergewöhnlich helle und außergewöhnlich agierende Person namens Lisbeth Salander, die mich so ein bisschen an “Smilla” erinnert.
Welch ein krankes Buch! Einfach suuuuper! Es stimmt: Dieses Buch muß man wirklich gelesen haben! Es ist teilweise aber wirklich so krank geschrieben, das einem wirklich schlecht wird und einem eine Gänsehaut entsteht.
Aber man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht und ich war vom Ende dann doch sehr überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet. Man wird oft auf die falsche Fährte geführt. Klasse gemacht.
Lisbeth und Mikael sind ein Dreamteam. Das muß man schon sagen. Vier Sterne nur deshalb, da es erst nach gut 120 Seiten so richtig in Fahrt kommt. Durch den Anfang hab ich mich doch sehr quälen müssen, auch wenn die Seiten äußerst wichtig für den weiteren Verlauf waren. Den zweiten Teil habe ich auch schon gekauft. Ich bin gespannt welcher Fall als nächstes gelöst wird.
Krimi Da ich ein Fan von Nordischen Krimis bin ( Nesser,Mankell)wurde mir Stieg Larsson empfohlen.Der Krimi ist völlig anders geschrieben als bisher gelesen.Larsson arbeitet jedes noch so kleine Detail aus und weiß eine Spannung aufzubauen.Auf die beiden Folgekrimis freue ich mich schon.Absolut empfehlenswert!
Verblendung Das ist der beste Krimi, den ich seit langem gelesen habe - und das will was heissen. Die Beschreibung und Kommentierung der gesellschaftlichen Verhältnisse sind einfach genial und in flüssiger Sprache übersetzt.
LANGWEILIG AM ANFANG! ABER DANN GEHT ES LOS ***** HALLO
LEIDER SIND DIE ERSTEN 100 SEITEN SO ETWAS VON LANGWEILIG
DAS ICH MICH GEFRAGT HABE LIEST DU JETZT WEITER ODER HAUST DU DAS BUCH IN REGAL
ZURÜCK
HABE MICH ABER FÜR DAS ERSTERE ENTSCHIEDEN UND BIN FROH DARÜBER
DIE AUTOREN SOLLTEN NICHT SO LANGE AN DER EINLEITUNG SCHREIBEN
DER LESER VERLIERT SCHNELL DIE LUST AM WEITERLESEN UND DANN WUNDERN SIE SICH DAS SO WENIGE IHRE BÜCHER LESEN WOLLEN DAS IST GOTT SEI DANK NICHT BEI ALLEN SO
DIES IST MEINE PERSÖHNLICHE MEINUNG
lesen ist das schönste hobby der welt das buch war in einem sehr guten zustand preis okay zusendung okay
diese triologie (es sind drei bücher) ist das beste was ich in den letzten 2 jahren gelesen habe. -spannung pur- und ich lese sehr viel. da kann nur noch der schriftsteller ludlum mithalten
Ausgezeichnete Beschreibung der Produktes Dieses Buch schien ungelesen oder wirklich sehr gut behandelt worden zu sein, denn da ist nicht ein einzieger Knick oder sonst irgend was dran.
Ich sage nur Immer gerne wieder
Verblendung von Stieg Larsson Ich bin eigentlich kein großer Fan skandinavischer Krimi-Autoren, da mir die Geschichten oftmals zu langweilig sind. Anders in diesem Buch. Die gute Beschreibung der Personen, die Wendungen in dem Fall, richtig klasse. Ein tolles Ermittlerduo. Schade, dass der Autor so früh verstorben ist. Ich hätte gerne noch mehr Bücher von ihm gelesen.
Verblendung von Stieg Larsson= ein absolutes MUSS!!!! Nach Teil I musste Teil II sein und der war genauso spannend. Konnte es nicht aus den Händen legen und habe mir daraufhin gleich Teil III bestellt…
meiner meinung nach schlechtes buch ich habe mir das buch gekauft weil ich morgens im zug immer lese. ich verschlinge normalerweise durch die 40min fahrzeit die bücher in 3-4 tagen.
bei diesem buch muss ich sagen, ich habe nach 200seiten aufgehört weiterzulesen. der geschichte fehlt die spannung und es sind viel zu viele namen darin, die man gar nicht alle aufnehmen kann.
wie gesagt, das ist meine meinung, muss nicht bei anderen so sein.
ich bleibe lieber bei peter james oder dan brown.
verblendung von stieg larsson ein absolutes muss für jeden krimifan! schade, dass der autor nur 3 bücher schreiben konnte.es wäre sicher spannend gewesen, was seine beiden akteure wieder ausgegraben hätten. spannend erzählt und sehr gut recherchiert.
Mein Testbericht Ich lese gern und viel, also suche ich mir eine Quelle, wo ich günstig und gut Taschenbücher kaufen kann. Dies Quelle wird mir bei eBay geboten.
Jetzt zu dem von mir kürzlich gekauften Taschenbuch, ich habe vom Autor Stieg Larsson gute Berichte zu seinen Romane gelesen und von Freunden gehört, also habe ich so einen Roman ersteigert. Übrigens mein erstes ersteigertes Taschenbuch, also kann ich noch keine Vergleiche erstellen. Nur soviel, es hat wunderbar geklappt, das Taschenbuch entsprach genau der Beschreibung, die Bezahlung und der Versand ebenfalls ohne Probleme, also alles Optimal gelaufen, ich würde es jederzeit wieder machen.
unwiederstehlich Bei Ankündigung sogenannter “Buchereignisse des Jahres” ist Skepsis immer angebracht.
Trotzdem war ich neugierig auf den Erstling des Schweden Stieg Larsson, der posthum erscheint, da der Autor bereits 2004 verstarb.
Und tatsächlich handelt es sich bei “Verblendung” um einen hochspannenden, perfekt aufgebauten Thriller der Extraklasse.
Dieser Kriminalroman ist eine unwiderstehliche Mischung aus “Cupido” von Jilliane Hoffman und den besseren Wallander-Romanen von Henning Mankell.
Im Mittelpunkt steht der Journalist Mikael Blomqvist, dessen ansonsten tadelloser Ruf nach Enthüllungen über die Geschäftspraktiken eines Großindustriellen angeschlagen ist. Da kommt ihm das Angebot eines alten Patriarchen, der mit Mühe die Reste seines Konzerns zusammenhält, gerade recht. Für den alten Mann soll Blomqvist ein Rätsel der Familiengeschichte der Vangers lösen.
Mehr als dreißig Jahre zuvor verschwand bei einem Familienfest die damals dreizehnjährige Nichte. Noch immer erhält Hendrik Vanger zu seinem Geburtstag von ihr ein Geschenk, dabei sprechen alle Indizien dafür, dass sie an jenem Tag einem Verbrechen zum Opfer fiel. Mikael Blomqvists Ermittlungen bekommen eine ganz neue Richtung, als er die Hilfe einer jungen Privatdetektivin annimmt und mit ihr in einer Familiengeschichte herumwühlt, die mehr als nur die eine sprichwörtliche Leiche im Keller zu bieten hat…
Über 750 Seiten führt einen der Autor immer wieder auf falsche Fährten, in Untiefen und Abgründe.
Dieses Buch ist zugleich ein psychologisches Meisterstückchen als auch ein sorgfältig recherchierter Wirtschaftskrimi.
Sehr lange hat mich kein Kriminalroman mehr so begeistert, gleichzeitig so in Atem gehalten wie eben dieses Buch von Stieg Larsson, in dessen Nachlass noch zwei weitere Kriminalromane auf die Veröffentlichung warten.
Unverbraucht frisch, ungeheuer spannend und doch mit allen klassischen Attributen eines guten Kriminalromans versehen ist “Verblendung&…
Spannung pur und sehr empfehlenswert! Verblendung ist das erste Buch, das ich von Stieg Larsson gelesen habe. Es hat einen Seitenumfang von 688 Seiten und ist damit bis auf den letzten Harry-Potter-Band das dickste Buch, das bisher den Weg in meine vier Wände gefunden hat.
Das Buch beginnt mit einem Blumenrätsel. Ein ungelöster Fall. Jedes Jahr am 1. November erhält ein Mann, dessen Identität der Autor erst ganz zu Ende des Buches preisgibt, eine gepresste Blume in einem Bilderrahmen. Und wie in jedem Jahr ruft er einen befreundeten ehemaligen Kriminalkommisar an, der schon auf den Anruf gewartet hat. Auf die Aufklärung, in welchem Zusammenhang der Prolog mit dem Rest der Geschichte steht, muss der geneigte Leser bis zum Schluss warten. Das verspricht schonmal Spannung, wenngleich man während des Lesens so in das Geschehen einbezogen wird, dass die Einleitung vorübergehend ganz verdrängt wird.
Der Hauptprotagonist des Buches, ein Wirtschaftsjournalist namens Mikael Blomquist, wirkt mitunter sehr naiv, was aber sicher einen Teil seines Charmes ausmacht. Er wirkt sehr menschlich, nicht so unantastbar wie einige andere Buchcharaktere, und wahrscheinlich gerade deshalb so reizvoll.
Im Verlauf des Buches wechselt die Handlung zwischen verschiedenen Orten hin und her. Zum einen ist da Mikael Blomquist, seine Gerichtsverhandlung, seine Tätigkeit als Teilhaber eines Magazins und seine Beziehung zu Erika, die ebenfalls Teilhaberin bei Millenium ist. Von hier auch wechselt der Autor immer wieder in das Leben der zweiten Protagonistin Lisbeth Salander, eine begnadete Detektivin. Sie ist es auch, die dem Unternehmer Henrik Vanger persönliche Informationen über Mikael Blomquist zukommen lässt. Auf diese Weise erfährt Blomquist, wie Lisbeth an ihre mitunter sehr verhängnisvollen Insiderinformationen kommt
Obwohl das Springen zwischen den verschiedenen Orten mitunter recht gewöhnungsbedürftig ist und das flüssige Lesen anfangs erschwert, gelingt es Larsson das Buch fast durchweg spannungsreich zu halten.
Trotz der relativ hohen Seitenanzahl liest sich Verblendung leicht und flüssig und man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Besonders zum Ende hin tun sich in der Handlung seelische Abgründe auf, durch die das Buch an Tiefgang gewinnt. Der Autor glänzt durch einen leicht lesbaren Schreibstil und durch seine gut ausgestalteten Charaktere, was besonders bei Protagonist Mikeal Blomquist ins Auge sticht. Die zweite Hauptfigur, Lisbeth Salander, und ihre facettenreiche Erscheinung hätte für meinen Geschmack noch ein wenig stärker hervorgehoben werden können.
Der Schluss des Buches wirkt recht endgültig und macht zunächst einmal nicht wirklich Appetit auf den nächsten Band, wenn man nicht weiß, dass es noch einen zweiten und dritten Teil gibt.
Dennoch lohnt sich das Lesen dieses Buches auf jeden Fall!
Spannung, die sich langsam aufbaut Was anfangs nicht so schwungvoll beginnt, mausert sich schon bald zur packenden Story. Der arbeitslose Redakteur Mikael wird auf eine abgelegene, schwedische Insel eingeladen, um dort das Verschwinden einer Industriellentochter näher zu untersuchen. Gemeinsam mit der zwielichtigen Lisbeth Salander, über die in diesem Buch nicht viel verraten wird, deckt er Abgründe auf, die ihn bald selbst in einen kaum mehr zu entwirrenden Strudel von Ereignissen ziehen, aus denen er ohne Lisbeths Hilfe nicht mehr herausfinden würde. Das Ende ist spektakulär und sehr überraschend. Die Personen werden nur teilweise beleuchtet, man versucht Hintergründe zu erkunden, die nicht offensichtlich gemacht werden. Gerade deswegen baut der Autor jedoch Hochspannung auf, die einfach zum Weiterlesen zwingt.
Vergewaltigung, Folterkammer und Kaffeekonsum Es ist halt doch nicht so einfach einen guten Thriller zu schreiben! In der “Verblendung” werden Sex, Vergewaltigung, Inzest, Folterkammer und ein böser Familienclan mit einem kaffetrinkenden Super-Journalist und einer computerversierten Super-Ermittlerin gemischt und heraus kommt ein zwar spannendes aber niveauloses Buch. Der Autor wurde höchswahrscheinlich von einer Computerfirma und einem Kaffeehersteller gesponsort - sehr nervig! Mir scheint, dass die Gewaltzenen so genau beschrieben worden sind um von anderen Mängel (Sprache, Glaubwürdigkeit…) in der Geschichte abzulenken.
Der Vergleich mit Mankell ist eine Frechheit. Man sollte die Zeit bessser zum Kaffetrinken nutzen. Band 2+3 werde ich auf keine Fall lesen.
Gut lesbar Viele Sachen sind in allen drei Büchern Mächenhaft.Z.B. Mit der Salanders Reichtum oder Szene aus dem Begräbnis raus und überlebt. Man muss die Sachen nicht erst nehmen. Was alles drin vorkommt.
Was ich ist besonders gut finde, ist gut lesbar und in Freizeit kann man einfach gut eintauchen und durchlesen.
zu langatmig! Laut Rezensionen bei Amazon ein gutes Buch - ich kann mich diesem Urteil NICHT anschließen! Es ist weder spannend noch “krimig”. Auf den Seiten 150 wird zum ersten mal klar, um welchen Fall es sich überhaupt handelt, welcher Mord aufgeklärt werden soll. Bis dahin liest man und liest man ohne dass man weiß wo die Handlung hinführt, denn der Schriftsteller ergiesst sich in massenhaften Beschreibungen von Personen und deren Einzelschicksalen, die (wahrscheinlich zunächst)in keinerlei Zusammenhang stehen. Dann weiß man um welchen Mord es sich handelt und es geht weiter mit Stammbäumen und Beschreibungen von hunderten von Personen. Ich habe aufgehört zu lesen..
Wirklich Klassebuch…aber !!!!!!!!!!! Alle positiven Rezensenten haben Recht. Das Buch ist wirklich Klasse und weit besser als Mankell (obwohl auch hier nur Brote gegessen werden) und der restliche depressive Skandinavienkrimikram…aber eine Sache geht mir einfach nicht aus dem Kopf…NICHT WEITERLESEN WENN SIE DAS BUCH NOCH NICHT KENNEN!!!!!!!!!!!!!!!!!…die beiden Ermittler sind zu allem in der Lage, aber das die Vermisste gar nicht tot ist, WEIL jedes Jahr ne neue Blume kommt, auf die Idee kommen sie gar nicht. Dies war mein erster Gedanke und macht die Story leider etwas unglauwürdig und kostet meinen 5. Stern. Aber trotzdem absolute Leseempfehlung.
Klasse geschrieben - aber weniger Kaffee kochen… Ich habe mir das Buch gekauft, aufgrund so viel positiver Rezensionen - und ich wurde nicht enttäuscht. Jeden Tag musste ich das Buch zur Hand nehmen. Allerdings war die ganze “Kaffee-Kocherei” ein bischen too much aber ansonsten sehr gut geschrieben. Interessante Frau die Lisbeth Salander…bin gespannt was noch alles über sie ans Tageslicht kommt. Der 2. Band liegt schon zum lesen bereit. Uneingeschränkt empfehlenswert. Und kurz zu den 1 oder 2 Sternen von anderen: Es ist wie mit einem Film, die Geschmäcker sind verschieden, die einen mögens, die anderen eben nicht. Selbst ein Bild machen.
Das Beste was ich in letzter Zeit gelesen habe! Ich finde diese Trilogie großartig, spannend und unterhaltsam. Nach Band zwei musste ich zwei Wochen warten, bis endlich Band drei rauskam. Das waren sehr lange zwei Wochen …. Schade, dass es keine weiteren Bücher von Stieg Larsson mehr geben kann. Ich bin rundum begeistert!
Millenium-Trilogie! Ein Meisterwerk! Bevor ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich etwas Bedenken, ob es auch spannend und abwechslungsreich geschrieben wäre, da es doch 688 Seiten umfasste, aber meine Bedenken konnte der Autor mühelos zerstreuen!
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt! Auch wenn zuerst die Protagonisten und das gesamte Umfeld ausführlich erklärt und beschrieben wurde, so war das Lesen nie langweilig!
Wahrscheinlich ist der Anfang von Verblendung” etwas ausführlicher ausgefallen, da es ja der erste Teil einer Trilogie ist.
Es hat zwar achtzehn Kapitel gedauert, bis die Protagonisten sich trafen und zusammen arbeiteten, aber dann wurde es teilweise richtig rasant und so spannend, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte.
Gut, es gab ein oder zwei Vorkommnisse, da musste ich schlucken und eine Zwangspause” einlegen, aber irgendwie hat alles so sein müssen” und auch im Zusammenhang einen Sinn ergeben.
Das Buch las sich flüssig und spannend.
Es war insgesamt in Abschnitte unterteilt, wo der Autor jeden Abschnitt so enden ließ, dass man praktisch gezwungen” war, weiterzulesen.
Die Kapitel waren zeitweise etwas lang, der Text dafür gut in Absätze unterteilt!
Ich bin froh, die anderen beiden Romane/Krimis von Stieg Larsson auch zu besitzen, sodass es sicher nicht lange dauern wird, bis ich den zweiten Teil Verdammnis” der Trilogie auch lese.
Genial! Ein wahrer Thriller- Fan muss alle drei Bücher lesen- sie bauen aufeinander auf. Jeweils im ersten Viertel beginnen die Bücher interessant, aber eben auch nicht mehr. Sodann steigert sich aber der Spannungsbogen, so dass frau nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ein toller Autor, von dem wir leider ja Nichts mehr Neues zu lesen bekommen.
Besser geht`s für mich zur Zeit nur noch mit Sebastian Fritzek….
Anfang langweilig, Ende spannend Eigentlich ein gutes Buch und ein guter Autor, schade fand ch, dass das Buch erst ab ca. Seite 300 spannend wird und alles davor mehr oder weniger Einleitung ist. Ich mag Bücher lieber ohne lange Einleitung!
Tolles Buch!! Ich fand dieses Buch großartig. Die Charaktere sind toll entwickelt und man kann nie genau vorhersagen wie dieser oder jener auf gewisse Situationen reagieren wird. Auch die Hintergrundgeschichte fand ich super. Alles in allem extrem gelungen, spannend und bedrückend zugleich!
Jetzt werde ich mich sofort auf den zweiten Teil stürzen!
kurzweilig, geht aber besser! im Großen und Ganzen fand ich diesen Krimi kurzweilig mit einigen ziemlich guten Charakteren. Allerdings hat mich der Logikfehler, bei der Auflösung mit den Blumen und die massive Werbung für einen “obstvertreibenden” Unterhaltungselektronikhersteller, zu einer 3-Sterne-Bewertung veranlasst.
Desweiteren wirkt die Brutalität teilweise stark aufgesetzt und kommt m.E. nicht an die düstere Atmosphäre eines Mankells heran.
Eine absolut fesselnde Story Ich habe das Buch von Stieg Larsson “Verblendung” förmlich verschlungen.
Allerdings muss man dazu sagen, dass die ersten 200 Seiten davon handeln, dass die einzelnen Personen vorgestellt werden und man durch eine Familiengeschichte geführt wird. Was für den einen oder anderen ein bisschen langatmig werden kann. Aber es lohnt sich! Die Spannung baut sich danach immer mehr auf.
Schleppender Anfang, wird von Seite zu Seite besser Nach einer gescheiterten Story soll der Journalist Mikael für den Industiellen Henrik Vanger das Geheimnis um seine vor Jahrzehnten verschwundene Nichte Harriet Vanger lösen. Harriet verschwand aus einem beim Familientreffen auf einer Insel, von der keiner weg konnte. Gemeinsam mit Lisbeth Salander als private Ermittlerin versucht er Licht in die dunklen Familiengeheimnisse zu bringen. Lisbeth ist ein spannender Character - bin gespannt wie es mit ihr im nächsten Band weitergeht.
Spannung baut sich erst nach den ersten 300 Seiten auf. Danach wird?s interessant und fängt an Spaß zu machen.
Die Story um Mikael und Lisbeth ist mal was Anderes. Jedoch kann man nicht von einem Thriller sprechen. Die Story ist gut geschrieben und von Seite zu Seite wird das Buch besser. Werde wohl auch noch die nächsten beiden Bände lesen.
Schleppender Anfang, wird von Seite zu Seite besser Nach einer gescheiterten Story soll der Journalist Mikael für den Industiellen Henrik Vanger das Geheimnis um seine vor Jahrzehnten verschwundene Nichte Harriet Vanger lösen. Harriet verschwand aus einem beim Familientreffen auf einer Insel, von der keiner weg konnte. Gemeinsam mit Lisbeth Salander als private Ermittlerin versucht er Licht in die dunklen Familiengeheimnisse zu bringen. Lisbeth ist ein spannender Character - bin gespannt wie es mit ihr im nächsten Band weitergeht.
Spannung baut sich erst nach den ersten 300 Seiten auf. Danach wird?s interessant und fängt an Spaß zu machen.
Die Story um Mikael und Lisbeth ist mal was Anderes. Jedoch kann man nicht von einem Thriller sprechen. Die Story ist gut geschrieben und von Seite zu Seite wird das Buch besser. Werde wohl auch noch die nächsten beiden Bände lesen.
Ein Mann - ein Buch - ein Tag Ich habe dieses Buch durch Zufall in der Bibliothek entdeckt, ausgeliehen und am selben Tag in knapp 10 Stunden gelesen.
Stellenweise kleine Längen, auch scheint der Autor an manchen Stellen eher an einen Erotikband als an einen Thriller gedacht zu haben, dennoch eine unfassbar gute Freizeitlektüre.
Das Buch stellt nicht den unglaublichen Thriller dar, als der es angepriesen wird; vielmehr verbringt der Autor die ersten 400 Seiten mit einer Einleitung und Einführung der handelnden Personen, der behutsamen Weiterentwicklung der Charaktere und einer langsamen Hinführung auf den Beginn der gedanklichen Achterbahnfahrt. Als schlussendlich die beiden Hauptprotagonisten einander über den Weg laufen, nimmt sich Stieg Larsson kein Blatt mehr vor den Mund und beginnt mit einer hochspannenden Abhandlung des Grauens, die sich bedächtig immer weiter zuspitzt - als wenn sich ein rostiger Nagel langsam unter die Haut bohrt.
Schon lange keine so guten Bücher mehr gelesen! Ich habe schlaflose Nächte hinter mir!
Einmal angefangen konnte ich keines der Bücher weglegen bevor mir nicht die Augen vor Müdigkeit zugefielen. Tage und Stunden sind verstichen, ich habe es nicht gemerkt! Sowohl dieses, als auch die Folgebände Verdammnis und Vergebung (die ich alle zusammen gekauft hatte) konnte ich nicht mehr aus den Händen legen und selbst wenn ich nachts um 2 das eine Buch ausgelesen hatte, habe ich trotz später Stunde noch mit dem nächsten Band angefangen.
Die Charaktere sind konsequent aufgebaut und vielschichtig. Die Handlung ist unfassbar spannend und schlüssig aufgebaut. Man erlebt das Buch aus den verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten (meist der beiden Hauptcharaktere), und es nimmt einen unweigerlich gefangen!
Jedes Buch hat seinen eigenen Spannungsbogen aber, auch wenn man die drei Bände gut unabhängig voneinander lesen kann, merkt man spätestens beim 2. Band, dass es auch einen Spannungsbogen für die gesamte Triologie gibt.
Ich verzichte auf eine Inhaltsangabe (das haben andere vor mir schon gemacht) und sage nur: UNBEDINGT LESEN!
Zu hoch gelobt! ich habe mir das Buch gekauft, weil ich es Empfohlen bekommen habe, 10,00 die ich für ein anderes Buch besser hätte anlegen sollen. Wer Wirtschaftskrimis und unendlich lang gezogene Personenbeschreibungen ohne wirkliche Zusammenhänge mag ist hier gut bedient. Ich habe es gelesen, auch bis zum Ende aber ich werde mit großer Sicherheit weder Teil 2 noch Teil 3 kaufen und lesen. Ich habe hier irgendwo gelesen das dieses Buch so ähnlich wäre wie Cupido, ich konnte nicht mal im Ansatz einen Zusammenhang erkennen oder gar eine gleiche Linie.
Wer Skandinavische Krimis mag soll es kaufen, wer Spannung mag sollte die Finger davon lassen.
Krimi in klassischer Tradition Der Journalist Mikael Blomkvist wird von einem Grossindustiellen beauftragt, das Jahrzehnte zurueckliegende Verschwinden dessen Enkelin aufzuklaeren. als Belohnung winken brisante Informationen zu Mikaels Gegenspieler.
Das Buch war nach all den Knall-auf-Fall-Krimis, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, eine echte Offenbarung. Geduldig gewebte Handlungsstraenge, gut entwickelte Charaktere und eine ueberzeugende Story. Dabei war das Buch superspannend und auch ganz schoen hart, ohne jedoch ins Voyeuristische oder Blutruenstige abzudriften. Ein klassischer Krimi, der den Vergleich mit Mankell’s Buechern nicht scheuen muss, der sich aber positiv von dessen allzeit-depressiven Hauptfiguren und der inzwischen anscheinend obligatorischen skandinavischen Weltuntergangsstimmung abhebt!
Mein erstes, aber definitv nicht mein letztes Buch von diesem Autor!
Besser geht es nicht ! Ich lese sehr viele Bücher und bin immer auf der Suche nach guten Autoren.
Die Triologie die mit diesem Buch beginnt ist das Beste, was ich seit langer Zeit gelesen habe. Nachdem ich mit diesem Buch durch war, habe ich mir sofort die weiteren zwei Bände besorgt. Ich bedaure zutiefst, dass Stieg Larsson nicht mehr dieser Bücher herausgebracht hat.
Sehr gut Ein total spannendes Buch, das ich nach dem ersten Kapitel nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zudem eine sehr gute Story, tolle Beschreibung der Personen und Orte und ein verblüffendes Ende! Ich kann’s jedem nur empfehlen, der Thriller mag und ich freu mich schon auf Teil 2 und 3!
Ein spannendes Rätsel Auf der Suche nach einem hoffentlich mal wieder spannenden Buch, welches mich fesseln kann, stieß ich auf Stieg Larsson’s Verblendung. Ich hatte es in 3 Tagen ausgelesen und mir bereits einen Tag, nachdem ich Band 1 zu lesen begonnen hatte, die weiteren zwei Bände besorgt.
Es geht um eine Familientragödie - eigentlich eher ein ungelöstes Kriminalrätsel - welches einen mächtigen schwedischen Familienclan betrifft, die in den 6oer Jahren ihren Anfang nahm und sich bis in die Gegenwart zieht. Der Journalist Mikale Blomkvist wird nach einer Verurteilung wegen Verleumdung vom Familienoberhaupt damit beauftragt zu versuchen Licht ins Dunkel zu bringen und das Rätsel um die verschwundene Harriet zu lösen. Hilfe bekommt er von der jungen Lisbeth Salander, welche eindeutig nicht in der Lage ist soziale Kontakte aufzubauen - die Gründe liegen noch im Verborgenen und werden wohl in Band 2 an die Oberfläche kommen - die sich aber in Sachen Technik und Spürsinn als unverzichtbare Helferin erweist. Natürlich finden die 2 Hauptpersonen dieses Romans Gefallen aneinandert. Lisbeth gelingt es Vertrauen zu Mikael aufzubauen und gemeinsam gelingt es ihnen neue Hinweise zum Verschwinden von Harriet zusammenzutragen, was angesichts der Tatsache, dass dieser Familienclan einen ordentlichen Stammbaum und einige verrückte Familienmitglieder, die sich in den Weg stellen wollen, beachtlich ist.
Anfangs fiel es mir etwas schwer alle Personen zu überblicken, da viele Figuren inklusive Hintergrundgeschichten eingeführt wurden. Mit der Zeit jedoch und auch dank der Schreibweise des Autors, der kleine, unbedeutend scheinende Querverweise platzierte, las sich das Buch immer zügiger und ich begann selbst mitzuüberlegen wer als Täter in Frage käme. Ich empfand, dass es Larsson im Verlauf des Buches immer wieder gut gelungen ist einen Spannungsbogen aufzubauen und gekonnt zu halten, auch wenn viel über die Recherchen zu Harriets Verschwinden geschrieben wird. Es gibt logische Vorgehensweisen und für mich persönlich keine abstrusen Erzählstränge oder gar bleibende Lücken, welche der Autor zum Schluss bei der Auflösung des Falles vielleicht nicht mehr hätte schließen können, obwohl die James-Bond-Ausrüstung, welche Lisbeth verwendet recht utopisch wirkt.
Ich konnte das Buch jedenfalls nur mehr schwer aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Auch das Ende war in Ordnung. In Anbetracht der Länge des Romans hatte ich befürchtet, dass es wie in einigen anderen Büchern, zu einem vollkommen irrwitzigen Ende kommen würde, welches mich schlussendlich enttäuschen würde. Das war hier nicht der Fall.
Unwiderstehlich - mit kleinen Mängeln Allen lobenden Vorrednern der Bücher von Stieg Larsason kann ich mich nur anschließen. Der erste Band “Verblendung” hat mich so gefesselt, dass ich geradezu süchtig die beiden Folgebände gekauft und alle drei Bücher innerhalb einer Woche gelesen habe.
Mein Kritikpunkt ist die massive Werbung für Konsumgüter, die besonders im ersten Buch auffällt. Da geht es um Internet Security Programme (das Beste, das auf dem Markt ist), schwedische Möbelhäuser (namentlich genannte Möbel in Menge), Laptop Marken, die genauestens bezeichnet werden, sogar das Mineralwasser, welches die Akteure trinken, wird mit Namen genannt und und und. So etwas empfinde ich als absolut störend in einem Buch. Es reißt jedesmal irritierend aus dem Ablauf des Geschehens heraus, man ist versucht, eine Beschwerdeliste anzulegen…. Die werbenden Firmen sollten bedenken, dass ein gutes Buch nicht nur ein Jahr lang aktuell ist. Die beschriebenen Laptops sind schon in zwei Jahren alte Kisten, die aufgezählten Möbel längst aus dem Programm genommen usw. Dann stört die Werbung noch mehr und ruft keinerlei freundliche Gedanken an die Produkte hervor. Ich hoffe sehr, dass so etwas nicht zur Regel wird.
Sonst - wie gesagt - interessante, unwiderstehlich spannende Bücher, die ohne Werbung auch fünf Sterne verdient hätten.
Hoffentlich wird Stieg Larsson im Himmel wieder für uns schreiben… Zur Story: Jedes Jahr an seinem Geburtstag erhält der ehemalige schwedische Industriemagnat Henrik Vanger eine in einem Rahmen präparierte Blume - ein Geschenk, dass ihn an seine auf ungeklärte Weise verschwundene Enkelin Harriet erinnern soll. Im Winter seines Lebens startet Vanger einen letzten, etwas unorthodoxen Versuch, das Schicksal des jungen Mädchens aufzuklären: Er engagiert den um seine Reputation kämpfenden Journalisten Mikael Blomkvist für die Aufklärung des Falles.
Um Stieg Larssons Triologie bin ich lange herumgeschlichen wie die sprichwörtliche Katze um den heißen Brei. Als Mitteleuropäer rechnete ich damit, dass alle Charaktere entweder “Svensson”, “Olsson” oder “Wilhelmsson” heissen und man als Nicht-Skandinavier beim Lesen in echte Schwierigkeiten geraten würde. Nun muss ich Abbitte leisten: “Verblendung” ist eine tolle Geschichte, absolut logisch und detailreich aufgebaut - ohne die üblichen Flüchtigkeitsfehler dieses Genres.
Durch einen schwedischstämmigen Freund habe ich erfahren, dass sich um Stieg Larssons Ableben mehr Gerüchte ranken, als bisher in allen Rezessionen inklusive des amazon.de - Resümees genannt wurden. Der Autor war Experte für Rechtsradikalismus und Neo-Nazismus in Schweden - dadurch wird sein Tod natürlich ein “gefundenes Fressen” für alle Verschwörungstheoretiker…
Übrigens: Der Umrechnungswert von Euro in schwedische Kronen entspricht etwa 1:10. Ein “A” mit einem Kringel darüber wird wie ein “O” ausgesprochen - ein “O” hingegen artikuliert man in Schweden wie ein “U”… falls Sie sich nun fragen, wie man ein “U” ausspricht wenden Sie sich bitte an den Schweden Ihres Vertrauens!
Das Buch ist einfach der Hammer … wirklich! Einer, wenn nicht der beste Krimi, den ich je gelesen habe. Wer ihn nach den ersten 80 Seiten in die Ecke wirft - selbst schuld. Es lohnt sich weiterzulesen. Nach den ersten 100 Seiten kamen mir Gedanken wie: wann fängt er denn nun an, der Sog, von dem alle reden. Keine Bange - er kommt! Und wie, meine Familie mußte ein Wochende auf mich verzichten. Zugegeben, der Autor hat ein merkwürdig unterkühltes Verhältnis zum Thema Sex, aber vielleicht ist das auch der Geschichte geschuldet. Und wenn ich eines noch nicht wußte, dann jetzt: Apple baut ganz viele tolle Computersachen … Wie auch immer, hier stimmt jedes Detail und alle Fäden laufen irgendwann zusammen. Und das beste ist, wenn man denkt, jetzt hat er den Fall geknackt, geht es erst richtig los!
Ich hoffe, die Erben von Stieg Larsson einigen sich bald, damit wir in den Genuß der Teile 4 bis 6 kommen!
Super Buch!! Das Buch hab ich im Urlaub gelesen und ich konnte deswegen überhaupt nicht mehr ins Meer gehen, da es mich schon total gefesselt hatte. Man erkennt nicht was mit Harriet passiert sein kann und auf das Ende, kommt man bis zum Schluß nicht. Ich hab mir gleich nach dem Urlaub die anderen beiden Bücher von Stieg Larsson gekauft. Schade, dass der Autor schon gestorben ist und somit leider keine Bücher mehr schreiben kann.
Furchtbares Buch! Das Buch wurde mir von vielen Lesern empfohlen, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Es ist das blödste Buch, dass mir seit Jahren untergekommen ist. Es ist nicht nur langweilig, durch die verwickelten Nebenbeschichten, sondern auch noch voller negativer Einstellungen. Ist der Autor vielleicht depressiv?
Auftakt einer zehnteiligen Serie… Ich schließe mich der Mehrheit der Kommentare hier an und gebe dem Roman die verdienten fünf von fünf Sterne. Er hat es verdient. Von Anfang an werden die alle Charaktere optimal herausgerarbeitet. Dafür läßt sich der Autor Zeit, was jedoch nicht negativ auffällt, da so die Identifikation mit den Hauptpersonen intensiver wird. Außerdem entsprechen sie nicht den 0815-Personen, wie sie in vielen anderen heutigen “Top”-Thriller zu finden sind.
Und genau deshalb verstehe ich auch die teilweise sehr negativen Kritiken nicht. Es wird bemängelt, dass sich die beiden Hauptprotagonisten erst sehr spät im Buch treffen. Da sollte man erwähnt werden, dass die Verblendungs-Reihe eigentlich auf zehn Bücher ausgelegt war, der Autor aber leider nur drei Bücher vor seinem plötzlichen Tod verfassen konnte. Für weitere drei gibt es Skripte, auf die die Filmstudios recht wild sind.
Des Weiteren kann die Nennung von Produktnamen auch als Stilmittel angesehen werden? Richtig? Genau! Und die bemängelten vielen Handlungsstränge sind klasse, aber das kann man natürlich nicht bewerten, wenn man nur den ersten Teil gelesen hat :).
Ich jedenfalls freue mich schon auf den Film (vor allem weil es keine Hollywood, sondern eine schwedische Produktion ist)!
unglaublich spannend Nach eher schleppenden Start nimmt das Buch zügig Fahrt auf und hat mich gefesselt. Wie die Fortsetzungen “Verdammnis” und “Vergebung” sehr zu empfehlen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Manuscripte die sich im Nachlass der Anghörigen befinden noch veröffentlicht werden.
Recht gute Unterhaltung. Zu einem großen Krimi fehlt aber Einiges Zum Inhalt wurde ja schon sehr viel geschrieben, das kann ich mir sparen. Richtig ist, dass das Buch, wie viele auch meinen, künstlich aufgebläht wirkt. 300 Seiten hätten’s wahrscheinlich auch getan.
Die Person der Lisbeth Salander wirkt total unrealistisch. Sie ist in technischer Hinsicht einfach zu perfekt und dabei menschlich gesehen eine völlige Versagerin, das passt nicht, das ist nicht schlüssig. De “Hackereien” dieser Dame mögen zwar viele Leser beeindrucken, sind aber dennoch größtenteils unrealistisch und wirken auf Insider absolut lächerlich. So einfach geht’s nun doch nicht, hier hatte Herr Larsson leider nur Halbwissen, das er in seinen Roman packte. Auch Lisbeth’s wunderbaren Kenntnisse in der Welt des Finaz- und Bankwesens wirken kindisch. Jemand, der so kaputt und weltfern ist wie dieses Mädchen, kennt sich im Bankmilieu nicht so perfekt aus. Das ist bestenfalls “Dan Brown-Niveau” und hat wenig Anspruch.
Die Person des Mikael ist dagegen recht überzeugend beschrieben. Die ineinander verwobenen Stories sind ganz OK. Die Sprache Larssons ist gut und das Buch lässt sich insgesamt gut lesen. Um ihn aber mit einem Mankell zu vergleichen, oder ihn sogar auf eine Ebene zu stellen, fehlt Larsson aber noch einiges.
Einzigartig! Ich persönlich wurde noch nie an ein Buch gefesselt, wie es mir bei der Larsson Trilogie wiederfahren ist. Ok, das erste Buch braucht ein bisschen bis es in Fahrt kommt, langweilig ist es aber trotzdem nicht am Anfang.Naja und Lisbeth Salander? Noch nie habe ich mit einer Romanfigur so mitgefiebert, insb. im zweiten und dritten Teil. Diese vielschichtige Person ist einzigartig. Es ist quasi das Gegenteil von den perfekten Hochglanzermittlern, wie z.B. in “Blutlinie”.
Der Schreibstil hebt sich ebenfalls stark von dem Thriller Einheitsbrei ab.
Ich habe in diesem Genre noch nichts besseres gelesen.
Spannung bis zum Ende - aber warum so viel Schleichwerbung In den Rezensionen wurde bereits ausführlich die Spannunung und den Lese-Suchtfaktor geschrieben. Dem kann ich mich anschließen. Insbesondere ab Seite 400 nimmt die Geschichte enorm an Fahrt auf.
Was mich aber an dem Buch stört ist die Schleichwerbung. Es ist doch irrelevant welche Marke ein Notebook hat. Mehrfach im Buch wurden die Produkte so detailliert beschrieben, dass ein komisches Gefühl hängengeblieben ist. Warum ist ein Autor so auf die Marke Apple fixiert? Teilweise hatte ich das Gefühl einer Manipulation - daher einen Stern Abzug.
Spannend bis zum Ende Ich persönlich interessiere mich mehr für Esoterik. Doch ich wurde noch nie an ein Buch gefesselt wie bei diesem. Noch nie habe ich mit einer Romanfigur so mitgefiebert, insb. im zweiten und dritten Teil. Diese vielschichtige Person ist einzigartig.
Ich habe in diesem Genre noch nichts besseres gelesen. Wer Esoterik mag sollte mal dieses tolle Buch lesen.
Hoch im Norden… … sind die Tage ja bekanntlich kürzer, dementsprechend hat man bei manchen Autoren das Gefühl, dass sie ein bisschen zu viel Zeit zum Schreiben haben und ihre Geschichten manchmal zu detailiert und langatmig ausführen.
So auch bei “Verblendung”, dem ersten Teil der Millenniumstrilogie, auf den ersten hundertfünfzig Seiten. Wenn man sich aber erstmal durch diesen Teil (vor allem durch das Vanger-Familien-Dickicht) durchgerungen hat, kommt die Geschichte richtig gut in Schwung und man kann sich der Faszination um die Hauptakteure Blomquist/Salander nicht mehr entziehen.
Wegen dieser kleinen Startschwierigkeiten “nur” vier Punkte, aber insgesamt und auch im Hinblick auf die Fortsetzungen doch unbedingt zu empfehlen!
Langweilig…langatmig…Larsson !!! Ich kann den Hype, der um diese Buch gemacht wird, absolut nicht verstehen.
In anderen Kunden-Rezesionen las ich über “…detailiert dargestellte Gewaltszenen, dass einem schlecht wird…” … Hallo, reden wir hier über das gleiche Buch ?!?
Die Story beginnt mit einem wirtschaftlichen Hintergrund, der sich am Ende aber als komplett unwichtig für die Handlung entpuppt aber locker schonmal die ersten 50 Seiten beansprucht. Danach verstrickt sich der Autor im Stammbaum einer schwedischen Industriellen-Familie. Nach kürzester Zeit weiss man allerdings schon nicht mehr, Wer-Wer-ist bzw. in welchem verwandschaftlichen Verhältnis die Personen zueinander stehen. Die 2 klischeebehafteten Ermittler wirken unglaubwürdig und tragen die lahme Handlung zu einem langweiligen Ende.
Die Story dümpelt die ganze Zeit seicht vor sich hin, Spannung kommt (wenn überhaupt) erst auf den letzten 50 Seiten auf, ebbt aber ziemlich schnell wieder ab. Das allerletzte Kapitel habe ich mir gespart, so dermaßen genervt war ich von diesem Schinken.
Die beiden Vorsetzungen werden garantiert NICHT den Weg in mein Bücherregal finden!
verwirrend Ich finde es sehr schwierig in nicht zu langem Text wiederzugeben, welche Gefühlsfahrten ich bei der Lektüre dieses Krimis durchgemacht habe, aber ich versuche der Reihe nach mal die ersten bis hin zu den letzten Eindrücken zu schildern:
- es handelt sich auf den ersten Blick um einen sehr umfangreich gestalteten Kriminalroman, der mit Sicherheit bei dem ein oder anderen den Eindruck der Langatmigkeit entstehen läßt
- über die ersten ca. 100 Seiten hatte ich den Eindruck es mit einem reinen Wirtschaftskriminalitätsroman zu tun zu haben, was bei mir leider überhaupt nicht auf Gegenliebe gestoßen war
- die beiden Hauptermittlerfiguren kennen sich über die erste Hälfte des Buches hinweg überhaupt nicht persönlich, deswegen hatte ich zunächst auch große Schwierigkeiten, den Kommentar des Top-Ermittlerduos nachzuvollziehen
- ab der Mitte des Buches war ich von den vielen verschiedenen Wendungen und Nuancen dann aber sehr gefesselt und die Spannung wuchs
- durch das ganze Buch hinweg hatte ich den Eindruck, daß man wie ein Kind an die Hand genommen wird, und jede Kleinigkeit erklärt bekommt
- manche Details, die auf der erotisch, sexuellen und gewalttätigen Ebene sich abspielen sind meiner Meinung nach nicht für jeden Geschmack - man muß einfach klar haben, daß der Autor alles schonungslos offen beschreibt
- über die “Love-Story” zum letzten Drittel hin bin ich zumindest zur Zeit etwas unglücklich, weil sie für mich so gewollt wirkt - bin aber bereit darüber neu nachzudenken, wenn ich die beiden nächsten Bücher gelesen habe
- etwas überraschend langatmig empfand ich das Ende, bereits sechzig Seiten vor Ende war mir nicht mehr klar, warum nach einem für den ersten Moment klärenden Zustand noch so viele Seiten mit dem “ich möchte es mal -Zusätzliches Ende- bezeichnen” folgen müssen
- die Charakterbeschreibungen und psychologischen Hintergründe empfinde ich als besonders spannend und überaus gelungen - ich hatte oft den Eindruck gerade die Gefühle fast hautnah miterleben zu können
-> Fazit: es ist ein außergewöhnliches Buch, über das sich jeder selber sein Urteil bilden sollte, da es nicht einfach in die üblichen Klischees paßt
Wer einen “normalen” Krimi möchte, ohne zu ausführliche Beschreibungen von Sex und Gewalt, und auch mit Wirtschaftkriminalität nicht viel anfangen kann, sollte wahrscheinlich jedoch lieber einen anderen Kriminalroman wählen.
Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil lesen, um mir ein differenzierteres Urteil bilden zu können
Weltklasse! Dieses Buch “Verblendung” aus der Trilogie von Stieg Larsson ist der erste Teil. Der Leser macht sich mit den Charalkteren vertraut.
Der Journalist Mikael Blomkvist wird trotz einer wasserdicht recherchierten Story wegen Verleumdung zu einer Haftstrafe verurteilt. Dauraufhin bekommt er von dem Großindustriellen Henrik Vanger den Auftrag etwas über seine unter miseriösen Umständen vor 25 Jahren verschwundene Schwester zu ermitteln.
Die Familie Vanger wohnt auf einer abgeschiedenen Halbinsel. Die Familie ist von Misstrauen und gegenseitigem Schlechtmachen geprägt.
Durch Lisbeths exzellente Computerkenntnisse werden Mikael und Lisbeth ein Team. Sie ermitteln in vielerlei Richtungen.
Nicht nur Harriet finden sie wieder, es gibt noch eine andere dunkle Wahrheit in der Familie Vanger, die schlimmer ist als alles bisher Dagewesene.
So kommt es, dass Lisbeth Mikael das Leben rettet.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Leser wird wieder regelrecht mitgerissen. Die Charaktere sind sehr plastisch beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Das Buch ist mit knapp 700 Seiten schon ein dicker Wälzer, es läßt sich aber gut lesen. Ich mochte das Buch teilweise gar nicht mehr weglegen!
Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist zwar nicht ganz so gut, wie die anderen Bücher um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander, aber es ist als eine Einleitung zu verstehen.
Es fließt in diesem Buch nicht so viel Blut wie in den anderen Büchern.
Ich finde, dass das Buch sehr gut ist und kann es nur empfehlen!
Altpapier Dieser Roman ist aus meiner Sicht langatmig, langweilig, klischeebeladen und schlecht geschrieben. Ich habe ihn nach der Lektüre umgehend im Altpapiercontainer entsorgt - was ich noch nie mit einem Buch gemacht habe.
Ein wahrhaft lesenswertes Buch Zugegeben - ich lese am liebsten Thriller mit einem realen Hintergrund. Nachdem ich gerade Sekunde Null. Das Urknall-Experiment: Thrillervoller Begeisterung durchgelesen habe, bin ich aufgrund anderer Kundenempfehlungen auf dieses Werk gestoßen, dass es in den letzten Tagen weit nach vorn in die Bestsellerlisten gebracht hat. Und zwar absolut zu Recht. Denn die Mischung aus Wirtschaftskrimi und Psychologie macht das Werk irgendwie einzigartig. Dazu gesellt sich ein Spannungsbogen, der seinesgleichen sucht. Ich kann das Werk mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Beeindruckender Erstling … Ich hab i. d.R. ein großes Problem mit nordischen Krimis- sie sind schlichtweg nicht mein Ding. Deswegen hab ich irgendwann mal beschlossen lieber die Finger davon zu lassen. Bei Larssons hochgelobter Trilogie wurde ich aber neugierig und ich muss zugeben, ich hab es nicht bereut… Das Buch liest sich ganz von selbst…
Ein sehr gelungener Erstling, der durch einen spannden Plot mit diversen überrschenden Wendungen sowie durch eigenwillige und perfekt ausgearbeitete Charaktere überzeugt. Bin sehr gespannt auf die visuelle Umsetzung vor allem des Charakters Lisbeths, die im Gegensatz zu Kalle Blomquist ungemein faszinierte( v.a- durch ihre Entwicklung)…
Manchmal hätte ich mir etwas atmosphärisch dichtere Ortsbeschreibungen gewünscht & das Ende zog sich etwas- man hätte es etwas straffen können. Das sind aber miminimale Kritikpunkte, die duch überraschende Wendunugen und dem Geschick und der kombinatiosgabe, sowie akribischer Faktensuche, mehr als wettgemacht werden!
“Weil das kein Agatha-Christie-Krimi ist!” Eine kleine Vorgeschichte:
Das Buch habe ich mir im Frühsommer 2009 zugelegt. Da ich es schon eine geraume Zeit immer wieder in fast jedem Buchgeschäft gesehen habe, entschloss ich mich (nach einem kurzen Blick auf den Buchrücken) für einen “blinden” Kauf. Es lag dann erstmal eine ganze Weile ohne Beachtung bei mir im Regal, denn ich musste erst noch anderen Lesestoff abarbeiten.
Eines schönen Abends ging ich dann nichtsahnend mit meiner Freundin ins Kino. Bei den Filmvorschauen kam mir dann ein Film sehr spanisch vor. “Dieser Trailer hört sich doch an wie….Ist das etwa? Verdammt!” Ich hätte mich fast an der Cola verschluckt. Es war der Trailer zur Verfilmung von Verblendung. Mancher könnte jetzt sagen: Egal. Was soll’s. Mir ging das aber echt auf die Nerven. Das Schöne an Büchern ist für mich die Phantasie beim Lesen, das Kopfkino. Ich mache mir unheimlich gern mein ganz eigenes Bild von Figuren & Landschaften und so ein Trailer nimmt da leider eine Menge vorweg. Ich bin einfach nicht mehr unvoreingenommen beim Lesen. Erst ein Film und dann die Buchvorlage kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Naja, nachdem der erste Ärger verflogen war, entschied ich mich für die einzigartige Wunderwaffe meines Gehirns: Die Verdrängung. Das hat auch soweit ganz gut geklappt, bis beim nächsten Kinobesuch wieder dieser Trailer lief! Und dann noch einmal. Und noch einmal…Na toll! Jetzt kannte ich also alle Details auswendig! Das Resultat: Das völlig vereinsamte “Verblendung” in meinem Regal wurde von mir nun noch weniger beachtet. Vor zwei Wochen war es dann doch soweit. Ich begann zu lesen!
Zur Story:
Der Witschaftsjournalist und Mitbegründer der Zeitschrift “Millenium” Mikael Blomquist befindet sich im freien Fall. Sein angeblich wasserdichter Enthüllungsartikel über einen Großindustriellen namens Wennerström entpuppt sich als unwahr, bzw. lassen sich seine Behauptungen nicht hinreichend belegen. Dies führt zu einer gerichtlichen Verurteilung, die nicht nur ihn, sondern auch sein Baby “Millenium” in eine Krise stürzen. Er hat sich anscheinend mit dem Falschen angelegt. Inmitten dieses Dramas bekommt er ein Angebot aus dem Norden. Das Wirtschaftsschwergewicht Henrik Vanger, ehemaliger Chef des großen Vanger-Konzerns, bittet ihn um Hilfe. Er soll einen mysteriösen Vorfall aus seiner Familie zu untersuchen, der nun schon über 30 Jahre ungeklärt ist. Es geht um Mord..
Nahezu zeitgleich wird Lisbeth Salander, die Ermittlerin einer Sicherheitsfirma, im Zuge der beauftragten Durchleuchtung von Blomquist und Wennerström ebenso auf den Fall Vanger aufmerksam. Sie wird eigentlich von dem Auftrag befreit, aber ihr Interesse wurde geweckt und einen Job unvollendet zu lassen, ist so überhaupt nicht ihr Ding.
Zur Aufmachung:
Verblendung (die reine Geschichte) hat knapp 690 Seiten. Das ist vielleicht auf den ersten Blick abschreckend, liest sich aber wirklich sehr klar, angenehm und flüssig. Die Schrift ist nicht zu klein und auch die Kapiteleinteilung ist perfekt. Die einzelnen Kapitel sind dabei in viele Abschnitte unterteilt und so kann man (im Falle plötzlicher Müdigkeit oder anderer Ablenkung) jederzeit mit dem Lesen aufhören. So habe ich mich zwei Wochen lang allabendlich stückchenweise “vorangearbeitet”. Mit etwas Urlaub schafft man es bestimmt an 2 oder 3 Tagen.
Mein Eindruck des Inhalts:
Es ist ein Krimi. Und wie das Krimis so ansich haben, liegt die Kraft in der Ruhe. Das merkt man bereits auf den ersten Seiten. Kein knallharter Opener, sondern etwas Einführung in Wirtschaftskriminalität und dann ein Herantasten an den eigentlichen Kern der Geschichte: Die Familie Vanger und deren geheimnisvoller Vorfall aus der Vergangenheit. Ich muss gestehen, dass mich die Verhältnisse der Familie (genau wie unseren Helden Mikael) fast in den Wahnsinn getrieben haben. Diese Verhältnisse sind für des Rätsels Lösung wichtig und so habe ich selbst kurz vorm Abschluss der Story das eine oder andere Mal im (zum Glück) beigefügten Stammbaum nachgesehen. Ich konnte mir bei den ganzen Namen nie genau merken, wer zu wem gehört! Einen kleinen Lageplan der betreffenden Stadt gibt es auch und durch das ständige Blättern zu diesen Plänen fühlt man sich als kleiner, aktiver Detektiv in diesem großen Verwirrspiel.
Die beiden parallelen Erzählstränge von Salander & Blomquist, die sich nach einiger Zeit überschneiden, fand ich erstklassig. An Eintönigkeit ist dadurch überhaupt nicht zu denken. Auch hat Larsson den Charakteren echte Tiefe gegeben und somit baut man schnell eine Sympathie zu den beiden Schnüfflern auf.
In Fahrt kommt Verblendung erst so richtig aber der Hälfte des Buches. Wenn aus dem Krimi an vielen Stellen ein Thriller wird und die Lösung immer, immer näher rückt. Diese Rasanz hält dann bis zum Ende vor, das ganz im Stil einer Trilogie ein paar Fragen für den nächsten Teil offen lässt und dadurch bei mir riesigen Appetit auf “Verdammnis” gemacht hat.
Was ist nun aus den Eingangs beschriebenen Filmausschnitten geworden? Die haben mich nicht weiter beeinflusst. Meine Phantasie lief auf Hochtouren und das Gesehene ist relativ schnell in den Hintergrund geraten. Der ganze Ärger im Vorfeld war (wie so oft im Leben) vollkommen unberechtigt.
Mein Fazit:
Perfekter Krimi aus dem kühlen Schweden. Ausgesprochen atmosphärisch, spannend & clever sowie zwei Hauptfiguren, die bleibenden Eindruck hinterlassen. Macht Lust auf mehr!
An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.
Bei nüchterner Analyse stellt man fest, das sich der Autor viel Zeit nimmt und seinen Figuren den nötigen Platz einräumt, um sie den Lesern vorzustellen. Teilweise mag das nerven, mich hat Larrsons Stil doch sehr an den von Julian Symons erinnert, der ähnlich langatmig vorging, jedoch bei Spannungsaufbau und Auflösung die eine oder andere Schwäche verbergen konnte.
Ich finde die komplette Geschichte enorm interessant, wobei der Aufbau der Geschichte schon sehr erdrückend ist. Der Leser wird zuerst mit einer Vielzahl von Informationen - Daten, Namen, Orten, Verhältnissen etc. - zugeschüttet, so dass man anfangs nur dabei ist die ganzen Infos abzuspeichern. Also Durchhalten!
Ab der zweiten Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Mikael und Lisbeth sind einfach genial, wobei Lisbeth klar heraussticht. Durch ihre Persönlichkeit gibt sie dem Buch definitiv das “gewisse Etwas”. Bin schon echt neugierig, wie es mit dem nächsten Buch weitergeht.
Versprechen gehalten Nachdem ich schon lange auf der Suche nach einem guten Krimi war, bin ich bei Verblendung mit einiger Skepsis gelandet. Trotz positiver Rezensionen und Kritiken wurde ich in der Vergangenheit herb enttäuscht. Doch dieses Buch hat mir die Hoffnung zurückgegeben, dass es noch gute Autoren gibt. Atmosphärisch dicht, bis ins Detail gezeichnete Charaktere und perfekt beschriebene Stimmung und Landschaft. Selten passiert es, daß man nach dem Lesen eines Buches das Gefühl hat, man hätte einen Film gesehen. Das schafft Larsson in Vollendung. Es fehlt bei der Bewertung ein Stern, da die Familienmitglieder und Zusammenhänge in der Firma manchmal doch zu intensiv und teilweise verwirrend beschrieben werden. Das eine oder andere Mal mußte ich zurückblättern, um wieder zu wissen, von wem da grade die Rede ist, bzw. wie die Zusammenhänge sind. Ansonsten absolut empfehlenswert!!
noch eine Rezension (zum Hörbuch, 8 CD) Der Inhalt der Geschichte ist schon so oft rezensiert und beschrieben worden, hier noch eins draufsetzen zu wollen, wäre zuviel des Guten. Ich möchte meinen Eindruck vom Hörbuch wiedergeben, gelesen habe ich Verblendung noch nicht.
Recht spät wurde ich auf Stieg Larsson aufmerksam, habe das Hörbuch im Auto je nach Fahrtstrecke abschnittsweise konsumiert und kann mich im Fazit nicht erinnern, eine derart gut und intelligent angelegte Geschichte mit grandiosen Protagonisten und jeder Menge Handlugssträngen in den letzten Jahren in diesem Fall nicht selbst gelesen, sondern perfekt vorlesen bekommen zu haben. Das Erlebnis Autofahren bekam eine andere Bedeutung, die Strecke konnte nicht lange genug sein und am Ende blieb ich immer noch ein Weilchen sitzen und habe zugehört.
Mir wurde Spannung pur geliefert, anhaltend bis zum Schuss und glücklicherweise auch darüber hinaus. Zwischenzeitlich ist Hörbuch Nr. 2 Verdammnis in meinem CD-Player im Auto, eine unmittelbar an Verblendung anschließende Story, mit allen Hauptbeteiligten und der Weiterentwicklung der einzelnen, im ersten Hörbuch angelegten Handlungsstränge.
Geradezu perfekt ist Dietmar Bär als Vorleser, der schon für die normale Erzählstimme die absolut passende Besetzung war. Soweit er aber den einzelnen Charakteren zu seiner Normalstimme leicht nuancierte Stimmlagen und Sprechweisen verleiht, lässt er die schon von sich heraus großartige Handlung vor mir plastisch entstehen, eine sehr schöne Steigerung und Vertiefung der Gesamteindrücke.
Fazit: eines der tollsten Hörbücher für mich seit langem.
spannend, durchdacht und mitreißend Dieses Buch umfasst an die 700 Seiten. Und doch liest man es in wenigen Tagen aus, da man, einmal angefangen, den ersten Teil der Millenium- Trilogie nicht mehr aus der Hand legen kann.
Anfangs geht es darum, dass der in Verruf geratene Journalist Mikael Blomquist das über 20 Jahre zurückliegende Verschwinden eines Mädchens aufdecken soll. Er handelt anfangs im Auftrag eines schwerreichen Industriellen, der ihm allein für die Recherche schon eine Unsumme Geld verspricht. Mikael, der grade selbst in einer persönlichen Krise und Geldschwierigkeiten steckt, nimmt das Angebot an und findet sich ein gutes, halbes Jahr später mit der geheimnisvollen Hackerin Lisbeth Salander zusammen in einem kleinen Nest in Nordschweden wieder, wo er einem düsteren Verbrechen auf der Spur ist.
Die Ergebnisse, die seine Recherchne zutage fördern, sind für alle Beteiligten nur schwer zu verkraften.
Doch schließlich zahlt sich auch für Mikael die investierte Zeit aus und dank Lisbeth kann er einem Wirtschaftskriminellen endlich das Handwerk legen und seinen angeknacksten Ruf, sowie den seines Wirtschaftsmagazins “Millenium” wiederherstellen.
Stieg Larsson war ein Autor, der es verstand, sein breit gefächertes Wissen in eine spannende und mitreißende Geschichte zu verpacken.
Die Hauptcharaktere sind sofort sympathisch, besodners natürlich Lisbeth Salander, deren Vergangenheit in diesem Buch noch ein Mysterium bleibt und neuigierig auf mehr macht.
Den Hype um die Larsson Bücher kann ich demnach absolut nachvollziehen und die Bücher nur empfehlen.
Unterduchschnittlich und langatmig Angeregt durch die Berichte zum aktuellen Kinofilm, habe ich mir vor ein paar Tagen das Buch gekauft. Es gibt schlechtere Krimis, aber die 5-Sterne-Hymnen kann ich nicht verstehen. Ich schließe mich den kritischen Stimmen an:
Die Auflösung der Haupthandlung um zahlreiche Morde zwischen den 40er Jahren und heute ist einfach platt und in meinen Augen nicht plausibel.
Die Nebenhandlungen sind nicht spannend und blähen das Buch auf fast 700 Seiten auf. Dies gilt vor allem für die juristische Auseinandersetzung des Titelheldes mit einem bösen Wirtschaftsmagnaten. Die eigentliche Krimihandlung ist vorbei und dann kommen noch ca. 100 “angeflanschte” Seiten, die keiner braucht. Stringent ist anders.
Albern auch die zahlreichen Sexgeschichten der alternden Hauptperson. Man hat den Eindruck, der Auto musste in dieser Hinsicht ein paar eigene Komplexe verarbeiten. Der Charakter der weiblichen Hauptperson ist originell, aber auch bei ihr kann der Autor nicht der Versuchung widerstehen, einen fiesen Vergewaltiger-Betreuer und eine unplausible Bettgeschichte zu erfinden.
Der beste Thriller seit langem! Kurze Beschreibung:
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Mikael Blomkvist ist Journalist bei der von ihm und seiner besten Freundin (Erika Berger) geführten Zeitung Millennium. Vor kurzem wurde er vom Gericht wegen Verleumdung des Großindustriellen Wennerström zu einer dreimonatigen Haftstrafe und einer Geldbuße verurteilt. Durch dieses große Medienereignis wird Henrik Vanger der Gründer des großen Vanger Imperiums auf Mikael aufmerksam. Henrik stellt den Journalisten für ein ganzes Jahr ein um das mysteriöse Rätsel um Harriet Vangers verschwinden Mitte der sechziger Jahre zu lösen. Mikael Blomkvist stößt mit Hilfe der Hackerin Lisbeth Salander auf eine schreckliche Familiengeschichte…
Meine Meinung:
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Verblendung ist der erste Teil der Millennium Trilogie des Autors Stieg Larsson. Schnell weiß man auch warum diese Reihe Millennium Trilogie heißt, denn der Protagonist Mikael Blomkvist hat zusammen mit seiner Freundin Erika Berger (die sich schon aus Studentenzeiten kennen) eine Zeitung auf die Beine gestellt die den Namen Millennium trägt. In der Zeitung werden kritische Artikel über die Finanzwelt und größere wirtschaftliche Imperien veröffentlicht. So beginnt die Geschichte damit, dass Mikael für einen Bericht über die Wennerström Group wegen Verleumdung verurteilt wird. Stieg Larsson schafft es mit der brisanten Geschichte um diese Gegebenheit schon zu Anfang des Romans eine knisternde Spannung aufzubauen. Als Leser fällt es einem leicht sich in die Situation von Mikael hineinzuversetzen und man fiebert mit ihm mit was nun passieren wird. Sehr klar wird die Angst die er um Millennium hat dargestellt. Aber nicht nur seine berufliche Situation wird beschrieben sondern auch sein Privatleben. So wird einem schnell klar dass Mikael ein charmanter Frauenheld und Schürzenjäger ist.
Der Roman dreht sich aber nicht nur um den kämpferischen Mikael sondern auch um die rebellische Lisbeth Sander. Sie arbeitet freiberuflich in einer Security Firma. Durch ihre besondere Begabung als Ermittlerin trifft kreuzen sich schon bald die Wege von Mikael und Lisbeth. Der Autor verknüpft zwei einzelne Geschichten so gekonnt, dass ein komplexes Gesamtwerk entsteht. Obwohl Mikael ein Frauenheld ist und Lisbeth zu Beginn des Romans nur dien Eindruck einer geistig gestörten jungen Frau erweckt werden einem die beiden Protagonisten im Laufe des Buches sympathisch. Besonders die Person Lisbeth Sanders fand ich sehr faszinierend, immer wieder überrascht sie einen und schon bald merkt man was für eine intelligente Persönlichkeit sich hinter ihrer äußeren Fassade verbirgt.
Für jeden der beiden Protagonisten hat der Autor eine spannende Handlung vorgesehen doch nur durch ein mysteriöses Rätsel verbindet sich der Weg von Beiden. Bei diesem mysteriösen Rätsel handelt es sich um das Verschwinden von Harriett Vanger Mitte der sechziger Jahre. Dieser schon als unlösbar abgehakte Fall soll nun Mikael Blomkvist lösen. Nach und nach enthüllt Mikael die düstere Familiengeschichte der Familie Vanger. Man sollte jetzt meinen dass dies eine trockene und langweilige Angelegenheit wird, aber Stieg Larsson versteht es die Spannungsbögen bis aufs äußerste anzuziehen. Mich hat das Buch einfach nicht mehr losgelassen und so habe ich es regelrecht verschlungen nur um endlich zu wissen was mit Harriett passiert ist und wer vom Vanger Clan dahinter steckt.
Als ich schon dachte spannender kann es nicht mehr werden stößt Lisbeth dazu und hilft Mikael den Rest des Rätsels zu lösen. Die beiden bilden zusammen ein fast unschlagbares Dream-Team. Es ist zwar schon etwas abgedroschen dass sich da auch noch eine sexuelle Geschichte zwischen den beiden entwickelt, aber das macht das ganze noch um einiges spannender.
Das Ende der Geschichte kommt dann so überraschend und hinterlässt bei mir einen sehr nachdenklichen Eindruck da es auf der einen Seite ein Happy End gegeben hat aber auf der anderen Seite die weitere Zukunft von Lisbeth (die mir inzwischen durch ihre eigene Art wirklich sehr ans Herz gewachsen ist) in Frage stellt…
Mein Fazit:
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Einer der komplexesten und spannendsten Thriller die ich je gelesen habe. Dieser Roman hat mich Stunden auf dem Sofa gefesselt und mich in eine völlig andere Welt gefesselt und mich in eine völlig andere Welt entführt!
Sowas nennt man wohl Pageturner! Bin eigentlich immer vorsichtig bei so “Bestsellerlisten” Titeln. Aber dieser Thriller ist wirklich umwerfend gut! Ein Ermittlerpärchen das echt so ganz anders ist, als die meisten. Wendungen die man hier nicht nennen sollte, aber auf jeden Fall streckenweise nix für schwache Nerven. Was aber deutlich ins Auge sticht: Der Autor, leider schon tot, liebte Kaffee, oder es war seine Marotte kleine Lücken zu füllen. Der Roman ist ein einziger Kafferausch. Nichtsdestotrotz ein Roman der sich in die Reihe reiht mit den großen Skandinavischen Thrillern, vielleicht sogar der Beste. Brenne auf Teil 2 und 3. Lest nicht zuviel über das Buch, schaut den Kinofilm nicht und auch nicht den Trailer. GENIEßT DAS BUCH! Das ist eh so schnell “pagegeturnt” dass ihr dann immer noch in den Film könnt
Das ist nur der Anfang … … einer gelungenen Trilogie um Mikael Blomquist und Lisbeth Salander.
Ich finde es jetzt schon schade, dass es eine weitere Fortsetzung der Trilogie nicht geben wird.
Das Buch lebt neben der eigentlichen Story vor allem von den Hauptpersonen Mikael und Lisbeth.
Zwischenzeitlich war mir das Buch etwas zu langatmig und weitschweifend, so richtig spannend wird es eher ab Mitte des Buches. Also bitte nicht vorher aufgeben! Es lohnt sich auf jeden Fall!
Gut, nicht sensationell Sehr spannendes Buch, den größten Teil habe ich in einer Nacht gelesen. Dann war die Geschichte beendet und es kamen noch 100 Seiten Racheporno. Warum?
Insgesamt trotzdem empfehlenswert, besser sind aber Henning Mankell und Thomas Harris.
einer der ein spannendsten und besten Krimis der letzten Zeit Dieser Krimi ist wirklich einer der besten, die ich bisher gelesen habe. Es geht um den Journalisten Mickael Blomkvist, der das Verschwinden der Nichte Harriet des Unternehmers Henrik Vanger aufklären soll. Er lernt dabei die etwas seltsame Ermittlerin junge Lisbeth Salander kennen und zusammen kommen sie einer interessanten Familiengeschichte auf die Spur.
Großartig an dem Roman ist nicht nur die spannende Geschichte sondern auch die Zeichnung der Charaktere und Personen Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander.
Man sieht es ja auch schon an den vielen anderen positiven Rezensionen: Hier ist Stieg Larsson ein geniales Werk gelungen. Und ich kann, da ich die beiden Nachfolger auch schon gelesen habe, nur sagen: es wird noch besser, bzw. das Niveau der anderen beiden Bücher bleibt. Eine Triologie, die zum Besteller wird und bleiben wird.
Nicht für mp3-Player geeignet Das ist keine Bewertung der Geschichte oder der Erzähler, sondern einzig und allein der CD und deren Einteilung. Die ist nämlich unter aller Sau und überhaupt nicht geeignet um sie über einen mp3-Player zu hören. Die CDs weisen weiter Dateinamen, noch einen durchgängige Nummerierung auf. Das heißt, wenn man die CDs auf den Rechner überspielt, kann man danach schön 1 Stunde investieren, damit es dem mp3-Player überhaupt möglich ist, das Hörbuch in sinnvoller Reihenfolge abzuspielen.
WORUM GEHT ES? Harriet Vanger ist vor über 40 Jahren spurlos verschwunden. Ihr Onkel, ein reicher Industrieller, ist davon überzeugt, dass sie von einem Mitglied seiner Familie ermordet wurde. Das Geheimnis lässt ihn nicht ruhen. Kurz vor seinem Tod beauftragt er einen Journalisten, noch einmal alle Beweise zu sichten und einen letzten Versuch zu machen, den Täter zu finden. Und damit öffnet er die Büchse der Pandora…
WER IST DER AUTOR?
Der mit zahlreichen Preisen geehrte Schwede Stieg Larrsson war Journalist und einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus, was in seinen Büchern auch immer wieder deutlich wird. Leider starb er 2004 an den Folgen eines Herzinfarkts, so dass er nur drei Kriminalromane fertig stellen konnte. Die haben es aber in sich.
WIE IST ES GEMACHT?
DAs Buch lebt sehr stark von den beiden Hauptpersonen, die in diesem Fall ermitteln: Dem Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist, ein systematischer und analytischer Kopf, aber auch ein einfühlsamer Mensch, den nahezu jede Frau ins Bett ziehen will. Und Lisbeth Salander, Mitte 20 und damit rund 15 Jahre jünger als Blomquist. Sie bewegt sich auf der Grenze zum Autismus, hat ein fotografisches Gedächtnis, ist eine begnadete Hackerin, aber auch zuständig für die Momente, in denen mal brutale Gewalt ausgeübt werden muss. Larsson’s Trick, die eher typisch männlichen Eigenschaften Lisbeth und die eher weiblich-gefühlsbetonten Mikael zuzuordnen, schafft ein interessantes Gegensatz-Paar, dem der Leser bei den spannungsgeladenen Ermittlungen gern folgt. Erzählen und einen Handlungsfaden geschickt spinnen kann der Autor, ohne dass es bei ihm zu depressiv zugeht, wie in manch anderen Skandinavien Krimis (Mankell). Diese 630 Seiten habe ich jedenfalls neben der Arbeit und dem üblichen Tagesgeschehen innerhalb von knapp drei Tagen verschlungen. Meine Buchhändlerin sagte lächelnd, als sie mir das Buch über den Ladentisch schob: “Das heißt, dass Du bald wieder kommst.” Stimmt - es gibt ja noch die Bände zwei und drei!
kein Thriller –> ein bomben Krimi Hatte dieses Buch zunächst mehrfach in der Hand, konnte aber anhand des Klappentextes nicht wirklich damit etwas anfangen.
Habe es dann von einer Freundin geliehen bekommen und die ersten 100 Seiten gelesen. Die haben mir dann so gut gefallen, dass ich mich entschlossen habe alle 3 Teile zu kaufen.
Verblendung ist einfach nur fenomenal. Es ist Spannung auf seine ganz eigene Weise, nicht so auf die Tour mit viel Blut und Gemetzel oder so, sondern das Aufdecken des Falls macht dieses Buch so spannend.
Man muss es allerdings recht zügig hintereinander weg lesen, am besten in einem Zug beispielsweise im Urlaub, denn immer nur 1 oder 2 Kapitel am Tag, da würde man dann die Zusammenhänge nicht mehr verstehen, weil man sich dann nicht an alle Details erinnern kann. Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 Tagen verschlungen und war dann echt sauer, dass ich den 2. Teil nicht auch mit in den Urlaub genommen hatte.
Besonders gut fand ich, dass wirklich alles beschrieben wird, so dass man sich jede Einzelheit genau vorstellen kann. Das einzige Problem bei mir war nur, dass ich mir bei 35 Grad im Schatten nicht so recht vorstellen konnte wie Minusgrade in Schweden sich anfühlen
Fazit: Unbedingt lesen und in einem Schwung verschlingen!
Ich hoffe mal, dass der 2. Teil dann auch so klasse wird.
1a Buch Ein wirklich gutes Buch, dass langsam anfängt und dann immer spannender wird. Wunderbar flüssig zu lesen, obwohl der Autor wirklich sehr ausführlich schreibt und zu fast jeder Nebenfigur noch eine Biographie einbaut. So etwas kann ganz schnell langweilig und zäh werden, nicht so bei Stieg Larsson!
Das Einzige was mich irritiert hat, war das Sexualverhalten der beiden Hauptpersonen.
Zu Mikael Blomkvist: Sein sonst so hoher Moralkodex scheint ihm auf diesem Gebiet völlig zu fehlen, da er mit so ziemlich jeder Frau in die Kiste steigt die in dieser Trilogie vorkommt.
Zu Lisbeth Salander: Es scheint mir sehr unrealistisch, dass eine Frau nach einer solch krassen Vergewaltigung in der Lage ist, anschließend ohne jede fachmännische Hilfe wieder zu einem solch unbekümmerten Sexualleben zu gelangen. Da scheint dann doch der männliche Autor durchzukommen!
Hausmannskost Um es vorweg zu nehmen, ich bin kein eingefleischter Krimileser.
Nach dem die Roman-Trilogie aber sogar dem ZDF-Kulturmagazin Aspekte ein lobender Bericht Wert war, hatte ich einen auch unter literarischen Aspekten bemerkenswerten Roman erwartet. Ich bin nicht grob enttäuscht worden, die allseitigen Lobeshymnen der Kritiker sind aber krass übertrieben. Dass die Handlung als hochspannend und süchtigmachend apostrophiert wird, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Nach meinem Dafürhalten handelt es sich um einen Thriller normaler Güte, der sich gut und schnell runterliest, der aber auch keine Erinnerungsspuren hinterlässt. Die oft langatmigen, aber durchaus interessanten Schilderungen von Handlungsdetails, blähen den Umfang des Buches mitunter zu sehr auf. Wenig gefallen hat mir auch die einfache einfallslose Sprache. Dies ist aber vielleicht nur der deutschen Übersetzung geschuldet.
Um was geht es: Es geht darum, dass ein Journalist im Auftrag eines schwedischen Großindustriellen, das Verschwinden einer jungen Familienangehörigen klären soll. Das Mädchen ist vor 40 Jahren auf unerklärliche Weise vom Erdboden verschwunden. Die langjährigen Ermittlungen der Polizei und der Familie sind bis dahin stets ins Leere gelaufen.
Zu dem Journalist gesellt sich im Verlauf der Handlung noch eine private Ermittlerin. Gemeinsam machen sie sich daran die Familiengeschichte aufzudröseln um eine mögliche Spur zur Aufklärung in diesem mysteriösen Fall zu entdecken.
Die Ermittlerin ist eine bizarre Figur. Blutjung, ungebildet, brutal, asozial und unnahbar, trotzdem hochintelligent wenn es um technische Dinge geht und sich illegal auf geheimnisvolle Weise Personendaten zu beschaffen und punktgenaue Ergebnisse zu liefern. Sie ist eine abenteuerliche Person, wie sie nur in einem Roman vorkommen kann. So weit so gut.
Ich finde, dass der Rummel, der um diesen Roman (und jetzt gibt es auch den Film dazu)gemacht wird, nicht gerechtfertigt ist.
Wie so oft könnte es auch hier zutreffen, dass der frühe und plötzliche Tod des Autors, das Augenmerk in besonderer Weise auf das Buch gelenkt hat.
Die noch ausstehenden Bände der Trilogie werde ich mir jedenfalls sparen.
Unglaublich fesselnd Die “Verblendung” ist der erste Teil der Trilogie von Stieg Larsson. Ich kann auch wirklich empfehlen, die Reihenfolge der Romane einzuhalten, weil sie aufeinander aufbauen. Zwar werden in den folgenden Bänden immer wieder kurze Zusammenfassungen geliefert, aber es ist doch besser, die Bücher komplett zu lesen.
Die Handlung, ohne etwas zu verraten: Lisbeth Salander, scheinbar völlig “kaputte” junge Frau mit einigen außergewöhnlichen Begabungen, gerät in ein Komplott, das sie und andere in Lebensgefahr bringt. Der Schreibstil und die Handlung machen süchtig! Der Film, der gerade in die Kinos gekommen ist, bleibt nahe am Buch. Ich mochte das Buch lieber, würde auch in die beiden anderen nachfolgenden Filme nicht sehen wollen, weil man das Ende kennt, wenn man die Bücher gelesen hat. Also für mich persönlich sind die Bücher, also auch die “Verblendung” als Buch sehr empfehlenswert.
Zu recht hoch gelobt Hoch gelobt wurde dieser leider schon verstorbene Stieg Larsson für sein Erstlingswerk (Trilogie). Zu recht!
Die Spannung baut sich schnell auf. Das Rätsel ist wirklich rätselhaft (Trauen Sie Ihrer eigenen Intuition! Zu Beginn denken Sie sicherlich an verschiedene Möglichkeiten, wie Harriet verschwinden kann. Eine dieser Möglichkeiten ist es. Doch Larsson verführt einen, an diese eine bis zur Auflösung nicht mehr zu denken.
Larsson hat einen eigene Stil, da er viel und recht ausführlich Situationen und Dialoge beschreibt, aber vor allem auch die Gedanken, die sich die beiden sehr charismatischem Hauptpersonen (Mikael Blomkvist, ein fast 50-jähriger sich an ethischen Geboten haltender, quer denkender Journalist mit liberalen Ideen und Sexleben, sowie Lisbeth Salander, eine vom Leben psychisch schwer angeschlagene, unter Vormundschaft stehende 25-jährige Hackerin) machen, immer wieder raffiniert einfügt.
Vor allem mit der Person von Lisbeth Salander ist Larsson ein Glücksgriff gelungen. Sie zieht einen fast augenblicklich in ihren Bann. Die vorliegende Trilogie (Verblendung, Verdammnis, Vergebung) ist nicht etwa eine Aufklärungsserie von einem Ermittlerpaar, sondern dient Larsson jeweils “nur” als - allerdings raffiniertes und ausgesprochen spannendes - Rahmenprogramm, um immer weiter hinter die Geschichte von Lisbeth Salander zu blicken.
Toll gemacht und spannend erzählt! Einmal angefangen, werden Sie so manche lange Nacht lesend verbringen. Mit müden Augen aufwachen, sich vornehmen, Heute gehe ich aber früher ins Bett”, um dann wieder viel zu spät das Licht auszumachen. ;-))
Nicht überwältigend Ich kann mich der Vielzahl der Hochgelobten Rezensionen nicht so ganz anschließen. Auf mich wirkte die ganze Geschichte nicht gerade berauschend. Die Vielzahl der verschiedenen Morde über die lange Zeitspanne war keinesfalls besonders glaubwürdig. Auch gefielen mir die Protagonisten nicht sonderlich. Mikael kam mir vor als hätte er in Sexueller Hinsicht dasGefühl er würde etwas verpassen wenn er nicht jedem Rock nachsteigt. Und es hat auch nicht gereicht Lisbeth Salander als Freak darzustellen, nein es musste noch ein Sexueller Übergriff von ihrem Betreuer eingebaut werden. Auch war die Geschichte mit über 700 Seiten einfach zu dünn gestrickt.Aber allein die Dreiecksbeziehung von Mikael , Erika und Lisbeth oder Cecilia oder der Exfrau haben ja schon einige Seiten in Beschlag genommen. Und auch die letzten 50 Seiten gehörten nicht mehr wirklich dazu.
Kleines Land mit vielen Serientätern… Wirklich ein guter Thriller, aber dass der verstorbene Stieg Larsson tatsächlich der beste Krimiautor der Gegenwart ist, wie eine schwedische Zeitung schreibt, wage ich doch zu bezweifeln. Das Buch fängt auch ein bisschen langsam an, denn eigentlich behandelt es zwei Geschichten, den Kampf des Journalisten-Helden gegen einen korrupten Unternehmer und die Recherchen nach einer verschollenen Frau, die er für einen anderen Unternehmern unternimmt und die ihn auf die Spur eines Serienkillers führen. Die Killer-Geschichte erreicht ihren Höhepunkt - und das Buch hat immer noch 100 Seiten. Auf ihnen wird dann der zweite Faden, der Kampf gegen den fiesen Großindustriellen, weiter verfolgt. Sorry, aber da flacht das Spannungsgefälle radikal ab und dümpelt bis zum Ende so vor sich hin. Nun lese ich gerade den zweiten Teil dieser Trilogie, macht auch Spaß, aber: alles doch ein bisschen dick aufgetragen. Zu viele Serientäter und Frauenhasser für so ein kleines Land wie Schweden. Außerdem sind die beiden Hauptfiguren, so interessant sie sind, auch etwas überzeichnet: der immer rührige, moralisch einwandfreie Journalist und die geniale, wenn auch anfangs total asoziale, Lisbeth Salander, die sich in jeden Computer dieses Planeten hacken kann, sich in wenigen Stunden ganze Festplatten aneignet und damit einen Gutteil ihrer Zeit verbringt. Wenn’s nicht gerade Sex, Sex, Sex für alle Protagonisten gibt.
Trotzdem: die Bücher machen Spaß, aber das mit dem besten Krimiautor aller Zeiten, das lassen wir mal dahin gestellt…
Super hab vor einigen Tagen den Film gelesen und wollte jetzt unbedingt die Bücher auch einmal lesen und hab sie mir direkt hier bestellt
*verschlinge* grad den ersten Band und er gefällt mir super, fällt mir richtig schwer das Buch zur Seite zu legen und andere Dinge, wie arbeiten zu machen mir gefällt natürlich Lisbeth Salander super und muss sagen, im Film ist sie echt klasse getroffen und kommt gut rüber bin mal auf die nächsten Teile gespannt
Ps. wer noch ein Weihnachtsgeschenk für eine *Leseratte* sucht, zuschlagen!
Thriller der besonderen Art Ich bin zwar kein Bild-Leser, aber der Kommentar zu diesem Buch von Bild am Sonntag passt tatsächlich sehr gut: “Ein Thriller mit sehr hohem Suchtfaktor”! Ich habe es mir aus Neugierde besorgt und war absolut angetan von Stieg Larssons Schreibstil und Charakteren. Wahnsinnig spannender Thriller, mit so einigen Überraschungen - eine sonderbare Mischung aus Familienintrigen und Wirtschaftskriminalität. Die Fortsetzung (”Verdammnis”) ist schon bestellt… Sehr zu empfehlen für alle Dan Brown Fans (Da Vinci Code)!
Lassen Sie sich darauf ein … … und Sie werden belohnt werden.
Heutzutage scheint es ja so, dass ein Buch nur noch Tempo, Action, unzählige unglaubwürdige Überraschungsmomente und diese Überdosis Hollywood mitbringen muss, um erfolgreich zu werden. Ganz anders verhält es sich bei vorliegendem Buch.
Und, ja, es stimmt: “Verblendung” von Stieg Larsson ist ganz bestimmt ein wenig zu lang geraten, ja, er hält nicht konsequent die Erzählperspektive ein, ja, zu Beginn der Story scheint der Autor etwas im Leeren zu stochern, und ja, Motive und Szenen wiederholen sich auf den 700 Seiten. Und nein, der Thrill stellt sich nicht auf den ersten 50 Seiten ein. Tatsächlich hat der Leser erst ein Bild, mit wem er es zu tun hat und um was sich das alles dreht, nach knapp 200 Seiten.
Und dennoch ist “Verblendung” ein richtig tolles Buch, das schon nach kurzer Zeit einen Sog entwickelt, weil hier ein richtig guter Geschichtenerzähler am Werk war. Durch die Zeit, die sich Larsson mit der Entfaltung seiner Charaktere, seiner abgründigen Familienchronik und der gesamten Grundstimmung lässt, wirkt alles glaubwürdig, bis ins Detail ausgeleuchtet.
Zudem gibt es momentan keine Neuerscheinung, die derart ungewöhnliche Charaktere zeichnet, ohne diese zur Parodie verkommen zu lassen.
Ebenfalls ist diese Geschichte um die Chronik der Großindustriellenfamilie Vanger unfassbar dunkel und abgründig. Scheint eines der sinsitren Rätsel aufgedeckt, ergibt sich gleich das nächste, so dass sich die knapp 700 Seiten wirklich nicht durch Langeweile auszeichnen, im Gegenteil.
Also, lassen Sie sich darauf ein: Diese dunkle Geschichte wird Ihnen den einen oder anderen depressiven Herbstabend erhellen.
Spannung der Sonderklasse Ein spannender Krimi mit sehr ungewöhnlichen Akteueren, eine Story, die sich langsam entwickelt aber stetig einem unheimlichen Finale zusteuert - alles beschert dem Leser “schlaflose” Nächte - weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.
zu langatmig! Also ich kann mich dem allgemeinen Hype nicht anschliessen- ich habe mir das Buch wegen der vielen 5Sterne Bewertungen gekauft wie schon so viele Bücher bisher auch. Doch diesmal wurde ich herb enttäuscht- die Geschichte liest sich langweilig, zu durcheinander, man weiß anfangs gar nicht, wohin einen das Ganze führen soll… ich habe mich durcg gut 100 Seiten gequält, weil ich hoffte, irgendwann doch mitgerissen zu werden- was leider nicht passierte…somit hab ich das Buch verschenkt….vielleicht bin ich von guten Krimis und Thrillern auch nur verwöhnt…keine Ahnung…aber Stieg Larsen wird sich auch in Zukunft sicher nicht in meiner kleinen,feinen Bibliothek wiederfinden!
Kurz und knackig…. Eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe. Auch wenn ich mich auf den ersten 50 Seiten an den ungewohnten Stil von Stieg Larsson gewöhnen musste, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Vor allem die Figur der “Lisbeth Salander” hat mich begeistert. Und mit jedem Teil wuchs die Symphatie.
Kurz und knackig…. Eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe. Auch wenn ich mich auf den ersten 50 Seiten an den ungewohnten Stil von Stieg Larsson gewöhnen musste, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Vor allem die Figur der “Lisbeth Salander” hat mich begeistert. Und mit jedem Teil wuchs die Symphatie.
Charaktergespür Ein außergewöhnlicher Kriminalroman mit unerwarteten Geschehnissen. Die Charaktere brüskieren, sind aber psychologisch empfindsam herausgearbeitet. Spannend bis zum Schluß.
Die Vorankündigung der Wirtschaftskriminalität hatte mein Interesse geweckt und wurde auch wirklichkeitsnah bestätigt - für meine Begriffe war es eine gute Information.
Fesselnd bis zur letzten Seite Wow! Hat absolut meinen Nerv getroffen. Absolut fesselnde Geschichte, die immer wieder neue, nicht vorhersehbare Wendungen nimmt. Einmal in der Hand, wollte ich es nicht mehr weglegen. Kann ich nur empfehlen.
Extraklasse!!! Ein leiser Krimi. Man lernt erst einmal alle Personen genau kennen. Mit jeder Seite nimmt die Spannung zu. Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander wachsen einen ans Herz.
Bei Lisbeth wurde ich beim Lesen stellenweise richtig traurig. Ihr hat das Leben bisher übel mitgespielt.
Ich brauche nicht so viel erzählen. Ist schließlich ein Krimi. Und zwar einer der Besten die ich je in den Händen hatte.
Meine Empehlung an alle die nicht gleich auf der ersten Seite ein paar Tote brauchen. Dieser Krimi führt einen langsam und leise in die Geschichte ein. Und dann gehst los: Spannung pur.
Habe Band eins noch nicht ganz fertig gelesen. Band 2 liegt schon auf meinem Nachttisch. Das sagt alles……oder?
Große Enttäuschung Der bei weitem schlechteste (Kriminal) Roman den ich die letzten 3 Jahre gelesen habe. Bis zur Hälfte des Buches passiert überhaupt nichts, außer Apple Werbung. Ich finde es absurd 1/2 Seite lang die Hardware eines PowerBooks in einem Krimi zu beschreiben. In der Mitte angelangt weiß man was passieren wird und wie es ausgehen wird (obwohl bis dahin nichts passiert ist).
Ich aktzeptiere ja einen schwedischen James Bond, aber so unglaubwürdige Charaktere sind mir lange nicht vorgekommen.
