Dieser Beitrag wurde vor am Dienstag, 30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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obwohl die ganze trilogie ein reines vergnügen ist, so ist doch der zweite teil das beste buch! interessante charaktere, sehr gute thematik und fliessend zu lesen. ein fantastischer schriftsteller der den spagat schafft, ein über die grenzen hinaus spannendes buch zu schreiben, ohne sich der üblichen mittel zum spannungsaufbau zu bedienen!
diese trilogie muss einen in seinen bann ziehen!!!
Die ersten 300 Seiten tat ich mir schwer… mehr oder weniger plätscher, plätscher aber mit Lisbeth eine interessante Figur.
Wenn ich mir auch manchmal an den Kopf gelangt habe ob der unglaublichen Fähigkeiten dieser Frau. Gepaart mit überflüssigen, teilweise sogar lächerlichen Details in der Handlungsbeschreibung nervt das! Sinngemäß: “Sie öffnete ihr PowerBook mit 1GB RAM und einem 2GHz Prozessor und doppelklickte auf das Icon Asphyxia 1.3 auf ihrem Desktop”
Dazu kommen ständige Wiederholungen von Beschreibungen, die Seiten zuvor in der gleichen Weise schon mal gegeben wurden. Da kommt man sich manchmal echt veräppelt vor. Meine Lieblingsformulierung: “Er/Sie beschrieb einen Halbkreis…” Was für ein Satz! Und dann gleich 5x innerhalb von 20 Seiten.
ABER die Geschichte ist einfach gut aufgebaut, schön vertrackt und sehr spannend. Die Charaktere sind extrem aber nachvollziehbar und liebenswert. Ab Seite 300 hat mich das Buch nicht mehr losgelassen!
Auf den letzen 100 Seiten Showdown geht es dann nochmal so richtig zur Sache… mit “überraschenden” bis unglaublichen Wendepunkten.
Ich bin durch Zufall auf “Verdammnis” gestoßen, der bereits der zweite Band von Stieg Larssons “Millennium-Trilogie” ist, und habe diesen in Unkenntnis eines existierenden ersten Bandes zuerst gelesen. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man auch als “Quereinsteiger” sehr gut in die Geschichte hinein finden. Da in “Verdammnis” immer wieder auf zurückliegende Ereignisse aus “Verblendung” angespielt wurde, war ich unheimlich neugierig auf diesen ersten Band (den dritten gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht) und hatte beim Lesen ungemein viele “Aha”-Erlebnisse.
Im zweiten Teil setzt Stieg Larsson auf brillante Art und Weise fort, was in “Verblendung” begonnen wurde.
Mikael Blomkvist, Journalist beim Wirschaftsmagazin “Millennium”, recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, der sich bis in höhere Regierungsämter zu ziehen scheint. Blomkvists Partnerin aus dem ersten Buch, die geniale Hackerin Lisbeth Salander, bekommt Wind von der Geschichte und schaltet sich über Blomkvists Computer in die Ermittlungen ein, da ihr gesetzlich bestellter Betreuer Nils Bjurman in den Fall verwickelt zu sein scheint.
Als Blomkvists Informant sowie dessen Freundin und später auch Nils Bjurman tot aufgefunden werden, fällt der Verdacht auf Lisbeth Salander, die daraufhin flüchtet. Nur Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen, deren Lösung in der Vergangenheit von Lisbeth Salander begründet ist.
Die sympatischen Hauptakteure Mikael “Kalle” Blomkvist und Lisbeth Salander sind dem Leser gleich zu Beginn wieder vertraut.
Das Hauptaugenmerk des Autors liegt diesmal auf der scharfsinnigen Computervirtuosin Salander, die im ersten Buch bereits sehr rätselhaft und geheimnisumwittert dargestellt wurde. Die Wahrheit um ihre Person, die erschreckende Ausmaße annimmt, wird schrittweise ans Tageslicht gebracht.
Stieg Larsson ist mit diesem virtuos und brillant geschriebenen Buch ein weiterer Geniestreich gelungen und ich konnte es kaum erwarten, endlich den dritten und (leider) letzten Band in den Händen zu halten.
Die Hauptanforderung an einen guten Krimi erfüllt dieses Buch mit Bravour - es ist absolut spannend. Darüber hinaus finde ich die Rahmenhandlung, sowohl was die Recherche um den “Handel” mit Prostituierten betrifft, als auch was die Geschichte um Lisbeth Salander angeht, absolut interessant und gelungen.
Larssons Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der häufige Szenenwechsel verwirrt nicht und trägt dazu bei, dass das Buch lebendig und interessant bleibt. Dass manches an der Geschichte ziemlich fantastisch und konstruiert ist, hat mich nicht im Geringsten gestört. Wenn ich nur Realität will, dann lese ich die Zeitung!
Dasselbe gilt für die Charaktere. Wenn es so gut gemacht ist, was soll es dann, dass Lisbeth zum “Supergirl” wird? Und der Frauentyp Mikael Blomkvist ist doch auch ganz nett, oder?
Ich freue mich jedenfalls auf die Lektüre von Band 3!
ABSOLUT GENIAL!!! Habe über Weihnachten den ersten Band dieser Trilogie gelesen und konnte es kaum erwarten, dass endlich dieser zweite Band geliefert wurde. Mittlerweile hänge ich am dritten Band.
Die Geschichte ist raffiniert konstruiert und ästelt sich in viele interessante Nebenarme auf. Spannung pur und vor allem eine höchst ungewöhnliche Hauptakteurin, mit der man zittert und leidet und hofft. Ich bin restlos begeistert!
Man möchte Glauben der Autor hat einen Werbevertrag mit diversen Unternehmen,sogar beim Mineralwasser das Mikael Bloomkvist trinkt,wird der Hersteller genannt.
Das Buch ist sehr detailliert umschrieben,hätte man weggelassen wie oft die Personen im Buch Kaffee trinken oder sonstigen nicht im direkten Zusammenhang mit der Story liegenden Tätigkeiten nachgehen,könnte das Buch mit 300 Seiten weniger auskommen.
Den Akteuren in dem Buch muss man teilweise schon übermenschliche Kräfte zuschreiben,besonders die letzten Seiten wirkten auf mich zwar spannend,jedoch auch sehr übertrieben.
Top Fortsetzung Nahtlos knüpft der zweite Teil an den erstan Band an.
Auch hier wieder Top Spannung, die das ganze Buch über gahlten wird, man kann das Buch nicht aus den Händen legen.
Die Handlung, bereits mehrfach in anderen Rezensionen erklärt, baut auf den ersten Band auf. Zeitweise werden Erklärungen geliefert, falls man den ertsen Band nicht gelesen hat, um die Verknüpfungen der Orte und Personen zueinander zu verstehen.
( Da bekommt man Lust den ersten Band nochmals zu lesen!)
Die ungeahnte Vergangenheit der Lisbeth wird stückweise ans Tageslicht gebracht. Kalle hingegen muss in sehr schwierigen Zeiten sich zwischen Anschuldigungen und Verdachtsmomenten entscheiden ob er zu Lisbeth stehen kann, oder dem Druck der anderen nachgeben muss.
Es kommt die Figur der Lisbeth nicht in allen Momenten absolut glaubhaft rüber, aber darunter leidet die Spannung keinesfalls. Ob es so eine Figur in Wirklichkeit nicht doch gibt, kann ich nicht beantworten…..
Das überraschende und unglaubliche Ende konnte man nicht erahnen, da es immer wieder zu plötzlichen Wendungen kommt.
Auf jeden Fall eine gekonnte Fortsetzung des ersten Teils der Lust auf den dritten und leider letzten Teil macht.
Wer den ersten Teil kennt, wird automatisch nach dem zweiten und dritten Teil greifen. Für mich ein MUSS.
Ganz anders und deshalb besonders gut! Schon der erste Teil hatte mich mitgerissen wie selten einmal ein Krimi. Dieses Buch übertrifft die dort geweckten Erwartungen noch deutlich.
Denn Larsson geht ganz anders vor, als die bekannten Krimiautoren. Ein Elisabeth-George-Roman beginnt meist mit einem besonders schauerlichen Verbrechen, das den Leser bei der Stange halten soll, wenn über die nächsten 100 Seiten erst einmal die Alltagsprobleme der Helden und die Figurenkonstellation erörtert werden. Dann gibt die Autorin etwas mehr Gas und führt ihren Roman meist zu einem besonders dramatischen Ende. Larsson nimmt sich hingegen absolut souverän zunächst 200 Seiten Zeit, bis der eigentliche Krimi beginnt, und das Beste daran ist, dass sein Text bis dahin überhaupt nicht langweilig ist, sondern den Leser von Anfang bannt. Er zeigt, was Krimis oder sagen wir besser Bücher überhaupt erst spannend macht: Es sind interessante Charaktere und ihre Reaktionen auf ihre Lebensbedingungen. Salander und Blomkvist sind einfach als Charaktere vom Autor so spannend eingeführt, dass der Leser an ihren als Personen und gar nicht mal so sehr am äußeren Geschehen interessiert ist. Deshalb bedarf es auch gar keines besonders perversen Verbrechens, um den Leser bei Laune zu halten; er würde dem Autor wahrscheinlich sogar folgen, wenn es nur um die Aufklärung eines Diebstahls ginge.
Ab S. 200 zeigt Larsson aber stärker noch als im ersten Band, dass er auch eine extrem spannende und temporeiche Geschichte mit zahlreichen Wendungen und etlichen emotionalen Höhepunkten schreiben kann. Die Konfrontation von Salander mit den Rockern oder ihren Besuch im “Farmhaus” wird der Leser noch sehr lange in Erinnerung behalten.
Meinen Eindruck darf ich so auf den Punkt bringen: Ich habe mir selbst verboten, den dritten Teil sofort zu lesen, um ihn als Notreserve für dürftige Zeiten aufzuheben. Denn Bücher wie dieses sind absolute Mangelware. Ich habe mich seit Fräulein Smillas Gespür für Schnee nicht mehr so an einem skandinavischen Autor gefreut.
Das Mittelstück… …wehe dem, der Verblendung nicht gelesen hat. Das erste Buch der Trilogie ist zwingend Voraussetzung, um alles, was in diesem Buch angesprochen wird, zu verstehen und einordnen zu können.
In sich selbst ist das Buch kein Krimi, der alleine dastehen könnte. Die Geschichte benötigt das Wissen aus dem ersten Buch und endet auch so plötzlich, daß das Weiterlesen des dritten Teiles unbedingt sein muss.
Spannungsknüller II Nach Verblendung ist auch Verdammnis, der 2. Teil der Triologie ein gigantisch gutes Werk. Ein junger, aufstrebender Journalist und dessen Partnerin die gerade promoviert, haben sich dem Thema des Mädchenhandels angenommen. Er schreibt bei der Zeitschrift, die von Mikael Blomkvist herausgegeben wird. Sie verstehen sich, die beiden Journalisten, bis der Nachwuchs auf tragische Weise ums Leben kommt. Mikael entdeckt die Toten und als wäre es nicht schon grausam genug, scheint nun plötzlich Lisbeth Salander die Hauptverdächtige in diesen absurden Taten zu sein. Doch das augenscheinliche ist nicht immer, dass wahre und so entführt uns der Schriftsteller in eine dunkle Welt, mit viel Spannung. Wer das Buch in die Hand nimmt ist gefesselt, loslassen unmöglich. Einfach nur klasse
Spannung auf hohem Niveau wird gehalten Dies ist der zweite Band der Trilogie. Den ersten band habe ich geradezu verschlungen, da er sehr gut geschrieben und intressant aufgebaut war. Der zweite band kann das hohe Niveau des ersten Bandes ohne weiteres halten eine beeindruckende Leistung. Die beiden Ermittler des ersten bandes das eher unwahrscheinliche Paar von einem gut aussehenden Wirtschaftsjournalisten und einer sozial etwas benachteiligten jungen Frau. Dieses Mal jagen sie allerdings nicht gemeinsam, da eine der beiden Personen selber zu den Verdächtigen gehört und versuchen muss ihre Unschuld zu beweisen. Die jüngere Zeitgeschichte wurde dabei geschickt in den Plot mit eingeflochten, der insgesamt überzeugt.
Der Titel gibt auch hier im weitesten Sinne nur Assoziationen ohne direkten Bezug zur Handlung. Insgesamt ein sehr geschickte Marketing durch die Titel Verblendung, Verdammnis und Vergebung werden die Bücher leicht zur Trilogie verbunden, zusammen mit dem sehr gut gemachten Umschläge, die alle sehr ähnlich und effektiv aufgebaut sind. Da die Bücher in anderen Sprachen ganz benannt wurden, geht dieses Einfall wohl auf die deutsche Marketingabteilung zurück.
Die zwei Bücher, die ich bisher gelesen habe, sind sehr spannend und gut geschrieben und darauf kommt es an. Äußerst empfehlenswert.
Viel Rauch um Nichts….. …. was da im Vorfeld um die Larsson Trilogie gelaufen ist. Zum Inhalt des Buches nur soviel: es ist, gerade angesichts des bis kurz vor Schluss doch recht spannenden und nachvollziehbaren 1. Teils, eine Zumutung und eher geeignet, die Leserschaft von Superman-, J.Bond- und ähnlichen Heldenstorys zu begeistern. Eine Enttäuschung auf ganzer Linie - Supergirli Salander, Machodandy Blomquist und Chickimicki Erika haben bei mir jedenfalls aus recherchiert!!!! 2 Sterne sind da schon großartig bemessen + leider kein Verstorbenen-Bonus drin!!!
Der Schwedenhammer - die zweite Auch beim zweiten Teil bleibt Larsson seinem Stil vom ersten Buch treu. Wie schon im ersten Teil, werden die ersten ca. 150 - 200 Seiten mit der üblichen Charakterisierung und einem parallelem Handlungsstrang verwendet. Das ganze läuft auf einen gemeinsamen Punkt zu, ab dem die Handlung dann richtig fahrt aufnimmt.
Die Charaktere aus dem ersten Teil finden sich auf in diesem Buch wieder. Dreh und Angelpunkt ist Lisbeth Salander, deren Charakter noch ein wenig skuriller wirkt, was aufgrund der im laufe des Buches erzählten Familiengeschichte nicht verwundert.
Die Geschichte berührt die Zeit des Kalten Krieges, Doppelagenten und Überläufer inklusive. Im Umfeld der Schwedischen Sicherheitspolizei wird die Familiengeschichte Salander aufgebaut und zu einem fulminanten Ende geführt.
An dieser Stelle sei schon erwähnt, dass es sich um einen zweiteiler handelt, denn den Rest der Story erfährt man im letzten Buch der Trilogie.
Sieht man von einigen “Übertreibungen” ab - beispielsweise verprügelt Lisbeth Salander zwei ausgemachte “schwere Jungs” einer Motorrad-Gang vom Kaliber der Hells-Angels, oder überwindet beinahe mühelos Sicherheitssysteme - hat Larsson hier ein unglaublich spannendes Buch aufgelegt. Und wenn man ehrlich ist, sind auch die angesprochenen Übertreibungen nicht wirklich störend. Wer dies nicht mag, sollte sich auf die Polizeiberichte der jeweiligen Tageszeitung beschränken.
Einmal in Fahrt, folgt die Story dem roten Faden ohne großartige Lücken. Das Ende kommt unverhofft - plötzlich ist alles vorbei - und hinterlässt ein Gefühl wie ein Essen, dass nach der Vorspeise zu Ende ist. Den dritten Teil sollte man unbedingt Griffbereit haben.
Da es kein Sachbuch ist, kann man Stieg Larsson die dramaturgischen Kniffe in der Story verzeihen. Wer Verblendung gut fand, wird Verdammnis lieben. Was der Titel aber mit der Story zu tun hat…? Das liegt wohl im Auge des Betrachters.
ein Muss für Krimiliebhaber Das mache mal einer nach: der Mörder ist entlarvt, und trotzdem folgen noch gut 200 nicht minder spannende Seiten. Spannung pur. Zum Teil zwar ein bisschen unglaubwürdig (wer?s gelesen hat weiß, was ich meine - ich möchte nur zukünftigen Lesern die Spannung nicht verderben, darum kein Beispiel) aber insgesamt klar gezeichnete Figuren, logischer Plot. Ich freu mich schon auf den dritten - und letzten - Roman des leider zu früh verstorbenen Genius Larsson. (Schon lang im Handel, leider noch nicht gelesen)…
Gute Unterhaltung, aber auch nervend Auch in diesem Buch spielen die von Band 1 bekannten Personen die Hauptrollen. Michael Blomkvist, ein Journalist bei der Zeitschrift Millennium, Lisbeth Salander, eine Frau mit herausragenden Talenten und Fähigkeiten, aber sozialer Inkompetenz sowie die ebenfalls bekannten Nebenfiguren wie z.B. Erika Berger, die Millennium-Herausgeberin.
An sie wird eine Story über Mädchenhandel herangetragen, die an Brisanz nicht zu überbieten ist. Die Autoren, Dag Svensson und seine Freundin Mia Bergman, haben eine Fülle von Material und dazu Namen hochrangiger Personen zusammengetragen, die sich des Mißbrauchs Minderjähriger strafbar gemacht haben.
Mikael und Erika sind damit einverstanden, diese Story als Zeitschrift und Buch zu veröffentlichen. Beides steht kurz vor der Veröffentlichung, als Dag und Mia brutal ermordet werden. In Verdacht gerät Lisbeth Salander, deren Fingerabdrücke auf der Mordwaffe gefunden wurden. Kurz darauf wird auch Nils Bjurman, der gesetzliche Betreuer Lisbeth Salanders ermordet aufgefunden.
Bjurman hatte Lisbeth Salander im Jahr davor vergewaltigt, was diese ihm bitter vergolten hat. Als eine Verbindung zwischen den Morden hergestellt wird, beginnt eine Hetzjagd auf Lisbeth Salander.
Wie schon im ersten Band passiert auch hier - von den Morden abgesehen - die ersten 250 bis 280 Seiten gar nichts. Die Geschichte plätschert vor sich hin, ohne hypnotisch zu fesseln aber auch ohne gähnende Langeweile zu verbreiten. Es wird ermittelt, geredet und gelebt - und vor allem literweise Kaffee getrunken und kiloweise belegte Brote verspeist.
Was mir allerdings in diesem Band noch viel mehr aufstößt, als beim ersten, ist die steigende Stilisierung Lisbeth Salanders zur nahezu unbesiegbaren Superheldin. Die ersten 200-250 oder noch mehr Seiten wird sie in ihrer Andersartigkeit so beweihräuchert, daß es mir wirklich zuviel geworden ist.
Am Anfang des Buches wird “Fermats Satz” eingeführt, eine mathematische Gleichung, von der Fermat behauptet, es gäbe keine ganzzahlige Lösung für sie. Für diese Aussage gäbe es auch einen Beweis. Über Jahrhunderte hinweg hat fast “jeder Mathematiker mit einiger Selbstachtung” nach diesem Beweis gesucht. Aber wer hätte je etwas anderes erwartet, als daß das Lisbeth diesen Beweis mal so nebenher herausfindet?
Sie ist extrem klug und eine äußerst talentierte Computerhackerin. Sie schlägt ihren sich jeden Zug abringenden Gegner beim Schachspiel mühelos, wobei sie für jeden eigenen Zug nur kurz von ihrer Lektüre ‘Dimensions in Mathematics’ aufschaut, der “Bibel” für Mathematiker. Sie baut Motoren auseinander und wieder zusammen, bringt Profiboxer ins Schwitzen, ringt brutale Hardcore-Rocker nieder, hat ein fotografisches Gedächtnis und ist nahezu jedem bei nahezu allem weitaus überlegen - außer im sozialen Umgang. Wer immer sich mit dem Lisbeth anlegt, hat bereits verloren. Da verwundert es natürlich nicht, daß ein extrem muskulöser, äußerst brutaler, an völliger Schmerzunempfindlichkeit (und Angst vor der Dunkelheit) leidender Hüne lieber vor ihr flüchtet, als sich nachts mit ihr anzulegen.
Auch die Mordvorwürfe, die Hetzjagd auf sie und die reißerischen Schlagzeilen in allen Zeitungen bringen das Lisbeth nicht aus der Ruhe. Statt dem einzigen, der ihr beistehen will - Mikael Blomkvist - zu helfen, spielt sie kryptische Spielchen mit ihm. Der Polizei ist sie sowieso immer einen Schritt voraus, das braucht eigentlich nicht extra erwähnt zu werden.
Das Finale wartet schließlich mit dem endgültigen, absurden Höhepunkt auf. Im nächsten Band kann sie bestimmt auch fliegen und hat einen Röntgenblick.
Nebenher ist die Frau schwer kriminell. Im letzten Band hat sie - natürlich (mit Ausnahme von Mikael Blomkvist) völlig unbemerkt - drei Millarden Kronen gestohlen. Sie bricht in Geschäfts- und Privaträume ein, hackt sich in fremde Computer (natürlich auch in bestmöglich geschützte), lädt sich fremde Daten und Mails auf ihren eigenen Rechner, eignet sich fremde Identitäten an, übt brutale Selbstjustiz (in deren Folge auch schon mal einer draufgeht), usw.
Wenn mal wieder ein Kapitel mit ihren “Heldentaten” begann, habe ich fast aufgestöhnt. Der Ausgang war sowieso klar. Sie ist zugegebenermaßen eine von den üblichen Romanfiguren völlig abweichende Person. Sie bietet einige Überraschungen und ist auch nicht grundsätzlich unsympathisch ist, weil Stieg Larsson nicht vergißt, ihr auch ein paar Macken und Schwächen anzuhängen. Aber trotz ihrer außergewöhnlichen Merkmale wird sie mit der Zeit langweilig und völlig vorhersehbar.
Aber trotz allem: das Buch zu lesen, ist kein Fehler. Es war, wie gesagt, an keiner Stelle richtig langweilig und teilweise sehr spannend, wenn es auch nicht der große Brüller ist. Man wird gut unterhalten. Das Ganze etwas straffer erzählt - der von der Beweihräucherung Lisbeth Salanders befreite Inhalt der ersten 200-300 Seiten hätte vermutlich auf ein Zehntel der Seiten gepaßt - hätte allerdings nicht geschadet.
Stieg Larsson hat in diesem Band einige Köder gelegt, die den Leser zum nächsten Band greifen lassen sollen. Ich werde es tun. Ich habe den dritten Band sowieso als erstes gekauft, weil ich nicht wußte, daß es sich um eine Trilogie handelt. Mal sehen, wie es weitergeht.
perfekt Sie lieben anspruchsvolle Kriminalromane? Sie haben keine Scheu vor ungewöhnlichen Figuren? Sie möchten trotzdem nicht auf eine gut geplottete Handlung verzichten, jede Menge Cliffhanger inclusive?
Dann lesen Sie dieses Buch! Es ist das Beste, was seit langem auf den Markt gekommen ist. Der Leserausch beginnt schon mit den ersten Sätzen, der ersten Szene, die von markerschütternder Grausamkeit zu sein scheint.
Aber das ist noch gar nichts. Denn erst am Ende des Romans, wenn sich die ganze Tragkraft und Bedeutung dieser echten Schlüsselszene offenbaren, werden einem die wahre Grausamkeit und vor allem das ungeheuere Drohpotential, die in ihr stecken, bewusst.
Man kann die geniale Konstruktion dieses Romans nicht genug loben.
Aber man kann (und sollte) ihn lesen und die Perfektion an Spannungssteigerung und Handlungsführung Seite für Seite genießen.
Im Netz gefangen Wie einfach ist es doch einen Thriller zu schreiben. Wenn man’s kann. Stieg Larsson braucht keine exotischen Schauplätze, kein modernes Waffenarsenal, keine Explosionen, sein Schauplatz ist der Alltag, der Schmutz von Sehnsüchten, Versprechungen, Hoffnungen, aus denen sich Geld pressen lässt, sobald sie zum Geschäft werden. Im Mittelpunkt seines zweiten Bandes um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist steht vordergründig der Mädchenhandel, der den Stoff für eine brisante Enthüllungsgeschichte ergibt, dessen Verstrickung bis in den internationalen Geheimnisdienst dazu führt, das aus dem geplanten Buch darüber zwei Morde erwachsen und ein Dritter der Vertuschung dient. All dies wäre weniger interessant, würde Larsson nicht über ein Personal in seinen Büchern verfügen, die ihre Unzulänglichkeit geradezu vor sich hertragen. Selbst Helden sind bei Larsson nur aus dem Unglück Gestrauchelte, die darauf vertrauen wollen, nicht erneut belogen oder hintergangen zu werden. Das Misstrauen treibt die Handlung um die faszinierende Figur der Lisbeth Salander voran, die moralisch von einigen Lesern sicher nicht goutiert werden kann, da sie strafrechtlich zumeist in der Schattenwelt agiert, und deren konsequente Loslösung von menschlichen Beziehungen ihr jene Freiheit eröffnet, Talente zu entwickeln, die anderen fremd bleiben. Ihr Hass ist unverblümt. Er ist konkret auf Menschen in ihrem Umfeld gerichtet. Ihr Leben jedoch erscheint so bizarr zu überzeugen, dass ihr John-Wayne-Ritt zugunsten der Vergeltung auf Verständnis trifft. Mikael Blomkvist die blankere Seite der Moral glaubt, mit ihr befreundet zu sein. Obwohl sie sich ihm entzogen hat, beharrt er auf der Unschuld der in Verdacht geratenen Mörderin. Die Fäden in Larssons Thriller sind so fein gesponnen, dass der Wechsel vom Mädchenhandel in die Familiengeschichte Lisbeth Salanders nahtlos vor sich geht. Selbst der Zufall, selbst eine Dreivierteltote, die sich aus ihrem Grab erhebt, stören da nicht. Vielmehr erinnert man sich an die griechischen Tragödien erinnert, deren großen Gesten dazu führen, Zuschauer, wie Leser zu fesseln, um von einem menschlichen Abgrund zu berichten. Larsson beschreibt eine weibliche Verdammnis als kriminalistisches Oratorium, in der Hoffnung, dass irgendjemand darin überlebt, um davon erzählen zu können.
Hammer! Kaufen! Lesen! …und auf den dritten Teil warten! Wow. Ich halte mich kurz. Wenn noch nicht getan, dann sofort Verblendung bestellen und dann am besten diesen Titel gleich mit. Ich habe beide Bücher hintereinander innerhalb einer Woche gelesen und war gefesselt von der ersten, bis zur letzten der ca. 1400 Seiten der beiden Bücher. Lange keinen so spannenden Krimi mit derart interessanten Charakteren gelesen. Also - Hammer! Kaufen! Lesen! …und auf den dritten Teil warten!
Verfolgungsjagd Delu´xe Weiter geht es im Leben des Journalisten Mikael Blomkvist, den wir bereits im ersten Teil dieser Trilogie kennengelernt haben. Während Mikael in “Verblendung” nach der verschwundenen Harriet Vanger gesucht hat, so präsentiert uns Larsson auch in diesem Band eine Verfolgungs- und Aufspürjagd der Extraklasse.
Als Lisbeth Salander mehrerer Morde beschuldigt wird, taucht sie unter, findet aber immer wieder einen Weg, den Kontakt zu Mikael zu halten. (Schon allein für die Idee des “Wie und Wo”-Kontakthaltens zwischen den beiden muss dieses Buch einen gewissen Ruhm erhalten, denn ich finde diese Idee einfach grandios!)
Während alle an die Schuld von Lisbeth glauben, ist sich Mikael sicher, dass sie unschuldig ist. Von Lisbeth ausgetüftelte Wegweiser führen Mikael immer mehr in das Dickicht der Machenschaften von Nils Bjurman und Konsorten.
In einer sehr spannenden Art und Weise führt Larsson den Leser ab und zu an der Nase herum, läßt ihn in seinen Gedankenspielen teilhaben und löst die Geschichte am Ende natürlich auf. Wobei ich sagen muss, dass gerade das letzte Drittel dieses Buches für immer neue Aspekte sorgt, die ich nicht geahnt hatte. Wie auch der erste Teil ist das Ende dieses zweiten Teils unvorhersehbar.
Und auch wenn es sich bei diesem Buch wieder um einen knapp 800-Seiten-Thriller handelt, so hat man am Ende das Gefühl, es sei noch lange nicht alles gesagt worden. Umso erfreuter bin ich, dass ich auch dem dritten Teil “Vergebung” meine Ehrerbietung zeigen kann, denn es wartet bereits darauf, von mir gelesen zu werden.
Larsson verfügte über ein sehr ausgetüfteltes, bis ins kleinste Detail gut überlegte Schreibschema, welches den Leser fesselt, sobald er sich auf die ersten Seiten eingelassen hat.
Ich möchte erwähnen, dass Mikael Blomkvist mir auch in diesem zweiten Teil wieder sehr sehr sympathisch (aber auch äußerst männlich) gegenüber trat. Das Bild der Lisbeth Salander wird in diesem Buch noch deutlicher…
Klassekrimi- auch der 2.Teil Auch der 2 Teil der Trilogie des leider schon so früh verstorbenen Autos Stieg LARRSON vermag zu fesseln. Schade, dass es nicht die geplanten 10 Bände wurden Die tragische Lebensgeschichte der hyperintelligenten und emotional instabilen Salander wird nachgezeichnet. Ab Seite 200, wo Salander eines unverständlichen bestialischen Verbrechens beschuldigt wird, überschlägt sich die Spannung geradezu. Da vorher die Geschichte oft aus ihrer Warte erzählt wird, ist ihr plötzliches Verschwinden aus dem Buch umso schwerer zu ertragen. Wann taucht sie auf und was hat sie zu sagen? Da dies zunächst sehr kryptisch verläuft erhöht die Spannung noch einmal. Erst 400 Seiten später kann man das Buch etwas langsam lesen, weil dann klar ist, wohin der Hase läuft. Aber es ist eben nicht so vieles vorhersehbar, denn auch die Helden der Geschichte sind zwiespältig beschrieben und es ist ihnen manches zuzutrauen. Zu viel Krimirealismus sollte nicht erwartet werden. Salander erinnert doch oft an Lara Croft, die Bösewichter sind sehr monströs, haben beispielsweise bizarre Schmerunempfindlichkeiten und solche Sachen. Bei James Bond fragt man ja auch nicht danach, wie das alles so gehen soll.
Verblödung Den ersten Teil der Trilogie habe ich unter Qualen bis zum Ende gelesen (einem geschenkten Gaul…). Bei “Verdammnis” habe ich nach etwa einem Viertel entnervt aufgegeben. Die eigentliche Geschichte mit Mädchenhandel und der angeblich mörderischen Hetzjagd fängt gar nicht erst an. Stattdessen wird u.a. genau beschrieben mit welchen IKEA-Möbeln die Lisbeth ihre - natürlich - ganz tolle und wahnsinnig teure Wohung möbiliert und was sie sonst so einkauft. Zum Beispiel neue Silikonbrüste! Ständig bekommt man völlig überflüssige und uninteressante Informationen geliefert. Man könnte 3/4 der Seiten ausreißen, vielleicht wäre das Buch dann gut und spannend. Außerdem sind alle Personen unrealistisch. Die Frauen und Männer in dieser Trilogie wollen nie eine Beziehung, nur unverbindlichen Sex. Egal mit wem, aber natürlich am liebsten mit dem tollen Hengst Mikael Blomkvist.
Fazit: Bloß nicht kaufen! Was für eine Zeitverschwendung. Rätselhaft bleibt, warum so viele das Buch gut finden!
Verdammnis… weiter geht es mit Mikael Blomkvist Wer das erste Buch von Stieg Larsson aus der Mikael Blomkvist-Reihe gelesen hat muss dieses Buch unbedingt lesen. Perfekt geschriebener Krimi/Thriller mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteren.
Zu viele Zufälle - eher ein schwacher Mittelteil der Trilogie Journalist Mikael Blomquist ist rehabilitiert, und Lisbeth Salander hat sich nach erfolgreichem Abschluss der Wennerström-Affaire aus dem ersten Teil “Verblendung” vorläufig vom Acker gemacht.
Ein junger Reporter bietet Blomquists Zeitschrift “Millenium” eine wahrhaftig explosive Enthüllungsstory an, in der es um Mädchenhandel geht. Die Redaktion entscheidet sich dafür, die Story zu veröffentlichen und parallel als Buch zu publizieren, und es steht fest, dass im Anschluss viele prominente Köpfe rollen werden. Doch bevor es zur Veröffentlichung kommt, erschießt ein unerkannter Attentäter den jungen Reporter und seine Frau. Auf der Tatwaffe werden die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander gefunden. Kurz darauf entdeckt die Polizei auch die Leiche ihres rechtlichen Betreuers, der offenbar mit derselben Waffe erschossen wurde. Bald darauf jagt ganz Schweden nach der jungen Frau, aber natürlich glaubt Mikael Blomquist nicht an ihre Schuld. “Millenium” ermittelt auf eigene Faust.
Zweite Teile von Trilogien leiden immer darunter, offen zu beginnen und zu enden. Larsson hat sich zwar viele Mühe gegeben, dieses Problem abzumildern, ganz gelungen ist es ihm allerdings nicht.
Kommissar Zufall spielt eine große Rolle in diesem Buch. Dass die angebotene Geschichte etwas mit Lisbeth Salander zu tun hat, ist ein solcher Zufall. Andere gibt es zuhauf. Das stört zwar nicht sehr, in der vorzufindenden Massierung aber doch deutlich. Zudem ist die Figur der nur einen Meter fünfzig großen, hyperintelligenten und kampfsporterprobten “weltbesten” Researcherin, die jedes Computernetzwerk knackt, als wäre es ein mittelalterliches Vorhängeschloss, gnadenlos überzogen und laviert oft an der völligen Unglaubwürdigkeit. Aber auch ansonsten spart Larsson nicht mit Stereotypen. Seine “good guys” sind immer nur gut, clever und altruistisch, und die “bad guys” sind demgegenüber hässlich, genetisch missgebildet und - von wenigen Ausnahmen abgesehen - blöd wie Mülleimerdeckel. Der fragt man sich das eine um das andere Mal, wie es solchen Leuten gelingen konnte, über Jahrzehnte unentdeckte Geheimorganisationen aufzubauen. Auch einige logische Klippen umschifft Larsson nicht, und die Frage, wie der gemordete Reporter all diese Informationen finden konnte, bleibt bis zum Ende ungeklärt.
Nichtsdestotrotz entwickelt der Roman nach einem etwas zähen und unglaubwürdigen Anfang, der Lisbeth Salander als Heldin hochstilisiert, durchaus Spannung und Atmosphäre. Larsson schreibt dicht und detailgenau, arbeitet wohldosiert mit den üblichen Krimielementen, ohne sie allerdings so originell und überraschend wie im ersten Teil zu variieren. “Verdammnis” ist solide erzählt, fällt aber dramaturgisch deutlich schwächer aus als der erste Teil. Bleibt zu hoffen, dass der Abschluss der Trilogie etwas weniger Zufälle und etwas mehr an nachvollziehbarer, logischer Entwicklung bietet.
Stieg Larsson: Ausgezeichnete Krimis Stieg Larsson ist ein Krimiautor, bei dem ich zwangsläufige Pausen beim Lesen äußerst ungern einlege. Er versteht es, die Spannung ständig zu steigern. Für mich ist er einer der Besten. Es ist sehr schade, das durch seinen frühen Tod nur drei Bücher von ihm erschienen sind.
Naja… irgendwie kann ich den Hype um diese Trilogie nicht verstehen. War der erste Teil noch gut und spannend, obwohl auch hier die ersten 150 Seiten zäh waren, so ziehen sich hier die ersten 250-300 Seiten wie Kaugummi. Was auch langweilt ist die Aufzählung der Lebensläufe der neu in die Handlung kommenden Personen (und das sind nicht wenig). Zugegeben, es wurde auch spannend, aber man hätte für das Buch auch nur 400 Seiten schreiben müssen, ohne das es der Handlung geschadet hätte. Lisbeth mutiert zur Superwoman, aber vielleicht wollte der Autor damit ja auch mal einen ganz neuen Leserkreis ansprechen. Für mich war das Buch eine Enttäuschung.
Genuß pur Dieses Buch mag man gar nicht zur Seite legen. Selbst, wenn man schon die Hälfte gelesen hat, ist immer noch nicht klar, wer nun der Mörder war, bzw. wie alles zusammenhängt. Es ist spannend bis zum Schluß.
buchsendung verdammnis super schnelle zusendung des artikels.erhalt einer e-mail nachricht nach aufgabe der sendung.buch in sehr gutem zustand geliefert.
Spannender Thriller Wie auch Verblendung ist dieses Buch ein klasse Thriller den ich gerne gelesen habe. Die für mich interessanteste Figur in Verblendung, Lisbeth Salander, wird im 2. Teil der Trilogie ausgiebiger beschrieben, sodass der Leser Einblick die ihre Vergangenheit bekommt. Warum ist sie so wie sie heute ist? Was war All das Böse als sie 12 Jahre alt war? Wieso hat sie kein Vertrauen in den schwedischen Staat?
Wie auch der erste Teil zielt die Erzählung dieser Geschichte nicht darauf ab 100%ig realitätsgetreu zu sein. Warum auch? Sicher übertreibt der Autor gerne mit den Hackerfähigkeiten der Lisbeth Salander (oder vielleicht doch nicht?) und ihren vielen anderen Talenten und Eigenheiten. Doch genau das ist der Grund, warum ich das Buch gerne gelesen habe. Es war vielleicht unrealisitisch, wenngleich jedoch nicht unplausibel.
Handlungen, Talente und Gegebenheiten müssen für mich nur nachvollziehbar sein, nicht aber wissenschaftlich bewiesen. Totale Realität habe ich jeden Tag.
Was ich jedoch sehr hart fand war, dass der 2. Teil gegenüber dem 1. Teil ein offeneres Ende hat. Die Geschichte fühlt sich nicht abgeschlossen an und man möchte wissen was in den nächsten Momenten passieren wird. Gerne hätte ich noch 1-2 Kapitel mehr gelesen - so muss ich nun warten, bis der 3. Teil als Taschenbuch veröffentlicht wird… Gemein gemein - aber ich freue mich auf den 3. Teil.
Tolles Buch, toller Nachfolger - für mich absolut lesenswert!
Superspannendes Buch Dieser zweite Teil der Krimi-Trilogie übertrifft jede Erwartungen, insbesonders wenn man schon den ersten Teil gelesen hat. Für alle Fans des besonderen Krimis ein absolutes Muß.
Unbedingt lesen Ich habe schon das erste Buch “Verblendung” von Stieg Larsson nur so verschlungen und darauf gewartet, dass sein zweites Buch endlich als Taschenbuch erscheint. Wer Krimis der besonderen Art mag, sollte unbedingt
Stieg Larsson lesen. Das ist einfach Spannung pur. Einmal das Buch zur Hand genommen und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Fantastisch geschrieben.
Verdammt gut Wer über die Trilogie von Stieg Larsson stolpert, sollte diese unbedingt in chronologischer Reihenfolge lesen. Zwar sind die Bände in sich abgeschlossen, aber ein Folgeband nimmt doch in gewisser Weise den Ausgang des Vorgängers vorweg.
“Verdammnis” sollte der Krimifreund unbedingt lesen - aber nicht ohne zuvor “Verblendung” geschmökert zu haben;)
2.Teil der Trilogie von Stieg Larsson Nachdem ich die Hälfte des 1. Teils ( Verblendung ) überschritten hatte, war schon klar, das wird das tiefgründigste Krimi-Erlebnis seit die Scandinavier die Belletristik-Welt erobert haben.Also mußte im Anschluss gleich der Zweite her.Das schwedische Ermittler-Paar sucht seinesgleichen und läßt die Spannung aufkochen,
gibt intime Einblicke und gewinnt schnell die Sympathie des Lesers.
In ‘Verdammnis’ ist es nicht wie im 1.Band, sondern diesmal kommt der Jounalist Kalle Blomkvist dem Internet-Talent Salander zur Hilfe, obwohl nicht nur er manchmal zweifelt, schliesslich ist fast ganz Schweden hinter ihr her.
Die Suchtgefahr steigt mit jeder Seite.
Nur ein knurrender Magen läßt ne Lesepause zu.
Und der 3. und letzte Teil ist auch bald in meinen Händen, so der Ebay-Gott will…
Super Buch, Ebay macht Spaß Sehr einfache und schnelle Abwicklung beim Kauf von Büchern auf ebay! Dieses Buch ist wirklich sehr spannend, aber Vorsicht: Wer mit der Triologie angefangen hat, kann nicht mehr aufhören. Desshalb mein Rat: Am besten gleich alle 3 Bücher kaufen!
absolut lesenswert, Teil 1 keine Pflicht Ich habe meine Stieg Larsson “Lese-Karriere” mit “Verdammnis” begonnen.
Es kommen zwar immer Querverweise zur Wetterström-Affäre in diesem Buch vor, allerdings wird nie genauer auf die Vorfälle des erstens Teils eingegangen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass man (wie ich) auch problemlos mit Verdammnis beginnen kann, um anschließend quasi die Vorgeschichte (Verblendung) zu lesen.
Um es kurz zu sagen ist dieses Buch insgesamt sehr unterhaltsam und absolut lesenswert, dass Lust auf mehr(Vergebung) macht.
Buch um außergew. Pers. mit extr. hohem Suchtcharakter Dieses Buch von Stieg Larsson ist der zweite Teil einer Trilogie. Wenn Sie Spaß an guten Krimis haben, und einige Tage nichts vorhaben, dann können Sie riskieren dieses oder die anderen Bücher zu kaufen. Ansonsten kann ich Ihnen garantieren, dass Sie morgens doch mit Schlafmangel aus dem Bett steigen. Das werden sie sowieso tun, doch macht sich das an einem Urlaubstag irgendwie besser.
Die Handlung ist sehr verknäuelt und baut auf dem ersten Band “Verblendung” auf, wo die Personen intensiv dargestellt werden. Es empfiehlt sich dieses Buch zuerst zu lesen. Durch einige dumme Zufälle kommt eine hochintelligente, aber sozial nur minimal verwurzelte Datenspezialistin in den beinahe erdrückenden Verdacht einen ehemaligen Peiniger und ein vollständig unbeteiligtes Jounalistenpaar umgebracht zu haben. Ihre Art sich zu wehren ist durch ihre soziale Inkompetenz sehr stark eingeschränkt. Ein ehemaliger Weggefährte, dem sie einmal das Leben gerettet hat versucht aber gegen die eigene Überzeugung Licht in das Dunkel zu bringen.
Die Handlung der Beteiligten sind großenteils mit guten psychologischen Argumenten untermauert. Manches mag etwas konstruiert wirken, doch kann man es dem Autor durchaus abkaufen.
Der Autor, Stieg Larsson, hat in Schweden die höchsten Auszeichnungen für seine Bücher erhalten. Leider wird er nichts dergleichen mehr veröffentlichen können, denn er starb nach Abschluss dieser Trilogie.
spannend ist gar kein Ausdruck!!! Ich kann nur JEDEM wärmstens empfehlen sich die Triologie von Stieg Larsson rund um Mikael Blomkvist zu kaufen. Es sind m.E. 3 der besten und spannendensten Bücher überhaupt.
Dieses ist der 2. Teil der Triologie.
Die Geschichte an sich ist glaubwürdig geschrieben, die Hauptpersonen sind ausführlich (aber nicht zu ausführlich) beschrieben, so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Die Spannung fängt sofort an und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe es (leider) sehr schnell durchgelesen da ich mich nicht davon losreissen konnte. Die Spannung bleibt konstant und es kostet zwischenzeitlich einige Nerven da sie vor Spannung reissen
Jeder der gute Krimis liebt, kommt um die Triologie von Stieg Larsson nicht rum.
verdammnis Habe gestern das Buch Verblendung gelesen und heute gleich darauf Verdammnis. Einfach nur empfehlenswert,so geschrieben das man nicht aufhören kann zu lesen. Werde mir auch noch Vergebung kaufen, denn mit Sicherheit sind das allle drei Bände Super Bücher. Sehr spannend und einfach toll zu lesen.
Gewaltätiger Sex bis zum Abwinken Nachdem “Verblendung” das erfolgversprechende Duo Blomkvist und Salander präsentierte, habe ich auch das nachfolgende Buch noch gelesen, in der Hoffnung, daß es Larsson gelingt, auch noch andere nachvollziehbare Gründe für Verbrechen und besonderes Verhalten aufzuzeigen.
Leider ist eher das Gegenteil erfolgt.
Der äußerst unkonventionelle Blomkvist ist mit seinen Sexeskapaden noch verdaulich,
auch Salander mag als Missbrauchte mit Ihrem schrägen Verhalten noch durchgehen,
aber leider liegt der Mittelpunkt des ganzen Buches auf Sex, Gewalt, und Missbrauch.
Wer muß so etwas lesen, verpackt als einen verdammten Krimi.
Nicht zu empfehlen!!!!
Spannend! Habe die ersten beiden Bücher von Stieg Larsson verschlungen und schaue schon wie ich günstig an den dritten Band komme, das Taschenbuch gibt erst im Mai.
Orginelle Karaktere, fesselnde Story und geschmunzelt habe ich auch an einigen Stellen. Nichts für ganz empfindliche.
Roman Stieg Larsson Ich habe von Bekannten den Roman “Verdammnis” von Stieg Larsson geschenkt bekommen. Am Anfang etwas schwer zu lesen, aber dann legt man das Buch einfach nicht mehr zur Seite, spannend nur einmal. Neugierig wurde ich dann durch den Hinweis auf den letzten Seiten auf 2 weitere Romane ( es handelt sich nämlich um eine Triologie ) mit den beiden Hauptakteuren. also musste ich die weiteren Bücher unbedingt haben. Lesen sich beide hervorragend und runden das Bild zum 1. Teil richtig ab. Einfach nur empfehlenswert. Eine richtige spannende Unterhaltung für alle Leser, nicht nur für Krimiliebhaber!
vorher “Verblendung” lesen! “Die Verdammnis” ist erst das 2. Buch von Stieg Larsson, welches ich gelesen habe. Vorweg gesagt: “Ich bin total begeistert!” Um “Die Verdammnis” noch mehr genießen zu können, sollte man m. E. unbedingt zuvor das Buch “Die Verblendung” gelesen haben, denn darauf bezieht sich Larsson. Larsson springt in seinen Romanen von einem Thema zum Anderen und bringt dich z. T. zur Verzweiflung. Doch gerade das macht seine Bücher bis zum Schluß so spannend. Unbedingt lesen!
noch besser als Verblendung Eine Inhaltsangabe erübrigt sich, da dieses Buch schon oft genug rezensiert wurde. Meine persönliche Meinung zu diesem Buch ist, dass es sogar noch besser als Verblendung ist. Mir hat es gefallen, dass man mehr aus dem Leben von Lisbeth Salander erfahren hat und auch die Spannung war stets kontinuierlich vorhanden. Ich habe dieses Buch an einem Wochenende ausgelesen und freue mich auf den dritten Teil der Trilogie.
Soll ich da wirklich noch weiterlesen? Ich war schon hin und her gerissen und fragte mich immer wieder, ob ich nun doch vielleicht einen zu hohen Anspruch habe. Die hochgelobte Trilogie habe ich mir nun endlich auch gekauft. Doch, der erste Teil war wirklich Klasse; jedoch hatte ich bereits nach kürzester Zeit das Gefühl, dass sehr viele Überlängen gelesen werden mussten, bis es endlich wieder flott voran ging und mal wieder ein paar Seiten wirklich spannend waren. Aber ich habe es geschafft, den ersten Teil ganz zu lesen, auch wenn der Schluss hätte in 10 Seiten abgehandelt werden können. Schade für die überflüssige Überlänge.
Mutig kaufte ich mir dann auch den zweiten Teil. Oh, hätte ich mir doch vorher die Rezessionen angesehen, ich hätte es bleiben lassen. Ich schließe mich den 1-Sterne-Kommentaren an. Das Buch ist tatsächlich Schrott. Auch hier wieder Überlängen als Einleitung (?). Jetzt bin ich schon über Seite 200 hinaus und habe eigentlich noch keinen Sinn gefunden. Völlig überflüssig sind die beiden Morde, der Mitarbeiter von Millennium, die so plötzlich auftauchen. Vielleicht, um den Leser bei der Stange zu halten. Dieses Buch weist auch wieder so krasse Überlängen auf, wie z.B. “Meetings im Büro Millennium” mit einzelnen, völlig uninteressanten Details, Kauf von Möbeln bei IKEA von Fräulein Supergirl Lisbeth (warum geht sie denn mit der vielen Kohle, die sie hat, nicht in einen Designerladen?). Aber weiter wird ein Nissan geliehen und dann gekauft. Man kauft Markenartikel auch zum Essen, man raucht Malboro Light, die Nennung von diversen PCs unter Nennung der Speicherkapazität und anderen überflüssigen Details lässt auf ein gezieltes Product Placement schließen. Wurde Herr Larrson etwa gesponsert? Und dann die Details, wer mit wem, wann und wie Sex hat, interessiert doch einen guten Krimileser überhaupt nicht. Und auch die arme Harriet muss her- und hinhalten! Fazit: das Buch ist grottenschlecht, peinlich - und ich werde es jetzt in die Ecke schmeissen, oder besser, gleich in die Tonne treten. Schade um jede Minute, die ich weiter lese, denn die negativen Rezessionen meiner “Vor-Leser” sind eigentlich Aussage genug. (Muss ich eigentlich einen Stern geben?)
Zu viel Speck auf den Rippen Der erste Teil der Trilogie las sich flüssiger. Wir wurden mit interessanten Figuren vertraut gemacht, und ein alter Kriminalfall wurde allmählich enträtselt. Die Story des zweiten Teils ist auch nicht uninteressant, doch die Längen nehmen bei dem viele hundert Seiten starken Brummer doch bald überhand. Zwischen einer aktionsreichen karibischen Eröffnung, die mit dem Rest der Handlung nicht viel zu tun hat, und einem blutigen Finale tut sich im Mittelteil des Buches diesmal nicht viel. Man muss sich durch zahlreiche holprige Dialoge quälen, in denen sich die handelnden Personen immer wieder das Gleiche erzählen. Da hätte man gut 300 Seiten “Speck” ohne Verlust streichen können. Doch Lisbeth Salander ist es allemal wert, auch zum dritten Teil der Milleniums-Trilogie zu greifen.
Spannende Lektüre Lange nicht mehr in so kurzer Zeit ein so dickes Buch gelesen. Es packt einen von Anfang an. Das Beste daran ist, dass man überhaupt nicht vorausahnen kann, was alles noch kommt. Dasselbe gilt für die anderen beiden Bücher aus der Trilogie.
Spannende Fortsetzung von “Verblendung” Nach der Lektüre von “Verblendung” konnte ich nicht einen Tag warten: die Forsetzung, “Verdammnis” mußte her. Auch dieses Buch wird von Seite zu Seite spannender, es wirkt auf mich auch offensiver geschrieben und brutaler als die mysteriöse “Verblendung”.
Die Akteure sind aus dem ersten Teil ja bekannt, trotzdem ist es extrem spannend, und ich habe wieder 3 Tage bzw. Nächte daran gelesen. Unbedingt empfehlenswert!
Absolut spannende Fortsetzung! Nachdem ich bereits “Verblendung” verschlungen habe, wurde ich auch von diesem Buch nicht enttäuscht. Der Autor schafft es, ins Detail zu gehen aber die Spannung aufrecht zu erhalten… für mich als leidenschaftliche Krimileserin ein wahrer Genuss. Das 3. Buch ist bereits vorbestellt und ich freue mich schon darauf!
verdammnis - stieg larsson zum Glück gibt es drei bücher von Stieg Larsson. So gefesselt hat mich schon lange kein buch mehr. Familie,Kinder, kochen…..alles war vergessen, weil ich nur noch lesen mußte. Sehr empfelenswert und zum glück kommt der dritte teil auch bald raus. Schade, daß der Schriftsteller gestorben ist und somit nicht noch mehr spannende Romane schreiben kann.
Stetig steigende Spannung Ich fand dieses Buch sehr gut und lesbar. Vor allen Dingen so im Zusammenhang verständlich, dss man auch nach einer längeren Pause jederzeit wieder am Geschehen teilnehmen konnte, ohne wieder nachlesen zu müssen. Der Inhalt selbst war spannend und flüssig und ich empfehle diesen Krimi all jenen, die sich gerne mit dem Gesamtkonzept auseinandersetzen und nicht allein die Spannung als herausragendes Element eines Krimis betrachten.
Eindeutige Fortsetzung von “Verblendung” und etwas zweideutige Steigerung der Handlung mit ihren diversen Protagonisten, aber alles in allem wieder ein sehr gelungener und spannender Krimi. Auf Seite 726 blieb mir fast dass Herz stehen (ich kann jetzt natürlich nicht verraten, warum !) und ich mußte die Passage zweimal, nein dreimal lesen. Und dann langsam weiter, unruhig, zittern, erwartend !
Es geht um Mädchenhandel, Rauschgift und viele andere unschöne Dinge, die es nicht nur in Schweden, sondern überall auf der Welt gibt. Aber nur in Schweden gibt es eine Lisbeth Salander, die wie ein apokalyptischer Reiter (und Rächer) auftritt und manche fest eingefahrenen Paradigmen außer Kraft setzt. Fast könnte man manchmal meinen, sie kann das Geschlecht und die Gattung wechseln wie eine Bio - Tonne. Aber man sollte wirklich nicht zu beckmesserisch mit einigen Fakten umgehen - hier muß das Lesevergnügen an absolut erster Stelle stehen. Den 1 oder 2 Sterne - Kritikern fehlt dazu wohl etwas die intellektuelle Beweglichkeit. Denn langweilig wird es an keiner einzigen Stelle. Wenn ein Kapitel schon mit “Lisbeth Salander bebte vor Zorn” beginnt, dann ist der geneigte Leser doch gleich angespannt wie ein Flitzebogen und zappelig in Erwartung. Denn Lisbeth ist schon im Normalzustand fürchterlich (sympathisch), wie denn dann erst im Zorn ?
Ihr Geheimnis (” … all das Böse”) wird jetzt aufgeklärt, natürlich durch den Superdetektiv Kalle Blomkvist, und manche Details sind schon sehr überraschend, aber der schriftstellerischen Freiheit ist eben keine Grenze gesetzt - solange es gefällt, warum nicht ? Und mir hat es sehr gefallen, ich erwarte jetzt mit großer Ungeduld den 3. und leider letzten Band (als Taschenbuch).
Fortsetzung unverzichtbar Während der erste Teil der Triologie von Stieg Larsson ( “Verblendung” ) ein spannender, in sich abgeschlossener Roman war, ist dieser zweite Teil ganz klar ein Fortsetzungsroman, der ohne den letzten Teil ( “Vergebung” ) nicht auskommt. Allerdings im positiven Sinn, ich freue mich schon darauf, diesen dritten Teil zu lesen, da ich ja jetzt weiss, worauf ich mich hier einlasse. Der Erzählstil ist sehr angehm und bindet den Leser wie von selbst in die Geschichte mit ein - obwohl über 700 Seiten wird die Erzählung nie zäh, wobei die eigentliche ” kriminalistische ” Spannung erst zur Mitte hin richtig ansteigt, dann aber meiner Meinung nach den ersten Teil sogar noch übersteigt! Die Hauptakteure sind zwar allesamt überdurchschnittlich intelligent/ talentiert in ihrem jeweiligen Wirkspektrum ( Journalismus, Computerkenntnisse, Polizeiarbeit…), aber dabei so menschlich und sympatisch dargestellt, dass man sich ohne weiteres mit ihnen identifizieren oder sich in ihr Leben hineinversetzen kann. Alles in allem wieder interessant und anspruchsvoll geschrieben.
Angenehm : Keine unnötige Beschreibung von Gewalt-/ Folterszenen, keine überzogene ” Liebesromantik “. Den fünften Stern nur deshalb nicht, weil ich persönlich einige Actionszenen ( im Gegensatz zum Rest der Geschichte ) leicht überzogen, und auf zuviel ” Glück ” der sie erlebenden Personen basierend finde ( z.B. Erraten eines Geheimcodes innerhalb von Sekunden, wiederholt das Überleben einer ausweglosen Kampfsituation.. ) Für beide bisher gelesenen Teile dieses Trios aber gilt: mindestens 4 Sterne, eher mehr als weniger!
Perfekter Spannungsaufbau Stieg Larssons Trilogie zeichnet sich durch einen fast perfekten Spannungsaufbau aus. Die rund gut 750 Seiten von “Verdammnis” konnte ich kaum aus der Hand legen. Natürlich gibt es unnötige epische Darstellungen der IKEA-Möbel und anderer Werbeartikel, aber die ständig wechselnde Erzählperspektive hält die LeserInnen wach und langweilt sie nicht wie andere (über)lange Krimis. Vor allem gefallen mir die journalistisch gut recherchierten politischen und wirtschaftlichen Hintergründe des Geschehens, die differenzierten psychologischen Charakterisierungen, die plattes Schwarz-Weiß-Denken nur ganz selten bedienen. Was mich ebenso anspricht, ist der sprachlich gute Stil der Bücher - auch da ist die Handschrift des Journalisten Larsson unverkennbar. Der Autor hat zudem eine klare Haltung zu ethischen Fragen, wägt aber die Argumente trotzdem gegeneinaner ab und macht es sich - und uns LeserInnen - damit nicht zu einfach.
Schade, dass uns Stieg Larsson nicht mit weiteren Büchern bescheren kann. Ähnlich gute Krimis habe ich bislang nur von John Katzenbach (”Der Patient”) und von Fred Vargas gelesen.
grausam Würde man das Prinzip der Streichung aller nicht der Geschichte dienenden Handlungen und Beschreibungen bei “Verdammnis” konsequent durchführen käme ein kleines ca. 80 Seiten langes Taschenbuch heraus. Das könnte dann sogar ganz spannend sein - sieht man von dem überzogenen Ende einmal ab.
So aber hat man den Eindruck, als hätte Larsson genau mit den 80 spannenden Seiten angefangen und dann mühsam mit langatmigen Beschreibungen 750 daraus gemacht.
Was ist interessant daran, welches Logo auf welcher Tasse ist?
Was trägt Hans Faste zu der Geschichte bei?
Was trägt Dragan Armanskij zu der Geschichte bei?
Warum muss man die Lebensläufe aller Mitglieder des MC Svavelsjö kennen?
Warum reicht es nicht “… zog ihr Zigarettenetui hervor … ” zu schreiben anstatt ” … zog ihr silbernes Zigarettenetui hervor, das Miriam Wu iht geschenkt hatte … ” und dergleichen?
Was soll die Erzählung der Karibik-Reise?
Ausserdem scheint Larsson den alle-suchen-ersetzen-modus zu oft benutzt zu haben, denn alle essen immer nur Brote und trinken Kaffee - egal wann und wo (von wenigen Ausnahmen abgesehen).
Dass Lisbeth die Täterin sein soll, glaubt man keine Zeile lang. Dementsprechend sind die Passagen der Polizei in denen es immer wieder um Schuld oder Unschuld von Salander geht, sehr überflüssig. Zudem sind die Ermittler auch allesamt auf den Kopf gefallen, denn sie finden absolut nichts(!) heraus. Nicht einmal, dass Bjurmann in seiner Wohnung Tütchenweise Blumensamen hat aber keine einzige Pflanze macht sie stutzig.
Lediglich Bublanski sorgt an ein paar Stellen für einen Lacher.
Einzig Lisbeth ist der totale Überflieger: Hyperintelligent, mega-reaktionsschnell, fotographisches Gedächtnis und auch noch klasse im Bett. Wobei ihre Intelligenz und ihr Gedächtnis nicht ausreichen, sich einen Code einfallen zu lassen (und zu merken), den nicht ein Blomquist knacken könnte und zudem so schlau ist eine fremde Waffe mit ihren Fingerabdrücken bei Bjurman zurückzulassen.
Mit einem Steckschuss in der Hüfte, einem in der Schulter und einem im Kopf(!) nimmt sie den Kampf erst richtig auf. Lapiar versucht Larsson diese Verletzungen damit herunterzuspielen, dass es ja nur eine “Pfadfinderpistole” gewesen sei. Warum der Super-Killer Zala so eine nichtsnutzige Waffe überhaupt besitzt (wenn sie doch gar nicht für’s Töten geeigent ist), ist schleierhaft. Aber auch ihm löscht eine Axt im Kopf nicht das Leben aus (nicht einmal das Bewusstsein) und man fragt sich ob es auch Pfadfinderäxte gibt.
In die Reihe der extremen Menschen reiht sich der blonde Riese ebenfalls sehr gut ein: Extrem groß, extremst stark, schmerzunempfindlich und auch noch regenerativ allerbestens aufgestellt stoplert der Leser zwar einen Moment darüber, warum dieses Wesen nicht mit Narben übersäht ist, aber irgendwie ist man dann so in der Mischung aus ‘X-Men’ und ‘Resident Evil’ gefangen, dass man es wieder vergisst.
Fazit: Langatmig geschrieben, unglaubwürde (und teils einfach überflüssige) Charaktere und eine wenig originelle Story machen diese Buch zu einer Fehlinvestition.
pippi langstrumpf lektüre fesselnd-aber unrealistisch
hatte stets unbestimmte comic-assotatonen-bis mir ein licht aufging:
larsson hat bei lindgren geklaut!!!!
Verdammnis von Stieg Larsson Durch Zufall bin ich auf diesen Schriftsteller gestoßen. Da ich eine große Leseratte bin und viel Zeit mit meinen Büchern verbringe, dachte ich, lies doch mal “Verblendung”. Das Buch war so spannend, dass ich gleich danach den zweiten Teil “Verdammnis” bei ebay ersteigert habe. Wer einmal angefangen hat diese Bücher zu lesen, der kann sie schwer wieder aus der Hand legen. Es ist so realistisch geschrieben und paßt dermaßen in die Zeit, dass man beinah das Gefühl hat, man ist mittendrin. Und was soll ich sagen, den dritten Teil “Vergebung” habe ich auch schon ersteigert und gelesen. Die Familie und Freunde habe ich auch schon angesteckt und alle lesen zur Zeit Stieg Larsson.
Langweiliger geht es nicht !!!! Voller Neugierde habe ich das Buch angefangen zu lesen. Aber bis zur 150 Seite habe ich mich gefragt, wo die Handlung anfängt. So langweilig, daß ich das Buch gleich wieder weggelegt habe.
Spannend von Anfang bis zum Schluß. Ich habe dieses Buch von Freunden empfohlen bekommen und auf keinen Fall bereut, im Gegenteil. Es war einfach durchgehend spannend und prima zu lesen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Stieg Larsson.
Krimi: Verdammnis von Stieg Larsson Das Buch Verdammnis von Stieg Larsson habe ich mir gekauft, weil ich den 1. Krimi, Verblendung, sehr spannend fand. Mich interessierte das Leben der Lisbeth Salander. Vieles klärte sich auf verschiedenen Ermittlungswegen, trotzdem fand ich insgesamt den 2. Teil nicht so gut, etwas zusammen konstruiert und manchmal ein bißchen unwahrscheinlich. Trotzdem bereue ich es nicht, das Buch gekauft und gelesen zu haben.
Super Buch Klasse Buch! Man kann nicht mehr aufhören zu lesen, wenn man einmal angefangen hat. 2. Buch von Stieg Larsson, 3. folgt garantiert…….
Kann ich nur empfehlen.
Buch “Verdammnis” von Stieg Larsson Das Buch Verdammnis von Stieg Larsson ist der zweite Teil einer Trilogie. Es gibt nur zwei Dinge darüber zu schreiben. 1. Schade das dieser Schriftsteller schon Tod ist. Er war brilliant und ist zu einer meiner Lieblingsschriftsteller mutiert. 2. Das Buch ist spannend, fesselnd und unheimlich interessant.Hinzu kommt, das es leicht zu lesen ist - Leseratten wissen was ich damit meine. Am Ende etwas überzogen, aber darüber läßt sich hinwegsehen. Ich kann jedem nur empfehlen alle 3 Teile zu lesen.
Schlafraubend Im Jahr 1995, als sieben Menschen in Schweden von Rechtsextremisten getötet wurden, gründete Stieg Larsson die Expo-Stiftung, deren Ziel es sein sollte, rassistische und totalitäre Organisationen und Aktivitäten in Schweden zu erforschen und zu enthüllen. Larsson wurde Vorsitzender und Herausgeber des antifaschistischen Magazins EXPO.
MILLENIUM ist die Wiedergeburt von EXPO (in anders). Mikael Blomquist, neben Erika Berger der Hauptprotagonist dieser Zeitschrift, ist der männliche Dreh- und Angelpunkt in “Verblendung” und “Verdammnis”, der ersten beiden Teile einer Trilogie, die eigentlich nicht nur aus drei, sondern aus zehn Büchern bestehen sollte. Im November 2004 starb Stieg Larsson im Alter von fünfzig Jahren an einem Herzinfarkt. Die Handlung von drei weiteren Romanen hatte er schon im Kasten, die Manuskripte existieren, aber die Erben streiten sich über die Veröffentlichung.
“Vergebung” kenn ich noch nicht, aber ich denke mal Mikael Blomquist wird seinen Spitznamen “Kalle” auch wieder gerecht werden.
Als ich zehn war, hab ich “Kalle Blomquist” gelesen. Mikael ist anders. Noch viel viel anders ist Lisbeth Salander. In “Veblendung” ist sie die Außerirdische. In “Verdammnis” die Verdammte und doch zugleich der Kern der Geschichte.
In “Verdammnis” gibt es zwei hochspannende Momente. Als Lisbeth Dag Svensson und Mia Bergman besucht und ich wußte, daß Mikael Blomquist vorbeischaut. Oje, was passiert jetzt, hab ich gedacht. Doch dann passiert etwas ganz und gar anderes.
Und als Lisbeth in diesem Sommerhaus war und dem blonden Riesen fiel ein, daß er etwas vergessen hatte.
Hab ich jetzt zuviel verraten? Spannung ist garantiert.
Und vor allem: die Figuren sind ohne Ausnahme präsent und nachvollziehbar, ich fühl mich menschlich angesprochen und gefesselt, weil ich Bekannten begegne, die mir von Seite zu Seite vertrauter werden. Wenn diese Bekannten in Strudel geraten (sei es der äußerlichen Gewalt oder der inneren Aufgewühltheit), fieber ich gnadenlos mit. Das ist toll! Seite um Seite blätter ich um, ich kann gar nicht aufhören, es ist schon nach Mitternacht, morgen werd ich müde sein….
Larsson gelingt es als einem der wenigen Autoren, mich in die Irre zu führen…. Letzte Nacht in einem Lesemarathon hab ich die letzten 500 Seiten dieses Buches gelesen.
Klar, hier und da sind es ein paar doch recht zufällige Zufälle und die Verstrickungen erscheinen ein klitzekleines Bißchen konstruiert, aber bei dem Spannungsaufbau und -bogen hab ich das, obwohl mich sowas sonst sehr auf die Palme bringt, gerne hingenommen.
Larsson gelingt esm mich auf die falschen Fährten zu locken und in die Irre zu führen, das passiert mir sonst nur bei sehr wenigen Autoren und gerade deshalb ist es enorm reizvoll ihn zu lesen. Seine Auflösungen und Erklärungen sind am Ende trotzdem immer schlüssig und intelligent zusammen geschachtelt, niemals an den Haaren herbeigezogen oder irrational.
Seinen Figuren hau cht er unheimliches Leben ein und selten habe ich so gute Charaktere und so passende Handlungsweisen in einem Thriller lesen dürfen.
Wirklich sehr schade, daß er uns nur 3 Bücher hinterlassen hat, von einem solchen Ausnahmeautoren hätte ich wirklich sehr gerne, sehr vielmehr gelesen, andererseits kann er sich so auch nicht so schnell abnutzen und seine Bücher werden mir definitiv in sehr guter Erinnerung bleiben, weil sie einfach unheimlich gut unterhalten haben.
Das Verweben von mathematischen Problemen mit seiner Hauptfigur fand ich ja bereits im ersten Teil enorm gut, hier kommt es ein wenig ironischer daher und bei Lisbeths Gedanken zu Fermats Gleichung hatte ich immer wieder ein Grinsen im Gesicht… Wirklich gut.
einfach spannend Wie erwartet ist auch der zweite Teil der Trilogie um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander einfach nur spannend - einmal angefangen kann man das Buch fast nicht aus der Hand legen. Am Ende ist Lisbeth zwar fast schon ein Übermensch - aber trotzdem lesenswert! Auf zu Teil drei…
“Verdammnis” ist das zweite Buch der Trilogie rund um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander. Es wird fast nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes angeknüpft, Lisbeth ist zutiefst verletzt und macht eine Weltreise. Nach einem Wirbelsturm kehrt sie zurück nach Schweden, bezieht ein neues Domizil und versucht, so unauffällig wie möglich zu leben.
Milleniums großer Enthüllungsreport zu Mädchenhandel ist ein großer Coup und wird Personen des öffentlichen Lebens anprangern. Mikael und Erika arbeiten eng mit Dag zusammen und sind schockiert über die Dinge, die er herausgefunden hat. Schnell steht fest, dass die Arbeit hieran viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Mikael versucht aber weiterhin verzweifelt, Kontakt zu Lisbeth aufzunehmen, doch die scheint vom Erdboden verschluckt zu sein. Als dann Dag und seine Frau Mia ermordet werden, gerät Lisbeth ins Visier der Ermittler. Da sie Mikael erstmal nicht mehr vertrauen kann, steht sie allein auf weiter Flur, nichtsahnend, dass Mikael trotz Kontaktlosigkeit zu ihr alle Hebel in Bewegung setzt, ihre Unschuld zu beweisen, nichtwissend, ob sie schuldig oder unschuldig ist…
Salander ist eine so ambivalente Figur, dass man wirklich nie weiß, was sie nun wirklich als Nächstes machen wird, was die Geschichte noch spannender werden lässt. Um Lisbeth dreht sich dieser zweite Teil, ihr werden drei Morde vorgeworfen und ganz Schweden jagt sie. So erfährt der Leser endlich ihre Lebensgeheimnisse, was All Das Böse ist, das sie in die Mühlen der Psychiatrie gebracht hat.
Ich habe selten ein so komplexes Buch gelesen, in dem die Fäden so gekonnt geknüpft werden, die Spannung durchweg stärker wird und die Charaktere so vielseitig sind. Auch hier fliegen die Seiten nur so am Leser vorbei, man kann das Buch nicht weglegen, muss erfahren, was passiert, wie es mit Lisbeth weitergeht und was ihr widerfahren ist.
Dieses Buch kann ich allen Krimifans empfehlen und auch Freunden von komplexen Romanen, die hier voll auf ihre Kosten kommen werden.
grandios! Absolut zu empfehlen! Einer der spannendsten Thriller, die ich je gelesen habe! Habe sogar nachts von den Personen in diesem Buch geträumt! Unbedingt lesen!
Dick aufgetragen…. …wird in diesem Krimi in mancherlei Hinsicht, womit er sich übrigens nahtlos an seinen Vorgänger anschließt. Wenn dabei aber eine über 700 Seiten hochspannende Geschichte mit liebenswert schrägen Ermittlern und das dringende Bedürfnis, nun auch noch den dritten Teil lesen zu müssen, herauskommt, soll es mir Recht sein. Auf jeden Fall hat Larsson eine würdige und an keiner Stelle langweilige Fortsetzung der “Verblendung” zu Papier gebracht. Selbstverständlich ist das nicht.
Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte Gerüchteweise gibt es da draußen Leute, die den ersten Teil noch nicht kannten, als sie den zweiten Teil gelesen haben.
Ja, ich gehöre dazu. Ich bin so jemand!
Ob das so empfehlenswert ist, ist fraglich, aber ich bin der Meinung, dass das Buch durchaus so konzipiert ist, dass man es ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen kann (z.b. die Einführung in die Person “Lisbeth” am Anfang und die ständigen Rückblenden). - Ob das allerdings für das nachfolgende Lesen des ersten Teiles empfehlenswert ist, beibt abzuwarten.
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und dabei hat es mich immer genervt, wenn die anderen geschrieben haben “ach, das wurde ja schon im ersten Teil erwähnt” und mein einziger Gedanke dazu war “aha, schön”. Damit will ich sagen, dass der zweite Band zwar durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann, aber es sicher empfehlenswerter ist, wenn man den ersten Band wirklich vorher liest.
Ganz ehrlich: Vom Klapptext hätte ich etwas gänzlich anderes erwartet und hätte ich gewusst, wie das Buch wirklich ist, hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen. Umso überraschter war ich selbst, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat. Obwohl ich zugeben muss, dass das in weiten Teilen die Bereiche um und mit Lisbeth betrifft. Sämtliche andere Akteure wurden von mir so gesehen ignoriert, ich fand sie uninteressant, nicht lesenswert und die Geschichte eher normal. Aber mit Lisbeth hat Larsson einen Charakter geschaffen, der mich voll und ganz in den Bann gezogen hat und über den ich noch viel, viel mehr lesen hätte können.
Weniger gefallen haben mir diverse Verfolgungsjagden, “Aufspührungen” und “Gemetzel”. Das hat den Thriller zwar zu eine Thriller gemacht, hat mich aber nicht interessiert (diverse Logikfehler sind mir dann auch aufgefallen, aber ich hab sie überlesen). Ich hätte lieber mehr von Lisbeth erfahren.
Die meisten anderen Figuren blieben für mich auch eher blass und die schwedischen Namen hab ich sowieso ständig durcheinander gebracht.
Das Buch hatte aber durchaus das gewisse Etwas und hat mir sehr gut gefallen, obwohl Larsson sich nicht zu meinen Lieblingsschriftstellern reihen wird. Ich bin aber am überlegen, ob ich den ersten Teil überhaupt lesen soll, weil ich ja schon Einiges davon mitbekommen habe, oder ob ich überhaupt gleich zum dritten Teil übergehen soll. Über Anregungen würde ich mich freuen.
Fesselnd Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus.
Der 2. Teil der Trilogie fesselte mich noch mehr. Keine leichte Kost und Spannung auf Top-Niveau von Seite 1 bis zum Schluss. Ein hartes Buch. Beschreibungen, die mich den Atem anhalten ließen und was man trotzdem nicht aus der Hand legen kann. Ich habe es in einer Nacht durchgelesen und stand schon am nächsten Tag in der Buchhandlung: Band 3, der Abschluss der Trilogie!
Nicht nur ich bin begeistert, sondern alle unser Freunde (weibl. und männl.) auch. Das hat man nicht so oft!
Die Trilogie kommt ins stocken… Der zweite Teil der Trilogie birgt deutliche Unterschiede im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Ich muss gestehen, mich hat diesmal weniger die Geschichte fasziniert, sondern vielmehr die Tatsache oder das Gefühl alte Bekannte wiederzutreffen und deren Lebensweg zu verfolgen. Stand noch im ersten Teil eine verworren-komplizierte Geschichte um das düstere Familiengeheimnis des Vanger-Clans im Vordergrund, so treffen Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander diesmal auf ein unschönes Kapitel der Neuzeit und ein grosses Problem der Gesellschaft: den Mädchenhandel.
Salander gerät mehr oder weniger durch einen Zufall ins Fadenkreuz der Ermittlungen eines Dreifach-Mordes. Somit beschäftigt sich der Roman auch überwiegend mit ihr und lässt Blomkvist sogar zeitweise links liegen. Dafür werden häufiger der Leiter der Ermittlungen, Kommissar Bublanski und sein Ermittlerteam ins Spiel gebracht. Dementsprechend schildert das Buch die Geschichte aus drei Sichtweisen.
Zur Story selbst will ich nicht mehr sagen, da vieles auf dem ersten Teil aufbaut und man ihn unbedingt gelesen haben sollte um nicht des öfteren mit einem Fragezeichen auf dem Gesicht dazusitzen.
Ansonsten wird wieder fleissig Kaffee gekocht und getrunken, Powerbooks hochgefahren, IKEA-Möbel aufgebaut und natürlich, als wäre es das normalste auf der Welt, hingegangen, gefragt: “willst du sex?”, gerne, danke, bett.
