Vergebung (Stieg Larsson)

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260 Kommentare zu „Vergebung (Stieg Larsson)“

  1. lena sagt:

    Mehr geht nicht!
    Nach unzähligen und durchaus guten und teilweise genialen Krimis und Thrillern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, kann ich nur Eines sagen: Diese Trilogie ist einfach genial. Die Charaktere sind vielschichtig, unkonventionell aber durchweg glaubhaft. Die Geschichte ist komplex, aber jederzeit nachvollziehbar und das Ende ist perfekt: Alle Handlungsstränge kommen zu einem guten Ende - ohne irgendwie kitschig zu werden. Schade ist nur, dass Larsson keine Bücher mehr schreiben wird.

  2. Helmut sagt:

    Standard für gute Krimis
    An Larsson werden sich zukünftig alle schwedischen Krimiautoren messen lassen müßen, nicht mehr an Wallander, der ja auch schon gut war.

    Ich habe alle drei Teile jeweils innerhalb von 24 Stunden gelesen und habe teilweise nicht mal geschlafen. Empfehlung für jeden, der gerne hervorragend und flüssig geschriebene Geschichten liest, egal ob einen Krimi oder eine andere Stilrichtung. Und die deutsche Übersetzung ist sehr gelungen.

  3. Ignatius sagt:

    Ich konnte nicht abwarten…
    … bis Band 3 als Taschenbuch erscheint. Wie schon in vorhergehenden Rezensionen beschrieben ist der Übergang von Band 2 zu Band 3 nahtlos. Auch wenn die Handlung “eigentlich” abgeschlossen ist, so sind so viele Fragen offen, dass Band 3 an den 2. anknüpft. Zum Glück ist das Buch dick, sonst wäre ich wohl in einer Nacht damit fertiggewesen.

    Spannend geschrieben, herrlich fesselnd - und es klärt doch alles auf (ich mag kein offenes Ende).

    Auch wenn auch dieses Buch bestimmt für sich alleine stehen könnte, so würde ich doch jedem empfehlen, die anderen beiden vorab zu lesen, es erhöht den Lesespaß! Und: keiner sollte sich von der Buch-Dicke abschrecken lassen, es liest sich so schnell, dass jede Seite weniger schade wäre.

    Absolute Kaufempfehlung!!!

  4. Drechsler sagt:

    Fulminantes Finale einer herausragenden Trilogie
    Nachdem Stieg Larsson schon mit den beiden Vorgängerbänden “Verblendung” und “Verdammnis” zwei äußerst spannende Romane abgeliefert hat, sind die Erwartungen an das Finale logischerweise groß. Nachdem er am Ende des zweiten Teils ein wenig über das Ziel hinaus geschossen ist und Lisbeth Salander im Licht der Ereignisse plötzlich wie ein mutierter Superheld erschien, so wird die Handlung mit Beginn des dritten Teils wieder etwas bodenständiger.

    Für Spannung ist dennoch von Beginn an reichlich gesorgt. Man weiß inzwischen, dass die Bösewichte skrupellos genug sind, sich und ihre Machenschaften auch mit drastischen und endgültigen Maßnahmen zu schützen und so hält Larsson den Spannungsbogen über Hunderte von Seiten auf konstant hohem Niveau. Selbst wenn er einen Nebenplot eröffnet (wie z.B. um Erika Bergers neuen Job bei einer Tageszeitung), bleibt die Geschichte temporeich und durchgängig spannend.

    Larsson baut immer wieder Sprünge ein, so dass man ständig auf dem Laufenden ist, was in anderen Erzählsträngen passiert. Auf diese Weise hält er Tempo und Spannung auf einem beachtlich hohen Niveau und lässt “Vergebung” zu einem echten “Page-Turner” werden. Man kommt einfach nicht los von dem Buch und ich muss sagen, dass ich schon lange nicht mehr so schnell durch knapp 850 Seiten gekommen bin, wie bei diesem Buch. Larsson hat einfach eine so fesselnde Art zu Erzählen, dass die Seiten nur so dahin fliegen. So etwas erlebt man wirklich nur bei wenigen Autoren in dieser Ausprägung.

    Eine weitere Qualität Larssons liegt, wie schon in den Vorgängerbänden, in der Figurenskizzierung. Lisbeth Salander hat vor allem mit “Verdammnis” an Profil gewonnen. Sie ist eine äußerst ambivalente Figur - unglaublich scharfsinnig und klug, wenngleich sie in Sachen soziale Kompetenz so ihre Defizite hat. Sie hat etwas eigenwillige moralische Ansichten, aber ist im Grunde ein ehrlicher Mensch. Es ist gerade auch die Figur der Lisbeth Salander, die den Reiz der Geschichte ausmacht. In “Vergebung” zu sehen, welche Maßnahmen sie ergreift, um sich selbst den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, trägt sehr zum Lesegenuss bei.

    FAZIT: “Vergebung” ist ein stimmiger und sehr lesenswerter Schlussakkord einer größtenteils wirklich sehr gut durchkomponierten Trilogie, die gerade auch durch ihre ausgefeilte Figurenzeichnung überzeugt. Wer es spannend mag, für den führt vor allem dank dieses fulminanten Finales eigentlich kein Weg daran vorbei, alle drei Bände der Reihe zu lesen. “Verdammnis” und “Vergebung” sollten man dabei möglichst gleich zusammen kaufen und direkt nacheinander lesen, denn die Handlung geht direkt ineinander über und pausieren möchte man nach dem Ende von “Verdammnis” ohnehin nicht.

  5. Gunthar sagt:

    Absolut das Beste in diesem Genre
    Ja, ich wiederhole mich, das absolut Beste, was mir auf dem Krimimarkt begegnet ist. Stieg Larson hält die Spannung und das Niveau auch im letzten Band der Triologie, in dem es um den Unschuldsbeweis der schwerverletzten Lisbeth geht, den Mikael Blomkvist, trotz massiven Widerstandes von Seiten der Regierung erbringen will. Die Geschichte wird stimmig abgeschlossen, die Charaktere werden wieder super gezeichnet und die Geschichte hinterläßt nur eine Frage”Warum konnte ein so begnadeter Autor nicht noch mehr Bücher schreiben?”

  6. Anneke sagt:

    Einfach nur genial!
    Ich habe dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen können.

    Die ersten zwei Bände waren schon der Hammer, aber das dritte topte noch mal alles was ich bisher gelesen hatte. Mein Mann wurde bald wahnsinnig, weil ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand gelegt habe und zu keinem normeln Gespräch mehr bereit war. Was am Ende des dritten Buches bleibt, ist die totale Traurigkeit, da man weiß, dass es leider keine Fortsetzung mehr geben wird.

  7. Darlene sagt:

    Zu verwirrend
    Anders als der zweite und erst recht der erste Band von Larssons Trilogie, wird “Vergebung” viel zu sehr gelobt für meinen Geschmack. Die Figuren sind natürlich wieder sympathisch, skurril, vielschichtig wie bisher. Wenn auch sehr extrem - so dass man hier der Fiktion einen Bonus geben muss. Dennoch ist die Handlung streckenweise dermaßen konstruiert und verwirrend, dass man fast einen Experten für schwedische Geschichte fragen müsste, wer was wie wo Dass dann Buchtitel, die Blomkvist recherchiert, seitenweise aufgeführt werden, ist zum Beispiel auch ein großes Manko. Dem Werk hätte eine Kürzung um ein Drittel gut getan. Aber trotzdem muss man es natürlich lesen nach Band eins und zwei - schließlich haben die Figuren bisher schon gefesselt, und ihr weiteres Schicksal macht einfach neugierig.

    Ein Verlust für die Buchwelt, dass Larsson so früh sterben musste.

  8. Fiona sagt:

    Sehr komplex - sehr spannend
    Eine Trilogie mit Niveau! Selten so komplexe und gute Krimis gelesen wie diese Triologie. Ich fande schon, dass bei diesem dritten Buch der Anfang, da er sehr informativ ist, sich ein bisschen zieht, doch danach

    läßt das Buch einen nicht mehr los. Und am Ende hätte man gerne noch einen 4. Band….

    Sehr empfehlenswert!

  9. Iris sagt:

    Der dritte und leider letzte Teil
    Nach den beiden ersten Teilen nun der krönende Abschluss der Trilogie. Auch hier zieht der Autor wieder alle Register - das Buch ist spannend, gut konstruiert und auch die Figuren lassen nichts zu wünschen offen - wirklich schade, dass es zu keiner weiteren Fortsetzung kommen kann….

  10. Swenja sagt:

    In jeder Hinsicht der Höhepunkt dieser Trilogie
    Die ersten beiden Bände dieser Trilogie Verblendung udn Verdammnis hatte ich in kürzester Zeit verschlungen. Verdammnis endete mit einem gekonnten cliffhanger und ich musste auch den dritten Band haben, Obwohl ich es mir kaum vorstellen konnte, übertraf der dritte und leider letzte Band die beiden vorangegngen an Spannung. Das Buch ist sehr logisch und nachvollziehbar strukuriert. Von dem Inhalt will ich gar nicht viel verrraten, da eine reine Zusammenfassung kaum das Lesevergnügen widerspiegeln kann, dass dieses Buch bietet. Es sit einfach nur empfehlenswert. Teiilweise las ich in der Woche bis 2 Uhr morgens, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Sehr empfehlenswert.

  11. Mathis sagt:

    Zu langatmig
    850 Seiten können lang sein! Und im Gegensatz zu den vorangegangen 2 Bänden hat mich der dritte Teil nicht wirklich gefesselt. Die Handlung ist streckenweise sehr vorhersehbar und klischeehaft.

    Wahrscheinlich wird das aber niemanden abhalten, der bereits die zwei vorhergehenden Teile gelesen hat. ‘Neueinsteigern’ möchte ich aber eher abraten im dritten (und letzten) Teil einzusteigen - ohne den zweiten (und besseren) Teil zu kennen wird man sich nur schwer zurecht finden.

  12. Adalberta sagt:

    Verziehen
    Vergebung ist der dritte Teil einer Trilogie um die Figuren Mikael Blomkvist, Lisbeth Salander, Erika Berger und anderen. Er schließt nahtlos an den zweiten Teil an und so sollte man die beiden Vorgänger gelesen haben, bevor man sich an dieses Buch heranwagt. Da ich nicht wußte, daß es sich um eine Trilogie handelt, habe ich den dritten Teil zuerst gekauft, dann aber zuerst die ersten beiden Bände gelesen.

    Ich habe dieses Buch mit flauem Gefühl in die Hand genommen, denn nach einem guten Einstieg im ersten Band wurde Lisbeth Salander im zweiten Teil derart zu einer unbesiegbaren Superikone aufgebaut, daß mir das Lesen keinen Spaß mehr machte.

    So habe habe ich den dritten Teil erst eine Weile liegen lassen, um mich dann schließlich doch heranzuwagen. Und siehe da: Seite um Seite spannende und interessante Unterhaltung, so daß ich Stieg Larsson “verziehen” habe.

    Lisbeth Salander ist durch die Geschehnisse im zweiten Band erst mal außer Gefecht gesetzt, während der schwedische Geheimdienst versucht, sie aufgrund ihres für ihn gefährlichen Wissens endgültig zu vernichten. Mikael Blomkvist, ein Journalist der Zeitschrift Millenium und enger Freund Lisbeth Salanders sowie einige weitere Personen nehmen den Kampf gegen diesen übermächtigen Gegner auf.

    Und auch wenn Erika Berger (ebenfalls eine der Hauptfiguren aus den Vorgängerbänden) ihren Posten als Chefredakteurin bei Millenium aufkündigt und denselben Posten bei einer der großen, aber kränkelnden Zeitungen Schwedens antritt, sollte man nicht glauben, daß Stieg Larsson sie vergißt. Sie hat dort ihre ganz eigenen Probleme zu bewältigen, die zwar nichts mit dem Hauptstrang zu tun haben, aber dennoch interessant und spannend beschrieben sind.

    Stieg Larsson hat eine packende und spannende Geschichte mit glaubwürdigen Figuren und nachvollziehbarer Handlung geschrieben, die zwar wie die Vorgänger auch durchaus um ein Drittel hätte gekürzt werden können, aber zu keiner Zeit langweilig oder zu langatmig wird.

    Er bereitet den Leser gekonnt auf eine Schlacht zwischen den Guten und den Bösen vor und bleibt ihm auch keine Antwort schuldig. Die von mir befürchtete, weitere unsägliche Beweihräucherung Lisbeth Salanders bleibt aus - im Gegenteil: ich habe mich sogar gefreut, als sie endlich an ihre Waffen kam und sich in den Kampf einschalten konnte.

    Die Konfrontation zwischen Gut und Böse schließlich ist ein Fest.

    Stieg Larsson ist leider bereits verstorben, so daß es keine weitere Fortsetzung gibt. Allerdings denke ich, daß ein weiterer Band dem Leser keinen Gefallen tun würde, denn diese Geschichte ist erzählt.

  13. Chlorinde sagt:

    Auch der 3. Teil sehr empfehlenswert
    Nach dem Lesen der ersten beiden Bände konnte ich das Erscheinen als Taschenbuch nicht erwarten und kaufte daher das Hardcover. Ich wurde nicht enttäuscht. Es gab zwar gewisse Längen am Anfang, doch bis zum Ende war es wieder voll knisternder Spannung.

    Wirklich sehr schade, dass es von Stieg Larsson keine weiteren Bücher geben wird.

  14. Robert sagt:

    Genialer Abschluß
    Vergebung ist der geniale Abschluß der Millenium Trilogie. Man kann sich mittlerweile richtig in die Figuren im Roman hineindenken und man fühlt sich richtig vertraut, weil man ja die Geschichten und Erlebnisse von allen aus den vorangegangenen Büchern kennt.

    Das Buch ist wieder wie die beiden ersten Verblendung und Verdammnis super spannend und überhaupt nie langweilig. Die gesamte Trilogie ist als absolut lesenswert einzustufen. Ich kann nur jeden raten, diese drei Bücher zu lesen. Schade, dass es jetzt keine Folge mehr gibt.

  15. Augusto sagt:

    Zum Abschluss noch einmal alle Register gezogen!
    Endlich ist der dritte und abschließende Kriminalroman der Reihe um den Journalisten Mikael Blomqvist und die private Ermittlerin Lisbeth Salander erschienen.

    Stieg Larsson führt darin konsequent eine der aufregendsten Thriller-Trilogien der letzten Jahre zum Abschluss und greift darin zwar noch einmal tief in die Kiste der unglaublichen Zufälle und vertrackten Wendungen, erweist sich aber auch wieder als ein genialer Erzähler, der keinen Handlungsstrang versanden lässt und ein so komplexes Beziehungsgestrüpp aufdröselt, das der Leser schon mit allen Sinnen dran bleiben muss, um folgen zu können.

    Die Handlung von “Vergebung” beginnt dort, wo der zweite Teil “Verdammnis” endete. Nach dem Lisbeth Salander schwerste Schussverletzungen am Kopf erlitten hat und in buchstäblich letzter Sekunde gerettet wird, beginnt der Alptraum erst richtig.
    Denn Zalatschenko, den Salander und Blomqvist in “Verdammnis” jagten, überlebt ebenfalls schwer verletzt und trachtet Lisbeth gleich wieder nach dem Leben. Viel schwerer wiegt jedoch, dass Zalatschenko als Informant des Geheimdienstes inzwischen mit seinem Wissen zum Staatsrisiko geworden ist und man darum auch Salander unbedingt aus dem Weg räumen will, da ihr Wissen einen ganzen Apparat von Spionage und Gegen-Spionage sprengen könnte.
    So beginnt ein Wettlauf von sich konkurrierenden Systemen, die alle ein gemeinsames Ziel haben: Lisbeth Salander soll das Krankenhaus nicht lebend verlassen.

    Doch Mikael Blomqvist ist seinen unsichtbaren Feinden stets eine Nasenlänge voraus, mit seiner Intelligenz, wichtigen Beziehungen, Mut und Glück beginnt er einen schier aussichtslosen Kampf gegen ein staatliches Netz, dem jedes Mittel zum Machterhalt recht zu sein scheint.

    Von Zeit zu Zeit mag der Leser schon einmal an den vielen glücklichen Zufällen zweifeln.
    Doch der Eindruck eines schwedischen James Bond verfliegt gottlob immer wieder recht schnell, denn Stieg Larsson hat einfach seine ungehe…

  16. Arminia sagt:

    Nicht wirklich spannend…
    Nachdem ich den ersten Band wirklich gut und spannend fand, nimmt die Qualität der Reihe leider stetig ab. In Band 3 will überhaupt keine richtige Spannung aufkommen, alles ist ziemlich vorhersehbar und dem Leser wird schon nach 100 Seiten klar, dass die ach so mächtige Gegenseite eigentlich keine Chance hat. Alles läuft einfach zu perfekt und glatt und die Charaktere sind noch konturloser als in den Vorgängern. Diesmal hat es sogar Lisbeth Salander “erwischt”, welche zu einem ziemlich uninteressanten Charakter mutiert. Die Unfehlbarkeit des Mikael Blomkvist fängt zudem schon fast an zu nerven.

    Grundsätzlich liest sich der Roman recht flüssig und wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat, will man schon wissen wie die Geschichte nun endet, trotzdem enttäuschte mich dieser Band doch größtenteils.

    Ich kann das Buch definitiv nicht empfehlen.

  17. Gerrit sagt:

    Nur als Fortsetzung von Verdammnis zu verstehen
    Die wichtigste information für jeden Leser ist, dass man die beiden vorhergehenden Bände lesen muss, um das Buch verstehen zu können. Ich würde sogar soweit gehen, dass der Titel besser mit “Verdammnis, Teil 2″ gewählt worden wäre. ;-) Idealerweise liest man am besten alle, aber vor allem die letzten beiden Bände der Trilogie direkt nacheinander weg. Mir fiel es relativ schwer, mich an einige Details aus dem letzten Jahr zu erinnern. Daher hier nochmal die Lesereihenfolge:

    1. Verblendung

    2. Verdammnis

    3. Vergebung

    Der dritte Band reitet mir etwas zu stark auf der schwedischen Geheimdienstgeschichte rum. Das erste Drittel hätte hier mehr Handlung und Spannung vertragen. Aber zum Ende fand ich es dann doch eine gute Abrundung der Trilogie. Während ich dieses Buch mit 4 Sternen versehe, sollten die ersten beiden Bände eher 6 Sterne bekommen. ;-) Also lesen, lesen, lesen.