Stereotyp und oberflächlich… …bis auf die Person von Lisbeth Salander, obwohl ihre Beschreibung im Buch ebenso oberflächlich ausfällt. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren, ja, ich weiß, das zweite Buch, aber das tue ich mir sicher nicht an. Der Plot ist gut und taugte ja offenbar auch für einen Film, der aber sicher nicht an die schwedischen Krimis heranreicht, die ich bisher gesehen habe, z. B Livvakterna; dt. Die Leibwächter, vom Regisseur Anders Nilsson.
Ein Mittvierziger, sich selbst beweihräuchender Wirtschaftsjournalist, der alle Frauen vögelt zwschen 20 und 60 Jahren, hochgradig sexuell potent, wie extrem uninteressant und unglaubwürdig (zumindest für Frauen) ist das denn. Wenn Lisbeth Salander nicht aufgetaucht wäre, hätte ich das Buch sicher nicht zu Ende gelesen.
Noch was, ich bin ebenso der Meinung, dass ein Vergleich mit Mankell nur aus vollkommener “Verblendung” herrühren kann.
Die einzige gute Stelle des Buches kommt ganz am Ende, als Lisbeth wieder Zugang zu ihren eigenen Gefühlen bekommt, die seit der Kindheit brutal zugeschüttet waren und wie sie damit umgeht, eben wie ein Kind und als sie Blomqvist mit Erika sieht, was sie da fühlt und wie sie reagiert. Das war gut beschrieben und das war auch aus dem echten Leben. Leider erst auf den letzten Seiten.
Endlich wieder mal ein 5-Sterne-Hörbuch Wir hören uns sehr viele Hörbücher an. Viele sind ganz okay, nur wenige wirklich genial. Verblendung gehört definitiv zu den genialen. Die Personen sind super gezeichnet, sympathisch, man fiebert mit. Die Story kommt rasch in Fahrt. Obwohl man am Anfang ob der vielen verschiedenen Personen fast den Überblick verliert. Für mich einziger kleiner Kritikpunkt: Die 3 ‘Höhepunkte’ der Geschichte - die effektive Auflösung der Morde kommt dabei fast etwas zu früh. Aber wie gesagt, nur ein Detail. Der Rest ist ein Lehrbeispiel dafür, wie ein Hörbuch sein soll: direkt und spannend.
Fazit: Unbedingt zu empfehlen. Ich freue mich schon sehr auf Teil 2 + 3.
solider und differenzierter Krimi Ich will nicht die Rezensionen wiederholen, die es zuhauf hier gibt. Dieser Roman ist solide und sehr gut geschrieben, dabei sehr differenziert und absolut überzeugend. Ich habe ihn genossen.
Verödung Obwohl von sehr vielen Kollegen und Kolleginnen in höchsten Tönen gelobt, habe ich mich mit dem Roman äußerst schwer getan. Warum? Ich finde die Handlung schlichtweg unspannend, zumindest bis zu der Stelle, an der sich der Hauptdarsteller auf der Insel angekommen, endlich mit der Recherche des Falls beschäftigt und ich das Buch für immer aus der Hand gelegt habe. Bis dahin habe ich auf jeder vorherigen Seite gehofft, dass auf der nächsten etwas besonderes passiert. Aber das Buch plätschert ruhig daher, Höhepunkte Fehlanzeige. Mich hat der Larsson Virus leider nicht gepackt.
Spannend, aber schlecht recherchiert Wenn man die ersten 160 Seiten hinter sich gelassen hat, wird dieses Buch richtig spannend. Das liegt in erster Linie an der Protagonistin Lisbeth Salander, von der man einfach mehr wissen möchte. Leider ist das Buch logisch nicht schlüssig und schlecht recherchiert. Ich hatte das Gefühl, dass sich da jemand hingesetzt hat und einfach angefangen hat, einen Krimi zu schreiben, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie er all die losen Enden zum Schluss verknüpft, die er geschaffen hat. Manches ist einfach konstruiert und unglaubwürdig. Wenn ich die beiden anderen Teile der Trilogie nicht schon gekauft gehabt hätte, hätte ich vermutlich nicht weitergelesen. Aber ich hatte sie nunmal und wollte auch unbedingt wissen, was mit Lisbeth weiter passiert. Und siehe da…. der zweite Roman ist deutlich besser und der dritte auch. Fazit: auch wenn der erste Teil nur mäßig ist, die beiden anderen Teile machen die Trilogie wirklich empfehlenswert.
bischen Geduld auf Empfehlung habe ich dieses Buch gekauft. Die erste Hälfte war, gelinde ausgedrückt, langweilig. Wenn man Fan von J.Pattersons oder P. Cornwells Thrillern ist, wird man hart auf die Probe gestellt. Aber….ab der zweiten Hälfte wird es wirklich total spannend, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Also….geduldig sein und durchhalten, es lohnt sich wirklich!!!
bischen Geduld auf Empfehlung habe ich dieses Buch gekauft. Die erste Hälfte war, gelinde ausgedrückt, langweilig. Wenn man Fan von J.Pattersons oder P. Cornwells Thrillern ist, wird man hart auf die Probe gestellt. Aber….ab der zweiten Hälfte wird es wirklich total spannend, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Also….geduldig sein und durchhalten, es lohnt sich wirklich!!!
Soo spannend! Die ersten 50 Seiten konnten mich noch nicht so fesseln. Hier wurde über die Wennerström-Affäre berichtet, sehr wirtschaftlich für mich. Jedoch brauchte es diese Einführung für den weiteren Teil der Handlung. Aber nach diesen ersten Seiten hat mich das Buch richtig gepackt: Es ist unglaublich spannend und man versucht selbst die ganze Zeit die Fäden zusammenzuführen, scheitert aber immer wieder und fragt sich berechtigterweise, wie Mikael Blomkquist das Rätsel lösen wird….ob er es schafft? Ich kann es jedenfalls nur empfehlen und hab mir sofort Band zwei geschnappt (soll ja angeblich noch besser sein).
Soo spannend! Die ersten 50 Seiten konnten mich noch nicht so fesseln. Hier wurde über die Wennerström-Affäre berichtet, sehr wirtschaftlich für mich. Jedoch brauchte es diese Einführung für den weiteren Teil der Handlung. Aber nach diesen ersten Seiten hat mich das Buch richtig gepackt: Es ist unglaublich spannend und man versucht selbst die ganze Zeit die Fäden zusammenzuführen, scheitert aber immer wieder und fragt sich berechtigterweise, wie Mikael Blomkquist das Rätsel lösen wird….ob er es schafft? Ich kann es jedenfalls nur empfehlen und hab mir sofort Band zwei geschnappt (soll ja angeblich noch besser sein).
Akute Suchtgefahr Als der Kinofilm angekündigt wurde, nahmen viele Kritiken Bezug zum genialen Buch und daher habe ich mir das Buch zugelegt. Dazu muss gesagt werden, dass ich kaum etwas lese und langsam lese und oft ein Buch wieder weglege.
Das funktionierte aber bei “Verblendung” leider nicht, weil sowohl die Entwicklungen des Mikael Blomkvist, der als Journalist zuerst unten durch ist und dann auf eine Mordserie stößt, mit der er selbst nicht gerechnet hatte als auch die Entwicklungen der Lisbeth Salander, ihm letztlich hilft, machten Lust auf mehr.
Kurz zur Story: Der Journalist Mikael Blomkvist wird rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilt, weil er einen Börsenmogul angegriffen hatte und die Quellen schuldig blieb. Bis zur Haftstrafe übernimmt er den Auftrag eines 82jährigen Patriarchen, der das Verschwinden seiner Lieblingsnichte nach 40 Jahren aufklären will.
Zeitgleich untersucht Lisbeth Salander das Leben von Mikael Blomkvist als Auftragsarbeit, um ihn später zu unterstützen. Mikael und Lisbeth stolpern über eine Reihe von Verbrechen, mit denen sie nicht gerechnet hatten und die für sie selbst zur Gefahr werden…
Es ist schon lange her, dass ich ein Buch derart schnell gelesen hatte und es machte einfach Spaß auf mehr und es war fast schade, dass ich zum Ende kam.
Ich kann den Thriller nur weiterempfehlen und werde die Fortsetzungen sich auch lesen.
Weniger ist mehr - mittelmäßiger Beginn einer schwachen Triologie Der erste Band dieser Triologie ist mit Abstand der Beste. Leider ist er zu langatmig. Der jetzt angelaufene Kinofilm ist hierfür der beste Beleg. In gut zwei Stunden wird einem unterhaltsame Durchschnittsware geboten und es fehlt nichts. Das Buch müsste daher folglich auch mit 300 Seiten auskommen.
Über die “tollen” Hauptpersonen brauche ich hier nichts zu schreiben, das haben andere schon treffend getan.
Die beiden folgenden Teile der Triologie sind wirklich nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Ich war im Urlaub und hatte mir die beiden Bände als Lektüre mitgenommen. Ich hatte nichts anders zu lesen (und kann leider kein spanisch). Zu Hause hätte ich die nie durchgelesen. Aber selbst als Urlaubslektüre am Pool sind sie fad und langweilig. Bitte lassen sie sich nicht durch irgendwelche positiven Äußerungen (und dem geschickten Marketing des Verlages) beeinflussen, lernen Sie aus meinem Fehler.
Jeden, der Schwedenkrimis mag, es geht halt nichts über Kurt Wallander, Erik Winter oder Martin Beck, auch wenn mit denen nicht jede Frau zwischen 20 und 50 schlafen möchte…. (sind halt “normale” Menschen).
Dem ersten Band gebe ich, auch aufgrund der recht spannenden Verfilmung, noch drei Sterne, den anderen beiden Bänden nicht mal einen.
Hände weg Nachdem aus meinem gesamten Umfeld nur gute Kritiken aus dem Buch zu hören waren, habe ich mich im letzen Urlaub an dieses Buch herangemacht. Um es kurz zumachen ein langweiliger zäher Krimi. Hälfte der Seiten hätte genügt. Auf keinen Fall für Krimi-Fans, die die klassische Hard-boiled Literatur lieben .
Super… Ja ich muss schon sagen das dieses Buch ein hohes Suchtpotenzial hat,zumindest war das bei mir so.Der Einstieg war allerdings etwas zäh und kompliziert bei den ganzen Vanger Familienmitgliedern und ich muss gestehen,das mir bis zum Ende die genauen Verwandschaftsverhältnisse eher ein Rätsel geblieben sind.
Ich für meinen Teil denke,das Lisbeth Salander den größten Teil dazu beigetragen hat,das das Buch für mich deswegen so interessant war.Ich bin von ihrer Figer einfach fasziniert und bin sehr gespannt wie es mit ihr in den nächsten Teilen weitergeht,schon allein deswegen lohnt es sich,die Bücher zu lesen.Auch das Ende bzw der Täter war für mich sehr überraschend,sher gutes solides Buch,da lohnt es sich wirklich die nächsten Bücher zu lesen.
Stieg Larson Verblendung Roman Endlich mal wieder ein Buch ohne spektakuläre Akion und Litern von Blut sondern gut geschriebene Unterhaltung die einen bis zur letzten Seite fesselt. Stieg Larson versteht es den Leser an seine Geschichte zu binden und ihn Seite für Seite neugieriger zu machen. Ohne Schnickschnack wird der Leser in eine Geschichte gezogen deren Ende gänzlich unvermutet und überraschend endet.
Schwedisches Deutsch Angenehm zu lesen und genussvoll die steigende Spannung zu fühlen. Entgegen den Behauptungen meiner begeisterten Freunde hatte ich aber keine Probleme, das Buch zwischen drin auch mal weg zu legen.
Wer übrigens Schweden kennt, erkennt auch die Übersetzung aus dem Schwedischen: da bekommt der Protagonist Besuch “einer weiblichen Bekannten”. Freunde und Bekannte werden im Schwedischen im “Persönlichen Geschlecht” geführt, das vom sächlichen abgrenzt, aber nicht zwischen männlich und weiblich unterscheidet.
Kritisch! Vorn weg: ich habe keine Ahnung von Literatur und Büchern!
Ich halte Verblendung für einen sehr gelungen und kritischen Roman. Allerdings halte ich das Buch nicht für einen Thriller. Dafür kommt viel zu wenig Spannung auf, wie ich finde. Ich würde es, wenns ein Film wäre (ich weiß, es gibt einen Film, aber ich habe ihn nicht gesehen) als Drama bezeichnen. Die Wende in der Geschichte kommt für meinen Geschmack viel zu plötzlich und mehr oder weniger zufällig. Der Kern der Geschichte wird praktisch auf ein paar Seiten erzählt. Auf der anderen Seite aber nehmen viele, meiner Ansicht nach, nebensächliche Dinge sehr viel Raum ein.
Trotzdem ist das alles unterhaltsam und lesenswert, aber eben nicht so richtig spannend.
Die Charaktersierung der Protagonisten finde ich äußerst gelungen. Besonders natürlich Lisbeth: Hochintelligent, gewissenhaft, nahezu pedantisch, aber sozial absolut inkompetent und ungebildet! Wer würde diese Frau nicht gerne einmal kennenlernen?
Ein dicker Pluspunk:
In Zeiten von Pleitebanken und raffgierigen Managern ist so eine Geschichte überfällig. Allerdings wurde diese Kritik an Gesellschaft in einer simplen - naja nennen wirs “Mord und Totschlag Geschichte” verpackt und nicht etwa in einem langweiligen Wirtschaftskrimi.
Was mich doch sehr gestört war die Beschreibung der Hackereien. Es wird x-Mal beschrieben, wie Frau Salander ihren Apple Mac (was auf immer) auspackt. So “geekig” wie Lisbeth Salander beschrieben wird, würde sie nicht mal im Traum einen Mac anfassen! Macs sind doch eher was für Endbenutzer. Hacker benutzen doch da eher andere Systeme. Da wäre weniger mehr gewesen.
Gute Unterhaltung mit kleinen Mängeln Der erste Band der Millennium-Trilogie ist mit Abstand der Beste. Die dunkle Vanger-Familiengeschichte ist spannend erzählt. Was wirklich nervt, ist die ständige Platzierung von Markennamen und die völlig realitätsferne Darstellung des Sexualverhaltens der Hauptcharaktere. Vor allem Mikaels Darstellung als unwiderstehlicher Sexgott, der alle weiblichen Wesen, die seinen Weg kreuzen, flachlegt. Weitere Kritikpunkte: Salander und Blomkvist treffen viel zu spät aufeinander. Außerdem hatte ich mir vom Ende etwas mehr erhofft…
Macht Lust auf mehr! Kritisch ging ich an dieses Buch…ok, eigentlich hatte ich es nur gekauft um noch vor dem Erscheinen des Films das Buch gelesen zu haben…um es am Ende zu verschlingen…
Die Story ist solide bis gut, ein Journalist - wie so oft - bekommt einen Auftrag einen Fall zu lösen. Klingt erstmal wie der Anfang von 1000 anderen Büchern auch. Wie sich jedoch die Story um die Insel in Schweden entwickelt ist wirklich kurzweilig und lädt ein, sich mit Mikael für einige Stunden in die Kälte Schwedens zurückzuziehen.
Seine Figuren wirken zwar nicht 100% ausgereift, die Story ist auch ein wenig sprunghaft an der einen oder anderen Stelle - hierfür wird man allerdings mit überraschenden Wendungen belohnt und mit einem wirklich bemerkenswerten Spannungsbogen.
Geschickt lässt Larsson auch die letzten Seiten, die de Aufbau des Folgebandes dienen nicht zu langweilig werden, so dass man sich durchaus schon auf die Fortsetzung freuen kann.
Fazit: Ich wurde nicht enttäuscht und freue mich auf die Fortsetzung, da es sich hier um einen schönen kurzweiligen Krimi mit schnellen Szenenwechseln im Kinoformat handelt. Kaufempfehlung!
Spannende Unterhaltung Die ersten 100 Seiten fragt man sich hin und wieder, was die ausführlichen Beschreibungen auch der scheinbar unbedeutendsten Personen für die Handlung bedeutet und man ist geneigt, sich dem langsamen Erzähltempo anzupassen und gelegentlich abzuschalten. Aber dann nimmt die Erzähl-Lokomotive Fahrt auf und der Leser rätselt alle 20 Seiten neu darüber, wer denn der Mörder war oder gibt es gar keinen Mord? Und dann macht die Geschichte süchtig, weil man unbedingt wissen will, was geschehen ist. Spannende Unterhaltung!
Top! Trotz des aberwitzigen deutschen Buchtitels DAS Buch des letzten Jahrzehnts! Der spannendste Krimi, den ich je gelesen habe (deshalb verrate ich auch nichts vom Inhalt). Und als Spaziergänger(in) in Stockholm fühlt man sich wie zu Hause.
Gut, aber etwas zu lang.. Ein Kollege empfahl mir dieses Buch und ich besorgte es mir noch am selben Tag und fing es auch sofort an.
Das Buch zog mich sofort in seinen Bann, Stieg Larsson hat einen sehr spannenden Roman geschrieben. Das einzig Negative was ich sagen könnte, ist, dass es über einige Strecken etwas zu lang ist.
Ansonsten freue ich mich auf die Fortsetzungen..!!
Spannende Unterhaltung Die ersten 100 Seiten fragt man sich hin und wieder, was die ausführlichen Beschreibungen auch der scheinbar unbedeutendsten Personen für die Handlung bedeutet und man ist geneigt, sich dem langsamen Erzähltempo anzupassen und gelegentlich abzuschalten. Aber dann nimmt die Erzähl-Lokomotive Fahrt auf und der Leser rätselt alle 20 Seiten neu darüber, wer denn der Mörder war oder gibt es gar keinen Mord? Und dann macht die Geschichte süchtig, weil man unbedingt wissen will, was geschehen ist. Spannende Unterhaltung!
Top! Trotz des aberwitzigen deutschen Buchtitels DAS Buch des letzten Jahrzehnts! Der spannendste Krimi, den ich je gelesen habe (deshalb verrate ich auch nichts vom Inhalt). Und als Spaziergänger(in) in Stockholm fühlt man sich wie zu Hause.
Gut, aber etwas zu lang.. Ein Kollege empfahl mir dieses Buch und ich besorgte es mir noch am selben Tag und fing es auch sofort an.
Das Buch zog mich sofort in seinen Bann, Stieg Larsson hat einen sehr spannenden Roman geschrieben. Das einzig Negative was ich sagen könnte, ist, dass es über einige Strecken etwas zu lang ist.
Ansonsten freue ich mich auf die Fortsetzungen..!!
warum??? warum wird ein Buch zum Weltbesteller, bei dem die ersten 150 Seiten die langweiligsten sind, welche man je zu lesen bekommen hat!!!Ich kann es nicht fassen…da gibt es besseres und jede Biographie kommt da spannender daher!!
Fesselnd! meine kurze meinung: bin einfach total begeiestert von diesem buch! muss zugeben, dass die ersten seiten noch nicht sooo spannend waren, aber die vorstellung der charaktere mit ihrem umfeld ist im weiteren verlauf sehr wichtung und man entwickelt das richtige verständnis für die ganze geschichte. die hauptfiguren mikael blomkvist und lisbeth salander sind einfach ein traum! die heldin dieser bücher ist so ein einzigartiger typ - man muss sie einfach lieben! wer verblendug gut findet, der 2. teil bringt nochmal eine steigerung! (momentan lese ich gerade band 3 - vergebung und kann es auch kaum aus der hand legen).
Fesselnd! meine kurze meinung: bin einfach total begeiestert von diesem buch! muss zugeben, dass die ersten seiten noch nicht sooo spannend waren, aber die vorstellung der charaktere mit ihrem umfeld ist im weiteren verlauf sehr wichtung und man entwickelt das richtige verständnis für die ganze geschichte. die hauptfiguren mikael blomkvist und lisbeth salander sind einfach ein traum! die heldin dieser bücher ist so ein einzigartiger typ - man muss sie einfach lieben! wer verblendug gut findet, der 2. teil bringt nochmal eine steigerung! (momentan lese ich gerade band 3 - vergebung und kann es auch kaum aus der hand legen).
allein für den plot 10 Sterne Dieses Buch ist extrem spannend. Und es hat einen wahnsinnig aufregenden Plot mit einer hervorragenden Volte zum Ende, die den Leser auf den zweiten Teil vorbereitet. Es schreit mit einer Vehemenz gegen moralische Dünnbrettbohrer und sexuelle Gewalttäter, dass mir noch immer die Ohren sausen. Ich bin so erleichtert, wie unorthodox Larsson seine Lisbeth Salander zu einer moralischen Heldin gestaltet. Eine Frau, die nicht nach missionarischem Gutmenschtum strebt, sondern die einzig und allein den kategorischen Imperativ als Maßstab ihres Handelns akzeptiert. Wer dagegen verstößt, muss mit ihrem erbitterten Widerstand rechnen. Wer ihr etwas antut, was ihm selbst nicht angetan werden soll, steht auf ihrer Feindesliste weit oben. Übrigens ganz nebenbei: Ich hab noch nie einen Film gesehen, der die literarische Fassung so gut umsetzt wie Verblendung mit der perfekten Besetzung Noomi Rapace als Lisbeth Salander.
allein für den plot 10 Sterne Dieses Buch ist extrem spannend. Und es hat einen wahnsinnig aufregenden Plot mit einer hervorragenden Volte zum Ende, die den Leser auf den zweiten Teil vorbereitet. Es schreit mit einer Vehemenz gegen moralische Dünnbrettbohrer und sexuelle Gewalttäter, dass mir noch immer die Ohren sausen. Ich bin so erleichtert, wie unorthodox Larsson seine Lisbeth Salander zu einer moralischen Heldin gestaltet. Eine Frau, die nicht nach missionarischem Gutmenschtum strebt, sondern die einzig und allein den kategorischen Imperativ als Maßstab ihres Handelns akzeptiert. Wer dagegen verstößt, muss mit ihrem erbitterten Widerstand rechnen. Wer ihr etwas antut, was ihm selbst nicht angetan werden soll, steht auf ihrer Feindesliste weit oben. Übrigens ganz nebenbei: Ich hab noch nie einen Film gesehen, der die literarische Fassung so gut umsetzt wie Verblendung mit der perfekten Besetzung Noomi Rapace als Lisbeth Salander.
spannende Urlaubslektüre Es hat mir Lust auf Band 2 gemacht. Ich fand das Buch gut lesbar und sehr spannend bis zum Ende, wenn auch die Übersetzung etwas sorgfältiger sein könnte. Auch ist manches, vor allem gegen Ende, etwas unwahrscheinlich. Aber insgesamt ein spannender Roman und eben kein Tatsachenbericht, mit einer detaillierten Schilderung der Erlebnisse der Romanfiguren. Ich mag jedenfalls den umfassenden Schreibstil von Stieg Larsson und werde mir die weiteren Bände kaufen.
Ein tolles Geschenk - nicht nur zum Weihnachtsfest! Ich hatte das Buch schon seit ein paar Wochen auf dem Tisch liegen und bin jetzt endlich zum Lesen gekommen. Fazit: Es ist einfach “doll”. Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal einen derartigen turbulenten Spannungsbogen literarisch erleben zu dürfen. Mehr will ich gar nicht sagen, denn über den Inhalt ist schon genug diskutiert worden. Anderes Genre aber ebenso “Klasse” fand ich den neuen Thriller Sekunde Null. Das Urknall-Experiment. Klare Kaufempfehlung für beide Titel.
Nicht nachzuvollziehen Ich bin froh über diese Plattform. Wähnte ich mich doch schon allein auf weiter Flur. Im näheren Bekanntenkreis waren alle Leser dieses Buches begeistert. Ich will nicht Alles wiederholen was hier geschrieben wurde, außer, daß ich mich entsetzlich gelangweilt habe; ich verstehe nicht, wie dieses Buch so stark polarisieren kann. Als Liebhaber ‘großer’ Romane,(Wolfe, Franzen, Updike, J. Irving)hatte ich keine Bedenken, als ich die Trilogie von näherer Verwandtschaft geschenkt bekam, hätte sie womöglich auch zu ende gelesen, wenn ich hier nicht auf Gleichgesinnte gestoßen wäre.
Das untrügerische Indiz: Ich mußte mich zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen,(war ja ein Geschenk),habe jetzt aber nach 200 Seiten aufgegeben, was in 40 Jahren des Lesens bisher nur zweimal vorgekommen ist.
Anmerkung: Man muß nicht einmal Kunstliebhaber sein, um einen Tatsachenroman über einen florentinischen Bildhauer (v. Irving Stone) spannender zu finden, als dieses Buch.
Spannend, mit Tiefgang - einfach perfekt Ich hab das Buch in einem Zug durchgelesen und gleich die beiden anderen Verdammnis und Vergebung bestellt. Ich fand vor allem die Protagonisten, allen voran natürlich Blomquvist und Salander, einfach genial gezeichnet. Einerseits schade, dass es keine weiteren Fortsetzungen zu Millenium mehr geben wird, andererseits sind die 3 Bücher gemeinsam wert, in jedem Bücherschrank zu stehen von Krimi-Liebhabern, die neben guter Action eine gute Geschichte mögen, die auf mehreren Ebenen spielt.
Stieg Larsson Habe alle drei Bücher gekauft und innerhalb 3 Wochen gelesen, d.h. jede Woche 1 Buch mit ca. 700 Seiten. Einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören.
Spannend und empfehlenswert Ich fand das Buch insgesamt sehr spannend und unterhaltsam. Zwar hat das Buch vereinzelt auch einige Längen, aber nichts desto trotz vermag das Buch mit seiner spannenden Geschichte zu fesseln. Daher kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Ich werde mit Sicherheit auch die beiden übrigen Romane der Trilogie lesen.
Genial! Es ist ja eigentlich absolut sinnlos, den annähernd 300 Rezension zu “Verblendung” noch eine hinzuzufügen. Aber da ich gerade mit der Larsson-Trilogie fertig bin, ist es mir einfach ein großes Bedürfnis, diesen leider ja schon seit 5 Jahren verstorbenen Autor zu loben.
Alle drei Krimis sind absolut packend, die Trilogie ist ein sich geschlossenes Monument, wobei man “Verblendung” noch am besten ohne die anderen beiden lesen kann, während ich nach “Verdammnis” schon heilfroh war, “Vergebung” direkt zur Hand zu haben.
Zu “Verblendung”: wenn man von Schwäche reden will, ist “Verblendung” sicher noch der schwächste der Trilogie, aber er ist für sich schon ein genialer Krimi - sowohl als Wirtschaftskrimi als auch als Portrait der bisweilen bitter verlogenen schwedischen Wirtschaftsjournalistenszene, die sicher kein Stück verlogener ist als beispielsweise die Deutsche oder andere; auch die Portraits der Protagonisten Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist sind sehr gelungen.
Wo sind nun Schwächen? Sicher: am Anfang ist es einfach über weite Strecken unklar, was Salander und Blomkvist überhaupt miteinander zu tun haben. Das allein wäre noch nicht kritikwürdig, aber für meinen Geschmack dauert es zu lange bis Larsson diese beiden Stränge zusammenbringt. Die Figur der Lisbeth Salander ist natürlich schon arg überzeichnet in ihrer beinahe unfehlbaren Hochbegabung und ihrem Autismus. Auch der Schluss ist dann letztendlich doch sehr gewöhnlich. Warum ich das Buch dann doch so in den Himmel hebe? Larsson hält einen als Leser einfach permanent in Atem und das ist gerade deswegen sehr zu loben, weil er auf die sonst so weit verbreiteten, manchmal dämlich klischeehaften Schockelemente verzichtet, die viele Thriller-Autoren einfach zu brauchen scheinen, weil sie sonst nichts zu erzählen haben und weil sie die Belanglosigkeit ihrer Geschichte dadurch kaschieren, dass der sie den Leser in einen Zustand versetzen, indem er froh ist, wenn eine Zeit lang nichts passiert.
Selbst die bisweilen einfach schon sehr billig erzielten Ermittlungserfolge Salanders stören irgendwie weniger als in anderen Krimis. Bewundernd sieht man ihr über die Schulter, fürchtet sich davor, als Internetuser so gläsern dazustehn, wie “ihre Ausspähopfer” und freut sich über jedes Puzzle-Teil, das sie zusammensetzt. Mikael gehen seine Erfolge weniger leicht von der Hand. Um so mehr freut man sich, wenn er die Aufklärung auch vorantreibt und relativ uneitel seine Erfolge von Lisbeth bestätigen lässt und mit ihr teilt.
Es war ein großartiger Lesegenuss und ich kann alle drei Bücher der Trilogie nur jedem Krimi-Freund wärmstens empfehlen!
Restlos überbewertet Das Werk, das mehr als 600 Seiten umfasst, ist in meinen Augen katastrophal überbewertet. In epischer, und dennoch trivialer und absolut nicht fesselnder Art und Weise quält sich der Autor durch ein Wirrwarr an Handlungen und Komplikationen. Man kann sich nicht von dem Gedanken frei machen, dass Larsson eine Traum- und Phantasiewelt erschafft, in die er seine eigenen Wünsche projiziert. Beginnend mit dem Protagonisten (ein schwedischer, hochintegrer Journalist, der regelmässig gegen die ach so schlimmen Machenschaften des Großkapitals in seinem wunderbaren, im Selbstverlag herausgegebenen Blättchen namens Millenium (wie einfallslos!) wettert und nebenbei alles flachlegt, was weiblich ist) über seine weiblichen Gegenparts (die er, wie schon geschrieben, alle ins Bett kriegt, unabhängig davon, ob sie psychisch gestörrt oder 15 Jahre älter sind als er selbst) bis hin zu der unweigerlichen Spekulantenschelte am Schluss verhebt sich das Buch mit zu vielen Themenkomplexen, so dass es unglaubwürdig und langweilig wird.
Daneben kupfert der Autor teilweise schamlos von Mathias Faldbakken “The Cocka Hola Company” ab. Das Buch hat absolut nichts zu bieten. Liebhaber skandinavischer Krimis (bspw. von Leena Lehtolainen) werden enttäuscht, Freunde von Faldbakkens Krawallbücher schwerst gelangweilt sein. Schade um das Papier, das beim Druck verwendet wird.
Restlos überbewertet Das Werk, das mehr als 600 Seiten umfasst, ist in meinen Augen katastrophal überbewertet. In epischer, und dennoch trivialer und absolut nicht fesselnder Art und Weise quält sich der Autor durch ein Wirrwarr an Handlungen und Komplikationen. Man kann sich nicht von dem Gedanken frei machen, dass Larsson eine Traum- und Phantasiewelt erschafft, in die er seine eigenen Wünsche projiziert. Beginnend mit dem Protagonisten (ein schwedischer, hochintegrer Journalist, der regelmässig gegen die ach so schlimmen Machenschaften des Großkapitals in seinem wunderbaren, im Selbstverlag herausgegebenen Blättchen namens Millenium (wie einfallslos!) wettert und nebenbei alles flachlegt, was weiblich ist) über seine weiblichen Gegenparts (die er, wie schon geschrieben, alle ins Bett kriegt, unabhängig davon, ob sie psychisch gestörrt oder 15 Jahre älter sind als er selbst) bis hin zu der unweigerlichen Spekulantenschelte am Schluss verhebt sich das Buch mit zu vielen Themenkomplexen, so dass es unglaubwürdig und langweilig wird.
Daneben kupfert der Autor teilweise schamlos von Mathias Faldbakken “The Cocka Hola Company” ab. Das Buch hat absolut nichts zu bieten. Liebhaber skandinavischer Krimis (bspw. von Leena Lehtolainen) werden enttäuscht, Freunde von Faldbakkens Krawallbücher schwerst gelangweilt sein. Schade um das Papier, das beim Druck verwendet wird.
Eigentlich ganz gut Eigentlich ist das Buch ein guter Krimi. Nur:
1. Es ist zu lang
2. Es hat zwei Geschichten, von denen aber nur eine ein wirklich begfriedigendes Ende hat und die andere einfach nur irgendwie nutzlos verpufft.
Es lässt sich gut lesen und die Geschichte wird so erzählt, dass man den Spielfilm sofort im Kopf laufen hat, sobald man die erste Seite gelesen hat.
Generell ist es sicherlich ein Buch, welches man empfehlen kann, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass einfach viel zu viel in das Buch gepackt wurde. Man hätte die Geschichte auch in 200 Seiten weniger erzählen können und dadurch wahrscheinlich alles etwas “knackiger” gemacht.
Eigentlich ganz gut Eigentlich ist das Buch ein guter Krimi. Nur:
1. Es ist zu lang
2. Es hat zwei Geschichten, von denen aber nur eine ein wirklich begfriedigendes Ende hat und die andere einfach nur irgendwie nutzlos verpufft.
Es lässt sich gut lesen und die Geschichte wird so erzählt, dass man den Spielfilm sofort im Kopf laufen hat, sobald man die erste Seite gelesen hat.
Generell ist es sicherlich ein Buch, welches man empfehlen kann, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass einfach viel zu viel in das Buch gepackt wurde. Man hätte die Geschichte auch in 200 Seiten weniger erzählen können und dadurch wahrscheinlich alles etwas “knackiger” gemacht.
Viel zu lang Ok, die Geschichte ist ganz interessant. (Obwohl H. Mankell oder P. Cornwell da dtl. spannender und mitreißender schreiben)
Aber das Buch gehört für mich ganz eindeutig in die Kategorie “aufgeblasen”!!
Man hätte dich ganze Geschichte auch locker auf 300 Seiten schreiben können, ohne das von der Spannung etwas verloren gegangen wäre. Leider ergeht sich der Autor in endlosen Beschreibungen von allen möglichen unwichtigen (und für mich uninteressanten)Details.
Deshalb trotz der ansonsten guten Geschichte nur 3 Sterne!
Viel zu lang Ok, die Geschichte ist ganz interessant. (Obwohl H. Mankell oder P. Cornwell da dtl. spannender und mitreißender schreiben)
Aber das Buch gehört für mich ganz eindeutig in die Kategorie “aufgeblasen”!!
Man hätte dich ganze Geschichte auch locker auf 300 Seiten schreiben können, ohne das von der Spannung etwas verloren gegangen wäre. Leider ergeht sich der Autor in endlosen Beschreibungen von allen möglichen unwichtigen (und für mich uninteressanten)Details.
Deshalb trotz der ansonsten guten Geschichte nur 3 Sterne!
Larssons Millenium Trilogie Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.
Deshalb diese sehr kurze Rezension.
-Schleichwerbung ohne Ende
-Weltfremd
-geschwätzig
-modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)
-teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)
Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.
Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.
Larssons Millenium Trilogie Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.
Deshalb diese sehr kurze Rezension.
-Schleichwerbung ohne Ende
-Weltfremd
-geschwätzig
-modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)
-teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)
Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.
Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.
Holen Sie tief Luft, bevor Sie anfangen. Später gehts nicht mehr. Der Autor beherrschte (leider das e, denn der Autor ist verstorben) ohne ein überflüssiges Wort 3 Romane zu schreiben.
Die ganze Reihe entwickelt einen Druck, eine Geschwindigkeit im Ablauf, daß der Leser problemlos diverse Stunden ohne Kontakt zur Aussenwelt, atmen und ähnlichen Kleinigkeiten auskommt. Wecker und Alarmsignale dringen nicht durch, zuviel Speed im Stoff.
Holen Sie tief Luft, bevor Sie anfangen. Später gehts nicht mehr. Der Autor beherrschte (leider das e, denn der Autor ist verstorben) ohne ein überflüssiges Wort 3 Romane zu schreiben.
Die ganze Reihe entwickelt einen Druck, eine Geschwindigkeit im Ablauf, daß der Leser problemlos diverse Stunden ohne Kontakt zur Aussenwelt, atmen und ähnlichen Kleinigkeiten auskommt. Wecker und Alarmsignale dringen nicht durch, zuviel Speed im Stoff.
Sponsored by..? Das Product Placement hat mich maßlos geärgert! Ich sehe ein, dass es - manchmal/SELTEN(!) auch in Büchern (dem letzten Medium ohne Werbung!?) - für Geschichten wichtig ist, sich für ein Produkt zu entscheiden und das auch beim Namen zu nennen. Aber in dieser Geschichte fragte ich mich irgendwann nur noch, wie viel Geld von den Herstellern zum Autor wohl geflossen sein mag … ich war sehr enttäuscht und sehr verärgert. Und nach einem kurzen Blick in die Rezensionen des zweiten Romans geht es wohl so weiter. Lassen wir ein paar gute Haare: die komplexe Geschichte, wenn auch leicht überzogen, hat mich gefesselt. Lisbeth Salander ist ein wirklich interessanter Charakter, leider vereint sie alle Probleme und Dramen, die sich je in einem jungen Leben von 25 Jahren hätten entwickeln können - so viel wäre sicher nicht nötig gewesen und es lässt mich innerlich leicht genervt seufzen. Ich habe den ersten Roman gelesen und das in recht kurzer Zeit. Da kann ich nicht leugnen, dass Spannung herrschte und - sofern der Lesefluss nicht von Werbung unterbrochen wurde, die Geschichte auch sehr unterhaltsam war. Ich lese also weiter und wenn mich der zweite Roman nicht noch mehr ärgert, werde ich auch den dritten lesen aber letztlich bleibt nach all den Empfehlungen und dem Label “Spiegel Bestseller” ein bitterer Beigeschmack.
restlos begeistert Vor zehn Minuten habe ich das Buch zugeklappt und war restlos begeistert.
Ich habe wirklich schon viel in meinem langen Leben gelesen, aber dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt.
So eine spannende Geschichte, mit so vielen Verwicklungen und wie sie sich im
Laufe der Geschichte entwirren zeigt von einem scharfen Verstand. Das Ermittlerpaar in diesem Buch und wie sie zusammenfinden, ist mal was besonderes.
Freue mich schon auf die anderen zwei Bände. Da hat der Autor Stieg Larsson anderen Schriftstellern ein Vermächtnis hinterlassen, daß schwer zu erreichen ist.
Komplex, aber langweilig und in schwacher Sprache Die Story darf als halbwegs bekannt vorausgesetzt werden: Ein Journalist und ein sehr skurrile, weil psychisch gestörte Angestellte eines Sicherheitsunternehmens spüren dem Schicksal eines vor 40 Jahren verschwundenen Mädchens nach und rühren dabei Familiengeheimnisse einer weit verzweigten schwedischen Indstriellenfamilie auf.
Was man dem Buch zugutehalten muss ist, dass es eine über mehr als 600 Seiten angelegte verzwickte Komposition zusammenhält. Das fordert einen gewissen Respekt ab und hebt es von einem auf zwei Sterne. Leider ist aber troztdem meines Erachtens ein langweiliges und schlechtes Buch:
*Langweilig vor allem, weil zwar sehr viele Informationen zu einem großen Miteinander komponiert werden, aber dabei wird keine in irgendeiner Form interessante Geschichte erzählt. Auf den ersten 70, 80 Seiten fängt es noch gut an. Es kommt Detail auf Detail der Familie und ihrer Historie (und anderer aktueller Geschichten) und man denkt, jetzt fängt die Geschichte irgendwann an. Tut sie aber nicht. Auf weiteren 200-300 Seiten wird Detail auf Detail eher unzusammenhängend ausgebreitet und man gibt schnell auf, es lesen zu wollen. So ergibt sich zwar ein respektheischendes Gebilde aus Informationen, dass aber eher wie ein Zeitungsarchiv angelegt ist (und entsprechend spannend) und nicht wie eine Geschichte. Die benutzten Bilder/Charaktere (die psychisch gestörte Ermittlerin, die fiesen Industriellen, der sexgeile Anwwalt, der Rechtsradikalismus) lesen sich alle wie schon tausendmal gelesen oder in Krimis gesehen. Sie sind klischeehaft angelegt und in ihrer Masse hüpfen sie einfach nur so durchs Buch, ohne Platz und Zeit zu haben, sich zu entfalten.
*Die Sprache ist sehr schwach (vielleicht nicht auf Schwedisch, aber in der deutschen Übersetzung). Satz, Sprachstil sind auf dem Niveau eines guten Schüleraufsatzes und einige Versuche von Wortspielen und Bildern ebenso (die häufige Nennung von Markennamen ist nur ein Tüpfelchen auf dem I). Beispiel: “Als sie den Rucksack aufmachte, konnte sie sehen,dass der Deckel des Laptops zerbrochen war. Sie steckte den Netzstecker ein und versuchte, den Computer zu starten, aber gab nicht einmal eine letzte Zuuckung von sich. Sie brachte die Überreste zu Timmys MacJesus Shop, in der Hoffnung, dass zuumindest die Festplatte gerettet werden könnte. Timmy fummelte nur ein wenig daran herum, dann schüttelte er den Kopf. ‘Sorry’, sagte er. *’Bereite ihm ein schönes Begräbnis.’ - Das ist sprachlich einfach zu simpel und ungelenk, um es 700 Seiten zu ertragen.
So muss ich leider davon abraten, dieses Buch zu lesen. Halb so lang, hätte es ganz erträglich sein können, in der vorliegenden Form aber nicht.
Zeitverschwendung… Ich habe das Buch auf Anraten einer Arbeitskollegin gelesen, weil es angeblich das Spannendste war, das sie je gelesen hat. Leider wurde ich bitter enttäusch! Klar, es hat einige spannende Stellen, aber diese werden durch die langatmigen Plot völlig zunichte gemacht. Zudem passiert auf den ersten 250 Seiten rein gar nichts.
Mein Fazit: Für Leute die schon viele spannende Thriller gelesen haben und ein gewisses Niveau erwarten ist das Buch eine Quahl.
Genial! Dieses Buch hat mich genau 10 Tage gedauert, habe noch nebenbei zwei Kleinkinder zu versorgen gahabt sonst wäre es eindeutig schneller gegangen! Habe gerade den zweiten Band “Verdammnis” angefangen und diese Bücher sind meine ganz persönliche Sucht geworden!
Genial! Dieses Buch hat mich genau 10 Tage gedauert, habe noch nebenbei zwei Kleinkinder zu versorgen gahabt sonst wäre es eindeutig schneller gegangen! Habe gerade den zweiten Band “Verdammnis” angefangen und diese Bücher sind meine ganz persönliche Sucht geworden!
Nicht besonders anspruchsvoll, aber doch sehr spannend Auch wenn das Buch auf den ersten Blick nach einem Wälzer aussieht, so liest es sich sehr rasch. Die Sprache ist einfach und klar, wenn auch teilweise abschweifend und zu erzählerisch. Ich kann verstehen, dass manche sich davon abschrecken lassen oder genervt sind, mich persönlich stört es als routinierte Leserin nicht - Stellen, die einen nicht so interessieren, kann man ja auch mal querlesen.
Wo ich mich den kritischen Stimmen anschließe ist, dass das Buch stark übersexualisiert ist. Als Studentin der Gender Studies bekam ich schon regelmässig Stirnrunzeln beim Lesen. Auch das Product Placement fand ich sehr unangebracht. Die klischeehaften Personenbeschreibungen stimmen meiner Meinung nach zwar, allerdings finde ich das grundsätzlich nicht so schrecklich schlimm - deswegen muss ein Buch noch nicht zwangsläufig schlecht sein.
Wirklich unnötig fand ich aber den Schluß. Nachdem der eigentliche Fall bereits aufgelöst wurde, bekommt man den Eindruck, dass noch krampfhaft eine Nebengeschichte fertigerzählt werden musste bzw. einem Fortsetzungsroman der Weg bereitet. Ich bin mir sicher, dass nichts gefehlt hätte, hätte der Autor das Buch mit Ende der eigentlichen Geschichte ausklingen lassen.
Mein Fazit: Wer nicht allzu hohe Erwartungen hat, einfach nur ein unterhaltsames, spannendes Buch will und sich nicht vom breiten Erzählstil abschrecken lasst, der wird dieses Buch durchaus mögen. Das passende Buch für faule Wintertage. Ich habe mir die Fortsetzungsromane bereits bestellt.
Nicht besonders anspruchsvoll, aber doch sehr spannend Auch wenn das Buch auf den ersten Blick nach einem Wälzer aussieht, so liest es sich sehr rasch. Die Sprache ist einfach und klar, wenn auch teilweise abschweifend und zu erzählerisch. Ich kann verstehen, dass manche sich davon abschrecken lassen oder genervt sind, mich persönlich stört es als routinierte Leserin nicht - Stellen, die einen nicht so interessieren, kann man ja auch mal querlesen.
Wo ich mich den kritischen Stimmen anschließe ist, dass das Buch stark übersexualisiert ist. Als Studentin der Gender Studies bekam ich schon regelmässig Stirnrunzeln beim Lesen. Auch das Product Placement fand ich sehr unangebracht. Die klischeehaften Personenbeschreibungen stimmen meiner Meinung nach zwar, allerdings finde ich das grundsätzlich nicht so schrecklich schlimm - deswegen muss ein Buch noch nicht zwangsläufig schlecht sein.
Wirklich unnötig fand ich aber den Schluß. Nachdem der eigentliche Fall bereits aufgelöst wurde, bekommt man den Eindruck, dass noch krampfhaft eine Nebengeschichte fertigerzählt werden musste bzw. einem Fortsetzungsroman der Weg bereitet. Ich bin mir sicher, dass nichts gefehlt hätte, hätte der Autor das Buch mit Ende der eigentlichen Geschichte ausklingen lassen.
Mein Fazit: Wer nicht allzu hohe Erwartungen hat, einfach nur ein unterhaltsames, spannendes Buch will und sich nicht vom breiten Erzählstil abschrecken lasst, der wird dieses Buch durchaus mögen. Das passende Buch für faule Wintertage. Ich habe mir die Fortsetzungsromane bereits bestellt.
Schwedernkrimi Auch der dritte Band von Stig Larsson ist wieder ein sehr spannendes Leseerlebnis. Sehr zu empfehlen, allerdings würde ich raten, die ersten beiden Bände vorab gelesen zu haben, da dann das Verständnis für manche Handlungen und Darstellungen viel aufschlußreicher sind. Ich habe alle drei Bände mit großer Neugier und Spannung gelesen, sie sind in sich abgeschlossen und im Ganzen eine Gänsehaut vereitende Trilogie. Schade, daß wir nichts mehr von Stig Larsson lesen werden, es war ein spannender Genuss.
Schwedernkrimi Auch der dritte Band von Stig Larsson ist wieder ein sehr spannendes Leseerlebnis. Sehr zu empfehlen, allerdings würde ich raten, die ersten beiden Bände vorab gelesen zu haben, da dann das Verständnis für manche Handlungen und Darstellungen viel aufschlußreicher sind. Ich habe alle drei Bände mit großer Neugier und Spannung gelesen, sie sind in sich abgeschlossen und im Ganzen eine Gänsehaut vereitende Trilogie. Schade, daß wir nichts mehr von Stig Larsson lesen werden, es war ein spannender Genuss.
Das Buch hält was die Kritiken versprechen Dieser packende Wirtschaftsthriller ist eines der besten Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Da im ersten Teil der Triologie viele Namen von Beteiligten aufkommen, hat der Autor in Weiser Voraussicht einen Familienstammbaum und eine kleine Karte des Ortes eingefügt, in dem die Geschichte spielt. Sehr hilfreich!
Stieg Larsson verstand es bestens der Geschichte immer wieder neue spannende Wendungen zu verpassen ohne dabei bereits das Ende vorauszusagen. Die Ermittlungsmethoden der Hauptfiguren unterscheiden sich erfrischend modern von den “normalen” Ermittlungen in einem klassischen Kriminalroman.
Für alle die nicht gleich die gesamte Triologie in Angriff nehmen möchten: Der erste Teil ist in sich abgeschlossen.
Das Buch ist definitiv ein Must-Read des Jahres 2009!
Das Buch hält was die Kritiken versprechen Dieser packende Wirtschaftsthriller ist eines der besten Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Da im ersten Teil der Triologie viele Namen von Beteiligten aufkommen, hat der Autor in Weiser Voraussicht einen Familienstammbaum und eine kleine Karte des Ortes eingefügt, in dem die Geschichte spielt. Sehr hilfreich!
Stieg Larsson verstand es bestens der Geschichte immer wieder neue spannende Wendungen zu verpassen ohne dabei bereits das Ende vorauszusagen. Die Ermittlungsmethoden der Hauptfiguren unterscheiden sich erfrischend modern von den “normalen” Ermittlungen in einem klassischen Kriminalroman.
Für alle die nicht gleich die gesamte Triologie in Angriff nehmen möchten: Der erste Teil ist in sich abgeschlossen.
Das Buch ist definitiv ein Must-Read des Jahres 2009!
Hohlraumliteratur Ich habe mich durch den Roman gequält, weil ich wissen wollte, warum er (und die anderen beiden Bücher des Autors) ganz oben auf der Amazon-Bestsellerliste stehen.
Diese Art von Unterhaltungsliteratur mag ja auf ihre Art kurzweilig sein, aber sie ist auch zeitraubend im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie viel Handlung ohne wirkliche Substanz bietet, also Hohlraumliteratur ist, die nichts transportiert, was die vielen Stunden rechtfertigt, die dieser Roman einem abzockt, ohne dafür etwas zu geben, was auch nur entfernt an Lesefreude erinnern könnte.
Hohlraumliteratur Ich habe mich durch den Roman gequält, weil ich wissen wollte, warum er (und die anderen beiden Bücher des Autors) ganz oben auf der Amazon-Bestsellerliste stehen.
Diese Art von Unterhaltungsliteratur mag ja auf ihre Art kurzweilig sein, aber sie ist auch zeitraubend im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie viel Handlung ohne wirkliche Substanz bietet, also Hohlraumliteratur ist, die nichts transportiert, was die vielen Stunden rechtfertigt, die dieser Roman einem abzockt, ohne dafür etwas zu geben, was auch nur entfernt an Lesefreude erinnern könnte.
Weder spannend noch anspruchsvoll Nachdem der Held seine Aufgabe erhalten hat, geschieht in den nächsten 200 Seiten erstmal wenig bis nichts für die Auflösung des Falles, nach dem Motto: nun lernt mal erst die Mitglieder des Hauses Vanger kennen, ihr werdet dann schon später sehen, wofür das gut ist. Ganz neues Krimi-Konzept. Immerhin verspürt (im Buch) die weibliche schwedische Bevölkerung den dringenden Wunsch, sich dem Helden sexuell zu nähern, was dieser natürlich regelmäßig zulässt und was manchen Leser hoffentlich erfreuen wird. Gerne werden Klischee’s abgespult und Männerfantasien vorgestellt. Genannt sei hier aus Platzgründen nur das langjährige Verhältnis des Helden mit seiner Zeitschriften Kollegin: Sie ist nicht nur gut aussehend, gebildet und klug, sondern auch stets für sexuelle Freuden zur Stelle und stellt natürlich keinerlei Ansprüche an ihren Liebhaber. So hat man Frau gerne: stets willig und bereit, aber ansonsten völlig anspruchslos. Mit einem Wort: Männerfantasien (ich kann’s beurteilen, bin selbst einer).Ein wenig interessanter wird die junge Lisbeth Salander eingeführt, aber anschließend bedient sie dann das Hacker-Klischee (hochbegabte IT-Freaks mit mangelndem Unrechtsbewußtsein und praktisch fehlender sozialer Kompetenz, so sind die doch - oder?). Wie auch immer, der Sex richtet es auch hier.
Fazit: Durchschnittlicher Krimi mit verkaufsfördernden Zutaten wie Folter an Frauen, hinreichende Paarungsbereitschaft der Akteure, eine kräftige Prise Horror und gängige Männerphantasien. Wer Lust auf anderes hat könnte es mal mit Tana Frenchs “Grabesgrün” versuchen.
Weder spannend noch anspruchsvoll Nachdem der Held seine Aufgabe erhalten hat, geschieht in den nächsten 200 Seiten erstmal wenig bis nichts für die Auflösung des Falles, nach dem Motto: nun lernt mal erst die Mitglieder des Hauses Vanger kennen, ihr werdet dann schon später sehen, wofür das gut ist. Ganz neues Krimi-Konzept. Immerhin verspürt (im Buch) die weibliche schwedische Bevölkerung den dringenden Wunsch, sich dem Helden sexuell zu nähern, was dieser natürlich regelmäßig zulässt und was manchen Leser hoffentlich erfreuen wird. Gerne werden Klischee’s abgespult und Männerfantasien vorgestellt. Genannt sei hier aus Platzgründen nur das langjährige Verhältnis des Helden mit seiner Zeitschriften Kollegin: Sie ist nicht nur gut aussehend, gebildet und klug, sondern auch stets für sexuelle Freuden zur Stelle und stellt natürlich keinerlei Ansprüche an ihren Liebhaber. So hat man Frau gerne: stets willig und bereit, aber ansonsten völlig anspruchslos. Mit einem Wort: Männerfantasien (ich kann’s beurteilen, bin selbst einer).Ein wenig interessanter wird die junge Lisbeth Salander eingeführt, aber anschließend bedient sie dann das Hacker-Klischee (hochbegabte IT-Freaks mit mangelndem Unrechtsbewußtsein und praktisch fehlender sozialer Kompetenz, so sind die doch - oder?). Wie auch immer, der Sex richtet es auch hier.
Fazit: Durchschnittlicher Krimi mit verkaufsfördernden Zutaten wie Folter an Frauen, hinreichende Paarungsbereitschaft der Akteure, eine kräftige Prise Horror und gängige Männerphantasien. Wer Lust auf anderes hat könnte es mal mit Tana Frenchs “Grabesgrün” versuchen.
I like Lisbeth Gut geschriebene und recherchierte Krimis gehören zu meinem bevorzugten Lesestoff.
Daher war ich gespannt, wie mir Verblendung, der hochgelobte 1. Teil der Millenium-Trilogie gefallen würde.
Der Anfang, die Geschichte der Familie Vanger und die damit verbundenen Recherchen
von Mikael Blomkvist, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Als dann aber Lisbeth Salander “auftauchte” wurde die Geschichte langsam interessant. Diese Frau faszinierte mich von Anfang an. Sie ist dermaßen widersprüchlich beschrieben und so facettenreich, dass ich hauptsächlich weitergelesen habe, um zu erfahren, wie es mit ihr weitergeht.
Dieser Wirtschaftskrimi ist gut aufgebaut und steigert die Spannung stetig. Ich habe sofort nachdem ich ihn ausgelesen hatte das zweite Buch gekauft und musste dann leider einige Monate warten, bis auch das dritte Buch endlich im Taschenbuchformat erhältlich war.
Schade, dass Stieg Larsson so früh verstorben ist. Ich wäre mit Sicherheit einer
I like Lisbeth Gut geschriebene und recherchierte Krimis gehören zu meinem bevorzugten Lesestoff.
Daher war ich gespannt, wie mir Verblendung, der hochgelobte 1. Teil der Millenium-Trilogie gefallen würde.
Der Anfang, die Geschichte der Familie Vanger und die damit verbundenen Recherchen
von Mikael Blomkvist, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Als dann aber Lisbeth Salander “auftauchte” wurde die Geschichte langsam interessant. Diese Frau faszinierte mich von Anfang an. Sie ist dermaßen widersprüchlich beschrieben und so facettenreich, dass ich hauptsächlich weitergelesen habe, um zu erfahren, wie es mit ihr weitergeht.
Dieser Wirtschaftskrimi ist gut aufgebaut und steigert die Spannung stetig. Ich habe sofort nachdem ich ihn ausgelesen hatte das zweite Buch gekauft und musste dann leider einige Monate warten, bis auch das dritte Buch endlich im Taschenbuchformat erhältlich war.
Schade, dass Stieg Larsson so früh verstorben ist. Ich wäre mit Sicherheit einer
Langeweile pur… Nach geschlagenen 180 Seiten habe ich den Kampf gegen die Langeweile aufgegeben und das Buch in die hinterste Ecke meines Schrankes verband.
Langeweile pur… Nach geschlagenen 180 Seiten habe ich den Kampf gegen die Langeweile aufgegeben und das Buch in die hinterste Ecke meines Schrankes verband.
Klasse Handlung, toller Rahmen, hervorragende Charaktere Ich bin kein Krimileser und muss dennoch eingestehen, dass mich der Roman “Verblendung” gefesselt hat und ich ihn in 24 Stunden durchgelesen habe. Das ist ein Kompliment an die Spannung des Romans, die Larsson waehrend der gesamten Zeit aufrechtzuhalten weiss. Er schafft es, 3 Thematiken in einem Plot zu behandeln und miteinander zu verbinden: Wirtschaftskriminalitaet, Mord, Computerkriminalitaet und Gewalt an Frauen. Das mit einer Intensitaet, die allen 4 Themenbereichen gleichermassen gerecht wird. Kompliment. Desweiteren schafft er es, Hauptpersonen zu kreiieren, die sich wohlwollend von anderen “Helden” dieses Genres zu unterscheiden wissen. Menschen mit Schwaechen, keine Hollywoodhelden, die den Fall mal ebenso loesen. Der Einstieg in den Roman ist ebenfalls bemerkenswert. Die wichtigen Personen werden uns auf den ersten ca. 200 Seiten parallel in Handlungsstraengen vorgestellt, die scheinbar nicht miteinander verbunden sind und dennoch zu einem spaeteren Zeitpunkt zusammengefuehrt werden. Die Zeichnung der Charaktere ist komplex, ohne zu ueberfordern, und gibt uns Einblicke in die Psyche der Ermittelnden und der Taeter. Besonders gefallen hat mir die Ermittlerin Lisbeth, ein Antityp, der aus der Reihe faellt, ein wenig alternativ, ein wenig kaputt, mit eigenen Werten und Verhaltensweisen jenseits der Konformitaet und dennoch absolut ziel- und leistungsorientiert. Meine Befuerchtnisse, dass der Roman aufgrund seines Umfanges (ca. 700 Seiten) und der schwedischen Terminologien und Namen fuer einen deutschen Leser zu irgendeinen Zeitpunkt nicht mehr problemlos zu verfolgen waere, haben sich im vorliegenden Fall als nichtig erwiesen. Bis zur letzten Seite und bis zur Loesung des Falles war die Handlung logisch und inhaltlich nachzuverfolgen. Ich brenne auf Teil 2 und Teil 3. Ein wirklich toller Krimi, der mich erahnen laesst, warum skandinavische Kriminlaromane in den letzten Jahren so hoch im Kurs stehen. Und als letzter Punkt: Auch stilistisch weiss “Verblendung” duchaus zu gefallen.
Klasse Handlung, toller Rahmen, hervorragende Charaktere Ich bin kein Krimileser und muss dennoch eingestehen, dass mich der Roman “Verblendung” gefesselt hat und ich ihn in 24 Stunden durchgelesen habe. Das ist ein Kompliment an die Spannung des Romans, die Larsson waehrend der gesamten Zeit aufrechtzuhalten weiss. Er schafft es, 3 Thematiken in einem Plot zu behandeln und miteinander zu verbinden: Wirtschaftskriminalitaet, Mord, Computerkriminalitaet und Gewalt an Frauen. Das mit einer Intensitaet, die allen 4 Themenbereichen gleichermassen gerecht wird. Kompliment. Desweiteren schafft er es, Hauptpersonen zu kreiieren, die sich wohlwollend von anderen “Helden” dieses Genres zu unterscheiden wissen. Menschen mit Schwaechen, keine Hollywoodhelden, die den Fall mal ebenso loesen. Der Einstieg in den Roman ist ebenfalls bemerkenswert. Die wichtigen Personen werden uns auf den ersten ca. 200 Seiten parallel in Handlungsstraengen vorgestellt, die scheinbar nicht miteinander verbunden sind und dennoch zu einem spaeteren Zeitpunkt zusammengefuehrt werden. Die Zeichnung der Charaktere ist komplex, ohne zu ueberfordern, und gibt uns Einblicke in die Psyche der Ermittelnden und der Taeter. Besonders gefallen hat mir die Ermittlerin Lisbeth, ein Antityp, der aus der Reihe faellt, ein wenig alternativ, ein wenig kaputt, mit eigenen Werten und Verhaltensweisen jenseits der Konformitaet und dennoch absolut ziel- und leistungsorientiert. Meine Befuerchtnisse, dass der Roman aufgrund seines Umfanges (ca. 700 Seiten) und der schwedischen Terminologien und Namen fuer einen deutschen Leser zu irgendeinen Zeitpunkt nicht mehr problemlos zu verfolgen waere, haben sich im vorliegenden Fall als nichtig erwiesen. Bis zur letzten Seite und bis zur Loesung des Falles war die Handlung logisch und inhaltlich nachzuverfolgen. Ich brenne auf Teil 2 und Teil 3. Ein wirklich toller Krimi, der mich erahnen laesst, warum skandinavische Kriminlaromane in den letzten Jahren so hoch im Kurs stehen. Und als letzter Punkt: Auch stilistisch weiss “Verblendung” duchaus zu gefallen.
Sahnestück - mit Lösung aller Probleme ! Habe gerade den ersten Band fertig gelesen.
Super !!!
Möchte mich allen Rezendenten mit positiver Wertung anschliessen.
Gleichzeitig möchte ich aber darauf hinweisen,daß(zumindest die deutsche
Übersetzung)nicht nur einen genialen Kriminalroman darstellt,sondern auch
das Hungerproblem der gesamten Menschheit gelöst hat.
Ich verweise hier auf Seite 571.
Australien exportiert jährlich 700 Millionen Tonnen Hammelfleisch.
D.h. jeder Erdenbürger kann - wenn er will - täglich zwischen 250g und 300g
Hammelfleisch essen.
Ermöglicht wir dies dadurch,daß der durchschnittliche australische Hammel
zwischen 40 und 50 Tonnen wiegt(wenn man normale Anzahl von Hammeln pro Herde
und durchschnittlichen Fleischertrag pro Tier zugrunde legt).
1.Meine Bemerkung ist humorvoll gemeint und keine selbstdarstellerische
Besserwisserei ! (hehe,was bin ich doch für ein Schelm)
2.Da ich mich nicht durch die über 400 bereits existierenden Rezensionen wühlen wollte,weiss ich nicht,ob bereits einem Mitleser das Gleiche aufgefallen ist.
Sahnestück - mit Lösung aller Probleme ! Habe gerade den ersten Band fertig gelesen.
Super !!!
Möchte mich allen Rezendenten mit positiver Wertung anschliessen.
Gleichzeitig möchte ich aber darauf hinweisen,daß(zumindest die deutsche
Übersetzung)nicht nur einen genialen Kriminalroman darstellt,sondern auch
das Hungerproblem der gesamten Menschheit gelöst hat.
Ich verweise hier auf Seite 571.
Australien exportiert jährlich 700 Millionen Tonnen Hammelfleisch.
D.h. jeder Erdenbürger kann - wenn er will - täglich zwischen 250g und 300g
Hammelfleisch essen.
Ermöglicht wir dies dadurch,daß der durchschnittliche australische Hammel
zwischen 40 und 50 Tonnen wiegt(wenn man normale Anzahl von Hammeln pro Herde
und durchschnittlichen Fleischertrag pro Tier zugrunde legt).
1.Meine Bemerkung ist humorvoll gemeint und keine selbstdarstellerische
Besserwisserei ! (hehe,was bin ich doch für ein Schelm)
2.Da ich mich nicht durch die über 400 bereits existierenden Rezensionen wühlen wollte,weiss ich nicht,ob bereits einem Mitleser das Gleiche aufgefallen ist.
Unglaublich unbeschreiblich Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich im Urlau innerhalb von nur 5 Tagen durch war….
Es ist so spannend geschrieben, dass ich als “Nichtbuchleser” zum Bücherwurm mutierte und mir sofort die Nachfolger bestellt habe, die ich aber noch anlesen konnte. Wenn diese allerdings genauso spannend sind, wie Verblendung, dann weis ich nicht, ob ihc in der nächsten Zeit einen Fernseher brauche
Wer Thriller mag und auf abgefahrene Stries steht, gibt es nur eins Kaufen!
Unglaublich unbeschreiblich Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich im Urlau innerhalb von nur 5 Tagen durch war….
Es ist so spannend geschrieben, dass ich als “Nichtbuchleser” zum Bücherwurm mutierte und mir sofort die Nachfolger bestellt habe, die ich aber noch anlesen konnte. Wenn diese allerdings genauso spannend sind, wie Verblendung, dann weis ich nicht, ob ihc in der nächsten Zeit einen Fernseher brauche
Wer Thriller mag und auf abgefahrene Stries steht, gibt es nur eins Kaufen!
Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.
Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.
Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)
Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.
Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.
Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)
Super Buch - meine Mam is hellauf begeistert! Habe meiner Mam das Buch zu Weihnachten geschenkt und sie hats fast auf einmal gelesen, weil sies so spannend und toll fand! Sie hat sich den Nachfolger jetzt auch gekauft Super Buch, kann man nur Empfehlen!
Super Buch - meine Mam is hellauf begeistert! Habe meiner Mam das Buch zu Weihnachten geschenkt und sie hats fast auf einmal gelesen, weil sies so spannend und toll fand! Sie hat sich den Nachfolger jetzt auch gekauft Super Buch, kann man nur Empfehlen!
Unheimlich fesselnd! Wegen einer Verleumdungsklage in der Wennerström-Affäre wird der Journalist Mikael Blomkvist zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Bevor er seine Strafe antreten muss, nimmt er noch einen Auftrag vom Großindustriellen Hendrik Vanger an. Vanger beauftragt ihn, seine Familien- und Firmenbiographie zu schreiben. Aber diese Aufgabe ist eigentlich nur ein Vorwand. In Wirklichkeit soll Mikael herausfinden, was mit Vangers Großnichte Harriet geschehen ist, die in der Vergangenheit spurlos verschwunden ist.
Das ist das Herzstück der Geschichte, die Stieg Larsson mit hervorragenden und authentisch gezeichneten Charakteren ausgestattet hat.
Besonders gut gefallen hat mir die Ermittlerin Lisbeth Salander. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Begabungen und ihres Spürsinns erweist sie sich für Mikael als eine unverzichtbare Hilfe bei der Recherche. Sie ist eine begabte Hackerin.
Außerdem ist sie eine gesellschaftliche Außenseiterin und lebt nach ihren eigenen Regeln. Was Mikael nicht weiß ist die Tatsache, dass sie für geschäftsunfähig erklärt wurde. Ihre Vergangenheit ist ein großes Fragezeichen.
Ich hatte immer mehr den Eindruck, dass in Lisbeths Vergangenheit irgendetwas passiert ist, das immer noch tief verborgen in ihr schlummert und für ihr Verhalten verantwortlich ist. Und sie ist fest entschlossen ihren eigenen Weg in ein unabhängiges, selbstbestimmendes Leben zu gehen. Sie misstraut grundsätzlich allen Menschen. Dem Autor ist Lisbeths Charakter mit all seinen Macken und Vorzügen hervorragend gelungen.
Insgesamt ist das Buch ein packender Roman. Die Story ist fesselnd, spannend und eröffnet einem die menschliche Abgründe.
Verblendung ist ausgezeichneter Thrillerstoff, der kombiniert mit der Wirtschaftkriminalität in Schweden, dieses Buch sehr lesenswert macht.
Unheimlich fesselnd! Wegen einer Verleumdungsklage in der Wennerström-Affäre wird der Journalist Mikael Blomkvist zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Bevor er seine Strafe antreten muss, nimmt er noch einen Auftrag vom Großindustriellen Hendrik Vanger an. Vanger beauftragt ihn, seine Familien- und Firmenbiographie zu schreiben. Aber diese Aufgabe ist eigentlich nur ein Vorwand. In Wirklichkeit soll Mikael herausfinden, was mit Vangers Großnichte Harriet geschehen ist, die in der Vergangenheit spurlos verschwunden ist.
Das ist das Herzstück der Geschichte, die Stieg Larsson mit hervorragenden und authentisch gezeichneten Charakteren ausgestattet hat.
Besonders gut gefallen hat mir die Ermittlerin Lisbeth Salander. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Begabungen und ihres Spürsinns erweist sie sich für Mikael als eine unverzichtbare Hilfe bei der Recherche. Sie ist eine begabte Hackerin.
Außerdem ist sie eine gesellschaftliche Außenseiterin und lebt nach ihren eigenen Regeln. Was Mikael nicht weiß ist die Tatsache, dass sie für geschäftsunfähig erklärt wurde. Ihre Vergangenheit ist ein großes Fragezeichen.
Ich hatte immer mehr den Eindruck, dass in Lisbeths Vergangenheit irgendetwas passiert ist, das immer noch tief verborgen in ihr schlummert und für ihr Verhalten verantwortlich ist. Und sie ist fest entschlossen ihren eigenen Weg in ein unabhängiges, selbstbestimmendes Leben zu gehen. Sie misstraut grundsätzlich allen Menschen. Dem Autor ist Lisbeths Charakter mit all seinen Macken und Vorzügen hervorragend gelungen.
Insgesamt ist das Buch ein packender Roman. Die Story ist fesselnd, spannend und eröffnet einem die menschliche Abgründe.
Verblendung ist ausgezeichneter Thrillerstoff, der kombiniert mit der Wirtschaftkriminalität in Schweden, dieses Buch sehr lesenswert macht.
Lisbeth macht das Buch einfach unwiderstehlich!! Der erste Teil lockt einen mit seiner interessanten Story an, leider beginnt der Spannungsaufbau nicht unmittelbar, und ihm ist viel Theorie zuvorgesetzt - was aber, wenn man das Buch zu Ende liest, keineswegs mehr stört!
Verblendung empfinde ich als eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Und der Hauptgrund ist wohl die geheimnissvolle Figur Lisbeth Salander. Larsson hat sie anfangs immer wieder kurz zwischen den längeren theoretischen Absätzen aufblitzen lassen, so dass man, die zu Beginn etwas langweiligeren Stellen schnell gelesen hatte, um so schnell wie möglich mehr über Lisbeth zu erfahren - ein geschickter Schachzug eines Autors, ders echt in sich hat!
Alle Fragen wurden komplett beantwortet, und die bisherigen Erkenntnisse, die zur Lösung führten, immer wieder kurz zusammengefasst, dass man nie zurückblättern musste, wenn mans nochnmal genau wissen wollte!
Der erste Teil “Verblendung” bekommt aus dem Grund nur 4 von 5 Punkten, weil ich dem 2. Teil “Verdammnis” gerecht werden wollte, der meiner Meinung nach, das allerbeste Buch ist, dass ich je las!
Die Stieg Larsson Trillogie besezt in meiner persönlichen Bestseller-Liste definitiv Platz 1!
Lisbeth macht das Buch einfach unwiderstehlich!! Der erste Teil lockt einen mit seiner interessanten Story an, leider beginnt der Spannungsaufbau nicht unmittelbar, und ihm ist viel Theorie zuvorgesetzt - was aber, wenn man das Buch zu Ende liest, keineswegs mehr stört!
Verblendung empfinde ich als eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Und der Hauptgrund ist wohl die geheimnissvolle Figur Lisbeth Salander. Larsson hat sie anfangs immer wieder kurz zwischen den längeren theoretischen Absätzen aufblitzen lassen, so dass man, die zu Beginn etwas langweiligeren Stellen schnell gelesen hatte, um so schnell wie möglich mehr über Lisbeth zu erfahren - ein geschickter Schachzug eines Autors, ders echt in sich hat!
Alle Fragen wurden komplett beantwortet, und die bisherigen Erkenntnisse, die zur Lösung führten, immer wieder kurz zusammengefasst, dass man nie zurückblättern musste, wenn mans nochnmal genau wissen wollte!
Der erste Teil “Verblendung” bekommt aus dem Grund nur 4 von 5 Punkten, weil ich dem 2. Teil “Verdammnis” gerecht werden wollte, der meiner Meinung nach, das allerbeste Buch ist, dass ich je las!
Die Stieg Larsson Trillogie besezt in meiner persönlichen Bestseller-Liste definitiv Platz 1!
Bin begeistert Mich hat dieses Buch gefesselt, wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend - man muss sein Hirn beisammen haben um den Ermittlern Blomkist und Salander sofort folgen zu können.
Auch die Benennung der einzelnen benutzten Computern, laptops oder so stört nicht, im Gegenteil das macht es nur realistischer, man fühlt sich mittendrin als Ermittler.
Einfach genial - man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
spannende Story ohne Prototypen und Klischees Dieses Buch ist mir in einem Nebensatz zufällig empfohlen worden. Ich hatte nie zuvor davon gehört, vielleicht, weil ich Bestsellerlisten grundsätzlich misstraue.
Nachdem ich es aber gelesen hatte, kannte es plötzlich jeder, dem ich davon erzählte.
Kein Wunder: Klasse konstruiert, eine packende Geschichte, ungewöhnliche Protagonisten, die keinem Klischee entsprechen.
Okay, Mikael B. nervt mich ein bisschen, weil er jede Frau, die nicht bei drei auf dem Baum ist, vernascht.
Aber die bizarre Person Lisbeth Salander entschädigt mich dafür.
Endlich mal kein Prototyp, sondern eine eigenwillige, sehr gut gezeichnete Protagonistin.
Zu Beginn fand ich die Story allerdings verwirrend, weil so viele Personen sehr ausführlich vorgestellt wurden. Zuletzt hat Simmel das gemacht, da gabs auch für jeden Kellner gleich die Biografie dazu. Muss ich das alles wissen, hab ich mich gefragt, wenn Larsson zu sehr ins Detail geht.
Ja, musste ich. Alles ist wichtig, jedes Wort hat seinen Sinn.
Dafür liest man aber auch kein Buch, man sieht eigentlich einen Film.
Intelligenter Krimi, sehr spannend und immer wieder überraschend.
Total überschätzt Nach all den vielen sehr positiven Rezensionen habe ich mir gleich alle drei Bände gekauft und mich auf spannende 2100 Seiten gefreut. Nach der Hälfte des ersten Buches habe ich tief enttäuscht das Handtuch geworfen und alle drei Bände sofort wieder verkauft. Langweilig und total aufgebläht erscheint mir die Geschichte und total überschätzt; und das sowohl in Stil, Sprache und Geschichte.
Bin begeistert Mich hat dieses Buch gefesselt, wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend - man muss sein Hirn beisammen haben um den Ermittlern Blomkist und Salander sofort folgen zu können.
Auch die Benennung der einzelnen benutzten Computern, laptops oder so stört nicht, im Gegenteil das macht es nur realistischer, man fühlt sich mittendrin als Ermittler.
Einfach genial - man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
spannende Story ohne Prototypen und Klischees Dieses Buch ist mir in einem Nebensatz zufällig empfohlen worden. Ich hatte nie zuvor davon gehört, vielleicht, weil ich Bestsellerlisten grundsätzlich misstraue.
Nachdem ich es aber gelesen hatte, kannte es plötzlich jeder, dem ich davon erzählte.
Kein Wunder: Klasse konstruiert, eine packende Geschichte, ungewöhnliche Protagonisten, die keinem Klischee entsprechen.
Okay, Mikael B. nervt mich ein bisschen, weil er jede Frau, die nicht bei drei auf dem Baum ist, vernascht.
Aber die bizarre Person Lisbeth Salander entschädigt mich dafür.
Endlich mal kein Prototyp, sondern eine eigenwillige, sehr gut gezeichnete Protagonistin.
Zu Beginn fand ich die Story allerdings verwirrend, weil so viele Personen sehr ausführlich vorgestellt wurden. Zuletzt hat Simmel das gemacht, da gabs auch für jeden Kellner gleich die Biografie dazu. Muss ich das alles wissen, hab ich mich gefragt, wenn Larsson zu sehr ins Detail geht.
Ja, musste ich. Alles ist wichtig, jedes Wort hat seinen Sinn.
Dafür liest man aber auch kein Buch, man sieht eigentlich einen Film.
Intelligenter Krimi, sehr spannend und immer wieder überraschend.
Total überschätzt Nach all den vielen sehr positiven Rezensionen habe ich mir gleich alle drei Bände gekauft und mich auf spannende 2100 Seiten gefreut. Nach der Hälfte des ersten Buches habe ich tief enttäuscht das Handtuch geworfen und alle drei Bände sofort wieder verkauft. Langweilig und total aufgebläht erscheint mir die Geschichte und total überschätzt; und das sowohl in Stil, Sprache und Geschichte.
Auf jedenfall kein Bestseller! Vorweg, eine sehr angenehme Überraschung war die Übersetzung ins Deutsche. Keine Patzer, keine Fehler. SPITZE!
Stil, Story und Handlungsort sind interessant und bis auf die Tatsache dass dieses Buch in Schweden spielt ist jeder Vergleich zu Henning Mankell nicht berechtigt. Die ersten neunzig Seiten sind sehr langatmig, da relativ spannungslos eine große Anzahl von Personen und Ihre Motivationen eingeführt werden. Gut aufgebaut ist die eigentliche Krimihandlung, die auch nicht übermässig kompliziert oder verwickelt ist. Auch die Darstellung der Großfamilie des Opfers ist immer wieder überraschend und fesselnd. Soweit so gut. Man mag kritisieren dass die Krimihandlung, bzw die Ermittlung ihrer Lösung extrem von Zufällen abhängt, aber die Handlung die diese “Zufallstreffer” begleitet macht das wett. Und nein, der Autor hält den Leser betreffend des Wissenstandes des Ermittlers vollständig auf dem Laufenden - wer miträtseln will kommt voll auf seine Kosten.
Was aber meiner Meinung nach die Sache, bzw das Lesevergnügen trübt ist der schon missionarische und eher überspitzte Charakter einiger Nebenhandlungen, zum Teil mit verstörender Intensität dargestellt , mit Szenen die nicht wirklich der Geschichte dienen sondern allein dem erzielten Schockeffekt.
Ebenfalls stört das völlig unpassende Happy End - welches sich dann auch noch über gut achtzig Seiten hinzieht.
Damit wir uns nicht missverstehen - das Finale strotzt geradezu vor “korrekter” Belohnung der Protagonisten, die ‘Guten’ bekommen alles was sie wollten in den Schoss geworfen, die ‘Bösen’ bekommen ihre verdiente Strafe usw. usw.. Friede, Freude Eierkuchen…. Sorry, der Autor hätte sich vielleicht vorher entscheiden mögen ob er ein Märchen oder einen Krimi zu schreiben gedenkt.
Dafür, dass das Buch die vorangegangenen Seiten bemüht ein interessanter, im Detail und der Betrachtung der schwedischen Realität ehrlicher Krimi zu sein, der auch auf unbequemen Themen wie “Gewalt gegen Frauen” und “Wirtschaftskriminalität” eher ohne Scheuklappen schaut, ist das Ende ein verdammt schlechter Witz.
Ohne den “Zuckerguss” am Ende wäre es ein knapper 4er geworden, aber so? Nett, aber das war es dann auch schon. Verschenken würde ich das Buch zumindest nur auf ausdrücklichen Wunsch. Und die nachfolgende Romane werde ich mir wohl auch eher leihen.
Komplex Journalist Mikael Blomkvist erhält den Auftrag Harriet Vanger zu suchen, die seid über 40 Jahren spurlos verschwunden ist und stößt dabei bis an seine Grenzen…
Das Buch enthält 2 miteinander verflochtene Geschichten:
1. Harriets Verschwinden
2. Wirtschaftskriminalität
Mir persönlich hätte die Geschichte über Harriet, die auch die hauptsächliche Story ist, gereicht. Dieser Teil des Buches ist sehr fesselnd. Nur die Auflösung dieser Geschichte kam für mich etwas plötzlich.
Die Thematik Wirtschaftskriminalität rund um Wennerström hat mich nicht so interessiert und ich empfand sie stellenweise viel zu langatmig.
Alles in allem ein komplexes Buch mit 2 Handlungssträngen und vielen Personen.
Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth machen aber die “Minuspunkte” wieder wett. Vor allem Lisbeth, weil sie eigen ist und ihren eigenen Regeln folgt. Endlich mal keine stereotypen, perfekten “Ermittler”!
+++ SPANNEND UND FAST PERFEKT +++ Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass diese Serie von Stieg Larsson ein unbedingtes Muß für jeden Krimifan ist. Auch sollte man alle Bücher der Reihenfolge nach lesen. Er schildert in gewohnt nordischer” Manier packende Fälle, die oft eine außergewöhnliche Wendung nehmen. Prinzipiell habe ich aber auch einen Kritikpunkt zu melden. Sehr oft verzettelt sich der Autor in kleine Details, die sehr nett sind, für die Story und deren Ausgang aber vollkommen unwichtig. Wen interessiert z.B. was für Computer in der Redaktion stehen, wie groß die Festplatte und der Speicher der Laptops mit dem Apfellogo sind? Vielleicht wurden ja ein Teil der Kosten des Druckes der Bücher von Steven Jobs übernommen . Ferner werden einige Nebendarsteller (z.B. Polizisten, die in den 3 Mordfällen des 2. Buches ermitteln) bis ins Kleinste durchleuchtet. Auch kann man nach den insgesamt über 2300 Seiten sich einen Stadtplan von Stockholm sparen, da man schon viele Straßen kennt ;-). Etwas weniger Liebe zum Detail hätte in den Gesamtwerken sicherlich 100-200 Seiten an Lesestoff gespart, was kein Verlust wäre!!! Auch dass in jedem Buch eine Rückblende” für Leute, die den Teil zuvor nicht gelesen haben, mit drin ist, ist meiner Meinung nach nett, aber überflüssig.
In Verblendung” werden zuerst mal die Hauptpersonen parallel vorgestellt. Kalle” Blomquist versucht einen Großindustriellen zu entlarven. Dies geht schief und er bekommt eine Gefängnisstrafe aufgebrummt. Danach bekommt er einen Auftrag, die unter ungewöhnlichen Umständen verschwundene Tochter eines anderen Industriellen zu finden. Die andere Hauptperson der Triologie - die durchgeknallte Intelektuelle” Liesbeth Salander - stößt später zu den Recherchen dazu. Liesbeth hatte eine schwierige Kindheit. Diese wird insbesondere im 2.Teil näher erläutert. Obwohl der Täter” schon rund 160 Seiten vor Ende des Buches gefunden ist, bleibt es bis zum Ende spannend. Zu loben sind die zusätzlichen Übersichten in Teil 1, so z.B. ein genauer Lageplan des Dorfes und ein Stammbaum der Familie Vanger.
Im 2. Teil Verdammnis” wird zuerst eine Story auf einer netten Insel geschildert. Dies ist für die Haupthandlung vollkommen irrelevant. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Vergangenheit” von Liesbeth Salander. Es wird Ihre familiäre Lage als Teenager geschildert und man lernt so die eine oder andere Person noch kennen. Auch hier schildert der Autor die Geschichte sehr spannend und geht vor allem sehr chronologisch vor. Der Leser wird mit in den Bann gezogen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende” von Teil 2 scheint mir aber etwas suspekt” zu sein. Ich bin zwar kein Arzt und habe auch kein Medizinstudium absolviert, wie man aber mit so einer Verletzung noch am Leben bleiben kann, ist mir schleierhaft. Aber Wunder gibt es immer wieder………
Im 3. Teil wird die Geschichte zu Ende erzählt. Jetzt kommen sogar die schwedischen Behörden” mit ins Spiel und es kommt auch zu einem überraschenden Ende. Viele Seiten - gerade gegen Ende des Buches - sind für den Leser der vorangegangenen Teile eher Wiederholung. Dies hätte man kürzen können! Aber trotzdem bleibt Teil 3 auch spannend.
Mal schauen, wie die Umsetzung der Teile 2 und 3 in den nächsten Wochen im Kino sind. Die Buchvorlagen garantieren ein spannendes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man zuerst den Dreiteiler lesen, bevor man sich die Filme anschaut! Denn in 120 Minuten lassen sich kaum 800 Seiten Buchtext so spannend wiedergeben.
Es könnte … … ein wesentlich dünneres Buch sein, wenn man nicht ausschweifend in die Wirtschaft- und Industriemachenschaften eines Unternehmens eingeführt werden müsste.
Aber ich muß trotzdem zugeben, daß ich das Buch relativ schnell gelesen habe, was bei mir bedeutet, daß er SO langweilig nicht gewesen sein kann.
. Ich denke, daß dieser “Wirtschaftsinformationsroman mit eingeflochtener Kriminalgeschichte” eher polarisiert, was mir auch anhand der bereits erstellten Rezensionen verdeutlicht wird. Nichtsdestotrotz werde ich mich an den zweiten Roman machen, wenn ich ihn mir denn irgendwo ausleihen kann oder aber er mir zum halben Preis in die Hände fällt.
Völlig überbewertet Eigentlich hatte ich mich auf das Buch gefreut, habe Spannung und Gänsehaut erwartet und hab mich blenden lassen von den Werbesprüchen wie z.B. “Dieses Buch ist der Hammer”.
Nichts von all dem ist passiert, ich quäle mich immer noch durch das Buch, alle Rätsel(?) sind gelöst, der Mörder gefunden, Harriet wieder da und immer noch über 100 Seiten? Was passiert denn hier noch? Die ersten 300 Seiten waren schon hart, immer wieder wurden neue Charaktere eingeführt, immer wurde zwischen Handlungen hin und her gesprungen und irgendwann fängt plötzlich einer zu schiessen an, ein dürres(?) Punkmädel, natürlich die Superhackerin schlechthin sitzt einsam in einem Archiv und plötzlich ist alles so einfach und alle sind friedlich? Was sollte der Unsinn mit den Blumen um den so ein Drama am Anfang gemacht wurde? Das Opfer schickt die selber? So ein Unfug. Ich persönlich finde das Buch extrem schwach und werde mir die anderen Bände definitiv nicht antun. Meine Empfehlung: Nicht kaufen und nicht lesen!
nach langem Vorlauf sehr spannend, aber mit deutlichen Schwächen Gut, der Krimi hat seine Stärken. Die Figuren sind interessant, allen voran die schräge Lisbeth Salander. Schwedenfreunde erfahren etwas über die schönen und weniger schönen Seiten des Landes. Und der Plot ist unterm Strich durchaus interessant konstruiert.
Unübersehbar sind aber meines Erachtens auch einige Schwächen. So richtig klasse fand ich es z.B. nicht, dass Larsson ungefähr zweihundert Seiten braucht, bis das amüsante Vorgeplänkel in eine spannende Handlung übergeht. Chandler braucht in seinen Krimis dafür maximal 5 bis 10 Seiten und das hätte hier eigentlich auch gereicht. Bei aller Liebe zu den schwedischen Details.
Die zweite - schon schwerer wiegende - Schwäche des Buches liegt in der Art und Weise, wie die Figuren dargestellt werden, der Charakterisierung. Immer wieder wird hier mit clichéhaften Übertreibungen gearbeitet. Warum muss der Wirtschaftsjournalist unbedingt zum fleckenlosen Heroen stilisiert werden? Hätte es nicht auch eine Figur sein können, die jenseits der Verleumdungen tatsächlich die eine oder andere Schwäche hat? Bei Salander mit ihren Ansätzen zur autistischen Störung ist das besser gelungen. Aber selbst hier hätte Larsson bei der Darstellung ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten etwas weniger dick auftragen können. Knapp auf den Punkt gebracht: bei der Figurenzeichnung bietet Larsson nicht mehr den Standard gepflegter Unterhaltungsliteratur (siehe Hoegs “Fräulein Smilla” oder Ecos “Name der Rose”), sondern zeigt deutliche Symptome der trivialen Unterhaltungsliteratur vom Kreiselständer im Zeitschriftenladen. Das hätte nicht sein müssen.
Und drittens ist da noch das Schicksal des vermeintlichen Mordopfers, die dann am Schluss ja in Australien ausgegraben wird. Das ist als Wendung der spannenden Handlung schon in Ordnung. Das psychologische Profil der Figur aber ist hochgradig unwahrscheinlich. Da wird vorher noch sehr deutlich auf die kaum zu bestreitende Tatsache hingewiesen, dass die Opfer familiären Missbrauchs ihre Erfahrungen oft dadurch verarbeiten, dass sie selbst zum Täter werden. So weit so schlimm, und das Beispiel des Bösewichts illustriert anschaulich, was das bedeuten kann. Aber dann Harriet Vanger. Die ist in ihrer Jugend nicht nur X Mal von ihrem Vater, sondern dann auch von ihrem Bruder vergewaltigt worden, kann dann nach Australien fliehen und dort neu anfangen. Und was passiert dort? Sie heiratet, sie bekommt einen höchst wohlgeratenen und mittlerweile erwachsenen Vorzeige-Sohn und ist mit sich und der Welt so im Reinen, wie es kaum jemand im Roman hinbekommt. Eine Lichtgestalt, bescheiden und integer. Und das nach der Vorgeschichte?
Immerhin: Nach zweihundert Seiten fängt das Buch an, tatsächlich sehr spannend zu werden. Das ist etwas. Aber auch ein Krimi könnte etwas differenziertere Figuren und etwas weniger Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse schon vertragen.
Eine kleine Warnung Eigentlich schreibe ich nicht über Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe. Bei der Millenium-Trilogie habe ich es immerhin bis zur Mitte des 2. Bandes geschafft - und hätte kein Wort darüber verloren. Klar, um den Roman und den Film wird ein ziemlicher Hype veranstaltet - aber die vielen positivien Rezensionen hier fand ich doch etwas erschreckend.