Nüchtern betrachtet fehlt “Verdammnis” einfach die Dichte, die “Verblendung” hatte. Die Geschichte hat mich nicht so berührt und auch die Spannung hielt sich in Grenzen. Trotzdem sind mir Mikael und Lisbeth so richtig an Herz gewachsen und deswegen freue ich mich auch auf den dritten und letzten Teil den ich mir für den Urlaub aufhebe und übe mich solange in “Vergebung”.
fesselnde Spannung mit Schleichwerbung Ich habe es tatsächlich geschafft, über den gestrigen Feiertag das komplette Buch zu lesen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, das ich es erst weit nach Mitternacht aus der Hand legen konnte, als mich ein sehr abrupter Schluss aus dem Bann befreite. Ich muss mir jetzt umgehend den 3. Teil besorgen und erfahren wie es Lisbeth geht.
Genau wie im ersten Teil fängt es mit relativ ungefährlichen Recherchen an, die dann in menschliche Abgründe führen, und lebensgefährlich für die Ermittler werden. Man erfährt endlich auch etwas über die Kindheit von Lisbeth Salander, obwohl man das lieber gar nicht wissen wollte.
Da es ja um Kriminalität geht, die so wirklich um uns herum geschieht, ohne das man sich persönlich betroffen fühlt, hallte das ganze noch lange in mir nach, und hat mich gestern buchstäblich um den Schlaf gebracht.
Das einzige Manko an dem Buch ist das selbe wie im 1. Teil, und ging mir ganz schön auf die Nerven: die ständige Schleichwerbung. Es ist doch egal was das für ein Computer ist; warum muss man bei Lisbeths neuer Wohnungseinrichtung wissen wie jedes einzelne Teil das sie bei IKEA kauft mit Namen heisst. Es interessiert doch niemanden ob sie Ihre Bücher in ein “Billy” oder “Ivar” Regal stellt. Das nervt einfach nur. Genauso die ständigen detaillierten Beschreibungen welche Strassen benutzt werden. Wenn man kein Schwedisch kann, und noch nie dort war, sagen einem die Namen sowieso nichts, geschweige denn das man sie sich merken könnte. Das alles zusammen schafft manchmal Längen in der Handlung die die schöne Spannung etwas unterbrechen.
gelungene Fortsetzung Auch im zweiten Teil gilt: Diese Trilogie ist nichts für oberflächliche Thrill-Junkies.
Wer aber was für Menschen und Situationen übrig hat, für psychologische Ab- und Hintergründe, für politische und gesellschaftliche Zusammenhänge, der ist hier bestens aufgehoben.
Super Fortsetzung - Ein wenig fantastisch Ich war mal mutig und habe mir die Trilogie komplett gekauft. Und gleich komplett gelesen. Einmal begonnen fesselte mich die ausführliche und doch immer spannende Scheibweise, wobei nach meiner Auffassung Teil 2+3 nicht getrennt gelesen werden sollten, da die Verbindungen der Personen der Geschichten doch sehr verflochten sind.
Besser als der Vorgänger!! Das ist die perfekte Steigerung zu “Verblendung”.
Die bekannten Protagonisten geraten in einen neuen teuflischen Verbrechenskreis und sind zum Teil persönlich weitaus mehr betroffen, als ihnen lieb ist. Es ist ebenso schlüssig wie detailreich und lässt keine Fragen offen.
Die Larsson-Trilogie sollte unbedingt der Reihe nach komplett gelesen werden.
Super Klasse! Habe gleich nach dem ersten Buch “Verblendung” dieses Buch angefangen und konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist noch spannender, komplexer und vielschichtiger. Die Personen sind einfach einmalig. Habe selten so einen guten Krimi gelesen. Freue mich schon auf Band drei und bin gleichzeitig traurig, dass dieser dann der letzte ist.
Würde aber raten diese Triologie der Reihenfolge nach zu lesen.
Kann ich nur empfehlen, wüsste auf Anhieb keinen Krimi, der mich derart in den Bann gezogen hat.
Supergut! Ich habe mir alle drei Bücher geholt und sie auf Empfehlung meiner Freundin auch in der Reihenfolge gelesen. Dies ist sinnvoll, weil sie aufeinander aufbauen. Man hört nicht mehr auf, obwohl der Spannungsbogen erst jeweils im zweiten Drittel rasant ansteigt. Diese Art zu schreiben ist beeindruckend, fesselnd und man legt die Bücher am Ende nur widerwillig zur Seite.
Großartiger Nachfolger! Die verzwickte Geschichte um den Tod von zwei neuen Kollegen von Michael Blomkvist ist ein mehr als würdiger Nachfolger von “Verblendung”. Larsson versteht es, eine Vielzahl von Personen in die Handlung zu integrieren, ohne unübersichtlich zu werden. Durch die verschiedenen Personengruppen und natürlich die ungemein interessante “Heldin” Salander ist die Geschichte sehr lebendig und fesselt von Anfang bis Ende.
Auf jeden Fall “Verblendung” vorher lesen und “Vergebung” gleich mitbestellen!
Keine Verdammnis ohne Vergebung Wie die Überschrift zu meiner Rezension schon sagt. Wer nicht vorhat den 3. Teil (Vergebung) zu lesen, der kann sich “Verdammnis” eigentlich sparen. Denn dieser zweite Teil der Trilogie hat im Gegensatz zum ersten Teil keine abgeschlossene Handlung. Diese wird im dritten und letzten Teil nahtlos fortgesetzt.
Kurz zur Story:
Mikael Blomkvist ermittelt in einem verzwickten Fall von Mädchenhandel. Er hat vor, eine Sonderausgabe seiner Zeitschrift “Millenium” zu diesem Thema rauszubringen. Zusammen mit einem freien Mitarbeiter will er die Verantwortlichen, die teilweise hohe Regierungsämter bekleiden, gnadenlos an den Pranger stellen. Durch eine Mordserie, der auch der freie Mitarbeiter und seine Lebensgefährtin zum Opfer fallen, wird dieses Vorhaben ins Wanken gebracht. Zu allem Übel wird Lisbeth Salander mit den Morden in Verbindung gebracht. Eine Hetzjagd beginnt.
Fazit:
Tolles Buch, teilweise etwas übertrieben, aber durchaus aktuelle Thematik. Wer den ersten Teil mochte, wird von diesem zweiten Teil der Trilogie sicher nicht enttäuscht.
Guter Start, laues Ende Eine Mörderjagd hält Schweden in Atem und Lisbeth Salander ist die Gejagte. Die junge, unscheinbare aber umso interessantere, weil mit einer sehr lebhaften Vergangenheit belastete, Frau soll 3 Menschen umgebracht haben. Doch so klar, wie sich die Beweislage für die Polizei am Anfang darlegt ist das alles nicht… eine Schnitzeljagd beginnt - nicht nur für Salander, die auf eigene Faust versucht, ihre Unschuld zu beweisen.
Das Buch gehörte für mich unter den Krimis zu den positiven Überraschungen der letzten Jahre. Endlich einmal nimmt sich ein Autor aus diesem Genre Zeit, seine Protagonisten auch mit Leben zu versehen. Man erfährt viel rund um die Hauptcharaktere, die Geschichte baut sich langsam aber sicher auf und wird immer spannender.
Die Handlung steuert einem Höhepunkt zum Schluss hin und dennoch ist man am Ende enttäuscht. Nicht wirklich nachvollziehbar, was sich da am Ende abspielt, wenn man sich die Charaktere und deren Stärken, die so lange in der Geschichte aufgebaut wurden, vor Augen führt.
Nichtsdestotrotz guter und spannender Lesestoff für die Sommermonate. Nicht seicht wie manch andere Krimis und daher durchaus lesenswert. Auf Grund des Endes der Geschichte, das nicht sehr realistisch und für meinen Geschmack auch etwas zu plötzlich ausfällt (es hängen doch noch ein paar Handlungsstränge “in der Luft”) gibt es aber nicht die volle Sternezahl.
Übrigens war das Buch für mich der Einstieg in die Triologie, daher kann ich nicht beurteilen, ob diese Geschichte in Band 3 weiter geht. Kein Problem stellte für mich jedoch das fehlende Wissen über Band 1 dar.
Erschütternde Schilderungen Stieg Larssons “Verdammnis” habe ich mit großer Spannung und Faszination gelesen und mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Es geht vorrangig um Lisbeth Salander und der Autor beantwortet in diesem Buch viele Fragen, die sich bei der Lektüre des ersten Romans der Trilogie, “Verblendung” ergaben. Warum ist diese junge Frau so, wie sie ist - welche Ereignisse in ihrem Leben haben sie dazu gebracht. Hier wird eine gesellschaftliche Außenseiterin beschrieben - anrührend beschrieben. Ein erschütternder Lebensweg mit Details aus der Psychiatrie, die es so nicht nur in Schweden gegeben hat. Gewalt gegen hilflos ausgelieferte Patienten - solche Lebenswege geraten erst in den letzten Jahren zunehmend an die Öffentlichkeit. Stieg Larsson prangert ein solches Schicksal in seinem Werk “Verdammnis” an, er sensibilisiert den Leser durch eine mitreißende Schilderung, wie die Psyche eines Kindes fast zerstört wird. Nur Lisbeth Salanders eiserner Wille rettet sie vor der psychischen Zerstörung. Aber es bleiben tiefe seelische Narben in ihr zurück - sie funktioniert nicht mehr so, wie es die Gesellschaft gewöhnt ist und gerne hätte. Es ist ein großes Verdienst von Stieg Larsson, dass er diese gesellschaftlichen Missstände in seinem Roman aufgreift und vehement das Versagen von Sozialbehörden, Medizin und Justiz anprangert. Er steht damit in der guten Tradition gesellschaftskritischer skandinavischer Krimiautoren.
Zum übrigen Handlungsverlauf möchte ich noch bemerken, dass mir die Sache mit einem unter einem angeborenen Gendefekt leidenden Boxer in manchen Einzelheiten reichlich konstruiert erschien. Aber ich will hier nicht zuviel vom Handlungsverlauf verraten. Nur.. Eine Anmerkung möchte ich doch noch machen: Der größte Schurke ist.. welche Wunder für jemand, der gerne skandinavische und englische Krimis liest.. ein Deutscher. Es scheint im englischen und skandinavischen Raum allgemeiner politischer Konsens zu sein, dass das Böse und Schurken jeder Art und Couleur - in der Fantasie der Krimiautoren am besten aus Deutschland kommen. Nun ja, mit solchem Einordnen in Schubladen müssen wir nach unserer deutschen Geschichte wohl leben.
Perfekte Krimiunterhaltung! Um’s gleichmal vorweg zu nehmen:
Dieses Buch ist völlig unrealistisch, es ist kein ernstzunehmender Kandidat für den Literaturnobelpreis und es weist ein paar nervige Details wie das ewige Kaffeegeschlürfe oder die Erwähung der Marke Apple auf.
Und trotzdem ist es für mich der perfekte Krimi, weil’s spannend bis zum Schluß bleibt (*räusper* zum Lachen komisch!) und, noch wichtiger, weil sich diemal alles um Lisbeth Salander dreht, einer absolut faszinierenden Figur, die ich schon bei der Lektüre von “Verblendung” (dem ersten Teil der Triologie, nicht unbedingt Voraussetzung für den zweiten Teil aber dennoch vorteilhaft) in Herz geschlossen hatte.
Bei dieser jungen Frau, hochintelligent, geniale Hackerin, sozial inkompetent und ewig unterschätzt laufen alle Fäden zusammen. Man erfährt mehr über ihre Kindheit und wird zum Zeugen ihres Denkens uns ihrer Durchsetzungsfähigkeit.
Ich lese viele Krimis/Thriller aller Art aber nur selten konnte ich einen so schwer aus den Händen legen wie diesen. Spannung pur, das macht Laune auf Teil 3!
Großartig! Hat sich der erste Band der Stieg Larsson-Trilogie noch am Anfang ein bisschen gezogen, so geht die Fortsetzung gleich vom Start weg ein faszinierend hohes Tempo. Lisbeth Salander gewinnt immer mehr an Profil, und als Mickael Blomquist in ihre Vergangenheit eintaucht, um einen verzwickten Fall zu lösen, finden sich die erhofften Erklärungen für viele Fragen, die sich bereits in Band eins gestellt haben.
Raffinierte Wendungen, eine klug konstruierte Handlung, alles in allem ein Topthriller, der kaum Wünsche offen lässt und unbedingte Lust auf Teil drei macht!
Einfach Klasse mit kleinen Schwächen Der nachfolgende Band von Sieg Larsson besticht durch seine Atmosphäre und Dichte, reicht aber nicht an seinen ersten Band “Verblendung” heran.
Das ist aber des Los des 2. Bandes weil die Erwartungshaltung exterm hoch ist und es nur sehr schwer ist diese zu erfüllen. Der Spannung tut es keinen Abbruch und jeder Thriller-Fan kommt auf seine Kosten. Stieg Larrson baute auch einige Figuren ein, die Lisbeth Salander darstellt:
Sie ist eine Compuerspezialistin a la Trinity aus Martix, sie kämpft wie Lara Croft aus Tomb Raider und Sie befreit sich sogar am Schluß aus einem Sarg, diese Szene wurde in Kill Bill Vol 2. “herauskopiert”.
Hammer Buch!!! ich habe den ersten Teil dieser Trillogie von Stieg Larsson in die Hände bekommen und mit ist es seit langem wieder passiert, dass ich - sogar in der Küche unter dem Kochen das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe mir sofort die fehlenden Teile dazugekauft und sie in einem “Affenzahn” gelesen. Nach dem letzten Buch fällt man in ein richtiges “Loch” und bedauert unendlich, dass der Autor leider schon verstorben ist und man kein Buch mehr von ihm kaufen kann. Nach diesen 3 Büchern werden sie wohl oder übel eine Pause mit dem Lesen machen müssen, da Sie sicher sein können, dass kein nachfolgendes Buch diese Klasse erreicht. Also, kauft Euch alle 3 Teile, fahrt damit in ein Urlaubsland, wo ihr keinen Aufriss starten möchtet, am besten in einem Wohnmobil in die dichtesten Wälder Kanadas, kauft Euch für 3 Wochen Fertigpizza und ihr bereut keine Minute, diese Bücher gelesen zu haben. Ich für meine Begriffe mache gerade eine mind. 8 Wöchige Pause bis zu meinem Sommerurlaub und hoffe inständig, dass ich dann wieder irgenein Buch interessant finde. Viel, viel Spaß beim Lesen - Eure Susann
Ein Link zu einem anderen Thema:Fühl die Sonne auf Deiner Haut: Autogenes Training in Phantasiereisen für Erwachsene
Verdammnis von Stieg Larsson (2008) Ein durchweg gelungener und spannend formulierter Roman des Autors Stieg Larsson, der einmal mehr zeigt, dass er durchaus das Zeug zum Bestseller-Autor hat. (Scheinbar merkt es nur niemand, oder wird eventuell allgemein zu wenig gelesen???!!!)
Ich für meinen Teil, kann diesen Autor und gerade dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen!!!
Zum aus dem Fenster werfen! Unglaubwürdigst, wahrscheinlich bis zum Schluss, den ich nicht mehr erlesen werde, sosehr geht mir dieses Buch auf die Nerven.
Werfen Sie es Ihrem Feind vor die Füße, wenn Sie keinen haben, machen Sie sich einen, Sie brauchen es nur zu verschenken.
EIN HAMMERAUTOR!!! Hallo Zusammen,
ich habe den ersten Teil dieser Trillogie von Stieg Larsson in die Hände bekommen und mit ist es seit langem wieder passiert, dass ich - sogar in der Küche unter dem Kochen das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe mir sofort die fehlenden Teile dazugekauft und sie in einem “Affenzahn” gelesen. Nach dem letzten Buch fällt man in ein richtiges “Loch” und bedauert unendlich, dass der Autor leider schon verstorben ist und man kein Buch mehr von ihm kaufen kann. Nach diesen 3 Büchern werden sie wohl oder übel eine Pause mit dem Lesen machen müssen, da Sie sicher sein können, dass kein nachfolgendes Buch diese Klasse erreicht. Also, kauft Euch alle 3 Teile, fahrt damit in ein Urlaubsland, wo ihr keinen Aufriss starten möchtet, am besten in einem Wohnmobil in die dichtesten Wälder Kanadas, kauft Euch für 3 Wochen Fertigpizza und ihr bereut keine Minute, diese Bücher gelesen zu haben. Ich für meine Begriffe mache gerade eine mind. 8 Wöchige Pause bis zu meinem Sommerurlaub und hoffe inständig, dass ich dann wieder irgenein Buch interessant finde. Viel, viel Spaß beim Lesen - Eure Caroline
2. teil Nachdem ich meinem Vorsatz untreu geworden bin, nur Taschenbücher zu kaufen, weil Hardcover so schwer ist, musste ich den zweiten Teil von Stieg Larssons Trilogie unbedingt jetzt schon haben. Ich hätte es nicht ausgehalten, die Fortsetzung von “Verblendung” erst im Herbst 2008 (laut Heyne Verlag) als TB in den Händen zu halten. Und wieder ist es passiert: Über 700 Seiten in drei Tagen. Wir erfahren viel über den Hintergrund von Lisbeth Salander, endlich auch, warum die Mutter von ihr überhaupt im Pflegeheim war. Mikael Blomkvist versucht, Lisbeth von den Anschuldigungen zu entlasten, die im Zuge einer Reihe von Morden gegen sie erhoben werden. Ganz Schweden hetzt sie als Mörderin, eine Rufmordkampagne sondergleichen, und dennoch versucht sie mit Hilfe ihrer beträchtlichen Fähigkeiten, den wahren Umständen auf die Spur zu kommen. Wie schon in “Verblendung” ist das alles so spannend erzählt, dass man einfach nicht aufhören kann. Das Ende - nun ja, auf jeden Fall ein Cliffhanger und ein ganz klein wenig sehr unwahrscheinlich. Aber das tut diesen rundherum wunderbaren Stunden mit Salander/Blomkvist keinen Abbruch - bloss: wie soll ich es bis Band 3 (Frühjahr 2008) aushalten?
Voller Genuss Hatte bereits die Trilogie gelesen und war neugierig auf die Umsetzung als Hörbuch. Die Geschichte ist spannend, dicht, abwechslungsreich umgesetzt, das Eintauchen in diese andere Atmosphäre gelingt völlig, die sonore Stimme von Dietmar ist absolut passend und schön. Hab die Geschichte in zwei langen Abenden angehört, war einfach toll. Aufgrund der vielen Handlungsstränge ist es von Vorteil die Geschichte ohne lange Hörpausen anzuhören. Hatte selten so viel Freude an einem Hörbuch.
Ein Thriller der Extraklasse! Schon der 1. Teil (”Verblendung”) der Trilogie hatte mich begeistert.
“Verdammnis” (Band 2) hat diesen “Zustand” noch getoppt! Ich hätte
tatsächlich nicht gedacht, dass es noch besser geht. Glücklicherweise
ein Irrtum!
In “Verblendung” hat Stieg Larsson uns mit den Hauptcharakteren Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander bekannt gemacht und sie das Rätsel um Harriet Vanger lösen lassen.
In “Verdammnis” geht es um Mädchenhandel, Mord und vor allem um Lisbeth Salander, die unter Mordverdacht gerät und von verschiedenen Seiten gejagt wird.
Auch hier möchte ich nicht viel mehr zur eigentlichen Geschichte sagen, nur soviel, dass es definitiv ein Roman ist, der die heldenhafte Anti-Heldin Lisbeth Salander in den Mittelpunkt stellt. Wer mehr wissen will, muss selber lesen.
Daher nur ein paar Worte zum “Leseempfinden”:
Der Leser muss sich mit verschiedenen Handlungssträngen auseinander setzen. Schauplätze und Blickwinkel wechseln permanent, teilweise abrupt, mehrfach innerhalb eines Kapitels. Der Leser bekommt viele, viele Fäden in die Hände, die zunächst ein verworrenes Netz
bilden, aber letztendlich alle in ein Zentrum münden. Man muss also aufmerksam lesen, was angesichts der Spannung, die sich permanent aufbaut, nicht schwer sein sollte.
“Verdammnis” ist ganz, ganz großes Kino auf gut 700 Seiten, von denen sich jede einzelne lohnt!
Exquisiter zweiter Teil der Blomquist-Salander-Trilogie von Stieg Larsson “Verdammnis” (Heyne 43317 - “Flickan som lekte med elden”, 2006) von Stieg Larsson ist der zweite Band einer Trilogie, die mit “Verblendung” (Heyne 43245 - “Män som hatar kvinnor”, 2005) ihren Anfang genommen hat und mit “Vergebung” (Heyne 43406 - “Luftslottet som sprängdes”, 2007) ihr Ende finden wird. Mit 751 Seiten ist “Verdammnis” ähnlich umfassend wie “Verblendung” und dennoch wie “Verblendung” von exquisiter Qualität. Der Plot ist relativ einfach gestrickt, dennoch kommt große Spannung auf. Während in “Verblendung” der Journalist Mikael Blomquist im Mittelpunkt steht, ist es diesmal Lisbeth Salander, seine damaligen Helferin. Sie hat sich, nachdem sie im Zuge der Aufdeckung der Betrügereien von Hans-Erik Wennerström, eines berüchtigten Finanzhaies, reich geworden war, aus Schweden zurückgezogen und besucht so ziemlich alle Teile der Welt. In Stockholm sind indessen der Autor Dag Svensson und seine Freundin, die Dissertantin Mia Bergman, einem Menschenhändler- und Kinderschänderring auf der Spur und wollen ihre Erkenntnisse mit Mikeal Blomquists Hilfe in “Millenium” als Zeitschriftenserie und parallel dazu separat als Buch veröffentlichen. Dag und Mia werden ermordet, ebenso der Rechtsanwalt und Vormund von Lisbeth Salander, Nils Bjurman. Sie gerät aufgrund mehrerer Indizien unter Verdacht und wird zur Fahndung ausgeschrieben. Sie weiß, dass sie unschuldig ist, und auch Mikael Blomquist ist davon in hohem Maße überzeugt. Die einzige Chance, Lisbeth Salander vor den Nachstellungen der Gangster (und der Polizei) zu retten, ist die wahren Täter zu finden. So gehen sie separat den Spuren, die von Dag und Mia gefunden worden sind, nach und können schließlich den Fall (komplett?)aufklären. Schrecklich und berührend ist der in “Verdammnis” Schritt für Schritt beschriebene Lebenslauf von Lisbeth Salander, so dass der Leser verstehen kann, warum Lisbeth Salander so geworden ist wie sie ist. 751 Seiten sind meist nur mit Mühe zu lesen, bei diesen 751 Seiten kann man nur schwer aufhören. Wie der erste Teil der Blomquist-Salander-Trilogie Verblendung” ist auch der zweite Teil Verdammnis” imposanter Lesestoff.
Hochspannung praktisch von der ersten Seite an War “Verblendung” schon gut, so gibt Stieg Larsson in diesem Roman richtig Gas.
Dem Redakteur des Magazins “Millenium” Mikael Blomkvist werden hochprisante Beiträge über Prostitution und Mädchenhandel angeboten. Doch noch bevor alles Material zusammengetragen werden kann, sterben die verantwortlichen Journalisten. Schnell wird klar, dass es sich bei deren Tod um Mord handelt. Eine Schuldige für die Tat hat man auch schnell parat. Lisbeth Salander, die Mikael einst das Leben rettete. Auch wenn alles Indizien gegen sie sprechen und sie komplett untertaucht, so glaubt Mikael doch an ihre Unschuld und versucht dies zu beweisen.
In “Verdammnis” entrollt sich Stück für Stück Lisbeths Vergangenheit, finster und tragisch. Allerdings geht der Autor keineswegs zimperlich mit seinen Worten um und konstruiert ein düsteres Szenario, das nicht gerade für schwache Nerven geeignet ist. Der Ausgang der Geschichte bleibt offen und man fiebert dem Folgeband und der endgültigen Aufklärung des Falles förmlich entgegen.
Thriller ? Werbebeilage ? Einschlafhilfe ? Ich verstand schon nicht den Hype, der um den ersten Roman der Serie gemacht wurde und vergab damals 3 Sterne und meinte zusammenfassend: Durchschnitt, mehr nicht, mit Längen, oft verwirrend, ärgerliche Werbung.
Dies trifft auch auf den zweiten Band zu, allerdings alles hoch drei:
Das Buch braucht 200 Seiten, bis es endlich mal Fahrt aufnimmt. Vorher dürfen wir einen Exkurs mit Lisbeth in die Karibik unternehmen und mit ihr zusammen Ikea-Möbel kaufen. Penibel wurde jedes Tischmodell und jeder Stuhlname aufgeführt - nur die Artikelnummer und der Preis fehlte noch.
Penibel wurde auch über Seiten hinweg das Sexleben jedes Akteurs geschildert - Sex scheint in Nordeuropa die Hauptbeschäftigung zu sein, ob jetzt Mann mit Frau(en), Mann mit Mann oder Frau mit Frau. Auch gerne, wie Mikaels Teilhaberin, mal mit Ehemann und Freund zu dritt, oder nur mit Mikael (aber dem Ehemann wird dann schon davon berichtet).
Apropos unser guter, kluger, potenter Mikael: Wie kommt dieser Mensch überhaupt noch zum Recherchieren vor lauter Affären und Liebschaften? Jeder möchte mit ihm, ob jetzt 20 oder 50 Jahre alt.
Sex kann eine schöne Zugabe in einem Krimi sein, aber in Maßen - und schon gar nicht, wenn wir hier der Krimi total auf der Strecke bleibt und der Roman sich in Nebensächlichkeiten und Werbung verrennt.
Lisbeth ist der einzige Lichtblick, aber leider wird auch sie zu Superwoman hochstilisiert, es gibt nichts, was sie nicht kann…
Fazit: Gestrafft auf maximal 300 Seiten hätte man vielleicht noch von einem Thriller sprechen können, aber so: Langatmig, langweilig, vorhersehbar, platt und deshalb leider absolute durchschnittliche Massenware. Nicht empfehlenswert. Lieber zu einem Thriller von Peter James oder Deborah Crombie greifen.
Verdammnis Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson. Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin “Millennium” eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.
Wir erfahren viel über den Hintergrund von Lisbeth Salander, endlich auch, warum die Mutter von ihr überhaupt im Pflegeheim war. Mikael Blomkvist versucht, Lisbeth von den Anschuldigungen zu entlasten, die im Zuge einer Reihe von Morden gegen sie erhoben werden. Ganz Schweden hetzt sie als Mörderin, eine Rufmordkampagne sondergleichen, und dennoch versucht sie mit Hilfe ihrer beträchtlichen Fähigkeiten, den wahren Umständen auf die Spur zu kommen. Wie schon in “Verblendung” ist das alles so spannend erzählt, dass man einfach nicht aufhören kann.
Eine Klasse für sich, aber zuuuuuuuuuu lang Wieder großes Kino. Aber etwas zu ausschweifend, detailverliebt und mit zuviel unnötigen Informationen. Daneben aber auch Klasse die “Genese” von Salander. Trotzdem, erstklassiger Lesespaß auf hohem Niveau.
Selten einen fesselnderes Buch gelesen Nachdem ich den ersten Teil der Trilogie (”Verblendung”) gelesen habe, war ich umso gespannter, was im zweiten Teil passiert. Der Autor versteht es durch geschicktes Springen zwischen den Handlungssträngen, den Leser zum Weiterlesen zu zwingen. Erst als die Müdigkeit überhand genommen hat, war ich in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen. Vollkommen richtig, dass dieses Buch ein Bestseller ist. Schade dass es bis auf die drei Werke keine weiteren von diesem Autor gibt bzw. je geben wird.
No more Heroes Der Lesestoff mag nicht schlecht sein sein, aber die - sich im ersten Teil der Serie andeutende - Mutation von Salander zur Superheldin hat mich so aufgeregt, das ich das Buch nach 300 Seiten entnervt beiseite gelegt habe.
Wo war der Lektor ? Das Buch hat 750 Seiten. Da ich vor und auf dem Flug von Kreta nach Berlin nichts Besseres zu lesen dabei hatte, kämpfte ich mich bis Seite 475 durch. Aber dann reichte es. Hier liegt wohl die nicht-lektorierte erste Version eines Romans vor, den man vergessen hat, drastisch zu kürzen. Das Buch ist mindestens 300 Seiten zu dick. Dem Autor (und dem Lektor) scheint entgangen zu sein, daß er sich ständig wiederholt, daß es Dutzende von Seiten gibt, auf denen außer Geschwätz über die Hauptfigur Salander nichts passiert. Diese kann sich mal wieder in jeden beliebigen Computer einhacken und will sich anfangs sogar an Fermats Problem wagen. Die Dialoge sind hölzern, die Figuren sind ziemlich eindimensional und bestehen vorrangig aus Lesben, Ehebrechern, Machos etc. Dieser Roman ödet einen über weite Strecken an. Die Lektüre des dritten Band schenke ich mir.
Nicht lesenswert Während ich den ersten Teil der Trilogie noch recht spannend und unterhaltsam fand, empfinde ich “Verdammnis” als nicht lesenswert. Nach 250 Seiten konnte ich die langatmigen Schilderungen, die überzogenen Schwarz-Weißmalereien und vor allem die endlosen Schilderungen der Sexabenteuer der einzelnen Charaktere nicht mehr ertragen. Das Buch ist angefüllt mit Personen, die den ganzen Tag Sex mit allen möglichen Personen haben - unerträglich.
Das Buch habe ich weggelegt und werde es nicht zu Ende lesen - das kommt bei mir sehr selten vor.
Stieg Larsson - Verdammnis In seinem neuen Fall versucht der Journalist Mikael Blomkvist Informationen über die Hintermänner eines besonders schweren Fall an Mädchenhandel zu bekommen.
Nachdem sein Kollege und Informant Dag Svensson zusammen mit seiner Lebensgefährtin Mia Bergmann getötet wird, steht Lisbeth Salander, Mikaels ehemalige Partnerin aus dem Vorgänger “Verblendung” unter dringendem Tatverdacht.
Wie auch schon in seinen Vorgänger “Verblendung” schafft es Stieg Larsson auch in “Verdammnis” einen hohen Bogen an Spannung aufzubauen.
Dennoch dauerte es in “Verdammnis” fast 550 Seiten bis die Geschichte richtig ins Rollen kam, was aber durch die restlichen 200 Seiten mehr als entschädigt worden ist.
Die Figuren Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander - ganz besonders Lisbeth Salander - sind einem nach dem ersten Teil “Verblendung” schon sehr ans Herz gewachsen und in “Verdammnis” fühlt man richtig mit den Zweien, vor allem, wenn es um Salanders Vergangenheit geht.
Larssons Sprache und seine außergewöhnliche Art zu schreiben schaffen eine besondere Atmosphäre und ziehen den Leser trotz einiger Langatmigkeit tief in ihren Bann.
Durch viel Unvorhersehbares überrascht Larsson den Leser immer wieder und schafft es gekonnt die Neugier und Spannung weiter aufrecht zu erhalten.
Die Millennium - Trilogie rund um Blomkvist und Salander ist ein einzigartiges Erlebnis, das jeder einmal genießen sollte! Ich freue mich auf das Finale, den dritten Teil “Vergebung”!
Der Inhalt reicht für mehrere Krimis Nachdem man den Anfang überwunden hat, erwartet einen eine spannende abwechslungsreiche Story, mit interessanten Karakteren. Leider verirrt sich der Autor hin und wieder in seinen Beschreibungen, aber hey wer wird schon schlecht über Verstaorbene reden. Seine Ende zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht den Eindruck macht dem Autor wäre nach der Auflösung nichts mehr eingefallen. Viel Spaß
Larsson der beste Krimiautor unserer Zeit?????? Krimis dürfen durchaus von der Realität abweichen und im Sinne moderner Märchen auch mal unglaubwürdig sein, doch was sich Larsson mit dem zweiten Teil dieser Trilogie leistet geht zu weit. Lisbeth Salander würde James Bond wahrscheinlich innerhalb von Sekunden kaltstellen und dazu auch noch Batman und Konsorten verfrühstücken. Natürlich ist sie bisexuell und bedient auch auf diesem Gebiet alle Fantasien. Auch alle anderen Protagonisten, ob böse oder gut, haben alle etwas übermenschliches. Doch Lisbeth nimmt mit es sogar mit Jesus auf und das ist dann doch etwas zu viel des Guten. Es mag Leser geben, die das alles noch mögen, nur wer will einen solchen Schmöker über 750 Seiten bewältigen, der noch erträglich wäre mit gerade mal 350 Seiten.
Schlaflose Nächte. Das Buch gehört zu der Trilogie “Millenium” und sollte auch im Rahmen dieser gelesen werden. Es ist meiner Meinung nach das spannendste Buch. Auf jedenfall empfehlenswert!
einfach genial In jeden Buchladen sah ich die Trilogie stehen.
Die Rezensionen haben mich überzeugt den ersten Teil zu lesen.
Die ersten 100 Seiten kam es mir vor als hätte ich den Logik Trainer von PM in den Händen. Ich mußte mich erstmal reinlesen und dank des großen Verwandtschaftszweiges der Familie Vanger wird eine Kleinigkeit abverlangt, man muß etwas überlegen wer zu wem gehörtund vieleicht einige Seiten kurz zweimal lesen was aber kein Abbruch tut.
Schnell sieht man aber dann durch und dann, dann wird es richtig spannend.
Das Buch liest sich super gut, die Charaktere Blomkvist/Sander machen einen wirklich symphatischen Eindruck. Die Geschichte/Handlung einfach nur spannend. Ich kann mich allen 5 und 4 Sterne Lesern nur anschließen.
Danke Herr Larsson für die schönen Stunden.
Die anderen Bände sind auch schon vorgemerkt.
Sehr Schade das es hier keine weiteren Fortsetzungen mehr geben kann.
Langsam, aber sicher… … nähert sich die Millenium-Trilogie in Teil zwei ihrem Höhepunkt.
Zugegeben, bei Teil eins (”Verblendung”) musste ich auf den ersten hundertfünfzig Seiten manchmal ein Gähnen unterdrücken, dauerte es doch noch, bis die Charaktere Blomquist/Salander sich zu entwickeln begannen und war mir die Familie Vanger zahlenmäßig dann auch ein bisschen zu umfangreich geschildert, aber in “Verdammnis” nimmt die Geschichte noch einmal so richtig Fahrt auf, sodass man sich der Sogwirkung nicht mehr entziehen kann.
Natürlich kann man das Eine oder Andere bemängeln (Lisbeth Salanders Fähigkeiten sind schon sehr außergewöhnlich, und gewisse “Zufälle” könnte man als grenzgängerisch werten), aber bei welcher Geschichte kann man das nicht?
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass man anstatt Haare in der Suppe zu suchen lieber das ganze Paket betrachten und bewerten sollte, und unter dem Strich ist Stieg Larrson mit seiner “Milleniums-Trilogie” ein Meisterwerk gelungen, das zu Recht seinen Spitzenplatz in der Literaturwelt einnimmt.
Schade nur, dass Larrson diesen Welterfolg nicht mehr erleben durfte, und natürlich doppelt schade für uns Leser, dass wir von diesem begnadeten Autor keinen Nachschub mehr bekommen.
Lange nichts mehr so Gutes gelesen! Ich habe schlaflose Nächte hinter mir!
Einmal angefangen konnte ich keines der Bücher weglegen bevor mir nicht die Augen vor Müdigkeit zugefielen. Tage und Stunden sind verstichen, ich habe es nicht gemerkt! Sowohl dieses, als auch die anderen beiden Bände Verblendung und Vergebung (die ich alle zusammen gekauft hatte) konnte ich nicht mehr aus den Händen legen und selbst wenn ich nachts um 2 das eine Buch ausgelesen hatte, habe ich trotz später Stunde noch mit dem nächsten Band angefangen.
Die Charaktere sind konsequent aufgebaut und vielschichtig. Die Handlung ist unfassbar spannend und schlüssig aufgebaut. Man erlebt das Buch aus den verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten (meist der beiden Hauptcharaktere), und es nimmt einen unweigerlich gefangen!
Jedes Buch hat seinen eigenen Spannungsbogen aber, auch wenn man die drei Bände gut unabhängig voneinander lesen kann, merkt man spätestens beim 2. Band, dass es auch einen Spannungsbogen für die gesamte Triologie gibt.
Ich verzichte auf eine Inhaltsangabe (das haben andere vor mir schon gemacht) und sage nur: UNBEDINGT LESEN!
Mittelteil einer atemberaubenden Trilogie Stieg Larsson hat mit seiner Trilogie Verblendung, Verdammnis und Vergebung auf über 2.300 Seiten einen Krimi - Thriller - Gesellschaftsroman vorgelegt, der ungeachtet der Schwemme nordeuropäischer Krimiautoren in den vergangenen Jahren seinesgleichen sucht. Die Geschichte beginnt mit Journalist Mikael Blomkvists Recherchen zu dem weit in der Vergangenheit liegenden Verschwinden eines Mädchens, gewinnt unweigerlich Bezug zur Gegenwart und nimmt stetig Fahrt auf, um den Leser zuletzt in atemberaubenden Tempo mit in den Kampf um freaky Lisbeth Salanders Unschuld, Mündigkeit, Unversehrtheit zu ziehen. Sinnlos, den einzelnen Band für sich zu besprechen, die Trilogie gehört untrennbar zusammen, mit einem Band hat man die Geschichte nicht gelesen. Eine faszinierende Kunstfigur die eigentliche Hauptperson Lisbeth Salander. Misshandelt, entmündigt, weggeschlossen, aber unbeirrbar auf ihrem Weg in ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben. Mit mächtigen Gegnern einerseits, mit unerschrockenen Helfern andereseits. Die Story öffnet Abgründe, sie fesselt den Leser, drängt sich in sein reales Leben und beschäftigt ihn auch dann, wenn er nicht liest. Was bei Verblendung, Verdammnis und Vergebung selten der Fall sein wird. Bestens geeignet für Urlaubstage, wobei sich empfiehlt, gleich alle drei Bände mitzunehmen. Ich hatte Band eins in Griechenland in zwei Tagen durch und hab mir dann Band zwei von Amazon nachsenden lassen. Der kam dann einen Tag nach meiner Abreise im Hotel an.
Es gibt einen neuen Fall. Mikael Blomkvist hat viel zu tun und beginnt zu recherchieren, nachdem sich der aufstrebende Journalist Dag an ihn wendet. Gemeinsam kommen sie Mädchenhändlern auf die Spur und im Verlauf der Geschichte werden Dag und seine Freundin, die angehende Kriminologin Mia, ermordet.
Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Roman wirklich. Schon aus “Verblendung” kennen wir die gemächliche Einleitung, die sich über ca. 150 bis 200 Seiten (je nach Buch) erstreckt. Es wäre zu wenig, würde es nur um die Aufklärung der Morde gehen. Natürlich ist das eigentliche Verbrechen hinter den Morden wieder ein anderes und so wird auch Lisbeth Salander involviert, da sie diese Geschichte auch privat betrifft. Mehr will ich nicht verraten, doch wer in Teil 1 erwartet hat, dass er mehr über Lisbeth und ihre Vergangenheit erfährt, der kommt hier auf seine Kosten.
Stieg Larsson hat die Figur Lisbeth Salanderin eine Geschichte eingebettet, die - nun ja - nicht gewöhnlich ist, wie Lisbeth eben auch. Lisbeth und Mikael habenim Roman wenig miteinander zu tun, vielmehr gibt es immer parallel laufende Erzählstränge. Spannung beim Lesen war für mich immer garantiert. Ich konnte gut folgen und mir persönlich gefielen die Wendungen, Irrungen und Wirrungen innerhalb der Geschichte.
Anschließen muss ich mich jedoch einigen Leuten hier, die den abrupten Schluss (Teil 3 muss gelesen werden) als auch Lisbeths Schicksal auf den letzten Seiten bemängelt haben. Soviel Glück kann ein Mensch doch fast nicht haben.
Nichts desto trotz - darübe sehe ich einfach hinweg und freue mich auf den 3. Teil..
Leselover Super, super! Selten haben mich Krimis so faziniert, dass ich es nicht abwarten konnte, bis ich alle drei Bände gelesen hatte.
Kleinere logische Mängel stören mich nicht, weil der Rest mich völlig vereinnahmt hat. Ich habe meiner Tochter die Bände aus der Hand gerissen und sie ist genauso begeistert wie ich. Schade, dass von Stig Larsson nichts mehr zu lesen sein wird. Er hat den Krimi-Himmel spannender gemacht.
Super Buch!! Ich habe alle 3 Bücher innerhalb kürzester Zeit gelesen, obwohl die Bücher ja schon ein paar Seiten mehr haben… Aber ich fand es richtig gut. Am besten liest man die Bücher der Reihenfolge nach.
Und ich finde man kann das 1. Buch gut alleine lesen, aber wer das 2. Buch gelesen hat, muss meiner Meinung nach, unbedingt auch das 3. Buch lesen. Schade, dass es nicht noch mehr davon gibt…
Das Beste Buch von einer entäuschenden Serie. Das Buch beginnt für mich erst nach ca. 200 Seiten. Vorher werden nur Sexvorlieben der einzelnen Akteure erläutert! Muss ich das wissen?
Danach kommt endlich Spannung auf und die Geschichte wird endlich mal konsequent verfolgt, was in den anderen Bücher ja überhaupt nicht der Fall ist.
Also, wie gesagt. Wenn man diese Bücher lesen muss - weil man im Moment kein Geld für ein besseres hat, wie ich- dann ist dieses das Beste der Drei.
Verdammnis- eine tolle Fortsetzung Oft meint man, dass Fortsetzungen nie so gut gelingen, wie das Erstlingswerk einer Serie. Dem gegenüber stehen die 3 Bücher von Stieg Larsson. Er erreicht ebenso wie Hennning Mankell, der ja auch Schwede ist, aber im Gegensatz zu dem leider schon verstorbenen Stieg Larsson nocht lebt, Donna Leon oder Andrea Camilleri, auch mit gleichbleibenden handelnden Personen und einer super spannenden Handlung, den “Suchteffekt”. Da kann es schon mal bis in die frühen Morgenstunden andauern, bis man das Buch beiseite legt.
Weltklasse! Dieses zweite Buch der Trilogie um den Journalisten Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander hat mir gut gefallen. Teilweise habe ich das Buch regelrecht verschlungen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
In diesem Buch kommt die ganze Verschwörungstheorie hoch; das begründet auch, warum Lisbeth teilweise so unnatürlich auf Kommunikation reagiert. Es wird geschildert, was man ihr in ihrer Jugend angetan hatte. Dieses ist wirklich schlimm, wenn man bedenkt, dass es ganz einfach deshalb geschehen ist, weil Lisbeth in ein Politikum verwickelt ist und man sie ruhig und aus der Welt haben wollte.
Dieses Buch ist schon ein bißchen blutrünstiger als der erste Teil besonders zum Schluß hin, als man Lisbeth umbringen und lebendig begraben wollte.
Larsson beschreibt auch Lisbeths Jugend, die alles andere als harmonisch angesehen werden konnte. Lisbeth hat sich versucht zu befreien, in dem sie ihren Vater angezündet hat.
Wieder einmal war ich von Lisbeths Computerkenntnissen sehr überrascht. Was es alles gibt. Ob es so etwas tatsächlich gibt, sei dahingestellt, abwegig fand ich es jedenfalls nicht
Ich fande es auch interessant zu sehen, wie ein Journalist so arbeitet, wie Mikael es recherchiert und welches Material er wann wie veröffenlichen will.
Das Buch würde ich weiter empfehlen. Es ist lesenswert und sehr spannend. Mir hat es gut gefallen
Posthume Thrillerperle Stieg Larsson hat mit “Verdammnis” einen weiteren Band seiner trilogie geschrieben, der sehr dicht und mit genauer Kenntnis der spezifisch skandinavischen politischen und kriminologischen Verhältnisse glänzt. Lesen unbedingt empfehlenswert !
Ein erstklassiges Hörbuch Das Hörbuch ist spannend, der Sprecher ideal für derartige Thriller - einer meiner Favoriten.
Sicherlich mit 8 CDs recht lang, aber nie langweilig. Sehr gut und nachahmenswert finde ich die Informationen auf dem Pappschuber. Infos zum Autor und Sprecher folgen eine Beschreibung des Inhalts und - das ist sehr selten - zu den einzelnen Personen der Handlung.
So kann man immer wieder nachlesen, wer denn welche Rolle spielt usw. Diese Infos sollten alle Verlage anbieten, für mich ein Stern extra wert.
Die Story ist packend, spannend und sehr interessant. Ich habe das Hörbuch gerade zum zweiten Mal gehört und finde es jetzt noch besser.
Ich freue mich auf die Folgebücher >Verblendung< und >Vergebung< .
Der zweite Stieg Larsson - man kann ihn kaum aus der Hand legen Stieg Larsson hat mit seinem zweiten Roman nach “Verblendung” erneut einen packenden und anspruchsvollen “Schwedenkrimi” geschrieben, den man - einmal angefangen - als Leser nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Handlung ist kurz skizziert: Ein junger Journalist bietet dem Verlag Millenium eine Geschichte an, bei der Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft in illegalen Menschenhandel und Prostitution verwickelt sind. Wenig später werden der Journalist und seine Ehefrau ermordet aufgefunden und Lisbeth Salander als Verdächtige polizeilich gesucht. Mikael Blomkvist ist allerdings von ihrer Unschuld überzeugt und nimmt eigene Ermittlungen auf, in deren Folge er auf einige überraschende Umstände von Lisbeths Vergangenheit stösst.
Für den Leser empfiehlt es sich, zuvor denn Roman “Verblendung” gelesen zu haben, um sich leichter auf die Charaktere der handelnden Personen einstellen zu können. Der zweite Larsson regt dazu an, auch den letzten Roman der Trilogie (Vergebung) zu lesen und weckt zudem die Vorfreude auf die Premiere des gleichnamigen Kinofilms im Februar 2010.
Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin »Millennium« eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.
Auch im zweiten Teil knüpft Stieg Larsson an seinen tollen Stil vom ersten Band an. Das Duo Blomkvist/Salander erlebt seine zweite Geschichte und sie ist mindestens ebenso spannend, wie Teil Eins. Auch hier schafft es Larsson immer wieder, die Gedanken der Leser auf dem falschen Fuß zu erwischen und die Handlung in eine ganz andere Richtung führt, als man es sich je hätte denken können. Auch die Länge des Romans macht ihn nicht weniger lesenswert. Als Leser fiebert man dem Ende und der Auflösung entgegen und doch möchte man, dass dieses Erlebnis nie endet
Ein verdammt gutes Buch Wer den ersten teil der Stigg Larsson-Reihe gelesen hat, der dürfte wohl kaum vor dem zweiten Teil halt machen. Auch in Verdammnis brilliert Larsson durch einen exzellent konstruierten Spannungsbogen, der den Leser förmlich dazu zwingt mehrere hundert Seiten am Stück zu lesen. Die Figur des Mikeal Blomkvist alias “Kalle Blomkvist” wirkt auf den Leser erneut sympatisch, und das obwohl er während des Hauptteils nicht ein einziges mal auf Lisbeth Salander trifft. Doch gerade die Suche nach ihr, in der seine unnachgiebige sture Persönlichkeit sein Umfeld zum verzweifeln bringt bannt den Leser förmlich. Dabei bewegt er sich mehr und mehr in die Abgründe einer geheimen Schwedischen Polizeiorganisation…
Stigg larsson versteht es, einen ca. 800 Seiten Roman zu verfassen, ohne auch nur im geringsten langeweile aufkommen zu lassen. Er steht damit Dan Browns Romanen Sakrileg und Illuminati, welche eine ähnliche Struktur aufweisen, in keiner Hinsicht nach. Im Gegenteil, durch seine Nähe zur Realität, welche seinen Roman von Dan Browns Werk unterscheidet, wirkt er außerdem noch glaubwürdig…
NA JA bei aller Liebe - das kommt an den ersten Teil (+Dritten) nicht dran ! zu sehr überzeichnet auf eine Person, Frau Salander schön und gut aber etwas zu dick aufgetragen.
na ja wer`S mag.. allerdings wenn man sich da durchgeschafft hat folgt die Belohnung im dritten Teil
WORUM GEHT ES? Lisbeth Salander, eine brillante Ermittlerin und sehr eigenwillige Persönlichkeit, kommt nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt zurück und wird in einen Dreifachmord verwickelt. Die Polizei hält sie für die Täterin, nicht aber ihr Freund - der Journalist Mikael Blomkvist und ihr ehemaliger Chef des Sicherheitsdienstes, die ihrerseits Ermittlungen aufnehmen, um ihre Unschuld zu erweisen. Und auch Lisbeth Salander bleibt nicht untätig. Es geht um Mädchenhandel und noch viel mehr. Die Kreise ziehen sich bis in höchste Schichten der schwedischen Gesellschaft.
WER IST DER AUTOR?
Der mit zahlreichen Preisen geehrte Schwede Stieg Larrsson war Journalist und einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus, was in seinen Büchern auch immer wieder deutlich wird. Leider starb er 2004 an den Folgen eines Herzinfarkts, so dass er nur drei Kriminalromane fertig stellen konnte. Die haben es aber in sich.
WIE IST ES GEMACHT?
Es ist der zweite Teil dieser Trilogie, der sich unmittelbar an den ersten Band anschließt. Allerdings muss man ihn nicht gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Und die Leser des ersten Bandes werden auch nicht mit vielen Einzelheiten gelangweilt, die sie bereits kennen. Das Buch lebt sehr stark von den beiden sehr gegensätzlichen Hauptpersonen, die in diesem Fall ermitteln: Dem Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist, ein systematischer und analytischer Kopf, aber auch ein einfühlsamer Mensch. Und Lisbeth Salander, Mitte 20 und damit rund 15 Jahre jünger als Blomquist. Sie bewegt sich auf der Grenze zum Autismus, hat ein fotografisches Gedächtnis, ist eine begnadete Hackerin, aber auch zuständig für die Momente, in denen mal brutale Gewalt ausgeübt werden muss. Kalle Blomquist und Pippi Langstrumpf sind gewissermassen erwachsen geworden und boah ist dieses Buch spannend!! Man sollte es nur anfangen, wenn man weiß, dass man in den nächsten ein zwei Tagen nicht sehr viel anderes zu tun hat.
DER ERSTE SATZ (worum es geht, kommt sehr viel später und es ist ganz anders als der Leser vielleicht zunächst vermutet):
“Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt.”
WORUM GEHT ES? Lisbeth Salander, eine brillante Ermittlerin und sehr eigenwillige Persönlichkeit, kommt nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt zurück und wird in einen Dreifachmord verwickelt. Die Polizei hält sie für die Täterin, nicht aber ihr Freund - der Journalist Mikael Blomkvist und ihr ehemaliger Chef des Sicherheitsdienstes, die ihrerseits Ermittlungen aufnehmen, um ihre Unschuld zu erweisen. Und auch Lisbeth Salander bleibt nicht untätig. Es geht um Mädchenhandel und noch viel mehr. Die Kreise ziehen sich bis in höchste Schichten der schwedischen Gesellschaft.
WER IST DER AUTOR?
Der mit zahlreichen Preisen geehrte Schwede Stieg Larrsson war Journalist und einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus, was in seinen Büchern auch immer wieder deutlich wird. Leider starb er 2004 an den Folgen eines Herzinfarkts, so dass er nur drei Kriminalromane fertig stellen konnte. Die haben es aber in sich.
WIE IST ES GEMACHT?
Es ist der zweite Teil dieser Trilogie, der sich unmittelbar an den ersten Band anschließt. Allerdings muss man ihn nicht gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Und die Leser des ersten Bandes werden auch nicht mit vielen Einzelheiten gelangweilt, die sie bereits kennen. Das Buch lebt sehr stark von den beiden sehr gegensätzlichen Hauptpersonen, die in diesem Fall ermitteln: Dem Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist, ein systematischer und analytischer Kopf, aber auch ein einfühlsamer Mensch. Und Lisbeth Salander, Mitte 20 und damit rund 15 Jahre jünger als Blomquist. Sie bewegt sich auf der Grenze zum Autismus, hat ein fotografisches Gedächtnis, ist eine begnadete Hackerin, aber auch zuständig für die Momente, in denen mal brutale Gewalt ausgeübt werden muss. Kalle Blomquist und Pippi Langstrumpf sind gewissermassen erwachsen geworden und boah ist dieses Buch spannend!! Man sollte es nur anfangen, wenn man weiß, dass man in den nächsten ein zwei Tagen nicht sehr viel anderes zu tun hat.
DER ERSTE SATZ (worum es geht, kommt sehr viel später und es ist ganz anders als der Leser vielleicht zunächst vermutet):
“Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt.”
Noch besser als der erste Teil Nachdem ich bereits den ersten Roman von Stieg Larsson Verblendung mit Begeisterung gelesen habe, in dem es am Ende bereits eine Leseprobe für den Folgeroman Verdammnis gab, konnte ich es kaum mehr abwarten. Ich fand Verdammnis noch spannender als den Vorgänger-Roman, den man auf Grund zahlreicher Bezüge und der fortgesetzten Handlung kennen sollte. Es handelt sich um einen spannenden Thriller, der die richtige thematische Mischung aus politisch-gesellschaftlichen und sozialen-emotionalen Abgründen mitbringt. Neben Blomkvist rückt in diesem Roman die zweite Hauptperson Lisbeth Salander noch stärker in den Mittelpunkt. Sie ist eine sehr individuelle, eigenwillige und skurrile Person, die aber mir zumindest sehr ans Herz wächst. Der Roman hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, so dass man sich auch dritten Roman Vergebung ergeben muss. Viel Spaß beim Lesen!
Noch besser als der erste Teil Nachdem ich bereits den ersten Roman von Stieg Larsson Verblendung mit Begeisterung gelesen habe, in dem es am Ende bereits eine Leseprobe für den Folgeroman Verdammnis gab, konnte ich es kaum mehr abwarten. Ich fand Verdammnis noch spannender als den Vorgänger-Roman, den man auf Grund zahlreicher Bezüge und der fortgesetzten Handlung kennen sollte. Es handelt sich um einen spannenden Thriller, der die richtige thematische Mischung aus politisch-gesellschaftlichen und sozialen-emotionalen Abgründen mitbringt. Neben Blomkvist rückt in diesem Roman die zweite Hauptperson Lisbeth Salander noch stärker in den Mittelpunkt. Sie ist eine sehr individuelle, eigenwillige und skurrile Person, die aber mir zumindest sehr ans Herz wächst. Der Roman hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, so dass man sich auch dritten Roman Vergebung ergeben muss. Viel Spaß beim Lesen!
Großartiges Hörbuch zum zweiten Teil Eine wunderbare Fortsetzung und Vertiefung des ersten Teils. Ich kann nicht nachempfinden, wie man diesen Krimi der Extraklasse nicht leiden kann oder den zweiten Teil schlechter einschätzt, als den ersten.
Allerdings habe ich nicht das Buch gelesen, sondern mir die verkürzte Variante von Dietmar Bär per Hörbuch im Auto vorlesen lassen. Erneut habe ich die Art des Vorlesens genossen, Dietmar Bär macht das einfach perfekt.
Wem Gewaltszenen nicht behagen, der sei gewarnt: der erste Teil hat nur zwei wirklich brutale Szenen und nicht einen im Zuge des Romans sich ereignenden Mord.
Der zweite Teil ist deutlich heftiger mit jeder Menge Morde, Verstümmelungen bis hin zum lebendig Begrabenwerden, Das ist nichts für zart Besaitete.
Normalerweise kann ich auf solche Brutalität gerne verzichten, aber hier störte mich das nicht, es gehörte einfach dazu.
Auch wenn manche die Protagonistin Lisbeth als zu überzogen empfinden, meiner Meinung nach muss man erst einmal auf die Idee kommen, sich eine derartige Figur auszudenken. Ich finde sie großartig und freue mich auf den dritten Teil, wieder als Hörbuch.
Spannend bis zum Ende Aufgrund des Films habe ich mir alle 3 Bücher von Stieg Larsson zugelegt. In Rekordzeit Zeit habe ich diese gelesen.
Verdammnis hat mir dabei am besten gefallen. Die Charaktere sind sehr schön rausgearbeitet und als Leser fiebert man mit den Hauptpersonen Lisbeth und Blomkvist.
Dieses Buch hat Suchtpotrntial und ist einfach nur zu empfehlen.
Großartiges Hörbuch zum zweiten Teil Eine wunderbare Fortsetzung und Vertiefung des ersten Teils. Ich kann nicht nachempfinden, wie man diesen Krimi der Extraklasse nicht leiden kann oder den zweiten Teil schlechter einschätzt, als den ersten.
Allerdings habe ich nicht das Buch gelesen, sondern mir die verkürzte Variante von Dietmar Bär per Hörbuch im Auto vorlesen lassen. Erneut habe ich die Art des Vorlesens genossen, Dietmar Bär macht das einfach perfekt.
Wem Gewaltszenen nicht behagen, der sei gewarnt: der erste Teil hat nur zwei wirklich brutale Szenen und nicht einen im Zuge des Romans sich ereignenden Mord.
Der zweite Teil ist deutlich heftiger mit jeder Menge Morde, Verstümmelungen bis hin zum lebendig Begrabenwerden, Das ist nichts für zart Besaitete.
Normalerweise kann ich auf solche Brutalität gerne verzichten, aber hier störte mich das nicht, es gehörte einfach dazu.
Auch wenn manche die Protagonistin Lisbeth als zu überzogen empfinden, meiner Meinung nach muss man erst einmal auf die Idee kommen, sich eine derartige Figur auszudenken. Ich finde sie großartig und freue mich auf den dritten Teil, wieder als Hörbuch.
Spannend bis zum Ende Aufgrund des Films habe ich mir alle 3 Bücher von Stieg Larsson zugelegt. In Rekordzeit Zeit habe ich diese gelesen.
Verdammnis hat mir dabei am besten gefallen. Die Charaktere sind sehr schön rausgearbeitet und als Leser fiebert man mit den Hauptpersonen Lisbeth und Blomkvist.
Dieses Buch hat Suchtpotrntial und ist einfach nur zu empfehlen.
Verdammnis die Fesselt Gigantisch Gut! Es scheint als ob nur die Skandinavier insbesondere Stieg Larsson fähig sind so einen Reisser zu Papier zu bringen.
Toll!! Verdammnis ist ja nur ein Teil der Trilogie von Stieg Larsson. Muss sagen, habe sie alle sofort gekauft und nacheinander “verschlungen”. Man muss alle drei lesen, weil dieser Band der 2. Teil der Geschichte der Lisbeth Salander ist. Es geht nicht um den Journalisten oder andere Personen. Einzig und allein Lisbeth ist die tragende Figur der Story der drei Wälzer. Stieg Larsson muss die Geschichte von vorneherein so im Kopf gehabt haben. Der 2. Band kann nicht gelesen werden, ohne den ersten zu kennen und dann unbedingt den dritten dranhängen. Ich habe nächtelang geschmöckert: WAHNSINN. Die Figuren ergänzen sich optimal und die Phantasie des Lesers wird angeregt. Der Schreibstil flüssig, die Story läßt einem nicht los. Empfehlenswert!!!
Larssons schwarze Pippi Langstrumpf Dieser zweite Band von Stieg Larssons »Millenium-Trillogie« führt den Leser in Lisbeth Salanders düstere Vergangenheit. Bald wird sie verdächtigt, an einem Dreifachmord beteidigt zu sein und muss untertauchen. Nur der Journalist Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld.
Ich kannte bisher nur die Verfilmung von »Verblendung«. Es handelt sich dabei um den besten Thriller, den ich seid Jahren gesehen habe. Jetzt habe ich mir »Verdammnis« zugelegt und es handelt sich wiederum um den atmosphärischsten und spannendsten Thriller, den ich seid Henning Mankells Wallander-Reihe gelesen habe. Eigentlich bin ich kein Freund solcher Vergleiche, aber hier scheint er mir ausnahmsweise angebracht und der Qualität von Larssons Buch am gerechtetsten zu werden.
Ich habe das Buch in nur zwei Tagen verschlungen und mittlerweile auch den dritten Band abgeschlossen. Sehr, sehr empfehlenswert.
Ein Fest für jeden Thrillerfan und eine kritische Reflektion zugleich - Stieg Larssons: Millenium-Trilogie Die Millenium-Redaktion arbeitet an einem brisanten Fall. Der junge und engagierte Journalist Dag Svensson hat jahrelang im international-tätigen Mädchenhandel recherchiert und will nun in Zusammenarbeit mit der Millenium-Redaktion unter der Leitung von Mikael Blomkvist und Erika Berger, diesen brisanten Fall öffentlich machen. Dieses Vorhaben bleibt nicht lange unbemerkt und urplötzlich ist Dag Svensson tot, ermordet. Die Polizei hat allerdings schnell einen Verdächtigen: Lisbeth Salander. Die junge, wie schwierige Hackerin mit der Mikael Blomkvist einst im Vanger-Fall zusammen gearbeitet. Als wenig später Nils Bjurman, Salanders gesetzlicher Betreuer, ebenfalls ermordet aufgefunden wird, haben sich Polizei und die Medien bereits auf Salander eingeschossen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschwunden oder doch nicht…? Da Mikael der Einzige ist der an Salanders Unschuld glaubt, beginnt er dort nach Beweisen ihrer Unschuld zu recherchieren, wo sein Kollege Dag wohl in ein Wespennest gestochen hat…
“Verdammnis” ist der zweite Roman aus der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson. Die Geschichte knüpft gut 1,5 Jahre nach dem Ende des letzten Romans an. Die Geschichte entwickelt sich anfänglich durchaus solide. Auf den ersten gut 200 Seiten wird nahezu ausschließlich auf die Figur Lisbeth Salander eingegangen. So das diese, im ersten Roman noch sehr “unbekannte” Figur, Seite für Seite mehr an Konturen gewinnt und damit defintiv die Hauptrolle im zweiten Roman innehat. Es bleibt dabei nicht aus, dass “Verdammnis” stellenweise etwas langatmiger daherkommt, wie der Vorgänger, denn zwischen den Morden und dem spannungsgeladenen Finale gibt es immer wieder viele Seiten mit Geplänkel. Aber dies, und das ist das geniale von Larssons Schreibstil, kann sich schlagartig ändern. Da passiert gut 20 Seiten lang rein gar nichts und dann schlägt Larsson urplötzlich aus dem Nichts zu und zieht die Spannungsschraube gewaltig an. Alleine für diese gelungenen Kniffe verdient sich der Autor schon 5 Sterne. Aber auch für die gnadenlose Offenlegung der Gesellschaft (hier verkörpert durch die schwedische und damit sicherlich beliebig austauschbar), ihren Einstellungen und Gesetzmäßigkeiten machen diesen Roman zu einem wirklich lesenswerten und gesellschaft-kritischen Buch, dass mit der Figur Lisbeth Salander einen perfekten Reibungspunkt zu bieten hat.
Auf den letzten 300 Seiten, des rund 750 Seiten starken Werkes beginnen sich die Ereignisse förmlich zu überschlagen, so dass man spätestens hier gänzlich dem Buch verfallen ist. Die Spannung wird bis ins Unermessliche getrieben, so dass wohl jeder Thriller-Fan hier vollstens auf seine Kosten kommen wird. Das packende Ende dieses zweiten Teils ist anschließend der nahtlose Übergang zum dritten Roman (Vergebung: Roman). Einsteigern sei an dieser Stelle empfohlen, um vor allem die Figur Salander in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen, unbedingt mit dem ersten Roman (Verblendung: Roman) dieser Trilogie zu beginnen, es lohnt sich - 5 Sterne.
Ein Fest für jeden Thrillerfan und eine kritische Reflektion zugleich - Stieg Larssons: Millenium-Trilogie Die Millenium-Redaktion arbeitet an einem brisanten Fall. Der junge und engagierte Journalist Dag Svensson hat jahrelang im international-tätigen Mädchenhandel recherchiert und will nun in Zusammenarbeit mit der Millenium-Redaktion unter der Leitung von Mikael Blomkvist und Erika Berger, diesen brisanten Fall öffentlich machen. Dieses Vorhaben bleibt nicht lange unbemerkt und urplötzlich ist Dag Svensson tot, ermordet. Die Polizei hat allerdings schnell einen Verdächtigen: Lisbeth Salander. Die junge, wie schwierige Hackerin mit der Mikael Blomkvist einst im Vanger-Fall zusammen gearbeitet. Als wenig später Nils Bjurman, Salanders gesetzlicher Betreuer, ebenfalls ermordet aufgefunden wird, haben sich Polizei und die Medien bereits auf Salander eingeschossen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschwunden oder doch nicht…? Da Mikael der Einzige ist der an Salanders Unschuld glaubt, beginnt er dort nach Beweisen ihrer Unschuld zu recherchieren, wo sein Kollege Dag wohl in ein Wespennest gestochen hat…
“Verdammnis” ist der zweite Roman aus der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson. Die Geschichte knüpft gut 1,5 Jahre nach dem Ende des letzten Romans an. Die Geschichte entwickelt sich anfänglich durchaus solide. Auf den ersten gut 200 Seiten wird nahezu ausschließlich auf die Figur Lisbeth Salander eingegangen. So das diese, im ersten Roman noch sehr “unbekannte” Figur, Seite für Seite mehr an Konturen gewinnt und damit defintiv die Hauptrolle im zweiten Roman innehat. Es bleibt dabei nicht aus, dass “Verdammnis” stellenweise etwas langatmiger daherkommt, wie der Vorgänger, denn zwischen den Morden und dem spannungsgeladenen Finale gibt es immer wieder viele Seiten mit Geplänkel. Aber dies, und das ist das geniale von Larssons Schreibstil, kann sich schlagartig ändern. Da passiert gut 20 Seiten lang rein gar nichts und dann schlägt Larsson urplötzlich aus dem Nichts zu und zieht die Spannungsschraube gewaltig an. Alleine für diese gelungenen Kniffe verdient sich der Autor schon 5 Sterne. Aber auch für die gnadenlose Offenlegung der Gesellschaft (hier verkörpert durch die schwedische und damit sicherlich beliebig austauschbar), ihren Einstellungen und Gesetzmäßigkeiten machen diesen Roman zu einem wirklich lesenswerten und gesellschaft-kritischen Buch, dass mit der Figur Lisbeth Salander einen perfekten Reibungspunkt zu bieten hat.
Auf den letzten 300 Seiten, des rund 750 Seiten starken Werkes beginnen sich die Ereignisse förmlich zu überschlagen, so dass man spätestens hier gänzlich dem Buch verfallen ist. Die Spannung wird bis ins Unermessliche getrieben, so dass wohl jeder Thriller-Fan hier vollstens auf seine Kosten kommen wird. Das packende Ende dieses zweiten Teils ist anschließend der nahtlose Übergang zum dritten Roman (Vergebung: Roman). Einsteigern sei an dieser Stelle empfohlen, um vor allem die Figur Salander in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen, unbedingt mit dem ersten Roman (Verblendung: Roman) dieser Trilogie zu beginnen, es lohnt sich - 5 Sterne.
verdammnis Stieg Larson Das Buch ist von Anfang bis zum Ende sehr spannend,feselnd und unterhaltsam. Der jenige der gerne Krimis liest ist das Pflichtlektüre
verdammnis Stieg Larson Das Buch ist von Anfang bis zum Ende sehr spannend,feselnd und unterhaltsam. Der jenige der gerne Krimis liest ist das Pflichtlektüre
Verdammnis - ungemein fesselnd Die Stig LARSSON-Triologie ist wirklich das Beste, was mir in den letzten Jahren als Thriller untergekommen ist. … und ich habe in letzter Zeit krankheitsbedingt einiges an Literatur gelesen.
Ein absolutes MUSS für jeden Liebhaber fesselnder Krimis!!!
Verdammnis - ungemein fesselnd Die Stig LARSSON-Triologie ist wirklich das Beste, was mir in den letzten Jahren als Thriller untergekommen ist. … und ich habe in letzter Zeit krankheitsbedingt einiges an Literatur gelesen.
Ein absolutes MUSS für jeden Liebhaber fesselnder Krimis!!!
Auf der Suche nach der Spannung Nach dem durchaus vielversprechenden ersten Teil bin ich doch sehr enttäuscht von Verdammnis. Es kommt keinerlei Spannung auf, Überraschungen fehlen leider. Stattdessen wird mindestens 27mal beschrieben, wie sich jemand einen Kaffee macht (kein Witz). Alles läuft auf einen schlecht geschriebenen “Showdown” hinaus (0-8-15!) Selbst Dietmar Bär kann da nichts retten.
Mich verwundert der Hype um Stieg Larsson doch etwas, mal schauen ob ich den dritten Teil noch schaffe.
Auf der Suche nach der Spannung Nach dem durchaus vielversprechenden ersten Teil bin ich doch sehr enttäuscht von Verdammnis. Es kommt keinerlei Spannung auf, Überraschungen fehlen leider. Stattdessen wird mindestens 27mal beschrieben, wie sich jemand einen Kaffee macht (kein Witz). Alles läuft auf einen schlecht geschriebenen “Showdown” hinaus (0-8-15!) Selbst Dietmar Bär kann da nichts retten.
Mich verwundert der Hype um Stieg Larsson doch etwas, mal schauen ob ich den dritten Teil noch schaffe.
Naja… Also ich habe bisher ca. 200 Seiten gelesen und es ist genau GAR NICHTS passiert. Man hält das bei der doch beachtlichen Menge an positiven Rezensionen kaum für möglich, aber so ist. Die langatmige Beschreibung der einzelnen Charaktere ist sowas von fade… der Blomquist und die Berger, die tolle Millennium-Zeitschrift und und und nahezu alles geht einem nach so vielen Seiten überflüssiger Informationen immer mehr auf die Nerven. Man erfährt weit mehr über die Personen, als man eigentlich jemals wissen wollte bzw. wissen muss. Sogar die Salander beginnt schön langsam zu nerven. Leider. Und Spannung kommt bisher noch gar keine auf. Also wenn es so weiter geht… richtig schade ums Geld.
Extrem langweilig Eins der langweiligsten Bücher (Krimis inkl.), die ich je gelesen habe !
Meiner Meinung nach hat sich Herr Larsson eines Tages gesagt, er müsse mal wieder einen Roman schreiben und hat leider einen Verleger gefunden, der ihn nach Anzahl der Wörter bezahlt.
Dann hat er einfach losgelegt, in der Annahme, ihm würde schon etwas einfallen. Dies ist ihm bedauerlicherweise aber erst mal nicht gelungen. Die ersten 200 Seiten passiert rein gar nichts, was von irgendwie von Interesse wäre. Leider hat es Herr Larsson, ich befürchte ihm fehlt die kritische Selbsteinschätzung des eigenen Könnens - oder zumindest die kritische Einschätzung seiner aktuellen “Idee”, nicht für notwendig gehalten, diese Seiten einfach wegzuwerfen. Irgendwann, gegen Seite 300, passiert dann mal ein Mord. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Handlung jetzt Fahrt aufnimmt. Es geht genauso langweilig weiter, wie es begonnen hat. Stieg Larsson kaut auf jeder Szene und auf jeder neu erscheinenden Person so lange herum, bis sie nur noch nach Pappdeckel schmeckt. Er benötigt 10 Seiten, um zu beschreiben, wie zwei Personen einen Kaffee zusammen trinken. Man erfährt von jedem, wie groß er ist, wie alt er ist, ob er einen Bart hat oder nicht, ob er gerne Apfelmus ist und ob seine Mutter aus dem Norden kommt.
Seine Protagnistin, er wird nicht müde immer, immer, immer wieder zu schreiben, wie toll sie ist und wie problemlos sie sich in jeden Computer der Welt hacken kann, wird vermutlich irgendwann auch auf einem Besen fliegen können. (Hackt zwar alles, verschickt selbst aber sensible Daten per ftp, naja)
Fazit:
Stieg Larsson hätte sich einfach kürzer fassen müssen. Wie viele seiner Kollegen überschätzt er die Wichtigkeit seiner Worte und verwendet derer zu viele. Er bestätigt leider die allgemeine Einschätzung, dass Krimiautoren keine “echten” Autoren sind und nicht wirklich schreiben können.
Ich habe bei ca. 400 Seiten aufgegeben und das Buch weggelegt (book-crossing), schade ums Geld.
Noch lesenswerter als der erste Teil Nachdem ich den ersten Teil der Triologie gelesen hatte, war es klar, dass ich nun auch die zweite Folge haben musste.
Gut so! Im Gegensatz zum ersten Buch geht es hier (meiner Meinung nach) “schneller zur Sache” als im ersten Teil “Verblendung”.
Die Geschichte ist spannend und hat es mir schwer gemacht, das Buch aus der Hand zu legen.
Wer den ersten Teil hat, sollte die Fortführung auch unbedingt lesen
War sehr spannend…. Ich fande den Teil sehr spannend,vorallem deswegen weil sich nach und nach alle Teile zusammenfügen.Allerdings waren manche Szenen,vorallem das Ende sehr weir hergeholt,und erinnerten mich zwischenzeitlich eher an ein Science Fiction Buch als an einen Thriller.Mir gefällt diese Reihe vorallen wegen Lisbeth sosehr.Ich denke,wenn sie nicht dabei wäre,hätte ich die Reihe nicht besonders toll gefunden…trotz der paar Mankos hat mich das Buch gefesselt,war spannend und hat mich teilweise echt überrascht.
Und eins habe ich dabei gelernt,anscheinend essen alle Schweden nur belegte Brote!!!
Wie kann sowas nur ein Bestseller werden? Mister Larsson verdient sein Geld wohl als Werbe-Schreiberling, deshalb gibt er immer genau an welche Marke bei allen Produkten (Mietauto, Wasser, Moebel, usw) hier so wichtig ist. Bei den Krimis im Fernsehen gibt es Unterbrecherwerbung; hier wird die Werbung teilweise von faden Krimi-Schnipseln unterbrochen. Der Hoehepunkt ist dann, wie sich die Tote Lisbeth wieder aus ihrem Grab befreit, da wird dann die Sache wirklich zum Klamauk!
Gesucht wird fähiger Nachfolger. Leider ist Stieg Larsson viel zu früh gestorben. Ich lese nur hin und wieder Krimis. Jetzt bin ich süchtig. Wie gerne würde ich noch einige Folgen lesen.
Vieleicht findet sich ein talentierter Autor der das schwierige Erbe antritt?
Meine uneingeschränkte Empfehlung aller 3 Bände!!!!!
2. teil der millenium-trilogie Auch dieses mal gab es wieder einen gemütlichen Einstieg, bei dem man Lisbeth Salander auf einem kleinen Teil ihrer Weltreise begleiten durfte.
In dieser Zeit beschäftigte sie sich fast ständig mit den großen Köpfen der Mathematik, wenn sie nicht gerade eine Ungerechtigkeit gerade bog.
Kaum kommt Lisbeth zurück nach Schweden, werden kurz hintereinander drei Figuren getötet und sie soll die Hauptverdächtige sein. So wird sie des Dreifachmordes beschuldigt und landesweit gesucht.
Nur Mikael Blomkvist, der ein Freund von zwei Opfern war und mit dem sie im ersten Band schon einiges erlebt hatte, glaubt trotzdem an ihre Unschuld.
Und somit beginnt eine rasante Geschichte von Mädchenhandel bis zu einem Auftragskiller, hinter dem sich noch ein großes Geheimnis verbirgt.
Auch in diesem Buch beschreibt der Autor manches sehr ausführlich, aber dabei wurde es mir nie langweilig.
Es gab aber auch wieder Situationen, in denen mehrere Dinge auf einmal passierten und ich erst einmal eine Pause brauchte, um alles richtig zu verarbeiten.
Der Autor hat auch für diesen Band wieder gut recherchiert und viele Fakten eingeflochten. So durfte man, wie oben schon erwähnt, einiges über die weltberühmtesten Mathegenies erfahren und in den Mädchenhandel eintauchen. Interessant zu erfahren war, wer alles hinter diesem Handel steckte und wer alles in der Bevölkerung mitmischte und -wirkte.