  18. Nikolaus sagt:

    jetzt reicht’s!
    Waren die ersten beiden Bände immerhin spannend und nur um 200 Seiten zu lang, ist “Vergebung” eine quälend lange Tortur und rund 500 Seiten zu üppig ausgefallen!

    Richtige Spannung kommt nie auf, diverse Menschen treffen sich in Meetings oder gehen miteinander essen, der hanebüchene Zwischenplot um die Probleme Erika Bergers münden in einer geradezu lächerlichen Auflösung.

    Immerhin: Lisbeth beschäftigt sich trotz fehlendem Schulabschluss nicht mehr mit theoretischer Algebra, sondern gleich mit hochwissenschaftlicher neurochirugischer Spezialliteratur. Na dann …

    Mein Tipp: Mankell oder Sjöwall/Wahlöö lesen!

  19. Leif sagt:

    Eine unglaubliche gute Trilogie
    Vor zwei Wochen kannte ich Stieg Larsson noch nicht. Heute habe ich alle 3 Bände und diese während einer Woche förmlich in mich hineingefressen. Selten habe ich mich derart in eine Handlung hineinziehen lassen. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Zum Ende von “Vergebung” zog sich ein Dauerlächeln über mein Gesicht!

    “Verblendung” kann einzeln gelesen werden. Die Handlung ist in sich abgeschlossen.

    “Verdammnis” und “Vergebung” sind als ein Buch zu sehen, dass in der Mitte einfach geteilt wurde. Nur den letzten Band zu lesen wäre das halbe Vergnügen und lässt viele Fragen offen.

    Ich kann nur hoffen, dass noch weitere Bücher veröffentlicht werden. Laut Wikipedia gibt es weitere 3 Entwürfe…..

  20. Alisia sagt:

    Keine Steigerung mehr möglich
    Nach dem ersten Teil war ich total heiss auf den 2. Teil. Den 3. Teil musste ich mir als Hardcover kaufen, obwohl ich normalerweise wegen dem Gewicht nur Taschenbücher lese, aber so lange hätte ich nicht warten können. Man sollte glauben, dass der Autor sich nach “Verdammnis” und “Verblendung” nicht mehr steigern könnte und dass das Thema irgendwann ausgereizt ist, aber der letzte Teil ist mindestens genau so gut, wie die ersten Beiden. Wer diese Bücher anfängt, sollte das machen, wenn er wirklich Zeit zum Lesen hat. “Vergebung” habe ich freitags nachmittgs angefangen und sonntags nachmittags beendet, wobei ich eine ganze Nacht durchgelesen habe. Und das war es wert!

    Leider ist der Autor Stieg Larsson inzwischen - viel zu früh - gestorben, so dass keine weiteren Bücher von ihm mehr auf den Markt kommen. Das ist ein wirklich herber Verlust für die Autorenszene.

  21. Alger sagt:

    Ein ” Liebhaberstück “,
    der Endspurt einer Trilogie, die ich sehr gut ( und gerne ) lesen konnte, trotz der hohen - diesmal ca. 850 - Seitenzahl. Sozialpolitisch interessant und kritisch gegenüber Staatssystemen, die zur Erreichung höherer politischer Ziele - zu ungunsten einzelner Unschuldiger - ” über Leichen ” gehen. Man nimmt am Leben eines Mädchens teil, das durch verfälschte/verdrehte Rechtslage in einem Spionagefall u.a. durch Entmündigung und Rufmord zerstört wurde. Die Hauptakteure sind einfach unterhaltsam - ein Roman mit echten ( sympatischen ) Helden - und da die beteiligten Personen im Laufe der Bücher immer mehr und miteinander verstrickter werden, gibt es im Anhang einen Personenregister.

  22. Ricardo sagt:

    der Anfang zieht sich, aber dann …
    Selten fand ich einen Roman so schwierig zu beurteilen. Man muss hier wohl alle drei Teile mit berücksichtigen, um gerecht sein zu können. Teil 1 ist theoretisch und sehr journalistisch, oft trocken und etwas handlungsarm, trotzdem spannend, vor allem weil Lisbeth Salander auftaucht. Teil 2 ist hervorragend, unsäglich spannend und der absolute Höhepunkt der Trilogie (vor allem weil man Lisbeth Salander so viel in Aktion erlebt). Teil 3, also “Vergebung”, was ein blöder und gänzlich unzutreffender Titel ist, aber das nur am Rande, fällt dagegen deutlich ab. Zunächst wird auf zweihundert Seiten noch einmal durchgekaut, was jeder Leser noch aus Teil 2 weiß. Spannung kommt dabei nicht auf, vor allem weil Lisbeth Salander mit einem Kopfschuss auf der Intensivstation liegt und so gar nicht in die Handlung eingreifen kann. Mikael Blomquist ist da auch keine Alternative, denn der schreibt nur und trinkt Kaffee. Nach den öden ersten zweihundert Seiten ist Salander wenigstens wieder bei Bewusstsein und es wird insgesamt etwas spannender, aber nicht gerade bestsellerreif. Dafür muss man sich noch weitere 170 Seiten durch die Handlung wühlen, die fast nur aus Gesprächen und Protokollen von Ermittlungen besteht. Gähn. Dann allerdings gelingt es Kalle Blomquist, einen Palm zu Salander in die Klinik zu schmuggeln - und schon nimmt der Krimi Fahrt auf. Diese Romanfigur und ihre Internet-Kumpels sind einfach genial! Und der Krimi, der vorher im gefühlten zwei, drei Sterne-Bereich dümpelte, gewinnt zusehends an Spannung und Drive … bis hin zum atemberaubenden Gerichtsverfahren (selten eine so knapp und lakonisch-kunstvolle Beschreibung eines Prozesses gelesen) und der ultimativen Show-Down-Sequenz. Fünf, sechs, meinetwegen auch sieben Sterne für die restlichen vierhundert Seiten, das liest man weg wie nichts. Aber der Anfang ist einfach redundant, da hilft nichts. Ein Stern Abzug.

  23. Pia sagt:

    politisch und sexuell korrekt
    Larssons Trilogie gehört meines Erachtens zum Besten, was die Kriminalliteratur derzeit zu bieten hat - aber das gilt insbesondere für die gewaltige Trilogie als Ganzes. Daran will ich auch gar nicht rütteln.

    Dem unvoreingenommenen Leser bleiben die Schwächen der einzelnen Bände aber nicht verborgen, insbesondere schleichen sich immer wieder erhebliche Glaubwürdigkeitsmängel ein, die Geschichte trägt manchmal schon märchenhafte Züge, auch wenn sie durchweg (mit Längen) exzellent geschrieben ist.

    Der stets sexuell begehrte Journalist sowie die von aller Welt missachtete, aber geniale Hackerin mitsamt ihrem internationalen Hackerring als Hauptpersonen tragen ein wenig comichafte Heldenverehrungszüge, die der Geschichte Brisanz nehmen.

    Band drei ist der schwächste Band der Trilogie, der insbesondere unter der Vorhersehbarkeit und den stets dominanten “Helden” leidet, welche auch die auswegloseste Situation immer im Griff haben. Der Roman ist politisch und sexuell enorm korrekt und weist im Gegensatz zu den vorigen Bänden auch keine wirklich überraschenden Wendungen und kaum neues Personal mehr auf, die die Geschichte noch beflügeln hätten können.

    Die Stärke dieses dritten 850-Seiten-Schmökers sind eher unspektakulär die kritische und penible Analyse des schwedischen politischen Systems, des Verfassungssschutzes und der Gefahren, die von mangelnder Überwachung der Geheimdienste ausgehen, wenn diese sich über geltendes Recht hinwegsetzen. Larsson hat offenbar ein Plädoyer für Demokratie und Transparenz in geheimdienstlichen Strukturen halten wollen - und das ist ihm im Großen und Ganzen gelungen, auch wenn das Gutmenschentum manchmal zu sehr die Dramaturgie bestimmt und es ein paar hundert Seiten weniger auch getan hätten.

    Wer sich mit diesem Werk befassen möchte, sollte aber auf jeden Fall mit Band 1 anfangen, auch wenn hier im dritten Band erneut am Anfang sehr langwierige Zusammenfassungen des vorher Geschehenen geliefert werden. Nicht umsonst ist am Ende dieses Bandes ein Personenregister verzeichnet, das alle drei Bände umfasst.

  24. Berty sagt:

    Super gelungen!
    Seit dem ersten Teil dieser Trilogie war ich verzaubert von Stieg Larsson - der Schreibstil und die Ideen hatten es mir einfach angetan, und meiner Meinung an ist der dritte Teil ein würdiges, leider vorzeitiges Ende von Larssons Werk. Habe erst letzte Woche, in einer Zeitschrift unserer Buchhandlung ein Interview mit Larssons Verwandten gelesen, dass er eigentlich geplant hatte, 10 Bücher über Kalle Blomkvist zu veröffentlichen, und dass es noch ein 4tes (ob fertig, oder nicht, weiss ich leider nicht) unveröffentlichtes Manuskript gibt. Das erklärt für mich, warum der dritte Teil doch noch so “offen” endet, denn eigentlich ist Larsson ja sehr detailreich, und spart dann am Ende doch ein wenig. Ob das jemals veröffentlicht wird, steht wohl in den Sternen, und ich hätte Herr Larsson seinen Erfolg als Autor wirklich gegönnt!

  25. Adelard sagt:

    Endlich
    Endlich ist der dritte Teil da, sensationell gut, hab schon lange nicht mehr so etwas gutes gelesen…

  26. Gerfried sagt:

    Spitzenklasse, aber nur in Verbindung mit den an deren Bänden
    Nach den beiden ersten Bänden wartete ich mit Spannung auf den letzten Teil. Und ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Teil war für mich so spannend, dass ich das Buch kaum aus den Händen gelegt habe. Vielleicht insgesamt der beste Teil. Die Geschichte wurde, zwar gelegentlich mit wundersamen Zufällen garniert, schlüssig erzählt. Jedoch wurde auch hier, wie in den anderen Teilen, der Werdegang von nicht so wichtigen Personen, zu umfangreich geschildert.

  27. lars sagt:

    … einfach kaufen und lesen - Achtung beim Erstkauf!
    Zu diesem Buch kann ich nur sagen: kaufen und lesen! Für Erstkäufer … der Buchhandel weisst gar nicht oder nur in Einzelfällen darauf hin, dass es sich um eine Trilogie handelt. Wenn Sie den “vollen Genuss” wollen, kaufen Sie zuerst Band 1, Band 2 und zum Höhepunkt Vergebung (Band 3).

  28. Roger sagt:

    Meiner Meinung nach der Beste Teil
    Der erste Band fesselte mich. der 2 war auch extrem gut aber der 3 war der absolute Hammer. Meiner Meinung nach, der beste Teil der Trilogie. Allerdings sind alle drei Teile sehr empfehlenswert. Von Anfang an Spannend so macht lesen Spaß.

    Schade dass es keine Weiteren Bücher von Stieg Larsson geben wird.

  29. Adelheid sagt:

    Faszinierende Eigenbrötler
    Dieses Buch möchte ich nicht alleine, sondern als Abschluss einer Trilogie bewerten.

    Eine Trilogie, die mich in ihren Bann gezogen hat, die mir großen Spass gemacht hat, die mich auf jeder Seite fesselte, die mich mit eigenen Unzulänglichkeiten konfrontierte, die mir den Atem nahm und mir Bewunderung abverlangte für die beiden Eigenbrötler, die sich zu einer Art Team zusammenfinden.

    Ich denke, die anderen Rezensenten haben schon alles geschrieben und so vergebe ich nur die volle Punktzahl.

  30. Anaximander sagt:

    Es ist sehr traurig
    Es ist sehr traurig, daß es keinen vierten Band dieser fantastischen Trilogie von Stieg Larsson geben wird. Ich habe selten mit so viel Genuß Bücher aus diesem Genre gelesen. Man ist beim Lesen dieser Bücher fast life dabei und fühlt sich besser als im Kino. Stieg Larssons exakter, fast übergenauer Schreibstil macht seine Romane derartig plastisch, daß man jede seiner Figuren vor Augen hat, ja fast kennenlernt . Sehr sympathisch ist mir zudem, daß Stieg Larsson ein bekennender Apple-Fan ist und sehr realistisch aufzeigt, was dank unserer weltweiten Vernetzung alles möglich ist.

  31. Tahire sagt:

    Super spannend
    wieder ein Krimi bei dem man nicht aufhören kann zu lesen bis man am Ende angekommen ist. super spannend.

  32. Dina sagt:

    Vergebung
    Wer schon die beiden anderen Bücher von Stieg Larsson gelesen hat, wird ganz heiß auf diesen dritten Teil sein. Ein Buch, das von Anfang bis Ende spannend ist, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

  33. Simeon sagt:

    Unter der Rubrik “Triller” ist es das Beste was es derzeit auf dem Markt gibt
    Diese Triologie ist das Beste was ich seit langem gelesen habe. Spannend vom Anfang bis zum Ende… Ende vielleicht doch nicht? Ich habe mich ein wenig mit Stieg Larsson beschäftigt. Stieg Larsson starb 2004 an den Folgen eines Herzinfarktes. Er hinterließ bei seinem Tod die ersten drei von einer Reihe von zehn geplanten Büchern. Die Handlungen der Bücher Vier, Fünf und Sechs standen danach bereits fest. Ein Streit um die Manuskripte zwischen seiner Lebenspartnerin Eva Gabrielson, seinem Bruder sowie seinem Vater verhinderte bislang weitere Veröffentlichungen. Lasst uns alle hoffen, dass die Drei sich irgendwie einigen, denn es kann nicht sein, dass die Arbeit der Bände 4,5 und 6 unveröffentlicht bleiben. Schade, dass Stieg Larsson nicht mehr mit erleben durfe, welchen Erfolg seine Bücher erzielen.

  34. Laila sagt:

    Spannung bis zuletzt
    Es ist schwer bei diesem Krimi, mit dem Lesen aufzuhören. Lisbeth Salander’s Geschichte fesselt einen immer mehr.

  35. Lara sagt:

    Herausragend!
    Auch der letzte Teil der Triologie hat mich in den Bann gezogen.

    Obwohl Lisbeth zu Beginn des Romans kaum Handlungsmöglichkeiten hatte, wurde es um so spannender, als sie endlich ihren Palm im Krankenbett hatte. Wieder ein brisantes Thema, unglaubliche Spannung und mehr als interessante Hauptfiguren. Auch jetzt, Wochen nach Beendigung der Triologie, denke ich noch oft an Blomkvist, Salander und die ganze Geschichte. Selten, dass mich ein Krimi so beeindruckt hat und schade, dass ich kein Buch von Stieg Larsson mehr lesen kann.

    Alle drei Teile der Triologie kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.

    Einfach genial!

  36. Dewitt sagt:

    Stieg Larsson - ein MUSS!!
    Super Krimi-Trilogie, muss man alle 3 gelesen haben, allerdings in der Reihenfolge des Erscheines. Bestellabwicklung wie immer super!

  37. Piero sagt:

    Thriller der Extraklasse
    Typisch Stieg Larsson. Man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Spannend von der 1. bis zur letzten Seite. Schade, dass es keine Fortsetzung mehr geben kann.

  38. Quirina sagt:

    Ein absoluter Lesegenuß
    Als ich endlich das ersehnte Buch in den Händen hatte, wurde ich nicht enttäuscht. Der dritte Roman fügt sich nahtlos an das Geschehen der beiden Vorgänger. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und glaubwürdig. Ein absoluter Lesegenuß, den man nur sehr ungern unterbricht. Das Buch kann ich nur empfehlen!

  39. Dagmar sagt:

    Runde Sache
    Anscheinend haben die 1-2 Sterne -Rezensenten nicht mehr bis zum 3. Teil durch gehalten.

    Ich kann mir das nur so erklären, dass der Thrill bei Stieg Larsson, auch wenn er punktuell hart an der Klischeekurve entlang schrammt, nicht so sehr mit herkömmlichen Mitteln hergestellt ist,

    sondern vielmehr durch die Psychologie von ausserordentlich plastischen Figuren entsteht.

    Ja, es gibt in der gesamten Trilogie auch Nebenschauplätze, Erzählstränge und Passagen, die den Gang der Story nicht unbedingt voran treiben. Dafür aber erfährt man dermassen viel über das Leben in all seinen Facetten, die so eben nur durch das Medium Buch vermittelt werden können.

    Wer viele Wellen schlägt verhindert oftmals den klaren Blick auf den Grund.

    Das passiert Larsson nicht!

    Es gibt Bücher, da ist man mit jeder Seite, die man liest traurig, dass man nun eine Seite weniger zu lesen hat.

    Stieg Larssons Trilogie gehört dazu!

  40. Rogj sagt:

    Abschluß der Trilogie nach Maß
    Ich war mal mutig und habe mir die Trilogie komplett gekauft. Und gleich komplett gelesen. Einmal begonnen fesselte mich die ausführliche und doch immer spannende Scheibweise, wobei nach meiner Auffassung Teil 2+3 nicht getrennt gelesen werden sollten, da die Verbindungen der Personen der Geschichten doch sehr verflochten sind.

    Super Buch zum Abschalten. Schade dass es nicht mehr gibt.

  41. Sigismond sagt:

    Einfach nur Stieg Larsson, einfach nur gut!
    Wieder ein typischer Larsson. Personen wieder exzellent gezeichnet mit ihren ganz speziellen Eigenheiten und Problemen. Die Guten wie die Bösen genauestens charakterisiert ohne dabei langweilig zu sein.