Dabei bin ich auch über sehr positive Besprechungen auf das Buch gekommen. Ich habe aber mit dieser Orgie von politischer Korrektheit, die Seite auf Seite moderne Vorurteile und Mythen aneinanderreiht, überhaupt nichts anfangen können. Die Protagonisten agieren trotz der heroischen Überzeichnung der Stereotypen hölzern und unglaubwürdig, die Handlung immer leicht durchschaubar, da durchweg ebenfalls das Klischee auch das Motiv ist. So ist Salanders Schicksal schon nach 50 Seiten klar und wird dann in den späteren Bänden nur noch bestätigt, was natürlich ein gerüttelt Maß an Langeweile aufkommen lässt. Es liest sich jedenfalls, als hätten Ursula von der Leyen, Fritz Kuhn, Wolfgang Schäuble und Waris Dirie sich zusammengesetzt, um ihre Referenten einen Romanplot entwerfen zu lassen.
Ich hatte den 2. Band auch nur angefangen, weil ich auf irgendeien clevere Wendung hoffte - ein Spiel mit Vorurteilen, eine feinsininige Satire, Gesellschaftskritik. Nicht davon war zu finden, es scheint tatsächlich ernst gemeint zu sein und ich würde mich nicht wundern, wenn im 3. Teil auch noch Wale gemordet würden.
Wer die Menschen nicht zwanghaft in gute und böse einteilt, wer nicht an Täter- und Opfergeschlechter glaubt, wer nicht bedingungslos alles verinnerlicht, was in den Medien verbreitet wird, wer nicht jedem Unternehmer alle zutraut und von einem Kriminalroman Differenziertheit und nicht Propaganda erwartet, der wird wohl an dieser Trilogie wenig Freude haben.
Ich habe tatsächlich beide Bände im Altpapier entsorgt - was bei über 3000 Bücher bisher nur 2 Mal vorgekommen ist. Aber hier war mir der Regalplatz zu schade.
Begeisterung!!! Habe etwas Anlauf gebraucht bis ich dieses Buch in Angriff genommen habe. Zugegeben es ist sehr langatmig und obwohl lange nichts passiert, hat es mich dennoch gefesselt. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der liegt schon in meinem Bücherregal parat. Wat soll ich sagen, es passte einfach alles!!!
Der Einstieg in die “Droge” Den vielen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.
Die 3 Millennium Bände stellen aus meiner Sicht die derzeitige Spitze der Krimi-Literatur dar. Wobei der 2. Band der spannendste ist.
Stieg Larrson setzt hier die Tradition von Raymond Chandler, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell fort und verbindet gekonnt den Thriller mit der Gesellschaftskritik. An Spannung sind die Bände kaum zu überbieten, wobei wie schon beschrieben, die Wechsel zwischen “langatmiger” Beschreibung von Situationen und Personen und Aktion atemberaubend sind.
Aber wie auch schon von vielen vorher gesagt, auf jeden Fall mit diesem Band 1 (Verblendung)anfangen und man kann die Bände erst zur Seite legen, wenn das letzte Blatt im 3. Band (Vergebung) gelesen ist und sofort bedauert man, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, da der Autor verstorben ist.
Der Einstieg in die “Droge” Den vielen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.
Die 3 Millennium Bände stellen aus meiner Sicht die derzeitige Spitze der Krimi-Literatur dar. Wobei der 2. Band der spannendste ist.
Stieg Larrson setzt hier die Tradition von Raymond Chandler, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell fort und verbindet gekonnt den Thriller mit der Gesellschaftskritik. An Spannung sind die Bände kaum zu überbieten, wobei wie schon beschrieben, die Wechsel zwischen “langatmiger” Beschreibung von Situationen und Personen und Aktion atemberaubend sind.
Aber wie auch schon von vielen vorher gesagt, auf jeden Fall mit diesem Band 1 (Verblendung)anfangen und man kann die Bände erst zur Seite legen, wenn das letzte Blatt im 3. Band (Vergebung) gelesen ist und sofort bedauert man, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, da der Autor verstorben ist.
Bestes Buch aller Zeiten Im Gegensatz zu ein Paar anderen Lesern, die dieses Buch auch beführwortet haben, kann ich nur sagen:
“Ich habe seit langem nicht mehr so ein gutes Buch gelesen. Es war das aller erste Mal, dass Kommentare (BamS,FNP)über ein Buch die völlige Wahrheit enthielten.
spannender und intelligenter Thriller Dieser Thriller ist - nach etwas eingewöhnungsbedürftigem Beginn - super spannend und intelligent geschrieben. Der Schreibstil des Autors ist von der ersten bis zur letzten Seite überzeugend. Ein rundum empfehlenswertes Buch. Ich werde mir auch die nächsten Teile beschaffen…
Endlich geschafft … Endlich habe ich das “Meisterwerk” ausgelesen bzw. durchgeblättert. Ich habe selten ein so langweiliges Buch, mit wirklich gar nichts spannendem im Inhalt, gelesen. Es ist mein erstes Buch, was sofort in der Papiertonne gelandet ist, weil ich es einfach nicht mehr sehen kann.
Gääähn! Mehr als das fällt mir zu diesem euphorisch umjubelten Schwedenhappen nicht ein.
Warum er soviele (Vorschuss-) Lorbeeren erntet, entzieht sich meinem Verständnis. Die leidlich spannende Grundidee wird mit unglaubwürdigen Charakteren, einem vorhersehbaren Plot, schlenkriger Erzählweise, ständiger Produktwerbung, nebensächlichen Bemerkungen / Handlungssträngen und beinahe schmerzhaft schlechtem Ausdruck vollends verwurstet.
Nachdem mir das Buch mehrfach als super, spannend und bestens angepriesen wurde, glaubte ich schon, einfach nur einen verqueren Geschmack zu haben — amazon sei Dank sehe ich, dass es auch anderen Lesern / Leidgeplagten so geht.
Sehr spannend Für mich der stärkste Teil der Trilogie. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut zu lesen, die Charaktere sind sympathisch und gut beschrieben und die Geschichte ist einfach unheimlich spannend. Es wird an keiner Stelle langweilig, und ich hatte das Buch in kürzester Zeit durch.
laaangweilig! Gleich zu Beginn muss ich zugeben, dass ich mich nur bis Seite 200 vorkämpfen konnte. Das Buch wollte einfach nicht an Fahrt zulegen. Und bei 600 Seiten in Summe darf man wohl schon erwarten, dass nach dem ersten Drittel in einem Krimi das “Anfangsgeplänkel” vorbei ist und die Spannung beginnt.
Die Gesellschaftskritik ist recht interessant und in Teile auch zutreffend. Aber das allein macht für mich noch keinen Krimi aus.
Die Personen sind eher langweilig. Einzig Lisbeth Salander scheint mir eine interessante Persönlichkeit.
Ich bewundere alle die es über die 200 Seiten hinweg geschafft haben. In der Folge soll das Buch ja wohl noch recht spannend werden, wie ich hier in einer der Rezesionen lesen konnte. Anders ist der Hype darum für mich sonst kaum erklärbar.
Ich nutze die Zeit lieber für ein wirklich spannendes Buch.
Suchtpotential Die nur dreibändige Reihe von Stieg Larsson hat für jeden geneigten Leser höchstes Suchtpotential. Man sehnt sich nach, egal was man gerade macht, wieder in diese Welt Larssons zu versinken. Wer von der Beck-Reihe Sjöwall/Wahlöös und von Mankells Walander, jeweils nur den Rahm abschöpft, hat eine Ahnung, was ihn erwartet. Hielten Sjöwall/Wahlöö der schwedichen/westeuropäischen Gesellschaft der 60/70er den kritischen Spiegel vor, so hatte Mankell den Blick nach innen fokussiert. Dieses beides journalistisch perfekt kombiniert, inhaltlich vertieft und gesteigert sowie absolut sauglesefähig (für manche Zustände des Lesens müssen schon neue Wortkombinationen herhalten) sind diese 3 Bücher wahrlich meisterlich.
Das Suchtpotential kann noch dadurch gesteigert werden, wenn man sich nach der ersten Lesung die kongenial gelesene Hörbuchfassung, nur unwesentlich gekürzt, von Dietmar Bär (dem Kölner Tatortkommissar) gelesen, für die Ohren gönnt. (Ganz großes Hörkino im richtigen Tempo und Rhythmus und Sprahfarbe)
Auch wenn es an andere Stelle gehört, auch der Film, der von der Inhaltsschwere und -dichte hinter dem Buch bleiben muß, ist eine wirklich tolle Umsetzung und topbesetzt.
Mein Buchtipp für dieses Jahrzehnt - Gleich alle drei nacheinander lesen, damit die Entzugserscheinungen nicht zu groß sind.
Suchtpotential Die nur dreibändige Reihe von Stieg Larsson hat für jeden geneigten Leser höchstes Suchtpotential. Man sehnt sich nach, egal was man gerade macht, wieder in diese Welt Larssons zu versinken. Wer von der Beck-Reihe Sjöwall/Wahlöös und von Mankells Walander, jeweils nur den Rahm abschöpft, hat eine Ahnung, was ihn erwartet. Hielten Sjöwall/Wahlöö der schwedichen/westeuropäischen Gesellschaft der 60/70er den kritischen Spiegel vor, so hatte Mankell den Blick nach innen fokussiert. Dieses beides journalistisch perfekt kombiniert, inhaltlich vertieft und gesteigert sowie absolut sauglesefähig (für manche Zustände des Lesens müssen schon neue Wortkombinationen herhalten) sind diese 3 Bücher wahrlich meisterlich.
Das Suchtpotential kann noch dadurch gesteigert werden, wenn man sich nach der ersten Lesung die kongenial gelesene Hörbuchfassung, nur unwesentlich gekürzt, von Dietmar Bär (dem Kölner Tatortkommissar) gelesen, für die Ohren gönnt. (Ganz großes Hörkino im richtigen Tempo und Rhythmus und Sprahfarbe)
Auch wenn es an andere Stelle gehört, auch der Film, der von der Inhaltsschwere und -dichte hinter dem Buch bleiben muß, ist eine wirklich tolle Umsetzung und topbesetzt.
Mein Buchtipp für dieses Jahrzehnt - Gleich alle drei nacheinander lesen, damit die Entzugserscheinungen nicht zu groß sind.
Zeitvergeudung Als Krimifan hatte ich natürlich schon oft von der Millenium-Triologie von Stieg Larsson gehört und wollte mir selbst ein Urteil bilden. Fazit: vollkommene Zeitverschwendung, solch einen Quark zu lesen. Völlig unlogisch und konstruiert agieren die Hauptdarsteller. Spannung kommt selten wirklich auf und der Autor hätte sich vielleicht auf eine Handlung beschränken sollen, als alles ineinander zu vermischen. Die nächsten Bände werde ich nicht lesen und auch diesen Band im Altpapier entsorgen. Schade um die verlorene Zeit.
Definitiv lesenswert. Ich habe dieses Buch eigentlich nur gekauft, weil es in der Bestsellerliste weit oben stand und weil ich mich erinnern konnte, eine positive Rezension im Spiegel gelesen zu haben. Den Kauf muss man nicht bereuen. Natürlich hat man das meiste, was in dem Buch vorgeht so oder ähnlich schon in vielen anderen Büchern gelesen. Allerdings ist es dabei sehr spannend geschrieben.
Zum Inhalt möchte ich hier nichts sagen, dazu steht genügend in den anderen Rezensionen und auch in der Inhaltsbeschreibung des Verlages.
Ich möchte stattdessen einfach nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Wer Detektivgeschichten und Krimis mag, die auch noch einen Teil Sozialkritik enthalten, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Es gibt (aus meiner Sicht) allerdings zwei Sachen, die stören.
1. Man weiß von Anfang an, um was für ein Verbrechen es am Ende geht, dazu gibt es nämlich Hinweise auf den Titelblättern der einzelnen Teile des Buches.
Wären diese Andeutungen nicht, wäre es vielleicht noch eine Spur spannender. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, wie man so schön sagt.
2. Die Affären des Hauptcharakters wirken, finde ich, ziemlich aufgesetzt, aber das ist Geschmackssache.
Der einzige wirkliche Grund, dieses Buch nicht zu lesen, ist eventuell die Tatsache, dass die Millenium-Trilogie ursprünglich auf 10 Bände ausgelegt war und das Ende im dritten Teil eventuell einen Cliffhanger lässt, welcher nie aufgelöst wird. Allerdings habe ich mir die beiden Folgebände gestern erst bestellt, kann dazu also nichts sagen.
Nur ausgehend vom ersten Band gibt es deshalb nur einen Rat: Kaufen! Denn sonst verpasst man wirklich eine extrem spannende Geschichte.
Zeitvergeudung Als Krimifan hatte ich natürlich schon oft von der Millenium-Triologie von Stieg Larsson gehört und wollte mir selbst ein Urteil bilden. Fazit: vollkommene Zeitverschwendung, solch einen Quark zu lesen. Völlig unlogisch und konstruiert agieren die Hauptdarsteller. Spannung kommt selten wirklich auf und der Autor hätte sich vielleicht auf eine Handlung beschränken sollen, als alles ineinander zu vermischen. Die nächsten Bände werde ich nicht lesen und auch diesen Band im Altpapier entsorgen. Schade um die verlorene Zeit.
Definitiv lesenswert. Ich habe dieses Buch eigentlich nur gekauft, weil es in der Bestsellerliste weit oben stand und weil ich mich erinnern konnte, eine positive Rezension im Spiegel gelesen zu haben. Den Kauf muss man nicht bereuen. Natürlich hat man das meiste, was in dem Buch vorgeht so oder ähnlich schon in vielen anderen Büchern gelesen. Allerdings ist es dabei sehr spannend geschrieben.
Zum Inhalt möchte ich hier nichts sagen, dazu steht genügend in den anderen Rezensionen und auch in der Inhaltsbeschreibung des Verlages.
Ich möchte stattdessen einfach nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Wer Detektivgeschichten und Krimis mag, die auch noch einen Teil Sozialkritik enthalten, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Es gibt (aus meiner Sicht) allerdings zwei Sachen, die stören.
1. Man weiß von Anfang an, um was für ein Verbrechen es am Ende geht, dazu gibt es nämlich Hinweise auf den Titelblättern der einzelnen Teile des Buches.
Wären diese Andeutungen nicht, wäre es vielleicht noch eine Spur spannender. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, wie man so schön sagt.
2. Die Affären des Hauptcharakters wirken, finde ich, ziemlich aufgesetzt, aber das ist Geschmackssache.
Der einzige wirkliche Grund, dieses Buch nicht zu lesen, ist eventuell die Tatsache, dass die Millenium-Trilogie ursprünglich auf 10 Bände ausgelegt war und das Ende im dritten Teil eventuell einen Cliffhanger lässt, welcher nie aufgelöst wird. Allerdings habe ich mir die beiden Folgebände gestern erst bestellt, kann dazu also nichts sagen.
Nur ausgehend vom ersten Band gibt es deshalb nur einen Rat: Kaufen! Denn sonst verpasst man wirklich eine extrem spannende Geschichte.
Nicht perfekt, aber gut Vermutlich hätte ich die Triologie gar nicht zu Hand genommen, wenn ich nicht geplant hätte, mal 14 Tage gar nichts zu tun. Dafür schienen die über 2.200 Seiten genau richtig zu sein. Nun gut, nach 8 Tagen war ich durch und fühlte mich blendend unterhalten. Ich kann Kritiker verstehen, die Larsson fehlende Sachkenntnis bei technischen Details vorwerfen, die manches Detail zu verliebt finden, Anglizismen kritisieren (hat mich auch genervt) und vielleicht sogar die stereotypen Aspekte mancher Figur. Ich bin nicht sicher, wie viel durch die Übersetzung verlorenging(die englische Fassung scheint grausig zu sein).Ich weiß nur, dass ich nicht aufhören wollte zu lesen. Ich hatte immer das Gefühl, das alles zu kennen, manches zu durchschauen, war darauf vorbereitet, vielleicht irgendwann aufzuhören, weil ich wusste, dass noch ein Camus in der Ecke stand, der gelesen werden wollte. Aber ich tat es nicht. Ich las, blätterte wie besessen und freute mich diebisch darüber, wenn einer von den Bösen das Zeitige segnete. Man merkt, dass die Geschichte nicht fertig ist. Eigentlich sollten es 10 Bände werden. Ich vermute auch, dass “Verblendung” nicht das erste Buch ist, der Einstieg lässt die Annahme zu, dass die Entwicklung bis dahin in einem weiteren, nicht fertigen Werk schlummert, dass angeblich zu 75 % beendet wurde. Mag sein, dass in der Konzeption der 10 Bände später einiges auf den Kopf gestellt werden sollte. Mir ist das in diesem Fall egal. Ich hatte das Gefühl, von interessanten Figuren durch eine aufregende Stadt geführt zu werden. Wer mal in Stockholm war, weiß, dass es da eigentlich recht gemütlich zugeht. Larsson übertreibt. Das muss Absicht sein. Ein Genre kann ich dem Ganzen nicht überstülpen. Die Mischung stimmt aber für mich, weil ich reine Thriller stupide finde, Love Stories nicht ertragen kann, Tatsachenberichten als Roman nicht traue und Wirtschaftskriminalität nicht für abendfüllend halte. Und selbst das 10-kleine-Negerlein-Prinzip schlägt auf der Insel nicht zu, obwohl man es vermuten könnte. Mein Fazit lautet, dass trotz der vielen kleinen Mängel diese 3 Bände durchaus die Zeit wert sind, die man dafür braucht.
Nicht perfekt, aber gut Vermutlich hätte ich die Triologie gar nicht zu Hand genommen, wenn ich nicht geplant hätte, mal 14 Tage gar nichts zu tun. Dafür schienen die über 2.200 Seiten genau richtig zu sein. Nun gut, nach 8 Tagen war ich durch und fühlte mich blendend unterhalten. Ich kann Kritiker verstehen, die Larsson fehlende Sachkenntnis bei technischen Details vorwerfen, die manches Detail zu verliebt finden, Anglizismen kritisieren (hat mich auch genervt) und vielleicht sogar die stereotypen Aspekte mancher Figur. Ich bin nicht sicher, wie viel durch die Übersetzung verlorenging(die englische Fassung scheint grausig zu sein).Ich weiß nur, dass ich nicht aufhören wollte zu lesen. Ich hatte immer das Gefühl, das alles zu kennen, manches zu durchschauen, war darauf vorbereitet, vielleicht irgendwann aufzuhören, weil ich wusste, dass noch ein Camus in der Ecke stand, der gelesen werden wollte. Aber ich tat es nicht. Ich las, blätterte wie besessen und freute mich diebisch darüber, wenn einer von den Bösen das Zeitige segnete. Man merkt, dass die Geschichte nicht fertig ist. Eigentlich sollten es 10 Bände werden. Ich vermute auch, dass “Verblendung” nicht das erste Buch ist, der Einstieg lässt die Annahme zu, dass die Entwicklung bis dahin in einem weiteren, nicht fertigen Werk schlummert, dass angeblich zu 75 % beendet wurde. Mag sein, dass in der Konzeption der 10 Bände später einiges auf den Kopf gestellt werden sollte. Mir ist das in diesem Fall egal. Ich hatte das Gefühl, von interessanten Figuren durch eine aufregende Stadt geführt zu werden. Wer mal in Stockholm war, weiß, dass es da eigentlich recht gemütlich zugeht. Larsson übertreibt. Das muss Absicht sein. Ein Genre kann ich dem Ganzen nicht überstülpen. Die Mischung stimmt aber für mich, weil ich reine Thriller stupide finde, Love Stories nicht ertragen kann, Tatsachenberichten als Roman nicht traue und Wirtschaftskriminalität nicht für abendfüllend halte. Und selbst das 10-kleine-Negerlein-Prinzip schlägt auf der Insel nicht zu, obwohl man es vermuten könnte. Mein Fazit lautet, dass trotz der vielen kleinen Mängel diese 3 Bände durchaus die Zeit wert sind, die man dafür braucht.
langatmig, unnötig brutal und uninteressant Das Buch bekam ich von einem Bekannten empfohlen, sollte super spannend sein. Ich liebe die Krimis von Nesser und Mankell, und so dachte ich trotz der kontroversen Bewertungen hier, ich sollte es mal probieren. Kurz gesagt: das war ein Fehler.
Auf Seite 80 wollte ich aufgeben, bis dahin war nix passiert. Die mittleren 300 Seiten habe ich nur überflogen (das ist mir bei einem Krimi noch nie passiert). Und den Schluß (was geschah denn nun mit Harriet?) fand ich nicht gerade überraschend. Im Prinzip was das doch von Anfang an klar.
Der Autor hat einen stellenweise etwas merkwürdigen Schreibstil - warum muß er so deutlich darauf hinweisen, daß Laptops von Apple und eine Digitalkamera von Canon benutzt werden? Warum erzählt er mir die technischen Daten des Laptops?? Ich glaube, die Marke seines Handys hat er nicht erwähnt, vielleicht hab ich’s auch nur überblättert. Inhaltlich scheint der Autor eine Schwäche für viele Namen / Personen zu haben (die dann doch nichts mit der Geschichte zu tun haben), er greift ganz gerne mal zu plötzlichen Wendungen, wenn ihm nix mehr einfällt, und er hat eine Schwäche für die unnötige Beschreibung von Vergewaltigungen.
Die Bände 2 und 3 habe ich aus meiner Merkliste wieder entfernt.
langatmig, unnötig brutal und uninteressant Das Buch bekam ich von einem Bekannten empfohlen, sollte super spannend sein. Ich liebe die Krimis von Nesser und Mankell, und so dachte ich trotz der kontroversen Bewertungen hier, ich sollte es mal probieren. Kurz gesagt: das war ein Fehler.
Auf Seite 80 wollte ich aufgeben, bis dahin war nix passiert. Die mittleren 300 Seiten habe ich nur überflogen (das ist mir bei einem Krimi noch nie passiert). Und den Schluß (was geschah denn nun mit Harriet?) fand ich nicht gerade überraschend. Im Prinzip was das doch von Anfang an klar.
Der Autor hat einen stellenweise etwas merkwürdigen Schreibstil - warum muß er so deutlich darauf hinweisen, daß Laptops von Apple und eine Digitalkamera von Canon benutzt werden? Warum erzählt er mir die technischen Daten des Laptops?? Ich glaube, die Marke seines Handys hat er nicht erwähnt, vielleicht hab ich’s auch nur überblättert. Inhaltlich scheint der Autor eine Schwäche für viele Namen / Personen zu haben (die dann doch nichts mit der Geschichte zu tun haben), er greift ganz gerne mal zu plötzlichen Wendungen, wenn ihm nix mehr einfällt, und er hat eine Schwäche für die unnötige Beschreibung von Vergewaltigungen.
Die Bände 2 und 3 habe ich aus meiner Merkliste wieder entfernt.
Gutes Hörerlebnis mit Spannung und Emotion Mein erstes Hörbuch mit Dietmar Bär. Von dem habe ich nicht ganz so viel erwartet. Irrtum: Souveräne Leseleistung, gelungene Interpretation der Charaktere. Eindringlich, aber ohne Over-Acting.
Mein erster Stieg Larsson. Ist er es, der neue Messias am Krimi- und Thrillerhimmel, der alles schöner und besser macht als alle anderen vor ihm? Nö, isser nicht.
Das ist aber kein Grund zur Traurigkeit. Wir haben es hier mit einem guten Erzähler, einem interessanten Plot und feingezeichneten Charakteren zu tun. Wobei meiner Meinung nach Lisbeth Salander der heimliche Star des Buches ist. Sie spielt den etwas weichgespülten, aber dennoch aufrechten Journalisten Mikael Blomqvist (warum der angeblich so einen Schlag bei Frauen hat, wird mir allerdings nicht so ganz deutlich)glatt an die Wand. Wo sie ist, ist das Drama. Sie ist kaputt und kompetent, selbstbewußt, zupackend und unbeholfen. Man muss sie mögen.
Blomqvist hat gerade eine journalistische Niederlage erlitten und muss wegen übler Nachrede 3 Monate ins Gefängnis. Aus der Redaktion seines geliebten Magazins Millenium scheidet er offiziell aus. Da kontaktiert ihn ein Anwalt eines alternden Industriemagnaten. Er soll für seinen Mandanten in einem 40 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall recherchieren, der dem alten Mann keine Ruhe lässt. Offiziell arbeitet er an der Biographie des Mannes, was ihm große Spielräume für seine Ermittlungen eröffnet. Blomqvist lässt sich auf das Spiel ein. Irgendwann merkt er, dass er Unterstützung braucht, und da taucht Lisbeth Salander auf. Zusammen decken sie Spuren auf, die ihnen beide mehr als gefährlich werden….
Ein wirklich gutes Hörbuch mit einem ziemlich coolen Ende und sympathischen Protagonisten, an die man sich gut emotional andocken kann. Macht Lust auf Band 2 und 3. Die liegen auch schon bereit. Der Mythos Larsson ist zwar für mich entzaubert, aber andererseits steht er in einer Riege mit dem von mir noch etwas mehr geschätzten Jo Nesbo und meiner Favoritin Tess Gerritsen.
Gutes Hörerlebnis mit Spannung und Emotion Mein erstes Hörbuch mit Dietmar Bär. Von dem habe ich nicht ganz so viel erwartet. Irrtum: Souveräne Leseleistung, gelungene Interpretation der Charaktere. Eindringlich, aber ohne Over-Acting.
Mein erster Stieg Larsson. Ist er es, der neue Messias am Krimi- und Thrillerhimmel, der alles schöner und besser macht als alle anderen vor ihm? Nö, isser nicht.
Das ist aber kein Grund zur Traurigkeit. Wir haben es hier mit einem guten Erzähler, einem interessanten Plot und feingezeichneten Charakteren zu tun. Wobei meiner Meinung nach Lisbeth Salander der heimliche Star des Buches ist. Sie spielt den etwas weichgespülten, aber dennoch aufrechten Journalisten Mikael Blomqvist (warum der angeblich so einen Schlag bei Frauen hat, wird mir allerdings nicht so ganz deutlich)glatt an die Wand. Wo sie ist, ist das Drama. Sie ist kaputt und kompetent, selbstbewußt, zupackend und unbeholfen. Man muss sie mögen.
Blomqvist hat gerade eine journalistische Niederlage erlitten und muss wegen übler Nachrede 3 Monate ins Gefängnis. Aus der Redaktion seines geliebten Magazins Millenium scheidet er offiziell aus. Da kontaktiert ihn ein Anwalt eines alternden Industriemagnaten. Er soll für seinen Mandanten in einem 40 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall recherchieren, der dem alten Mann keine Ruhe lässt. Offiziell arbeitet er an der Biographie des Mannes, was ihm große Spielräume für seine Ermittlungen eröffnet. Blomqvist lässt sich auf das Spiel ein. Irgendwann merkt er, dass er Unterstützung braucht, und da taucht Lisbeth Salander auf. Zusammen decken sie Spuren auf, die ihnen beide mehr als gefährlich werden….
Ein wirklich gutes Hörbuch mit einem ziemlich coolen Ende und sympathischen Protagonisten, an die man sich gut emotional andocken kann. Macht Lust auf Band 2 und 3. Die liegen auch schon bereit. Der Mythos Larsson ist zwar für mich entzaubert, aber andererseits steht er in einer Riege mit dem von mir noch etwas mehr geschätzten Jo Nesbo und meiner Favoritin Tess Gerritsen.
Schwedische Dichte Dieser Kriminalroman von Stieg Larsson ist extrem spannend. Wer Krimis liebt legt dieses Buch erst zur Seite wenn die letzte Seite gelesen ist. Die Erzählung ist so dicht und spannend dass man sich in der Geschichte involviert fühlt, aber zum Glück nur als Zuschauer und nicht als Opfer.
Schwedische Dichte Dieser Kriminalroman von Stieg Larsson ist extrem spannend. Wer Krimis liebt legt dieses Buch erst zur Seite wenn die letzte Seite gelesen ist. Die Erzählung ist so dicht und spannend dass man sich in der Geschichte involviert fühlt, aber zum Glück nur als Zuschauer und nicht als Opfer.
Spannung auf Sparflamme Ein guter Thriller benötigt vor allem Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Dies hat der Roman Verblendung von Stieg Larsson leider nicht zu bieten.
An dem Plot liegt es nicht. Der Journalist Mikael Blomkvist erhält von dem Großindustriellen Henrik Vanger den Auftrag eine Biografie der Familie Vanger zu verfassen und dabei das Schicksal, der vor Jahrzehnten verschwundenen Harriet Vanger zu klären. Zunächst widerwillig begibt sich der Journalist in den Norden von Schweden und beginnt mit seinen Recherchen. Zur Seite steht ihm dabei die Ermittlerin Lisbeth Salander. Was das Duo bei ihren Nachforschungen herausfinden, ist ein schreckliches Geheimnis, welches nicht nur die Ermittler in Gefahr bringt.
Dieser Roman ist der erste Teil einer Trilogie mit dem Duo Blomkvist und Salander und der Autor ist zunächst bemüht uns die beiden Charaktere vorzustellen. Dabei kann der Autor nicht überzeugen. Vor allem Lisbeth Salander wirkt unglaubwürdig. Sie ist eine 24-jährige, anorektische, 154 cm kleine, Piercings und Tatoos tragende Hackerin und Einzelgängerin. “Normalerweise reichen ihr schon sieben Minuten mit einem anderen Menschen um Kopfschmerzen zu bekommen.” Das hält sie aber nicht davon ab etwa “5 Sexpartner pro Jahr zu haben”, obwohl “Sie kannte nichts schwierigeres, als sich einem Menschen nackt zu zeigen.” Nun gut mag einer einwenden. “Sie war eine ganz normale Frau mit genau demselben Lust und Sexualtrieb wie alle anderen.” Doch das ist sie eben nicht. “Lisbeth Salander war ein für alle Mal anders als normale Menschen.”
Stieg Larsson führt den Leser in die Welt des Wirtschaftsjournalismus und des Hackens ein. Dies ist ihm teilweise sehr gut gelungen, nur verliert sich der Auto häufig in Details, die für die Geschichte nicht notwendig sind. Diese Details beziehen sich nicht nur auf die ständige Erwähnung von IBook, anstatt PC oder Computer -andere Computerhersteller werden nicht namentlich erwähnt-, sondern auch in den Nebenhandlungen, die Larsson zu ausführlich erzählt.
Zusammenfasend ist zu sagen, dass Stieg Larsson mit Verblendung ein solider Thriller gelungen ist. Nur ist er mit 688 Seiten um etwa 300 Seiten zu lang.
Spannung auf Sparflamme Ein guter Thriller benötigt vor allem Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Dies hat der Roman Verblendung von Stieg Larsson leider nicht zu bieten.
An dem Plot liegt es nicht. Der Journalist Mikael Blomkvist erhält von dem Großindustriellen Henrik Vanger den Auftrag eine Biografie der Familie Vanger zu verfassen und dabei das Schicksal, der vor Jahrzehnten verschwundenen Harriet Vanger zu klären. Zunächst widerwillig begibt sich der Journalist in den Norden von Schweden und beginnt mit seinen Recherchen. Zur Seite steht ihm dabei die Ermittlerin Lisbeth Salander. Was das Duo bei ihren Nachforschungen herausfinden, ist ein schreckliches Geheimnis, welches nicht nur die Ermittler in Gefahr bringt.
Dieser Roman ist der erste Teil einer Trilogie mit dem Duo Blomkvist und Salander und der Autor ist zunächst bemüht uns die beiden Charaktere vorzustellen. Dabei kann der Autor nicht überzeugen. Vor allem Lisbeth Salander wirkt unglaubwürdig. Sie ist eine 24-jährige, anorektische, 154 cm kleine, Piercings und Tatoos tragende Hackerin und Einzelgängerin. “Normalerweise reichen ihr schon sieben Minuten mit einem anderen Menschen um Kopfschmerzen zu bekommen.” Das hält sie aber nicht davon ab etwa “5 Sexpartner pro Jahr zu haben”, obwohl “Sie kannte nichts schwierigeres, als sich einem Menschen nackt zu zeigen.” Nun gut mag einer einwenden. “Sie war eine ganz normale Frau mit genau demselben Lust und Sexualtrieb wie alle anderen.” Doch das ist sie eben nicht. “Lisbeth Salander war ein für alle Mal anders als normale Menschen.”
Stieg Larsson führt den Leser in die Welt des Wirtschaftsjournalismus und des Hackens ein. Dies ist ihm teilweise sehr gut gelungen, nur verliert sich der Auto häufig in Details, die für die Geschichte nicht notwendig sind. Diese Details beziehen sich nicht nur auf die ständige Erwähnung von IBook, anstatt PC oder Computer -andere Computerhersteller werden nicht namentlich erwähnt-, sondern auch in den Nebenhandlungen, die Larsson zu ausführlich erzählt.
Zusammenfasend ist zu sagen, dass Stieg Larsson mit Verblendung ein solider Thriller gelungen ist. Nur ist er mit 688 Seiten um etwa 300 Seiten zu lang.
Fesselnd Wenn du einmal angefangen hast dieses Buch zu lesen, möchtest du es nicht mehr aus der Hand legen, bist du fertig bist. Stieg Larsson hat die Geschichte so fesselnd geschrieben. Er springt zwar von einer Person bzw. Zeit zur anderen, aber es ist trotzdem flüssig zu lesen. Bin schon bei seinem 3. Buch. Es sind alle drei Bücher sehr empfehlenswert.
Fesselnd Wenn du einmal angefangen hast dieses Buch zu lesen, möchtest du es nicht mehr aus der Hand legen, bist du fertig bist. Stieg Larsson hat die Geschichte so fesselnd geschrieben. Er springt zwar von einer Person bzw. Zeit zur anderen, aber es ist trotzdem flüssig zu lesen. Bin schon bei seinem 3. Buch. Es sind alle drei Bücher sehr empfehlenswert.
packende Lektüre Der Anfang reizt einen weiterzulesen, wenngleich sich die richtige Spannung erst gegen Mitte des Buches einstellt. Von da ab jedoch ist es kaum mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen und der Autor hat hervorragend gewusst wie er den Leser dazu bringen kann gleich im Anschluss das zweite Buch (Verdammnis) in die Hand zu nehmen.
packende Lektüre Der Anfang reizt einen weiterzulesen, wenngleich sich die richtige Spannung erst gegen Mitte des Buches einstellt. Von da ab jedoch ist es kaum mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen und der Autor hat hervorragend gewusst wie er den Leser dazu bringen kann gleich im Anschluss das zweite Buch (Verdammnis) in die Hand zu nehmen.
Éinfach langweilig Ich habe das Buch gekauft, weil ich fest davon überzeugt war, dass es gut sein muss, auf Grund der Allgegenwärtigkeit dieses Romans.
Leider bin ich absolut enttäuscht. Die ersten 250 Seiten sind einfach nur gähnend langweilig, ich hatte tatsächlich schon mit dem Gedanken gespielt, einfach aufzuhören, aber man tut es normal ja nicht. Es kommt keine Spannung auf, wenn es dann doch mal interessant wird, wird diese erzeugte Spannung durch unnötiges Daherplätschern schnell zerstört. Ich bin nun auf Seite 645 angelangt und einfach nur heilfroh, wenn dieses Buch endlich zu Ende ist.
Leider habe ich mir das zweite Buch gleich mit angeschafft, ich habe mich schon mehr als einmal doch ein wenig darüber geärgert. Ich werde es ganz hinten ins Regal stellen, mal sehen….
Eigentlich ist ein “Stern” schon zu viel. Sehr Schade.
Ein wahres Meisterwerk Erstes Buch des leider viel zu früh verstorbenen Stieg Larsson. Es folgen noch zwei weitere, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Ich mag normalerweise keine Nordländerbücher, aber diese Trilogie hat mich gefesselt, noch dazu jedesmal ein dicker Wälzer. Das mag ich eigentlich auch nicht, aber hier mache ich gerne eine Ausnahme…
Larsson steigert die Spannung schier ins Unermessliche…
Eigenwillige Charaktere begleiten diese 3 Bücher, der Lebensstil der Ermittler ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber kommt eben deshalb sehr symphatisch rüber…
Sehr empfehlenswert…
Kurzbeschreibung
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt. An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je…
“Blendende” Unterhaltung!! Wenn man einmal angefangen hat zu lesen kann man nicht mehr das Buch zur Seite legen. Spannend und überraschend - einfach nur gut!!
Verblendung - DAS HÖRSPIEL Mikael Blomkvist, seines Zeichens Enthüllungsjournalist und Mitherausgeber der Zeitschrift “Millenium” wurde von einem Informanten gelinkt. Sein Artikel über den zwielichtigen schwedischen Geschäftsmann Wenneström erwies sich als haltlos, und so muss Blomkvist für 3 Monate ins Gefängnis.
Um aus den Medien erst einmal wieder zu verschwinden und so “Millenium” nicht weiter zu schaden, nimmt er einen Rechercheauftrag anderer Art an. Hendrik Vanger, ein alter Mann und ehemaliger Chef des Vanger Konzerns bittet ihn den 40 Jahre zurückliegenden Mord an siner Nichte Harriet Vanger aufzuklären. Als Köder und Belohnung bietet Vanger ihm Beweise für die illegalen Machenschaften von Wenneström. Zusammen mit der Hackerin Lisbeth Salander macht sich Mikael Blomkvist daran, die alten Beweise neu auszuwerten und schon bald erweist sich dieserAuftrag als eine dreckige Familienangelegenheit, mit viel Sex, Gewalt und Lügen.
Janar 2010 Sendete 1 Live dieses Hörspiel (Teil 1: Donnerstag, 14. Januar 2010, 23 Uhr / Teil 2: Donnerstag, 21. Januar 2010, 23 Uhr / Teil 3: Donnerstag, 28. Januar 2010, 23 Uhr). Für diese Vertonung wurde Walter Adler engagiert, ein alter Hase der Hörspielinszenierung , der bereits über 250 Hörspiele geschaffen hat.
In nur 3 Stunden wurden 704 Seiten dieses Kriminalromans aufgearbeitet und das ist erstaunlich gut, wenn auch nicht perfekt gelungen.
Wahrscheinlich bin ich einer der wenigen Menschen auf diesem Planeten, der weder die Bücher gelesen hat, noch den Film gesehen hat und nicht im geringsten wusste worum es in dieser Geschichte überhaupt geht. Dieses Hörspiel war für mich die erste Berührung mit dem Stoff.
Ich hatte zumindest im ersten Teil erhebliche Schwierigkeiten die Personen und ihre Vergangenheit zuzuordnen, das war ein wenig unübersichtlich. Möglicherweise fällt das jemandem, der die Bücher gelesen hat nicht auf, ich jedoch kam nicht gut in die Geschichte rein. Ab Teil 2 (CD2) nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf, ich kann jedoch nicht verstehen, warum dieses Buch so eine Begeisterung auslöst. Es wird solide Ermittlungsarbeit geleistet, der Fall an sich ist logisch und gut aufgebaut aber nichts wirklich Besonderes. Möglicherweise sind hier viele Nebenhandlungen gestrichen worden, das kann ich jedoch nicht beurteilen. Die Sexszenen empfand ich als teils recht unnötig.
Bis auf einige wenige Nebenrollen, die deutlich schwächer besetzt sind (Blomkvist Tochter oder seine Partnerin Erika Berger), findet man viele bekannte und wirklich ausgezeichnete Sprecher, wie Ulrich Matthes als Erzähler, Sylvester Groth als Mikael Blomkvist, Anna Thalbach als Lisbeth Salander,
Lena Stolze als Anita Vanger, Felix von Manteuffel als Martin Vanger, Jürgen Hentsch als Henrik Vanger, … Für dieses Hörspiel komponierte Pierre Oser passende Musik, welche die Handlung unterstreicht, ohne abzulenken.
Fazit: Insgesamt sehr gut gelungenes Radiohörspiel, das mit Produktionen, welche direkt für den Hörspielemarkt produziert wurden problemlos mithalten kann. Die Handlung wurde stark komprimiert und es ist für jemanden der die Geschichte gar nicht kennt anfangs etwas schwer hineinzufinden. Hochkarätige Sprecher und gelungene Inszenierung.
Weniger ist manchmal mehr.. Weniger ist manchmal eben doch mehr - das Buch ist spannend aber vieeel zuuu laaang!! Zwischendurch auch mal ein bisschen sehr brutal, da ist es leider typisch schwedisch, dort steht man anscheinend drauf. Super gute Story aber etwas weniger Inzest und Dildospiele vom sadistischen Anwalt Bjurman mit der armen Lisbeth hätten es doch wohl auch getan. Bis die Story in Fahrt kommt, vergeht einfach zu viel Zeit. Ich hatte mir einfach doch wesentlich mehr erwartet… Viel Hype um ein mittelprächtiges Buch. Da gibt es aus Schweden zum Beispiel von Hakan Nesser weitaus besseren Stoff!
Das dunkle Geheimnis der Familie Vanger Bevor der Wirtschaftsjournalist und Mitarbeiter des Magazins “Millennium” Mikael Blomqvist seine Gefängnisstrafe antreten muss, zu der er wegen Verleumdung am Großkonzern Wenneström verurteilt wurde, nimmt er den Auftrag des Großindustriellen Hendrik Vanger an. Seine damals 16-jährige Nichte Harriet ist in den 60er Jahren unter mysteriösen Umständen verschwunden. Jeder vermutet, dass sie ermordet wurde. Seit ihrem Verschwinden erhält Hendrik jedes Jahr ein Bild mit einer Blume. Dieser vermutet dahinter den perfiden Mörder von Harriet und will endlich die Wahrheit über ihr Schicksal erfahren. Hierfür engagiert er Mikael Blomqvist und je tiefer dieser sich in die Familiengeschichte der Familie Vanger einarbeitet, umso mehr schreckliche Geheimnisse kommen ans Licht.
Der Geschichte muss man etwas Zeit lassen. Stieg Larsson baut seine Story langsam auf. So ist die Spannung zwar am Anfang nicht unbedingt gegeben, jedoch überzeugt der Schreibstil des Autors von der ersten Seite an und man liest wie selbstverständlich neugierig und interessiert weiter. Recht unterschwellig nimmt dann die Spannung zu und bald ist es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Die Story des Thrillers ist sehr komplex und von Anfang an stimmig angelegt. Was anfangs noch wie ein Mord innerhalb einer Familie aussieht, entwickelt sich im Lauf des Buches zu einer viel bizarreren Geschichte, mit der man absolut nicht gerechnet hatte. Verdächtig ist praktisch jeder der Familie Vanger und so bleibt Motiv wie auch Täter sehr lange im Dunkeln.
Sein Protagonist Mikael Blomqvist ist ein engagierter Journalist Mitte Vierzig, der hartnäckig an dem Fall arbeitet und einen hohen Gerechtigkeitssinn hat. Stieg Larsson beschreibt ihn als einen sehr sympathischen Menschen, der von ihm sehr facettenreich beschrieben wird, sodass man sich sehr schnell ein Bild von ihm machen kann. Die aber bei weiten interessante Figur ist Lisbeth Salander. Lisbeth, eine 24-jährige Hackerin wird durch den Anwalt von Hendrik Vanger auf Mikael aufmerksam und unterstützt ihn im Lauf seiner Ermittlungen bei dem Fall Harriet. Sehr schnell stellt man fest, dass Lisbeth in ihrer Kindheit etwas Schreckliches erlebt haben muss, sie ist sehr introvertiert, wirkt oft eiskalt und gleichzeitig dann wieder sehr verletzlich. Ein sehr komplexer, komplizierter Charakter, der einem jedoch sehr schnell sympathisch wird.
Fazit: “Verblendung”, der erste Teil der Millennium-Trilogie, ist ein komplexer, äußerst spannender Krimi, der einem von der ersten Seite an fasziniert.
Verblendung - Erst das Buch lesen und dann den Film sehen “Verblendung” ist ein hoch spannendes Buch mit einer Mischung aus Wirtschaftskrimi - mit vielen interessanten Hintergründen - und Psychothriller. Vor allem der Teil Wirtschaftskrimi kommt in dem actionreichen Film zu kurz. Der Film wiederum hält den Zuschauer mit vielen spannenden Szenen gefangen. Es lohnen sich beide Werke, wobei man erst das Buch lesen sollte, um sich besser auf den Film einlassen zu können.
Verblendung - Erst das Buch lesen und dann den Film sehen “Verblendung” ist ein hoch spannendes Buch mit einer Mischung aus Wirtschaftskrimi - mit vielen interessanten Hintergründen - und Psychothriller. Vor allem der Teil Wirtschaftskrimi kommt in dem actionreichen Film zu kurz. Der Film wiederum hält den Zuschauer mit vielen spannenden Szenen gefangen. Es lohnen sich beide Werke, wobei man erst das Buch lesen sollte, um sich besser auf den Film einlassen zu können.
Nur 3 Sterne, weil es eben doch kein perfekter Thriller ist.
Besondere Probleme hatte ich mit dem Ende, da die beiden Erzählstränge nicht gleichzeitig aufgelöst werden. Hier hätte der Autor geschickter vorgehen können.
Ich bin mal gespannt, wie das Ende für den Film adaptiert wurde.
Nur 3 Sterne, weil es eben doch kein perfekter Thriller ist.
Besondere Probleme hatte ich mit dem Ende, da die beiden Erzählstränge nicht gleichzeitig aufgelöst werden. Hier hätte der Autor geschickter vorgehen können.
Ich bin mal gespannt, wie das Ende für den Film adaptiert wurde.
Sehr empfehlenswert Ein gelungener Krimi ist “Verblendung”, den man von Anfang an nur widerwilig weglegt, weil er sooo spannend ist und einen bis zum Ende fesselt. Kaufe mir die beiden weiteren Bände von Stieg Larsson auch.
Sehr empfehlenswert Ein gelungener Krimi ist “Verblendung”, den man von Anfang an nur widerwilig weglegt, weil er sooo spannend ist und einen bis zum Ende fesselt. Kaufe mir die beiden weiteren Bände von Stieg Larsson auch.
Spannend–fesselnd–einfach unwiderstehlich Nun…ich habe dieses Buch an meinem Geburtstag gekauft, obwohl ich eigentlich nicht schon wieder ein Trilogie kaufen wollte, aber da stand nichts anderes bei meinem Buchhändler im Regal, was mich ansprach…
Mich hat “Verblendung” absolut gepackt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Es fesselt einen nicht von der ersten Seite an, aber es steigert sich und macht Lust auf den zweiten Band, den ich grad angefangen habe. Die Geschichte ist wohl durchdacht und gut recherchiert.
Ich weiß nicht, was die Leute für ein Buch gelesen haben, die dieses Buch schlechter als Vier-Sterne bewerten. Ich gehe davon aus, dass sie einen Fehldruck bekommen und nicht das gleich Buch gelesen haben wie ich. War wohl der Inhalt eines billigen Groschenromans nur abgedruckt.
Für alle, die einen Fehldruck haben und das Buch schlechter als mit Vier-Sterne bewertet haben, hier ein Tipp von mir: Man kann Verlage durchaus anschreiben und sagen, dass ihr Buch ein Fehldruck ist und sich kostenlos ein neues schicken lassen…Für die anderen, den das Buch einfach nur unspannend vorkam, gratuliere ich zu ihrem aufregendem Leben, was Attentate beim Joggen und Folterkeller in ihrem Eigenheim wohl einschließt, und dieses Buch wohl zum Fehlkauf für sie macht.
Für alle anderen, die ein langweiliges Leben wie ich führen, rate ich zu diesem Kauf…Man(n), dass ist seit langem, dass spannendste Buch, was auf dem Markt ist…
Spannend–fesselnd–einfach unwiderstehlich Nun…ich habe dieses Buch an meinem Geburtstag gekauft, obwohl ich eigentlich nicht schon wieder ein Trilogie kaufen wollte, aber da stand nichts anderes bei meinem Buchhändler im Regal, was mich ansprach…
Mich hat “Verblendung” absolut gepackt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Es fesselt einen nicht von der ersten Seite an, aber es steigert sich und macht Lust auf den zweiten Band, den ich grad angefangen habe. Die Geschichte ist wohl durchdacht und gut recherchiert.
Ich weiß nicht, was die Leute für ein Buch gelesen haben, die dieses Buch schlechter als Vier-Sterne bewerten. Ich gehe davon aus, dass sie einen Fehldruck bekommen und nicht das gleich Buch gelesen haben wie ich. War wohl der Inhalt eines billigen Groschenromans nur abgedruckt.
Für alle, die einen Fehldruck haben und das Buch schlechter als mit Vier-Sterne bewertet haben, hier ein Tipp von mir: Man kann Verlage durchaus anschreiben und sagen, dass ihr Buch ein Fehldruck ist und sich kostenlos ein neues schicken lassen…Für die anderen, den das Buch einfach nur unspannend vorkam, gratuliere ich zu ihrem aufregendem Leben, was Attentate beim Joggen und Folterkeller in ihrem Eigenheim wohl einschließt, und dieses Buch wohl zum Fehlkauf für sie macht.
Für alle anderen, die ein langweiliges Leben wie ich führen, rate ich zu diesem Kauf…Man(n), dass ist seit langem, dass spannendste Buch, was auf dem Markt ist…
deutlich mehr erwartet Nach den vielen guten Rezensionen habe ich von dem Buch deutlich mehr erwartet. Erst mal war es schwierig in das Buch einzufinden, außerdem fand ich es unterm Strich auch nicht wirklich spannend und fesselnd geschrieben.
Erst nach ca. 200 Seiten wurde mir die Rolle der Lisbeth sympathisch und verstand auch den eigentlichen Sinn des Buches. Die Grundidee an sich fand ich ganz gut, allerdings war so ziemlich schnell klar wer der Täter ist, auch wenn man das Ausmaß der Taten nicht nachvollziehen konnte. Überrascht hat mich dann aber doch die Auflösung.
Durch aus ein lesenswertes Buch mit einigen Schwächen.
deutlich mehr erwartet Nach den vielen guten Rezensionen habe ich von dem Buch deutlich mehr erwartet. Erst mal war es schwierig in das Buch einzufinden, außerdem fand ich es unterm Strich auch nicht wirklich spannend und fesselnd geschrieben.
Erst nach ca. 200 Seiten wurde mir die Rolle der Lisbeth sympathisch und verstand auch den eigentlichen Sinn des Buches. Die Grundidee an sich fand ich ganz gut, allerdings war so ziemlich schnell klar wer der Täter ist, auch wenn man das Ausmaß der Taten nicht nachvollziehen konnte. Überrascht hat mich dann aber doch die Auflösung.
Durch aus ein lesenswertes Buch mit einigen Schwächen.
Ein Must-Have für meinen Bücherschrank Ein hochspannendes Buch. Wunderbar geschrieben, nichts leichtverdauliches, aber hoch interessant. Wirklich ein Buch der Superlative. Anfangs ist es ein bisschen trocken und ich fürchtete es bald aus der Hand zu legen. Doch der Ehrgeiz weiter zu lesen, weil ich mir doch alle drei Teile gekauft hatte, hat sich mehrfach ausgezahlt. Dieses Buch ist wirklich gut, beide weiteren Teile kommen nicht mehr an die erste Spannung heran.
Sehr spannend und raffiniert Der Mensch ist nunmal ein Herdentier und wenn ein Buch dermaßen in den Medien angepriesen wird, sehr viele es lese und auch noch gut rezensieren, dann wird man fast automatisch angelockt. Man will ja schließlich nichts verpassen oder gar eine Bildungslücke haben. Manchmal wird man dann enttäuscht und manchmal hat man doch tatsächlich ein richtiges Schätzchen in der Hand. Für so ein Schätzchen halte ich dieses Buch. Es ist wirklich eine Mischung aus Wirtschaftkrimi, Krimi, Thriller. Es enthält einfach alles, was ein gutes Buch enthalten muss.
Zum Inhalt werde ich hier nichts mehr schreiben, denn das haben ja viele andere vor mir schon getan. Aber meine Kaufempfehlung, die will ich noch loswerden ;o) Also, kaufen und die gut durchdachte und super konstruierte Geschichte lesen!
Im Gegensatz zu Nesbro (Der Erlöser) kann man sich die schwedischen Namen und Orte gut merken und behalten. Der Krimi ist gut angelegt wenn auch an wenigen Stellen etwas ausschweifend.
Verdammnis Verdammnis von Stieg Lasson ist ein Buch dass man am Liebsten nicht aus der Hand legen mag bis es zu Ende gelesen ist, dann aber … geht es mit dem nächsten Buch gerade so weiter
Fantastische Steigerung Gehört hatte ich natürlich schon von Stieg Larssons Trilogie. Doch diese schwedischen Romane gehören nicht unbedingt zu den Büchern, die ich haben muss. Jedoch bekam ich es geschenkt und dazu noch der Hinweis, dass die Romane von Stieg L. nahezu von der kompletten Familie verschlungen wurden. Gut, dachte ich mir, dann fang ich halt mal an zu lesen. Eine ganze Zeitlang war ich hin- und hergerissen: Weiterlesen oder adacta legen? Mehr oder weniger quälte ich mich durch die ersten vielleicht 100 Seiten. Mit viel Beschreibung und nicht wahnsinnig viel Handlung.
ABER: Ich bin froh, dass ich mich durchgequält habe. Die Handlung ist spannend mit einigen Strängen, vielen Familienverbandlungen, aber doch so geschrieben, dass es nach dieser quälenden Einleitung wahnsinnig faszinierend ist und mich nicht mehr losließ, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Ja, es stimmt schon, viel Produktplacement (Apple-Werbevertrag???), einige Abschnitte, die für manche vielleicht erotisch sein mögen, die Mehrzahl jedoch pervers empfinden wird. Aber warum nicht? Das Leben ist nunmal bunt. Warum sollen solche Themen nicht in Romanen ver-/bearbeitet werden. Es gibt nicht nur Blümchensex! Und dass die Protagonistin ihre eigene Antwort darauf hat, versöhnt. Mich zumindest.
Alles in allem, hat das Buch mir doch sehr gut gefallen und die beiden anderen Bände werde ich demnächst lesen. Bin gespannt.
Perfekt - bis auf das Ende Selten habe ich mir bei der Beurteilung eines Buches so schwer getan.
“Verblendung” ist sehr gut und spannend geschrieben, und die Story ist auch herausragend. Was als klassisches Krimi-Szenario (von der Umwelt abgeschnittene Insel, Verbrechen mit begrenztem Täterkreis) beginnt, entwickelt sich doch ganz anders und wird zu einem tollen Thriller mit tiefsten Abgründen. Die beiden Hauptcharaktere, Journalist Blomkvist und Privatdetektivin Salander sind ungewöhnlich, und werden (schwedisch) genau beschrieben.
Kurz gesagt, dieses Buch hat alles, um ein Meisterwerk zu sein, wenn, ja, wenn nicht der Schluß wäre. Die Handlung ist aus, das Rätsel um Harriet Vanger gelöst, warum ist dann nicht Schluß? Man kämpft sich durch die letzten über 100 Seiten, es passiert nichts mehr Interessantes, warum Salander verkleidet in mehrere Schweizer Banken geht, ist mir sowieso ein Rätsel. Mag sein, daß das alles eine Überleitung zum zweiten Buch der Reihe ist, aber dann hätte man es auch in dieses schreiben können. So verhaut es nur den ersten Teil, schade. Aber, was soll’s. Tolkien hat auch das Ende von “Der Herr der Ringe” verhaut, und “Verblendung” ist trotzdem für jeden Thriller-Fan ein Muss.
Im Gegensatz zu Nesbro (Der Erlöser) kann man sich die schwedischen Namen und Orte gut merken und behalten. Der Krimi ist gut angelegt wenn auch an wenigen Stellen etwas ausschweifend.
Verdammnis Verdammnis von Stieg Lasson ist ein Buch dass man am Liebsten nicht aus der Hand legen mag bis es zu Ende gelesen ist, dann aber … geht es mit dem nächsten Buch gerade so weiter
Fantastische Steigerung Gehört hatte ich natürlich schon von Stieg Larssons Trilogie. Doch diese schwedischen Romane gehören nicht unbedingt zu den Büchern, die ich haben muss. Jedoch bekam ich es geschenkt und dazu noch der Hinweis, dass die Romane von Stieg L. nahezu von der kompletten Familie verschlungen wurden. Gut, dachte ich mir, dann fang ich halt mal an zu lesen. Eine ganze Zeitlang war ich hin- und hergerissen: Weiterlesen oder adacta legen? Mehr oder weniger quälte ich mich durch die ersten vielleicht 100 Seiten. Mit viel Beschreibung und nicht wahnsinnig viel Handlung.
ABER: Ich bin froh, dass ich mich durchgequält habe. Die Handlung ist spannend mit einigen Strängen, vielen Familienverbandlungen, aber doch so geschrieben, dass es nach dieser quälenden Einleitung wahnsinnig faszinierend ist und mich nicht mehr losließ, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Ja, es stimmt schon, viel Produktplacement (Apple-Werbevertrag???), einige Abschnitte, die für manche vielleicht erotisch sein mögen, die Mehrzahl jedoch pervers empfinden wird. Aber warum nicht? Das Leben ist nunmal bunt. Warum sollen solche Themen nicht in Romanen ver-/bearbeitet werden. Es gibt nicht nur Blümchensex! Und dass die Protagonistin ihre eigene Antwort darauf hat, versöhnt. Mich zumindest.
Alles in allem, hat das Buch mir doch sehr gut gefallen und die beiden anderen Bände werde ich demnächst lesen. Bin gespannt.
Perfekt - bis auf das Ende Selten habe ich mir bei der Beurteilung eines Buches so schwer getan.
“Verblendung” ist sehr gut und spannend geschrieben, und die Story ist auch herausragend. Was als klassisches Krimi-Szenario (von der Umwelt abgeschnittene Insel, Verbrechen mit begrenztem Täterkreis) beginnt, entwickelt sich doch ganz anders und wird zu einem tollen Thriller mit tiefsten Abgründen. Die beiden Hauptcharaktere, Journalist Blomkvist und Privatdetektivin Salander sind ungewöhnlich, und werden (schwedisch) genau beschrieben.
Kurz gesagt, dieses Buch hat alles, um ein Meisterwerk zu sein, wenn, ja, wenn nicht der Schluß wäre. Die Handlung ist aus, das Rätsel um Harriet Vanger gelöst, warum ist dann nicht Schluß? Man kämpft sich durch die letzten über 100 Seiten, es passiert nichts mehr Interessantes, warum Salander verkleidet in mehrere Schweizer Banken geht, ist mir sowieso ein Rätsel. Mag sein, daß das alles eine Überleitung zum zweiten Buch der Reihe ist, aber dann hätte man es auch in dieses schreiben können. So verhaut es nur den ersten Teil, schade. Aber, was soll’s. Tolkien hat auch das Ende von “Der Herr der Ringe” verhaut, und “Verblendung” ist trotzdem für jeden Thriller-Fan ein Muss.
Bin eigentlich keine Krimileserin, aber… …die Millenium-Reihe hat mich gepackt. Alle drei Bücher haben mir den Atem geraubt.
Am Anfang muss man sich reinlesen. Nach den ersten Seiten hätte ich “Verblendung” fast vergelegt. Zum Glück habe ich es nicht getan!!!
Sonst hätte ich eine großartige, spannende und anrührende Geschichte verpasst und hätte Lisbeth, Mikael und die ganzen anderen cleveren, schrecklichen und außergewöhnlichen Charaktere nicht kennen gelernt.
Gelungener Krimi mit noch besserem Hörbuch Es war mein Einstieg in die Welt der “Schweden”-Krimis und mein erste Stieg-Larsson-Roman.
Die Geschichte ist packend. Wenn man glaubt, es ist endlich zu Ende, gehts auch shcon in die nächste Runde. Normalerweise finde ich eine solche Schreibweise eher ermüdend, doch stört es hier nicht. Man erhält eine umfassende Einsicht in das Leben der beiden Hauptcharaktere, wodurch sich einige parallele “Kleingeschichten” ergeben. Nicht nur möchte man den Täter finden, ich wollte auch wissen, was aus den beiden wird. Der Schluss hat meine romantische Seite ein wenig enttäuscht. Aber so ist nun Mal das Leben;)
Zum Hörbuch: Am Anfang war ich eher enttäuscht und geneigt, das Hörbuch für immer aus zu schalten. Aber als die Handlung immer komplizierter und verwobener wurde, war ich doch froh um den Vorleser-Stil. Alle Charaktere waren ganz dezent aber deutlich von einander zu unterscheiden. Besonders Lisbeth hat mir sehr gut gefallen. Die trockene Art, die der Sprecher für sie ausgewählt hat, schien perfekt zu passen.
ICh freu mich schon auf den nächsten Teil, natürlich wieder als Hörbuch. Gratulation Dietmar Bär!
Ein solider Thriller Mit “Verblendung” legt der WDR wieder einmal eine große Thrillerumsetzung vor. Die knapp dreistündige Produktion bietet den Raum, um den recht umfangreichen Roman angemessen wiederzugeben. Larsson erzählt eine packende Geschichte, bei der Schockelemente gut eingesetzt sind, um Spannung zu erzeugen. Dazu werden die Charaktere auch noch sauber in Gut und Böse getrennt. Trotz dieser eindeutigen Zuordenbarkeit sind die Figuren aber durchaus interessant, sie sorgen dafür, dass der Plot auch in schwächeren Momenten interessant bleibt.
Ungewöhnlich, aber wohl dem Trilogie-Gedanken geschuldet, ist der zweigeteilte Thrillerplot. Es beginnt und endet mit der Geschichte von Mikael Blomkvist, der bei journalistischen Recherchen gelinkt und anschließend daraufhin verurteilt wurde. Er bekommt eine vorübergehende Aufgabe, die Ermittlung im Hauptplot, er soll Licht ins Dunkel um das Verschwinden der Nichte des Industriellen Vanger bringen. Dieser Fall ist der deutlich interessantere, er endet aber recht früh in der ersten Hälfte des letzten Teils - Danach ist ein wenig die Luft aus der Geschichte. Obwohl man den Rest recht dicht zusammenfasst, lässt das Hörinteresse recht schnell stark nach.
Die Umsetzung ist durchweg gelungen. Walter Adler inszeniert den Thriller zwar eher ruhig und zurückhaltend und lässt ein wenig das typische skandinavische Flair außen vor. Dennoch gelingt es ihm, eine sehr sehr spannende Atmosphäre zu erzeugen. Viel Raum gönnt er dem Erzählerpart, der hier von Ulrich Matthes übernommen wird. Dieser legt diese Aufgabe eher nüchtern an. Die Sprecher der handelnden Figuren dürfen dafür deutlich mehr mitgehen. Im erstklassigen Ensemble stechen vor allem Anna Thalbach und Jürgen Hentsch hervor.
Ein guter und spannender Krimi, der allerdings nicht ganz die Erwartungen erfüllt. An ein paar Ecken ist die Geschichte zu glatt, vor allem das eher platte Ende trübt ein bisschen den Eindruck der ansonsten sehr guten Produktion.
Spannung pur Das erste Buch aus der Trilogie, wie auch die beiden nächsten, habe ich praktisch in einem Zug gelesen. So spannend und fesselnd wie Stieg Larssons Trilogie habe ich schon länger nichts mehr gelesen. Trotz der über 700 Seiten pro Roman ist die Spannung immer vorhanden und man liest weiter um zu erfahren, wie sich die Helden aus der Affäre ziehen werden. Unbedingt empfehlenswert.
Spannungsaufbau Die ersten 200 Seiten kann man getrost querlesen; weder die Sprache noch der Inhalt beeindrucken. Irgendwie hat es dann jedoch der Autor bei mir geschafft, eine Spannung aufzubauen und ich war naiv aufgeregt, wie denn die Geschichte so weitergehen wird. Für diese Kurzweiligkeit bekommt das Buch nun doch vier Punkte. Dass die Charaktere aus psychotherapeutischer Sicht wenig komplex sind und deren Typologie tendenziell vereinfacht dargestellt wird und es auch sonst keine philosophischen Erkenntnisse gibt, ist eine andere Sache.
Gute Story, gut erzählt, trotzdem gibt’s Kritik Zum 16. Geburtstag habe ich Stieg Larssons Bestseller “Verblendung” unter den Geschenken erblickt…wohl eines der besten Bücher meiner zahlreichen Schmöcker aus dem Regal!
Cover: Ansprechend und weckt Spannung! Meiner Meinung nach haben allerdings Titel und Coverbild nicht viel mit dem Inhalt des Buches zu tun. Das ist etwas schade, doch im Nachhinein würde mir wohl auch kein besseres Cover einfallen… Es ist auf jeden Fall charakteristisch für das Buch und somit nicht schlecht geworden. Note 2
Buchinhalt:
Verständlichkeit: Das Buch ist einfach klasse geschrieben, reißt mit und ist kaum aus der Hand zu legen. Wer kein Freund von langen, in sich verzweigten Sätzen ist, wird dieses Buch lieben. “Moderne” Sprache (also Sprache, bei der auch mal Ausdrücke vorkommen, die aber nicht gleich ganz unter die Gürtellinie gehen) mischt sich hier mit Fachsprache, also zahlreichen Fachbegriffen, die leider nicht immer verständlich sind, doch entweder aus dem Textzusammenhang erläutert werden oder für die Story nicht von Bedeutung sind. Vor allem am Ende verwendet Stieg Larsson viele Computerbegriffe, jemand, der sich damit nicht auskennt, hat leider am Ende viel auszublenden. Note für Verständlichkeit (Satzbau): 2
Story: Spannend, einfach genial zusammengeschustert und wirklich das Werk eines Meisters. Ich denke, den Inhalt des Buches an und für sich muss ich nicht noch einmal wiederholen, das haben bestimmt schon einige vor mir getan, allen voran natürlich amazon.de :). Die einzelnen Personen - besonders die beiden absoluten Hauptpersonen Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander - sind toll beschrieben und überzeugen durch ihre klar nachvollziehbaren Gedankengänge. Die Handlungen sind nicht an den Haaren herbeigezogen, aber auch nicht immer die, die man in der Realität unbedingt vollbringen würde.
Zwei kleine Abzüge gibt es aber leider auch bei der Story, die eine bis dahin 100%ige Note 1 verhindern:
1. Die kürze einer der spannendsten Szenen des ganzen Buches: Mikael Blomkvist wird gefangen genommen (von wem, das dürft ihr selbst lesen:D), aber meiner Meinung nach viel zu schnell wieder befreit…das ist schade, denn so geht dieser atemraubende Moment auch viel zu schnell wieder vorbei.
2. Das Ende! Das Ende spielt auf den Anfang an…und ist aber leider - ich muss es so sagen - langweilig! Es ist noch ein letzter Schachzug Blomvists gegen einen Großindustriellen, Hans-Erik Wennerström…und der zieht sich über schier endlose 100 Seiten! Schade, da bleibt mir leider nur die Note 2.
Dreimal Note 2 - für mich Anlass genug, dem ganzen Buch vier von fünf Sterne zu geben.
Leider - wie gesagt - hat mich das Ende enttäuscht, das hält mich jetzt allerdings nicht davon ab, gleich zum zweiten Band zu rennen und diesen durchzulesen…den habe ich mir nämlich auch schon gekauft.:)
Stieg Larsson - Verblendung: Sehr lange Nächte garantiert!
Eigentlich kein Freund von Krimis… habe ich diesen Roman auf Drängen von guten Freunden dann doch in einen 3-wöchigen Asienurlaub mitgenommen - und wurde nicht enttäuscht: ganz im Gegenteil, ich habe den Roman auf einem 12 Std-Flug nach Singapur fast in einem gelesen.
Und ich verstehe, warum dieses Werk so erfolgreich ist..
Mehr will ich nicht sagen, außer bitte dringend selbst lesen.
Langatmig und wenig originell Dieses Buch von Stieg Larsson wurde irgendwo mit Harry Potter verglichen. Obwohl mir natürlich schon klar war, dass es ein Buch für Erwachsene ist, ein Krimi oder Thriller ohne fiktive Elemente, waren meine Erwartungen hoch gesteckt. Leider wurden sie in keiner Weise erfüllt. Man hat den Eindruck, dass die Handlung künstlich in die Länge gezogen werden muss, um das Buch zu füllen. Weniger Seiten wären durchaus mehr gewesen. So ist es etwa sehr lähmend, wenn am Anfang des Buches immer wieder die Gründe für den Abschied der Hauptperson aus seiner Zeitschrift durchgekaut werden - ohne dass neue Facetten dazu kämen. Überhaupt Facetten: Die Personen bleiben blass, ihre Motive ziemlich unglaubwürdig, die Dialoge sind von jeglichem Witz oder Esprit befreit.
Ganze Passagen des Buches sind anscheinend dem Hauptberuf des Autors geschuldet - er war Spezialist für Rechstextremismus in Schweden - und haben mit dem Fortgang der Handlung nichts zu tun. Zum Einschlafen ist das Buch allerdings ganz gut geeignet - es sei denn man ärgert sich über das oben Erwähnte.
Hörbuch-Rezension Die Handlung kann man genügend nachlesen, also ganz grob: es geht um einen Journalisten und eine Hackerin, die einen Vermisstenfall von vor beinah vierzig Jahren untersuchen und dabei auf eine grausame Mordserie stoßen, die irgendeine Verbindung mit dem verschwundenem Mädchen zu haben scheint.
Mir hat das Hören sehr viel Spaß gemacht,was ich noch bei der 2. CD (von nicht geglaubt habe, denn bis zur dritten CD verläuft die Handlung ein wenig schleppend und es passiert nicht viel - außer dass die Protagonisten vorgestellt werden. Was bei einer Krimireihe vermutlich auch gerechtfertigt ist. Dann beginnt jedoch eine fesselnde und z.T. komplizierte Handlung. Längen kommen kaum noch auf, das liegt vermutlich an der gekürzten Fassung. Auch habe ich als jemand, der das Buch nicht gelesen hat, die Kürzung nicht gespürt, also Kompliment an die Schnitt-Verantwortlichen. So haben auch die vielverteufelten Product Placements nur gegen Ende hin gestört … die ich aber auch ärgerlich fand. Manchmal wirkten sie einfach nur unpassend. Ein weiterer Kritikpunkt sind die hollywoodreifen unglaubwürdigen Aktionen ganz am Ende. Dennoch war es eine wirkliche vergnügliche Unterhaltung, man kann nicht aufhören, dem Hörbuch zu lauschen … und den 2. Teil werde ich mir auch besorgen und freue mich schon darauf! Das liegt nicht zuletzt an dem tollen Sprecher, Dietmar Bär, der die Personen mit passenden Stimmen ausstattet.
Hat mich total in den Bann gezogen Jeder spricht über das Buch, also darf ich jetzt auch mal:
Zuerst das Negative: Der Roman ist sehr schwedisch! Ich höre jetzt meine Kritiker:” Das Buch spielt in SCHWEDEN!”
Ja, das stimmt natürlich, aber der Autor bezieht sich auf Eigenheiten in Schweden (Wirtschaft, Politik, Jornalismus), die für mich als Deutsche etwas schwer zu verstehen ist.
Aber das ist für mich auch der einzige negative Aspekt an dem Buch!
Der Jornalist Blomquist wird gerichtlich kaltgestellt und hat plötzlich viel Zeit. Also soll er für den Industriellen Vanger eine Familienchronik schreiben und gleichzeitig herausfinden, was mit Harriet Vanger passiert ist. Die Familie Vanger zählt viele Mitglieder, aber keine Angst, man kann sie sich besser merken, als ich befürchtet habe.
Die ganze Story ist flüssig geschrieben und mit interessanten Nebenschauplätzen gespickt.
Besonders überrascht war ich über die Nazi-Vergangenheit in Schweden, ich habe nicht gewußt, daß auch andere europäische Länder damals dieses Erbe haben.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es (fast) in einem Zug durchgelesen.
Vorsicht Suchtgefahr! Als Autorin widme ich mich gern dem Lesen von guten Büchern. Also verschlang ich Verblendung und war positiv überrascht. Der faszinierende und beeindruckende Charakter ist für mich Lisbeth. Sie macht das Buch interessant und äusserst spannend. Am Anfang war es etwas schwer und langatmig zu lesen, sodass ich es schon wieder weglegen wollte, aber dann hat mich eine großartige und spannende Geschichte gepackt und mitgerissen. So werde ich nun eintauchen in den zweiten Teil und hoffentlich bald wieder etwas positives zu berichten haben.
Liest man eins - liest man alle! Der Anfang, muss ich zugeben, ist etwas zäh, habe das Buch vor 6 Monaten schon mal angefangen und wieder zur Seite gelegt, weil mir die Anfangsgeschichte zu langatmig war. Meine Schwester hat mich aber “genötigt” nochmal anzufangen und weiterzulesen, zum Glück, ich weiss nicht wann ich zuletzt ein spannenderes Buch gelesen habe. Unglaublich.
Jede freie Sekunde hab ich diesem Bestseller gewidmet!
spannender Thriller aus Schweden Der erste Band der Triologie ist ein anspruchstvoller, spannender Wirtschaftsthriller. Stieg Larsson verknüpft gekonnt verschiedene Erzählpassagen, die sich später in einem spannenden Finale überraschend auflösen.
Auf jeden Fall empfehlenswert und gleich den nächsten Band lesen.
spannender Thriller aus Schweden Der erste Band der Triologie ist ein anspruchstvoller, spannender Wirtschaftsthriller. Stieg Larsson verknüpft gekonnt verschiedene Erzählpassagen, die sich später in einem spannenden Finale überraschend auflösen.
Auf jeden Fall empfehlenswert und gleich den nächsten Band lesen.
Wahnsinn!!! Ich habe schon lange keinen so spannenden Krimi mehr gelesen. Das Buch wandert im Moment überall mit hin, ins Bad, ins Bett zur Mittagspause. Ich hatte lange gezögert mit dem Kauf da es ja 3 Bände sind, aber jetzt kann ich es kaum erwarten mich den 2 nächsten Romanen zu widmen. Das Buch hat alles was ein guter Krimi braucht - absolute Hochspannung einen sympathischen Ermittler, ein wenig Romantik. Ich kann mich total mit den Hauptpersonen identifizieren und sehe sie fast bildlich vor mir. Die Verfilmung soll auch sehr gut gelungen sein, das ist das nächste was ich mir anschaue, also absolut volle Punktzahl für diesen begnadeten Erzähler.
Wahnsinn!!! Ich habe schon lange keinen so spannenden Krimi mehr gelesen. Das Buch wandert im Moment überall mit hin, ins Bad, ins Bett zur Mittagspause. Ich hatte lange gezögert mit dem Kauf da es ja 3 Bände sind, aber jetzt kann ich es kaum erwarten mich den 2 nächsten Romanen zu widmen. Das Buch hat alles was ein guter Krimi braucht - absolute Hochspannung einen sympathischen Ermittler, ein wenig Romantik. Ich kann mich total mit den Hauptpersonen identifizieren und sehe sie fast bildlich vor mir. Die Verfilmung soll auch sehr gut gelungen sein, das ist das nächste was ich mir anschaue, also absolut volle Punktzahl für diesen begnadeten Erzähler.
In jeder Hinsicht unverständlicher Hype Ich kann mich den 1-Sterne-Rezensionen in fast jedem Punkt anschließen: Die Charaktere wurde aus den billigsten Klischees zusammengezimmert. Krönung ist diese anarchische, kaputte, gleichzeitig aber unglaublich geniale und letztlich doch so liebenswerte Lisbeth. Die Handlung ist einschichtig, vorhersehbar und mit völlig sinnfreien Nebensträngen durchsetzt. Es gibt nicht eine einzige überraschende Wendung. Sprache und Stil sind bestenfalls als unspektakulär zu bezeichnen. Das Productplacement ist einfach nur peinlich.
Mich irritiert nur, dass es auch im Feuilleton positive Besprechungen gab. Trivialliteratur hat ja vielleicht ihre Berechtigung, aber diesem Werk mangelt es in jeder Hinsicht an Qualität - und sei es einfach nur an Spannung. Harry Potter entspricht auch nicht meinem Geschmack, ich verstehe aber zumindest, was hier faszinieren kann. Die Mechanismen, die diesen Titel zum Bestseller gemacht haben, wollen sich mir einfach nicht erschließen…
In jeder Hinsicht unverständlicher Hype Ich kann mich den 1-Sterne-Rezensionen in fast jedem Punkt anschließen: Die Charaktere wurde aus den billigsten Klischees zusammengezimmert. Krönung ist diese anarchische, kaputte, gleichzeitig aber unglaublich geniale und letztlich doch so liebenswerte Lisbeth. Die Handlung ist einschichtig, vorhersehbar und mit völlig sinnfreien Nebensträngen durchsetzt. Es gibt nicht eine einzige überraschende Wendung. Sprache und Stil sind bestenfalls als unspektakulär zu bezeichnen. Das Productplacement ist einfach nur peinlich.
Mich irritiert nur, dass es auch im Feuilleton positive Besprechungen gab. Trivialliteratur hat ja vielleicht ihre Berechtigung, aber diesem Werk mangelt es in jeder Hinsicht an Qualität - und sei es einfach nur an Spannung. Harry Potter entspricht auch nicht meinem Geschmack, ich verstehe aber zumindest, was hier faszinieren kann. Die Mechanismen, die diesen Titel zum Bestseller gemacht haben, wollen sich mir einfach nicht erschließen…
Buch - Hörbuch - Hörspiel Schöne gekürzte Fassung des Buches. Als Stieg Larsson Fan ein “Sollte”, aber keinesfalls ein “Muss”. Das Buch ist wesentlich besser - ein Hörspiel eben nur ein “Audio-Schauspiel”. Man kann sich Bilder und die Szenen sehr gut vorstellen, doch ein Buchersatz? - wohl kaum!
Buch - Hörbuch - Hörspiel Schöne gekürzte Fassung des Buches. Als Stieg Larsson Fan ein “Sollte”, aber keinesfalls ein “Muss”. Das Buch ist wesentlich besser - ein Hörspiel eben nur ein “Audio-Schauspiel”. Man kann sich Bilder und die Szenen sehr gut vorstellen, doch ein Buchersatz? - wohl kaum!
“Verblendung” v. Stieg Larsson Ausgezeichnet. Die Trilogie (Verblendung; Verdammnis; Vergebung) ist vom Besten, was ich je an Kriminalromanen gelesen habe. Spannend von Anfang bis Ende.
“Verblendung” v. Stieg Larsson Ausgezeichnet. Die Trilogie (Verblendung; Verdammnis; Vergebung) ist vom Besten, was ich je an Kriminalromanen gelesen habe. Spannend von Anfang bis Ende.
Spannung pur Bei Stieg Larrson war ich spät dran, aber die Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Ich war von der Geschichte absolut gefesselt, und habe das Buch bei einem Wochenendtrip innerhalb von 2 Tagen gelesen. Die Figuren fand ich gut herausgearbeitet.
Alles in allem werde ich mir für den nächsten Urlaub im Juli die Teile zwei und drei einpacken. Für mich eine klare Empfehlung für spannende Unterhaltung.
Verblendung Ein fesselndes und ergreifendes Buch, wie alle drei Teile von Stieg Larsson. Wer sich gerne mitnehmen lassen will in die Welt die Stieg Larsson beschreibt, der muß diese Bücher lesen. Ich würde gerne mehr von ihm lesen. Nur schade, daß das nicht mehr möglich ist.
zu recht auf der beststellerliste ganz oben Ein wirklich tolles, extrem spannendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Ganz selten zwischendurch ein paar Längen. Unglaublich wie man so ein tolles Buch schreiben kann, ich freu mich schon auf den nächsten Teil. TOP!
bla, bla, bla…. lesen, abtauchen, sich entführen lassen…
das ist es, was ich von einem guten buch erwarte…
eine spannende story, die nicht unbedingt real nachzuvollziehen sein muss, da es eine “GESCHICHTE” ist…
protagonisten, mit denen ich mitfiebern kann, weil sie mir “vorgestellt” werden und ich beim lesen neben ihnen stehen kann, sie gewissermaasen begleite…
mit ihnen gemeinsam etwas erlebe, da ich mir die zeit dafür nehme…
stig larsson hat das für mich in beindruckender manier geschafft…
seit jahren das erst buch bzw trilogie, die ich erst wieder aus der hand gelegt habe, als ich durch war…
zu lesen, das geschrieben wird wie “langweilig” die ersten 200 seiten wären, wie vorhersehbar die story doch ist…
leute…schaut euch nen film an, dann braucht ihr euere fantasie nicht…
für die anderen kann ich nur sagen, das es sich wirklich lohnt…
wenn ich vergleich heranziehe wie zb. king, tolkin, follett, grisham, schätzing, hohlbein,…
alles autoren, die tolle bücher geschrieben haben…
aber alle brauchen ihre zeit, um in die story zu kommen…
hier dann zu schreiben, es wäre langweilig und vorhersehbar ist billig…
im gegenteil habe ich es genossen, zu sehen was in der heutigen zeit machbar ist und auf welch, teilweise illegalen wegen, sich die einzelnen stränge verweben…wie akribisch gesucht und gefunden wird…
teils durch zufall, aber nicht an den haaren herbeigezogen…
mag sein, das es tiefgeistigere literatur als das hier gibt…
aber wenn ich mir einen blockbuster von emmerich im kino ansehe, dann will ich gut unterhalten werden…nicht mehr, aber auch nicht weniger…
und genau das ist es, was larsson hier geschafft hat…
trivial, unglaubwürdig, dumm …. Dieser von der Werbung hochgepushte Roman ist einfach ärgerlich.
Er bedient jegliche Vorurteile, die der Autor sich bei anspruchslosen Krimilesern wohl so vorgestellt hat. Offensichtlich hat Larsson diesen Krimi - ähnlich einem Designer - am Reißbrett entworfen, wofür die in den Text eingefügten Skizzen und Stammbäume ja auch sprechen. Die so entstandene Mischung aus dramaturgisch nicht gelungener und ohne Substanz vorgebrachter Gesellschaftskritik, oft unnötiger Brutalität und sexueller Elemente, schön durchgeschüttelt, aber immer an der Oberfläche bleibend, scheint dem Autor ein Garant für hohe Verkaufszahlen gewesen zu sein - unglaublich, dass ihm dies auch noch gelungen ist. Unglaublich auch, die vielen positiven Rezensionen.
Hier Beispiele zum Niveau des Romans (S. 537 f. der gebundenen Ausgabe):
Lisbeth Salander, die Superfrau mit den außergewöhnlichen Computerkennnissen, erscheint als deus ex Machina und … “Ihre Stiime klang rau wie Sandpapier. Mikael würde sein Leben lang nicht vergessen, wie ihr Gesicht aussah, als sie zum Angiff überging. Sie fletschte die Zähne wie ein Raubtier. Ihre Augen glänzten pechschwarz. Sie bewegte sich wie eine Spinne und schien sich nur noch auf ihre Beute zu konzentrieren…”
Der Protagonoist des Romans, Mikeal Blomkvist wird als eine Art schwedischer James Bond und unwiderstehlicher Frauenheld dargestellt.
Wer das mag, möge sich das reinziehen.
Ich selbst habe die 688 Seiten (in der gebundenen Ausgabe) gewollter, oft krampfhaft aufgebauter, unglaubwürdiger Spannung und Brutalität nur mit Mühe hinter mich gebracht, dann das Buch erschöpft zur Seite gelegt und uninspiriert in den Ofen geworfen.
bla, bla, bla…. lesen, abtauchen, sich entführen lassen…
das ist es, was ich von einem guten buch erwarte…
eine spannende story, die nicht unbedingt real nachzuvollziehen sein muss, da es eine “GESCHICHTE” ist…
protagonisten, mit denen ich mitfiebern kann, weil sie mir “vorgestellt” werden und ich beim lesen neben ihnen stehen kann, sie gewissermaasen begleite…
mit ihnen gemeinsam etwas erlebe, da ich mir die zeit dafür nehme…
stig larsson hat das für mich in beindruckender manier geschafft…
seit jahren das erst buch bzw trilogie, die ich erst wieder aus der hand gelegt habe, als ich durch war…
zu lesen, das geschrieben wird wie “langweilig” die ersten 200 seiten wären, wie vorhersehbar die story doch ist…
leute…schaut euch nen film an, dann braucht ihr euere fantasie nicht…
für die anderen kann ich nur sagen, das es sich wirklich lohnt…
wenn ich vergleich heranziehe wie zb. king, tolkin, follett, grisham, schätzing, hohlbein,…
alles autoren, die tolle bücher geschrieben haben…
aber alle brauchen ihre zeit, um in die story zu kommen…
hier dann zu schreiben, es wäre langweilig und vorhersehbar ist billig…
im gegenteil habe ich es genossen, zu sehen was in der heutigen zeit machbar ist und auf welch, teilweise illegalen wegen, sich die einzelnen stränge verweben…wie akribisch gesucht und gefunden wird…
teils durch zufall, aber nicht an den haaren herbeigezogen…
mag sein, das es tiefgeistigere literatur als das hier gibt…
aber wenn ich mir einen blockbuster von emmerich im kino ansehe, dann will ich gut unterhalten werden…nicht mehr, aber auch nicht weniger…
und genau das ist es, was larsson hier geschafft hat…
trivial, unglaubwürdig, dumm …. Dieser von der Werbung hochgepushte Roman ist einfach ärgerlich.
Er bedient jegliche Vorurteile, die der Autor sich bei anspruchslosen Krimilesern wohl so vorgestellt hat. Offensichtlich hat Larsson diesen Krimi - ähnlich einem Designer - am Reißbrett entworfen, wofür die in den Text eingefügten Skizzen und Stammbäume ja auch sprechen. Die so entstandene Mischung aus dramaturgisch nicht gelungener und ohne Substanz vorgebrachter Gesellschaftskritik, oft unnötiger Brutalität und sexueller Elemente, schön durchgeschüttelt, aber immer an der Oberfläche bleibend, scheint dem Autor ein Garant für hohe Verkaufszahlen gewesen zu sein - unglaublich, dass ihm dies auch noch gelungen ist. Unglaublich auch, die vielen positiven Rezensionen.
Hier Beispiele zum Niveau des Romans (S. 537 f. der gebundenen Ausgabe):
Lisbeth Salander, die Superfrau mit den außergewöhnlichen Computerkennnissen, erscheint als deus ex Machina und … “Ihre Stiime klang rau wie Sandpapier. Mikael würde sein Leben lang nicht vergessen, wie ihr Gesicht aussah, als sie zum Angiff überging. Sie fletschte die Zähne wie ein Raubtier. Ihre Augen glänzten pechschwarz. Sie bewegte sich wie eine Spinne und schien sich nur noch auf ihre Beute zu konzentrieren…”
Der Protagonoist des Romans, Mikeal Blomkvist wird als eine Art schwedischer James Bond und unwiderstehlicher Frauenheld dargestellt.
Wer das mag, möge sich das reinziehen.
Ich selbst habe die 688 Seiten (in der gebundenen Ausgabe) gewollter, oft krampfhaft aufgebauter, unglaubwürdiger Spannung und Brutalität nur mit Mühe hinter mich gebracht, dann das Buch erschöpft zur Seite gelegt und uninspiriert in den Ofen geworfen.
Sehr spannendes Buch..ein Schmöker den man gelesen haben muss Das Buch hat alles was zu einem Schmöker gehört…eine pannende Geschichte, spannende Protagonisten, guter Schreibstil und eine packende Story
Sehr spannendes Buch..ein Schmöker den man gelesen haben muss Das Buch hat alles was zu einem Schmöker gehört…eine pannende Geschichte, spannende Protagonisten, guter Schreibstil und eine packende Story
Aller Anfang ist schwer…. Ich habe mir das Buch gekauft, da mir einige Leute absolut begeistert davon erzählt haben. Nachdem ich dann auch noch hier die vielen positiven Kommentare gelesen hatte, dachte ich mir - okay, dass musst du haben…
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch und war nach den ersten paar Seiten absolut enttäuscht! Ich konnte nicht verstehen, wie sich das Buch so lange auf den Bestseller-Listen gehalten hat. Da hatte ich schon besseres gelesen. Nachdem ich aber den Schreibstil von Stieg Larsson - trotz des für mich weniger interesanten Inhaltes - ganz gut fand, habe ich ohne große Hoffnungen Kapitel um Kapitel gelesen und irgendwann nicht mehr aufhören können… Ich kann nicht sagen ab welchem Kapitel es begonnen hat, aber plötzlich wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht, wer Mikael Blomkvist ist, was sich hinter Lisbeth Salander verbirgt, was nun tatsächlich aus Harriet geworden ist und natürlich auch wer es war…
Letztendlich habe ich das Buch dann doch in wenigen Tagen verschlungen und muss sagen, dass ich es - mal abgesehen von dem vielleicht etwas zähem Anfang - echt super fand. Ich würde jedem empfehlen sich von den ersten Seiten nicht täuschen zu lassen und auf jedem Fall weiter zu lesen - es lohnt sich!