Die Spannung wächst zwar langsam, aber desto geballter breitet sie sich aus und je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, umso gefesselter wurde ich von der Handlung.
In diesem Band ist Lisbeth Salander die Figur, um die sich im Grunde alles dreht. Und so habe ich mit ihr gebangt, gefiebert und mir immense Sorgen um ihre Freiheit gemacht. Stellenweise musste ich Pausen einlegen, weil mir ihr Schicksal, in das Lisbeth gedrängt wurde, einfach zu nahe ging. Das hat der Autor super geschafft!
Die Geschichte wird von ein paar wenigen aber wichtigen Figuren erzählt und die Charaktere werden gut dargestellt. Auch in diesem Teil wird dem Leser wieder etwas Neues über die beiden Protagonisten verraten. Ein alter Bekannter, der im ersten Band negativ auffiel, ist ebenfaflls wieder dabei, was mir persönlich sehr missfiel.
Der Countdown zum Ende war meiner Meinung nach relativ unspektakulär, aber dafür umso beeindruckender.
Da ging alles Schlag auf Schlag, immer im Wechsel zwischen verschiedenen Figuren, und dann war das Buch leider auch schon fertig.
Einen halben Stern Abzug gibt es für dieses abrupte Ende. So etwas mag ich persönlich überhaupt nicht.
Fazit:
Stieg Larsson hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass er, auch nach seinem Tod, zu den größten Schriftstellern im Krimi/Thrillergenre gehört.
Bücher des Jahres Stieg Larssons Bücher sind das Highlight des Jahres. Nicht zimperlich, aber SEHR SPANNEND! Da können Frau Reichs, Frau Gerritsen und Frau Cornwell alle miteinander einpacken!
Weiter gehts… …und zwar ziemlich spannend! Auch beim zweiten Band muss man wieder ein paar Seiten lang abwarten, bis es einen richtig packt, aber dann kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Lisbeth und Mikael sind wieder in Höchstform und es dauert bis zum Schluss, bis man die gesamte Tragweite der Geschehnisse erfasst hat. Und keine Sorge: Band drei geht nahtlos weiter, denn die Story in Band zwei hört nicht völlig gelöst auf. Noch besser als der erste Teil!!
2. teil der millenium-trilogie Auch dieses mal gab es wieder einen gemütlichen Einstieg, bei dem man Lisbeth Salander auf einem kleinen Teil ihrer Weltreise begleiten durfte.
In dieser Zeit beschäftigte sie sich fast ständig mit den großen Köpfen der Mathematik, wenn sie nicht gerade eine Ungerechtigkeit gerade bog.
Kaum kommt Lisbeth zurück nach Schweden, werden kurz hintereinander drei Figuren getötet und sie soll die Hauptverdächtige sein. So wird sie des Dreifachmordes beschuldigt und landesweit gesucht.
Nur Mikael Blomkvist, der ein Freund von zwei Opfern war und mit dem sie im ersten Band schon einiges erlebt hatte, glaubt trotzdem an ihre Unschuld.
Und somit beginnt eine rasante Geschichte von Mädchenhandel bis zu einem Auftragskiller, hinter dem sich noch ein großes Geheimnis verbirgt.
Auch in diesem Buch beschreibt der Autor manches sehr ausführlich, aber dabei wurde es mir nie langweilig.
Es gab aber auch wieder Situationen, in denen mehrere Dinge auf einmal passierten und ich erst einmal eine Pause brauchte, um alles richtig zu verarbeiten.
Der Autor hat auch für diesen Band wieder gut recherchiert und viele Fakten eingeflochten. So durfte man, wie oben schon erwähnt, einiges über die weltberühmtesten Mathegenies erfahren und in den Mädchenhandel eintauchen. Interessant zu erfahren war, wer alles hinter diesem Handel steckte und wer alles in der Bevölkerung mitmischte und -wirkte.
Die Spannung wächst zwar langsam, aber desto geballter breitet sie sich aus und je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, umso gefesselter wurde ich von der Handlung.
In diesem Band ist Lisbeth Salander die Figur, um die sich im Grunde alles dreht. Und so habe ich mit ihr gebangt, gefiebert und mir immense Sorgen um ihre Freiheit gemacht. Stellenweise musste ich Pausen einlegen, weil mir ihr Schicksal, in das Lisbeth gedrängt wurde, einfach zu nahe ging. Das hat der Autor super geschafft!
Die Geschichte wird von ein paar wenigen aber wichtigen Figuren erzählt und die Charaktere werden gut dargestellt. Auch in diesem Teil wird dem Leser wieder etwas Neues über die beiden Protagonisten verraten. Ein alter Bekannter, der im ersten Band negativ auffiel, ist ebenfaflls wieder dabei, was mir persönlich sehr missfiel.
Der Countdown zum Ende war meiner Meinung nach relativ unspektakulär, aber dafür umso beeindruckender.
Da ging alles Schlag auf Schlag, immer im Wechsel zwischen verschiedenen Figuren, und dann war das Buch leider auch schon fertig.
Einen halben Stern Abzug gibt es für dieses abrupte Ende. So etwas mag ich persönlich überhaupt nicht.
Fazit:
Stieg Larsson hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass er, auch nach seinem Tod, zu den größten Schriftstellern im Krimi/Thrillergenre gehört.
Bücher des Jahres Stieg Larssons Bücher sind das Highlight des Jahres. Nicht zimperlich, aber SEHR SPANNEND! Da können Frau Reichs, Frau Gerritsen und Frau Cornwell alle miteinander einpacken!
Weiter gehts… …und zwar ziemlich spannend! Auch beim zweiten Band muss man wieder ein paar Seiten lang abwarten, bis es einen richtig packt, aber dann kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Lisbeth und Mikael sind wieder in Höchstform und es dauert bis zum Schluss, bis man die gesamte Tragweite der Geschehnisse erfasst hat. Und keine Sorge: Band drei geht nahtlos weiter, denn die Story in Band zwei hört nicht völlig gelöst auf. Noch besser als der erste Teil!!
Noch fesselnder… … als der 1. Roman Verblendung. auch vom 2. buch dieser serie bin ich absolut begeistert. die letzten 200 seiten waren so packend, dass man das buch nicht aus hand legen konnte. absolut empfehlenswert! momentan lese ich band 3 und bin gespannt wie die ganze geschichte mit lisbeth salander ausgeht. die heldin dieses romans ist einfach ein genialer typ!
Noch fesselnder… … als der 1. Roman Verblendung. auch vom 2. buch dieser serie bin ich absolut begeistert. die letzten 200 seiten waren so packend, dass man das buch nicht aus hand legen konnte. absolut empfehlenswert! momentan lese ich band 3 und bin gespannt wie die ganze geschichte mit lisbeth salander ausgeht. die heldin dieses romans ist einfach ein genialer typ!
Einfach genial! Dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand. Ich bin ein absoluter Fan von skandinavischen Krimis, egal ob als Buch oder Film. Aber dies ist wirklich etwas ganz besonderes. Absolut spannend geschrieben. Man muss es einfach selbst gelesen haben!
Einfach genial! Dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand. Ich bin ein absoluter Fan von skandinavischen Krimis, egal ob als Buch oder Film. Aber dies ist wirklich etwas ganz besonderes. Absolut spannend geschrieben. Man muss es einfach selbst gelesen haben!
Da ich das vorherige Buch “Verblendung”gelesen habe war es für mich die Fortsetzung, die ich noch am selben Tag angefangen habe zu lesen.
Meiner Meinung nach werden die Charaktere der einzelnen Personen so dargestellt, dass ich sie mir sehr gut in meiner Fantasie vorstellen kann. Die Handlung macht Sinn und ist spannend bis zum Schluß. Meine Meinung: es ist genial. Mit dem nächsten und letzten Band “Vergebung” habe ich schon zu lesen angefangen und es verspricht jetzt schon an Spannung und Genialität den vorangegangenen in nichts nachzustehen. Schade, dass dann keine Fortsetzung mehr zu erwarten ist, weil der Schriftsteller nicht mehr lebt.
Da ich das vorherige Buch “Verblendung”gelesen habe war es für mich die Fortsetzung, die ich noch am selben Tag angefangen habe zu lesen.
Meiner Meinung nach werden die Charaktere der einzelnen Personen so dargestellt, dass ich sie mir sehr gut in meiner Fantasie vorstellen kann. Die Handlung macht Sinn und ist spannend bis zum Schluß. Meine Meinung: es ist genial. Mit dem nächsten und letzten Band “Vergebung” habe ich schon zu lesen angefangen und es verspricht jetzt schon an Spannung und Genialität den vorangegangenen in nichts nachzustehen. Schade, dass dann keine Fortsetzung mehr zu erwarten ist, weil der Schriftsteller nicht mehr lebt.
Schlecht in jeder Beziehung Vom Film begeistert, habe ich Band 2 und 3 gekauft. Und habe Band 2 nur zu Ende gelesen, um hier was sagen zu können. Dieses Buch ist schlicht eine Unverschämtheit. Blöde story, überflüssiger Quatsch, aufgeblasene “Handlung”. Liegen die unlogischen Details an einer schludrigen und lieblosen Übersetzung oder ist schon das Original so hingerotzt? Drei kleine Beispiele: Auf Seite 156 heißt es, Lisbeth dürfe ihre Wohnung nicht untervermieten. Sechs Zeilen weiter sagt sie, sie wolle sie nicht verkaufen. Na was denn nun? In einer der langweiligen Sexszenen fesselt Mimmi ihr die Hände auf den Rücken. Um sie dann auf den Rücken zu legen und so weiter. Das muss Spaß gemacht haben! Auf Seite 746 hat Mikael seinen Autoscheinwerfer im Rücken und ist deshalb für Niedermann schlecht zu sehen. Gleichzeitig steht er aber geschützt hinter seiner Autotür. Das sind nur Kleinigkeiten, sie stehen aber für fehlende Qualität auf allen Ebenen. Verlorene Zeit!
Trotz Schwächen empfehlenswert An dem Buch kann einem einiges gehörig auf die Nerven gehen: 1) Lisbeth Salander weiß alles, kann alles, fürchtet nichts uns niemanden und schlägt auch noch den dicksten Kerl K.O. Außerdem rettet sie in einer für das Buch völlig irrelevanten Episode nebenbei noch einem Burschen aus der Karibik und einer an den Haaren herbeigezerrten, für die Handlung völlig unwichtigen, aber geplagten Ehefrau das Leben! 2) Die Schweden scheinen sich ausschließlich von Stullen zu ernähren, denn fortwährend isst jemand irgendwo ein belegtes Brot, selbst im Restaurant scheint man nichts anderes zu kriegen. 3) Es treffen Protagonisten aufeinander, die auf alle Welt eine wundersame sexuelle Anziehungskraft zu haben scheinen, denn ständig verspürt irgendwer den Wunsch, mit dem einen oder der anderen ins Bett zu steigen. 4) Die Erlösung vom allzeit präsenten und jedes, wirklich jedes Mal gleich genannten “blonden Riesen” kommt viel zu spät, nämlich erst auf Seite 678, wo er endlich, endlich einen Namen bekommt! 5) Stets und ständig wird dem Leser vorgeplappert, von welchem Hersteller welches technische Gerät aus welcher Modellreihe gerade benutzt wird, und IKEA braucht sich über mangelnde Werbung auch nicht zu beklagen.
Nichtsdestotrotz versteht das Buch zu fesseln, und ich werde sicher auch den 3. Teil der Trilogie lesen! Der Plot is vielschichtig und spannend, die Figuren haben Tiefe und Charakter und sind so gut herausgearbeitet, dass man unbedingt wissen möchte, was weiter aus ihnen wird. Fazit: trotz der Nervfaktoren sehr empfehlenswert!
Herausragend! Es ist ja eigentlich absolut sinnlos, den über 200 Rezensionen zu “Verdamnis” noch eine hinzuzufügen. Aber da ich gerade mit der Larsson-Trilogie fertig bin, ist es mir einfach ein großes Bedürfnis, diesen leider ja schon seit 5 Jahren verstorbenen Autor zu loben.
Alle drei Krimis sind absolut packend, die Trilogie ist ein sich geschlossenes Monument, wobei man “Verblendung” noch am besten ohne die anderen beiden lesen kann, während ich nach “Verdammnis” schon heilfroh war, “Vergebung” direkt zur Hand zu haben und sicher davon profitiert habe, dass ich vor “Verdammnis” direkt im Anschluss an “Verblendung” gelesen habe.
Verrate ich zu viel? Hoffentlich nicht, aber “Verdammnis” beginnt mit einem Ausflug von Lisbeth Salander, der spannend erzählt wird, aber für den weiteren Roman und die gesamte Trilogie völlig belanglos ist. Ein netter Aufgalopp? Vielleicht. Aber sicher auch irgendwie einfach unnötig und meines Erachtens ohne Funktion für den weiteren Verlauf.
Doch als Lisbeth wieder in Schweden auftaucht geht es Schlag auf Schlag und beginnen über 1.000 Seiten Hochspannung, wenn man “Vergebung”, die Fortsetzung, mitrechnet. Sicher: wieder erscheint Salander in ihrer Hochbegabung und ihrem Autismus und ihrer Gnadenlosigkeit überzeichnet. Die Cyber-Lara-Croft wird in “Verdammnis” noch unheimlicher als sie in “Verblendung” schon war. Das Verhältnis zu Blomkvist bleibt spannend, ebenso wie es spannend ist, wie der im Vergleich zu Lisbeth nur mäßig begabte Mikael sich nach und nach einen Überblick über die Abgründe, die er in Schwedens Staat entdeckt, verschafft. Die Folgen des Kalten Krieges werden in diesem Buch ebenso klug gestriffen wie die Grenzen und das Missbrauchspotenzial von Klinischer Psychologie und Psychiatrie. Die Medien in ihrer Sensationsgier und ihrer Beschränkheit werden durch den erfahrenen Journalisten Stieg Larsson auch keineswegs geschont.
So kompliziert, ausufernd und streckenweise verwirrend die Zusammenhänge auch sind. Es bleibt immer spannend und trotz der manchmal etwas an den Haaren herbeigezogenen Ermittlungserfolge von Salander/Blomkvist hat man nie das beklemmende Gefühl, das andere Autoren oftmals hervorrufen, es werde jetzt halt aufgelöst, damit man aufhören kann und alles wird plötzlich mit übermenschlichen Fähigkeiten oder unverschämten Glück gerade noch in letzter Sekunde aufgelöst.
Langweile pur!!! Schon das erste Buch der Trilogie fand ich ziemlich öde. Das zweite kann nur besser werden- so die Annahme. Weit gefehlt. Leider. Die ersten 450 der insgesamt 750 Seiten sind sterbenslangweilig! Nur um mitreden zu können, habe ich das Buch zu Ende gelesen. Zu Beginn wird über 100 Seiten hinweg ein Thema behandelt, dass für das Buch und die Handlung überhaupt keine Rolle spielt. Die Erzählweise ist träge und extrem langatmig. Bis die Polizei oder die Ermittler von Millenium nur einen einzigen Schritt vorwärts kommen vergeht immer eine Ewigkeit. Die Geschichte geht sehr schleppend voran und ist zum Schluss völlig überzogen. Die Hauptdarstellerin steht von den Toden auf!! Das ist ja schon fast lächerlich. Trotzdem werde ich wohl das dritte Buch auch noch lesen, denn wie die Beziehung der beiden Protagonisten weitergeht interssiert mich doch!
Millenium-Trilogie Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.
Deshalb diese sehr kurze Rezension.
-Schleichwerbung ohne Ende
-Weltfremd
-geschwätzig
-modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)
-teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)
Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.
Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.
Langweile pur!!! Schon das erste Buch der Trilogie fand ich ziemlich öde. Das zweite kann nur besser werden- so die Annahme. Weit gefehlt. Leider. Die ersten 450 der insgesamt 750 Seiten sind sterbenslangweilig! Nur um mitreden zu können, habe ich das Buch zu Ende gelesen. Zu Beginn wird über 100 Seiten hinweg ein Thema behandelt, dass für das Buch und die Handlung überhaupt keine Rolle spielt. Die Erzählweise ist träge und extrem langatmig. Bis die Polizei oder die Ermittler von Millenium nur einen einzigen Schritt vorwärts kommen vergeht immer eine Ewigkeit. Die Geschichte geht sehr schleppend voran und ist zum Schluss völlig überzogen. Die Hauptdarstellerin steht von den Toden auf!! Das ist ja schon fast lächerlich. Trotzdem werde ich wohl das dritte Buch auch noch lesen, denn wie die Beziehung der beiden Protagonisten weitergeht interssiert mich doch!
Vorsicht! Nicht vor dem ersten Teil lesen! Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der zweite Teil auf keinen Fall vor dem ersten gelesen werden sollte, weil in dem zweiten Teil oft auf die Lösungen des ersten Teils hingewiesen wird.
Mir ist es sehr wichtig, dass ich eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen kann und dass ist mir bereits im ersten Teil gelungen und wird im zweiten Teil nochmals verstärkt. Dies führt dazu, dass ich beim Lesen wirklich mitfiebern konnte - vor allem mit Lisbeth Salander. Der Schreibstil von Stieg Larsson gefällt mir sehr gut. Die Spannung wird von Seite zu Seite aufgebaut, so dass es mir bei der Mitte des Buches nicht mehr möglich war, das Buch zur Seite zu legen.
Empfehlenswert ist übrigens auch der Film zum ersten Teil. Seit langem mal wieder ein Film, der mir fast so gut gefallen hat, wie das Buch.
Mit dem dritten Teil werde ich jetzt, in dieser Minute beginnen
Millenium-Trilogie Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.
Deshalb diese sehr kurze Rezension.
-Schleichwerbung ohne Ende
-Weltfremd
-geschwätzig
-modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)
-teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)
Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.
Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.
Vorsicht! Nicht vor dem ersten Teil lesen! Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der zweite Teil auf keinen Fall vor dem ersten gelesen werden sollte, weil in dem zweiten Teil oft auf die Lösungen des ersten Teils hingewiesen wird.
Mir ist es sehr wichtig, dass ich eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen kann und dass ist mir bereits im ersten Teil gelungen und wird im zweiten Teil nochmals verstärkt. Dies führt dazu, dass ich beim Lesen wirklich mitfiebern konnte - vor allem mit Lisbeth Salander. Der Schreibstil von Stieg Larsson gefällt mir sehr gut. Die Spannung wird von Seite zu Seite aufgebaut, so dass es mir bei der Mitte des Buches nicht mehr möglich war, das Buch zur Seite zu legen.
Empfehlenswert ist übrigens auch der Film zum ersten Teil. Seit langem mal wieder ein Film, der mir fast so gut gefallen hat, wie das Buch.
Mit dem dritten Teil werde ich jetzt, in dieser Minute beginnen
Grandioses Hörbuch Die vielen 5-Stern-Rezensionen sagen eigentlich schon alles, es gibt nichts hinzuzufügen. Das Hörbuch ist top, spannend, beklemmend, tiefgründig. Etwas störend höchstens der Cliffhanger am Schluss, es empfiehlt sich, rechtzeitig den 3. Teil zu kaufen, damit man nicht auf dem trockenen Sitz.
Nervig und ohne suspense War im ersten Teil Lisbeth Salander noch ein belebendes Element nervt sie im zweiten Teil nach einigen Seiten nur noch mit ihrem misantrophen Autismus und ins nahezu lächerlich übertrieben Genialität. Leider wird das bis zum Ende nicht besser, eher im Gegenteil. Auch die anderen Figuren, wie zum Beispiel ihr Halbbruder und Vater, wirken alles andere als authentisch sondern mehr wie drastische Karikaturen und bleiben stets blutleere Kunstfiguren. Suspense habe ich in diesem Roman kaum erlebt, schnell ist klar, wer der Täter ist und wie die unterschiedlichen Handlungsfäden zusammengehören. Nein, ich kann den hype um diese Trilogie absolut nicht nachvollziehen, es gibt wesentlich bessere Kriminalromane.
Die Besten Sterben [zu] Jung… … frei nach diesem Song der Böhsen Onkelz möchte ich diese Rezension beginnen. Denn was Stieg Larsson mit der Millenium-Triologie geschaffen hat sucht wirklich seines gleichen. Und ich denke, die ersten drei Plätze in den Taschenbuch-Charts für seine drei Blomkvist/Salander Romane untermauern diese Aussage. Umso trauriger ist es, dass er viel zu früh verstorben ist und die restlichen sieben Teile nicht mehr fertig schreiben konnte.
Da ich davon ausgehe, dass nur Leser des ersten Teils meine Rezension lesen werden, kann ich es kurz machen: Kaufen und genießen :-). Verdammnis steht Verblendung in Sachen Qualität in nichts nach. Es ist ein spannender Thriller mit den bekannten Hauptpersonen, der aber mit der Geschichte (Ahnenforschung…) des ersten Teils nicht mehr viel gemein hat. Dafür bilden Teil 2 und 3 eine Geschichte. Aus diesem Grund kann ich nur empfehlen, Verdammnis und Vergebung direkt hintereinander zu lesen, da Vergebung ohne Umschweife am Ende von Verdammnis ansetzt.
der krimi erfüllt vollstens meine erwartungen und wird kaum noch aus der hand gelegt. habe das erste buch zwar nicht gelesen, dafür jedoch den film zu verblendung gesehen. hintergrundwissen und bisherige informationen ausreichend. als nächstes wird der dritte band bestellt!
Gute Fortsetzung des erste sehr erfolgreichen Teils der Triologie Wie auch im ersten Teil (Vergebung) stehen Blomkvist und Salander auch im zweiten Teil im Mittelpunkt der Geschichte. Allerdings geht Stieg Larsson in “Verdammnis” stärker auf die Persönlichkeitsstruktur von Salander ein und bettet dies in einen neuen packenden Wirtschaftsskandal ein, in dem Blomkvist recherchiert.
Im Gegensatz zu Vergebung ist Verdammnis aber nicht in sich abgeschlossen und sollte daher unbedingt in Verbindung mit dem dritten Teil gelesen werden.
Lesenswert Wenn man den ersten Teil kurz vor dem zweiten liest, dann sind die ersten Kapitel sehr zäh und manchmal langweilig.
Ansonsten finde ich das Buch sehr lesenswert, mit interessanten Wendungen.
Nach dem Klimax hätte man noch eine kleine Abrundung schreiben können, da war mir das Ende zu abrupt. Ansonsten kann ich es jedem vorbehaltlos empfehlen.
Es ist nicht notwendig aber hilfreich, den ersten Teil vorher zu lesen.
Spannende Geschichte Habe jetz alle drei Bücher von Stieg Larsson verschlungen. Ist eine tolle Geschichte mit vielen Überraschungen und sehr kurzweilig geschrieben. Wirklich empfehlenswerte Literatur für Krimifreunde.
Nach den Geschehnissen in Band 1 arbeitet Mikael Blomkvist wieder in der Millennium-Redaktion, während Lisbeth Salander ihren neugewonnenen Reichtum genießt. Nach der aufsehenserregenden Wennerström-Affäre will der Journalist einen neuen Skandal aufdecken: Mädchenhandel. Doch bei den Recherchen überschlagen sich die Ereignisse. Dag Svensson und Mia Bergman, die an der Enthüllung beteiligt sind, werden ermordet. Der letzte Mensch, der sie lebend sah: Lisbeth Salander. Eine Hetzjagd beginnt, bei der Mikael nur langsam begreift, dass Lisbeths Vergangenheit und die Morde eng miteinander verwoben sind. Personen aus den höchsten Kreisen der Politik wollen die Programmiererin endgültig zum Schweigen bringen, um ein Geheimnis zu schützen, das Jahrzehnte zurückliegt. Diese kann sich jedoch, durch ihre Fähigkeiten im Bereich der IT, erfolgreich verbergen und versucht ihrerseits, die Mörder zu finden. Es kommt zum Showdown, bei dem Lisbeth mit ihren Gegnern kämpft und daraufhin zuerst lebendig begraben und nach ihrer Befreiung angeschossen wird. Mikael ruft Hilfe herbei, doch ihr Überleben ist fraglich.
Kritik:
Was kann man zu Stieg Larssons Millennium-Trilogie noch schreiben, dass nicht schon dutzendfach niedergetippt wurde? Während der erste Band noch relativ (!) für sich steht und die Charaktere einführt, entblättert die Fortsetzung nach und nach die Geschichte von Lisbeth Salander und zeigt auf, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Mit jedem Puzzleteil, das sich einfügt, wird ihr Werdegang erschreckender und gleichzeitig so gut nachvollziehbar. Gerade weil Stieg Larsson die Ereignisse langsam aufbaut und zuerst die Glaubwürdigkeit der Charaktere zementiert, sind die Geschehnisse so authentisch. Natürlich lebt das Buch von Lisbeths abgedrehtem und doch so liebenswürdigem Wesen. Es ist in drei Teile gegliedert. Teil I beschreibt Lisbeth und wie sie mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgeht. Außerdem wird das Zusammentreffen zwischen Mikael, Dag Svensson und Mia Bergmann beschrieben. Teil II lässt die Programmiererin erst einmal von der Bildfläche verschwinden. Der Leser wird mit den Auswirkungen des Doppelmords konfrontiert und die Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft rücken in den Fokus. Teil III verfolgt wieder Lisbeth und führt zum oben beschriebenen Showdown. Stieg Larsson schreibt flüssig, mittreisend und baut die Spannung ausgezeichnet auf. Nach dem Lesen des Bandes dürfte jedem klar sein, warum er als Experte für Rechtsextremismus galt. Wie ein roter Faden durchzieht dieses Thema all seine Bücher.
Fazit:
Ein fesselndes, mittreisendes Buch, das Lob und Anerkennung verdient. Ich kann es nur jedem empfehlen, der gerne Thriller und/oder Krimis liest. Aber Vorsicht, das Ende bleibt offen und zeigt deutlich, warum Cliffhanger schlaflose Nächte bereiten können ;-).
Nach den Geschehnissen in Band 1 arbeitet Mikael Blomkvist wieder in der Millennium-Redaktion, während Lisbeth Salander ihren neugewonnenen Reichtum genießt. Nach der aufsehenserregenden Wennerström-Affäre will der Journalist einen neuen Skandal aufdecken: Mädchenhandel. Doch bei den Recherchen überschlagen sich die Ereignisse. Dag Svensson und Mia Bergman, die an der Enthüllung beteiligt sind, werden ermordet. Der letzte Mensch, der sie lebend sah: Lisbeth Salander. Eine Hetzjagd beginnt, bei der Mikael nur langsam begreift, dass Lisbeths Vergangenheit und die Morde eng miteinander verwoben sind. Personen aus den höchsten Kreisen der Politik wollen die Programmiererin endgültig zum Schweigen bringen, um ein Geheimnis zu schützen, das Jahrzehnte zurückliegt. Diese kann sich jedoch, durch ihre Fähigkeiten im Bereich der IT, erfolgreich verbergen und versucht ihrerseits, die Mörder zu finden. Es kommt zum Showdown, bei dem Lisbeth mit ihren Gegnern kämpft und daraufhin zuerst lebendig begraben und nach ihrer Befreiung angeschossen wird. Mikael ruft Hilfe herbei, doch ihr Überleben ist fraglich.
Kritik:
Was kann man zu Stieg Larssons Millennium-Trilogie noch schreiben, dass nicht schon dutzendfach niedergetippt wurde? Während der erste Band noch relativ (!) für sich steht und die Charaktere einführt, entblättert die Fortsetzung nach und nach die Geschichte von Lisbeth Salander und zeigt auf, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Mit jedem Puzzleteil, das sich einfügt, wird ihr Werdegang erschreckender und gleichzeitig so gut nachvollziehbar. Gerade weil Stieg Larsson die Ereignisse langsam aufbaut und zuerst die Glaubwürdigkeit der Charaktere zementiert, sind die Geschehnisse so authentisch. Natürlich lebt das Buch von Lisbeths abgedrehtem und doch so liebenswürdigem Wesen. Es ist in drei Teile gegliedert. Teil I beschreibt Lisbeth und wie sie mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgeht. Außerdem wird das Zusammentreffen zwischen Mikael, Dag Svensson und Mia Bergmann beschrieben. Teil II lässt die Programmiererin erst einmal von der Bildfläche verschwinden. Der Leser wird mit den Auswirkungen des Doppelmords konfrontiert und die Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft rücken in den Fokus. Teil III verfolgt wieder Lisbeth und führt zum oben beschriebenen Showdown. Stieg Larsson schreibt flüssig, mittreisend und baut die Spannung ausgezeichnet auf. Nach dem Lesen des Bandes dürfte jedem klar sein, warum er als Experte für Rechtsextremismus galt. Wie ein roter Faden durchzieht dieses Thema all seine Bücher.
Fazit:
Ein fesselndes, mittreisendes Buch, das Lob und Anerkennung verdient. Ich kann es nur jedem empfehlen, der gerne Thriller und/oder Krimis liest. Aber Vorsicht, das Ende bleibt offen und zeigt deutlich, warum Cliffhanger schlaflose Nächte bereiten können ;-).
I still like Lisbeth Habe sofort nachdem ich den ersten Teil der Millenium-Trilogie, Verblendung, gelesen hatte Verdammnis gekauft und konnte kaum den Feierabend erwarten, um mit dem zweiten Teil beginnen zu können.
Auch dieses Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt. Ich bin nach wie vor von der
Person Lisbeth Salander fasziniert. Die Spannung in diesem Teil ist von Anfang an hoch und wird im ganzen Buch konstant auf diesem Level gehalten. Brillant !!!
Das Ende ist so gestaltet, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Leider musste ich drei Monate warten, bis der dritte Teil als paperback erhältlich war.
I still like Lisbeth Habe sofort nachdem ich den ersten Teil der Millenium-Trilogie, Verblendung, gelesen hatte Verdammnis gekauft und konnte kaum den Feierabend erwarten, um mit dem zweiten Teil beginnen zu können.
Auch dieses Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt. Ich bin nach wie vor von der
Person Lisbeth Salander fasziniert. Die Spannung in diesem Teil ist von Anfang an hoch und wird im ganzen Buch konstant auf diesem Level gehalten. Brillant !!!
Das Ende ist so gestaltet, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Leider musste ich drei Monate warten, bis der dritte Teil als paperback erhältlich war.
Teil einer Trilogie Unterhaltsamer Krimi, aber für den vollen Genuß sollte/ muß man alle 3 Trilogieteile kennen, da die Inhalte aufeinander abgestimmt sind.Stoff für Erwachsene mi einigen brutalen Ereignissen. Der Hörer hat einiges an Zeit zu haben.
Teil einer Trilogie Unterhaltsamer Krimi, aber für den vollen Genuß sollte/ muß man alle 3 Trilogieteile kennen, da die Inhalte aufeinander abgestimmt sind.Stoff für Erwachsene mi einigen brutalen Ereignissen. Der Hörer hat einiges an Zeit zu haben.
Zu große Lorbeeren…… ……werden hier meiner Meinung nach vergeben.
“Verdammnis”, der zweite Teil von Larssons Trilogie ist zweifelsohne ein sehr komplexer Roman, der sich nicht nur ausschließlich auf die Handlung konzentriert, sondern sich auch eingehend mit den Protagonisten, im Speziellen mit der Figur der Lisbeth Salander, beschäftigt.
Über die Story ist bereits ausreichend berichtet worden, daher werde ich mich auf ein Fazit beschränken, das bei mir zu nicht mehr als drei Sternen gereicht hat.
Der Roman liest sich eindeutig flüssig und entbehrt auch nicht einer gewissen Spannung, die sich bei mir allerdings nicht - wie offensichtlich bei anderen der Fall - ins Unermeßliche steigert.
Die Geschichte ist trotz einiger kleiner Überraschungen ein wenig zu sehr vorhersehbar, viele der Figuren bleiben recht farblos, die Hauptperson Salander nervt mehr als daß man Sympathie empfinden kann und das leicht übertriebene Finale paßt nicht zu dem Rest das Buches.
Trotz allem kann man dem Werk einen gewissen Lesespaß nicht aberkennen, doch für ein Highlight halte ich “Verdammnis” nicht und werde mich - bevor ich mich an den dritten Teil wage - erstmal anderer Literatur widmen.
Zu große Lorbeeren…… ……werden hier meiner Meinung nach vergeben.
“Verdammnis”, der zweite Teil von Larssons Trilogie ist zweifelsohne ein sehr komplexer Roman, der sich nicht nur ausschließlich auf die Handlung konzentriert, sondern sich auch eingehend mit den Protagonisten, im Speziellen mit der Figur der Lisbeth Salander, beschäftigt.
Über die Story ist bereits ausreichend berichtet worden, daher werde ich mich auf ein Fazit beschränken, das bei mir zu nicht mehr als drei Sternen gereicht hat.
Der Roman liest sich eindeutig flüssig und entbehrt auch nicht einer gewissen Spannung, die sich bei mir allerdings nicht - wie offensichtlich bei anderen der Fall - ins Unermeßliche steigert.
Die Geschichte ist trotz einiger kleiner Überraschungen ein wenig zu sehr vorhersehbar, viele der Figuren bleiben recht farblos, die Hauptperson Salander nervt mehr als daß man Sympathie empfinden kann und das leicht übertriebene Finale paßt nicht zu dem Rest das Buches.
Trotz allem kann man dem Werk einen gewissen Lesespaß nicht aberkennen, doch für ein Highlight halte ich “Verdammnis” nicht und werde mich - bevor ich mich an den dritten Teil wage - erstmal anderer Literatur widmen.
Guter Thriller mit kleinen Schwächen Verdammnis beginnt ruhig und unspektakulär einige Monate nach den Ereignissen aus Verblendung.
Lisbeth Salander hat sich enttäuscht von Mikael Blomkvist komplett von ihm distanziert und reist für lange Zeit in der Welt herum.
Lisbeth steht in diesem Roman eindeutig im Vordergrund. Sie ist ein sehr interessanter Charakter mit einer sehr geheimnisvollen Vergangenheit. Und diese Vergangenheit wird im Laufe der Handlung stückchenweise ausgegraben.
Lisbeth wirkt auf die meisten Menschen eigenartig, weil sie sich meistens eigenartig verhält. Dabei ist sie sehr intelligent. Sie ist sehr verschlossen und anderen Menschen gegenüber misstrauisch. Sie hat ihre eigene Moral, die meistens juristisch gesehen fragwürdig ist. Aber mich hat sie damit auf ihre Seite gezogen. War ich in Verblendung nur neugierig auf sie, hab ich mich in Verdammnis nur auf sie konzentriert. Am besten hat sie mir gefallen, wenn sie, die kleine schmächtige Person bewiesen hat, dass man sie nicht unterschätzen darf.
Mikael, der nicht verstehen kann, warum Lisbeth ihn nicht mehr sehen will und auch nicht weiß, wo sie sich aufhält, arbeitet mit einem Journalisten an einer brandheißen Story über Mädchenhandel, in die hohe Würdenträger der schwedischen Gesellschaft verwickelt sind.
Kurz vor Veröffentlichung der Story geschehen jedoch Morde, die auf Lisbeth als Täterin hinweisen. Mikael glaubt aber an Lisbeths Unschuld und versucht nun alleine den wahren Täter zu finden.
Mir hat es auf der einen Seite ziemlich imponiert, wie loyal Mikael sich immer gegenüber Lisbeth zeigte, vor allem wenn für fast alle schon feststand, dass sie die Morde begangen haben muss. Auf der anderen Seite war ich mir nie sicher, ob Mikael nicht nur aus einem starken Pflichtgefühl heraus Lisbeth half. Zu oft wurde von ihm betont, wie tief er in ihrer Schuld steht. Ein wenig mehr Gefühl hätte mir besser gefallen.
Der Autor hat ziemlich deutlich gezeigt, was viele anderen - Polizei, Presse, Milton Security etc. - von Lisbeth halten. Eigentlich kein Wunder bei ihrer Krankenakte. Aber als Leser, der von Lisbeths Persönlichkeit fasziniert ist, bekommt man eine richtige Wut wegen all den Vorurteilen. Ein ganz spezieller Polizeibeamter hatte eine ganz mittelalterliche Vorstellung von Frauen, die er bei jeder Gelegenheit loswerden musste. Der war mir einfach nur unsympathisch. Aber zum Glück sind nicht alle so.
Stieg Larsson schreibt wieder sehr fesselnd. Verdammnis liest sich im Vergleich zu Verblendung anders. Es ist nicht so düster und beklemmend wie Verblendung, eher wie ein rasanter Krimi, der immer spannender wird. Es gibt drei Ermittlungsstränge, die sich überschneiden, man ist durch den häufigen Szenenwechsel immer auf dem Laufenden. Es fiel mir schwer, das Buch mal für kurze Zeit aus der Hand zu legen.
Die letzten 250 Seiten waren für mich der absolute Höhepunkt.
Das Buch endet leider ziemlich abrupt, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber zum Glück muss man auf Vergebung: Roman nicht mehr warten.
Fazit: Guter Thriller, jedoch nur 4 Sterne, weil mir Verblendung doch um einiges besser gefallen hat.
Guter Thriller mit kleinen Schwächen Verdammnis beginnt ruhig und unspektakulär einige Monate nach den Ereignissen aus Verblendung.
Lisbeth Salander hat sich enttäuscht von Mikael Blomkvist komplett von ihm distanziert und reist für lange Zeit in der Welt herum.
Lisbeth steht in diesem Roman eindeutig im Vordergrund. Sie ist ein sehr interessanter Charakter mit einer sehr geheimnisvollen Vergangenheit. Und diese Vergangenheit wird im Laufe der Handlung stückchenweise ausgegraben.
Lisbeth wirkt auf die meisten Menschen eigenartig, weil sie sich meistens eigenartig verhält. Dabei ist sie sehr intelligent. Sie ist sehr verschlossen und anderen Menschen gegenüber misstrauisch. Sie hat ihre eigene Moral, die meistens juristisch gesehen fragwürdig ist. Aber mich hat sie damit auf ihre Seite gezogen. War ich in Verblendung nur neugierig auf sie, hab ich mich in Verdammnis nur auf sie konzentriert. Am besten hat sie mir gefallen, wenn sie, die kleine schmächtige Person bewiesen hat, dass man sie nicht unterschätzen darf.
Mikael, der nicht verstehen kann, warum Lisbeth ihn nicht mehr sehen will und auch nicht weiß, wo sie sich aufhält, arbeitet mit einem Journalisten an einer brandheißen Story über Mädchenhandel, in die hohe Würdenträger der schwedischen Gesellschaft verwickelt sind.
Kurz vor Veröffentlichung der Story geschehen jedoch Morde, die auf Lisbeth als Täterin hinweisen. Mikael glaubt aber an Lisbeths Unschuld und versucht nun alleine den wahren Täter zu finden.
Mir hat es auf der einen Seite ziemlich imponiert, wie loyal Mikael sich immer gegenüber Lisbeth zeigte, vor allem wenn für fast alle schon feststand, dass sie die Morde begangen haben muss. Auf der anderen Seite war ich mir nie sicher, ob Mikael nicht nur aus einem starken Pflichtgefühl heraus Lisbeth half. Zu oft wurde von ihm betont, wie tief er in ihrer Schuld steht. Ein wenig mehr Gefühl hätte mir besser gefallen.
Der Autor hat ziemlich deutlich gezeigt, was viele anderen - Polizei, Presse, Milton Security etc. - von Lisbeth halten. Eigentlich kein Wunder bei ihrer Krankenakte. Aber als Leser, der von Lisbeths Persönlichkeit fasziniert ist, bekommt man eine richtige Wut wegen all den Vorurteilen. Ein ganz spezieller Polizeibeamter hatte eine ganz mittelalterliche Vorstellung von Frauen, die er bei jeder Gelegenheit loswerden musste. Der war mir einfach nur unsympathisch. Aber zum Glück sind nicht alle so.
Stieg Larsson schreibt wieder sehr fesselnd. Verdammnis liest sich im Vergleich zu Verblendung anders. Es ist nicht so düster und beklemmend wie Verblendung, eher wie ein rasanter Krimi, der immer spannender wird. Es gibt drei Ermittlungsstränge, die sich überschneiden, man ist durch den häufigen Szenenwechsel immer auf dem Laufenden. Es fiel mir schwer, das Buch mal für kurze Zeit aus der Hand zu legen.
Die letzten 250 Seiten waren für mich der absolute Höhepunkt.
Das Buch endet leider ziemlich abrupt, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber zum Glück muss man auf Vergebung: Roman nicht mehr warten.
Fazit: Guter Thriller, jedoch nur 4 Sterne, weil mir Verblendung doch um einiges besser gefallen hat.
fesselnd, aber keine große Literatur Das ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, ich habe Nächte durchgelesen - und das, obwohl der Plot und die Handlungsweise der Hauptpersonen denkbar abgedreht ist, sich die Story in vielen Nebenverästelungen verirrt, die nicht wirklich zum Gesamtbild beitragen, zu viele Seiten werden etwa mit der Darstellung von Ikea-Einkäufen und der Zubereitung von Butterbroten verschwendet, ganz zu schweigen von den vielfältigen sexuellen Aktivitäten der Darsteller - man fragt sich wirklich, ob der Autor Werbeverträge hatte…
aber der Autor versteht trotz alledem das Geschäft mit der Spannung, denn Teil drei muss ich einfach auch lesen um zu erfahren, wie denn die Story weiter geht und ob es eine Art Happy-End gibt
Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.
Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.
Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)
fesselnd, aber keine große Literatur Das ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, ich habe Nächte durchgelesen - und das, obwohl der Plot und die Handlungsweise der Hauptpersonen denkbar abgedreht ist, sich die Story in vielen Nebenverästelungen verirrt, die nicht wirklich zum Gesamtbild beitragen, zu viele Seiten werden etwa mit der Darstellung von Ikea-Einkäufen und der Zubereitung von Butterbroten verschwendet, ganz zu schweigen von den vielfältigen sexuellen Aktivitäten der Darsteller - man fragt sich wirklich, ob der Autor Werbeverträge hatte…
aber der Autor versteht trotz alledem das Geschäft mit der Spannung, denn Teil drei muss ich einfach auch lesen um zu erfahren, wie denn die Story weiter geht und ob es eine Art Happy-End gibt
Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.
Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.
Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)
Die Millennium Trilogie geht weiter… Verdammnis” ist Stieg Larsson’s zweiter Band aus der Millenium Trilogie. In seinem ersten Teil “Verblendung” erfahren wir so einiges über den Hauptprotagonisten Mikael Blomkvist der scherzhaft auch oftmals Kalle Blomkvist genannt wird. In “Verdammnis” hingegen wird der Leser auf eine spannede Art und Weise in die Vergangenheit von Lisbeth Salander entführt.
Die zurückgezogen lebende Hackerin Lisbeth versucht nach der ganzen Vanger-Clan Geschichte sich von Mikael zu distanzieren, immerhin hat sie ihn schon viel zu nahe an sich herangelassen. So folgt man ihr in den ersten Kapiteln in auf ihrer Weltreise und bekommt übermittelt mit was für Gedanken sie sich herumschlägt.
Zur gleichen Zeit herrscht in der Millenium Redaktion mal wieder Trubel da ein neues Magazin über Mädchenhandel und auch ein Buch, für das sich die Redatktion Dag Svenson herangezogen hat, erscheinen soll. Stieg Larsson beschreibt wieder einmal gekonnt die Gedankengänge von Mikael die sich nicht nur rund um die Recherche zum Thema Mädchenhandel drehen sondern er denkt auch oft daran was mit Lisbeth los ist. Des öfteren steht Mikael vor ihere Wohnung und versucht sie telefonisch zu erreichen, doch mit keinem Erfolg, unmittelbar nach der Wennerström Geschichte (bei der Lisbeth eine große Rolle spielte) hatte sie sich abgenabelt und Mikael kann sich nicht vorstellen warum.
Als bald darauf Dag Svenson und seine Partnerin Mia Bergmann ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden werden ist Lisbeth Salander die Hauptverdächtige. Kurz darauf wird Lisbeth’s rechtlicher Betreuer Bjurmann tod aufgefunden…auch hier scheint die Hauptverdächtige Lisbeth zu sein. Es zweifelt jedoch nicht nur Mikael an ihrer Unschuld, sondern auch ihr ehemaliger Arbeitgeber Dragan Armanski. Mikael beschließt in eigener Regie zu ermitteln da nicht nur eine Freundin von ihm verdächtigt wird sondern bei diesem Vorfall sein guter Freund Dag ums Leben gekommen ist.
Mit viel Gefühl und Schmerz beschreibt Stieg Larsson Mikales innere Zerissenheit. Die Klemme in der er steckt wird einem nur zu schmerzlich bewusst. Man kann gut nachvollziehen wie ihm in einer solchen Situation zu Mute ist. Man stellt sich immer wieder die Frage ob Mikael auf die Spur der wahren Mörders kommt und fiebert regelrecht mit ihm mit.
Genau wie in Stieg Larsson’s “Verblendung” beginnt die Story eher wie eine Krimigeschichte, mit etwas wenigers Spannung. Man wird zuerst mit den ganzen Begebenheiten vertraut gemacht und stolpert dann schnurstracks ins Abenteuer hinein das einem das Blut stocken lässt. Die Spannungskurve wird zum Ende des Romans immer höher, so dass man es kaum mehr erwarten kann zu erfahren was mit Lisbeth und Mikael passieren wird.
Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°°
“Verdammnis” ist die gut gelungene und spannungsgeladene Vortsetzung von Verblednung. Wie auch schon im ersten Roman dreht sich alles um den Journaliten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander. Wieder einmal rutscht Mikael in eine aussichtslose Sache hinein…nur diesmal kann ihm Lisbeth nicht so zur Seite stehen wie vorher, da sie selbst die Verdächtige ist….
Die Millennium Trilogie geht weiter… Verdammnis” ist Stieg Larsson’s zweiter Band aus der Millenium Trilogie. In seinem ersten Teil “Verblendung” erfahren wir so einiges über den Hauptprotagonisten Mikael Blomkvist der scherzhaft auch oftmals Kalle Blomkvist genannt wird. In “Verdammnis” hingegen wird der Leser auf eine spannede Art und Weise in die Vergangenheit von Lisbeth Salander entführt.
Die zurückgezogen lebende Hackerin Lisbeth versucht nach der ganzen Vanger-Clan Geschichte sich von Mikael zu distanzieren, immerhin hat sie ihn schon viel zu nahe an sich herangelassen. So folgt man ihr in den ersten Kapiteln in auf ihrer Weltreise und bekommt übermittelt mit was für Gedanken sie sich herumschlägt.
Zur gleichen Zeit herrscht in der Millenium Redaktion mal wieder Trubel da ein neues Magazin über Mädchenhandel und auch ein Buch, für das sich die Redatktion Dag Svenson herangezogen hat, erscheinen soll. Stieg Larsson beschreibt wieder einmal gekonnt die Gedankengänge von Mikael die sich nicht nur rund um die Recherche zum Thema Mädchenhandel drehen sondern er denkt auch oft daran was mit Lisbeth los ist. Des öfteren steht Mikael vor ihere Wohnung und versucht sie telefonisch zu erreichen, doch mit keinem Erfolg, unmittelbar nach der Wennerström Geschichte (bei der Lisbeth eine große Rolle spielte) hatte sie sich abgenabelt und Mikael kann sich nicht vorstellen warum.
Als bald darauf Dag Svenson und seine Partnerin Mia Bergmann ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden werden ist Lisbeth Salander die Hauptverdächtige. Kurz darauf wird Lisbeth’s rechtlicher Betreuer Bjurmann tod aufgefunden…auch hier scheint die Hauptverdächtige Lisbeth zu sein. Es zweifelt jedoch nicht nur Mikael an ihrer Unschuld, sondern auch ihr ehemaliger Arbeitgeber Dragan Armanski. Mikael beschließt in eigener Regie zu ermitteln da nicht nur eine Freundin von ihm verdächtigt wird sondern bei diesem Vorfall sein guter Freund Dag ums Leben gekommen ist.
Mit viel Gefühl und Schmerz beschreibt Stieg Larsson Mikales innere Zerissenheit. Die Klemme in der er steckt wird einem nur zu schmerzlich bewusst. Man kann gut nachvollziehen wie ihm in einer solchen Situation zu Mute ist. Man stellt sich immer wieder die Frage ob Mikael auf die Spur der wahren Mörders kommt und fiebert regelrecht mit ihm mit.
Genau wie in Stieg Larsson’s “Verblendung” beginnt die Story eher wie eine Krimigeschichte, mit etwas wenigers Spannung. Man wird zuerst mit den ganzen Begebenheiten vertraut gemacht und stolpert dann schnurstracks ins Abenteuer hinein das einem das Blut stocken lässt. Die Spannungskurve wird zum Ende des Romans immer höher, so dass man es kaum mehr erwarten kann zu erfahren was mit Lisbeth und Mikael passieren wird.
Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°°
“Verdammnis” ist die gut gelungene und spannungsgeladene Vortsetzung von Verblednung. Wie auch schon im ersten Roman dreht sich alles um den Journaliten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander. Wieder einmal rutscht Mikael in eine aussichtslose Sache hinein…nur diesmal kann ihm Lisbeth nicht so zur Seite stehen wie vorher, da sie selbst die Verdächtige ist….
Super Buch ich habe leider mit verdammnis die triologie begonnen…
jetzt lese ich das erste buch, weiß aber davon schon einiges.
zu “verdammnis”:
ich fand das buch echt klasse. manchmal schweift der autor zwar sehr aus aber dass macht die story realistischer. als würde man wirklich von einer wahren geschichte erzählen
Die Story ist spannend erzählt. Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt kann man super in die Geschichte einsteigen. Lisbeth Salander ist zudem ein sehr vielseitiger Charakter. Manchmal nicht ganz gesetzestreu aber immer moralisch und sympatisch.
Kleinere Mängel sind die manchmal doch zu ausschweifigen Beschreibungen und die IKEA-Werbung (Ob der Autor dafür geld bekommen hat?)
Zudem war das Ende etwas übertrieben (man hätte Lisbeth auch “tod” im Wald liegen lassen können), aber auch wenn die Fatasie mit dem Autor durchging war das Ende dennoch spannend und gut.
Kann es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen.
Fazit: DIe Triologie ist Geschmackssache. Manche werden von dem ausschweifenden Stiel gelangweilt sein. Anderen wie mir gefällt es.
Der Roman ist nicht für jeden, aber meiner Meinung nach Super!
Super Buch ich habe leider mit verdammnis die triologie begonnen…
jetzt lese ich das erste buch, weiß aber davon schon einiges.
zu “verdammnis”:
ich fand das buch echt klasse. manchmal schweift der autor zwar sehr aus aber dass macht die story realistischer. als würde man wirklich von einer wahren geschichte erzählen
Die Story ist spannend erzählt. Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt kann man super in die Geschichte einsteigen. Lisbeth Salander ist zudem ein sehr vielseitiger Charakter. Manchmal nicht ganz gesetzestreu aber immer moralisch und sympatisch.
Kleinere Mängel sind die manchmal doch zu ausschweifigen Beschreibungen und die IKEA-Werbung (Ob der Autor dafür geld bekommen hat?)
Zudem war das Ende etwas übertrieben (man hätte Lisbeth auch “tod” im Wald liegen lassen können), aber auch wenn die Fatasie mit dem Autor durchging war das Ende dennoch spannend und gut.
Kann es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen.
Fazit: DIe Triologie ist Geschmackssache. Manche werden von dem ausschweifenden Stiel gelangweilt sein. Anderen wie mir gefällt es.
Der Roman ist nicht für jeden, aber meiner Meinung nach Super!
Larssons zweiter Streich Seit der Aufklärung des Falles Harriet Vanger sind die beiden Hauptakteure, der Journalist Mikael Blomkvist und seine unnahbare Partnerin Lisbeth Salander, getrennte Wege gegangen. Während Salander zunächst unauffindbar ist und die Welt erkundet, gibt Blomkvist einem Kollegen die Chance, ein Buch über Mädchenhandel zu veröffentlichen, in dem mehrere bekannte Persönlichkeiten bloßgestellt werden sollen. Kurze Zeit später wird unter anderem ebendieser Journalist ermordet aufgefunden und auf der Tatwaffe werden ausgerechnet Salanders Fingerabdrücke gefunden.
Im Gegensatz zum Vorgänger kommt “Verdammnis” ohne einen einzigen direkten Dialog zwischen Blomkvist und Salander aus. Ohnehin steht diesmal eindeutig Salander im Vordergrund, nicht zuletzt deshalb, weil nun auch endlich ein bedeutender Teil ihrer Vergangenheit aufgerollt wird, der dem Leser Zugang zu ihrer Identität gewährt. Blomkvist gerät währenddessen beinah zur Nebenfigur, zumal die eigentlichen Ermittlungen von der Polizei geführt werden.
Die ersten 200 Seiten des Buches verlaufen in etwa genauso unspektakulär (und im Übrigen auch relativ unbedeutend) wie man es bereits aus “Verblendung” kennt. Etwas Geduld sollte man also aufbringen, bis die Handlung in Fahrt kommt. Ab dem Zeitpunkt der Morde erhöht sich das Tempo jedoch deutlich und bleibt im Grunde bis zum Schluss auf einem beachtlichen Niveau.
Leichte Glaubwürdigkeitsprobleme kann man kaum verhehlen, wenn es um die teils extremen Lebensgeschichten einiger Charaktere geht, speziell natürlich im Fall von Lisbeth Salander. Außerdem scheint sich Larsson verkrampft am Über-Motto des modernen skandinavischen Gutmenschen festzuklammern: “liberal um jeden Preis”. Auf dass ja nie auch nur die geringste sexistische, rassistische oder sonst wie diskriminierende Aussage fällt, ohne dass sofort der erhobene Zeigefinger folgt.
Man kann wohl davon ausgehen, dass kaum jemand auf die Idee kommen dürfte, dieses Buch zu lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. So gesehen kann man “Verdammnis” ohne Einschränkungen jedem empfehlen, dem bereits “Verblendung” gefallen hat.
Larssons zweiter Streich Seit der Aufklärung des Falles Harriet Vanger sind die beiden Hauptakteure, der Journalist Mikael Blomkvist und seine unnahbare Partnerin Lisbeth Salander, getrennte Wege gegangen. Während Salander zunächst unauffindbar ist und die Welt erkundet, gibt Blomkvist einem Kollegen die Chance, ein Buch über Mädchenhandel zu veröffentlichen, in dem mehrere bekannte Persönlichkeiten bloßgestellt werden sollen. Kurze Zeit später wird unter anderem ebendieser Journalist ermordet aufgefunden und auf der Tatwaffe werden ausgerechnet Salanders Fingerabdrücke gefunden.
Im Gegensatz zum Vorgänger kommt “Verdammnis” ohne einen einzigen direkten Dialog zwischen Blomkvist und Salander aus. Ohnehin steht diesmal eindeutig Salander im Vordergrund, nicht zuletzt deshalb, weil nun auch endlich ein bedeutender Teil ihrer Vergangenheit aufgerollt wird, der dem Leser Zugang zu ihrer Identität gewährt. Blomkvist gerät währenddessen beinah zur Nebenfigur, zumal die eigentlichen Ermittlungen von der Polizei geführt werden.
Die ersten 200 Seiten des Buches verlaufen in etwa genauso unspektakulär (und im Übrigen auch relativ unbedeutend) wie man es bereits aus “Verblendung” kennt. Etwas Geduld sollte man also aufbringen, bis die Handlung in Fahrt kommt. Ab dem Zeitpunkt der Morde erhöht sich das Tempo jedoch deutlich und bleibt im Grunde bis zum Schluss auf einem beachtlichen Niveau.
Leichte Glaubwürdigkeitsprobleme kann man kaum verhehlen, wenn es um die teils extremen Lebensgeschichten einiger Charaktere geht, speziell natürlich im Fall von Lisbeth Salander. Außerdem scheint sich Larsson verkrampft am Über-Motto des modernen skandinavischen Gutmenschen festzuklammern: “liberal um jeden Preis”. Auf dass ja nie auch nur die geringste sexistische, rassistische oder sonst wie diskriminierende Aussage fällt, ohne dass sofort der erhobene Zeigefinger folgt.
Man kann wohl davon ausgehen, dass kaum jemand auf die Idee kommen dürfte, dieses Buch zu lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. So gesehen kann man “Verdammnis” ohne Einschränkungen jedem empfehlen, dem bereits “Verblendung” gefallen hat.
Gute Story - Leider viel Schleichwerbung Die Story der Trilogie ist spitze, zumindest bis zum Ende des zweiten Teils, den dritten habe ich noch nicht gelesen.
Während allerdings der erste Teil noch Spannung von der ersten bis zur letzen Minute versprach, war der zweite eine leichte enttäuschung. Aus Lisbeth wird ein Genie, das selsbt eine Mischung aus den Herren Hawking und Einstein in den Schatten stellen würde, aber das ist eigentlich nicht weiter tragisch.
Ich bin zwar kein prüder Mensch, aber scheinbar gibt es nur eine Kommunikationsart zwischen Frau und Mann (oder auch gleichgeschlechtlich) in Schweden und das ist SEX. Außerdem wurde das F-Wort so oft erwähnt, das es irgendwann nur noch nervte.
Am Allerschlimmsten fand ich allerdings die allzu offensichtliche Schleichwerbung. Da kauft Lisbeth neue Möbel für ihre Wohnung, das das bei IKEA passiert ist ja noch in Ordnung, aber das sogar von jedem Möbelstück der Name genannt wird nervt schon ziemlich. Hat nurnoch die Preisangabe gefehlt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass in diesem Buch alle “guten” Menschen einen Apple-PC haben, während die “nicht-so-guten” und “bösen” mit IBM umgehen.
Gute Story - Leider viel Schleichwerbung Die Story der Trilogie ist spitze, zumindest bis zum Ende des zweiten Teils, den dritten habe ich noch nicht gelesen.
Während allerdings der erste Teil noch Spannung von der ersten bis zur letzen Minute versprach, war der zweite eine leichte enttäuschung. Aus Lisbeth wird ein Genie, das selsbt eine Mischung aus den Herren Hawking und Einstein in den Schatten stellen würde, aber das ist eigentlich nicht weiter tragisch.
Ich bin zwar kein prüder Mensch, aber scheinbar gibt es nur eine Kommunikationsart zwischen Frau und Mann (oder auch gleichgeschlechtlich) in Schweden und das ist SEX. Außerdem wurde das F-Wort so oft erwähnt, das es irgendwann nur noch nervte.
Am Allerschlimmsten fand ich allerdings die allzu offensichtliche Schleichwerbung. Da kauft Lisbeth neue Möbel für ihre Wohnung, das das bei IKEA passiert ist ja noch in Ordnung, aber das sogar von jedem Möbelstück der Name genannt wird nervt schon ziemlich. Hat nurnoch die Preisangabe gefehlt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass in diesem Buch alle “guten” Menschen einen Apple-PC haben, während die “nicht-so-guten” und “bösen” mit IBM umgehen.
nervtötend ohne ende Ich höre mir dieses Hörbuch (gekürzte Version) mittlerweile zum zweiten Mal an, da ich den ersten Versuch abgebrochen habe. Zum Inhalt wurde hier ja bereits alles wissenswerte gesagt und mit den meisten negativen Rezensionen stimme ich überein.
Auch im Hörbuch wird zwar andauernd für allerlei Produkte Schleichwerbung gemacht, aber zum Glück fehlt die Werbung für das bekannte schwedische Möbelhaus, welches nur an einer Stelle erwähnt wird.
Was ich persönlich jedoch als extrem störend empfunden habe (und hier in keiner Rezension erwähnt wurde, soweit ich das gesehen habe), ist die Tatsache, dass ständig alles wiederholt wird. Ich ärgere mich schon über Bücher, in denen innerhalb kurzer Zeit mehrmals exakt der gleiche Satz verwendet wird. Dies wird hier an die Spitze getrieben.
Absolut jeder in diesem Buch verwendet exakt die gleiche Personenbeschreibung. Ob sich die Leute untereinander kennen oder nicht und egal, wie absurd die Beschreibung auch sein mag. Das mag ja anfangs nett sein, wenn man einen Charakter noch nicht kennt, aber das muss sich nicht komplett durch ein ganzes Buch ziehen. Die Hauptdarstellerin zB wird von Außenstehenden stehts als anorektisches Kind bezeichnet, dass sich so schnell wie ein Reptil bewegen kann und der “all das Böse” passiert ist. Einer der Bösewichte spricht mit einer unerwartet hohen Stimmt, ist gebaut wie ein Panzer und leidet an Analgensie. Ein anderer Gegner ist groß, blond mit einem Pferdeschwanz und hat einen außerordentlich großen Bierbauch. Und das sind nur einige Beispiele. Das zieht sich durch das gesamte Hörbuch, teilweise sogar mehrfach kurz hintereinander und ich finde es unglaublich lästig.
Außerdem macht es für mich absolut keinen Sinn, dass der Autor mitten im Text und so völlig motivationslos anfängt Lisbeth Englisch sprechen zu lassen. “Yes, that makes sense”. Für mich persönlich zwar nicht, aber vllt wurde der entscheidende Hinweis ja gekürzt. Man weiß es nicht.
Alles in allem glaube ich nicht, dass das zweite Buch schon komplett überarbeitet und fertig gewesen ist.
Fazit: Kann man sich anhören, wenn man keine andere Wahl hat, aber empfehlen würd ich es keinem.
nervtötend ohne ende Ich höre mir dieses Hörbuch (gekürzte Version) mittlerweile zum zweiten Mal an, da ich den ersten Versuch abgebrochen habe. Zum Inhalt wurde hier ja bereits alles wissenswerte gesagt und mit den meisten negativen Rezensionen stimme ich überein.
Auch im Hörbuch wird zwar andauernd für allerlei Produkte Schleichwerbung gemacht, aber zum Glück fehlt die Werbung für das bekannte schwedische Möbelhaus, welches nur an einer Stelle erwähnt wird.
Was ich persönlich jedoch als extrem störend empfunden habe (und hier in keiner Rezension erwähnt wurde, soweit ich das gesehen habe), ist die Tatsache, dass ständig alles wiederholt wird. Ich ärgere mich schon über Bücher, in denen innerhalb kurzer Zeit mehrmals exakt der gleiche Satz verwendet wird. Dies wird hier an die Spitze getrieben.
Absolut jeder in diesem Buch verwendet exakt die gleiche Personenbeschreibung. Ob sich die Leute untereinander kennen oder nicht und egal, wie absurd die Beschreibung auch sein mag. Das mag ja anfangs nett sein, wenn man einen Charakter noch nicht kennt, aber das muss sich nicht komplett durch ein ganzes Buch ziehen. Die Hauptdarstellerin zB wird von Außenstehenden stehts als anorektisches Kind bezeichnet, dass sich so schnell wie ein Reptil bewegen kann und der “all das Böse” passiert ist. Einer der Bösewichte spricht mit einer unerwartet hohen Stimmt, ist gebaut wie ein Panzer und leidet an Analgensie. Ein anderer Gegner ist groß, blond mit einem Pferdeschwanz und hat einen außerordentlich großen Bierbauch. Und das sind nur einige Beispiele. Das zieht sich durch das gesamte Hörbuch, teilweise sogar mehrfach kurz hintereinander und ich finde es unglaublich lästig.
Außerdem macht es für mich absolut keinen Sinn, dass der Autor mitten im Text und so völlig motivationslos anfängt Lisbeth Englisch sprechen zu lassen. “Yes, that makes sense”. Für mich persönlich zwar nicht, aber vllt wurde der entscheidende Hinweis ja gekürzt. Man weiß es nicht.
Alles in allem glaube ich nicht, dass das zweite Buch schon komplett überarbeitet und fertig gewesen ist.
Fazit: Kann man sich anhören, wenn man keine andere Wahl hat, aber empfehlen würd ich es keinem.
Kühn konstruiert, aber intelligent gestrickt Zugegeben: Manches nervt an diesem Buch. Die unglaubliche Detailverliebtheit des Erzählers zum Beispiel. Zu Beginn dachte ich noch, es sei wichtig, welche Ikea-Möbel Lisbeth Salander sich aussucht, wie groß ihre neuen Brüste sind und was sie auf dem Brot isst. Letztlich sind diese und ähnliche Beschreibungen nur Füllmaterial.
Dennoch: Es ist ein spannendes Buch.
Ich bin froh, dass es mal eine Heldin gibt, die zwar wie eine Superfrau kombiniert, aber nicht so aussieht.
Die Handlung ist klug gestrickt, die Wendungen sind verblüffend, das Ende indes recht kühn konstruiert.
Aber was solls: Die Geschichten über Indiana Jones, Batman oder James Bond sind auch kühn und trotzdem unterhaltend.
Wenn man die langatmigen Aus- und Einführungen in diesem Buch wohlwollend geschafft hat, ist es eine recht spannende Entspannungslektüre.
Man hätte den Plot auch auf 400 Seiten erzählen können, aber die Ausführlichkeit ist nun mal Larsson’s Stil.
Fazit: Gut lesbar, gut unterhaltend, also empfehlenswert.
Kühn konstruiert, aber intelligent gestrickt Zugegeben: Manches nervt an diesem Buch. Die unglaubliche Detailverliebtheit des Erzählers zum Beispiel. Zu Beginn dachte ich noch, es sei wichtig, welche Ikea-Möbel Lisbeth Salander sich aussucht, wie groß ihre neuen Brüste sind und was sie auf dem Brot isst. Letztlich sind diese und ähnliche Beschreibungen nur Füllmaterial.
Dennoch: Es ist ein spannendes Buch.
Ich bin froh, dass es mal eine Heldin gibt, die zwar wie eine Superfrau kombiniert, aber nicht so aussieht.
Die Handlung ist klug gestrickt, die Wendungen sind verblüffend, das Ende indes recht kühn konstruiert.
Aber was solls: Die Geschichten über Indiana Jones, Batman oder James Bond sind auch kühn und trotzdem unterhaltend.
Wenn man die langatmigen Aus- und Einführungen in diesem Buch wohlwollend geschafft hat, ist es eine recht spannende Entspannungslektüre.
Man hätte den Plot auch auf 400 Seiten erzählen können, aber die Ausführlichkeit ist nun mal Larsson’s Stil.
Fazit: Gut lesbar, gut unterhaltend, also empfehlenswert.
Verstehe den Hype nicht Literarisch ist das ja alles nicht so prall. Larsson beschreibt (wie schon im ersten Teil der Trilogie) seitenweise was geschieht, statt dass die Personen die Geschichte wirklich durch Handlung vorantreiben. Die Agierenden selbst bleiben bis auf Salander ziemlich eindimensional, jede auch für die Handlung noch so unbedeutende Person wird mit Biografie vorgestellt, insgesamt tauchen viel zu viel Personen auf.
Sprachlich holpert es ziemlich - keine Ahnung ob’s ausschließlich an der Übersetzung liegt oder schon das Original entsprechend dürftig war. Beispiel: “Erika war kein heuriger Hase” - ich lese wirklich sehr, sehr viel, aber der Ausdruck ist mir mein Lebtag noch nie untergekommen).
Fazit: Kann Mankell nicht das Wasser reichen und ich frage mich ernsthaft, ob man sich hier den Lektor einfach gespart hat. Der hätte durch massive Textlürzungen und sprachliches Finetuning bestimmt einen runden Krimi draus machen können, denn im Ansatz ist die Geschichte ja eigentlich ganz interessant.
Verstehe den Hype nicht Literarisch ist das ja alles nicht so prall. Larsson beschreibt (wie schon im ersten Teil der Trilogie) seitenweise was geschieht, statt dass die Personen die Geschichte wirklich durch Handlung vorantreiben. Die Agierenden selbst bleiben bis auf Salander ziemlich eindimensional, jede auch für die Handlung noch so unbedeutende Person wird mit Biografie vorgestellt, insgesamt tauchen viel zu viel Personen auf.
Sprachlich holpert es ziemlich - keine Ahnung ob’s ausschließlich an der Übersetzung liegt oder schon das Original entsprechend dürftig war. Beispiel: “Erika war kein heuriger Hase” - ich lese wirklich sehr, sehr viel, aber der Ausdruck ist mir mein Lebtag noch nie untergekommen).
Fazit: Kann Mankell nicht das Wasser reichen und ich frage mich ernsthaft, ob man sich hier den Lektor einfach gespart hat. Der hätte durch massive Textlürzungen und sprachliches Finetuning bestimmt einen runden Krimi draus machen können, denn im Ansatz ist die Geschichte ja eigentlich ganz interessant.
Eine großartige und spannende Fortsetzung! Im 2. Teil der Millennium Trilogie konzentriert sich der Autor dieses Mal ganz auf die Figur der Lisbeth Salander und deren schwierigem sozialen Anpassungsprozeß. Lisbeths gesetzlicher Betreuer Nils Bjurman, dem sie in Verblendung anfangs noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war, will sich Lisbeths Kontrolle entziehen und sie loswerden.
Er spinnt ein intrigantes Netz um sie und bringt damit eine Entwicklung ins Rollen, deren Ausmaß er nicht mal annähernd ahnt.
Mikael Blomkvists journalistische Niederlage in der Wenneström-Affäre hatte sich in einen Sieg verwandelt. Er ist wieder gefragt. Während Lisbeth durch Abwesenheit glänzt, arbeitet Mikael schon wieder an einer neuen brisanten Story über Mädchenhandel. Doch er ist auch etwas irritiert wegen Lisbeths plötzlichem Verschwinden. Mikael kann sich beim besten Willen nicht erklären, warum sie sich von ihm distanziert hat.
Als Nils Bjurman und einer von Mikaels Reportern und seine Freundin erschossen aufgefunden werden, wird Lisbeth von der Polizei der Tat verdächtigt und landesweit gesucht. Mikael ist der Einzige, der an ihre Unschuld glaubt.
Lisbeth und Mikael sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die mir aber sehr sympathisch sind. Mir hat es das seltsame Mädchen wieder sehr angetan. Lisbeth ist wieder genau so mutig und clever, wie sie schon im ersten Teil war. Sie lebt nach ihren eigenen Regeln. Meiner Meinung nach ist sie ein sehr moralischer Mensch. Nur ihre Moral stimmt manchmal nicht mit dem Gesetz überein.
Sie war in ihrem jungen Leben schon einer Vielzahl von juristischem Missbrauch ausgesetzt, aber niemand hörte ihr zu oder half ihr. Sie wehrt sich gegen jeden auf ihre eigene Art und Weise.
Auf jeden Fall habe ich mich für sie gefreut, als sie langsam erkennt, dass Freundschaft auf Respekt und Vertrauen beruht. Mikael ist einer der wenigen Menschen, den sie gelernt hat zu respektieren und dem sie vertraut. Leider tut er unbewusst etwas, was Lisbeth ihm nicht verzeihen kann.
Das Buch ist als reiner Thriller stärker als sein Vorgänger, weil es weniger Nebenhandlung gibt. Dafür mehr Spannung und noch mehr geschickt gezeichnete Figuren: Einen Haufen übler Burschen, korrupte Polizisten, ein Phantom, das als Zala bekannt ist und einen böswilligen blonden Riesen, der keinen Schmerz verspürt.
Man wird von einem spannenden Ereignis in das nächste katapultiert und nichts ist so, wie es scheint. Der Leser wird jedes mal aufs Neue mitgerissen. Das rasante Tempo der Handlung und der ständige Wechsel von Szenen und Orten, an denen diese Geschichte spielt, lassen einen nicht mehr los.
Eine großartige und spannende Fortsetzung! Im 2. Teil der Millennium Trilogie konzentriert sich der Autor dieses Mal ganz auf die Figur der Lisbeth Salander und deren schwierigem sozialen Anpassungsprozeß. Lisbeths gesetzlicher Betreuer Nils Bjurman, dem sie in Verblendung anfangs noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war, will sich Lisbeths Kontrolle entziehen und sie loswerden.
Er spinnt ein intrigantes Netz um sie und bringt damit eine Entwicklung ins Rollen, deren Ausmaß er nicht mal annähernd ahnt.
Mikael Blomkvists journalistische Niederlage in der Wenneström-Affäre hatte sich in einen Sieg verwandelt. Er ist wieder gefragt. Während Lisbeth durch Abwesenheit glänzt, arbeitet Mikael schon wieder an einer neuen brisanten Story über Mädchenhandel. Doch er ist auch etwas irritiert wegen Lisbeths plötzlichem Verschwinden. Mikael kann sich beim besten Willen nicht erklären, warum sie sich von ihm distanziert hat.
Als Nils Bjurman und einer von Mikaels Reportern und seine Freundin erschossen aufgefunden werden, wird Lisbeth von der Polizei der Tat verdächtigt und landesweit gesucht. Mikael ist der Einzige, der an ihre Unschuld glaubt.
Lisbeth und Mikael sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die mir aber sehr sympathisch sind. Mir hat es das seltsame Mädchen wieder sehr angetan. Lisbeth ist wieder genau so mutig und clever, wie sie schon im ersten Teil war. Sie lebt nach ihren eigenen Regeln. Meiner Meinung nach ist sie ein sehr moralischer Mensch. Nur ihre Moral stimmt manchmal nicht mit dem Gesetz überein.
Sie war in ihrem jungen Leben schon einer Vielzahl von juristischem Missbrauch ausgesetzt, aber niemand hörte ihr zu oder half ihr. Sie wehrt sich gegen jeden auf ihre eigene Art und Weise.
Auf jeden Fall habe ich mich für sie gefreut, als sie langsam erkennt, dass Freundschaft auf Respekt und Vertrauen beruht. Mikael ist einer der wenigen Menschen, den sie gelernt hat zu respektieren und dem sie vertraut. Leider tut er unbewusst etwas, was Lisbeth ihm nicht verzeihen kann.
Das Buch ist als reiner Thriller stärker als sein Vorgänger, weil es weniger Nebenhandlung gibt. Dafür mehr Spannung und noch mehr geschickt gezeichnete Figuren: Einen Haufen übler Burschen, korrupte Polizisten, ein Phantom, das als Zala bekannt ist und einen böswilligen blonden Riesen, der keinen Schmerz verspürt.
Man wird von einem spannenden Ereignis in das nächste katapultiert und nichts ist so, wie es scheint. Der Leser wird jedes mal aufs Neue mitgerissen. Das rasante Tempo der Handlung und der ständige Wechsel von Szenen und Orten, an denen diese Geschichte spielt, lassen einen nicht mehr los.
Atemberaubend 3 Bücher mit insgesamt ca. 2300 Seiten in drei Wochen gelesen und nebenbei bin ich voll berufstätig! Stieg Larsson ist ein absoluter Volltreffer gelungen. Die atemberaubenden Geschichten um Lisbeth Salander, Mikael Blomkvist und Erika Berger fesseln bis zur letzten Seite.
Die Handlung fasziniert durch ihre Verbindungen und Aktivitäten bis in die hintersten Winkeln der Macht einerseits und die Beschreibung unorthodoxer Methoden der Aufklärung. Trotz der unendlich vielen handelnden Personen verliert die/der LeserIn nicht den Überblick.
Die handelnden Personen werden mit einer nahezu liebevollen Akribie beschrieben, sodass die Leserin/der Leser genaueste Personenbeschreibungen abgeben könnte.
Stieg Larsson bedient sich einer klaren Sprache ohne “Hänger” mit manchmal einem erfrischenden Hang zum Romantischen.
Aber eine Frage hat sich mir gestellt, nachdem ich gestern leider die letzte Seite der Trilogie gelesen hatte: Aus welchem Grund hat Lisbeth Salander eine Zwillingsschwester? Hätte dieses Rätsel in einem weiteren Buch gelöst werden sollen? Wir werden es nie erfahren!
Atemberaubend 3 Bücher mit insgesamt ca. 2300 Seiten in drei Wochen gelesen und nebenbei bin ich voll berufstätig! Stieg Larsson ist ein absoluter Volltreffer gelungen. Die atemberaubenden Geschichten um Lisbeth Salander, Mikael Blomkvist und Erika Berger fesseln bis zur letzten Seite.