    Einfach perfekter Lesegenuß wie er sein soll.

  42. Valentin sagt:

    Spannung pur…kann man nicht weglegen!
    Stieg Larsson steigert sich meiner Meinung nach mit jedem Band.

    Nachdem ich bereits Mühe hatte den 2. Band wegzulegen, gelang mir das beim 3. Band noch weniger - super spannend und sehr kurzweilig geschrieben.

    Sehr schade, dass danach Schluss ist!

  43. Bas sagt:

    Stig Larsson: Vergebung
    Spannend bis zur letzen Seite - Lisbeth Salanders Kampf gegen ihre fast übermächtigen Feinde ist ein spannender Thriller, der einen nicht mehr los lässt.

  44. Helen sagt:

    Geniales Ende einer Trilogie
    Wer die ersten beiden Bände gelesen hat,für den ist es ein Muß den letzten der Trilogie um Lisbeth Salander und Co. zu kaufen.Schade,dass es keine Fortsetzung gibt.

  45. Florus sagt:

    Schade …… leider schon ausgelesen
    Mit “Vergebung” ist Stieg Larsson ein genialer Abschluß seiner Triologie um Lisbeth Salander und Kalle Blomqvist gelungen.

    Sympathische Hauptfiguren, eine absolut spannende Geschichte, die Hand und Fuß hat und zum Schluß ein offenes Ende lässt und trotzdem die Geschichte insich abschließt.

    Schade, dass der Autor so früh verstorben ist und keine so guten Werke mehr folgen können!

  46. Chlarimonda sagt:

    irre spannend - möchte man gar nicht mehr aus der Hand legen!
    Ich bin durch Zufall beim Stöbern im Buchladen auf dieses Buch gestoßen und kann es nur weiterempfehlen. Es ist das spannendste, was ich seit langem gelesen habe! Es kommt von einer Verstrickung krimineller Machenschaften zur nächsten und so bleibt die Spannung über das ganze Buch hinweg erhalten! Ein Polit-Thriller der ganz tollen Sorte! Lesen lohnt sich!

  47. Clotilde sagt:

    Stieg Larsson
    Endlich ist der 3. Teil der Trilogie da, und zwar in paperback-Form. Die beiden ersten waren faszinierend. Den Schlußteil habe ich mir für den Urlaub aufgehoben.Also definitive Rezension noch nicht möglich.

  48. Caja sagt:

    spannend bis zur letzten Seite
    Wer die ersten beiden Bücher gelesen hat, muss einfach auch das 3. Buch lesen. Wer die ersten noch nicht gelesen hat, sollte das erst nachholen bevor er sich dem spannenden Ende widmet.

    Es gibt hier eigentlich keine wesentlichen neuen Handlungsstränge, aber dafür wird endlich alles bis zum letzten aufgeklärt. Es gibt natürlich noch viele neue Verwicklungen und auch eine neue Affäre für Mikael, aber es ist Hauptsächlich die Auflösung aller Fragen aus den ersten Büchern.

    Ich fand es sehr, sehr spannend. Und wirklich erst auf der allerletzten Seite wird die allerletzte Frage beantwortet: ob aus Lisbeth und Mikael doch noch was wird, oder nicht.

    Aber das verrate ich natürlich nicht…

  49. Sobek sagt:

    Der fehlende Stig Larsson
    Lange als Paperback erwartet, wie die anderen beiden Stig Larssons auch: Am Anfang ein wenig langatmig, aber dann langsam und unaufhaltsam immer mehr und mehr auf Touren kommend - Super! Wer den ersten Teil oder beider vorherigen Bücher gelesen hat, kommt daran nicht vorbei!

    … und was lese ich jetzt?

  50. Vanessa sagt:

    nervig, anstrengend…ÜBERBEWERTET….
    nach einem langatmigen ersten band, einem recht gelungenen zweiten band nun die absolute (negativ) krönung… überlege gerade, warum ich dann doch zwei punkte statt einem vergebe?! wahrscheinlich weil ich nun fast fertig bin und die nervigen und mehr als anstrengenden ersten 500 seiten verdrängt habe…

    na ja, mikael blomkvist ist immerhin in diesem buch sympathischer geworden, genauso wie erika berger und lisbet salander? gut, dieser charakter ist so überzogen und so maßlos unrealistisch, dass man sie fast gern haben muss… wohl auch der grund, warum ich tatsächlich alle drei bücher gelesen habe!

    die handlung dieser triologie hätte man durchaus in einem buch verarbeiten können, aber dazu fehlte dem guten herrn larson wohl das geschick oder die rechtzeitige zusammenarbeit mit einem guten lektor, man weiß es nicht…

    ich persönlich bin auf jeden fall froh, dass aus (scheinbar) geplanten zehn bändern nur drei geworden sind und hätte sowieso nach dieser lektüre auf alles weitere verzichtet…

    werde dieses buch vermutlich nie wieder zur hand nehmen! keines der drei.

  51. Paulus sagt:

    leider kein so toller Abschluss einer an sich tollen Trilogie
    Der letzte Band der Millenium Trilogie schließt geradewegs an den zweiten Teil an. Irgendwelche Rückblenden, Hinweise, was denn nun wirklich geschehen ist oder dergleichen, sind rar gesät. Wenn der Leser die beiden Bände also nicht unmittelbar hinterinander liest (oder den 2. Teil noch gar nicht kennt), dann hat er doch etwas Pech gehabt.

    ‘Vergebung’ hat ca 850 Seiten. Würde man daraus einen Thriller machen, der es wirklich in sich hat und wirklich spannend ist, würden gerade mal ca 300 Seiten übrig bleiben. Höchstens.

    Der Anfang ist einfach nur schleppend und langweilig und wer das im 1. Teil schon bemängelt hat, sollte den 3. Teil am besten gar nicht lesen. Irgendwer trifft irgendwen, um über irgendwas Belangloses zu sprechen. Auf unzähligen Seiten erfährt der Leser die Hiercharchie der SiPO und andere uninteressante Details. Einziger Lichtblick sind die Szenen mit Lisbeth, der es natürlich gar nicht gefällt, angeschossen in einem Krankenbett zu liegen.

    Nach unglaublich langer Zeit wird das Buch spannend. Ich hätte es selbst nicht mehr gedacht. Es passiert ziemlich übergangslos von langweilig zu spannend und diese 300 Seiten sind wirklich sehr toll zu lesen. Man erfährt wirklich einiges Interessantes, und das Lesen ist toll. Dann leider der Schluss… der flacht wieder so dermaßen ab, dass ich gar rechte Lust mehr sah, das Buch überhaupt fertig zu lesen (was ich dann aber doch getan habe).

    Alles in allem kann ich das Buch mit 3 von 5 Sternen bewerten, aber mehr sind nicht drinnen.

    Das erste Mal hat mich auch Larssons Hang zu sehr umfangreichem, belanglosem Erzählen genervt (”sie gingen in das Gasthaus, Erika bestellte sich einen Lammeintopf, Mikael ein Steak” (sic!)) und was mir noch aufgefallen ist und was mich genervt hat: diese verdammten 2 Stunden!

    Ziemlich oft kam vor:

    Mikael kam zu Annika, um ihr ein Geheimnis zu erzählen. Sie unterhielten sich 2 Stunden.

    Erika kam zu Mikael, um reinen Wein einzuschenken. Sie unterhielten sich 2 Stunden.

    Mikael traf den Arzt und wollte ihn über Lisbeth informieren. Sie unterhielten sich 2 Stunden.

    Erika saß noch 2 Stunden mit ihr am Küchentisch, weil sie feststellten, dass die beiden sich sympathsich waren.

    Ich habe richtig aufgejubelt, als ein gewisses Verhör 5 Stunden dauerte… also wenn das paar Mal vorkommt, will ich es gar nicht bemägeln, aber in diesem Teil waren es so auffallend oft 2 Stunden, dass ich schon meine Haare raufen musste.

    Alles in allem bin ich von diesem 3. Teil etwas enntäuscht und ich bin mir sicher, dass ihn jeder liest, dem der 2 . Teil gut gefallen hat, aber ich kann nur sagen, dass ich meine Erwartungen runter schrauben würde… Leider!

  52. Tino sagt:

    überwältigend
    Obwohl Krimis und Thriller nicht zu meiner Gattung bevorzugter Romane gehören, war ich verblendet durch die Werbung und nahm “Verblendung”.

    Endlich ein Krimi ohne CIA und FBI - Agenten. Ich war begeistert. Dann las ich, dass der zweite Roman noch besser sei, ich konnte das nicht glauben, doch es war so. Ich verschlang ihn.

    Ich erwartete keinen dritten Teil, denn die Geschichte hatte in zufriedenstellendes Ende. Als der Dritte Teil erschien, kaufte ich ihn natürlich, erwartete aber nicht mehr als einen Aufguss, wie man es leider oft erleben muss.

    In dieser Stimmung begann ich auch diesen Roman zu lesen.

    Wenn es je ein Roman schaffte, meine Körpertemperatur zu erhöhen, so war es dieser. Ich hatte noch nie so große Probleme, den Ende eines Tages zu akzeptieren. Die Spannung, die in diesem Buch aufgebaut wird, lässt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen. So Unwahrscheinlich emotional wird die Geschichte der Lisbeth Salander, ihrer Helfer und Gegner geschildert.

    Nie waren insgesamt über 2000 Seiten so fesselnd!

    Einfach gut geschrieben.

  53. Dominique sagt:

    Vergebung von Stieg Larsson (2009)
    Schnelle Lieferung, günstiger Preis, keine Portokosten,war zum Zeitpunkt der Bestellung noch nicht im Buchhandel.

  54. Claas sagt:

    Spannend und gut durchdacht….
    Ich hab das Buch gestern wie gebannt beendet und das obwohl ich um 22 h noch 300 Seiten zu lesen hatte. Vor Ende konnte ich das Licht einfach nicht ausmachen, ich mußte wissen, wie die Story um Niedermann, Salander, Zalatschenko, Gullberk, Blomquvist und co endet. Fast ein bißchen wehmütig erreichte ich dann das Ende und verabschiedete mich von den Figuren, die wie auch in den Vorgängerbüchern grandios gut gezeichnet und intelligent konstruiert waren.

    Larsson entführt den Leser, reißt ihn mit, stellt Moral und Ethik in Frage und regt durch seine belletristischen Krimis mehr zum Nachdenken an, als so mancher Sachbuchautor.

    Schade, daß uns Lesern kein weiteres Buch von ihm vergönnt sein soll.

    Selten habe ich guten Stil gepaart mit so guter Konstruktion und Erzählfähigkeit erlebt.

    In diesem dritten Band hätte er sich zwar ruhig hier und dort ein wenig kürzer fassen können, aber Langeweile kam dennoch zu keinem Zeitpunkt auf.

    Larsson begeistert mich.

  55. Denis sagt:

    Aller guten Dinge…
    … sind drei, könnte man nach dem Lesen der Stieg-Larsson-Trilogie meinen: drei Mal Spannung, drei Mal Tempo, drei gute Geschichten, wobei deren Charme sicherlich davon lebt, dass diese ineinander verwoben sind, aufeinander aufbauen. Sprich: der komplette Lesespaß wird sich nur bei Einhaltung der chronologische Reihenfolge der drei Bände entfalten. Dass sich bei einem dreiteiligen Thriller auf gut 2000 Seiten Längen und auch Schwächen finden, versteht sich fast von selbst - positiv zu werten ist, dass sich diese durchaus noch im Rahmen des Tolerierbaren bewegen. Wer - wie hier an anderer Stelle bereits bemängelt - die “Emotionslosigkeit einer IKEA-Küche” beklagt, sollte vielleicht besser prinzipiell die Finger von derartigen Krimis lassen, zumal ja ausreichend Alternativen in der gerne schwer depressiv eingefärbten Weltbetroffenheitsliteratur zur Verfügung stehen. Einerseits bedauerlich, künftig nichts mehr von Mikael, Lisbeth, Erika und wie sie alle heißen, lesen zu können, andererseits: wer weiß, ob der Autor die anerkennenswerte Leistung, über mehrere Bände ein konstant hohes Niveau zu halten, hätte fortsetzen können. Wie gesagt: aller guten Dinge sind drei…

  56. Annett sagt:

    Vergebung
    Der letzte Band von Stig Larsson`s spannender Trilogie ist genauso brillant geschrieben wie die ersten 2 Bände (Verdammnis und Verblendung). Die Geschichte um Lisbeth Salander und Kalle Blomqvist findet ein erstaunliches Ende.

  57. Vesla sagt:

    Einfach nur gut!!!
    Ich habe den 1. Teil der Triologie meinem Schwiegervater zum Geburtstag geschenkt und habe das Buch dann selbst zuerst gelesen, nein verschlungen! Natürlich musste ich mir dann Teil 2 und 3 auch kaufen und war auch von den Büchern begeistert!
    Stieg Larsson holt immer sehr weit aus, wenn er etwas oder jemanden beschreibt. Aber da muss man durch, es lohnt sich! Die Geschichte ist sehr gut konstruiert und flüssig geschrieben.
    Wer gerne nordische Thriller liest, den kann ich alle drei Bücher empfehlen!
    Schade, dass Stieg Larsson so jung gestorben ist!

  58. Britta sagt:

    Da kann man nicht genug davon bekommen
    Es ist leider zu Ende, schade !

    Man muss alle 3 Bände zusammen betrachten, ein Meisterwerk der Krimi Kunst, so etwas gab es wirklich lange nicht mehr, ich glaube ich habe auf den ganzen über 2.000 Seite lediglich eine “Unplausibilität” entdeckt, und das obschon so viele Personen involviert sind.

    Hut ab Stig Larssen….

  59. Albrecht sagt:

    Wieder einmal genial!
    Hätte ich mir nur gleich das ganze Wochenende frei genommen! Ich konnte “Vergebung” nicht mehr aus der Hand legen, bis es ausgelesen war und habe freiwillig auf Essen, Schlafen und alles andere verzichtet.

    Bringt Hochspannung in jedes verregnete Wochenende und überrascht mit einem genialen Ende!

  60. Benno sagt:

    Genial!
    Mit Abstand der beste Krimi, den ich seit langem gelesen habe. Die ersten beiden Teile fand ich schon super spannend und gut geschrieben, aber der letzte Teil hat mich wirklich fasziniert und ich habe das Buch seitenweise verschlungen. Wirklich fesselnd und klug geschrieben.

  61. Andrijan sagt:

    Vergebung
    Lars Stieg-Den Namen, muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Die 3 zusammengehörenden Romane , sind grosse Klasse!!!!!!!!!!!!!!!!Schade, dass der Schriftsteller, so zeitig gestorben ist!!!!

  62. dieter sagt:

    Lieferung in EU-Land
    Lieferung in EU-Land hat super geklappt! Innerhalb von 3 Tagen war das Buch da! Danke.

  63. Benito sagt:

    Vergebung
    Hallo,

    wenn man die ersten beiden Bücher gelesen hat, dann ist das dritte Buch ein absolutes muss. Es ist noch spannender als die beiden ersten, man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

  64. Konrad sagt:

    Echt Klasse
    Echt schade um den Mann. Einer der besten Krimiserie der letzten Jahre. Ich hoffe das die noch nicht veröffentlichen Bücher bald den Weg zu uns finden.

  65. Damian sagt:

    Durchgehender Spannungsbogen
    Was der Autor mit “Verblendung” begonnen hat, bringt er hier endlich zu Ende.

    Die schwer verletzte Lisbeth überlebt ihre Schussverletzung und auch ihr Vater wird gerettet. Mit Hilfe von Lisbeths “Hackerfähigkeiten” und ihrem illegalen Freundenetz deckt Mikael die Hintergründe einer Verschwörung auf, die bis in die höchste politische Ebene führt. Beinahe bezahlt er seine Recherchen jedoch mit dem Leben und auch seine Freundin Erika Berger entgeht nur kurz dem Tod. Zum Schluss wird aber alles gut und Lisbeth steht als Heldin da.

    Auch wenn diese konstruierte Story im wirklichen Leben kaum nachvollzihbar ist und die Helden der Geschichte sehr oft mit extrem viel Glück dem Tod von der Schippe springen, schluckt man sämtliche Unwahrscheinlichkeiten. Schließlich soll das Buch unterhalten - und das gelingt Stieg Larsson auf hervorragende Weise.

  66. Anthony sagt:

    Überflüssig wie ein Kropf
    Ich hatte mich letzte Woche durch den zweiten Band durchgequält und jetzt die vergangenen Tage diesen dritten Band zur Hand genommen - gottseidank ausgeliehen und nicht gekauft.

    Der erste Band war doch der beste, wenn auch grundsätzlich 08/15 mittelmäßig, der zweite Band war schon mindestens 300 Seiten zu lang und quälend langweilig, aber der dritte Band schafft hier noch eine für nicht möglich gehaltene Steigerung:

    Ich denke, daß der Autor noch gar nicht fertig war, sondern dass das Manuskript nach seinem Tode einfach schnell der Kohle wegen veröffentlicht wurde. Nur so kann ich mir ein so unfertiges, unspannendes, uninspirierendes Werk erklären.

    Es passiert ja eigentlich gar nichts (außer Sex und Schleichwerbung, wie immer) - aber dieses nichts zieht sich über hunderte von Seiten.

    Man hätte sich ohne weiteres den dritten Band sparen können und die Auflösung in den zweiten Band integrieren können, gestrafft auf maximal 400 Seiten wäre vielleicht noch ein halbwegs spannender Krimi herausgekommen.

    Aber so? Schade um die abgeholzten Bäume …

    Fazit: Als Einschlafhilfe geeignet.

  67. Theodor sagt:

    Enttäuschung
    Vorweg: ich war schon ein bißchen enttäuscht von diesem letzten 3. Band!