Einen Stern Abzug nur, da ich die ersten Seiten ziemlich langweilig fand… Mag aber jemand anders ganz anders sehen
Ich werde mir morgen auf jeden Fall gleich mal den 2. Teil der Triologie kaufen
Aller Anfang ist schwer…. Ich habe mir das Buch gekauft, da mir einige Leute absolut begeistert davon erzählt haben. Nachdem ich dann auch noch hier die vielen positiven Kommentare gelesen hatte, dachte ich mir - okay, dass musst du haben…
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch und war nach den ersten paar Seiten absolut enttäuscht! Ich konnte nicht verstehen, wie sich das Buch so lange auf den Bestseller-Listen gehalten hat. Da hatte ich schon besseres gelesen. Nachdem ich aber den Schreibstil von Stieg Larsson - trotz des für mich weniger interesanten Inhaltes - ganz gut fand, habe ich ohne große Hoffnungen Kapitel um Kapitel gelesen und irgendwann nicht mehr aufhören können… Ich kann nicht sagen ab welchem Kapitel es begonnen hat, aber plötzlich wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht, wer Mikael Blomkvist ist, was sich hinter Lisbeth Salander verbirgt, was nun tatsächlich aus Harriet geworden ist und natürlich auch wer es war…
Letztendlich habe ich das Buch dann doch in wenigen Tagen verschlungen und muss sagen, dass ich es - mal abgesehen von dem vielleicht etwas zähem Anfang - echt super fand. Ich würde jedem empfehlen sich von den ersten Seiten nicht täuschen zu lassen und auf jedem Fall weiter zu lesen - es lohnt sich!
Einen Stern Abzug nur, da ich die ersten Seiten ziemlich langweilig fand… Mag aber jemand anders ganz anders sehen
Ich werde mir morgen auf jeden Fall gleich mal den 2. Teil der Triologie kaufen
Rundum zufrieden Der Erhalt des Buches war wie angekündigt -gut- Der Inhalt natürlich wie erwartet spitzenmäßig. Eine sehr unkomplizierte Angelegenheit.Schnell geliefert. Danke.
Super spannend Nachdem ich das Buch anfangs recht zäh fand, weil viel über Wirtschaft etc.geschrieben wurde, wollte ich es dann garnicht mehr aus der Hand legen. Spannung bis zum Ende. Man kann sich beim Lesen sehr gut in die Geschehnisse hineinversetzen und fiebert richtig mit. Ein absolut empfehlenswerter Thriller!
Oberflächlich Dieser Roman welcher mir von vielen Seiten ans Herz gelegt wurde, da er so “spannend und aufregend” sein soll, brachte in mir nur Enttäuschung zum Vorschein. Unter einem spannenden und aufregenden Roman stelle ich mir etwas anderes vor. Seite um Seite fragte ich mich wann es endlich spannend und aufregend werden wird. Alles was “spannend und aufregend” hätte sein können, wurde nur oberflächlich abgehandelt, teilweise sehr voraussehbar. Sehr sehr schade. Der Schreibstil an sich war super, daher auch zwei Sterne.
Verblendung Fängt für meine Begfriffe etwas zäh an, ist aber wegen des Verständnisses notwendig. Danach wahnsinnig spannend, meine Fingernägel waren in Gefahr.
Liest sich wie ein Film Selten hat mich ein Krimi von der ersten Minute an so gefangen genommen. Vielschichtig aufgebaut mit seinen unterschiedlichen Handlungssträngen, die Personen anschaulich, lebendig, menschlich.
Wie Kino im Kopf.
Zu schade, daß der Autor so früh gehen musste, er hätte Mankell den Rang abgelaufen.
enttäuschend bis nervig und viel zu lang! wo soll man da anfangen mit der Kritik… okay, meine Erwartungen waren hoch. Dabei bin ich wenigstens nicht selbst in die Marketing-Falle getappt, sondern habe das Buch geliehen. Der Autor war Wirtschaftsjournalist… merkt man. Mich würde brennend interessieren, wie viel Geld für diese peinlich aufdringliche Schleich-Werbung geflossen ist.
Ich habe mich auch gefragt, ob das Buch überhaupt überarbeitet bzw. lektoriert wurde… Mindestens 300 der knapp 700 Seiten könnten gekürzt werden. Ob es dann spannender wäre… fraglich.
Definitiv kein guter Thriller… nicht mal ein guter Krimi, keinerlei sprachliche Qualität und wer noch vorhat, das Buch zu lesen, dem rate ich zwei Strichlisten zum Zeitvertreib:
1. wie oft werden ohne erzählerische Notwendigkeit Produktnamen genannt?
2. wie oft wird Kaffee getrunken?
das würde mich jedenfalls noch interessieren, aber das wars dann auch… Band zwei und drei tue ich mir definitiv nicht an.
Ach ja und wer findet eine Sexszene, die nicht mit “rittlings” draufsetzen eingeleitet wird? Ein Wort, das ich noch nie benutzt zu haben glaube… liegts am ebenfalls schwachen Übersetzer?
Einen Stern für die Beschreibung der Protagonistin Lisbeth, die leider letztendlich auch weichgespült wird.
Top! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass dieses Buch ein gutes Jahr lang nur in meinem Bücherregal gestanden hat, bis ich es irgendwann einmal zur Hand genommen habe. - Und ich kann nur sagen wie froh ich bin, es getan zu haben:-). - Einfach spitze!
Von den anderen beiden Romanteilen, ist dieser erste Band für sich abgeschlossen.
spannend Diesem Buch gebe ich 4 Sterne. Warum? Es ist spannend, aber leider erst nach der Mitte, vorher muß man sich etwas gedulden, deshalb einen Punkt Abzug. Super fand ich den Charakter der Lisbeth Salander, mal was ganz anderes, klasse. Trotzdem werde ich das Buch aber nicht behalten wollen, ich habe es jetzt gelesen, es war gut, aber mehr auch nicht.
Spannend und schön wie die Mitternachtssonne Ich habe mir dieses Buch für einen Urlaub gekauft, aber schon vor der Abfahrt regelrecht verschlungen. Die Art wie Stieg Larsson die einzelnen Figuren und Handlungsstränge beschreibt, ist einfach mitreißend.
Bis zur Lösung des Rätsels um Harriets Verschwinden war ich hin und her gerissen zwischen den Theorien.
Etwas schade fand ich das Ende, aber mir wurde gesagt, ich soll auf die anderen beiden Teile warte, die ich noch geschenkt bekomme.
Aber allein die Beschreibung der Landschaft in der Mitternachtssonne hat Lust auf einen Urlaub in Schweden gemacht.
Man sollte Zeit haben, wenn man mit dem Buch anfängt - man will es nicht mehr zur Seite legen!
Ein MUSS für Krimi-Fans Dieser Thriller ist so brilliant geschrieben, sehr spannungsgeladen und dabei aber auch so kurzweilig in den Zwischenpassagen, dass man das Buch nicht aus den Händen legen kann.
Stieg Larsson ist ein Meister in seinem Fach… “war” ein Meister… leider muss ich es so formulieren, denn er ist bereits 2004 an einem Herzinfarkt verstorben.
Es ist ihm gelungen, seine Hauptperson Lisbeth Salander, trotz ihrer Macken und ihrer abloluten Andersartigkeit so darzustellen, dass man sie einfach mögen muss. Mehr noch, der Leser bekommt ein tiefes Verständnis für die sogenannten Außenseiter unserer Gesellschaft.
Auch Michael Blomkvist, alles andere als ein Durchschnittstyp, der ein ziemlich unstets Liebesleben führt, wird immer sympathischer, je mehr man Einblick in sein Leben bekommt.
Aber Vorsicht, beim Lesen dieses Buches besteht Suchtgefahr… ich zumindest habe mir anschließend gleich Teil 2 “Verdammnis” und Teil 3 “Vergebung” der Trilogie “reingezogen”.
Spannender Wälzer Normalerweise interessieren mich Bücher, die in der Öffentlichkeit so hochgelobt werden, eher weniger. Dennoch hab ich mich der Lektüre dieses Buches gewidmet. Selten war ein Hype so gerechtfertigt.
Schriftstellerisch einwandfrei und stilistisch interessant, schafft es Larsson, dass man sich mit den Hauptcharakteren auf eine gewisse Weise verbunden fühlt, auch wenn man sich vielleicht nicht direkt mit ihnen identifizieren kann. Die handelnden Personen sind zwar nicht alle mit der Charaktertiefe ausgestattet, die man sich vielleicht wünschen würde, dennoch sind sie nicht oberflächlich oder klischeehaft gezeichnet.
Der Kriminalfall selbst kommt nur langsam ins Rollen, was jedoch hier nichts macht, denn die Vorgeschichte ist flüssig geschrieben und lässt keine Langeweile aufkommen.
Als sich die Mordgeschichte der Aufklärung nähert, ist das Buch so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Selten habe ich ein Buch so schnell durchgelesen.
Fade Angelegenheit Offensichtlich gab es 2005 nicht viele nennenswerte Krimi-Neuerscheinungen in Skandinavien. Anders ist es nicht zu erklären, warum dieses Buch den Krimipreis 2005 erhalten hat.
Nichts an der Geschichte ist neu, alles hat man schon mal anderswo gelesen und warum einen, wie im Klappentext geschrieben, der Krimi nicht mehr “aus dem Liegestuhl hochkommen” läßt, kann ich nicht verstehen. Vielleicht ist dabei gemeint, daß ein Liegestuhl für die Lektüre dieses Buches der passende Stuhl ist, damit man, wenn einen die Langeweile der ersten 380 Seiten übermannt, einfach sanft ohne Ortswechsel einschlummern kann.
Man quält sich durch den endlosen Stammbaum der Familie Vanger, man quält sich durch öde Ortsbeschreibungen, die in aller Ausführlichkeit dennoch kein inneres Bild der Handlungsorte entstehen läßt, man wird auf unnötige und nur die Seitenzahl verlängernde Nebenhandlungen geführt, die allenfalls mühsam dazu gedacht sind, zum Beispiel die Persönlichkeit der zweiten Hauptprotagonistin Lisbeth Salander zu erklären, welche allerdings im Gegensatz zur Langatmigkeit des Buches erstaunlich rasche und nicht nachvollziehbare, weil schlecht erklärte kurzfristige Änderungen ihrer Persönlichkeit erlebt, nur um sie dann nach wenigen Seiten wieder umzuwerfen.
Die Auflösung ist banal und unglaubwürdig und nichts, was ein Mankell oder eine Highsmith nicht längst auch schon zu Papier gebracht hätte.
Fazit: Langweilig & banal. Die Fortsetzungen werde ich getrost andere lesen lassen.
Solider Krimi mit einer hinreißenden Lisbeth Salander Lisbeth Salander ist die Königin der Millennium-Trilogie! Ohne ihren einzigartigen Charakter wäre die Trilogie nur eine Krimiserie wie jede andere. Bei “Verblendung” fiel mir das ganz besonders auf; die Handlung hat lange gebraucht, bis sie mich wirklich gefesselt hat, aber die Handlungsstrang um Lisbeth Salander hat mich selbst dann immer motiviert weiterzulesen.
Die Geschichte um Harriet Vanger hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich überzeugt; die Konstruktion war so klassisch wie bei Agatha Christie, und des Rätsels Lösung fiel mir bereits bei Henrik Vangers erstem Erzählen ein. Dafür hat Lisbeth Salanders Geschichte all das wettgemacht; wie sie dem Ekel Nils Bjurman die Vergewaltigung heimzahlt, ist eine wahre Freude, und wie sie sich Wennerström zunutze macht, gönnt man ihr von ganzem Herzen. Mit dieser Heldin allein hat sich Stieg Larsson den Platz im Olymp gesichert!
Eigentlich 3 Sterne wegen der etwas schwachen Kriminalhandlung, aber für Lisbeth Salander ein vierter Stern.
toll toll toll Stieg Larssons Verblendung ist ein echter Schatz im Bücherregal. Ermittlerteam Mikael Blomkvist und Lisbeth Sander bilden ein interessantes Gespann. Er ist Verleger einer Zeitung, der in Manier eines Reportes ermittelt, sie eine Hackerin mit der Neigung, anderer Leute Festplatten zu durchstöbern.
Man sollte vielleicht genügend Zeit zum Lesen einplanen, da dieses Buch Suchtfaktor hat.
Verblendung ist…..auch nur ein Buch Weil ich nicht alle anderen Rezensionen lesen wollte gebe auch ich noch ein Urteil ab.
1. Das Buch ließt sich schnell weg, hat aber ein paar Hänger, weil bei der Familiengeschichte keiner durchblickt - ich hab viele Seiten einfach überblättert und doch die Handlung verstanden.
2. Mit ein wenig gesundem Verstand, kann der Leser die Geschichte allein auflösen
3. Der Blomquvist ist aber auch ein Frauentyp hinter dem sich 007 verstecken kann. Dem werfen sich die Mädels an den Hals - puh
Zu der anderen Seite des Buches: In der Zeit als ich es gelesen habe, hab ich recht wenig geschlafen, eben weil ich dass Buch gelesen habe - was schon mal sehr positiv ist und für das Buch spricht. Ich mag die Heldin, weil sie sich trotz der Umstände durchboxt (auf die besondere Begabung hätte man verzichten können). Der Held ist ein wenig zu glatt.
Grundsätzlich gefallen mir der Erzählstil und das Thema. Für mich war am ganzen Buch am interessantesten, wie sich die Figuren verhalten und welche Konsequenzen daraus entstehen. Wobei nüchtern betrachtet, die Figuren zu rational handeln - alles kühle Rechner.
Die 3 Sterne gibt es wegen den Punkten 1-3 und weil der Held zu gut ist - das ist wie bei Brunetti, der nervt auch. Und auch weil das Ende des Buches zu schnell und oberflächlich rüberkommt und dadurch auch ein wenig langweilt - diesen Krieg hätte mann als roten Faden durch die Serie ziehen können.
Fazit: Tolles Buch, hat Spaß gemacht und die anderen Teile lese ich auch noch - aber Leute habt keine zu großen Ansprüche.
“Zuviel Luft in der Lunge für zu wenige Trompeten” :-)))
Einfach nur langweilig! Es ist einfach mühsam zu lesen, wenn ich schon mal bei einem Roman das Gefühl habe….Wann bin ich endlich fertig! Nicht zu empfehlen…..
So schnell kann ein 10 Stunden Flug vergehen… Was will man bei über 500 Bewertungen noch schreiben? Ich belass es einfach damit, dass es meiner Meinung nach eines der besten Bücher ist, welches ich jemals gelesen habe. Die Zeit während des Lesens verging im Flug und ich konnte es kaum abwarten den nächsten Teil zu lesen.
Schade, dass es nicht mehr von Herrn Larsson geben wird.
Ich fands einfach nur Genial!!! Anfangs hat mich dieser ganze Hype um Stieg Larsson & seine Bücher eher weniger interessiert, die Klapptexte fand ich beim Stöbern eher unspektakulär & somit hab ich eine Weile gebraucht mich dann doch mal dazu zuentscheiden & ich habe es absolut nicht bereut!! Die Hauptprotagonisten Mikael & Lisbeth sind wahnsinnig symphatisch. Besonders mitreißend & spannend fand ich die Ermittlungsarbeiten um das Verschwinden von Harriet Vanger, wie sich Stück für Stück alles zusammensetzt & man mitgrübeln kann wer oder was dahintersteckt. Die ganze Geschichte ist absolut spannend & kurzweilig, ich kann dieses Buch nur empfehlen……EINFACH NUR GENIAL!!
Verbledung Absolute Weltklasse. Habe mir zwei Tage Urlaub genommen, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ausser - es stimmt alles. Von A - Z.
Ein schönes Buch Eigentlich bin ich nur durch zufall auf dieses Buch gekommen und war überrascht, was für ein Riesen Erfolg es schon hinter sich hat. Anscheinend habe ich in den letzten Jahren zu wenig gelesen
Zurück zum Buch.
Die Einleitung empfinde ich als angenehm, wenn auch etwas verwirrend, im Bezug auf sein langjährigen Freund. Als Leser fragt man sich, gab dieser bewusst falsche Informationen oder nicht. Die Auflösung gibt es selbstverständlich in den letzten einhundert Seiten. Was mir besonders gut gefiel war die Geschichte um Harriet Vanger. Es war wirklich ein fesselndes Buch, welches in vier Tagen durch gelesen werden musste. Obwohl mir einzelne Passagen etwas zu schnell abgehakt vorkamen, hat Stieg Larsson einen guten Roman geschrieben. Gerade die letzten beiden Kapitel wurden mir zu schnell abgehandelt, was für einen Leser, nachdem er das Buch gelesen hat, etwas verwunderlich erscheint.
Dieses Buch wird dennoch desöfteren gelesen werden und nicht im Buchschrank verstauben, da es zu eines der Besten Krimiromane gehört der letzten Jahre.
Super zu lesen Nachdem das Buch ewig auf den Besteller Listen stand und steht, wollte ich es dann doch auch mal lesen, um mitreden zu können. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, welches mich bis halb zwei Uhr nachts wach gehalten hat, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Ich denke die Inhaltsangabe kann ich mir sparen, denn die haben die vielen Rezensenten vor mir schon geschrieben. Um die ein Stern Kritiker zu bestätigen: Es stimmt, das die Handlung erst nach 200 Seiten etwas an Fahrt aufnimmt. Es stimmt, das viel Kaffee getrunken wird. Es stimmt, dass ständig Markennamen erwähnt werden, aber die kann man auch überlesen, so etwas nehme ich gar nicht im Detail zur Kenntnis. Es stimmt auch, dass der Journalist Mikael sexuell nichts anbrennen lässt. Und trotzdem hat mich das Buch gefesselt und ich fand es klasse. Ich kann es weiterempfehlen mit den Worten: Mir hat es gefallen.
300 Seiten zuviel!! Ich habe mir das Buch zum Glück nicht gekauft sondern ausgeliehen von einem Bekannten. Ich bin sichtlich enttäuscht - auch weil es so hoch gelobt wird. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
In den ersten 300 Seiten zieht sich die Handlung so seicht dahin wie lauwarmer Kaffee. Keine Spannung, kaum Hintergrundinformationen. Stattdessen sind diese ersten Seiten mit belanglosen Tagesabläufen des Protagonisten Mikael aufgefüllt. So z.B. wird wiederholt von seinem Tagesablauf berichtet: steht auf, macht sich Kaffee, geht spazieren, kocht sich was usw. und das ist mehrmals in diesem Buch der Fall! Was soll der Schwachsinn?! Auch ist die Charakterdarstellung von Mikael alles andere als logisch. So nimmt er sexmäßig betrachtet alles mit was geht - auch Frauen, die bald 20 Jahre älter sind als er?? Der Typ wechselt seine Sexpartner so wie andere Ihre Socken. Und was bitte sollen die ständig übertriebener Maßen verwendeten technischen Begriffe wie Minolta Digitalkamera oder Nvidia Grafikkarte?? Ist das Schleichwerbung?
Wer sich bis Seite ca. 325 durch gekämpft wird dann auch mit wesentlich mehr Spannung konfrontiert, auch weil dann endlich mal das eigentliche Hauptthema des Buches in den Vordergrund rückt.
Ich vergebe nur deshalb 2 Sterne, weil die Handlung zum Schluss doch deutlich an Spannung zunimmt. Aber mehr gebe ich für dieses Buch nicht! Schade, dass es absolute Zeitverschwendung ist. Die restlichen beiden Bücher werde ich mir auf gar keinen Fall mehr durch lesen. Leute, lasst die Finger davon!
Spannung pur! Ich habe umgekehrt begonnen und den 3. Teil zuerst gelesen. So war ich neugierig auf die anderen. Da jedes Buch der Trilogie eine eigene (fast) abgeschlossene Handlung besitzt und nur die Hauptpersonen überall auftauchen- kein Problem. Wer sich vom Umfang der Lektüre abschrecken lässt- selber Schuld (Ich habe das Buch in zwei Tagen Strandwetter geschafft)! Stieg Larsson schafft es, einen über die gesamte Zeit in Spannung zu halten. Schade, schade, dass wir nicht mehr von ihm lesen können….
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30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Dieses Buch ist der pure Wahnsinn!! Habe es innerhalb von 4 Tagen gelesen. Absoluter Suchtfaktor Vorsicht!!!!
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Als Henning Mankell Fan und Kenner des skandinavischen Kriminalromans habe ich dieses Buch mit einiger Vorfreude gelesen. Inzwischen ist mir unbegreiflich wie der Hype um Stieg Larsson entstehen konnte. “Verblendung” ist eine Ansammlung von Klischees der ärgerlichsten Art, schlecht geschrieben bzw. übersetzt, mit einer völlig abstrusen und unglaubwürdigen Handlung. Nicht zu empfehlen.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
…zeichen dieses Buch aus.
Mein Kommentar als Vielleser: Mit Sicherheit einer der besten Krimis der letzten Zeit.
Nicht nur die gelungene Verflechtung von Familien-Saga, Psycho-Trhiller und Wirtschaftskrimi zeichnen dieses Buch aus; insbesondere die Schaffung von Atmosphäre ist es, die den Leser in die Geschichte hineinzieht. Dies gelingt durch ein feingezeichnetes Bild der handelnden Personen, Ihrer Gefühle und Gedanken, Ihres Welt- und Wertbildes. Das mag zwar zu Beginn teilweise zur Langatmigkeit neigen, da natürlich viele Akteure (gerade im Teil der Familiengeschichte) einzuführen sind, aber es zahlt sich beim Spannungsaufbau bis hin zur Auflösung mehrfach aus. Der Leserist nicht nur Betrachter, sondern erlebt mit - so müssen Bücher sein.
Eine absolute Empfehlung für den Krimi-Fan.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Ich habe das Buch in ca. 5 Tagen durchgelesen und bin restlos begeistert vom Stil des Autors. Wenn man das Buch liest gibt es einige stellen bei denen man sich sagt: Jetzt lese ich noch ein Kapitel und dann noch eins und noch eins…
Mir hat vor allem der bezug zum Internet gefallen mit den Recherchen welche Lisbeth anstellt.
Habe mir sofort ” Verdammnis” und “Vergebung” gekauft.
Fazit:Schon lange hat mir kein Buch mehr so gefallen und mich so den Alltag vergessen lassen. Man kann sich total in das Buch hineinversetzen
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Von den guten Kritiken hier habe ich mich anstecken und das Buch mir zu Weihnachten schenken lassen. Leute lasst die Finger davon. Das Buch hat ca 680 Seiten, erst um Seite 500 trifft das “Ermittler-Duo” aufeinander, vorher gähnende Langweile. Soetwas als Mankell zu bezeichnen… lächerlich.
Man weiß im Buch nie sowirklich um was es geht, mal Wirtschaftskriminalität, Sexuellermißbrauch, offene Ehen, etc etc. Die eigentliche Handlung an sich ist sehr abschätzbar.
Was mich an dem Buch sehr gestört hat ist die stellenweiße Detailverliebtheit zu Markennamen. Man bekommt echt den Eindruck als sei hier ein Werbevertrag mit allen möglichen Unternehmen abgeschlossen worden. Anstatt einfach “Notebook” oder “Laptop” zu schreiben muss es ein “iBook” oder “PowerBook” sein, als Lisbeth ihr “iBook” (an manchen Stellen hat sie auch ein PowerBook…) kaputt geht, wird sehr genau beschrieben was sie den für ein neues Modell kauft. Mit genauer CPU, RAM, HDD Beschreibung. Who cares? Oder auch als die Dias eingescannt werden. Nein, man hat nicht einen Diascanner sondern einen “Agfa-Diascanner”, die Digicam ist nicht ein Digicam sonder von Epson oder sonstwem… Es nervt einfach.
Alles in allem ein nicht empfehlenswertes Buch. Warum es so gehypte wird/wurde und gar zum Bestseller geworden ist, ist mir ein Rätsel.
3. Januar 2009 um 09:43 Uhr
ich habe jetzt alle 3 Romane von Larsson gelesen und kann sagen dass ich seit langem keine so gute Story gelesen habe ! Nur schade dass der Autor verschieden ist und keine Fortsetzung mehr schreiben kann. Diese Serie könnte ein super Drehbuch zum verfilmen sein !
6. Januar 2009 um 01:09 Uhr
HOHER SUCHTFAKTOR!
Dieses Buch hat hohen Suchtfaktor! Habe es über die Weihnachtstage gelesen und mir sofort die beiden anderen Bände von Stieg Larsson besorgt.
Ich bin total begeistert! Die Handlung verästelt sich in viele interessante Nebengeschichten, auch aus der Vergangenheit der Akteure. Absolut verdient: VOLLE PUNKTZAHL.
7. Januar 2009 um 03:45 Uhr
Es gibt Bücher die man gelesen haben muß Hier ist es !!!
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so spannend war wie dieses.
Super Erzählstil und gut recherchiert und das Finale ist in keiner Weise irgendwie vorherzusehen.
Die Protagonisten sind keine Stereotypen Gestalten. Sie haben Stärken und viele Schwächen und man kann sich mit der einen oder anderen Person
identifizieren.
Ich bedaure zutiefst dass Stieg Larrson nicht mehr unter uns weilt, denn er hätte bestimmt noch viel zu erzählen. Seinen beiden Nachfolgebände stehen schon bei mir im Schrank.
Jeder der Thriller und Kriminalromane liest sollte dieses Buch zu Pflichtlektüre machen.
7. Januar 2009 um 17:09 Uhr
Absolut lesenswert!
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen.
Von der allerersten Seite war ich von diesem Thriller gefesselt!
Endlich wieder ein Buch, das man nicht mehr weglegen möchte, bis man es nicht zu Ende gelesen hat.Spannung bis zum letzten Buchstaben!
Freue mich schon auf die zwei weiteren Bände der Trilogie vom Ermittlerteam Blomkvist und Salander.
Für mich der beste Roman seit Jahren. Unbedingt lesen!!
14. Januar 2009 um 22:17 Uhr
Es gibt gute und schlechte Bücher - und dann die von Stieg Larsson
Wie der Titel der Rezension schon aussagt, geht es hier um den Roman Verblendung von Stieg Larsson. Der erste Teil der Trilogie ist schlicht und ergreifend ein 5 Sternewerk. Zwar begann das Buch für meine Verhältnisse etwas zu detailiert, was ich aber im Nachhinein nicht mehr bestätigen kann, da man nur dadurch den Durchblick bewahrt und weiß welche Personen in welcher Beziehung zueinander stehen.
Verblendung ist seit langem wieder ein Roman, der sich wirklich gelohnt hat zu kaufen und zu lesen. Häufig wird die Handlung pfade und langweilig, oder man erkennt schon von Beginn an, welche Handlungen folgen und wie es letztendlich ausgeht. Doch dieser Roman ist alles andere als stupide, langweilig, oder sonst etwas, sondern er stellt ein Musterbeispiel für ein außerordentliches Buch, dass in Spannung, Spontanität und Überraschungen keines Gleichen findet, dar.
Wenn man denkt, eine Handlung zu erahnen oder durchblickt zu haben, dann wendet sich plötzlich das komplette Geschehen und man muss wieder ein Kapitel weiter lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Da kommen Dinge wie Schule, Arbeit, Termine, Familie sehr ungelegen.
Meiner Meinung nach hat sich der Roman jeden seiner 5 Sterne verdient:
1. Sehr interessante und durchaus realistische Handlung
2. Ein sehr großer Themenbereich, was die Handlung ausweitet und interessanter Macht, da es nicht 688 Seiten nur um ein Thema geht. (Häufig verliert man den Faden bei solchen Büchern, doch bei Verblendung ist der Leitfaden praktisch garantiert.)
3. Überaus spannend Vom ersten bis zum letzten Buchstaben
4. Gute Darstellung der Personen zueinander, damit man als Leser die Familie Vanger in der es letztendlich ja geht verstehen kann.
5. Weil mir das Buch überaus gefallen hat und ich seit langem wieder ein Buch weiterempfehlen kann.
Demnach kann ich dieses Buch nur empfehlen.
16. Januar 2009 um 01:00 Uhr
Spannung pur
Das Buch habe ich auf Empfehlung eines Bekannten gekauft und war schnell in seinem Bann. Der Journalist der keine 100% Sicherheit der Quellen hat und dennoch mit einem Artikel in die Öffentlichkeit geht und durch die daraus folgende Verhandlungen und Gefängsnisstrafe an ein vollkommen neues Jobangebot kommt. Mikael Blomkvist ist kein typischer Journalist, er ist anders, manchmal verbissen und zweifelnd. Durch Zufälle kommt Lisbeth Salander eine junge Frau, psychisch problembehaftet, aber genau das macht sie si spannend ist sie ein Hackergenie und kann besser mit Computern arbeiten als 98% der Weltbevölkerung. Dieses TRaumduo erlebt spannende und ereignisreiche Momente, die einen fesseln. Plant Euch nichts weiter ein, wenn ihr mit dem Buch begonnen habt
16. Januar 2009 um 01:00 Uhr
Hallo Altpapiertonne!
Ich habe es leider nur geschafft dieses Buch bis Seite 170 zu lesen.
Zuvor hatte ich - Chemie des Todes - und - kalte Asche - gelesen und war auf der Suche nach einem ebenso ebenbürtigem Buch. Aufgrund der Amazon Empfehlungen kaufte ich mir dann Verblendung (der Titel ist Programm)
Absolut langweiliges Buch. Wer einen pageturner sucht, der sollte dieses Buch nicht kaufen. Wer jedoch eine Einschlafhilfe abend im Bett braucht, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Zwei Sterne - eigentlich für mich - dass ich es so lange ertragen habe
Was für ein Hype um dieses Buch und wofür? Ich kann es immer noch nicht verstehen.
18. Januar 2009 um 05:51 Uhr
Spannend, aber Product Placement nervt
Stieg Larssons Roman enthält nicht nur Elemente des Wirtschaftskrimis, sondern auch des klassischen Krimis und kommt z.T. wie eine moderne Sherlock Holmes Geschichte daher. Eine gelungende Mischung. Für meinen Geschmack ist er allerdings in den Einzelheiten mitunter zu langatmig und ausführlich, was zumindest mich zum Querlesen solcher Stellen veranlaßt. Trotzdem hat es auch mich so ab etwa Seite 125 gepackt.
Allzu exzessives Hin- und Herspringen zwischen Handlungssträngen empfinde ich eher als anstrengend und nervig, weswegen ich durchaus bei solchen Romanen Kapitel auslasse, um den Zusammenhang nicht zu verlieren und diese Kapitel dann, ebenfalls gesammelt, nach 2-3 Kapiteln nachlese. Dazu wurde ich bei diesem Roman nicht verleitet, Stieg Larsson läßt einen immer den roten Faden und die Spannung behalten.
Dazu trägt sicherlich auch die differenzierte Beschreibung der Persönlichkeiten bei.
Was ich selbst als sehr nervig empfinde, ist das permanente Product Placement, das mich bereits nach den eingangs erwähnten gut 125 ersten Seiten im Internet nach eben dem Namen des Autors in Verbindung damit suchen ließ. Was mich zumindest zu der Erkenntnis brachte, daß ich nicht die einzige bin, der das negativ aufgefallen ist. Warum muß es unbedingt eine-Digitalkamera sein und nicht einfach eine Digitalkamera? Warum muß die EMail-Adresse von einem großen Anbieter eines verbreiteten Betriebssytems sein? Warum muß die Adresse der verwendeten Suchmaschine explizit erwähnt werden? Warum benutzen alle Protagonisten im Computer- und Musikbereich Obst-Produkte, die auch noch z.T. mit Typenbezeichnung genannt werden? Etc… Die Produkte und Marken sagen sowieso jemandem, der sich nicht damit beschäftigt, nicht viel - aber gerade dann wird man es sich wohl als “Das ist was Gutes” merken. Wobei ich das nicht nur nervig, unschön und als schlechten Stil empfinde, sondern z.B. die Hackerin Lisbeth Salander für mich gerade durch die Erwähnung der von ihr verwendeten Produkte und Marken auch ein Stück weit unglaubwürdig wird.
Wenn man darüber hinweglesen kann, ist es jedoch ein spannendes, gut gemachtes Buch mit solidem Spannungsaufbau, das man weiterempfehlen kann.
19. Januar 2009 um 11:34 Uhr
super
Ich hätte mir das Buch selbst nicht gekauft, zu viel Mißtrauen dem Hype gegenüber etc.. Habe es zu Weihnachten geschenkt bekommen.
Ein super Krimi !!!
Ein eigentlich zutiefst “klassischer” Krimi, der altbekannte “klassische” Zutaten verwendet, um sie aktuell zu präsentieren. Die Bankenkrise wurde mal cool vorweggenommen:-)
Die Kombination zwischen Wirtschaftskrimi (äußerst interessant) und Serienmörderstory (naja, kennt man), super gelungen.
Ich fand das Buch ab der 1. Seite spannend, glaubwürdig, originell auf ganz bescheidene, distinguierte Art.
20. Januar 2009 um 02:00 Uhr
Spannung bis zum Ende
Ich habe dieses Buch von einem Bekannten empfohlen bekommen und es ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Spannend und detailliert erzählt.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihm.
20. Januar 2009 um 05:17 Uhr
Fazinierend, einfach großartig!
Nach einer Verurteilung wegen Verleumdung von Finanzmogul Kai-Erik Wennerström will sich der Journalist Mikael Blomkvist eine Weile aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Da kommt ihm das Angebot des Industriellen Henrik Vanger gerade sehr gelegen. Vanger beauftragt Mikael herauszufinden, was vor über vierzig Jahren mit seiner Lieblingsnichte Harriet Vanger geschehen ist, die seit dem spurlos verschwunden ist. Als Biograf getarnt, beginnt Mikael Blomkvist zusammen mit der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem jungen Computergenie, in der Vangerschen Familiengeschichte zu graben. Je tiefer die beiden in die Geschichte eintauchen, desto erschreckender werden die Ergebnisse, die sie zu Tage fördern und die sie wünschen lassen, nie mit den Ermittlungen begonnen zu haben.
Klappentexte versprechen einen oft mehr, als der Roman dann halten kann. Im Fall von VERBLENDUNG untertreiben sie höchstens, denn der Roman bietet nicht nur einen hohen Suchtfaktor, sondern die höchste Stufe.
Der mit dem Skandinavischen Krimi-Preis ausgezeichnete Roman ist der grandiose Auftakt der Millenium-Trillogie, die der Schwede Stieg Larsson noch vor seinem plötzlichen Tod im Jahr 2004 vollenden konnte. Im Mittelpunkt der Romane stehen der Journalist Mikael Blomkvist, Herausgeber und Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Millenium, und die jungen Hackerin Lisbeth Salander. Zwei der interessantesten Krimifiguren der letzten Jahre, die ohne Übertreibung das Zeug haben, sich einen Platz in der Geschichte der Kriminalliteratur zu sichern. Besonders die Figur Lisbeth fand ich schlichtweg unvergleichbar mit allen die mir bisland unterkamen.
Stieg Larsson ist mit VERBLENDUNG einer der spannendsten und komplexesten Thriller der letzten Jahre gelungen. Wenn man bedenkt, dass er nur drei Romane vor seinem plötzlichen Tod fertig stellen konnte, kann man ahnen, was sein Verlust für die Kriminalliteratur bedeuten kann. Mit VERBLENDUNG hat er aber ein absolutes Meisterwerk geschrieben, von dem m…
20. Januar 2009 um 17:17 Uhr
Vier Sterne für das Buch, einer drauf für Frau Salander
Dieser Roman erfüllt keine der Erwartungen, die man an einen herkömmlichen Krimi hat. Er beginnt umständlich, er erzählt viel und das meiste davon in Rückblenden. Er führt massenhaft Personen ein, die nicht immer interessant sind. Er belästigt den Leser mit zu vielen Details wirtschaftlicher oder journalistischer Natur. Er hat Sprünge und Brüche in der Handlungsführung.
Aber das alles wird beim Lesen nebensächlich, sogar die nicht gerade geniale Übersetzung lässt sich verschmerzen.(Wortwiederholungen und ungeschickte Formulierungen gibt es häufiger.)
Der Grund dafür?
Das sind die beiden hinreißenden Protagonisten, vor allem Lisbeth Salander, eine Frau, wie sie in der Kriminalliteratur bisher nicht dagewesen ist. Intelligent und verletzlich, hart und sensibel und sehr, sehr eigenwillig. Jeder Satz über Lisbeth Salander ist ein Genuss, jede Szene mit ihr ist viele Seiten öder wirtschaftsjournalistischer Erörterungen wert.
Vier Sterne für das Buch, einer drauf für Frau Salander.
21. Januar 2009 um 23:00 Uhr
Verblödung
Nichtsahnend kaufte ich mir dies nicht gerade dünne Buch. Gleich vorweg gesagt, ich erwarte von einem Thriller keine Nobelpreisqualität - aber was ich dann gelesen habe war nicht einmal Groschenromanniveau. Die ersten Seiten ließen mich noch vor Freude hoffen, dass es sich um einen nostalgischen “Agatha-Christie” Roman in der Jetztzeit handelt - Verbrechen auf einer Insel, klare Verdächtigengruppe…., leider ließ diese Hoffnung schnell nach. Zig Nebenhandlungen, die dann doch Haupthandlungen sind bzw wechseln, ständiges Produktplacement (Apple z.B.) mit nervigen Details u.v.m. machten das Lesen zu einer Qual. Wie bereits in anderen Rezensionen beschrieben weiß man auch nicht genau worum es in dem Buch gehen soll. Sexueller Missbrauch? Wirtschaftskriminalität? Mord? Diese Themen sind so ungeschickt in die Geschichte gehämmert, dass man im Endeffekt genau weiß worum es sich letztlich handelt. Die Körnung des ganzen Mistes ist allerdings der Hauptdarsteller selbst - eine Art schwedischer James Bond der alle Frauen sämtlichen Alters wie selbstverständlich ins Bett bekommt und dort Stundenlang beglückt (natürlich sind dies Frauen auch bisexuell, an leichten sm-Praktiken interessiert…) Man muss mutmaßen, dass der Autor hier seinen Altherren-Sexfantasien einfach freien lauf gelassen hat. Und die gute Lisbeth? Hui da wird mal gleich in ganz viel böse Klischees gegriffen, Missbrauch, böser entmündigender Staat, sabbernder Betreuer, selbstverständlich ein undurchdringliches Geheimnis nebst dazugehörigen Punkklamotten und trotzdem ein Computergenie verzeihung Applegenie. Der Charakter ist so unglaubwürdig konstruiert wie es geht - ah ja selbstverständlich hat die missbrauchte Punkerin nichts anderes zu tun, als bei der ersten Gelegenheit mit dem doppelt so altenRomanhelden ins Bett zu steigen, wenn sie mal nicht gerade im Internet rumhackt oder nackt sonstwo steht, liegt, sitzt.
Fazit: Wer ein Buch mag, in dem schon Seiten vorher klar ist was passiert bzw auch klar ist wie es ausgeht, der soll zugreifen. Mein Fazit, schade um das Papier - NICHT KAUFEN
21. Januar 2009 um 23:00 Uhr
Der Schwedenhammer - Einschlaflektüre fehlanzeige
Meine erste Begegnung mit dem Buch war beim Buchhändler meines Vertrauens und wurde als “Das Buch das man gelesen haben muss” angepriesen. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit derartigen offerten wurde es erst einmal links liegen gelassen. Eine nette Schweizerin hat mich im Urlaub mit absoluter Begeisterung nochmals auf dieses Buch aufmerksam gemacht und es mir letztendlich geschenkt. Und das war gut so.
Seit langen habe ich kein solch interessantes Buch gelesen. Zugegeben, die ersten rund 150 Seiten passiert wenig. Dafür erhält man eine gute Einführung der Protagonisten und des bisherigen Umfeldes. Man hat anschließend das Gefühl, Blomkvist, Salander, Berger wären bekannte des eigenen Umfeldes. Larsson lässt seine “Darsteller” behutsam und mit viel Detailreichtum auf einen Punkt zusammen kommen, bevor die eigentliche Geschichte beginnt. Die Figuren wirken nicht überzogen, auch wenn man Lisbeth Salander schon ein wenig skurill wahrnimmt. Er schafft es jedoch zum Ende des Buches ein ganz anderes Bild zu vermitteln, das einen wesentlich differenzierteren Charakter entstehen lässt, als dies anfänglich den Anschein hatte.
Die Story wird langsam aufgebaut und gewinnt immer mehr an fahrt und endet in einer interessanten Wendung, die ich mir insgeheim gegen Ende des Buches gewünscht habe, da die Story sonst ein wenig herkömmlich gewesen wäre. Dies soll nicht heißen, dass das Buch vorhersehbar wäre, aber es gibt einen zusätzlichen Aspekt, der am Ende diese gewisse Zufriedenheit hinterlässt, die man auch nach einem gelungenem Abend fühlt. Offen bleibt allerdings die Assoziation zum Buchtitel, die ich bis zum Ende nicht herstellen konnte.
Man sollte es tunlichst vermeiden, das Buch als Einschlaflektüre zu verwenden, da es zum einen dafür zu schade ist und man zum anderen an den erwähnten ersten 150 Seiten “verzweifelt” und die großartig charakterisierten Personen an schärfe verlieren. Den Rest des Buches möchte man dann schon freiwillig nicht mehr aus der Hand geben.
Vermeiden sollte man auch, die Bücher Kreuz und Quer zu lesen, da diese - zumindest die Hauptaktuere betreffend - aufeinander aufbauen.
Warum nur 4 Sterne? Ich habe diese Rezension geschrieben, nachdem ich den zweiten Teil der Trilogie gelesen habe und der ist wirklich der Hammer.
Wer Krimis mag, kommt an diesem Buch nicht wirklich vorbei.
22. Januar 2009 um 04:00 Uhr
Verblendung von Stieg Larsson
Als begeisterter Leser von anspruchsvoller Kriminalliteratur und immer auf der Suche nach unbekannteren Autoren, stiess ich in der Presse auf ein Porträt von Stieg Larsson. Mein Interesse war geweckt und ein Klick bei Ebay verhalf mir zu diesem sehr empfehlenswerten Roman.Was sich anfangs wie die Familiengeschichte eines Industriellen- Clans liest ( mit leichten Schwierigkeiten,ihre zahlreichen Mitglieder einzuordnen ), spitzt sich immer mehr zu und sorgt für Gänsehaut und einen vernachlässigten Haushalt. Man will dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Klare und schnörkellose Beschreibungen der schwedischen Landschaft und der Hauptakteure sowie ein absolut ungewöhnliches Ermittlerteam- Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist- machen diese Lektüre zu einem Genuss mit der Lust auf mehr!!
Verblendung ist das erste Buch einer Trilogie, Buch Nr.2 mit dem Titel; ,,Verdammnis,, habe ich ebenfalls ersteigert und freue mich schon auf diese Lektüre.
Eva Schicht (kallle54 )
22. Januar 2009 um 07:17 Uhr
Verblendung von Stieg Larsson ( Buch)
Dieses Buch wurde in einer Zeitschrift für Bücher vorgestellt da ich gerne Krimis lese habe ich dieses Buch gekauft. Die Bild am Sonntag hat geschrieben ” Ein Thriller mit sehr hohem Suchtfaktor “. Man legt dieses Buch wirklich nicht aus der Hand und zudem hat es ein ungewöhnliches Ermittlerteam. Ein Ende mit dem man nicht rechnet. Mir war der Autor bisher noch nicht bekannt würde aber ein weiteres Buch von ihm lesen.
23. Januar 2009 um 10:17 Uhr
Meisterwerk!
Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Sehr komplex und umfangreich,genial, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen!
Ich freu mich schon auf Verdamnis!
25. Januar 2009 um 16:00 Uhr
Spannung wird langsam aufgebaut
Zuerst hatte ich das Gefühl, die Story plätschert so vor sich hin und wusste nicht so recht, was ich davon halten soll. Es werden einige Personen ein wenig beschrieben und man denkt: Ok, aber wann geht es denn jetzt richtig los. So richtig “losgehen” tut es eigentlich erst, wenn man schon ziemlich am Ende des Buches angelangt ist, und im Nachhinein stellt man fest - alles andere war gar nicht mal so schlecht
Die Spannung wird langsam aufgebaut, und zum Schluß fährt der Autor alle Geschütze auf. Auch wenn die Protagonistin Lisbeth Salander doch einen sehr eigenartigen Eindruck macht, so wächst sie einem doch irgendwie ans Herz. Sie spioniert jedes noch so kleinste Detail aus dem Leben anderer Leute aus - von ihr selber allerdings erfährt man so gut wie gar nichts - obwohl mich gerade ihr Leben brennnend interessiert hätte. Sehr guter Schachzug vom Autor.
Ein offenes Ende, lässt erahnen, dass es eine Fortsetzung geben könnte.
27. Januar 2009 um 00:00 Uhr
Gerne gelesen
Ich habe mir vor dem Kauf des Buches eine Vielzahl der Rezensionen hier auf Amazon.de durchgelesen und mich dafür entschieden das Buch zu kaufen und zu lesen.
Ich darf mich als “Gelegenheitsleser” bezeichnen. Ich fahre jeden Tag zur Arbeit mit der Bahn und so habe ich während der Hin- und Rückfahrt insgesamt etwa 2 Std. Zeit mich mit Büchern auseinanderzusetzen - somit stellt sich für mich die Fahrerei nicht als Zeitverschwendung, denn eher als Zeitgewinn heraus.
Wahrlich fällt es mir schwer an mancher Stelle aufzuhören und habe mich bereits dabei erwischt auf Verspätungen der Bahn zu hoffen.
Mir gefallen die ausgiebigen, aber dennoch nicht langweiligen, Charakterbeschreibungen der Haupt- und Nebencharaktere. Gerade die Protagonistin Lisbeth Salander stellt sich als ein besonderer Charakter heraus über den man stets mehr erfahren möchte. Auch nach Ende von “Verblendung” bleiben noch viele Fragen zu ihrer Vergangenheit offen, welche in den Folgeroman “Verdammnis” nach und nach beantwortet werden.
Die Handlung wird ausführlich aufgebaut, daher sollte der Leser etwas Motivation mitbringen sich in die Story hineinzulesen. Realität hat man sowieso jeden Tag, da erfreut es mich in einem Buch auch mal Dinge zu lesen, welche ich zwar nachvollziehen kann, aber dennoch ab und an unrealistisch, jedoch nicht unplausibel sind.
Das Buch war für mich stets spannend und man findet schnell wieder in die Geschichte rein. Gut geeignet also für Leser, welche sich nicht jeden Abend 5 Stunden Zeit für das Lesen nehmen können.
27. Januar 2009 um 17:34 Uhr
Stieg Larsson - Krimiautor vom Feinsten
Eher in der Bücherei beim Taschenbuch zugegriffen hat mich dieser Krimi/Thriller aber dann bis zur letzten Seite gefesselt. Hier kommen mehr als eine Kriminalgeschichte zusammen, verschieden und faszinierende Charaktere und das ganze ohne Langweilig oder Langatmig zu werden. Ein MUSS für Kriminalliebhaber. Es folgen noch zwei weitere Romane des Autors Stieg Larsson mit seiner Hauptfigur Mikael Blomkvist.
Leider ist der Autor mit 50 Jahren im Jahre 2004 an Herzversagen gestorben, sonst hätten wir hier bestimmt noch mehr von diesen kriminalistischen Leckerbissen zu lesen bekommen.
28. Januar 2009 um 08:17 Uhr
Sie werden das Buch nicht aus der Hand legen können
Am besten reservieren Sie sich ein Wochenende an dem Sie niemand stört und das Buch ungestört verschlungen werden kann.
Allein die Figuren allen voran Lisbeth Salander machen das Buch lesenswert ohne die eigentliche Geschichte mit der Stieg Larsson ein seltenes Juwel aus realen Fakten und fiktiver Geschichte geschaffen hat… und bei den weiteren Bänden wird es noch besser…
28. Januar 2009 um 08:17 Uhr
nicht ohne Mängel
Ich bin spät, ich weiß. Alle anderen haben diese Trilogie längst gelesen. Anspruchsvoller Krimistoff, heißt es, sei hier zu erwarten. Natürlich habe ich mit dem ersten Band begonnen. Er ist etwas disparat, hat einige wenig zusammenhängende Handlungslinien, man könnte sagen, er ist überkonstruiert. Aber das Ganze ist sehr interessant zu lesen, niemals langweilig, wenn auch sprachlich nicht herausragend. Die Lösung scheint vorhersehbar, wie sollte es auch anders ausgehen? Gäbe es nur diesen Band, amn müsste ihn nicht lesen. Aber es gibt noch den zweiten. Und das ist der Grund dafür, dass man den ersten unbedingt lesen sollte, denn der zweite ist der Hammer!
29. Januar 2009 um 16:17 Uhr
Gut und spannend geschrieben
Wie ich finde, ein gutes unterhaltsames Buch. Der Anfang - bis ungefähr Mitte des Buches - passiert eher weniger, aber dann wird es zu einer fesselnden Geschichte.Empfehlenswert für Krimifans
29. Januar 2009 um 16:17 Uhr
Kein 0815 Krimi für die Mimi
Dieser langsam aufbauende Roman (wie auch Verdammnis u. Vergebung), der sowohl sozialkritische wie psychologische Töne in bestem Sprachgebrauch anschlägt, hat für mich Suchtfaktor gehabt. Musste ihn schweren Herzens kurz vorm Aufstehen - noch nicht ganz durchgelesen - aus den Händen legen… um ihn am 2. Tag dann endlich zu beenden.
Er ist subtil, anfangs, um dann das erahnte Unfassbare ganz klar zu benennen - das mag man mögen oder eben nicht - ich mag es.
Auch die liebevolle Zeichnung seiner Figuren, wobei der Autor jedes Mal ein wenig mehr Details preisgibt ohne jedoch den Grund der Individuen völlig auszuschöpfen und somit auch in den Personen selber die Spannung hält, ist für mich ein Schmankerl gewesen - sprachlicher und inhaltlicher Hochgenuss. Glaubte man die Personen “einordnen” zu können, so wurde sehr schnell klar, dass Larsson’s Hauptpersonen die menschliche Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit bestens wiedergeben und man eben nicht so à la carte einordnen kann. Das Leben ist keine Schublade.
Schade, dass der Autor so jung verstorben ist.
29. Januar 2009 um 16:17 Uhr
Nur bis Seite 150 gekommen..
Ich werde mal meine Rezension damit beginnen, das ich das Buch nicht fertig gelesen habe und es auch nicht werde. Ich bin normal ein Buchverschlinger egal ob Dokumentation, Fantasie, Krimi! Wenn ein Buch mich fesselt hab ich es in 2-3 Tagen durch auch die dickeren Bücher!!!
Es beginnt sehr spannend (Vorwort) und man erwartet nun einen Aufbau des Buches auf dieser Handlung. Doch es beginnt mit der Verurteilung eines Wirtschaftskriminellen und dann wird lang udn breit über die Geschehnisse bis zur Verurteilung philosophiert. Langweilig! Wenn ich mich zwingen muss die Seite umzublättern oder sogar in die Next Uri Geller Show reinzappe weils gar nicht will, erkennt man wohl die Verzweiflung! Nicht kaufen!
30. Januar 2009 um 20:34 Uhr
Ich bin ge(ver)blendet
Ich weiß gar nicht, wo ich vor lauter Begeisterung anfangen soll. Einmal in dieses Buch abgetaucht, hat es mich nicht mehr losgelassen. Wir lernen Mikael (Kalle) Blomkvist als vertrauenswürdigen Journalisten kennen, der unter einem Vorwand in die Familiengeheimnisse der Familie Vanger eingeweiht wird. Er soll eine Biografie über die Familie schreiben, aber der eigentliche Grund soll sein, dass er das Verschwinden der damals 16jährigen Harriet aufklären soll. Bereits vor mehr als 40 Jahren war sie von einem auf den anderen Tag fort und ihr Großonkel Henrik Vanger kam nie über diesen Verlust hinweg, wurde jedes Jahr zu seinem Geburtstag durch eine Blume, die man ihm schickte daran erinnert und die Aufdeckung von Harriets Verschwinden hat ihn seitdem verfolgt.
So tauchen wir immer wieder zurück zu dem Tag, an dem sie spurlos verschwand. Die Mischung aus der Jetzt-Zeit und der Vergangenheit, zwischen vergilbten Fotos, früher jungen und heute alten Menschen, wurde von Larrson sehr plastisch geschildert. Wenn ich zwischendurch, bedingt durch ganz irdische Verpflichtungen, nicht immer mit dem Lesen hätte aufhören müssen, hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch verschlungen. Jedesmal wenn ich eine Pause einlegen mußte, konnte ich es kaum erwarten, weiterzulesen. Blomkvist und auch seine spätere Kollegin Salander werden beim Lesen automatisch zu Freunden des Lesers, bei denen man dachte, man würde sie im Stich lassen, wenn man nicht schnell weiterliest.
Ich bin froh, dass ich “Vergebung” erst jetzt gelesen habe, wo es bereits alle 3 Bücher der Trilogie gibt, denn der zweite Teil liegt bereits hier neben mir und schreit förmlich danach, gelesen zu werden. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Erlebnisse von Mikael Blomkvist, der hohes Potential hat, eine Lieblingsfigur in meinem literarischen Leben zu werden.
Ganz nebenbei möchte ich auch einmal erwähnen, dass der Textaufbau des Buches sehr augenfreundlich ist. Manchmal ist es bei “dicken” Büc…
31. Januar 2009 um 00:34 Uhr
Klassekrimi
Schon nach wenigen Seiten ist es klar. Dieses Buch fesselt, so dass es man nicht zur Seite legen kann. Und man weiß, dass man alle 3 Bände der Trilogie schnell hintereinander lesen wird. Leider gibt es keinen Nachschub, da der Autor schon frühzeitig 2004 gestorben ist
In dem Buch findet sich alles, was man für einen guten Krimi braucht. Weite Teile, die auf einer entlegenen Insel spielen erinnern an eher an das geschlossene Ambiente eines klassischen englischen Whodunit-Krimis. Aber technische Spielereien - hinterher geht man nicht mehr so unbefangen an seinen PC- und eine Jagd über mehreren Kontinenten am Ende des Buches lassen auch an James Bond denken. Der Plot verbindet in heutigen Krimis so beliebte Themen wie Wirtschaftkriminalität und sexuelle Verbrechen. Das ist aber hier keineswegs abgestanden sondern spannend gemixt. Die Protagonisten wirken interessant und frisch. Insbesondere Salander wirkt trotz oder vielleicht wegen ihrer ausgeprägten psychischen Probleme sehr sympathisch. Dabei sind die Helden der Geschichten voller Ecken und Kanten. Es beginnt mit der Verurteilung des einen und endet mit Mordgelüsten der anderen. Die Vergleiche mit Wallander-Krimis sind nicht statthaft. Sie kommen beide eben nur aus Schweden. Die Geschichte von LARRSSON verläuft rasanter, die Personen wirken eher manisch als depressiv und Sex spielt eine große Rolle. Dass das Fazit: Die schwedische Wirtschaft ist gut und die schwedische Börse ist böse- völlig blödsinnig ist mag mein Gefallen an dem Buch nicht schmälern. Fragwürdig bleibt, dass die niederen Rachegelüste so lustvoll zelebriert werden. So werden die Bösen schon mal gefoltert oder in den Tod getrieben.
4. Februar 2009 um 15:51 Uhr
Stieg Larsson schreibt faszinierend
Stieg Larsson ist(war) ein aktueller und und faszinierend schreibender Kriminalautor, der anderen Schweden dieses Genres in nichts nachsteht. Ob Mankell, Sjöwall/Wallhöö oder Gouillou, er kann (konnte) sich auf Augenhöhe mit ihnen messen. Seine packende und mitreissende Erzählform und der von ihm gegebene Einblick in redaktionelle und politische Strukturen einer Demokratie (hier Schweden)sind lesenswert. Verwicklungen ungeahnten Ausmaßes und überraschende Wendungen sind allgegenwärtig in dieser Trilogie.
Uneingeschränkt empfehlenswert, allerdings erst ab 16 Jahren
5. Februar 2009 um 19:00 Uhr
Verblendung
Sieg Larsson hat es verstanden die Spannung kontinuierlich aufzubauen - und dann eine überraschende Wende in der Auflösung zu erzielen. Roman hat mich so begeistert, dass ich mir auch die beiden anderen Bände kaufe. Hoffentlich einigen sich die Erben und seine Lebensabschnittsgefährtin, dass auch der vierte Band irgend wann mal veröffentlicht werden kann.
Bin mal gespannt ob die eindeutige Produktwerbung auch in den anderen Bänden fortgesetzt wird …..
7. Februar 2009 um 14:00 Uhr
verblendung, stieg larsson
dies ist das erste buch einer trilogie,
absolut zu empfehlen!!!!
ich habe es am wochenende gelesen und bin nun süchtig nach den beiden nächsten…
schade nur das vom autor nichts mehr zu erwarten ist ( er starb 50-jährig )
7. Februar 2009 um 16:51 Uhr
Alles bestens. Wieder gerne. Danke
Habe gehört, dass das Buch gut ist, so dass ich mich für den Kauf entschieden habe.Lieferung war sehr schnell und das Buch im guten Zustand. Danke :-))
7. Februar 2009 um 21:51 Uhr
Schwieriger Anfang, aber dann…
Hallo an alle, die sich für dieses Buch interessieren.
Ich habe es gekauft, weil ich “Verdammnis” geschenkt bekommen hatte, und herausfand, dass “Verblendung” eigentlich davor gehört. Ich mag es lieber eine Buch-Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Anfangs hatte ich einige Probleme mit dem Buch. Es fängt ein wenig langatmig an, ein paar Seiten weniger hätten es meiner Meinung nach getan. Aber dann geht’s wirklich los. Es wird immer spannender, die Geschichten werden immer geschickter verflochten, bis zu einem wirklich unglaublichen Ende. Ich kann das Buch wirklich empfehlen und freue mich schon auf das nächste!
Viel Spaß beim Lesen.
11. Februar 2009 um 07:34 Uhr
Tolles Buch!!!
Ein großer Verlust für Kriminal-Literatur und ein großes Vermächtnis des 2004 verstorbenen Autors! Ich bin der Meinung mit seiner Krimi-Trilogie “Verblendung”, “Verdammnis” und “Vergebung” hat Stieg Larsson die Messlatte für die Krimi-Autoren der nächsten Jahre ziemlich hoch gelegt.
Dabei bin ich eigentlich überhaupt kein Fan skandinavischer Krimi-Autoren, da mir die Geschichten großteils zu träge und langsam sind. Auch in diesem Buch ist der Kriminalfall an sich ist gar nicht so spannend, wie man es von anderen Krimis oder Thrillern gewohnt ist. Das Besondere am Stil des ganzen Buches ist einfach der sorgfältig aufgebaute Hintergrund und die hervorragend beschriebenen Personen. Eine so genau und gleichzeitig geheimnisvoll beschriebene Persönlichkeit wie z.B.Lisbeth Salander ist mir in einem Buch schon lange nicht mehr untergekommen.
Alles in allem eigentlich ein Roman, der bei weitem über das hinausgeht, was man im allgemeinen von einem Kriminalroman erwartet.
Wirklich jammerschade, daß da nichts mehr nachkommt!
14. Februar 2009 um 21:17 Uhr
Verblendung von Stieg Larsson
Wunderbares Buch, unbedingt lesenswert. Es kam sehr schnell und war in gutem Zustand.Habe mittlerweile schon den Folgeband gelesen
14. Februar 2009 um 21:34 Uhr
Sehr spannend ohne Effekthascherei
Sehr fesselnde, spannende Lektüre. Bisher habe ich zwei Teile der Trilogie gelesen. Band eins und zwei sind euneingeschränkt empfehlenswert. Freue mich schon auf den dritten Teil
15. Februar 2009 um 03:00 Uhr
Tolles Buch
Es ist sehr spannend zu lesen, auch die ausführlichen Zusammenhänge über den Konzern Vanger. Bloß die Aufdeckung der wirklichen Zusammmenhänge ist ein wenig hastig und so überraschend, daß ich ärgerlich war, weil ich damit nicht gerechnet habe. Man steht als Leser wie ein Depp da, weil einem das nicht selbst einfiel. Aber sonst durchaus empfehlenswert. Das 2. Buch habe ich schon geordert!
19. Februar 2009 um 21:34 Uhr
Hm…..
….ob es sich lohnt hier eine weitere, vor begeisterung strotzdende liste aller dinge aufzuführen die ich an diesem buch bewundere? wohl kaum…..hab es in meinen pausen und freistunden zwischen grölenden gymnasiums oberstuflern verschlungen und nicht das geringste vernommen
19. Februar 2009 um 21:34 Uhr
Schwedisches Trübsal
Vorweg, der Krimi von Stieg Larsson ist überwiegend unterhaltsam und teilweise auch spannend. Der Erzählstil flüssig und bildhaft, sodass keine Langeweile aufkommt. Lange tappt der Leser auch im Dunkeln bis er endlich das verwandschaftliche Dickicht durchblickt und die ersten Zweifel an der ganzen Familie sich verfestigen. So gut so schön, als der erste Teil der Geschichte gelöst ist, bleibt noch der zweite Teil, der ansich nur wenig mit der Kerngeschichte zu tun hat. Und leider ist dieser zweite Teil total überflüssig, weil Verknüpfungen kaum vorhanden sind. Auffällig wird wieder einmal die “nordische Seele” beschrieben, die gerne in Depression verfällt und dann zur Flasche greift. Das alles wäre noch zu ertragen, wenn Larsson sich auf 400 Seiten beschränkt hätte. Doch es mussten fast 700 Seiten sein und das gelingt nur ganz wenigen Schriftstellern mit Spannung und Unterhaltungswert über die Tasten zu bringen.
20. Februar 2009 um 11:17 Uhr
Verblendung von Stieg Larsson (2007)
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und fand es toll.Die Handlung sowie die beschriebenen Persönlichkeiten in diesem Roman sind einfach nur gut.Die Handlung sowie der Ausgang lassen das Buch nicht langweilig werden.Da es einen zweiten und dritten Teil gibt habe ich mir diese auch besorgt.Empfehlenswert.
22. Februar 2009 um 08:17 Uhr
Bombig
Schade dass der Schriftsteller nicht mehr lebt, sonst hätte er bestimmt noch eine ganze Reihe anderer toller Krimis geschrieben. Es ist wirklich ein Verlust!
Ein super Buch, die beiden Hauptdarsteller könnten verschiedener nicht sein und das ganze Umfeld ist sagenhaft. Einfach Klasse!
23. Februar 2009 um 07:51 Uhr
Super!
Habe das Buch in 4 Tagen gelesen (mußte ja noch arbeiten). Spannend und Gut geschrieben. Keine lahme Ecken.
Kann ich nur empfehlen.
Das nächste Buch von ist habe ich gleich danach bestellt.
23. Februar 2009 um 07:51 Uhr
Miserabel recherchiert
Zu den ersten achtzig Seiten, die ich gelesen habe, bevor ich es demjenigen, der es mir aufgeschwatzt hatte, wieder zurückgegeben habe, kann ich nur sagen: der Autor hat keine Ahnung, wovon er schreibt. Wer sich anheischig macht, wirtschaftliche und juristische Zusammenhänge in einem Roman zu thematisieren, sollte sich vielleicht vorher einmal kundig machen (zugegeben machen das die meisten Autoren einschließlich derjenigen deutscher Tatort-Sendungen nicht). Ein Roman muss nicht naturalistisch sein, auch wenn die Spannung natürlich auch davon abhängt, ob der Leser die Tatsachen, die die Spannung erzeugen sollen, für plausibel hält. Aber wenn selbst mit abstrusesten Behauptungen nicht einmal Spannung erzeugt wird, sondern lediglich gähnende Langeweile, dan ist das für mich das Schlimmste, was man über einen Krimi sagen kann.
23. Februar 2009 um 14:51 Uhr
Danke, nicht wieder!
An diesem Buch hat mir leider fast nichts gefallen. Unendlich lange Einleitung
Unendlich viel Schleichwerbung für bestimmte Produkte.
Geschmacklose Pornoschilderungen in vielen Varianten: Er der Macho, alle Frauen sind von seinen Höchstleistungen begeistert…
Das sind alles Details, die für mich in einem Krimi oder Thr… nichts verloren haben.
Soll er anderen gefallen, von mir aus! Mir jedenfalls reicht ein Band voll verquerer Einfälle und üblicher moralischer Korrektheit (natürlich außer dem Sexverhalten der Hauptperson)!!
23. Februar 2009 um 17:18 Uhr
Spannend und Interesant
Das Buch fängt etwas langatmig mit den vielen Personenbeschreibungen an, wird dann aber sehr spannend, so dass man es kaum aus der Hand legen kann. Man möchte wirklich gerne wissen, was ist mt Harriet Vanger passiert, wurde sie wirklich ermordert und wenn ja, von wem? Oder war sie damals nur weggelaufen, weil sie vor irgendetwas Angst hatte. Und noch eine Frage taucht immer wieder auf: warum ist Lisbeth Salander so wie sie ist? Was ist in ihrer Jugend geschehen?
25. Februar 2009 um 02:17 Uhr
Verblendung von Stieg Larsson
Auf jeden Fall ein Buch mit hohem Suchtfaktor. Ganz eigene Charaktere und liebenswerte Typen machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Bin gerade dabei den zweiten Teil zu lesen und habe mir Teil drei schon bestellt.
Fuer Freunde dieses Genres ein unbedingtes Muss! Leider kann man von diesem Schriftsteller nicht auf Nachschub hoffen.
25. Februar 2009 um 06:00 Uhr
schwedischer Krimi
habe schon ein anderes Buch von dem Autor gelesen,war ein Beststeller, und bin neugierig auf mehr von ihm, denn das erste Buch ist sehr spannend.Mir gefallen die schwedischen Krimis, weil sie einen eigenen Stil haben.
25. Februar 2009 um 07:34 Uhr
Lieblingsthriller
Meiner Meinung nach ein spitzenmäßiges Buch. Spannend bis zum Schluß. außergewöhnliche Charaktere. Habe mir gleich den zweiten Band gekauft. Gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsthrillern. Unbedingt zu empfehlen!!!
26. Februar 2009 um 20:34 Uhr
super buch - schlechtes deutsches cover!
Wer zögert, das Buch zu kaufen weil das Cover wenig ansprechend ist…Der Inhalt ist grossartig spannend! Die Serie hat mich einige Nächte und Adrenalin gekostet!
26. Februar 2009 um 20:34 Uhr
Kaufen!
Dass das Buch gut ist, das haben auch schon 200 Leute vor mir geschrieben. Nur irgendwie muss ich meiner Begeisterung ja Ausdruck verleihen.
Eine so umfassende Atmosphäre hat schon lange kein Buch, das ich gelesen habe, aufgebaut. Stimmige (stellenweise erschreckend gestörte, stellenweise erschreckend sexsüchtige, stellenweise erschreckend normale) Charaktere, eine sehr schöne Story mit Irrungen und Wirrungen und Spannung bis zur letzten Seite - was will man mehr? Ich habe das Buch in zwei Tagen geradezu verschlungen.
Als gelernte Informatiker muss ich anmerken, dass die ausführlichen Beschreibungen der ganzen iBooks etwas seltsam anmuten und die Hackerpraktiken sehr dubios wirken. Aber das nimmt man gerne in Kauf.
26. Februar 2009 um 20:51 Uhr
Brauche ich nicht
Ein sehr gutes Ermittlungsteam,
Salander und Blomkvist sind etwas besonderes, charakterlich sehr dicht und nachvollziehend beschrieben,
der Journalist und die “verrückte” Einzelgängerin ergänzen sich sehr gut.
Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben, es fesselt.
Dann greift Larsson leider wieder auf die scheinbare Faszination von Sex und Gewalt zurück, die man aus zu vielen Büchern leider schon zu oft kennt.
Schade
28. Februar 2009 um 14:17 Uhr
Suchtfaktor
Mit hohen Erwartungen habe ich mir dieses Buch gekauft. Jeder Leser lobt dieses Buch, es sei so super spannend. Dem kann ich nicht zustimmen. Es ist der Schreibstil und die verworrenen, ausgeklügelten und aussergewöhnlichen Charaktere. Verblendung verdient wirklich den Titel “Thriller”. Die Geschichte als Ganzes und vielen gleichzeitigen Handlungen, perfekt dargestellt. Gänsehaut bekommt man bei diesem Buch nicht, aber man will unbedingt wissen, was vorgefallen ist. Schade, dass Stieg Larsson bereits verstorben ist. Das Buch umfasst ca. 700 Seiten und keine ist zuviel.
28. Februar 2009 um 15:17 Uhr
Spannend!
Habe die ersten beiden Bücher von Stieg Larsson verschlungen und schaue schon wie ich günstig an den dritten Band komme, das Taschenbuch gibt erst im Mai.
Orginelle Karaktere, fesselnde Story und geschmunzelt habe ich auch an einigen Stellen. Nichts für ganz empfindliche.
28. Februar 2009 um 15:17 Uhr
So la la
Habe bedauerlicherweise vorher nur die positiven Rezessionen zu diesem Buch gelesen.
Wie man so eine hochgradig konstruierte und haarsträubende Story so hoch loben kann ist mir unbegreiflich.
Die zwei Sterne sind nur dafür, das ich am Anfang die Idee mit dem verschwundenen Mädchen das eigentlich gar nicht verschwunden sein kann, ganz interessant fand.
Was dann allerdings als Lösung, bzw. Nebenhandlung zu Tage kam ist ein Witz.
28. Februar 2009 um 17:34 Uhr
Buch u. Story “Verblendung”
Ich fahre jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit - daher schätze ich es, ein gutes Buch zu lesen. Einen Tag habe ich eine Frau angesprochen, die auch gelesen hat: Verblendung von Stieg Larsson, kannte ich bis dato noch nicht! Sie hat es wärmsten empfohlen. Gesagt, getan - die Bücher mussten sehr schnell her! Ich habe bei ebay bereits mehrere Bücher ersteigert und bin immer gut gefahren.
Die Stieg Larsson Triologie ist wirklich sehr gut geschrieben. Spannend, leicht zu verstehen (ich hasse es, wenn neben mir der Duden für Fremdwörter liegen muss) und lässt einen wirklich nicht mehr los! So erging es mir beim zweiten Teil, meine Familie hat “Gott sei Dank” sehr viel Verständnis an einem Nachmittag mit mir gehabt. Die Geschichte selbst kann man sehr gut nachvollziehen. Band 1 würde ich 7, Band 2 10 von 10 PUnkten geben.
2. März 2009 um 23:41 Uhr
Stieg Larsson, einsame Spitze
Stieg Larsons Roman ist ein Krimi der Extraklasse. Selten daß ich so ein gutes Buch gelesen habe. Es ist von Anfang bis Ende spannend und es kommt niemals langeweile auf. Ich freue mich schon auf Teil 2 und 3!!
4. März 2009 um 20:34 Uhr
Viel Gutes gehört
Ich habe das Buch als Geschenk gekauft und darüber von verschiedenen Seiten aus dem Familien- und Freundeskreis wirklich viel Gutes gehört.
Eigentlich lese ich diese Art von Romanen nicht so gern, aber die Bewertung von der Beschenkten und von anderen Freunden machen mich schon neugierig. Vielleicht schnappe ich mir das Buch doch noch einmal selbst.
6. März 2009 um 18:34 Uhr
oh ja - kann man gut lesen
Also über den Inhalt zu schreiben, wäre bei über 200 bereits vorhandenen Rezensionen mehr als überflüssig. Daher eine kurze Beschreibung wie mir das Buch gefallen hat. Ich fand die Handlung gut aufgebaut, einige Stellen waren jedoch etwas überzogen und konstruiert. Allerdings haben die gut ausgedachten Figuren dieses kleine Manko wieder wettgemacht. Besonders die Salander ist eine Klasse für sich.. Wer viel zu lesen haben will, soll sich auf den ersten Teil der Trilogie stürzen und ein langes Lesewochenende ist gesichert.
6. März 2009 um 18:34 Uhr
Fesselnd trotz Längen und drastischen Beschreibungen
ist dieses Buch zweifellos. Wer- wie ich- die Bücher von Mankell mag, sollte einen Versuch wagen. Die Sprache und Settings sind so typisch nordisch wie bei Mankell, die Themen, und hier eine leise Kritik, sehr viel drastischer. Sexuelle Mißhandlungen, Vergewaltigingen übelster Art, garniert mit Folter und Inzest sind nicht jedermanns Sache, auch wenn sie so relativ nüchtern und sachlich geschildert werden wie hier. Interessant dagegen meiner Meinung nach, dass viel per Computer ermittelt wird, die Chefermittlerin ein Hacker ist und in dieser Szene verkehrt, das macht die Erzählung so aktuell und interessant. Ganz klar zustimmen muß ich denjenigen, die hier von Längen berichtet haben, denn die ersten 150 Seiten sind nicht brilliant und daher von mir nur quer gelesen worden, da die breite Darlegung der Wirtschaftsaffaire, die den Journalisten ins Gefängnis bringt, sich zieht wie Kaugummi. Das Dranbleiben lohnt sich aber trotzdem. Auf zu Teil 2 der Trilogie!
8. März 2009 um 15:00 Uhr
extraordinärer Krimi
Seit “Fräulein Smilla” hatte ich der Kategorie “Skandinavienkrimi” abgeschworen. Entsprechend skeptisch war ich, als mein Mann mir Stieg Larssons “Verblendung” mit den Worten “GENIAL! Musst du lesen” vor die Nase hielt.
Die Lektüre hat mich Folgendes gelehrt:
1. noch ein bisschen flexibler bei meiner Buchwahl zu werden
2. öfter auf meinen Mann zu hören
Aber nun zum Buch:
Die “Kerngeschichte” ist die Aufklärung des mysteriösen Falles “Harriet Vanger”, mit welchem der Wirtschaftsjournalist Mikael Blomkvist beauftragt wird. Was sich dahinter verbirgt, wie er zu diesem Auftrag kommt und was er bei seinen Ermittlungen herausfindet will ich hier nicht einmal ansatzweise beschreiben, denn ich finde, am spannensten ist das Buch, wenn man so wenig wie möglich im Vorfeld darüber weiß.
Klingt komisch, ist rein subjektives Empfinden, wollte ich aber mitgeteilt haben
Was man jedoch sagen kann, ohne zuviel zu verraten, ist, dass Stieg Larsson es geschafft hat, eine Kriminalgeschichte mit verschiedenen Handlungssträngen zu schreiben, die, obwohl sie sich über knapp 700 Seiten erstreckt, keinerlei Längen, Hänger, Ungereimtheiten oder sonstige Makel hat. (Mal abgesehen davon, dass ich noch kein Buch gelesen habe, in dem das Wort “Kaffee” so häufig auftaucht ;-))
Die Spannungskurve läuft beständig nach oben. Bis zur “Lösung” erscheint jeder irgendwie verdächtig und der Plot hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.
Die Charaktere sind extrem gut gezeichnet, das Ermittlerteam Blomkvist und Salander weit weg vom üblichen “smart-und-clever-Bild”.
Das Buch macht einfach Spaß und Lust auf mehr.
“Verdammnis” liegt bereits zum Lesen parat und “Vergebung” steht weit oben auf meiner Wunschliste!
10. März 2009 um 13:51 Uhr
selten beim Lesen so gelangweilt
Ich finde viele schwedische Krimiautoren sehr zäh. Da der Klappentext aber einen spannenden Thriller versprach und ich das Buch von einer Freundin empfohlen bekam, habe ich mich dann doch - voller Erwartung und unvoreingenommen - daran begeben.
Ich muß leider sagen, dass das Buch eine Zumutung ist. Ich habe selten sowas langatmiges und langweiliges gelesen. Die Krönung war allerdings, dass der “sogenannte” Krimi schon mehr als 100 Seiten vor Ende des Buches seine Auflösung fand - und zwar auf eine Art und Weise, das ich dachte ich hätte aus Versehen einen groß Teil des Buches überschlagen. War aber nicht so. Jeder der etwas von “spannender” Krimit bzw. Thrillerunterhaltung hält, lässt besser die Finger davon. Meiner Freundin habe ich heute übrigens das örtliche Telefonbuch empfolen, da steckt mehr Spannung drinn.
12. März 2009 um 12:17 Uhr
gut zu lesen
Dies war mein erstes Buch von Stieg Larson. Schreibstil und Thematik ist anders als die “gewohnten Skandinavier”, flüssig zu lesen trotz Tiefengrund.Freu mich schon jetzt auf die anderen beiden Romane des Autors
12. März 2009 um 12:17 Uhr
Hochspannung aus dem Norden
Die 16jährige Harriet Vanger verschwindet bei einer Familienfeier spurlos. 40 Jahre lang versucht Henrik Vanger vergeblich herauszufinden, was mit seiner Lieblingsnichte passiert ist. An jedem Geburtstag wird er an das Mädchen erinnert: ein anonymer Absender sendet ihm eine gepresste Blüte zu…
Als sich das Leben von Henrik Vanger schön langsam dem Ende zuneigt, beschließt er, den Journalisten Mikael Blomkvist mit der neuerlichen Aufrollung des Falles zu betrauen. Dieser wird dabei von einer mehr als unkonventionellen Ermittlerin namens Lisbeth Salander unterstützt.
Die Ermittlungen gestalten sich als sehr umfangreich, da alleine die Familie Vanger aus mehr als 100 Personen besteht - und gar nicht wenige unter ihnen gelten für Mikael als verdächtig…
Viele Personen treten auf; es passiert unheimlich viel; die Sozialkritik an herrschenden Zuständen kommt nicht zu kurz; modernste Kommunikationsmethoden spielen eine sehr wichtige Rolle - mit “Verblendung” hat Stieg Larsson einen sensationellen Thriller geschrieben.
Achtung, hohe Suchtgefahr!
22. März 2009 um 15:51 Uhr
Spannung pur
Dieses Buch und seine beiden Nachfolgebände kann man nur schwer aus der Hand legen. Spannend und einfühlsam wird die Geschichte entwickelt.
24. März 2009 um 19:17 Uhr
genial
dieses Buch ist einfach genial. Einmal damit angefangen, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Die beiden Folgeromane sind dann wohl Pflichtprogramm
26. März 2009 um 23:17 Uhr
Lanweiliger Einstieg, aber dann….
Ich muß gestehen, daß ich es am Anfang fast weggelegt hätte, weil es mich einfach auf den ersten 200 Seiten nicht wirklich fesseln konnte. Es langweilte mich sogar zeitweise ein wenig und ich habe nur weitergelesen, weil ich mir sicher war, daß da noch irgendwas Gutes kommen muß, weil ich sonst all die anderen begeisterten Stimmen nicht nachvollziehen kann.
Und dann kam es, zum Glück, die zweite Hälfte des Buches ist rasant, interessant, spannend, blutrünstig und intelligent durchdacht.
Die Charaktere sind durch das gesamte Buch hinweg glaubwürdig, menschlich und handeln nachvollziehbar. Der Stil ist recht distanziert und hier und da ein wenig zu erklärend, fand ich.
Trotzdem war das absolut gute Unterhaltung und erinnerte mich mit den Wendungen am Schluß an Grisham zu seinen besten Zeiten.
Ich bin jetzt nicht vom Fleck weg begeistert, aber es war unterhaltsam und es war einer der ersten Schwedenkrimis in dem es offenbar gelungen ist, daß in der Übersetzung auch da gesiezt wird, wo es sich ziemt und da geduzt wird, wo es paßt.
Ich hätte mir den Stammbaum und die Karte an den Anfang oder ans Ende des Buches gewünscht, da man doch ab und zu noch mal nachschauen wollte, wer jetzt wer war…
Aber nicht schlecht und gute Unterhaltung.
26. März 2009 um 23:17 Uhr
spannender schwedischer Krimi
Stieg Larsson ist ein spannender schwedischer Krimi gelungen, der in die seelischen Abgründe seiner Protagonisten eintaucht! Er wandelt dabei auf den Spuren anderer schwedischer Autoren.
In diesem Krimi werden eigentlich zwei Fälle bearbeitet. Einmal eine Mördersuche und eine Enthüllung in der Wirtschaft.
Dabei wird nicht nur in die Niederungen der menschlichen Seele des Mörders geschaut, mit seiner ganzen Abartigkeit, sondern auch in die seiner Hauptdarsteller.
Ein wirklich spannend und fesselnder Krimi, wobei ich mich wirklich schlecht davon trennen konnte, ich mußte immer weiter lesen, bis ich wußte, wer der Täter war.
Wer sehr gut unterhalten werden möchte, der ist bei diesem Buch genau richtig!!!
26. März 2009 um 23:17 Uhr
Verblendung
Ein tolles Buch!
Ist für jeden Interessierten an Kriminalromanen ein “Muß”!
G.M.
29. März 2009 um 03:51 Uhr
Einfach genial
Ich habe inzwischen die Triologie gelesen und bin selten so begeistert gewesen. Eine sehr komplexe und faszinierende Geschichte, ich konnte diese Bücher nicht aus der Hand legen.
Großartig! Und leider posthum veröffentlicht, so dass wohl kaum mehr
zu erwarten ist. Sehr schade!!
4. April 2009 um 21:34 Uhr
Verblendung [Audiobook] (Audio CD) von Stieg Larsson
Ein einmaliges Buch, das auch als Hörbuch sehr gut “rüberkommt”.
Wer lesefaul ist, der wird hier lesen lernen, man muss einfach Larsson lesen oder hören.
Schade nur, dass Stieg Larsson zu früh gestorben ist; er hätte sicher noch weitere, wunderbare Sallander-Krimis geschrieben.
4. April 2009 um 21:34 Uhr
Verblendete Welten
Das Buch beginnt langsam. Der Leser lernt Mikael und Lisbeth kennen. Mikael stellt sich schnell als sympathischer Kerl heraus, der irgendwie in den Siebzigern stecken geblieben ist. Er hat schon seit Jahrzehnten ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau, deren Mann die Dreiecksbeziehung vollauf akzeptiert. Auch sonst lässt er nicht anbrennen und scheint ein echter Frauentyp zu sein.
Lisbeth dagegen hat mich von der ersten Zeile an als Charakter völlig fasziniert. Mikael stellt im Laufe des Buches die Überlegung an ob sie nicht vielleicht am Asberger Syndrom leidet. Das würde viel erklären. Lisbeth hat keine engeren sozialen Kontakte und hat Schwierigkeiten mit Menschen, die ihr nicht vertraut sind. Zudem hat sie ihre eigene Art zu denken. Lisbeth ist definitiv ein Charakter wie er mir noch in keinem anderen Buch begegnet ist.
Die Geschichte an sich beginnt völlig harmlos und unspektakulär. Mikael ermittelt in dem Fall eines vor langer Zeit verschwunden Mädchens und kommt so gut wie gar nicht voran. Das raffinierte an diesem Buch ist, dass auch diesem scheinbaren 08/15 Plot eine unheimlich spannende Geschichte entsteht, die gerade durch die scharfe Charakterisierung der Hauptpersonen lebt.
Die Auflösung des Falls hätte ich nie und nimmer so voraussagen können, auch wenn man nach einiger Zeit schon die richtigen Vermutungen anstellen kann. Interessanterweise lässt Larsson seinen Einstiegsplot, nämlich den um den verleumdeten Wirtschaftsboss Wernerström nicht fallen, sondern greift ihn am Ende wieder auf und macht ihn wieder zum Hauptplot. Dazu sage ich nur eines: Die Rache kommt vielleicht spät, aber heftig!
Das Buch ist klug erzählt und hervorragend in die schwedische Landschaft eingebettet. Die Sprache ist kristallklar und sprachlich Schnörkelleien such man auf den fast 700 Seiten vergebens. Trotzdem entstehen im Kopf des Lesers klar Bilder der Handlung. Larsson versteht es wirklich mit seiner Sprache seinen Inhalt wirkungsvoll zu stützen.
Die Spannungskurve der Geschichte steigt stetig nach oben. Je mehr man über den Vanger-Clan erfährt, desto suspekter wird einem die Familie. Außerdem schaffen es die interessanten Charaktere schon allein durch ihre Anwesenheit, die Geschichte zu beleben!
Mir hat das Buch gut gefallen. Am Anfang bin ich etwas langsam hineingekommen. Das Buch war nicht so richtig spannend und das Tempo war nicht gerade das höchste. Meine Ausdauer hat sich jedoch gelohnt. Der etwas langsame Einstieg dient nämlich der Geschichte, aber das merkte ich erst im Laufe des Buches. Das Ende war für mich recht überraschend. Auch wenn ich schon richtige Vermutungen angestellt hatte, waren viele Aspekte einfach unerwartet.
Die Sprache empfand ich als sehr angenehm. Das Buch lässt sich locker weg lesen ohne Knoten im Kopf. Einzig Mikaels Darstellung als der Frauenheld schlechthin hat mich schon etwas gestört. Er hat Verständnis für jedes weibliche Wesen und lässt sich willig zu ihrem Lustobjekt machen. Der Titel des Buches ist ebenfalls hervorragend gewählt und passt sehr gut zu der Geschichte.
Ich kann dieses Buch nur allen Lesern empfehlen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch für Männer und Frauen gleichermaßen gut geeignet. Es ist spannend und ich freue mich schon auf den zweiten Band!
Insgesamt gebe ich wegen dem langsamen Einstieg und Mikaels Frauengeschichten vier Sterne für das Buch und hoffe, dass ich dem nächsten Teil ein Sternchen mehr geben kann!
7. April 2009 um 05:17 Uhr
Rettet dem Dativ!
Spannende Lektüre. Die vielen Rechtschreibfehler (wie z. B. ["eine Tochter aus guten Hause"], oder die ständigen Verwechslungen von “das” und “dass”, usw., usw.) schmälern das Lesevergnügen jedoch erheblich. Deshalb nur 3 Sterne.
9. April 2009 um 13:00 Uhr
Spannende Langatmigkeit / weniger wäre mehr
Ich habe mitlerweile Verblendung und Versammnis gelesen und kann für beide Bücher leider nur das Urteil mittelmäßig abgeben. Warum ?
Nun in einigen Sachen schließe ich mich hier vielen Leser an, die das Buch nur mit einem Stern bewertet haben. Gerade der erste Band Verblendung glänzt mit geradezu langatmiger Einführung vieler Charaktere und seien sie für die Geschichte auch noch so unbedeutent. Jeder auftauchende Charakter wird minutiös dargestellt, Hintergründe und Lebensgeschichte erzählt und das über unzählige Seiten hinweg. Somit will auf den ersten ca 250. Seiten null Spannung aufkommen. Im weiteren Verlauf, lernt der Leser solche Darsstellungen ohne Verlust des roten Fadens zu überspringen und wird dadurch weniger von der eigentlichen Handlung abgelenkt.
Ab der Mitte des Buches versteht es der Autor allerdings eine sehr fesselnde Storry aufzubauen. Zum leitwesen vieler, die gern miträtzeln, ist die Handlung zum eigentlichen Spannungshöhepunkt hin vorhersehbar. Auch das Ende der Storry ist leider etwas lang geraten.
Fazit: weniger wäre mehr gewesen.
Ich vergebe hier 3 Sterne, weil mich das Buch so ab Seite 300 etwa zum weiterlesen animiert hat, von da an spannend war und die Handlung trotz einiger Nebenkriegsschauplätze verfolgbar blieb.
Der zweite Teil kann analog zum ersten Beurteilt werden. Neue Personen werden ausführlich dargestellt und sei ihre Rolle noch so kurz und für die eigentliche Handlung noch so unbedeutent. Der Autor versteht es dadurch, das Buch mit unnötigem Lesestoff zu füllen. Allerdings ist der Leser durch das erste Buch bereits geschult und überfliegt diese Passagen. Auch in dem zweiten Band kommt erst recht spät Spannung auf (so ab Seite 200). Im Gegensatz zum ersten Buch ist das Ende hier für mich etwas überstürzt und die Handlung wirkt dadurch abgeschnitten.
Fazit: auch hier wäre weniger mehr gewesen. Beide Bände hätten somit auch getrost in einem zusammengefasst werden können.
Aber ich werd den dritten Teil auch noch lesen / überfliegen
11. April 2009 um 20:51 Uhr
Neues aus Schweden
‘Schon wieder ein Krimi aus Schweden!’ war mein erster Gedanke.
‘Wahrscheinlich über 500 Seiten Schwermut’ mein Zweiter.
Diese Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Denn Langeweile kommt bei diesem unorthodoxen Ermittlerpaar nie auf. Larssons Krimi ist trotz seiner Länge atmosphärisch dicht. Wenn man Vergleiche ziehen möchte, sehe ich eher eine Verwandtschaft zur britischen Kriminalliteratur à la Rankin denn zu Mankell.
16. April 2009 um 17:34 Uhr
Titel?
Ein richtig “schön” böser Schweden-Krimi. Da ich das Buch im Original gelesen hab, weiß ich nicht, wie die deutsche Übersetzung ist; im Schwedischen ist es jedoch absolut mitreißend.
Ich frag mich nur, wie man auf diesen Titel gekommen ist. Ich würde “Män som hatar kvinnor” jedenfalls immer mit “Der Mann, der Frauen hasst” übersetzen. Aber vermutlich klingt das nicht reißerisch genug für den deutschen Markt… (die beiden anderen Bände heißen übrigens “Flickan som lekte med elden” = “Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte” & “Luftslottet som sprängdes” = “Das Luftschloss, das gesprengt wird”)
16. April 2009 um 17:34 Uhr
Verblendung - Verdammt gut!
Wer Thriller mag, wird diesem Buch bzw der Romantrilogie “Verblendung - Verdamnis - Vergebung” hoffnungslos verfallen.
Dabei fängt das Buch harmlos und langsam an, findet allmählich sein Tempo und beschleunigt dann mit Turbo. Stieg Larsson verknüpft die losen Fäden mehrerer Geschichten und verwebt sie zunehmend enger, bis sie am Ende des Buches in einem fulminanten Finale zusammenlaufen. Dabei bleibt niemand ruhig in seinem Lesesessel sitzen.