Die Handlung fasziniert durch ihre Verbindungen und Aktivitäten bis in die hintersten Winkeln der Macht einerseits und die Beschreibung unorthodoxer Methoden der Aufklärung. Trotz der unendlich vielen handelnden Personen verliert die/der LeserIn nicht den Überblick.
Die handelnden Personen werden mit einer nahezu liebevollen Akribie beschrieben, sodass die Leserin/der Leser genaueste Personenbeschreibungen abgeben könnte.
Stieg Larsson bedient sich einer klaren Sprache ohne “Hänger” mit manchmal einem erfrischenden Hang zum Romantischen.
Aber eine Frage hat sich mir gestellt, nachdem ich gestern leider die letzte Seite der Trilogie gelesen hatte: Aus welchem Grund hat Lisbeth Salander eine Zwillingsschwester? Hätte dieses Rätsel in einem weiteren Buch gelöst werden sollen? Wir werden es nie erfahren!
+++ SUPER UND FAST PERFEKT +++ Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass diese Serie von Stieg Larsson ein unbedingtes Muß für jeden Krimifan ist. Auch sollte man alle Bücher der Reihenfolge nach lesen. Er schildert in gewohnt nordischer” Manier packende Fälle, die oft eine außergewöhnliche Wendung nehmen. Prinzipiell habe ich aber auch einen Kritikpunkt zu melden. Sehr oft verzettelt sich der Autor in kleine Details, die sehr nett sind, für die Story und deren Ausgang aber vollkommen unwichtig. Wen interessiert z.B. was für Computer in der Redaktion stehen, wie groß die Festplatte und der Speicher der Laptops mit dem Apfellogo sind? Vielleicht wurden ja ein Teil der Kosten des Druckes der Bücher von Steven Jobs übernommen . Ferner werden einige Nebendarsteller (z.B. Polizisten, die in den 3 Mordfällen des 2. Buches ermitteln) bis ins Kleinste durchleuchtet. Auch kann man nach den insgesamt über 2300 Seiten sich einen Stadtplan von Stockholm sparen, da man schon viele Straßen kennt ;-). Etwas weniger Liebe zum Detail hätte in den Gesamtwerken sicherlich 100-200 Seiten an Lesestoff gespart, was kein Verlust wäre!!! Auch dass in jedem Buch eine Rückblende” für Leute, die den Teil zuvor nicht gelesen haben, mit drin ist, ist meiner Meinung nach nett, aber überflüssig.
In Verblendung” werden zuerst mal die Hauptpersonen parallel vorgestellt. Kalle” Blomquist versucht einen Großindustriellen zu entlarven. Dies geht schief und er bekommt eine Gefängnisstrafe aufgebrummt. Danach bekommt er einen Auftrag, die unter ungewöhnlichen Umständen verschwundene Tochter eines anderen Industriellen zu finden. Die andere Hauptperson der Triologie - die durchgeknallte Intelektuelle” Liesbeth Salander - stößt später zu den Recherchen dazu. Liesbeth hatte eine schwierige Kindheit. Diese wird insbesondere im 2.Teil näher erläutert. Obwohl der Täter” schon rund 160 Seiten vor Ende des Buches gefunden ist, bleibt es bis zum Ende spannend. Zu loben sind die zusätzlichen Übersichten in Teil 1, so z.B. ein genauer Lageplan des Dorfes und ein Stammbaum der Familie Vanger.
Im 2. Teil Verdammnis” wird zuerst eine Story auf einer netten Insel geschildert. Dies ist für die Haupthandlung vollkommen irrelevant. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Vergangenheit” von Liesbeth Salander. Es wird Ihre familiäre Lage als Teenager geschildert und man lernt so die eine oder andere Person noch kennen. Auch hier schildert der Autor die Geschichte sehr spannend und geht vor allem sehr chronologisch vor. Der Leser wird mit in den Bann gezogen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende” von Teil 2 scheint mir aber etwas suspekt” zu sein. Ich bin zwar kein Arzt und habe auch kein Medizinstudium absolviert, wie man aber mit so einer Verletzung noch am Leben bleiben kann, ist mir schleierhaft. Aber Wunder gibt es immer wieder………
Im 3. Teil wird die Geschichte zu Ende erzählt. Jetzt kommen sogar die schwedischen Behörden” mit ins Spiel und es kommt auch zu einem überraschenden Ende. Viele Seiten - gerade gegen Ende des Buches - sind für den Leser der vorangegangenen Teile eher Wiederholung. Dies hätte man kürzen können! Aber trotzdem bleibt Teil 3 auch spannend.
Mal schauen, wie die Umsetzung der Teile 2 und 3 in den nächsten Wochen im Kino sind. Die Buchvorlagen garantieren ein spannendes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man zuerst den Dreiteiler lesen, bevor man sich die Filme anschaut! Denn in 120 Minuten lassen sich kaum 800 Seiten Buchtext so spannend wiedergeben.
+++ SUPER UND FAST PERFEKT +++ Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass diese Serie von Stieg Larsson ein unbedingtes Muß für jeden Krimifan ist. Auch sollte man alle Bücher der Reihenfolge nach lesen. Er schildert in gewohnt nordischer” Manier packende Fälle, die oft eine außergewöhnliche Wendung nehmen. Prinzipiell habe ich aber auch einen Kritikpunkt zu melden. Sehr oft verzettelt sich der Autor in kleine Details, die sehr nett sind, für die Story und deren Ausgang aber vollkommen unwichtig. Wen interessiert z.B. was für Computer in der Redaktion stehen, wie groß die Festplatte und der Speicher der Laptops mit dem Apfellogo sind? Vielleicht wurden ja ein Teil der Kosten des Druckes der Bücher von Steven Jobs übernommen . Ferner werden einige Nebendarsteller (z.B. Polizisten, die in den 3 Mordfällen des 2. Buches ermitteln) bis ins Kleinste durchleuchtet. Auch kann man nach den insgesamt über 2300 Seiten sich einen Stadtplan von Stockholm sparen, da man schon viele Straßen kennt ;-). Etwas weniger Liebe zum Detail hätte in den Gesamtwerken sicherlich 100-200 Seiten an Lesestoff gespart, was kein Verlust wäre!!! Auch dass in jedem Buch eine Rückblende” für Leute, die den Teil zuvor nicht gelesen haben, mit drin ist, ist meiner Meinung nach nett, aber überflüssig.
In Verblendung” werden zuerst mal die Hauptpersonen parallel vorgestellt. Kalle” Blomquist versucht einen Großindustriellen zu entlarven. Dies geht schief und er bekommt eine Gefängnisstrafe aufgebrummt. Danach bekommt er einen Auftrag, die unter ungewöhnlichen Umständen verschwundene Tochter eines anderen Industriellen zu finden. Die andere Hauptperson der Triologie - die durchgeknallte Intelektuelle” Liesbeth Salander - stößt später zu den Recherchen dazu. Liesbeth hatte eine schwierige Kindheit. Diese wird insbesondere im 2.Teil näher erläutert. Obwohl der Täter” schon rund 160 Seiten vor Ende des Buches gefunden ist, bleibt es bis zum Ende spannend. Zu loben sind die zusätzlichen Übersichten in Teil 1, so z.B. ein genauer Lageplan des Dorfes und ein Stammbaum der Familie Vanger.
Im 2. Teil Verdammnis” wird zuerst eine Story auf einer netten Insel geschildert. Dies ist für die Haupthandlung vollkommen irrelevant. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Vergangenheit” von Liesbeth Salander. Es wird Ihre familiäre Lage als Teenager geschildert und man lernt so die eine oder andere Person noch kennen. Auch hier schildert der Autor die Geschichte sehr spannend und geht vor allem sehr chronologisch vor. Der Leser wird mit in den Bann gezogen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende” von Teil 2 scheint mir aber etwas suspekt” zu sein. Ich bin zwar kein Arzt und habe auch kein Medizinstudium absolviert, wie man aber mit so einer Verletzung noch am Leben bleiben kann, ist mir schleierhaft. Aber Wunder gibt es immer wieder………
Im 3. Teil wird die Geschichte zu Ende erzählt. Jetzt kommen sogar die schwedischen Behörden” mit ins Spiel und es kommt auch zu einem überraschenden Ende. Viele Seiten - gerade gegen Ende des Buches - sind für den Leser der vorangegangenen Teile eher Wiederholung. Dies hätte man kürzen können! Aber trotzdem bleibt Teil 3 auch spannend.
Mal schauen, wie die Umsetzung der Teile 2 und 3 in den nächsten Wochen im Kino sind. Die Buchvorlagen garantieren ein spannendes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man zuerst den Dreiteiler lesen, bevor man sich die Filme anschaut! Denn in 120 Minuten lassen sich kaum 800 Seiten Buchtext so spannend wiedergeben.
Ich war kein bisher Krimi Leser! Ich war kein bisher Krimi Leser!
Aber nachdem ich die Trilogie von Stig Larsson in Rekordzeit verschlungen habe,weiss ich jetzt was im Krimi möglich ist! Die Imaginacion vom Autor ist grenzenlos!
sehr spannend, aber… … es gibt ein Manko: der zweite Teil der Triologie um Lisbeth Salander und Kalle Blomkvist (wie schreibt man den Namen doch gleich richtig) ist nicht ganz eigenständig wie das erste Werk. Insgesamt ähnlich wie der erste Teil von Anfang an gut zu lesen und beginnt das Buch nach dem ersten Drittel förmlich zu rennen, so dass ein aus der Hand legen unmöglich wird, aber das Ende nötigt einen zum sofortigen Weiterlesen bzw. Erstehen des 3. Teils, da zu viele Frage über den weiteren Verlauf der Geschichte um die beiden Protagonisten offen bleiben.
Ich persönlich finde das nicht schlimm, da fesselnde Bücher doch nicht soooooooooo häufig sind und es von mir aus unendlich viele Fortsetzungen geben dürfte, aber an sich ist eine in sich geschlossene Geschichte eben doch schöner.
Klasse Buch, man kann es kaum weglegen und wird nun richtig in den Bann gezogen! Ein Wiedersehen mit der Vergangenheit bringt die Ursachen für Lisbeths Verhalten an den Tag. Unbedingt das dritte Buch gleich mitkaufen. Ich wollte sofort weiterlesen!
Klasse Buch, man kann es kaum weglegen und wird nun richtig in den Bann gezogen! Ein Wiedersehen mit der Vergangenheit bringt die Ursachen für Lisbeths Verhalten an den Tag. Unbedingt das dritte Buch gleich mitkaufen. Ich wollte sofort weiterlesen!
Derzeit das Non Plus Ultra in der Krimiszene Den vielen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.
Die 3 Millennium Bände stellen aus meiner Sicht die derzeitige Spitze der Krimi-Literatur dar. Wobei der 2. Band der spannendste ist.
Stieg Larrson setzt hier die Tradition von Raymond Chandler, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell fort und verbindet gekonnt den Thriller mit der Gesellschaftskritik. An Spannung sind die Bände kaum zu überbieten, wobei wie schon beschrieben, die Wechsel zwischen “langatmiger” Beschreibung von Situationen und Personen und Aktion atemberaubend sind.
Aber wie auch schon von vielen vorher gesagt, auf jeden Fall mit Band 1 anfangen und man kann die Bände erst zur Seite legen, wenn das letzte Blatt im 3. Band gelesen ist und sofort bedauert man, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, da der Autor verstorben ist.
Sehr gut… aber Also, nach dem Hype um Stieg Larsson etwas nachgelassen hat, ich aber trotzdem Empfehlungen bekommen habe seine Trilogie zu lesen, habe ich mir den ersten Teil besorgt. Verblendung.
Ich fand ihn teilweise sehr langwierig und mit vielen Details gespickt, was ich im zweiten Teil Verdammnis auch wieder findet. Einzelheiten werden beschrieben, Straßennamen und dann links und rechts, Computerdetails. Auch die Entwicklung der Personen ist sehr detailiert, aber vielleicht macht gerade diese Detailverliebtheit Stieg Larsson aus? Man muss es mögen oder sich damit abfinden. Seine Handlung hat Hand und Fuß, teilweise ist es durch die Ausführlichkeit der Handlung der einzelnen Personen etwas langwierig und die Spannung lässt doch nach, manches ist vielleicht auch vorhersehbar. Nichts destotrotz ist auch der zweite Teil ein spannender Krimi, der sich gut lesen lässt. (Den man auch als Frau alleine lesen kann, ohne Nachts im Dunklen Angst zu haben.)
Spannend, aber schwächer als der 1. Teil Vorneweg: Die Trilogie ist toll zu lesen! Während ich aber den 1. Teil regelrecht “durchgeschrotet” habe, hatte ich im 2. Teil Mühe, “Fahrt aufzunehmen”. Es dauert sehr lange, bis die Geschichte wirklich in Gang kommt, z. T. wirkt alles etwas konstruiert und zu bemüht. Erst nach ca. 200 Seiten gehts so richtig los, was sehr schade ist, da man sich bis dahin ganz schön durchquälen muss. Dann wirds aber durchaus spannend und wie schon im 1. Teil begeistert der flüssige Schreibstil des Autors.
Gemein fand ich, dass das Buch mitten in der Geschichte plötzlich zuende ist und man quasi gezwungen ist, den 3. Teil zu lesen, aber das hätte ich eh gemacht.
Fazit: Spannend und lesenswert, kommt aber meiner Meinung nach nicht an den 1. Teil heran.
Spannend, aber schwächer als der 1. Teil Vorneweg: Die Trilogie ist toll zu lesen! Während ich aber den 1. Teil regelrecht “durchgeschrotet” habe, hatte ich im 2. Teil Mühe, “Fahrt aufzunehmen”. Es dauert sehr lange, bis die Geschichte wirklich in Gang kommt, z. T. wirkt alles etwas konstruiert und zu bemüht. Erst nach ca. 200 Seiten gehts so richtig los, was sehr schade ist, da man sich bis dahin ganz schön durchquälen muss. Dann wirds aber durchaus spannend und wie schon im 1. Teil begeistert der flüssige Schreibstil des Autors.
Gemein fand ich, dass das Buch mitten in der Geschichte plötzlich zuende ist und man quasi gezwungen ist, den 3. Teil zu lesen, aber das hätte ich eh gemacht.
Fazit: Spannend und lesenswert, kommt aber meiner Meinung nach nicht an den 1. Teil heran.
Man kann es nicht vor dem Ende aus der Hand legen Die nur dreibändige Reihe von Stieg Larsson hat für jeden geneigten Leser höchstes Suchtpotential. Man sehnt sich nach, egal was man gerade macht, wieder in diese Welt Larssons zu versinken. Wer von der Beck-Reihe Sjöwall/Wahlöös und von Mankells Walander, jeweils nur den Rahm abschöpft, hat eine Ahnung, was ihn erwartet. Hielten Sjöwall/Wahlöö der schwedichen/westeuropäischen Gesellschaft der 60/70er den kritischen Spiegel vor, so hatte Mankell den Blick nach innen fokussiert. Dieses beides journalistisch perfekt kombiniert, inhaltlich vertieft und gesteigert sowie absolut sauglesefähig (für manche Zustände des Lesens müssen schon neue Wortkombinationen herhalten) sind diese 3 Bücher wahrlich meisterlich.
Das Suchtpotential kann noch dadurch gesteigert werden, wenn man sich nach der ersten Lesung die kongenial gelesene Hörbuchfassung, nur unwesentlich gekürzt, von Dietmar Bär (dem Kölner Tatortkommissar) gelesen, für die Ohren gönnt. (Ganz großes Hörkino im richtigen Tempo und Rhythmus und Sprachfarbe)
Mein Buchtipp für dieses Jahrzehnt - Gleich alle drei nacheinander lesen, damit die Entzugserscheinungen nicht zu groß sind.
PACKEND UND ACTIONREICH Der zweite Band der unvollendeten MILLENNIUM-Reihe ist gleichzeitig auch der erste Band einer (2-Bändigen-Story) um den Mordverdacht gegenüber Lisbeth Salander. Er ist äußerst spannend und das actionreichste Buch der kleinen Reihe.
DIE STORY:
DAG SVENSSON, freier Journalist, ist an einer großen Story über Mädchenhandel dran. MILLENNIUM beabsichtigt eine Exklusivstory dazu rauszubringen und parallel dazu das Buch zu veröffentlichen - ähnlich wie bei der Wennerström-Story (VERBLENDUNG). Allerdings sind noch ein paar brisante Recherchen zu machen, bei denen es um die Beteiligung hochrangiger Politiker und Beamte geht. Bei diesen letzten Recherchen soll MIKAEL BLOMKVIST mithelfen. Das Buch ist kurz vor seiner Vollendung, da werden DAG SVENSSON und seine Lebensgefährtin ermordet. Wenig später wird der Leichnam von Rechtsanwalt NILS BJURMAN dem Betreuer von LISBETH SALANDER gefunden. Er wurde in der selben Nacht ermordet wie der Journalist und dessen Lebensgefährtin. Der Mordverdacht fällt auf LISBETH SALANDER. Die Jagd nach den wahren Mördern beginnt, an dessen Ende LISBETH SALANDER schwer verletzt (sie hat u.a. eine Kugel im Kopf) im Krankenhaus auf der Intensivstation landet und ein Teil der Morde aufgeklärt werden kann.
FAZIT:
Sehr spannend und actiongeladen. Über weite Strecken handelt es sich um das einzige “Who-Done-It” der drei Bände. Mehr als im ersten Band (dort MIKAEL BLOMKVIST) steht hier der Charakter von LISBETH SALANDER im Vordergrund und gerade dieser außergewöhnliche Charakter macht den besonderen Reiz (sowieso der gesamten Reihe) aus. VERDAMMNIS verstärkt noch einmal den - schon bei VERBLENDUNG entfachten - Suchtfaktor um ein Vielfaches. In der Nachschau (ich habe inzwischen alle drei Bände gelesen) gefiel mir dieser mittlere Band eigentlich am Besten, er ist sicherlich der spannendste aller hervorragenden drei.
verstehe diesen hype überhaupt nicht…. habe mich durch das ganze buch gequält und werde das 3 auch nicht lesen. es wird so wie es ist wieder verkauft.
total langweilig, totale überlänge, seitenweise nur wiederholungen und ikeamöbel, trinkwasser-marken, apple-werbung, 7-11-stores und nonsense.
spannung ist für mich anders.
mal ein paar beispiele wieso ich es so langweilig und dumm fand: (Achtung Spoiler!)
-das lisbeth sich mit 3 kugeln im körper (eine davon IM KOPF!!!) noch aus einem grab rausschaufeln kann ist ja wohl sowas von hirnverbrannt und aus der luft gegriffen.
-was soll die story in der karibik am anfang?wozu dient sie?
- sie löst MAL EBEN das fermatsche rätsel???
- die polizei ermittelt NIX und ist völlig überflüssig!
- “all das böse” naja also da hab ich ja schon spannendere auflösungen gelesen!
-dauernd “der blonde riese” kann man den ned anders beschreiben???
Unglaublich! Es ist wirklich unglaublich, wie Larsson es schafft, durch seine ruhige Art jeden Schritt der Protagonisten haarklein darzustellen, dennoch so eine unglaubliche Spannung aufzubauen. Zudem wird dem Leser Lisbeth noch sympathischer als im ersten Teil. Die Charaktere sind klar und deutlich gezeichnet, der Handlungsstrang ganz klar zielgerichtet ohne sich mit Kleinigkeiten aufzuhalten. Ich habe selten ein gleichzeitig so nüchternes und doch fesselndes Buch gelesen. Es ist eindeutig eine gelungene Fortsetzung und macht Lust, den letzten Teil auch noch zu lesen. Eine klarere Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen!
Großartig Ich kann die Kritiker dieses Buches nicht verstehen.
Der Autor braucht zwar etwas länger um Fahrt auf zunehmen, doch letztendlich lohnt es sich denn umso verstrickter die Handlungen werden, umso mehr nimmt das Buch an Tempo auf.
Großartig Ich kann die Kritiker dieses Buches nicht verstehen.
Der Autor braucht zwar etwas länger um Fahrt auf zunehmen, doch letztendlich lohnt es sich denn umso verstrickter die Handlungen werden, umso mehr nimmt das Buch an Tempo auf.
2. Buch der Trilogie Und es geht spannend weiter…
Lisbeth kommt ihrem Peiniger auf die Schliche und rächt sich auf ihre eigene Art…und es wird wieder unerträglich spannend, was höhere Persönlichkeiten für Dreck am Stecken haben…
Lisbeth wird gejagt, und weiß sich aber gut zu helfen…
Klasse, spannend und eine anspruchsvolle Lektüre!
Kurzbeschreibung
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson. Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin “Millennium” eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael…
Überbewertet Vom ersten Band (Verblandung) war ich zwar nicht überwältigt, aber es lies sich doch ganz gut lesen und war auch halbwegs spannend. Von daher dachte ich mir, dass die Fortsetzung auch halbwegs vernünftig sein muss.
Leider wurde ich hierbei allerdings sehr enttäuscht.
Das Buch zieht sich eeeennnddddlllloooosssss in die Länge. Man könnte getrost auf Seite 500 anfangen zu lesen!!! Alle recherchieren von morgens bis abends, finden aber nichts heraus…und das über mehrere hundert Seiten.
Das Ende ist einfach nur unendlich lächerlich. Es macht den Eindruck, als hätte der Autor nach 700 Seiten gemerkt, dass er sein Buch auch mal zu Ende schreiben muss um sich dann irgendeine S******* aus den Fingern zu saugen…
Die Charaktere sind einfach nur lächerlich überzogen. Im ersten Band wirkt Salander schon als extrem intelligent und ist im Besitz vieler außergewöhlicher Talente. In diesem Band allerdings …. hier nur mal eine kleine Liste:
-Sie ist nur bis zu ihrem 12. Lebensjahr in die Schule gegangen, ließt aber Bücher über höhere Mathematik (von einem Harvard Professor geschrieben) und Schwingungsinterferrenzen oO
-Sie löst einen Intelligenztest in zehn Sekunden ohne Fehler den ihr Betreuer nicht mal ansatzweise in 2 Tagen gelöst bekommt.
-Sie hat in ihrem Leben nur eine Party Schach verloren. Es war ihre erste.
-Sie ist eine unglaublich gute Hackerin (Was sie einfach so kann. Sie muss keine 10 Semester Informatik studieren. Sie kann das halt einfach oO).
-SIE ÜBERLEBT EINEN KOPFSCHUSS!!!
-SIE ÜBERLEBT ES LEBEND BEGRABEN ZU WERDEN!!!
Diese Liste kann man unendlich lang fortsetzen…
FAZIT:::::
-Die Charaktere sind einfach nur schlecht und überzogen dargestellt
-Das Buch zieht sich wie Kaugummi
-Teilweise tritt Verwirrung auf weil tausend Personen eingeführt werden (mit detailiertem Lebenslauf) die vollkommen unwichtig für die Handlung sind wie
-Es gibt nur 10 Seiten HANDLUNG. Die restlichen 741 Seiten beschreiben nur wie Leute sich streiten, miteinander schlafen, KAFFEE KOCHEN oder einfach nur “recherchieren”, was aber eigentlich nur heißt, dass sie auf einem Stuhl sitzen und jemanden befragen bzw. etwas lesen
-Es gibt Unmengen Werbung!!!
-DIE HANDLUNGEN SIND TEILWEISE ÜBERHAUPT NICHT NACHVOLLZIEHBAR UND VOLLKOMMEN UNLOGISCH!!
Verkaufsträchtig von der ersten bis zur letzten Zeile! Wieso schreibt ein Autor einen Roman? Will er den Menschen eine Geschichte mitteilen, die er unbedingt loswerden muss? Hat er nichts Besseres zu tun? Oder will er von seinem Buch so viele Exemplare wie möglich verkaufen? Ich hoffe doch mal das Letztere ist der Fall. Egal, was man einem Autor vorwerfen kann, diese Option muss man ihm einfach zu Gute halten. Ich vermute, auch Stieg Larsson wollte mit seiner Romantrilogie so viele Leser wie möglich gewinnen. Es ist ihm gelungen. Wie das geht? Es gibt kein Patentrezept. Aber ein paar Ansatzpunkte gibt es schon. Zum einen musst du Charaktere schaffen, mit denen sich der Leser anfreundet oder gar identifiziert. Du musst, im Idealfall, Gut gegen Böse aufmarschieren lassen. Ein bisschen Sex schadet nicht; der verkauft sich immer. Eine gute Story ist die halbe Miete. Wenn du dann noch handwerklich gut schreibst, mehrere Handlungsfäden geschickt miteinander verknüpfen kannst und dem Leser das Gefühl vermittelst, dass diese Story so, oder so ähnlich, wirklich passieren könnte…dann bist du auf dem richtigen Weg. Stieg Larsson hat bei -Verdammnis- alle diese Punkte haargenau befolgt und perfekt umgesetzt.
Mikael Blomkvist ist, nach der Wenneström Affäre, noch immer Reporter bei der Zeitschrift Millenium. Der Kontakt zu Lisbeth Salander ist abgebrochen. Lisbeth treibt sich in der Welt herum, hat genug Geld für den Rest ihres Lebens zusammen und will weder von Mikael, noch von sonst jemandem, etwas wissen. Aber sie kehrt nach Stockholm zurück. Dort erfährt sie, dass die Journalisten Mia Bergmann und Dag Svensson bei Millenium eine Reportage über Mädchenhandel veröffentlichen wollen. Lisbeth gelangt an das Manuskript und entdeckt einen Namen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Sie will die Journalisten kontaktieren, aber die werden brutal ermordet. Kurze Zeit später wird Lisbeth Salander landesweit unter Mordverdacht gesucht. Mikael Blomkvist kann nicht glauben, dass Lisbeth seine Kollegen ermordet hat. Er beginnt zu recherchieren und muss feststellen, dass Lisbeth eine Vergangenheit besitzt, von der er bisher nichts wußte. Mikael versucht den Kontakt zu Lisbeth wieder herzustellen. Doch dabei bringt er sie beide in Lebensgefahr…
Wie gesagt, Larsson hat alles richtig gemacht. Man kann -Verdammnis- mögen oder nicht. Festzuhalten bleibt, dass der Roman fast schon den Archetyp eines erfolgreichen Kriminalromans darstellt. An einem Buch dieser Art geht für Krimifreunde einfach kein Weg vorbei. Der letzte Autor, der mich mit einer Romanfigur so gefesselt hat, wie Larsson mit seiner Lisbeth Salander und seinem Mikael Blomkvist, war Michael Cruz Smith, der Arkadi Renko ins Rennen schickt. Mit so einem Charakter, sicherst Du dir deine Leser auf lange Zeit. Insofern kann ich ihnen -Verdammnis- als wirklich starken Krimi nur wämrstens ans Herz legen.
Buch Verdammnis Wer Teil 1 gelesen hat, kann auch verstehen dass man Teil 2 und 3 mit in seine Sammlung aufnehmen sollte. Das Buch liest sich sehr gut und fesselt einen so, dass man es echt in 1-2 Tagen schafft.
Besser als der 1. Teil Mikael arbeitet mit Dag zusammen an einer Story über Mädchenhandel. Kurz vor der Veröffentlichung wird Dag ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf Lisbeth, da sich ihre Fingerabdrücke auf der Tatwaffe befinden…
“Verdammnis” hat mir besser gefallen als der 1. Teil “Verblendung”. Noch spannender, der Leser erfährt mehr über Lisbeth. Diesmal driftet das Buch auch nicht in 2 Storys ab sondern der Autor konzentriert sich auf eine. Dadurch gewinnen die Charaktere wesentlich mehr an Tiefe.
Einziger Wermutstropfen ist das Ende: Wer wissen will, wie die Geschichte endgültig ausgeht, kommt nicht drum herum auch den 3. Teil zu lesen.
Verkaufsträchtig von der ersten bis zur letzten Zeile! Wieso schreibt ein Autor einen Roman? Will er den Menschen eine Geschichte mitteilen, die er unbedingt loswerden muss? Hat er nichts Besseres zu tun? Oder will er von seinem Buch so viele Exemplare wie möglich verkaufen? Ich hoffe doch mal das Letztere ist der Fall. Egal, was man einem Autor vorwerfen kann, diese Option muss man ihm einfach zu Gute halten. Ich vermute, auch Stieg Larsson wollte mit seiner Romantrilogie so viele Leser wie möglich gewinnen. Es ist ihm gelungen. Wie das geht? Es gibt kein Patentrezept. Aber ein paar Ansatzpunkte gibt es schon. Zum einen musst du Charaktere schaffen, mit denen sich der Leser anfreundet oder gar identifiziert. Du musst, im Idealfall, Gut gegen Böse aufmarschieren lassen. Ein bisschen Sex schadet nicht; der verkauft sich immer. Eine gute Story ist die halbe Miete. Wenn du dann noch handwerklich gut schreibst, mehrere Handlungsfäden geschickt miteinander verknüpfen kannst und dem Leser das Gefühl vermittelst, dass diese Story so, oder so ähnlich, wirklich passieren könnte…dann bist du auf dem richtigen Weg. Stieg Larsson hat bei -Verdammnis- alle diese Punkte haargenau befolgt und perfekt umgesetzt.
Mikael Blomkvist ist, nach der Wenneström Affäre, noch immer Reporter bei der Zeitschrift Millenium. Der Kontakt zu Lisbeth Salander ist abgebrochen. Lisbeth treibt sich in der Welt herum, hat genug Geld für den Rest ihres Lebens zusammen und will weder von Mikael, noch von sonst jemandem, etwas wissen. Aber sie kehrt nach Stockholm zurück. Dort erfährt sie, dass die Journalisten Mia Bergmann und Dag Svensson bei Millenium eine Reportage über Mädchenhandel veröffentlichen wollen. Lisbeth gelangt an das Manuskript und entdeckt einen Namen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Sie will die Journalisten kontaktieren, aber die werden brutal ermordet. Kurze Zeit später wird Lisbeth Salander landesweit unter Mordverdacht gesucht. Mikael Blomkvist kann nicht glauben, dass Lisbeth seine Kollegen ermordet hat. Er beginnt zu recherchieren und muss feststellen, dass Lisbeth eine Vergangenheit besitzt, von der er bisher nichts wußte. Mikael versucht den Kontakt zu Lisbeth wieder herzustellen. Doch dabei bringt er sie beide in Lebensgefahr…
Wie gesagt, Larsson hat alles richtig gemacht. Man kann -Verdammnis- mögen oder nicht. Festzuhalten bleibt, dass der Roman fast schon den Archetyp eines erfolgreichen Kriminalromans darstellt. An einem Buch dieser Art geht für Krimifreunde einfach kein Weg vorbei. Der letzte Autor, der mich mit einer Romanfigur so gefesselt hat, wie Larsson mit seiner Lisbeth Salander und seinem Mikael Blomkvist, war Michael Cruz Smith, der Arkadi Renko ins Rennen schickt. Mit so einem Charakter, sicherst Du dir deine Leser auf lange Zeit. Insofern kann ich ihnen -Verdammnis- als wirklich starken Krimi nur wämrstens ans Herz legen.
Buch Verdammnis Wer Teil 1 gelesen hat, kann auch verstehen dass man Teil 2 und 3 mit in seine Sammlung aufnehmen sollte. Das Buch liest sich sehr gut und fesselt einen so, dass man es echt in 1-2 Tagen schafft.
Besser als der 1. Teil Mikael arbeitet mit Dag zusammen an einer Story über Mädchenhandel. Kurz vor der Veröffentlichung wird Dag ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf Lisbeth, da sich ihre Fingerabdrücke auf der Tatwaffe befinden…
“Verdammnis” hat mir besser gefallen als der 1. Teil “Verblendung”. Noch spannender, der Leser erfährt mehr über Lisbeth. Diesmal driftet das Buch auch nicht in 2 Storys ab sondern der Autor konzentriert sich auf eine. Dadurch gewinnen die Charaktere wesentlich mehr an Tiefe.
Einziger Wermutstropfen ist das Ende: Wer wissen will, wie die Geschichte endgültig ausgeht, kommt nicht drum herum auch den 3. Teil zu lesen.
Super 2. Teil Auch der zweite Teil hat mir sehr gut gefallen. Ich bin nicht der Meinung, dass der zweite dem ersten Teil nachhingt. Es ist ja eigentlich ein komplett anderer Plott. Lediglich die Privatgeschichten der Hauptpersonen gehen weiter. Selbstverständlich hat das Buch auch Schwächen, die hier zur Genüge schon angesprochen wurden. Aber sag mir bitte einmal jemand, welches Buch ist ganz ohne Schwächen, welches Buch ist wirklich perfekt? Jeder für sich bewertet es anders. Alleine schon die fünf Sterne. Was bedeuten die für den Einzelnen? Fünf Sterne = absolut perfektes Buch? Ich glaube dann würde ich nie fünf Sterne verteilen.
Dieser Krimi hat für mich so wie der Vorgänger auch wieder alles, um das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Ich mag es, wenn verschiedene Handlungsträngen in die Geschichte verwoben werden und irgendwann mal zusammentreffen. Ich mag es auch, wenn man mal ein bisschen überlegen muss beim Lesen.
Auch trotz der kleineren Schwächen hat das Buch für mich fünf Sterne absolut verdient und ich habe es auch schon etliche Male weiterempfohlen und verschenkt.
Weglegen unmöglich Ich habe den zweiten Teil blöderweise zuerst - gleich nach seinem Erscheinen - gelesen und wusste zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, dass er Teil einer Trilogie ist. Der 2. Teil hat mich total gefesselt und natürlich “verliebt” man sich in dieses dürre Mädchen, das durch sein Äußeres auffällt und aneckt. Lisbeth ist abgeklärt und hat es aufgegeben, vom Leben oder von Menschen irgendwas zu erwarten. So wartet sie einfach ab, analysiert, wägt ab und handelt. Dies aus reinem Überlebenswillen, geprägt durch eine grausige Kindheit und zahlreiche Enttäuschungen in Sachen Leben und lieben. Im Grunde vertraut sie ausschließlich sich selbst (was in ihrem speziellen Falle auch sinnvoll erscheint).
Nach dem 2. Teil habe ich dann den ersten Teil gelesen. Das war ungünstig, da die Handlung des ersten Teiles eher nüchtern ist, nach dem Feuerwerk an Ereignissen des 2. Teils. Aber das ist wirklich rein subjektiv. Mein Mann hat die Reihenfolge richtig abgehandelt und er fand den ersten Teil auch klasse.
Der 3. Teil ist dann endlich die Auflösung der komplexen Gesamthandlung, die Rehabilitation von Lisbeth und ihre Wiedergeburt ins Leben. Man freut sich mit ihr und hat sie einfach noch für ganz lange Zeit ins Herz geschlossen.
unterirdisch schlecht!! Mein erster Gedanke beim Lesen war sofort: das wurde geschrieben, um ein Film zu werden, der wie die ganzen Bruckheimer-Serien daher kommt. Es gibt alles, auf was der durchschnittliche Privatsenderschauer steht. Die Bücher nehmen alles auf, was eben zum modernen Leben aus medialer Sicht gehört: Sex, Verbrechen, Datenklau, Shoppen, Kaffeetrinken, … . Es entwickelt sich keine stringente Geschichte, die Drive aufnimmt. Alles verbleibt im Gelabber und und Beschreiben vollkommen irrelevanter Dinge (Anzahl geschmierter Brote und was ist auf den Broten drauf, Marke der Espressomaschine, das Möbelhaus und Möbel, Automarken, Zigaretten, Pc und Laptop usw. ….) - überall ein rotzfresches Productplacement, das mich auf die Palme bringt!!! Nebenher wird die ganze Sache immer hahnebüchener und ungaubwürdiger: sich selbst ausgraben, Lisebeth als Milton - Superas kommt nicht auf den GEdanken, dass der Hof überwacht sein könnte, usw. . Nichts von all dem ist lesenswert. Der erste Teil geht noch aber dann geht es steil bergab mit der Qualität.
WEnn ich gekonnt hätte, hätte es gar keinen STern gegeben!
5 Sterne reichen nicht aus… Was soll man sagen…oder viel mehr schreiben…dieses Buch ist einfach nur spannend. Natürlich ist es zum Schluß ein bisschen überzogen, aber auch hier packt einen die Geschichte und lässt sie nicht los.
Ich bin froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und doch mir diese Reihe gekauft habe. Lisbeth würde ich gerne zur Freundin haben, da sie mir bestimmt bei meinem PC noch einige Tricks zeigen könnte
Spannend von Anfang, ein Plot, der in sich schlüssig ist und das hat man wirklich ziemlich selten, ein Cliffhanger zum Schluß, der einen geradezu zwingt, das dritte Buch zu kaufen…
Mann oder Frau, was will man mehr? Ich habe selten bei einem Buch, was ich gelesen habe vor Spannung einen Adrenalinschub bekommen wie hier…sie haben es noch nicht bestellt? Also, los, auf “IN DEN EINKAUFSWAGEN” klicken und ab zur Kasse. JETZT!
Was für ein Jammer… Dieses Buch ist der absolute Hammer. Es war fünf Tage mein Wegbegleiter, so schwer es mit seinen knapp 800 Seiten auch ist. Jetzt sitze ich hier und kein anderes Buch ist eines zweiten Blickes würdig… Bevor ich den dritten Band beginne, lasse ich mir ein paar Tage Zeit, ist nicht gerade leichte Kost. Das schlimme ist ja, wenn Band drei sich dem Ende neigt, war’s das… hätten die Geschichten um Lisbeth und Mikael nicht eine wunderbare Serie abgegeben?
Naja…. Immerhin schafft es das Buch, dass man es zu Ende liest trotz langatmiger Darstellungen von uninteressanten Sex-Affären des Hauptdarstellers und noch langweiligeren Einkäufen der Hauptdarstellerin bei Ikea. Nicht nur hier vermutet man Werbeverträge des Autors, sondern auch bei der exakten Nennung verschiedener Handytypen, Notebooks und Waffen. Naheliegend scheint auch die Vermutung, dass Stieg Larsson vor seiner Schriftstellerkarriere auch mal als Taxifahrer in Stockholm seinen Lebensunterhalt erworben hat, anders ist die Nennung sämtlicher Straßen und Plätze in der Stadt nicht nachzuvollziehen. Hinzu kommt, dass viele Personen in der Handlung auftauchen, die in der eigentlichen Story keine Rolle spielen und für Verwirrung beim Leser sorgen, etwas was sich im dritten Band aber noch potenziert… Gekürzt um mindestens 200 Seiten wäre das Buch toll und richtig spannend, so bekommt es von mir leider nur 2 Sterne!
Die fantastischen Erlebnisse der Superheldin und Liebesgöttin Salander Allgemein sollte eine noch so vernichtende Kritik auch positive und konstruktive Elemente enthalten. Da ich in der vorliegenden Geschichte allerdings keine finden kann, möchte ich in meiner Rezension kurz anführen, was mir am ersten Buch der Millenium Triologie gefallen hat und was ich in diesem Buch vermisse. Im ersten Teil der Millenium Triologie empfand ich die sehr flüssige und doch detailreiche Erzählweise als sehr angenehm. Jedes Element der Geschichte war aufeinander abgestimmt, die Erzählung hatte ein sehr hohes Tempo und einen sehr gut ausgearbeiteten Hintergrund. Im vorliegenden Buch sieht das etwas anders aus. Ein bedenklicher Teil der Geschichte dient alleine der Profilierung der Charaktere, das heißt uns wird regelmäßig vorgeführt was für tolle Hechte Lasander und Blomquist doch eigentlich sind. Diese beiden Charaktere- insbesondere Lisbeth- stehen über der Geschichte selbst und reißen alle Handlung an sich.
Ein Großteil der Handlung ist daher charakterbasiert, was grundsätzlich nicht schlecht sein muss, würden die Figuren selbst nicht wie aufgeblasene Puppen wirken, die in jederlei Hinsicht perfekt sind. Neben der Brustvergrößerung scheint Lisbeth auch den Rest ihres Körpers unters Messer geworfen zu haben. Sie ist schneller im Kampf als ein Weltklasseboxer, intelligenter als alle Mathematiker seit Fermat, sexuell attraktiver als alle andere Frauen, steinreich, nahezu unverwundbar und -Achtung Spoiler- Tochter eines Superspions. Es würde mich nicht wundern, wenn Lisbeth im nächsten Buch die Weltformel löst, den Friedensnobelpreis bekommt und gleichzeitig Miss Universum wird.
Im ersten Teil der Millenium Triologie hatten wir zwei spannende Handlungsstränge mit einigen interessanten Charakteren im Mittelpunkt, im vorliegenden Buch haben wir zwei Charaktere im Mittelpunkt und so etwas wie eine seichte Rahmenhandlung über Mädchenhandel. Leider verpasst es der Autor vollkommen diesem durchaus interessanten Thema Platz in der Geschichte einzuräumen. Die Geschichte entwickelt sich nicht um das sozialkritische Thema. Ganz im Gegenteil: Nach einer kurzen Einführung ist dieses Thema vollkommen in den Hintergrund gedrängt. Der Bösewicht der Geschichte ist nicht relevant, weil er an Mädchenhandel aktiv beteiligt, sondern weil er vielmehr mit Lisbeth in Verbindung steht. Die Geschichte wird auch nicht dadurch besser, dass alle sonstigen interessanten Charakteren möglichst früh gewaltsam sterben, um Salander und Blomquist mehr Platz zu geben. Freilich gibt es auch neue Charaktere, die etwas länger leben dürfen, allerdings stammen diese alle aus Lisbeths Vergangenheit und haben alleine den Zweck Lisbeths Eigenschaften als Übermensch zu huldigen.
Weiterhin erwähnenswert sind die zahlreiche Nennungen und Beschreibungen diverser Markenartikel von Handys, Möbeln, Motorrädern, Kaffemaschinen etc. etc. Hätte ich meine Wohnung nicht bereits komplett eingerichtet, würde ich durch dieses Buch mehr als genug Inspiration haben es zu tun. Diese Passagen haben aus meiner Ansicht hauptsächlich den Hintergrund die Hauptcharaktere mit diversen Statussymbolen in Verbindung zu bringen und sie damit aufzuwerten. Eine Harley Davidson passt dabei aber auch sehr schön zum übergestülpten Rebellenimage der Superheldin Salander. Ein anderer nicht geringer Teil des Buches besteht aus der Beschreibung unzähliger Liebesakte der Charaktere untereinander. Wahrlich so viel seichte und aufgetragene Erotik ohne Sinn und Verstand habe ich selbst im Nachtprogramm diverser zwielichtiger Fernsehsender nicht gesehen.
Ich könnte zu diesem Buch noch sehr viel zu schreiben, im Wesentlichen stellt sich mir bei der Lektüre dieses Werkes einmal mehr die Frage: Braucht es heutzutage wirklich nur so viel, um in den Bestsellerlisten ganz oben zu stehen? Eine halbgare Mischung aus übermächtigen Charakteren mit einem aufgetragenen sozialkritischen Thema und massig Sex in der Nebenhandlung?
Fazit: Nicht empfehlenswert und unbedingt zu vermeiden. Während das erste Buch mehr als solide Unterhaltung darstellt, ist dieses Buch ein zutiefst misslungenes Werk.
Nicht so gut wie Teil 1 verdammnis ist zwar ein spannender Thriller, konnte mich dennoch nicht so überzeugen wie der erste Teil der Trilogie.
Die Geschichte konnte mich nicht so wirklich in ihren Bann ziehen, kam mir teilweise lächerlich vor, so als ob ich soetwas in schlechten Filmen schon gesehen hätte.
Viel viel besser als der erste Teil Nach dem ich den ersten Teil dieser Triologie gelesen hatte, dachte na ja kann ja nur besser werde. Und es wurde besser! Der zweite Teil ist viel viel viel besser als der erste Teil. Da kommt ein Puzzleteil zum anderen. Spannung pur. Dafür 5 Sterne! Unbedingt lesen!
Grandios! Lisbeth rules! Allein wegen Verblendung hätte ich den Hype um die Millenium-Trilogie mitnichten verstanden. Eine verhaltene, ordentliche Eröffnung. Ein Warmwerden, Kennenlernen, Heranschnuppern.
Und dann lässt Larsson es plottechnisch so richtig krachen. Was bei den deutschen Titeln gar nicht so deutlich wird (welcher Verlags-Spacken sich die wohl wieder ausgedacht hat): Hier geht es wirklich und wahrhaftig in allererster Linie um Lisbeth Salander. Das Geheimnis ihrer unglücklichen Kindheit und Jugend wird in einem spannenden Plot entblättert, und sie ist genau die todesverachtende, coole Rächerin, die man sich wünscht. Na ja, fast irgendwie.
Man muss sie auf jeden Fall mögen. Eine tolle Frau, eine gebrochene Heldin, ein ganz starker Plot mit einem Dietmar Bär in Bestform machen Verdammnis zu einem ganz besonderen Hörerlebnis.
Kann ich nur empfehlen. Begeistert und vorbehaltlos.
Grandios! Lisbeth rules! Allein wegen Verblendung hätte ich den Hype um die Millenium-Trilogie mitnichten verstanden. Eine verhaltene, ordentliche Eröffnung. Ein Warmwerden, Kennenlernen, Heranschnuppern.
Und dann lässt Larsson es plottechnisch so richtig krachen. Was bei den deutschen Titeln gar nicht so deutlich wird (welcher Verlags-Spacken sich die wohl wieder ausgedacht hat): Hier geht es wirklich und wahrhaftig in allererster Linie um Lisbeth Salander. Das Geheimnis ihrer unglücklichen Kindheit und Jugend wird in einem spannenden Plot entblättert, und sie ist genau die todesverachtende, coole Rächerin, die man sich wünscht. Na ja, fast irgendwie.
Man muss sie auf jeden Fall mögen. Eine tolle Frau, eine gebrochene Heldin, ein ganz starker Plot mit einem Dietmar Bär in Bestform machen Verdammnis zu einem ganz besonderen Hörerlebnis.
Kann ich nur empfehlen. Begeistert und vorbehaltlos.
In der Kürze liegt NICHT die Würze. Wer das Buch gelesen hat, ist vom Hörbuch enttäuscht. Stieg Larsson ist (war) ein hervorragender Schriftsteller, der Spannung und Detailerklärung mischt. Leider werden viele “Kleinigkeiten” in der gekürzten Hörbuchfassung weggelassen, die gerade die Geschichte sehr interessant machen. Hier gilt nicht “In der Kürze liegt die Würze”, sondern “Die Kürze ohne Würze macht die “Mahlzeit” fade - schade!
Dietmar Bär ist ohne Zweifel ein sehr guter Schauspieler, doch reden ohne zu spielen liegt ihm nicht. Es gelingt ihm nicht, den unterschiedlichen Personen verschiedene Stimmcharaktere zu geben. Als Zuhörer ist es sehr anstrengend, zuzuhören, weil es eigentlich nur “1 Stimme” gibt, aber es hat eben nicht jeder die Stimmqualitäten eines Rufus Beck. Muss auch nicht, aber er muss auch nicht unbedingt Bücher vorlesen.
Fesselnd mit einem Augenzwinkern Auch wenn der angekündigte, erwartete, fast ersehnte Mord erst nach einem Drittel des Romans passiert schafft es Larsson gekonnt, einen Spannungsbogen aufzubauen, den er bis zum dramatischen, ein wenig übertrieben furiosen Ende halten kann. Er zeichnet extreme und faszinierende Charaktere, manchmal leicht überzogen, die tief ins Geschehen verwurzelt werden. Larsson verwendet dabei düstere Andeutungen und Bezüge auf ‘Verblendung’, dem ersten Band der Trilogie, doch das Buch ist auch ohne den ersten Teil verständlich.
Ein wirklich spannendes, fesselndes Buch, das eine erschreckende Realität drastisch beschreibt, ohne Lösungen aufzuzeigen, ohne die mitschwingende Gesellschaftskritik zu vertiefen. Was kann man mehr von einem unterhaltsamen und stringent aufgebauten Krimi erwarten?
Enttäuschung auf der ganzen Linie Ich habe mich vom Hype anstecken lassen und mir mal die ersten beiden Bände zugelegt.
Band 1 hat mich wegen seiner Langatmigkeit, den clicheehaften Charakteren schon ziemlich genervt, aber hatte wenigstens einen interessanten Plot. Ich wollte wirklich wissen, was mit Harriet Wanger passiert ist, also habe ich es halbwegs mit Interesse gelesen.
Aber Band 2? Vieles wurde hier schon gesagt, ich will aber besonders auf die völlig clicheebeladenen Charaktere eingehen. Von Blomkvist abgesehen, mit dem alle Frauen zwischen 20 und 60 ins Bett wollen, vor allem die unerträgliche Lisbeth Salander. Gibt es irgendwas was diese Frau nicht kann?
Sie ist stark, sexy, sie ist allen überlegen, geistig und körperlich, sie vollbringt Sachen mit dem Computer die technisch unmöglich sind, keiner kann ihr was. Und ihre Schwächen kommen nur daher, dass sie doch von der Gesellschaft ausgegegrenzt ist und ihr doch so übel mitgespielt wurde.
Und als sie dann auch noch -ohne Schulbildung- einfach mal so Fermats letzten Satz gelöst hat(ein jahrhundertealtes Matherätsel), habe ich herzlich gelacht und mich gefragt, ob diese Figur entweder eine Superhelden-Persiflage ist, oder der Autor seine Charakterzeichnung bei Disney-Filmen gelernt hat.
Eine völlig unrealistische und lächerliche Figur, würde mich nicht wundern, wenn sie im Band 3 das Bernsteinzimmer findet, das Bermudadreieck trockenlegt oder einfach nur über Wasser läuft…
Die Verdammnis Übergangslos vom ersten zum zweiten Buch. fesselnd und ergreifend Buch, wie alle drei Teile von Stieg Larsson. Wer sich gerne mitnehmen lassen will in die Welt die Stieg Larsson beschreibt, der muß diese Bücher lesen. Enmal da hätte ich das Buch , weil ich so in der Geschichte drin war und mich mit der Figur Lisbeth Salander verbunden habe, fast an die Wand geworfen. Ich würde gerne mehr von ihm lesen. Nur schade, daß das nicht mehr möglich ist.
Lisbeth zum Zweiten! Das Buch ist etwas besser als der erste Teil, aber es ist eindeutig etwas zu lang. 150 Seiten weniger- und das Buch hätte 5 Sterne bekommen. Bin gespannt auf Teil 3 (hat nochmal 100 Seiten mehr…)
Absolut lesenswertes Buch Dieses Buch ist absolut fesselnd und spannend geschrieben. Man möchte die ganze Zeit nichts anderes mehr machen außer lesen. Muss unbedingt gelesen werden, sonst hat man etwas verpasst!
Kommt nicht an den 1.Teil heran Dies ist der 2. Teil mit Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist, und man muss den 1. gelesen haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können. Auf die Handlung gehe ich jetzt nicht näher ein. Der Klappentext reicht völlig aus.
Leider bin ich enttäuscht von dem Buch, nachdem ich von “Verblendung” begeistert war. Zwar führte Stieg Larsson seinen präzisen detaillierten Erzählstil - welcher mir liegt - fort, aber dennoch hatte dieser Roman einige Längen. Spannungselemente und Actionszenen waren wohl vorhanden, reichten aber nicht, um das Buch für mich zu retten. Denn zwei große Fehler weist “Verdammnis” auf. Der 1. besteht darin, dass mich der Autor mit Schleichwerbung zutextete. Ich muss nicht wissen, wie Stuhl, Mineralwasser oder Zigarettenmarken heißen, mit denen sich Lisbeth umgibt, oder wo sie diese gekauft hat. Damit man genannte Passagen auch ja nicht überlas, wurden sie häufig wiederholt. Der 2. Fehler des Romans besteht für mich in der klischeehaften Darstellung einiger Personen. Ich hatte den Eindruck, dass u.a. die Figuren des frauenhassenden Polizisten Faste, karriereorientierten Staatsanwaltes und der fehlerfreien Ermittlerin Modig nicht aus der Feder Larssons stammten. Viel zu einfach wurden sie gezeichnet.
Das Geheimnis um Lisbeths Vergangenheit wurde gelüftet, und deshalb habe ich das Buch auch bis zu Ende gelesen. Ich kenne es jetzt und werde den 3. Teil wohl im Regal stehenlassen.
Fazit: Der 1. Band ist zu empfehlen. Die Geschichte der Vergangenheit Lisbeths kann man sich erzählen lassen. Dann hat man nichts verpasst.
Absolut lesenswertes Buch Dieses Buch ist absolut fesselnd und spannend geschrieben. Man möchte die ganze Zeit nichts anderes mehr machen außer lesen. Muss unbedingt gelesen werden, sonst hat man etwas verpasst!
Kommt nicht an den 1.Teil heran Dies ist der 2. Teil mit Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist, und man muss den 1. gelesen haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können. Auf die Handlung gehe ich jetzt nicht näher ein. Der Klappentext reicht völlig aus.
Leider bin ich enttäuscht von dem Buch, nachdem ich von “Verblendung” begeistert war. Zwar führte Stieg Larsson seinen präzisen detaillierten Erzählstil - welcher mir liegt - fort, aber dennoch hatte dieser Roman einige Längen. Spannungselemente und Actionszenen waren wohl vorhanden, reichten aber nicht, um das Buch für mich zu retten. Denn zwei große Fehler weist “Verdammnis” auf. Der 1. besteht darin, dass mich der Autor mit Schleichwerbung zutextete. Ich muss nicht wissen, wie Stuhl, Mineralwasser oder Zigarettenmarken heißen, mit denen sich Lisbeth umgibt, oder wo sie diese gekauft hat. Damit man genannte Passagen auch ja nicht überlas, wurden sie häufig wiederholt. Der 2. Fehler des Romans besteht für mich in der klischeehaften Darstellung einiger Personen. Ich hatte den Eindruck, dass u.a. die Figuren des frauenhassenden Polizisten Faste, karriereorientierten Staatsanwaltes und der fehlerfreien Ermittlerin Modig nicht aus der Feder Larssons stammten. Viel zu einfach wurden sie gezeichnet.
Das Geheimnis um Lisbeths Vergangenheit wurde gelüftet, und deshalb habe ich das Buch auch bis zu Ende gelesen. Ich kenne es jetzt und werde den 3. Teil wohl im Regal stehenlassen.
Fazit: Der 1. Band ist zu empfehlen. Die Geschichte der Vergangenheit Lisbeths kann man sich erzählen lassen. Dann hat man nichts verpasst.
Teil 2 der bekannten stieg larsson trilogie ich habe das buch ebenso verschlungen wir den ersten teil “verblendung”. angelehnt an eine andere story tritt nun lisbeth salander mehr und mehr als protagonisten ins visier. super. wieder hat sich larsson eine spannende story einfallen lassen…
Teil 2 der bekannten stieg larsson trilogie ich habe das buch ebenso verschlungen wir den ersten teil “verblendung”. angelehnt an eine andere story tritt nun lisbeth salander mehr und mehr als protagonisten ins visier. super. wieder hat sich larsson eine spannende story einfallen lassen…
Hervorragende Fortsetzung In dem Buch Verblendung war Mikael Blomquist die Hauptperson und Lisbeth Salander war ,zugegeben wichtigste, Hauptperson.
Im zweiten Band Verdammnis ist es genau umgekehrt, Salander ist eindeutig die Hauptperson. Der Leser erfährt nicht nur wie es dazu kam, daß Salander so ist, wie sie ist, sondern wird auch auf eine spannende Mörderjagd mitgenommen. Natürlich kommt auch Blomquist nicht zu kurz, aber er ist diesmal nicht die wichtigste Person des Romans.
Ich fand Verdammnis flotter geschrieben, was wahrscheinlich daran liegt, daß es mehr Schauplätze gibt und diese sich auch mehr abwechseln. Wer Verblendung mochte, wird Verdammnis lieben.
Es gibt nur ein winzig kleines Manko an dem Buchh: Die letzte Seite und das merkwürdige Ende.
Hervorragende Fortsetzung In dem Buch Verblendung war Mikael Blomquist die Hauptperson und Lisbeth Salander war ,zugegeben wichtigste, Hauptperson.
Im zweiten Band Verdammnis ist es genau umgekehrt, Salander ist eindeutig die Hauptperson. Der Leser erfährt nicht nur wie es dazu kam, daß Salander so ist, wie sie ist, sondern wird auch auf eine spannende Mörderjagd mitgenommen. Natürlich kommt auch Blomquist nicht zu kurz, aber er ist diesmal nicht die wichtigste Person des Romans.
Ich fand Verdammnis flotter geschrieben, was wahrscheinlich daran liegt, daß es mehr Schauplätze gibt und diese sich auch mehr abwechseln. Wer Verblendung mochte, wird Verdammnis lieben.
Es gibt nur ein winzig kleines Manko an dem Buchh: Die letzte Seite und das merkwürdige Ende.
Zwei Dinge hatten mich gestört Ich bewerte den Artikel mit vier Sternen. Ich fand das Buch an sich großartig, spannend und mitreißend. Aber ein Stern Abzug, weil mich zwei Sachen doch massiv gestört haben.
Die ersten 200 Seiten drehte es sich praktisch nur darum, wer mit wem in die Kiste srpingt, was ich irgendwann nicht mehr erotisch, sondern nur noch öde fand.
Dann fand ich Lisbeths Fähigkeiten als massiv überzeichnet. Es ist wohl so, das wenn ein Autor Intelligenz darstellen will, es immer auf der Schiene laufen muss, das derjenige übertrieben mathematisch begabt ist. Da kann dann auch jemand ohne Schulabschluss auf einmal ein jahrhundertealtes mathematisches Rätsel lösen. Kann man nicht jemanden als intelligent beschreiben, ohne einfach nur einen Intelligenzaspekt (immer Mathematik) hoffnungslos zu überzeichnen? Meine Güte ^^
Zwei Dinge hatten mich gestört Ich bewerte den Artikel mit vier Sternen. Ich fand das Buch an sich großartig, spannend und mitreißend. Aber ein Stern Abzug, weil mich zwei Sachen doch massiv gestört haben.
Die ersten 200 Seiten drehte es sich praktisch nur darum, wer mit wem in die Kiste srpingt, was ich irgendwann nicht mehr erotisch, sondern nur noch öde fand.
Dann fand ich Lisbeths Fähigkeiten als massiv überzeichnet. Es ist wohl so, das wenn ein Autor Intelligenz darstellen will, es immer auf der Schiene laufen muss, das derjenige übertrieben mathematisch begabt ist. Da kann dann auch jemand ohne Schulabschluss auf einmal ein jahrhundertealtes mathematisches Rätsel lösen. Kann man nicht jemanden als intelligent beschreiben, ohne einfach nur einen Intelligenzaspekt (immer Mathematik) hoffnungslos zu überzeichnen? Meine Güte ^^
Lisbeth gegen den Rest Welt - Ein gelungener zweiter Teil Während der erste Band der Trilogie noch als abgeschlossen gelten kann und die Charaktere einführt, entblättert die Fortsetzung nach und nach die Geschichte von Lisbeth Salander und zeigt auf, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Mit jedem Puzzleteil, das sich einfügt, wird ihr Werdegang erschreckender und gleichzeitig so gut nachvollziehbar. Das Buch lebt von Lisbeths abgedrehtem und doch so liebenswürdigem Wesen. Gerade weil Stieg Larsson die Ereignisse langsam aufbaut und zuerst das Fundament für die Glaubwürdigkeit der Charaktere legt, sind die Geschehnisse so authentisch. Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert.
Teil eins beschreibt Lisbeth und wie sie mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgeht, die Welt bereist und das Leben genießt. Außerdem wird das Zusammentreffen zwischen Mikael, Dag Svensson und Mia Bergmann geschildert. Teil zwei lässt die Programmiererin erst einmal von der Bildfläche verschwinden. Der Leser wird mit den Auswirkungen des Doppelmords konfrontiert und die Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft rücken in den Fokus. Teil drei verfolgt wieder Lisbeth und führt zum oben beschriebenen Showdown.
Stieg Larsson schreibt flüssig, mittreisend und baut die Spannung ausgezeichnet auf. Nach dem Lesen des Bandes dürfte jedem klar sein, warum seine Bücher weltweite Bestseller sind.
Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der die Protagonisten näher beleuchtet und dramatische Entwicklungen in Gang setzt.
Lisbeth gegen den Rest Welt - Ein gelungener zweiter Teil Während der erste Band der Trilogie noch als abgeschlossen gelten kann und die Charaktere einführt, entblättert die Fortsetzung nach und nach die Geschichte von Lisbeth Salander und zeigt auf, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Mit jedem Puzzleteil, das sich einfügt, wird ihr Werdegang erschreckender und gleichzeitig so gut nachvollziehbar. Das Buch lebt von Lisbeths abgedrehtem und doch so liebenswürdigem Wesen. Gerade weil Stieg Larsson die Ereignisse langsam aufbaut und zuerst das Fundament für die Glaubwürdigkeit der Charaktere legt, sind die Geschehnisse so authentisch. Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert.
Teil eins beschreibt Lisbeth und wie sie mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgeht, die Welt bereist und das Leben genießt. Außerdem wird das Zusammentreffen zwischen Mikael, Dag Svensson und Mia Bergmann geschildert. Teil zwei lässt die Programmiererin erst einmal von der Bildfläche verschwinden. Der Leser wird mit den Auswirkungen des Doppelmords konfrontiert und die Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft rücken in den Fokus. Teil drei verfolgt wieder Lisbeth und führt zum oben beschriebenen Showdown.
Stieg Larsson schreibt flüssig, mittreisend und baut die Spannung ausgezeichnet auf. Nach dem Lesen des Bandes dürfte jedem klar sein, warum seine Bücher weltweite Bestseller sind.
Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der die Protagonisten näher beleuchtet und dramatische Entwicklungen in Gang setzt.
Super Spannung! Genau wie in dem ersten Teil, mag man hier das Buch nicht aus der Hand legen. Ich konnte immer kaum erwarten, wie es weiterging und war total gefesselt. Es brachte einen auch zum Nachdenken, was in Sachen Personenüberwachung, Computermanipulation, Staatssicherheit usw.möglich wäre (ist?).
Spannend bis zum Schluss Dem zweiten Teil der Millenniums-Trilogie von Stieg Larsson gebe ich einen Stern weniger als dem ersten Teil (”Verdammnis”). Aber nicht, weil das Buch etwa nicht spannend ist und man es unglaublich gerne liest, weil es schlüssig aufgebaut ist und bis zum Schluss die Spannung halten kann. Nein, einfach nur aus dem Grund, dass ich die Story von “Verdammnis” persönlich spannender gefunden habe.
Nichts desto Trotz kann ich auch “Verdammnis” allen Krimifans nur wärmstens ans Herz legen. Ein großartiges Buch, das man nicht weglegen möchte, bis man die letzte Seite gelesen hat.
Eine Kleinigkeit, die mir dann nicht ganz so gut gefallen hat: lebendig begraben und dann doch noch einmal von den Toten auferstanden. Das scheint mir dann doch zu unglaubwürdig. Obgleich ich froh bin, dass es so ist!
Super Spannung! Genau wie in dem ersten Teil, mag man hier das Buch nicht aus der Hand legen. Ich konnte immer kaum erwarten, wie es weiterging und war total gefesselt. Es brachte einen auch zum Nachdenken, was in Sachen Personenüberwachung, Computermanipulation, Staatssicherheit usw.möglich wäre (ist?).
Spannend bis zum Schluss Dem zweiten Teil der Millenniums-Trilogie von Stieg Larsson gebe ich einen Stern weniger als dem ersten Teil (”Verdammnis”). Aber nicht, weil das Buch etwa nicht spannend ist und man es unglaublich gerne liest, weil es schlüssig aufgebaut ist und bis zum Schluss die Spannung halten kann. Nein, einfach nur aus dem Grund, dass ich die Story von “Verdammnis” persönlich spannender gefunden habe.
Nichts desto Trotz kann ich auch “Verdammnis” allen Krimifans nur wärmstens ans Herz legen. Ein großartiges Buch, das man nicht weglegen möchte, bis man die letzte Seite gelesen hat.
Eine Kleinigkeit, die mir dann nicht ganz so gut gefallen hat: lebendig begraben und dann doch noch einmal von den Toten auferstanden. Das scheint mir dann doch zu unglaubwürdig. Obgleich ich froh bin, dass es so ist!
Ja… Im Gegensatz zu “Verblendung” (mit seinem doch recht zähem Anfang…) habe ich dieses Buch gerade zu von Anfang an verschlungen… Vielleicht lag es am Aufbau durch den ersten Teil; vielleicht einfach an dem Schreibstil von Stieg Larsson… keine Ahnung! Aber ich würde es bedenkenlos weiter empfehlen; vorausgesetzt man hat den 1. Teil gelesen
Ja… Im Gegensatz zu “Verblendung” (mit seinem doch recht zähem Anfang…) habe ich dieses Buch gerade zu von Anfang an verschlungen… Vielleicht lag es am Aufbau durch den ersten Teil; vielleicht einfach an dem Schreibstil von Stieg Larsson… keine Ahnung! Aber ich würde es bedenkenlos weiter empfehlen; vorausgesetzt man hat den 1. Teil gelesen
Top! Verdammnis und Vergebung sind zwei zusammenhängende Romane, so dass es empfehlenswert ist, sich gleich beide Bände zu besorgen. - Denn wenn man einmal damit begonnen hat, dann kann man gar nicht mehr aufhören! Absolut süchtig machend!
GENIAL Dieses Buch ist einfach toll!! Man wird mit Sicherheit eine Person ins Herz schließen, aber um zu wissen welche, muss man es lesen ;-)! Man wird emotional ergriffen…Echt lesenswert!!
**Hervorragender Zweiter Teil** Nachdem ich den 1. Teil -Verblendung- überragend fand, kam ich natürlich nicht umhin mir auch den 2. Teil -Verdammnis- zuzulegen. Auch dieser Teil hat mich wieder vollends überzeugt. Besonders schön fand ich, dass man sehr sehr viel über Lisbeth Salander erfährt, da ich sie auch im 1. Teil schon sehr symphatisch fand. Die ganze Geschichte ist wiedermal sehr originell & interessant. Einen Stern zieh ich ab, da ich den Mittelteil oftmals etwas in die Länge gezogen fand, auf vielen Sachen wurde ewig rumgekaut & das fand ich ab & zu sehr langatmig. Ansonsten fand ich diesen 2. Teil hervorragend!! Lisbeth Salander gegen den Rest der Welt, fantastisch!! Sehr empfehlenswert!!
bester krimi aller zeiten absoluter hammer!! die verdammnis trilogie gehört mit zum besten, was jemals in der spannungs-literatur zu papier gebracht wurde.
ein meisterwerk - ich habe die 3 bände in 1 woche ausgelesen.
Steht dem ersten Teil in Nichts nach! Ich bin bei Fortsetzungen eigentlich immer skeptisch… aber Verdammnis ist keine Fortsetzung im wirklichen Sinn. Man kann dieses Buch auch lesen ohne den Vorgänger zu kennen. Stieg Larsson hat eine Art verschiedene Erzählstränge zu verknüpfen und trotzdem die Spannung zu erhalten, die mir sehr gut gefällt. Volle Punktzahl für einen tollen Thriller!
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30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
obwohl die ganze trilogie ein reines vergnügen ist, so ist doch der zweite teil das beste buch! interessante charaktere, sehr gute thematik und fliessend zu lesen. ein fantastischer schriftsteller der den spagat schafft, ein über die grenzen hinaus spannendes buch zu schreiben, ohne sich der üblichen mittel zum spannungsaufbau zu bedienen!
diese trilogie muss einen in seinen bann ziehen!!!
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Die ersten 300 Seiten tat ich mir schwer… mehr oder weniger plätscher, plätscher aber mit Lisbeth eine interessante Figur.
Wenn ich mir auch manchmal an den Kopf gelangt habe ob der unglaublichen Fähigkeiten dieser Frau. Gepaart mit überflüssigen, teilweise sogar lächerlichen Details in der Handlungsbeschreibung nervt das! Sinngemäß: “Sie öffnete ihr PowerBook mit 1GB RAM und einem 2GHz Prozessor und doppelklickte auf das Icon Asphyxia 1.3 auf ihrem Desktop”
Dazu kommen ständige Wiederholungen von Beschreibungen, die Seiten zuvor in der gleichen Weise schon mal gegeben wurden. Da kommt man sich manchmal echt veräppelt vor. Meine Lieblingsformulierung: “Er/Sie beschrieb einen Halbkreis…” Was für ein Satz! Und dann gleich 5x innerhalb von 20 Seiten.
ABER die Geschichte ist einfach gut aufgebaut, schön vertrackt und sehr spannend. Die Charaktere sind extrem aber nachvollziehbar und liebenswert. Ab Seite 300 hat mich das Buch nicht mehr losgelassen!
Auf den letzen 100 Seiten Showdown geht es dann nochmal so richtig zur Sache… mit “überraschenden” bis unglaublichen Wendepunkten.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Ich bin durch Zufall auf “Verdammnis” gestoßen, der bereits der zweite Band von Stieg Larssons “Millennium-Trilogie” ist, und habe diesen in Unkenntnis eines existierenden ersten Bandes zuerst gelesen. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man auch als “Quereinsteiger” sehr gut in die Geschichte hinein finden. Da in “Verdammnis” immer wieder auf zurückliegende Ereignisse aus “Verblendung” angespielt wurde, war ich unheimlich neugierig auf diesen ersten Band (den dritten gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht) und hatte beim Lesen ungemein viele “Aha”-Erlebnisse.
Im zweiten Teil setzt Stieg Larsson auf brillante Art und Weise fort, was in “Verblendung” begonnen wurde.
Mikael Blomkvist, Journalist beim Wirschaftsmagazin “Millennium”, recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, der sich bis in höhere Regierungsämter zu ziehen scheint. Blomkvists Partnerin aus dem ersten Buch, die geniale Hackerin Lisbeth Salander, bekommt Wind von der Geschichte und schaltet sich über Blomkvists Computer in die Ermittlungen ein, da ihr gesetzlich bestellter Betreuer Nils Bjurman in den Fall verwickelt zu sein scheint.
Als Blomkvists Informant sowie dessen Freundin und später auch Nils Bjurman tot aufgefunden werden, fällt der Verdacht auf Lisbeth Salander, die daraufhin flüchtet. Nur Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen, deren Lösung in der Vergangenheit von Lisbeth Salander begründet ist.
Die sympatischen Hauptakteure Mikael “Kalle” Blomkvist und Lisbeth Salander sind dem Leser gleich zu Beginn wieder vertraut.
Das Hauptaugenmerk des Autors liegt diesmal auf der scharfsinnigen Computervirtuosin Salander, die im ersten Buch bereits sehr rätselhaft und geheimnisumwittert dargestellt wurde. Die Wahrheit um ihre Person, die erschreckende Ausmaße annimmt, wird schrittweise ans Tageslicht gebracht.
Stieg Larsson ist mit diesem virtuos und brillant geschriebenen Buch ein weiterer Geniestreich gelungen und ich konnte es kaum erwarten, endlich den dritten und (leider) letzten Band in den Händen zu halten.
Volle Punktzahl!
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Leider gibt es den dritten Teil noch nicht als Taschenbuch. Dieses Buch ist eine gute Fortsetzung des ersten Bandes und uneingeschränkt lesenswert.
30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Die Hauptanforderung an einen guten Krimi erfüllt dieses Buch mit Bravour - es ist absolut spannend. Darüber hinaus finde ich die Rahmenhandlung, sowohl was die Recherche um den “Handel” mit Prostituierten betrifft, als auch was die Geschichte um Lisbeth Salander angeht, absolut interessant und gelungen.
Larssons Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der häufige Szenenwechsel verwirrt nicht und trägt dazu bei, dass das Buch lebendig und interessant bleibt. Dass manches an der Geschichte ziemlich fantastisch und konstruiert ist, hat mich nicht im Geringsten gestört. Wenn ich nur Realität will, dann lese ich die Zeitung!
Dasselbe gilt für die Charaktere. Wenn es so gut gemacht ist, was soll es dann, dass Lisbeth zum “Supergirl” wird? Und der Frauentyp Mikael Blomkvist ist doch auch ganz nett, oder?
Ich freue mich jedenfalls auf die Lektüre von Band 3!
6. Januar 2009 um 01:09 Uhr
ABSOLUT GENIAL!!!
Habe über Weihnachten den ersten Band dieser Trilogie gelesen und konnte es kaum erwarten, dass endlich dieser zweite Band geliefert wurde. Mittlerweile hänge ich am dritten Band.
Die Geschichte ist raffiniert konstruiert und ästelt sich in viele interessante Nebenarme auf. Spannung pur und vor allem eine höchst ungewöhnliche Hauptakteurin, mit der man zittert und leidet und hofft. Ich bin restlos begeistert!
8. Januar 2009 um 06:36 Uhr
Naja……….
…lesenswert mit Abstrichen,die da wären:
Man möchte Glauben der Autor hat einen Werbevertrag mit diversen Unternehmen,sogar beim Mineralwasser das Mikael Bloomkvist trinkt,wird der Hersteller genannt.
Das Buch ist sehr detailliert umschrieben,hätte man weggelassen wie oft die Personen im Buch Kaffee trinken oder sonstigen nicht im direkten Zusammenhang mit der Story liegenden Tätigkeiten nachgehen,könnte das Buch mit 300 Seiten weniger auskommen.
Den Akteuren in dem Buch muss man teilweise schon übermenschliche Kräfte zuschreiben,besonders die letzten Seiten wirkten auf mich zwar spannend,jedoch auch sehr übertrieben.
9. Januar 2009 um 16:34 Uhr
Top Fortsetzung
Nahtlos knüpft der zweite Teil an den erstan Band an.
Auch hier wieder Top Spannung, die das ganze Buch über gahlten wird, man kann das Buch nicht aus den Händen legen.
Die Handlung, bereits mehrfach in anderen Rezensionen erklärt, baut auf den ersten Band auf. Zeitweise werden Erklärungen geliefert, falls man den ertsen Band nicht gelesen hat, um die Verknüpfungen der Orte und Personen zueinander zu verstehen.
( Da bekommt man Lust den ersten Band nochmals zu lesen!)
Die ungeahnte Vergangenheit der Lisbeth wird stückweise ans Tageslicht gebracht. Kalle hingegen muss in sehr schwierigen Zeiten sich zwischen Anschuldigungen und Verdachtsmomenten entscheiden ob er zu Lisbeth stehen kann, oder dem Druck der anderen nachgeben muss.
Es kommt die Figur der Lisbeth nicht in allen Momenten absolut glaubhaft rüber, aber darunter leidet die Spannung keinesfalls. Ob es so eine Figur in Wirklichkeit nicht doch gibt, kann ich nicht beantworten…..
Das überraschende und unglaubliche Ende konnte man nicht erahnen, da es immer wieder zu plötzlichen Wendungen kommt.
Auf jeden Fall eine gekonnte Fortsetzung des ersten Teils der Lust auf den dritten und leider letzten Teil macht.
Wer den ersten Teil kennt, wird automatisch nach dem zweiten und dritten Teil greifen. Für mich ein MUSS.
10. Januar 2009 um 15:51 Uhr
Ganz anders und deshalb besonders gut!
Schon der erste Teil hatte mich mitgerissen wie selten einmal ein Krimi. Dieses Buch übertrifft die dort geweckten Erwartungen noch deutlich.
Denn Larsson geht ganz anders vor, als die bekannten Krimiautoren. Ein Elisabeth-George-Roman beginnt meist mit einem besonders schauerlichen Verbrechen, das den Leser bei der Stange halten soll, wenn über die nächsten 100 Seiten erst einmal die Alltagsprobleme der Helden und die Figurenkonstellation erörtert werden. Dann gibt die Autorin etwas mehr Gas und führt ihren Roman meist zu einem besonders dramatischen Ende. Larsson nimmt sich hingegen absolut souverän zunächst 200 Seiten Zeit, bis der eigentliche Krimi beginnt, und das Beste daran ist, dass sein Text bis dahin überhaupt nicht langweilig ist, sondern den Leser von Anfang bannt. Er zeigt, was Krimis oder sagen wir besser Bücher überhaupt erst spannend macht: Es sind interessante Charaktere und ihre Reaktionen auf ihre Lebensbedingungen. Salander und Blomkvist sind einfach als Charaktere vom Autor so spannend eingeführt, dass der Leser an ihren als Personen und gar nicht mal so sehr am äußeren Geschehen interessiert ist. Deshalb bedarf es auch gar keines besonders perversen Verbrechens, um den Leser bei Laune zu halten; er würde dem Autor wahrscheinlich sogar folgen, wenn es nur um die Aufklärung eines Diebstahls ginge.