    Ich hatte einiges mehr erwartet, denn so richtige Spannung will nicht wirklich aufkommen (erst auf den letzten ca 300 Seiten vielleicht).

    Es wird wieder fleißig Kaffee getrunken, sich getroffen, besprochen (gerne auch mal des Öfteren “2 Stunden ” lang..), erörtert, aber es passiert halt nix. Und dann das Ende - was soll das denn bitte!? Das Buch geht so völlig belanglos in ein total flaches, unspannendes Ende über, dass man fast nicht bemerkt, dass das Buch jetzt eigentlich auch schon zu Ende ist. Sehr merkwürdig.

    Und diese Reise nach Gibraltar - hätte man sich im Grunde auch schenken können. Belangloses Geschreibsel.

    Naja, insgesamt gesehen fand ich die die 3 Bände zusammen schon einigermaßen interessant, dem letzten hätte ich jetzt fast sogar nur 1-2 Sterne gegeben, die Bewertung ist also für alle 3 zusammen zu sehen.

    Und man sollte sie UNBEDINGT in der Reihenfolge lesen, sonst nix verstehen. ( Auch eigentlich ein Minuspunkt des Buches, denn am Anfang werden sämtliche Erklärungen und Zusammenhänge einfach weggelassen).

    Und vielleicht kann mir mal jemand die deutschen Titel der 3 Bände erklären, die verstehe ich nicht so ganz. Haben die irgendwas mit dem Inhalt der Bücher zu tun??

    Alles in allem - ganz nette Unterhaltung, mehr nicht.

  68. Carel sagt:

    Herausragend
    Eine herausragende Trilogie, schade dass der Autor so jung verstorben ist. Etwas Einlesen mit Geduld muss man sich allerdings, das ist aber mehr als lohnenswert, da alle drei Bücher stetig mehr Tempo aufbauen und bis zum Schluss spannend geschrieben sind.

  69. Cliff sagt:

    Sch…..
    …ade eigentlich - nach dem sehr guten ersten und dem schon nur noch gutem zweiten Teil ist der dritte ein unwuerdiger Schluss. Ich habe mich nur gequaelt und am Ende quergelesen.

    Kalle ist ein Supermann, dem alles gelingt. Er ist schlauer als jeder Geheimdienst, kann jeden ueberzeugen und kriegt verdammtnochmal jede Frau ohne sich anzustrengen in die Kiste.

    Saemtliche “guten” Menschen schlagen sich auf Salanders Seite und ueberschreiten sofort ihre Kompetenzen, die schlechten haben nie eine Chance.

    Die Story ist langweilig. Nach einigen Erklaerungen am Anfang und ein bisschen Action duempelt alles vor sich hin. Kalle kann problemlos seine Recherchen betreiben, waehrend seine Gegenspieler sich in Sicherheit waehnen. Der Plot um Erika Berger wirkt nur aufgesetzt.

    Langeweile und irgendwie unausgegoren, aber wen stoert’s? Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, wird sich auch diesen antun, und die anderen fangen wie die Lemminge beim ersten Teil an…

  70. Cathy sagt:

    eine tolle Trilogie
    …möchte mich meinen Vorrednern nur noch anschließen, die eigentlich alles - vorallem positive - gesagt haben. Ein für mich Meilenstein in der Krimi-Szene. Schade nur, so ein richtiges Happy-End gibt es nicht, oder sagen wirs mal so, es ist halt wie im wahren Leben.

  71. Burghard sagt:

    Spannender Abschluß der großartigen Triologie
    Der letzte Band der Triologie von Stieg Larsson fesselt, wie seine beiden Vorgänger, von der ersten bis zur letzten Seite. Lisbeth Salander, die schwerverletzte hackende Heldin erholt sich im Krankenhaus. Auf sie wartet die Untersuchungshaft und die Anklage für zahlreiche Vergehen bis zu Mord. Michael Bloomquist setzt seine ganze Energie ein, um Beweise für ihre Unschuld zu erbringen. Aber die Gegner der beiden, die diese staatserschütternde Angelegenheit unter den Teppich kehren wollen, schrecken vor keiner Gewalttat zurück, um Salander und diejenigen, die zu ihr stehen, für immer zum Schweigen zu bringen.

    Es ist sehr bedauerlich, das Stieg Larsson so jung gestorben ist. Er hatte die Salander/Bloomquist-Story ursprünglich auf 10 Bände konzipiert, von denen Band 4,5 und 6 unvollendet vorliegen. Es wäre eine Bereicherung, wenn Erben und Verlag, was diese Manuskripte betrifft zu einer Einigung kommen könnten.

    Die Art, wie Larsson unsere Gesellschaft und ihre Auswüchse beschreibt, sprengt das Genre Krimi. Höchst spannende, intelligente, große Literatur, absolut empfehlenswert!!

  72. Severinus sagt:

    Großes Finale
    Auch der dritte Teil ist ein Meisterwerk in meinen Augen. Er setzt genau an der Stelle an, wo der zweite Teil (”Verdammnis”) aufhört. Es ist hochspannend, wie die Lösung einer schier aussichtslosen Situation herbeigeführt wird. Die Dramaturgie dieses Romans lässt den Leser mit einem zunehmenden Schmunzeln dem Ende entgegenfiebern, allerdings auch mit der Gewissheit, dass das Buch irgendwann zu Ende ist, und es leider keine Fortsetzung geben wird.

  73. Saladin sagt:

    Eins der besten Bücher die ich je gelesen habe.
    Die Messlatte für Romane ist mit den Büchern der Millenium Reihe von

    Stieg Larsson sehr hoch angelegt worden. Es sollten ja angeblich zehn Bücher werden… schade…aber die drei sind wirklich gut.

    Das beste!

  74. Bjarne sagt:

    Unglaublich vielschichtig
    Mit “Vergebung” schließt Larsson die Millenium Trilogie ab und hinterlässt den Leser mit dem Gefühl, etwas ganz großes gelesen zu haben.

    Ich könnte nun nicht in wenigen Worten sagen, worum es in “Vergebung” eigentlich geht. Zuviele Handlungsstränge flechtet Larsson gekonnt ineinander, aus denen man locker erneut mehrere Bücher hätte machen können. Dabei gelingt es Larsson, keinen einzigen aus dem Auge und keine Geschichte ungelöst enden zu lassen. Das nenne ich ganz große Erzählkunst.

    Im Kern erzählt das Buch die Geschichte von Lisbeth und ihrer Generalabrechnung mit der Sektion und allen involvierten Personen. Natürlich bekommen auch Mikales Schwester Annika und Peter Teleborian ihren großen Auftritt. Großes Kino!

    Die gesamte Handlung aber, spielt auf zig verschiedenen Ebenen. Man ist an Lisbeth’s Leben genauso interessiert, wie an Erika’s “Stalker-Problem”, dem “Kloschüssel Skandal” oder dem Verbleib Ronald Niedermanns. Alles Nebenschauplätze, die für sich schon eigene Geschichten sind, sich aber alle im Kontext des großen ganzen abspielen. Dabei geht Larsson geradezu beängstigend detailliert vor.

    Was viele stört, diese Langatmigkeit, fand ich großartig. Ich habe noch kein Buch gelesen, dass selbst den nebensächlichsten Nebenfiguren mit fünf Minuten-Auftritt eine ganze Lebensgeschichte widmet und sie so im Kopf real werden lässt. Der Putzmann, der für Blomkvist eine kleine Sache erledigen soll, ist nicht einfach “ein Putzmann”. Nein, er hat eine -bis ins kleinste- ausgearbeitete Lebensgeschichte, die in anderen Thrillern nichteinmal die Protagonisten haben. Die vielfach bemängelte “Schleichwerbung” war ebenfalls kein Problem für mich. Es macht die Handlung nur noch realistischer. Niemand geht in einen Laden kauft “Zigaretten” oder “einen Computer”. Niemand surft mit einem x-beliebigen “Handheld Computer”. Das sind alles Produkte, die im Leben der Protagonisten eine Rolle spielen und deshalb dürfen sie auch namentlich genannt werden.

    Diese Liebe zu Detail macht die Millenium Trilogie zu etwas Kompletten. Der liebenswürdigen Idee einer modernen Pipi Langstrumpf (inkl. dem Koffer voll Gold). Das Themen Freundschaft, Loyalität und Treue spielen eine große Rolle und nach dem Lesen dieses 2000 Seiten Werkes (alle drei Bände), bin ich glücklich soetwas “miterlebt” zu haben. Sowas kommt wohl so schnell nicht wieder.

  75. Marius sagt:

    Verblendung
    Nicht nur der erste Teil, sondern die gesamte Trilogie von Stieg Larsson ist ein Knaller! Spannender geht es nicht. Ich habe die drei Wälzer in nur 3 Wochen gelesen, weil ich einfach jede freie Minute zum Weiterlesen genutzt habe - ich konnte eben nicht aufhören! So viel Stoff, ja auch viele Personen, aber eine Menge Inhalt. Ich empfehle es jedem Krimifreund.

  76. Reto sagt:

    Unbedingt lesen!
    Wenn man einmal mit Stieg Larsson begonnen hat, kann man nicht mehr aufhören. Spannend, tolle Charaktere, schade dass es keine weiteren Fortsetzungen geben wird…

  77. Seraphine sagt:

    Gut gelungener Abschluss der Trilogie
    Insgesamt sehr gut gelungenes Buch. Ich habe es in wenigen Tagen komplett verschlungen. Wenn man die ersten beiden Baende gerade erst gelesen hat sind manche Wiederholungen der vergangenen Ereignisse ein wenig nervig, sollte das Lesevergnuegen der ersten beiden Baende jedoch bereits eine Weile zurueckliegen, dann ist das sicherlich eine gute Gedankenstuetze.

    Insgesamt ist das Buch aeusserst spannend und man mag es nicht aus der Hand legen.

    Es ist sehr schade, dass der Autor bereits verstorben ist. Ich haette gerne mehr Buecher mit den Hauptpersonen gesehen.

  78. Roth sagt:

    Sensationeller Abschluss…
    … der Trilogie um Lisbeth Salander und Mikael Blomquist. Hat sich der erste Teil noch ein bisschen in die Länge gezogen (Die Mitglieder der Vanger-Familie waren mir dann doch ein paar zu viel) und konnte man bei Teil zwei noch über die etwas übertriebene Glorifizierung von L. Salander diskutieren, so kann der dritte und (leider!) letzte Teil voll und ganz überzeugen.

    Ein großartiges Werk eines großartigen Autors, der leider viel zu früh von uns gegangen ist…

  79. Ela sagt:

    Suchtfaktor
    Eine Krimitrilogie der besonderen Art. Jeder Band über 700 Seiten, aber ich konnte kaum aufhören. Unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen! Spannung garantiert. Was erlebt Lisbeth S. noch alles? Wer ist sie? Enthüllungen, Morde, Verfolgung, Ermittlungen,…

  80. Rodolf sagt:

    Spannung pur
    Hatte im Urlaub die ersten beiden Bücher auf Englisch gelesen. Wollte aber nicht bis Oktober warten, bis es endlich den dritten Band übersetzt gibt. Deshalb hatte ich mir schnell die deutsche Version geholt. Super spannend. Hat mir persönlich von den dreien am besten Gefallen!

  81. Indra sagt:

    Vergebung
    Spannender Krimi aus einer Dreier-Reihe, leider nur 3 Bücher!

    Sehr empfehlenswert, wirklich gut geschrieben, spannend und sehr informativ.

    Es lohnt sich wirklich, die Bücher zu kaufen.

  82. Finn sagt:

    spannendes Finale mit einigen Längen
    “Vergebung” knüpft nahtlos an “Verdammnis” (Teil 2 der Salander/Blomkvist-Trilogie) an: Salander wird schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Und dort bleibt sie zunächst auch. Ungewohnt hilflos und dadurch auf Unterstützung von außen angewiesen. Diese findet sie, wie sollte es anders sein, in Mikael Blomkvist, der sie immer noch nicht aufgegeben hat und gemeinsam mit “den Rittern der verrückten Tafelrunde” alles unternimmt, um Lisbeths Unschuld zu beweisen. Seine erbitterten Gegner in diesem “Kampf” sind die alten Herren der Sicherheitspolizei, einer Organisation innerhalb der schwedischen Regierung, die so geheim ist, dass selbst der Ministerpräsident nicht weiß, was dort eigentlich geschieht…

    Leider sind gerade die Passagen, in denen sich Larsson der Entstehung/Geschichte der “Sipo” widmet sehr langatmig und machen es dem Leser nicht unbedingt leicht, “am Ball” zu bleiben. Deswegen auch ein Sternchen Abzug. Wer hier jedoch Durchhaltevermögen beweist, wird mit einem wirklich guten “Showdown” belohnt! Hervorzuheben ist hier besonders die Gerichtsverhandlung, die einfach nur genial ist!

    “Vergebung” ist in erster Linie ein sehr, sehr gelungener Politthriller, keine Frage, aber der Roman ist auch eine Hommage an starke Frauen. Frauen, die sich gegen Willkür, Mobbing u. gesellschaftliche Konventionen zur Wehr setzen, die sich den Herausforderungen in einer immer noch von Männern dominierten Welt

    stellen, ihre persönlichen Kämpfe bestreiten und gestärkt daraus hervorgehen.

    Larsson zeichnet in diesem Roman ein grandioses Bild der “modernen Amazonen”.

    Schon allein deswegen lohnt es sich, dieses Buch zu lesen!

  83. Faruk sagt:

    Unglaublich Spannend
    Hallo, ich muss sagen , dass mich selten etwas so gefesselt hat.Der gesamte Sommer war begleitet von lesenden Familienmitgliedern,einschließlich meines Mannes, der selten liest und selten von einem Buch so gefesselt war und ist!

    Ob mal wieder so eine spannende Reihe folgen wird?Leider soll ja dieser hoffnungsvoll symphatische Schriftsteller verstorben sein.

    Weiß von Ihnen jemand welches Buch uns noch so fesseln könnte??

  84. Larissa sagt:

    Na ja
    Na ja! Man merkt schon, dass es dem Autor nicht leicht gefallen ist, die gut 800 Seiten zu füllen. Das Buch enthält schon erhebliche Längen, wie z.B. den “Ausflug” Erika Bergers zur “Morgenpost”, die für die Handlung als solche vollkommen irrelevant sind. Insofern ist der dritte Band dem ersten nicht ganz unähnlich, in dem es ja auch ziemlich lange dauerte, bis die Geschichte in Gang kam. Gut und spannend - und damit auf gleichem Niveau wie der zweite Band - ist der letzte Teil.

  85. Achim sagt:

    Extrem spannend
    Das Buch ist wirklich unglaublich spannend und fesselnd. Einmal begonnen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen und freundet sich auch mit dem ausschweifenden Erzählstil von Stieg Larsson ab.

    Alles in allem 5 Sterne!

  86. Goddart sagt:

    Kaum zum aus-der-Hand-legen
    Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist der 1. Teil einer Trilogie und ich bin schon beim 2. Teil, der auch sehr spannend beginnt! Sehr zu empfehlen!

  87. Gerome sagt:

    Sehr spannend, sehr gut geschrieben
    Wenn man dummerweise den dritten Band einer Trilogie als erstes liest, kann das ziemlich schwierig und unbefriedigend sein. Als ich merkte, was es mit “Vergebung” auf sich hatte, habe ich kurz überlegt, ob ich das Buch nicht beiseite legen und mir zunächst die beiden ersten Bände noch bestellen soll. Ich war aber bereits so fasziniert vom Geschehen und merkte sehr schnell, dass mir die Vorgeschichte nicht unbedingt fehlte. Der Roman ist so gut und spannend geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Stieg Larsson hatte ein schriftstellerisches Niveau, an das lange kein anderer heranreichen wird. Natürlich habe ich mir jetzt auch noch die beiden ersten Bände gekauft und lese nun mit der gleichen Begeisterung Band 1 der Trilogie. Für mich sind das seit langem mal wieder Bücher, die ich ohne Wenn und Aber weiterempfehlen kann. Auf den Inhalt einzugehen erspare ich mir. Es gibt schon genügend Rezensionen, die das tun.

  88. Jacques sagt:

    Der beste Teil der Trilogie
    Für mich ist “Vergebung” eindeutig der beste Teil der Trilogie. All denjenigen, die bereits die beiden Vorgänger kennen, kann ich dieses Buch bedenkenlos empfehlen. Alle anderen Leser sollten erst “Verblendung” und “Verdammnis” lesen, da es sich bei “Vergebung” um die Fortsetzung handelt.

    Auch wenn die Erzählung streckenweise mal wieder etwas zu langatmig erscheint, so will man doch wissen, wie die Geschichte um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist endet; und man wird wirklich nicht enttäuscht. Die Handlung knüpft nahtlos an den Vorgänger an und endet schließlich in einem spannenden Finale.

    Prädikat: Lesenswert

  89. Helmut sagt:

    nehmen Sie sich Urlaub
    denn wenn Sie einmal anfangen zu lesen, finden Sie kein Ende. Ich habe den über 800 Seiten Wälzer - Spannung pur - nicht mehr aus der Hand gelegt. Schade, das es keine Fortsetzung mehr gibt. Das war richtig gute Thriller Kost

  90. Carry sagt:

    Ende gut, alles gut?
    Auch der letzte Teil der Millenium-Trilogie ist wieder ein sehr guter Krimi, der in der Summe seiner Eigenschaften zu dem besten zählt, was die letzten Jahre in diesem Genre erschienen ist. Er baut stark auf seine beiden Vorgänger Verblendung/Verdammnis auf, man sollte ihn also auch erst nach diesen beiden Büchern lesen.

    Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern kommt “Vergebung” nur etwas langsam in Schwung und erreicht bezüglich des Ideenreichtums und der Action auch nie deren Niveau. Aber was soll nach dem genialen zweiten Teil mit seinem spektakulären Ende auch noch alles kommen? Lisbeth Salander, die unangefochtene Heldin (speziell des zweiten Teils), normalerweise voller Kreativität und körperlicher Energie, liegt die längste Zeit des Romans danieder. Somit fällt einer der Haupt-Spaßbringer “kleine Frau verkloppt große Jungs” zwangsläufig aus. In dem Maße, wie sie wieder zu Kräften kommt, gewinnt auch das Buch an Fahrt und hebt dieses letztendlich auch wieder auf den Level der beiden Vorgänger.