Die Handlungsfäden sind zunächst so weit voneinander entfernt, das der Leser beim besten Willen keinen Zusammenhang erstellen kann, die Stieg Larsson grandios entflechtet und auflöst. Einige Fäden enden dann auch nicht vollständig im ersten Buch, sondern werden in den weiteren Büchern wieder aufgegriffen und bilden einen losen Grundzusammenhang der Trilogie. Es muß jedoch niemand Angst haben, alle drei Bücher lesen zu müssen, um alles zu verstehen - auch wenn das sicher jeder freiwillig tun wird, der das erste Buch gelesen hat. Jedes Buch bildet einen abgeschlossenen eigenen Rahmen und hat in sich ein Ende.
Den Inhalt kurz wiederzugeben, ist sicher eine Herausforderung
Michael, ein sympathischer Journalist wird von einem reichen 82jährigen Industriellen für einen ganz besonderen Auftrag angeheuert. Vor fast 40 Jahren verschwand seine damals 16jährige Nichte spurlos. Bis heute ist der Fall ungelöst und bis heute gibt es immer wieder unklare Indizien. Henrik Vanger möchte mit sich ins Reine kommen und seine letzte Hoffnung ist eine unabhängige Recherche eines Starjournalisten, der möglicherweise unentdeckte Zusammenhänge zutage fördert. So kommt Michael ins Spiel.
Im Laufe der Geschichte kommen haarsträubende Details der Vangerschen Familienchronik, wirtschaftliche Verstrickungen und weitere Leichen zutage. Zudem bekommt Michael die Hilfe einer ausgezeichneten Researcherin, deren Figur eine ganz eigene Dynamik hat und sich zur heimlichen Hauptfigur mausert.
Stieg Larsson`s hat ein tolles Gespür für Tempo, Szenenwechsel und Dynamik und verbindet dies geschickt mit persönlichen Anliegen wie etwa dem schwedischen Rechtsextremismus seit der Nazizeit oder etwa dem Wissen über das schwedische Wirtschaftsystem. Dabei schreibt er stets weit entfernt von irgendwelchen Stereotypen und entwickelt lebendige Figuren, denen man allenfalls einen gewissen Anachronismus vorwerfen kann.
21. April 2009 um 16:17 Uhr
Stieg Larsson - Verblendung
Spannung pur…
Die ersten 50 Seiten zum warm werden, dann gings (sollte man soviel Zeit haben) in einem Zug bis zum Schluss…
24. April 2009 um 04:34 Uhr
Zunächst langwierig - dann sehr spannend
Zu Beginn ist das Buch sehr langwierig. Ausgedehnte Beschreibungen der Familienhistorie, der Verwandschaftszusammenhänge usw. dominieren die ersten 150 Seiten, da ist das Lesen doch zuweilen etwas langweilig und zäh. Zwar ist ein gewisses Hintergrundwissen zu den familiären Zusammenhängen für den späteren Verlauf der Geschichte wichtig, aber das hätte etwas kürzer gefasst werden können. Als der Handlungsverlauf der eigentliche Kriminalgeschichte beginnt, wird das Buch sehr spannend und lässt es einen kaum aus der Hand legen. Die Ermittler Blomkvist und Salander sind sehr verschiedene Persönlichkeiten und sowohl jeder für sich als auch in der Kombination sehr sympatisch. Sie fesseln einen und macheb Lust auf ein weiteres Ermittlungsduet. Die Geschichte hat viele verschiedene Fassetten bzw. kriminelle Handlungsaspekte ohne dabei überzogen oder überladen zu wirken. Fazit: Die Familienchronik am Anfang “aufmerksam überfliegen” und dann den Thriller genießen!
26. April 2009 um 16:51 Uhr
durchaus spannend aber etwas zu lang
Kann mich nur der Meinung anschliessen, dass die Geschichte erst nach ca. 200 Seiten richtig in Fahrt kommt. Man haette den Anfang problemlos auf die Haelfte kuerzen koennen, die letzten 80 Seiten auf 20. Die Story selbst fand ich sehr spannend und gut erzaehlt, vor allem die voellig unerwartete Wendung. Lisbeth gefaellt mir sehr gut, und sie ist sicherlich einer der Gruende, dass ich mir auch den 2. Band kaufen werde. Was mich teilweise stoerte waren die Anglizismen. Sollten wohl “cool” klingen. Keine Ahnung, ob die im Schwedischen genauso eine Pest wie neuerdings im Deutschen sind.
29. April 2009 um 06:34 Uhr
gut und spannend, doch eine Niete in Mathe
Ich habe es als Hörbuch gehört. Dietmar Bär liest toll und ich wollte meine Hör-Sessions am liebsten garnicht unterbrechen. Spannend und packend von Anfang an. Was mich ein wenig gestört hat, waren die vielen Nebenhandlungen. Meiner Meinung nach hätte man sich die ganze Vennerström-Affaire sparen können. Die Vorgeschichten der einzelnen Protagonisten hätten ebenfalls kürzer sein können. Und richtig doof fand ich, dass der Autor wohl nicht rechnen konnte: so ist beispielweise Cäcilia, die beim Verschwinden Harriets 20 Jahre alt war, 43 Jahre später erst 56 statt 63!!!!
29. April 2009 um 06:34 Uhr
Toller Roman
Die Hörbuchversion von Stieg Larssons Roman ist ein voller Erfolg: Sprecher Dietmar Bär ist in der Lage, seine Stimme so zu modulieren, dass er Dialoge fast so darstellen kann, als handele es sich um ein Hörspiel mit mehreren Sprechern. Die Darstellung wird daher nie langweilig.
Larssons Roman als solcher ist äußerst spannend, bisweilen sogar packend und führt uns in Situationen, in denen man mit dem Romanhelden jede Minute mit leidet, aber auch jeden Erfolg mit feiert. Sehr gelungen ist die Charakterisierung seiner Assistentin, die mit ihrem exzentrischen Wesen, kühler Intelligenz und fast professionellen Hackerkenntnissen die Handlung mehrfach entscheidend vorantreibt. Insgesamt ein voller Genuss!
1. Mai 2009 um 20:17 Uhr
spannende Unterhaltung
Die ersten Seiten dieser Trilogie lesen sich etwas weniger leicht,aber dann wird es echt klasse und man möchte einfach nicht mehr aufhören, so spannend ist die Gesamttrilogie
9. Mai 2009 um 19:00 Uhr
Faszinierender Wirtschaftskrimi
Ein schwedischer 688 Seiten-Krimi. Es geht um den Journalisten Mikael, der als Mitherausgeber eines politischen Magazins von Enthüllungsjournalismus lebt. In seiner journalistischen Arbeit ist er gezielt gelinkt worden und auf Falschinformationen herein gefallen. Sein guter Ruf ist ruiniert, ein Gericht verurteilt ihn sogar zu einer kurzen Freiheitsstrafe. In dieser Situation ist er psychisch, beruflich und finanziell auf einem Tiefpunkt seines Lebens angelangt. Da macht ihm überraschend ein 82 jähriger Großindustrieller ein Angebot. Er soll das Verschwinden seiner Lieblingsnichte aufklären, nach der seit 43 Jahren vergeblich gesucht wird. Mikael willigt ein und zieht für ein Jahr nach Norrland in ein Holzhaus am Meer.
Als seine Mitarbeiterin für die Recherchen wird Lisbeth, eine junge Frau engagiert, die sich am Rande der Gesellschaft in der Hacker-Szene bewegt. Beide, Mikael und Lisbeth sind faktisch Outlaws, Außenseiter der schwedischen Gesellschaft. Ihre Ermittlungen und Recherchen werden von Stieg Larsson minutiös beschrieben. Faszinierend ist, dass bei allen Ermittlungen keine Polizei beteiligt ist. Ein (Wirtschafts) Krimi ganz ohne Kommissar, Inspektor und Staatsanwalt - das ist ungewöhnlich.
Mikael und Lisbeth klären das Verschwinden der Nichte des alten Mannes auf und bringen anschließend noch den Wirtschaftskriminellen zur Strecke, der Mikael in den beruflichen Ruin getrieben hatte.
Ich habe dieses Buch - auch gerade wegen der ausführlichen Charakterstudien der handelnden Personen - mit Spannung und Interesse gelesen.
Kritikpunkte? Ja, die gibt es:
Der allgemeine Trend in der Krimiszene zum Serienmörder. Ein mikriger Mord reicht nicht, müssen schon eine Handvoll sein, besser noch ein Dutzend - und auch das reicht nicht - 40 Morde - das ist doch schon was. Und diese 40 Morde geschehen natürlich unter unvorstellbaren grausamen Umständen. Diesen Trend der Krimiautoren zur immer mehr Ermordeten und zu immer größerer Grausamkeit widert mich an. Genauso wie die genüsslich beschriebenen SM-Gewaltszenen, die in diesem Buch immer wieder auftauchen. Hier geschieht nichts im Einverständnis unter Erwachsenen, hier wird Menschen - völlig überflüssig für den Erzählstrang - extreme Gewalt angetan.
Was viele Rezensenten vor mir schon anmerkten: Der Buchtitel hat überhaupt nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun. Er ist ein totaler Fehlgriff des Verlages. Es hört sich vielleicht im Zusammenhang mit den beiden anderen Büchern von Stieg Larsson, “Verdammnis” und “Vergebung” ganz gefällig an - aber “verblendet” ist im vorliegenden Krimi niemand. Höchstens der Lektor des Heyne Verlages, der sich den Titel ausgedacht hat.
Noch ein Kritikpunkt: Der Plot - der Erzählstrang. Nachdem der Massenmörder entlarvt und das Verschwinden der Nichte aufgeklärt wurde, fällt die Spannung im Buch von Hochspannung auf mäßige Spannung ab. Die letzten 100 Seiten des Krimis können mit den ersten 500 nicht ganz mithalten. Das ist schade und meines Erachtens ein handwerklicher Fehler des leider viel zu jung gestorbenen Autoren.
12. Mai 2009 um 12:51 Uhr
Wahnsinn
…bin mehrmals sprachlos gewesen !!
Klasse Krimifall…
freue mich auf die nächsten 2 Bücher…
17. Mai 2009 um 23:51 Uhr
Absolut lesenswert!
“Verblendung” ist der erste Teil von Stieg Larssons Romantrilogie, die derart fesselnd rüberkommt, dass man die Schmöker gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
20. Mai 2009 um 19:51 Uhr
wieso wird dieses Buch so hoch gelobt?
also mich hat das Buch überhaupt nicht gepackt, gestört hat mich vor allem auch die oberflächliche Beschreibung der Personen.
23. Mai 2009 um 12:51 Uhr
Unwiderstehlich
Bei Ankündigung sogenannter “Buchereignisse des Jahres” ist Skepsis immer angebracht.
Trotzdem war ich neugierig auf den Erstling des Schweden Stieg Larsson, der posthum erscheint, da der Autor bereits 2004 verstarb.
Und tatsächlich handelt es sich bei “Verblendung” um einen hochspannenden, perfekt aufgebauten Thriller der Extraklasse.
Dieser Kriminalroman ist eine unwiderstehliche Mischung aus “Cupido” von Jilliane Hoffman und den besseren Wallander-Romanen von Henning Mankell.
Im Mittelpunkt steht der Journalist Mikael Blomqvist, dessen ansonsten tadelloser Ruf nach Enthüllungen über die Geschäftspraktiken eines Großindustriellen angeschlagen ist. Da kommt ihm das Angebot eines alten Patriarchen, der mit Mühe die Reste seines Konzerns zusammenhält, gerade recht. Für den alten Mann soll Blomqvist ein Rätsel der Familiengeschichte der Vangers lösen.
Mehr als dreißig Jahre zuvor verschwand bei einem Familienfest die damals dreizehnjährige Nichte. Noch immer erhält Hendrik Vanger zu seinem Geburtstag von ihr ein Geschenk, dabei sprechen alle Indizien dafür, dass sie an jenem Tag einem Verbrechen zum Opfer fiel. Mikael Blomqvists Ermittlungen bekommen eine ganz neue Richtung, als er die Hilfe einer jungen Privatdetektivin annimmt und mit ihr in einer Familiengeschichte herumwühlt, die mehr als nur die eine sprichwörtliche Leiche im Keller zu bieten hat…
Über 750 Seiten führt einen der Autor immer wieder auf falsche Fährten, in Untiefen und Abgründe.
Dieses Buch ist zugleich ein psychologisches Meisterstückchen als auch ein sorgfältig recherchierter Wirtschaftskrimi.
Sehr lange hat mich kein Kriminalroman mehr so begeistert, gleichzeitig so in Atem gehalten wie eben dieses Buch von Stieg Larsson, in dessen Nachlass noch zwei weitere Kriminalromane auf die Veröffentlichung warten.
Unverbraucht frisch, ungeheuer spannend und doch mit allen klassischen Attributen eines guten Kriminalromans versehen ist “Verblendung&…
23. Mai 2009 um 15:51 Uhr
Weniger wäre mehr.
In “Verblendung” - die Frage nach dem tieferen Sinn dieses Buchtitels sei hier nochmals gestellt - findet sich ein filigranes Netz klug ineinander verwobener Erzählstränge, Sorgfalt in deren Beschreibung und ein mehr als außergewöhnliches Ermittlerduo ohne die typisch nordisch anmutende Tristesse: ein spannender, mitreißender, auch vielschichtiger Krimi, dessen einzige Schwäche darin besteht, sich ohne Not dem überstrapazierten Serienkiller-Thema zuzuwenden. Ein paar Leichen weniger hätten es wohl auch getan. Dennoch: unbedingt empfehlenswert!
26. Mai 2009 um 14:17 Uhr
Männer, die Frauen hassen
Mal wieder eine Trilogie
Ich habe mir lange Zeit gelassen, bis ich endlich zu Stieg Larsson griff und heute frage ich mich, wieso so spät??? Der erste Teil rund um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ist anders als andere Krimis. Hier gibt es Wirtschaftskriminalität, Familiengeheimnisse und psychologische Raffinessen, dass die Seiten förmlich am Leser vorbeifliegen. Anfangs fragt man sich, was die Geschichte überhaupt mit dem Klappentext zu tun hat, aber nach und nach erfährt der Leser immer mehr und verfolgt das Geschehen fassungslos.
Blomkvist ist ein Journalist, der aufgrund einer Recherche, die nicht so verlief wie er das wollte, verurteilt wird und daraufhin seinen Posten als Chefredakteur der Zeitschrift “Millenium” aufgibt und sich eine Auszeit nimmt. Doch schon kurze Zeit später engagiert ihn der Industrielle Henrik Vanger, offiziell um die Biografie des 82jährigen zu schrieben, inoffiziell soll er herausfinden, was wirklich vor vierzig Jahren mit Harriet Vanger geschehen ist, die nach einem Familientreffen spurlos verschwunden ist. Blomkvist beginnt seine Arbeit, wird aber nach kurzer Zeit von der Ermittlerin Lisbeth Salander unterstützt. Eine Frau, wie man sie selten trifft, gepierct, tätowiert, anorektisch und äußerst eigen. Doch die zwei raufen sich schnell zusammen und tauchen immer tiefer ein in eine Geschichte, die die Nackenhaare zu Berge stehen lässt.
Schon nach den ersten Seiten ist man gefesselt und will wissen, was wirklich mit Harriet Vanger geschehen ist und was Lisbeth Salander für Geheimnisse birgt. Es gibt viele verschiedene interessante Charaktere, die sich langsam aber sicher entfalten können. Stieg Larsson hat einen ganz eigenen Erzählstil, der sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen wird.
Die Übersetzung ist sehr gut und behält den tollen spannenden Schreibstil des schwedischen Autors bei. Auch wenn ich mich immer noch frage, was der Titel des Buches letztendlich mit der Geschichte zu tun hat, der schwedische Originaltitel passt da viel besser…aber vielleicht erklärt sich am Ende der Trilogie?!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es wenige Längen gab, die aber im nachhinen alle für den Verlauf der Geschichte wichtig waren.
29. Mai 2009 um 13:00 Uhr
“Blendend”!
Ich konnte mich lange gegen dieses Buch wehren, denn mir ist in letzter Zeit der Hype um skandinavische Autoren ziemlich auf den Wecker gegangen. Dennoch habe ich mich breitschlagen lassen und mir Stieg Larssons “Verblendung” zugelegt. Und ich war angenehm überrascht…
Stieg Larsson hat sicherlich das Schreiben nicht neu erfunden, trotzdem ist ihm mit “Verblendung” ein grundsolider Krimi gelungen der mich, zugegeben entgegen meiner Vorurteile, binnen weniger Seiten überzeugt hatte. Die folgenden 680 Seiten habe ich, nur unterbrochen durch meine Arbeit, innerhab von anderthalb Tagen in mich aufgesogen.
Mikael Blomkvist, Journalist und Inhaber der Wirtschaftszeitung “Millennium”, nimmt nach einem verlorenen Prozess und in Erwartung einer daraus resultierenden drei monatigen Haftstrafe, für den Großindustriellen Henrik Vanger einen sonderbaren Auftrag an. Er soll für ihn das Schicksal seiner vor über 40 Jahren, bei einem Familienfest verschwundenen Nichte, Harriet Vanger aufklären. Dazu begibt er sich zum Ort des Geschehens, auf die Insel Hedeby. Das merkwürdige an dem Fall ist, das die Insel zum Zeitpunkt als Harriet verschwand, durch einen Unfall praktisch von der Aussenwelt abgetrennt war. Der über achtzigjährige Henrik Vanger erhält seitdem, jedes Jahr an seinem Geburtstag eine Blume im Bilderrahmen, so wie es zwischen ihm und seiner Nichte eine kleine Tradition war. Zusammen mit Blomkvist und der auf dem Gebiet der Datenbeschaffung virtuosen, aber ansonsten völlig gestörten Lisbeth Salander, unternimmt der alte Mann einen letzten Versuch den Mörder aufzuspüren, der ihn all die Jahre mit dem verschicken der Geschenke verhöhnt und quält……
Es gibt eigentlich nur zwei Dinge die mich an dem Buch stören. Zum Einen ist es der sehr stark ausgeprägte Drang des Autoren, wo es nur geht Anglezismen zu verwenden und zum Anderen, das Sexualverhalten seiner Charaktere, das zeitweilig vermuten lässt die Geschichte spielt irgendwann in den frühen sechzigern, in einer Welt ohne Aids oder sonstiger Geschlechtskrankheiten.
Als angenehm habe ich die Darstellung seines Hauptprotagonisten, Mikael Blomkvist empfunden, der ausserordentlich erfrischend daherkommt, ohne tiefe Depressionen oder sonstige Bürden die die Geschichte negativ belasten.
Ich kann abschliessend nur sagen, es war spannend von Anfang bis Ende, “Verdammnis” ist schon zur Hälfte geschafft und “Vergebung” liegt schon im Bücherregal.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
1. Juni 2009 um 13:17 Uhr
Fesselnd
Der Inhalt ist bekannt, so werde ich Sie nicht weiter damit langweilen und vor allem nichts verraten!
Es ist eine tolle Geschichte, wunderbare Charaktere, dichte Atmosphäre, durchgehende Spannung und überraschende Wendungen!
ABER VORSICHT es ist kein Buch für Zwischendurch, weil man
A) sonst den vielen Personen/ Fakten nicht folgen kann und
B) sehr mürrisch durch durch etwaige Störungen wird.
Hier heißt es nur “Rückzug zum Lesen” … und der 2. Band “Verdammnis” (Mittelstück der Trilogie) ist noch ein Tick besser. Dazu aber später mehr!
4. Juni 2009 um 13:34 Uhr
Tolle Triologie
Ich habe alle drei Bücher von Stieg Larson der Reihe nach, in Windeseile verschlungen. Tolle Geschichten mit viel Spannung und Überraschungen. Klasse Charaktere und ein super Zusammenspiel all derer. Sehr empfehlenswert.
4. Juni 2009 um 13:34 Uhr
Mich so hinter’s Licht zu führen!
Da ich früher oder später bei jedem spannenden Krimi lande, bin ich nun - in diesem Fall eher später - bei dem Erstling von Stieg Larsson angekommen.
Auf den ersten ca. 150 Seiten präsentiert sich “Verblendung” eher als ein intelligenter, doch streckenweise etwas langatmiger Wirtschaftskrimi - vom Pageturner weit entfernt.
Und wenn man dann glaubt, sich eine Meinung bilden zu können - geht das Buch sinnbildlich ab wie Schmitz’ Katze!!
In den letzten zwei Dritteln des Buches war der Versuch, es aus der Hand legen zu wollen, sinnlos weil nicht möglich. Verwobene Handlungsstränge, zwei symphathische Ermittler, die ja zu dem Fall kommen wie die Jungfrau zum Kind, spannender Thriller-Krimi-Mix.
Den zweiten Roman von Larsson werde ich mir jetzt ziemlich schnell zulegen, denn natürlich will ich wissen, wie’s mit dem Team Salander/Blomqvist weitergeht - selten findet man soviel Authenzität mit Ecken und Kanten wie hier!!
4. Juni 2009 um 13:34 Uhr
nach sehr epischem Anfang
nimmt der Roman zur Hälfte dann doch etwas Fahrt auf. Nach den ersten 150 Seiten war ich der Versuchung nahe, das Buch bei Seite zu legen. Zum Glück hatte ich gerade nichts anderes zur Hand zum lesen. Fünf Sterne würde es geben, wenn der Roman etwas zügiger erzählt wäre.
10. Juni 2009 um 15:51 Uhr
Niveauvoll
Wer auf oberflächliche Effekthascherei steht, wird die ersten 200 Seiten nicht überstehen.
Wer aber Geduld mitbringt, und sich auf eine subtile Einführung der Charaktäre einlässt, wird mehr als belohnt.
Auch, dass der Schluss über die letzten 80 Seiten obwohl spekatakulär, doch eher unreisserisch ausfällt, ist der mehr als wohltuende Unterschied zum gängingen Thriller-Einheitsbrei.
13. Juni 2009 um 17:51 Uhr
sehr langatmig
das buch und die story is an sich nicht schlecht und die auflösung von allem is dqann doch sehr erschreckend und topt alles was man erwartet hat aber es dauert sehr lange bis endlich etwas passiert und das ende zieht sich dann doch etwas sehr in die länge
13. Juni 2009 um 17:51 Uhr
Superspannend
Dieser erste Teil der Triologie ist einfach nur spannend. Gefesselt konnte ich nicht aufhören zu lesen. Schade nur, dass der Autor verstorben ist, gern hätte ich mehr von ihm gelesen. Wer dieses Buch gelesen hat und so gefangen war wie ich, muss einfach ganz schnell die nachfolgenden Bände lesen. Nach meiner Meinung steigert sich der Autor von Buch zu Buch.
Sicher gibt es auch die ein oder andere unlogische Szene im Buch, aber auf Grund der Gesamtheit verzeiht man ihm das schnell.
16. Juni 2009 um 23:00 Uhr
Fesselnder Roman
Ich war mal mutig und habe mir die Trilogie komplett gekauft. Und gleich komplett gelesen. Einmal begonnen fesselte mich die ausführliche und doch immer spannende Scheibweise, wobei nach meiner Auffassung Teil 2+3 nicht getrennt gelesen werden sollten, da die Verbindungen der Personen der Geschichten doch sehr verflochten sind.
Super Buch zum Abschalten.
16. Juni 2009 um 23:00 Uhr
Zuviel Gewalt
Es ist ja schon fast alles gesagt, langweiliger Anfang (die übliche Wirtschaftskriminalität), dann heftige Gewalt gegen Frauen.
Ich frage mich bei diesen perversen Thrillern, von denen ich sehr wenig
lese, wie der Autor denn so privat drauf ist oder war.
Die sympathische Lisbeth Salander begeht ja dann im Namen der Rache,
Kriminelles, oder ist Geld klauen von einem Konto des Mafia-Bosses eine
gute Tat? (der Leser freut sich!) Ausserdem geht sie nie zur Polizei und riskiert damit, dass ihr Betreuer noch andere Frauen demütigt…
Band 2 und Band 3 erspare ich mir.
16. Juni 2009 um 23:00 Uhr
..wie erwartet!
Wie erwartet ein super Hörbuch. Dietmar Bär liest hervorragend und sehr facettenreich. Sehr empfehlenswert. Ich habe dieses Hörbuch einem “nicht kenner”(des Autors)und absoluten Krimi Liebhaber, geschenkt. Er war begeistert und erwartet mit Spannung die nächste Lesung.
20. Juni 2009 um 03:51 Uhr
Verblendung als Hörbuch - davon kann ich nie genug bekommen
Nachdem ich im letzten Jahr das Buch verschlungen hatte (es hat den Titel meines Lieblingsbuches des Jahres 2008) wollte ich es doch noch einmal wissen: wie ist es, den bekannten Text vorgelesen zu bekommen?
Die Antwort: nur super! Dietmar Bär bringt die Charaktäre, die Umgebung und die Stimmung sehr authentisch rüber. Ein Buch zu lesen, ist eine Sache. Dieses aber nochmal als Hörbuch zu erleben, ist ein völlig anderes Gefühl. Dabei gleiten die Gedanken in völlig andere Welten.
Die gekürzte Lesung hat alles Wesentliche dabei, ohne auszulassen. Das Beste, was einem im Urlaub oder in entspannten Stunden zuhause passieren kann. Also: unbedingt hören! Die nächste Folge ist bald da…. damit es dann auch weitergeht.
20. Juni 2009 um 03:51 Uhr
sehr spannend, tolle Charaktere
Ich habe “Verblendung” gelesen, weil mich die guten Kritiken der gesamten Trilogie geködert hatten - und ich bin auch vollauf begeistert. Blomkvist und Salander sind tolle Hauptfiguren mit Kultpotential. Die Story erschien mir zu begin ein bisschen abwegig, entpuppte sich aber als stimmig und fesselnd. Durch eine große Gruppe an Personen wird ein komplexes Rätsel aufgebaut und mit den kleinen und großen persönlichen Problemen der Hauptfiguren ausgeschmückt. So wird man als Leser zum miträtseln animiert und trotzdem sehr gut unterhalten.
23. Juni 2009 um 10:00 Uhr
Zu langatmig und detailverliebt
Ich konnte den Hype um dieses Buch nicht teilen. Auf Seite 250 war bei mir Schluss. Bis dahin bestand das Buch aus langatmigen und detailverliebten Erzählungen, sodass bei mir überhaupt keine Spannung aufgekommen ist. In allen Einzelheiten wird erzählt, wie die Hauptperson zum Einkaufen geht, was genau sie alles einkauft und wie viel sie auch noch dafür bezahlt. Äh, ich dachte, das Buch sei ein Krimi. Sollte es da nicht viel mehr um Leichen und Ähnliches gehen als um Einkäufe oder die Inneneinrichtung der Wohnung?
23. Juni 2009 um 10:00 Uhr
Ein MUSS….
nach den ersten “200 Seiten” in denen die ganze Hintergrundskulisse der Charaktere dargestellt wird, konnte ich das Buch nur schweren Herzens auf die Seite legen. Es war spannend bis zum Schluß.
Manchmal liest man 700 Seiten Romane und könnte es auf 4 DIN 4A Seiten beschreiben - bei diesem Buch allerdings würde man selbst schon einen Kurzroman verfassen…..
Empfehlenswert!
Wer dieses Buch (und die weiteren 2 Bände) nicht gelesen hat, der hat im Leben was verpasst.
26. Juni 2009 um 16:51 Uhr
Die Mehrheit hat Recht
Dieses Mal teile ich exakt die Meinung der breite Masse und vergebe vier Punkte.
Warum nur vier?
Nun, der Anfang, da zieht sich das Buch doch etwas. Viele Namen, zum Teil verwirrende und etwas zu lange Beschreibungen des Vanger-Clans, und der Verdacht, damit künstlich Spannung erzeugen zu wollen.
Doch dann entwickelt sich schön langsam der Stieg Larrson-Zauber: Mickael Blomquist gewinnt an Profil, und vor allem die Figur der Lisbeth Salander beginnt ihre magische Anziehung zu entfalten.
Alles in allem ein sehr gutes Buch, und als Teil eins einer phantastischen Trilogie sowieso Pflicht.
Sehr zu empfehlen.
26. Juni 2009 um 16:51 Uhr
gähn!!
das grösste rätsel für mich ist:wie wird ein buch zum bestseller!
dieses buch kann keiner sein,denn es ist einfach nur langweilig.ich habe jetzt über 400 seiten gelesen und die hoffnung aufgegeben,das es noch spannend wird.
nur die selbstdiziplin lässt mich noch bis zum ende durchhalten.
26. Juni 2009 um 16:51 Uhr
Wäre der Schluss nicht gewesen…
… hätte das Buch doch glatt 5 Sterne bekommen.
Vorweg nehmen möchte ich, dass ich den zweiten Band vor dem ersten Band gelesen habe, weil es sich eben so ergab.
Vorher den 2. Band zu lesen war vielleicht strategisch etwas unklug, aber unbedingt etwas ausgemacht hat es nicht. Es führte vielmehr dazu, dass ich den Anfang gar nicht so uninteressant fand, weil ich ja wusste, worauf das alles hinausläuft und vielmehr die Aha-Erlebnisse genoss. Obwohl ich natürlich doch etwas quergelesen habe, wie ich zugebe.
Für mich interessant wurde es, als die ganzen Vanger aufgetaucht sind und sozusagen die Familiengeschichte begann. Stammbaum oder dergleichen brauchte ich nicht, die waren doch sowieso alle verwandt, wie genau, war da für mich nicht so wichtig.
Die einzelnen Charaktere haben mir sehr gut gefallen, Mikael erlangte mehr Farbe, als im gesamten 2. Teil (deswegen wäre es vielleicht wirklich gut, den 1. Teil zuerst zu lesen ;o))), nur Lisbeth kam meiner Meinung nach etwas zu kurz. Aber so ganz warm geworden bin ich in diesem Teil mit ihr nicht. Gut, ich kannte sie schon aus dem zweiten Teil und wusste um gewisse Dinge, aber hätte ich sie erst hier “kennen gelernt”, wäre sie mir sehr suspekt.
Die ganze Geschichte ist unglaublich spannend geschrieben, und lange hätte ich gedacht, könnte ich sie mit 5 Sternen bewerten. Vermiest hat diesen Eindruck leider die Auflösung des Harriet-Rätsels. So ein blöder Schluss. Da liest man einen durchdachten, intelligenten, spannenden Krimi und bekommt eine 0815-Lösung vorgesetzt. Also ich muss sagen, dass mich das schon enttäuscht hat.
Die Geschichte um Wennerström hätte sich Larsson auch gänzlich sparen können. Der Anfang dahingehend war zu lange, das Ende zu kurz.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, obwohl ich mich den Begeisterungsrufen nicht anschließen kann, die diese Trilogie als “die beste der letzten Jahre” oder ähnlich tituliert. Allerdings hat mir der erste Teil besser gefallen als der zweite Teil. Er war durchdacht und intelligent, im Gegensatz zum zweiten Teil, der mehr Action bietet, was ich nicht (mehr) so gerne mag.
26. Juni 2009 um 16:51 Uhr
total überbewertet…
zwei meiner freundinnen waren von allen drei büchern hin und weg; das ging sogar bis hin zu depressionsartigen reaktionen, als sie erfuhren da aus der angeblich geplanten 10teiligen reihe nun eben nur eine triologie geworden ist… also ich bin der meinung: drei sind mehr als genug!!!
nachdem ich mich mit einem mehr oder weniger unangenehmen mikael blomkvist, seiner nervigen kaffeetrinkerei und der noch unangenehmeren erika berger abgefunden hatte und immerhin den (wenn auch stark übertriebenen und mehr als unrealistischen) charakter der lisbet salander recht amüsant fand quälte ich mich durch gefühlte tausend seiten und ebensoviele mitglieder des nervigen und durch und durch bescheuerten vanger-clans… bis mich die dürftige story im letzten drittel dann doch noch packte…. es kann auch sein, dass ich einfach nicht wahr haben wollte, dass jetzt zwei meiner freundinnen, deren literatur (?)-geschmack sonst mit meinem übereinstimmt, so komplett daneben liegen…
habe mir dann auch noch band zwei aufs auge drücken lassen (den musst du jetzt aber auch lesen…!) und fand ihn definitiv besser. momentan bin ich am ende des dritten bandes und kann sagen, nach 500 nervigen bis anstrengengenden seiten, für die ich tatsächlich wochen (und drei bücher nebenher) benötigte, wurde es ja doch noch ganz gut und ich habe es nun
30. Juni 2009 um 01:17 Uhr
Lang lebe…
…tja, wer wohl? Stieg Larsson auf jeden Fall nicht mehr, denn der hat leider bereits das Zeitliche gesegnet, so wie etliche seiner Protagonisten. Der Heyne-Verlag auch nicht, denn dafür hat er zu wenig gute Schriftsteller.
Mit Stieg Larsson und seinem Debüt Verblendung hat er jedoch ins Schwarze getroffen, der Verlag… und der Autor, welcher hier - ohne nun auf den Inhalt einzugehen, weil er wohl bereits oft genug rezensiert wurde - wirklich einen guten, spannenden Thriller geschrieben hat, der einem die Hände förmlich ans Buch kettet und nach Beendigung der Lektüre nach mehr lechzen lässt.
30. Juni 2009 um 01:17 Uhr
Danke an alle Vorrezensenten
Dank eurer Bewertungen habe ich mit dem Buch “Verblendung” ein schönes gemütliches Wochenende mit diesem Buch verbracht, wurde bestens unterhalten und freue mich bereits auf Teil 2 und 3!!!
Ohne Vorabinformationen hätte ich das Buch sicher nach den ersten Kapiteln beiseite gelegt, daher bedanke ich mich besonders bei allen, die empfohlen haben, durchzuhalten. Das Lesen hat sich gelohnt!
6. Juli 2009 um 20:34 Uhr
Sehr gute Kriminal-Lektüre
Dieser Krimi von Stieg Larsson ist äußerst spannend geschrieben, wenn man die ca. ersten 100 Seiten im wahrsten Sinne des Wortes bewältigt hat. Danach kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Der 82-jährige Industrielle Henrik Vanger beauftragt den Journalisten Mikael Blomkvist, das Schicksal seiner vor Jahrzehnten verschollenen Nichte Harriet aufzuklären, obwohl bereits die Polizei hier nicht fündig geworden ist. Unterstützt wird Blomkvist von Lisbeth Salander, die aus einfachen Verhältnissen stammt.
Je weiter die beiden Ermittler in den Fall vordringen, desto überraschender sind ihre Ergebnisse.
Dieser Krimi der Extraklasse ist für jeden Fan von außergewöhnlichen Romanen sehr zu empfehlen.
6. Juli 2009 um 20:34 Uhr
Geniale Triologie
Ein Spitzen Buch. Vom beginn weg spannend. So macht lesen Spaß.
Eines der besten Bücher die ich bisher gelesen habe.
Unbedingt alle 3 Bücher lesen.
6. Juli 2009 um 20:34 Uhr
der Bär der kann’s
Nachdem ich eigentlich eher per Zufall bei diesem Autor gelandet bin, muss ich sagen, ich bin wirklich begeistert. Nicht nur dass das Buch aus dem üblichen Thriller-Einerlei angenehm herausragt, auch der Leser in diesem Fall Dietmar Bär überzeugt auf ganzer Linie. Ich hoffe der Herr Bär bleibt diesem Genre treu. Wenn man geduldig die erste CD durchsteht, wobei man glauben könnte es handelt sich um einen Wirtschaftskrimi, zieht einen die Geschichte in den Bann und wird schlicht und ergreifend immer besser.
10. Juli 2009 um 07:17 Uhr
Verblendung
Ein wirklich super spannendes Buch. Am liebsten will man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es reißt einen total mit. Man lebt die Figuren und befindet sich in einer anderen Welt. Bitte lest es - ein Meisterwerk.
13. Juli 2009 um 20:34 Uhr
Fesselnd, aber nicht perfekt
Zunächst mal die positive Seite: Ich bin kein besonders konsequenter Leser, konnte den immerhin knapp 700 Seiten langen Roman aber kaum aus der Hand legen, habe ihn praktisch in einem Rutsch durchgelesen und wurde fast durchweg gut unterhalten.
Dann hat der Roman aber auch einige Schwächen. Neben vielen kleineren wie dem nervigen Anpreisen von Apple-Produkten und einer Sprache, die mir nicht besonders zusagt (das könnte wohl an der Übersetzung liegen und ist nicht notwendigerweise dem Autor anzulasten, aber trotzdem lästig), sind das vor allem drei:
Zum einen besteht die Handlung eigentlich aus 2 Geschichten, die miteinander wenig zu tun haben. Diese wurden so künstlich ineinander verwoben, dass im Endeffekt beide Handlungsstränge darunter leiden. Zwischendurch wird suggeriert, dass beide Fälle etwas miteinander zu tun haben, am Ende bleibt die Wennerström-Affäre aber reine Rahmenhandlung, vielleicht zur besseren Charakterisierung der Hauptfigur - dafür ist sie dann aber zu ausführlich und zu vermurkst, siehe nächster Punkt. Überhaupt ist der Roman zu viel Mischmasch: Ein bisschen Wirtschaftskriminalität, ein bisschen “Gewalt gegen Frauen”, ein bisschen Charakterstudie der Ermittler - von allem ein bisschen, aber nichts seriös betrieben.
Zum anderen ist das erzwungene Happy End der Wennerström-Geschichte für mich eigentlich ein trauriges und zerstört bei mir die lange und mühsam aufgebaute Sympathie für das Team Millennium-Blomkvist-Salander, das während des ganzen Buches trotz all ihrer menschlichen Schwächen scheinbar für Moral, Recht und Gerechtigkeit kämpft (oder für eines davon - über die Unterschiede wird im Buch nicht diskutiert) und am Ende in einem simplen Rachefeldzug sein Gesicht verliert. Ist das ein Happy End? Soll ich darüber jubeln, dass der seriöse Journalist am Ende ohne mit der Wimper zu zucken illegal erworbenes Material veröffentlicht, um seinen Gegner zu vernichten (unabhängig davon, ob die Veröffentlichung selbst legal ist oder nicht, hätte ich mir einen kleinen Diskurs darüber gewünscht)? Oder darüber, dass Lisbeth Salander Wennerström kaltblütig ermordet (wenn auch subtil, ohne physisch Hand an ihn zu legen) und sich sein Vermögen aneignet (statt dass es den tatsächlich Geschädigten zugutekommt)? Dass das ohne jede kritische Note (die Ermordung Wennerströms wird praktisch in einem Nebensatz abgehandelt) als Happy End verkauft wird, ist traurig. Dass Blomkvist dieser Erfolg ohne viel eigenes Zutun in die Hände fällt, ist zu platt. Und dass das alles auch schon zu Beginn der Geschichte passiert sein können hätte - wenn Wennerström wirklich so ein informationstechnischer Idiot ist, wäre das mit jedem x-beliebigen angeheuerten Hacker gelungen - scheint im Nachhinein die ganze zwischendurch abgelaufene Handlung überflüssig zu machen.
Obendrein ist auch das Ende des Harriet-Strangs nicht besonders prickelnd. Für einen guten Krimi ist das zu vorhersehbar und die Motivation für einige Handlungen der verdächtigen, schuldigen und anderweitig beteiligten (z.B. Harriet) Personen bleiben zu unklar.
Insgesamt: Der Roman war lange Zeit fesselnd, hatte jedoch in vielen Bereichen Schwächen und das Ende war einfach dürftig. Unterhaltsam, aber keine große Literatur, wie von so mancher Rezension versprochen…
13. Juli 2009 um 20:34 Uhr
fesselnder Roman - mit zu vielen Werbeeinblendungen
Ich kann mich den Rezensionen die hier bereits abgegeben wurden nur anschließen. Ein klasse Roman, den man kaum aus der Hand legen will…
Was ich allerdings extrem nervig finde, ist die beinahe auf jeder Seite vorkommende Schleichwerbung. Höhepunkt waren drei Markennennungen in einem Satz. Dem Leser ist eine gut durchdachte Story wichtig, und nicht, von welchem Hersteller die Digitalkamera oder Notebook ist.
17. Juli 2009 um 09:17 Uhr
Einfach gut!
Als Fan von Stieg Larrson und Dietmar Bär bin ich von diesem Hörbuch begeistert. Vor allen erstaunen mich die Klangfarben mit denen Bär die verschiedenen Rollen liest.
17. Juli 2009 um 09:17 Uhr
Spannung Pur
Wer Krimis liebt und auch mal was anderes lesen möchte ist bei diesem Buch genau richtig…alle 3 Teile sind spannend und ein Ende nicht vorhersehbar….Hab sie verschlungen!
17. Juli 2009 um 09:17 Uhr
Gute Literatur- miese Reklame im Buch
Spannung vom Anfang bis zum Ende. Die Personen sind gut beschriebenen mit all ihren Charakterzügen. Allerdings stört mich persönlich die platte Hintergrundwerbung für diverse, auch bei uns bekannte, Firmen. Manchmal, in der Ausschweifung der handelnden Personenbeschreibung an alte russische Literatur erinnernde Schreibweise, geht die Spannung etwas zurück. Die Handlung nicht abgehoben und nachvollziehbar. Im Großen und Ganzen gute Unterhaltung.
20. Juli 2009 um 23:34 Uhr
KLASSE
Trilogie von Stieg Larsson, und man wird alle drei Bände lesen, hat der erste gefallen.
Mir so gut, dass ich mir die gebundene Version geleistet habe und inzwischen dreimal gelesen.
Toller Thriller, der trotz Längen nie langweilig wird und der uns eine Person ans Herz wachsen lässt, nicht den Hauptakteur Blomquist, sondern dessen unerwartete Helferin, eine kleine, schräge, und außergewöhnlich helle und außergewöhnlich agierende Person namens Lisbeth Salander, die mich so ein bisschen an “Smilla” erinnert.
Beste Lese-Unterhaltung und Kaufempfehlung!
20. Juli 2009 um 23:34 Uhr
Welch ein krankes Buch! Einfach suuuuper!
Es stimmt: Dieses Buch muß man wirklich gelesen haben! Es ist teilweise aber wirklich so krank geschrieben, das einem wirklich schlecht wird und einem eine Gänsehaut entsteht.
Aber man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht und ich war vom Ende dann doch sehr überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet. Man wird oft auf die falsche Fährte geführt. Klasse gemacht.
Lisbeth und Mikael sind ein Dreamteam. Das muß man schon sagen. Vier Sterne nur deshalb, da es erst nach gut 120 Seiten so richtig in Fahrt kommt. Durch den Anfang hab ich mich doch sehr quälen müssen, auch wenn die Seiten äußerst wichtig für den weiteren Verlauf waren. Den zweiten Teil habe ich auch schon gekauft. Ich bin gespannt welcher Fall als nächstes gelöst wird.
22. Juli 2009 um 05:01 Uhr
Krimi
Da ich ein Fan von Nordischen Krimis bin ( Nesser,Mankell)wurde mir Stieg Larsson empfohlen.Der Krimi ist völlig anders geschrieben als bisher gelesen.Larsson arbeitet jedes noch so kleine Detail aus und weiß eine Spannung aufzubauen.Auf die beiden Folgekrimis freue ich mich schon.Absolut empfehlenswert!
22. Juli 2009 um 05:17 Uhr
Verblendung
Das ist der beste Krimi, den ich seit langem gelesen habe - und das will was heissen. Die Beschreibung und Kommentierung der gesellschaftlichen Verhältnisse sind einfach genial und in flüssiger Sprache übersetzt.
22. Juli 2009 um 06:51 Uhr
LANGWEILIG AM ANFANG! ABER DANN GEHT ES LOS *****
HALLO
LEIDER SIND DIE ERSTEN 100 SEITEN SO ETWAS VON LANGWEILIG
DAS ICH MICH GEFRAGT HABE LIEST DU JETZT WEITER ODER HAUST DU DAS BUCH IN REGAL
ZURÜCK
HABE MICH ABER FÜR DAS ERSTERE ENTSCHIEDEN UND BIN FROH DARÜBER
DIE AUTOREN SOLLTEN NICHT SO LANGE AN DER EINLEITUNG SCHREIBEN
DER LESER VERLIERT SCHNELL DIE LUST AM WEITERLESEN UND DANN WUNDERN SIE SICH DAS SO WENIGE IHRE BÜCHER LESEN WOLLEN DAS IST GOTT SEI DANK NICHT BEI ALLEN SO
DIES IST MEINE PERSÖHNLICHE MEINUNG
22. Juli 2009 um 08:17 Uhr
lesen ist das schönste hobby der welt
das buch war in einem sehr guten zustand preis okay zusendung okay
diese triologie (es sind drei bücher) ist das beste was ich in den letzten 2 jahren gelesen habe. -spannung pur- und ich lese sehr viel. da kann nur noch der schriftsteller ludlum mithalten
22. Juli 2009 um 09:17 Uhr
Ausgezeichnete Beschreibung der Produktes
Dieses Buch schien ungelesen oder wirklich sehr gut behandelt worden zu sein, denn da ist nicht ein einzieger Knick oder sonst irgend was dran.
Ich sage nur Immer gerne wieder
22. Juli 2009 um 10:34 Uhr
Verblendung von Stieg Larsson
Ich bin eigentlich kein großer Fan skandinavischer Krimi-Autoren, da mir die Geschichten oftmals zu langweilig sind. Anders in diesem Buch. Die gute Beschreibung der Personen, die Wendungen in dem Fall, richtig klasse. Ein tolles Ermittlerduo. Schade, dass der Autor so früh verstorben ist. Ich hätte gerne noch mehr Bücher von ihm gelesen.
22. Juli 2009 um 10:51 Uhr
Verblendung von Stieg Larsson= ein absolutes MUSS!!!!
Nach Teil I musste Teil II sein und der war genauso spannend. Konnte es nicht aus den Händen legen und habe mir daraufhin gleich Teil III bestellt…
22. Juli 2009 um 11:17 Uhr
Vergeltung
Habe es schon als Hörbuch auf Dänisch gehört .Habe es deshalb auch verschenkt .
Es war sehr spannend und interssant. Fesselnd
22. Juli 2009 um 11:51 Uhr
meiner meinung nach schlechtes buch
ich habe mir das buch gekauft weil ich morgens im zug immer lese. ich verschlinge normalerweise durch die 40min fahrzeit die bücher in 3-4 tagen.
bei diesem buch muss ich sagen, ich habe nach 200seiten aufgehört weiterzulesen. der geschichte fehlt die spannung und es sind viel zu viele namen darin, die man gar nicht alle aufnehmen kann.
wie gesagt, das ist meine meinung, muss nicht bei anderen so sein.
ich bleibe lieber bei peter james oder dan brown.
22. Juli 2009 um 12:17 Uhr
verblendung von stieg larsson
ein absolutes muss für jeden krimifan! schade, dass der autor nur 3 bücher schreiben konnte.es wäre sicher spannend gewesen, was seine beiden akteure wieder ausgegraben hätten. spannend erzählt und sehr gut recherchiert.
22. Juli 2009 um 12:35 Uhr
Mein Testbericht
Ich lese gern und viel, also suche ich mir eine Quelle, wo ich günstig und gut Taschenbücher kaufen kann. Dies Quelle wird mir bei eBay geboten.
Jetzt zu dem von mir kürzlich gekauften Taschenbuch, ich habe vom Autor Stieg Larsson gute Berichte zu seinen Romane gelesen und von Freunden gehört, also habe ich so einen Roman ersteigert. Übrigens mein erstes ersteigertes Taschenbuch, also kann ich noch keine Vergleiche erstellen. Nur soviel, es hat wunderbar geklappt, das Taschenbuch entsprach genau der Beschreibung, die Bezahlung und der Versand ebenfalls ohne Probleme, also alles Optimal gelaufen, ich würde es jederzeit wieder machen.
22. Juli 2009 um 13:17 Uhr
unwiederstehlich
Bei Ankündigung sogenannter “Buchereignisse des Jahres” ist Skepsis immer angebracht.
Trotzdem war ich neugierig auf den Erstling des Schweden Stieg Larsson, der posthum erscheint, da der Autor bereits 2004 verstarb.
Und tatsächlich handelt es sich bei “Verblendung” um einen hochspannenden, perfekt aufgebauten Thriller der Extraklasse.
Dieser Kriminalroman ist eine unwiderstehliche Mischung aus “Cupido” von Jilliane Hoffman und den besseren Wallander-Romanen von Henning Mankell.
Im Mittelpunkt steht der Journalist Mikael Blomqvist, dessen ansonsten tadelloser Ruf nach Enthüllungen über die Geschäftspraktiken eines Großindustriellen angeschlagen ist. Da kommt ihm das Angebot eines alten Patriarchen, der mit Mühe die Reste seines Konzerns zusammenhält, gerade recht. Für den alten Mann soll Blomqvist ein Rätsel der Familiengeschichte der Vangers lösen.
Mehr als dreißig Jahre zuvor verschwand bei einem Familienfest die damals dreizehnjährige Nichte. Noch immer erhält Hendrik Vanger zu seinem Geburtstag von ihr ein Geschenk, dabei sprechen alle Indizien dafür, dass sie an jenem Tag einem Verbrechen zum Opfer fiel. Mikael Blomqvists Ermittlungen bekommen eine ganz neue Richtung, als er die Hilfe einer jungen Privatdetektivin annimmt und mit ihr in einer Familiengeschichte herumwühlt, die mehr als nur die eine sprichwörtliche Leiche im Keller zu bieten hat…
Über 750 Seiten führt einen der Autor immer wieder auf falsche Fährten, in Untiefen und Abgründe.
Dieses Buch ist zugleich ein psychologisches Meisterstückchen als auch ein sorgfältig recherchierter Wirtschaftskrimi.
Sehr lange hat mich kein Kriminalroman mehr so begeistert, gleichzeitig so in Atem gehalten wie eben dieses Buch von Stieg Larsson, in dessen Nachlass noch zwei weitere Kriminalromane auf die Veröffentlichung warten.
Unverbraucht frisch, ungeheuer spannend und doch mit allen klassischen Attributen eines guten Kriminalromans versehen ist “Verblendung&…
24. Juli 2009 um 14:00 Uhr
Spannung pur und sehr empfehlenswert!
Verblendung ist das erste Buch, das ich von Stieg Larsson gelesen habe. Es hat einen Seitenumfang von 688 Seiten und ist damit bis auf den letzten Harry-Potter-Band das dickste Buch, das bisher den Weg in meine vier Wände gefunden hat.
Das Buch beginnt mit einem Blumenrätsel. Ein ungelöster Fall. Jedes Jahr am 1. November erhält ein Mann, dessen Identität der Autor erst ganz zu Ende des Buches preisgibt, eine gepresste Blume in einem Bilderrahmen. Und wie in jedem Jahr ruft er einen befreundeten ehemaligen Kriminalkommisar an, der schon auf den Anruf gewartet hat. Auf die Aufklärung, in welchem Zusammenhang der Prolog mit dem Rest der Geschichte steht, muss der geneigte Leser bis zum Schluss warten. Das verspricht schonmal Spannung, wenngleich man während des Lesens so in das Geschehen einbezogen wird, dass die Einleitung vorübergehend ganz verdrängt wird.
Der Hauptprotagonist des Buches, ein Wirtschaftsjournalist namens Mikael Blomquist, wirkt mitunter sehr naiv, was aber sicher einen Teil seines Charmes ausmacht. Er wirkt sehr menschlich, nicht so unantastbar wie einige andere Buchcharaktere, und wahrscheinlich gerade deshalb so reizvoll.
Im Verlauf des Buches wechselt die Handlung zwischen verschiedenen Orten hin und her. Zum einen ist da Mikael Blomquist, seine Gerichtsverhandlung, seine Tätigkeit als Teilhaber eines Magazins und seine Beziehung zu Erika, die ebenfalls Teilhaberin bei Millenium ist. Von hier auch wechselt der Autor immer wieder in das Leben der zweiten Protagonistin Lisbeth Salander, eine begnadete Detektivin. Sie ist es auch, die dem Unternehmer Henrik Vanger persönliche Informationen über Mikael Blomquist zukommen lässt. Auf diese Weise erfährt Blomquist, wie Lisbeth an ihre mitunter sehr verhängnisvollen Insiderinformationen kommt
Obwohl das Springen zwischen den verschiedenen Orten mitunter recht gewöhnungsbedürftig ist und das flüssige Lesen anfangs erschwert, gelingt es Larsson das Buch fast durchweg spannungsreich zu halten.
Trotz der relativ hohen Seitenanzahl liest sich Verblendung leicht und flüssig und man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Besonders zum Ende hin tun sich in der Handlung seelische Abgründe auf, durch die das Buch an Tiefgang gewinnt. Der Autor glänzt durch einen leicht lesbaren Schreibstil und durch seine gut ausgestalteten Charaktere, was besonders bei Protagonist Mikeal Blomquist ins Auge sticht. Die zweite Hauptfigur, Lisbeth Salander, und ihre facettenreiche Erscheinung hätte für meinen Geschmack noch ein wenig stärker hervorgehoben werden können.
Der Schluss des Buches wirkt recht endgültig und macht zunächst einmal nicht wirklich Appetit auf den nächsten Band, wenn man nicht weiß, dass es noch einen zweiten und dritten Teil gibt.
Dennoch lohnt sich das Lesen dieses Buches auf jeden Fall!
24. Juli 2009 um 14:00 Uhr
Spannung, die sich langsam aufbaut
Was anfangs nicht so schwungvoll beginnt, mausert sich schon bald zur packenden Story. Der arbeitslose Redakteur Mikael wird auf eine abgelegene, schwedische Insel eingeladen, um dort das Verschwinden einer Industriellentochter näher zu untersuchen. Gemeinsam mit der zwielichtigen Lisbeth Salander, über die in diesem Buch nicht viel verraten wird, deckt er Abgründe auf, die ihn bald selbst in einen kaum mehr zu entwirrenden Strudel von Ereignissen ziehen, aus denen er ohne Lisbeths Hilfe nicht mehr herausfinden würde. Das Ende ist spektakulär und sehr überraschend. Die Personen werden nur teilweise beleuchtet, man versucht Hintergründe zu erkunden, die nicht offensichtlich gemacht werden. Gerade deswegen baut der Autor jedoch Hochspannung auf, die einfach zum Weiterlesen zwingt.
24. Juli 2009 um 14:00 Uhr
Vergewaltigung, Folterkammer und Kaffeekonsum
Es ist halt doch nicht so einfach einen guten Thriller zu schreiben! In der “Verblendung” werden Sex, Vergewaltigung, Inzest, Folterkammer und ein böser Familienclan mit einem kaffetrinkenden Super-Journalist und einer computerversierten Super-Ermittlerin gemischt und heraus kommt ein zwar spannendes aber niveauloses Buch. Der Autor wurde höchswahrscheinlich von einer Computerfirma und einem Kaffeehersteller gesponsort - sehr nervig! Mir scheint, dass die Gewaltzenen so genau beschrieben worden sind um von anderen Mängel (Sprache, Glaubwürdigkeit…) in der Geschichte abzulenken.
Der Vergleich mit Mankell ist eine Frechheit. Man sollte die Zeit bessser zum Kaffetrinken nutzen. Band 2+3 werde ich auf keine Fall lesen.
28. Juli 2009 um 06:00 Uhr
Gut lesbar
Viele Sachen sind in allen drei Büchern Mächenhaft.Z.B. Mit der Salanders Reichtum oder Szene aus dem Begräbnis raus und überlebt. Man muss die Sachen nicht erst nehmen. Was alles drin vorkommt.
Was ich ist besonders gut finde, ist gut lesbar und in Freizeit kann man einfach gut eintauchen und durchlesen.
28. Juli 2009 um 06:00 Uhr
zu langatmig!
Laut Rezensionen bei Amazon ein gutes Buch - ich kann mich diesem Urteil NICHT anschließen! Es ist weder spannend noch “krimig”. Auf den Seiten 150 wird zum ersten mal klar, um welchen Fall es sich überhaupt handelt, welcher Mord aufgeklärt werden soll. Bis dahin liest man und liest man ohne dass man weiß wo die Handlung hinführt, denn der Schriftsteller ergiesst sich in massenhaften Beschreibungen von Personen und deren Einzelschicksalen, die (wahrscheinlich zunächst)in keinerlei Zusammenhang stehen. Dann weiß man um welchen Mord es sich handelt und es geht weiter mit Stammbäumen und Beschreibungen von hunderten von Personen. Ich habe aufgehört zu lesen..
28. Juli 2009 um 06:00 Uhr
Wirklich Klassebuch…aber !!!!!!!!!!!
Alle positiven Rezensenten haben Recht. Das Buch ist wirklich Klasse und weit besser als Mankell (obwohl auch hier nur Brote gegessen werden) und der restliche depressive Skandinavienkrimikram…aber eine Sache geht mir einfach nicht aus dem Kopf…NICHT WEITERLESEN WENN SIE DAS BUCH NOCH NICHT KENNEN!!!!!!!!!!!!!!!!!…die beiden Ermittler sind zu allem in der Lage, aber das die Vermisste gar nicht tot ist, WEIL jedes Jahr ne neue Blume kommt, auf die Idee kommen sie gar nicht. Dies war mein erster Gedanke und macht die Story leider etwas unglauwürdig und kostet meinen 5. Stern. Aber trotzdem absolute Leseempfehlung.
31. Juli 2009 um 22:34 Uhr
Klasse geschrieben - aber weniger Kaffee kochen…
Ich habe mir das Buch gekauft, aufgrund so viel positiver Rezensionen - und ich wurde nicht enttäuscht. Jeden Tag musste ich das Buch zur Hand nehmen. Allerdings war die ganze “Kaffee-Kocherei” ein bischen too much aber ansonsten sehr gut geschrieben. Interessante Frau die Lisbeth Salander…bin gespannt was noch alles über sie ans Tageslicht kommt. Der 2. Band liegt schon zum lesen bereit. Uneingeschränkt empfehlenswert. Und kurz zu den 1 oder 2 Sternen von anderen: Es ist wie mit einem Film, die Geschmäcker sind verschieden, die einen mögens, die anderen eben nicht. Selbst ein Bild machen.
31. Juli 2009 um 22:34 Uhr
Das Beste was ich in letzter Zeit gelesen habe!
Ich finde diese Trilogie großartig, spannend und unterhaltsam. Nach Band zwei musste ich zwei Wochen warten, bis endlich Band drei rauskam. Das waren sehr lange zwei Wochen …. Schade, dass es keine weiteren Bücher von Stieg Larsson mehr geben kann. Ich bin rundum begeistert!
4. August 2009 um 16:51 Uhr
Millenium-Trilogie! Ein Meisterwerk!
Bevor ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich etwas Bedenken, ob es auch spannend und abwechslungsreich geschrieben wäre, da es doch 688 Seiten umfasste, aber meine Bedenken konnte der Autor mühelos zerstreuen!
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt! Auch wenn zuerst die Protagonisten und das gesamte Umfeld ausführlich erklärt und beschrieben wurde, so war das Lesen nie langweilig!
Wahrscheinlich ist der Anfang von Verblendung” etwas ausführlicher ausgefallen, da es ja der erste Teil einer Trilogie ist.
Es hat zwar achtzehn Kapitel gedauert, bis die Protagonisten sich trafen und zusammen arbeiteten, aber dann wurde es teilweise richtig rasant und so spannend, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte.
Gut, es gab ein oder zwei Vorkommnisse, da musste ich schlucken und eine Zwangspause” einlegen, aber irgendwie hat alles so sein müssen” und auch im Zusammenhang einen Sinn ergeben.
Das Buch las sich flüssig und spannend.
Es war insgesamt in Abschnitte unterteilt, wo der Autor jeden Abschnitt so enden ließ, dass man praktisch gezwungen” war, weiterzulesen.
Die Kapitel waren zeitweise etwas lang, der Text dafür gut in Absätze unterteilt!
Ich bin froh, die anderen beiden Romane/Krimis von Stieg Larsson auch zu besitzen, sodass es sicher nicht lange dauern wird, bis ich den zweiten Teil Verdammnis” der Trilogie auch lese.
Millenium-Trilogie: Verblendung - Verdammnis - Vergebung
Für Verblendung” gebe ich fünf Sterne!
4. August 2009 um 16:51 Uhr
Genial!
Ein wahrer Thriller- Fan muss alle drei Bücher lesen- sie bauen aufeinander auf. Jeweils im ersten Viertel beginnen die Bücher interessant, aber eben auch nicht mehr. Sodann steigert sich aber der Spannungsbogen, so dass frau nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ein toller Autor, von dem wir leider ja Nichts mehr Neues zu lesen bekommen.
Besser geht`s für mich zur Zeit nur noch mit Sebastian Fritzek….
16. August 2009 um 03:34 Uhr
Anfang langweilig, Ende spannend
Eigentlich ein gutes Buch und ein guter Autor, schade fand ch, dass das Buch erst ab ca. Seite 300 spannend wird und alles davor mehr oder weniger Einleitung ist. Ich mag Bücher lieber ohne lange Einleitung!
16. August 2009 um 03:34 Uhr
Tolles Buch!!
Ich fand dieses Buch großartig. Die Charaktere sind toll entwickelt und man kann nie genau vorhersagen wie dieser oder jener auf gewisse Situationen reagieren wird. Auch die Hintergrundgeschichte fand ich super. Alles in allem extrem gelungen, spannend und bedrückend zugleich!
Jetzt werde ich mich sofort auf den zweiten Teil stürzen!
16. August 2009 um 03:34 Uhr
kurzweilig, geht aber besser!
im Großen und Ganzen fand ich diesen Krimi kurzweilig mit einigen ziemlich guten Charakteren. Allerdings hat mich der Logikfehler, bei der Auflösung mit den Blumen und die massive Werbung für einen “obstvertreibenden” Unterhaltungselektronikhersteller, zu einer 3-Sterne-Bewertung veranlasst.
Desweiteren wirkt die Brutalität teilweise stark aufgesetzt und kommt m.E. nicht an die düstere Atmosphäre eines Mankells heran.
20. August 2009 um 02:00 Uhr
Eine absolut fesselnde Story
Ich habe das Buch von Stieg Larsson “Verblendung” förmlich verschlungen.
Allerdings muss man dazu sagen, dass die ersten 200 Seiten davon handeln, dass die einzelnen Personen vorgestellt werden und man durch eine Familiengeschichte geführt wird. Was für den einen oder anderen ein bisschen langatmig werden kann. Aber es lohnt sich! Die Spannung baut sich danach immer mehr auf.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
24. August 2009 um 00:34 Uhr
Schleppender Anfang, wird von Seite zu Seite besser
Nach einer gescheiterten Story soll der Journalist Mikael für den Industiellen Henrik Vanger das Geheimnis um seine vor Jahrzehnten verschwundene Nichte Harriet Vanger lösen. Harriet verschwand aus einem beim Familientreffen auf einer Insel, von der keiner weg konnte. Gemeinsam mit Lisbeth Salander als private Ermittlerin versucht er Licht in die dunklen Familiengeheimnisse zu bringen. Lisbeth ist ein spannender Character - bin gespannt wie es mit ihr im nächsten Band weitergeht.
Spannung baut sich erst nach den ersten 300 Seiten auf. Danach wird?s interessant und fängt an Spaß zu machen.
Die Story um Mikael und Lisbeth ist mal was Anderes. Jedoch kann man nicht von einem Thriller sprechen. Die Story ist gut geschrieben und von Seite zu Seite wird das Buch besser. Werde wohl auch noch die nächsten beiden Bände lesen.
24. August 2009 um 00:34 Uhr
Schleppender Anfang, wird von Seite zu Seite besser
Nach einer gescheiterten Story soll der Journalist Mikael für den Industiellen Henrik Vanger das Geheimnis um seine vor Jahrzehnten verschwundene Nichte Harriet Vanger lösen. Harriet verschwand aus einem beim Familientreffen auf einer Insel, von der keiner weg konnte. Gemeinsam mit Lisbeth Salander als private Ermittlerin versucht er Licht in die dunklen Familiengeheimnisse zu bringen. Lisbeth ist ein spannender Character - bin gespannt wie es mit ihr im nächsten Band weitergeht.
Spannung baut sich erst nach den ersten 300 Seiten auf. Danach wird?s interessant und fängt an Spaß zu machen.
Die Story um Mikael und Lisbeth ist mal was Anderes. Jedoch kann man nicht von einem Thriller sprechen. Die Story ist gut geschrieben und von Seite zu Seite wird das Buch besser. Werde wohl auch noch die nächsten beiden Bände lesen.
28. August 2009 um 01:17 Uhr
Ein Mann - ein Buch - ein Tag
Ich habe dieses Buch durch Zufall in der Bibliothek entdeckt, ausgeliehen und am selben Tag in knapp 10 Stunden gelesen.
Stellenweise kleine Längen, auch scheint der Autor an manchen Stellen eher an einen Erotikband als an einen Thriller gedacht zu haben, dennoch eine unfassbar gute Freizeitlektüre.
Das Buch stellt nicht den unglaublichen Thriller dar, als der es angepriesen wird; vielmehr verbringt der Autor die ersten 400 Seiten mit einer Einleitung und Einführung der handelnden Personen, der behutsamen Weiterentwicklung der Charaktere und einer langsamen Hinführung auf den Beginn der gedanklichen Achterbahnfahrt. Als schlussendlich die beiden Hauptprotagonisten einander über den Weg laufen, nimmt sich Stieg Larsson kein Blatt mehr vor den Mund und beginnt mit einer hochspannenden Abhandlung des Grauens, die sich bedächtig immer weiter zuspitzt - als wenn sich ein rostiger Nagel langsam unter die Haut bohrt.
Klasse Buch, unbedingt lesen!
28. August 2009 um 01:17 Uhr
Schon lange keine so guten Bücher mehr gelesen!
Ich habe schlaflose Nächte hinter mir!
Einmal angefangen konnte ich keines der Bücher weglegen bevor mir nicht die Augen vor Müdigkeit zugefielen. Tage und Stunden sind verstichen, ich habe es nicht gemerkt! Sowohl dieses, als auch die Folgebände Verdammnis und Vergebung (die ich alle zusammen gekauft hatte) konnte ich nicht mehr aus den Händen legen und selbst wenn ich nachts um 2 das eine Buch ausgelesen hatte, habe ich trotz später Stunde noch mit dem nächsten Band angefangen.
Die Charaktere sind konsequent aufgebaut und vielschichtig. Die Handlung ist unfassbar spannend und schlüssig aufgebaut. Man erlebt das Buch aus den verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten (meist der beiden Hauptcharaktere), und es nimmt einen unweigerlich gefangen!
Jedes Buch hat seinen eigenen Spannungsbogen aber, auch wenn man die drei Bände gut unabhängig voneinander lesen kann, merkt man spätestens beim 2. Band, dass es auch einen Spannungsbogen für die gesamte Triologie gibt.
Ich verzichte auf eine Inhaltsangabe (das haben andere vor mir schon gemacht) und sage nur: UNBEDINGT LESEN!
28. August 2009 um 01:17 Uhr
Zu hoch gelobt!
ich habe mir das Buch gekauft, weil ich es Empfohlen bekommen habe, 10,00 die ich für ein anderes Buch besser hätte anlegen sollen. Wer Wirtschaftskrimis und unendlich lang gezogene Personenbeschreibungen ohne wirkliche Zusammenhänge mag ist hier gut bedient. Ich habe es gelesen, auch bis zum Ende aber ich werde mit großer Sicherheit weder Teil 2 noch Teil 3 kaufen und lesen. Ich habe hier irgendwo gelesen das dieses Buch so ähnlich wäre wie Cupido, ich konnte nicht mal im Ansatz einen Zusammenhang erkennen oder gar eine gleiche Linie.
Wer Skandinavische Krimis mag soll es kaufen, wer Spannung mag sollte die Finger davon lassen.
Mulle
28. August 2009 um 01:17 Uhr
Krimi in klassischer Tradition
Der Journalist Mikael Blomkvist wird von einem Grossindustiellen beauftragt, das Jahrzehnte zurueckliegende Verschwinden dessen Enkelin aufzuklaeren. als Belohnung winken brisante Informationen zu Mikaels Gegenspieler.
Das Buch war nach all den Knall-auf-Fall-Krimis, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, eine echte Offenbarung. Geduldig gewebte Handlungsstraenge, gut entwickelte Charaktere und eine ueberzeugende Story. Dabei war das Buch superspannend und auch ganz schoen hart, ohne jedoch ins Voyeuristische oder Blutruenstige abzudriften. Ein klassischer Krimi, der den Vergleich mit Mankell’s Buechern nicht scheuen muss, der sich aber positiv von dessen allzeit-depressiven Hauptfiguren und der inzwischen anscheinend obligatorischen skandinavischen Weltuntergangsstimmung abhebt!
Mein erstes, aber definitv nicht mein letztes Buch von diesem Autor!
1. September 2009 um 05:34 Uhr
Besser geht es nicht !
Ich lese sehr viele Bücher und bin immer auf der Suche nach guten Autoren.
Die Triologie die mit diesem Buch beginnt ist das Beste, was ich seit langer Zeit gelesen habe. Nachdem ich mit diesem Buch durch war, habe ich mir sofort die weiteren zwei Bände besorgt. Ich bedaure zutiefst, dass Stieg Larsson nicht mehr dieser Bücher herausgebracht hat.
5. September 2009 um 10:34 Uhr
Sehr gut
Ein total spannendes Buch, das ich nach dem ersten Kapitel nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zudem eine sehr gute Story, tolle Beschreibung der Personen und Orte und ein verblüffendes Ende! Ich kann’s jedem nur empfehlen, der Thriller mag und ich freu mich schon auf Teil 2 und 3!
5. September 2009 um 10:34 Uhr
Ein spannendes Rätsel
Auf der Suche nach einem hoffentlich mal wieder spannenden Buch, welches mich fesseln kann, stieß ich auf Stieg Larsson’s Verblendung. Ich hatte es in 3 Tagen ausgelesen und mir bereits einen Tag, nachdem ich Band 1 zu lesen begonnen hatte, die weiteren zwei Bände besorgt.
Es geht um eine Familientragödie - eigentlich eher ein ungelöstes Kriminalrätsel - welches einen mächtigen schwedischen Familienclan betrifft, die in den 6oer Jahren ihren Anfang nahm und sich bis in die Gegenwart zieht. Der Journalist Mikale Blomkvist wird nach einer Verurteilung wegen Verleumdung vom Familienoberhaupt damit beauftragt zu versuchen Licht ins Dunkel zu bringen und das Rätsel um die verschwundene Harriet zu lösen. Hilfe bekommt er von der jungen Lisbeth Salander, welche eindeutig nicht in der Lage ist soziale Kontakte aufzubauen - die Gründe liegen noch im Verborgenen und werden wohl in Band 2 an die Oberfläche kommen - die sich aber in Sachen Technik und Spürsinn als unverzichtbare Helferin erweist. Natürlich finden die 2 Hauptpersonen dieses Romans Gefallen aneinandert. Lisbeth gelingt es Vertrauen zu Mikael aufzubauen und gemeinsam gelingt es ihnen neue Hinweise zum Verschwinden von Harriet zusammenzutragen, was angesichts der Tatsache, dass dieser Familienclan einen ordentlichen Stammbaum und einige verrückte Familienmitglieder, die sich in den Weg stellen wollen, beachtlich ist.
Anfangs fiel es mir etwas schwer alle Personen zu überblicken, da viele Figuren inklusive Hintergrundgeschichten eingeführt wurden. Mit der Zeit jedoch und auch dank der Schreibweise des Autors, der kleine, unbedeutend scheinende Querverweise platzierte, las sich das Buch immer zügiger und ich begann selbst mitzuüberlegen wer als Täter in Frage käme. Ich empfand, dass es Larsson im Verlauf des Buches immer wieder gut gelungen ist einen Spannungsbogen aufzubauen und gekonnt zu halten, auch wenn viel über die Recherchen zu Harriets Verschwinden geschrieben wird. Es gibt logische Vorgehensweisen und für mich persönlich keine abstrusen Erzählstränge oder gar bleibende Lücken, welche der Autor zum Schluss bei der Auflösung des Falles vielleicht nicht mehr hätte schließen können, obwohl die James-Bond-Ausrüstung, welche Lisbeth verwendet recht utopisch wirkt.
Ich konnte das Buch jedenfalls nur mehr schwer aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Auch das Ende war in Ordnung. In Anbetracht der Länge des Romans hatte ich befürchtet, dass es wie in einigen anderen Büchern, zu einem vollkommen irrwitzigen Ende kommen würde, welches mich schlussendlich enttäuschen würde. Das war hier nicht der Fall.
Ich sage: empfehlenswert
9. September 2009 um 16:51 Uhr
Unwiderstehlich - mit kleinen Mängeln
Allen lobenden Vorrednern der Bücher von Stieg Larsason kann ich mich nur anschließen. Der erste Band “Verblendung” hat mich so gefesselt, dass ich geradezu süchtig die beiden Folgebände gekauft und alle drei Bücher innerhalb einer Woche gelesen habe.
Mein Kritikpunkt ist die massive Werbung für Konsumgüter, die besonders im ersten Buch auffällt. Da geht es um Internet Security Programme (das Beste, das auf dem Markt ist), schwedische Möbelhäuser (namentlich genannte Möbel in Menge), Laptop Marken, die genauestens bezeichnet werden, sogar das Mineralwasser, welches die Akteure trinken, wird mit Namen genannt und und und. So etwas empfinde ich als absolut störend in einem Buch. Es reißt jedesmal irritierend aus dem Ablauf des Geschehens heraus, man ist versucht, eine Beschwerdeliste anzulegen…. Die werbenden Firmen sollten bedenken, dass ein gutes Buch nicht nur ein Jahr lang aktuell ist. Die beschriebenen Laptops sind schon in zwei Jahren alte Kisten, die aufgezählten Möbel längst aus dem Programm genommen usw. Dann stört die Werbung noch mehr und ruft keinerlei freundliche Gedanken an die Produkte hervor. Ich hoffe sehr, dass so etwas nicht zur Regel wird.
Sonst - wie gesagt - interessante, unwiderstehlich spannende Bücher, die ohne Werbung auch fünf Sterne verdient hätten.
9. September 2009 um 16:51 Uhr
Hoffentlich wird Stieg Larsson im Himmel wieder für uns schreiben…
Zur Story: Jedes Jahr an seinem Geburtstag erhält der ehemalige schwedische Industriemagnat Henrik Vanger eine in einem Rahmen präparierte Blume - ein Geschenk, dass ihn an seine auf ungeklärte Weise verschwundene Enkelin Harriet erinnern soll. Im Winter seines Lebens startet Vanger einen letzten, etwas unorthodoxen Versuch, das Schicksal des jungen Mädchens aufzuklären: Er engagiert den um seine Reputation kämpfenden Journalisten Mikael Blomkvist für die Aufklärung des Falles.
Um Stieg Larssons Triologie bin ich lange herumgeschlichen wie die sprichwörtliche Katze um den heißen Brei. Als Mitteleuropäer rechnete ich damit, dass alle Charaktere entweder “Svensson”, “Olsson” oder “Wilhelmsson” heissen und man als Nicht-Skandinavier beim Lesen in echte Schwierigkeiten geraten würde. Nun muss ich Abbitte leisten: “Verblendung” ist eine tolle Geschichte, absolut logisch und detailreich aufgebaut - ohne die üblichen Flüchtigkeitsfehler dieses Genres.
Durch einen schwedischstämmigen Freund habe ich erfahren, dass sich um Stieg Larssons Ableben mehr Gerüchte ranken, als bisher in allen Rezessionen inklusive des amazon.de - Resümees genannt wurden. Der Autor war Experte für Rechtsradikalismus und Neo-Nazismus in Schweden - dadurch wird sein Tod natürlich ein “gefundenes Fressen” für alle Verschwörungstheoretiker…
Übrigens: Der Umrechnungswert von Euro in schwedische Kronen entspricht etwa 1:10. Ein “A” mit einem Kringel darüber wird wie ein “O” ausgesprochen - ein “O” hingegen artikuliert man in Schweden wie ein “U”… falls Sie sich nun fragen, wie man ein “U” ausspricht wenden Sie sich bitte an den Schweden Ihres Vertrauens!
13. September 2009 um 22:51 Uhr
Das Buch ist einfach der Hammer …
wirklich! Einer, wenn nicht der beste Krimi, den ich je gelesen habe. Wer ihn nach den ersten 80 Seiten in die Ecke wirft - selbst schuld. Es lohnt sich weiterzulesen. Nach den ersten 100 Seiten kamen mir Gedanken wie: wann fängt er denn nun an, der Sog, von dem alle reden. Keine Bange - er kommt! Und wie, meine Familie mußte ein Wochende auf mich verzichten. Zugegeben, der Autor hat ein merkwürdig unterkühltes Verhältnis zum Thema Sex, aber vielleicht ist das auch der Geschichte geschuldet. Und wenn ich eines noch nicht wußte, dann jetzt: Apple baut ganz viele tolle Computersachen … Wie auch immer, hier stimmt jedes Detail und alle Fäden laufen irgendwann zusammen. Und das beste ist, wenn man denkt, jetzt hat er den Fall geknackt, geht es erst richtig los!
Ich hoffe, die Erben von Stieg Larsson einigen sich bald, damit wir in den Genuß der Teile 4 bis 6 kommen!
13. September 2009 um 22:51 Uhr
Super Buch!!
Das Buch hab ich im Urlaub gelesen und ich konnte deswegen überhaupt nicht mehr ins Meer gehen, da es mich schon total gefesselt hatte. Man erkennt nicht was mit Harriet passiert sein kann und auf das Ende, kommt man bis zum Schluß nicht. Ich hab mir gleich nach dem Urlaub die anderen beiden Bücher von Stieg Larsson gekauft. Schade, dass der Autor schon gestorben ist und somit leider keine Bücher mehr schreiben kann.
Ich hätte wirklich gerne mehr von ihm gelesen.
13. September 2009 um 22:51 Uhr
Furchtbares Buch!
Das Buch wurde mir von vielen Lesern empfohlen, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Es ist das blödste Buch, dass mir seit Jahren untergekommen ist. Es ist nicht nur langweilig, durch die verwickelten Nebenbeschichten, sondern auch noch voller negativer Einstellungen. Ist der Autor vielleicht depressiv?
13. September 2009 um 22:51 Uhr
Wahnsinns Krimi
Ich sage nur “Stig Larsson” - und wer den Namen nicht kennt, ist kein Fan guter Krimis!!!!
13. September 2009 um 22:51 Uhr
Auftakt einer zehnteiligen Serie…
Ich schließe mich der Mehrheit der Kommentare hier an und gebe dem Roman die verdienten fünf von fünf Sterne. Er hat es verdient. Von Anfang an werden die alle Charaktere optimal herausgerarbeitet. Dafür läßt sich der Autor Zeit, was jedoch nicht negativ auffällt, da so die Identifikation mit den Hauptpersonen intensiver wird. Außerdem entsprechen sie nicht den 0815-Personen, wie sie in vielen anderen heutigen “Top”-Thriller zu finden sind.
Und genau deshalb verstehe ich auch die teilweise sehr negativen Kritiken nicht. Es wird bemängelt, dass sich die beiden Hauptprotagonisten erst sehr spät im Buch treffen. Da sollte man erwähnt werden, dass die Verblendungs-Reihe eigentlich auf zehn Bücher ausgelegt war, der Autor aber leider nur drei Bücher vor seinem plötzlichen Tod verfassen konnte. Für weitere drei gibt es Skripte, auf die die Filmstudios recht wild sind.
Des Weiteren kann die Nennung von Produktnamen auch als Stilmittel angesehen werden? Richtig? Genau! Und die bemängelten vielen Handlungsstränge sind klasse, aber das kann man natürlich nicht bewerten, wenn man nur den ersten Teil gelesen hat :).
Ich jedenfalls freue mich schon auf den Film (vor allem weil es keine Hollywood, sondern eine schwedische Produktion ist)!
18. September 2009 um 06:17 Uhr
unglaublich spannend
Nach eher schleppenden Start nimmt das Buch zügig Fahrt auf und hat mich gefesselt. Wie die Fortsetzungen “Verdammnis” und “Vergebung” sehr zu empfehlen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Manuscripte die sich im Nachlass der Anghörigen befinden noch veröffentlicht werden.
22. September 2009 um 16:17 Uhr
Recht gute Unterhaltung. Zu einem großen Krimi fehlt aber Einiges
Zum Inhalt wurde ja schon sehr viel geschrieben, das kann ich mir sparen. Richtig ist, dass das Buch, wie viele auch meinen, künstlich aufgebläht wirkt. 300 Seiten hätten’s wahrscheinlich auch getan.
Die Person der Lisbeth Salander wirkt total unrealistisch. Sie ist in technischer Hinsicht einfach zu perfekt und dabei menschlich gesehen eine völlige Versagerin, das passt nicht, das ist nicht schlüssig. De “Hackereien” dieser Dame mögen zwar viele Leser beeindrucken, sind aber dennoch größtenteils unrealistisch und wirken auf Insider absolut lächerlich. So einfach geht’s nun doch nicht, hier hatte Herr Larsson leider nur Halbwissen, das er in seinen Roman packte. Auch Lisbeth’s wunderbaren Kenntnisse in der Welt des Finaz- und Bankwesens wirken kindisch. Jemand, der so kaputt und weltfern ist wie dieses Mädchen, kennt sich im Bankmilieu nicht so perfekt aus. Das ist bestenfalls “Dan Brown-Niveau” und hat wenig Anspruch.
Die Person des Mikael ist dagegen recht überzeugend beschrieben. Die ineinander verwobenen Stories sind ganz OK. Die Sprache Larssons ist gut und das Buch lässt sich insgesamt gut lesen. Um ihn aber mit einem Mankell zu vergleichen, oder ihn sogar auf eine Ebene zu stellen, fehlt Larsson aber noch einiges.
22. September 2009 um 16:17 Uhr
Einzigartig!
Ich persönlich wurde noch nie an ein Buch gefesselt, wie es mir bei der Larsson Trilogie wiederfahren ist. Ok, das erste Buch braucht ein bisschen bis es in Fahrt kommt, langweilig ist es aber trotzdem nicht am Anfang.Naja und Lisbeth Salander? Noch nie habe ich mit einer Romanfigur so mitgefiebert, insb. im zweiten und dritten Teil. Diese vielschichtige Person ist einzigartig. Es ist quasi das Gegenteil von den perfekten Hochglanzermittlern, wie z.B. in “Blutlinie”.
Der Schreibstil hebt sich ebenfalls stark von dem Thriller Einheitsbrei ab.
Ich habe in diesem Genre noch nichts besseres gelesen.
22. September 2009 um 16:17 Uhr
Spannung bis zum Ende - aber warum so viel Schleichwerbung
In den Rezensionen wurde bereits ausführlich die Spannunung und den Lese-Suchtfaktor geschrieben. Dem kann ich mich anschließen. Insbesondere ab Seite 400 nimmt die Geschichte enorm an Fahrt auf.
Was mich aber an dem Buch stört ist die Schleichwerbung. Es ist doch irrelevant welche Marke ein Notebook hat. Mehrfach im Buch wurden die Produkte so detailliert beschrieben, dass ein komisches Gefühl hängengeblieben ist. Warum ist ein Autor so auf die Marke Apple fixiert? Teilweise hatte ich das Gefühl einer Manipulation - daher einen Stern Abzug.
Ansonsten empfehlenswert!
27. September 2009 um 03:17 Uhr
Spannend bis zum Ende
Ich persönlich interessiere mich mehr für Esoterik. Doch ich wurde noch nie an ein Buch gefesselt wie bei diesem. Noch nie habe ich mit einer Romanfigur so mitgefiebert, insb. im zweiten und dritten Teil. Diese vielschichtige Person ist einzigartig.
Ich habe in diesem Genre noch nichts besseres gelesen. Wer Esoterik mag sollte mal dieses tolle Buch lesen.
Das geheime Programm zur Wunscherfüllung
27. September 2009 um 03:17 Uhr
Hoch im Norden…
… sind die Tage ja bekanntlich kürzer, dementsprechend hat man bei manchen Autoren das Gefühl, dass sie ein bisschen zu viel Zeit zum Schreiben haben und ihre Geschichten manchmal zu detailiert und langatmig ausführen.
So auch bei “Verblendung”, dem ersten Teil der Millenniumstrilogie, auf den ersten hundertfünfzig Seiten. Wenn man sich aber erstmal durch diesen Teil (vor allem durch das Vanger-Familien-Dickicht) durchgerungen hat, kommt die Geschichte richtig gut in Schwung und man kann sich der Faszination um die Hauptakteure Blomquist/Salander nicht mehr entziehen.
Wegen dieser kleinen Startschwierigkeiten “nur” vier Punkte, aber insgesamt und auch im Hinblick auf die Fortsetzungen doch unbedingt zu empfehlen!
27. September 2009 um 03:17 Uhr
Langweilig…langatmig…Larsson !!!
Ich kann den Hype, der um diese Buch gemacht wird, absolut nicht verstehen.
In anderen Kunden-Rezesionen las ich über “…detailiert dargestellte Gewaltszenen, dass einem schlecht wird…” … Hallo, reden wir hier über das gleiche Buch ?!?
Die Story beginnt mit einem wirtschaftlichen Hintergrund, der sich am Ende aber als komplett unwichtig für die Handlung entpuppt aber locker schonmal die ersten 50 Seiten beansprucht. Danach verstrickt sich der Autor im Stammbaum einer schwedischen Industriellen-Familie. Nach kürzester Zeit weiss man allerdings schon nicht mehr, Wer-Wer-ist bzw. in welchem verwandschaftlichen Verhältnis die Personen zueinander stehen. Die 2 klischeebehafteten Ermittler wirken unglaubwürdig und tragen die lahme Handlung zu einem langweiligen Ende.
Die Story dümpelt die ganze Zeit seicht vor sich hin, Spannung kommt (wenn überhaupt) erst auf den letzten 50 Seiten auf, ebbt aber ziemlich schnell wieder ab. Das allerletzte Kapitel habe ich mir gespart, so dermaßen genervt war ich von diesem Schinken.
Die beiden Vorsetzungen werden garantiert NICHT den Weg in mein Bücherregal finden!
27. September 2009 um 03:17 Uhr
verwirrend
Ich finde es sehr schwierig in nicht zu langem Text wiederzugeben, welche Gefühlsfahrten ich bei der Lektüre dieses Krimis durchgemacht habe, aber ich versuche der Reihe nach mal die ersten bis hin zu den letzten Eindrücken zu schildern:
- es handelt sich auf den ersten Blick um einen sehr umfangreich gestalteten Kriminalroman, der mit Sicherheit bei dem ein oder anderen den Eindruck der Langatmigkeit entstehen läßt
- über die ersten ca. 100 Seiten hatte ich den Eindruck es mit einem reinen Wirtschaftskriminalitätsroman zu tun zu haben, was bei mir leider überhaupt nicht auf Gegenliebe gestoßen war
- die beiden Hauptermittlerfiguren kennen sich über die erste Hälfte des Buches hinweg überhaupt nicht persönlich, deswegen hatte ich zunächst auch große Schwierigkeiten, den Kommentar des Top-Ermittlerduos nachzuvollziehen
- ab der Mitte des Buches war ich von den vielen verschiedenen Wendungen und Nuancen dann aber sehr gefesselt und die Spannung wuchs
- durch das ganze Buch hinweg hatte ich den Eindruck, daß man wie ein Kind an die Hand genommen wird, und jede Kleinigkeit erklärt bekommt
- manche Details, die auf der erotisch, sexuellen und gewalttätigen Ebene sich abspielen sind meiner Meinung nach nicht für jeden Geschmack - man muß einfach klar haben, daß der Autor alles schonungslos offen beschreibt
- über die “Love-Story” zum letzten Drittel hin bin ich zumindest zur Zeit etwas unglücklich, weil sie für mich so gewollt wirkt - bin aber bereit darüber neu nachzudenken, wenn ich die beiden nächsten Bücher gelesen habe
- etwas überraschend langatmig empfand ich das Ende, bereits sechzig Seiten vor Ende war mir nicht mehr klar, warum nach einem für den ersten Moment klärenden Zustand noch so viele Seiten mit dem “ich möchte es mal -Zusätzliches Ende- bezeichnen” folgen müssen
- die Charakterbeschreibungen und psychologischen Hintergründe empfinde ich als besonders spannend und überaus gelungen - ich hatte oft den Eindruck gerade die Gefühle fast hautnah miterleben zu können
-> Fazit: es ist ein außergewöhnliches Buch, über das sich jeder selber sein Urteil bilden sollte, da es nicht einfach in die üblichen Klischees paßt
Wer einen “normalen” Krimi möchte, ohne zu ausführliche Beschreibungen von Sex und Gewalt, und auch mit Wirtschaftkriminalität nicht viel anfangen kann, sollte wahrscheinlich jedoch lieber einen anderen Kriminalroman wählen.
Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil lesen, um mir ein differenzierteres Urteil bilden zu können
27. September 2009 um 03:17 Uhr
Weltklasse!