Ab S. 200 zeigt Larsson aber stärker noch als im ersten Band, dass er auch eine extrem spannende und temporeiche Geschichte mit zahlreichen Wendungen und etlichen emotionalen Höhepunkten schreiben kann. Die Konfrontation von Salander mit den Rockern oder ihren Besuch im “Farmhaus” wird der Leser noch sehr lange in Erinnerung behalten.
Meinen Eindruck darf ich so auf den Punkt bringen: Ich habe mir selbst verboten, den dritten Teil sofort zu lesen, um ihn als Notreserve für dürftige Zeiten aufzuheben. Denn Bücher wie dieses sind absolute Mangelware. Ich habe mich seit Fräulein Smillas Gespür für Schnee nicht mehr so an einem skandinavischen Autor gefreut.
10. Januar 2009 um 15:51 Uhr
Das Mittelstück…
…wehe dem, der Verblendung nicht gelesen hat. Das erste Buch der Trilogie ist zwingend Voraussetzung, um alles, was in diesem Buch angesprochen wird, zu verstehen und einordnen zu können.
In sich selbst ist das Buch kein Krimi, der alleine dastehen könnte. Die Geschichte benötigt das Wissen aus dem ersten Buch und endet auch so plötzlich, daß das Weiterlesen des dritten Teiles unbedingt sein muss.
16. Januar 2009 um 01:17 Uhr
Spannungsknüller II
Nach Verblendung ist auch Verdammnis, der 2. Teil der Triologie ein gigantisch gutes Werk. Ein junger, aufstrebender Journalist und dessen Partnerin die gerade promoviert, haben sich dem Thema des Mädchenhandels angenommen. Er schreibt bei der Zeitschrift, die von Mikael Blomkvist herausgegeben wird. Sie verstehen sich, die beiden Journalisten, bis der Nachwuchs auf tragische Weise ums Leben kommt. Mikael entdeckt die Toten und als wäre es nicht schon grausam genug, scheint nun plötzlich Lisbeth Salander die Hauptverdächtige in diesen absurden Taten zu sein. Doch das augenscheinliche ist nicht immer, dass wahre und so entführt uns der Schriftsteller in eine dunkle Welt, mit viel Spannung. Wer das Buch in die Hand nimmt ist gefesselt, loslassen unmöglich. Einfach nur klasse
16. Januar 2009 um 01:17 Uhr
Spannung auf hohem Niveau wird gehalten
Dies ist der zweite Band der Trilogie. Den ersten band habe ich geradezu verschlungen, da er sehr gut geschrieben und intressant aufgebaut war. Der zweite band kann das hohe Niveau des ersten Bandes ohne weiteres halten eine beeindruckende Leistung. Die beiden Ermittler des ersten bandes das eher unwahrscheinliche Paar von einem gut aussehenden Wirtschaftsjournalisten und einer sozial etwas benachteiligten jungen Frau. Dieses Mal jagen sie allerdings nicht gemeinsam, da eine der beiden Personen selber zu den Verdächtigen gehört und versuchen muss ihre Unschuld zu beweisen. Die jüngere Zeitgeschichte wurde dabei geschickt in den Plot mit eingeflochten, der insgesamt überzeugt.
Der Titel gibt auch hier im weitesten Sinne nur Assoziationen ohne direkten Bezug zur Handlung. Insgesamt ein sehr geschickte Marketing durch die Titel Verblendung, Verdammnis und Vergebung werden die Bücher leicht zur Trilogie verbunden, zusammen mit dem sehr gut gemachten Umschläge, die alle sehr ähnlich und effektiv aufgebaut sind. Da die Bücher in anderen Sprachen ganz benannt wurden, geht dieses Einfall wohl auf die deutsche Marketingabteilung zurück.
Die zwei Bücher, die ich bisher gelesen habe, sind sehr spannend und gut geschrieben und darauf kommt es an. Äußerst empfehlenswert.
21. Januar 2009 um 23:17 Uhr
Viel Rauch um Nichts…..
…. was da im Vorfeld um die Larsson Trilogie gelaufen ist. Zum Inhalt des Buches nur soviel: es ist, gerade angesichts des bis kurz vor Schluss doch recht spannenden und nachvollziehbaren 1. Teils, eine Zumutung und eher geeignet, die Leserschaft von Superman-, J.Bond- und ähnlichen Heldenstorys zu begeistern. Eine Enttäuschung auf ganzer Linie - Supergirli Salander, Machodandy Blomquist und Chickimicki Erika haben bei mir jedenfalls aus recherchiert!!!! 2 Sterne sind da schon großartig bemessen + leider kein Verstorbenen-Bonus drin!!!
21. Januar 2009 um 23:17 Uhr
Der Schwedenhammer - die zweite
Auch beim zweiten Teil bleibt Larsson seinem Stil vom ersten Buch treu. Wie schon im ersten Teil, werden die ersten ca. 150 - 200 Seiten mit der üblichen Charakterisierung und einem parallelem Handlungsstrang verwendet. Das ganze läuft auf einen gemeinsamen Punkt zu, ab dem die Handlung dann richtig fahrt aufnimmt.
Die Charaktere aus dem ersten Teil finden sich auf in diesem Buch wieder. Dreh und Angelpunkt ist Lisbeth Salander, deren Charakter noch ein wenig skuriller wirkt, was aufgrund der im laufe des Buches erzählten Familiengeschichte nicht verwundert.
Die Geschichte berührt die Zeit des Kalten Krieges, Doppelagenten und Überläufer inklusive. Im Umfeld der Schwedischen Sicherheitspolizei wird die Familiengeschichte Salander aufgebaut und zu einem fulminanten Ende geführt.
An dieser Stelle sei schon erwähnt, dass es sich um einen zweiteiler handelt, denn den Rest der Story erfährt man im letzten Buch der Trilogie.
Sieht man von einigen “Übertreibungen” ab - beispielsweise verprügelt Lisbeth Salander zwei ausgemachte “schwere Jungs” einer Motorrad-Gang vom Kaliber der Hells-Angels, oder überwindet beinahe mühelos Sicherheitssysteme - hat Larsson hier ein unglaublich spannendes Buch aufgelegt. Und wenn man ehrlich ist, sind auch die angesprochenen Übertreibungen nicht wirklich störend. Wer dies nicht mag, sollte sich auf die Polizeiberichte der jeweiligen Tageszeitung beschränken.
Einmal in Fahrt, folgt die Story dem roten Faden ohne großartige Lücken. Das Ende kommt unverhofft - plötzlich ist alles vorbei - und hinterlässt ein Gefühl wie ein Essen, dass nach der Vorspeise zu Ende ist. Den dritten Teil sollte man unbedingt Griffbereit haben.
Da es kein Sachbuch ist, kann man Stieg Larsson die dramaturgischen Kniffe in der Story verzeihen. Wer Verblendung gut fand, wird Verdammnis lieben. Was der Titel aber mit der Story zu tun hat…? Das liegt wohl im Auge des Betrachters.
25. Januar 2009 um 16:17 Uhr
ein Muss für Krimiliebhaber
Das mache mal einer nach: der Mörder ist entlarvt, und trotzdem folgen noch gut 200 nicht minder spannende Seiten. Spannung pur. Zum Teil zwar ein bisschen unglaubwürdig (wer?s gelesen hat weiß, was ich meine - ich möchte nur zukünftigen Lesern die Spannung nicht verderben, darum kein Beispiel) aber insgesamt klar gezeichnete Figuren, logischer Plot. Ich freu mich schon auf den dritten - und letzten - Roman des leider zu früh verstorbenen Genius Larsson. (Schon lang im Handel, leider noch nicht gelesen)…
25. Januar 2009 um 16:17 Uhr
Gute Unterhaltung, aber auch nervend
Auch in diesem Buch spielen die von Band 1 bekannten Personen die Hauptrollen. Michael Blomkvist, ein Journalist bei der Zeitschrift Millennium, Lisbeth Salander, eine Frau mit herausragenden Talenten und Fähigkeiten, aber sozialer Inkompetenz sowie die ebenfalls bekannten Nebenfiguren wie z.B. Erika Berger, die Millennium-Herausgeberin.
An sie wird eine Story über Mädchenhandel herangetragen, die an Brisanz nicht zu überbieten ist. Die Autoren, Dag Svensson und seine Freundin Mia Bergman, haben eine Fülle von Material und dazu Namen hochrangiger Personen zusammengetragen, die sich des Mißbrauchs Minderjähriger strafbar gemacht haben.
Mikael und Erika sind damit einverstanden, diese Story als Zeitschrift und Buch zu veröffentlichen. Beides steht kurz vor der Veröffentlichung, als Dag und Mia brutal ermordet werden. In Verdacht gerät Lisbeth Salander, deren Fingerabdrücke auf der Mordwaffe gefunden wurden. Kurz darauf wird auch Nils Bjurman, der gesetzliche Betreuer Lisbeth Salanders ermordet aufgefunden.
Bjurman hatte Lisbeth Salander im Jahr davor vergewaltigt, was diese ihm bitter vergolten hat. Als eine Verbindung zwischen den Morden hergestellt wird, beginnt eine Hetzjagd auf Lisbeth Salander.
Wie schon im ersten Band passiert auch hier - von den Morden abgesehen - die ersten 250 bis 280 Seiten gar nichts. Die Geschichte plätschert vor sich hin, ohne hypnotisch zu fesseln aber auch ohne gähnende Langeweile zu verbreiten. Es wird ermittelt, geredet und gelebt - und vor allem literweise Kaffee getrunken und kiloweise belegte Brote verspeist.
Was mir allerdings in diesem Band noch viel mehr aufstößt, als beim ersten, ist die steigende Stilisierung Lisbeth Salanders zur nahezu unbesiegbaren Superheldin. Die ersten 200-250 oder noch mehr Seiten wird sie in ihrer Andersartigkeit so beweihräuchert, daß es mir wirklich zuviel geworden ist.
Am Anfang des Buches wird “Fermats Satz” eingeführt, eine mathematische Gleichung, von der Fermat behauptet, es gäbe keine ganzzahlige Lösung für sie. Für diese Aussage gäbe es auch einen Beweis. Über Jahrhunderte hinweg hat fast “jeder Mathematiker mit einiger Selbstachtung” nach diesem Beweis gesucht. Aber wer hätte je etwas anderes erwartet, als daß das Lisbeth diesen Beweis mal so nebenher herausfindet?
Sie ist extrem klug und eine äußerst talentierte Computerhackerin. Sie schlägt ihren sich jeden Zug abringenden Gegner beim Schachspiel mühelos, wobei sie für jeden eigenen Zug nur kurz von ihrer Lektüre ‘Dimensions in Mathematics’ aufschaut, der “Bibel” für Mathematiker. Sie baut Motoren auseinander und wieder zusammen, bringt Profiboxer ins Schwitzen, ringt brutale Hardcore-Rocker nieder, hat ein fotografisches Gedächtnis und ist nahezu jedem bei nahezu allem weitaus überlegen - außer im sozialen Umgang. Wer immer sich mit dem Lisbeth anlegt, hat bereits verloren. Da verwundert es natürlich nicht, daß ein extrem muskulöser, äußerst brutaler, an völliger Schmerzunempfindlichkeit (und Angst vor der Dunkelheit) leidender Hüne lieber vor ihr flüchtet, als sich nachts mit ihr anzulegen.
Auch die Mordvorwürfe, die Hetzjagd auf sie und die reißerischen Schlagzeilen in allen Zeitungen bringen das Lisbeth nicht aus der Ruhe. Statt dem einzigen, der ihr beistehen will - Mikael Blomkvist - zu helfen, spielt sie kryptische Spielchen mit ihm. Der Polizei ist sie sowieso immer einen Schritt voraus, das braucht eigentlich nicht extra erwähnt zu werden.
Das Finale wartet schließlich mit dem endgültigen, absurden Höhepunkt auf. Im nächsten Band kann sie bestimmt auch fliegen und hat einen Röntgenblick.
Nebenher ist die Frau schwer kriminell. Im letzten Band hat sie - natürlich (mit Ausnahme von Mikael Blomkvist) völlig unbemerkt - drei Millarden Kronen gestohlen. Sie bricht in Geschäfts- und Privaträume ein, hackt sich in fremde Computer (natürlich auch in bestmöglich geschützte), lädt sich fremde Daten und Mails auf ihren eigenen Rechner, eignet sich fremde Identitäten an, übt brutale Selbstjustiz (in deren Folge auch schon mal einer draufgeht), usw.
Wenn mal wieder ein Kapitel mit ihren “Heldentaten” begann, habe ich fast aufgestöhnt. Der Ausgang war sowieso klar. Sie ist zugegebenermaßen eine von den üblichen Romanfiguren völlig abweichende Person. Sie bietet einige Überraschungen und ist auch nicht grundsätzlich unsympathisch ist, weil Stieg Larsson nicht vergißt, ihr auch ein paar Macken und Schwächen anzuhängen. Aber trotz ihrer außergewöhnlichen Merkmale wird sie mit der Zeit langweilig und völlig vorhersehbar.
Aber trotz allem: das Buch zu lesen, ist kein Fehler. Es war, wie gesagt, an keiner Stelle richtig langweilig und teilweise sehr spannend, wenn es auch nicht der große Brüller ist. Man wird gut unterhalten. Das Ganze etwas straffer erzählt - der von der Beweihräucherung Lisbeth Salanders befreite Inhalt der ersten 200-300 Seiten hätte vermutlich auf ein Zehntel der Seiten gepaßt - hätte allerdings nicht geschadet.
Stieg Larsson hat in diesem Band einige Köder gelegt, die den Leser zum nächsten Band greifen lassen sollen. Ich werde es tun. Ich habe den dritten Band sowieso als erstes gekauft, weil ich nicht wußte, daß es sich um eine Trilogie handelt. Mal sehen, wie es weitergeht.
28. Januar 2009 um 08:17 Uhr
perfekt
Sie lieben anspruchsvolle Kriminalromane? Sie haben keine Scheu vor ungewöhnlichen Figuren? Sie möchten trotzdem nicht auf eine gut geplottete Handlung verzichten, jede Menge Cliffhanger inclusive?
Dann lesen Sie dieses Buch! Es ist das Beste, was seit langem auf den Markt gekommen ist. Der Leserausch beginnt schon mit den ersten Sätzen, der ersten Szene, die von markerschütternder Grausamkeit zu sein scheint.
Aber das ist noch gar nichts. Denn erst am Ende des Romans, wenn sich die ganze Tragkraft und Bedeutung dieser echten Schlüsselszene offenbaren, werden einem die wahre Grausamkeit und vor allem das ungeheuere Drohpotential, die in ihr stecken, bewusst.
Man kann die geniale Konstruktion dieses Romans nicht genug loben.
Aber man kann (und sollte) ihn lesen und die Perfektion an Spannungssteigerung und Handlungsführung Seite für Seite genießen.
29. Januar 2009 um 16:34 Uhr
Im Netz gefangen
Wie einfach ist es doch einen Thriller zu schreiben. Wenn man’s kann. Stieg Larsson braucht keine exotischen Schauplätze, kein modernes Waffenarsenal, keine Explosionen, sein Schauplatz ist der Alltag, der Schmutz von Sehnsüchten, Versprechungen, Hoffnungen, aus denen sich Geld pressen lässt, sobald sie zum Geschäft werden. Im Mittelpunkt seines zweiten Bandes um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist steht vordergründig der Mädchenhandel, der den Stoff für eine brisante Enthüllungsgeschichte ergibt, dessen Verstrickung bis in den internationalen Geheimnisdienst dazu führt, das aus dem geplanten Buch darüber zwei Morde erwachsen und ein Dritter der Vertuschung dient. All dies wäre weniger interessant, würde Larsson nicht über ein Personal in seinen Büchern verfügen, die ihre Unzulänglichkeit geradezu vor sich hertragen. Selbst Helden sind bei Larsson nur aus dem Unglück Gestrauchelte, die darauf vertrauen wollen, nicht erneut belogen oder hintergangen zu werden. Das Misstrauen treibt die Handlung um die faszinierende Figur der Lisbeth Salander voran, die moralisch von einigen Lesern sicher nicht goutiert werden kann, da sie strafrechtlich zumeist in der Schattenwelt agiert, und deren konsequente Loslösung von menschlichen Beziehungen ihr jene Freiheit eröffnet, Talente zu entwickeln, die anderen fremd bleiben. Ihr Hass ist unverblümt. Er ist konkret auf Menschen in ihrem Umfeld gerichtet. Ihr Leben jedoch erscheint so bizarr zu überzeugen, dass ihr John-Wayne-Ritt zugunsten der Vergeltung auf Verständnis trifft. Mikael Blomkvist die blankere Seite der Moral glaubt, mit ihr befreundet zu sein. Obwohl sie sich ihm entzogen hat, beharrt er auf der Unschuld der in Verdacht geratenen Mörderin. Die Fäden in Larssons Thriller sind so fein gesponnen, dass der Wechsel vom Mädchenhandel in die Familiengeschichte Lisbeth Salanders nahtlos vor sich geht. Selbst der Zufall, selbst eine Dreivierteltote, die sich aus ihrem Grab erhebt, stören da nicht. Vielmehr erinnert man sich an die griechischen Tragödien erinnert, deren großen Gesten dazu führen, Zuschauer, wie Leser zu fesseln, um von einem menschlichen Abgrund zu berichten. Larsson beschreibt eine weibliche Verdammnis als kriminalistisches Oratorium, in der Hoffnung, dass irgendjemand darin überlebt, um davon erzählen zu können.
29. Januar 2009 um 16:34 Uhr
Hammer! Kaufen! Lesen! …und auf den dritten Teil warten!
Wow. Ich halte mich kurz. Wenn noch nicht getan, dann sofort Verblendung bestellen und dann am besten diesen Titel gleich mit. Ich habe beide Bücher hintereinander innerhalb einer Woche gelesen und war gefesselt von der ersten, bis zur letzten der ca. 1400 Seiten der beiden Bücher. Lange keinen so spannenden Krimi mit derart interessanten Charakteren gelesen. Also - Hammer! Kaufen! Lesen! …und auf den dritten Teil warten!
29. Januar 2009 um 16:34 Uhr
Spannendes Buch mit Fortsetzung
Das Buch und natürlich die Fortsetzung kann ich als Krimi-Fan nur empfehlen. Es ist wirklich spannend.
30. Januar 2009 um 20:17 Uhr
Verfolgungsjagd Delu´xe
Weiter geht es im Leben des Journalisten Mikael Blomkvist, den wir bereits im ersten Teil dieser Trilogie kennengelernt haben. Während Mikael in “Verblendung” nach der verschwundenen Harriet Vanger gesucht hat, so präsentiert uns Larsson auch in diesem Band eine Verfolgungs- und Aufspürjagd der Extraklasse.
Als Lisbeth Salander mehrerer Morde beschuldigt wird, taucht sie unter, findet aber immer wieder einen Weg, den Kontakt zu Mikael zu halten. (Schon allein für die Idee des “Wie und Wo”-Kontakthaltens zwischen den beiden muss dieses Buch einen gewissen Ruhm erhalten, denn ich finde diese Idee einfach grandios!)
Während alle an die Schuld von Lisbeth glauben, ist sich Mikael sicher, dass sie unschuldig ist. Von Lisbeth ausgetüftelte Wegweiser führen Mikael immer mehr in das Dickicht der Machenschaften von Nils Bjurman und Konsorten.
In einer sehr spannenden Art und Weise führt Larsson den Leser ab und zu an der Nase herum, läßt ihn in seinen Gedankenspielen teilhaben und löst die Geschichte am Ende natürlich auf. Wobei ich sagen muss, dass gerade das letzte Drittel dieses Buches für immer neue Aspekte sorgt, die ich nicht geahnt hatte. Wie auch der erste Teil ist das Ende dieses zweiten Teils unvorhersehbar.
Und auch wenn es sich bei diesem Buch wieder um einen knapp 800-Seiten-Thriller handelt, so hat man am Ende das Gefühl, es sei noch lange nicht alles gesagt worden. Umso erfreuter bin ich, dass ich auch dem dritten Teil “Vergebung” meine Ehrerbietung zeigen kann, denn es wartet bereits darauf, von mir gelesen zu werden.
Larsson verfügte über ein sehr ausgetüfteltes, bis ins kleinste Detail gut überlegte Schreibschema, welches den Leser fesselt, sobald er sich auf die ersten Seiten eingelassen hat.
Ich möchte erwähnen, dass Mikael Blomkvist mir auch in diesem zweiten Teil wieder sehr sehr sympathisch (aber auch äußerst männlich) gegenüber trat. Das Bild der Lisbeth Salander wird in diesem Buch noch deutlicher…
31. Januar 2009 um 00:34 Uhr
Klassekrimi- auch der 2.Teil
Auch der 2 Teil der Trilogie des leider schon so früh verstorbenen Autos Stieg LARRSON vermag zu fesseln. Schade, dass es nicht die geplanten 10 Bände wurden Die tragische Lebensgeschichte der hyperintelligenten und emotional instabilen Salander wird nachgezeichnet. Ab Seite 200, wo Salander eines unverständlichen bestialischen Verbrechens beschuldigt wird, überschlägt sich die Spannung geradezu. Da vorher die Geschichte oft aus ihrer Warte erzählt wird, ist ihr plötzliches Verschwinden aus dem Buch umso schwerer zu ertragen. Wann taucht sie auf und was hat sie zu sagen? Da dies zunächst sehr kryptisch verläuft erhöht die Spannung noch einmal. Erst 400 Seiten später kann man das Buch etwas langsam lesen, weil dann klar ist, wohin der Hase läuft. Aber es ist eben nicht so vieles vorhersehbar, denn auch die Helden der Geschichte sind zwiespältig beschrieben und es ist ihnen manches zuzutrauen. Zu viel Krimirealismus sollte nicht erwartet werden. Salander erinnert doch oft an Lara Croft, die Bösewichter sind sehr monströs, haben beispielsweise bizarre Schmerunempfindlichkeiten und solche Sachen. Bei James Bond fragt man ja auch nicht danach, wie das alles so gehen soll.
1. Februar 2009 um 08:51 Uhr
Verblödung
Den ersten Teil der Trilogie habe ich unter Qualen bis zum Ende gelesen (einem geschenkten Gaul…). Bei “Verdammnis” habe ich nach etwa einem Viertel entnervt aufgegeben. Die eigentliche Geschichte mit Mädchenhandel und der angeblich mörderischen Hetzjagd fängt gar nicht erst an. Stattdessen wird u.a. genau beschrieben mit welchen IKEA-Möbeln die Lisbeth ihre - natürlich - ganz tolle und wahnsinnig teure Wohung möbiliert und was sie sonst so einkauft. Zum Beispiel neue Silikonbrüste! Ständig bekommt man völlig überflüssige und uninteressante Informationen geliefert. Man könnte 3/4 der Seiten ausreißen, vielleicht wäre das Buch dann gut und spannend. Außerdem sind alle Personen unrealistisch. Die Frauen und Männer in dieser Trilogie wollen nie eine Beziehung, nur unverbindlichen Sex. Egal mit wem, aber natürlich am liebsten mit dem tollen Hengst Mikael Blomkvist.
Fazit: Bloß nicht kaufen! Was für eine Zeitverschwendung. Rätselhaft bleibt, warum so viele das Buch gut finden!
2. Februar 2009 um 02:17 Uhr
Verdammnis… weiter geht es mit Mikael Blomkvist
Wer das erste Buch von Stieg Larsson aus der Mikael Blomkvist-Reihe gelesen hat muss dieses Buch unbedingt lesen. Perfekt geschriebener Krimi/Thriller mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteren.
2. Februar 2009 um 19:51 Uhr
Zu viele Zufälle - eher ein schwacher Mittelteil der Trilogie
Journalist Mikael Blomquist ist rehabilitiert, und Lisbeth Salander hat sich nach erfolgreichem Abschluss der Wennerström-Affaire aus dem ersten Teil “Verblendung” vorläufig vom Acker gemacht.
Ein junger Reporter bietet Blomquists Zeitschrift “Millenium” eine wahrhaftig explosive Enthüllungsstory an, in der es um Mädchenhandel geht. Die Redaktion entscheidet sich dafür, die Story zu veröffentlichen und parallel als Buch zu publizieren, und es steht fest, dass im Anschluss viele prominente Köpfe rollen werden. Doch bevor es zur Veröffentlichung kommt, erschießt ein unerkannter Attentäter den jungen Reporter und seine Frau. Auf der Tatwaffe werden die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander gefunden. Kurz darauf entdeckt die Polizei auch die Leiche ihres rechtlichen Betreuers, der offenbar mit derselben Waffe erschossen wurde. Bald darauf jagt ganz Schweden nach der jungen Frau, aber natürlich glaubt Mikael Blomquist nicht an ihre Schuld. “Millenium” ermittelt auf eigene Faust.
Zweite Teile von Trilogien leiden immer darunter, offen zu beginnen und zu enden. Larsson hat sich zwar viele Mühe gegeben, dieses Problem abzumildern, ganz gelungen ist es ihm allerdings nicht.
Kommissar Zufall spielt eine große Rolle in diesem Buch. Dass die angebotene Geschichte etwas mit Lisbeth Salander zu tun hat, ist ein solcher Zufall. Andere gibt es zuhauf. Das stört zwar nicht sehr, in der vorzufindenden Massierung aber doch deutlich. Zudem ist die Figur der nur einen Meter fünfzig großen, hyperintelligenten und kampfsporterprobten “weltbesten” Researcherin, die jedes Computernetzwerk knackt, als wäre es ein mittelalterliches Vorhängeschloss, gnadenlos überzogen und laviert oft an der völligen Unglaubwürdigkeit. Aber auch ansonsten spart Larsson nicht mit Stereotypen. Seine “good guys” sind immer nur gut, clever und altruistisch, und die “bad guys” sind demgegenüber hässlich, genetisch missgebildet und - von wenigen Ausnahmen abgesehen - blöd wie Mülleimerdeckel. Der fragt man sich das eine um das andere Mal, wie es solchen Leuten gelingen konnte, über Jahrzehnte unentdeckte Geheimorganisationen aufzubauen. Auch einige logische Klippen umschifft Larsson nicht, und die Frage, wie der gemordete Reporter all diese Informationen finden konnte, bleibt bis zum Ende ungeklärt.
Nichtsdestotrotz entwickelt der Roman nach einem etwas zähen und unglaubwürdigen Anfang, der Lisbeth Salander als Heldin hochstilisiert, durchaus Spannung und Atmosphäre. Larsson schreibt dicht und detailgenau, arbeitet wohldosiert mit den üblichen Krimielementen, ohne sie allerdings so originell und überraschend wie im ersten Teil zu variieren. “Verdammnis” ist solide erzählt, fällt aber dramaturgisch deutlich schwächer aus als der erste Teil. Bleibt zu hoffen, dass der Abschluss der Trilogie etwas weniger Zufälle und etwas mehr an nachvollziehbarer, logischer Entwicklung bietet.
2. Februar 2009 um 19:51 Uhr
Stieg Larsson: Ausgezeichnete Krimis
Stieg Larsson ist ein Krimiautor, bei dem ich zwangsläufige Pausen beim Lesen äußerst ungern einlege. Er versteht es, die Spannung ständig zu steigern. Für mich ist er einer der Besten. Es ist sehr schade, das durch seinen frühen Tod nur drei Bücher von ihm erschienen sind.
2. Februar 2009 um 19:51 Uhr
Naja…
irgendwie kann ich den Hype um diese Trilogie nicht verstehen. War der erste Teil noch gut und spannend, obwohl auch hier die ersten 150 Seiten zäh waren, so ziehen sich hier die ersten 250-300 Seiten wie Kaugummi. Was auch langweilt ist die Aufzählung der Lebensläufe der neu in die Handlung kommenden Personen (und das sind nicht wenig). Zugegeben, es wurde auch spannend, aber man hätte für das Buch auch nur 400 Seiten schreiben müssen, ohne das es der Handlung geschadet hätte. Lisbeth mutiert zur Superwoman, aber vielleicht wollte der Autor damit ja auch mal einen ganz neuen Leserkreis ansprechen. Für mich war das Buch eine Enttäuschung.
10. Februar 2009 um 05:17 Uhr
Genuß pur
Dieses Buch mag man gar nicht zur Seite legen. Selbst, wenn man schon die Hälfte gelesen hat, ist immer noch nicht klar, wer nun der Mörder war, bzw. wie alles zusammenhängt. Es ist spannend bis zum Schluß.
Ein totaler Genuß.
10. Februar 2009 um 06:34 Uhr
buchsendung verdammnis
super schnelle zusendung des artikels.erhalt einer e-mail nachricht nach aufgabe der sendung.buch in sehr gutem zustand geliefert.
13. Februar 2009 um 08:17 Uhr
Spannender Thriller
Wie auch Verblendung ist dieses Buch ein klasse Thriller den ich gerne gelesen habe. Die für mich interessanteste Figur in Verblendung, Lisbeth Salander, wird im 2. Teil der Trilogie ausgiebiger beschrieben, sodass der Leser Einblick die ihre Vergangenheit bekommt. Warum ist sie so wie sie heute ist? Was war All das Böse als sie 12 Jahre alt war? Wieso hat sie kein Vertrauen in den schwedischen Staat?
Wie auch der erste Teil zielt die Erzählung dieser Geschichte nicht darauf ab 100%ig realitätsgetreu zu sein. Warum auch? Sicher übertreibt der Autor gerne mit den Hackerfähigkeiten der Lisbeth Salander (oder vielleicht doch nicht?) und ihren vielen anderen Talenten und Eigenheiten. Doch genau das ist der Grund, warum ich das Buch gerne gelesen habe. Es war vielleicht unrealisitisch, wenngleich jedoch nicht unplausibel.
Handlungen, Talente und Gegebenheiten müssen für mich nur nachvollziehbar sein, nicht aber wissenschaftlich bewiesen. Totale Realität habe ich jeden Tag.
Was ich jedoch sehr hart fand war, dass der 2. Teil gegenüber dem 1. Teil ein offeneres Ende hat. Die Geschichte fühlt sich nicht abgeschlossen an und man möchte wissen was in den nächsten Momenten passieren wird. Gerne hätte ich noch 1-2 Kapitel mehr gelesen - so muss ich nun warten, bis der 3. Teil als Taschenbuch veröffentlicht wird… Gemein gemein - aber ich freue mich auf den 3. Teil.
Tolles Buch, toller Nachfolger - für mich absolut lesenswert!
13. Februar 2009 um 18:00 Uhr
Superspannendes Buch
Dieser zweite Teil der Krimi-Trilogie übertrifft jede Erwartungen, insbesonders wenn man schon den ersten Teil gelesen hat. Für alle Fans des besonderen Krimis ein absolutes Muß.
13. Februar 2009 um 18:51 Uhr
Unbedingt lesen
Ich habe schon das erste Buch “Verblendung” von Stieg Larsson nur so verschlungen und darauf gewartet, dass sein zweites Buch endlich als Taschenbuch erscheint. Wer Krimis der besonderen Art mag, sollte unbedingt
Stieg Larsson lesen. Das ist einfach Spannung pur. Einmal das Buch zur Hand genommen und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Fantastisch geschrieben.
16. Februar 2009 um 01:51 Uhr
Verdammt gut
Wer über die Trilogie von Stieg Larsson stolpert, sollte diese unbedingt in chronologischer Reihenfolge lesen. Zwar sind die Bände in sich abgeschlossen, aber ein Folgeband nimmt doch in gewisser Weise den Ausgang des Vorgängers vorweg.
“Verdammnis” sollte der Krimifreund unbedingt lesen - aber nicht ohne zuvor “Verblendung” geschmökert zu haben;)
18. Februar 2009 um 07:51 Uhr
2.Teil der Trilogie von Stieg Larsson
Nachdem ich die Hälfte des 1. Teils ( Verblendung ) überschritten hatte, war schon klar, das wird das tiefgründigste Krimi-Erlebnis seit die Scandinavier die Belletristik-Welt erobert haben.Also mußte im Anschluss gleich der Zweite her.Das schwedische Ermittler-Paar sucht seinesgleichen und läßt die Spannung aufkochen,
gibt intime Einblicke und gewinnt schnell die Sympathie des Lesers.
In ‘Verdammnis’ ist es nicht wie im 1.Band, sondern diesmal kommt der Jounalist Kalle Blomkvist dem Internet-Talent Salander zur Hilfe, obwohl nicht nur er manchmal zweifelt, schliesslich ist fast ganz Schweden hinter ihr her.
Die Suchtgefahr steigt mit jeder Seite.
Nur ein knurrender Magen läßt ne Lesepause zu.
Und der 3. und letzte Teil ist auch bald in meinen Händen, so der Ebay-Gott will…
18. Februar 2009 um 18:17 Uhr
Super Buch, Ebay macht Spaß
Sehr einfache und schnelle Abwicklung beim Kauf von Büchern auf ebay! Dieses Buch ist wirklich sehr spannend, aber Vorsicht: Wer mit der Triologie angefangen hat, kann nicht mehr aufhören. Desshalb mein Rat: Am besten gleich alle 3 Bücher kaufen!
21. Februar 2009 um 13:17 Uhr
absolut lesenswert, Teil 1 keine Pflicht
Ich habe meine Stieg Larsson “Lese-Karriere” mit “Verdammnis” begonnen.
Es kommen zwar immer Querverweise zur Wetterström-Affäre in diesem Buch vor, allerdings wird nie genauer auf die Vorfälle des erstens Teils eingegangen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass man (wie ich) auch problemlos mit Verdammnis beginnen kann, um anschließend quasi die Vorgeschichte (Verblendung) zu lesen.
Um es kurz zu sagen ist dieses Buch insgesamt sehr unterhaltsam und absolut lesenswert, dass Lust auf mehr(Vergebung) macht.
21. Februar 2009 um 18:51 Uhr
Buch um außergew. Pers. mit extr. hohem Suchtcharakter
Dieses Buch von Stieg Larsson ist der zweite Teil einer Trilogie. Wenn Sie Spaß an guten Krimis haben, und einige Tage nichts vorhaben, dann können Sie riskieren dieses oder die anderen Bücher zu kaufen. Ansonsten kann ich Ihnen garantieren, dass Sie morgens doch mit Schlafmangel aus dem Bett steigen. Das werden sie sowieso tun, doch macht sich das an einem Urlaubstag irgendwie besser.
Die Handlung ist sehr verknäuelt und baut auf dem ersten Band “Verblendung” auf, wo die Personen intensiv dargestellt werden. Es empfiehlt sich dieses Buch zuerst zu lesen. Durch einige dumme Zufälle kommt eine hochintelligente, aber sozial nur minimal verwurzelte Datenspezialistin in den beinahe erdrückenden Verdacht einen ehemaligen Peiniger und ein vollständig unbeteiligtes Jounalistenpaar umgebracht zu haben. Ihre Art sich zu wehren ist durch ihre soziale Inkompetenz sehr stark eingeschränkt. Ein ehemaliger Weggefährte, dem sie einmal das Leben gerettet hat versucht aber gegen die eigene Überzeugung Licht in das Dunkel zu bringen.
Die Handlung der Beteiligten sind großenteils mit guten psychologischen Argumenten untermauert. Manches mag etwas konstruiert wirken, doch kann man es dem Autor durchaus abkaufen.
Der Autor, Stieg Larsson, hat in Schweden die höchsten Auszeichnungen für seine Bücher erhalten. Leider wird er nichts dergleichen mehr veröffentlichen können, denn er starb nach Abschluss dieser Trilogie.
22. Februar 2009 um 22:00 Uhr
spannend ist gar kein Ausdruck!!!
Ich kann nur JEDEM wärmstens empfehlen sich die Triologie von Stieg Larsson rund um Mikael Blomkvist zu kaufen. Es sind m.E. 3 der besten und spannendensten Bücher überhaupt.
Dieses ist der 2. Teil der Triologie.
Die Geschichte an sich ist glaubwürdig geschrieben, die Hauptpersonen sind ausführlich (aber nicht zu ausführlich) beschrieben, so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Die Spannung fängt sofort an und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe es (leider) sehr schnell durchgelesen da ich mich nicht davon losreissen konnte. Die Spannung bleibt konstant und es kostet zwischenzeitlich einige Nerven da sie vor Spannung reissen
Jeder der gute Krimis liebt, kommt um die Triologie von Stieg Larsson nicht rum.
KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!
23. Februar 2009 um 07:51 Uhr
fad
leider war dieser wälzer eine ziemliche enttäuschung. der stil ist schlecht, die story nicht originell und das ende eine frechheit.
dringendst abzuraten, es sei denn man liest gerne rosamunde pilcher romane.
23. Februar 2009 um 22:34 Uhr
verdammnis
Habe gestern das Buch Verblendung gelesen und heute gleich darauf Verdammnis. Einfach nur empfehlenswert,so geschrieben das man nicht aufhören kann zu lesen. Werde mir auch noch Vergebung kaufen, denn mit Sicherheit sind das allle drei Bände Super Bücher. Sehr spannend und einfach toll zu lesen.
26. Februar 2009 um 09:17 Uhr
Einfach nur “Spitze”!
Der Autor Stieg Larsson ist ein Muss.
Freunde haben mir diesen Tip gegeben.
Dieses Buch ( Trilogie ) kann ich nur weiterempfehlen.
Wer Spannung mag, wird diese Bücher “verschlingen”.
26. Februar 2009 um 21:00 Uhr
Gewaltätiger Sex bis zum Abwinken
Nachdem “Verblendung” das erfolgversprechende Duo Blomkvist und Salander präsentierte, habe ich auch das nachfolgende Buch noch gelesen, in der Hoffnung, daß es Larsson gelingt, auch noch andere nachvollziehbare Gründe für Verbrechen und besonderes Verhalten aufzuzeigen.
Leider ist eher das Gegenteil erfolgt.
Der äußerst unkonventionelle Blomkvist ist mit seinen Sexeskapaden noch verdaulich,
auch Salander mag als Missbrauchte mit Ihrem schrägen Verhalten noch durchgehen,
aber leider liegt der Mittelpunkt des ganzen Buches auf Sex, Gewalt, und Missbrauch.
Wer muß so etwas lesen, verpackt als einen verdammten Krimi.
Nicht zu empfehlen!!!!
28. Februar 2009 um 15:17 Uhr
Spannend!
Habe die ersten beiden Bücher von Stieg Larsson verschlungen und schaue schon wie ich günstig an den dritten Band komme, das Taschenbuch gibt erst im Mai.
Orginelle Karaktere, fesselnde Story und geschmunzelt habe ich auch an einigen Stellen. Nichts für ganz empfindliche.
1. März 2009 um 01:34 Uhr
Roman Stieg Larsson
Ich habe von Bekannten den Roman “Verdammnis” von Stieg Larsson geschenkt bekommen. Am Anfang etwas schwer zu lesen, aber dann legt man das Buch einfach nicht mehr zur Seite, spannend nur einmal. Neugierig wurde ich dann durch den Hinweis auf den letzten Seiten auf 2 weitere Romane ( es handelt sich nämlich um eine Triologie ) mit den beiden Hauptakteuren. also musste ich die weiteren Bücher unbedingt haben. Lesen sich beide hervorragend und runden das Bild zum 1. Teil richtig ab. Einfach nur empfehlenswert. Eine richtige spannende Unterhaltung für alle Leser, nicht nur für Krimiliebhaber!
2. März 2009 um 23:58 Uhr
vorher “Verblendung” lesen!
“Die Verdammnis” ist erst das 2. Buch von Stieg Larsson, welches ich gelesen habe. Vorweg gesagt: “Ich bin total begeistert!” Um “Die Verdammnis” noch mehr genießen zu können, sollte man m. E. unbedingt zuvor das Buch “Die Verblendung” gelesen haben, denn darauf bezieht sich Larsson. Larsson springt in seinen Romanen von einem Thema zum Anderen und bringt dich z. T. zur Verzweiflung. Doch gerade das macht seine Bücher bis zum Schluß so spannend. Unbedingt lesen!
12. März 2009 um 12:34 Uhr
noch besser als Verblendung
Eine Inhaltsangabe erübrigt sich, da dieses Buch schon oft genug rezensiert wurde. Meine persönliche Meinung zu diesem Buch ist, dass es sogar noch besser als Verblendung ist. Mir hat es gefallen, dass man mehr aus dem Leben von Lisbeth Salander erfahren hat und auch die Spannung war stets kontinuierlich vorhanden. Ich habe dieses Buch an einem Wochenende ausgelesen und freue mich auf den dritten Teil der Trilogie.
16. März 2009 um 12:34 Uhr
Soll ich da wirklich noch weiterlesen?
Ich war schon hin und her gerissen und fragte mich immer wieder, ob ich nun doch vielleicht einen zu hohen Anspruch habe. Die hochgelobte Trilogie habe ich mir nun endlich auch gekauft. Doch, der erste Teil war wirklich Klasse; jedoch hatte ich bereits nach kürzester Zeit das Gefühl, dass sehr viele Überlängen gelesen werden mussten, bis es endlich wieder flott voran ging und mal wieder ein paar Seiten wirklich spannend waren. Aber ich habe es geschafft, den ersten Teil ganz zu lesen, auch wenn der Schluss hätte in 10 Seiten abgehandelt werden können. Schade für die überflüssige Überlänge.
Mutig kaufte ich mir dann auch den zweiten Teil. Oh, hätte ich mir doch vorher die Rezessionen angesehen, ich hätte es bleiben lassen. Ich schließe mich den 1-Sterne-Kommentaren an. Das Buch ist tatsächlich Schrott. Auch hier wieder Überlängen als Einleitung (?). Jetzt bin ich schon über Seite 200 hinaus und habe eigentlich noch keinen Sinn gefunden. Völlig überflüssig sind die beiden Morde, der Mitarbeiter von Millennium, die so plötzlich auftauchen. Vielleicht, um den Leser bei der Stange zu halten. Dieses Buch weist auch wieder so krasse Überlängen auf, wie z.B. “Meetings im Büro Millennium” mit einzelnen, völlig uninteressanten Details, Kauf von Möbeln bei IKEA von Fräulein Supergirl Lisbeth (warum geht sie denn mit der vielen Kohle, die sie hat, nicht in einen Designerladen?). Aber weiter wird ein Nissan geliehen und dann gekauft. Man kauft Markenartikel auch zum Essen, man raucht Malboro Light, die Nennung von diversen PCs unter Nennung der Speicherkapazität und anderen überflüssigen Details lässt auf ein gezieltes Product Placement schließen. Wurde Herr Larrson etwa gesponsert? Und dann die Details, wer mit wem, wann und wie Sex hat, interessiert doch einen guten Krimileser überhaupt nicht. Und auch die arme Harriet muss her- und hinhalten! Fazit: das Buch ist grottenschlecht, peinlich - und ich werde es jetzt in die Ecke schmeissen, oder besser, gleich in die Tonne treten. Schade um jede Minute, die ich weiter lese, denn die negativen Rezessionen meiner “Vor-Leser” sind eigentlich Aussage genug. (Muss ich eigentlich einen Stern geben?)
18. März 2009 um 13:51 Uhr
Zu viel Speck auf den Rippen
Der erste Teil der Trilogie las sich flüssiger. Wir wurden mit interessanten Figuren vertraut gemacht, und ein alter Kriminalfall wurde allmählich enträtselt. Die Story des zweiten Teils ist auch nicht uninteressant, doch die Längen nehmen bei dem viele hundert Seiten starken Brummer doch bald überhand. Zwischen einer aktionsreichen karibischen Eröffnung, die mit dem Rest der Handlung nicht viel zu tun hat, und einem blutigen Finale tut sich im Mittelteil des Buches diesmal nicht viel. Man muss sich durch zahlreiche holprige Dialoge quälen, in denen sich die handelnden Personen immer wieder das Gleiche erzählen. Da hätte man gut 300 Seiten “Speck” ohne Verlust streichen können. Doch Lisbeth Salander ist es allemal wert, auch zum dritten Teil der Milleniums-Trilogie zu greifen.
29. März 2009 um 03:51 Uhr
Einfach großartig!
Diese Triologie habe ich verschlungen, selten so gute Krimis mit so einer komplexen Geschichte gelesen. Sehr empfehlenswert!
19. April 2009 um 04:00 Uhr
Spannende Lektüre
Lange nicht mehr in so kurzer Zeit ein so dickes Buch gelesen. Es packt einen von Anfang an. Das Beste daran ist, dass man überhaupt nicht vorausahnen kann, was alles noch kommt. Dasselbe gilt für die anderen beiden Bücher aus der Trilogie.
Empfehlenswert für jedes Bücherregal.
21. April 2009 um 16:17 Uhr
Spannende Fortsetzung von “Verblendung”
Nach der Lektüre von “Verblendung” konnte ich nicht einen Tag warten: die Forsetzung, “Verdammnis” mußte her. Auch dieses Buch wird von Seite zu Seite spannender, es wirkt auf mich auch offensiver geschrieben und brutaler als die mysteriöse “Verblendung”.
Die Akteure sind aus dem ersten Teil ja bekannt, trotzdem ist es extrem spannend, und ich habe wieder 3 Tage bzw. Nächte daran gelesen. Unbedingt empfehlenswert!
29. April 2009 um 06:34 Uhr
Absolut spannende Fortsetzung!
Nachdem ich bereits “Verblendung” verschlungen habe, wurde ich auch von diesem Buch nicht enttäuscht. Der Autor schafft es, ins Detail zu gehen aber die Spannung aufrecht zu erhalten… für mich als leidenschaftliche Krimileserin ein wahrer Genuss. Das 3. Buch ist bereits vorbestellt und ich freue mich schon darauf!
1. Mai 2009 um 20:17 Uhr
verdammnis - stieg larsson
zum Glück gibt es drei bücher von Stieg Larsson. So gefesselt hat mich schon lange kein buch mehr. Familie,Kinder, kochen…..alles war vergessen, weil ich nur noch lesen mußte. Sehr empfelenswert und zum glück kommt der dritte teil auch bald raus. Schade, daß der Schriftsteller gestorben ist und somit nicht noch mehr spannende Romane schreiben kann.
4. Mai 2009 um 12:00 Uhr
Stetig steigende Spannung
Ich fand dieses Buch sehr gut und lesbar. Vor allen Dingen so im Zusammenhang verständlich, dss man auch nach einer längeren Pause jederzeit wieder am Geschehen teilnehmen konnte, ohne wieder nachlesen zu müssen. Der Inhalt selbst war spannend und flüssig und ich empfehle diesen Krimi all jenen, die sich gerne mit dem Gesamtkonzept auseinandersetzen und nicht allein die Spannung als herausragendes Element eines Krimis betrachten.
4. Mai 2009 um 12:00 Uhr
Eindeutige Fortsetzung von “Verblendung” und etwas zweideutige Steigerung der Handlung
mit ihren diversen Protagonisten, aber alles in allem wieder ein sehr gelungener und spannender Krimi. Auf Seite 726 blieb mir fast dass Herz stehen (ich kann jetzt natürlich nicht verraten, warum !) und ich mußte die Passage zweimal, nein dreimal lesen. Und dann langsam weiter, unruhig, zittern, erwartend !
Es geht um Mädchenhandel, Rauschgift und viele andere unschöne Dinge, die es nicht nur in Schweden, sondern überall auf der Welt gibt. Aber nur in Schweden gibt es eine Lisbeth Salander, die wie ein apokalyptischer Reiter (und Rächer) auftritt und manche fest eingefahrenen Paradigmen außer Kraft setzt. Fast könnte man manchmal meinen, sie kann das Geschlecht und die Gattung wechseln wie eine Bio - Tonne. Aber man sollte wirklich nicht zu beckmesserisch mit einigen Fakten umgehen - hier muß das Lesevergnügen an absolut erster Stelle stehen. Den 1 oder 2 Sterne - Kritikern fehlt dazu wohl etwas die intellektuelle Beweglichkeit. Denn langweilig wird es an keiner einzigen Stelle. Wenn ein Kapitel schon mit “Lisbeth Salander bebte vor Zorn” beginnt, dann ist der geneigte Leser doch gleich angespannt wie ein Flitzebogen und zappelig in Erwartung. Denn Lisbeth ist schon im Normalzustand fürchterlich (sympathisch), wie denn dann erst im Zorn ?
Ihr Geheimnis (” … all das Böse”) wird jetzt aufgeklärt, natürlich durch den Superdetektiv Kalle Blomkvist, und manche Details sind schon sehr überraschend, aber der schriftstellerischen Freiheit ist eben keine Grenze gesetzt - solange es gefällt, warum nicht ? Und mir hat es sehr gefallen, ich erwarte jetzt mit großer Ungeduld den 3. und leider letzten Band (als Taschenbuch).
12. Mai 2009 um 12:51 Uhr
Fortsetzung unverzichtbar
Während der erste Teil der Triologie von Stieg Larsson ( “Verblendung” ) ein spannender, in sich abgeschlossener Roman war, ist dieser zweite Teil ganz klar ein Fortsetzungsroman, der ohne den letzten Teil ( “Vergebung” ) nicht auskommt. Allerdings im positiven Sinn, ich freue mich schon darauf, diesen dritten Teil zu lesen, da ich ja jetzt weiss, worauf ich mich hier einlasse. Der Erzählstil ist sehr angehm und bindet den Leser wie von selbst in die Geschichte mit ein - obwohl über 700 Seiten wird die Erzählung nie zäh, wobei die eigentliche ” kriminalistische ” Spannung erst zur Mitte hin richtig ansteigt, dann aber meiner Meinung nach den ersten Teil sogar noch übersteigt! Die Hauptakteure sind zwar allesamt überdurchschnittlich intelligent/ talentiert in ihrem jeweiligen Wirkspektrum ( Journalismus, Computerkenntnisse, Polizeiarbeit…), aber dabei so menschlich und sympatisch dargestellt, dass man sich ohne weiteres mit ihnen identifizieren oder sich in ihr Leben hineinversetzen kann. Alles in allem wieder interessant und anspruchsvoll geschrieben.
Angenehm : Keine unnötige Beschreibung von Gewalt-/ Folterszenen, keine überzogene ” Liebesromantik “. Den fünften Stern nur deshalb nicht, weil ich persönlich einige Actionszenen ( im Gegensatz zum Rest der Geschichte ) leicht überzogen, und auf zuviel ” Glück ” der sie erlebenden Personen basierend finde ( z.B. Erraten eines Geheimcodes innerhalb von Sekunden, wiederholt das Überleben einer ausweglosen Kampfsituation.. ) Für beide bisher gelesenen Teile dieses Trios aber gilt: mindestens 4 Sterne, eher mehr als weniger!
12. Mai 2009 um 12:51 Uhr
Perfekter Spannungsaufbau
Stieg Larssons Trilogie zeichnet sich durch einen fast perfekten Spannungsaufbau aus. Die rund gut 750 Seiten von “Verdammnis” konnte ich kaum aus der Hand legen. Natürlich gibt es unnötige epische Darstellungen der IKEA-Möbel und anderer Werbeartikel, aber die ständig wechselnde Erzählperspektive hält die LeserInnen wach und langweilt sie nicht wie andere (über)lange Krimis. Vor allem gefallen mir die journalistisch gut recherchierten politischen und wirtschaftlichen Hintergründe des Geschehens, die differenzierten psychologischen Charakterisierungen, die plattes Schwarz-Weiß-Denken nur ganz selten bedienen. Was mich ebenso anspricht, ist der sprachlich gute Stil der Bücher - auch da ist die Handschrift des Journalisten Larsson unverkennbar. Der Autor hat zudem eine klare Haltung zu ethischen Fragen, wägt aber die Argumente trotzdem gegeneinaner ab und macht es sich - und uns LeserInnen - damit nicht zu einfach.
Schade, dass uns Stieg Larsson nicht mit weiteren Büchern bescheren kann. Ähnlich gute Krimis habe ich bislang nur von John Katzenbach (”Der Patient”) und von Fred Vargas gelesen.
15. Mai 2009 um 06:17 Uhr
grausam
Würde man das Prinzip der Streichung aller nicht der Geschichte dienenden Handlungen und Beschreibungen bei “Verdammnis” konsequent durchführen käme ein kleines ca. 80 Seiten langes Taschenbuch heraus. Das könnte dann sogar ganz spannend sein - sieht man von dem überzogenen Ende einmal ab.
So aber hat man den Eindruck, als hätte Larsson genau mit den 80 spannenden Seiten angefangen und dann mühsam mit langatmigen Beschreibungen 750 daraus gemacht.
Was ist interessant daran, welches Logo auf welcher Tasse ist?
Was trägt Hans Faste zu der Geschichte bei?
Was trägt Dragan Armanskij zu der Geschichte bei?
Warum muss man die Lebensläufe aller Mitglieder des MC Svavelsjö kennen?
Warum reicht es nicht “… zog ihr Zigarettenetui hervor … ” zu schreiben anstatt ” … zog ihr silbernes Zigarettenetui hervor, das Miriam Wu iht geschenkt hatte … ” und dergleichen?
Was soll die Erzählung der Karibik-Reise?
Ausserdem scheint Larsson den alle-suchen-ersetzen-modus zu oft benutzt zu haben, denn alle essen immer nur Brote und trinken Kaffee - egal wann und wo (von wenigen Ausnahmen abgesehen).
Dass Lisbeth die Täterin sein soll, glaubt man keine Zeile lang. Dementsprechend sind die Passagen der Polizei in denen es immer wieder um Schuld oder Unschuld von Salander geht, sehr überflüssig. Zudem sind die Ermittler auch allesamt auf den Kopf gefallen, denn sie finden absolut nichts(!) heraus. Nicht einmal, dass Bjurmann in seiner Wohnung Tütchenweise Blumensamen hat aber keine einzige Pflanze macht sie stutzig.
Lediglich Bublanski sorgt an ein paar Stellen für einen Lacher.
Einzig Lisbeth ist der totale Überflieger: Hyperintelligent, mega-reaktionsschnell, fotographisches Gedächtnis und auch noch klasse im Bett. Wobei ihre Intelligenz und ihr Gedächtnis nicht ausreichen, sich einen Code einfallen zu lassen (und zu merken), den nicht ein Blomquist knacken könnte und zudem so schlau ist eine fremde Waffe mit ihren Fingerabdrücken bei Bjurman zurückzulassen.
Mit einem Steckschuss in der Hüfte, einem in der Schulter und einem im Kopf(!) nimmt sie den Kampf erst richtig auf. Lapiar versucht Larsson diese Verletzungen damit herunterzuspielen, dass es ja nur eine “Pfadfinderpistole” gewesen sei. Warum der Super-Killer Zala so eine nichtsnutzige Waffe überhaupt besitzt (wenn sie doch gar nicht für’s Töten geeigent ist), ist schleierhaft. Aber auch ihm löscht eine Axt im Kopf nicht das Leben aus (nicht einmal das Bewusstsein) und man fragt sich ob es auch Pfadfinderäxte gibt.
In die Reihe der extremen Menschen reiht sich der blonde Riese ebenfalls sehr gut ein: Extrem groß, extremst stark, schmerzunempfindlich und auch noch regenerativ allerbestens aufgestellt stoplert der Leser zwar einen Moment darüber, warum dieses Wesen nicht mit Narben übersäht ist, aber irgendwie ist man dann so in der Mischung aus ‘X-Men’ und ‘Resident Evil’ gefangen, dass man es wieder vergisst.
Fazit: Langatmig geschrieben, unglaubwürde (und teils einfach überflüssige) Charaktere und eine wenig originelle Story machen diese Buch zu einer Fehlinvestition.
16. Mai 2009 um 16:17 Uhr
pippi langstrumpf
lektüre fesselnd-aber unrealistisch
hatte stets unbestimmte comic-assotatonen-bis mir ein licht aufging:
larsson hat bei lindgren geklaut!!!!
16. Mai 2009 um 18:00 Uhr
Verdammnis von Stieg Larsson
Durch Zufall bin ich auf diesen Schriftsteller gestoßen. Da ich eine große Leseratte bin und viel Zeit mit meinen Büchern verbringe, dachte ich, lies doch mal “Verblendung”. Das Buch war so spannend, dass ich gleich danach den zweiten Teil “Verdammnis” bei ebay ersteigert habe. Wer einmal angefangen hat diese Bücher zu lesen, der kann sie schwer wieder aus der Hand legen. Es ist so realistisch geschrieben und paßt dermaßen in die Zeit, dass man beinah das Gefühl hat, man ist mittendrin. Und was soll ich sagen, den dritten Teil “Vergebung” habe ich auch schon ersteigert und gelesen. Die Familie und Freunde habe ich auch schon angesteckt und alle lesen zur Zeit Stieg Larsson.
16. Mai 2009 um 18:17 Uhr
Langweiliger geht es nicht !!!!
Voller Neugierde habe ich das Buch angefangen zu lesen. Aber bis zur 150 Seite habe ich mich gefragt, wo die Handlung anfängt. So langweilig, daß ich das Buch gleich wieder weggelegt habe.
16. Mai 2009 um 19:17 Uhr
Spannend von Anfang bis zum Schluß.
Ich habe dieses Buch von Freunden empfohlen bekommen und auf keinen Fall bereut, im Gegenteil. Es war einfach durchgehend spannend und prima zu lesen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Stieg Larsson.
16. Mai 2009 um 20:51 Uhr
Krimi: Verdammnis von Stieg Larsson
Das Buch Verdammnis von Stieg Larsson habe ich mir gekauft, weil ich den 1. Krimi, Verblendung, sehr spannend fand. Mich interessierte das Leben der Lisbeth Salander. Vieles klärte sich auf verschiedenen Ermittlungswegen, trotzdem fand ich insgesamt den 2. Teil nicht so gut, etwas zusammen konstruiert und manchmal ein bißchen unwahrscheinlich. Trotzdem bereue ich es nicht, das Buch gekauft und gelesen zu haben.
17. Mai 2009 um 00:51 Uhr
Super Buch
Klasse Buch! Man kann nicht mehr aufhören zu lesen, wenn man einmal angefangen hat. 2. Buch von Stieg Larsson, 3. folgt garantiert…….
Kann ich nur empfehlen.
17. Mai 2009 um 04:51 Uhr
Buch “Verdammnis” von Stieg Larsson
Das Buch Verdammnis von Stieg Larsson ist der zweite Teil einer Trilogie. Es gibt nur zwei Dinge darüber zu schreiben. 1. Schade das dieser Schriftsteller schon Tod ist. Er war brilliant und ist zu einer meiner Lieblingsschriftsteller mutiert. 2. Das Buch ist spannend, fesselnd und unheimlich interessant.Hinzu kommt, das es leicht zu lesen ist - Leseratten wissen was ich damit meine. Am Ende etwas überzogen, aber darüber läßt sich hinwegsehen. Ich kann jedem nur empfehlen alle 3 Teile zu lesen.
20. Mai 2009 um 20:00 Uhr
Schlafraubend
Im Jahr 1995, als sieben Menschen in Schweden von Rechtsextremisten getötet wurden, gründete Stieg Larsson die Expo-Stiftung, deren Ziel es sein sollte, rassistische und totalitäre Organisationen und Aktivitäten in Schweden zu erforschen und zu enthüllen. Larsson wurde Vorsitzender und Herausgeber des antifaschistischen Magazins EXPO.
MILLENIUM ist die Wiedergeburt von EXPO (in anders). Mikael Blomquist, neben Erika Berger der Hauptprotagonist dieser Zeitschrift, ist der männliche Dreh- und Angelpunkt in “Verblendung” und “Verdammnis”, der ersten beiden Teile einer Trilogie, die eigentlich nicht nur aus drei, sondern aus zehn Büchern bestehen sollte. Im November 2004 starb Stieg Larsson im Alter von fünfzig Jahren an einem Herzinfarkt. Die Handlung von drei weiteren Romanen hatte er schon im Kasten, die Manuskripte existieren, aber die Erben streiten sich über die Veröffentlichung.
“Vergebung” kenn ich noch nicht, aber ich denke mal Mikael Blomquist wird seinen Spitznamen “Kalle” auch wieder gerecht werden.
Als ich zehn war, hab ich “Kalle Blomquist” gelesen. Mikael ist anders. Noch viel viel anders ist Lisbeth Salander. In “Veblendung” ist sie die Außerirdische. In “Verdammnis” die Verdammte und doch zugleich der Kern der Geschichte.
In “Verdammnis” gibt es zwei hochspannende Momente. Als Lisbeth Dag Svensson und Mia Bergman besucht und ich wußte, daß Mikael Blomquist vorbeischaut. Oje, was passiert jetzt, hab ich gedacht. Doch dann passiert etwas ganz und gar anderes.
Und als Lisbeth in diesem Sommerhaus war und dem blonden Riesen fiel ein, daß er etwas vergessen hatte.
Hab ich jetzt zuviel verraten? Spannung ist garantiert.
Und vor allem: die Figuren sind ohne Ausnahme präsent und nachvollziehbar, ich fühl mich menschlich angesprochen und gefesselt, weil ich Bekannten begegne, die mir von Seite zu Seite vertrauter werden. Wenn diese Bekannten in Strudel geraten (sei es der äußerlichen Gewalt oder der inneren Aufgewühltheit), fieber ich gnadenlos mit. Das ist toll! Seite um Seite blätter ich um, ich kann gar nicht aufhören, es ist schon nach Mitternacht, morgen werd ich müde sein….
20. Mai 2009 um 20:00 Uhr
Larsson gelingt es als einem der wenigen Autoren, mich in die Irre zu führen….
Letzte Nacht in einem Lesemarathon hab ich die letzten 500 Seiten dieses Buches gelesen.
Klar, hier und da sind es ein paar doch recht zufällige Zufälle und die Verstrickungen erscheinen ein klitzekleines Bißchen konstruiert, aber bei dem Spannungsaufbau und -bogen hab ich das, obwohl mich sowas sonst sehr auf die Palme bringt, gerne hingenommen.
Larsson gelingt esm mich auf die falschen Fährten zu locken und in die Irre zu führen, das passiert mir sonst nur bei sehr wenigen Autoren und gerade deshalb ist es enorm reizvoll ihn zu lesen. Seine Auflösungen und Erklärungen sind am Ende trotzdem immer schlüssig und intelligent zusammen geschachtelt, niemals an den Haaren herbeigezogen oder irrational.
Seinen Figuren hau cht er unheimliches Leben ein und selten habe ich so gute Charaktere und so passende Handlungsweisen in einem Thriller lesen dürfen.
Wirklich sehr schade, daß er uns nur 3 Bücher hinterlassen hat, von einem solchen Ausnahmeautoren hätte ich wirklich sehr gerne, sehr vielmehr gelesen, andererseits kann er sich so auch nicht so schnell abnutzen und seine Bücher werden mir definitiv in sehr guter Erinnerung bleiben, weil sie einfach unheimlich gut unterhalten haben.
Das Verweben von mathematischen Problemen mit seiner Hauptfigur fand ich ja bereits im ersten Teil enorm gut, hier kommt es ein wenig ironischer daher und bei Lisbeths Gedanken zu Fermats Gleichung hatte ich immer wieder ein Grinsen im Gesicht… Wirklich gut.
29. Mai 2009 um 13:17 Uhr
einfach spannend
Wie erwartet ist auch der zweite Teil der Trilogie um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander einfach nur spannend - einmal angefangen kann man das Buch fast nicht aus der Hand legen. Am Ende ist Lisbeth zwar fast schon ein Übermensch - aber trotzdem lesenswert! Auf zu Teil drei…
29. Mai 2009 um 13:17 Uhr
Es geht weiter…
“Verdammnis” ist das zweite Buch der Trilogie rund um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander. Es wird fast nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes angeknüpft, Lisbeth ist zutiefst verletzt und macht eine Weltreise. Nach einem Wirbelsturm kehrt sie zurück nach Schweden, bezieht ein neues Domizil und versucht, so unauffällig wie möglich zu leben.
Milleniums großer Enthüllungsreport zu Mädchenhandel ist ein großer Coup und wird Personen des öffentlichen Lebens anprangern. Mikael und Erika arbeiten eng mit Dag zusammen und sind schockiert über die Dinge, die er herausgefunden hat. Schnell steht fest, dass die Arbeit hieran viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Mikael versucht aber weiterhin verzweifelt, Kontakt zu Lisbeth aufzunehmen, doch die scheint vom Erdboden verschluckt zu sein. Als dann Dag und seine Frau Mia ermordet werden, gerät Lisbeth ins Visier der Ermittler. Da sie Mikael erstmal nicht mehr vertrauen kann, steht sie allein auf weiter Flur, nichtsahnend, dass Mikael trotz Kontaktlosigkeit zu ihr alle Hebel in Bewegung setzt, ihre Unschuld zu beweisen, nichtwissend, ob sie schuldig oder unschuldig ist…
Salander ist eine so ambivalente Figur, dass man wirklich nie weiß, was sie nun wirklich als Nächstes machen wird, was die Geschichte noch spannender werden lässt. Um Lisbeth dreht sich dieser zweite Teil, ihr werden drei Morde vorgeworfen und ganz Schweden jagt sie. So erfährt der Leser endlich ihre Lebensgeheimnisse, was All Das Böse ist, das sie in die Mühlen der Psychiatrie gebracht hat.
Ich habe selten ein so komplexes Buch gelesen, in dem die Fäden so gekonnt geknüpft werden, die Spannung durchweg stärker wird und die Charaktere so vielseitig sind. Auch hier fliegen die Seiten nur so am Leser vorbei, man kann das Buch nicht weglegen, muss erfahren, was passiert, wie es mit Lisbeth weitergeht und was ihr widerfahren ist.
Dieses Buch kann ich allen Krimifans empfehlen und auch Freunden von komplexen Romanen, die hier voll auf ihre Kosten kommen werden.
Auf zu Teil drei…
29. Mai 2009 um 13:17 Uhr
grandios!
Absolut zu empfehlen! Einer der spannendsten Thriller, die ich je gelesen habe! Habe sogar nachts von den Personen in diesem Buch geträumt! Unbedingt lesen!
29. Mai 2009 um 13:17 Uhr
Dick aufgetragen….
…wird in diesem Krimi in mancherlei Hinsicht, womit er sich übrigens nahtlos an seinen Vorgänger anschließt. Wenn dabei aber eine über 700 Seiten hochspannende Geschichte mit liebenswert schrägen Ermittlern und das dringende Bedürfnis, nun auch noch den dritten Teil lesen zu müssen, herauskommt, soll es mir Recht sein. Auf jeden Fall hat Larsson eine würdige und an keiner Stelle langweilige Fortsetzung der “Verblendung” zu Papier gebracht. Selbstverständlich ist das nicht.
29. Mai 2009 um 13:17 Uhr
Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte
Gerüchteweise gibt es da draußen Leute, die den ersten Teil noch nicht kannten, als sie den zweiten Teil gelesen haben.
Ja, ich gehöre dazu. Ich bin so jemand!
Ob das so empfehlenswert ist, ist fraglich, aber ich bin der Meinung, dass das Buch durchaus so konzipiert ist, dass man es ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen kann (z.b. die Einführung in die Person “Lisbeth” am Anfang und die ständigen Rückblenden). - Ob das allerdings für das nachfolgende Lesen des ersten Teiles empfehlenswert ist, beibt abzuwarten.
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und dabei hat es mich immer genervt, wenn die anderen geschrieben haben “ach, das wurde ja schon im ersten Teil erwähnt” und mein einziger Gedanke dazu war “aha, schön”. Damit will ich sagen, dass der zweite Band zwar durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann, aber es sicher empfehlenswerter ist, wenn man den ersten Band wirklich vorher liest.
Ganz ehrlich: Vom Klapptext hätte ich etwas gänzlich anderes erwartet und hätte ich gewusst, wie das Buch wirklich ist, hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen. Umso überraschter war ich selbst, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat. Obwohl ich zugeben muss, dass das in weiten Teilen die Bereiche um und mit Lisbeth betrifft. Sämtliche andere Akteure wurden von mir so gesehen ignoriert, ich fand sie uninteressant, nicht lesenswert und die Geschichte eher normal. Aber mit Lisbeth hat Larsson einen Charakter geschaffen, der mich voll und ganz in den Bann gezogen hat und über den ich noch viel, viel mehr lesen hätte können.
Weniger gefallen haben mir diverse Verfolgungsjagden, “Aufspührungen” und “Gemetzel”. Das hat den Thriller zwar zu eine Thriller gemacht, hat mich aber nicht interessiert (diverse Logikfehler sind mir dann auch aufgefallen, aber ich hab sie überlesen). Ich hätte lieber mehr von Lisbeth erfahren.
Die meisten anderen Figuren blieben für mich auch eher blass und die schwedischen Namen hab ich sowieso ständig durcheinander gebracht.
Das Buch hatte aber durchaus das gewisse Etwas und hat mir sehr gut gefallen, obwohl Larsson sich nicht zu meinen Lieblingsschriftstellern reihen wird. Ich bin aber am überlegen, ob ich den ersten Teil überhaupt lesen soll, weil ich ja schon Einiges davon mitbekommen habe, oder ob ich überhaupt gleich zum dritten Teil übergehen soll. Über Anregungen würde ich mich freuen.
1. Juni 2009 um 13:17 Uhr
Fesselnd
Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus.
Der 2. Teil der Trilogie fesselte mich noch mehr. Keine leichte Kost und Spannung auf Top-Niveau von Seite 1 bis zum Schluss. Ein hartes Buch. Beschreibungen, die mich den Atem anhalten ließen und was man trotzdem nicht aus der Hand legen kann. Ich habe es in einer Nacht durchgelesen und stand schon am nächsten Tag in der Buchhandlung: Band 3, der Abschluss der Trilogie!
Nicht nur ich bin begeistert, sondern alle unser Freunde (weibl. und männl.) auch. Das hat man nicht so oft!
1. Juni 2009 um 13:17 Uhr
Die Trilogie kommt ins stocken…
Der zweite Teil der Trilogie birgt deutliche Unterschiede im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Ich muss gestehen, mich hat diesmal weniger die Geschichte fasziniert, sondern vielmehr die Tatsache oder das Gefühl alte Bekannte wiederzutreffen und deren Lebensweg zu verfolgen. Stand noch im ersten Teil eine verworren-komplizierte Geschichte um das düstere Familiengeheimnis des Vanger-Clans im Vordergrund, so treffen Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander diesmal auf ein unschönes Kapitel der Neuzeit und ein grosses Problem der Gesellschaft: den Mädchenhandel.
Salander gerät mehr oder weniger durch einen Zufall ins Fadenkreuz der Ermittlungen eines Dreifach-Mordes. Somit beschäftigt sich der Roman auch überwiegend mit ihr und lässt Blomkvist sogar zeitweise links liegen. Dafür werden häufiger der Leiter der Ermittlungen, Kommissar Bublanski und sein Ermittlerteam ins Spiel gebracht. Dementsprechend schildert das Buch die Geschichte aus drei Sichtweisen.
Zur Story selbst will ich nicht mehr sagen, da vieles auf dem ersten Teil aufbaut und man ihn unbedingt gelesen haben sollte um nicht des öfteren mit einem Fragezeichen auf dem Gesicht dazusitzen.
Ansonsten wird wieder fleissig Kaffee gekocht und getrunken, Powerbooks hochgefahren, IKEA-Möbel aufgebaut und natürlich, als wäre es das normalste auf der Welt, hingegangen, gefragt: “willst du sex?”, gerne, danke, bett.
Nüchtern betrachtet fehlt “Verdammnis” einfach die Dichte, die “Verblendung” hatte. Die Geschichte hat mich nicht so berührt und auch die Spannung hielt sich in Grenzen. Trotzdem sind mir Mikael und Lisbeth so richtig an Herz gewachsen und deswegen freue ich mich auch auf den dritten und letzten Teil den ich mir für den Urlaub aufhebe und übe mich solange in “Vergebung”.
13. Juni 2009 um 17:51 Uhr
fesselnde Spannung mit Schleichwerbung
Ich habe es tatsächlich geschafft, über den gestrigen Feiertag das komplette Buch zu lesen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, das ich es erst weit nach Mitternacht aus der Hand legen konnte, als mich ein sehr abrupter Schluss aus dem Bann befreite. Ich muss mir jetzt umgehend den 3. Teil besorgen und erfahren wie es Lisbeth geht.
Genau wie im ersten Teil fängt es mit relativ ungefährlichen Recherchen an, die dann in menschliche Abgründe führen, und lebensgefährlich für die Ermittler werden. Man erfährt endlich auch etwas über die Kindheit von Lisbeth Salander, obwohl man das lieber gar nicht wissen wollte.
Da es ja um Kriminalität geht, die so wirklich um uns herum geschieht, ohne das man sich persönlich betroffen fühlt, hallte das ganze noch lange in mir nach, und hat mich gestern buchstäblich um den Schlaf gebracht.
Das einzige Manko an dem Buch ist das selbe wie im 1. Teil, und ging mir ganz schön auf die Nerven: die ständige Schleichwerbung. Es ist doch egal was das für ein Computer ist; warum muss man bei Lisbeths neuer Wohnungseinrichtung wissen wie jedes einzelne Teil das sie bei IKEA kauft mit Namen heisst. Es interessiert doch niemanden ob sie Ihre Bücher in ein “Billy” oder “Ivar” Regal stellt. Das nervt einfach nur. Genauso die ständigen detaillierten Beschreibungen welche Strassen benutzt werden. Wenn man kein Schwedisch kann, und noch nie dort war, sagen einem die Namen sowieso nichts, geschweige denn das man sie sich merken könnte. Das alles zusammen schafft manchmal Längen in der Handlung die die schöne Spannung etwas unterbrechen.
13. Juni 2009 um 17:51 Uhr
gelungene Fortsetzung
Auch im zweiten Teil gilt: Diese Trilogie ist nichts für oberflächliche Thrill-Junkies.
Wer aber was für Menschen und Situationen übrig hat, für psychologische Ab- und Hintergründe, für politische und gesellschaftliche Zusammenhänge, der ist hier bestens aufgehoben.
Ein Genuss!
16. Juni 2009 um 23:00 Uhr
Super Fortsetzung - Ein wenig fantastisch
Ich war mal mutig und habe mir die Trilogie komplett gekauft. Und gleich komplett gelesen. Einmal begonnen fesselte mich die ausführliche und doch immer spannende Scheibweise, wobei nach meiner Auffassung Teil 2+3 nicht getrennt gelesen werden sollten, da die Verbindungen der Personen der Geschichten doch sehr verflochten sind.
Super Buch zum Abschalten.
16. Juni 2009 um 23:00 Uhr
Besser als der Vorgänger!!
Das ist die perfekte Steigerung zu “Verblendung”.
Die bekannten Protagonisten geraten in einen neuen teuflischen Verbrechenskreis und sind zum Teil persönlich weitaus mehr betroffen, als ihnen lieb ist. Es ist ebenso schlüssig wie detailreich und lässt keine Fragen offen.
Die Larsson-Trilogie sollte unbedingt der Reihe nach komplett gelesen werden.
16. Juni 2009 um 23:00 Uhr
Super Klasse!
Habe gleich nach dem ersten Buch “Verblendung” dieses Buch angefangen und konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist noch spannender, komplexer und vielschichtiger. Die Personen sind einfach einmalig. Habe selten so einen guten Krimi gelesen. Freue mich schon auf Band drei und bin gleichzeitig traurig, dass dieser dann der letzte ist.
Würde aber raten diese Triologie der Reihenfolge nach zu lesen.
Kann ich nur empfehlen, wüsste auf Anhieb keinen Krimi, der mich derart in den Bann gezogen hat.
20. Juni 2009 um 03:51 Uhr
Supergut!