    Während diese typische Krimis waren, bei denen es um die Rekonstruktion der Handlung und Ermittlung der Täter ging, dreht sich dieser dritte Teil vorrangig um die Frage, ob Lisbeth Salander auch vor Gericht Gerechtigkeit widerfährt. Aus einem Action- und Hackerkrimi wird also eher ein Gerichtskrimi, statt Schwerverbrecher sind Bürokraten und Geheimdienstler die Gegner. Auch wenn diese Umorientierung bei mir persönlich nicht unbedingt den Lesespaß steigerte, so hatte ich doch das Gefühl, dass das genau so sein muss. Nach den ganzen Geschehnissen des Vorgängers ist jetzt einfach die juristische Aufarbeitung nötig um die Trilogie zu einem schlüssigen und befriedigenden Ende zu führen.

    Vergebung - ein Stern schwächer als Verdammnis aber dennoch ein würdiger Abschluss für diese geniale Trilogie eines Autors, der schon vor fünf jahren an einem Herzinfarkt verstarb und erst posthum erfolgreich wurde.

  91. Alice sagt:

    Unglaublich spannend!
    Nachdem sich Teil eins (”Verblendung”) noch ein bisschen gezogen hat und Teil zwie der Trilogie (”Verdammnis”) dann schon ordentlich zugelegt und das Duo Blomquist/Salander so richtig in Fahrt kam, ist “Vergebung” nichts anderes als der würdige Abschluss der Serie.

    Schade nur, dass es Stieg Larsson nicht vergönnt ist, einen weiteren Teil zu schreiben!

  92. Jarla sagt:

    lest die trilogie…
    kennen Sie das?…ewig im Buchladen gestanden, und nur Nieten gezogen. Etwa jedes dritte Buch ist ein Versager :-)
    Diese drei sind es nicht, sind es definitiv nicht. Eine Story wie ein rollercoaster, einsteigen, anschnallen, losrasen, ohne schreien gehts nicht, Luft holen nicht vergessen, und am Ende fragt man sich, wow, was war das denn!

    Einen Wermutstropfen gibt es leider, eine Fortsetzung wird es nicht geben.

  93. Carol sagt:

    Suchtgefahr!!!
    Ich sage hier mal nichts zum Inhalt, sondern wie ich mich gefühlt habe:

    Für mich als Vielleser waren alle Drei Bücher von Kribbeln und Unruhe geprägt. Ich konnte die Bücher einfach nicht liegen lassen und mußte sie schnell lesen was mich aber dem Ende auch wieder näher brachte, leider. Habe mir sogar frei genommen, um die Bücher zu lesen. Leider war danach, als alle Drei gelesen waren, ein große Leere! Was soll jetzt noch kommen?

    Die Geschichte und die Charaktäre haben einen gefesselt und auf eine Achterbahn von Anspannung und Neugierde geschickt.

    Definitiv das Beste, was ich bisher im Thrillerbereich gelesen habe.

  94. Thora sagt:

    das Schlechteste was ich in den letzten Jahren gelesen habe!
    Für dieses Buch gibt es eigentlich nur ein Wort: total langweilig.

    Es werden darin Verwicklungen eines Staatsgeheimnisses (oder mehrere?) erzählt, durch die ich irgentwann nicht mehr durchgeblickt habe. Die eigentliche Geschichte wird an den Rand gedrängt. Ich habe wieder und wieder die total begeisterten Rezensionen gelesen und kann diese überhaupt nicht verstehn….

  95. Ailsa sagt:

    Exquisiter dritter und letzter Teil der Blomquist-Salander-Trilogie von Stieg Larsson
    “Vergebung” (Heyne 43406 - “Luftslottet som sprängdes”, 2007) von Stieg Larsson ist der dritte und letzte Band einer Trilogie, die mit “Verblendung” (Heyne 43245 - “Män som hatar kvinnor”, 2005) ihren Anfang genommen und in Verdammnis” (Heyne 43317 - Flickan som lekte med elden”, 2006) ihre Fortführung gefunden hat. Mit 848 Seiten hat “Vergebung” noch mehr Seiten als “Verblendung” und Verdammnis”, die auch nicht gerade wenige Seiten hatten. Spannung und Qualität haben dennoch nicht gelitten. Im ersten Band der Trilogie steht der Journalist Mikael Blomquist im Mittelpunkt, der das lange zurückliegende Verschwinden einer Großnichte eines der reichsten Schweden aufklären soll und sich dazu der Recherchen von Lisbeth Salander bedient. Im zweiten Band der Trilogie gerät Lisbeth Salander aufgrund mehrerer Indizien in den Verdacht, ihren Vormund, Rechtsanwalt Nils Bjurman, der sich an ihr vergangen hatte, ermordet zu haben. Mit Hilfe von Mikael Blomquist gelingt es die wahren Täter zu finden. Zu Beginn des dritten Teils der Trilogie werden der Haupttäter aus dem 2. Teil, ihr Erzfeind Alexander Zalatschenko, und Lisbeth Salander schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Während ihres Spitalaufenthalts wird sie mehr oder weniger von einer Clique von staatlichen Organen aus Geheimdienst, Polizei und Justiz wegen drei Morden verfolgt, die man ihr zur Last legen will. Hier setzt die Hilfe von Mikael Blomquist ein. Mit einer Reihe von Verbündeten versucht er Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen - was ihm auch gelingt. Jedoch erst nachdem er bei seiner Aufklärungstätigkeit massive Versuche, seine Ermittlungen zu beenden, verhindern konnte. Und es kommt zu einem guten Ende. Die Zeit für das Lesen der 848 Seiten vergeht im Fluge. Wie der erste und der zweite Teil der Blomquist-Salander-Trilogie Verblendung” ist auch der dritte Teil Vergebung” exquisiter Lesestoff.

  96. Leopold sagt:

    VORSICHT - mindestens 2 Tage Urlaub einplanen !
    Was ist das für ein Buch. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein so spannendes und stimmiges Buch gelesen habe. Ich musste mich nachts zwingen, das Buch irgendwann aus der Hand zu legen, um noch ein bißchen Schlaf zu bekommen.

    Nach den ersten beiden Teilen war die Erwartung hoch, aber sie wurde durchgängig übertroffen.

    Beim Schreiben von Thrillern hat sich ein Stil durchgesetzt, der immer mehrere Handlungsfäden parallel erzählt, um die Spannung zu steigern. Aber mal ehrlich: Bei den meisten Thrillern hat man Handlungsstränge, die eher als Füllmaterial laufen und bei denen man hofft, das sie schnell vorbei sind, um wieder zur eigentlichen und spannenden Handlung zu kommen. So etwas gibt es hier nicht: Stieg Larsson verknüpft die Fäden und verwebt sie kontinuielrich enger werdend, bis sie am Ende des Buches in einem fulminanten Finale zusammenlaufen. Dabei ist jeder einzelne Track eine Klasse für sich.

    Man fiebert vor allem der Genugtuung für Lisbeth entgegen, die Stieg so geschickt in Szene setzt, das es wohl kaum Antihelden in der Literatur gibt, denen man so viel Sympathie entgegenbringt.

    Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem fast aussichtlosen Kampf unserer Helden gegen die schwedische Geheimpolizei, die Gefahr läuft, das eine riesige Vertusschungskampagne um den russchischen Überläufer Zalatschenko an die Öffentlichkeit gezerrt wird. Mit Macht übernehmen die alten Recken des kalten Krieges wieder das Ruder in der Organisation, den sie haben am meisten zu verlieren. Lisbeth liegt verletzt im Krankenhaus und muß auf die Hilfe ihrer Freunde vertrauen…bis sie ihre schärfste Waffe wieder in die Hand bekommt: einen Zugang zum Internet.

    Im Gegensatz zu den ersten beiden Büchern empfiehlt sich allerdings nicht, mit dem dritten Roman der Millenium-Trilogie zu starten. Das Buch startet nahtlos am Ende des zweiten Teils und viele Dinge werden sich sonst nicht erschließen, selbst wenn man der Haupthandlung folgen kann.

    Stieg Larsson`s hat ein gigantisches Gespür für Tempo, Szenenwechsel und Dynamik und verbindet dies geschickt mit persönlichen Anliegen wie etwa dem schwedischen Rechtsextremismus seit der Nazizeit oder dem Wissen über das schwedische Wirtschaftsystem und der Reichspolizei. Dabei schreibt er stets weit entfernt von irgendwelchen Stereotypen und entwickelt lebendige Figuren, denen man allenfalls einen gewissen Anachronismus vorwerfen kann.

  97. Pawel sagt:

    Wow!!
    Was für eine Trilogie!!

    Ich bin echt begeistert und konnte mich überhaupt nicht mehr losreißen von den Büchern. Die Charaktere sind spitze, die Handlung auch, mehr bleibt gar nicht zu sagen außer 5 Punkte!!

  98. Eik sagt:

    Weltklasse!
    Der dritte Teil von Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander hat mich wieder ungemein gefesselt.

    Dieses Buch ist der Abschluß der Trilogie. Eigentlich schade muss ich sagen. Dieses Buch fügt sich nahtlos in die anderen ein. Es ist die Fortsetzung von Stieg Larssons Verdammnis.

    Was Lisbeth in ihrer Kindheit angetan worden ist, kann sie jetzt endlich - wenigstens zum Teil - zurückzahlen. Dr. Peter Teleborian wird total fertig gemacht. Darüber konnte ich Genugtuung empfinden. Sein Kartenhaus aus Lügengeschichten bricht in sich zusammen.

    Ich verstehe noch nicht so ganz, warum Lisbeth solch eine Antipathie gegen Mikael entwickelt hat. Er hilft ihr doch, wo er kann. Der ins Krankenhaus eingeschmuggelte Palm erweist sich als Glücksbringer, denn so kann Lisbeth mit der Außenwelt korrespondieren.

    Auch ihrem verrückten Bruder zahlt sie heim, was er ihr antun wollte. Bei Lisbeths Hackertätigkeiten habe ich immer sehr genau hingelesen, denn so etwas fasziniert mich ungemein. Ob so etwas wirklich real ist, sein dahingestellt. Es scheint fast so.

    Dieser Roman ist wirklich so spannend geschrieben. Ich mochte ihn gar nicht mehr weglegen. Ich war erst abgeschreckt von fast 850 Seiten. Das Buch hat sich jedoch sehr gut lesen lassen.

    Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. Ein guter Thriller!

  99. Goliat sagt:

    Ende gut alles gut
    VERGEBUNG ist vielleicht, zumindest stellenweise, sehr spannend und unterhaltsam. Auch wenn der gute Larsson nicht widerstehen kann, erneut 850 Seiten über die Tasten zu bringen. Er lässt den armen Leser auch wieder in einem schwedischen Namensgestrüpp zurück, wo es nur so von Strassennamen und Personennamen wimmelt. Doch zumindest versteht er es über weite Strecken und einer geschickten Konstruktion eine gute Spannung aufzubauen und das unterscheidet dieses letzte Buch der Trilogie doch angenehm von dem zweiten Roman. Aufgrund seines Wissens über rechtextreme Elemente im schwedischen Untergrund hat er wohl profunde Kenntnisse hinsichtlich der verschiedenen Geheimdienste, doch auch hier überfordert er den Leser teilweise mit zu vielen Details und Verknüpfungen.

    Das Buch hat phasenweise Drehbuchcharakter und beschreibt jede hochgezogene Augenbraue und jeden Gang zur Toilette. Es entsteht dadurch zwar ein Film im Kopf des Lesers, doch manchmal wird es einfach zu viel.

  100. Carmen sagt:

    Spannender in guter Sprache geschriebener Thriller
    Nach den beiden Vorgänger-Büchern ein absolutes “Muss”. Spannend und gut aufgebaut, sodass man gegen Ende des Buches fast Bedauern verspürt. Schade, dass der Autor nicht mehr lebt und sein Werk nicht mehr fortsetzen kann. Soweit ich gehört habe, sind aber noch 8 fertige Skripten vorhanden, die seine Familie, aus welchen Gründen auch immer, zurückhält - sehr Schade. Freue mich auch schon auf die Filmversion des 1.Buches - Wenn das Regiebuch nicht allzusehr von der Handlung abweicht, steht dem Erfolg der Verfilmung nichts im Wege.

  101. Bine sagt:

    Tolle Story
    Betr. Stieg Larsson Vergebung

    Auf diesen Roman sind wir gekomen,nachdem wir Band 1 der Trilogie gelesen haben.Man muß einfach alle drei Bücher gelesen haben.Die Heldin wird von Seite zu Seite immer sympathischer.Alles toll recherchiert und meistens auch glaubhaft geschildert.

    Leider wird es ja keine Nachfolgromane geben,um so mehr ragen die drei Bände aus dem Krimieinerlei heraus.Sehr empfehlenswert!

  102. Rudolph sagt:

    Super, ein Muss für Thriller-Fans
    Die Trilogie von Stieg Larsson ist einfach klasse. Wobei Vergebung das für mich persönlich beste Buch der Trilogie darstellt. Spannung bis zum Schluss. Alelrdings: Einige beschriebene Szenen sind nichts für Sensible, dessen muss man sich bewusst sein.

    Aber für mich gehören die drei Bücher zu den besten der letzten Jahre! Schade, dass Stieg Larsson keine weiteren Bücher mehr schreiben + veröffentlichen kann.. in ihm steckte viel Potenzial!

  103. Daria sagt:

    Steg Larsson; Vergebung
    Die Lieferung erfolgte wie immer sehr schnell.

    Dieses Buch kann man allen Krimi-Fan’ s nur empfehlen.

  104. Manolito sagt:

    Schon ein gewaltiges Werk…
    … das Stieg Larrson mit seiner Milleniumstrilogie abgeliefert hat. Dauert es bei Teil eins noch ein bisschen, bis die Story in Schwung kommt, so geht ab “Verdammnis” richtig die Post ab, und “Vergebung” stellt den würdigen Abschluss einer ganz großen Trilogie dar, die ihresgleichen sucht!

  105. Aggy sagt:

    Stieg Larsson, ein absolutes MUSS
    Zur Geschichte:

    Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salander in die Notaufnahme eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen Alexander Zalatschenko, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machenschaften, ein weiteres Mal knapp überlebt. Aber wird sie gegen den schwedischen Geheimdienst bestehen können, der alle Kräfte mobilisiert, um sie ein für alle Mal mundtot zu machen? Zu groß ist die Gefahr, dass sie die Verbindung zwischen Zalatschenko und der schwedischen Regierung aufdeckt. Unterdessen arbeitet Mikael Blomkvist unter Hoch- druck daran, Salanders Unschuld zu beweisen. Es fehlen nur noch wenige Details, und er wird das Komplott gegen Salander aufdecken. Auch als seine Ermittlungen von höchster Stelle massiv behindert werden, führt Blomkvist seine Arbeit un beirrt fort. Er weiß genau, dass er nur noch diese eine Chance hat, um Lisbeth Salander zu retten.

    Selten bin ich mit einer solch hohen Erwartungshaltung an ein Buch herangegangen wie hier, wussten doch die beiden Vorgängerbände in allen Belangen zu überzeugen.

    Die Handlung lebt von Larssons faszinierenden Charakteren. Eine Protagonistin wie Lisbeth Salander sucht aufgrund ihrer Unangepasstheit, ihrer Intelligenz sowie ihrer sozialen Verantwortungslosigkeit ihresgleichen, genießt sie doch trotz ihrer negativen Eigenschaften die volle Sympathie des Lesers. Mikael Blomqvist als Kontrapunkt bildet mit ihr ein »Team« zweier Eigenbrötler, das verschiedener, aber dennoch auch ähnlicher nicht sein könnte.

    Volle 5 Sterne verdient!!!!

  106. Baptiste sagt:

    Genialer Abschluss…
    der Triologie. Schade das der Author verstorben ist, denn ich hätte mich riesig über die geplanten bis zu 10 Teilen der beiden Hauptdarsteller gefreut…

  107. Arnaldo sagt:

    Erst gut dann geht so dann GÄÄÄHN
    Mein Gott wie geil war der erste Teil, dann kam No.2 naja - war ganz okay aber kein Knüller.

    Nun sitz ich seit drei geschlagener Woche an Teil 3 und langweil mich zu Tode (Sorry Stieg !!) -

    musste mir zwischendurch den genialen “Der Täuscher” von Jeffrey Deaver geben um “Vergebung” nicht zu verbrennen, was auch besser war denn ich hab das Buch ja nur geliehen. Nach meiner letztjährigen Zeitverschwendung mit Stephen Kings “Der dunkle Turm” Septologie (sic) - nun das.

  108. Altman sagt:

    Alle Achtung, Stieg Larsson, von dir kann ich noch einiges lernen!
    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vorher noch nie ein Buch von Stieg Larsson gelesen habe. Jemand brachte mir das Buch mit, und als ich anfing war mir nicht klar, dass es das dritte Buch einer Trilogie ist.

    Da ich selber Autor von Kriminalromanen bin, lese ich zwar noch immer zur Unterhaltung, bin aber sehr kritisch, vor allem was die Plausibilität und Stimmigkeit der Geschichte betrifft.

    Außerdem beurteile ich hier nur das eine Buch, ohne die beiden Vorgänger gelesen zu haben. Das bedeutet u. a. , dass ich das Buch weder mit den Vorgängern vergleiche, noch dass es für mich auf den ersten 200 Seiten Wiederholungen gab, wie ich es in anderen Rezensionen gelesen habe. Daher haben mich die ersten Kapitel auch keineswegs gelangweilt! Nach den ersten 20 Seiten hatte mich das Buch bereits gefesselt. Stieg Larsson schafft es sehr gekonnt, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben, ohne dass der Leser verwirrt ist. Die Charaktere sind stimmig, kippen nicht und sind glaubwürdig.