Dieses Buch “Verblendung” aus der Trilogie von Stieg Larsson ist der erste Teil. Der Leser macht sich mit den Charalkteren vertraut.
Der Journalist Mikael Blomkvist wird trotz einer wasserdicht recherchierten Story wegen Verleumdung zu einer Haftstrafe verurteilt. Dauraufhin bekommt er von dem Großindustriellen Henrik Vanger den Auftrag etwas über seine unter miseriösen Umständen vor 25 Jahren verschwundene Schwester zu ermitteln.
Die Familie Vanger wohnt auf einer abgeschiedenen Halbinsel. Die Familie ist von Misstrauen und gegenseitigem Schlechtmachen geprägt.
Durch Lisbeths exzellente Computerkenntnisse werden Mikael und Lisbeth ein Team. Sie ermitteln in vielerlei Richtungen.
Nicht nur Harriet finden sie wieder, es gibt noch eine andere dunkle Wahrheit in der Familie Vanger, die schlimmer ist als alles bisher Dagewesene.
So kommt es, dass Lisbeth Mikael das Leben rettet.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Leser wird wieder regelrecht mitgerissen. Die Charaktere sind sehr plastisch beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Das Buch ist mit knapp 700 Seiten schon ein dicker Wälzer, es läßt sich aber gut lesen. Ich mochte das Buch teilweise gar nicht mehr weglegen!
Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist zwar nicht ganz so gut, wie die anderen Bücher um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander, aber es ist als eine Einleitung zu verstehen.
Es fließt in diesem Buch nicht so viel Blut wie in den anderen Büchern.
Ich finde, dass das Buch sehr gut ist und kann es nur empfehlen!
1. Oktober 2009 um 15:34 Uhr
Altpapier
Dieser Roman ist aus meiner Sicht langatmig, langweilig, klischeebeladen und schlecht geschrieben. Ich habe ihn nach der Lektüre umgehend im Altpapiercontainer entsorgt - was ich noch nie mit einem Buch gemacht habe.
1. Oktober 2009 um 15:34 Uhr
Ein wahrhaft lesenswertes Buch
Zugegeben - ich lese am liebsten Thriller mit einem realen Hintergrund. Nachdem ich gerade Sekunde Null. Das Urknall-Experiment: Thrillervoller Begeisterung durchgelesen habe, bin ich aufgrund anderer Kundenempfehlungen auf dieses Werk gestoßen, dass es in den letzten Tagen weit nach vorn in die Bestsellerlisten gebracht hat. Und zwar absolut zu Recht. Denn die Mischung aus Wirtschaftskrimi und Psychologie macht das Werk irgendwie einzigartig. Dazu gesellt sich ein Spannungsbogen, der seinesgleichen sucht. Ich kann das Werk mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
1. Oktober 2009 um 15:34 Uhr
Beeindruckender Erstling …
Ich hab i. d.R. ein großes Problem mit nordischen Krimis- sie sind schlichtweg nicht mein Ding. Deswegen hab ich irgendwann mal beschlossen lieber die Finger davon zu lassen. Bei Larssons hochgelobter Trilogie wurde ich aber neugierig und ich muss zugeben, ich hab es nicht bereut… Das Buch liest sich ganz von selbst…
Ein sehr gelungener Erstling, der durch einen spannden Plot mit diversen überrschenden Wendungen sowie durch eigenwillige und perfekt ausgearbeitete Charaktere überzeugt. Bin sehr gespannt auf die visuelle Umsetzung vor allem des Charakters Lisbeths, die im Gegensatz zu Kalle Blomquist ungemein faszinierte( v.a- durch ihre Entwicklung)…
Manchmal hätte ich mir etwas atmosphärisch dichtere Ortsbeschreibungen gewünscht & das Ende zog sich etwas- man hätte es etwas straffen können. Das sind aber miminimale Kritikpunkte, die duch überraschende Wendunugen und dem Geschick und der kombinatiosgabe, sowie akribischer Faktensuche, mehr als wettgemacht werden!
Fazit: absolut empfehlenswert Tendenz zu 4,5 *
Teil 2 und 3 liegen bereits in SUB
1. Oktober 2009 um 15:34 Uhr
“Weil das kein Agatha-Christie-Krimi ist!”
Eine kleine Vorgeschichte:
Das Buch habe ich mir im Frühsommer 2009 zugelegt. Da ich es schon eine geraume Zeit immer wieder in fast jedem Buchgeschäft gesehen habe, entschloss ich mich (nach einem kurzen Blick auf den Buchrücken) für einen “blinden” Kauf. Es lag dann erstmal eine ganze Weile ohne Beachtung bei mir im Regal, denn ich musste erst noch anderen Lesestoff abarbeiten.
Eines schönen Abends ging ich dann nichtsahnend mit meiner Freundin ins Kino. Bei den Filmvorschauen kam mir dann ein Film sehr spanisch vor. “Dieser Trailer hört sich doch an wie….Ist das etwa? Verdammt!” Ich hätte mich fast an der Cola verschluckt. Es war der Trailer zur Verfilmung von Verblendung. Mancher könnte jetzt sagen: Egal. Was soll’s. Mir ging das aber echt auf die Nerven. Das Schöne an Büchern ist für mich die Phantasie beim Lesen, das Kopfkino. Ich mache mir unheimlich gern mein ganz eigenes Bild von Figuren & Landschaften und so ein Trailer nimmt da leider eine Menge vorweg. Ich bin einfach nicht mehr unvoreingenommen beim Lesen. Erst ein Film und dann die Buchvorlage kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Naja, nachdem der erste Ärger verflogen war, entschied ich mich für die einzigartige Wunderwaffe meines Gehirns: Die Verdrängung. Das hat auch soweit ganz gut geklappt, bis beim nächsten Kinobesuch wieder dieser Trailer lief! Und dann noch einmal. Und noch einmal…Na toll! Jetzt kannte ich also alle Details auswendig! Das Resultat: Das völlig vereinsamte “Verblendung” in meinem Regal wurde von mir nun noch weniger beachtet. Vor zwei Wochen war es dann doch soweit. Ich begann zu lesen!
Zur Story:
Der Witschaftsjournalist und Mitbegründer der Zeitschrift “Millenium” Mikael Blomquist befindet sich im freien Fall. Sein angeblich wasserdichter Enthüllungsartikel über einen Großindustriellen namens Wennerström entpuppt sich als unwahr, bzw. lassen sich seine Behauptungen nicht hinreichend belegen. Dies führt zu einer gerichtlichen Verurteilung, die nicht nur ihn, sondern auch sein Baby “Millenium” in eine Krise stürzen. Er hat sich anscheinend mit dem Falschen angelegt. Inmitten dieses Dramas bekommt er ein Angebot aus dem Norden. Das Wirtschaftsschwergewicht Henrik Vanger, ehemaliger Chef des großen Vanger-Konzerns, bittet ihn um Hilfe. Er soll einen mysteriösen Vorfall aus seiner Familie zu untersuchen, der nun schon über 30 Jahre ungeklärt ist. Es geht um Mord..
Nahezu zeitgleich wird Lisbeth Salander, die Ermittlerin einer Sicherheitsfirma, im Zuge der beauftragten Durchleuchtung von Blomquist und Wennerström ebenso auf den Fall Vanger aufmerksam. Sie wird eigentlich von dem Auftrag befreit, aber ihr Interesse wurde geweckt und einen Job unvollendet zu lassen, ist so überhaupt nicht ihr Ding.
Zur Aufmachung:
Verblendung (die reine Geschichte) hat knapp 690 Seiten. Das ist vielleicht auf den ersten Blick abschreckend, liest sich aber wirklich sehr klar, angenehm und flüssig. Die Schrift ist nicht zu klein und auch die Kapiteleinteilung ist perfekt. Die einzelnen Kapitel sind dabei in viele Abschnitte unterteilt und so kann man (im Falle plötzlicher Müdigkeit oder anderer Ablenkung) jederzeit mit dem Lesen aufhören. So habe ich mich zwei Wochen lang allabendlich stückchenweise “vorangearbeitet”. Mit etwas Urlaub schafft man es bestimmt an 2 oder 3 Tagen.
Mein Eindruck des Inhalts:
Es ist ein Krimi. Und wie das Krimis so ansich haben, liegt die Kraft in der Ruhe. Das merkt man bereits auf den ersten Seiten. Kein knallharter Opener, sondern etwas Einführung in Wirtschaftskriminalität und dann ein Herantasten an den eigentlichen Kern der Geschichte: Die Familie Vanger und deren geheimnisvoller Vorfall aus der Vergangenheit. Ich muss gestehen, dass mich die Verhältnisse der Familie (genau wie unseren Helden Mikael) fast in den Wahnsinn getrieben haben. Diese Verhältnisse sind für des Rätsels Lösung wichtig und so habe ich selbst kurz vorm Abschluss der Story das eine oder andere Mal im (zum Glück) beigefügten Stammbaum nachgesehen. Ich konnte mir bei den ganzen Namen nie genau merken, wer zu wem gehört! Einen kleinen Lageplan der betreffenden Stadt gibt es auch und durch das ständige Blättern zu diesen Plänen fühlt man sich als kleiner, aktiver Detektiv in diesem großen Verwirrspiel.
Die beiden parallelen Erzählstränge von Salander & Blomquist, die sich nach einiger Zeit überschneiden, fand ich erstklassig. An Eintönigkeit ist dadurch überhaupt nicht zu denken. Auch hat Larsson den Charakteren echte Tiefe gegeben und somit baut man schnell eine Sympathie zu den beiden Schnüfflern auf.
In Fahrt kommt Verblendung erst so richtig aber der Hälfte des Buches. Wenn aus dem Krimi an vielen Stellen ein Thriller wird und die Lösung immer, immer näher rückt. Diese Rasanz hält dann bis zum Ende vor, das ganz im Stil einer Trilogie ein paar Fragen für den nächsten Teil offen lässt und dadurch bei mir riesigen Appetit auf “Verdammnis” gemacht hat.
Was ist nun aus den Eingangs beschriebenen Filmausschnitten geworden? Die haben mich nicht weiter beeinflusst. Meine Phantasie lief auf Hochtouren und das Gesehene ist relativ schnell in den Hintergrund geraten. Der ganze Ärger im Vorfeld war (wie so oft im Leben) vollkommen unberechtigt.
Mein Fazit:
Perfekter Krimi aus dem kühlen Schweden. Ausgesprochen atmosphärisch, spannend & clever sowie zwei Hauptfiguren, die bleibenden Eindruck hinterlassen. Macht Lust auf mehr!
6. Oktober 2009 um 05:51 Uhr
Absolute Hochspannung
Zur Geschichte:
An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.
Bei nüchterner Analyse stellt man fest, das sich der Autor viel Zeit nimmt und seinen Figuren den nötigen Platz einräumt, um sie den Lesern vorzustellen. Teilweise mag das nerven, mich hat Larrsons Stil doch sehr an den von Julian Symons erinnert, der ähnlich langatmig vorging, jedoch bei Spannungsaufbau und Auflösung die eine oder andere Schwäche verbergen konnte.
Ich finde die komplette Geschichte enorm interessant, wobei der Aufbau der Geschichte schon sehr erdrückend ist. Der Leser wird zuerst mit einer Vielzahl von Informationen - Daten, Namen, Orten, Verhältnissen etc. - zugeschüttet, so dass man anfangs nur dabei ist die ganzen Infos abzuspeichern. Also Durchhalten!
Ab der zweiten Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Mikael und Lisbeth sind einfach genial, wobei Lisbeth klar heraussticht. Durch ihre Persönlichkeit gibt sie dem Buch definitiv das “gewisse Etwas”. Bin schon echt neugierig, wie es mit dem nächsten Buch weitergeht.
6. Oktober 2009 um 05:51 Uhr
Versprechen gehalten
Nachdem ich schon lange auf der Suche nach einem guten Krimi war, bin ich bei Verblendung mit einiger Skepsis gelandet. Trotz positiver Rezensionen und Kritiken wurde ich in der Vergangenheit herb enttäuscht. Doch dieses Buch hat mir die Hoffnung zurückgegeben, dass es noch gute Autoren gibt. Atmosphärisch dicht, bis ins Detail gezeichnete Charaktere und perfekt beschriebene Stimmung und Landschaft. Selten passiert es, daß man nach dem Lesen eines Buches das Gefühl hat, man hätte einen Film gesehen. Das schafft Larsson in Vollendung. Es fehlt bei der Bewertung ein Stern, da die Familienmitglieder und Zusammenhänge in der Firma manchmal doch zu intensiv und teilweise verwirrend beschrieben werden. Das eine oder andere Mal mußte ich zurückblättern, um wieder zu wissen, von wem da grade die Rede ist, bzw. wie die Zusammenhänge sind. Ansonsten absolut empfehlenswert!!
10. Oktober 2009 um 20:00 Uhr
noch eine Rezension (zum Hörbuch, 8 CD)
Der Inhalt der Geschichte ist schon so oft rezensiert und beschrieben worden, hier noch eins draufsetzen zu wollen, wäre zuviel des Guten. Ich möchte meinen Eindruck vom Hörbuch wiedergeben, gelesen habe ich Verblendung noch nicht.
Recht spät wurde ich auf Stieg Larsson aufmerksam, habe das Hörbuch im Auto je nach Fahrtstrecke abschnittsweise konsumiert und kann mich im Fazit nicht erinnern, eine derart gut und intelligent angelegte Geschichte mit grandiosen Protagonisten und jeder Menge Handlugssträngen in den letzten Jahren in diesem Fall nicht selbst gelesen, sondern perfekt vorlesen bekommen zu haben. Das Erlebnis Autofahren bekam eine andere Bedeutung, die Strecke konnte nicht lange genug sein und am Ende blieb ich immer noch ein Weilchen sitzen und habe zugehört.
Mir wurde Spannung pur geliefert, anhaltend bis zum Schuss und glücklicherweise auch darüber hinaus. Zwischenzeitlich ist Hörbuch Nr. 2 Verdammnis in meinem CD-Player im Auto, eine unmittelbar an Verblendung anschließende Story, mit allen Hauptbeteiligten und der Weiterentwicklung der einzelnen, im ersten Hörbuch angelegten Handlungsstränge.
Geradezu perfekt ist Dietmar Bär als Vorleser, der schon für die normale Erzählstimme die absolut passende Besetzung war. Soweit er aber den einzelnen Charakteren zu seiner Normalstimme leicht nuancierte Stimmlagen und Sprechweisen verleiht, lässt er die schon von sich heraus großartige Handlung vor mir plastisch entstehen, eine sehr schöne Steigerung und Vertiefung der Gesamteindrücke.
Fazit: eines der tollsten Hörbücher für mich seit langem.
10. Oktober 2009 um 20:00 Uhr
lesen, lesen, lesen
Ich schließe mich allen 4 und 5 Sterne Lesern an.
Möchte mich aber etwas kürzer fassen.
Das Buch ist Spitze auch wenn sich die ersten Seiten lesen wie der Logik Trainer von PM. Bitte weiter lesen es geht wirklich zur Sache.
Mittlerweile habe ich alle drei Bände gelesen und nicht ein Buch hat mich entäuscht.
Das ist wirklich spannende Krimiliteratur mit sehr gut geschrieben Charakteren (ob Böse oder Gut, Dumm oder Schlau) Es ist von allen was da.
Alle Bücher bieten wirklich Unterhaltung erster Klasse.
Vielen vielen Dank.
und viel Spass beim lesen
10. Oktober 2009 um 20:00 Uhr
spannend, durchdacht und mitreißend
Dieses Buch umfasst an die 700 Seiten. Und doch liest man es in wenigen Tagen aus, da man, einmal angefangen, den ersten Teil der Millenium- Trilogie nicht mehr aus der Hand legen kann.
Anfangs geht es darum, dass der in Verruf geratene Journalist Mikael Blomquist das über 20 Jahre zurückliegende Verschwinden eines Mädchens aufdecken soll. Er handelt anfangs im Auftrag eines schwerreichen Industriellen, der ihm allein für die Recherche schon eine Unsumme Geld verspricht. Mikael, der grade selbst in einer persönlichen Krise und Geldschwierigkeiten steckt, nimmt das Angebot an und findet sich ein gutes, halbes Jahr später mit der geheimnisvollen Hackerin Lisbeth Salander zusammen in einem kleinen Nest in Nordschweden wieder, wo er einem düsteren Verbrechen auf der Spur ist.
Die Ergebnisse, die seine Recherchne zutage fördern, sind für alle Beteiligten nur schwer zu verkraften.
Doch schließlich zahlt sich auch für Mikael die investierte Zeit aus und dank Lisbeth kann er einem Wirtschaftskriminellen endlich das Handwerk legen und seinen angeknacksten Ruf, sowie den seines Wirtschaftsmagazins “Millenium” wiederherstellen.
Stieg Larsson war ein Autor, der es verstand, sein breit gefächertes Wissen in eine spannende und mitreißende Geschichte zu verpacken.
Die Hauptcharaktere sind sofort sympathisch, besodners natürlich Lisbeth Salander, deren Vergangenheit in diesem Buch noch ein Mysterium bleibt und neuigierig auf mehr macht.
Den Hype um die Larsson Bücher kann ich demnach absolut nachvollziehen und die Bücher nur empfehlen.
10. Oktober 2009 um 20:00 Uhr
Unterduchschnittlich und langatmig
Angeregt durch die Berichte zum aktuellen Kinofilm, habe ich mir vor ein paar Tagen das Buch gekauft. Es gibt schlechtere Krimis, aber die 5-Sterne-Hymnen kann ich nicht verstehen. Ich schließe mich den kritischen Stimmen an:
Die Auflösung der Haupthandlung um zahlreiche Morde zwischen den 40er Jahren und heute ist einfach platt und in meinen Augen nicht plausibel.
Die Nebenhandlungen sind nicht spannend und blähen das Buch auf fast 700 Seiten auf. Dies gilt vor allem für die juristische Auseinandersetzung des Titelheldes mit einem bösen Wirtschaftsmagnaten. Die eigentliche Krimihandlung ist vorbei und dann kommen noch ca. 100 “angeflanschte” Seiten, die keiner braucht. Stringent ist anders.
Albern auch die zahlreichen Sexgeschichten der alternden Hauptperson. Man hat den Eindruck, der Auto musste in dieser Hinsicht ein paar eigene Komplexe verarbeiten. Der Charakter der weiblichen Hauptperson ist originell, aber auch bei ihr kann der Autor nicht der Versuchung widerstehen, einen fiesen Vergewaltiger-Betreuer und eine unplausible Bettgeschichte zu erfinden.
15. Oktober 2009 um 13:17 Uhr
Der beste Thriller seit langem!
Kurze Beschreibung:
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Mikael Blomkvist ist Journalist bei der von ihm und seiner besten Freundin (Erika Berger) geführten Zeitung Millennium. Vor kurzem wurde er vom Gericht wegen Verleumdung des Großindustriellen Wennerström zu einer dreimonatigen Haftstrafe und einer Geldbuße verurteilt. Durch dieses große Medienereignis wird Henrik Vanger der Gründer des großen Vanger Imperiums auf Mikael aufmerksam. Henrik stellt den Journalisten für ein ganzes Jahr ein um das mysteriöse Rätsel um Harriet Vangers verschwinden Mitte der sechziger Jahre zu lösen. Mikael Blomkvist stößt mit Hilfe der Hackerin Lisbeth Salander auf eine schreckliche Familiengeschichte…
Meine Meinung:
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Verblendung ist der erste Teil der Millennium Trilogie des Autors Stieg Larsson. Schnell weiß man auch warum diese Reihe Millennium Trilogie heißt, denn der Protagonist Mikael Blomkvist hat zusammen mit seiner Freundin Erika Berger (die sich schon aus Studentenzeiten kennen) eine Zeitung auf die Beine gestellt die den Namen Millennium trägt. In der Zeitung werden kritische Artikel über die Finanzwelt und größere wirtschaftliche Imperien veröffentlicht. So beginnt die Geschichte damit, dass Mikael für einen Bericht über die Wennerström Group wegen Verleumdung verurteilt wird. Stieg Larsson schafft es mit der brisanten Geschichte um diese Gegebenheit schon zu Anfang des Romans eine knisternde Spannung aufzubauen. Als Leser fällt es einem leicht sich in die Situation von Mikael hineinzuversetzen und man fiebert mit ihm mit was nun passieren wird. Sehr klar wird die Angst die er um Millennium hat dargestellt. Aber nicht nur seine berufliche Situation wird beschrieben sondern auch sein Privatleben. So wird einem schnell klar dass Mikael ein charmanter Frauenheld und Schürzenjäger ist.
Der Roman dreht sich aber nicht nur um den kämpferischen Mikael sondern auch um die rebellische Lisbeth Sander. Sie arbeitet freiberuflich in einer Security Firma. Durch ihre besondere Begabung als Ermittlerin trifft kreuzen sich schon bald die Wege von Mikael und Lisbeth. Der Autor verknüpft zwei einzelne Geschichten so gekonnt, dass ein komplexes Gesamtwerk entsteht. Obwohl Mikael ein Frauenheld ist und Lisbeth zu Beginn des Romans nur dien Eindruck einer geistig gestörten jungen Frau erweckt werden einem die beiden Protagonisten im Laufe des Buches sympathisch. Besonders die Person Lisbeth Sanders fand ich sehr faszinierend, immer wieder überrascht sie einen und schon bald merkt man was für eine intelligente Persönlichkeit sich hinter ihrer äußeren Fassade verbirgt.
Für jeden der beiden Protagonisten hat der Autor eine spannende Handlung vorgesehen doch nur durch ein mysteriöses Rätsel verbindet sich der Weg von Beiden. Bei diesem mysteriösen Rätsel handelt es sich um das Verschwinden von Harriett Vanger Mitte der sechziger Jahre. Dieser schon als unlösbar abgehakte Fall soll nun Mikael Blomkvist lösen. Nach und nach enthüllt Mikael die düstere Familiengeschichte der Familie Vanger. Man sollte jetzt meinen dass dies eine trockene und langweilige Angelegenheit wird, aber Stieg Larsson versteht es die Spannungsbögen bis aufs äußerste anzuziehen. Mich hat das Buch einfach nicht mehr losgelassen und so habe ich es regelrecht verschlungen nur um endlich zu wissen was mit Harriett passiert ist und wer vom Vanger Clan dahinter steckt.
Als ich schon dachte spannender kann es nicht mehr werden stößt Lisbeth dazu und hilft Mikael den Rest des Rätsels zu lösen. Die beiden bilden zusammen ein fast unschlagbares Dream-Team. Es ist zwar schon etwas abgedroschen dass sich da auch noch eine sexuelle Geschichte zwischen den beiden entwickelt, aber das macht das ganze noch um einiges spannender.
Das Ende der Geschichte kommt dann so überraschend und hinterlässt bei mir einen sehr nachdenklichen Eindruck da es auf der einen Seite ein Happy End gegeben hat aber auf der anderen Seite die weitere Zukunft von Lisbeth (die mir inzwischen durch ihre eigene Art wirklich sehr ans Herz gewachsen ist) in Frage stellt…
Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°°
Einer der komplexesten und spannendsten Thriller die ich je gelesen habe. Dieser Roman hat mich Stunden auf dem Sofa gefesselt und mich in eine völlig andere Welt gefesselt und mich in eine völlig andere Welt entführt!
15. Oktober 2009 um 13:17 Uhr
Sowas nennt man wohl Pageturner!
Bin eigentlich immer vorsichtig bei so “Bestsellerlisten” Titeln. Aber dieser Thriller ist wirklich umwerfend gut! Ein Ermittlerpärchen das echt so ganz anders ist, als die meisten. Wendungen die man hier nicht nennen sollte, aber auf jeden Fall streckenweise nix für schwache Nerven. Was aber deutlich ins Auge sticht: Der Autor, leider schon tot, liebte Kaffee, oder es war seine Marotte kleine Lücken zu füllen. Der Roman ist ein einziger Kafferausch. Nichtsdestotrotz ein Roman der sich in die Reihe reiht mit den großen Skandinavischen Thrillern, vielleicht sogar der Beste. Brenne auf Teil 2 und 3. Lest nicht zuviel über das Buch, schaut den Kinofilm nicht und auch nicht den Trailer. GENIEßT DAS BUCH! Das ist eh so schnell “pagegeturnt” dass ihr dann immer noch in den Film könnt
15. Oktober 2009 um 13:17 Uhr
Durchwachsen
Ich habe nur zwei Anmerkungen zu diesem Buch:
- Die Geschichte ist spannend und teils verzwickt,
über weite Strecken aber banal und weit hergeholt.
Mehr als einmal erinnerte mich das Buch an die
Kinderbücher “Fünf Freunde…”
- Sprachlich und stilistisch fand ich das Buch
enttäuschend.
15. Oktober 2009 um 13:17 Uhr
Das ist nur der Anfang …
… einer gelungenen Trilogie um Mikael Blomquist und Lisbeth Salander.
Ich finde es jetzt schon schade, dass es eine weitere Fortsetzung der Trilogie nicht geben wird.
Das Buch lebt neben der eigentlichen Story vor allem von den Hauptpersonen Mikael und Lisbeth.
Zwischenzeitlich war mir das Buch etwas zu langatmig und weitschweifend, so richtig spannend wird es eher ab Mitte des Buches. Also bitte nicht vorher aufgeben! Es lohnt sich auf jeden Fall!
15. Oktober 2009 um 13:17 Uhr
Gut, nicht sensationell
Sehr spannendes Buch, den größten Teil habe ich in einer Nacht gelesen. Dann war die Geschichte beendet und es kamen noch 100 Seiten Racheporno. Warum?
Insgesamt trotzdem empfehlenswert, besser sind aber Henning Mankell und Thomas Harris.
20. Oktober 2009 um 09:34 Uhr
einer der ein spannendsten und besten Krimis der letzten Zeit
Dieser Krimi ist wirklich einer der besten, die ich bisher gelesen habe. Es geht um den Journalisten Mickael Blomkvist, der das Verschwinden der Nichte Harriet des Unternehmers Henrik Vanger aufklären soll. Er lernt dabei die etwas seltsame Ermittlerin junge Lisbeth Salander kennen und zusammen kommen sie einer interessanten Familiengeschichte auf die Spur.
Großartig an dem Roman ist nicht nur die spannende Geschichte sondern auch die Zeichnung der Charaktere und Personen Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander.
Man sieht es ja auch schon an den vielen anderen positiven Rezensionen: Hier ist Stieg Larsson ein geniales Werk gelungen. Und ich kann, da ich die beiden Nachfolger auch schon gelesen habe, nur sagen: es wird noch besser, bzw. das Niveau der anderen beiden Bücher bleibt. Eine Triologie, die zum Besteller wird und bleiben wird.
20. Oktober 2009 um 09:34 Uhr
Nicht für mp3-Player geeignet
Das ist keine Bewertung der Geschichte oder der Erzähler, sondern einzig und allein der CD und deren Einteilung. Die ist nämlich unter aller Sau und überhaupt nicht geeignet um sie über einen mp3-Player zu hören. Die CDs weisen weiter Dateinamen, noch einen durchgängige Nummerierung auf. Das heißt, wenn man die CDs auf den Rechner überspielt, kann man danach schön 1 Stunde investieren, damit es dem mp3-Player überhaupt möglich ist, das Hörbuch in sinnvoller Reihenfolge abzuspielen.
20. Oktober 2009 um 09:34 Uhr
WORUM GEHT ES?
Harriet Vanger ist vor über 40 Jahren spurlos verschwunden. Ihr Onkel, ein reicher Industrieller, ist davon überzeugt, dass sie von einem Mitglied seiner Familie ermordet wurde. Das Geheimnis lässt ihn nicht ruhen. Kurz vor seinem Tod beauftragt er einen Journalisten, noch einmal alle Beweise zu sichten und einen letzten Versuch zu machen, den Täter zu finden. Und damit öffnet er die Büchse der Pandora…
WER IST DER AUTOR?
Der mit zahlreichen Preisen geehrte Schwede Stieg Larrsson war Journalist und einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus, was in seinen Büchern auch immer wieder deutlich wird. Leider starb er 2004 an den Folgen eines Herzinfarkts, so dass er nur drei Kriminalromane fertig stellen konnte. Die haben es aber in sich.
WIE IST ES GEMACHT?
DAs Buch lebt sehr stark von den beiden Hauptpersonen, die in diesem Fall ermitteln: Dem Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist, ein systematischer und analytischer Kopf, aber auch ein einfühlsamer Mensch, den nahezu jede Frau ins Bett ziehen will. Und Lisbeth Salander, Mitte 20 und damit rund 15 Jahre jünger als Blomquist. Sie bewegt sich auf der Grenze zum Autismus, hat ein fotografisches Gedächtnis, ist eine begnadete Hackerin, aber auch zuständig für die Momente, in denen mal brutale Gewalt ausgeübt werden muss. Larsson’s Trick, die eher typisch männlichen Eigenschaften Lisbeth und die eher weiblich-gefühlsbetonten Mikael zuzuordnen, schafft ein interessantes Gegensatz-Paar, dem der Leser bei den spannungsgeladenen Ermittlungen gern folgt. Erzählen und einen Handlungsfaden geschickt spinnen kann der Autor, ohne dass es bei ihm zu depressiv zugeht, wie in manch anderen Skandinavien Krimis (Mankell). Diese 630 Seiten habe ich jedenfalls neben der Arbeit und dem üblichen Tagesgeschehen innerhalb von knapp drei Tagen verschlungen. Meine Buchhändlerin sagte lächelnd, als sie mir das Buch über den Ladentisch schob: “Das heißt, dass Du bald wieder kommst.” Stimmt - es gibt ja noch die Bände zwei und drei!
20. Oktober 2009 um 09:34 Uhr
kein Thriller –> ein bomben Krimi
Hatte dieses Buch zunächst mehrfach in der Hand, konnte aber anhand des Klappentextes nicht wirklich damit etwas anfangen.
Habe es dann von einer Freundin geliehen bekommen und die ersten 100 Seiten gelesen. Die haben mir dann so gut gefallen, dass ich mich entschlossen habe alle 3 Teile zu kaufen.
Verblendung ist einfach nur fenomenal. Es ist Spannung auf seine ganz eigene Weise, nicht so auf die Tour mit viel Blut und Gemetzel oder so, sondern das Aufdecken des Falls macht dieses Buch so spannend.
Man muss es allerdings recht zügig hintereinander weg lesen, am besten in einem Zug beispielsweise im Urlaub, denn immer nur 1 oder 2 Kapitel am Tag, da würde man dann die Zusammenhänge nicht mehr verstehen, weil man sich dann nicht an alle Details erinnern kann. Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 Tagen verschlungen und war dann echt sauer, dass ich den 2. Teil nicht auch mit in den Urlaub genommen hatte.
Besonders gut fand ich, dass wirklich alles beschrieben wird, so dass man sich jede Einzelheit genau vorstellen kann. Das einzige Problem bei mir war nur, dass ich mir bei 35 Grad im Schatten nicht so recht vorstellen konnte wie Minusgrade in Schweden sich anfühlen
Fazit: Unbedingt lesen und in einem Schwung verschlingen!
Ich hoffe mal, dass der 2. Teil dann auch so klasse wird.
20. Oktober 2009 um 09:34 Uhr
1a Buch
Ein wirklich gutes Buch, dass langsam anfängt und dann immer spannender wird. Wunderbar flüssig zu lesen, obwohl der Autor wirklich sehr ausführlich schreibt und zu fast jeder Nebenfigur noch eine Biographie einbaut. So etwas kann ganz schnell langweilig und zäh werden, nicht so bei Stieg Larsson!
Das Einzige was mich irritiert hat, war das Sexualverhalten der beiden Hauptpersonen.
Zu Mikael Blomkvist: Sein sonst so hoher Moralkodex scheint ihm auf diesem Gebiet völlig zu fehlen, da er mit so ziemlich jeder Frau in die Kiste steigt die in dieser Trilogie vorkommt.
Zu Lisbeth Salander: Es scheint mir sehr unrealistisch, dass eine Frau nach einer solch krassen Vergewaltigung in der Lage ist, anschließend ohne jede fachmännische Hilfe wieder zu einem solch unbekümmerten Sexualleben zu gelangen. Da scheint dann doch der männliche Autor durchzukommen!
Ansonsten ein super Roman!
25. Oktober 2009 um 08:51 Uhr
Hausmannskost
Um es vorweg zu nehmen, ich bin kein eingefleischter Krimileser.
Nach dem die Roman-Trilogie aber sogar dem ZDF-Kulturmagazin Aspekte ein lobender Bericht Wert war, hatte ich einen auch unter literarischen Aspekten bemerkenswerten Roman erwartet. Ich bin nicht grob enttäuscht worden, die allseitigen Lobeshymnen der Kritiker sind aber krass übertrieben. Dass die Handlung als hochspannend und süchtigmachend apostrophiert wird, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Nach meinem Dafürhalten handelt es sich um einen Thriller normaler Güte, der sich gut und schnell runterliest, der aber auch keine Erinnerungsspuren hinterlässt. Die oft langatmigen, aber durchaus interessanten Schilderungen von Handlungsdetails, blähen den Umfang des Buches mitunter zu sehr auf. Wenig gefallen hat mir auch die einfache einfallslose Sprache. Dies ist aber vielleicht nur der deutschen Übersetzung geschuldet.
Um was geht es: Es geht darum, dass ein Journalist im Auftrag eines schwedischen Großindustriellen, das Verschwinden einer jungen Familienangehörigen klären soll. Das Mädchen ist vor 40 Jahren auf unerklärliche Weise vom Erdboden verschwunden. Die langjährigen Ermittlungen der Polizei und der Familie sind bis dahin stets ins Leere gelaufen.
Zu dem Journalist gesellt sich im Verlauf der Handlung noch eine private Ermittlerin. Gemeinsam machen sie sich daran die Familiengeschichte aufzudröseln um eine mögliche Spur zur Aufklärung in diesem mysteriösen Fall zu entdecken.
Die Ermittlerin ist eine bizarre Figur. Blutjung, ungebildet, brutal, asozial und unnahbar, trotzdem hochintelligent wenn es um technische Dinge geht und sich illegal auf geheimnisvolle Weise Personendaten zu beschaffen und punktgenaue Ergebnisse zu liefern. Sie ist eine abenteuerliche Person, wie sie nur in einem Roman vorkommen kann. So weit so gut.
Ich finde, dass der Rummel, der um diesen Roman (und jetzt gibt es auch den Film dazu)gemacht wird, nicht gerechtfertigt ist.
Wie so oft könnte es auch hier zutreffen, dass der frühe und plötzliche Tod des Autors, das Augenmerk in besonderer Weise auf das Buch gelenkt hat.
Die noch ausstehenden Bände der Trilogie werde ich mir jedenfalls sparen.
25. Oktober 2009 um 08:51 Uhr
Unglaublich fesselnd
Die “Verblendung” ist der erste Teil der Trilogie von Stieg Larsson. Ich kann auch wirklich empfehlen, die Reihenfolge der Romane einzuhalten, weil sie aufeinander aufbauen. Zwar werden in den folgenden Bänden immer wieder kurze Zusammenfassungen geliefert, aber es ist doch besser, die Bücher komplett zu lesen.
Die Handlung, ohne etwas zu verraten: Lisbeth Salander, scheinbar völlig “kaputte” junge Frau mit einigen außergewöhnlichen Begabungen, gerät in ein Komplott, das sie und andere in Lebensgefahr bringt. Der Schreibstil und die Handlung machen süchtig! Der Film, der gerade in die Kinos gekommen ist, bleibt nahe am Buch. Ich mochte das Buch lieber, würde auch in die beiden anderen nachfolgenden Filme nicht sehen wollen, weil man das Ende kennt, wenn man die Bücher gelesen hat. Also für mich persönlich sind die Bücher, also auch die “Verblendung” als Buch sehr empfehlenswert.
25. Oktober 2009 um 08:51 Uhr
Zu recht hoch gelobt
Hoch gelobt wurde dieser leider schon verstorbene Stieg Larsson für sein Erstlingswerk (Trilogie). Zu recht!
Die Spannung baut sich schnell auf. Das Rätsel ist wirklich rätselhaft (Trauen Sie Ihrer eigenen Intuition! Zu Beginn denken Sie sicherlich an verschiedene Möglichkeiten, wie Harriet verschwinden kann. Eine dieser Möglichkeiten ist es. Doch Larsson verführt einen, an diese eine bis zur Auflösung nicht mehr zu denken.
Larsson hat einen eigene Stil, da er viel und recht ausführlich Situationen und Dialoge beschreibt, aber vor allem auch die Gedanken, die sich die beiden sehr charismatischem Hauptpersonen (Mikael Blomkvist, ein fast 50-jähriger sich an ethischen Geboten haltender, quer denkender Journalist mit liberalen Ideen und Sexleben, sowie Lisbeth Salander, eine vom Leben psychisch schwer angeschlagene, unter Vormundschaft stehende 25-jährige Hackerin) machen, immer wieder raffiniert einfügt.
Vor allem mit der Person von Lisbeth Salander ist Larsson ein Glücksgriff gelungen. Sie zieht einen fast augenblicklich in ihren Bann. Die vorliegende Trilogie (Verblendung, Verdammnis, Vergebung) ist nicht etwa eine Aufklärungsserie von einem Ermittlerpaar, sondern dient Larsson jeweils “nur” als - allerdings raffiniertes und ausgesprochen spannendes - Rahmenprogramm, um immer weiter hinter die Geschichte von Lisbeth Salander zu blicken.
Toll gemacht und spannend erzählt! Einmal angefangen, werden Sie so manche lange Nacht lesend verbringen. Mit müden Augen aufwachen, sich vornehmen, Heute gehe ich aber früher ins Bett”, um dann wieder viel zu spät das Licht auszumachen. ;-))
25. Oktober 2009 um 08:51 Uhr
Nicht überwältigend
Ich kann mich der Vielzahl der Hochgelobten Rezensionen nicht so ganz anschließen. Auf mich wirkte die ganze Geschichte nicht gerade berauschend. Die Vielzahl der verschiedenen Morde über die lange Zeitspanne war keinesfalls besonders glaubwürdig. Auch gefielen mir die Protagonisten nicht sonderlich. Mikael kam mir vor als hätte er in Sexueller Hinsicht dasGefühl er würde etwas verpassen wenn er nicht jedem Rock nachsteigt. Und es hat auch nicht gereicht Lisbeth Salander als Freak darzustellen, nein es musste noch ein Sexueller Übergriff von ihrem Betreuer eingebaut werden. Auch war die Geschichte mit über 700 Seiten einfach zu dünn gestrickt.Aber allein die Dreiecksbeziehung von Mikael , Erika und Lisbeth oder Cecilia oder der Exfrau haben ja schon einige Seiten in Beschlag genommen. Und auch die letzten 50 Seiten gehörten nicht mehr wirklich dazu.
25. Oktober 2009 um 08:51 Uhr
Kleines Land mit vielen Serientätern…
Wirklich ein guter Thriller, aber dass der verstorbene Stieg Larsson tatsächlich der beste Krimiautor der Gegenwart ist, wie eine schwedische Zeitung schreibt, wage ich doch zu bezweifeln. Das Buch fängt auch ein bisschen langsam an, denn eigentlich behandelt es zwei Geschichten, den Kampf des Journalisten-Helden gegen einen korrupten Unternehmer und die Recherchen nach einer verschollenen Frau, die er für einen anderen Unternehmern unternimmt und die ihn auf die Spur eines Serienkillers führen. Die Killer-Geschichte erreicht ihren Höhepunkt - und das Buch hat immer noch 100 Seiten. Auf ihnen wird dann der zweite Faden, der Kampf gegen den fiesen Großindustriellen, weiter verfolgt. Sorry, aber da flacht das Spannungsgefälle radikal ab und dümpelt bis zum Ende so vor sich hin. Nun lese ich gerade den zweiten Teil dieser Trilogie, macht auch Spaß, aber: alles doch ein bisschen dick aufgetragen. Zu viele Serientäter und Frauenhasser für so ein kleines Land wie Schweden. Außerdem sind die beiden Hauptfiguren, so interessant sie sind, auch etwas überzeichnet: der immer rührige, moralisch einwandfreie Journalist und die geniale, wenn auch anfangs total asoziale, Lisbeth Salander, die sich in jeden Computer dieses Planeten hacken kann, sich in wenigen Stunden ganze Festplatten aneignet und damit einen Gutteil ihrer Zeit verbringt. Wenn’s nicht gerade Sex, Sex, Sex für alle Protagonisten gibt.
Trotzdem: die Bücher machen Spaß, aber das mit dem besten Krimiautor aller Zeiten, das lassen wir mal dahin gestellt…
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Super
hab vor einigen Tagen den Film gelesen und wollte jetzt unbedingt die Bücher auch einmal lesen und hab sie mir direkt hier bestellt
*verschlinge* grad den ersten Band und er gefällt mir super, fällt mir richtig schwer das Buch zur Seite zu legen und andere Dinge, wie arbeiten zu machen
mir gefällt natürlich Lisbeth Salander super und muss sagen, im Film ist sie echt klasse getroffen und kommt gut rüber
bin mal auf die nächsten Teile gespannt
Ps. wer noch ein Weihnachtsgeschenk für eine *Leseratte* sucht, zuschlagen!
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Thriller der besonderen Art
Ich bin zwar kein Bild-Leser, aber der Kommentar zu diesem Buch von Bild am Sonntag passt tatsächlich sehr gut: “Ein Thriller mit sehr hohem Suchtfaktor”! Ich habe es mir aus Neugierde besorgt und war absolut angetan von Stieg Larssons Schreibstil und Charakteren. Wahnsinnig spannender Thriller, mit so einigen Überraschungen - eine sonderbare Mischung aus Familienintrigen und Wirtschaftskriminalität. Die Fortsetzung (”Verdammnis”) ist schon bestellt… Sehr zu empfehlen für alle Dan Brown Fans (Da Vinci Code)!
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Lassen Sie sich darauf ein …
… und Sie werden belohnt werden.
Heutzutage scheint es ja so, dass ein Buch nur noch Tempo, Action, unzählige unglaubwürdige Überraschungsmomente und diese Überdosis Hollywood mitbringen muss, um erfolgreich zu werden. Ganz anders verhält es sich bei vorliegendem Buch.
Und, ja, es stimmt: “Verblendung” von Stieg Larsson ist ganz bestimmt ein wenig zu lang geraten, ja, er hält nicht konsequent die Erzählperspektive ein, ja, zu Beginn der Story scheint der Autor etwas im Leeren zu stochern, und ja, Motive und Szenen wiederholen sich auf den 700 Seiten. Und nein, der Thrill stellt sich nicht auf den ersten 50 Seiten ein. Tatsächlich hat der Leser erst ein Bild, mit wem er es zu tun hat und um was sich das alles dreht, nach knapp 200 Seiten.
Und dennoch ist “Verblendung” ein richtig tolles Buch, das schon nach kurzer Zeit einen Sog entwickelt, weil hier ein richtig guter Geschichtenerzähler am Werk war. Durch die Zeit, die sich Larsson mit der Entfaltung seiner Charaktere, seiner abgründigen Familienchronik und der gesamten Grundstimmung lässt, wirkt alles glaubwürdig, bis ins Detail ausgeleuchtet.
Zudem gibt es momentan keine Neuerscheinung, die derart ungewöhnliche Charaktere zeichnet, ohne diese zur Parodie verkommen zu lassen.
Ebenfalls ist diese Geschichte um die Chronik der Großindustriellenfamilie Vanger unfassbar dunkel und abgründig. Scheint eines der sinsitren Rätsel aufgedeckt, ergibt sich gleich das nächste, so dass sich die knapp 700 Seiten wirklich nicht durch Langeweile auszeichnen, im Gegenteil.
Also, lassen Sie sich darauf ein: Diese dunkle Geschichte wird Ihnen den einen oder anderen depressiven Herbstabend erhellen.
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Spannung der Sonderklasse
Ein spannender Krimi mit sehr ungewöhnlichen Akteueren, eine Story, die sich langsam entwickelt aber stetig einem unheimlichen Finale zusteuert - alles beschert dem Leser “schlaflose” Nächte - weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.
3. November 2009 um 10:17 Uhr
zu langatmig!
Also ich kann mich dem allgemeinen Hype nicht anschliessen- ich habe mir das Buch wegen der vielen 5Sterne Bewertungen gekauft wie schon so viele Bücher bisher auch. Doch diesmal wurde ich herb enttäuscht- die Geschichte liest sich langweilig, zu durcheinander, man weiß anfangs gar nicht, wohin einen das Ganze führen soll… ich habe mich durcg gut 100 Seiten gequält, weil ich hoffte, irgendwann doch mitgerissen zu werden- was leider nicht passierte…somit hab ich das Buch verschenkt….vielleicht bin ich von guten Krimis und Thrillern auch nur verwöhnt…keine Ahnung…aber Stieg Larsen wird sich auch in Zukunft sicher nicht in meiner kleinen,feinen Bibliothek wiederfinden!
7. November 2009 um 07:34 Uhr
Kurz und knackig….
Eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe. Auch wenn ich mich auf den ersten 50 Seiten an den ungewohnten Stil von Stieg Larsson gewöhnen musste, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Vor allem die Figur der “Lisbeth Salander” hat mich begeistert. Und mit jedem Teil wuchs die Symphatie.
Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!!!
7. November 2009 um 07:34 Uhr
Kurz und knackig….
Eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe. Auch wenn ich mich auf den ersten 50 Seiten an den ungewohnten Stil von Stieg Larsson gewöhnen musste, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Vor allem die Figur der “Lisbeth Salander” hat mich begeistert. Und mit jedem Teil wuchs die Symphatie.
Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!!!
11. November 2009 um 06:00 Uhr
Charaktergespür
Ein außergewöhnlicher Kriminalroman mit unerwarteten Geschehnissen. Die Charaktere brüskieren, sind aber psychologisch empfindsam herausgearbeitet. Spannend bis zum Schluß.
Die Vorankündigung der Wirtschaftskriminalität hatte mein Interesse geweckt und wurde auch wirklichkeitsnah bestätigt - für meine Begriffe war es eine gute Information.
11. November 2009 um 06:00 Uhr
LESEN!
Für Krimifans ein MUSS. An manchen Stellen etwas zu langatmig und detailiert, aber insgesamt sehr empfehlenswert.
11. November 2009 um 06:00 Uhr
Fesselnd bis zur letzten Seite
Wow! Hat absolut meinen Nerv getroffen. Absolut fesselnde Geschichte, die immer wieder neue, nicht vorhersehbare Wendungen nimmt. Einmal in der Hand, wollte ich es nicht mehr weglegen. Kann ich nur empfehlen.
11. November 2009 um 06:00 Uhr
Extraklasse!!!
Ein leiser Krimi. Man lernt erst einmal alle Personen genau kennen. Mit jeder Seite nimmt die Spannung zu. Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander wachsen einen ans Herz.
Bei Lisbeth wurde ich beim Lesen stellenweise richtig traurig. Ihr hat das Leben bisher übel mitgespielt.
Ich brauche nicht so viel erzählen. Ist schließlich ein Krimi. Und zwar einer der Besten die ich je in den Händen hatte.
Meine Empehlung an alle die nicht gleich auf der ersten Seite ein paar Tote brauchen. Dieser Krimi führt einen langsam und leise in die Geschichte ein. Und dann gehst los: Spannung pur.
Habe Band eins noch nicht ganz fertig gelesen. Band 2 liegt schon auf meinem Nachttisch. Das sagt alles……oder?
11. November 2009 um 06:00 Uhr
wau
der anfang dieses romans liest sich vielversprechend, daher wohl auch der vergleich mit makell.
ein ca. 82-jähriger mann erhält jährlich zum geburtstag ein blumenbild von einer unbekannten person.
die bilder hängen an seiner wand, sauber in reihen. später, nachdem die personen eingeführt sind, begegnen wir den blumen wieder
und denken: “aha, das war also der alte mann”. geschenkt. leider spielen diese so bedeutsam eingeführten
blumen später keine wirkliche rolle. also: kein mankell.
nach diesem spannenden auftakt passiert leider 300 seiten nicht viel außer der schilderung einer komplizierten
faminliengeschichte mit einer anzahl familienmitgliedern, die nazis waren oder sind. aber das spielt eigentlich auch keine rolle.
man merkt natürlich sofort, dass hier unheil im schwange ist. die nichte des alten mannes verschwand auf
unerklärliche weise. die hauptfiger, ein journalist, wird engagiert, ihr veschwinden aufzuklären. er und der alte mann sind
sich irgendwie sympathisch. es gibt noch eine dritte figur, die ein spärlich beleuchtetes dasein in einer nebenhandlung führt.
sie wird von ihrer betreuungsperson misshandelt und rächt sich. sie ist eine computerhackerin, die ein schräges leben führt,
weil sie eine schräge person mit einer menge probleme ist. aber ihr chef vertraut ihr, er kommt ihr jedoch nicht nahe (menschlich).
journalist und hackerin finden zusammen - durch zufall. sie vertraut ihm sofort. er ist ein frauenflüsterer.
ach was, weil in diesem buch alles irgenwie miteinander zu tun hat und zusammenkommt.
nach ca. 600 seiten kommt es zum kurzen showdown. die häckerin übernimmt die leitung und löst alle probleme.
irgendeiner der nazibrut - man ahnt es schon - muss es ja gewesen sein. dabei ist man schon froh,
dass man von tiefgründigeren erklärungen verschont bleibt. er betreibt eine gutgehende folterkammer und will den journalisten ermorden, weil
er hinter sein geheimnis gekommen ist zusammen mit der hackerin - wie, das erfahren nur aufmerksame leser.
die hackerin kommt ihm auf die schliche und funkt dazwischen -
sie verhaut ihn mit einem golfschläger. der mörder flüchtet und bringt sich um. auch das noch. ring frei für die rahmenhandlung,
die dann nach weiteren 80 seiten souverän gelöst wird.
die struktur wäre also ungefähr so: (2(1(2))1).
das ergibt zwar keinen sinn, aber es ist halt so konstruiert. ach ja, die verschwundene nichte taucht natürlich auch wieder auf: sie lebt in
australien und crocodil dundee ist ihr sohn und sie will von allem nichts gewusst haben. weil ihr sohn reiten kann und gleichzeitig
fünf fächer studiert hat, hält er die stellung und sie kann derweil den internationalen großkonzern des alten mannes übernehmen, weil
man ihr vertrauen kann.
bevor ich selber einschlafe: in dem buch geht es hauptsächlich darum, irgenwelche produktnamen zu platzieren. man bekommt den verdacht,
ein ma von apple hat den autor gezwungen oder der autor war ein ma von a… das erinnert irgendwie an american psycho. trotzdem hat es
etwas zutiefst kindisches. am schluss arbeiten alle täglich 20 stunden und gönnen sich nur eine pause um kaffee zu kochen oder sich
auszuziehen.
das ganze liest sich ungefähr so: kinder bekommen eine katze geschenkt. sie haben schon einen hund und der hat einen dicken bauch.
alle sind besorgt deswegen. dann sehen sie eines morgens, dass die katze plötzlich junge bekommen hat und sie sind erstaunt.
da sehen sie, dass es welpen sind. da kommt der hund herein, springt an allen hoch und wedelt mit dem schwanz.
alle sind erleichtert und lachen, weil sie den grund für den dicken bauch des hundes erkennen.
15. November 2009 um 02:00 Uhr
Große Enttäuschung
Der bei weitem schlechteste (Kriminal) Roman den ich die letzten 3 Jahre gelesen habe. Bis zur Hälfte des Buches passiert überhaupt nichts, außer Apple Werbung. Ich finde es absurd 1/2 Seite lang die Hardware eines PowerBooks in einem Krimi zu beschreiben. In der Mitte angelangt weiß man was passieren wird und wie es ausgehen wird (obwohl bis dahin nichts passiert ist).
Ich aktzeptiere ja einen schwedischen James Bond, aber so unglaubwürdige Charaktere sind mir lange nicht vorgekommen.
Fazit ZeitverschwendungVerblendung: Roman
15. November 2009 um 02:00 Uhr
Stereotyp und oberflächlich…
…bis auf die Person von Lisbeth Salander, obwohl ihre Beschreibung im Buch ebenso oberflächlich ausfällt. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren, ja, ich weiß, das zweite Buch, aber das tue ich mir sicher nicht an. Der Plot ist gut und taugte ja offenbar auch für einen Film, der aber sicher nicht an die schwedischen Krimis heranreicht, die ich bisher gesehen habe, z. B Livvakterna; dt. Die Leibwächter, vom Regisseur Anders Nilsson.
Ein Mittvierziger, sich selbst beweihräuchender Wirtschaftsjournalist, der alle Frauen vögelt zwschen 20 und 60 Jahren, hochgradig sexuell potent, wie extrem uninteressant und unglaubwürdig (zumindest für Frauen) ist das denn. Wenn Lisbeth Salander nicht aufgetaucht wäre, hätte ich das Buch sicher nicht zu Ende gelesen.
Noch was, ich bin ebenso der Meinung, dass ein Vergleich mit Mankell nur aus vollkommener “Verblendung” herrühren kann.
Die einzige gute Stelle des Buches kommt ganz am Ende, als Lisbeth wieder Zugang zu ihren eigenen Gefühlen bekommt, die seit der Kindheit brutal zugeschüttet waren und wie sie damit umgeht, eben wie ein Kind und als sie Blomqvist mit Erika sieht, was sie da fühlt und wie sie reagiert. Das war gut beschrieben und das war auch aus dem echten Leben. Leider erst auf den letzten Seiten.
15. November 2009 um 02:00 Uhr
Endlich wieder mal ein 5-Sterne-Hörbuch
Wir hören uns sehr viele Hörbücher an. Viele sind ganz okay, nur wenige wirklich genial. Verblendung gehört definitiv zu den genialen. Die Personen sind super gezeichnet, sympathisch, man fiebert mit. Die Story kommt rasch in Fahrt. Obwohl man am Anfang ob der vielen verschiedenen Personen fast den Überblick verliert. Für mich einziger kleiner Kritikpunkt: Die 3 ‘Höhepunkte’ der Geschichte - die effektive Auflösung der Morde kommt dabei fast etwas zu früh. Aber wie gesagt, nur ein Detail. Der Rest ist ein Lehrbeispiel dafür, wie ein Hörbuch sein soll: direkt und spannend.
Fazit: Unbedingt zu empfehlen. Ich freue mich schon sehr auf Teil 2 + 3.
15. November 2009 um 02:00 Uhr
solider und differenzierter Krimi
Ich will nicht die Rezensionen wiederholen, die es zuhauf hier gibt. Dieser Roman ist solide und sehr gut geschrieben, dabei sehr differenziert und absolut überzeugend. Ich habe ihn genossen.
19. November 2009 um 02:00 Uhr
Verödung
Obwohl von sehr vielen Kollegen und Kolleginnen in höchsten Tönen gelobt, habe ich mich mit dem Roman äußerst schwer getan. Warum? Ich finde die Handlung schlichtweg unspannend, zumindest bis zu der Stelle, an der sich der Hauptdarsteller auf der Insel angekommen, endlich mit der Recherche des Falls beschäftigt und ich das Buch für immer aus der Hand gelegt habe. Bis dahin habe ich auf jeder vorherigen Seite gehofft, dass auf der nächsten etwas besonderes passiert. Aber das Buch plätschert ruhig daher, Höhepunkte Fehlanzeige. Mich hat der Larsson Virus leider nicht gepackt.
19. November 2009 um 02:00 Uhr
Spannend, aber schlecht recherchiert
Wenn man die ersten 160 Seiten hinter sich gelassen hat, wird dieses Buch richtig spannend. Das liegt in erster Linie an der Protagonistin Lisbeth Salander, von der man einfach mehr wissen möchte. Leider ist das Buch logisch nicht schlüssig und schlecht recherchiert. Ich hatte das Gefühl, dass sich da jemand hingesetzt hat und einfach angefangen hat, einen Krimi zu schreiben, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie er all die losen Enden zum Schluss verknüpft, die er geschaffen hat. Manches ist einfach konstruiert und unglaubwürdig. Wenn ich die beiden anderen Teile der Trilogie nicht schon gekauft gehabt hätte, hätte ich vermutlich nicht weitergelesen. Aber ich hatte sie nunmal und wollte auch unbedingt wissen, was mit Lisbeth weiter passiert. Und siehe da…. der zweite Roman ist deutlich besser und der dritte auch. Fazit: auch wenn der erste Teil nur mäßig ist, die beiden anderen Teile machen die Trilogie wirklich empfehlenswert.
23. November 2009 um 01:00 Uhr
bischen Geduld
auf Empfehlung habe ich dieses Buch gekauft. Die erste Hälfte war, gelinde ausgedrückt, langweilig. Wenn man Fan von J.Pattersons oder P. Cornwells Thrillern ist, wird man hart auf die Probe gestellt. Aber….ab der zweiten Hälfte wird es wirklich total spannend, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Also….geduldig sein und durchhalten, es lohnt sich wirklich!!!
23. November 2009 um 01:00 Uhr
bischen Geduld
auf Empfehlung habe ich dieses Buch gekauft. Die erste Hälfte war, gelinde ausgedrückt, langweilig. Wenn man Fan von J.Pattersons oder P. Cornwells Thrillern ist, wird man hart auf die Probe gestellt. Aber….ab der zweiten Hälfte wird es wirklich total spannend, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Also….geduldig sein und durchhalten, es lohnt sich wirklich!!!
23. November 2009 um 01:00 Uhr
Soo spannend!
Die ersten 50 Seiten konnten mich noch nicht so fesseln. Hier wurde über die Wennerström-Affäre berichtet, sehr wirtschaftlich für mich. Jedoch brauchte es diese Einführung für den weiteren Teil der Handlung. Aber nach diesen ersten Seiten hat mich das Buch richtig gepackt: Es ist unglaublich spannend und man versucht selbst die ganze Zeit die Fäden zusammenzuführen, scheitert aber immer wieder und fragt sich berechtigterweise, wie Mikael Blomkquist das Rätsel lösen wird….ob er es schafft? Ich kann es jedenfalls nur empfehlen und hab mir sofort Band zwei geschnappt (soll ja angeblich noch besser sein).
23. November 2009 um 01:00 Uhr
Soo spannend!
Die ersten 50 Seiten konnten mich noch nicht so fesseln. Hier wurde über die Wennerström-Affäre berichtet, sehr wirtschaftlich für mich. Jedoch brauchte es diese Einführung für den weiteren Teil der Handlung. Aber nach diesen ersten Seiten hat mich das Buch richtig gepackt: Es ist unglaublich spannend und man versucht selbst die ganze Zeit die Fäden zusammenzuführen, scheitert aber immer wieder und fragt sich berechtigterweise, wie Mikael Blomkquist das Rätsel lösen wird….ob er es schafft? Ich kann es jedenfalls nur empfehlen und hab mir sofort Band zwei geschnappt (soll ja angeblich noch besser sein).
26. November 2009 um 20:00 Uhr
Akute Suchtgefahr
Als der Kinofilm angekündigt wurde, nahmen viele Kritiken Bezug zum genialen Buch und daher habe ich mir das Buch zugelegt. Dazu muss gesagt werden, dass ich kaum etwas lese und langsam lese und oft ein Buch wieder weglege.
Das funktionierte aber bei “Verblendung” leider nicht, weil sowohl die Entwicklungen des Mikael Blomkvist, der als Journalist zuerst unten durch ist und dann auf eine Mordserie stößt, mit der er selbst nicht gerechnet hatte als auch die Entwicklungen der Lisbeth Salander, ihm letztlich hilft, machten Lust auf mehr.
Kurz zur Story: Der Journalist Mikael Blomkvist wird rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilt, weil er einen Börsenmogul angegriffen hatte und die Quellen schuldig blieb. Bis zur Haftstrafe übernimmt er den Auftrag eines 82jährigen Patriarchen, der das Verschwinden seiner Lieblingsnichte nach 40 Jahren aufklären will.
Zeitgleich untersucht Lisbeth Salander das Leben von Mikael Blomkvist als Auftragsarbeit, um ihn später zu unterstützen. Mikael und Lisbeth stolpern über eine Reihe von Verbrechen, mit denen sie nicht gerechnet hatten und die für sie selbst zur Gefahr werden…
Es ist schon lange her, dass ich ein Buch derart schnell gelesen hatte und es machte einfach Spaß auf mehr und es war fast schade, dass ich zum Ende kam.
Ich kann den Thriller nur weiterempfehlen und werde die Fortsetzungen sich auch lesen.
26. November 2009 um 20:00 Uhr
Weniger ist mehr - mittelmäßiger Beginn einer schwachen Triologie
Der erste Band dieser Triologie ist mit Abstand der Beste. Leider ist er zu langatmig. Der jetzt angelaufene Kinofilm ist hierfür der beste Beleg. In gut zwei Stunden wird einem unterhaltsame Durchschnittsware geboten und es fehlt nichts. Das Buch müsste daher folglich auch mit 300 Seiten auskommen.
Über die “tollen” Hauptpersonen brauche ich hier nichts zu schreiben, das haben andere schon treffend getan.
Die beiden folgenden Teile der Triologie sind wirklich nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Ich war im Urlaub und hatte mir die beiden Bände als Lektüre mitgenommen. Ich hatte nichts anders zu lesen (und kann leider kein spanisch). Zu Hause hätte ich die nie durchgelesen. Aber selbst als Urlaubslektüre am Pool sind sie fad und langweilig. Bitte lassen sie sich nicht durch irgendwelche positiven Äußerungen (und dem geschickten Marketing des Verlages) beeinflussen, lernen Sie aus meinem Fehler.
Jeden, der Schwedenkrimis mag, es geht halt nichts über Kurt Wallander, Erik Winter oder Martin Beck, auch wenn mit denen nicht jede Frau zwischen 20 und 50 schlafen möchte…. (sind halt “normale” Menschen).
Dem ersten Band gebe ich, auch aufgrund der recht spannenden Verfilmung, noch drei Sterne, den anderen beiden Bänden nicht mal einen.
26. November 2009 um 20:00 Uhr
Hände weg
Nachdem aus meinem gesamten Umfeld nur gute Kritiken aus dem Buch zu hören waren, habe ich mich im letzen Urlaub an dieses Buch herangemacht. Um es kurz zumachen ein langweiliger zäher Krimi. Hälfte der Seiten hätte genügt. Auf keinen Fall für Krimi-Fans, die die klassische Hard-boiled Literatur lieben .
30. November 2009 um 18:51 Uhr
Super…
Ja ich muss schon sagen das dieses Buch ein hohes Suchtpotenzial hat,zumindest war das bei mir so.Der Einstieg war allerdings etwas zäh und kompliziert bei den ganzen Vanger Familienmitgliedern und ich muss gestehen,das mir bis zum Ende die genauen Verwandschaftsverhältnisse eher ein Rätsel geblieben sind.
Ich für meinen Teil denke,das Lisbeth Salander den größten Teil dazu beigetragen hat,das das Buch für mich deswegen so interessant war.Ich bin von ihrer Figer einfach fasziniert und bin sehr gespannt wie es mit ihr in den nächsten Teilen weitergeht,schon allein deswegen lohnt es sich,die Bücher zu lesen.Auch das Ende bzw der Täter war für mich sehr überraschend,sher gutes solides Buch,da lohnt es sich wirklich die nächsten Bücher zu lesen.
30. November 2009 um 18:51 Uhr
Langweilig!
Ich verstehe die ganze Aufregung um Stieg Larsson nicht. Das Buch hat mich zu Tode gelangweilt!
30. November 2009 um 18:51 Uhr
Stieg Larson Verblendung Roman
Endlich mal wieder ein Buch ohne spektakuläre Akion und Litern von Blut sondern gut geschriebene Unterhaltung die einen bis zur letzten Seite fesselt. Stieg Larson versteht es den Leser an seine Geschichte zu binden und ihn Seite für Seite neugieriger zu machen. Ohne Schnickschnack wird der Leser in eine Geschichte gezogen deren Ende gänzlich unvermutet und überraschend endet.
Lesenswert.
4. Dezember 2009 um 15:00 Uhr
Schwedisches Deutsch
Angenehm zu lesen und genussvoll die steigende Spannung zu fühlen. Entgegen den Behauptungen meiner begeisterten Freunde hatte ich aber keine Probleme, das Buch zwischen drin auch mal weg zu legen.
Wer übrigens Schweden kennt, erkennt auch die Übersetzung aus dem Schwedischen: da bekommt der Protagonist Besuch “einer weiblichen Bekannten”. Freunde und Bekannte werden im Schwedischen im “Persönlichen Geschlecht” geführt, das vom sächlichen abgrenzt, aber nicht zwischen männlich und weiblich unterscheidet.
4. Dezember 2009 um 15:00 Uhr
Kritisch!
Vorn weg: ich habe keine Ahnung von Literatur und Büchern!
Ich halte Verblendung für einen sehr gelungen und kritischen Roman. Allerdings halte ich das Buch nicht für einen Thriller. Dafür kommt viel zu wenig Spannung auf, wie ich finde. Ich würde es, wenns ein Film wäre (ich weiß, es gibt einen Film, aber ich habe ihn nicht gesehen) als Drama bezeichnen. Die Wende in der Geschichte kommt für meinen Geschmack viel zu plötzlich und mehr oder weniger zufällig. Der Kern der Geschichte wird praktisch auf ein paar Seiten erzählt. Auf der anderen Seite aber nehmen viele, meiner Ansicht nach, nebensächliche Dinge sehr viel Raum ein.
Trotzdem ist das alles unterhaltsam und lesenswert, aber eben nicht so richtig spannend.
Die Charaktersierung der Protagonisten finde ich äußerst gelungen. Besonders natürlich Lisbeth: Hochintelligent, gewissenhaft, nahezu pedantisch, aber sozial absolut inkompetent und ungebildet! Wer würde diese Frau nicht gerne einmal kennenlernen?
Ein dicker Pluspunk:
In Zeiten von Pleitebanken und raffgierigen Managern ist so eine Geschichte überfällig. Allerdings wurde diese Kritik an Gesellschaft in einer simplen - naja nennen wirs “Mord und Totschlag Geschichte” verpackt und nicht etwa in einem langweiligen Wirtschaftskrimi.
Was mich doch sehr gestört war die Beschreibung der Hackereien. Es wird x-Mal beschrieben, wie Frau Salander ihren Apple Mac (was auf immer) auspackt. So “geekig” wie Lisbeth Salander beschrieben wird, würde sie nicht mal im Traum einen Mac anfassen! Macs sind doch eher was für Endbenutzer. Hacker benutzen doch da eher andere Systeme. Da wäre weniger mehr gewesen.
4. Dezember 2009 um 15:00 Uhr
Gute Unterhaltung mit kleinen Mängeln
Der erste Band der Millennium-Trilogie ist mit Abstand der Beste. Die dunkle Vanger-Familiengeschichte ist spannend erzählt. Was wirklich nervt, ist die ständige Platzierung von Markennamen und die völlig realitätsferne Darstellung des Sexualverhaltens der Hauptcharaktere. Vor allem Mikaels Darstellung als unwiderstehlicher Sexgott, der alle weiblichen Wesen, die seinen Weg kreuzen, flachlegt. Weitere Kritikpunkte: Salander und Blomkvist treffen viel zu spät aufeinander. Außerdem hatte ich mir vom Ende etwas mehr erhofft…
8. Dezember 2009 um 15:00 Uhr
Macht Lust auf mehr!
Kritisch ging ich an dieses Buch…ok, eigentlich hatte ich es nur gekauft um noch vor dem Erscheinen des Films das Buch gelesen zu haben…um es am Ende zu verschlingen…
Die Story ist solide bis gut, ein Journalist - wie so oft - bekommt einen Auftrag einen Fall zu lösen. Klingt erstmal wie der Anfang von 1000 anderen Büchern auch. Wie sich jedoch die Story um die Insel in Schweden entwickelt ist wirklich kurzweilig und lädt ein, sich mit Mikael für einige Stunden in die Kälte Schwedens zurückzuziehen.
Seine Figuren wirken zwar nicht 100% ausgereift, die Story ist auch ein wenig sprunghaft an der einen oder anderen Stelle - hierfür wird man allerdings mit überraschenden Wendungen belohnt und mit einem wirklich bemerkenswerten Spannungsbogen.
Geschickt lässt Larsson auch die letzten Seiten, die de Aufbau des Folgebandes dienen nicht zu langweilig werden, so dass man sich durchaus schon auf die Fortsetzung freuen kann.
Fazit: Ich wurde nicht enttäuscht und freue mich auf die Fortsetzung, da es sich hier um einen schönen kurzweiligen Krimi mit schnellen Szenenwechseln im Kinoformat handelt. Kaufempfehlung!
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Spannende Unterhaltung
Die ersten 100 Seiten fragt man sich hin und wieder, was die ausführlichen Beschreibungen auch der scheinbar unbedeutendsten Personen für die Handlung bedeutet und man ist geneigt, sich dem langsamen Erzähltempo anzupassen und gelegentlich abzuschalten. Aber dann nimmt die Erzähl-Lokomotive Fahrt auf und der Leser rätselt alle 20 Seiten neu darüber, wer denn der Mörder war oder gibt es gar keinen Mord? Und dann macht die Geschichte süchtig, weil man unbedingt wissen will, was geschehen ist. Spannende Unterhaltung!
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Top!
Trotz des aberwitzigen deutschen Buchtitels DAS Buch des letzten Jahrzehnts! Der spannendste Krimi, den ich je gelesen habe (deshalb verrate ich auch nichts vom Inhalt). Und als Spaziergänger(in) in Stockholm fühlt man sich wie zu Hause.
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Gut, aber etwas zu lang..
Ein Kollege empfahl mir dieses Buch und ich besorgte es mir noch am selben Tag und fing es auch sofort an.
Das Buch zog mich sofort in seinen Bann, Stieg Larsson hat einen sehr spannenden Roman geschrieben. Das einzig Negative was ich sagen könnte, ist, dass es über einige Strecken etwas zu lang ist.
Ansonsten freue ich mich auf die Fortsetzungen..!!
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Spannende Unterhaltung
Die ersten 100 Seiten fragt man sich hin und wieder, was die ausführlichen Beschreibungen auch der scheinbar unbedeutendsten Personen für die Handlung bedeutet und man ist geneigt, sich dem langsamen Erzähltempo anzupassen und gelegentlich abzuschalten. Aber dann nimmt die Erzähl-Lokomotive Fahrt auf und der Leser rätselt alle 20 Seiten neu darüber, wer denn der Mörder war oder gibt es gar keinen Mord? Und dann macht die Geschichte süchtig, weil man unbedingt wissen will, was geschehen ist. Spannende Unterhaltung!
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Top!
Trotz des aberwitzigen deutschen Buchtitels DAS Buch des letzten Jahrzehnts! Der spannendste Krimi, den ich je gelesen habe (deshalb verrate ich auch nichts vom Inhalt). Und als Spaziergänger(in) in Stockholm fühlt man sich wie zu Hause.
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Gut, aber etwas zu lang..
Ein Kollege empfahl mir dieses Buch und ich besorgte es mir noch am selben Tag und fing es auch sofort an.
Das Buch zog mich sofort in seinen Bann, Stieg Larsson hat einen sehr spannenden Roman geschrieben. Das einzig Negative was ich sagen könnte, ist, dass es über einige Strecken etwas zu lang ist.
Ansonsten freue ich mich auf die Fortsetzungen..!!
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
warum???
warum wird ein Buch zum Weltbesteller, bei dem die ersten 150 Seiten die langweiligsten sind, welche man je zu lesen bekommen hat!!!Ich kann es nicht fassen…da gibt es besseres und jede Biographie kommt da spannender daher!!
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Fesselnd!
meine kurze meinung: bin einfach total begeiestert von diesem buch! muss zugeben, dass die ersten seiten noch nicht sooo spannend waren, aber die vorstellung der charaktere mit ihrem umfeld ist im weiteren verlauf sehr wichtung und man entwickelt das richtige verständnis für die ganze geschichte. die hauptfiguren mikael blomkvist und lisbeth salander sind einfach ein traum! die heldin dieser bücher ist so ein einzigartiger typ - man muss sie einfach lieben! wer verblendug gut findet, der 2. teil bringt nochmal eine steigerung! (momentan lese ich gerade band 3 - vergebung und kann es auch kaum aus der hand legen).
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Fesselnd!
meine kurze meinung: bin einfach total begeiestert von diesem buch! muss zugeben, dass die ersten seiten noch nicht sooo spannend waren, aber die vorstellung der charaktere mit ihrem umfeld ist im weiteren verlauf sehr wichtung und man entwickelt das richtige verständnis für die ganze geschichte. die hauptfiguren mikael blomkvist und lisbeth salander sind einfach ein traum! die heldin dieser bücher ist so ein einzigartiger typ - man muss sie einfach lieben! wer verblendug gut findet, der 2. teil bringt nochmal eine steigerung! (momentan lese ich gerade band 3 - vergebung und kann es auch kaum aus der hand legen).
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Spannender Thriller bis zur letzten Seite
Einige unglaubliche Thriller kommen heutzutage aus Skandinavien.
Jeder, der Fan von der Kurt Wallender-Serie von Henning Mankell
ist, weiß was ich meine. Jetzt haben wir eine neue Trilogie im
Regal stehen von dem kürzlich verstorbenen Autor Steig Larssen.
Verblendung ist das erste Buch der Millennium Trilogie. Nachdem
ich dieses durchgelesen hatte musste ich sofort die anderen
beiden Bücher haben, da mich dieses Buch so mitgerissen hat.
Larsson ist leider 2004 gestorben, kurz nachdem er die drei
Manuskripte zu seinem Verlag gebracht hat. Es wird also keine
Fortsetzungen mehr geben. Schade, dass ein so begabter Autor
nicht mehr unter und ist.
Die Story ist aufgeteilt zwischen den dunklen Geheimnissen
einer wohlhabenden Familie und den düsteren Geheimnissen
eines berühmten Geschäftsmannes. Mikael Blomqvist ist ein
kürzlich verurteilter Journalist, der gerade seinen guten Ruf
verloren hat und nun jeden denkbar möglichen Auftrag annimmt.
Da kommt es ihm gerade Recht, dass ihn der alte Patriarch
Henrik Vanger anheuert, dessen Nichte vor fast vierzig Jahren
auf einem Familienfest verschwunden ist. Blomqvist soll
herausfinden, was damals geschah. Alle Anzeichen deuten darauf
hin, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, doch das
Seltsame ist, dass sie ihrem Onkel, Henrik Vanger, immer noch
Geschenke zum Geburtstag schickt. Wenn Blomqvist es schaffe
dieses Verbrechen aufzuklären, würde Vanger helfen seinen guten
Ruf wiederherzustellen, so verspricht Vanger.
Steig Larssen, der Autor, verwirrt den Leser immer wieder dadurch
, dass er ihn auf eine neue Fährte lockt. Zwischenzeitlich habe
ich mehrmals gedacht, ich hätte das Rätsel gelöst, aber dann
war doch wieder alles ganz anders. Genau das verspreche ich mir
von einem guten Kriminalroman. Dieses Buch hat mich bis zur
letzten Seite gepackt und nicht mehr losgelassen. Die knapp 700
Seiten Story kann man gut in drei Tagen durchlesen (Wenn man Zeit hat).
Sehr empfehlenswert: 5 Sterne
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Spannender Thriller bis zur letzten Seite
Einige unglaubliche Thriller kommen heutzutage aus Skandinavien.
Jeder, der Fan von der Kurt Wallender-Serie von Henning Mankell
ist, weiß was ich meine. Jetzt haben wir eine neue Trilogie im
Regal stehen von dem kürzlich verstorbenen Autor Steig Larssen.
Verblendung ist das erste Buch der Millennium Trilogie. Nachdem
ich dieses durchgelesen hatte musste ich sofort die anderen
beiden Bücher haben, da mich dieses Buch so mitgerissen hat.
Larsson ist leider 2004 gestorben, kurz nachdem er die drei
Manuskripte zu seinem Verlag gebracht hat. Es wird also keine
Fortsetzungen mehr geben. Schade, dass ein so begabter Autor
nicht mehr unter und ist.
Die Story ist aufgeteilt zwischen den dunklen Geheimnissen
einer wohlhabenden Familie und den düsteren Geheimnissen
eines berühmten Geschäftsmannes. Mikael Blomqvist ist ein
kürzlich verurteilter Journalist, der gerade seinen guten Ruf
verloren hat und nun jeden denkbar möglichen Auftrag annimmt.
Da kommt es ihm gerade Recht, dass ihn der alte Patriarch
Henrik Vanger anheuert, dessen Nichte vor fast vierzig Jahren
auf einem Familienfest verschwunden ist. Blomqvist soll
herausfinden, was damals geschah. Alle Anzeichen deuten darauf
hin, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, doch das
Seltsame ist, dass sie ihrem Onkel, Henrik Vanger, immer noch
Geschenke zum Geburtstag schickt. Wenn Blomqvist es schaffe
dieses Verbrechen aufzuklären, würde Vanger helfen seinen guten
Ruf wiederherzustellen, so verspricht Vanger.
Steig Larssen, der Autor, verwirrt den Leser immer wieder dadurch
, dass er ihn auf eine neue Fährte lockt. Zwischenzeitlich habe
ich mehrmals gedacht, ich hätte das Rätsel gelöst, aber dann
war doch wieder alles ganz anders. Genau das verspreche ich mir
von einem guten Kriminalroman. Dieses Buch hat mich bis zur
letzten Seite gepackt und nicht mehr losgelassen. Die knapp 700
Seiten Story kann man gut in drei Tagen durchlesen (Wenn man Zeit hat).
Sehr empfehlenswert: 5 Sterne
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
allein für den plot 10 Sterne
Dieses Buch ist extrem spannend. Und es hat einen wahnsinnig aufregenden Plot mit einer hervorragenden Volte zum Ende, die den Leser auf den zweiten Teil vorbereitet. Es schreit mit einer Vehemenz gegen moralische Dünnbrettbohrer und sexuelle Gewalttäter, dass mir noch immer die Ohren sausen. Ich bin so erleichtert, wie unorthodox Larsson seine Lisbeth Salander zu einer moralischen Heldin gestaltet. Eine Frau, die nicht nach missionarischem Gutmenschtum strebt, sondern die einzig und allein den kategorischen Imperativ als Maßstab ihres Handelns akzeptiert. Wer dagegen verstößt, muss mit ihrem erbitterten Widerstand rechnen. Wer ihr etwas antut, was ihm selbst nicht angetan werden soll, steht auf ihrer Feindesliste weit oben. Übrigens ganz nebenbei: Ich hab noch nie einen Film gesehen, der die literarische Fassung so gut umsetzt wie Verblendung mit der perfekten Besetzung Noomi Rapace als Lisbeth Salander.
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
allein für den plot 10 Sterne
Dieses Buch ist extrem spannend. Und es hat einen wahnsinnig aufregenden Plot mit einer hervorragenden Volte zum Ende, die den Leser auf den zweiten Teil vorbereitet. Es schreit mit einer Vehemenz gegen moralische Dünnbrettbohrer und sexuelle Gewalttäter, dass mir noch immer die Ohren sausen. Ich bin so erleichtert, wie unorthodox Larsson seine Lisbeth Salander zu einer moralischen Heldin gestaltet. Eine Frau, die nicht nach missionarischem Gutmenschtum strebt, sondern die einzig und allein den kategorischen Imperativ als Maßstab ihres Handelns akzeptiert. Wer dagegen verstößt, muss mit ihrem erbitterten Widerstand rechnen. Wer ihr etwas antut, was ihm selbst nicht angetan werden soll, steht auf ihrer Feindesliste weit oben. Übrigens ganz nebenbei: Ich hab noch nie einen Film gesehen, der die literarische Fassung so gut umsetzt wie Verblendung mit der perfekten Besetzung Noomi Rapace als Lisbeth Salander.
21. Dezember 2009 um 13:00 Uhr
spannende Urlaubslektüre
Es hat mir Lust auf Band 2 gemacht. Ich fand das Buch gut lesbar und sehr spannend bis zum Ende, wenn auch die Übersetzung etwas sorgfältiger sein könnte. Auch ist manches, vor allem gegen Ende, etwas unwahrscheinlich. Aber insgesamt ein spannender Roman und eben kein Tatsachenbericht, mit einer detaillierten Schilderung der Erlebnisse der Romanfiguren. Ich mag jedenfalls den umfassenden Schreibstil von Stieg Larsson und werde mir die weiteren Bände kaufen.
21. Dezember 2009 um 13:00 Uhr
Ein tolles Geschenk - nicht nur zum Weihnachtsfest!
Ich hatte das Buch schon seit ein paar Wochen auf dem Tisch liegen und bin jetzt endlich zum Lesen gekommen. Fazit: Es ist einfach “doll”. Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal einen derartigen turbulenten Spannungsbogen literarisch erleben zu dürfen. Mehr will ich gar nicht sagen, denn über den Inhalt ist schon genug diskutiert worden. Anderes Genre aber ebenso “Klasse” fand ich den neuen Thriller Sekunde Null. Das Urknall-Experiment. Klare Kaufempfehlung für beide Titel.
21. Dezember 2009 um 13:00 Uhr
Nicht nachzuvollziehen
Ich bin froh über diese Plattform. Wähnte ich mich doch schon allein auf weiter Flur. Im näheren Bekanntenkreis waren alle Leser dieses Buches begeistert. Ich will nicht Alles wiederholen was hier geschrieben wurde, außer, daß ich mich entsetzlich gelangweilt habe; ich verstehe nicht, wie dieses Buch so stark polarisieren kann. Als Liebhaber ‘großer’ Romane,(Wolfe, Franzen, Updike, J. Irving)hatte ich keine Bedenken, als ich die Trilogie von näherer Verwandtschaft geschenkt bekam, hätte sie womöglich auch zu ende gelesen, wenn ich hier nicht auf Gleichgesinnte gestoßen wäre.
Das untrügerische Indiz: Ich mußte mich zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen,(war ja ein Geschenk),habe jetzt aber nach 200 Seiten aufgegeben, was in 40 Jahren des Lesens bisher nur zweimal vorgekommen ist.
Anmerkung: Man muß nicht einmal Kunstliebhaber sein, um einen Tatsachenroman über einen florentinischen Bildhauer (v. Irving Stone) spannender zu finden, als dieses Buch.
21. Dezember 2009 um 13:00 Uhr
Spannend, mit Tiefgang - einfach perfekt
Ich hab das Buch in einem Zug durchgelesen und gleich die beiden anderen Verdammnis und Vergebung bestellt. Ich fand vor allem die Protagonisten, allen voran natürlich Blomquvist und Salander, einfach genial gezeichnet. Einerseits schade, dass es keine weiteren Fortsetzungen zu Millenium mehr geben wird, andererseits sind die 3 Bücher gemeinsam wert, in jedem Bücherschrank zu stehen von Krimi-Liebhabern, die neben guter Action eine gute Geschichte mögen, die auf mehreren Ebenen spielt.
21. Dezember 2009 um 13:00 Uhr
Stieg Larsson
Habe alle drei Bücher gekauft und innerhalb 3 Wochen gelesen, d.h. jede Woche 1 Buch mit ca. 700 Seiten. Einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören.
Unbedingt empfehlenswert!
25. Dezember 2009 um 22:00 Uhr
Spannend und empfehlenswert
Ich fand das Buch insgesamt sehr spannend und unterhaltsam. Zwar hat das Buch vereinzelt auch einige Längen, aber nichts desto trotz vermag das Buch mit seiner spannenden Geschichte zu fesseln. Daher kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Ich werde mit Sicherheit auch die beiden übrigen Romane der Trilogie lesen.
25. Dezember 2009 um 22:00 Uhr
Verblendung von Stieg Larsson
Es kommt nicht oft vor, dass ein Buch den Leser “ankettet”.
Hier ist dies der Fall. Genial geschrieben (Hut ab vor dem Übersetzer),
spannend bis zur letzten Zeile.
Ein Krimi der Kategorie absolutes Highlight!!!!
Es ist tragisch, dass der Autor nicht mehr lebt.
25. Dezember 2009 um 22:00 Uhr
Genial!
Es ist ja eigentlich absolut sinnlos, den annähernd 300 Rezension zu “Verblendung” noch eine hinzuzufügen. Aber da ich gerade mit der Larsson-Trilogie fertig bin, ist es mir einfach ein großes Bedürfnis, diesen leider ja schon seit 5 Jahren verstorbenen Autor zu loben.
Alle drei Krimis sind absolut packend, die Trilogie ist ein sich geschlossenes Monument, wobei man “Verblendung” noch am besten ohne die anderen beiden lesen kann, während ich nach “Verdammnis” schon heilfroh war, “Vergebung” direkt zur Hand zu haben.
Zu “Verblendung”: wenn man von Schwäche reden will, ist “Verblendung” sicher noch der schwächste der Trilogie, aber er ist für sich schon ein genialer Krimi - sowohl als Wirtschaftskrimi als auch als Portrait der bisweilen bitter verlogenen schwedischen Wirtschaftsjournalistenszene, die sicher kein Stück verlogener ist als beispielsweise die Deutsche oder andere; auch die Portraits der Protagonisten Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist sind sehr gelungen.
Wo sind nun Schwächen? Sicher: am Anfang ist es einfach über weite Strecken unklar, was Salander und Blomkvist überhaupt miteinander zu tun haben. Das allein wäre noch nicht kritikwürdig, aber für meinen Geschmack dauert es zu lange bis Larsson diese beiden Stränge zusammenbringt. Die Figur der Lisbeth Salander ist natürlich schon arg überzeichnet in ihrer beinahe unfehlbaren Hochbegabung und ihrem Autismus. Auch der Schluss ist dann letztendlich doch sehr gewöhnlich. Warum ich das Buch dann doch so in den Himmel hebe? Larsson hält einen als Leser einfach permanent in Atem und das ist gerade deswegen sehr zu loben, weil er auf die sonst so weit verbreiteten, manchmal dämlich klischeehaften Schockelemente verzichtet, die viele Thriller-Autoren einfach zu brauchen scheinen, weil sie sonst nichts zu erzählen haben und weil sie die Belanglosigkeit ihrer Geschichte dadurch kaschieren, dass der sie den Leser in einen Zustand versetzen, indem er froh ist, wenn eine Zeit lang nichts passiert.
Selbst die bisweilen einfach schon sehr billig erzielten Ermittlungserfolge Salanders stören irgendwie weniger als in anderen Krimis. Bewundernd sieht man ihr über die Schulter, fürchtet sich davor, als Internetuser so gläsern dazustehn, wie “ihre Ausspähopfer” und freut sich über jedes Puzzle-Teil, das sie zusammensetzt. Mikael gehen seine Erfolge weniger leicht von der Hand. Um so mehr freut man sich, wenn er die Aufklärung auch vorantreibt und relativ uneitel seine Erfolge von Lisbeth bestätigen lässt und mit ihr teilt.
Es war ein großartiger Lesegenuss und ich kann alle drei Bücher der Trilogie nur jedem Krimi-Freund wärmstens empfehlen!
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Restlos überbewertet
Das Werk, das mehr als 600 Seiten umfasst, ist in meinen Augen katastrophal überbewertet. In epischer, und dennoch trivialer und absolut nicht fesselnder Art und Weise quält sich der Autor durch ein Wirrwarr an Handlungen und Komplikationen. Man kann sich nicht von dem Gedanken frei machen, dass Larsson eine Traum- und Phantasiewelt erschafft, in die er seine eigenen Wünsche projiziert. Beginnend mit dem Protagonisten (ein schwedischer, hochintegrer Journalist, der regelmässig gegen die ach so schlimmen Machenschaften des Großkapitals in seinem wunderbaren, im Selbstverlag herausgegebenen Blättchen namens Millenium (wie einfallslos!) wettert und nebenbei alles flachlegt, was weiblich ist) über seine weiblichen Gegenparts (die er, wie schon geschrieben, alle ins Bett kriegt, unabhängig davon, ob sie psychisch gestörrt oder 15 Jahre älter sind als er selbst) bis hin zu der unweigerlichen Spekulantenschelte am Schluss verhebt sich das Buch mit zu vielen Themenkomplexen, so dass es unglaubwürdig und langweilig wird.
Daneben kupfert der Autor teilweise schamlos von Mathias Faldbakken “The Cocka Hola Company” ab. Das Buch hat absolut nichts zu bieten. Liebhaber skandinavischer Krimis (bspw. von Leena Lehtolainen) werden enttäuscht, Freunde von Faldbakkens Krawallbücher schwerst gelangweilt sein. Schade um das Papier, das beim Druck verwendet wird.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Restlos überbewertet
Das Werk, das mehr als 600 Seiten umfasst, ist in meinen Augen katastrophal überbewertet. In epischer, und dennoch trivialer und absolut nicht fesselnder Art und Weise quält sich der Autor durch ein Wirrwarr an Handlungen und Komplikationen. Man kann sich nicht von dem Gedanken frei machen, dass Larsson eine Traum- und Phantasiewelt erschafft, in die er seine eigenen Wünsche projiziert. Beginnend mit dem Protagonisten (ein schwedischer, hochintegrer Journalist, der regelmässig gegen die ach so schlimmen Machenschaften des Großkapitals in seinem wunderbaren, im Selbstverlag herausgegebenen Blättchen namens Millenium (wie einfallslos!) wettert und nebenbei alles flachlegt, was weiblich ist) über seine weiblichen Gegenparts (die er, wie schon geschrieben, alle ins Bett kriegt, unabhängig davon, ob sie psychisch gestörrt oder 15 Jahre älter sind als er selbst) bis hin zu der unweigerlichen Spekulantenschelte am Schluss verhebt sich das Buch mit zu vielen Themenkomplexen, so dass es unglaubwürdig und langweilig wird.