Ich habe mir alle drei Bücher geholt und sie auf Empfehlung meiner Freundin auch in der Reihenfolge gelesen. Dies ist sinnvoll, weil sie aufeinander aufbauen. Man hört nicht mehr auf, obwohl der Spannungsbogen erst jeweils im zweiten Drittel rasant ansteigt. Diese Art zu schreiben ist beeindruckend, fesselnd und man legt die Bücher am Ende nur widerwillig zur Seite.
Sehr empfehlenswert!
20. Juni 2009 um 03:51 Uhr
Großartiger Nachfolger!
Die verzwickte Geschichte um den Tod von zwei neuen Kollegen von Michael Blomkvist ist ein mehr als würdiger Nachfolger von “Verblendung”. Larsson versteht es, eine Vielzahl von Personen in die Handlung zu integrieren, ohne unübersichtlich zu werden. Durch die verschiedenen Personengruppen und natürlich die ungemein interessante “Heldin” Salander ist die Geschichte sehr lebendig und fesselt von Anfang bis Ende.
Auf jeden Fall “Verblendung” vorher lesen und “Vergebung” gleich mitbestellen!
23. Juni 2009 um 10:00 Uhr
Keine Verdammnis ohne Vergebung
Wie die Überschrift zu meiner Rezension schon sagt. Wer nicht vorhat den 3. Teil (Vergebung) zu lesen, der kann sich “Verdammnis” eigentlich sparen. Denn dieser zweite Teil der Trilogie hat im Gegensatz zum ersten Teil keine abgeschlossene Handlung. Diese wird im dritten und letzten Teil nahtlos fortgesetzt.
Kurz zur Story:
Mikael Blomkvist ermittelt in einem verzwickten Fall von Mädchenhandel. Er hat vor, eine Sonderausgabe seiner Zeitschrift “Millenium” zu diesem Thema rauszubringen. Zusammen mit einem freien Mitarbeiter will er die Verantwortlichen, die teilweise hohe Regierungsämter bekleiden, gnadenlos an den Pranger stellen. Durch eine Mordserie, der auch der freie Mitarbeiter und seine Lebensgefährtin zum Opfer fallen, wird dieses Vorhaben ins Wanken gebracht. Zu allem Übel wird Lisbeth Salander mit den Morden in Verbindung gebracht. Eine Hetzjagd beginnt.
Fazit:
Tolles Buch, teilweise etwas übertrieben, aber durchaus aktuelle Thematik. Wer den ersten Teil mochte, wird von diesem zweiten Teil der Trilogie sicher nicht enttäuscht.
23. Juni 2009 um 10:00 Uhr
Guter Start, laues Ende
Eine Mörderjagd hält Schweden in Atem und Lisbeth Salander ist die Gejagte. Die junge, unscheinbare aber umso interessantere, weil mit einer sehr lebhaften Vergangenheit belastete, Frau soll 3 Menschen umgebracht haben. Doch so klar, wie sich die Beweislage für die Polizei am Anfang darlegt ist das alles nicht… eine Schnitzeljagd beginnt - nicht nur für Salander, die auf eigene Faust versucht, ihre Unschuld zu beweisen.
Das Buch gehörte für mich unter den Krimis zu den positiven Überraschungen der letzten Jahre. Endlich einmal nimmt sich ein Autor aus diesem Genre Zeit, seine Protagonisten auch mit Leben zu versehen. Man erfährt viel rund um die Hauptcharaktere, die Geschichte baut sich langsam aber sicher auf und wird immer spannender.
Die Handlung steuert einem Höhepunkt zum Schluss hin und dennoch ist man am Ende enttäuscht. Nicht wirklich nachvollziehbar, was sich da am Ende abspielt, wenn man sich die Charaktere und deren Stärken, die so lange in der Geschichte aufgebaut wurden, vor Augen führt.
Nichtsdestotrotz guter und spannender Lesestoff für die Sommermonate. Nicht seicht wie manch andere Krimis und daher durchaus lesenswert. Auf Grund des Endes der Geschichte, das nicht sehr realistisch und für meinen Geschmack auch etwas zu plötzlich ausfällt (es hängen doch noch ein paar Handlungsstränge “in der Luft”) gibt es aber nicht die volle Sternezahl.
Übrigens war das Buch für mich der Einstieg in die Triologie, daher kann ich nicht beurteilen, ob diese Geschichte in Band 3 weiter geht. Kein Problem stellte für mich jedoch das fehlende Wissen über Band 1 dar.
23. Juni 2009 um 10:00 Uhr
Erschütternde Schilderungen
Stieg Larssons “Verdammnis” habe ich mit großer Spannung und Faszination gelesen und mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Es geht vorrangig um Lisbeth Salander und der Autor beantwortet in diesem Buch viele Fragen, die sich bei der Lektüre des ersten Romans der Trilogie, “Verblendung” ergaben. Warum ist diese junge Frau so, wie sie ist - welche Ereignisse in ihrem Leben haben sie dazu gebracht. Hier wird eine gesellschaftliche Außenseiterin beschrieben - anrührend beschrieben. Ein erschütternder Lebensweg mit Details aus der Psychiatrie, die es so nicht nur in Schweden gegeben hat. Gewalt gegen hilflos ausgelieferte Patienten - solche Lebenswege geraten erst in den letzten Jahren zunehmend an die Öffentlichkeit. Stieg Larsson prangert ein solches Schicksal in seinem Werk “Verdammnis” an, er sensibilisiert den Leser durch eine mitreißende Schilderung, wie die Psyche eines Kindes fast zerstört wird. Nur Lisbeth Salanders eiserner Wille rettet sie vor der psychischen Zerstörung. Aber es bleiben tiefe seelische Narben in ihr zurück - sie funktioniert nicht mehr so, wie es die Gesellschaft gewöhnt ist und gerne hätte. Es ist ein großes Verdienst von Stieg Larsson, dass er diese gesellschaftlichen Missstände in seinem Roman aufgreift und vehement das Versagen von Sozialbehörden, Medizin und Justiz anprangert. Er steht damit in der guten Tradition gesellschaftskritischer skandinavischer Krimiautoren.
Zum übrigen Handlungsverlauf möchte ich noch bemerken, dass mir die Sache mit einem unter einem angeborenen Gendefekt leidenden Boxer in manchen Einzelheiten reichlich konstruiert erschien. Aber ich will hier nicht zuviel vom Handlungsverlauf verraten. Nur.. Eine Anmerkung möchte ich doch noch machen: Der größte Schurke ist.. welche Wunder für jemand, der gerne skandinavische und englische Krimis liest.. ein Deutscher. Es scheint im englischen und skandinavischen Raum allgemeiner politischer Konsens zu sein, dass das Böse und Schurken jeder Art und Couleur - in der Fantasie der Krimiautoren am besten aus Deutschland kommen. Nun ja, mit solchem Einordnen in Schubladen müssen wir nach unserer deutschen Geschichte wohl leben.
26. Juni 2009 um 17:00 Uhr
Perfekte Krimiunterhaltung!
Um’s gleichmal vorweg zu nehmen:
Dieses Buch ist völlig unrealistisch, es ist kein ernstzunehmender Kandidat für den Literaturnobelpreis und es weist ein paar nervige Details wie das ewige Kaffeegeschlürfe oder die Erwähung der Marke Apple auf.
Und trotzdem ist es für mich der perfekte Krimi, weil’s spannend bis zum Schluß bleibt (*räusper* zum Lachen komisch!) und, noch wichtiger, weil sich diemal alles um Lisbeth Salander dreht, einer absolut faszinierenden Figur, die ich schon bei der Lektüre von “Verblendung” (dem ersten Teil der Triologie, nicht unbedingt Voraussetzung für den zweiten Teil aber dennoch vorteilhaft) in Herz geschlossen hatte.
Bei dieser jungen Frau, hochintelligent, geniale Hackerin, sozial inkompetent und ewig unterschätzt laufen alle Fäden zusammen. Man erfährt mehr über ihre Kindheit und wird zum Zeugen ihres Denkens uns ihrer Durchsetzungsfähigkeit.
Ich lese viele Krimis/Thriller aller Art aber nur selten konnte ich einen so schwer aus den Händen legen wie diesen. Spannung pur, das macht Laune auf Teil 3!
30. Juni 2009 um 01:17 Uhr
Großartig!
Hat sich der erste Band der Stieg Larsson-Trilogie noch am Anfang ein bisschen gezogen, so geht die Fortsetzung gleich vom Start weg ein faszinierend hohes Tempo. Lisbeth Salander gewinnt immer mehr an Profil, und als Mickael Blomquist in ihre Vergangenheit eintaucht, um einen verzwickten Fall zu lösen, finden sich die erhofften Erklärungen für viele Fragen, die sich bereits in Band eins gestellt haben.
Raffinierte Wendungen, eine klug konstruierte Handlung, alles in allem ein Topthriller, der kaum Wünsche offen lässt und unbedingte Lust auf Teil drei macht!
30. Juni 2009 um 01:17 Uhr
Einfach Klasse mit kleinen Schwächen
Der nachfolgende Band von Sieg Larsson besticht durch seine Atmosphäre und Dichte, reicht aber nicht an seinen ersten Band “Verblendung” heran.
Das ist aber des Los des 2. Bandes weil die Erwartungshaltung exterm hoch ist und es nur sehr schwer ist diese zu erfüllen. Der Spannung tut es keinen Abbruch und jeder Thriller-Fan kommt auf seine Kosten. Stieg Larrson baute auch einige Figuren ein, die Lisbeth Salander darstellt:
Sie ist eine Compuerspezialistin a la Trinity aus Martix, sie kämpft wie Lara Croft aus Tomb Raider und Sie befreit sich sogar am Schluß aus einem Sarg, diese Szene wurde in Kill Bill Vol 2. “herauskopiert”.
Alles in Allem, sehr lesenswert und kurzatmig.
6. Juli 2009 um 20:34 Uhr
Hammer Buch!!!
ich habe den ersten Teil dieser Trillogie von Stieg Larsson in die Hände bekommen und mit ist es seit langem wieder passiert, dass ich - sogar in der Küche unter dem Kochen das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe mir sofort die fehlenden Teile dazugekauft und sie in einem “Affenzahn” gelesen. Nach dem letzten Buch fällt man in ein richtiges “Loch” und bedauert unendlich, dass der Autor leider schon verstorben ist und man kein Buch mehr von ihm kaufen kann. Nach diesen 3 Büchern werden sie wohl oder übel eine Pause mit dem Lesen machen müssen, da Sie sicher sein können, dass kein nachfolgendes Buch diese Klasse erreicht. Also, kauft Euch alle 3 Teile, fahrt damit in ein Urlaubsland, wo ihr keinen Aufriss starten möchtet, am besten in einem Wohnmobil in die dichtesten Wälder Kanadas, kauft Euch für 3 Wochen Fertigpizza und ihr bereut keine Minute, diese Bücher gelesen zu haben. Ich für meine Begriffe mache gerade eine mind. 8 Wöchige Pause bis zu meinem Sommerurlaub und hoffe inständig, dass ich dann wieder irgenein Buch interessant finde. Viel, viel Spaß beim Lesen - Eure Susann
Ein Link zu einem anderen Thema:Fühl die Sonne auf Deiner Haut: Autogenes Training in Phantasiereisen für Erwachsene
9. Juli 2009 um 05:51 Uhr
Verdammnis von Stieg Larsson (2008)
Ein durchweg gelungener und spannend formulierter Roman des Autors Stieg Larsson, der einmal mehr zeigt, dass er durchaus das Zeug zum Bestseller-Autor hat. (Scheinbar merkt es nur niemand, oder wird eventuell allgemein zu wenig gelesen???!!!)
Ich für meinen Teil, kann diesen Autor und gerade dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen!!!
Man möchte einfach mehr von ihm lesen!!!
13. Juli 2009 um 20:51 Uhr
Zum aus dem Fenster werfen!
Unglaubwürdigst, wahrscheinlich bis zum Schluss, den ich nicht mehr erlesen werde, sosehr geht mir dieses Buch auf die Nerven.
Werfen Sie es Ihrem Feind vor die Füße, wenn Sie keinen haben, machen Sie sich einen, Sie brauchen es nur zu verschenken.
22. Juli 2009 um 09:00 Uhr
EIN HAMMERAUTOR!!!
Hallo Zusammen,
ich habe den ersten Teil dieser Trillogie von Stieg Larsson in die Hände bekommen und mit ist es seit langem wieder passiert, dass ich - sogar in der Küche unter dem Kochen das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe mir sofort die fehlenden Teile dazugekauft und sie in einem “Affenzahn” gelesen. Nach dem letzten Buch fällt man in ein richtiges “Loch” und bedauert unendlich, dass der Autor leider schon verstorben ist und man kein Buch mehr von ihm kaufen kann. Nach diesen 3 Büchern werden sie wohl oder übel eine Pause mit dem Lesen machen müssen, da Sie sicher sein können, dass kein nachfolgendes Buch diese Klasse erreicht. Also, kauft Euch alle 3 Teile, fahrt damit in ein Urlaubsland, wo ihr keinen Aufriss starten möchtet, am besten in einem Wohnmobil in die dichtesten Wälder Kanadas, kauft Euch für 3 Wochen Fertigpizza und ihr bereut keine Minute, diese Bücher gelesen zu haben. Ich für meine Begriffe mache gerade eine mind. 8 Wöchige Pause bis zu meinem Sommerurlaub und hoffe inständig, dass ich dann wieder irgenein Buch interessant finde. Viel, viel Spaß beim Lesen - Eure Caroline
22. Juli 2009 um 12:51 Uhr
2. teil
Nachdem ich meinem Vorsatz untreu geworden bin, nur Taschenbücher zu kaufen, weil Hardcover so schwer ist, musste ich den zweiten Teil von Stieg Larssons Trilogie unbedingt jetzt schon haben. Ich hätte es nicht ausgehalten, die Fortsetzung von “Verblendung” erst im Herbst 2008 (laut Heyne Verlag) als TB in den Händen zu halten. Und wieder ist es passiert: Über 700 Seiten in drei Tagen. Wir erfahren viel über den Hintergrund von Lisbeth Salander, endlich auch, warum die Mutter von ihr überhaupt im Pflegeheim war. Mikael Blomkvist versucht, Lisbeth von den Anschuldigungen zu entlasten, die im Zuge einer Reihe von Morden gegen sie erhoben werden. Ganz Schweden hetzt sie als Mörderin, eine Rufmordkampagne sondergleichen, und dennoch versucht sie mit Hilfe ihrer beträchtlichen Fähigkeiten, den wahren Umständen auf die Spur zu kommen. Wie schon in “Verblendung” ist das alles so spannend erzählt, dass man einfach nicht aufhören kann. Das Ende - nun ja, auf jeden Fall ein Cliffhanger und ein ganz klein wenig sehr unwahrscheinlich. Aber das tut diesen rundherum wunderbaren Stunden mit Salander/Blomkvist keinen Abbruch - bloss: wie soll ich es bis Band 3 (Frühjahr 2008) aushalten?
24. Juli 2009 um 14:00 Uhr
Voller Genuss
Hatte bereits die Trilogie gelesen und war neugierig auf die Umsetzung als Hörbuch. Die Geschichte ist spannend, dicht, abwechslungsreich umgesetzt, das Eintauchen in diese andere Atmosphäre gelingt völlig, die sonore Stimme von Dietmar ist absolut passend und schön. Hab die Geschichte in zwei langen Abenden angehört, war einfach toll. Aufgrund der vielen Handlungsstränge ist es von Vorteil die Geschichte ohne lange Hörpausen anzuhören. Hatte selten so viel Freude an einem Hörbuch.
24. Juli 2009 um 14:00 Uhr
Ein Thriller der Extraklasse!
Schon der 1. Teil (”Verblendung”) der Trilogie hatte mich begeistert.
“Verdammnis” (Band 2) hat diesen “Zustand” noch getoppt! Ich hätte
tatsächlich nicht gedacht, dass es noch besser geht. Glücklicherweise
ein Irrtum!
In “Verblendung” hat Stieg Larsson uns mit den Hauptcharakteren Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander bekannt gemacht und sie das Rätsel um Harriet Vanger lösen lassen.
In “Verdammnis” geht es um Mädchenhandel, Mord und vor allem um Lisbeth Salander, die unter Mordverdacht gerät und von verschiedenen Seiten gejagt wird.
Auch hier möchte ich nicht viel mehr zur eigentlichen Geschichte sagen, nur soviel, dass es definitiv ein Roman ist, der die heldenhafte Anti-Heldin Lisbeth Salander in den Mittelpunkt stellt. Wer mehr wissen will, muss selber lesen.
Daher nur ein paar Worte zum “Leseempfinden”:
Der Leser muss sich mit verschiedenen Handlungssträngen auseinander setzen. Schauplätze und Blickwinkel wechseln permanent, teilweise abrupt, mehrfach innerhalb eines Kapitels. Der Leser bekommt viele, viele Fäden in die Hände, die zunächst ein verworrenes Netz
bilden, aber letztendlich alle in ein Zentrum münden. Man muss also aufmerksam lesen, was angesichts der Spannung, die sich permanent aufbaut, nicht schwer sein sollte.
“Verdammnis” ist ganz, ganz großes Kino auf gut 700 Seiten, von denen sich jede einzelne lohnt!
24. Juli 2009 um 14:00 Uhr
Exquisiter zweiter Teil der Blomquist-Salander-Trilogie von Stieg Larsson
“Verdammnis” (Heyne 43317 - “Flickan som lekte med elden”, 2006) von Stieg Larsson ist der zweite Band einer Trilogie, die mit “Verblendung” (Heyne 43245 - “Män som hatar kvinnor”, 2005) ihren Anfang genommen hat und mit “Vergebung” (Heyne 43406 - “Luftslottet som sprängdes”, 2007) ihr Ende finden wird. Mit 751 Seiten ist “Verdammnis” ähnlich umfassend wie “Verblendung” und dennoch wie “Verblendung” von exquisiter Qualität. Der Plot ist relativ einfach gestrickt, dennoch kommt große Spannung auf. Während in “Verblendung” der Journalist Mikael Blomquist im Mittelpunkt steht, ist es diesmal Lisbeth Salander, seine damaligen Helferin. Sie hat sich, nachdem sie im Zuge der Aufdeckung der Betrügereien von Hans-Erik Wennerström, eines berüchtigten Finanzhaies, reich geworden war, aus Schweden zurückgezogen und besucht so ziemlich alle Teile der Welt. In Stockholm sind indessen der Autor Dag Svensson und seine Freundin, die Dissertantin Mia Bergman, einem Menschenhändler- und Kinderschänderring auf der Spur und wollen ihre Erkenntnisse mit Mikeal Blomquists Hilfe in “Millenium” als Zeitschriftenserie und parallel dazu separat als Buch veröffentlichen. Dag und Mia werden ermordet, ebenso der Rechtsanwalt und Vormund von Lisbeth Salander, Nils Bjurman. Sie gerät aufgrund mehrerer Indizien unter Verdacht und wird zur Fahndung ausgeschrieben. Sie weiß, dass sie unschuldig ist, und auch Mikael Blomquist ist davon in hohem Maße überzeugt. Die einzige Chance, Lisbeth Salander vor den Nachstellungen der Gangster (und der Polizei) zu retten, ist die wahren Täter zu finden. So gehen sie separat den Spuren, die von Dag und Mia gefunden worden sind, nach und können schließlich den Fall (komplett?)aufklären. Schrecklich und berührend ist der in “Verdammnis” Schritt für Schritt beschriebene Lebenslauf von Lisbeth Salander, so dass der Leser verstehen kann, warum Lisbeth Salander so geworden ist wie sie ist. 751 Seiten sind meist nur mit Mühe zu lesen, bei diesen 751 Seiten kann man nur schwer aufhören. Wie der erste Teil der Blomquist-Salander-Trilogie Verblendung” ist auch der zweite Teil Verdammnis” imposanter Lesestoff.
24. Juli 2009 um 14:00 Uhr
Hochspannung praktisch von der ersten Seite an
War “Verblendung” schon gut, so gibt Stieg Larsson in diesem Roman richtig Gas.
Dem Redakteur des Magazins “Millenium” Mikael Blomkvist werden hochprisante Beiträge über Prostitution und Mädchenhandel angeboten. Doch noch bevor alles Material zusammengetragen werden kann, sterben die verantwortlichen Journalisten. Schnell wird klar, dass es sich bei deren Tod um Mord handelt. Eine Schuldige für die Tat hat man auch schnell parat. Lisbeth Salander, die Mikael einst das Leben rettete. Auch wenn alles Indizien gegen sie sprechen und sie komplett untertaucht, so glaubt Mikael doch an ihre Unschuld und versucht dies zu beweisen.
In “Verdammnis” entrollt sich Stück für Stück Lisbeths Vergangenheit, finster und tragisch. Allerdings geht der Autor keineswegs zimperlich mit seinen Worten um und konstruiert ein düsteres Szenario, das nicht gerade für schwache Nerven geeignet ist. Der Ausgang der Geschichte bleibt offen und man fiebert dem Folgeband und der endgültigen Aufklärung des Falles förmlich entgegen.
24. Juli 2009 um 14:00 Uhr
Thriller ? Werbebeilage ? Einschlafhilfe ?
Ich verstand schon nicht den Hype, der um den ersten Roman der Serie gemacht wurde und vergab damals 3 Sterne und meinte zusammenfassend: Durchschnitt, mehr nicht, mit Längen, oft verwirrend, ärgerliche Werbung.
Dies trifft auch auf den zweiten Band zu, allerdings alles hoch drei:
Das Buch braucht 200 Seiten, bis es endlich mal Fahrt aufnimmt. Vorher dürfen wir einen Exkurs mit Lisbeth in die Karibik unternehmen und mit ihr zusammen Ikea-Möbel kaufen. Penibel wurde jedes Tischmodell und jeder Stuhlname aufgeführt - nur die Artikelnummer und der Preis fehlte noch.
Penibel wurde auch über Seiten hinweg das Sexleben jedes Akteurs geschildert - Sex scheint in Nordeuropa die Hauptbeschäftigung zu sein, ob jetzt Mann mit Frau(en), Mann mit Mann oder Frau mit Frau. Auch gerne, wie Mikaels Teilhaberin, mal mit Ehemann und Freund zu dritt, oder nur mit Mikael (aber dem Ehemann wird dann schon davon berichtet).
Apropos unser guter, kluger, potenter Mikael: Wie kommt dieser Mensch überhaupt noch zum Recherchieren vor lauter Affären und Liebschaften? Jeder möchte mit ihm, ob jetzt 20 oder 50 Jahre alt.
Sex kann eine schöne Zugabe in einem Krimi sein, aber in Maßen - und schon gar nicht, wenn wir hier der Krimi total auf der Strecke bleibt und der Roman sich in Nebensächlichkeiten und Werbung verrennt.
Lisbeth ist der einzige Lichtblick, aber leider wird auch sie zu Superwoman hochstilisiert, es gibt nichts, was sie nicht kann…
Fazit: Gestrafft auf maximal 300 Seiten hätte man vielleicht noch von einem Thriller sprechen können, aber so: Langatmig, langweilig, vorhersehbar, platt und deshalb leider absolute durchschnittliche Massenware. Nicht empfehlenswert. Lieber zu einem Thriller von Peter James oder Deborah Crombie greifen.
28. Juli 2009 um 06:17 Uhr
Verdammnis
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson. Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin “Millennium” eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.
Wir erfahren viel über den Hintergrund von Lisbeth Salander, endlich auch, warum die Mutter von ihr überhaupt im Pflegeheim war. Mikael Blomkvist versucht, Lisbeth von den Anschuldigungen zu entlasten, die im Zuge einer Reihe von Morden gegen sie erhoben werden. Ganz Schweden hetzt sie als Mörderin, eine Rufmordkampagne sondergleichen, und dennoch versucht sie mit Hilfe ihrer beträchtlichen Fähigkeiten, den wahren Umständen auf die Spur zu kommen. Wie schon in “Verblendung” ist das alles so spannend erzählt, dass man einfach nicht aufhören kann.
31. Juli 2009 um 22:34 Uhr
Eine Klasse für sich, aber zuuuuuuuuuu lang
Wieder großes Kino. Aber etwas zu ausschweifend, detailverliebt und mit zuviel unnötigen Informationen. Daneben aber auch Klasse die “Genese” von Salander. Trotzdem, erstklassiger Lesespaß auf hohem Niveau.
4. August 2009 um 16:51 Uhr
Selten einen fesselnderes Buch gelesen
Nachdem ich den ersten Teil der Trilogie (”Verblendung”) gelesen habe, war ich umso gespannter, was im zweiten Teil passiert. Der Autor versteht es durch geschicktes Springen zwischen den Handlungssträngen, den Leser zum Weiterlesen zu zwingen. Erst als die Müdigkeit überhand genommen hat, war ich in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen. Vollkommen richtig, dass dieses Buch ein Bestseller ist. Schade dass es bis auf die drei Werke keine weiteren von diesem Autor gibt bzw. je geben wird.
4. August 2009 um 16:51 Uhr
Das beste!
Die Messlatte für Romane ist mit den Büchern der Millenium Reihe von
Stieg Larsson sehr hoch angelegt worden. Es sollten ja angeblich zehn Bücher werden… schade…aber die drei sind wirklich gut.
Das beste!
20. August 2009 um 02:00 Uhr
No more Heroes
Der Lesestoff mag nicht schlecht sein sein, aber die - sich im ersten Teil der Serie andeutende - Mutation von Salander zur Superheldin hat mich so aufgeregt, das ich das Buch nach 300 Seiten entnervt beiseite gelegt habe.
- Super Reich
- Super Mathegenie
- Super Türknacker
- Super Cumputerhacker
- Super Gedächnis
- Super unsterblich
- Super Brüste…
langweilig, total unglaubwürdig, unsympathisch.
20. August 2009 um 02:00 Uhr
Wo war der Lektor ?
Das Buch hat 750 Seiten. Da ich vor und auf dem Flug von Kreta nach Berlin nichts Besseres zu lesen dabei hatte, kämpfte ich mich bis Seite 475 durch. Aber dann reichte es. Hier liegt wohl die nicht-lektorierte erste Version eines Romans vor, den man vergessen hat, drastisch zu kürzen. Das Buch ist mindestens 300 Seiten zu dick. Dem Autor (und dem Lektor) scheint entgangen zu sein, daß er sich ständig wiederholt, daß es Dutzende von Seiten gibt, auf denen außer Geschwätz über die Hauptfigur Salander nichts passiert. Diese kann sich mal wieder in jeden beliebigen Computer einhacken und will sich anfangs sogar an Fermats Problem wagen. Die Dialoge sind hölzern, die Figuren sind ziemlich eindimensional und bestehen vorrangig aus Lesben, Ehebrechern, Machos etc. Dieser Roman ödet einen über weite Strecken an. Die Lektüre des dritten Band schenke ich mir.
20. August 2009 um 02:00 Uhr
Nicht lesenswert
Während ich den ersten Teil der Trilogie noch recht spannend und unterhaltsam fand, empfinde ich “Verdammnis” als nicht lesenswert. Nach 250 Seiten konnte ich die langatmigen Schilderungen, die überzogenen Schwarz-Weißmalereien und vor allem die endlosen Schilderungen der Sexabenteuer der einzelnen Charaktere nicht mehr ertragen. Das Buch ist angefüllt mit Personen, die den ganzen Tag Sex mit allen möglichen Personen haben - unerträglich.
Das Buch habe ich weggelegt und werde es nicht zu Ende lesen - das kommt bei mir sehr selten vor.
20. August 2009 um 02:00 Uhr
Stieg Larsson - Verdammnis
In seinem neuen Fall versucht der Journalist Mikael Blomkvist Informationen über die Hintermänner eines besonders schweren Fall an Mädchenhandel zu bekommen.
Nachdem sein Kollege und Informant Dag Svensson zusammen mit seiner Lebensgefährtin Mia Bergmann getötet wird, steht Lisbeth Salander, Mikaels ehemalige Partnerin aus dem Vorgänger “Verblendung” unter dringendem Tatverdacht.
Wie auch schon in seinen Vorgänger “Verblendung” schafft es Stieg Larsson auch in “Verdammnis” einen hohen Bogen an Spannung aufzubauen.
Dennoch dauerte es in “Verdammnis” fast 550 Seiten bis die Geschichte richtig ins Rollen kam, was aber durch die restlichen 200 Seiten mehr als entschädigt worden ist.
Die Figuren Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander - ganz besonders Lisbeth Salander - sind einem nach dem ersten Teil “Verblendung” schon sehr ans Herz gewachsen und in “Verdammnis” fühlt man richtig mit den Zweien, vor allem, wenn es um Salanders Vergangenheit geht.
Larssons Sprache und seine außergewöhnliche Art zu schreiben schaffen eine besondere Atmosphäre und ziehen den Leser trotz einiger Langatmigkeit tief in ihren Bann.
Durch viel Unvorhersehbares überrascht Larsson den Leser immer wieder und schafft es gekonnt die Neugier und Spannung weiter aufrecht zu erhalten.
Die Millennium - Trilogie rund um Blomkvist und Salander ist ein einzigartiges Erlebnis, das jeder einmal genießen sollte! Ich freue mich auf das Finale, den dritten Teil “Vergebung”!
24. August 2009 um 00:34 Uhr
Der Inhalt reicht für mehrere Krimis
Nachdem man den Anfang überwunden hat, erwartet einen eine spannende abwechslungsreiche Story, mit interessanten Karakteren. Leider verirrt sich der Autor hin und wieder in seinen Beschreibungen, aber hey wer wird schon schlecht über Verstaorbene reden. Seine Ende zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht den Eindruck macht dem Autor wäre nach der Auflösung nichts mehr eingefallen. Viel Spaß
28. August 2009 um 01:34 Uhr
Larsson der beste Krimiautor unserer Zeit??????
Krimis dürfen durchaus von der Realität abweichen und im Sinne moderner Märchen auch mal unglaubwürdig sein, doch was sich Larsson mit dem zweiten Teil dieser Trilogie leistet geht zu weit. Lisbeth Salander würde James Bond wahrscheinlich innerhalb von Sekunden kaltstellen und dazu auch noch Batman und Konsorten verfrühstücken. Natürlich ist sie bisexuell und bedient auch auf diesem Gebiet alle Fantasien. Auch alle anderen Protagonisten, ob böse oder gut, haben alle etwas übermenschliches. Doch Lisbeth nimmt mit es sogar mit Jesus auf und das ist dann doch etwas zu viel des Guten. Es mag Leser geben, die das alles noch mögen, nur wer will einen solchen Schmöker über 750 Seiten bewältigen, der noch erträglich wäre mit gerade mal 350 Seiten.
5. September 2009 um 11:00 Uhr
Schlaflose Nächte.
Das Buch gehört zu der Trilogie “Millenium” und sollte auch im Rahmen dieser gelesen werden. Es ist meiner Meinung nach das spannendste Buch. Auf jedenfall empfehlenswert!
5. September 2009 um 11:00 Uhr
einfach genial
In jeden Buchladen sah ich die Trilogie stehen.
Die Rezensionen haben mich überzeugt den ersten Teil zu lesen.
Die ersten 100 Seiten kam es mir vor als hätte ich den Logik Trainer von PM in den Händen. Ich mußte mich erstmal reinlesen und dank des großen Verwandtschaftszweiges der Familie Vanger wird eine Kleinigkeit abverlangt, man muß etwas überlegen wer zu wem gehörtund vieleicht einige Seiten kurz zweimal lesen was aber kein Abbruch tut.
Schnell sieht man aber dann durch und dann, dann wird es richtig spannend.
Das Buch liest sich super gut, die Charaktere Blomkvist/Sander machen einen wirklich symphatischen Eindruck. Die Geschichte/Handlung einfach nur spannend. Ich kann mich allen 5 und 4 Sterne Lesern nur anschließen.
Danke Herr Larsson für die schönen Stunden.
Die anderen Bände sind auch schon vorgemerkt.
Sehr Schade das es hier keine weiteren Fortsetzungen mehr geben kann.
Meine Empfehlung unbedingt lesen.
5. September 2009 um 11:00 Uhr
Langsam, aber sicher…
… nähert sich die Millenium-Trilogie in Teil zwei ihrem Höhepunkt.
Zugegeben, bei Teil eins (”Verblendung”) musste ich auf den ersten hundertfünfzig Seiten manchmal ein Gähnen unterdrücken, dauerte es doch noch, bis die Charaktere Blomquist/Salander sich zu entwickeln begannen und war mir die Familie Vanger zahlenmäßig dann auch ein bisschen zu umfangreich geschildert, aber in “Verdammnis” nimmt die Geschichte noch einmal so richtig Fahrt auf, sodass man sich der Sogwirkung nicht mehr entziehen kann.
Natürlich kann man das Eine oder Andere bemängeln (Lisbeth Salanders Fähigkeiten sind schon sehr außergewöhnlich, und gewisse “Zufälle” könnte man als grenzgängerisch werten), aber bei welcher Geschichte kann man das nicht?
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass man anstatt Haare in der Suppe zu suchen lieber das ganze Paket betrachten und bewerten sollte, und unter dem Strich ist Stieg Larrson mit seiner “Milleniums-Trilogie” ein Meisterwerk gelungen, das zu Recht seinen Spitzenplatz in der Literaturwelt einnimmt.
Schade nur, dass Larrson diesen Welterfolg nicht mehr erleben durfte, und natürlich doppelt schade für uns Leser, dass wir von diesem begnadeten Autor keinen Nachschub mehr bekommen.
5. September 2009 um 11:00 Uhr
Lange nichts mehr so Gutes gelesen!
Ich habe schlaflose Nächte hinter mir!
Einmal angefangen konnte ich keines der Bücher weglegen bevor mir nicht die Augen vor Müdigkeit zugefielen. Tage und Stunden sind verstichen, ich habe es nicht gemerkt! Sowohl dieses, als auch die anderen beiden Bände Verblendung und Vergebung (die ich alle zusammen gekauft hatte) konnte ich nicht mehr aus den Händen legen und selbst wenn ich nachts um 2 das eine Buch ausgelesen hatte, habe ich trotz später Stunde noch mit dem nächsten Band angefangen.
Die Charaktere sind konsequent aufgebaut und vielschichtig. Die Handlung ist unfassbar spannend und schlüssig aufgebaut. Man erlebt das Buch aus den verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten (meist der beiden Hauptcharaktere), und es nimmt einen unweigerlich gefangen!
Jedes Buch hat seinen eigenen Spannungsbogen aber, auch wenn man die drei Bände gut unabhängig voneinander lesen kann, merkt man spätestens beim 2. Band, dass es auch einen Spannungsbogen für die gesamte Triologie gibt.
Ich verzichte auf eine Inhaltsangabe (das haben andere vor mir schon gemacht) und sage nur: UNBEDINGT LESEN!
5. September 2009 um 11:00 Uhr
Mittelteil einer atemberaubenden Trilogie
Stieg Larsson hat mit seiner Trilogie Verblendung, Verdammnis und Vergebung auf über 2.300 Seiten einen Krimi - Thriller - Gesellschaftsroman vorgelegt, der ungeachtet der Schwemme nordeuropäischer Krimiautoren in den vergangenen Jahren seinesgleichen sucht. Die Geschichte beginnt mit Journalist Mikael Blomkvists Recherchen zu dem weit in der Vergangenheit liegenden Verschwinden eines Mädchens, gewinnt unweigerlich Bezug zur Gegenwart und nimmt stetig Fahrt auf, um den Leser zuletzt in atemberaubenden Tempo mit in den Kampf um freaky Lisbeth Salanders Unschuld, Mündigkeit, Unversehrtheit zu ziehen. Sinnlos, den einzelnen Band für sich zu besprechen, die Trilogie gehört untrennbar zusammen, mit einem Band hat man die Geschichte nicht gelesen. Eine faszinierende Kunstfigur die eigentliche Hauptperson Lisbeth Salander. Misshandelt, entmündigt, weggeschlossen, aber unbeirrbar auf ihrem Weg in ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben. Mit mächtigen Gegnern einerseits, mit unerschrockenen Helfern andereseits. Die Story öffnet Abgründe, sie fesselt den Leser, drängt sich in sein reales Leben und beschäftigt ihn auch dann, wenn er nicht liest. Was bei Verblendung, Verdammnis und Vergebung selten der Fall sein wird. Bestens geeignet für Urlaubstage, wobei sich empfiehlt, gleich alle drei Bände mitzunehmen. Ich hatte Band eins in Griechenland in zwei Tagen durch und hab mir dann Band zwei von Amazon nachsenden lassen. Der kam dann einen Tag nach meiner Abreise im Hotel an.
9. September 2009 um 17:00 Uhr
Gute Fortsetzung…
…des 1. Teils “Verblendung”.
Es gibt einen neuen Fall. Mikael Blomkvist hat viel zu tun und beginnt zu recherchieren, nachdem sich der aufstrebende Journalist Dag an ihn wendet. Gemeinsam kommen sie Mädchenhändlern auf die Spur und im Verlauf der Geschichte werden Dag und seine Freundin, die angehende Kriminologin Mia, ermordet.
Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Roman wirklich. Schon aus “Verblendung” kennen wir die gemächliche Einleitung, die sich über ca. 150 bis 200 Seiten (je nach Buch) erstreckt. Es wäre zu wenig, würde es nur um die Aufklärung der Morde gehen. Natürlich ist das eigentliche Verbrechen hinter den Morden wieder ein anderes und so wird auch Lisbeth Salander involviert, da sie diese Geschichte auch privat betrifft. Mehr will ich nicht verraten, doch wer in Teil 1 erwartet hat, dass er mehr über Lisbeth und ihre Vergangenheit erfährt, der kommt hier auf seine Kosten.
Stieg Larsson hat die Figur Lisbeth Salanderin eine Geschichte eingebettet, die - nun ja - nicht gewöhnlich ist, wie Lisbeth eben auch. Lisbeth und Mikael habenim Roman wenig miteinander zu tun, vielmehr gibt es immer parallel laufende Erzählstränge. Spannung beim Lesen war für mich immer garantiert. Ich konnte gut folgen und mir persönlich gefielen die Wendungen, Irrungen und Wirrungen innerhalb der Geschichte.
Anschließen muss ich mich jedoch einigen Leuten hier, die den abrupten Schluss (Teil 3 muss gelesen werden) als auch Lisbeths Schicksal auf den letzten Seiten bemängelt haben. Soviel Glück kann ein Mensch doch fast nicht haben.
Nichts desto trotz - darübe sehe ich einfach hinweg und freue mich auf den 3. Teil..
13. September 2009 um 23:00 Uhr
Leselover Super, super!
Selten haben mich Krimis so faziniert, dass ich es nicht abwarten konnte, bis ich alle drei Bände gelesen hatte.
Kleinere logische Mängel stören mich nicht, weil der Rest mich völlig vereinnahmt hat. Ich habe meiner Tochter die Bände aus der Hand gerissen und sie ist genauso begeistert wie ich. Schade, dass von Stig Larsson nichts mehr zu lesen sein wird. Er hat den Krimi-Himmel spannender gemacht.
13. September 2009 um 23:00 Uhr
Super Buch!!
Ich habe alle 3 Bücher innerhalb kürzester Zeit gelesen, obwohl die Bücher ja schon ein paar Seiten mehr haben… Aber ich fand es richtig gut. Am besten liest man die Bücher der Reihenfolge nach.
Und ich finde man kann das 1. Buch gut alleine lesen, aber wer das 2. Buch gelesen hat, muss meiner Meinung nach, unbedingt auch das 3. Buch lesen. Schade, dass es nicht noch mehr davon gibt…
13. September 2009 um 23:00 Uhr
Das Beste Buch von einer entäuschenden Serie.
Das Buch beginnt für mich erst nach ca. 200 Seiten. Vorher werden nur Sexvorlieben der einzelnen Akteure erläutert! Muss ich das wissen?
Danach kommt endlich Spannung auf und die Geschichte wird endlich mal konsequent verfolgt, was in den anderen Bücher ja überhaupt nicht der Fall ist.
Also, wie gesagt. Wenn man diese Bücher lesen muss - weil man im Moment kein Geld für ein besseres hat, wie ich- dann ist dieses das Beste der Drei.
22. September 2009 um 16:34 Uhr
Toller Mittelteil…
… einer fantastischen Trilogie. Ich habe alle drei Teile in Rekordzeit durchgelesen und finde sie absolut spitze.
Glaubhafte Protagonisten, interessante Story, ein würdiger Mittelteil! Macht Lust auf das Finale!!
22. September 2009 um 16:34 Uhr
Verdammnis- eine tolle Fortsetzung
Oft meint man, dass Fortsetzungen nie so gut gelingen, wie das Erstlingswerk einer Serie. Dem gegenüber stehen die 3 Bücher von Stieg Larsson. Er erreicht ebenso wie Hennning Mankell, der ja auch Schwede ist, aber im Gegensatz zu dem leider schon verstorbenen Stieg Larsson nocht lebt, Donna Leon oder Andrea Camilleri, auch mit gleichbleibenden handelnden Personen und einer super spannenden Handlung, den “Suchteffekt”. Da kann es schon mal bis in die frühen Morgenstunden andauern, bis man das Buch beiseite legt.
27. September 2009 um 03:34 Uhr
Weltklasse!
Dieses zweite Buch der Trilogie um den Journalisten Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander hat mir gut gefallen. Teilweise habe ich das Buch regelrecht verschlungen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
In diesem Buch kommt die ganze Verschwörungstheorie hoch; das begründet auch, warum Lisbeth teilweise so unnatürlich auf Kommunikation reagiert. Es wird geschildert, was man ihr in ihrer Jugend angetan hatte. Dieses ist wirklich schlimm, wenn man bedenkt, dass es ganz einfach deshalb geschehen ist, weil Lisbeth in ein Politikum verwickelt ist und man sie ruhig und aus der Welt haben wollte.
Dieses Buch ist schon ein bißchen blutrünstiger als der erste Teil besonders zum Schluß hin, als man Lisbeth umbringen und lebendig begraben wollte.
Larsson beschreibt auch Lisbeths Jugend, die alles andere als harmonisch angesehen werden konnte. Lisbeth hat sich versucht zu befreien, in dem sie ihren Vater angezündet hat.
Wieder einmal war ich von Lisbeths Computerkenntnissen sehr überrascht. Was es alles gibt. Ob es so etwas tatsächlich gibt, sei dahingestellt, abwegig fand ich es jedenfalls nicht
Ich fande es auch interessant zu sehen, wie ein Journalist so arbeitet, wie Mikael es recherchiert und welches Material er wann wie veröffenlichen will.
Das Buch würde ich weiter empfehlen. Es ist lesenswert und sehr spannend. Mir hat es gut gefallen
1. Oktober 2009 um 15:51 Uhr
Posthume Thrillerperle
Stieg Larsson hat mit “Verdammnis” einen weiteren Band seiner trilogie geschrieben, der sehr dicht und mit genauer Kenntnis der spezifisch skandinavischen politischen und kriminologischen Verhältnisse glänzt. Lesen unbedingt empfehlenswert !
1. Oktober 2009 um 15:51 Uhr
Ein erstklassiges Hörbuch
Das Hörbuch ist spannend, der Sprecher ideal für derartige Thriller - einer meiner Favoriten.
Sicherlich mit 8 CDs recht lang, aber nie langweilig. Sehr gut und nachahmenswert finde ich die Informationen auf dem Pappschuber. Infos zum Autor und Sprecher folgen eine Beschreibung des Inhalts und - das ist sehr selten - zu den einzelnen Personen der Handlung.
So kann man immer wieder nachlesen, wer denn welche Rolle spielt usw. Diese Infos sollten alle Verlage anbieten, für mich ein Stern extra wert.
Die Story ist packend, spannend und sehr interessant. Ich habe das Hörbuch gerade zum zweiten Mal gehört und finde es jetzt noch besser.
Ich freue mich auf die Folgebücher >Verblendung< und >Vergebung< .
Fazit: So müssen Hörbucher sein!! Fünf Sterne
6. Oktober 2009 um 06:00 Uhr
Der zweite Stieg Larsson - man kann ihn kaum aus der Hand legen
Stieg Larsson hat mit seinem zweiten Roman nach “Verblendung” erneut einen packenden und anspruchsvollen “Schwedenkrimi” geschrieben, den man - einmal angefangen - als Leser nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Handlung ist kurz skizziert: Ein junger Journalist bietet dem Verlag Millenium eine Geschichte an, bei der Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft in illegalen Menschenhandel und Prostitution verwickelt sind. Wenig später werden der Journalist und seine Ehefrau ermordet aufgefunden und Lisbeth Salander als Verdächtige polizeilich gesucht. Mikael Blomkvist ist allerdings von ihrer Unschuld überzeugt und nimmt eigene Ermittlungen auf, in deren Folge er auf einige überraschende Umstände von Lisbeths Vergangenheit stösst.
Für den Leser empfiehlt es sich, zuvor denn Roman “Verblendung” gelesen zu haben, um sich leichter auf die Charaktere der handelnden Personen einstellen zu können. Der zweite Larsson regt dazu an, auch den letzten Roman der Trilogie (Vergebung) zu lesen und weckt zudem die Vorfreude auf die Premiere des gleichnamigen Kinofilms im Februar 2010.
6. Oktober 2009 um 06:00 Uhr
Einfach Genial
Zur Geschichte:
Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin »Millennium« eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.
Auch im zweiten Teil knüpft Stieg Larsson an seinen tollen Stil vom ersten Band an. Das Duo Blomkvist/Salander erlebt seine zweite Geschichte und sie ist mindestens ebenso spannend, wie Teil Eins. Auch hier schafft es Larsson immer wieder, die Gedanken der Leser auf dem falschen Fuß zu erwischen und die Handlung in eine ganz andere Richtung führt, als man es sich je hätte denken können. Auch die Länge des Romans macht ihn nicht weniger lesenswert. Als Leser fiebert man dem Ende und der Auflösung entgegen und doch möchte man, dass dieses Erlebnis nie endet
10. Oktober 2009 um 20:17 Uhr
Ein verdammt gutes Buch
Wer den ersten teil der Stigg Larsson-Reihe gelesen hat, der dürfte wohl kaum vor dem zweiten Teil halt machen. Auch in Verdammnis brilliert Larsson durch einen exzellent konstruierten Spannungsbogen, der den Leser förmlich dazu zwingt mehrere hundert Seiten am Stück zu lesen. Die Figur des Mikeal Blomkvist alias “Kalle Blomkvist” wirkt auf den Leser erneut sympatisch, und das obwohl er während des Hauptteils nicht ein einziges mal auf Lisbeth Salander trifft. Doch gerade die Suche nach ihr, in der seine unnachgiebige sture Persönlichkeit sein Umfeld zum verzweifeln bringt bannt den Leser förmlich. Dabei bewegt er sich mehr und mehr in die Abgründe einer geheimen Schwedischen Polizeiorganisation…
Stigg larsson versteht es, einen ca. 800 Seiten Roman zu verfassen, ohne auch nur im geringsten langeweile aufkommen zu lassen. Er steht damit Dan Browns Romanen Sakrileg und Illuminati, welche eine ähnliche Struktur aufweisen, in keiner Hinsicht nach. Im Gegenteil, durch seine Nähe zur Realität, welche seinen Roman von Dan Browns Werk unterscheidet, wirkt er außerdem noch glaubwürdig…
20. Oktober 2009 um 09:51 Uhr
NA JA
bei aller Liebe - das kommt an den ersten Teil (+Dritten) nicht dran ! zu sehr überzeichnet auf eine Person, Frau Salander schön und gut aber etwas zu dick aufgetragen.
na ja wer`S mag.. allerdings wenn man sich da durchgeschafft hat folgt die Belohnung im dritten Teil
3. November 2009 um 10:17 Uhr
WORUM GEHT ES?
Lisbeth Salander, eine brillante Ermittlerin und sehr eigenwillige Persönlichkeit, kommt nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt zurück und wird in einen Dreifachmord verwickelt. Die Polizei hält sie für die Täterin, nicht aber ihr Freund - der Journalist Mikael Blomkvist und ihr ehemaliger Chef des Sicherheitsdienstes, die ihrerseits Ermittlungen aufnehmen, um ihre Unschuld zu erweisen. Und auch Lisbeth Salander bleibt nicht untätig. Es geht um Mädchenhandel und noch viel mehr. Die Kreise ziehen sich bis in höchste Schichten der schwedischen Gesellschaft.
WER IST DER AUTOR?
Der mit zahlreichen Preisen geehrte Schwede Stieg Larrsson war Journalist und einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus, was in seinen Büchern auch immer wieder deutlich wird. Leider starb er 2004 an den Folgen eines Herzinfarkts, so dass er nur drei Kriminalromane fertig stellen konnte. Die haben es aber in sich.
WIE IST ES GEMACHT?
Es ist der zweite Teil dieser Trilogie, der sich unmittelbar an den ersten Band anschließt. Allerdings muss man ihn nicht gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Und die Leser des ersten Bandes werden auch nicht mit vielen Einzelheiten gelangweilt, die sie bereits kennen. Das Buch lebt sehr stark von den beiden sehr gegensätzlichen Hauptpersonen, die in diesem Fall ermitteln: Dem Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist, ein systematischer und analytischer Kopf, aber auch ein einfühlsamer Mensch. Und Lisbeth Salander, Mitte 20 und damit rund 15 Jahre jünger als Blomquist. Sie bewegt sich auf der Grenze zum Autismus, hat ein fotografisches Gedächtnis, ist eine begnadete Hackerin, aber auch zuständig für die Momente, in denen mal brutale Gewalt ausgeübt werden muss. Kalle Blomquist und Pippi Langstrumpf sind gewissermassen erwachsen geworden und boah ist dieses Buch spannend!! Man sollte es nur anfangen, wenn man weiß, dass man in den nächsten ein zwei Tagen nicht sehr viel anderes zu tun hat.
DER ERSTE SATZ (worum es geht, kommt sehr viel später und es ist ganz anders als der Leser vielleicht zunächst vermutet):
“Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt.”
3. November 2009 um 10:17 Uhr
WORUM GEHT ES?
Lisbeth Salander, eine brillante Ermittlerin und sehr eigenwillige Persönlichkeit, kommt nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt zurück und wird in einen Dreifachmord verwickelt. Die Polizei hält sie für die Täterin, nicht aber ihr Freund - der Journalist Mikael Blomkvist und ihr ehemaliger Chef des Sicherheitsdienstes, die ihrerseits Ermittlungen aufnehmen, um ihre Unschuld zu erweisen. Und auch Lisbeth Salander bleibt nicht untätig. Es geht um Mädchenhandel und noch viel mehr. Die Kreise ziehen sich bis in höchste Schichten der schwedischen Gesellschaft.
WER IST DER AUTOR?
Der mit zahlreichen Preisen geehrte Schwede Stieg Larrsson war Journalist und einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus, was in seinen Büchern auch immer wieder deutlich wird. Leider starb er 2004 an den Folgen eines Herzinfarkts, so dass er nur drei Kriminalromane fertig stellen konnte. Die haben es aber in sich.
WIE IST ES GEMACHT?
Es ist der zweite Teil dieser Trilogie, der sich unmittelbar an den ersten Band anschließt. Allerdings muss man ihn nicht gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Und die Leser des ersten Bandes werden auch nicht mit vielen Einzelheiten gelangweilt, die sie bereits kennen. Das Buch lebt sehr stark von den beiden sehr gegensätzlichen Hauptpersonen, die in diesem Fall ermitteln: Dem Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist, ein systematischer und analytischer Kopf, aber auch ein einfühlsamer Mensch. Und Lisbeth Salander, Mitte 20 und damit rund 15 Jahre jünger als Blomquist. Sie bewegt sich auf der Grenze zum Autismus, hat ein fotografisches Gedächtnis, ist eine begnadete Hackerin, aber auch zuständig für die Momente, in denen mal brutale Gewalt ausgeübt werden muss. Kalle Blomquist und Pippi Langstrumpf sind gewissermassen erwachsen geworden und boah ist dieses Buch spannend!! Man sollte es nur anfangen, wenn man weiß, dass man in den nächsten ein zwei Tagen nicht sehr viel anderes zu tun hat.
DER ERSTE SATZ (worum es geht, kommt sehr viel später und es ist ganz anders als der Leser vielleicht zunächst vermutet):
“Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt.”
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Noch besser als der erste Teil
Nachdem ich bereits den ersten Roman von Stieg Larsson Verblendung mit Begeisterung gelesen habe, in dem es am Ende bereits eine Leseprobe für den Folgeroman Verdammnis gab, konnte ich es kaum mehr abwarten. Ich fand Verdammnis noch spannender als den Vorgänger-Roman, den man auf Grund zahlreicher Bezüge und der fortgesetzten Handlung kennen sollte. Es handelt sich um einen spannenden Thriller, der die richtige thematische Mischung aus politisch-gesellschaftlichen und sozialen-emotionalen Abgründen mitbringt. Neben Blomkvist rückt in diesem Roman die zweite Hauptperson Lisbeth Salander noch stärker in den Mittelpunkt. Sie ist eine sehr individuelle, eigenwillige und skurrile Person, die aber mir zumindest sehr ans Herz wächst. Der Roman hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, so dass man sich auch dritten Roman Vergebung ergeben muss. Viel Spaß beim Lesen!
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Noch besser als der erste Teil
Nachdem ich bereits den ersten Roman von Stieg Larsson Verblendung mit Begeisterung gelesen habe, in dem es am Ende bereits eine Leseprobe für den Folgeroman Verdammnis gab, konnte ich es kaum mehr abwarten. Ich fand Verdammnis noch spannender als den Vorgänger-Roman, den man auf Grund zahlreicher Bezüge und der fortgesetzten Handlung kennen sollte. Es handelt sich um einen spannenden Thriller, der die richtige thematische Mischung aus politisch-gesellschaftlichen und sozialen-emotionalen Abgründen mitbringt. Neben Blomkvist rückt in diesem Roman die zweite Hauptperson Lisbeth Salander noch stärker in den Mittelpunkt. Sie ist eine sehr individuelle, eigenwillige und skurrile Person, die aber mir zumindest sehr ans Herz wächst. Der Roman hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, so dass man sich auch dritten Roman Vergebung ergeben muss. Viel Spaß beim Lesen!
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Verdammnis Hörbuch
Dieses zweite Hörbuch ist noch spannender als das erste! Man wird süchtig, wie es weitergeht!
Dietmar Bär liest es auch hervorragend!
Ich freue mich schon auf das dritte!!!
Leider gibt es nur drei Bücher:-(
Aber toll,dass es die gibt!
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Verdammnis Hörbuch
Dieses zweite Hörbuch ist noch spannender als das erste! Man wird süchtig, wie es weitergeht!
Dietmar Bär liest es auch hervorragend!
Ich freue mich schon auf das dritte!!!
Leider gibt es nur drei Bücher:-(
Aber toll,dass es die gibt!
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Großartiges Hörbuch zum zweiten Teil
Eine wunderbare Fortsetzung und Vertiefung des ersten Teils. Ich kann nicht nachempfinden, wie man diesen Krimi der Extraklasse nicht leiden kann oder den zweiten Teil schlechter einschätzt, als den ersten.
Allerdings habe ich nicht das Buch gelesen, sondern mir die verkürzte Variante von Dietmar Bär per Hörbuch im Auto vorlesen lassen. Erneut habe ich die Art des Vorlesens genossen, Dietmar Bär macht das einfach perfekt.
Wem Gewaltszenen nicht behagen, der sei gewarnt: der erste Teil hat nur zwei wirklich brutale Szenen und nicht einen im Zuge des Romans sich ereignenden Mord.
Der zweite Teil ist deutlich heftiger mit jeder Menge Morde, Verstümmelungen bis hin zum lebendig Begrabenwerden, Das ist nichts für zart Besaitete.
Normalerweise kann ich auf solche Brutalität gerne verzichten, aber hier störte mich das nicht, es gehörte einfach dazu.
Auch wenn manche die Protagonistin Lisbeth als zu überzogen empfinden, meiner Meinung nach muss man erst einmal auf die Idee kommen, sich eine derartige Figur auszudenken. Ich finde sie großartig und freue mich auf den dritten Teil, wieder als Hörbuch.
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Spannend bis zum Ende
Aufgrund des Films habe ich mir alle 3 Bücher von Stieg Larsson zugelegt. In Rekordzeit Zeit habe ich diese gelesen.
Verdammnis hat mir dabei am besten gefallen. Die Charaktere sind sehr schön rausgearbeitet und als Leser fiebert man mit den Hauptpersonen Lisbeth und Blomkvist.
Dieses Buch hat Suchtpotrntial und ist einfach nur zu empfehlen.
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Großartiges Hörbuch zum zweiten Teil
Eine wunderbare Fortsetzung und Vertiefung des ersten Teils. Ich kann nicht nachempfinden, wie man diesen Krimi der Extraklasse nicht leiden kann oder den zweiten Teil schlechter einschätzt, als den ersten.
Allerdings habe ich nicht das Buch gelesen, sondern mir die verkürzte Variante von Dietmar Bär per Hörbuch im Auto vorlesen lassen. Erneut habe ich die Art des Vorlesens genossen, Dietmar Bär macht das einfach perfekt.
Wem Gewaltszenen nicht behagen, der sei gewarnt: der erste Teil hat nur zwei wirklich brutale Szenen und nicht einen im Zuge des Romans sich ereignenden Mord.
Der zweite Teil ist deutlich heftiger mit jeder Menge Morde, Verstümmelungen bis hin zum lebendig Begrabenwerden, Das ist nichts für zart Besaitete.
Normalerweise kann ich auf solche Brutalität gerne verzichten, aber hier störte mich das nicht, es gehörte einfach dazu.
Auch wenn manche die Protagonistin Lisbeth als zu überzogen empfinden, meiner Meinung nach muss man erst einmal auf die Idee kommen, sich eine derartige Figur auszudenken. Ich finde sie großartig und freue mich auf den dritten Teil, wieder als Hörbuch.
3. November 2009 um 10:17 Uhr
Spannend bis zum Ende
Aufgrund des Films habe ich mir alle 3 Bücher von Stieg Larsson zugelegt. In Rekordzeit Zeit habe ich diese gelesen.
Verdammnis hat mir dabei am besten gefallen. Die Charaktere sind sehr schön rausgearbeitet und als Leser fiebert man mit den Hauptpersonen Lisbeth und Blomkvist.
Dieses Buch hat Suchtpotrntial und ist einfach nur zu empfehlen.
11. November 2009 um 06:17 Uhr
Verdammnis die Fesselt
Gigantisch Gut! Es scheint als ob nur die Skandinavier insbesondere Stieg Larsson fähig sind so einen Reisser zu Papier zu bringen.
11. November 2009 um 06:17 Uhr
Toll!!
Verdammnis ist ja nur ein Teil der Trilogie von Stieg Larsson. Muss sagen, habe sie alle sofort gekauft und nacheinander “verschlungen”. Man muss alle drei lesen, weil dieser Band der 2. Teil der Geschichte der Lisbeth Salander ist. Es geht nicht um den Journalisten oder andere Personen. Einzig und allein Lisbeth ist die tragende Figur der Story der drei Wälzer. Stieg Larsson muss die Geschichte von vorneherein so im Kopf gehabt haben. Der 2. Band kann nicht gelesen werden, ohne den ersten zu kennen und dann unbedingt den dritten dranhängen. Ich habe nächtelang geschmöckert: WAHNSINN. Die Figuren ergänzen sich optimal und die Phantasie des Lesers wird angeregt. Der Schreibstil flüssig, die Story läßt einem nicht los. Empfehlenswert!!!
15. November 2009 um 02:00 Uhr
Larssons schwarze Pippi Langstrumpf
Dieser zweite Band von Stieg Larssons »Millenium-Trillogie« führt den Leser in Lisbeth Salanders düstere Vergangenheit. Bald wird sie verdächtigt, an einem Dreifachmord beteidigt zu sein und muss untertauchen. Nur der Journalist Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld.
Ich kannte bisher nur die Verfilmung von »Verblendung«. Es handelt sich dabei um den besten Thriller, den ich seid Jahren gesehen habe. Jetzt habe ich mir »Verdammnis« zugelegt und es handelt sich wiederum um den atmosphärischsten und spannendsten Thriller, den ich seid Henning Mankells Wallander-Reihe gelesen habe. Eigentlich bin ich kein Freund solcher Vergleiche, aber hier scheint er mir ausnahmsweise angebracht und der Qualität von Larssons Buch am gerechtetsten zu werden.
Ich habe das Buch in nur zwei Tagen verschlungen und mittlerweile auch den dritten Band abgeschlossen. Sehr, sehr empfehlenswert.
23. November 2009 um 01:00 Uhr
Ein Fest für jeden Thrillerfan und eine kritische Reflektion zugleich - Stieg Larssons: Millenium-Trilogie
Die Millenium-Redaktion arbeitet an einem brisanten Fall. Der junge und engagierte Journalist Dag Svensson hat jahrelang im international-tätigen Mädchenhandel recherchiert und will nun in Zusammenarbeit mit der Millenium-Redaktion unter der Leitung von Mikael Blomkvist und Erika Berger, diesen brisanten Fall öffentlich machen. Dieses Vorhaben bleibt nicht lange unbemerkt und urplötzlich ist Dag Svensson tot, ermordet. Die Polizei hat allerdings schnell einen Verdächtigen: Lisbeth Salander. Die junge, wie schwierige Hackerin mit der Mikael Blomkvist einst im Vanger-Fall zusammen gearbeitet. Als wenig später Nils Bjurman, Salanders gesetzlicher Betreuer, ebenfalls ermordet aufgefunden wird, haben sich Polizei und die Medien bereits auf Salander eingeschossen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschwunden oder doch nicht…? Da Mikael der Einzige ist der an Salanders Unschuld glaubt, beginnt er dort nach Beweisen ihrer Unschuld zu recherchieren, wo sein Kollege Dag wohl in ein Wespennest gestochen hat…
“Verdammnis” ist der zweite Roman aus der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson. Die Geschichte knüpft gut 1,5 Jahre nach dem Ende des letzten Romans an. Die Geschichte entwickelt sich anfänglich durchaus solide. Auf den ersten gut 200 Seiten wird nahezu ausschließlich auf die Figur Lisbeth Salander eingegangen. So das diese, im ersten Roman noch sehr “unbekannte” Figur, Seite für Seite mehr an Konturen gewinnt und damit defintiv die Hauptrolle im zweiten Roman innehat. Es bleibt dabei nicht aus, dass “Verdammnis” stellenweise etwas langatmiger daherkommt, wie der Vorgänger, denn zwischen den Morden und dem spannungsgeladenen Finale gibt es immer wieder viele Seiten mit Geplänkel. Aber dies, und das ist das geniale von Larssons Schreibstil, kann sich schlagartig ändern. Da passiert gut 20 Seiten lang rein gar nichts und dann schlägt Larsson urplötzlich aus dem Nichts zu und zieht die Spannungsschraube gewaltig an. Alleine für diese gelungenen Kniffe verdient sich der Autor schon 5 Sterne. Aber auch für die gnadenlose Offenlegung der Gesellschaft (hier verkörpert durch die schwedische und damit sicherlich beliebig austauschbar), ihren Einstellungen und Gesetzmäßigkeiten machen diesen Roman zu einem wirklich lesenswerten und gesellschaft-kritischen Buch, dass mit der Figur Lisbeth Salander einen perfekten Reibungspunkt zu bieten hat.
Auf den letzten 300 Seiten, des rund 750 Seiten starken Werkes beginnen sich die Ereignisse förmlich zu überschlagen, so dass man spätestens hier gänzlich dem Buch verfallen ist. Die Spannung wird bis ins Unermessliche getrieben, so dass wohl jeder Thriller-Fan hier vollstens auf seine Kosten kommen wird. Das packende Ende dieses zweiten Teils ist anschließend der nahtlose Übergang zum dritten Roman (Vergebung: Roman). Einsteigern sei an dieser Stelle empfohlen, um vor allem die Figur Salander in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen, unbedingt mit dem ersten Roman (Verblendung: Roman) dieser Trilogie zu beginnen, es lohnt sich - 5 Sterne.
23. November 2009 um 01:00 Uhr
Ein Fest für jeden Thrillerfan und eine kritische Reflektion zugleich - Stieg Larssons: Millenium-Trilogie
Die Millenium-Redaktion arbeitet an einem brisanten Fall. Der junge und engagierte Journalist Dag Svensson hat jahrelang im international-tätigen Mädchenhandel recherchiert und will nun in Zusammenarbeit mit der Millenium-Redaktion unter der Leitung von Mikael Blomkvist und Erika Berger, diesen brisanten Fall öffentlich machen. Dieses Vorhaben bleibt nicht lange unbemerkt und urplötzlich ist Dag Svensson tot, ermordet. Die Polizei hat allerdings schnell einen Verdächtigen: Lisbeth Salander. Die junge, wie schwierige Hackerin mit der Mikael Blomkvist einst im Vanger-Fall zusammen gearbeitet. Als wenig später Nils Bjurman, Salanders gesetzlicher Betreuer, ebenfalls ermordet aufgefunden wird, haben sich Polizei und die Medien bereits auf Salander eingeschossen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschwunden oder doch nicht…? Da Mikael der Einzige ist der an Salanders Unschuld glaubt, beginnt er dort nach Beweisen ihrer Unschuld zu recherchieren, wo sein Kollege Dag wohl in ein Wespennest gestochen hat…
“Verdammnis” ist der zweite Roman aus der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson. Die Geschichte knüpft gut 1,5 Jahre nach dem Ende des letzten Romans an. Die Geschichte entwickelt sich anfänglich durchaus solide. Auf den ersten gut 200 Seiten wird nahezu ausschließlich auf die Figur Lisbeth Salander eingegangen. So das diese, im ersten Roman noch sehr “unbekannte” Figur, Seite für Seite mehr an Konturen gewinnt und damit defintiv die Hauptrolle im zweiten Roman innehat. Es bleibt dabei nicht aus, dass “Verdammnis” stellenweise etwas langatmiger daherkommt, wie der Vorgänger, denn zwischen den Morden und dem spannungsgeladenen Finale gibt es immer wieder viele Seiten mit Geplänkel. Aber dies, und das ist das geniale von Larssons Schreibstil, kann sich schlagartig ändern. Da passiert gut 20 Seiten lang rein gar nichts und dann schlägt Larsson urplötzlich aus dem Nichts zu und zieht die Spannungsschraube gewaltig an. Alleine für diese gelungenen Kniffe verdient sich der Autor schon 5 Sterne. Aber auch für die gnadenlose Offenlegung der Gesellschaft (hier verkörpert durch die schwedische und damit sicherlich beliebig austauschbar), ihren Einstellungen und Gesetzmäßigkeiten machen diesen Roman zu einem wirklich lesenswerten und gesellschaft-kritischen Buch, dass mit der Figur Lisbeth Salander einen perfekten Reibungspunkt zu bieten hat.
Auf den letzten 300 Seiten, des rund 750 Seiten starken Werkes beginnen sich die Ereignisse förmlich zu überschlagen, so dass man spätestens hier gänzlich dem Buch verfallen ist. Die Spannung wird bis ins Unermessliche getrieben, so dass wohl jeder Thriller-Fan hier vollstens auf seine Kosten kommen wird. Das packende Ende dieses zweiten Teils ist anschließend der nahtlose Übergang zum dritten Roman (Vergebung: Roman). Einsteigern sei an dieser Stelle empfohlen, um vor allem die Figur Salander in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen, unbedingt mit dem ersten Roman (Verblendung: Roman) dieser Trilogie zu beginnen, es lohnt sich - 5 Sterne.
23. November 2009 um 01:00 Uhr
verdammnis Stieg Larson
Das Buch ist von Anfang bis zum Ende sehr spannend,feselnd und unterhaltsam. Der jenige der gerne Krimis liest ist das Pflichtlektüre
23. November 2009 um 01:00 Uhr
verdammnis Stieg Larson
Das Buch ist von Anfang bis zum Ende sehr spannend,feselnd und unterhaltsam. Der jenige der gerne Krimis liest ist das Pflichtlektüre
23. November 2009 um 01:00 Uhr
Verdammnis - ungemein fesselnd
Die Stig LARSSON-Triologie ist wirklich das Beste, was mir in den letzten Jahren als Thriller untergekommen ist. … und ich habe in letzter Zeit krankheitsbedingt einiges an Literatur gelesen.
Ein absolutes MUSS für jeden Liebhaber fesselnder Krimis!!!
23. November 2009 um 01:00 Uhr
Verdammnis - ungemein fesselnd
Die Stig LARSSON-Triologie ist wirklich das Beste, was mir in den letzten Jahren als Thriller untergekommen ist. … und ich habe in letzter Zeit krankheitsbedingt einiges an Literatur gelesen.
Ein absolutes MUSS für jeden Liebhaber fesselnder Krimis!!!
23. November 2009 um 01:00 Uhr
Auf der Suche nach der Spannung
Nach dem durchaus vielversprechenden ersten Teil bin ich doch sehr enttäuscht von Verdammnis. Es kommt keinerlei Spannung auf, Überraschungen fehlen leider. Stattdessen wird mindestens 27mal beschrieben, wie sich jemand einen Kaffee macht (kein Witz). Alles läuft auf einen schlecht geschriebenen “Showdown” hinaus (0-8-15!) Selbst Dietmar Bär kann da nichts retten.
Mich verwundert der Hype um Stieg Larsson doch etwas, mal schauen ob ich den dritten Teil noch schaffe.
23. November 2009 um 01:00 Uhr
Auf der Suche nach der Spannung
Nach dem durchaus vielversprechenden ersten Teil bin ich doch sehr enttäuscht von Verdammnis. Es kommt keinerlei Spannung auf, Überraschungen fehlen leider. Stattdessen wird mindestens 27mal beschrieben, wie sich jemand einen Kaffee macht (kein Witz). Alles läuft auf einen schlecht geschriebenen “Showdown” hinaus (0-8-15!) Selbst Dietmar Bär kann da nichts retten.
Mich verwundert der Hype um Stieg Larsson doch etwas, mal schauen ob ich den dritten Teil noch schaffe.
30. November 2009 um 18:51 Uhr
Naja…
Also ich habe bisher ca. 200 Seiten gelesen und es ist genau GAR NICHTS passiert. Man hält das bei der doch beachtlichen Menge an positiven Rezensionen kaum für möglich, aber so ist. Die langatmige Beschreibung der einzelnen Charaktere ist sowas von fade… der Blomquist und die Berger, die tolle Millennium-Zeitschrift und und und nahezu alles geht einem nach so vielen Seiten überflüssiger Informationen immer mehr auf die Nerven. Man erfährt weit mehr über die Personen, als man eigentlich jemals wissen wollte bzw. wissen muss. Sogar die Salander beginnt schön langsam zu nerven. Leider. Und Spannung kommt bisher noch gar keine auf. Also wenn es so weiter geht… richtig schade ums Geld.
30. November 2009 um 18:51 Uhr
Extrem langweilig
Eins der langweiligsten Bücher (Krimis inkl.), die ich je gelesen habe !
Meiner Meinung nach hat sich Herr Larsson eines Tages gesagt, er müsse mal wieder einen Roman schreiben und hat leider einen Verleger gefunden, der ihn nach Anzahl der Wörter bezahlt.
Dann hat er einfach losgelegt, in der Annahme, ihm würde schon etwas einfallen. Dies ist ihm bedauerlicherweise aber erst mal nicht gelungen. Die ersten 200 Seiten passiert rein gar nichts, was von irgendwie von Interesse wäre. Leider hat es Herr Larsson, ich befürchte ihm fehlt die kritische Selbsteinschätzung des eigenen Könnens - oder zumindest die kritische Einschätzung seiner aktuellen “Idee”, nicht für notwendig gehalten, diese Seiten einfach wegzuwerfen. Irgendwann, gegen Seite 300, passiert dann mal ein Mord. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Handlung jetzt Fahrt aufnimmt. Es geht genauso langweilig weiter, wie es begonnen hat. Stieg Larsson kaut auf jeder Szene und auf jeder neu erscheinenden Person so lange herum, bis sie nur noch nach Pappdeckel schmeckt. Er benötigt 10 Seiten, um zu beschreiben, wie zwei Personen einen Kaffee zusammen trinken. Man erfährt von jedem, wie groß er ist, wie alt er ist, ob er einen Bart hat oder nicht, ob er gerne Apfelmus ist und ob seine Mutter aus dem Norden kommt.
Seine Protagnistin, er wird nicht müde immer, immer, immer wieder zu schreiben, wie toll sie ist und wie problemlos sie sich in jeden Computer der Welt hacken kann, wird vermutlich irgendwann auch auf einem Besen fliegen können. (Hackt zwar alles, verschickt selbst aber sensible Daten per ftp, naja)
Fazit:
Stieg Larsson hätte sich einfach kürzer fassen müssen. Wie viele seiner Kollegen überschätzt er die Wichtigkeit seiner Worte und verwendet derer zu viele. Er bestätigt leider die allgemeine Einschätzung, dass Krimiautoren keine “echten” Autoren sind und nicht wirklich schreiben können.
Ich habe bei ca. 400 Seiten aufgegeben und das Buch weggelegt (book-crossing), schade ums Geld.
30. November 2009 um 18:51 Uhr
Noch lesenswerter als der erste Teil
Nachdem ich den ersten Teil der Triologie gelesen hatte, war es klar, dass ich nun auch die zweite Folge haben musste.
Gut so! Im Gegensatz zum ersten Buch geht es hier (meiner Meinung nach) “schneller zur Sache” als im ersten Teil “Verblendung”.
Die Geschichte ist spannend und hat es mir schwer gemacht, das Buch aus der Hand zu legen.
Wer den ersten Teil hat, sollte die Fortführung auch unbedingt lesen
4. Dezember 2009 um 15:00 Uhr
War sehr spannend….
Ich fande den Teil sehr spannend,vorallem deswegen weil sich nach und nach alle Teile zusammenfügen.Allerdings waren manche Szenen,vorallem das Ende sehr weir hergeholt,und erinnerten mich zwischenzeitlich eher an ein Science Fiction Buch als an einen Thriller.Mir gefällt diese Reihe vorallen wegen Lisbeth sosehr.Ich denke,wenn sie nicht dabei wäre,hätte ich die Reihe nicht besonders toll gefunden…trotz der paar Mankos hat mich das Buch gefesselt,war spannend und hat mich teilweise echt überrascht.
Und eins habe ich dabei gelernt,anscheinend essen alle Schweden nur belegte Brote!!!
8. Dezember 2009 um 15:00 Uhr
Wie kann sowas nur ein Bestseller werden?
Mister Larsson verdient sein Geld wohl als Werbe-Schreiberling, deshalb gibt er immer genau an welche Marke bei allen Produkten (Mietauto, Wasser, Moebel, usw) hier so wichtig ist. Bei den Krimis im Fernsehen gibt es Unterbrecherwerbung; hier wird die Werbung teilweise von faden Krimi-Schnipseln unterbrochen. Der Hoehepunkt ist dann, wie sich die Tote Lisbeth wieder aus ihrem Grab befreit, da wird dann die Sache wirklich zum Klamauk!
8. Dezember 2009 um 15:00 Uhr
Gesucht wird fähiger Nachfolger.
Leider ist Stieg Larsson viel zu früh gestorben. Ich lese nur hin und wieder Krimis. Jetzt bin ich süchtig. Wie gerne würde ich noch einige Folgen lesen.
Vieleicht findet sich ein talentierter Autor der das schwierige Erbe antritt?
Meine uneingeschränkte Empfehlung aller 3 Bände!!!!!
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
2. teil der millenium-trilogie
Auch dieses mal gab es wieder einen gemütlichen Einstieg, bei dem man Lisbeth Salander auf einem kleinen Teil ihrer Weltreise begleiten durfte.
In dieser Zeit beschäftigte sie sich fast ständig mit den großen Köpfen der Mathematik, wenn sie nicht gerade eine Ungerechtigkeit gerade bog.
Kaum kommt Lisbeth zurück nach Schweden, werden kurz hintereinander drei Figuren getötet und sie soll die Hauptverdächtige sein. So wird sie des Dreifachmordes beschuldigt und landesweit gesucht.