    Im ersten Teil des Buches wurde für mich sehr viel Neugier aufgebaut, ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ab etwa der Mitte kam noch richtig Spannung hinzu, und ich fieberte mit der einen oder anderen Person regelrecht mit.

    Obwohl ich davon ausgehe, dass die Geschichte reine Erfindung von Larsson ist, könnte sie sich theoretisch so zugetragen haben.

    Mein “Schattenraum” hat schon gute Rezensionen erhalten, aber zum vorliegenden Werk muss ich als Autor ehrlich und aufrichtig sagen: Alle Achtung, Stieg Larsson, von dir kann ich noch einiges lernen! Vielen Dank für dieses tolle Buch, es ist eines der besten Bücher, die ich seit langer Zeit gelesen habe - und ich weiß, wie schwer es ist, so etwas zustande zu bringen. Respekt! Schade, dass du für uns nichts mehr schreiben kannst.

  109. Petrus sagt:

    Ein Meisterwerk
    Ich hatte das Buch schon seit ein paar Wochen auf dem Tisch liegen und bin jetzt endlich zum Lesen gekommen. Fazit: Es ist einfach “doll”. Mehr will ich gar nicht sagen, denn über den Inhalt ist schon genug diskutiert worden. Anderes Genre aber ebenso “Klasse” fand ich Schätzings neuen Thriller Limit: Roman

  110. Anse sagt:

    C a f f e e, trink nicht soviel Kaffee …
    Der dritte Band liegt aufgeschlagen auf meinem Bett. Bevor ich zu lesen anfange, gehe ich noch in die Küche, setze Kaffee auf und schmiere mir ein paar Brote. Sicherheitshalber fahre ich meinen Erfuxtdi100 mit dem 17 Zoll-Bildschirm und der 4GB Festplatte hoch und sehe meine e-mails auf meinem yuhu.aw Konto durch. Alle 43 mails sind zum Vergessen.

    Ich fange zu lesen an und bin gleich auf Seite 77, als mein Handy läutet. “Hallo Lisbeth”, “Nein, ich bins Pernilla, deine Tochter”. “Sorry, dich habe ich ganz vergessen. Dein Tipp mit den Bibelversen im ersten Band war gut, aber jetzt habe ich keine Verwendung mehr für dich. Tut mir leid, Tschühüs.”

    Während ich weiterlese kommt meine neue Freundin Karla Figurella. Sie hat Muskeln wie ein Pferd , arbeitet bei der Staatspolizei und joggt fast Tag und Nacht. Nachdem wir guten Sex hatten, geht sie duschen und putzt sich die Zähne. Wieso das denn?

    Da macht es pling und ein neues mail ist auf meinem Konto. Ich lese nur ein einziges Wort: Nuteller. Daraufhin gehe ich in die Küche, trinke eine Tasse Kaffee, schon wieder?, und esse ein paar belegte Brote, die mir schon zum Hals heraushängen. Ich bin inzwischen auf Seite 478 und melde mich vorsichtshalber krank. Upsi, da merke ich, dass es vier Uhr in der Früh ist, also eine schlechte Zeit zum Krankmelden. Nach zwei Stunden Schlaf läutet es an der Tür. Steht da draußen nicht Dr. Teleborian oder ist es doch ein Krankenkassenkontrolleur. Ich verlasse die Wohnung durch einen Hinterausgang und lese die letzten Seiten im Bus, auf einer Parkbank, im Kino ….

  111. Roberta sagt:

    Nur was für Menschen, die sich für politische Ränkespiele interessieren.
    Also ich kann die vielen guten Bewertungen hier echt nicht verstehen. Das Buch sollte wenigstens als Polit-Thriller und nicht nur als Thriller gekennzeichnet sein.

    Es geht in der Hauptsache darum, dass man mindestens 100 verschiedenen Personen bei Gesprächen zuhört, in denen sie Ihre Intrigen planen, um einzig und allein ihr Prestige und ihre Positionen zu erhalten. Wer Spaß daran hat, moralisch mehr als fragwürdigen Personen mal über die Schulter zu schauen, ist hier richtig. Dabei liest sich das Buch mehr wie eine Berichterstattung als wie eine spannungsgeladene Geschichte. Denn fein gezeichnete Charaktere, eine atemberaubende Story oder große Spannung darf man hier nicht erwarten. Es ist eher faktisch und dröge.

    Zudem erschwert die hohe Personenanzahl unglaublich den Lesefluss. Man muss immer wieder im Personenverzeichnis nachlesen, um wen es überhaupt geht, wenn nach hundert Seiten mal wieder diverse Randfiguren auftauchen.

    Fazit: Dieses Buch ist meines Erachtens total überbewertet.

  112. PFau sagt:

    WORUM GEHT ES?
    Vergebung schließt unmittelbar an den zweiten Teil der Trilogie an. Lisbeth Salander hat die Konfrontation mit ihrem Vater und ihrem Stiefbruder schwer verletzt überlebt. Sie liegt nach einer Operation im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft nimmt sie zugleich in Untersuchungshaft und verhängt eine strenge Kontaksperre. Sehr schnell wird Mikhail Blomquist klar, dass es eine Verschwörung innerhalb des schwedischen Geheimdienstes gibt, die darauf zielt Lisbeth Salander endgültig udn für immer hinter den Mauern eines psychiatrischen Krankenhauses verschwinden zu lassen.

    WER IST DER AUTOR?

    Der Journalist Stieg Larsson ist leider viel zu früh - im Alter von 50 Jahren - an einem Herzinfarkt verstorben, so dass er nur diese drei Thriller fertig schreiben konnte. 2006 wurde er posthum als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt.

    WIE IST ES GEMACHT?

    Auch diese 850 Seiten lesen sich weg wie nichts. Der Beginn ist schwer auszuhalten: Mitzuverfolgen, wie immer dichter ein Netz von Bösartigkeit um Lisbeth Salander gesponnen wird, die von der Außenwelt und insbesondere von einem Internet Anschluss isoliert hilflos in einem Krankenhauszimmer liegt. Dafür entschädigt aber der rund 350 Seiten lange Show Down um so mehr. Anders als im wirklichen Leben siegt hier das Gute schließlich auf der ganzen Linie und es bereitet einem genüßliche Freude zu erfahren, wie die Bösen das bekommen, was sie wirklich verdient haben. Große Literatur ist das alles nicht. Aber Larsson kann eine gute Geschichte spannend erzählen, jongliert gekonnt mit den verschiedenen Bällen seiner Handlung und am Ende klappt man das Buch nach rund 2500 Seiten Trilogie mit einem Gefühl des großen Bedauerns zu, weil es von diesem Autor nicht mehr geben wird…

    DER ERSTE SATZ:

    Dr. Anders Jonasson wurde von Schwester Hanna Nicander geweckt.

  113. Rolof sagt:

    WORUM GEHT ES?
    Vergebung schließt unmittelbar an den zweiten Teil der Trilogie an. Lisbeth Salander hat die Konfrontation mit ihrem Vater und ihrem Stiefbruder schwer verletzt überlebt. Sie liegt nach einer Operation im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft nimmt sie zugleich in Untersuchungshaft und verhängt eine strenge Kontaksperre. Sehr schnell wird Mikhail Blomquist klar, dass es eine Verschwörung innerhalb des schwedischen Geheimdienstes gibt, die darauf zielt Lisbeth Salander endgültig udn für immer hinter den Mauern eines psychiatrischen Krankenhauses verschwinden zu lassen.

    WER IST DER AUTOR?

    Der Journalist Stieg Larsson ist leider viel zu früh - im Alter von 50 Jahren - an einem Herzinfarkt verstorben, so dass er nur diese drei Thriller fertig schreiben konnte. 2006 wurde er posthum als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt.

    WIE IST ES GEMACHT?

    Auch diese 850 Seiten lesen sich weg wie nichts. Der Beginn ist schwer auszuhalten: Mitzuverfolgen, wie immer dichter ein Netz von Bösartigkeit um Lisbeth Salander gesponnen wird, die von der Außenwelt und insbesondere von einem Internet Anschluss isoliert hilflos in einem Krankenhauszimmer liegt. Dafür entschädigt aber der rund 350 Seiten lange Show Down um so mehr. Anders als im wirklichen Leben siegt hier das Gute schließlich auf der ganzen Linie und es bereitet einem genüßliche Freude zu erfahren, wie die Bösen das bekommen, was sie wirklich verdient haben. Große Literatur ist das alles nicht. Aber Larsson kann eine gute Geschichte spannend erzählen, jongliert gekonnt mit den verschiedenen Bällen seiner Handlung und am Ende klappt man das Buch nach rund 2500 Seiten Trilogie mit einem Gefühl des großen Bedauerns zu, weil es von diesem Autor nicht mehr geben wird…

    DER ERSTE SATZ:

    Dr. Anders Jonasson wurde von Schwester Hanna Nicander geweckt.

  114. Alisha sagt:

    Stieg Larsson - alle drei Bände spannend- einfach super dieser Krimi!!
    Nachdem ich das erste Band angefangen habe zu lesen, konnte ich mich kaum losreissen, so spannend und fantastisch geschrieben.

    Ich konnte es so einrichten, dass ich das Buch in zwei Tagen durch hatte!

    Nun stand für mich fest, die anderen zwei Bände mussten auch noch her.

    Leider war der zweite Band nicht ganz so eindrucksvoll, da öfter Erläuterungen zum Geschehen im ersten Band auftauchten.

    Aber auch dieses Buch muss man gelesen haben.

    Band drei “Vergebung” war dann wieder ein Knaller.

    Nun warte ich auf weitere, ins deutsche, übersetzte Krimis von Stieg Larsson.

    Dieser Journalist war ein prima Krimiautor; nur schade dass er so früh verstorben ist.

  115. Clara sagt:

    Das Finale …
    Vergebung ist der letzte Teil der Triologie. Wie die beiden anderen Bücher, besitzt auch dieses ein großes Suchtpotential.

    Im Vergleich zu den beiden anderen Büchern finde ich allerdings ein paar Punkte nicht so gut.

    Die Charaktere sind sehr schön rausgearbeitet, allerdings ist die Einführung neuer Personen im Vergleich zu den beiden Ersten Büchern um einiges länger ausgefallen.

    Ich finde, das diese Einführungen zum Teil zu lang ausgefallen sind. Zudem erfährt am wenig über die Nebenschauplätze der Geschichte und das Ende holpert etwas bzw. ist sehr schnell. Teilweise fühlt man sich überrollt.

    Nichts desto trotz hat dieses Buch Suchtpotrntial und ist nur zu empfehlen.

  116. Alisa sagt:

    Stieg Larsson - alle drei Bände spannend- einfach super dieser Krimi!!
    Nachdem ich das erste Band angefangen habe zu lesen, konnte ich mich kaum losreissen, so spannend und fantastisch geschrieben.

    Ich konnte es so einrichten, dass ich das Buch in zwei Tagen durch hatte!

    Nun stand für mich fest, die anderen zwei Bände mussten auch noch her.

    Leider war der zweite Band nicht ganz so eindrucksvoll, da öfter Erläuterungen zum Geschehen im ersten Band auftauchten.

    Aber auch dieses Buch muss man gelesen haben.

    Band drei “Vergebung” war dann wieder ein Knaller.

    Nun warte ich auf weitere, ins deutsche, übersetzte Krimis von Stieg Larsson.

    Dieser Journalist war ein prima Krimiautor; nur schade dass er so früh verstorben ist.

  117. Lina sagt:

    Das Finale …
    Vergebung ist der letzte Teil der Triologie. Wie die beiden anderen Bücher, besitzt auch dieses ein großes Suchtpotential.

    Im Vergleich zu den beiden anderen Büchern finde ich allerdings ein paar Punkte nicht so gut.

    Die Charaktere sind sehr schön rausgearbeitet, allerdings ist die Einführung neuer Personen im Vergleich zu den beiden Ersten Büchern um einiges länger ausgefallen.

    Ich finde, das diese Einführungen zum Teil zu lang ausgefallen sind. Zudem erfährt am wenig über die Nebenschauplätze der Geschichte und das Ende holpert etwas bzw. ist sehr schnell. Teilweise fühlt man sich überrollt.

    Nichts desto trotz hat dieses Buch Suchtpotrntial und ist nur zu empfehlen.

  118. Nora sagt:

    Vergebung von Stieg Larsson
    Das Buch “Vergebung” von Stieg Larsson habe ich mir gekauft, weil ich die beiden ersten Bände der Trilogie bereits gelesen und als erstklassig geschrieben fand. Der Autor hat mit dieser Buchreihe ein aussergewöhnliches Werk geschaffen, und da er ja bereits verstorben ist, wird es ja keine weiteren Werke dieses Schriftstellers geben, was ich bedauere.
    Die gesamte Handlung spielt im skandinavischen Bereich. Zuerst fand ich die Namen doch gewöhnungsbedürftig, doch durch die aussergewöhnlich spannende Schreibweise des Autors wird dieses zur Nebensache.
    Mein Resümee: LESEN !!!

  119. Galatea sagt:

    Vergebung von Stieg Larsson (2009)
    Ich habe das Buch gekauft, weil ich die ersten beiden Bücher auch gelesen habe.
    Stieg Larsson macht süchtig.

  120. Anka sagt:

    Sagenhaft spannend und brutal logisch
    Unglaublich spannender Krimi über eine Fabrikantenfamilie mit Rätseln, überaus genau beschriebene Typen und logischer Aufbau mit Überraschungen, trotz mancher Brutalitäten unbedingt lesenwert

  121. Otis sagt:

    Sagenhaft spannend und brutal logisch
    Unglaublich spannender Krimi über eine Fabrikantenfamilie mit Rätseln, überaus genau beschriebene Typen und logischer Aufbau mit Überraschungen, trotz mancher Brutalitäten unbedingt lesenwert

  122. Talida sagt:

    Nur für Stockholm-Liebhaber und Pedanten …
    Wenn Sie Stockholm kennen und lieben …

    … sind Sie hier richtig.

    Wenn Sie Wert darauf legen, genaueste Produktbezeichnungen von Handys, Computern, Waffen etc. zu bekommen …

    … sind Sie hier richtig.

    Wenn Ihnen auch der eine oder andere zusammenhanglose Nebenschauplatz nichts ausmacht …

    … sind Sie hier richtig.

    Wenn Sie allerdings wie ich der Meinung sind, dass genaueste Ortsangaben und Wegbeschreibungen à la Navi nicht wirklich wichtig sind*, …

    … dass es außerdem für den Fortgang der Geschichte vollkommen irrelevant ist, mit WELCHEM Handy (Modell, Typ, Hersteller) genau die Protagonisten telefonieren,

    … wenn Sie bei sage und schreibe 129** (!!!) Personen PLUS einer handvoll realer Lokalpolitiker den Überblick ohne Spickzettel genauso verlieren wie ich und dazu auch der Meinung sind, dass das eindeutig zuviele Personen sind (wovon nicht gerade wenige für die Geschichte nicht wirklich wichtig sind!)…

    … DANN KAUFEN SIE UNBEDINGT EIN ANDERES BUCH UND LASSEN VON DIESEM HIER DIE FINGER!

    *nur mal so nebenbei: nur wahre Stockholm-Kenner wissen, dass die Strassen dort alle “-gatan” heißen und können die Wichtigkeit von “er fuhr die xxx-gatan rauf, bog dann in die sowiesogatan ab um dann auf die tralalagatan zu gelagen” entsprechend würdigen. Ich konnte es nicht. Habe ich mich doch erst durch ein paar solcher überflüssiger Wegbeschreibungen kämpfen müssen um zu kapieren, dass mit “-gatan” irgendwelche Strassen gemeint sind.

    ** ach ja und noch was: ich habe wirklich nach den ersten 50 Seiten begonnen, einen Spickzettel zu führen und mir die Mühe gemacht, wirklich jede Person aufzuschreiben, die in dem Buch erwähnt wird. Leider, leider haben nur die wenigsten echte Präsenz und Relevanz. Sehr sehr viele werden nur ein einziges Mal erwähnt, wie z.B. die Krankenschwestern Sara Kitana und Hanna Nicander. Hätte da auch nicht ganz einfach die Bezeichnung “Krankenschwester” gereicht??

  123. Eik sagt:

    Nur für Stockholm-Liebhaber und Pedanten …
    Wenn Sie Stockholm kennen und lieben …

    … sind Sie hier richtig.

    Wenn Sie Wert darauf legen, genaueste Produktbezeichnungen von Handys, Computern, Waffen etc. zu bekommen …

    … sind Sie hier richtig.

    Wenn Ihnen auch der eine oder andere zusammenhanglose Nebenschauplatz nichts ausmacht …

    … sind Sie hier richtig.

    Wenn Sie allerdings wie ich der Meinung sind, dass genaueste Ortsangaben und Wegbeschreibungen à la Navi nicht wirklich wichtig sind*, …

    … dass es außerdem für den Fortgang der Geschichte vollkommen irrelevant ist, mit WELCHEM Handy (Modell, Typ, Hersteller) genau die Protagonisten telefonieren,

    … wenn Sie bei sage und schreibe 129** (!!!) Personen PLUS einer handvoll realer Lokalpolitiker den Überblick ohne Spickzettel genauso verlieren wie ich und dazu auch der Meinung sind, dass das eindeutig zuviele Personen sind (wovon nicht gerade wenige für die Geschichte nicht wirklich wichtig sind!)…

    … DANN KAUFEN SIE UNBEDINGT EIN ANDERES BUCH UND LASSEN VON DIESEM HIER DIE FINGER!