Daneben kupfert der Autor teilweise schamlos von Mathias Faldbakken “The Cocka Hola Company” ab. Das Buch hat absolut nichts zu bieten. Liebhaber skandinavischer Krimis (bspw. von Leena Lehtolainen) werden enttäuscht, Freunde von Faldbakkens Krawallbücher schwerst gelangweilt sein. Schade um das Papier, das beim Druck verwendet wird.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Eigentlich ganz gut
Eigentlich ist das Buch ein guter Krimi. Nur:
1. Es ist zu lang
2. Es hat zwei Geschichten, von denen aber nur eine ein wirklich begfriedigendes Ende hat und die andere einfach nur irgendwie nutzlos verpufft.
Es lässt sich gut lesen und die Geschichte wird so erzählt, dass man den Spielfilm sofort im Kopf laufen hat, sobald man die erste Seite gelesen hat.
Generell ist es sicherlich ein Buch, welches man empfehlen kann, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass einfach viel zu viel in das Buch gepackt wurde. Man hätte die Geschichte auch in 200 Seiten weniger erzählen können und dadurch wahrscheinlich alles etwas “knackiger” gemacht.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Eigentlich ganz gut
Eigentlich ist das Buch ein guter Krimi. Nur:
1. Es ist zu lang
2. Es hat zwei Geschichten, von denen aber nur eine ein wirklich begfriedigendes Ende hat und die andere einfach nur irgendwie nutzlos verpufft.
Es lässt sich gut lesen und die Geschichte wird so erzählt, dass man den Spielfilm sofort im Kopf laufen hat, sobald man die erste Seite gelesen hat.
Generell ist es sicherlich ein Buch, welches man empfehlen kann, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass einfach viel zu viel in das Buch gepackt wurde. Man hätte die Geschichte auch in 200 Seiten weniger erzählen können und dadurch wahrscheinlich alles etwas “knackiger” gemacht.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Viel zu lang
Ok, die Geschichte ist ganz interessant. (Obwohl H. Mankell oder P. Cornwell da dtl. spannender und mitreißender schreiben)
Aber das Buch gehört für mich ganz eindeutig in die Kategorie “aufgeblasen”!!
Man hätte dich ganze Geschichte auch locker auf 300 Seiten schreiben können, ohne das von der Spannung etwas verloren gegangen wäre. Leider ergeht sich der Autor in endlosen Beschreibungen von allen möglichen unwichtigen (und für mich uninteressanten)Details.
Deshalb trotz der ansonsten guten Geschichte nur 3 Sterne!
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Viel zu lang
Ok, die Geschichte ist ganz interessant. (Obwohl H. Mankell oder P. Cornwell da dtl. spannender und mitreißender schreiben)
Aber das Buch gehört für mich ganz eindeutig in die Kategorie “aufgeblasen”!!
Man hätte dich ganze Geschichte auch locker auf 300 Seiten schreiben können, ohne das von der Spannung etwas verloren gegangen wäre. Leider ergeht sich der Autor in endlosen Beschreibungen von allen möglichen unwichtigen (und für mich uninteressanten)Details.
Deshalb trotz der ansonsten guten Geschichte nur 3 Sterne!
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Larssons Millenium Trilogie
Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.
Deshalb diese sehr kurze Rezension.
-Schleichwerbung ohne Ende
-Weltfremd
-geschwätzig
-modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)
-teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)
Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.
Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Larssons Millenium Trilogie
Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.
Deshalb diese sehr kurze Rezension.
-Schleichwerbung ohne Ende
-Weltfremd
-geschwätzig
-modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)
-teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)
Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.
Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Holen Sie tief Luft, bevor Sie anfangen. Später gehts nicht mehr.
Der Autor beherrschte (leider das e, denn der Autor ist verstorben) ohne ein überflüssiges Wort 3 Romane zu schreiben.
Die ganze Reihe entwickelt einen Druck, eine Geschwindigkeit im Ablauf, daß der Leser problemlos diverse Stunden ohne Kontakt zur Aussenwelt, atmen und ähnlichen Kleinigkeiten auskommt. Wecker und Alarmsignale dringen nicht durch, zuviel Speed im Stoff.
Kauft alle 3 auf einmal, Ihr tut es sowieso.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Holen Sie tief Luft, bevor Sie anfangen. Später gehts nicht mehr.
Der Autor beherrschte (leider das e, denn der Autor ist verstorben) ohne ein überflüssiges Wort 3 Romane zu schreiben.
Die ganze Reihe entwickelt einen Druck, eine Geschwindigkeit im Ablauf, daß der Leser problemlos diverse Stunden ohne Kontakt zur Aussenwelt, atmen und ähnlichen Kleinigkeiten auskommt. Wecker und Alarmsignale dringen nicht durch, zuviel Speed im Stoff.
Kauft alle 3 auf einmal, Ihr tut es sowieso.
3. Januar 2010 um 17:51 Uhr
Sponsored by..?
Das Product Placement hat mich maßlos geärgert! Ich sehe ein, dass es - manchmal/SELTEN(!) auch in Büchern (dem letzten Medium ohne Werbung!?) - für Geschichten wichtig ist, sich für ein Produkt zu entscheiden und das auch beim Namen zu nennen. Aber in dieser Geschichte fragte ich mich irgendwann nur noch, wie viel Geld von den Herstellern zum Autor wohl geflossen sein mag … ich war sehr enttäuscht und sehr verärgert. Und nach einem kurzen Blick in die Rezensionen des zweiten Romans geht es wohl so weiter. Lassen wir ein paar gute Haare: die komplexe Geschichte, wenn auch leicht überzogen, hat mich gefesselt. Lisbeth Salander ist ein wirklich interessanter Charakter, leider vereint sie alle Probleme und Dramen, die sich je in einem jungen Leben von 25 Jahren hätten entwickeln können - so viel wäre sicher nicht nötig gewesen und es lässt mich innerlich leicht genervt seufzen. Ich habe den ersten Roman gelesen und das in recht kurzer Zeit. Da kann ich nicht leugnen, dass Spannung herrschte und - sofern der Lesefluss nicht von Werbung unterbrochen wurde, die Geschichte auch sehr unterhaltsam war. Ich lese also weiter und wenn mich der zweite Roman nicht noch mehr ärgert, werde ich auch den dritten lesen aber letztlich bleibt nach all den Empfehlungen und dem Label “Spiegel Bestseller” ein bitterer Beigeschmack.
3. Januar 2010 um 17:51 Uhr
restlos begeistert
Vor zehn Minuten habe ich das Buch zugeklappt und war restlos begeistert.
Ich habe wirklich schon viel in meinem langen Leben gelesen, aber dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt.
So eine spannende Geschichte, mit so vielen Verwicklungen und wie sie sich im
Laufe der Geschichte entwirren zeigt von einem scharfen Verstand. Das Ermittlerpaar in diesem Buch und wie sie zusammenfinden, ist mal was besonderes.
Freue mich schon auf die anderen zwei Bände. Da hat der Autor Stieg Larsson anderen Schriftstellern ein Vermächtnis hinterlassen, daß schwer zu erreichen ist.
3. Januar 2010 um 17:51 Uhr
Komplex, aber langweilig und in schwacher Sprache
Die Story darf als halbwegs bekannt vorausgesetzt werden: Ein Journalist und ein sehr skurrile, weil psychisch gestörte Angestellte eines Sicherheitsunternehmens spüren dem Schicksal eines vor 40 Jahren verschwundenen Mädchens nach und rühren dabei Familiengeheimnisse einer weit verzweigten schwedischen Indstriellenfamilie auf.
Was man dem Buch zugutehalten muss ist, dass es eine über mehr als 600 Seiten angelegte verzwickte Komposition zusammenhält. Das fordert einen gewissen Respekt ab und hebt es von einem auf zwei Sterne. Leider ist aber troztdem meines Erachtens ein langweiliges und schlechtes Buch:
*Langweilig vor allem, weil zwar sehr viele Informationen zu einem großen Miteinander komponiert werden, aber dabei wird keine in irgendeiner Form interessante Geschichte erzählt. Auf den ersten 70, 80 Seiten fängt es noch gut an. Es kommt Detail auf Detail der Familie und ihrer Historie (und anderer aktueller Geschichten) und man denkt, jetzt fängt die Geschichte irgendwann an. Tut sie aber nicht. Auf weiteren 200-300 Seiten wird Detail auf Detail eher unzusammenhängend ausgebreitet und man gibt schnell auf, es lesen zu wollen. So ergibt sich zwar ein respektheischendes Gebilde aus Informationen, dass aber eher wie ein Zeitungsarchiv angelegt ist (und entsprechend spannend) und nicht wie eine Geschichte. Die benutzten Bilder/Charaktere (die psychisch gestörte Ermittlerin, die fiesen Industriellen, der sexgeile Anwwalt, der Rechtsradikalismus) lesen sich alle wie schon tausendmal gelesen oder in Krimis gesehen. Sie sind klischeehaft angelegt und in ihrer Masse hüpfen sie einfach nur so durchs Buch, ohne Platz und Zeit zu haben, sich zu entfalten.
*Die Sprache ist sehr schwach (vielleicht nicht auf Schwedisch, aber in der deutschen Übersetzung). Satz, Sprachstil sind auf dem Niveau eines guten Schüleraufsatzes und einige Versuche von Wortspielen und Bildern ebenso (die häufige Nennung von Markennamen ist nur ein Tüpfelchen auf dem I). Beispiel: “Als sie den Rucksack aufmachte, konnte sie sehen,dass der Deckel des Laptops zerbrochen war. Sie steckte den Netzstecker ein und versuchte, den Computer zu starten, aber gab nicht einmal eine letzte Zuuckung von sich. Sie brachte die Überreste zu Timmys MacJesus Shop, in der Hoffnung, dass zuumindest die Festplatte gerettet werden könnte. Timmy fummelte nur ein wenig daran herum, dann schüttelte er den Kopf. ‘Sorry’, sagte er. *’Bereite ihm ein schönes Begräbnis.’ - Das ist sprachlich einfach zu simpel und ungelenk, um es 700 Seiten zu ertragen.
So muss ich leider davon abraten, dieses Buch zu lesen. Halb so lang, hätte es ganz erträglich sein können, in der vorliegenden Form aber nicht.
8. Januar 2010 um 05:34 Uhr
Zeitverschwendung…
Ich habe das Buch auf Anraten einer Arbeitskollegin gelesen, weil es angeblich das Spannendste war, das sie je gelesen hat. Leider wurde ich bitter enttäusch! Klar, es hat einige spannende Stellen, aber diese werden durch die langatmigen Plot völlig zunichte gemacht. Zudem passiert auf den ersten 250 Seiten rein gar nichts.
Mein Fazit: Für Leute die schon viele spannende Thriller gelesen haben und ein gewisses Niveau erwarten ist das Buch eine Quahl.
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Genial!
Dieses Buch hat mich genau 10 Tage gedauert, habe noch nebenbei zwei Kleinkinder zu versorgen gahabt sonst wäre es eindeutig schneller gegangen! Habe gerade den zweiten Band “Verdammnis” angefangen und diese Bücher sind meine ganz persönliche Sucht geworden!
Einfach super!!
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Genial!
Dieses Buch hat mich genau 10 Tage gedauert, habe noch nebenbei zwei Kleinkinder zu versorgen gahabt sonst wäre es eindeutig schneller gegangen! Habe gerade den zweiten Band “Verdammnis” angefangen und diese Bücher sind meine ganz persönliche Sucht geworden!
Einfach super!!
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Nicht besonders anspruchsvoll, aber doch sehr spannend
Auch wenn das Buch auf den ersten Blick nach einem Wälzer aussieht, so liest es sich sehr rasch. Die Sprache ist einfach und klar, wenn auch teilweise abschweifend und zu erzählerisch. Ich kann verstehen, dass manche sich davon abschrecken lassen oder genervt sind, mich persönlich stört es als routinierte Leserin nicht - Stellen, die einen nicht so interessieren, kann man ja auch mal querlesen.
Wo ich mich den kritischen Stimmen anschließe ist, dass das Buch stark übersexualisiert ist. Als Studentin der Gender Studies bekam ich schon regelmässig Stirnrunzeln beim Lesen. Auch das Product Placement fand ich sehr unangebracht. Die klischeehaften Personenbeschreibungen stimmen meiner Meinung nach zwar, allerdings finde ich das grundsätzlich nicht so schrecklich schlimm - deswegen muss ein Buch noch nicht zwangsläufig schlecht sein.
Wirklich unnötig fand ich aber den Schluß. Nachdem der eigentliche Fall bereits aufgelöst wurde, bekommt man den Eindruck, dass noch krampfhaft eine Nebengeschichte fertigerzählt werden musste bzw. einem Fortsetzungsroman der Weg bereitet. Ich bin mir sicher, dass nichts gefehlt hätte, hätte der Autor das Buch mit Ende der eigentlichen Geschichte ausklingen lassen.
Mein Fazit: Wer nicht allzu hohe Erwartungen hat, einfach nur ein unterhaltsames, spannendes Buch will und sich nicht vom breiten Erzählstil abschrecken lasst, der wird dieses Buch durchaus mögen. Das passende Buch für faule Wintertage. Ich habe mir die Fortsetzungsromane bereits bestellt.
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Nicht besonders anspruchsvoll, aber doch sehr spannend
Auch wenn das Buch auf den ersten Blick nach einem Wälzer aussieht, so liest es sich sehr rasch. Die Sprache ist einfach und klar, wenn auch teilweise abschweifend und zu erzählerisch. Ich kann verstehen, dass manche sich davon abschrecken lassen oder genervt sind, mich persönlich stört es als routinierte Leserin nicht - Stellen, die einen nicht so interessieren, kann man ja auch mal querlesen.
Wo ich mich den kritischen Stimmen anschließe ist, dass das Buch stark übersexualisiert ist. Als Studentin der Gender Studies bekam ich schon regelmässig Stirnrunzeln beim Lesen. Auch das Product Placement fand ich sehr unangebracht. Die klischeehaften Personenbeschreibungen stimmen meiner Meinung nach zwar, allerdings finde ich das grundsätzlich nicht so schrecklich schlimm - deswegen muss ein Buch noch nicht zwangsläufig schlecht sein.
Wirklich unnötig fand ich aber den Schluß. Nachdem der eigentliche Fall bereits aufgelöst wurde, bekommt man den Eindruck, dass noch krampfhaft eine Nebengeschichte fertigerzählt werden musste bzw. einem Fortsetzungsroman der Weg bereitet. Ich bin mir sicher, dass nichts gefehlt hätte, hätte der Autor das Buch mit Ende der eigentlichen Geschichte ausklingen lassen.
Mein Fazit: Wer nicht allzu hohe Erwartungen hat, einfach nur ein unterhaltsames, spannendes Buch will und sich nicht vom breiten Erzählstil abschrecken lasst, der wird dieses Buch durchaus mögen. Das passende Buch für faule Wintertage. Ich habe mir die Fortsetzungsromane bereits bestellt.
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Schwedernkrimi
Auch der dritte Band von Stig Larsson ist wieder ein sehr spannendes Leseerlebnis. Sehr zu empfehlen, allerdings würde ich raten, die ersten beiden Bände vorab gelesen zu haben, da dann das Verständnis für manche Handlungen und Darstellungen viel aufschlußreicher sind. Ich habe alle drei Bände mit großer Neugier und Spannung gelesen, sie sind in sich abgeschlossen und im Ganzen eine Gänsehaut vereitende Trilogie. Schade, daß wir nichts mehr von Stig Larsson lesen werden, es war ein spannender Genuss.
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Schwedernkrimi
Auch der dritte Band von Stig Larsson ist wieder ein sehr spannendes Leseerlebnis. Sehr zu empfehlen, allerdings würde ich raten, die ersten beiden Bände vorab gelesen zu haben, da dann das Verständnis für manche Handlungen und Darstellungen viel aufschlußreicher sind. Ich habe alle drei Bände mit großer Neugier und Spannung gelesen, sie sind in sich abgeschlossen und im Ganzen eine Gänsehaut vereitende Trilogie. Schade, daß wir nichts mehr von Stig Larsson lesen werden, es war ein spannender Genuss.
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Das Buch hält was die Kritiken versprechen
Dieser packende Wirtschaftsthriller ist eines der besten Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Da im ersten Teil der Triologie viele Namen von Beteiligten aufkommen, hat der Autor in Weiser Voraussicht einen Familienstammbaum und eine kleine Karte des Ortes eingefügt, in dem die Geschichte spielt. Sehr hilfreich!
Stieg Larsson verstand es bestens der Geschichte immer wieder neue spannende Wendungen zu verpassen ohne dabei bereits das Ende vorauszusagen. Die Ermittlungsmethoden der Hauptfiguren unterscheiden sich erfrischend modern von den “normalen” Ermittlungen in einem klassischen Kriminalroman.
Für alle die nicht gleich die gesamte Triologie in Angriff nehmen möchten: Der erste Teil ist in sich abgeschlossen.
Das Buch ist definitiv ein Must-Read des Jahres 2009!
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Das Buch hält was die Kritiken versprechen
Dieser packende Wirtschaftsthriller ist eines der besten Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Da im ersten Teil der Triologie viele Namen von Beteiligten aufkommen, hat der Autor in Weiser Voraussicht einen Familienstammbaum und eine kleine Karte des Ortes eingefügt, in dem die Geschichte spielt. Sehr hilfreich!
Stieg Larsson verstand es bestens der Geschichte immer wieder neue spannende Wendungen zu verpassen ohne dabei bereits das Ende vorauszusagen. Die Ermittlungsmethoden der Hauptfiguren unterscheiden sich erfrischend modern von den “normalen” Ermittlungen in einem klassischen Kriminalroman.
Für alle die nicht gleich die gesamte Triologie in Angriff nehmen möchten: Der erste Teil ist in sich abgeschlossen.
Das Buch ist definitiv ein Must-Read des Jahres 2009!
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Hohlraumliteratur
Ich habe mich durch den Roman gequält, weil ich wissen wollte, warum er (und die anderen beiden Bücher des Autors) ganz oben auf der Amazon-Bestsellerliste stehen.
Diese Art von Unterhaltungsliteratur mag ja auf ihre Art kurzweilig sein, aber sie ist auch zeitraubend im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie viel Handlung ohne wirkliche Substanz bietet, also Hohlraumliteratur ist, die nichts transportiert, was die vielen Stunden rechtfertigt, die dieser Roman einem abzockt, ohne dafür etwas zu geben, was auch nur entfernt an Lesefreude erinnern könnte.
12. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Hohlraumliteratur
Ich habe mich durch den Roman gequält, weil ich wissen wollte, warum er (und die anderen beiden Bücher des Autors) ganz oben auf der Amazon-Bestsellerliste stehen.
Diese Art von Unterhaltungsliteratur mag ja auf ihre Art kurzweilig sein, aber sie ist auch zeitraubend im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie viel Handlung ohne wirkliche Substanz bietet, also Hohlraumliteratur ist, die nichts transportiert, was die vielen Stunden rechtfertigt, die dieser Roman einem abzockt, ohne dafür etwas zu geben, was auch nur entfernt an Lesefreude erinnern könnte.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Weder spannend noch anspruchsvoll
Nachdem der Held seine Aufgabe erhalten hat, geschieht in den nächsten 200 Seiten erstmal wenig bis nichts für die Auflösung des Falles, nach dem Motto: nun lernt mal erst die Mitglieder des Hauses Vanger kennen, ihr werdet dann schon später sehen, wofür das gut ist. Ganz neues Krimi-Konzept. Immerhin verspürt (im Buch) die weibliche schwedische Bevölkerung den dringenden Wunsch, sich dem Helden sexuell zu nähern, was dieser natürlich regelmäßig zulässt und was manchen Leser hoffentlich erfreuen wird. Gerne werden Klischee’s abgespult und Männerfantasien vorgestellt. Genannt sei hier aus Platzgründen nur das langjährige Verhältnis des Helden mit seiner Zeitschriften Kollegin: Sie ist nicht nur gut aussehend, gebildet und klug, sondern auch stets für sexuelle Freuden zur Stelle und stellt natürlich keinerlei Ansprüche an ihren Liebhaber. So hat man Frau gerne: stets willig und bereit, aber ansonsten völlig anspruchslos. Mit einem Wort: Männerfantasien (ich kann’s beurteilen, bin selbst einer).Ein wenig interessanter wird die junge Lisbeth Salander eingeführt, aber anschließend bedient sie dann das Hacker-Klischee (hochbegabte IT-Freaks mit mangelndem Unrechtsbewußtsein und praktisch fehlender sozialer Kompetenz, so sind die doch - oder?). Wie auch immer, der Sex richtet es auch hier.
Fazit: Durchschnittlicher Krimi mit verkaufsfördernden Zutaten wie Folter an Frauen, hinreichende Paarungsbereitschaft der Akteure, eine kräftige Prise Horror und gängige Männerphantasien. Wer Lust auf anderes hat könnte es mal mit Tana Frenchs “Grabesgrün” versuchen.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Weder spannend noch anspruchsvoll
Nachdem der Held seine Aufgabe erhalten hat, geschieht in den nächsten 200 Seiten erstmal wenig bis nichts für die Auflösung des Falles, nach dem Motto: nun lernt mal erst die Mitglieder des Hauses Vanger kennen, ihr werdet dann schon später sehen, wofür das gut ist. Ganz neues Krimi-Konzept. Immerhin verspürt (im Buch) die weibliche schwedische Bevölkerung den dringenden Wunsch, sich dem Helden sexuell zu nähern, was dieser natürlich regelmäßig zulässt und was manchen Leser hoffentlich erfreuen wird. Gerne werden Klischee’s abgespult und Männerfantasien vorgestellt. Genannt sei hier aus Platzgründen nur das langjährige Verhältnis des Helden mit seiner Zeitschriften Kollegin: Sie ist nicht nur gut aussehend, gebildet und klug, sondern auch stets für sexuelle Freuden zur Stelle und stellt natürlich keinerlei Ansprüche an ihren Liebhaber. So hat man Frau gerne: stets willig und bereit, aber ansonsten völlig anspruchslos. Mit einem Wort: Männerfantasien (ich kann’s beurteilen, bin selbst einer).Ein wenig interessanter wird die junge Lisbeth Salander eingeführt, aber anschließend bedient sie dann das Hacker-Klischee (hochbegabte IT-Freaks mit mangelndem Unrechtsbewußtsein und praktisch fehlender sozialer Kompetenz, so sind die doch - oder?). Wie auch immer, der Sex richtet es auch hier.
Fazit: Durchschnittlicher Krimi mit verkaufsfördernden Zutaten wie Folter an Frauen, hinreichende Paarungsbereitschaft der Akteure, eine kräftige Prise Horror und gängige Männerphantasien. Wer Lust auf anderes hat könnte es mal mit Tana Frenchs “Grabesgrün” versuchen.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
I like Lisbeth
Gut geschriebene und recherchierte Krimis gehören zu meinem bevorzugten Lesestoff.
Daher war ich gespannt, wie mir Verblendung, der hochgelobte 1. Teil der Millenium-Trilogie gefallen würde.
Der Anfang, die Geschichte der Familie Vanger und die damit verbundenen Recherchen
von Mikael Blomkvist, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Als dann aber Lisbeth Salander “auftauchte” wurde die Geschichte langsam interessant. Diese Frau faszinierte mich von Anfang an. Sie ist dermaßen widersprüchlich beschrieben und so facettenreich, dass ich hauptsächlich weitergelesen habe, um zu erfahren, wie es mit ihr weitergeht.
Dieser Wirtschaftskrimi ist gut aufgebaut und steigert die Spannung stetig. Ich habe sofort nachdem ich ihn ausgelesen hatte das zweite Buch gekauft und musste dann leider einige Monate warten, bis auch das dritte Buch endlich im Taschenbuchformat erhältlich war.
Schade, dass Stieg Larsson so früh verstorben ist. Ich wäre mit Sicherheit einer
seiner größten Fans geworden.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
I like Lisbeth
Gut geschriebene und recherchierte Krimis gehören zu meinem bevorzugten Lesestoff.
Daher war ich gespannt, wie mir Verblendung, der hochgelobte 1. Teil der Millenium-Trilogie gefallen würde.
Der Anfang, die Geschichte der Familie Vanger und die damit verbundenen Recherchen
von Mikael Blomkvist, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Als dann aber Lisbeth Salander “auftauchte” wurde die Geschichte langsam interessant. Diese Frau faszinierte mich von Anfang an. Sie ist dermaßen widersprüchlich beschrieben und so facettenreich, dass ich hauptsächlich weitergelesen habe, um zu erfahren, wie es mit ihr weitergeht.
Dieser Wirtschaftskrimi ist gut aufgebaut und steigert die Spannung stetig. Ich habe sofort nachdem ich ihn ausgelesen hatte das zweite Buch gekauft und musste dann leider einige Monate warten, bis auch das dritte Buch endlich im Taschenbuchformat erhältlich war.
Schade, dass Stieg Larsson so früh verstorben ist. Ich wäre mit Sicherheit einer
seiner größten Fans geworden.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Langeweile pur…
Nach geschlagenen 180 Seiten habe ich den Kampf gegen die Langeweile aufgegeben und das Buch in die hinterste Ecke meines Schrankes verband.
Spannungsaufbau gleich NULL!
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Langeweile pur…
Nach geschlagenen 180 Seiten habe ich den Kampf gegen die Langeweile aufgegeben und das Buch in die hinterste Ecke meines Schrankes verband.
Spannungsaufbau gleich NULL!
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Klasse Handlung, toller Rahmen, hervorragende Charaktere
Ich bin kein Krimileser und muss dennoch eingestehen, dass mich der Roman “Verblendung” gefesselt hat und ich ihn in 24 Stunden durchgelesen habe. Das ist ein Kompliment an die Spannung des Romans, die Larsson waehrend der gesamten Zeit aufrechtzuhalten weiss. Er schafft es, 3 Thematiken in einem Plot zu behandeln und miteinander zu verbinden: Wirtschaftskriminalitaet, Mord, Computerkriminalitaet und Gewalt an Frauen. Das mit einer Intensitaet, die allen 4 Themenbereichen gleichermassen gerecht wird. Kompliment. Desweiteren schafft er es, Hauptpersonen zu kreiieren, die sich wohlwollend von anderen “Helden” dieses Genres zu unterscheiden wissen. Menschen mit Schwaechen, keine Hollywoodhelden, die den Fall mal ebenso loesen. Der Einstieg in den Roman ist ebenfalls bemerkenswert. Die wichtigen Personen werden uns auf den ersten ca. 200 Seiten parallel in Handlungsstraengen vorgestellt, die scheinbar nicht miteinander verbunden sind und dennoch zu einem spaeteren Zeitpunkt zusammengefuehrt werden. Die Zeichnung der Charaktere ist komplex, ohne zu ueberfordern, und gibt uns Einblicke in die Psyche der Ermittelnden und der Taeter. Besonders gefallen hat mir die Ermittlerin Lisbeth, ein Antityp, der aus der Reihe faellt, ein wenig alternativ, ein wenig kaputt, mit eigenen Werten und Verhaltensweisen jenseits der Konformitaet und dennoch absolut ziel- und leistungsorientiert. Meine Befuerchtnisse, dass der Roman aufgrund seines Umfanges (ca. 700 Seiten) und der schwedischen Terminologien und Namen fuer einen deutschen Leser zu irgendeinen Zeitpunkt nicht mehr problemlos zu verfolgen waere, haben sich im vorliegenden Fall als nichtig erwiesen. Bis zur letzten Seite und bis zur Loesung des Falles war die Handlung logisch und inhaltlich nachzuverfolgen. Ich brenne auf Teil 2 und Teil 3. Ein wirklich toller Krimi, der mich erahnen laesst, warum skandinavische Kriminlaromane in den letzten Jahren so hoch im Kurs stehen. Und als letzter Punkt: Auch stilistisch weiss “Verblendung” duchaus zu gefallen.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Klasse Handlung, toller Rahmen, hervorragende Charaktere
Ich bin kein Krimileser und muss dennoch eingestehen, dass mich der Roman “Verblendung” gefesselt hat und ich ihn in 24 Stunden durchgelesen habe. Das ist ein Kompliment an die Spannung des Romans, die Larsson waehrend der gesamten Zeit aufrechtzuhalten weiss. Er schafft es, 3 Thematiken in einem Plot zu behandeln und miteinander zu verbinden: Wirtschaftskriminalitaet, Mord, Computerkriminalitaet und Gewalt an Frauen. Das mit einer Intensitaet, die allen 4 Themenbereichen gleichermassen gerecht wird. Kompliment. Desweiteren schafft er es, Hauptpersonen zu kreiieren, die sich wohlwollend von anderen “Helden” dieses Genres zu unterscheiden wissen. Menschen mit Schwaechen, keine Hollywoodhelden, die den Fall mal ebenso loesen. Der Einstieg in den Roman ist ebenfalls bemerkenswert. Die wichtigen Personen werden uns auf den ersten ca. 200 Seiten parallel in Handlungsstraengen vorgestellt, die scheinbar nicht miteinander verbunden sind und dennoch zu einem spaeteren Zeitpunkt zusammengefuehrt werden. Die Zeichnung der Charaktere ist komplex, ohne zu ueberfordern, und gibt uns Einblicke in die Psyche der Ermittelnden und der Taeter. Besonders gefallen hat mir die Ermittlerin Lisbeth, ein Antityp, der aus der Reihe faellt, ein wenig alternativ, ein wenig kaputt, mit eigenen Werten und Verhaltensweisen jenseits der Konformitaet und dennoch absolut ziel- und leistungsorientiert. Meine Befuerchtnisse, dass der Roman aufgrund seines Umfanges (ca. 700 Seiten) und der schwedischen Terminologien und Namen fuer einen deutschen Leser zu irgendeinen Zeitpunkt nicht mehr problemlos zu verfolgen waere, haben sich im vorliegenden Fall als nichtig erwiesen. Bis zur letzten Seite und bis zur Loesung des Falles war die Handlung logisch und inhaltlich nachzuverfolgen. Ich brenne auf Teil 2 und Teil 3. Ein wirklich toller Krimi, der mich erahnen laesst, warum skandinavische Kriminlaromane in den letzten Jahren so hoch im Kurs stehen. Und als letzter Punkt: Auch stilistisch weiss “Verblendung” duchaus zu gefallen.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Sahnestück - mit Lösung aller Probleme !
Habe gerade den ersten Band fertig gelesen.
Super !!!
Möchte mich allen Rezendenten mit positiver Wertung anschliessen.
Gleichzeitig möchte ich aber darauf hinweisen,daß(zumindest die deutsche
Übersetzung)nicht nur einen genialen Kriminalroman darstellt,sondern auch
das Hungerproblem der gesamten Menschheit gelöst hat.
Ich verweise hier auf Seite 571.
Australien exportiert jährlich 700 Millionen Tonnen Hammelfleisch.
D.h. jeder Erdenbürger kann - wenn er will - täglich zwischen 250g und 300g
Hammelfleisch essen.
Ermöglicht wir dies dadurch,daß der durchschnittliche australische Hammel
zwischen 40 und 50 Tonnen wiegt(wenn man normale Anzahl von Hammeln pro Herde
und durchschnittlichen Fleischertrag pro Tier zugrunde legt).
1.Meine Bemerkung ist humorvoll gemeint und keine selbstdarstellerische
Besserwisserei ! (hehe,was bin ich doch für ein Schelm)
2.Da ich mich nicht durch die über 400 bereits existierenden Rezensionen wühlen wollte,weiss ich nicht,ob bereits einem Mitleser das Gleiche aufgefallen ist.
(Wenn dem so sei,bitte ich dies zu entschuldigen)
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Sahnestück - mit Lösung aller Probleme !
Habe gerade den ersten Band fertig gelesen.
Super !!!
Möchte mich allen Rezendenten mit positiver Wertung anschliessen.
Gleichzeitig möchte ich aber darauf hinweisen,daß(zumindest die deutsche
Übersetzung)nicht nur einen genialen Kriminalroman darstellt,sondern auch
das Hungerproblem der gesamten Menschheit gelöst hat.
Ich verweise hier auf Seite 571.
Australien exportiert jährlich 700 Millionen Tonnen Hammelfleisch.
D.h. jeder Erdenbürger kann - wenn er will - täglich zwischen 250g und 300g
Hammelfleisch essen.
Ermöglicht wir dies dadurch,daß der durchschnittliche australische Hammel
zwischen 40 und 50 Tonnen wiegt(wenn man normale Anzahl von Hammeln pro Herde
und durchschnittlichen Fleischertrag pro Tier zugrunde legt).
1.Meine Bemerkung ist humorvoll gemeint und keine selbstdarstellerische
Besserwisserei ! (hehe,was bin ich doch für ein Schelm)
2.Da ich mich nicht durch die über 400 bereits existierenden Rezensionen wühlen wollte,weiss ich nicht,ob bereits einem Mitleser das Gleiche aufgefallen ist.
(Wenn dem so sei,bitte ich dies zu entschuldigen)
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
Unglaublich unbeschreiblich
Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich im Urlau innerhalb von nur 5 Tagen durch war….
Es ist so spannend geschrieben, dass ich als “Nichtbuchleser” zum Bücherwurm mutierte und mir sofort die Nachfolger bestellt habe, die ich aber noch anlesen konnte. Wenn diese allerdings genauso spannend sind, wie Verblendung, dann weis ich nicht, ob ihc in der nächsten Zeit einen Fernseher brauche
Wer Thriller mag und auf abgefahrene Stries steht, gibt es nur eins Kaufen!
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
Unglaublich unbeschreiblich
Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich im Urlau innerhalb von nur 5 Tagen durch war….
Es ist so spannend geschrieben, dass ich als “Nichtbuchleser” zum Bücherwurm mutierte und mir sofort die Nachfolger bestellt habe, die ich aber noch anlesen konnte. Wenn diese allerdings genauso spannend sind, wie Verblendung, dann weis ich nicht, ob ihc in der nächsten Zeit einen Fernseher brauche
Wer Thriller mag und auf abgefahrene Stries steht, gibt es nur eins Kaufen!
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
2 Antihelden im europäischen Norden
Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.
Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.
Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)
Spannende Unterhaltung
wünscht Frank
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
2 Antihelden im europäischen Norden
Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.
Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.
Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)
Spannende Unterhaltung
wünscht Frank
25. Januar 2010 um 22:51 Uhr
Super Buch - meine Mam is hellauf begeistert!
Super Buch, kann man nur Empfehlen!
Habe meiner Mam das Buch zu Weihnachten geschenkt und sie hats fast auf einmal gelesen, weil sies so spannend und toll fand! Sie hat sich den Nachfolger jetzt auch gekauft
25. Januar 2010 um 22:51 Uhr
Super Buch - meine Mam is hellauf begeistert!
Super Buch, kann man nur Empfehlen!
Habe meiner Mam das Buch zu Weihnachten geschenkt und sie hats fast auf einmal gelesen, weil sies so spannend und toll fand! Sie hat sich den Nachfolger jetzt auch gekauft
25. Januar 2010 um 22:51 Uhr
Unheimlich fesselnd!
Wegen einer Verleumdungsklage in der Wennerström-Affäre wird der Journalist Mikael Blomkvist zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Bevor er seine Strafe antreten muss, nimmt er noch einen Auftrag vom Großindustriellen Hendrik Vanger an. Vanger beauftragt ihn, seine Familien- und Firmenbiographie zu schreiben. Aber diese Aufgabe ist eigentlich nur ein Vorwand. In Wirklichkeit soll Mikael herausfinden, was mit Vangers Großnichte Harriet geschehen ist, die in der Vergangenheit spurlos verschwunden ist.
Das ist das Herzstück der Geschichte, die Stieg Larsson mit hervorragenden und authentisch gezeichneten Charakteren ausgestattet hat.
Besonders gut gefallen hat mir die Ermittlerin Lisbeth Salander. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Begabungen und ihres Spürsinns erweist sie sich für Mikael als eine unverzichtbare Hilfe bei der Recherche. Sie ist eine begabte Hackerin.
Außerdem ist sie eine gesellschaftliche Außenseiterin und lebt nach ihren eigenen Regeln. Was Mikael nicht weiß ist die Tatsache, dass sie für geschäftsunfähig erklärt wurde. Ihre Vergangenheit ist ein großes Fragezeichen.
Ich hatte immer mehr den Eindruck, dass in Lisbeths Vergangenheit irgendetwas passiert ist, das immer noch tief verborgen in ihr schlummert und für ihr Verhalten verantwortlich ist. Und sie ist fest entschlossen ihren eigenen Weg in ein unabhängiges, selbstbestimmendes Leben zu gehen. Sie misstraut grundsätzlich allen Menschen. Dem Autor ist Lisbeths Charakter mit all seinen Macken und Vorzügen hervorragend gelungen.
Insgesamt ist das Buch ein packender Roman. Die Story ist fesselnd, spannend und eröffnet einem die menschliche Abgründe.
Verblendung ist ausgezeichneter Thrillerstoff, der kombiniert mit der Wirtschaftkriminalität in Schweden, dieses Buch sehr lesenswert macht.
25. Januar 2010 um 22:51 Uhr
Unheimlich fesselnd!
Wegen einer Verleumdungsklage in der Wennerström-Affäre wird der Journalist Mikael Blomkvist zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Bevor er seine Strafe antreten muss, nimmt er noch einen Auftrag vom Großindustriellen Hendrik Vanger an. Vanger beauftragt ihn, seine Familien- und Firmenbiographie zu schreiben. Aber diese Aufgabe ist eigentlich nur ein Vorwand. In Wirklichkeit soll Mikael herausfinden, was mit Vangers Großnichte Harriet geschehen ist, die in der Vergangenheit spurlos verschwunden ist.
Das ist das Herzstück der Geschichte, die Stieg Larsson mit hervorragenden und authentisch gezeichneten Charakteren ausgestattet hat.
Besonders gut gefallen hat mir die Ermittlerin Lisbeth Salander. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Begabungen und ihres Spürsinns erweist sie sich für Mikael als eine unverzichtbare Hilfe bei der Recherche. Sie ist eine begabte Hackerin.
Außerdem ist sie eine gesellschaftliche Außenseiterin und lebt nach ihren eigenen Regeln. Was Mikael nicht weiß ist die Tatsache, dass sie für geschäftsunfähig erklärt wurde. Ihre Vergangenheit ist ein großes Fragezeichen.
Ich hatte immer mehr den Eindruck, dass in Lisbeths Vergangenheit irgendetwas passiert ist, das immer noch tief verborgen in ihr schlummert und für ihr Verhalten verantwortlich ist. Und sie ist fest entschlossen ihren eigenen Weg in ein unabhängiges, selbstbestimmendes Leben zu gehen. Sie misstraut grundsätzlich allen Menschen. Dem Autor ist Lisbeths Charakter mit all seinen Macken und Vorzügen hervorragend gelungen.
Insgesamt ist das Buch ein packender Roman. Die Story ist fesselnd, spannend und eröffnet einem die menschliche Abgründe.
Verblendung ist ausgezeichneter Thrillerstoff, der kombiniert mit der Wirtschaftkriminalität in Schweden, dieses Buch sehr lesenswert macht.
25. Januar 2010 um 22:51 Uhr
Lisbeth macht das Buch einfach unwiderstehlich!!
Der erste Teil lockt einen mit seiner interessanten Story an, leider beginnt der Spannungsaufbau nicht unmittelbar, und ihm ist viel Theorie zuvorgesetzt - was aber, wenn man das Buch zu Ende liest, keineswegs mehr stört!
Verblendung empfinde ich als eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Und der Hauptgrund ist wohl die geheimnissvolle Figur Lisbeth Salander. Larsson hat sie anfangs immer wieder kurz zwischen den längeren theoretischen Absätzen aufblitzen lassen, so dass man, die zu Beginn etwas langweiligeren Stellen schnell gelesen hatte, um so schnell wie möglich mehr über Lisbeth zu erfahren - ein geschickter Schachzug eines Autors, ders echt in sich hat!
Alle Fragen wurden komplett beantwortet, und die bisherigen Erkenntnisse, die zur Lösung führten, immer wieder kurz zusammengefasst, dass man nie zurückblättern musste, wenn mans nochnmal genau wissen wollte!
Der erste Teil “Verblendung” bekommt aus dem Grund nur 4 von 5 Punkten, weil ich dem 2. Teil “Verdammnis” gerecht werden wollte, der meiner Meinung nach, das allerbeste Buch ist, dass ich je las!
Die Stieg Larsson Trillogie besezt in meiner persönlichen Bestseller-Liste definitiv Platz 1!
25. Januar 2010 um 22:51 Uhr
Lisbeth macht das Buch einfach unwiderstehlich!!
Der erste Teil lockt einen mit seiner interessanten Story an, leider beginnt der Spannungsaufbau nicht unmittelbar, und ihm ist viel Theorie zuvorgesetzt - was aber, wenn man das Buch zu Ende liest, keineswegs mehr stört!
Verblendung empfinde ich als eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Und der Hauptgrund ist wohl die geheimnissvolle Figur Lisbeth Salander. Larsson hat sie anfangs immer wieder kurz zwischen den längeren theoretischen Absätzen aufblitzen lassen, so dass man, die zu Beginn etwas langweiligeren Stellen schnell gelesen hatte, um so schnell wie möglich mehr über Lisbeth zu erfahren - ein geschickter Schachzug eines Autors, ders echt in sich hat!
Alle Fragen wurden komplett beantwortet, und die bisherigen Erkenntnisse, die zur Lösung führten, immer wieder kurz zusammengefasst, dass man nie zurückblättern musste, wenn mans nochnmal genau wissen wollte!
Der erste Teil “Verblendung” bekommt aus dem Grund nur 4 von 5 Punkten, weil ich dem 2. Teil “Verdammnis” gerecht werden wollte, der meiner Meinung nach, das allerbeste Buch ist, dass ich je las!
Die Stieg Larsson Trillogie besezt in meiner persönlichen Bestseller-Liste definitiv Platz 1!
30. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Bin begeistert
Mich hat dieses Buch gefesselt, wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend - man muss sein Hirn beisammen haben um den Ermittlern Blomkist und Salander sofort folgen zu können.
Auch die Benennung der einzelnen benutzten Computern, laptops oder so stört nicht, im Gegenteil das macht es nur realistischer, man fühlt sich mittendrin als Ermittler.
Einfach genial - man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
30. Januar 2010 um 15:00 Uhr
spannende Story ohne Prototypen und Klischees
Dieses Buch ist mir in einem Nebensatz zufällig empfohlen worden. Ich hatte nie zuvor davon gehört, vielleicht, weil ich Bestsellerlisten grundsätzlich misstraue.
Nachdem ich es aber gelesen hatte, kannte es plötzlich jeder, dem ich davon erzählte.
Kein Wunder: Klasse konstruiert, eine packende Geschichte, ungewöhnliche Protagonisten, die keinem Klischee entsprechen.
Okay, Mikael B. nervt mich ein bisschen, weil er jede Frau, die nicht bei drei auf dem Baum ist, vernascht.
Aber die bizarre Person Lisbeth Salander entschädigt mich dafür.
Endlich mal kein Prototyp, sondern eine eigenwillige, sehr gut gezeichnete Protagonistin.
Zu Beginn fand ich die Story allerdings verwirrend, weil so viele Personen sehr ausführlich vorgestellt wurden. Zuletzt hat Simmel das gemacht, da gabs auch für jeden Kellner gleich die Biografie dazu. Muss ich das alles wissen, hab ich mich gefragt, wenn Larsson zu sehr ins Detail geht.
Ja, musste ich. Alles ist wichtig, jedes Wort hat seinen Sinn.
Dafür liest man aber auch kein Buch, man sieht eigentlich einen Film.
Intelligenter Krimi, sehr spannend und immer wieder überraschend.
30. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Total überschätzt
Nach all den vielen sehr positiven Rezensionen habe ich mir gleich alle drei Bände gekauft und mich auf spannende 2100 Seiten gefreut. Nach der Hälfte des ersten Buches habe ich tief enttäuscht das Handtuch geworfen und alle drei Bände sofort wieder verkauft. Langweilig und total aufgebläht erscheint mir die Geschichte und total überschätzt; und das sowohl in Stil, Sprache und Geschichte.
30. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Bin begeistert
Mich hat dieses Buch gefesselt, wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend - man muss sein Hirn beisammen haben um den Ermittlern Blomkist und Salander sofort folgen zu können.
Auch die Benennung der einzelnen benutzten Computern, laptops oder so stört nicht, im Gegenteil das macht es nur realistischer, man fühlt sich mittendrin als Ermittler.
Einfach genial - man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
30. Januar 2010 um 15:00 Uhr
spannende Story ohne Prototypen und Klischees
Dieses Buch ist mir in einem Nebensatz zufällig empfohlen worden. Ich hatte nie zuvor davon gehört, vielleicht, weil ich Bestsellerlisten grundsätzlich misstraue.
Nachdem ich es aber gelesen hatte, kannte es plötzlich jeder, dem ich davon erzählte.
Kein Wunder: Klasse konstruiert, eine packende Geschichte, ungewöhnliche Protagonisten, die keinem Klischee entsprechen.
Okay, Mikael B. nervt mich ein bisschen, weil er jede Frau, die nicht bei drei auf dem Baum ist, vernascht.
Aber die bizarre Person Lisbeth Salander entschädigt mich dafür.
Endlich mal kein Prototyp, sondern eine eigenwillige, sehr gut gezeichnete Protagonistin.
Zu Beginn fand ich die Story allerdings verwirrend, weil so viele Personen sehr ausführlich vorgestellt wurden. Zuletzt hat Simmel das gemacht, da gabs auch für jeden Kellner gleich die Biografie dazu. Muss ich das alles wissen, hab ich mich gefragt, wenn Larsson zu sehr ins Detail geht.
Ja, musste ich. Alles ist wichtig, jedes Wort hat seinen Sinn.
Dafür liest man aber auch kein Buch, man sieht eigentlich einen Film.
Intelligenter Krimi, sehr spannend und immer wieder überraschend.
30. Januar 2010 um 15:00 Uhr
Total überschätzt
Nach all den vielen sehr positiven Rezensionen habe ich mir gleich alle drei Bände gekauft und mich auf spannende 2100 Seiten gefreut. Nach der Hälfte des ersten Buches habe ich tief enttäuscht das Handtuch geworfen und alle drei Bände sofort wieder verkauft. Langweilig und total aufgebläht erscheint mir die Geschichte und total überschätzt; und das sowohl in Stil, Sprache und Geschichte.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
toller schwedenkrimmi
Schon lange kein so packendes Buch gelesen.Schwedenkrimmi der besonderen Art.
Jetzt verstehe ich was es heißt “Lesen kann süchtig machen”
Mit dem zweiten Buch aus der Triologie geht es es schon genauso weiter.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
toller schwedenkrimmi
Schon lange kein so packendes Buch gelesen.Schwedenkrimmi der besonderen Art.
Jetzt verstehe ich was es heißt “Lesen kann süchtig machen”
Mit dem zweiten Buch aus der Triologie geht es es schon genauso weiter.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
Verblendung
Ich bin ein Fan skandinavischer Krimis, sei es als Buch oder Film.
“Verblendung” ist für mich allerdings vom Allerfeinsten.
Ich fand, daß die Vergewaltigungsszenen nicht so ausführlich hätten
beschrieben werden müssen.
Hier ist im Film ein guter Kompromiss gefunden worden.
Auch die häufigen Hinweise auf Apple-PCs nerveten mich manchmal,
auch wenn ich nicht gerade ein Microsoft-Fan bin.
Aber ansonsten ein spannender Krimi, für mich nicht immer voraussehbar,
wie bei deutschen Fernsehkrimis.
Ich hatte viel Spaß und Spannung, das Buch meiner Frau vorzulesen, die
blind ist.
Wir haben im Urlaub das Zimmer 2 tagelang nur zum Essen verlassen.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
Verblendung
Ich bin ein Fan skandinavischer Krimis, sei es als Buch oder Film.
“Verblendung” ist für mich allerdings vom Allerfeinsten.
Ich fand, daß die Vergewaltigungsszenen nicht so ausführlich hätten
beschrieben werden müssen.
Hier ist im Film ein guter Kompromiss gefunden worden.
Auch die häufigen Hinweise auf Apple-PCs nerveten mich manchmal,
auch wenn ich nicht gerade ein Microsoft-Fan bin.
Aber ansonsten ein spannender Krimi, für mich nicht immer voraussehbar,
wie bei deutschen Fernsehkrimis.
Ich hatte viel Spaß und Spannung, das Buch meiner Frau vorzulesen, die
blind ist.
Wir haben im Urlaub das Zimmer 2 tagelang nur zum Essen verlassen.
8. Februar 2010 um 20:34 Uhr
Auf jedenfall kein Bestseller!
Vorweg, eine sehr angenehme Überraschung war die Übersetzung ins Deutsche. Keine Patzer, keine Fehler. SPITZE!
Stil, Story und Handlungsort sind interessant und bis auf die Tatsache dass dieses Buch in Schweden spielt ist jeder Vergleich zu Henning Mankell nicht berechtigt. Die ersten neunzig Seiten sind sehr langatmig, da relativ spannungslos eine große Anzahl von Personen und Ihre Motivationen eingeführt werden. Gut aufgebaut ist die eigentliche Krimihandlung, die auch nicht übermässig kompliziert oder verwickelt ist. Auch die Darstellung der Großfamilie des Opfers ist immer wieder überraschend und fesselnd. Soweit so gut. Man mag kritisieren dass die Krimihandlung, bzw die Ermittlung ihrer Lösung extrem von Zufällen abhängt, aber die Handlung die diese “Zufallstreffer” begleitet macht das wett. Und nein, der Autor hält den Leser betreffend des Wissenstandes des Ermittlers vollständig auf dem Laufenden - wer miträtseln will kommt voll auf seine Kosten.
Was aber meiner Meinung nach die Sache, bzw das Lesevergnügen trübt ist der schon missionarische und eher überspitzte Charakter einiger Nebenhandlungen, zum Teil mit verstörender Intensität dargestellt , mit Szenen die nicht wirklich der Geschichte dienen sondern allein dem erzielten Schockeffekt.
Ebenfalls stört das völlig unpassende Happy End - welches sich dann auch noch über gut achtzig Seiten hinzieht.
Damit wir uns nicht missverstehen - das Finale strotzt geradezu vor “korrekter” Belohnung der Protagonisten, die ‘Guten’ bekommen alles was sie wollten in den Schoss geworfen, die ‘Bösen’ bekommen ihre verdiente Strafe usw. usw.. Friede, Freude Eierkuchen…. Sorry, der Autor hätte sich vielleicht vorher entscheiden mögen ob er ein Märchen oder einen Krimi zu schreiben gedenkt.
Dafür, dass das Buch die vorangegangenen Seiten bemüht ein interessanter, im Detail und der Betrachtung der schwedischen Realität ehrlicher Krimi zu sein, der auch auf unbequemen Themen wie “Gewalt gegen Frauen” und “Wirtschaftskriminalität” eher ohne Scheuklappen schaut, ist das Ende ein verdammt schlechter Witz.
Ohne den “Zuckerguss” am Ende wäre es ein knapper 4er geworden, aber so? Nett, aber das war es dann auch schon. Verschenken würde ich das Buch zumindest nur auf ausdrücklichen Wunsch. Und die nachfolgende Romane werde ich mir wohl auch eher leihen.
8. Februar 2010 um 20:34 Uhr
Komplex
Journalist Mikael Blomkvist erhält den Auftrag Harriet Vanger zu suchen, die seid über 40 Jahren spurlos verschwunden ist und stößt dabei bis an seine Grenzen…
Das Buch enthält 2 miteinander verflochtene Geschichten:
1. Harriets Verschwinden
2. Wirtschaftskriminalität
Mir persönlich hätte die Geschichte über Harriet, die auch die hauptsächliche Story ist, gereicht. Dieser Teil des Buches ist sehr fesselnd. Nur die Auflösung dieser Geschichte kam für mich etwas plötzlich.
Die Thematik Wirtschaftskriminalität rund um Wennerström hat mich nicht so interessiert und ich empfand sie stellenweise viel zu langatmig.
Alles in allem ein komplexes Buch mit 2 Handlungssträngen und vielen Personen.
Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth machen aber die “Minuspunkte” wieder wett. Vor allem Lisbeth, weil sie eigen ist und ihren eigenen Regeln folgt. Endlich mal keine stereotypen, perfekten “Ermittler”!
8. Februar 2010 um 20:34 Uhr
+++ SPANNEND UND FAST PERFEKT +++
. Ferner werden einige Nebendarsteller (z.B. Polizisten, die in den 3 Mordfällen des 2. Buches ermitteln) bis ins Kleinste durchleuchtet. Auch kann man nach den insgesamt über 2300 Seiten sich einen Stadtplan von Stockholm sparen, da man schon viele Straßen kennt ;-). Etwas weniger Liebe zum Detail hätte in den Gesamtwerken sicherlich 100-200 Seiten an Lesestoff gespart, was kein Verlust wäre!!! Auch dass in jedem Buch eine Rückblende” für Leute, die den Teil zuvor nicht gelesen haben, mit drin ist, ist meiner Meinung nach nett, aber überflüssig.
Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass diese Serie von Stieg Larsson ein unbedingtes Muß für jeden Krimifan ist. Auch sollte man alle Bücher der Reihenfolge nach lesen. Er schildert in gewohnt nordischer” Manier packende Fälle, die oft eine außergewöhnliche Wendung nehmen. Prinzipiell habe ich aber auch einen Kritikpunkt zu melden. Sehr oft verzettelt sich der Autor in kleine Details, die sehr nett sind, für die Story und deren Ausgang aber vollkommen unwichtig. Wen interessiert z.B. was für Computer in der Redaktion stehen, wie groß die Festplatte und der Speicher der Laptops mit dem Apfellogo sind? Vielleicht wurden ja ein Teil der Kosten des Druckes der Bücher von Steven Jobs übernommen
In Verblendung” werden zuerst mal die Hauptpersonen parallel vorgestellt. Kalle” Blomquist versucht einen Großindustriellen zu entlarven. Dies geht schief und er bekommt eine Gefängnisstrafe aufgebrummt. Danach bekommt er einen Auftrag, die unter ungewöhnlichen Umständen verschwundene Tochter eines anderen Industriellen zu finden. Die andere Hauptperson der Triologie - die durchgeknallte Intelektuelle” Liesbeth Salander - stößt später zu den Recherchen dazu. Liesbeth hatte eine schwierige Kindheit. Diese wird insbesondere im 2.Teil näher erläutert. Obwohl der Täter” schon rund 160 Seiten vor Ende des Buches gefunden ist, bleibt es bis zum Ende spannend. Zu loben sind die zusätzlichen Übersichten in Teil 1, so z.B. ein genauer Lageplan des Dorfes und ein Stammbaum der Familie Vanger.
Im 2. Teil Verdammnis” wird zuerst eine Story auf einer netten Insel geschildert. Dies ist für die Haupthandlung vollkommen irrelevant. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Vergangenheit” von Liesbeth Salander. Es wird Ihre familiäre Lage als Teenager geschildert und man lernt so die eine oder andere Person noch kennen. Auch hier schildert der Autor die Geschichte sehr spannend und geht vor allem sehr chronologisch vor. Der Leser wird mit in den Bann gezogen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende” von Teil 2 scheint mir aber etwas suspekt” zu sein. Ich bin zwar kein Arzt und habe auch kein Medizinstudium absolviert, wie man aber mit so einer Verletzung noch am Leben bleiben kann, ist mir schleierhaft. Aber Wunder gibt es immer wieder………
Im 3. Teil wird die Geschichte zu Ende erzählt. Jetzt kommen sogar die schwedischen Behörden” mit ins Spiel und es kommt auch zu einem überraschenden Ende. Viele Seiten - gerade gegen Ende des Buches - sind für den Leser der vorangegangenen Teile eher Wiederholung. Dies hätte man kürzen können! Aber trotzdem bleibt Teil 3 auch spannend.
Mal schauen, wie die Umsetzung der Teile 2 und 3 in den nächsten Wochen im Kino sind. Die Buchvorlagen garantieren ein spannendes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man zuerst den Dreiteiler lesen, bevor man sich die Filme anschaut! Denn in 120 Minuten lassen sich kaum 800 Seiten Buchtext so spannend wiedergeben.
13. Februar 2010 um 14:00 Uhr
Absolut lesenswert!
Hier nur mein Tipp: Lesen Sie den Roman, Sie werden ihn verschlingen und beseistert sein!
13. Februar 2010 um 14:00 Uhr
Es könnte …
… ein wesentlich dünneres Buch sein, wenn man nicht ausschweifend in die Wirtschaft- und Industriemachenschaften eines Unternehmens eingeführt werden müsste.
Aber ich muß trotzdem zugeben, daß ich das Buch relativ schnell gelesen habe, was bei mir bedeutet, daß er SO langweilig nicht gewesen sein kann.
. Ich denke, daß dieser “Wirtschaftsinformationsroman mit eingeflochtener Kriminalgeschichte” eher polarisiert, was mir auch anhand der bereits erstellten Rezensionen verdeutlicht wird. Nichtsdestotrotz werde ich mich an den zweiten Roman machen, wenn ich ihn mir denn irgendwo ausleihen kann oder aber er mir zum halben Preis in die Hände fällt.
13. Februar 2010 um 14:00 Uhr
Völlig überbewertet
Eigentlich hatte ich mich auf das Buch gefreut, habe Spannung und Gänsehaut erwartet und hab mich blenden lassen von den Werbesprüchen wie z.B. “Dieses Buch ist der Hammer”.
Nichts von all dem ist passiert, ich quäle mich immer noch durch das Buch, alle Rätsel(?) sind gelöst, der Mörder gefunden, Harriet wieder da und immer noch über 100 Seiten? Was passiert denn hier noch? Die ersten 300 Seiten waren schon hart, immer wieder wurden neue Charaktere eingeführt, immer wurde zwischen Handlungen hin und her gesprungen und irgendwann fängt plötzlich einer zu schiessen an, ein dürres(?) Punkmädel, natürlich die Superhackerin schlechthin sitzt einsam in einem Archiv und plötzlich ist alles so einfach und alle sind friedlich? Was sollte der Unsinn mit den Blumen um den so ein Drama am Anfang gemacht wurde? Das Opfer schickt die selber? So ein Unfug. Ich persönlich finde das Buch extrem schwach und werde mir die anderen Bände definitiv nicht antun. Meine Empfehlung: Nicht kaufen und nicht lesen!
13. Februar 2010 um 14:00 Uhr
nach langem Vorlauf sehr spannend, aber mit deutlichen Schwächen
Gut, der Krimi hat seine Stärken. Die Figuren sind interessant, allen voran die schräge Lisbeth Salander. Schwedenfreunde erfahren etwas über die schönen und weniger schönen Seiten des Landes. Und der Plot ist unterm Strich durchaus interessant konstruiert.
Unübersehbar sind aber meines Erachtens auch einige Schwächen. So richtig klasse fand ich es z.B. nicht, dass Larsson ungefähr zweihundert Seiten braucht, bis das amüsante Vorgeplänkel in eine spannende Handlung übergeht. Chandler braucht in seinen Krimis dafür maximal 5 bis 10 Seiten und das hätte hier eigentlich auch gereicht. Bei aller Liebe zu den schwedischen Details.
Die zweite - schon schwerer wiegende - Schwäche des Buches liegt in der Art und Weise, wie die Figuren dargestellt werden, der Charakterisierung. Immer wieder wird hier mit clichéhaften Übertreibungen gearbeitet. Warum muss der Wirtschaftsjournalist unbedingt zum fleckenlosen Heroen stilisiert werden? Hätte es nicht auch eine Figur sein können, die jenseits der Verleumdungen tatsächlich die eine oder andere Schwäche hat? Bei Salander mit ihren Ansätzen zur autistischen Störung ist das besser gelungen. Aber selbst hier hätte Larsson bei der Darstellung ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten etwas weniger dick auftragen können. Knapp auf den Punkt gebracht: bei der Figurenzeichnung bietet Larsson nicht mehr den Standard gepflegter Unterhaltungsliteratur (siehe Hoegs “Fräulein Smilla” oder Ecos “Name der Rose”), sondern zeigt deutliche Symptome der trivialen Unterhaltungsliteratur vom Kreiselständer im Zeitschriftenladen. Das hätte nicht sein müssen.
Und drittens ist da noch das Schicksal des vermeintlichen Mordopfers, die dann am Schluss ja in Australien ausgegraben wird. Das ist als Wendung der spannenden Handlung schon in Ordnung. Das psychologische Profil der Figur aber ist hochgradig unwahrscheinlich. Da wird vorher noch sehr deutlich auf die kaum zu bestreitende Tatsache hingewiesen, dass die Opfer familiären Missbrauchs ihre Erfahrungen oft dadurch verarbeiten, dass sie selbst zum Täter werden. So weit so schlimm, und das Beispiel des Bösewichts illustriert anschaulich, was das bedeuten kann. Aber dann Harriet Vanger. Die ist in ihrer Jugend nicht nur X Mal von ihrem Vater, sondern dann auch von ihrem Bruder vergewaltigt worden, kann dann nach Australien fliehen und dort neu anfangen. Und was passiert dort? Sie heiratet, sie bekommt einen höchst wohlgeratenen und mittlerweile erwachsenen Vorzeige-Sohn und ist mit sich und der Welt so im Reinen, wie es kaum jemand im Roman hinbekommt. Eine Lichtgestalt, bescheiden und integer. Und das nach der Vorgeschichte?
Immerhin: Nach zweihundert Seiten fängt das Buch an, tatsächlich sehr spannend zu werden. Das ist etwas. Aber auch ein Krimi könnte etwas differenziertere Figuren und etwas weniger Schwarz-Weiß-Malerei zwischen Gut und Böse schon vertragen.
13. Februar 2010 um 14:00 Uhr
Eine kleine Warnung
Eigentlich schreibe ich nicht über Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe. Bei der Millenium-Trilogie habe ich es immerhin bis zur Mitte des 2. Bandes geschafft - und hätte kein Wort darüber verloren. Klar, um den Roman und den Film wird ein ziemlicher Hype veranstaltet - aber die vielen positivien Rezensionen hier fand ich doch etwas erschreckend.
Dabei bin ich auch über sehr positive Besprechungen auf das Buch gekommen. Ich habe aber mit dieser Orgie von politischer Korrektheit, die Seite auf Seite moderne Vorurteile und Mythen aneinanderreiht, überhaupt nichts anfangen können. Die Protagonisten agieren trotz der heroischen Überzeichnung der Stereotypen hölzern und unglaubwürdig, die Handlung immer leicht durchschaubar, da durchweg ebenfalls das Klischee auch das Motiv ist. So ist Salanders Schicksal schon nach 50 Seiten klar und wird dann in den späteren Bänden nur noch bestätigt, was natürlich ein gerüttelt Maß an Langeweile aufkommen lässt. Es liest sich jedenfalls, als hätten Ursula von der Leyen, Fritz Kuhn, Wolfgang Schäuble und Waris Dirie sich zusammengesetzt, um ihre Referenten einen Romanplot entwerfen zu lassen.
Ich hatte den 2. Band auch nur angefangen, weil ich auf irgendeien clevere Wendung hoffte - ein Spiel mit Vorurteilen, eine feinsininige Satire, Gesellschaftskritik. Nicht davon war zu finden, es scheint tatsächlich ernst gemeint zu sein und ich würde mich nicht wundern, wenn im 3. Teil auch noch Wale gemordet würden.
Wer die Menschen nicht zwanghaft in gute und böse einteilt, wer nicht an Täter- und Opfergeschlechter glaubt, wer nicht bedingungslos alles verinnerlicht, was in den Medien verbreitet wird, wer nicht jedem Unternehmer alle zutraut und von einem Kriminalroman Differenziertheit und nicht Propaganda erwartet, der wird wohl an dieser Trilogie wenig Freude haben.
Ich habe tatsächlich beide Bände im Altpapier entsorgt - was bei über 3000 Bücher bisher nur 2 Mal vorgekommen ist. Aber hier war mir der Regalplatz zu schade.
18. Februar 2010 um 06:51 Uhr
Begeisterung!!!
Habe etwas Anlauf gebraucht bis ich dieses Buch in Angriff genommen habe. Zugegeben es ist sehr langatmig und obwohl lange nichts passiert, hat es mich dennoch gefesselt. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der liegt schon in meinem Bücherregal parat. Wat soll ich sagen, es passte einfach alles!!!
18. Februar 2010 um 06:51 Uhr
Der Einstieg in die “Droge”
Den vielen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.
Die 3 Millennium Bände stellen aus meiner Sicht die derzeitige Spitze der Krimi-Literatur dar. Wobei der 2. Band der spannendste ist.
Stieg Larrson setzt hier die Tradition von Raymond Chandler, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell fort und verbindet gekonnt den Thriller mit der Gesellschaftskritik. An Spannung sind die Bände kaum zu überbieten, wobei wie schon beschrieben, die Wechsel zwischen “langatmiger” Beschreibung von Situationen und Personen und Aktion atemberaubend sind.
Aber wie auch schon von vielen vorher gesagt, auf jeden Fall mit diesem Band 1 (Verblendung)anfangen und man kann die Bände erst zur Seite legen, wenn das letzte Blatt im 3. Band (Vergebung) gelesen ist und sofort bedauert man, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, da der Autor verstorben ist.
18. Februar 2010 um 06:51 Uhr
Der Einstieg in die “Droge”
Den vielen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.
Die 3 Millennium Bände stellen aus meiner Sicht die derzeitige Spitze der Krimi-Literatur dar. Wobei der 2. Band der spannendste ist.
Stieg Larrson setzt hier die Tradition von Raymond Chandler, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell fort und verbindet gekonnt den Thriller mit der Gesellschaftskritik. An Spannung sind die Bände kaum zu überbieten, wobei wie schon beschrieben, die Wechsel zwischen “langatmiger” Beschreibung von Situationen und Personen und Aktion atemberaubend sind.
Aber wie auch schon von vielen vorher gesagt, auf jeden Fall mit diesem Band 1 (Verblendung)anfangen und man kann die Bände erst zur Seite legen, wenn das letzte Blatt im 3. Band (Vergebung) gelesen ist und sofort bedauert man, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, da der Autor verstorben ist.
23. Februar 2010 um 03:17 Uhr
Bestes Buch aller Zeiten
Im Gegensatz zu ein Paar anderen Lesern, die dieses Buch auch beführwortet haben, kann ich nur sagen:
“Ich habe seit langem nicht mehr so ein gutes Buch gelesen. Es war das aller erste Mal, dass Kommentare (BamS,FNP)über ein Buch die völlige Wahrheit enthielten.
Diese Triologie ist unfassbar!”
23. Februar 2010 um 03:17 Uhr
spannender und intelligenter Thriller
Dieser Thriller ist - nach etwas eingewöhnungsbedürftigem Beginn - super spannend und intelligent geschrieben. Der Schreibstil des Autors ist von der ersten bis zur letzten Seite überzeugend. Ein rundum empfehlenswertes Buch. Ich werde mir auch die nächsten Teile beschaffen…
23. Februar 2010 um 03:17 Uhr
Endlich geschafft …
Endlich habe ich das “Meisterwerk” ausgelesen bzw. durchgeblättert. Ich habe selten ein so langweiliges Buch, mit wirklich gar nichts spannendem im Inhalt, gelesen. Es ist mein erstes Buch, was sofort in der Papiertonne gelandet ist, weil ich es einfach nicht mehr sehen kann.
23. Februar 2010 um 03:17 Uhr
Gääähn!
Mehr als das fällt mir zu diesem euphorisch umjubelten Schwedenhappen nicht ein.
Warum er soviele (Vorschuss-) Lorbeeren erntet, entzieht sich meinem Verständnis. Die leidlich spannende Grundidee wird mit unglaubwürdigen Charakteren, einem vorhersehbaren Plot, schlenkriger Erzählweise, ständiger Produktwerbung, nebensächlichen Bemerkungen / Handlungssträngen und beinahe schmerzhaft schlechtem Ausdruck vollends verwurstet.
Nachdem mir das Buch mehrfach als super, spannend und bestens angepriesen wurde, glaubte ich schon, einfach nur einen verqueren Geschmack zu haben — amazon sei Dank sehe ich, dass es auch anderen Lesern / Leidgeplagten so geht.
23. Februar 2010 um 03:17 Uhr
Sehr spannend
Für mich der stärkste Teil der Trilogie. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut zu lesen, die Charaktere sind sympathisch und gut beschrieben und die Geschichte ist einfach unheimlich spannend. Es wird an keiner Stelle langweilig, und ich hatte das Buch in kürzester Zeit durch.
Fazit: Absolut lesenswert!
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
laaangweilig!
Gleich zu Beginn muss ich zugeben, dass ich mich nur bis Seite 200 vorkämpfen konnte. Das Buch wollte einfach nicht an Fahrt zulegen. Und bei 600 Seiten in Summe darf man wohl schon erwarten, dass nach dem ersten Drittel in einem Krimi das “Anfangsgeplänkel” vorbei ist und die Spannung beginnt.
Die Gesellschaftskritik ist recht interessant und in Teile auch zutreffend. Aber das allein macht für mich noch keinen Krimi aus.
Die Personen sind eher langweilig. Einzig Lisbeth Salander scheint mir eine interessante Persönlichkeit.
Ich bewundere alle die es über die 200 Seiten hinweg geschafft haben. In der Folge soll das Buch ja wohl noch recht spannend werden, wie ich hier in einer der Rezesionen lesen konnte. Anders ist der Hype darum für mich sonst kaum erklärbar.
Ich nutze die Zeit lieber für ein wirklich spannendes Buch.
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Suchtpotential
Die nur dreibändige Reihe von Stieg Larsson hat für jeden geneigten Leser höchstes Suchtpotential. Man sehnt sich nach, egal was man gerade macht, wieder in diese Welt Larssons zu versinken. Wer von der Beck-Reihe Sjöwall/Wahlöös und von Mankells Walander, jeweils nur den Rahm abschöpft, hat eine Ahnung, was ihn erwartet. Hielten Sjöwall/Wahlöö der schwedichen/westeuropäischen Gesellschaft der 60/70er den kritischen Spiegel vor, so hatte Mankell den Blick nach innen fokussiert. Dieses beides journalistisch perfekt kombiniert, inhaltlich vertieft und gesteigert sowie absolut sauglesefähig (für manche Zustände des Lesens müssen schon neue Wortkombinationen herhalten) sind diese 3 Bücher wahrlich meisterlich.
Das Suchtpotential kann noch dadurch gesteigert werden, wenn man sich nach der ersten Lesung die kongenial gelesene Hörbuchfassung, nur unwesentlich gekürzt, von Dietmar Bär (dem Kölner Tatortkommissar) gelesen, für die Ohren gönnt. (Ganz großes Hörkino im richtigen Tempo und Rhythmus und Sprahfarbe)
Auch wenn es an andere Stelle gehört, auch der Film, der von der Inhaltsschwere und -dichte hinter dem Buch bleiben muß, ist eine wirklich tolle Umsetzung und topbesetzt.
Mein Buchtipp für dieses Jahrzehnt - Gleich alle drei nacheinander lesen, damit die Entzugserscheinungen nicht zu groß sind.
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Suchtpotential
Die nur dreibändige Reihe von Stieg Larsson hat für jeden geneigten Leser höchstes Suchtpotential. Man sehnt sich nach, egal was man gerade macht, wieder in diese Welt Larssons zu versinken. Wer von der Beck-Reihe Sjöwall/Wahlöös und von Mankells Walander, jeweils nur den Rahm abschöpft, hat eine Ahnung, was ihn erwartet. Hielten Sjöwall/Wahlöö der schwedichen/westeuropäischen Gesellschaft der 60/70er den kritischen Spiegel vor, so hatte Mankell den Blick nach innen fokussiert. Dieses beides journalistisch perfekt kombiniert, inhaltlich vertieft und gesteigert sowie absolut sauglesefähig (für manche Zustände des Lesens müssen schon neue Wortkombinationen herhalten) sind diese 3 Bücher wahrlich meisterlich.
Das Suchtpotential kann noch dadurch gesteigert werden, wenn man sich nach der ersten Lesung die kongenial gelesene Hörbuchfassung, nur unwesentlich gekürzt, von Dietmar Bär (dem Kölner Tatortkommissar) gelesen, für die Ohren gönnt. (Ganz großes Hörkino im richtigen Tempo und Rhythmus und Sprahfarbe)
Auch wenn es an andere Stelle gehört, auch der Film, der von der Inhaltsschwere und -dichte hinter dem Buch bleiben muß, ist eine wirklich tolle Umsetzung und topbesetzt.
Mein Buchtipp für dieses Jahrzehnt - Gleich alle drei nacheinander lesen, damit die Entzugserscheinungen nicht zu groß sind.
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Zeitvergeudung
Als Krimifan hatte ich natürlich schon oft von der Millenium-Triologie von Stieg Larsson gehört und wollte mir selbst ein Urteil bilden. Fazit: vollkommene Zeitverschwendung, solch einen Quark zu lesen. Völlig unlogisch und konstruiert agieren die Hauptdarsteller. Spannung kommt selten wirklich auf und der Autor hätte sich vielleicht auf eine Handlung beschränken sollen, als alles ineinander zu vermischen. Die nächsten Bände werde ich nicht lesen und auch diesen Band im Altpapier entsorgen. Schade um die verlorene Zeit.
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Definitiv lesenswert.
Ich habe dieses Buch eigentlich nur gekauft, weil es in der Bestsellerliste weit oben stand und weil ich mich erinnern konnte, eine positive Rezension im Spiegel gelesen zu haben. Den Kauf muss man nicht bereuen. Natürlich hat man das meiste, was in dem Buch vorgeht so oder ähnlich schon in vielen anderen Büchern gelesen. Allerdings ist es dabei sehr spannend geschrieben.
Zum Inhalt möchte ich hier nichts sagen, dazu steht genügend in den anderen Rezensionen und auch in der Inhaltsbeschreibung des Verlages.
Ich möchte stattdessen einfach nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Wer Detektivgeschichten und Krimis mag, die auch noch einen Teil Sozialkritik enthalten, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Es gibt (aus meiner Sicht) allerdings zwei Sachen, die stören.
1. Man weiß von Anfang an, um was für ein Verbrechen es am Ende geht, dazu gibt es nämlich Hinweise auf den Titelblättern der einzelnen Teile des Buches.
Wären diese Andeutungen nicht, wäre es vielleicht noch eine Spur spannender. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, wie man so schön sagt.
2. Die Affären des Hauptcharakters wirken, finde ich, ziemlich aufgesetzt, aber das ist Geschmackssache.
Der einzige wirkliche Grund, dieses Buch nicht zu lesen, ist eventuell die Tatsache, dass die Millenium-Trilogie ursprünglich auf 10 Bände ausgelegt war und das Ende im dritten Teil eventuell einen Cliffhanger lässt, welcher nie aufgelöst wird. Allerdings habe ich mir die beiden Folgebände gestern erst bestellt, kann dazu also nichts sagen.
Nur ausgehend vom ersten Band gibt es deshalb nur einen Rat: Kaufen! Denn sonst verpasst man wirklich eine extrem spannende Geschichte.
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Zeitvergeudung
Als Krimifan hatte ich natürlich schon oft von der Millenium-Triologie von Stieg Larsson gehört und wollte mir selbst ein Urteil bilden. Fazit: vollkommene Zeitverschwendung, solch einen Quark zu lesen. Völlig unlogisch und konstruiert agieren die Hauptdarsteller. Spannung kommt selten wirklich auf und der Autor hätte sich vielleicht auf eine Handlung beschränken sollen, als alles ineinander zu vermischen. Die nächsten Bände werde ich nicht lesen und auch diesen Band im Altpapier entsorgen. Schade um die verlorene Zeit.
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Definitiv lesenswert.
Ich habe dieses Buch eigentlich nur gekauft, weil es in der Bestsellerliste weit oben stand und weil ich mich erinnern konnte, eine positive Rezension im Spiegel gelesen zu haben. Den Kauf muss man nicht bereuen. Natürlich hat man das meiste, was in dem Buch vorgeht so oder ähnlich schon in vielen anderen Büchern gelesen. Allerdings ist es dabei sehr spannend geschrieben.
Zum Inhalt möchte ich hier nichts sagen, dazu steht genügend in den anderen Rezensionen und auch in der Inhaltsbeschreibung des Verlages.
Ich möchte stattdessen einfach nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Wer Detektivgeschichten und Krimis mag, die auch noch einen Teil Sozialkritik enthalten, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Es gibt (aus meiner Sicht) allerdings zwei Sachen, die stören.
1. Man weiß von Anfang an, um was für ein Verbrechen es am Ende geht, dazu gibt es nämlich Hinweise auf den Titelblättern der einzelnen Teile des Buches.
Wären diese Andeutungen nicht, wäre es vielleicht noch eine Spur spannender. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, wie man so schön sagt.
2. Die Affären des Hauptcharakters wirken, finde ich, ziemlich aufgesetzt, aber das ist Geschmackssache.
Der einzige wirkliche Grund, dieses Buch nicht zu lesen, ist eventuell die Tatsache, dass die Millenium-Trilogie ursprünglich auf 10 Bände ausgelegt war und das Ende im dritten Teil eventuell einen Cliffhanger lässt, welcher nie aufgelöst wird. Allerdings habe ich mir die beiden Folgebände gestern erst bestellt, kann dazu also nichts sagen.
Nur ausgehend vom ersten Band gibt es deshalb nur einen Rat: Kaufen! Denn sonst verpasst man wirklich eine extrem spannende Geschichte.
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Nicht perfekt, aber gut
Vermutlich hätte ich die Triologie gar nicht zu Hand genommen, wenn ich nicht geplant hätte, mal 14 Tage gar nichts zu tun. Dafür schienen die über 2.200 Seiten genau richtig zu sein. Nun gut, nach 8 Tagen war ich durch und fühlte mich blendend unterhalten. Ich kann Kritiker verstehen, die Larsson fehlende Sachkenntnis bei technischen Details vorwerfen, die manches Detail zu verliebt finden, Anglizismen kritisieren (hat mich auch genervt) und vielleicht sogar die stereotypen Aspekte mancher Figur. Ich bin nicht sicher, wie viel durch die Übersetzung verlorenging(die englische Fassung scheint grausig zu sein).Ich weiß nur, dass ich nicht aufhören wollte zu lesen. Ich hatte immer das Gefühl, das alles zu kennen, manches zu durchschauen, war darauf vorbereitet, vielleicht irgendwann aufzuhören, weil ich wusste, dass noch ein Camus in der Ecke stand, der gelesen werden wollte. Aber ich tat es nicht. Ich las, blätterte wie besessen und freute mich diebisch darüber, wenn einer von den Bösen das Zeitige segnete. Man merkt, dass die Geschichte nicht fertig ist. Eigentlich sollten es 10 Bände werden. Ich vermute auch, dass “Verblendung” nicht das erste Buch ist, der Einstieg lässt die Annahme zu, dass die Entwicklung bis dahin in einem weiteren, nicht fertigen Werk schlummert, dass angeblich zu 75 % beendet wurde. Mag sein, dass in der Konzeption der 10 Bände später einiges auf den Kopf gestellt werden sollte. Mir ist das in diesem Fall egal. Ich hatte das Gefühl, von interessanten Figuren durch eine aufregende Stadt geführt zu werden. Wer mal in Stockholm war, weiß, dass es da eigentlich recht gemütlich zugeht. Larsson übertreibt. Das muss Absicht sein. Ein Genre kann ich dem Ganzen nicht überstülpen. Die Mischung stimmt aber für mich, weil ich reine Thriller stupide finde, Love Stories nicht ertragen kann, Tatsachenberichten als Roman nicht traue und Wirtschaftskriminalität nicht für abendfüllend halte. Und selbst das 10-kleine-Negerlein-Prinzip schlägt auf der Insel nicht zu, obwohl man es vermuten könnte. Mein Fazit lautet, dass trotz der vielen kleinen Mängel diese 3 Bände durchaus die Zeit wert sind, die man dafür braucht.
27. Februar 2010 um 22:17 Uhr
Nicht perfekt, aber gut
Vermutlich hätte ich die Triologie gar nicht zu Hand genommen, wenn ich nicht geplant hätte, mal 14 Tage gar nichts zu tun. Dafür schienen die über 2.200 Seiten genau richtig zu sein. Nun gut, nach 8 Tagen war ich durch und fühlte mich blendend unterhalten. Ich kann Kritiker verstehen, die Larsson fehlende Sachkenntnis bei technischen Details vorwerfen, die manches Detail zu verliebt finden, Anglizismen kritisieren (hat mich auch genervt) und vielleicht sogar die stereotypen Aspekte mancher Figur. Ich bin nicht sicher, wie viel durch die Übersetzung verlorenging(die englische Fassung scheint grausig zu sein).Ich weiß nur, dass ich nicht aufhören wollte zu lesen. Ich hatte immer das Gefühl, das alles zu kennen, manches zu durchschauen, war darauf vorbereitet, vielleicht irgendwann aufzuhören, weil ich wusste, dass noch ein Camus in der Ecke stand, der gelesen werden wollte. Aber ich tat es nicht. Ich las, blätterte wie besessen und freute mich diebisch darüber, wenn einer von den Bösen das Zeitige segnete. Man merkt, dass die Geschichte nicht fertig ist. Eigentlich sollten es 10 Bände werden. Ich vermute auch, dass “Verblendung” nicht das erste Buch ist, der Einstieg lässt die Annahme zu, dass die Entwicklung bis dahin in einem weiteren, nicht fertigen Werk schlummert, dass angeblich zu 75 % beendet wurde. Mag sein, dass in der Konzeption der 10 Bände später einiges auf den Kopf gestellt werden sollte. Mir ist das in diesem Fall egal. Ich hatte das Gefühl, von interessanten Figuren durch eine aufregende Stadt geführt zu werden. Wer mal in Stockholm war, weiß, dass es da eigentlich recht gemütlich zugeht. Larsson übertreibt. Das muss Absicht sein. Ein Genre kann ich dem Ganzen nicht überstülpen. Die Mischung stimmt aber für mich, weil ich reine Thriller stupide finde, Love Stories nicht ertragen kann, Tatsachenberichten als Roman nicht traue und Wirtschaftskriminalität nicht für abendfüllend halte. Und selbst das 10-kleine-Negerlein-Prinzip schlägt auf der Insel nicht zu, obwohl man es vermuten könnte. Mein Fazit lautet, dass trotz der vielen kleinen Mängel diese 3 Bände durchaus die Zeit wert sind, die man dafür braucht.
4. März 2010 um 18:17 Uhr
langatmig, unnötig brutal und uninteressant
Das Buch bekam ich von einem Bekannten empfohlen, sollte super spannend sein. Ich liebe die Krimis von Nesser und Mankell, und so dachte ich trotz der kontroversen Bewertungen hier, ich sollte es mal probieren. Kurz gesagt: das war ein Fehler.
Auf Seite 80 wollte ich aufgeben, bis dahin war nix passiert. Die mittleren 300 Seiten habe ich nur überflogen (das ist mir bei einem Krimi noch nie passiert). Und den Schluß (was geschah denn nun mit Harriet?) fand ich nicht gerade überraschend. Im Prinzip was das doch von Anfang an klar.
Der Autor hat einen stellenweise etwas merkwürdigen Schreibstil - warum muß er so deutlich darauf hinweisen, daß Laptops von Apple und eine Digitalkamera von Canon benutzt werden? Warum erzählt er mir die technischen Daten des Laptops?? Ich glaube, die Marke seines Handys hat er nicht erwähnt, vielleicht hab ich’s auch nur überblättert. Inhaltlich scheint der Autor eine Schwäche für viele Namen / Personen zu haben (die dann doch nichts mit der Geschichte zu tun haben), er greift ganz gerne mal zu plötzlichen Wendungen, wenn ihm nix mehr einfällt, und er hat eine Schwäche für die unnötige Beschreibung von Vergewaltigungen.
Die Bände 2 und 3 habe ich aus meiner Merkliste wieder entfernt.
4. März 2010 um 18:17 Uhr
langatmig, unnötig brutal und uninteressant
Das Buch bekam ich von einem Bekannten empfohlen, sollte super spannend sein. Ich liebe die Krimis von Nesser und Mankell, und so dachte ich trotz der kontroversen Bewertungen hier, ich sollte es mal probieren. Kurz gesagt: das war ein Fehler.
Auf Seite 80 wollte ich aufgeben, bis dahin war nix passiert. Die mittleren 300 Seiten habe ich nur überflogen (das ist mir bei einem Krimi noch nie passiert). Und den Schluß (was geschah denn nun mit Harriet?) fand ich nicht gerade überraschend. Im Prinzip was das doch von Anfang an klar.
Der Autor hat einen stellenweise etwas merkwürdigen Schreibstil - warum muß er so deutlich darauf hinweisen, daß Laptops von Apple und eine Digitalkamera von Canon benutzt werden? Warum erzählt er mir die technischen Daten des Laptops?? Ich glaube, die Marke seines Handys hat er nicht erwähnt, vielleicht hab ich’s auch nur überblättert. Inhaltlich scheint der Autor eine Schwäche für viele Namen / Personen zu haben (die dann doch nichts mit der Geschichte zu tun haben), er greift ganz gerne mal zu plötzlichen Wendungen, wenn ihm nix mehr einfällt, und er hat eine Schwäche für die unnötige Beschreibung von Vergewaltigungen.
Die Bände 2 und 3 habe ich aus meiner Merkliste wieder entfernt.
4. März 2010 um 18:17 Uhr
Gutes Hörerlebnis mit Spannung und Emotion
Mein erstes Hörbuch mit Dietmar Bär. Von dem habe ich nicht ganz so viel erwartet. Irrtum: Souveräne Leseleistung, gelungene Interpretation der Charaktere. Eindringlich, aber ohne Over-Acting.
Mein erster Stieg Larsson. Ist er es, der neue Messias am Krimi- und Thrillerhimmel, der alles schöner und besser macht als alle anderen vor ihm? Nö, isser nicht.
Das ist aber kein Grund zur Traurigkeit. Wir haben es hier mit einem guten Erzähler, einem interessanten Plot und feingezeichneten Charakteren zu tun. Wobei meiner Meinung nach Lisbeth Salander der heimliche Star des Buches ist. Sie spielt den etwas weichgespülten, aber dennoch aufrechten Journalisten Mikael Blomqvist (warum der angeblich so einen Schlag bei Frauen hat, wird mir allerdings nicht so ganz deutlich)glatt an die Wand. Wo sie ist, ist das Drama. Sie ist kaputt und kompetent, selbstbewußt, zupackend und unbeholfen. Man muss sie mögen.
Blomqvist hat gerade eine journalistische Niederlage erlitten und muss wegen übler Nachrede 3 Monate ins Gefängnis. Aus der Redaktion seines geliebten Magazins Millenium scheidet er offiziell aus. Da kontaktiert ihn ein Anwalt eines alternden Industriemagnaten. Er soll für seinen Mandanten in einem 40 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall recherchieren, der dem alten Mann keine Ruhe lässt. Offiziell arbeitet er an der Biographie des Mannes, was ihm große Spielräume für seine Ermittlungen eröffnet. Blomqvist lässt sich auf das Spiel ein. Irgendwann merkt er, dass er Unterstützung braucht, und da taucht Lisbeth Salander auf. Zusammen decken sie Spuren auf, die ihnen beide mehr als gefährlich werden….
Ein wirklich gutes Hörbuch mit einem ziemlich coolen Ende und sympathischen Protagonisten, an die man sich gut emotional andocken kann. Macht Lust auf Band 2 und 3. Die liegen auch schon bereit. Der Mythos Larsson ist zwar für mich entzaubert, aber andererseits steht er in einer Riege mit dem von mir noch etwas mehr geschätzten Jo Nesbo und meiner Favoritin Tess Gerritsen.
Sehr hörenswert.
4. März 2010 um 18:17 Uhr
Gutes Hörerlebnis mit Spannung und Emotion
Mein erstes Hörbuch mit Dietmar Bär. Von dem habe ich nicht ganz so viel erwartet. Irrtum: Souveräne Leseleistung, gelungene Interpretation der Charaktere. Eindringlich, aber ohne Over-Acting.
Mein erster Stieg Larsson. Ist er es, der neue Messias am Krimi- und Thrillerhimmel, der alles schöner und besser macht als alle anderen vor ihm? Nö, isser nicht.
Das ist aber kein Grund zur Traurigkeit. Wir haben es hier mit einem guten Erzähler, einem interessanten Plot und feingezeichneten Charakteren zu tun. Wobei meiner Meinung nach Lisbeth Salander der heimliche Star des Buches ist. Sie spielt den etwas weichgespülten, aber dennoch aufrechten Journalisten Mikael Blomqvist (warum der angeblich so einen Schlag bei Frauen hat, wird mir allerdings nicht so ganz deutlich)glatt an die Wand. Wo sie ist, ist das Drama. Sie ist kaputt und kompetent, selbstbewußt, zupackend und unbeholfen. Man muss sie mögen.