Nur Mikael Blomkvist, der ein Freund von zwei Opfern war und mit dem sie im ersten Band schon einiges erlebt hatte, glaubt trotzdem an ihre Unschuld.
Und somit beginnt eine rasante Geschichte von Mädchenhandel bis zu einem Auftragskiller, hinter dem sich noch ein großes Geheimnis verbirgt.
Auch in diesem Buch beschreibt der Autor manches sehr ausführlich, aber dabei wurde es mir nie langweilig.
Es gab aber auch wieder Situationen, in denen mehrere Dinge auf einmal passierten und ich erst einmal eine Pause brauchte, um alles richtig zu verarbeiten.
Der Autor hat auch für diesen Band wieder gut recherchiert und viele Fakten eingeflochten. So durfte man, wie oben schon erwähnt, einiges über die weltberühmtesten Mathegenies erfahren und in den Mädchenhandel eintauchen. Interessant zu erfahren war, wer alles hinter diesem Handel steckte und wer alles in der Bevölkerung mitmischte und -wirkte.
Die Spannung wächst zwar langsam, aber desto geballter breitet sie sich aus und je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, umso gefesselter wurde ich von der Handlung.
In diesem Band ist Lisbeth Salander die Figur, um die sich im Grunde alles dreht. Und so habe ich mit ihr gebangt, gefiebert und mir immense Sorgen um ihre Freiheit gemacht. Stellenweise musste ich Pausen einlegen, weil mir ihr Schicksal, in das Lisbeth gedrängt wurde, einfach zu nahe ging. Das hat der Autor super geschafft!
Die Geschichte wird von ein paar wenigen aber wichtigen Figuren erzählt und die Charaktere werden gut dargestellt. Auch in diesem Teil wird dem Leser wieder etwas Neues über die beiden Protagonisten verraten. Ein alter Bekannter, der im ersten Band negativ auffiel, ist ebenfaflls wieder dabei, was mir persönlich sehr missfiel.
Der Countdown zum Ende war meiner Meinung nach relativ unspektakulär, aber dafür umso beeindruckender.
Da ging alles Schlag auf Schlag, immer im Wechsel zwischen verschiedenen Figuren, und dann war das Buch leider auch schon fertig.
Einen halben Stern Abzug gibt es für dieses abrupte Ende. So etwas mag ich persönlich überhaupt nicht.
Fazit:
Stieg Larsson hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass er, auch nach seinem Tod, zu den größten Schriftstellern im Krimi/Thrillergenre gehört.
Ich vergebe hiermit vier bis fünf Sterne.
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Bücher des Jahres
Stieg Larssons Bücher sind das Highlight des Jahres. Nicht zimperlich, aber SEHR SPANNEND! Da können Frau Reichs, Frau Gerritsen und Frau Cornwell alle miteinander einpacken!
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Weiter gehts…
…und zwar ziemlich spannend! Auch beim zweiten Band muss man wieder ein paar Seiten lang abwarten, bis es einen richtig packt, aber dann kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Lisbeth und Mikael sind wieder in Höchstform und es dauert bis zum Schluss, bis man die gesamte Tragweite der Geschehnisse erfasst hat. Und keine Sorge: Band drei geht nahtlos weiter, denn die Story in Band zwei hört nicht völlig gelöst auf. Noch besser als der erste Teil!!
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
2. teil der millenium-trilogie
Auch dieses mal gab es wieder einen gemütlichen Einstieg, bei dem man Lisbeth Salander auf einem kleinen Teil ihrer Weltreise begleiten durfte.
In dieser Zeit beschäftigte sie sich fast ständig mit den großen Köpfen der Mathematik, wenn sie nicht gerade eine Ungerechtigkeit gerade bog.
Kaum kommt Lisbeth zurück nach Schweden, werden kurz hintereinander drei Figuren getötet und sie soll die Hauptverdächtige sein. So wird sie des Dreifachmordes beschuldigt und landesweit gesucht.
Nur Mikael Blomkvist, der ein Freund von zwei Opfern war und mit dem sie im ersten Band schon einiges erlebt hatte, glaubt trotzdem an ihre Unschuld.
Und somit beginnt eine rasante Geschichte von Mädchenhandel bis zu einem Auftragskiller, hinter dem sich noch ein großes Geheimnis verbirgt.
Auch in diesem Buch beschreibt der Autor manches sehr ausführlich, aber dabei wurde es mir nie langweilig.
Es gab aber auch wieder Situationen, in denen mehrere Dinge auf einmal passierten und ich erst einmal eine Pause brauchte, um alles richtig zu verarbeiten.
Der Autor hat auch für diesen Band wieder gut recherchiert und viele Fakten eingeflochten. So durfte man, wie oben schon erwähnt, einiges über die weltberühmtesten Mathegenies erfahren und in den Mädchenhandel eintauchen. Interessant zu erfahren war, wer alles hinter diesem Handel steckte und wer alles in der Bevölkerung mitmischte und -wirkte.
Die Spannung wächst zwar langsam, aber desto geballter breitet sie sich aus und je tiefer ich in die Geschichte eintauchte, umso gefesselter wurde ich von der Handlung.
In diesem Band ist Lisbeth Salander die Figur, um die sich im Grunde alles dreht. Und so habe ich mit ihr gebangt, gefiebert und mir immense Sorgen um ihre Freiheit gemacht. Stellenweise musste ich Pausen einlegen, weil mir ihr Schicksal, in das Lisbeth gedrängt wurde, einfach zu nahe ging. Das hat der Autor super geschafft!
Die Geschichte wird von ein paar wenigen aber wichtigen Figuren erzählt und die Charaktere werden gut dargestellt. Auch in diesem Teil wird dem Leser wieder etwas Neues über die beiden Protagonisten verraten. Ein alter Bekannter, der im ersten Band negativ auffiel, ist ebenfaflls wieder dabei, was mir persönlich sehr missfiel.
Der Countdown zum Ende war meiner Meinung nach relativ unspektakulär, aber dafür umso beeindruckender.
Da ging alles Schlag auf Schlag, immer im Wechsel zwischen verschiedenen Figuren, und dann war das Buch leider auch schon fertig.
Einen halben Stern Abzug gibt es für dieses abrupte Ende. So etwas mag ich persönlich überhaupt nicht.
Fazit:
Stieg Larsson hat auch mit diesem Roman bewiesen, dass er, auch nach seinem Tod, zu den größten Schriftstellern im Krimi/Thrillergenre gehört.
Ich vergebe hiermit vier bis fünf Sterne.
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Bücher des Jahres
Stieg Larssons Bücher sind das Highlight des Jahres. Nicht zimperlich, aber SEHR SPANNEND! Da können Frau Reichs, Frau Gerritsen und Frau Cornwell alle miteinander einpacken!
12. Dezember 2009 um 20:17 Uhr
Weiter gehts…
…und zwar ziemlich spannend! Auch beim zweiten Band muss man wieder ein paar Seiten lang abwarten, bis es einen richtig packt, aber dann kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Lisbeth und Mikael sind wieder in Höchstform und es dauert bis zum Schluss, bis man die gesamte Tragweite der Geschehnisse erfasst hat. Und keine Sorge: Band drei geht nahtlos weiter, denn die Story in Band zwei hört nicht völlig gelöst auf. Noch besser als der erste Teil!!
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Noch fesselnder…
… als der 1. Roman Verblendung. auch vom 2. buch dieser serie bin ich absolut begeistert. die letzten 200 seiten waren so packend, dass man das buch nicht aus hand legen konnte. absolut empfehlenswert! momentan lese ich band 3 und bin gespannt wie die ganze geschichte mit lisbeth salander ausgeht. die heldin dieses romans ist einfach ein genialer typ!
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Noch fesselnder…
… als der 1. Roman Verblendung. auch vom 2. buch dieser serie bin ich absolut begeistert. die letzten 200 seiten waren so packend, dass man das buch nicht aus hand legen konnte. absolut empfehlenswert! momentan lese ich band 3 und bin gespannt wie die ganze geschichte mit lisbeth salander ausgeht. die heldin dieses romans ist einfach ein genialer typ!
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Einfach genial!
Dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand. Ich bin ein absoluter Fan von skandinavischen Krimis, egal ob als Buch oder Film. Aber dies ist wirklich etwas ganz besonderes. Absolut spannend geschrieben. Man muss es einfach selbst gelesen haben!
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Einfach genial!
Dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand. Ich bin ein absoluter Fan von skandinavischen Krimis, egal ob als Buch oder Film. Aber dies ist wirklich etwas ganz besonderes. Absolut spannend geschrieben. Man muss es einfach selbst gelesen haben!
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Verdammnis von Stieg Larsson
Verdammnis: Roman
Da ich das vorherige Buch “Verblendung”gelesen habe war es für mich die Fortsetzung, die ich noch am selben Tag angefangen habe zu lesen.
Meiner Meinung nach werden die Charaktere der einzelnen Personen so dargestellt, dass ich sie mir sehr gut in meiner Fantasie vorstellen kann. Die Handlung macht Sinn und ist spannend bis zum Schluß. Meine Meinung: es ist genial. Mit dem nächsten und letzten Band “Vergebung” habe ich schon zu lesen angefangen und es verspricht jetzt schon an Spannung und Genialität den vorangegangenen in nichts nachzustehen. Schade, dass dann keine Fortsetzung mehr zu erwarten ist, weil der Schriftsteller nicht mehr lebt.
17. Dezember 2009 um 05:00 Uhr
Verdammnis von Stieg Larsson
Verdammnis: Roman
Da ich das vorherige Buch “Verblendung”gelesen habe war es für mich die Fortsetzung, die ich noch am selben Tag angefangen habe zu lesen.
Meiner Meinung nach werden die Charaktere der einzelnen Personen so dargestellt, dass ich sie mir sehr gut in meiner Fantasie vorstellen kann. Die Handlung macht Sinn und ist spannend bis zum Schluß. Meine Meinung: es ist genial. Mit dem nächsten und letzten Band “Vergebung” habe ich schon zu lesen angefangen und es verspricht jetzt schon an Spannung und Genialität den vorangegangenen in nichts nachzustehen. Schade, dass dann keine Fortsetzung mehr zu erwarten ist, weil der Schriftsteller nicht mehr lebt.
25. Dezember 2009 um 22:00 Uhr
Schlecht in jeder Beziehung
Vom Film begeistert, habe ich Band 2 und 3 gekauft. Und habe Band 2 nur zu Ende gelesen, um hier was sagen zu können. Dieses Buch ist schlicht eine Unverschämtheit. Blöde story, überflüssiger Quatsch, aufgeblasene “Handlung”. Liegen die unlogischen Details an einer schludrigen und lieblosen Übersetzung oder ist schon das Original so hingerotzt? Drei kleine Beispiele: Auf Seite 156 heißt es, Lisbeth dürfe ihre Wohnung nicht untervermieten. Sechs Zeilen weiter sagt sie, sie wolle sie nicht verkaufen. Na was denn nun? In einer der langweiligen Sexszenen fesselt Mimmi ihr die Hände auf den Rücken. Um sie dann auf den Rücken zu legen und so weiter. Das muss Spaß gemacht haben! Auf Seite 746 hat Mikael seinen Autoscheinwerfer im Rücken und ist deshalb für Niedermann schlecht zu sehen. Gleichzeitig steht er aber geschützt hinter seiner Autotür. Das sind nur Kleinigkeiten, sie stehen aber für fehlende Qualität auf allen Ebenen. Verlorene Zeit!
25. Dezember 2009 um 22:00 Uhr
Trotz Schwächen empfehlenswert
An dem Buch kann einem einiges gehörig auf die Nerven gehen: 1) Lisbeth Salander weiß alles, kann alles, fürchtet nichts uns niemanden und schlägt auch noch den dicksten Kerl K.O. Außerdem rettet sie in einer für das Buch völlig irrelevanten Episode nebenbei noch einem Burschen aus der Karibik und einer an den Haaren herbeigezerrten, für die Handlung völlig unwichtigen, aber geplagten Ehefrau das Leben! 2) Die Schweden scheinen sich ausschließlich von Stullen zu ernähren, denn fortwährend isst jemand irgendwo ein belegtes Brot, selbst im Restaurant scheint man nichts anderes zu kriegen. 3) Es treffen Protagonisten aufeinander, die auf alle Welt eine wundersame sexuelle Anziehungskraft zu haben scheinen, denn ständig verspürt irgendwer den Wunsch, mit dem einen oder der anderen ins Bett zu steigen. 4) Die Erlösung vom allzeit präsenten und jedes, wirklich jedes Mal gleich genannten “blonden Riesen” kommt viel zu spät, nämlich erst auf Seite 678, wo er endlich, endlich einen Namen bekommt! 5) Stets und ständig wird dem Leser vorgeplappert, von welchem Hersteller welches technische Gerät aus welcher Modellreihe gerade benutzt wird, und IKEA braucht sich über mangelnde Werbung auch nicht zu beklagen.
Nichtsdestotrotz versteht das Buch zu fesseln, und ich werde sicher auch den 3. Teil der Trilogie lesen! Der Plot is vielschichtig und spannend, die Figuren haben Tiefe und Charakter und sind so gut herausgearbeitet, dass man unbedingt wissen möchte, was weiter aus ihnen wird. Fazit: trotz der Nervfaktoren sehr empfehlenswert!
25. Dezember 2009 um 22:00 Uhr
Herausragend!
Es ist ja eigentlich absolut sinnlos, den über 200 Rezensionen zu “Verdamnis” noch eine hinzuzufügen. Aber da ich gerade mit der Larsson-Trilogie fertig bin, ist es mir einfach ein großes Bedürfnis, diesen leider ja schon seit 5 Jahren verstorbenen Autor zu loben.
Alle drei Krimis sind absolut packend, die Trilogie ist ein sich geschlossenes Monument, wobei man “Verblendung” noch am besten ohne die anderen beiden lesen kann, während ich nach “Verdammnis” schon heilfroh war, “Vergebung” direkt zur Hand zu haben und sicher davon profitiert habe, dass ich vor “Verdammnis” direkt im Anschluss an “Verblendung” gelesen habe.
Verrate ich zu viel? Hoffentlich nicht, aber “Verdammnis” beginnt mit einem Ausflug von Lisbeth Salander, der spannend erzählt wird, aber für den weiteren Roman und die gesamte Trilogie völlig belanglos ist. Ein netter Aufgalopp? Vielleicht. Aber sicher auch irgendwie einfach unnötig und meines Erachtens ohne Funktion für den weiteren Verlauf.
Doch als Lisbeth wieder in Schweden auftaucht geht es Schlag auf Schlag und beginnen über 1.000 Seiten Hochspannung, wenn man “Vergebung”, die Fortsetzung, mitrechnet. Sicher: wieder erscheint Salander in ihrer Hochbegabung und ihrem Autismus und ihrer Gnadenlosigkeit überzeichnet. Die Cyber-Lara-Croft wird in “Verdammnis” noch unheimlicher als sie in “Verblendung” schon war. Das Verhältnis zu Blomkvist bleibt spannend, ebenso wie es spannend ist, wie der im Vergleich zu Lisbeth nur mäßig begabte Mikael sich nach und nach einen Überblick über die Abgründe, die er in Schwedens Staat entdeckt, verschafft. Die Folgen des Kalten Krieges werden in diesem Buch ebenso klug gestriffen wie die Grenzen und das Missbrauchspotenzial von Klinischer Psychologie und Psychiatrie. Die Medien in ihrer Sensationsgier und ihrer Beschränkheit werden durch den erfahrenen Journalisten Stieg Larsson auch keineswegs geschont.
So kompliziert, ausufernd und streckenweise verwirrend die Zusammenhänge auch sind. Es bleibt immer spannend und trotz der manchmal etwas an den Haaren herbeigezogenen Ermittlungserfolge von Salander/Blomkvist hat man nie das beklemmende Gefühl, das andere Autoren oftmals hervorrufen, es werde jetzt halt aufgelöst, damit man aufhören kann und alles wird plötzlich mit übermenschlichen Fähigkeiten oder unverschämten Glück gerade noch in letzter Sekunde aufgelöst.
Es war ein großer Lesegenuss!
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Langweile pur!!!
Schon das erste Buch der Trilogie fand ich ziemlich öde. Das zweite kann nur besser werden- so die Annahme. Weit gefehlt. Leider. Die ersten 450 der insgesamt 750 Seiten sind sterbenslangweilig! Nur um mitreden zu können, habe ich das Buch zu Ende gelesen. Zu Beginn wird über 100 Seiten hinweg ein Thema behandelt, dass für das Buch und die Handlung überhaupt keine Rolle spielt. Die Erzählweise ist träge und extrem langatmig. Bis die Polizei oder die Ermittler von Millenium nur einen einzigen Schritt vorwärts kommen vergeht immer eine Ewigkeit. Die Geschichte geht sehr schleppend voran und ist zum Schluss völlig überzogen. Die Hauptdarstellerin steht von den Toden auf!! Das ist ja schon fast lächerlich. Trotzdem werde ich wohl das dritte Buch auch noch lesen, denn wie die Beziehung der beiden Protagonisten weitergeht interssiert mich doch!
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Millenium-Trilogie
Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.
Deshalb diese sehr kurze Rezension.
-Schleichwerbung ohne Ende
-Weltfremd
-geschwätzig
-modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)
-teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)
Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.
Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Langweile pur!!!
Schon das erste Buch der Trilogie fand ich ziemlich öde. Das zweite kann nur besser werden- so die Annahme. Weit gefehlt. Leider. Die ersten 450 der insgesamt 750 Seiten sind sterbenslangweilig! Nur um mitreden zu können, habe ich das Buch zu Ende gelesen. Zu Beginn wird über 100 Seiten hinweg ein Thema behandelt, dass für das Buch und die Handlung überhaupt keine Rolle spielt. Die Erzählweise ist träge und extrem langatmig. Bis die Polizei oder die Ermittler von Millenium nur einen einzigen Schritt vorwärts kommen vergeht immer eine Ewigkeit. Die Geschichte geht sehr schleppend voran und ist zum Schluss völlig überzogen. Die Hauptdarstellerin steht von den Toden auf!! Das ist ja schon fast lächerlich. Trotzdem werde ich wohl das dritte Buch auch noch lesen, denn wie die Beziehung der beiden Protagonisten weitergeht interssiert mich doch!
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Vorsicht! Nicht vor dem ersten Teil lesen!
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der zweite Teil auf keinen Fall vor dem ersten gelesen werden sollte, weil in dem zweiten Teil oft auf die Lösungen des ersten Teils hingewiesen wird.
Mir ist es sehr wichtig, dass ich eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen kann und dass ist mir bereits im ersten Teil gelungen und wird im zweiten Teil nochmals verstärkt. Dies führt dazu, dass ich beim Lesen wirklich mitfiebern konnte - vor allem mit Lisbeth Salander. Der Schreibstil von Stieg Larsson gefällt mir sehr gut. Die Spannung wird von Seite zu Seite aufgebaut, so dass es mir bei der Mitte des Buches nicht mehr möglich war, das Buch zur Seite zu legen.
Empfehlenswert ist übrigens auch der Film zum ersten Teil. Seit langem mal wieder ein Film, der mir fast so gut gefallen hat, wie das Buch.
Mit dem dritten Teil werde ich jetzt, in dieser Minute beginnen
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Muß man lesen!!!!
Wer diese Trilogie nicht ließt, brauch überhaupt keinen Krimi/Thriller mehr lesen.
Einfach phantastisch.
Schade das Larson nicht noch Teil 4 - ? schreiben konnte.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Millenium-Trilogie
Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.
Deshalb diese sehr kurze Rezension.
-Schleichwerbung ohne Ende
-Weltfremd
-geschwätzig
-modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)
-teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)
Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.
Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Vorsicht! Nicht vor dem ersten Teil lesen!
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der zweite Teil auf keinen Fall vor dem ersten gelesen werden sollte, weil in dem zweiten Teil oft auf die Lösungen des ersten Teils hingewiesen wird.
Mir ist es sehr wichtig, dass ich eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen kann und dass ist mir bereits im ersten Teil gelungen und wird im zweiten Teil nochmals verstärkt. Dies führt dazu, dass ich beim Lesen wirklich mitfiebern konnte - vor allem mit Lisbeth Salander. Der Schreibstil von Stieg Larsson gefällt mir sehr gut. Die Spannung wird von Seite zu Seite aufgebaut, so dass es mir bei der Mitte des Buches nicht mehr möglich war, das Buch zur Seite zu legen.
Empfehlenswert ist übrigens auch der Film zum ersten Teil. Seit langem mal wieder ein Film, der mir fast so gut gefallen hat, wie das Buch.
Mit dem dritten Teil werde ich jetzt, in dieser Minute beginnen
30. Dezember 2009 um 08:34 Uhr
Muß man lesen!!!!
Wer diese Trilogie nicht ließt, brauch überhaupt keinen Krimi/Thriller mehr lesen.
Einfach phantastisch.
Schade das Larson nicht noch Teil 4 - ? schreiben konnte.
3. Januar 2010 um 17:51 Uhr
Spannend bis zur letzten Seite
Eine sehr gute, total neue Art von Spannung pur. Schade, dass es nur 3 Bücher von ihm gibt.
Das Buch läßt einem nicht los.
Gehört zu den besten Krimis, die gelesen habe.
3. Januar 2010 um 17:51 Uhr
Grandioses Hörbuch
Die vielen 5-Stern-Rezensionen sagen eigentlich schon alles, es gibt nichts hinzuzufügen. Das Hörbuch ist top, spannend, beklemmend, tiefgründig. Etwas störend höchstens der Cliffhanger am Schluss, es empfiehlt sich, rechtzeitig den 3. Teil zu kaufen, damit man nicht auf dem trockenen Sitz.
Fazit: Perfekt!
8. Januar 2010 um 05:34 Uhr
Nervig und ohne suspense
War im ersten Teil Lisbeth Salander noch ein belebendes Element nervt sie im zweiten Teil nach einigen Seiten nur noch mit ihrem misantrophen Autismus und ins nahezu lächerlich übertrieben Genialität. Leider wird das bis zum Ende nicht besser, eher im Gegenteil. Auch die anderen Figuren, wie zum Beispiel ihr Halbbruder und Vater, wirken alles andere als authentisch sondern mehr wie drastische Karikaturen und bleiben stets blutleere Kunstfiguren. Suspense habe ich in diesem Roman kaum erlebt, schnell ist klar, wer der Täter ist und wie die unterschiedlichen Handlungsfäden zusammengehören. Nein, ich kann den hype um diese Trilogie absolut nicht nachvollziehen, es gibt wesentlich bessere Kriminalromane.
8. Januar 2010 um 05:34 Uhr
Die Besten Sterben [zu] Jung…
… frei nach diesem Song der Böhsen Onkelz möchte ich diese Rezension beginnen. Denn was Stieg Larsson mit der Millenium-Triologie geschaffen hat sucht wirklich seines gleichen. Und ich denke, die ersten drei Plätze in den Taschenbuch-Charts für seine drei Blomkvist/Salander Romane untermauern diese Aussage. Umso trauriger ist es, dass er viel zu früh verstorben ist und die restlichen sieben Teile nicht mehr fertig schreiben konnte.
Da ich davon ausgehe, dass nur Leser des ersten Teils meine Rezension lesen werden, kann ich es kurz machen: Kaufen und genießen :-). Verdammnis steht Verblendung in Sachen Qualität in nichts nach. Es ist ein spannender Thriller mit den bekannten Hauptpersonen, der aber mit der Geschichte (Ahnenforschung…) des ersten Teils nicht mehr viel gemein hat. Dafür bilden Teil 2 und 3 eine Geschichte. Aus diesem Grund kann ich nur empfehlen, Verdammnis und Vergebung direkt hintereinander zu lesen, da Vergebung ohne Umschweife am Ende von Verdammnis ansetzt.
12. Januar 2010 um 15:17 Uhr
super!
super abwicklung, vielen dank!
der krimi erfüllt vollstens meine erwartungen und wird kaum noch aus der hand gelegt. habe das erste buch zwar nicht gelesen, dafür jedoch den film zu verblendung gesehen. hintergrundwissen und bisherige informationen ausreichend. als nächstes wird der dritte band bestellt!
12. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Gute Fortsetzung des erste sehr erfolgreichen Teils der Triologie
Wie auch im ersten Teil (Vergebung) stehen Blomkvist und Salander auch im zweiten Teil im Mittelpunkt der Geschichte. Allerdings geht Stieg Larsson in “Verdammnis” stärker auf die Persönlichkeitsstruktur von Salander ein und bettet dies in einen neuen packenden Wirtschaftsskandal ein, in dem Blomkvist recherchiert.
Im Gegensatz zu Vergebung ist Verdammnis aber nicht in sich abgeschlossen und sollte daher unbedingt in Verbindung mit dem dritten Teil gelesen werden.
12. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Lesenswert
Wenn man den ersten Teil kurz vor dem zweiten liest, dann sind die ersten Kapitel sehr zäh und manchmal langweilig.
Ansonsten finde ich das Buch sehr lesenswert, mit interessanten Wendungen.
Nach dem Klimax hätte man noch eine kleine Abrundung schreiben können, da war mir das Ende zu abrupt. Ansonsten kann ich es jedem vorbehaltlos empfehlen.
Es ist nicht notwendig aber hilfreich, den ersten Teil vorher zu lesen.
12. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Spannende Geschichte
Habe jetz alle drei Bücher von Stieg Larsson verschlungen. Ist eine tolle Geschichte mit vielen Überraschungen und sehr kurzweilig geschrieben. Wirklich empfehlenswerte Literatur für Krimifreunde.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Lisbeth gegen den Rest der Welt
Verdammnis
Band 2 der Millennium-Trilogie
von Stieg Larsson
Inhalt:
Nach den Geschehnissen in Band 1 arbeitet Mikael Blomkvist wieder in der Millennium-Redaktion, während Lisbeth Salander ihren neugewonnenen Reichtum genießt. Nach der aufsehenserregenden Wennerström-Affäre will der Journalist einen neuen Skandal aufdecken: Mädchenhandel. Doch bei den Recherchen überschlagen sich die Ereignisse. Dag Svensson und Mia Bergman, die an der Enthüllung beteiligt sind, werden ermordet. Der letzte Mensch, der sie lebend sah: Lisbeth Salander. Eine Hetzjagd beginnt, bei der Mikael nur langsam begreift, dass Lisbeths Vergangenheit und die Morde eng miteinander verwoben sind. Personen aus den höchsten Kreisen der Politik wollen die Programmiererin endgültig zum Schweigen bringen, um ein Geheimnis zu schützen, das Jahrzehnte zurückliegt. Diese kann sich jedoch, durch ihre Fähigkeiten im Bereich der IT, erfolgreich verbergen und versucht ihrerseits, die Mörder zu finden. Es kommt zum Showdown, bei dem Lisbeth mit ihren Gegnern kämpft und daraufhin zuerst lebendig begraben und nach ihrer Befreiung angeschossen wird. Mikael ruft Hilfe herbei, doch ihr Überleben ist fraglich.
Kritik:
Was kann man zu Stieg Larssons Millennium-Trilogie noch schreiben, dass nicht schon dutzendfach niedergetippt wurde? Während der erste Band noch relativ (!) für sich steht und die Charaktere einführt, entblättert die Fortsetzung nach und nach die Geschichte von Lisbeth Salander und zeigt auf, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Mit jedem Puzzleteil, das sich einfügt, wird ihr Werdegang erschreckender und gleichzeitig so gut nachvollziehbar. Gerade weil Stieg Larsson die Ereignisse langsam aufbaut und zuerst die Glaubwürdigkeit der Charaktere zementiert, sind die Geschehnisse so authentisch. Natürlich lebt das Buch von Lisbeths abgedrehtem und doch so liebenswürdigem Wesen. Es ist in drei Teile gegliedert. Teil I beschreibt Lisbeth und wie sie mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgeht. Außerdem wird das Zusammentreffen zwischen Mikael, Dag Svensson und Mia Bergmann beschrieben. Teil II lässt die Programmiererin erst einmal von der Bildfläche verschwinden. Der Leser wird mit den Auswirkungen des Doppelmords konfrontiert und die Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft rücken in den Fokus. Teil III verfolgt wieder Lisbeth und führt zum oben beschriebenen Showdown. Stieg Larsson schreibt flüssig, mittreisend und baut die Spannung ausgezeichnet auf. Nach dem Lesen des Bandes dürfte jedem klar sein, warum er als Experte für Rechtsextremismus galt. Wie ein roter Faden durchzieht dieses Thema all seine Bücher.
Fazit:
Ein fesselndes, mittreisendes Buch, das Lob und Anerkennung verdient. Ich kann es nur jedem empfehlen, der gerne Thriller und/oder Krimis liest. Aber Vorsicht, das Ende bleibt offen und zeigt deutlich, warum Cliffhanger schlaflose Nächte bereiten können ;-).
Von mir 5 Punkte.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Lisbeth gegen den Rest der Welt
Verdammnis
Band 2 der Millennium-Trilogie
von Stieg Larsson
Inhalt:
Nach den Geschehnissen in Band 1 arbeitet Mikael Blomkvist wieder in der Millennium-Redaktion, während Lisbeth Salander ihren neugewonnenen Reichtum genießt. Nach der aufsehenserregenden Wennerström-Affäre will der Journalist einen neuen Skandal aufdecken: Mädchenhandel. Doch bei den Recherchen überschlagen sich die Ereignisse. Dag Svensson und Mia Bergman, die an der Enthüllung beteiligt sind, werden ermordet. Der letzte Mensch, der sie lebend sah: Lisbeth Salander. Eine Hetzjagd beginnt, bei der Mikael nur langsam begreift, dass Lisbeths Vergangenheit und die Morde eng miteinander verwoben sind. Personen aus den höchsten Kreisen der Politik wollen die Programmiererin endgültig zum Schweigen bringen, um ein Geheimnis zu schützen, das Jahrzehnte zurückliegt. Diese kann sich jedoch, durch ihre Fähigkeiten im Bereich der IT, erfolgreich verbergen und versucht ihrerseits, die Mörder zu finden. Es kommt zum Showdown, bei dem Lisbeth mit ihren Gegnern kämpft und daraufhin zuerst lebendig begraben und nach ihrer Befreiung angeschossen wird. Mikael ruft Hilfe herbei, doch ihr Überleben ist fraglich.
Kritik:
Was kann man zu Stieg Larssons Millennium-Trilogie noch schreiben, dass nicht schon dutzendfach niedergetippt wurde? Während der erste Band noch relativ (!) für sich steht und die Charaktere einführt, entblättert die Fortsetzung nach und nach die Geschichte von Lisbeth Salander und zeigt auf, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Mit jedem Puzzleteil, das sich einfügt, wird ihr Werdegang erschreckender und gleichzeitig so gut nachvollziehbar. Gerade weil Stieg Larsson die Ereignisse langsam aufbaut und zuerst die Glaubwürdigkeit der Charaktere zementiert, sind die Geschehnisse so authentisch. Natürlich lebt das Buch von Lisbeths abgedrehtem und doch so liebenswürdigem Wesen. Es ist in drei Teile gegliedert. Teil I beschreibt Lisbeth und wie sie mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgeht. Außerdem wird das Zusammentreffen zwischen Mikael, Dag Svensson und Mia Bergmann beschrieben. Teil II lässt die Programmiererin erst einmal von der Bildfläche verschwinden. Der Leser wird mit den Auswirkungen des Doppelmords konfrontiert und die Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft rücken in den Fokus. Teil III verfolgt wieder Lisbeth und führt zum oben beschriebenen Showdown. Stieg Larsson schreibt flüssig, mittreisend und baut die Spannung ausgezeichnet auf. Nach dem Lesen des Bandes dürfte jedem klar sein, warum er als Experte für Rechtsextremismus galt. Wie ein roter Faden durchzieht dieses Thema all seine Bücher.
Fazit:
Ein fesselndes, mittreisendes Buch, das Lob und Anerkennung verdient. Ich kann es nur jedem empfehlen, der gerne Thriller und/oder Krimis liest. Aber Vorsicht, das Ende bleibt offen und zeigt deutlich, warum Cliffhanger schlaflose Nächte bereiten können ;-).
Von mir 5 Punkte.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
I still like Lisbeth
Habe sofort nachdem ich den ersten Teil der Millenium-Trilogie, Verblendung, gelesen hatte Verdammnis gekauft und konnte kaum den Feierabend erwarten, um mit dem zweiten Teil beginnen zu können.
Auch dieses Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt. Ich bin nach wie vor von der
Person Lisbeth Salander fasziniert. Die Spannung in diesem Teil ist von Anfang an hoch und wird im ganzen Buch konstant auf diesem Level gehalten. Brillant !!!
Das Ende ist so gestaltet, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Leider musste ich drei Monate warten, bis der dritte Teil als paperback erhältlich war.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
I still like Lisbeth
Habe sofort nachdem ich den ersten Teil der Millenium-Trilogie, Verblendung, gelesen hatte Verdammnis gekauft und konnte kaum den Feierabend erwarten, um mit dem zweiten Teil beginnen zu können.
Auch dieses Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt. Ich bin nach wie vor von der
Person Lisbeth Salander fasziniert. Die Spannung in diesem Teil ist von Anfang an hoch und wird im ganzen Buch konstant auf diesem Level gehalten. Brillant !!!
Das Ende ist so gestaltet, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Leider musste ich drei Monate warten, bis der dritte Teil als paperback erhältlich war.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Teil einer Trilogie
Unterhaltsamer Krimi, aber für den vollen Genuß sollte/ muß man alle 3 Trilogieteile kennen, da die Inhalte aufeinander abgestimmt sind.Stoff für Erwachsene mi einigen brutalen Ereignissen. Der Hörer hat einiges an Zeit zu haben.
17. Januar 2010 um 00:17 Uhr
Teil einer Trilogie
Unterhaltsamer Krimi, aber für den vollen Genuß sollte/ muß man alle 3 Trilogieteile kennen, da die Inhalte aufeinander abgestimmt sind.Stoff für Erwachsene mi einigen brutalen Ereignissen. Der Hörer hat einiges an Zeit zu haben.
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
Zu große Lorbeeren……
……werden hier meiner Meinung nach vergeben.
“Verdammnis”, der zweite Teil von Larssons Trilogie ist zweifelsohne ein sehr komplexer Roman, der sich nicht nur ausschließlich auf die Handlung konzentriert, sondern sich auch eingehend mit den Protagonisten, im Speziellen mit der Figur der Lisbeth Salander, beschäftigt.
Über die Story ist bereits ausreichend berichtet worden, daher werde ich mich auf ein Fazit beschränken, das bei mir zu nicht mehr als drei Sternen gereicht hat.
Der Roman liest sich eindeutig flüssig und entbehrt auch nicht einer gewissen Spannung, die sich bei mir allerdings nicht - wie offensichtlich bei anderen der Fall - ins Unermeßliche steigert.
Die Geschichte ist trotz einiger kleiner Überraschungen ein wenig zu sehr vorhersehbar, viele der Figuren bleiben recht farblos, die Hauptperson Salander nervt mehr als daß man Sympathie empfinden kann und das leicht übertriebene Finale paßt nicht zu dem Rest das Buches.
Trotz allem kann man dem Werk einen gewissen Lesespaß nicht aberkennen, doch für ein Highlight halte ich “Verdammnis” nicht und werde mich - bevor ich mich an den dritten Teil wage - erstmal anderer Literatur widmen.
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
Zu große Lorbeeren……
……werden hier meiner Meinung nach vergeben.
“Verdammnis”, der zweite Teil von Larssons Trilogie ist zweifelsohne ein sehr komplexer Roman, der sich nicht nur ausschließlich auf die Handlung konzentriert, sondern sich auch eingehend mit den Protagonisten, im Speziellen mit der Figur der Lisbeth Salander, beschäftigt.
Über die Story ist bereits ausreichend berichtet worden, daher werde ich mich auf ein Fazit beschränken, das bei mir zu nicht mehr als drei Sternen gereicht hat.
Der Roman liest sich eindeutig flüssig und entbehrt auch nicht einer gewissen Spannung, die sich bei mir allerdings nicht - wie offensichtlich bei anderen der Fall - ins Unermeßliche steigert.
Die Geschichte ist trotz einiger kleiner Überraschungen ein wenig zu sehr vorhersehbar, viele der Figuren bleiben recht farblos, die Hauptperson Salander nervt mehr als daß man Sympathie empfinden kann und das leicht übertriebene Finale paßt nicht zu dem Rest das Buches.
Trotz allem kann man dem Werk einen gewissen Lesespaß nicht aberkennen, doch für ein Highlight halte ich “Verdammnis” nicht und werde mich - bevor ich mich an den dritten Teil wage - erstmal anderer Literatur widmen.
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
Guter Thriller mit kleinen Schwächen
Verdammnis beginnt ruhig und unspektakulär einige Monate nach den Ereignissen aus Verblendung.
Lisbeth Salander hat sich enttäuscht von Mikael Blomkvist komplett von ihm distanziert und reist für lange Zeit in der Welt herum.
Lisbeth steht in diesem Roman eindeutig im Vordergrund. Sie ist ein sehr interessanter Charakter mit einer sehr geheimnisvollen Vergangenheit. Und diese Vergangenheit wird im Laufe der Handlung stückchenweise ausgegraben.
Lisbeth wirkt auf die meisten Menschen eigenartig, weil sie sich meistens eigenartig verhält. Dabei ist sie sehr intelligent. Sie ist sehr verschlossen und anderen Menschen gegenüber misstrauisch. Sie hat ihre eigene Moral, die meistens juristisch gesehen fragwürdig ist. Aber mich hat sie damit auf ihre Seite gezogen. War ich in Verblendung nur neugierig auf sie, hab ich mich in Verdammnis nur auf sie konzentriert. Am besten hat sie mir gefallen, wenn sie, die kleine schmächtige Person bewiesen hat, dass man sie nicht unterschätzen darf.
Mikael, der nicht verstehen kann, warum Lisbeth ihn nicht mehr sehen will und auch nicht weiß, wo sie sich aufhält, arbeitet mit einem Journalisten an einer brandheißen Story über Mädchenhandel, in die hohe Würdenträger der schwedischen Gesellschaft verwickelt sind.
Kurz vor Veröffentlichung der Story geschehen jedoch Morde, die auf Lisbeth als Täterin hinweisen. Mikael glaubt aber an Lisbeths Unschuld und versucht nun alleine den wahren Täter zu finden.
Mir hat es auf der einen Seite ziemlich imponiert, wie loyal Mikael sich immer gegenüber Lisbeth zeigte, vor allem wenn für fast alle schon feststand, dass sie die Morde begangen haben muss. Auf der anderen Seite war ich mir nie sicher, ob Mikael nicht nur aus einem starken Pflichtgefühl heraus Lisbeth half. Zu oft wurde von ihm betont, wie tief er in ihrer Schuld steht. Ein wenig mehr Gefühl hätte mir besser gefallen.
Der Autor hat ziemlich deutlich gezeigt, was viele anderen - Polizei, Presse, Milton Security etc. - von Lisbeth halten. Eigentlich kein Wunder bei ihrer Krankenakte. Aber als Leser, der von Lisbeths Persönlichkeit fasziniert ist, bekommt man eine richtige Wut wegen all den Vorurteilen. Ein ganz spezieller Polizeibeamter hatte eine ganz mittelalterliche Vorstellung von Frauen, die er bei jeder Gelegenheit loswerden musste. Der war mir einfach nur unsympathisch. Aber zum Glück sind nicht alle so.
Stieg Larsson schreibt wieder sehr fesselnd. Verdammnis liest sich im Vergleich zu Verblendung anders. Es ist nicht so düster und beklemmend wie Verblendung, eher wie ein rasanter Krimi, der immer spannender wird. Es gibt drei Ermittlungsstränge, die sich überschneiden, man ist durch den häufigen Szenenwechsel immer auf dem Laufenden. Es fiel mir schwer, das Buch mal für kurze Zeit aus der Hand zu legen.
Die letzten 250 Seiten waren für mich der absolute Höhepunkt.
Das Buch endet leider ziemlich abrupt, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber zum Glück muss man auf Vergebung: Roman nicht mehr warten.
Fazit: Guter Thriller, jedoch nur 4 Sterne, weil mir Verblendung doch um einiges besser gefallen hat.
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
Guter Thriller mit kleinen Schwächen
Verdammnis beginnt ruhig und unspektakulär einige Monate nach den Ereignissen aus Verblendung.
Lisbeth Salander hat sich enttäuscht von Mikael Blomkvist komplett von ihm distanziert und reist für lange Zeit in der Welt herum.
Lisbeth steht in diesem Roman eindeutig im Vordergrund. Sie ist ein sehr interessanter Charakter mit einer sehr geheimnisvollen Vergangenheit. Und diese Vergangenheit wird im Laufe der Handlung stückchenweise ausgegraben.
Lisbeth wirkt auf die meisten Menschen eigenartig, weil sie sich meistens eigenartig verhält. Dabei ist sie sehr intelligent. Sie ist sehr verschlossen und anderen Menschen gegenüber misstrauisch. Sie hat ihre eigene Moral, die meistens juristisch gesehen fragwürdig ist. Aber mich hat sie damit auf ihre Seite gezogen. War ich in Verblendung nur neugierig auf sie, hab ich mich in Verdammnis nur auf sie konzentriert. Am besten hat sie mir gefallen, wenn sie, die kleine schmächtige Person bewiesen hat, dass man sie nicht unterschätzen darf.
Mikael, der nicht verstehen kann, warum Lisbeth ihn nicht mehr sehen will und auch nicht weiß, wo sie sich aufhält, arbeitet mit einem Journalisten an einer brandheißen Story über Mädchenhandel, in die hohe Würdenträger der schwedischen Gesellschaft verwickelt sind.
Kurz vor Veröffentlichung der Story geschehen jedoch Morde, die auf Lisbeth als Täterin hinweisen. Mikael glaubt aber an Lisbeths Unschuld und versucht nun alleine den wahren Täter zu finden.
Mir hat es auf der einen Seite ziemlich imponiert, wie loyal Mikael sich immer gegenüber Lisbeth zeigte, vor allem wenn für fast alle schon feststand, dass sie die Morde begangen haben muss. Auf der anderen Seite war ich mir nie sicher, ob Mikael nicht nur aus einem starken Pflichtgefühl heraus Lisbeth half. Zu oft wurde von ihm betont, wie tief er in ihrer Schuld steht. Ein wenig mehr Gefühl hätte mir besser gefallen.
Der Autor hat ziemlich deutlich gezeigt, was viele anderen - Polizei, Presse, Milton Security etc. - von Lisbeth halten. Eigentlich kein Wunder bei ihrer Krankenakte. Aber als Leser, der von Lisbeths Persönlichkeit fasziniert ist, bekommt man eine richtige Wut wegen all den Vorurteilen. Ein ganz spezieller Polizeibeamter hatte eine ganz mittelalterliche Vorstellung von Frauen, die er bei jeder Gelegenheit loswerden musste. Der war mir einfach nur unsympathisch. Aber zum Glück sind nicht alle so.
Stieg Larsson schreibt wieder sehr fesselnd. Verdammnis liest sich im Vergleich zu Verblendung anders. Es ist nicht so düster und beklemmend wie Verblendung, eher wie ein rasanter Krimi, der immer spannender wird. Es gibt drei Ermittlungsstränge, die sich überschneiden, man ist durch den häufigen Szenenwechsel immer auf dem Laufenden. Es fiel mir schwer, das Buch mal für kurze Zeit aus der Hand zu legen.
Die letzten 250 Seiten waren für mich der absolute Höhepunkt.
Das Buch endet leider ziemlich abrupt, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber zum Glück muss man auf Vergebung: Roman nicht mehr warten.
Fazit: Guter Thriller, jedoch nur 4 Sterne, weil mir Verblendung doch um einiges besser gefallen hat.
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
fesselnd, aber keine große Literatur
Das ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, ich habe Nächte durchgelesen - und das, obwohl der Plot und die Handlungsweise der Hauptpersonen denkbar abgedreht ist, sich die Story in vielen Nebenverästelungen verirrt, die nicht wirklich zum Gesamtbild beitragen, zu viele Seiten werden etwa mit der Darstellung von Ikea-Einkäufen und der Zubereitung von Butterbroten verschwendet, ganz zu schweigen von den vielfältigen sexuellen Aktivitäten der Darsteller - man fragt sich wirklich, ob der Autor Werbeverträge hatte…
aber der Autor versteht trotz alledem das Geschäft mit der Spannung, denn Teil drei muss ich einfach auch lesen um zu erfahren, wie denn die Story weiter geht und ob es eine Art Happy-End gibt
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
Perfekte Fortsetzung von “Verblendung”
Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.
Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.
Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)
Spannende Unterhaltung
wünscht Frank
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
fesselnd, aber keine große Literatur
Das ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, ich habe Nächte durchgelesen - und das, obwohl der Plot und die Handlungsweise der Hauptpersonen denkbar abgedreht ist, sich die Story in vielen Nebenverästelungen verirrt, die nicht wirklich zum Gesamtbild beitragen, zu viele Seiten werden etwa mit der Darstellung von Ikea-Einkäufen und der Zubereitung von Butterbroten verschwendet, ganz zu schweigen von den vielfältigen sexuellen Aktivitäten der Darsteller - man fragt sich wirklich, ob der Autor Werbeverträge hatte…
aber der Autor versteht trotz alledem das Geschäft mit der Spannung, denn Teil drei muss ich einfach auch lesen um zu erfahren, wie denn die Story weiter geht und ob es eine Art Happy-End gibt
21. Januar 2010 um 11:17 Uhr
Perfekte Fortsetzung von “Verblendung”
Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.
Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.
Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)
Spannende Unterhaltung
wünscht Frank
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Die Millennium Trilogie geht weiter…
Verdammnis” ist Stieg Larsson’s zweiter Band aus der Millenium Trilogie. In seinem ersten Teil “Verblendung” erfahren wir so einiges über den Hauptprotagonisten Mikael Blomkvist der scherzhaft auch oftmals Kalle Blomkvist genannt wird. In “Verdammnis” hingegen wird der Leser auf eine spannede Art und Weise in die Vergangenheit von Lisbeth Salander entführt.
Die zurückgezogen lebende Hackerin Lisbeth versucht nach der ganzen Vanger-Clan Geschichte sich von Mikael zu distanzieren, immerhin hat sie ihn schon viel zu nahe an sich herangelassen. So folgt man ihr in den ersten Kapiteln in auf ihrer Weltreise und bekommt übermittelt mit was für Gedanken sie sich herumschlägt.
Zur gleichen Zeit herrscht in der Millenium Redaktion mal wieder Trubel da ein neues Magazin über Mädchenhandel und auch ein Buch, für das sich die Redatktion Dag Svenson herangezogen hat, erscheinen soll. Stieg Larsson beschreibt wieder einmal gekonnt die Gedankengänge von Mikael die sich nicht nur rund um die Recherche zum Thema Mädchenhandel drehen sondern er denkt auch oft daran was mit Lisbeth los ist. Des öfteren steht Mikael vor ihere Wohnung und versucht sie telefonisch zu erreichen, doch mit keinem Erfolg, unmittelbar nach der Wennerström Geschichte (bei der Lisbeth eine große Rolle spielte) hatte sie sich abgenabelt und Mikael kann sich nicht vorstellen warum.
Als bald darauf Dag Svenson und seine Partnerin Mia Bergmann ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden werden ist Lisbeth Salander die Hauptverdächtige. Kurz darauf wird Lisbeth’s rechtlicher Betreuer Bjurmann tod aufgefunden…auch hier scheint die Hauptverdächtige Lisbeth zu sein. Es zweifelt jedoch nicht nur Mikael an ihrer Unschuld, sondern auch ihr ehemaliger Arbeitgeber Dragan Armanski. Mikael beschließt in eigener Regie zu ermitteln da nicht nur eine Freundin von ihm verdächtigt wird sondern bei diesem Vorfall sein guter Freund Dag ums Leben gekommen ist.
Mit viel Gefühl und Schmerz beschreibt Stieg Larsson Mikales innere Zerissenheit. Die Klemme in der er steckt wird einem nur zu schmerzlich bewusst. Man kann gut nachvollziehen wie ihm in einer solchen Situation zu Mute ist. Man stellt sich immer wieder die Frage ob Mikael auf die Spur der wahren Mörders kommt und fiebert regelrecht mit ihm mit.
Genau wie in Stieg Larsson’s “Verblendung” beginnt die Story eher wie eine Krimigeschichte, mit etwas wenigers Spannung. Man wird zuerst mit den ganzen Begebenheiten vertraut gemacht und stolpert dann schnurstracks ins Abenteuer hinein das einem das Blut stocken lässt. Die Spannungskurve wird zum Ende des Romans immer höher, so dass man es kaum mehr erwarten kann zu erfahren was mit Lisbeth und Mikael passieren wird.
Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°°
“Verdammnis” ist die gut gelungene und spannungsgeladene Vortsetzung von Verblednung. Wie auch schon im ersten Roman dreht sich alles um den Journaliten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander. Wieder einmal rutscht Mikael in eine aussichtslose Sache hinein…nur diesmal kann ihm Lisbeth nicht so zur Seite stehen wie vorher, da sie selbst die Verdächtige ist….
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Die Millennium Trilogie geht weiter…
Verdammnis” ist Stieg Larsson’s zweiter Band aus der Millenium Trilogie. In seinem ersten Teil “Verblendung” erfahren wir so einiges über den Hauptprotagonisten Mikael Blomkvist der scherzhaft auch oftmals Kalle Blomkvist genannt wird. In “Verdammnis” hingegen wird der Leser auf eine spannede Art und Weise in die Vergangenheit von Lisbeth Salander entführt.
Die zurückgezogen lebende Hackerin Lisbeth versucht nach der ganzen Vanger-Clan Geschichte sich von Mikael zu distanzieren, immerhin hat sie ihn schon viel zu nahe an sich herangelassen. So folgt man ihr in den ersten Kapiteln in auf ihrer Weltreise und bekommt übermittelt mit was für Gedanken sie sich herumschlägt.
Zur gleichen Zeit herrscht in der Millenium Redaktion mal wieder Trubel da ein neues Magazin über Mädchenhandel und auch ein Buch, für das sich die Redatktion Dag Svenson herangezogen hat, erscheinen soll. Stieg Larsson beschreibt wieder einmal gekonnt die Gedankengänge von Mikael die sich nicht nur rund um die Recherche zum Thema Mädchenhandel drehen sondern er denkt auch oft daran was mit Lisbeth los ist. Des öfteren steht Mikael vor ihere Wohnung und versucht sie telefonisch zu erreichen, doch mit keinem Erfolg, unmittelbar nach der Wennerström Geschichte (bei der Lisbeth eine große Rolle spielte) hatte sie sich abgenabelt und Mikael kann sich nicht vorstellen warum.
Als bald darauf Dag Svenson und seine Partnerin Mia Bergmann ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden werden ist Lisbeth Salander die Hauptverdächtige. Kurz darauf wird Lisbeth’s rechtlicher Betreuer Bjurmann tod aufgefunden…auch hier scheint die Hauptverdächtige Lisbeth zu sein. Es zweifelt jedoch nicht nur Mikael an ihrer Unschuld, sondern auch ihr ehemaliger Arbeitgeber Dragan Armanski. Mikael beschließt in eigener Regie zu ermitteln da nicht nur eine Freundin von ihm verdächtigt wird sondern bei diesem Vorfall sein guter Freund Dag ums Leben gekommen ist.
Mit viel Gefühl und Schmerz beschreibt Stieg Larsson Mikales innere Zerissenheit. Die Klemme in der er steckt wird einem nur zu schmerzlich bewusst. Man kann gut nachvollziehen wie ihm in einer solchen Situation zu Mute ist. Man stellt sich immer wieder die Frage ob Mikael auf die Spur der wahren Mörders kommt und fiebert regelrecht mit ihm mit.
Genau wie in Stieg Larsson’s “Verblendung” beginnt die Story eher wie eine Krimigeschichte, mit etwas wenigers Spannung. Man wird zuerst mit den ganzen Begebenheiten vertraut gemacht und stolpert dann schnurstracks ins Abenteuer hinein das einem das Blut stocken lässt. Die Spannungskurve wird zum Ende des Romans immer höher, so dass man es kaum mehr erwarten kann zu erfahren was mit Lisbeth und Mikael passieren wird.
Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°°
“Verdammnis” ist die gut gelungene und spannungsgeladene Vortsetzung von Verblednung. Wie auch schon im ersten Roman dreht sich alles um den Journaliten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander. Wieder einmal rutscht Mikael in eine aussichtslose Sache hinein…nur diesmal kann ihm Lisbeth nicht so zur Seite stehen wie vorher, da sie selbst die Verdächtige ist….
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Super Buch
ich habe leider mit verdammnis die triologie begonnen…
jetzt lese ich das erste buch, weiß aber davon schon einiges.
zu “verdammnis”:
ich fand das buch echt klasse. manchmal schweift der autor zwar sehr aus aber dass macht die story realistischer. als würde man wirklich von einer wahren geschichte erzählen
Die Story ist spannend erzählt. Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt kann man super in die Geschichte einsteigen. Lisbeth Salander ist zudem ein sehr vielseitiger Charakter. Manchmal nicht ganz gesetzestreu aber immer moralisch und sympatisch.
Kleinere Mängel sind die manchmal doch zu ausschweifigen Beschreibungen und die IKEA-Werbung (Ob der Autor dafür geld bekommen hat?)
Zudem war das Ende etwas übertrieben (man hätte Lisbeth auch “tod” im Wald liegen lassen können), aber auch wenn die Fatasie mit dem Autor durchging war das Ende dennoch spannend und gut.
Kann es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen.
Fazit: DIe Triologie ist Geschmackssache. Manche werden von dem ausschweifenden Stiel gelangweilt sein. Anderen wie mir gefällt es.
Der Roman ist nicht für jeden, aber meiner Meinung nach Super!
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Super Buch
ich habe leider mit verdammnis die triologie begonnen…
jetzt lese ich das erste buch, weiß aber davon schon einiges.
zu “verdammnis”:
ich fand das buch echt klasse. manchmal schweift der autor zwar sehr aus aber dass macht die story realistischer. als würde man wirklich von einer wahren geschichte erzählen
Die Story ist spannend erzählt. Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt kann man super in die Geschichte einsteigen. Lisbeth Salander ist zudem ein sehr vielseitiger Charakter. Manchmal nicht ganz gesetzestreu aber immer moralisch und sympatisch.
Kleinere Mängel sind die manchmal doch zu ausschweifigen Beschreibungen und die IKEA-Werbung (Ob der Autor dafür geld bekommen hat?)
Zudem war das Ende etwas übertrieben (man hätte Lisbeth auch “tod” im Wald liegen lassen können), aber auch wenn die Fatasie mit dem Autor durchging war das Ende dennoch spannend und gut.
Kann es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen.
Fazit: DIe Triologie ist Geschmackssache. Manche werden von dem ausschweifenden Stiel gelangweilt sein. Anderen wie mir gefällt es.
Der Roman ist nicht für jeden, aber meiner Meinung nach Super!
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Verdammnis
Das Hörbuch ist sehr spannend, Dietmar Bär ist einfach super. Er liest wirklich fesselnd, das macht Spaß. Freu mich schon auf den 3. Teil.
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Verdammnis
Das Hörbuch ist sehr spannend, Dietmar Bär ist einfach super. Er liest wirklich fesselnd, das macht Spaß. Freu mich schon auf den 3. Teil.
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Larssons zweiter Streich
Seit der Aufklärung des Falles Harriet Vanger sind die beiden Hauptakteure, der Journalist Mikael Blomkvist und seine unnahbare Partnerin Lisbeth Salander, getrennte Wege gegangen. Während Salander zunächst unauffindbar ist und die Welt erkundet, gibt Blomkvist einem Kollegen die Chance, ein Buch über Mädchenhandel zu veröffentlichen, in dem mehrere bekannte Persönlichkeiten bloßgestellt werden sollen. Kurze Zeit später wird unter anderem ebendieser Journalist ermordet aufgefunden und auf der Tatwaffe werden ausgerechnet Salanders Fingerabdrücke gefunden.
Im Gegensatz zum Vorgänger kommt “Verdammnis” ohne einen einzigen direkten Dialog zwischen Blomkvist und Salander aus. Ohnehin steht diesmal eindeutig Salander im Vordergrund, nicht zuletzt deshalb, weil nun auch endlich ein bedeutender Teil ihrer Vergangenheit aufgerollt wird, der dem Leser Zugang zu ihrer Identität gewährt. Blomkvist gerät währenddessen beinah zur Nebenfigur, zumal die eigentlichen Ermittlungen von der Polizei geführt werden.
Die ersten 200 Seiten des Buches verlaufen in etwa genauso unspektakulär (und im Übrigen auch relativ unbedeutend) wie man es bereits aus “Verblendung” kennt. Etwas Geduld sollte man also aufbringen, bis die Handlung in Fahrt kommt. Ab dem Zeitpunkt der Morde erhöht sich das Tempo jedoch deutlich und bleibt im Grunde bis zum Schluss auf einem beachtlichen Niveau.
Leichte Glaubwürdigkeitsprobleme kann man kaum verhehlen, wenn es um die teils extremen Lebensgeschichten einiger Charaktere geht, speziell natürlich im Fall von Lisbeth Salander. Außerdem scheint sich Larsson verkrampft am Über-Motto des modernen skandinavischen Gutmenschen festzuklammern: “liberal um jeden Preis”. Auf dass ja nie auch nur die geringste sexistische, rassistische oder sonst wie diskriminierende Aussage fällt, ohne dass sofort der erhobene Zeigefinger folgt.
Man kann wohl davon ausgehen, dass kaum jemand auf die Idee kommen dürfte, dieses Buch zu lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. So gesehen kann man “Verdammnis” ohne Einschränkungen jedem empfehlen, dem bereits “Verblendung” gefallen hat.
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Larssons zweiter Streich
Seit der Aufklärung des Falles Harriet Vanger sind die beiden Hauptakteure, der Journalist Mikael Blomkvist und seine unnahbare Partnerin Lisbeth Salander, getrennte Wege gegangen. Während Salander zunächst unauffindbar ist und die Welt erkundet, gibt Blomkvist einem Kollegen die Chance, ein Buch über Mädchenhandel zu veröffentlichen, in dem mehrere bekannte Persönlichkeiten bloßgestellt werden sollen. Kurze Zeit später wird unter anderem ebendieser Journalist ermordet aufgefunden und auf der Tatwaffe werden ausgerechnet Salanders Fingerabdrücke gefunden.
Im Gegensatz zum Vorgänger kommt “Verdammnis” ohne einen einzigen direkten Dialog zwischen Blomkvist und Salander aus. Ohnehin steht diesmal eindeutig Salander im Vordergrund, nicht zuletzt deshalb, weil nun auch endlich ein bedeutender Teil ihrer Vergangenheit aufgerollt wird, der dem Leser Zugang zu ihrer Identität gewährt. Blomkvist gerät währenddessen beinah zur Nebenfigur, zumal die eigentlichen Ermittlungen von der Polizei geführt werden.
Die ersten 200 Seiten des Buches verlaufen in etwa genauso unspektakulär (und im Übrigen auch relativ unbedeutend) wie man es bereits aus “Verblendung” kennt. Etwas Geduld sollte man also aufbringen, bis die Handlung in Fahrt kommt. Ab dem Zeitpunkt der Morde erhöht sich das Tempo jedoch deutlich und bleibt im Grunde bis zum Schluss auf einem beachtlichen Niveau.
Leichte Glaubwürdigkeitsprobleme kann man kaum verhehlen, wenn es um die teils extremen Lebensgeschichten einiger Charaktere geht, speziell natürlich im Fall von Lisbeth Salander. Außerdem scheint sich Larsson verkrampft am Über-Motto des modernen skandinavischen Gutmenschen festzuklammern: “liberal um jeden Preis”. Auf dass ja nie auch nur die geringste sexistische, rassistische oder sonst wie diskriminierende Aussage fällt, ohne dass sofort der erhobene Zeigefinger folgt.
Man kann wohl davon ausgehen, dass kaum jemand auf die Idee kommen dürfte, dieses Buch zu lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. So gesehen kann man “Verdammnis” ohne Einschränkungen jedem empfehlen, dem bereits “Verblendung” gefallen hat.
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Gute Story - Leider viel Schleichwerbung
Die Story der Trilogie ist spitze, zumindest bis zum Ende des zweiten Teils, den dritten habe ich noch nicht gelesen.
Während allerdings der erste Teil noch Spannung von der ersten bis zur letzen Minute versprach, war der zweite eine leichte enttäuschung. Aus Lisbeth wird ein Genie, das selsbt eine Mischung aus den Herren Hawking und Einstein in den Schatten stellen würde, aber das ist eigentlich nicht weiter tragisch.
Ich bin zwar kein prüder Mensch, aber scheinbar gibt es nur eine Kommunikationsart zwischen Frau und Mann (oder auch gleichgeschlechtlich) in Schweden und das ist SEX. Außerdem wurde das F-Wort so oft erwähnt, das es irgendwann nur noch nervte.
Am Allerschlimmsten fand ich allerdings die allzu offensichtliche Schleichwerbung. Da kauft Lisbeth neue Möbel für ihre Wohnung, das das bei IKEA passiert ist ja noch in Ordnung, aber das sogar von jedem Möbelstück der Name genannt wird nervt schon ziemlich. Hat nurnoch die Preisangabe gefehlt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass in diesem Buch alle “guten” Menschen einen Apple-PC haben, während die “nicht-so-guten” und “bösen” mit IBM umgehen.
30. Januar 2010 um 15:17 Uhr
Gute Story - Leider viel Schleichwerbung
Die Story der Trilogie ist spitze, zumindest bis zum Ende des zweiten Teils, den dritten habe ich noch nicht gelesen.
Während allerdings der erste Teil noch Spannung von der ersten bis zur letzen Minute versprach, war der zweite eine leichte enttäuschung. Aus Lisbeth wird ein Genie, das selsbt eine Mischung aus den Herren Hawking und Einstein in den Schatten stellen würde, aber das ist eigentlich nicht weiter tragisch.
Ich bin zwar kein prüder Mensch, aber scheinbar gibt es nur eine Kommunikationsart zwischen Frau und Mann (oder auch gleichgeschlechtlich) in Schweden und das ist SEX. Außerdem wurde das F-Wort so oft erwähnt, das es irgendwann nur noch nervte.
Am Allerschlimmsten fand ich allerdings die allzu offensichtliche Schleichwerbung. Da kauft Lisbeth neue Möbel für ihre Wohnung, das das bei IKEA passiert ist ja noch in Ordnung, aber das sogar von jedem Möbelstück der Name genannt wird nervt schon ziemlich. Hat nurnoch die Preisangabe gefehlt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass in diesem Buch alle “guten” Menschen einen Apple-PC haben, während die “nicht-so-guten” und “bösen” mit IBM umgehen.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
nervtötend ohne ende
Ich höre mir dieses Hörbuch (gekürzte Version) mittlerweile zum zweiten Mal an, da ich den ersten Versuch abgebrochen habe. Zum Inhalt wurde hier ja bereits alles wissenswerte gesagt und mit den meisten negativen Rezensionen stimme ich überein.
Auch im Hörbuch wird zwar andauernd für allerlei Produkte Schleichwerbung gemacht, aber zum Glück fehlt die Werbung für das bekannte schwedische Möbelhaus, welches nur an einer Stelle erwähnt wird.
Was ich persönlich jedoch als extrem störend empfunden habe (und hier in keiner Rezension erwähnt wurde, soweit ich das gesehen habe), ist die Tatsache, dass ständig alles wiederholt wird. Ich ärgere mich schon über Bücher, in denen innerhalb kurzer Zeit mehrmals exakt der gleiche Satz verwendet wird. Dies wird hier an die Spitze getrieben.
Absolut jeder in diesem Buch verwendet exakt die gleiche Personenbeschreibung. Ob sich die Leute untereinander kennen oder nicht und egal, wie absurd die Beschreibung auch sein mag. Das mag ja anfangs nett sein, wenn man einen Charakter noch nicht kennt, aber das muss sich nicht komplett durch ein ganzes Buch ziehen. Die Hauptdarstellerin zB wird von Außenstehenden stehts als anorektisches Kind bezeichnet, dass sich so schnell wie ein Reptil bewegen kann und der “all das Böse” passiert ist. Einer der Bösewichte spricht mit einer unerwartet hohen Stimmt, ist gebaut wie ein Panzer und leidet an Analgensie. Ein anderer Gegner ist groß, blond mit einem Pferdeschwanz und hat einen außerordentlich großen Bierbauch. Und das sind nur einige Beispiele. Das zieht sich durch das gesamte Hörbuch, teilweise sogar mehrfach kurz hintereinander und ich finde es unglaublich lästig.
Außerdem macht es für mich absolut keinen Sinn, dass der Autor mitten im Text und so völlig motivationslos anfängt Lisbeth Englisch sprechen zu lassen. “Yes, that makes sense”. Für mich persönlich zwar nicht, aber vllt wurde der entscheidende Hinweis ja gekürzt. Man weiß es nicht.
Alles in allem glaube ich nicht, dass das zweite Buch schon komplett überarbeitet und fertig gewesen ist.
Fazit: Kann man sich anhören, wenn man keine andere Wahl hat, aber empfehlen würd ich es keinem.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
nervtötend ohne ende
Ich höre mir dieses Hörbuch (gekürzte Version) mittlerweile zum zweiten Mal an, da ich den ersten Versuch abgebrochen habe. Zum Inhalt wurde hier ja bereits alles wissenswerte gesagt und mit den meisten negativen Rezensionen stimme ich überein.
Auch im Hörbuch wird zwar andauernd für allerlei Produkte Schleichwerbung gemacht, aber zum Glück fehlt die Werbung für das bekannte schwedische Möbelhaus, welches nur an einer Stelle erwähnt wird.
Was ich persönlich jedoch als extrem störend empfunden habe (und hier in keiner Rezension erwähnt wurde, soweit ich das gesehen habe), ist die Tatsache, dass ständig alles wiederholt wird. Ich ärgere mich schon über Bücher, in denen innerhalb kurzer Zeit mehrmals exakt der gleiche Satz verwendet wird. Dies wird hier an die Spitze getrieben.
Absolut jeder in diesem Buch verwendet exakt die gleiche Personenbeschreibung. Ob sich die Leute untereinander kennen oder nicht und egal, wie absurd die Beschreibung auch sein mag. Das mag ja anfangs nett sein, wenn man einen Charakter noch nicht kennt, aber das muss sich nicht komplett durch ein ganzes Buch ziehen. Die Hauptdarstellerin zB wird von Außenstehenden stehts als anorektisches Kind bezeichnet, dass sich so schnell wie ein Reptil bewegen kann und der “all das Böse” passiert ist. Einer der Bösewichte spricht mit einer unerwartet hohen Stimmt, ist gebaut wie ein Panzer und leidet an Analgensie. Ein anderer Gegner ist groß, blond mit einem Pferdeschwanz und hat einen außerordentlich großen Bierbauch. Und das sind nur einige Beispiele. Das zieht sich durch das gesamte Hörbuch, teilweise sogar mehrfach kurz hintereinander und ich finde es unglaublich lästig.
Außerdem macht es für mich absolut keinen Sinn, dass der Autor mitten im Text und so völlig motivationslos anfängt Lisbeth Englisch sprechen zu lassen. “Yes, that makes sense”. Für mich persönlich zwar nicht, aber vllt wurde der entscheidende Hinweis ja gekürzt. Man weiß es nicht.
Alles in allem glaube ich nicht, dass das zweite Buch schon komplett überarbeitet und fertig gewesen ist.
Fazit: Kann man sich anhören, wenn man keine andere Wahl hat, aber empfehlen würd ich es keinem.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
Kühn konstruiert, aber intelligent gestrickt
Zugegeben: Manches nervt an diesem Buch. Die unglaubliche Detailverliebtheit des Erzählers zum Beispiel. Zu Beginn dachte ich noch, es sei wichtig, welche Ikea-Möbel Lisbeth Salander sich aussucht, wie groß ihre neuen Brüste sind und was sie auf dem Brot isst. Letztlich sind diese und ähnliche Beschreibungen nur Füllmaterial.
Dennoch: Es ist ein spannendes Buch.
Ich bin froh, dass es mal eine Heldin gibt, die zwar wie eine Superfrau kombiniert, aber nicht so aussieht.
Die Handlung ist klug gestrickt, die Wendungen sind verblüffend, das Ende indes recht kühn konstruiert.
Aber was solls: Die Geschichten über Indiana Jones, Batman oder James Bond sind auch kühn und trotzdem unterhaltend.
Wenn man die langatmigen Aus- und Einführungen in diesem Buch wohlwollend geschafft hat, ist es eine recht spannende Entspannungslektüre.
Man hätte den Plot auch auf 400 Seiten erzählen können, aber die Ausführlichkeit ist nun mal Larsson’s Stil.
Fazit: Gut lesbar, gut unterhaltend, also empfehlenswert.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
Kühn konstruiert, aber intelligent gestrickt
Zugegeben: Manches nervt an diesem Buch. Die unglaubliche Detailverliebtheit des Erzählers zum Beispiel. Zu Beginn dachte ich noch, es sei wichtig, welche Ikea-Möbel Lisbeth Salander sich aussucht, wie groß ihre neuen Brüste sind und was sie auf dem Brot isst. Letztlich sind diese und ähnliche Beschreibungen nur Füllmaterial.
Dennoch: Es ist ein spannendes Buch.
Ich bin froh, dass es mal eine Heldin gibt, die zwar wie eine Superfrau kombiniert, aber nicht so aussieht.
Die Handlung ist klug gestrickt, die Wendungen sind verblüffend, das Ende indes recht kühn konstruiert.
Aber was solls: Die Geschichten über Indiana Jones, Batman oder James Bond sind auch kühn und trotzdem unterhaltend.
Wenn man die langatmigen Aus- und Einführungen in diesem Buch wohlwollend geschafft hat, ist es eine recht spannende Entspannungslektüre.
Man hätte den Plot auch auf 400 Seiten erzählen können, aber die Ausführlichkeit ist nun mal Larsson’s Stil.
Fazit: Gut lesbar, gut unterhaltend, also empfehlenswert.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
Verstehe den Hype nicht
Literarisch ist das ja alles nicht so prall. Larsson beschreibt (wie schon im ersten Teil der Trilogie) seitenweise was geschieht, statt dass die Personen die Geschichte wirklich durch Handlung vorantreiben. Die Agierenden selbst bleiben bis auf Salander ziemlich eindimensional, jede auch für die Handlung noch so unbedeutende Person wird mit Biografie vorgestellt, insgesamt tauchen viel zu viel Personen auf.
Sprachlich holpert es ziemlich - keine Ahnung ob’s ausschließlich an der Übersetzung liegt oder schon das Original entsprechend dürftig war. Beispiel: “Erika war kein heuriger Hase” - ich lese wirklich sehr, sehr viel, aber der Ausdruck ist mir mein Lebtag noch nie untergekommen).
Fazit: Kann Mankell nicht das Wasser reichen und ich frage mich ernsthaft, ob man sich hier den Lektor einfach gespart hat. Der hätte durch massive Textlürzungen und sprachliches Finetuning bestimmt einen runden Krimi draus machen können, denn im Ansatz ist die Geschichte ja eigentlich ganz interessant.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
Verstehe den Hype nicht
Literarisch ist das ja alles nicht so prall. Larsson beschreibt (wie schon im ersten Teil der Trilogie) seitenweise was geschieht, statt dass die Personen die Geschichte wirklich durch Handlung vorantreiben. Die Agierenden selbst bleiben bis auf Salander ziemlich eindimensional, jede auch für die Handlung noch so unbedeutende Person wird mit Biografie vorgestellt, insgesamt tauchen viel zu viel Personen auf.
Sprachlich holpert es ziemlich - keine Ahnung ob’s ausschließlich an der Übersetzung liegt oder schon das Original entsprechend dürftig war. Beispiel: “Erika war kein heuriger Hase” - ich lese wirklich sehr, sehr viel, aber der Ausdruck ist mir mein Lebtag noch nie untergekommen).
Fazit: Kann Mankell nicht das Wasser reichen und ich frage mich ernsthaft, ob man sich hier den Lektor einfach gespart hat. Der hätte durch massive Textlürzungen und sprachliches Finetuning bestimmt einen runden Krimi draus machen können, denn im Ansatz ist die Geschichte ja eigentlich ganz interessant.
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
Eine großartige und spannende Fortsetzung!
Im 2. Teil der Millennium Trilogie konzentriert sich der Autor dieses Mal ganz auf die Figur der Lisbeth Salander und deren schwierigem sozialen Anpassungsprozeß. Lisbeths gesetzlicher Betreuer Nils Bjurman, dem sie in Verblendung anfangs noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war, will sich Lisbeths Kontrolle entziehen und sie loswerden.
Er spinnt ein intrigantes Netz um sie und bringt damit eine Entwicklung ins Rollen, deren Ausmaß er nicht mal annähernd ahnt.
Mikael Blomkvists journalistische Niederlage in der Wenneström-Affäre hatte sich in einen Sieg verwandelt. Er ist wieder gefragt. Während Lisbeth durch Abwesenheit glänzt, arbeitet Mikael schon wieder an einer neuen brisanten Story über Mädchenhandel. Doch er ist auch etwas irritiert wegen Lisbeths plötzlichem Verschwinden. Mikael kann sich beim besten Willen nicht erklären, warum sie sich von ihm distanziert hat.
Als Nils Bjurman und einer von Mikaels Reportern und seine Freundin erschossen aufgefunden werden, wird Lisbeth von der Polizei der Tat verdächtigt und landesweit gesucht. Mikael ist der Einzige, der an ihre Unschuld glaubt.
Lisbeth und Mikael sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die mir aber sehr sympathisch sind. Mir hat es das seltsame Mädchen wieder sehr angetan. Lisbeth ist wieder genau so mutig und clever, wie sie schon im ersten Teil war. Sie lebt nach ihren eigenen Regeln. Meiner Meinung nach ist sie ein sehr moralischer Mensch. Nur ihre Moral stimmt manchmal nicht mit dem Gesetz überein.
Sie war in ihrem jungen Leben schon einer Vielzahl von juristischem Missbrauch ausgesetzt, aber niemand hörte ihr zu oder half ihr. Sie wehrt sich gegen jeden auf ihre eigene Art und Weise.
Auf jeden Fall habe ich mich für sie gefreut, als sie langsam erkennt, dass Freundschaft auf Respekt und Vertrauen beruht. Mikael ist einer der wenigen Menschen, den sie gelernt hat zu respektieren und dem sie vertraut. Leider tut er unbewusst etwas, was Lisbeth ihm nicht verzeihen kann.
Das Buch ist als reiner Thriller stärker als sein Vorgänger, weil es weniger Nebenhandlung gibt. Dafür mehr Spannung und noch mehr geschickt gezeichnete Figuren: Einen Haufen übler Burschen, korrupte Polizisten, ein Phantom, das als Zala bekannt ist und einen böswilligen blonden Riesen, der keinen Schmerz verspürt.
Man wird von einem spannenden Ereignis in das nächste katapultiert und nichts ist so, wie es scheint. Der Leser wird jedes mal aufs Neue mitgerissen. Das rasante Tempo der Handlung und der ständige Wechsel von Szenen und Orten, an denen diese Geschichte spielt, lassen einen nicht mehr los.
Klare Empfehlung!
4. Februar 2010 um 05:34 Uhr
Eine großartige und spannende Fortsetzung!
Im 2. Teil der Millennium Trilogie konzentriert sich der Autor dieses Mal ganz auf die Figur der Lisbeth Salander und deren schwierigem sozialen Anpassungsprozeß. Lisbeths gesetzlicher Betreuer Nils Bjurman, dem sie in Verblendung anfangs noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war, will sich Lisbeths Kontrolle entziehen und sie loswerden.
Er spinnt ein intrigantes Netz um sie und bringt damit eine Entwicklung ins Rollen, deren Ausmaß er nicht mal annähernd ahnt.