    *nur mal so nebenbei: nur wahre Stockholm-Kenner wissen, dass die Strassen dort alle “-gatan” heißen und können die Wichtigkeit von “er fuhr die xxx-gatan rauf, bog dann in die sowiesogatan ab um dann auf die tralalagatan zu gelagen” entsprechend würdigen. Ich konnte es nicht. Habe ich mich doch erst durch ein paar solcher überflüssiger Wegbeschreibungen kämpfen müssen um zu kapieren, dass mit “-gatan” irgendwelche Strassen gemeint sind.

    ** ach ja und noch was: ich habe wirklich nach den ersten 50 Seiten begonnen, einen Spickzettel zu führen und mir die Mühe gemacht, wirklich jede Person aufzuschreiben, die in dem Buch erwähnt wird. Leider, leider haben nur die wenigsten echte Präsenz und Relevanz. Sehr sehr viele werden nur ein einziges Mal erwähnt, wie z.B. die Krankenschwestern Sara Kitana und Hanna Nicander. Hätte da auch nicht ganz einfach die Bezeichnung “Krankenschwester” gereicht??

  124. Iljana sagt:

    Ja, supi
    Vergebung - der letzte Teil der Trilogie. Nachdem ich ja schon die ersten beiden Wälzer verschlungen habe, ging es mir hier auch so. Stieg Larsson hat mit seiner Trilogie einen absolut geilen Krimi hingelegt. Jetzt endlich kriegt der faszinierte Leser noch einen drauf. Vergessen Sie Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihr Haustier - nehmen Sie 2 -3 Tage frei - irgendwo und fangen sie an zu lesen.

    Sie werden das essen vergessen!!!

    Spannend, spannend, spannend - bis zum Schluss.

    Und mit einem Seufzer können Sie ins Leben zurückkehren.

  125. Sigfried sagt:

    Inhalt gut bis sehr gut, Sprachlich bedenkenswert
    Die drei Bücher sind von Inhalt sehr fesselnd, der Übergang ist auch fleißend von einem Buch zum anderen. Die verwendede Sprache, bzw. die Grammatik ist jedoch grausam. In fast jedem 2. Satz Plusquamperfekt… war gewesen ! Horror!

  126. Amanda sagt:

    Band 3 von 10
    Zwar werden am Ende von »Vergebung«, dem letzten Band der »Millenium-Trillogie«, alle Fragen beantwortet, doch scheint dder Schluß trotzdem merkwürdig offen zu sein. Jetzt lese ich im »Stern« (Nr.45, 29.10.2009), dass Stieg Larsson seine sogenannte »Trillogie« eigentlich als Reihe von 10 Bänden angelegt hatte. Des weiteren existieren laut »Stern« nur 12 Seiten vom 4. Band. Ein 5. Band wurde zu 70 75% abgeschlossen. Leider verstarb Stieg Larsson 2004 im Alter von nur 50 Jahren an einem Herzinfakt. Er hinterlässt drei großartige Romane und ein großes Rätsel um seine »Millenium«-Reihe, die auf ewig unvollendet bleiben wird. Fraglich ist, ob die Fragmente zum 4. und 5. Band noch veröffentlicht werden. Im Moment herrscht ein tiefgehender Disput zwischen Larssons langjähriger Lebensgefährtin und seiner Familie.

  127. Peppin sagt:

    Es bleibt nur die Hoffnung auf Band 4
    Vorab: ich habe nur das Hörbuch konsumiert und kann deshalb zu den Längen und Wiederholungen im dritten Teil der Trilogie, über die sich einige Rezensenten des Buchs negativ ausgelassen haben, nichts sagen. Beim Hörbuch war alles kompakt, es gab so gut wie keine überflüssigen Rückblicke auf die ersten beiden Teile.

    Teil eins, die Verblendung, war für mich etwas ganz Besonderes, diese Art von wohldurchdachtem, mit großartigen Protagonisten besetztem Krimi kannte ich bis dahin noch nicht.

    Wem es ähnlich ging, der hat Teil zwei die Verdammnis, gelesen, oder, wie ich, sich von Dietmar Bär vorlesen lassen und eine Steigerung zur Verblendung erfahren. Im ersten Band angelegte Sachverhalte entwickeln sich erst in Teil zwei, die Verdammnis. Das war sehr gut, hervorragend gemacht. Teil 2 endet etwas abrupt, da wollte ich schon wissen, wie es weitergeht.

    Der dritte Band ist eine nochmalige Steigerung zu den ersten beiden Teilen. Hier laufen alle bereits zuvor und hier noch neu angelegten Handlungsstränge zusammen zu einem fulminanten Ende. Es bleibt kaum Zeit Luft zu holen.

    Die erzählerische Dichte und Dramaturgie nimmt ein Ausmaß an, dass ich ab CD 3 aufhören musste, meiner Frau den Inhalt des Romans zu erzählen. Es war mir schlichtweg unmöglich, die vielen einzelnen, zum Großteil parallel verlaufenden Ereignisse irgendwie nachvollziehbar zusammen zu fassen.

    Restlos begeistert von allen drei Teilen bedauere ich, dass die Geschichte um Lisbeth Salander, Mikael Blomkvist und die vielen anderen jetzt zu Ende ist. Angeblich soll Stig Larsson schon fertige Konzepte für einige seiner auf zehn Bücher angelegten Krimi-Reihe hinterlassen haben. Das lässt hoffen, dass die Erben, sollten sie sich denn einigen, über einen guten Schreiber noch ein oder zwei oder noch mehr Fortsetzungen veröffentlichen lassen.

    Kaum vorstellbar ist für mich allerdings, dass jemand den dritten Teil in Angriff nimmt, wenn ihm die ersten beiden Bücher nicht zugesagt haben. Nun denn, irgendwie muss es wohl auch Negativrezensionen hierzu geben, nur verstehen kann ich das nicht.

  128. Silvina sagt:

    Einfach nur genial!!!
    Ich will gar nicht lange über den Inhalt des Buches schreiben. Das haben vor mir schon zig andere getan.

    Nur so viel, ich habe die Trilogie von Stieg Larsson innerhalb kürzester Zeit in mich “rein gefressen” und fand es unedlich schade, als ich das dritte Buch fertig gelesen hatte.

    Lieber Stieg, du bist leider viel zu früh von uns gegangen! Es wäre toll gewesen, wenn du alle 10 Bände geschrieben hättest, so wie du dir es vorgenommen hattest.

  129. Gerhard sagt:

    völlig überschätzt
    Stieg Larsson wird völlig überschätzt, der ganze Hype ist völlig unverständlich. Band 1 der Trilogie geht noch ganz gut, Lisbeth Salander ist eine interessante Neuschöpfung, Mikael Blomkvist ziemlich sexy. Band 2 ist in weiten Teilen langweilig und redundant - da hat jemand diverse Kladden für ein und dieselbe Geschichte aneinander gehängt und vergessen, die vielen Wiederholungen zu streichen - oder hält er seine Leser/innen für blöd? Mit Teil 3 erreicht Larsson dann fast 800 unübersichtliche Seiten, wo es auch 300 getan hätten.

    Wer hier behauptet, Larsson sei fürderhin ein Maßstab für gute schwedische Kriminalliteratur, hat keine Ahnung. Sjöwall/Wahlöö für police procedure und Sozialkritik, Jan Guillou für Spionage und Politik - das muss erstmal einer toppen.

  130. Irina sagt:

    völlig überschätzt
    Stieg Larsson wird völlig überschätzt, der ganze Hype ist völlig unverständlich. Band 1 der Trilogie geht noch ganz gut, Lisbeth Salander ist eine interessante Neuschöpfung, Mikael Blomkvist ziemlich sexy. Band 2 ist in weiten Teilen langweilig und redundant - da hat jemand diverse Kladden für ein und dieselbe Geschichte aneinander gehängt und vergessen, die vielen Wiederholungen zu streichen - oder hält er seine Leser/innen für blöd? Mit Teil 3 erreicht Larsson dann fast 800 unübersichtliche Seiten, wo es auch 300 getan hätten.

    Wer hier behauptet, Larsson sei fürderhin ein Maßstab für gute schwedische Kriminalliteratur, hat keine Ahnung. Sjöwall/Wahlöö für police procedure und Sozialkritik, Jan Guillou für Spionage und Politik - das muss erstmal einer toppen.

  131. Arlett sagt:

    Faszination des Absurden…
    Diese Trilogie stellt mich vor ein Rätsel. Ich gebe zu: Ich habe alle drei Bände gelesen. War zeitweise fasziniert, manchmal aber auch kurz davor, aufzugeben. Die restlose Begeisterung einiger Rezensenten kann ich jedenfalls nicht teilen. Dazu ist mir die Geschichte zu weit hergeholt, die Personen und ihre Handlungen zu unglaubwürdig, die Erzählweise zu langatmig, die Sprache (oder die Übersetzung?) zu schlecht, das Product-Placement zu aufdringlich. Hatte der erste Teil noch eine halbwegs spannende Krimi-Handlung, so fragt man sich in den beiden Folgebänden zunehmend, was das eigentlich alles soll: Eine geniale, bisexuelle Kind-Frau mit Asperger-Syndrom, ein sexbesessener Journalist, der der Polizei auf die Sprünge hilft, die beruflichen Probleme einer Journalistin, Geheimdienste, Handel mit osteuropäischen Frauen, Stalking… Ein bisschen weniger hätte es wohl auch getan. Dann wäre vielleicht ein wirklich runder, spannender Krimi dabei herausgekommen statt einer zähen, überkonstruierten Geschichte. Warum ich trotzdem weitergelesen habe? Manchmal kann man sich der Faszination des Absurden eben nicht entziehen…

  132. Benedetta sagt:

    Spitzen HörCD dank Dietmar Bär
    Bei einer Hör-CD ist ganz wichtig wer diese liest bzw. die Stimme des Voresers und bei Stieg Larsson liest Dietmar Bär und er hat eine wirklich angenehme Stimme und das Buch/CD ist super spannend, wirklich ein Muss !!!

  133. Archibald sagt:

    Ende gut, alles…offen.
    Ohne Frage, ein sehr spannendes Buch. Wie auch die beiden voran gehenden bände dieser Trilogie.

    Stieg Larsson hat(te) eine ausgesprochen talentierte Schreibe für Spannungsaufbauten, um den Leser bei der Stange zu halten. Allerdings sind, besonders im dritten Band, einfach zu viele Personen und Parallelschauplätze für den aufmerksamen Leser zu verarbeiten.

    Ein Personenregister wie hier im dritten Band “Vergebung” hätte bereits im ersten Band sehr viel Sinn gemacht, wo ja eine personell sehr umfangreich dargestellte Familientragödie beschrieben wird. Das hätte vieles Hin- und Herblättern in Band 1 (”Verblendung”) bereits (Stammbaum, Skizze der Wohnliegenschaften) erübrigt.

    Stieg Larsson verlangt dem Leser insofern viel ab. Mir hat es gefallen, trotzdem.

    Natürlich ist es bedauerlich, keinerlei adäquate Fortsetzung mehr zu erhalten.

    Ich denke, Stieg Larssons Talent wird noch viele aufmerksame Fans und Leser finden.

    Hoffen und wünschen wir, dass einmal ein neuer Stern am Krimi-Himmel aufgeht, der Stieg Larssons Stil und Talent entspricht.

  134. Silvina sagt:

    Spannung pur
    Stieg Larsson hat die Gabe von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung zu halten.

    Seine Art Charaktere zu beschreiben, spricht mich besonders an.

    Im Moment mein ganz persönlicher Bestseller.

  135. Daphne sagt:

    Vergebung
    DritterTeil einer hervorragenden Geschichte, macht süchtig !!!
    Leider ist Stieg Larrson schon gestorben, hätte gern noch mehr solcher tollen Bücher gelesen.

  136. Alvina sagt:

    Taschenbuch Stieg Larsson - Vergebung
    Wenn man Band 1 und 2 gelesen hat, muß man Band 3 auch gelesen. Schade, dass es einen vierten Band von Stieg Larson. Band 3 hat zwar gegenüber Band 1 und 2 ein paar Längen, aber immer noch spannend !!

  137. Claudius sagt:

    Sehr empfehlenswert! Tolle Triologie!
    Ich habe von einer Freundin die ersten zwei Bände von Stieg Larsson Trioologie gelesen und konnte gar nicht anders wie auch den dritten Band zu lesen. Es sind drei Bücher die zwar aufeinander Aufbauen. (man kann sie aber auch unabhängig von einander lesen, da er immer wieder erklärt was vorher vorgefallen ist). Ich kann aber nur empfehlen sie alle drei hintereinander weg zu lesen. Sie sind sehr spannend geschrieben und ich konnte sie trotz 6 Monate altem Kind oft nur schwer aus der Hand legen!Und wer Kinder hat weiß was das bedeutet!!!
    Wünsche allen viel Spaß beim Lesen!!! Weil den hat jeder der Thriller liebt!!!

  138. Bertran sagt:

    Schade - keine Thriller von Larsson mehr
    Auch der 3. Teil dieser Thriller-Reihe (Verdammnis, Verblendung) ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben. Die Bücher waren so fesselnd, dass ich sie kaum aus der Hand legen konnte. Schade, dass der Autor so früh sterben musste und von der geplanten 10teiligen Serie nur 3 erscheinen werden !

  139. Samira sagt:

    ein Dreiteiler der es in sich hat
    Habe den ersten Band auf Empfehlung gelesen und konnte nicht aufhören.
    Schade das der Schriftsteller nicht mehr lebt.
    Vergebung ist der letzte Teil einer Triologie die es sich wirklich lohnt zu lesen.

  140. George sagt:

    Vergebung von Stieg Larsson
    Nachdem ich die ersten beiden Bücher gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten auch dem dritten Teil zu lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch über das weitere Schicksal von Lisbeth Salander, wie man schuldlos in die Mühlen der Justiz geraten kann war so spannend, das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Lediglich die Beschreibung dieser internen Abteilung, zum besseren Verständnis wie und warum sie so funktionierte, fand ich etwas langatmig.
    Ansonsten, ein Top Buch, nur zu empfehlen.

    Schade das dieser Autor so früh verstorben ist.

  141. Corina sagt:

    Vergebung von Stieg Larsson
    In dem Buch geht dem Autor eindeutig die Luft aus. Es handelt sich bei Vergebung um die Fortsetzung des 2.Buches, in der viel Inhalt ständig wiederholt wird. Manches (z.Bsp das Thema Gerichtsverhandlung) wird außerdem unglaublich oft und ausschweifig beschrieben. Leider geht die Beschreibung des eigentlichen Prozesses dann inhaltlich voll am Thema vorbei. Mindestens 300 Seiten zu lang. Weniger ist manchmal mehr!!!

  142. Amalia sagt:

    Grundsätzlich in Ordnung.
    Das Buch war ca. 14 Tage unterwegs und die Verpackung schadhaft, aber die Sendung zum Glück unbeschädigt.

  143. Chiara sagt:

    Ich liebe diese Triologie!!
    Habe nun den 3. Teil ausgelesen. Die Spannung von Teil 2 zu Teil3 ist unglaublich. Mikael, Lisbeth, Armanskij, Erika Berger und einige andere werden beim Lesen zu richtig guten Freunden. Das Ende von Vergebung ist mir wie ein Abschied vorgekommen.

    Diesen Thriller kann ich sehr empfehlen. Zum Inhalt erzähle ich nichts. Sollte man bei keinem Krimi.

    Schade…..es wird keinen 4. Teil geben. Oder erbarmt sich ein Autor der es mit Stieg Larsson aufnehmen kann? Man soll die Hoffnung nie aufgeben.

    Nun noch eine Anfrage: Welcher Autor hat einen ähnlichen Schreibstil?

  144. Sanetra sagt:

    Ich liebe diese Triologie!!
    Habe nun den 3. Teil ausgelesen. Die Spannung von Teil 2 zu Teil3 ist unglaublich. Mikael, Lisbeth, Armanskij, Erika Berger und einige andere werden beim Lesen zu richtig guten Freunden. Das Ende von Vergebung ist mir wie ein Abschied vorgekommen.

    Diesen Thriller kann ich sehr empfehlen. Zum Inhalt erzähle ich nichts. Sollte man bei keinem Krimi.

    Schade…..es wird keinen 4. Teil geben. Oder erbarmt sich ein Autor der es mit Stieg Larsson aufnehmen kann? Man soll die Hoffnung nie aufgeben.

    Nun noch eine Anfrage: Welcher Autor hat einen ähnlichen Schreibstil?

  145. Anatol sagt:

    Ein sehr tolles Buch!
    Ich konnte es gar nicht erwarten, dass Teil drei der sogenannten Millenium Triologie von Stieg Larsson erscheint und als ich ihn dann hatte und anfing zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. In diesem Buch wird jetzt alles aufgelöst und erklärt, warum Lisbeth Salander so einen Missmut gegen die Obrigkeit hegt.

    Ihre Geschichte entpuppt sich als reinster Spießrutenlauf, indem die Interessen einer kleinen elitären Geheimgruppe über das Wohlergehen einer ganzen Familie gestellt werden - “nur” wegen ein paar Informationen, die gegen den politischen Feind verwendet werden könnten. Wie dann ein Hilferuf und ein schon sehr radikaler Versuch zur Selbstverteidigung benutzt werden, um einen Menschen mit Hilfe eines psychiatrischen Gutachtens mundtot zu machen und durch die Netze des Staates fallen zu lassen - diese Geschichte klingt unglaublich, doch ist sie doch gar nicht so weit von der Realität und dem aktuellen Zeitgeschehen entfernt, wie wir glauben [so denke ich].

    Doch hat sie noch Freunde [kaum zu glauben, aber wahr] oder zumindest Menschen, die an ihre Unschuld glauben und ihr deshalb helfen wollen. Sie gibt sich wie in den zwei Bänden davor mysteriös und gibt nur vereinzelt Tipps. So müssen sich ihre “Retter” alleine zur Lösung durchkämpfen. Und das schaffen sie mit viel Glück, aber auch Verstand.