Blomqvist hat gerade eine journalistische Niederlage erlitten und muss wegen übler Nachrede 3 Monate ins Gefängnis. Aus der Redaktion seines geliebten Magazins Millenium scheidet er offiziell aus. Da kontaktiert ihn ein Anwalt eines alternden Industriemagnaten. Er soll für seinen Mandanten in einem 40 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall recherchieren, der dem alten Mann keine Ruhe lässt. Offiziell arbeitet er an der Biographie des Mannes, was ihm große Spielräume für seine Ermittlungen eröffnet. Blomqvist lässt sich auf das Spiel ein. Irgendwann merkt er, dass er Unterstützung braucht, und da taucht Lisbeth Salander auf. Zusammen decken sie Spuren auf, die ihnen beide mehr als gefährlich werden….
Ein wirklich gutes Hörbuch mit einem ziemlich coolen Ende und sympathischen Protagonisten, an die man sich gut emotional andocken kann. Macht Lust auf Band 2 und 3. Die liegen auch schon bereit. Der Mythos Larsson ist zwar für mich entzaubert, aber andererseits steht er in einer Riege mit dem von mir noch etwas mehr geschätzten Jo Nesbo und meiner Favoritin Tess Gerritsen.
Sehr hörenswert.
4. März 2010 um 18:17 Uhr
Schwedische Dichte
Dieser Kriminalroman von Stieg Larsson ist extrem spannend. Wer Krimis liebt legt dieses Buch erst zur Seite wenn die letzte Seite gelesen ist. Die Erzählung ist so dicht und spannend dass man sich in der Geschichte involviert fühlt, aber zum Glück nur als Zuschauer und nicht als Opfer.
4. März 2010 um 18:17 Uhr
Schwedische Dichte
Dieser Kriminalroman von Stieg Larsson ist extrem spannend. Wer Krimis liebt legt dieses Buch erst zur Seite wenn die letzte Seite gelesen ist. Die Erzählung ist so dicht und spannend dass man sich in der Geschichte involviert fühlt, aber zum Glück nur als Zuschauer und nicht als Opfer.
9. März 2010 um 17:51 Uhr
Spannung auf Sparflamme
Ein guter Thriller benötigt vor allem Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Dies hat der Roman Verblendung von Stieg Larsson leider nicht zu bieten.
An dem Plot liegt es nicht. Der Journalist Mikael Blomkvist erhält von dem Großindustriellen Henrik Vanger den Auftrag eine Biografie der Familie Vanger zu verfassen und dabei das Schicksal, der vor Jahrzehnten verschwundenen Harriet Vanger zu klären. Zunächst widerwillig begibt sich der Journalist in den Norden von Schweden und beginnt mit seinen Recherchen. Zur Seite steht ihm dabei die Ermittlerin Lisbeth Salander. Was das Duo bei ihren Nachforschungen herausfinden, ist ein schreckliches Geheimnis, welches nicht nur die Ermittler in Gefahr bringt.
Dieser Roman ist der erste Teil einer Trilogie mit dem Duo Blomkvist und Salander und der Autor ist zunächst bemüht uns die beiden Charaktere vorzustellen. Dabei kann der Autor nicht überzeugen. Vor allem Lisbeth Salander wirkt unglaubwürdig. Sie ist eine 24-jährige, anorektische, 154 cm kleine, Piercings und Tatoos tragende Hackerin und Einzelgängerin. “Normalerweise reichen ihr schon sieben Minuten mit einem anderen Menschen um Kopfschmerzen zu bekommen.” Das hält sie aber nicht davon ab etwa “5 Sexpartner pro Jahr zu haben”, obwohl “Sie kannte nichts schwierigeres, als sich einem Menschen nackt zu zeigen.” Nun gut mag einer einwenden. “Sie war eine ganz normale Frau mit genau demselben Lust und Sexualtrieb wie alle anderen.” Doch das ist sie eben nicht. “Lisbeth Salander war ein für alle Mal anders als normale Menschen.”
Stieg Larsson führt den Leser in die Welt des Wirtschaftsjournalismus und des Hackens ein. Dies ist ihm teilweise sehr gut gelungen, nur verliert sich der Auto häufig in Details, die für die Geschichte nicht notwendig sind. Diese Details beziehen sich nicht nur auf die ständige Erwähnung von IBook, anstatt PC oder Computer -andere Computerhersteller werden nicht namentlich erwähnt-, sondern auch in den Nebenhandlungen, die Larsson zu ausführlich erzählt.
Zusammenfasend ist zu sagen, dass Stieg Larsson mit Verblendung ein solider Thriller gelungen ist. Nur ist er mit 688 Seiten um etwa 300 Seiten zu lang.
9. März 2010 um 17:51 Uhr
Spannung auf Sparflamme
Ein guter Thriller benötigt vor allem Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Dies hat der Roman Verblendung von Stieg Larsson leider nicht zu bieten.
An dem Plot liegt es nicht. Der Journalist Mikael Blomkvist erhält von dem Großindustriellen Henrik Vanger den Auftrag eine Biografie der Familie Vanger zu verfassen und dabei das Schicksal, der vor Jahrzehnten verschwundenen Harriet Vanger zu klären. Zunächst widerwillig begibt sich der Journalist in den Norden von Schweden und beginnt mit seinen Recherchen. Zur Seite steht ihm dabei die Ermittlerin Lisbeth Salander. Was das Duo bei ihren Nachforschungen herausfinden, ist ein schreckliches Geheimnis, welches nicht nur die Ermittler in Gefahr bringt.
Dieser Roman ist der erste Teil einer Trilogie mit dem Duo Blomkvist und Salander und der Autor ist zunächst bemüht uns die beiden Charaktere vorzustellen. Dabei kann der Autor nicht überzeugen. Vor allem Lisbeth Salander wirkt unglaubwürdig. Sie ist eine 24-jährige, anorektische, 154 cm kleine, Piercings und Tatoos tragende Hackerin und Einzelgängerin. “Normalerweise reichen ihr schon sieben Minuten mit einem anderen Menschen um Kopfschmerzen zu bekommen.” Das hält sie aber nicht davon ab etwa “5 Sexpartner pro Jahr zu haben”, obwohl “Sie kannte nichts schwierigeres, als sich einem Menschen nackt zu zeigen.” Nun gut mag einer einwenden. “Sie war eine ganz normale Frau mit genau demselben Lust und Sexualtrieb wie alle anderen.” Doch das ist sie eben nicht. “Lisbeth Salander war ein für alle Mal anders als normale Menschen.”
Stieg Larsson führt den Leser in die Welt des Wirtschaftsjournalismus und des Hackens ein. Dies ist ihm teilweise sehr gut gelungen, nur verliert sich der Auto häufig in Details, die für die Geschichte nicht notwendig sind. Diese Details beziehen sich nicht nur auf die ständige Erwähnung von IBook, anstatt PC oder Computer -andere Computerhersteller werden nicht namentlich erwähnt-, sondern auch in den Nebenhandlungen, die Larsson zu ausführlich erzählt.
Zusammenfasend ist zu sagen, dass Stieg Larsson mit Verblendung ein solider Thriller gelungen ist. Nur ist er mit 688 Seiten um etwa 300 Seiten zu lang.
9. März 2010 um 17:51 Uhr
Fesselnd
Wenn du einmal angefangen hast dieses Buch zu lesen, möchtest du es nicht mehr aus der Hand legen, bist du fertig bist. Stieg Larsson hat die Geschichte so fesselnd geschrieben. Er springt zwar von einer Person bzw. Zeit zur anderen, aber es ist trotzdem flüssig zu lesen. Bin schon bei seinem 3. Buch. Es sind alle drei Bücher sehr empfehlenswert.
9. März 2010 um 17:51 Uhr
Fesselnd
Wenn du einmal angefangen hast dieses Buch zu lesen, möchtest du es nicht mehr aus der Hand legen, bist du fertig bist. Stieg Larsson hat die Geschichte so fesselnd geschrieben. Er springt zwar von einer Person bzw. Zeit zur anderen, aber es ist trotzdem flüssig zu lesen. Bin schon bei seinem 3. Buch. Es sind alle drei Bücher sehr empfehlenswert.
9. März 2010 um 17:51 Uhr
Interessant aber spannend ist ein wenig anders
Ich habe dieses Buch gerade ausgelesen, es ist interessant aber spannend ist ein wenig anders.
Ich habe schon viele Krimis und Thriller gelesen die etwas mehr Spannung enthielten, als erst nach ca. 300 Seiten.
Dennoch läßt es sich gut lesen. Und ich bin gespannt ob die anderen Teile dieser Trioologie etwas mehr versprechen.
9. März 2010 um 17:51 Uhr
Interessant aber spannend ist ein wenig anders
Ich habe dieses Buch gerade ausgelesen, es ist interessant aber spannend ist ein wenig anders.
Ich habe schon viele Krimis und Thriller gelesen die etwas mehr Spannung enthielten, als erst nach ca. 300 Seiten.
Dennoch läßt es sich gut lesen. Und ich bin gespannt ob die anderen Teile dieser Trioologie etwas mehr versprechen.
9. März 2010 um 17:51 Uhr
packende Lektüre
Der Anfang reizt einen weiterzulesen, wenngleich sich die richtige Spannung erst gegen Mitte des Buches einstellt. Von da ab jedoch ist es kaum mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen und der Autor hat hervorragend gewusst wie er den Leser dazu bringen kann gleich im Anschluss das zweite Buch (Verdammnis) in die Hand zu nehmen.
9. März 2010 um 17:51 Uhr
packende Lektüre
Der Anfang reizt einen weiterzulesen, wenngleich sich die richtige Spannung erst gegen Mitte des Buches einstellt. Von da ab jedoch ist es kaum mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen und der Autor hat hervorragend gewusst wie er den Leser dazu bringen kann gleich im Anschluss das zweite Buch (Verdammnis) in die Hand zu nehmen.
14. März 2010 um 15:00 Uhr
Éinfach langweilig
Ich habe das Buch gekauft, weil ich fest davon überzeugt war, dass es gut sein muss, auf Grund der Allgegenwärtigkeit dieses Romans.
Leider bin ich absolut enttäuscht. Die ersten 250 Seiten sind einfach nur gähnend langweilig, ich hatte tatsächlich schon mit dem Gedanken gespielt, einfach aufzuhören, aber man tut es normal ja nicht. Es kommt keine Spannung auf, wenn es dann doch mal interessant wird, wird diese erzeugte Spannung durch unnötiges Daherplätschern schnell zerstört. Ich bin nun auf Seite 645 angelangt und einfach nur heilfroh, wenn dieses Buch endlich zu Ende ist.
Leider habe ich mir das zweite Buch gleich mit angeschafft, ich habe mich schon mehr als einmal doch ein wenig darüber geärgert. Ich werde es ganz hinten ins Regal stellen, mal sehen….
Eigentlich ist ein “Stern” schon zu viel. Sehr Schade.
14. März 2010 um 15:00 Uhr
Zum fürchten
Ein echtes Buch zum fürchten und unter der Decke lesen. Ideal um sich ein paar schöne Stunden zu machen.
18. März 2010 um 11:17 Uhr
Ein wahres Meisterwerk
Erstes Buch des leider viel zu früh verstorbenen Stieg Larsson. Es folgen noch zwei weitere, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Ich mag normalerweise keine Nordländerbücher, aber diese Trilogie hat mich gefesselt, noch dazu jedesmal ein dicker Wälzer. Das mag ich eigentlich auch nicht, aber hier mache ich gerne eine Ausnahme…
Larsson steigert die Spannung schier ins Unermessliche…
Eigenwillige Charaktere begleiten diese 3 Bücher, der Lebensstil der Ermittler ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber kommt eben deshalb sehr symphatisch rüber…
Sehr empfehlenswert…
Kurzbeschreibung
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt. An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je…
19. März 2010 um 16:34 Uhr
“Blendende” Unterhaltung!!
Wenn man einmal angefangen hat zu lesen kann man nicht mehr das Buch zur Seite legen. Spannend und überraschend - einfach nur gut!!
19. März 2010 um 16:34 Uhr
Verblendung - DAS HÖRSPIEL
Mikael Blomkvist, seines Zeichens Enthüllungsjournalist und Mitherausgeber der Zeitschrift “Millenium” wurde von einem Informanten gelinkt. Sein Artikel über den zwielichtigen schwedischen Geschäftsmann Wenneström erwies sich als haltlos, und so muss Blomkvist für 3 Monate ins Gefängnis.
Um aus den Medien erst einmal wieder zu verschwinden und so “Millenium” nicht weiter zu schaden, nimmt er einen Rechercheauftrag anderer Art an. Hendrik Vanger, ein alter Mann und ehemaliger Chef des Vanger Konzerns bittet ihn den 40 Jahre zurückliegenden Mord an siner Nichte Harriet Vanger aufzuklären. Als Köder und Belohnung bietet Vanger ihm Beweise für die illegalen Machenschaften von Wenneström. Zusammen mit der Hackerin Lisbeth Salander macht sich Mikael Blomkvist daran, die alten Beweise neu auszuwerten und schon bald erweist sich dieserAuftrag als eine dreckige Familienangelegenheit, mit viel Sex, Gewalt und Lügen.
Janar 2010 Sendete 1 Live dieses Hörspiel (Teil 1: Donnerstag, 14. Januar 2010, 23 Uhr / Teil 2: Donnerstag, 21. Januar 2010, 23 Uhr / Teil 3: Donnerstag, 28. Januar 2010, 23 Uhr). Für diese Vertonung wurde Walter Adler engagiert, ein alter Hase der Hörspielinszenierung , der bereits über 250 Hörspiele geschaffen hat.
In nur 3 Stunden wurden 704 Seiten dieses Kriminalromans aufgearbeitet und das ist erstaunlich gut, wenn auch nicht perfekt gelungen.
Wahrscheinlich bin ich einer der wenigen Menschen auf diesem Planeten, der weder die Bücher gelesen hat, noch den Film gesehen hat und nicht im geringsten wusste worum es in dieser Geschichte überhaupt geht. Dieses Hörspiel war für mich die erste Berührung mit dem Stoff.
Ich hatte zumindest im ersten Teil erhebliche Schwierigkeiten die Personen und ihre Vergangenheit zuzuordnen, das war ein wenig unübersichtlich. Möglicherweise fällt das jemandem, der die Bücher gelesen hat nicht auf, ich jedoch kam nicht gut in die Geschichte rein. Ab Teil 2 (CD2) nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf, ich kann jedoch nicht verstehen, warum dieses Buch so eine Begeisterung auslöst. Es wird solide Ermittlungsarbeit geleistet, der Fall an sich ist logisch und gut aufgebaut aber nichts wirklich Besonderes. Möglicherweise sind hier viele Nebenhandlungen gestrichen worden, das kann ich jedoch nicht beurteilen. Die Sexszenen empfand ich als teils recht unnötig.
Bis auf einige wenige Nebenrollen, die deutlich schwächer besetzt sind (Blomkvist Tochter oder seine Partnerin Erika Berger), findet man viele bekannte und wirklich ausgezeichnete Sprecher, wie Ulrich Matthes als Erzähler, Sylvester Groth als Mikael Blomkvist, Anna Thalbach als Lisbeth Salander,
Lena Stolze als Anita Vanger, Felix von Manteuffel als Martin Vanger, Jürgen Hentsch als Henrik Vanger, … Für dieses Hörspiel komponierte Pierre Oser passende Musik, welche die Handlung unterstreicht, ohne abzulenken.
Fazit: Insgesamt sehr gut gelungenes Radiohörspiel, das mit Produktionen, welche direkt für den Hörspielemarkt produziert wurden problemlos mithalten kann. Die Handlung wurde stark komprimiert und es ist für jemanden der die Geschichte gar nicht kennt anfangs etwas schwer hineinzufinden. Hochkarätige Sprecher und gelungene Inszenierung.
19. März 2010 um 16:34 Uhr
Weniger ist manchmal mehr..
Weniger ist manchmal eben doch mehr - das Buch ist spannend aber vieeel zuuu laaang!! Zwischendurch auch mal ein bisschen sehr brutal, da ist es leider typisch schwedisch, dort steht man anscheinend drauf. Super gute Story aber etwas weniger Inzest und Dildospiele vom sadistischen Anwalt Bjurman mit der armen Lisbeth hätten es doch wohl auch getan. Bis die Story in Fahrt kommt, vergeht einfach zu viel Zeit. Ich hatte mir einfach doch wesentlich mehr erwartet… Viel Hype um ein mittelprächtiges Buch. Da gibt es aus Schweden zum Beispiel von Hakan Nesser weitaus besseren Stoff!
19. März 2010 um 16:34 Uhr
Das dunkle Geheimnis der Familie Vanger
Bevor der Wirtschaftsjournalist und Mitarbeiter des Magazins “Millennium” Mikael Blomqvist seine Gefängnisstrafe antreten muss, zu der er wegen Verleumdung am Großkonzern Wenneström verurteilt wurde, nimmt er den Auftrag des Großindustriellen Hendrik Vanger an. Seine damals 16-jährige Nichte Harriet ist in den 60er Jahren unter mysteriösen Umständen verschwunden. Jeder vermutet, dass sie ermordet wurde. Seit ihrem Verschwinden erhält Hendrik jedes Jahr ein Bild mit einer Blume. Dieser vermutet dahinter den perfiden Mörder von Harriet und will endlich die Wahrheit über ihr Schicksal erfahren. Hierfür engagiert er Mikael Blomqvist und je tiefer dieser sich in die Familiengeschichte der Familie Vanger einarbeitet, umso mehr schreckliche Geheimnisse kommen ans Licht.
Der Geschichte muss man etwas Zeit lassen. Stieg Larsson baut seine Story langsam auf. So ist die Spannung zwar am Anfang nicht unbedingt gegeben, jedoch überzeugt der Schreibstil des Autors von der ersten Seite an und man liest wie selbstverständlich neugierig und interessiert weiter. Recht unterschwellig nimmt dann die Spannung zu und bald ist es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Die Story des Thrillers ist sehr komplex und von Anfang an stimmig angelegt. Was anfangs noch wie ein Mord innerhalb einer Familie aussieht, entwickelt sich im Lauf des Buches zu einer viel bizarreren Geschichte, mit der man absolut nicht gerechnet hatte. Verdächtig ist praktisch jeder der Familie Vanger und so bleibt Motiv wie auch Täter sehr lange im Dunkeln.
Sein Protagonist Mikael Blomqvist ist ein engagierter Journalist Mitte Vierzig, der hartnäckig an dem Fall arbeitet und einen hohen Gerechtigkeitssinn hat. Stieg Larsson beschreibt ihn als einen sehr sympathischen Menschen, der von ihm sehr facettenreich beschrieben wird, sodass man sich sehr schnell ein Bild von ihm machen kann. Die aber bei weiten interessante Figur ist Lisbeth Salander. Lisbeth, eine 24-jährige Hackerin wird durch den Anwalt von Hendrik Vanger auf Mikael aufmerksam und unterstützt ihn im Lauf seiner Ermittlungen bei dem Fall Harriet. Sehr schnell stellt man fest, dass Lisbeth in ihrer Kindheit etwas Schreckliches erlebt haben muss, sie ist sehr introvertiert, wirkt oft eiskalt und gleichzeitig dann wieder sehr verletzlich. Ein sehr komplexer, komplizierter Charakter, der einem jedoch sehr schnell sympathisch wird.
Fazit: “Verblendung”, der erste Teil der Millennium-Trilogie, ist ein komplexer, äußerst spannender Krimi, der einem von der ersten Seite an fasziniert.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Verblendung - Erst das Buch lesen und dann den Film sehen
“Verblendung” ist ein hoch spannendes Buch mit einer Mischung aus Wirtschaftskrimi - mit vielen interessanten Hintergründen - und Psychothriller. Vor allem der Teil Wirtschaftskrimi kommt in dem actionreichen Film zu kurz. Der Film wiederum hält den Zuschauer mit vielen spannenden Szenen gefangen. Es lohnen sich beide Werke, wobei man erst das Buch lesen sollte, um sich besser auf den Film einlassen zu können.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Verblendung - Erst das Buch lesen und dann den Film sehen
“Verblendung” ist ein hoch spannendes Buch mit einer Mischung aus Wirtschaftskrimi - mit vielen interessanten Hintergründen - und Psychothriller. Vor allem der Teil Wirtschaftskrimi kommt in dem actionreichen Film zu kurz. Der Film wiederum hält den Zuschauer mit vielen spannenden Szenen gefangen. Es lohnen sich beide Werke, wobei man erst das Buch lesen sollte, um sich besser auf den Film einlassen zu können.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Nur 3 Sterne, weil
es eben doch kein perfekter Thriller ist.
Besondere Probleme hatte ich mit dem Ende, da die beiden Erzählstränge nicht gleichzeitig aufgelöst werden. Hier hätte der Autor geschickter vorgehen können.
Ich bin mal gespannt, wie das Ende für den Film adaptiert wurde.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Nur 3 Sterne, weil
es eben doch kein perfekter Thriller ist.
Besondere Probleme hatte ich mit dem Ende, da die beiden Erzählstränge nicht gleichzeitig aufgelöst werden. Hier hätte der Autor geschickter vorgehen können.
Ich bin mal gespannt, wie das Ende für den Film adaptiert wurde.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Sehr empfehlenswert
Ein gelungener Krimi ist “Verblendung”, den man von Anfang an nur widerwilig weglegt, weil er sooo spannend ist und einen bis zum Ende fesselt. Kaufe mir die beiden weiteren Bände von Stieg Larsson auch.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Sehr empfehlenswert
Ein gelungener Krimi ist “Verblendung”, den man von Anfang an nur widerwilig weglegt, weil er sooo spannend ist und einen bis zum Ende fesselt. Kaufe mir die beiden weiteren Bände von Stieg Larsson auch.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Spannend–fesselnd–einfach unwiderstehlich
Nun…ich habe dieses Buch an meinem Geburtstag gekauft, obwohl ich eigentlich nicht schon wieder ein Trilogie kaufen wollte, aber da stand nichts anderes bei meinem Buchhändler im Regal, was mich ansprach…
Mich hat “Verblendung” absolut gepackt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Es fesselt einen nicht von der ersten Seite an, aber es steigert sich und macht Lust auf den zweiten Band, den ich grad angefangen habe. Die Geschichte ist wohl durchdacht und gut recherchiert.
Ich weiß nicht, was die Leute für ein Buch gelesen haben, die dieses Buch schlechter als Vier-Sterne bewerten. Ich gehe davon aus, dass sie einen Fehldruck bekommen und nicht das gleich Buch gelesen haben wie ich. War wohl der Inhalt eines billigen Groschenromans nur abgedruckt.
Für alle, die einen Fehldruck haben und das Buch schlechter als mit Vier-Sterne bewertet haben, hier ein Tipp von mir: Man kann Verlage durchaus anschreiben und sagen, dass ihr Buch ein Fehldruck ist und sich kostenlos ein neues schicken lassen…Für die anderen, den das Buch einfach nur unspannend vorkam, gratuliere ich zu ihrem aufregendem Leben, was Attentate beim Joggen und Folterkeller in ihrem Eigenheim wohl einschließt, und dieses Buch wohl zum Fehlkauf für sie macht.
Für alle anderen, die ein langweiliges Leben wie ich führen, rate ich zu diesem Kauf…Man(n), dass ist seit langem, dass spannendste Buch, was auf dem Markt ist…
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Spannend–fesselnd–einfach unwiderstehlich
Nun…ich habe dieses Buch an meinem Geburtstag gekauft, obwohl ich eigentlich nicht schon wieder ein Trilogie kaufen wollte, aber da stand nichts anderes bei meinem Buchhändler im Regal, was mich ansprach…
Mich hat “Verblendung” absolut gepackt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Es fesselt einen nicht von der ersten Seite an, aber es steigert sich und macht Lust auf den zweiten Band, den ich grad angefangen habe. Die Geschichte ist wohl durchdacht und gut recherchiert.
Ich weiß nicht, was die Leute für ein Buch gelesen haben, die dieses Buch schlechter als Vier-Sterne bewerten. Ich gehe davon aus, dass sie einen Fehldruck bekommen und nicht das gleich Buch gelesen haben wie ich. War wohl der Inhalt eines billigen Groschenromans nur abgedruckt.
Für alle, die einen Fehldruck haben und das Buch schlechter als mit Vier-Sterne bewertet haben, hier ein Tipp von mir: Man kann Verlage durchaus anschreiben und sagen, dass ihr Buch ein Fehldruck ist und sich kostenlos ein neues schicken lassen…Für die anderen, den das Buch einfach nur unspannend vorkam, gratuliere ich zu ihrem aufregendem Leben, was Attentate beim Joggen und Folterkeller in ihrem Eigenheim wohl einschließt, und dieses Buch wohl zum Fehlkauf für sie macht.
Für alle anderen, die ein langweiliges Leben wie ich führen, rate ich zu diesem Kauf…Man(n), dass ist seit langem, dass spannendste Buch, was auf dem Markt ist…
24. März 2010 um 19:00 Uhr
deutlich mehr erwartet
Nach den vielen guten Rezensionen habe ich von dem Buch deutlich mehr erwartet. Erst mal war es schwierig in das Buch einzufinden, außerdem fand ich es unterm Strich auch nicht wirklich spannend und fesselnd geschrieben.
Erst nach ca. 200 Seiten wurde mir die Rolle der Lisbeth sympathisch und verstand auch den eigentlichen Sinn des Buches. Die Grundidee an sich fand ich ganz gut, allerdings war so ziemlich schnell klar wer der Täter ist, auch wenn man das Ausmaß der Taten nicht nachvollziehen konnte. Überrascht hat mich dann aber doch die Auflösung.
Durch aus ein lesenswertes Buch mit einigen Schwächen.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
deutlich mehr erwartet
Nach den vielen guten Rezensionen habe ich von dem Buch deutlich mehr erwartet. Erst mal war es schwierig in das Buch einzufinden, außerdem fand ich es unterm Strich auch nicht wirklich spannend und fesselnd geschrieben.
Erst nach ca. 200 Seiten wurde mir die Rolle der Lisbeth sympathisch und verstand auch den eigentlichen Sinn des Buches. Die Grundidee an sich fand ich ganz gut, allerdings war so ziemlich schnell klar wer der Täter ist, auch wenn man das Ausmaß der Taten nicht nachvollziehen konnte. Überrascht hat mich dann aber doch die Auflösung.
Durch aus ein lesenswertes Buch mit einigen Schwächen.
29. März 2010 um 22:00 Uhr
Ein Must-Have für meinen Bücherschrank
Ein hochspannendes Buch. Wunderbar geschrieben, nichts leichtverdauliches, aber hoch interessant. Wirklich ein Buch der Superlative. Anfangs ist es ein bisschen trocken und ich fürchtete es bald aus der Hand zu legen. Doch der Ehrgeiz weiter zu lesen, weil ich mir doch alle drei Teile gekauft hatte, hat sich mehrfach ausgezahlt. Dieses Buch ist wirklich gut, beide weiteren Teile kommen nicht mehr an die erste Spannung heran.
29. März 2010 um 22:00 Uhr
Sehr spannend und raffiniert
Der Mensch ist nunmal ein Herdentier und wenn ein Buch dermaßen in den Medien angepriesen wird, sehr viele es lese und auch noch gut rezensieren, dann wird man fast automatisch angelockt. Man will ja schließlich nichts verpassen oder gar eine Bildungslücke haben. Manchmal wird man dann enttäuscht und manchmal hat man doch tatsächlich ein richtiges Schätzchen in der Hand. Für so ein Schätzchen halte ich dieses Buch. Es ist wirklich eine Mischung aus Wirtschaftkrimi, Krimi, Thriller. Es enthält einfach alles, was ein gutes Buch enthalten muss.
Zum Inhalt werde ich hier nichts mehr schreiben, denn das haben ja viele andere vor mir schon getan. Aber meine Kaufempfehlung, die will ich noch loswerden ;o) Also, kaufen und die gut durchdachte und super konstruierte Geschichte lesen!
4. April 2010 um 01:17 Uhr
spannend und gut
spannend und gut
Im Gegensatz zu Nesbro (Der Erlöser) kann man sich die schwedischen Namen und Orte gut merken und behalten. Der Krimi ist gut angelegt wenn auch an wenigen Stellen etwas ausschweifend.
4. April 2010 um 01:17 Uhr
Verdammnis
Verdammnis von Stieg Lasson ist ein Buch dass man am Liebsten nicht aus der Hand legen mag bis es zu Ende gelesen ist, dann aber … geht es mit dem nächsten Buch gerade so weiter
4. April 2010 um 01:17 Uhr
Fantastische Steigerung
Gehört hatte ich natürlich schon von Stieg Larssons Trilogie. Doch diese schwedischen Romane gehören nicht unbedingt zu den Büchern, die ich haben muss. Jedoch bekam ich es geschenkt und dazu noch der Hinweis, dass die Romane von Stieg L. nahezu von der kompletten Familie verschlungen wurden. Gut, dachte ich mir, dann fang ich halt mal an zu lesen. Eine ganze Zeitlang war ich hin- und hergerissen: Weiterlesen oder adacta legen? Mehr oder weniger quälte ich mich durch die ersten vielleicht 100 Seiten. Mit viel Beschreibung und nicht wahnsinnig viel Handlung.
ABER: Ich bin froh, dass ich mich durchgequält habe. Die Handlung ist spannend mit einigen Strängen, vielen Familienverbandlungen, aber doch so geschrieben, dass es nach dieser quälenden Einleitung wahnsinnig faszinierend ist und mich nicht mehr losließ, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Ja, es stimmt schon, viel Produktplacement (Apple-Werbevertrag???), einige Abschnitte, die für manche vielleicht erotisch sein mögen, die Mehrzahl jedoch pervers empfinden wird. Aber warum nicht? Das Leben ist nunmal bunt. Warum sollen solche Themen nicht in Romanen ver-/bearbeitet werden. Es gibt nicht nur Blümchensex! Und dass die Protagonistin ihre eigene Antwort darauf hat, versöhnt. Mich zumindest.
Alles in allem, hat das Buch mir doch sehr gut gefallen und die beiden anderen Bände werde ich demnächst lesen. Bin gespannt.
4. April 2010 um 01:17 Uhr
Perfekt - bis auf das Ende
Selten habe ich mir bei der Beurteilung eines Buches so schwer getan.
“Verblendung” ist sehr gut und spannend geschrieben, und die Story ist auch herausragend. Was als klassisches Krimi-Szenario (von der Umwelt abgeschnittene Insel, Verbrechen mit begrenztem Täterkreis) beginnt, entwickelt sich doch ganz anders und wird zu einem tollen Thriller mit tiefsten Abgründen. Die beiden Hauptcharaktere, Journalist Blomkvist und Privatdetektivin Salander sind ungewöhnlich, und werden (schwedisch) genau beschrieben.
Kurz gesagt, dieses Buch hat alles, um ein Meisterwerk zu sein, wenn, ja, wenn nicht der Schluß wäre. Die Handlung ist aus, das Rätsel um Harriet Vanger gelöst, warum ist dann nicht Schluß? Man kämpft sich durch die letzten über 100 Seiten, es passiert nichts mehr Interessantes, warum Salander verkleidet in mehrere Schweizer Banken geht, ist mir sowieso ein Rätsel. Mag sein, daß das alles eine Überleitung zum zweiten Buch der Reihe ist, aber dann hätte man es auch in dieses schreiben können. So verhaut es nur den ersten Teil, schade. Aber, was soll’s. Tolkien hat auch das Ende von “Der Herr der Ringe” verhaut, und “Verblendung” ist trotzdem für jeden Thriller-Fan ein Muss.
4. April 2010 um 01:17 Uhr
spannend und gut
spannend und gut
Im Gegensatz zu Nesbro (Der Erlöser) kann man sich die schwedischen Namen und Orte gut merken und behalten. Der Krimi ist gut angelegt wenn auch an wenigen Stellen etwas ausschweifend.
4. April 2010 um 01:17 Uhr
Verdammnis
Verdammnis von Stieg Lasson ist ein Buch dass man am Liebsten nicht aus der Hand legen mag bis es zu Ende gelesen ist, dann aber … geht es mit dem nächsten Buch gerade so weiter
4. April 2010 um 01:17 Uhr
Fantastische Steigerung
Gehört hatte ich natürlich schon von Stieg Larssons Trilogie. Doch diese schwedischen Romane gehören nicht unbedingt zu den Büchern, die ich haben muss. Jedoch bekam ich es geschenkt und dazu noch der Hinweis, dass die Romane von Stieg L. nahezu von der kompletten Familie verschlungen wurden. Gut, dachte ich mir, dann fang ich halt mal an zu lesen. Eine ganze Zeitlang war ich hin- und hergerissen: Weiterlesen oder adacta legen? Mehr oder weniger quälte ich mich durch die ersten vielleicht 100 Seiten. Mit viel Beschreibung und nicht wahnsinnig viel Handlung.
ABER: Ich bin froh, dass ich mich durchgequält habe. Die Handlung ist spannend mit einigen Strängen, vielen Familienverbandlungen, aber doch so geschrieben, dass es nach dieser quälenden Einleitung wahnsinnig faszinierend ist und mich nicht mehr losließ, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Ja, es stimmt schon, viel Produktplacement (Apple-Werbevertrag???), einige Abschnitte, die für manche vielleicht erotisch sein mögen, die Mehrzahl jedoch pervers empfinden wird. Aber warum nicht? Das Leben ist nunmal bunt. Warum sollen solche Themen nicht in Romanen ver-/bearbeitet werden. Es gibt nicht nur Blümchensex! Und dass die Protagonistin ihre eigene Antwort darauf hat, versöhnt. Mich zumindest.
Alles in allem, hat das Buch mir doch sehr gut gefallen und die beiden anderen Bände werde ich demnächst lesen. Bin gespannt.
4. April 2010 um 01:17 Uhr
Perfekt - bis auf das Ende
Selten habe ich mir bei der Beurteilung eines Buches so schwer getan.
“Verblendung” ist sehr gut und spannend geschrieben, und die Story ist auch herausragend. Was als klassisches Krimi-Szenario (von der Umwelt abgeschnittene Insel, Verbrechen mit begrenztem Täterkreis) beginnt, entwickelt sich doch ganz anders und wird zu einem tollen Thriller mit tiefsten Abgründen. Die beiden Hauptcharaktere, Journalist Blomkvist und Privatdetektivin Salander sind ungewöhnlich, und werden (schwedisch) genau beschrieben.
Kurz gesagt, dieses Buch hat alles, um ein Meisterwerk zu sein, wenn, ja, wenn nicht der Schluß wäre. Die Handlung ist aus, das Rätsel um Harriet Vanger gelöst, warum ist dann nicht Schluß? Man kämpft sich durch die letzten über 100 Seiten, es passiert nichts mehr Interessantes, warum Salander verkleidet in mehrere Schweizer Banken geht, ist mir sowieso ein Rätsel. Mag sein, daß das alles eine Überleitung zum zweiten Buch der Reihe ist, aber dann hätte man es auch in dieses schreiben können. So verhaut es nur den ersten Teil, schade. Aber, was soll’s. Tolkien hat auch das Ende von “Der Herr der Ringe” verhaut, und “Verblendung” ist trotzdem für jeden Thriller-Fan ein Muss.
9. April 2010 um 08:00 Uhr
Bin eigentlich keine Krimileserin, aber…
…die Millenium-Reihe hat mich gepackt. Alle drei Bücher haben mir den Atem geraubt.
Am Anfang muss man sich reinlesen. Nach den ersten Seiten hätte ich “Verblendung” fast vergelegt. Zum Glück habe ich es nicht getan!!!
Sonst hätte ich eine großartige, spannende und anrührende Geschichte verpasst und hätte Lisbeth, Mikael und die ganzen anderen cleveren, schrecklichen und außergewöhnlichen Charaktere nicht kennen gelernt.
9. April 2010 um 08:00 Uhr
Gelungener Krimi mit noch besserem Hörbuch
Es war mein Einstieg in die Welt der “Schweden”-Krimis und mein erste Stieg-Larsson-Roman.
Die Geschichte ist packend. Wenn man glaubt, es ist endlich zu Ende, gehts auch shcon in die nächste Runde. Normalerweise finde ich eine solche Schreibweise eher ermüdend, doch stört es hier nicht. Man erhält eine umfassende Einsicht in das Leben der beiden Hauptcharaktere, wodurch sich einige parallele “Kleingeschichten” ergeben. Nicht nur möchte man den Täter finden, ich wollte auch wissen, was aus den beiden wird. Der Schluss hat meine romantische Seite ein wenig enttäuscht. Aber so ist nun Mal das Leben;)
Zum Hörbuch: Am Anfang war ich eher enttäuscht und geneigt, das Hörbuch für immer aus zu schalten. Aber als die Handlung immer komplizierter und verwobener wurde, war ich doch froh um den Vorleser-Stil. Alle Charaktere waren ganz dezent aber deutlich von einander zu unterscheiden. Besonders Lisbeth hat mir sehr gut gefallen. Die trockene Art, die der Sprecher für sie ausgewählt hat, schien perfekt zu passen.
ICh freu mich schon auf den nächsten Teil, natürlich wieder als Hörbuch. Gratulation Dietmar Bär!
9. April 2010 um 08:00 Uhr
Ein solider Thriller
Mit “Verblendung” legt der WDR wieder einmal eine große Thrillerumsetzung vor. Die knapp dreistündige Produktion bietet den Raum, um den recht umfangreichen Roman angemessen wiederzugeben. Larsson erzählt eine packende Geschichte, bei der Schockelemente gut eingesetzt sind, um Spannung zu erzeugen. Dazu werden die Charaktere auch noch sauber in Gut und Böse getrennt. Trotz dieser eindeutigen Zuordenbarkeit sind die Figuren aber durchaus interessant, sie sorgen dafür, dass der Plot auch in schwächeren Momenten interessant bleibt.
Ungewöhnlich, aber wohl dem Trilogie-Gedanken geschuldet, ist der zweigeteilte Thrillerplot. Es beginnt und endet mit der Geschichte von Mikael Blomkvist, der bei journalistischen Recherchen gelinkt und anschließend daraufhin verurteilt wurde. Er bekommt eine vorübergehende Aufgabe, die Ermittlung im Hauptplot, er soll Licht ins Dunkel um das Verschwinden der Nichte des Industriellen Vanger bringen. Dieser Fall ist der deutlich interessantere, er endet aber recht früh in der ersten Hälfte des letzten Teils - Danach ist ein wenig die Luft aus der Geschichte. Obwohl man den Rest recht dicht zusammenfasst, lässt das Hörinteresse recht schnell stark nach.
Die Umsetzung ist durchweg gelungen. Walter Adler inszeniert den Thriller zwar eher ruhig und zurückhaltend und lässt ein wenig das typische skandinavische Flair außen vor. Dennoch gelingt es ihm, eine sehr sehr spannende Atmosphäre zu erzeugen. Viel Raum gönnt er dem Erzählerpart, der hier von Ulrich Matthes übernommen wird. Dieser legt diese Aufgabe eher nüchtern an. Die Sprecher der handelnden Figuren dürfen dafür deutlich mehr mitgehen. Im erstklassigen Ensemble stechen vor allem Anna Thalbach und Jürgen Hentsch hervor.
Ein guter und spannender Krimi, der allerdings nicht ganz die Erwartungen erfüllt. An ein paar Ecken ist die Geschichte zu glatt, vor allem das eher platte Ende trübt ein bisschen den Eindruck der ansonsten sehr guten Produktion.
14. April 2010 um 17:00 Uhr
Spannung pur
Das erste Buch aus der Trilogie, wie auch die beiden nächsten, habe ich praktisch in einem Zug gelesen. So spannend und fesselnd wie Stieg Larssons Trilogie habe ich schon länger nichts mehr gelesen. Trotz der über 700 Seiten pro Roman ist die Spannung immer vorhanden und man liest weiter um zu erfahren, wie sich die Helden aus der Affäre ziehen werden. Unbedingt empfehlenswert.
14. April 2010 um 17:00 Uhr
Billy
Das Buch ist wirklich grosse Klasse. Jetzt lese ich den 2. Teil und kann es wieder nicht aus der Hand legen.
14. April 2010 um 17:00 Uhr
Spannungsaufbau
Die ersten 200 Seiten kann man getrost querlesen; weder die Sprache noch der Inhalt beeindrucken. Irgendwie hat es dann jedoch der Autor bei mir geschafft, eine Spannung aufzubauen und ich war naiv aufgeregt, wie denn die Geschichte so weitergehen wird. Für diese Kurzweiligkeit bekommt das Buch nun doch vier Punkte. Dass die Charaktere aus psychotherapeutischer Sicht wenig komplex sind und deren Typologie tendenziell vereinfacht dargestellt wird und es auch sonst keine philosophischen Erkenntnisse gibt, ist eine andere Sache.
14. April 2010 um 17:00 Uhr
Gute Story, gut erzählt, trotzdem gibt’s Kritik
Zum 16. Geburtstag habe ich Stieg Larssons Bestseller “Verblendung” unter den Geschenken erblickt…wohl eines der besten Bücher meiner zahlreichen Schmöcker aus dem Regal!
Cover: Ansprechend und weckt Spannung! Meiner Meinung nach haben allerdings Titel und Coverbild nicht viel mit dem Inhalt des Buches zu tun. Das ist etwas schade, doch im Nachhinein würde mir wohl auch kein besseres Cover einfallen… Es ist auf jeden Fall charakteristisch für das Buch und somit nicht schlecht geworden. Note 2
Buchinhalt:
Verständlichkeit: Das Buch ist einfach klasse geschrieben, reißt mit und ist kaum aus der Hand zu legen. Wer kein Freund von langen, in sich verzweigten Sätzen ist, wird dieses Buch lieben. “Moderne” Sprache (also Sprache, bei der auch mal Ausdrücke vorkommen, die aber nicht gleich ganz unter die Gürtellinie gehen) mischt sich hier mit Fachsprache, also zahlreichen Fachbegriffen, die leider nicht immer verständlich sind, doch entweder aus dem Textzusammenhang erläutert werden oder für die Story nicht von Bedeutung sind. Vor allem am Ende verwendet Stieg Larsson viele Computerbegriffe, jemand, der sich damit nicht auskennt, hat leider am Ende viel auszublenden. Note für Verständlichkeit (Satzbau): 2
Story: Spannend, einfach genial zusammengeschustert und wirklich das Werk eines Meisters. Ich denke, den Inhalt des Buches an und für sich muss ich nicht noch einmal wiederholen, das haben bestimmt schon einige vor mir getan, allen voran natürlich amazon.de :). Die einzelnen Personen - besonders die beiden absoluten Hauptpersonen Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander - sind toll beschrieben und überzeugen durch ihre klar nachvollziehbaren Gedankengänge. Die Handlungen sind nicht an den Haaren herbeigezogen, aber auch nicht immer die, die man in der Realität unbedingt vollbringen würde.
Zwei kleine Abzüge gibt es aber leider auch bei der Story, die eine bis dahin 100%ige Note 1 verhindern:
1. Die kürze einer der spannendsten Szenen des ganzen Buches: Mikael Blomkvist wird gefangen genommen (von wem, das dürft ihr selbst lesen:D), aber meiner Meinung nach viel zu schnell wieder befreit…das ist schade, denn so geht dieser atemraubende Moment auch viel zu schnell wieder vorbei.
2. Das Ende! Das Ende spielt auf den Anfang an…und ist aber leider - ich muss es so sagen - langweilig! Es ist noch ein letzter Schachzug Blomvists gegen einen Großindustriellen, Hans-Erik Wennerström…und der zieht sich über schier endlose 100 Seiten! Schade, da bleibt mir leider nur die Note 2.
Dreimal Note 2 - für mich Anlass genug, dem ganzen Buch vier von fünf Sterne zu geben.
Leider - wie gesagt - hat mich das Ende enttäuscht, das hält mich jetzt allerdings nicht davon ab, gleich zum zweiten Band zu rennen und diesen durchzulesen…den habe ich mir nämlich auch schon gekauft.:)
Stieg Larsson - Verblendung: Sehr lange Nächte garantiert!
14. April 2010 um 17:00 Uhr
Eigentlich kein Freund von Krimis…
habe ich diesen Roman auf Drängen von guten Freunden dann doch in einen 3-wöchigen Asienurlaub mitgenommen - und wurde nicht enttäuscht: ganz im Gegenteil, ich habe den Roman auf einem 12 Std-Flug nach Singapur fast in einem gelesen.
Und ich verstehe, warum dieses Werk so erfolgreich ist..
Mehr will ich nicht sagen, außer bitte dringend selbst lesen.
20. April 2010 um 00:34 Uhr
Langatmig und wenig originell
Dieses Buch von Stieg Larsson wurde irgendwo mit Harry Potter verglichen. Obwohl mir natürlich schon klar war, dass es ein Buch für Erwachsene ist, ein Krimi oder Thriller ohne fiktive Elemente, waren meine Erwartungen hoch gesteckt. Leider wurden sie in keiner Weise erfüllt. Man hat den Eindruck, dass die Handlung künstlich in die Länge gezogen werden muss, um das Buch zu füllen. Weniger Seiten wären durchaus mehr gewesen. So ist es etwa sehr lähmend, wenn am Anfang des Buches immer wieder die Gründe für den Abschied der Hauptperson aus seiner Zeitschrift durchgekaut werden - ohne dass neue Facetten dazu kämen. Überhaupt Facetten: Die Personen bleiben blass, ihre Motive ziemlich unglaubwürdig, die Dialoge sind von jeglichem Witz oder Esprit befreit.
Ganze Passagen des Buches sind anscheinend dem Hauptberuf des Autors geschuldet - er war Spezialist für Rechstextremismus in Schweden - und haben mit dem Fortgang der Handlung nichts zu tun. Zum Einschlafen ist das Buch allerdings ganz gut geeignet - es sei denn man ärgert sich über das oben Erwähnte.
20. April 2010 um 00:34 Uhr
Hörbuch-Rezension
nicht geglaubt habe, denn bis zur dritten CD verläuft die Handlung ein wenig schleppend und es passiert nicht viel - außer dass die Protagonisten vorgestellt werden. Was bei einer Krimireihe vermutlich auch gerechtfertigt ist. Dann beginnt jedoch eine fesselnde und z.T. komplizierte Handlung. Längen kommen kaum noch auf, das liegt vermutlich an der gekürzten Fassung. Auch habe ich als jemand, der das Buch nicht gelesen hat, die Kürzung nicht gespürt, also Kompliment an die Schnitt-Verantwortlichen. So haben auch die vielverteufelten Product Placements nur gegen Ende hin gestört … die ich aber auch ärgerlich fand. Manchmal wirkten sie einfach nur unpassend. Ein weiterer Kritikpunkt sind die hollywoodreifen unglaubwürdigen Aktionen ganz am Ende. Dennoch war es eine wirkliche vergnügliche Unterhaltung, man kann nicht aufhören, dem Hörbuch zu lauschen … und den 2. Teil werde ich mir auch besorgen und freue mich schon darauf! Das liegt nicht zuletzt an dem tollen Sprecher, Dietmar Bär, der die Personen mit passenden Stimmen ausstattet.
Die Handlung kann man genügend nachlesen, also ganz grob: es geht um einen Journalisten und eine Hackerin, die einen Vermisstenfall von vor beinah vierzig Jahren untersuchen und dabei auf eine grausame Mordserie stoßen, die irgendeine Verbindung mit dem verschwundenem Mädchen zu haben scheint.
Mir hat das Hören sehr viel Spaß gemacht,was ich noch bei der 2. CD (von
20. April 2010 um 00:34 Uhr
Hat mich total in den Bann gezogen
Jeder spricht über das Buch, also darf ich jetzt auch mal:
Zuerst das Negative: Der Roman ist sehr schwedisch! Ich höre jetzt meine Kritiker:” Das Buch spielt in SCHWEDEN!”
Ja, das stimmt natürlich, aber der Autor bezieht sich auf Eigenheiten in Schweden (Wirtschaft, Politik, Jornalismus), die für mich als Deutsche etwas schwer zu verstehen ist.
Aber das ist für mich auch der einzige negative Aspekt an dem Buch!
Der Jornalist Blomquist wird gerichtlich kaltgestellt und hat plötzlich viel Zeit. Also soll er für den Industriellen Vanger eine Familienchronik schreiben und gleichzeitig herausfinden, was mit Harriet Vanger passiert ist. Die Familie Vanger zählt viele Mitglieder, aber keine Angst, man kann sie sich besser merken, als ich befürchtet habe.
Die ganze Story ist flüssig geschrieben und mit interessanten Nebenschauplätzen gespickt.
Besonders überrascht war ich über die Nazi-Vergangenheit in Schweden, ich habe nicht gewußt, daß auch andere europäische Länder damals dieses Erbe haben.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es (fast) in einem Zug durchgelesen.
25. April 2010 um 07:34 Uhr
Tolles Buch
Auch dieses Buch ist sehr gut, der Versand war schnell und es ist gut angekommen, nur zu empfehlen
25. April 2010 um 07:34 Uhr
Vorsicht Suchtgefahr!
Als Autorin widme ich mich gern dem Lesen von guten Büchern. Also verschlang ich Verblendung und war positiv überrascht. Der faszinierende und beeindruckende Charakter ist für mich Lisbeth. Sie macht das Buch interessant und äusserst spannend. Am Anfang war es etwas schwer und langatmig zu lesen, sodass ich es schon wieder weglegen wollte, aber dann hat mich eine großartige und spannende Geschichte gepackt und mitgerissen. So werde ich nun eintauchen in den zweiten Teil und hoffentlich bald wieder etwas positives zu berichten haben.
30. April 2010 um 12:34 Uhr
Liest man eins - liest man alle!
Der Anfang, muss ich zugeben, ist etwas zäh, habe das Buch vor 6 Monaten schon mal angefangen und wieder zur Seite gelegt, weil mir die Anfangsgeschichte zu langatmig war. Meine Schwester hat mich aber “genötigt” nochmal anzufangen und weiterzulesen, zum Glück, ich weiss nicht wann ich zuletzt ein spannenderes Buch gelesen habe. Unglaublich.
Jede freie Sekunde hab ich diesem Bestseller gewidmet!
Absolut zu empfehlen!!!
30. April 2010 um 12:34 Uhr
spannender Thriller aus Schweden
Der erste Band der Triologie ist ein anspruchstvoller, spannender Wirtschaftsthriller. Stieg Larsson verknüpft gekonnt verschiedene Erzählpassagen, die sich später in einem spannenden Finale überraschend auflösen.
Auf jeden Fall empfehlenswert und gleich den nächsten Band lesen.
30. April 2010 um 12:34 Uhr
spannender Thriller aus Schweden
Der erste Band der Triologie ist ein anspruchstvoller, spannender Wirtschaftsthriller. Stieg Larsson verknüpft gekonnt verschiedene Erzählpassagen, die sich später in einem spannenden Finale überraschend auflösen.
Auf jeden Fall empfehlenswert und gleich den nächsten Band lesen.
30. April 2010 um 12:34 Uhr
Wahnsinn!!!
Ich habe schon lange keinen so spannenden Krimi mehr gelesen. Das Buch wandert im Moment überall mit hin, ins Bad, ins Bett zur Mittagspause. Ich hatte lange gezögert mit dem Kauf da es ja 3 Bände sind, aber jetzt kann ich es kaum erwarten mich den 2 nächsten Romanen zu widmen. Das Buch hat alles was ein guter Krimi braucht - absolute Hochspannung einen sympathischen Ermittler, ein wenig Romantik. Ich kann mich total mit den Hauptpersonen identifizieren und sehe sie fast bildlich vor mir. Die Verfilmung soll auch sehr gut gelungen sein, das ist das nächste was ich mir anschaue, also absolut volle Punktzahl für diesen begnadeten Erzähler.
30. April 2010 um 12:34 Uhr
Wahnsinn!!!
Ich habe schon lange keinen so spannenden Krimi mehr gelesen. Das Buch wandert im Moment überall mit hin, ins Bad, ins Bett zur Mittagspause. Ich hatte lange gezögert mit dem Kauf da es ja 3 Bände sind, aber jetzt kann ich es kaum erwarten mich den 2 nächsten Romanen zu widmen. Das Buch hat alles was ein guter Krimi braucht - absolute Hochspannung einen sympathischen Ermittler, ein wenig Romantik. Ich kann mich total mit den Hauptpersonen identifizieren und sehe sie fast bildlich vor mir. Die Verfilmung soll auch sehr gut gelungen sein, das ist das nächste was ich mir anschaue, also absolut volle Punktzahl für diesen begnadeten Erzähler.
5. Mai 2010 um 21:17 Uhr
In jeder Hinsicht unverständlicher Hype
Ich kann mich den 1-Sterne-Rezensionen in fast jedem Punkt anschließen: Die Charaktere wurde aus den billigsten Klischees zusammengezimmert. Krönung ist diese anarchische, kaputte, gleichzeitig aber unglaublich geniale und letztlich doch so liebenswerte Lisbeth. Die Handlung ist einschichtig, vorhersehbar und mit völlig sinnfreien Nebensträngen durchsetzt. Es gibt nicht eine einzige überraschende Wendung. Sprache und Stil sind bestenfalls als unspektakulär zu bezeichnen. Das Productplacement ist einfach nur peinlich.
Mich irritiert nur, dass es auch im Feuilleton positive Besprechungen gab. Trivialliteratur hat ja vielleicht ihre Berechtigung, aber diesem Werk mangelt es in jeder Hinsicht an Qualität - und sei es einfach nur an Spannung. Harry Potter entspricht auch nicht meinem Geschmack, ich verstehe aber zumindest, was hier faszinieren kann. Die Mechanismen, die diesen Titel zum Bestseller gemacht haben, wollen sich mir einfach nicht erschließen…
5. Mai 2010 um 21:17 Uhr
In jeder Hinsicht unverständlicher Hype
Ich kann mich den 1-Sterne-Rezensionen in fast jedem Punkt anschließen: Die Charaktere wurde aus den billigsten Klischees zusammengezimmert. Krönung ist diese anarchische, kaputte, gleichzeitig aber unglaublich geniale und letztlich doch so liebenswerte Lisbeth. Die Handlung ist einschichtig, vorhersehbar und mit völlig sinnfreien Nebensträngen durchsetzt. Es gibt nicht eine einzige überraschende Wendung. Sprache und Stil sind bestenfalls als unspektakulär zu bezeichnen. Das Productplacement ist einfach nur peinlich.
Mich irritiert nur, dass es auch im Feuilleton positive Besprechungen gab. Trivialliteratur hat ja vielleicht ihre Berechtigung, aber diesem Werk mangelt es in jeder Hinsicht an Qualität - und sei es einfach nur an Spannung. Harry Potter entspricht auch nicht meinem Geschmack, ich verstehe aber zumindest, was hier faszinieren kann. Die Mechanismen, die diesen Titel zum Bestseller gemacht haben, wollen sich mir einfach nicht erschließen…
5. Mai 2010 um 21:17 Uhr
Buch - Hörbuch - Hörspiel
Schöne gekürzte Fassung des Buches. Als Stieg Larsson Fan ein “Sollte”, aber keinesfalls ein “Muss”. Das Buch ist wesentlich besser - ein Hörspiel eben nur ein “Audio-Schauspiel”. Man kann sich Bilder und die Szenen sehr gut vorstellen, doch ein Buchersatz? - wohl kaum!
5. Mai 2010 um 21:17 Uhr
Buch - Hörbuch - Hörspiel
Schöne gekürzte Fassung des Buches. Als Stieg Larsson Fan ein “Sollte”, aber keinesfalls ein “Muss”. Das Buch ist wesentlich besser - ein Hörspiel eben nur ein “Audio-Schauspiel”. Man kann sich Bilder und die Szenen sehr gut vorstellen, doch ein Buchersatz? - wohl kaum!
5. Mai 2010 um 21:17 Uhr
“Verblendung” v. Stieg Larsson
Ausgezeichnet. Die Trilogie (Verblendung; Verdammnis; Vergebung) ist vom Besten, was ich je an Kriminalromanen gelesen habe. Spannend von Anfang bis Ende.
5. Mai 2010 um 21:17 Uhr
“Verblendung” v. Stieg Larsson
Ausgezeichnet. Die Trilogie (Verblendung; Verdammnis; Vergebung) ist vom Besten, was ich je an Kriminalromanen gelesen habe. Spannend von Anfang bis Ende.
11. Mai 2010 um 10:00 Uhr
Spannung pur
Bei Stieg Larrson war ich spät dran, aber die Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Ich war von der Geschichte absolut gefesselt, und habe das Buch bei einem Wochenendtrip innerhalb von 2 Tagen gelesen. Die Figuren fand ich gut herausgearbeitet.
Alles in allem werde ich mir für den nächsten Urlaub im Juli die Teile zwei und drei einpacken. Für mich eine klare Empfehlung für spannende Unterhaltung.
11. Mai 2010 um 10:00 Uhr
überragendes Buch!
Sehr gutes und spannendes Buch.
Zm Verkäufer: Schnelle Lieferung, Buch in sehr gutem Zustand, wie beschrieben.
Gerne wieder!
11. Mai 2010 um 10:00 Uhr
Verblendung
Ein fesselndes und ergreifendes Buch, wie alle drei Teile von Stieg Larsson. Wer sich gerne mitnehmen lassen will in die Welt die Stieg Larsson beschreibt, der muß diese Bücher lesen. Ich würde gerne mehr von ihm lesen. Nur schade, daß das nicht mehr möglich ist.
RHg
16. Mai 2010 um 23:00 Uhr
zu recht auf der beststellerliste ganz oben
Ein wirklich tolles, extrem spannendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Ganz selten zwischendurch ein paar Längen. Unglaublich wie man so ein tolles Buch schreiben kann, ich freu mich schon auf den nächsten Teil. TOP!
22. Mai 2010 um 13:51 Uhr
bla, bla, bla….
lesen, abtauchen, sich entführen lassen…
das ist es, was ich von einem guten buch erwarte…
eine spannende story, die nicht unbedingt real nachzuvollziehen sein muss, da es eine “GESCHICHTE” ist…
protagonisten, mit denen ich mitfiebern kann, weil sie mir “vorgestellt” werden und ich beim lesen neben ihnen stehen kann, sie gewissermaasen begleite…
mit ihnen gemeinsam etwas erlebe, da ich mir die zeit dafür nehme…
stig larsson hat das für mich in beindruckender manier geschafft…
seit jahren das erst buch bzw trilogie, die ich erst wieder aus der hand gelegt habe, als ich durch war…
zu lesen, das geschrieben wird wie “langweilig” die ersten 200 seiten wären, wie vorhersehbar die story doch ist…
leute…schaut euch nen film an, dann braucht ihr euere fantasie nicht…
für die anderen kann ich nur sagen, das es sich wirklich lohnt…
wenn ich vergleich heranziehe wie zb. king, tolkin, follett, grisham, schätzing, hohlbein,…
alles autoren, die tolle bücher geschrieben haben…
aber alle brauchen ihre zeit, um in die story zu kommen…
hier dann zu schreiben, es wäre langweilig und vorhersehbar ist billig…
im gegenteil habe ich es genossen, zu sehen was in der heutigen zeit machbar ist und auf welch, teilweise illegalen wegen, sich die einzelnen stränge verweben…wie akribisch gesucht und gefunden wird…
teils durch zufall, aber nicht an den haaren herbeigezogen…
mag sein, das es tiefgeistigere literatur als das hier gibt…
aber wenn ich mir einen blockbuster von emmerich im kino ansehe, dann will ich gut unterhalten werden…nicht mehr, aber auch nicht weniger…
und genau das ist es, was larsson hier geschafft hat…
22. Mai 2010 um 13:51 Uhr
trivial, unglaubwürdig, dumm ….
Dieser von der Werbung hochgepushte Roman ist einfach ärgerlich.
Er bedient jegliche Vorurteile, die der Autor sich bei anspruchslosen Krimilesern wohl so vorgestellt hat. Offensichtlich hat Larsson diesen Krimi - ähnlich einem Designer - am Reißbrett entworfen, wofür die in den Text eingefügten Skizzen und Stammbäume ja auch sprechen. Die so entstandene Mischung aus dramaturgisch nicht gelungener und ohne Substanz vorgebrachter Gesellschaftskritik, oft unnötiger Brutalität und sexueller Elemente, schön durchgeschüttelt, aber immer an der Oberfläche bleibend, scheint dem Autor ein Garant für hohe Verkaufszahlen gewesen zu sein - unglaublich, dass ihm dies auch noch gelungen ist. Unglaublich auch, die vielen positiven Rezensionen.
Hier Beispiele zum Niveau des Romans (S. 537 f. der gebundenen Ausgabe):
Lisbeth Salander, die Superfrau mit den außergewöhnlichen Computerkennnissen, erscheint als deus ex Machina und … “Ihre Stiime klang rau wie Sandpapier. Mikael würde sein Leben lang nicht vergessen, wie ihr Gesicht aussah, als sie zum Angiff überging. Sie fletschte die Zähne wie ein Raubtier. Ihre Augen glänzten pechschwarz. Sie bewegte sich wie eine Spinne und schien sich nur noch auf ihre Beute zu konzentrieren…”
Der Protagonoist des Romans, Mikeal Blomkvist wird als eine Art schwedischer James Bond und unwiderstehlicher Frauenheld dargestellt.
Wer das mag, möge sich das reinziehen.
Ich selbst habe die 688 Seiten (in der gebundenen Ausgabe) gewollter, oft krampfhaft aufgebauter, unglaubwürdiger Spannung und Brutalität nur mit Mühe hinter mich gebracht, dann das Buch erschöpft zur Seite gelegt und uninspiriert in den Ofen geworfen.
22. Mai 2010 um 13:51 Uhr
bla, bla, bla….
lesen, abtauchen, sich entführen lassen…
das ist es, was ich von einem guten buch erwarte…
eine spannende story, die nicht unbedingt real nachzuvollziehen sein muss, da es eine “GESCHICHTE” ist…
protagonisten, mit denen ich mitfiebern kann, weil sie mir “vorgestellt” werden und ich beim lesen neben ihnen stehen kann, sie gewissermaasen begleite…
mit ihnen gemeinsam etwas erlebe, da ich mir die zeit dafür nehme…
stig larsson hat das für mich in beindruckender manier geschafft…
seit jahren das erst buch bzw trilogie, die ich erst wieder aus der hand gelegt habe, als ich durch war…
zu lesen, das geschrieben wird wie “langweilig” die ersten 200 seiten wären, wie vorhersehbar die story doch ist…
leute…schaut euch nen film an, dann braucht ihr euere fantasie nicht…
für die anderen kann ich nur sagen, das es sich wirklich lohnt…
wenn ich vergleich heranziehe wie zb. king, tolkin, follett, grisham, schätzing, hohlbein,…
alles autoren, die tolle bücher geschrieben haben…
aber alle brauchen ihre zeit, um in die story zu kommen…
hier dann zu schreiben, es wäre langweilig und vorhersehbar ist billig…
im gegenteil habe ich es genossen, zu sehen was in der heutigen zeit machbar ist und auf welch, teilweise illegalen wegen, sich die einzelnen stränge verweben…wie akribisch gesucht und gefunden wird…
teils durch zufall, aber nicht an den haaren herbeigezogen…
mag sein, das es tiefgeistigere literatur als das hier gibt…
aber wenn ich mir einen blockbuster von emmerich im kino ansehe, dann will ich gut unterhalten werden…nicht mehr, aber auch nicht weniger…
und genau das ist es, was larsson hier geschafft hat…
22. Mai 2010 um 13:51 Uhr
trivial, unglaubwürdig, dumm ….
Dieser von der Werbung hochgepushte Roman ist einfach ärgerlich.
Er bedient jegliche Vorurteile, die der Autor sich bei anspruchslosen Krimilesern wohl so vorgestellt hat. Offensichtlich hat Larsson diesen Krimi - ähnlich einem Designer - am Reißbrett entworfen, wofür die in den Text eingefügten Skizzen und Stammbäume ja auch sprechen. Die so entstandene Mischung aus dramaturgisch nicht gelungener und ohne Substanz vorgebrachter Gesellschaftskritik, oft unnötiger Brutalität und sexueller Elemente, schön durchgeschüttelt, aber immer an der Oberfläche bleibend, scheint dem Autor ein Garant für hohe Verkaufszahlen gewesen zu sein - unglaublich, dass ihm dies auch noch gelungen ist. Unglaublich auch, die vielen positiven Rezensionen.
Hier Beispiele zum Niveau des Romans (S. 537 f. der gebundenen Ausgabe):
Lisbeth Salander, die Superfrau mit den außergewöhnlichen Computerkennnissen, erscheint als deus ex Machina und … “Ihre Stiime klang rau wie Sandpapier. Mikael würde sein Leben lang nicht vergessen, wie ihr Gesicht aussah, als sie zum Angiff überging. Sie fletschte die Zähne wie ein Raubtier. Ihre Augen glänzten pechschwarz. Sie bewegte sich wie eine Spinne und schien sich nur noch auf ihre Beute zu konzentrieren…”
Der Protagonoist des Romans, Mikeal Blomkvist wird als eine Art schwedischer James Bond und unwiderstehlicher Frauenheld dargestellt.
Wer das mag, möge sich das reinziehen.
Ich selbst habe die 688 Seiten (in der gebundenen Ausgabe) gewollter, oft krampfhaft aufgebauter, unglaubwürdiger Spannung und Brutalität nur mit Mühe hinter mich gebracht, dann das Buch erschöpft zur Seite gelegt und uninspiriert in den Ofen geworfen.
28. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Sehr spannendes Buch..ein Schmöker den man gelesen haben muss
Das Buch hat alles was zu einem Schmöker gehört…eine pannende Geschichte, spannende Protagonisten, guter Schreibstil und eine packende Story
28. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Sehr spannendes Buch..ein Schmöker den man gelesen haben muss
Das Buch hat alles was zu einem Schmöker gehört…eine pannende Geschichte, spannende Protagonisten, guter Schreibstil und eine packende Story
28. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Aller Anfang ist schwer….
Ich habe mir das Buch gekauft, da mir einige Leute absolut begeistert davon erzählt haben. Nachdem ich dann auch noch hier die vielen positiven Kommentare gelesen hatte, dachte ich mir - okay, dass musst du haben…
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch und war nach den ersten paar Seiten absolut enttäuscht! Ich konnte nicht verstehen, wie sich das Buch so lange auf den Bestseller-Listen gehalten hat. Da hatte ich schon besseres gelesen. Nachdem ich aber den Schreibstil von Stieg Larsson - trotz des für mich weniger interesanten Inhaltes - ganz gut fand, habe ich ohne große Hoffnungen Kapitel um Kapitel gelesen und irgendwann nicht mehr aufhören können… Ich kann nicht sagen ab welchem Kapitel es begonnen hat, aber plötzlich wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht, wer Mikael Blomkvist ist, was sich hinter Lisbeth Salander verbirgt, was nun tatsächlich aus Harriet geworden ist und natürlich auch wer es war…
Letztendlich habe ich das Buch dann doch in wenigen Tagen verschlungen und muss sagen, dass ich es - mal abgesehen von dem vielleicht etwas zähem Anfang - echt super fand. Ich würde jedem empfehlen sich von den ersten Seiten nicht täuschen zu lassen und auf jedem Fall weiter zu lesen - es lohnt sich!
Einen Stern Abzug nur, da ich die ersten Seiten ziemlich langweilig fand… Mag aber jemand anders ganz anders sehen
Ich werde mir morgen auf jeden Fall gleich mal den 2. Teil der Triologie kaufen
28. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Aller Anfang ist schwer….
Ich habe mir das Buch gekauft, da mir einige Leute absolut begeistert davon erzählt haben. Nachdem ich dann auch noch hier die vielen positiven Kommentare gelesen hatte, dachte ich mir - okay, dass musst du haben…
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch und war nach den ersten paar Seiten absolut enttäuscht! Ich konnte nicht verstehen, wie sich das Buch so lange auf den Bestseller-Listen gehalten hat. Da hatte ich schon besseres gelesen. Nachdem ich aber den Schreibstil von Stieg Larsson - trotz des für mich weniger interesanten Inhaltes - ganz gut fand, habe ich ohne große Hoffnungen Kapitel um Kapitel gelesen und irgendwann nicht mehr aufhören können… Ich kann nicht sagen ab welchem Kapitel es begonnen hat, aber plötzlich wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht, wer Mikael Blomkvist ist, was sich hinter Lisbeth Salander verbirgt, was nun tatsächlich aus Harriet geworden ist und natürlich auch wer es war…
Letztendlich habe ich das Buch dann doch in wenigen Tagen verschlungen und muss sagen, dass ich es - mal abgesehen von dem vielleicht etwas zähem Anfang - echt super fand. Ich würde jedem empfehlen sich von den ersten Seiten nicht täuschen zu lassen und auf jedem Fall weiter zu lesen - es lohnt sich!
Einen Stern Abzug nur, da ich die ersten Seiten ziemlich langweilig fand… Mag aber jemand anders ganz anders sehen
Ich werde mir morgen auf jeden Fall gleich mal den 2. Teil der Triologie kaufen
3. Juni 2010 um 00:34 Uhr
Rundum zufrieden
Der Erhalt des Buches war wie angekündigt -gut- Der Inhalt natürlich wie erwartet spitzenmäßig. Eine sehr unkomplizierte Angelegenheit.Schnell geliefert. Danke.
8. Juni 2010 um 19:17 Uhr
Super spannend
Nachdem ich das Buch anfangs recht zäh fand, weil viel über Wirtschaft etc.geschrieben wurde, wollte ich es dann garnicht mehr aus der Hand legen. Spannung bis zum Ende. Man kann sich beim Lesen sehr gut in die Geschehnisse hineinversetzen und fiebert richtig mit. Ein absolut empfehlenswerter Thriller!
8. Juni 2010 um 19:17 Uhr
Oberflächlich
Dieser Roman welcher mir von vielen Seiten ans Herz gelegt wurde, da er so “spannend und aufregend” sein soll, brachte in mir nur Enttäuschung zum Vorschein. Unter einem spannenden und aufregenden Roman stelle ich mir etwas anderes vor. Seite um Seite fragte ich mich wann es endlich spannend und aufregend werden wird. Alles was “spannend und aufregend” hätte sein können, wurde nur oberflächlich abgehandelt, teilweise sehr voraussehbar. Sehr sehr schade. Der Schreibstil an sich war super, daher auch zwei Sterne.
8. Juni 2010 um 19:17 Uhr
Apple Werbung
Habe das Buch gelesen, da ich es empfohlen bekommen habe. Liest sich wie eine Werbebroschüre von Apple.
Langatmig. Es könnte locker um 300 Seiten gekürzt werden ohne den Fortgang der Handlung zu stören.
8. Juni 2010 um 19:17 Uhr
Verblendung
Fängt für meine Begfriffe etwas zäh an, ist aber wegen des Verständnisses notwendig. Danach wahnsinnig spannend, meine Fingernägel waren in Gefahr.
8. Juni 2010 um 19:17 Uhr
Liest sich wie ein Film
Selten hat mich ein Krimi von der ersten Minute an so gefangen genommen. Vielschichtig aufgebaut mit seinen unterschiedlichen Handlungssträngen, die Personen anschaulich, lebendig, menschlich.
Wie Kino im Kopf.
Zu schade, daß der Autor so früh gehen musste, er hätte Mankell den Rang abgelaufen.
14. Juni 2010 um 16:00 Uhr
enttäuschend bis nervig und viel zu lang!
wo soll man da anfangen mit der Kritik… okay, meine Erwartungen waren hoch. Dabei bin ich wenigstens nicht selbst in die Marketing-Falle getappt, sondern habe das Buch geliehen. Der Autor war Wirtschaftsjournalist… merkt man. Mich würde brennend interessieren, wie viel Geld für diese peinlich aufdringliche Schleich-Werbung geflossen ist.
Ich habe mich auch gefragt, ob das Buch überhaupt überarbeitet bzw. lektoriert wurde… Mindestens 300 der knapp 700 Seiten könnten gekürzt werden. Ob es dann spannender wäre… fraglich.
Definitiv kein guter Thriller… nicht mal ein guter Krimi, keinerlei sprachliche Qualität und wer noch vorhat, das Buch zu lesen, dem rate ich zwei Strichlisten zum Zeitvertreib:
1. wie oft werden ohne erzählerische Notwendigkeit Produktnamen genannt?
2. wie oft wird Kaffee getrunken?
das würde mich jedenfalls noch interessieren, aber das wars dann auch… Band zwei und drei tue ich mir definitiv nicht an.
Ach ja und wer findet eine Sexszene, die nicht mit “rittlings” draufsetzen eingeleitet wird? Ein Wort, das ich noch nie benutzt zu haben glaube… liegts am ebenfalls schwachen Übersetzer?
Einen Stern für die Beschreibung der Protagonistin Lisbeth, die leider letztendlich auch weichgespült wird.
14. Juni 2010 um 16:00 Uhr
Top!
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass dieses Buch ein gutes Jahr lang nur in meinem Bücherregal gestanden hat, bis ich es irgendwann einmal zur Hand genommen habe. - Und ich kann nur sagen wie froh ich bin, es getan zu haben:-). - Einfach spitze!
Von den anderen beiden Romanteilen, ist dieser erste Band für sich abgeschlossen.
14. Juni 2010 um 16:00 Uhr
spannend
Diesem Buch gebe ich 4 Sterne. Warum? Es ist spannend, aber leider erst nach der Mitte, vorher muß man sich etwas gedulden, deshalb einen Punkt Abzug. Super fand ich den Charakter der Lisbeth Salander, mal was ganz anderes, klasse. Trotzdem werde ich das Buch aber nicht behalten wollen, ich habe es jetzt gelesen, es war gut, aber mehr auch nicht.
14. Juni 2010 um 16:00 Uhr
Spannend und schön wie die Mitternachtssonne
Ich habe mir dieses Buch für einen Urlaub gekauft, aber schon vor der Abfahrt regelrecht verschlungen. Die Art wie Stieg Larsson die einzelnen Figuren und Handlungsstränge beschreibt, ist einfach mitreißend.
Bis zur Lösung des Rätsels um Harriets Verschwinden war ich hin und her gerissen zwischen den Theorien.
Etwas schade fand ich das Ende, aber mir wurde gesagt, ich soll auf die anderen beiden Teile warte, die ich noch geschenkt bekomme.
Aber allein die Beschreibung der Landschaft in der Mitternachtssonne hat Lust auf einen Urlaub in Schweden gemacht.
Man sollte Zeit haben, wenn man mit dem Buch anfängt - man will es nicht mehr zur Seite legen!
14. Juni 2010 um 16:00 Uhr
Ein MUSS für Krimi-Fans
Dieser Thriller ist so brilliant geschrieben, sehr spannungsgeladen und dabei aber auch so kurzweilig in den Zwischenpassagen, dass man das Buch nicht aus den Händen legen kann.
Stieg Larsson ist ein Meister in seinem Fach… “war” ein Meister… leider muss ich es so formulieren, denn er ist bereits 2004 an einem Herzinfarkt verstorben.
Es ist ihm gelungen, seine Hauptperson Lisbeth Salander, trotz ihrer Macken und ihrer abloluten Andersartigkeit so darzustellen, dass man sie einfach mögen muss. Mehr noch, der Leser bekommt ein tiefes Verständnis für die sogenannten Außenseiter unserer Gesellschaft.
Auch Michael Blomkvist, alles andere als ein Durchschnittstyp, der ein ziemlich unstets Liebesleben führt, wird immer sympathischer, je mehr man Einblick in sein Leben bekommt.
Aber Vorsicht, beim Lesen dieses Buches besteht Suchtgefahr… ich zumindest habe mir anschließend gleich Teil 2 “Verdammnis” und Teil 3 “Vergebung” der Trilogie “reingezogen”.
20. Juni 2010 um 12:51 Uhr
Spannender Wälzer
Normalerweise interessieren mich Bücher, die in der Öffentlichkeit so hochgelobt werden, eher weniger. Dennoch hab ich mich der Lektüre dieses Buches gewidmet. Selten war ein Hype so gerechtfertigt.
Schriftstellerisch einwandfrei und stilistisch interessant, schafft es Larsson, dass man sich mit den Hauptcharakteren auf eine gewisse Weise verbunden fühlt, auch wenn man sich vielleicht nicht direkt mit ihnen identifizieren kann. Die handelnden Personen sind zwar nicht alle mit der Charaktertiefe ausgestattet, die man sich vielleicht wünschen würde, dennoch sind sie nicht oberflächlich oder klischeehaft gezeichnet.
Der Kriminalfall selbst kommt nur langsam ins Rollen, was jedoch hier nichts macht, denn die Vorgeschichte ist flüssig geschrieben und lässt keine Langeweile aufkommen.
Als sich die Mordgeschichte der Aufklärung nähert, ist das Buch so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Selten habe ich ein Buch so schnell durchgelesen.
Grandioses Buch, Hype hin oder her.
20. Juni 2010 um 12:51 Uhr
Fade Angelegenheit
Offensichtlich gab es 2005 nicht viele nennenswerte Krimi-Neuerscheinungen in Skandinavien. Anders ist es nicht zu erklären, warum dieses Buch den Krimipreis 2005 erhalten hat.
Nichts an der Geschichte ist neu, alles hat man schon mal anderswo gelesen und warum einen, wie im Klappentext geschrieben, der Krimi nicht mehr “aus dem Liegestuhl hochkommen” läßt, kann ich nicht verstehen. Vielleicht ist dabei gemeint, daß ein Liegestuhl für die Lektüre dieses Buches der passende Stuhl ist, damit man, wenn einen die Langeweile der ersten 380 Seiten übermannt, einfach sanft ohne Ortswechsel einschlummern kann.
Man quält sich durch den endlosen Stammbaum der Familie Vanger, man quält sich durch öde Ortsbeschreibungen, die in aller Ausführlichkeit dennoch kein inneres Bild der Handlungsorte entstehen läßt, man wird auf unnötige und nur die Seitenzahl verlängernde Nebenhandlungen geführt, die allenfalls mühsam dazu gedacht sind, zum Beispiel die Persönlichkeit der zweiten Hauptprotagonistin Lisbeth Salander zu erklären, welche allerdings im Gegensatz zur Langatmigkeit des Buches erstaunlich rasche und nicht nachvollziehbare, weil schlecht erklärte kurzfristige Änderungen ihrer Persönlichkeit erlebt, nur um sie dann nach wenigen Seiten wieder umzuwerfen.
Die Auflösung ist banal und unglaubwürdig und nichts, was ein Mankell oder eine Highsmith nicht längst auch schon zu Papier gebracht hätte.
Fazit: Langweilig & banal. Die Fortsetzungen werde ich getrost andere lesen lassen.
20. Juni 2010 um 12:51 Uhr
Solider Krimi mit einer hinreißenden Lisbeth Salander
Lisbeth Salander ist die Königin der Millennium-Trilogie! Ohne ihren einzigartigen Charakter wäre die Trilogie nur eine Krimiserie wie jede andere. Bei “Verblendung” fiel mir das ganz besonders auf; die Handlung hat lange gebraucht, bis sie mich wirklich gefesselt hat, aber die Handlungsstrang um Lisbeth Salander hat mich selbst dann immer motiviert weiterzulesen.
Die Geschichte um Harriet Vanger hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich überzeugt; die Konstruktion war so klassisch wie bei Agatha Christie, und des Rätsels Lösung fiel mir bereits bei Henrik Vangers erstem Erzählen ein. Dafür hat Lisbeth Salanders Geschichte all das wettgemacht; wie sie dem Ekel Nils Bjurman die Vergewaltigung heimzahlt, ist eine wahre Freude, und wie sie sich Wennerström zunutze macht, gönnt man ihr von ganzem Herzen. Mit dieser Heldin allein hat sich Stieg Larsson den Platz im Olymp gesichert!
Eigentlich 3 Sterne wegen der etwas schwachen Kriminalhandlung, aber für Lisbeth Salander ein vierter Stern.
20. Juni 2010 um 12:51 Uhr
toll toll toll
Stieg Larssons Verblendung ist ein echter Schatz im Bücherregal. Ermittlerteam Mikael Blomkvist und Lisbeth Sander bilden ein interessantes Gespann. Er ist Verleger einer Zeitung, der in Manier eines Reportes ermittelt, sie eine Hackerin mit der Neigung, anderer Leute Festplatten zu durchstöbern.
Man sollte vielleicht genügend Zeit zum Lesen einplanen, da dieses Buch Suchtfaktor hat.
20. Juni 2010 um 12:51 Uhr
Verblendung ist…..auch nur ein Buch
Weil ich nicht alle anderen Rezensionen lesen wollte gebe auch ich noch ein Urteil ab.
1. Das Buch ließt sich schnell weg, hat aber ein paar Hänger, weil bei der Familiengeschichte keiner durchblickt - ich hab viele Seiten einfach überblättert und doch die Handlung verstanden.
2. Mit ein wenig gesundem Verstand, kann der Leser die Geschichte allein auflösen
3. Der Blomquvist ist aber auch ein Frauentyp hinter dem sich 007 verstecken kann. Dem werfen sich die Mädels an den Hals - puh
Zu der anderen Seite des Buches: In der Zeit als ich es gelesen habe, hab ich recht wenig geschlafen, eben weil ich dass Buch gelesen habe - was schon mal sehr positiv ist und für das Buch spricht. Ich mag die Heldin, weil sie sich trotz der Umstände durchboxt (auf die besondere Begabung hätte man verzichten können). Der Held ist ein wenig zu glatt.
Grundsätzlich gefallen mir der Erzählstil und das Thema. Für mich war am ganzen Buch am interessantesten, wie sich die Figuren verhalten und welche Konsequenzen daraus entstehen. Wobei nüchtern betrachtet, die Figuren zu rational handeln - alles kühle Rechner.
Die 3 Sterne gibt es wegen den Punkten 1-3 und weil der Held zu gut ist - das ist wie bei Brunetti, der nervt auch. Und auch weil das Ende des Buches zu schnell und oberflächlich rüberkommt und dadurch auch ein wenig langweilt - diesen Krieg hätte mann als roten Faden durch die Serie ziehen können.
Fazit: Tolles Buch, hat Spaß gemacht und die anderen Teile lese ich auch noch - aber Leute habt keine zu großen Ansprüche.
“Zuviel Luft in der Lunge für zu wenige Trompeten” :-)))
26. Juni 2010 um 11:00 Uhr
Einfach nur langweilig!
Es ist einfach mühsam zu lesen, wenn ich schon mal bei einem Roman das Gefühl habe….Wann bin ich endlich fertig! Nicht zu empfehlen…..
26. Juni 2010 um 11:00 Uhr
So schnell kann ein 10 Stunden Flug vergehen…
Was will man bei über 500 Bewertungen noch schreiben? Ich belass es einfach damit, dass es meiner Meinung nach eines der besten Bücher ist, welches ich jemals gelesen habe. Die Zeit während des Lesens verging im Flug und ich konnte es kaum abwarten den nächsten Teil zu lesen.
Schade, dass es nicht mehr von Herrn Larsson geben wird.
26. Juni 2010 um 11:00 Uhr
Ich fands einfach nur Genial!!!
Anfangs hat mich dieser ganze Hype um Stieg Larsson & seine Bücher eher weniger interessiert, die Klapptexte fand ich beim Stöbern eher unspektakulär & somit hab ich eine Weile gebraucht mich dann doch mal dazu zuentscheiden & ich habe es absolut nicht bereut!! Die Hauptprotagonisten Mikael & Lisbeth sind wahnsinnig symphatisch. Besonders mitreißend & spannend fand ich die Ermittlungsarbeiten um das Verschwinden von Harriet Vanger, wie sich Stück für Stück alles zusammensetzt & man mitgrübeln kann wer oder was dahintersteckt. Die ganze Geschichte ist absolut spannend & kurzweilig, ich kann dieses Buch nur empfehlen……EINFACH NUR GENIAL!!
2. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Verbledung
Absolute Weltklasse. Habe mir zwei Tage Urlaub genommen, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, ausser - es stimmt alles. Von A - Z.
2. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Ein schönes Buch
Eigentlich bin ich nur durch zufall auf dieses Buch gekommen und war überrascht, was für ein Riesen Erfolg es schon hinter sich hat. Anscheinend habe ich in den letzten Jahren zu wenig gelesen
Zurück zum Buch.
Die Einleitung empfinde ich als angenehm, wenn auch etwas verwirrend, im Bezug auf sein langjährigen Freund. Als Leser fragt man sich, gab dieser bewusst falsche Informationen oder nicht. Die Auflösung gibt es selbstverständlich in den letzten einhundert Seiten. Was mir besonders gut gefiel war die Geschichte um Harriet Vanger. Es war wirklich ein fesselndes Buch, welches in vier Tagen durch gelesen werden musste. Obwohl mir einzelne Passagen etwas zu schnell abgehakt vorkamen, hat Stieg Larsson einen guten Roman geschrieben. Gerade die letzten beiden Kapitel wurden mir zu schnell abgehandelt, was für einen Leser, nachdem er das Buch gelesen hat, etwas verwunderlich erscheint.
Dieses Buch wird dennoch desöfteren gelesen werden und nicht im Buchschrank verstauben, da es zu eines der Besten Krimiromane gehört der letzten Jahre.
2. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Larsson fesselt bis zum Schluss…
Das ist tatsächlich eines der besten und spannensten Bücher , die ich bisher gelesen habe!
Es ist sehr zu empfehlen! Demnächst fange ich Teil 2 der Trilogie an und freue mich schon erwartungsvoll darauf.
Also: Unbedingt lesen!
2. Juli 2010 um 11:00 Uhr
Super zu lesen
Nachdem das Buch ewig auf den Besteller Listen stand und steht, wollte ich es dann doch auch mal lesen, um mitreden zu können. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, welches mich bis halb zwei Uhr nachts wach gehalten hat, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Ich denke die Inhaltsangabe kann ich mir sparen, denn die haben die vielen Rezensenten vor mir schon geschrieben. Um die ein Stern Kritiker zu bestätigen: Es stimmt, das die Handlung erst nach 200 Seiten etwas an Fahrt aufnimmt. Es stimmt, das viel Kaffee getrunken wird. Es stimmt, dass ständig Markennamen erwähnt werden, aber die kann man auch überlesen, so etwas nehme ich gar nicht im Detail zur Kenntnis. Es stimmt auch, dass der Journalist Mikael sexuell nichts anbrennen lässt. Und trotzdem hat mich das Buch gefesselt und ich fand es klasse. Ich kann es weiterempfehlen mit den Worten: Mir hat es gefallen.
8. Juli 2010 um 12:51 Uhr
300 Seiten zuviel!!
Ich habe mir das Buch zum Glück nicht gekauft sondern ausgeliehen von einem Bekannten. Ich bin sichtlich enttäuscht - auch weil es so hoch gelobt wird. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
In den ersten 300 Seiten zieht sich die Handlung so seicht dahin wie lauwarmer Kaffee. Keine Spannung, kaum Hintergrundinformationen. Stattdessen sind diese ersten Seiten mit belanglosen Tagesabläufen des Protagonisten Mikael aufgefüllt. So z.B. wird wiederholt von seinem Tagesablauf berichtet: steht auf, macht sich Kaffee, geht spazieren, kocht sich was usw. und das ist mehrmals in diesem Buch der Fall! Was soll der Schwachsinn?! Auch ist die Charakterdarstellung von Mikael alles andere als logisch. So nimmt er sexmäßig betrachtet alles mit was geht - auch Frauen, die bald 20 Jahre älter sind als er?? Der Typ wechselt seine Sexpartner so wie andere Ihre Socken. Und was bitte sollen die ständig übertriebener Maßen verwendeten technischen Begriffe wie Minolta Digitalkamera oder Nvidia Grafikkarte?? Ist das Schleichwerbung?
Wer sich bis Seite ca. 325 durch gekämpft wird dann auch mit wesentlich mehr Spannung konfrontiert, auch weil dann endlich mal das eigentliche Hauptthema des Buches in den Vordergrund rückt.
Ich vergebe nur deshalb 2 Sterne, weil die Handlung zum Schluss doch deutlich an Spannung zunimmt. Aber mehr gebe ich für dieses Buch nicht! Schade, dass es absolute Zeitverschwendung ist. Die restlichen beiden Bücher werde ich mir auf gar keinen Fall mehr durch lesen. Leute, lasst die Finger davon!
8. Juli 2010 um 12:51 Uhr
Spannung pur!
Ich habe umgekehrt begonnen und den 3. Teil zuerst gelesen. So war ich neugierig auf die anderen. Da jedes Buch der Trilogie eine eigene (fast) abgeschlossene Handlung besitzt und nur die Hauptpersonen überall auftauchen- kein Problem. Wer sich vom Umfang der Lektüre abschrecken lässt- selber Schuld (Ich habe das Buch in zwei Tagen Strandwetter geschafft)! Stieg Larsson schafft es, einen über die gesamte Zeit in Spannung zu halten. Schade, schade, dass wir nicht mehr von ihm lesen können….