Mikael Blomkvists journalistische Niederlage in der Wenneström-Affäre hatte sich in einen Sieg verwandelt. Er ist wieder gefragt. Während Lisbeth durch Abwesenheit glänzt, arbeitet Mikael schon wieder an einer neuen brisanten Story über Mädchenhandel. Doch er ist auch etwas irritiert wegen Lisbeths plötzlichem Verschwinden. Mikael kann sich beim besten Willen nicht erklären, warum sie sich von ihm distanziert hat.
Als Nils Bjurman und einer von Mikaels Reportern und seine Freundin erschossen aufgefunden werden, wird Lisbeth von der Polizei der Tat verdächtigt und landesweit gesucht. Mikael ist der Einzige, der an ihre Unschuld glaubt.
Lisbeth und Mikael sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die mir aber sehr sympathisch sind. Mir hat es das seltsame Mädchen wieder sehr angetan. Lisbeth ist wieder genau so mutig und clever, wie sie schon im ersten Teil war. Sie lebt nach ihren eigenen Regeln. Meiner Meinung nach ist sie ein sehr moralischer Mensch. Nur ihre Moral stimmt manchmal nicht mit dem Gesetz überein.
Sie war in ihrem jungen Leben schon einer Vielzahl von juristischem Missbrauch ausgesetzt, aber niemand hörte ihr zu oder half ihr. Sie wehrt sich gegen jeden auf ihre eigene Art und Weise.
Auf jeden Fall habe ich mich für sie gefreut, als sie langsam erkennt, dass Freundschaft auf Respekt und Vertrauen beruht. Mikael ist einer der wenigen Menschen, den sie gelernt hat zu respektieren und dem sie vertraut. Leider tut er unbewusst etwas, was Lisbeth ihm nicht verzeihen kann.
Das Buch ist als reiner Thriller stärker als sein Vorgänger, weil es weniger Nebenhandlung gibt. Dafür mehr Spannung und noch mehr geschickt gezeichnete Figuren: Einen Haufen übler Burschen, korrupte Polizisten, ein Phantom, das als Zala bekannt ist und einen böswilligen blonden Riesen, der keinen Schmerz verspürt.
Man wird von einem spannenden Ereignis in das nächste katapultiert und nichts ist so, wie es scheint. Der Leser wird jedes mal aufs Neue mitgerissen. Das rasante Tempo der Handlung und der ständige Wechsel von Szenen und Orten, an denen diese Geschichte spielt, lassen einen nicht mehr los.
Klare Empfehlung!
8. Februar 2010 um 20:51 Uhr
Atemberaubend
3 Bücher mit insgesamt ca. 2300 Seiten in drei Wochen gelesen und nebenbei bin ich voll berufstätig! Stieg Larsson ist ein absoluter Volltreffer gelungen. Die atemberaubenden Geschichten um Lisbeth Salander, Mikael Blomkvist und Erika Berger fesseln bis zur letzten Seite.
Die Handlung fasziniert durch ihre Verbindungen und Aktivitäten bis in die hintersten Winkeln der Macht einerseits und die Beschreibung unorthodoxer Methoden der Aufklärung. Trotz der unendlich vielen handelnden Personen verliert die/der LeserIn nicht den Überblick.
Die handelnden Personen werden mit einer nahezu liebevollen Akribie beschrieben, sodass die Leserin/der Leser genaueste Personenbeschreibungen abgeben könnte.
Stieg Larsson bedient sich einer klaren Sprache ohne “Hänger” mit manchmal einem erfrischenden Hang zum Romantischen.
Aber eine Frage hat sich mir gestellt, nachdem ich gestern leider die letzte Seite der Trilogie gelesen hatte: Aus welchem Grund hat Lisbeth Salander eine Zwillingsschwester? Hätte dieses Rätsel in einem weiteren Buch gelöst werden sollen? Wir werden es nie erfahren!
8. Februar 2010 um 20:51 Uhr
Atemberaubend
3 Bücher mit insgesamt ca. 2300 Seiten in drei Wochen gelesen und nebenbei bin ich voll berufstätig! Stieg Larsson ist ein absoluter Volltreffer gelungen. Die atemberaubenden Geschichten um Lisbeth Salander, Mikael Blomkvist und Erika Berger fesseln bis zur letzten Seite.
Die Handlung fasziniert durch ihre Verbindungen und Aktivitäten bis in die hintersten Winkeln der Macht einerseits und die Beschreibung unorthodoxer Methoden der Aufklärung. Trotz der unendlich vielen handelnden Personen verliert die/der LeserIn nicht den Überblick.
Die handelnden Personen werden mit einer nahezu liebevollen Akribie beschrieben, sodass die Leserin/der Leser genaueste Personenbeschreibungen abgeben könnte.
Stieg Larsson bedient sich einer klaren Sprache ohne “Hänger” mit manchmal einem erfrischenden Hang zum Romantischen.
Aber eine Frage hat sich mir gestellt, nachdem ich gestern leider die letzte Seite der Trilogie gelesen hatte: Aus welchem Grund hat Lisbeth Salander eine Zwillingsschwester? Hätte dieses Rätsel in einem weiteren Buch gelöst werden sollen? Wir werden es nie erfahren!
8. Februar 2010 um 20:51 Uhr
+++ SUPER UND FAST PERFEKT +++
. Ferner werden einige Nebendarsteller (z.B. Polizisten, die in den 3 Mordfällen des 2. Buches ermitteln) bis ins Kleinste durchleuchtet. Auch kann man nach den insgesamt über 2300 Seiten sich einen Stadtplan von Stockholm sparen, da man schon viele Straßen kennt ;-). Etwas weniger Liebe zum Detail hätte in den Gesamtwerken sicherlich 100-200 Seiten an Lesestoff gespart, was kein Verlust wäre!!! Auch dass in jedem Buch eine Rückblende” für Leute, die den Teil zuvor nicht gelesen haben, mit drin ist, ist meiner Meinung nach nett, aber überflüssig.
Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass diese Serie von Stieg Larsson ein unbedingtes Muß für jeden Krimifan ist. Auch sollte man alle Bücher der Reihenfolge nach lesen. Er schildert in gewohnt nordischer” Manier packende Fälle, die oft eine außergewöhnliche Wendung nehmen. Prinzipiell habe ich aber auch einen Kritikpunkt zu melden. Sehr oft verzettelt sich der Autor in kleine Details, die sehr nett sind, für die Story und deren Ausgang aber vollkommen unwichtig. Wen interessiert z.B. was für Computer in der Redaktion stehen, wie groß die Festplatte und der Speicher der Laptops mit dem Apfellogo sind? Vielleicht wurden ja ein Teil der Kosten des Druckes der Bücher von Steven Jobs übernommen
In Verblendung” werden zuerst mal die Hauptpersonen parallel vorgestellt. Kalle” Blomquist versucht einen Großindustriellen zu entlarven. Dies geht schief und er bekommt eine Gefängnisstrafe aufgebrummt. Danach bekommt er einen Auftrag, die unter ungewöhnlichen Umständen verschwundene Tochter eines anderen Industriellen zu finden. Die andere Hauptperson der Triologie - die durchgeknallte Intelektuelle” Liesbeth Salander - stößt später zu den Recherchen dazu. Liesbeth hatte eine schwierige Kindheit. Diese wird insbesondere im 2.Teil näher erläutert. Obwohl der Täter” schon rund 160 Seiten vor Ende des Buches gefunden ist, bleibt es bis zum Ende spannend. Zu loben sind die zusätzlichen Übersichten in Teil 1, so z.B. ein genauer Lageplan des Dorfes und ein Stammbaum der Familie Vanger.
Im 2. Teil Verdammnis” wird zuerst eine Story auf einer netten Insel geschildert. Dies ist für die Haupthandlung vollkommen irrelevant. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Vergangenheit” von Liesbeth Salander. Es wird Ihre familiäre Lage als Teenager geschildert und man lernt so die eine oder andere Person noch kennen. Auch hier schildert der Autor die Geschichte sehr spannend und geht vor allem sehr chronologisch vor. Der Leser wird mit in den Bann gezogen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende” von Teil 2 scheint mir aber etwas suspekt” zu sein. Ich bin zwar kein Arzt und habe auch kein Medizinstudium absolviert, wie man aber mit so einer Verletzung noch am Leben bleiben kann, ist mir schleierhaft. Aber Wunder gibt es immer wieder………
Im 3. Teil wird die Geschichte zu Ende erzählt. Jetzt kommen sogar die schwedischen Behörden” mit ins Spiel und es kommt auch zu einem überraschenden Ende. Viele Seiten - gerade gegen Ende des Buches - sind für den Leser der vorangegangenen Teile eher Wiederholung. Dies hätte man kürzen können! Aber trotzdem bleibt Teil 3 auch spannend.
Mal schauen, wie die Umsetzung der Teile 2 und 3 in den nächsten Wochen im Kino sind. Die Buchvorlagen garantieren ein spannendes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man zuerst den Dreiteiler lesen, bevor man sich die Filme anschaut! Denn in 120 Minuten lassen sich kaum 800 Seiten Buchtext so spannend wiedergeben.
8. Februar 2010 um 20:51 Uhr
+++ SUPER UND FAST PERFEKT +++
. Ferner werden einige Nebendarsteller (z.B. Polizisten, die in den 3 Mordfällen des 2. Buches ermitteln) bis ins Kleinste durchleuchtet. Auch kann man nach den insgesamt über 2300 Seiten sich einen Stadtplan von Stockholm sparen, da man schon viele Straßen kennt ;-). Etwas weniger Liebe zum Detail hätte in den Gesamtwerken sicherlich 100-200 Seiten an Lesestoff gespart, was kein Verlust wäre!!! Auch dass in jedem Buch eine Rückblende” für Leute, die den Teil zuvor nicht gelesen haben, mit drin ist, ist meiner Meinung nach nett, aber überflüssig.
Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass diese Serie von Stieg Larsson ein unbedingtes Muß für jeden Krimifan ist. Auch sollte man alle Bücher der Reihenfolge nach lesen. Er schildert in gewohnt nordischer” Manier packende Fälle, die oft eine außergewöhnliche Wendung nehmen. Prinzipiell habe ich aber auch einen Kritikpunkt zu melden. Sehr oft verzettelt sich der Autor in kleine Details, die sehr nett sind, für die Story und deren Ausgang aber vollkommen unwichtig. Wen interessiert z.B. was für Computer in der Redaktion stehen, wie groß die Festplatte und der Speicher der Laptops mit dem Apfellogo sind? Vielleicht wurden ja ein Teil der Kosten des Druckes der Bücher von Steven Jobs übernommen
In Verblendung” werden zuerst mal die Hauptpersonen parallel vorgestellt. Kalle” Blomquist versucht einen Großindustriellen zu entlarven. Dies geht schief und er bekommt eine Gefängnisstrafe aufgebrummt. Danach bekommt er einen Auftrag, die unter ungewöhnlichen Umständen verschwundene Tochter eines anderen Industriellen zu finden. Die andere Hauptperson der Triologie - die durchgeknallte Intelektuelle” Liesbeth Salander - stößt später zu den Recherchen dazu. Liesbeth hatte eine schwierige Kindheit. Diese wird insbesondere im 2.Teil näher erläutert. Obwohl der Täter” schon rund 160 Seiten vor Ende des Buches gefunden ist, bleibt es bis zum Ende spannend. Zu loben sind die zusätzlichen Übersichten in Teil 1, so z.B. ein genauer Lageplan des Dorfes und ein Stammbaum der Familie Vanger.
Im 2. Teil Verdammnis” wird zuerst eine Story auf einer netten Insel geschildert. Dies ist für die Haupthandlung vollkommen irrelevant. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Vergangenheit” von Liesbeth Salander. Es wird Ihre familiäre Lage als Teenager geschildert und man lernt so die eine oder andere Person noch kennen. Auch hier schildert der Autor die Geschichte sehr spannend und geht vor allem sehr chronologisch vor. Der Leser wird mit in den Bann gezogen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende” von Teil 2 scheint mir aber etwas suspekt” zu sein. Ich bin zwar kein Arzt und habe auch kein Medizinstudium absolviert, wie man aber mit so einer Verletzung noch am Leben bleiben kann, ist mir schleierhaft. Aber Wunder gibt es immer wieder………
Im 3. Teil wird die Geschichte zu Ende erzählt. Jetzt kommen sogar die schwedischen Behörden” mit ins Spiel und es kommt auch zu einem überraschenden Ende. Viele Seiten - gerade gegen Ende des Buches - sind für den Leser der vorangegangenen Teile eher Wiederholung. Dies hätte man kürzen können! Aber trotzdem bleibt Teil 3 auch spannend.
Mal schauen, wie die Umsetzung der Teile 2 und 3 in den nächsten Wochen im Kino sind. Die Buchvorlagen garantieren ein spannendes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man zuerst den Dreiteiler lesen, bevor man sich die Filme anschaut! Denn in 120 Minuten lassen sich kaum 800 Seiten Buchtext so spannend wiedergeben.
13. Februar 2010 um 14:17 Uhr
Ich war kein bisher Krimi Leser!
Ich war kein bisher Krimi Leser!
Aber nachdem ich die Trilogie von Stig Larsson in Rekordzeit verschlungen habe,weiss ich jetzt was im Krimi möglich ist! Die Imaginacion vom Autor ist grenzenlos!
EINFACH KLASSE!!!!
13. Februar 2010 um 14:17 Uhr
sehr spannend, aber…
… es gibt ein Manko: der zweite Teil der Triologie um Lisbeth Salander und Kalle Blomkvist (wie schreibt man den Namen doch gleich richtig) ist nicht ganz eigenständig wie das erste Werk. Insgesamt ähnlich wie der erste Teil von Anfang an gut zu lesen und beginnt das Buch nach dem ersten Drittel förmlich zu rennen, so dass ein aus der Hand legen unmöglich wird, aber das Ende nötigt einen zum sofortigen Weiterlesen bzw. Erstehen des 3. Teils, da zu viele Frage über den weiteren Verlauf der Geschichte um die beiden Protagonisten offen bleiben.
Ich persönlich finde das nicht schlimm, da fesselnde Bücher doch nicht soooooooooo häufig sind und es von mir aus unendlich viele Fortsetzungen geben dürfte, aber an sich ist eine in sich geschlossene Geschichte eben doch schöner.
Trotzdem: als begeisterte Leserin… 5 Sterne!
13. Februar 2010 um 14:17 Uhr
Klasse Buch, man kann es kaum weglegen und wird nun richtig in den Bann gezogen!
Ein Wiedersehen mit der Vergangenheit bringt die Ursachen für Lisbeths Verhalten an den Tag. Unbedingt das dritte Buch gleich mitkaufen. Ich wollte sofort weiterlesen!
13. Februar 2010 um 14:17 Uhr
Klasse Buch, man kann es kaum weglegen und wird nun richtig in den Bann gezogen!
Ein Wiedersehen mit der Vergangenheit bringt die Ursachen für Lisbeths Verhalten an den Tag. Unbedingt das dritte Buch gleich mitkaufen. Ich wollte sofort weiterlesen!
18. Februar 2010 um 06:51 Uhr
Derzeit das Non Plus Ultra in der Krimiszene
Den vielen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.
Die 3 Millennium Bände stellen aus meiner Sicht die derzeitige Spitze der Krimi-Literatur dar. Wobei der 2. Band der spannendste ist.
Stieg Larrson setzt hier die Tradition von Raymond Chandler, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell fort und verbindet gekonnt den Thriller mit der Gesellschaftskritik. An Spannung sind die Bände kaum zu überbieten, wobei wie schon beschrieben, die Wechsel zwischen “langatmiger” Beschreibung von Situationen und Personen und Aktion atemberaubend sind.
Aber wie auch schon von vielen vorher gesagt, auf jeden Fall mit Band 1 anfangen und man kann die Bände erst zur Seite legen, wenn das letzte Blatt im 3. Band gelesen ist und sofort bedauert man, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, da der Autor verstorben ist.
18. Februar 2010 um 06:51 Uhr
Sehr gut… aber
Also, nach dem Hype um Stieg Larsson etwas nachgelassen hat, ich aber trotzdem Empfehlungen bekommen habe seine Trilogie zu lesen, habe ich mir den ersten Teil besorgt. Verblendung.
Ich fand ihn teilweise sehr langwierig und mit vielen Details gespickt, was ich im zweiten Teil Verdammnis auch wieder findet. Einzelheiten werden beschrieben, Straßennamen und dann links und rechts, Computerdetails. Auch die Entwicklung der Personen ist sehr detailiert, aber vielleicht macht gerade diese Detailverliebtheit Stieg Larsson aus? Man muss es mögen oder sich damit abfinden. Seine Handlung hat Hand und Fuß, teilweise ist es durch die Ausführlichkeit der Handlung der einzelnen Personen etwas langwierig und die Spannung lässt doch nach, manches ist vielleicht auch vorhersehbar. Nichts destotrotz ist auch der zweite Teil ein spannender Krimi, der sich gut lesen lässt. (Den man auch als Frau alleine lesen kann, ohne Nachts im Dunklen Angst zu haben.)
23. Februar 2010 um 03:34 Uhr
Spannend, aber schwächer als der 1. Teil
Vorneweg: Die Trilogie ist toll zu lesen! Während ich aber den 1. Teil regelrecht “durchgeschrotet” habe, hatte ich im 2. Teil Mühe, “Fahrt aufzunehmen”. Es dauert sehr lange, bis die Geschichte wirklich in Gang kommt, z. T. wirkt alles etwas konstruiert und zu bemüht. Erst nach ca. 200 Seiten gehts so richtig los, was sehr schade ist, da man sich bis dahin ganz schön durchquälen muss. Dann wirds aber durchaus spannend und wie schon im 1. Teil begeistert der flüssige Schreibstil des Autors.
Gemein fand ich, dass das Buch mitten in der Geschichte plötzlich zuende ist und man quasi gezwungen ist, den 3. Teil zu lesen, aber das hätte ich eh gemacht.
Fazit: Spannend und lesenswert, kommt aber meiner Meinung nach nicht an den 1. Teil heran.
23. Februar 2010 um 03:34 Uhr
Spannend, aber schwächer als der 1. Teil
Vorneweg: Die Trilogie ist toll zu lesen! Während ich aber den 1. Teil regelrecht “durchgeschrotet” habe, hatte ich im 2. Teil Mühe, “Fahrt aufzunehmen”. Es dauert sehr lange, bis die Geschichte wirklich in Gang kommt, z. T. wirkt alles etwas konstruiert und zu bemüht. Erst nach ca. 200 Seiten gehts so richtig los, was sehr schade ist, da man sich bis dahin ganz schön durchquälen muss. Dann wirds aber durchaus spannend und wie schon im 1. Teil begeistert der flüssige Schreibstil des Autors.
Gemein fand ich, dass das Buch mitten in der Geschichte plötzlich zuende ist und man quasi gezwungen ist, den 3. Teil zu lesen, aber das hätte ich eh gemacht.
Fazit: Spannend und lesenswert, kommt aber meiner Meinung nach nicht an den 1. Teil heran.
27. Februar 2010 um 22:34 Uhr
Man kann es nicht vor dem Ende aus der Hand legen
Die nur dreibändige Reihe von Stieg Larsson hat für jeden geneigten Leser höchstes Suchtpotential. Man sehnt sich nach, egal was man gerade macht, wieder in diese Welt Larssons zu versinken. Wer von der Beck-Reihe Sjöwall/Wahlöös und von Mankells Walander, jeweils nur den Rahm abschöpft, hat eine Ahnung, was ihn erwartet. Hielten Sjöwall/Wahlöö der schwedichen/westeuropäischen Gesellschaft der 60/70er den kritischen Spiegel vor, so hatte Mankell den Blick nach innen fokussiert. Dieses beides journalistisch perfekt kombiniert, inhaltlich vertieft und gesteigert sowie absolut sauglesefähig (für manche Zustände des Lesens müssen schon neue Wortkombinationen herhalten) sind diese 3 Bücher wahrlich meisterlich.
Das Suchtpotential kann noch dadurch gesteigert werden, wenn man sich nach der ersten Lesung die kongenial gelesene Hörbuchfassung, nur unwesentlich gekürzt, von Dietmar Bär (dem Kölner Tatortkommissar) gelesen, für die Ohren gönnt. (Ganz großes Hörkino im richtigen Tempo und Rhythmus und Sprachfarbe)
Mein Buchtipp für dieses Jahrzehnt - Gleich alle drei nacheinander lesen, damit die Entzugserscheinungen nicht zu groß sind.
27. Februar 2010 um 22:34 Uhr
PACKEND UND ACTIONREICH
Der zweite Band der unvollendeten MILLENNIUM-Reihe ist gleichzeitig auch der erste Band einer (2-Bändigen-Story) um den Mordverdacht gegenüber Lisbeth Salander. Er ist äußerst spannend und das actionreichste Buch der kleinen Reihe.
DIE STORY:
DAG SVENSSON, freier Journalist, ist an einer großen Story über Mädchenhandel dran. MILLENNIUM beabsichtigt eine Exklusivstory dazu rauszubringen und parallel dazu das Buch zu veröffentlichen - ähnlich wie bei der Wennerström-Story (VERBLENDUNG). Allerdings sind noch ein paar brisante Recherchen zu machen, bei denen es um die Beteiligung hochrangiger Politiker und Beamte geht. Bei diesen letzten Recherchen soll MIKAEL BLOMKVIST mithelfen. Das Buch ist kurz vor seiner Vollendung, da werden DAG SVENSSON und seine Lebensgefährtin ermordet. Wenig später wird der Leichnam von Rechtsanwalt NILS BJURMAN dem Betreuer von LISBETH SALANDER gefunden. Er wurde in der selben Nacht ermordet wie der Journalist und dessen Lebensgefährtin. Der Mordverdacht fällt auf LISBETH SALANDER. Die Jagd nach den wahren Mördern beginnt, an dessen Ende LISBETH SALANDER schwer verletzt (sie hat u.a. eine Kugel im Kopf) im Krankenhaus auf der Intensivstation landet und ein Teil der Morde aufgeklärt werden kann.
FAZIT:
Sehr spannend und actiongeladen. Über weite Strecken handelt es sich um das einzige “Who-Done-It” der drei Bände. Mehr als im ersten Band (dort MIKAEL BLOMKVIST) steht hier der Charakter von LISBETH SALANDER im Vordergrund und gerade dieser außergewöhnliche Charakter macht den besonderen Reiz (sowieso der gesamten Reihe) aus. VERDAMMNIS verstärkt noch einmal den - schon bei VERBLENDUNG entfachten - Suchtfaktor um ein Vielfaches. In der Nachschau (ich habe inzwischen alle drei Bände gelesen) gefiel mir dieser mittlere Band eigentlich am Besten, er ist sicherlich der spannendste aller hervorragenden drei.
Also viel Spaß dabei und einfach nur genießen!
4. März 2010 um 18:34 Uhr
Dauerspannung
Dieser Roman stellt eine ungewöhnlich spannende Art der Wahrheitsfindung in diesem Kriminalfall dar.
Unglaublich fesselnd, man kann einfach nicht aufhören zu lesen.
Ich empfehle auch die beiden weiteren Bücher, dieses leider schon verstorbenen Schriftstellers, mit genau solcher Spannung:
Vergebung (3): Roman
Verblendung (1): Roman
4. März 2010 um 18:34 Uhr
verstehe diesen hype überhaupt nicht….
habe mich durch das ganze buch gequält und werde das 3 auch nicht lesen. es wird so wie es ist wieder verkauft.
total langweilig, totale überlänge, seitenweise nur wiederholungen und ikeamöbel, trinkwasser-marken, apple-werbung, 7-11-stores und nonsense.
spannung ist für mich anders.
mal ein paar beispiele wieso ich es so langweilig und dumm fand: (Achtung Spoiler!)
-das lisbeth sich mit 3 kugeln im körper (eine davon IM KOPF!!!) noch aus einem grab rausschaufeln kann ist ja wohl sowas von hirnverbrannt und aus der luft gegriffen.
-was soll die story in der karibik am anfang?wozu dient sie?
- sie löst MAL EBEN das fermatsche rätsel???
- die polizei ermittelt NIX und ist völlig überflüssig!
- “all das böse” naja also da hab ich ja schon spannendere auflösungen gelesen!
-dauernd “der blonde riese” kann man den ned anders beschreiben???
nein danke nie wieder stieg larrson!
4. März 2010 um 18:34 Uhr
Unglaublich!
Es ist wirklich unglaublich, wie Larsson es schafft, durch seine ruhige Art jeden Schritt der Protagonisten haarklein darzustellen, dennoch so eine unglaubliche Spannung aufzubauen. Zudem wird dem Leser Lisbeth noch sympathischer als im ersten Teil. Die Charaktere sind klar und deutlich gezeichnet, der Handlungsstrang ganz klar zielgerichtet ohne sich mit Kleinigkeiten aufzuhalten. Ich habe selten ein gleichzeitig so nüchternes und doch fesselndes Buch gelesen. Es ist eindeutig eine gelungene Fortsetzung und macht Lust, den letzten Teil auch noch zu lesen. Eine klarere Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen!
14. März 2010 um 15:17 Uhr
Großartig
Ich kann die Kritiker dieses Buches nicht verstehen.
Der Autor braucht zwar etwas länger um Fahrt auf zunehmen, doch letztendlich lohnt es sich denn umso verstrickter die Handlungen werden, umso mehr nimmt das Buch an Tempo auf.
wirklich absolut empfehlenswert!
14. März 2010 um 15:17 Uhr
Großartig
Ich kann die Kritiker dieses Buches nicht verstehen.
Der Autor braucht zwar etwas länger um Fahrt auf zunehmen, doch letztendlich lohnt es sich denn umso verstrickter die Handlungen werden, umso mehr nimmt das Buch an Tempo auf.
wirklich absolut empfehlenswert!
18. März 2010 um 11:34 Uhr
2. Buch der Trilogie
Und es geht spannend weiter…
Lisbeth kommt ihrem Peiniger auf die Schliche und rächt sich auf ihre eigene Art…und es wird wieder unerträglich spannend, was höhere Persönlichkeiten für Dreck am Stecken haben…
Lisbeth wird gejagt, und weiß sich aber gut zu helfen…
Klasse, spannend und eine anspruchsvolle Lektüre!
Kurzbeschreibung
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson. Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin “Millennium” eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael…
19. März 2010 um 16:34 Uhr
Überbewertet
Vom ersten Band (Verblandung) war ich zwar nicht überwältigt, aber es lies sich doch ganz gut lesen und war auch halbwegs spannend. Von daher dachte ich mir, dass die Fortsetzung auch halbwegs vernünftig sein muss.
Leider wurde ich hierbei allerdings sehr enttäuscht.
Das Buch zieht sich eeeennnddddlllloooosssss in die Länge. Man könnte getrost auf Seite 500 anfangen zu lesen!!! Alle recherchieren von morgens bis abends, finden aber nichts heraus…und das über mehrere hundert Seiten.
Das Ende ist einfach nur unendlich lächerlich. Es macht den Eindruck, als hätte der Autor nach 700 Seiten gemerkt, dass er sein Buch auch mal zu Ende schreiben muss um sich dann irgendeine S******* aus den Fingern zu saugen…
Die Charaktere sind einfach nur lächerlich überzogen. Im ersten Band wirkt Salander schon als extrem intelligent und ist im Besitz vieler außergewöhlicher Talente. In diesem Band allerdings …. hier nur mal eine kleine Liste:
-Sie ist nur bis zu ihrem 12. Lebensjahr in die Schule gegangen, ließt aber Bücher über höhere Mathematik (von einem Harvard Professor geschrieben) und Schwingungsinterferrenzen oO
-Sie löst einen Intelligenztest in zehn Sekunden ohne Fehler den ihr Betreuer nicht mal ansatzweise in 2 Tagen gelöst bekommt.
-Sie hat in ihrem Leben nur eine Party Schach verloren. Es war ihre erste.
-Sie ist eine unglaublich gute Hackerin (Was sie einfach so kann. Sie muss keine 10 Semester Informatik studieren. Sie kann das halt einfach oO).
-SIE ÜBERLEBT EINEN KOPFSCHUSS!!!
-SIE ÜBERLEBT ES LEBEND BEGRABEN ZU WERDEN!!!
Diese Liste kann man unendlich lang fortsetzen…
FAZIT:::::
-Die Charaktere sind einfach nur schlecht und überzogen dargestellt
-Das Buch zieht sich wie Kaugummi
-Teilweise tritt Verwirrung auf weil tausend Personen eingeführt werden (mit detailiertem Lebenslauf) die vollkommen unwichtig für die Handlung sind wie
-Es gibt nur 10 Seiten HANDLUNG. Die restlichen 741 Seiten beschreiben nur wie Leute sich streiten, miteinander schlafen, KAFFEE KOCHEN oder einfach nur “recherchieren”, was aber eigentlich nur heißt, dass sie auf einem Stuhl sitzen und jemanden befragen bzw. etwas lesen
-Es gibt Unmengen Werbung!!!
-DIE HANDLUNGEN SIND TEILWEISE ÜBERHAUPT NICHT NACHVOLLZIEHBAR UND VOLLKOMMEN UNLOGISCH!!
Viel Hype um eine schlechte Buchreihe..
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Verkaufsträchtig von der ersten bis zur letzten Zeile!
Wieso schreibt ein Autor einen Roman? Will er den Menschen eine Geschichte mitteilen, die er unbedingt loswerden muss? Hat er nichts Besseres zu tun? Oder will er von seinem Buch so viele Exemplare wie möglich verkaufen? Ich hoffe doch mal das Letztere ist der Fall. Egal, was man einem Autor vorwerfen kann, diese Option muss man ihm einfach zu Gute halten. Ich vermute, auch Stieg Larsson wollte mit seiner Romantrilogie so viele Leser wie möglich gewinnen. Es ist ihm gelungen. Wie das geht? Es gibt kein Patentrezept. Aber ein paar Ansatzpunkte gibt es schon. Zum einen musst du Charaktere schaffen, mit denen sich der Leser anfreundet oder gar identifiziert. Du musst, im Idealfall, Gut gegen Böse aufmarschieren lassen. Ein bisschen Sex schadet nicht; der verkauft sich immer. Eine gute Story ist die halbe Miete. Wenn du dann noch handwerklich gut schreibst, mehrere Handlungsfäden geschickt miteinander verknüpfen kannst und dem Leser das Gefühl vermittelst, dass diese Story so, oder so ähnlich, wirklich passieren könnte…dann bist du auf dem richtigen Weg. Stieg Larsson hat bei -Verdammnis- alle diese Punkte haargenau befolgt und perfekt umgesetzt.
Mikael Blomkvist ist, nach der Wenneström Affäre, noch immer Reporter bei der Zeitschrift Millenium. Der Kontakt zu Lisbeth Salander ist abgebrochen. Lisbeth treibt sich in der Welt herum, hat genug Geld für den Rest ihres Lebens zusammen und will weder von Mikael, noch von sonst jemandem, etwas wissen. Aber sie kehrt nach Stockholm zurück. Dort erfährt sie, dass die Journalisten Mia Bergmann und Dag Svensson bei Millenium eine Reportage über Mädchenhandel veröffentlichen wollen. Lisbeth gelangt an das Manuskript und entdeckt einen Namen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Sie will die Journalisten kontaktieren, aber die werden brutal ermordet. Kurze Zeit später wird Lisbeth Salander landesweit unter Mordverdacht gesucht. Mikael Blomkvist kann nicht glauben, dass Lisbeth seine Kollegen ermordet hat. Er beginnt zu recherchieren und muss feststellen, dass Lisbeth eine Vergangenheit besitzt, von der er bisher nichts wußte. Mikael versucht den Kontakt zu Lisbeth wieder herzustellen. Doch dabei bringt er sie beide in Lebensgefahr…
Wie gesagt, Larsson hat alles richtig gemacht. Man kann -Verdammnis- mögen oder nicht. Festzuhalten bleibt, dass der Roman fast schon den Archetyp eines erfolgreichen Kriminalromans darstellt. An einem Buch dieser Art geht für Krimifreunde einfach kein Weg vorbei. Der letzte Autor, der mich mit einer Romanfigur so gefesselt hat, wie Larsson mit seiner Lisbeth Salander und seinem Mikael Blomkvist, war Michael Cruz Smith, der Arkadi Renko ins Rennen schickt. Mit so einem Charakter, sicherst Du dir deine Leser auf lange Zeit. Insofern kann ich ihnen -Verdammnis- als wirklich starken Krimi nur wämrstens ans Herz legen.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Buch Verdammnis
Wer Teil 1 gelesen hat, kann auch verstehen dass man Teil 2 und 3 mit in seine Sammlung aufnehmen sollte. Das Buch liest sich sehr gut und fesselt einen so, dass man es echt in 1-2 Tagen schafft.
Nur zu empfehlen.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Besser als der 1. Teil
Mikael arbeitet mit Dag zusammen an einer Story über Mädchenhandel. Kurz vor der Veröffentlichung wird Dag ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf Lisbeth, da sich ihre Fingerabdrücke auf der Tatwaffe befinden…
“Verdammnis” hat mir besser gefallen als der 1. Teil “Verblendung”. Noch spannender, der Leser erfährt mehr über Lisbeth. Diesmal driftet das Buch auch nicht in 2 Storys ab sondern der Autor konzentriert sich auf eine. Dadurch gewinnen die Charaktere wesentlich mehr an Tiefe.
Einziger Wermutstropfen ist das Ende: Wer wissen will, wie die Geschichte endgültig ausgeht, kommt nicht drum herum auch den 3. Teil zu lesen.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Verkaufsträchtig von der ersten bis zur letzten Zeile!
Wieso schreibt ein Autor einen Roman? Will er den Menschen eine Geschichte mitteilen, die er unbedingt loswerden muss? Hat er nichts Besseres zu tun? Oder will er von seinem Buch so viele Exemplare wie möglich verkaufen? Ich hoffe doch mal das Letztere ist der Fall. Egal, was man einem Autor vorwerfen kann, diese Option muss man ihm einfach zu Gute halten. Ich vermute, auch Stieg Larsson wollte mit seiner Romantrilogie so viele Leser wie möglich gewinnen. Es ist ihm gelungen. Wie das geht? Es gibt kein Patentrezept. Aber ein paar Ansatzpunkte gibt es schon. Zum einen musst du Charaktere schaffen, mit denen sich der Leser anfreundet oder gar identifiziert. Du musst, im Idealfall, Gut gegen Böse aufmarschieren lassen. Ein bisschen Sex schadet nicht; der verkauft sich immer. Eine gute Story ist die halbe Miete. Wenn du dann noch handwerklich gut schreibst, mehrere Handlungsfäden geschickt miteinander verknüpfen kannst und dem Leser das Gefühl vermittelst, dass diese Story so, oder so ähnlich, wirklich passieren könnte…dann bist du auf dem richtigen Weg. Stieg Larsson hat bei -Verdammnis- alle diese Punkte haargenau befolgt und perfekt umgesetzt.
Mikael Blomkvist ist, nach der Wenneström Affäre, noch immer Reporter bei der Zeitschrift Millenium. Der Kontakt zu Lisbeth Salander ist abgebrochen. Lisbeth treibt sich in der Welt herum, hat genug Geld für den Rest ihres Lebens zusammen und will weder von Mikael, noch von sonst jemandem, etwas wissen. Aber sie kehrt nach Stockholm zurück. Dort erfährt sie, dass die Journalisten Mia Bergmann und Dag Svensson bei Millenium eine Reportage über Mädchenhandel veröffentlichen wollen. Lisbeth gelangt an das Manuskript und entdeckt einen Namen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Sie will die Journalisten kontaktieren, aber die werden brutal ermordet. Kurze Zeit später wird Lisbeth Salander landesweit unter Mordverdacht gesucht. Mikael Blomkvist kann nicht glauben, dass Lisbeth seine Kollegen ermordet hat. Er beginnt zu recherchieren und muss feststellen, dass Lisbeth eine Vergangenheit besitzt, von der er bisher nichts wußte. Mikael versucht den Kontakt zu Lisbeth wieder herzustellen. Doch dabei bringt er sie beide in Lebensgefahr…
Wie gesagt, Larsson hat alles richtig gemacht. Man kann -Verdammnis- mögen oder nicht. Festzuhalten bleibt, dass der Roman fast schon den Archetyp eines erfolgreichen Kriminalromans darstellt. An einem Buch dieser Art geht für Krimifreunde einfach kein Weg vorbei. Der letzte Autor, der mich mit einer Romanfigur so gefesselt hat, wie Larsson mit seiner Lisbeth Salander und seinem Mikael Blomkvist, war Michael Cruz Smith, der Arkadi Renko ins Rennen schickt. Mit so einem Charakter, sicherst Du dir deine Leser auf lange Zeit. Insofern kann ich ihnen -Verdammnis- als wirklich starken Krimi nur wämrstens ans Herz legen.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Buch Verdammnis
Wer Teil 1 gelesen hat, kann auch verstehen dass man Teil 2 und 3 mit in seine Sammlung aufnehmen sollte. Das Buch liest sich sehr gut und fesselt einen so, dass man es echt in 1-2 Tagen schafft.
Nur zu empfehlen.
24. März 2010 um 19:00 Uhr
Besser als der 1. Teil
Mikael arbeitet mit Dag zusammen an einer Story über Mädchenhandel. Kurz vor der Veröffentlichung wird Dag ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf Lisbeth, da sich ihre Fingerabdrücke auf der Tatwaffe befinden…
“Verdammnis” hat mir besser gefallen als der 1. Teil “Verblendung”. Noch spannender, der Leser erfährt mehr über Lisbeth. Diesmal driftet das Buch auch nicht in 2 Storys ab sondern der Autor konzentriert sich auf eine. Dadurch gewinnen die Charaktere wesentlich mehr an Tiefe.
Einziger Wermutstropfen ist das Ende: Wer wissen will, wie die Geschichte endgültig ausgeht, kommt nicht drum herum auch den 3. Teil zu lesen.
29. März 2010 um 22:00 Uhr
Super 2. Teil
Auch der zweite Teil hat mir sehr gut gefallen. Ich bin nicht der Meinung, dass der zweite dem ersten Teil nachhingt. Es ist ja eigentlich ein komplett anderer Plott. Lediglich die Privatgeschichten der Hauptpersonen gehen weiter. Selbstverständlich hat das Buch auch Schwächen, die hier zur Genüge schon angesprochen wurden. Aber sag mir bitte einmal jemand, welches Buch ist ganz ohne Schwächen, welches Buch ist wirklich perfekt? Jeder für sich bewertet es anders. Alleine schon die fünf Sterne. Was bedeuten die für den Einzelnen? Fünf Sterne = absolut perfektes Buch? Ich glaube dann würde ich nie fünf Sterne verteilen.
Dieser Krimi hat für mich so wie der Vorgänger auch wieder alles, um das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Ich mag es, wenn verschiedene Handlungsträngen in die Geschichte verwoben werden und irgendwann mal zusammentreffen. Ich mag es auch, wenn man mal ein bisschen überlegen muss beim Lesen.
Auch trotz der kleineren Schwächen hat das Buch für mich fünf Sterne absolut verdient und ich habe es auch schon etliche Male weiterempfohlen und verschenkt.
4. April 2010 um 01:34 Uhr
Weglegen unmöglich
Ich habe den zweiten Teil blöderweise zuerst - gleich nach seinem Erscheinen - gelesen und wusste zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, dass er Teil einer Trilogie ist. Der 2. Teil hat mich total gefesselt und natürlich “verliebt” man sich in dieses dürre Mädchen, das durch sein Äußeres auffällt und aneckt. Lisbeth ist abgeklärt und hat es aufgegeben, vom Leben oder von Menschen irgendwas zu erwarten. So wartet sie einfach ab, analysiert, wägt ab und handelt. Dies aus reinem Überlebenswillen, geprägt durch eine grausige Kindheit und zahlreiche Enttäuschungen in Sachen Leben und lieben. Im Grunde vertraut sie ausschließlich sich selbst (was in ihrem speziellen Falle auch sinnvoll erscheint).
Nach dem 2. Teil habe ich dann den ersten Teil gelesen. Das war ungünstig, da die Handlung des ersten Teiles eher nüchtern ist, nach dem Feuerwerk an Ereignissen des 2. Teils. Aber das ist wirklich rein subjektiv. Mein Mann hat die Reihenfolge richtig abgehandelt und er fand den ersten Teil auch klasse.
Der 3. Teil ist dann endlich die Auflösung der komplexen Gesamthandlung, die Rehabilitation von Lisbeth und ihre Wiedergeburt ins Leben. Man freut sich mit ihr und hat sie einfach noch für ganz lange Zeit ins Herz geschlossen.
4. April 2010 um 01:34 Uhr
unterirdisch schlecht!!
Mein erster Gedanke beim Lesen war sofort: das wurde geschrieben, um ein Film zu werden, der wie die ganzen Bruckheimer-Serien daher kommt. Es gibt alles, auf was der durchschnittliche Privatsenderschauer steht. Die Bücher nehmen alles auf, was eben zum modernen Leben aus medialer Sicht gehört: Sex, Verbrechen, Datenklau, Shoppen, Kaffeetrinken, … . Es entwickelt sich keine stringente Geschichte, die Drive aufnimmt. Alles verbleibt im Gelabber und und Beschreiben vollkommen irrelevanter Dinge (Anzahl geschmierter Brote und was ist auf den Broten drauf, Marke der Espressomaschine, das Möbelhaus und Möbel, Automarken, Zigaretten, Pc und Laptop usw. ….) - überall ein rotzfresches Productplacement, das mich auf die Palme bringt!!! Nebenher wird die ganze Sache immer hahnebüchener und ungaubwürdiger: sich selbst ausgraben, Lisebeth als Milton - Superas kommt nicht auf den GEdanken, dass der Hof überwacht sein könnte, usw. . Nichts von all dem ist lesenswert. Der erste Teil geht noch aber dann geht es steil bergab mit der Qualität.
WEnn ich gekonnt hätte, hätte es gar keinen STern gegeben!
4. April 2010 um 01:34 Uhr
5 Sterne reichen nicht aus…
Was soll man sagen…oder viel mehr schreiben…dieses Buch ist einfach nur spannend. Natürlich ist es zum Schluß ein bisschen überzogen, aber auch hier packt einen die Geschichte und lässt sie nicht los.
Ich bin froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und doch mir diese Reihe gekauft habe. Lisbeth würde ich gerne zur Freundin haben, da sie mir bestimmt bei meinem PC noch einige Tricks zeigen könnte
Spannend von Anfang, ein Plot, der in sich schlüssig ist und das hat man wirklich ziemlich selten, ein Cliffhanger zum Schluß, der einen geradezu zwingt, das dritte Buch zu kaufen…
Mann oder Frau, was will man mehr? Ich habe selten bei einem Buch, was ich gelesen habe vor Spannung einen Adrenalinschub bekommen wie hier…sie haben es noch nicht bestellt? Also, los, auf “IN DEN EINKAUFSWAGEN” klicken und ab zur Kasse. JETZT!
9. April 2010 um 08:00 Uhr
Was für ein Jammer…
Dieses Buch ist der absolute Hammer. Es war fünf Tage mein Wegbegleiter, so schwer es mit seinen knapp 800 Seiten auch ist. Jetzt sitze ich hier und kein anderes Buch ist eines zweiten Blickes würdig… Bevor ich den dritten Band beginne, lasse ich mir ein paar Tage Zeit, ist nicht gerade leichte Kost. Das schlimme ist ja, wenn Band drei sich dem Ende neigt, war’s das… hätten die Geschichten um Lisbeth und Mikael nicht eine wunderbare Serie abgegeben?
9. April 2010 um 08:00 Uhr
Naja….
Immerhin schafft es das Buch, dass man es zu Ende liest trotz langatmiger Darstellungen von uninteressanten Sex-Affären des Hauptdarstellers und noch langweiligeren Einkäufen der Hauptdarstellerin bei Ikea. Nicht nur hier vermutet man Werbeverträge des Autors, sondern auch bei der exakten Nennung verschiedener Handytypen, Notebooks und Waffen. Naheliegend scheint auch die Vermutung, dass Stieg Larsson vor seiner Schriftstellerkarriere auch mal als Taxifahrer in Stockholm seinen Lebensunterhalt erworben hat, anders ist die Nennung sämtlicher Straßen und Plätze in der Stadt nicht nachzuvollziehen. Hinzu kommt, dass viele Personen in der Handlung auftauchen, die in der eigentlichen Story keine Rolle spielen und für Verwirrung beim Leser sorgen, etwas was sich im dritten Band aber noch potenziert… Gekürzt um mindestens 200 Seiten wäre das Buch toll und richtig spannend, so bekommt es von mir leider nur 2 Sterne!
14. April 2010 um 17:00 Uhr
Die fantastischen Erlebnisse der Superheldin und Liebesgöttin Salander
Allgemein sollte eine noch so vernichtende Kritik auch positive und konstruktive Elemente enthalten. Da ich in der vorliegenden Geschichte allerdings keine finden kann, möchte ich in meiner Rezension kurz anführen, was mir am ersten Buch der Millenium Triologie gefallen hat und was ich in diesem Buch vermisse. Im ersten Teil der Millenium Triologie empfand ich die sehr flüssige und doch detailreiche Erzählweise als sehr angenehm. Jedes Element der Geschichte war aufeinander abgestimmt, die Erzählung hatte ein sehr hohes Tempo und einen sehr gut ausgearbeiteten Hintergrund. Im vorliegenden Buch sieht das etwas anders aus. Ein bedenklicher Teil der Geschichte dient alleine der Profilierung der Charaktere, das heißt uns wird regelmäßig vorgeführt was für tolle Hechte Lasander und Blomquist doch eigentlich sind. Diese beiden Charaktere- insbesondere Lisbeth- stehen über der Geschichte selbst und reißen alle Handlung an sich.
Ein Großteil der Handlung ist daher charakterbasiert, was grundsätzlich nicht schlecht sein muss, würden die Figuren selbst nicht wie aufgeblasene Puppen wirken, die in jederlei Hinsicht perfekt sind. Neben der Brustvergrößerung scheint Lisbeth auch den Rest ihres Körpers unters Messer geworfen zu haben. Sie ist schneller im Kampf als ein Weltklasseboxer, intelligenter als alle Mathematiker seit Fermat, sexuell attraktiver als alle andere Frauen, steinreich, nahezu unverwundbar und -Achtung Spoiler- Tochter eines Superspions. Es würde mich nicht wundern, wenn Lisbeth im nächsten Buch die Weltformel löst, den Friedensnobelpreis bekommt und gleichzeitig Miss Universum wird.
Im ersten Teil der Millenium Triologie hatten wir zwei spannende Handlungsstränge mit einigen interessanten Charakteren im Mittelpunkt, im vorliegenden Buch haben wir zwei Charaktere im Mittelpunkt und so etwas wie eine seichte Rahmenhandlung über Mädchenhandel. Leider verpasst es der Autor vollkommen diesem durchaus interessanten Thema Platz in der Geschichte einzuräumen. Die Geschichte entwickelt sich nicht um das sozialkritische Thema. Ganz im Gegenteil: Nach einer kurzen Einführung ist dieses Thema vollkommen in den Hintergrund gedrängt. Der Bösewicht der Geschichte ist nicht relevant, weil er an Mädchenhandel aktiv beteiligt, sondern weil er vielmehr mit Lisbeth in Verbindung steht. Die Geschichte wird auch nicht dadurch besser, dass alle sonstigen interessanten Charakteren möglichst früh gewaltsam sterben, um Salander und Blomquist mehr Platz zu geben. Freilich gibt es auch neue Charaktere, die etwas länger leben dürfen, allerdings stammen diese alle aus Lisbeths Vergangenheit und haben alleine den Zweck Lisbeths Eigenschaften als Übermensch zu huldigen.
Weiterhin erwähnenswert sind die zahlreiche Nennungen und Beschreibungen diverser Markenartikel von Handys, Möbeln, Motorrädern, Kaffemaschinen etc. etc. Hätte ich meine Wohnung nicht bereits komplett eingerichtet, würde ich durch dieses Buch mehr als genug Inspiration haben es zu tun. Diese Passagen haben aus meiner Ansicht hauptsächlich den Hintergrund die Hauptcharaktere mit diversen Statussymbolen in Verbindung zu bringen und sie damit aufzuwerten. Eine Harley Davidson passt dabei aber auch sehr schön zum übergestülpten Rebellenimage der Superheldin Salander. Ein anderer nicht geringer Teil des Buches besteht aus der Beschreibung unzähliger Liebesakte der Charaktere untereinander. Wahrlich so viel seichte und aufgetragene Erotik ohne Sinn und Verstand habe ich selbst im Nachtprogramm diverser zwielichtiger Fernsehsender nicht gesehen.
Ich könnte zu diesem Buch noch sehr viel zu schreiben, im Wesentlichen stellt sich mir bei der Lektüre dieses Werkes einmal mehr die Frage: Braucht es heutzutage wirklich nur so viel, um in den Bestsellerlisten ganz oben zu stehen? Eine halbgare Mischung aus übermächtigen Charakteren mit einem aufgetragenen sozialkritischen Thema und massig Sex in der Nebenhandlung?
Fazit: Nicht empfehlenswert und unbedingt zu vermeiden. Während das erste Buch mehr als solide Unterhaltung darstellt, ist dieses Buch ein zutiefst misslungenes Werk.
20. April 2010 um 00:34 Uhr
Nicht so gut wie Teil 1
verdammnis ist zwar ein spannender Thriller, konnte mich dennoch nicht so überzeugen wie der erste Teil der Trilogie.
Die Geschichte konnte mich nicht so wirklich in ihren Bann ziehen, kam mir teilweise lächerlich vor, so als ob ich soetwas in schlechten Filmen schon gesehen hätte.
Bin gespannt auf Vergebung.
25. April 2010 um 07:34 Uhr
Viel viel besser als der erste Teil
Nach dem ich den ersten Teil dieser Triologie gelesen hatte, dachte na ja kann ja nur besser werde. Und es wurde besser! Der zweite Teil ist viel viel viel besser als der erste Teil. Da kommt ein Puzzleteil zum anderen. Spannung pur. Dafür 5 Sterne! Unbedingt lesen!
30. April 2010 um 12:34 Uhr
Grandios! Lisbeth rules!
Allein wegen Verblendung hätte ich den Hype um die Millenium-Trilogie mitnichten verstanden. Eine verhaltene, ordentliche Eröffnung. Ein Warmwerden, Kennenlernen, Heranschnuppern.
Und dann lässt Larsson es plottechnisch so richtig krachen. Was bei den deutschen Titeln gar nicht so deutlich wird (welcher Verlags-Spacken sich die wohl wieder ausgedacht hat): Hier geht es wirklich und wahrhaftig in allererster Linie um Lisbeth Salander. Das Geheimnis ihrer unglücklichen Kindheit und Jugend wird in einem spannenden Plot entblättert, und sie ist genau die todesverachtende, coole Rächerin, die man sich wünscht. Na ja, fast irgendwie.
Man muss sie auf jeden Fall mögen. Eine tolle Frau, eine gebrochene Heldin, ein ganz starker Plot mit einem Dietmar Bär in Bestform machen Verdammnis zu einem ganz besonderen Hörerlebnis.
Kann ich nur empfehlen. Begeistert und vorbehaltlos.
30. April 2010 um 12:34 Uhr
Grandios! Lisbeth rules!
Allein wegen Verblendung hätte ich den Hype um die Millenium-Trilogie mitnichten verstanden. Eine verhaltene, ordentliche Eröffnung. Ein Warmwerden, Kennenlernen, Heranschnuppern.
Und dann lässt Larsson es plottechnisch so richtig krachen. Was bei den deutschen Titeln gar nicht so deutlich wird (welcher Verlags-Spacken sich die wohl wieder ausgedacht hat): Hier geht es wirklich und wahrhaftig in allererster Linie um Lisbeth Salander. Das Geheimnis ihrer unglücklichen Kindheit und Jugend wird in einem spannenden Plot entblättert, und sie ist genau die todesverachtende, coole Rächerin, die man sich wünscht. Na ja, fast irgendwie.
Man muss sie auf jeden Fall mögen. Eine tolle Frau, eine gebrochene Heldin, ein ganz starker Plot mit einem Dietmar Bär in Bestform machen Verdammnis zu einem ganz besonderen Hörerlebnis.
Kann ich nur empfehlen. Begeistert und vorbehaltlos.
5. Mai 2010 um 21:34 Uhr
In der Kürze liegt NICHT die Würze.
Wer das Buch gelesen hat, ist vom Hörbuch enttäuscht. Stieg Larsson ist (war) ein hervorragender Schriftsteller, der Spannung und Detailerklärung mischt. Leider werden viele “Kleinigkeiten” in der gekürzten Hörbuchfassung weggelassen, die gerade die Geschichte sehr interessant machen. Hier gilt nicht “In der Kürze liegt die Würze”, sondern “Die Kürze ohne Würze macht die “Mahlzeit” fade - schade!
Dietmar Bär ist ohne Zweifel ein sehr guter Schauspieler, doch reden ohne zu spielen liegt ihm nicht. Es gelingt ihm nicht, den unterschiedlichen Personen verschiedene Stimmcharaktere zu geben. Als Zuhörer ist es sehr anstrengend, zuzuhören, weil es eigentlich nur “1 Stimme” gibt, aber es hat eben nicht jeder die Stimmqualitäten eines Rufus Beck. Muss auch nicht, aber er muss auch nicht unbedingt Bücher vorlesen.
5. Mai 2010 um 21:34 Uhr
Fesselnd mit einem Augenzwinkern
Auch wenn der angekündigte, erwartete, fast ersehnte Mord erst nach einem Drittel des Romans passiert schafft es Larsson gekonnt, einen Spannungsbogen aufzubauen, den er bis zum dramatischen, ein wenig übertrieben furiosen Ende halten kann. Er zeichnet extreme und faszinierende Charaktere, manchmal leicht überzogen, die tief ins Geschehen verwurzelt werden. Larsson verwendet dabei düstere Andeutungen und Bezüge auf ‘Verblendung’, dem ersten Band der Trilogie, doch das Buch ist auch ohne den ersten Teil verständlich.
Ein wirklich spannendes, fesselndes Buch, das eine erschreckende Realität drastisch beschreibt, ohne Lösungen aufzuzeigen, ohne die mitschwingende Gesellschaftskritik zu vertiefen. Was kann man mehr von einem unterhaltsamen und stringent aufgebauten Krimi erwarten?
5. Mai 2010 um 21:34 Uhr
Enttäuschung auf der ganzen Linie
Ich habe mich vom Hype anstecken lassen und mir mal die ersten beiden Bände zugelegt.
Band 1 hat mich wegen seiner Langatmigkeit, den clicheehaften Charakteren schon ziemlich genervt, aber hatte wenigstens einen interessanten Plot. Ich wollte wirklich wissen, was mit Harriet Wanger passiert ist, also habe ich es halbwegs mit Interesse gelesen.
Aber Band 2? Vieles wurde hier schon gesagt, ich will aber besonders auf die völlig clicheebeladenen Charaktere eingehen. Von Blomkvist abgesehen, mit dem alle Frauen zwischen 20 und 60 ins Bett wollen, vor allem die unerträgliche Lisbeth Salander. Gibt es irgendwas was diese Frau nicht kann?
Sie ist stark, sexy, sie ist allen überlegen, geistig und körperlich, sie vollbringt Sachen mit dem Computer die technisch unmöglich sind, keiner kann ihr was. Und ihre Schwächen kommen nur daher, dass sie doch von der Gesellschaft ausgegegrenzt ist und ihr doch so übel mitgespielt wurde.
Und als sie dann auch noch -ohne Schulbildung- einfach mal so Fermats letzten Satz gelöst hat(ein jahrhundertealtes Matherätsel), habe ich herzlich gelacht und mich gefragt, ob diese Figur entweder eine Superhelden-Persiflage ist, oder der Autor seine Charakterzeichnung bei Disney-Filmen gelernt hat.
Eine völlig unrealistische und lächerliche Figur, würde mich nicht wundern, wenn sie im Band 3 das Bernsteinzimmer findet, das Bermudadreieck trockenlegt oder einfach nur über Wasser läuft…
11. Mai 2010 um 10:00 Uhr
Die Verdammnis
Übergangslos vom ersten zum zweiten Buch. fesselnd und ergreifend Buch, wie alle drei Teile von Stieg Larsson. Wer sich gerne mitnehmen lassen will in die Welt die Stieg Larsson beschreibt, der muß diese Bücher lesen. Enmal da hätte ich das Buch , weil ich so in der Geschichte drin war und mich mit der Figur Lisbeth Salander verbunden habe, fast an die Wand geworfen. Ich würde gerne mehr von ihm lesen. Nur schade, daß das nicht mehr möglich ist.
RHg
11. Mai 2010 um 10:00 Uhr
Lisbeth zum Zweiten!
Das Buch ist etwas besser als der erste Teil, aber es ist eindeutig etwas zu lang. 150 Seiten weniger- und das Buch hätte 5 Sterne bekommen. Bin gespannt auf Teil 3 (hat nochmal 100 Seiten mehr…)
22. Mai 2010 um 13:51 Uhr
Absolut lesenswertes Buch
Dieses Buch ist absolut fesselnd und spannend geschrieben. Man möchte die ganze Zeit nichts anderes mehr machen außer lesen. Muss unbedingt gelesen werden, sonst hat man etwas verpasst!
22. Mai 2010 um 13:51 Uhr
Kommt nicht an den 1.Teil heran
Dies ist der 2. Teil mit Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist, und man muss den 1. gelesen haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können. Auf die Handlung gehe ich jetzt nicht näher ein. Der Klappentext reicht völlig aus.
Leider bin ich enttäuscht von dem Buch, nachdem ich von “Verblendung” begeistert war. Zwar führte Stieg Larsson seinen präzisen detaillierten Erzählstil - welcher mir liegt - fort, aber dennoch hatte dieser Roman einige Längen. Spannungselemente und Actionszenen waren wohl vorhanden, reichten aber nicht, um das Buch für mich zu retten. Denn zwei große Fehler weist “Verdammnis” auf. Der 1. besteht darin, dass mich der Autor mit Schleichwerbung zutextete. Ich muss nicht wissen, wie Stuhl, Mineralwasser oder Zigarettenmarken heißen, mit denen sich Lisbeth umgibt, oder wo sie diese gekauft hat. Damit man genannte Passagen auch ja nicht überlas, wurden sie häufig wiederholt. Der 2. Fehler des Romans besteht für mich in der klischeehaften Darstellung einiger Personen. Ich hatte den Eindruck, dass u.a. die Figuren des frauenhassenden Polizisten Faste, karriereorientierten Staatsanwaltes und der fehlerfreien Ermittlerin Modig nicht aus der Feder Larssons stammten. Viel zu einfach wurden sie gezeichnet.
Das Geheimnis um Lisbeths Vergangenheit wurde gelüftet, und deshalb habe ich das Buch auch bis zu Ende gelesen. Ich kenne es jetzt und werde den 3. Teil wohl im Regal stehenlassen.
Fazit: Der 1. Band ist zu empfehlen. Die Geschichte der Vergangenheit Lisbeths kann man sich erzählen lassen. Dann hat man nichts verpasst.
22. Mai 2010 um 13:51 Uhr
Absolut lesenswertes Buch
Dieses Buch ist absolut fesselnd und spannend geschrieben. Man möchte die ganze Zeit nichts anderes mehr machen außer lesen. Muss unbedingt gelesen werden, sonst hat man etwas verpasst!
22. Mai 2010 um 13:51 Uhr
Kommt nicht an den 1.Teil heran
Dies ist der 2. Teil mit Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist, und man muss den 1. gelesen haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können. Auf die Handlung gehe ich jetzt nicht näher ein. Der Klappentext reicht völlig aus.
Leider bin ich enttäuscht von dem Buch, nachdem ich von “Verblendung” begeistert war. Zwar führte Stieg Larsson seinen präzisen detaillierten Erzählstil - welcher mir liegt - fort, aber dennoch hatte dieser Roman einige Längen. Spannungselemente und Actionszenen waren wohl vorhanden, reichten aber nicht, um das Buch für mich zu retten. Denn zwei große Fehler weist “Verdammnis” auf. Der 1. besteht darin, dass mich der Autor mit Schleichwerbung zutextete. Ich muss nicht wissen, wie Stuhl, Mineralwasser oder Zigarettenmarken heißen, mit denen sich Lisbeth umgibt, oder wo sie diese gekauft hat. Damit man genannte Passagen auch ja nicht überlas, wurden sie häufig wiederholt. Der 2. Fehler des Romans besteht für mich in der klischeehaften Darstellung einiger Personen. Ich hatte den Eindruck, dass u.a. die Figuren des frauenhassenden Polizisten Faste, karriereorientierten Staatsanwaltes und der fehlerfreien Ermittlerin Modig nicht aus der Feder Larssons stammten. Viel zu einfach wurden sie gezeichnet.
Das Geheimnis um Lisbeths Vergangenheit wurde gelüftet, und deshalb habe ich das Buch auch bis zu Ende gelesen. Ich kenne es jetzt und werde den 3. Teil wohl im Regal stehenlassen.
Fazit: Der 1. Band ist zu empfehlen. Die Geschichte der Vergangenheit Lisbeths kann man sich erzählen lassen. Dann hat man nichts verpasst.
28. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Teil 2 der bekannten stieg larsson trilogie
ich habe das buch ebenso verschlungen wir den ersten teil “verblendung”. angelehnt an eine andere story tritt nun lisbeth salander mehr und mehr als protagonisten ins visier. super. wieder hat sich larsson eine spannende story einfallen lassen…
28. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Teil 2 der bekannten stieg larsson trilogie
ich habe das buch ebenso verschlungen wir den ersten teil “verblendung”. angelehnt an eine andere story tritt nun lisbeth salander mehr und mehr als protagonisten ins visier. super. wieder hat sich larsson eine spannende story einfallen lassen…
28. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Hervorragende Fortsetzung
In dem Buch Verblendung war Mikael Blomquist die Hauptperson und Lisbeth Salander war ,zugegeben wichtigste, Hauptperson.
Im zweiten Band Verdammnis ist es genau umgekehrt, Salander ist eindeutig die Hauptperson. Der Leser erfährt nicht nur wie es dazu kam, daß Salander so ist, wie sie ist, sondern wird auch auf eine spannende Mörderjagd mitgenommen. Natürlich kommt auch Blomquist nicht zu kurz, aber er ist diesmal nicht die wichtigste Person des Romans.
Ich fand Verdammnis flotter geschrieben, was wahrscheinlich daran liegt, daß es mehr Schauplätze gibt und diese sich auch mehr abwechseln. Wer Verblendung mochte, wird Verdammnis lieben.
Es gibt nur ein winzig kleines Manko an dem Buchh: Die letzte Seite und das merkwürdige Ende.
28. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Hervorragende Fortsetzung
In dem Buch Verblendung war Mikael Blomquist die Hauptperson und Lisbeth Salander war ,zugegeben wichtigste, Hauptperson.
Im zweiten Band Verdammnis ist es genau umgekehrt, Salander ist eindeutig die Hauptperson. Der Leser erfährt nicht nur wie es dazu kam, daß Salander so ist, wie sie ist, sondern wird auch auf eine spannende Mörderjagd mitgenommen. Natürlich kommt auch Blomquist nicht zu kurz, aber er ist diesmal nicht die wichtigste Person des Romans.
Ich fand Verdammnis flotter geschrieben, was wahrscheinlich daran liegt, daß es mehr Schauplätze gibt und diese sich auch mehr abwechseln. Wer Verblendung mochte, wird Verdammnis lieben.
Es gibt nur ein winzig kleines Manko an dem Buchh: Die letzte Seite und das merkwürdige Ende.
3. Juni 2010 um 00:51 Uhr
Zwei Dinge hatten mich gestört
Ich bewerte den Artikel mit vier Sternen. Ich fand das Buch an sich großartig, spannend und mitreißend. Aber ein Stern Abzug, weil mich zwei Sachen doch massiv gestört haben.
Die ersten 200 Seiten drehte es sich praktisch nur darum, wer mit wem in die Kiste srpingt, was ich irgendwann nicht mehr erotisch, sondern nur noch öde fand.
Dann fand ich Lisbeths Fähigkeiten als massiv überzeichnet. Es ist wohl so, das wenn ein Autor Intelligenz darstellen will, es immer auf der Schiene laufen muss, das derjenige übertrieben mathematisch begabt ist. Da kann dann auch jemand ohne Schulabschluss auf einmal ein jahrhundertealtes mathematisches Rätsel lösen. Kann man nicht jemanden als intelligent beschreiben, ohne einfach nur einen Intelligenzaspekt (immer Mathematik) hoffnungslos zu überzeichnen? Meine Güte ^^
3. Juni 2010 um 00:51 Uhr
Zwei Dinge hatten mich gestört
Ich bewerte den Artikel mit vier Sternen. Ich fand das Buch an sich großartig, spannend und mitreißend. Aber ein Stern Abzug, weil mich zwei Sachen doch massiv gestört haben.
Die ersten 200 Seiten drehte es sich praktisch nur darum, wer mit wem in die Kiste srpingt, was ich irgendwann nicht mehr erotisch, sondern nur noch öde fand.
Dann fand ich Lisbeths Fähigkeiten als massiv überzeichnet. Es ist wohl so, das wenn ein Autor Intelligenz darstellen will, es immer auf der Schiene laufen muss, das derjenige übertrieben mathematisch begabt ist. Da kann dann auch jemand ohne Schulabschluss auf einmal ein jahrhundertealtes mathematisches Rätsel lösen. Kann man nicht jemanden als intelligent beschreiben, ohne einfach nur einen Intelligenzaspekt (immer Mathematik) hoffnungslos zu überzeichnen? Meine Güte ^^
3. Juni 2010 um 00:51 Uhr
Lisbeth gegen den Rest Welt - Ein gelungener zweiter Teil
Während der erste Band der Trilogie noch als abgeschlossen gelten kann und die Charaktere einführt, entblättert die Fortsetzung nach und nach die Geschichte von Lisbeth Salander und zeigt auf, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Mit jedem Puzzleteil, das sich einfügt, wird ihr Werdegang erschreckender und gleichzeitig so gut nachvollziehbar. Das Buch lebt von Lisbeths abgedrehtem und doch so liebenswürdigem Wesen. Gerade weil Stieg Larsson die Ereignisse langsam aufbaut und zuerst das Fundament für die Glaubwürdigkeit der Charaktere legt, sind die Geschehnisse so authentisch. Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert.
Teil eins beschreibt Lisbeth und wie sie mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgeht, die Welt bereist und das Leben genießt. Außerdem wird das Zusammentreffen zwischen Mikael, Dag Svensson und Mia Bergmann geschildert. Teil zwei lässt die Programmiererin erst einmal von der Bildfläche verschwinden. Der Leser wird mit den Auswirkungen des Doppelmords konfrontiert und die Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft rücken in den Fokus. Teil drei verfolgt wieder Lisbeth und führt zum oben beschriebenen Showdown.
Stieg Larsson schreibt flüssig, mittreisend und baut die Spannung ausgezeichnet auf. Nach dem Lesen des Bandes dürfte jedem klar sein, warum seine Bücher weltweite Bestseller sind.
Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der die Protagonisten näher beleuchtet und dramatische Entwicklungen in Gang setzt.
3. Juni 2010 um 00:51 Uhr
Lisbeth gegen den Rest Welt - Ein gelungener zweiter Teil
Während der erste Band der Trilogie noch als abgeschlossen gelten kann und die Charaktere einführt, entblättert die Fortsetzung nach und nach die Geschichte von Lisbeth Salander und zeigt auf, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Mit jedem Puzzleteil, das sich einfügt, wird ihr Werdegang erschreckender und gleichzeitig so gut nachvollziehbar. Das Buch lebt von Lisbeths abgedrehtem und doch so liebenswürdigem Wesen. Gerade weil Stieg Larsson die Ereignisse langsam aufbaut und zuerst das Fundament für die Glaubwürdigkeit der Charaktere legt, sind die Geschehnisse so authentisch. Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert.
Teil eins beschreibt Lisbeth und wie sie mit ihrer neu gewonnen Freiheit umgeht, die Welt bereist und das Leben genießt. Außerdem wird das Zusammentreffen zwischen Mikael, Dag Svensson und Mia Bergmann geschildert. Teil zwei lässt die Programmiererin erst einmal von der Bildfläche verschwinden. Der Leser wird mit den Auswirkungen des Doppelmords konfrontiert und die Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft rücken in den Fokus. Teil drei verfolgt wieder Lisbeth und führt zum oben beschriebenen Showdown.
Stieg Larsson schreibt flüssig, mittreisend und baut die Spannung ausgezeichnet auf. Nach dem Lesen des Bandes dürfte jedem klar sein, warum seine Bücher weltweite Bestseller sind.
Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der die Protagonisten näher beleuchtet und dramatische Entwicklungen in Gang setzt.
8. Juni 2010 um 19:34 Uhr
Super Spannung!
Genau wie in dem ersten Teil, mag man hier das Buch nicht aus der Hand legen. Ich konnte immer kaum erwarten, wie es weiterging und war total gefesselt. Es brachte einen auch zum Nachdenken, was in Sachen Personenüberwachung, Computermanipulation, Staatssicherheit usw.möglich wäre (ist?).
Absolut empfehlenswert!!!
8. Juni 2010 um 19:34 Uhr
Super
Dieser spannende Thriller ist ein würdiger Nachfolger von “Verblendung”.
Gerade lese ich den 3. Teil der Trilogie, mit dem Titel “Vergebung”.
Bin jetzt in 2. Drittel des Buches. Ich glaube, ganz so spannend wie im 1. und 2. Teil wird es hier nicht.
Aber alles in allem ist Stieg Larssorn hier ein Dreiteiler gelungen, der seines Gleichen nicht so leicht finden wird.
Schade, dass der Autor so früh gestorben ist.
8. Juni 2010 um 19:34 Uhr
Spannend bis zum Schluss
Dem zweiten Teil der Millenniums-Trilogie von Stieg Larsson gebe ich einen Stern weniger als dem ersten Teil (”Verdammnis”). Aber nicht, weil das Buch etwa nicht spannend ist und man es unglaublich gerne liest, weil es schlüssig aufgebaut ist und bis zum Schluss die Spannung halten kann. Nein, einfach nur aus dem Grund, dass ich die Story von “Verdammnis” persönlich spannender gefunden habe.
Nichts desto Trotz kann ich auch “Verdammnis” allen Krimifans nur wärmstens ans Herz legen. Ein großartiges Buch, das man nicht weglegen möchte, bis man die letzte Seite gelesen hat.
Eine Kleinigkeit, die mir dann nicht ganz so gut gefallen hat: lebendig begraben und dann doch noch einmal von den Toten auferstanden. Das scheint mir dann doch zu unglaubwürdig. Obgleich ich froh bin, dass es so ist!
8. Juni 2010 um 19:34 Uhr
Super Spannung!
Genau wie in dem ersten Teil, mag man hier das Buch nicht aus der Hand legen. Ich konnte immer kaum erwarten, wie es weiterging und war total gefesselt. Es brachte einen auch zum Nachdenken, was in Sachen Personenüberwachung, Computermanipulation, Staatssicherheit usw.möglich wäre (ist?).
Absolut empfehlenswert!!!
8. Juni 2010 um 19:34 Uhr
Super
Dieser spannende Thriller ist ein würdiger Nachfolger von “Verblendung”.
Gerade lese ich den 3. Teil der Trilogie, mit dem Titel “Vergebung”.
Bin jetzt in 2. Drittel des Buches. Ich glaube, ganz so spannend wie im 1. und 2. Teil wird es hier nicht.
Aber alles in allem ist Stieg Larssorn hier ein Dreiteiler gelungen, der seines Gleichen nicht so leicht finden wird.
Schade, dass der Autor so früh gestorben ist.
8. Juni 2010 um 19:34 Uhr
Spannend bis zum Schluss
Dem zweiten Teil der Millenniums-Trilogie von Stieg Larsson gebe ich einen Stern weniger als dem ersten Teil (”Verdammnis”). Aber nicht, weil das Buch etwa nicht spannend ist und man es unglaublich gerne liest, weil es schlüssig aufgebaut ist und bis zum Schluss die Spannung halten kann. Nein, einfach nur aus dem Grund, dass ich die Story von “Verdammnis” persönlich spannender gefunden habe.
Nichts desto Trotz kann ich auch “Verdammnis” allen Krimifans nur wärmstens ans Herz legen. Ein großartiges Buch, das man nicht weglegen möchte, bis man die letzte Seite gelesen hat.
Eine Kleinigkeit, die mir dann nicht ganz so gut gefallen hat: lebendig begraben und dann doch noch einmal von den Toten auferstanden. Das scheint mir dann doch zu unglaubwürdig. Obgleich ich froh bin, dass es so ist!
8. Juni 2010 um 19:34 Uhr
Ja…
Im Gegensatz zu “Verblendung” (mit seinem doch recht zähem Anfang…) habe ich dieses Buch gerade zu von Anfang an verschlungen… Vielleicht lag es am Aufbau durch den ersten Teil; vielleicht einfach an dem Schreibstil von Stieg Larsson… keine Ahnung! Aber ich würde es bedenkenlos weiter empfehlen; vorausgesetzt man hat den 1. Teil gelesen
8. Juni 2010 um 19:34 Uhr
Ja…
Im Gegensatz zu “Verblendung” (mit seinem doch recht zähem Anfang…) habe ich dieses Buch gerade zu von Anfang an verschlungen… Vielleicht lag es am Aufbau durch den ersten Teil; vielleicht einfach an dem Schreibstil von Stieg Larsson… keine Ahnung! Aber ich würde es bedenkenlos weiter empfehlen; vorausgesetzt man hat den 1. Teil gelesen
14. Juni 2010 um 16:17 Uhr
Top!
Verdammnis und Vergebung sind zwei zusammenhängende Romane, so dass es empfehlenswert ist, sich gleich beide Bände zu besorgen. - Denn wenn man einmal damit begonnen hat, dann kann man gar nicht mehr aufhören! Absolut süchtig machend!
26. Juni 2010 um 11:00 Uhr
GENIAL
Dieses Buch ist einfach toll!! Man wird mit Sicherheit eine Person ins Herz schließen, aber um zu wissen welche, muss man es lesen ;-)! Man wird emotional ergriffen…Echt lesenswert!!
26. Juni 2010 um 11:00 Uhr
**Hervorragender Zweiter Teil**
Nachdem ich den 1. Teil -Verblendung- überragend fand, kam ich natürlich nicht umhin mir auch den 2. Teil -Verdammnis- zuzulegen. Auch dieser Teil hat mich wieder vollends überzeugt. Besonders schön fand ich, dass man sehr sehr viel über Lisbeth Salander erfährt, da ich sie auch im 1. Teil schon sehr symphatisch fand. Die ganze Geschichte ist wiedermal sehr originell & interessant. Einen Stern zieh ich ab, da ich den Mittelteil oftmals etwas in die Länge gezogen fand, auf vielen Sachen wurde ewig rumgekaut & das fand ich ab & zu sehr langatmig. Ansonsten fand ich diesen 2. Teil hervorragend!! Lisbeth Salander gegen den Rest der Welt, fantastisch!! Sehr empfehlenswert!!
8. Juli 2010 um 12:51 Uhr
bester krimi aller zeiten
absoluter hammer!! die verdammnis trilogie gehört mit zum besten, was jemals in der spannungs-literatur zu papier gebracht wurde.
ein meisterwerk - ich habe die 3 bände in 1 woche ausgelesen.
8. Juli 2010 um 12:51 Uhr
Steht dem ersten Teil in Nichts nach!
Ich bin bei Fortsetzungen eigentlich immer skeptisch… aber Verdammnis ist keine Fortsetzung im wirklichen Sinn. Man kann dieses Buch auch lesen ohne den Vorgänger zu kennen. Stieg Larsson hat eine Art verschiedene Erzählstränge zu verknüpfen und trotzdem die Spannung zu erhalten, die mir sehr gut gefällt. Volle Punktzahl für einen tollen Thriller!