    Neben den zwei interessanten Hauptfiguren Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander werden auch viele Nebenfiguren eingeführt oder weiterentwickelt, sodass der Roman nicht zu eindimensional ist. Auch die geschichtlichen Fakten vor jedem neuen Teil machen das Gesamtwerk interessant und verleihen ihm eine gewisse gefühlte Authentizität.

    Wie im Band zuvor war ich von dem Schreibstil den Larsson hat begeistert und musste immer wieder über die geschickt verwendete Ironie schmunzeln.

    Auch wenn in den Büchern viel Brutalität vorkommt, verliert sich dieses Buch nicht in sinnlosen Gewaltbeschreibungen, sondern erscheint als realistisch und passend für die Geschichte. Selbst das Ende fand ich für dieses Buch und diese Story sehr passend, da ein Happy End für mich nicht realistisch und angebracht wäre.

    Ein kleiner Wehmutstropfen für mich ist die Figur der Monica Figuerola, deren Beziehung zu Blomkvist meiner Meinung nach etwas zu plötzlich und zu willkürlich daherkam.

    Aber alles in allem war es ein sehr tolles Buch, dass ich förmlich verschlungen und durch das ich mich immer sehr gut unterhalten gefühlt habe. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Schade, dass es nicht mehr davon gibt.

  146. Elida sagt:

    Stieg Larsson - Trilogie
    Teil 1 “Verblendung sowie Teil 2 “Verdammnis” der Trilogie habe ich bereits mit großen Interesse gelesen und im Bekanntenkreis weiter empfohlen. Teil 3 “Vergebung” muss ich einfach auch noch lesen, habe mir die Lektüre jedoch für den Winterurlaub auf - ich schwelge also noch in der Vorfreude.

    Der Autor versteht es genial, den Spannungsbogen aufzubauen, zu halten und ungeahnte Lösungen zu präsentieren.

  147. Hans sagt:

    Ein sehr tolles Buch!
    Ich konnte es gar nicht erwarten, dass Teil drei der sogenannten Millenium Triologie von Stieg Larsson erscheint und als ich ihn dann hatte und anfing zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. In diesem Buch wird jetzt alles aufgelöst und erklärt, warum Lisbeth Salander so einen Missmut gegen die Obrigkeit hegt.

    Ihre Geschichte entpuppt sich als reinster Spießrutenlauf, indem die Interessen einer kleinen elitären Geheimgruppe über das Wohlergehen einer ganzen Familie gestellt werden - “nur” wegen ein paar Informationen, die gegen den politischen Feind verwendet werden könnten. Wie dann ein Hilferuf und ein schon sehr radikaler Versuch zur Selbstverteidigung benutzt werden, um einen Menschen mit Hilfe eines psychiatrischen Gutachtens mundtot zu machen und durch die Netze des Staates fallen zu lassen - diese Geschichte klingt unglaublich, doch ist sie doch gar nicht so weit von der Realität und dem aktuellen Zeitgeschehen entfernt, wie wir glauben [so denke ich].

    Doch hat sie noch Freunde [kaum zu glauben, aber wahr] oder zumindest Menschen, die an ihre Unschuld glauben und ihr deshalb helfen wollen. Sie gibt sich wie in den zwei Bänden davor mysteriös und gibt nur vereinzelt Tipps. So müssen sich ihre “Retter” alleine zur Lösung durchkämpfen. Und das schaffen sie mit viel Glück, aber auch Verstand.

    Neben den zwei interessanten Hauptfiguren Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander werden auch viele Nebenfiguren eingeführt oder weiterentwickelt, sodass der Roman nicht zu eindimensional ist. Auch die geschichtlichen Fakten vor jedem neuen Teil machen das Gesamtwerk interessant und verleihen ihm eine gewisse gefühlte Authentizität.

    Wie im Band zuvor war ich von dem Schreibstil den Larsson hat begeistert und musste immer wieder über die geschickt verwendete Ironie schmunzeln.

    Auch wenn in den Büchern viel Brutalität vorkommt, verliert sich dieses Buch nicht in sinnlosen Gewaltbeschreibungen, sondern erscheint als realistisch und passend für die Geschichte. Selbst das Ende fand ich für dieses Buch und diese Story sehr passend, da ein Happy End für mich nicht realistisch und angebracht wäre.

    Ein kleiner Wehmutstropfen für mich ist die Figur der Monica Figuerola, deren Beziehung zu Blomkvist meiner Meinung nach etwas zu plötzlich und zu willkürlich daherkam.

    Aber alles in allem war es ein sehr tolles Buch, dass ich förmlich verschlungen und durch das ich mich immer sehr gut unterhalten gefühlt habe. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Schade, dass es nicht mehr davon gibt.

  148. Rolt sagt:

    Stieg Larsson - Trilogie
    Teil 1 “Verblendung sowie Teil 2 “Verdammnis” der Trilogie habe ich bereits mit großen Interesse gelesen und im Bekanntenkreis weiter empfohlen. Teil 3 “Vergebung” muss ich einfach auch noch lesen, habe mir die Lektüre jedoch für den Winterurlaub auf - ich schwelge also noch in der Vorfreude.

    Der Autor versteht es genial, den Spannungsbogen aufzubauen, zu halten und ungeahnte Lösungen zu präsentieren.

  149. Anthony sagt:

    Die Triologie ist absolute Spitze
    Auch das dritte Buch von Lisbeth Salander enttäuscht nicht. Es ist wie seine Vorgänger spannend geschrieben und gut recherchiert. Schade das es Stieg Larsson nicht mehr gibt………

  150. Gregor sagt:

    Wirklich gut!!
    Hier gehts endlich weiter mit der Geschichte aus Band zwei und es ist von Anfang an spannend! Es geht um die Auflösung des Zalatschenko-Rätsels und darum, wie Lisbeth wieder aus dem ganzen Schlamassel herauskommen soll. Nur so viel: Lisbeth bleibt Lisbeth, so wie wir sie mögen!! Diese Dame hat einfach Stil!

    Ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie. Schade, dass Larsson uns nicht mehr hinterlassen konnte…!

  151. Alvord sagt:

    Die perfekte Welle
    “Sie machte die Tür auf und ließ ihn wieder in ihr Leben.”

    Das ist gemein. Ich schreib eine Krimirezension und verrate den letzten Satz.

    “Dr. Anders Jonasson wurde von Schwester Hanne Nicander geweckt.”

    Jetzt verrat ich auch noch den ersten Satz. Ist aber nicht ganz so gemein.

    “Vergebung” heißt der dritte Band von Stieg Larssons Krimi-Trilogie. Ich hab mit diesen dreien erst fünf Krimis gelesen, bin also nicht wirklich kompetent. Ein Seitensteiger. Ein Querdenker. Vielleicht hab ich auch deshalb solch einen seltsamen Gedanken: Stieg Larssons Trilogie erscheint mir wie das “Herr der Ringe” der Krimi-Literatur.

    Dieser Vergleich drängte sich mir geradezu auf, als ich “Vergebung” gelesen hab (und das war so anders als “Verdammnis”, wo mich die intimen und die Überraschungsmomente bestachen, und nochmal anders als “Verblendung”).

    In diesem Buch, dem trigonalen Finale, findet eine Schlacht statt. Die Schlacht um Minas Thirit. Die Guten bewegen sich in einer großen Welle und der Tsunami, der hier über Schweden hinwegrollt, macht jeden Leser glücklich, der daran glaubt, daß auch im politisch institutionalisierten Feld das Gute siegen wird.

    Fesselfaktor: 10 von 10. Spannungsfaktor: 5 von 10. So spannend der Vorgänger war, durch seine Überraschungen, so überraschend war für mich die Vorhersehbarkeit in diesem Buch. Selbst am Schluß war mir schnell klar, wer dort in Lisbeths Nachlaß auftaucht.

    Gefesselt war ich aber in Permanenz. Es ist einfach so schön, sich in/von einer perfekten Welle treiben zu lassen. Das hab ich schon als Kind geliebt. In anders. Kindgerecht. Bei Astrid Lindgren. Beim Lesen von “Kalle Blomquist”.

  152. Gefin sagt:

    Großartig!
    Leider schon der Abschluss einer großartigen Trilogie, zu der es leider keine Fortsetzung geben wird. Ich fand Teil eins am Anfang noch ein bisschen langatmig, aber spätestens ab “Verdammnis” hat vor allem die Figur der Lisbetz Salander gewaltig an Profil gewonnen und mich in ihren unwiderstehlichen Bann gezogen.

    Beste Thrillerkost also nicht nur für eingeschworene Fans!

  153. Christof sagt:

    Der Mann konnte schreiben - er konnte sehr gut schreiben
    Der zweite Roman Stieg Larssons “Verblendung” endete in einem Cliffhanger. Lisbet Salander liegt lebendig begraben unter der Erde. Wie sich doch alles zum Guten fügt, erzählt dieses Buch. Die Figur des Journalisten Mikael Kalle Blomquist, der im ersten Roman der Serie im Mittelpunkt stand, tritt noch weiter zurück. Man hat das Gefühl, dass Larsson, der im ersten Roman ein Feuerwerk ablässt, zuletzt etwas müde wurde. Er arbeitet nur mehr die offenen Fragen des ersten Teils ab, der im zweiten Teil nicht beantwortet wurde. Gleichwohl bleibt die Geschichte so spannend, dass man sie mit größter Intensität zu Ende liest. Der Mann kann schreiben, er kann so plastisch und anschaulich und interessant schreiben, dass man von ihm wahrscheinlich auch eine Gebrauchsanweisung für Haushaltsartikel verschlingen würde.

    Wer dieses Buch kennt, versteht auch ein bisschen, warum sein Autor, ein politischer Aktivist, der auch im wirklichen Leben für Gerechtigkeit gekämpft hat, verfrüht gestorben ist. Es ist ein großer Pessimismus in diesem Werk, in dem das Alter Ego ganz hinter der Person einer jungen Frau verschwindet, die ihren Glauben an die Menschheit früh verloren hat.

  154. Andor sagt:

    Ein gelungener Abschluss…
    Ein gelungerner Abschluss der Trilogie.Nachdem der zweite Teil der Geschichte sich vorallem mit Lisbethes Vergangenheit auseinandersetzte,kommen jetzt sämtliche Fakten ans Tageslicht.Ich fande das Buch durchsaus gelungen,was vorallem an meiner Sympathie gegenüber Lisbeth gelegen hat.Sie musste soviel durchmachen und hat es einfach verdient ein freier Mensch zu sein.Ich denke Lisbeth macht einfach den größten Teil der Geschichte aus,ohne sie wären sie Bücher nur halb so spannend.

  155. Viktoria sagt:

    Spitzenklasse!
    Sicher, es sind schon über 200 Rezensionen zu “Vergebung” geschrieben worden, aber ich habe einfach der Bedürfnis meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen. Die Millenium-Trilogie ist aus meiner Sicht einfach ganz große Klasse.

    So auch das Finale furioso “Vergebung”.

    Zunächst einmal löst Vergebung die Schlussszene aus “Verdammnis” auf. Danach geht die Jagd auf die Verschwörer gegen Lisbeth Salander weiter, wobei am Ende neben Mikael Blomkvist auch staatliche Einrichtungen gegeneinander kämpfen. Larsson führt seine Suada gegen die kalten Krieger in den Geheimdiensten weiter und treibt sie bisweilen zum Extrem, wenn für die Geheimhaltung auch mal gemordet wird. Im wesentlichen lebt der Dritte Teil von der Spannung, wie und ob die Gerechtigkeit siegen wird - mag banal klingen, aber nichts anderes habe ich mich gefragt.

  156. Anaximander sagt:

    Einfach Genial!
    Die Stieg Larsson Triologie ist das Beste, was ich seit langem gelesen habe! Einfach zu 150% empfehlenswert!

  157. Spangler sagt:

    Millenium-Trilogie
    Ich hatte bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben, allerdings wurde die mal wieder nicht veröffentlicht. Ich nehme an, weil an einer Stelle das F-Wort vorgekommen ist. Lächerlich.

    Deshalb diese sehr kurze Rezension.

    -Schleichwerbung ohne Ende

    -Weltfremd

    -geschwätzig

    -modern wäre ok, aber abartig ekelt einen schon an (Sex-Verhalten und Partnerwahl der Protagonisten)

    -teilweise lächerlich (3 Kugeln im Körper, begraben und danach auf Axtjagd gehen;-)

    Ich kann den Hype nicht verstehen…hier handelt es sich um schlechte Literatur.

    Meine ausführliche Rezension ist auch auf ein paar wenige positive Aspekte eingegangen, aber wie vorher schon erwähnt wegen einem Wort (was in den Romanen immer wieder benutzt wird..) wahrscheinlich durch den Raster gefallen.

  158. Tahire sagt:

    Muß man lesen!!!
    Wer diese Trilogie nicht ließt, brauch überhaupt keinen Krimi/Thriller mehr lesen.

    Einfach phantastisch.

    Schade das Larson nicht noch Teil 4 - ? schreiben konnte.

  159. Ranier sagt:

    Gesucht und gefunden
    Das Buch war ein Geschenk für meine Schwester. Sie kennt den Autor Stieg Larsson und hat auch schon ein Taschenbuch von ihm. Vom festen Bucheinband ist sie sehr begeistert. Regaltauglich :-) Sie wird sich den kompletten Band zulegen. Natürlich mit festem Bucheinband.

  160. Bronwyn sagt:

    Spannend, spannender, Larsson
    Nachdem Vergebung die Geschichte von Verdammnis direkt fortführt kann ich nur empfehlen, die beiden Romane direkt hintereinander zu lesen. Vor allem, weil es dem Autoren gelungen ist, in Sachen Spannung und Handlung im dritten Teil noch einen draufzulegen. Beschatter werden beschattet, unzählige Personen werden eingeführt und wuseln in der Geschichte herum und Lisbeth Salander hat nach wie vor ihren eigenartigen Charme nicht verloren.

    FAZIT: Mindestens genauso gut wie Teil 1+2, deshalb meine uneingeschränkte Leseempfehlung.

  161. Yasmin sagt:

    Beeindruckender Abschluss der Triologie
    In Vergebund widmet sich Stieg Larsson noch stärker der Figur Salander und rückt außerdem Erika Berger in den Mittelpunkt. Am Ende des Buches fügen sich alle einzelnen Erzählstränge zusammen und schließen die offenen Fragen aus “Verdammnis”.

    Die gesamte Triologie ist sehr lesenswert!

  162. Alphonsine sagt:

    Vergebung, Verblendung
    Band 1 - 3 des Thrillers ist spannend von der Ersten bis Letzten Seite. Für Kenner der Stadt Stockholm sind die Beschreibungen nachvollziehbar.

  163. Isai sagt:

    Einfach nur großartig!
    Selten habe ich einen Kriminalroman - in diesem Fall eine ganze Trilogie - so gebannt und atemlos gelesen, wie die drei Blomqvist/Salander-Bände von Stieg Larsson.

    Ausgangspunkt der Geschichte in Band 1 Verblendung ist ein Artikel des Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomqvist in seiner Zeitschrift Millennium, dessen Unterstellungen gegenüber dem Wenneström-Unternehmen sich im Nachhinein als nicht belegt erweisen. Sein Ruf ist ramponiert, das Ansehen der Zeitschrift beschädigt. Zudem drohen ihm Geld- und Haftstrafen.

    In exakt dieser Situation macht ihm der Industrielle Henrik Vanger das Angebot, eine Dokumentation über seine Familie und seinen Vanger-Konzern zu schreiben. Allerdings geht es ihm in Wirklichkeit um etwas ganz anderes: Blomqvist soll ein geheimnisvolles Familienrätsel aufklären, nämlich das mysteriöse Verschwinden von Henrik Vangers Nichte Harriet vor über 30 Jahren. Dafür soll er alle frühren Ermittlungen noch einmal überprüfen. Sein Erfolgslohn wäre nicht nur eine Stange Geld, sondern auch die von ihm dringend benötigten Beweise über die zweifelhaften Machenschaften des Wenneström-Konzerns.

    Michael Blomqvist willigt ein. Zu Hilfe kommt ihm bald die junge Privatdetektivin und Computerexpertin Lisbeth Salander, die für mich mit ihren faszinierenden Denksprüngen und Verhaltensweisen der eigentliche Star der Serie ist. Super-gut wurden die Bücher für mich eigentlich immer nur dann, wenn sie an “Bord” war.

    Der erste Band lief für mich deshalb auch zunächst recht schleppend an. Richtig spannend wurde es erst, als die Ermittlungen zum Vanger-Fall begannen, bei denen der Leser ständig auf falsche Fährten gelenkt wird. Die Aufklärung des Geheimnisses gelingt bereits etliche Seiten vor dem Ende des ersten Bandes, sodass die restlichen Seiten schon ein wenig dazu dienen, auf die Geschehnisse des zweiten Bandes vorzubereiten.

    Der zweite Band Verdammnis, bei dem es um einen Fall von Mädchenhandel mit russischen, zur Prostitution gezwungenen Mädchen geht, und der etwa 2 Jahre nach dem ersten Teil spielt, steht ganz im Zeichen der hochbegabten, mathematikbegeisterten und wohl unter dem Asperger-Syndrom (Autismus) leidenden Lisbeth Salander. Allein schon deshalb war dieser Band für mich der eigentlich Höhepunkt der Roman-Trilogie. Man erfährt einiges über ihre Person und ihre Vergangenheit, z. B. über ihren verhassten Erzeuger, den Kriminellen Alexander Zalatschenko. Da Lisbeth frühzeitig unter dreifachen Mordverdacht gerät, ist sie gezwungen, unterzutauchen. Nur Mikael Blomqvist, der immerhin mit zwei der drei Opfer befreundet war, ist von ihrer Unschuld überzeugt und beginnt zu recherchieren. Das letzte Drittel des zweiten Bandes ist so unglaublich spannend, dass man das Buch praktisch nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Schluss stellt schließlich einen nahtlosen Übergang zu Teil drei dar: Lisbeth Salander und Alexander Zalatschenko versuchen sich gegenseitig umzubringen und landen beide schwer verletzt im Krankenhaus. Ich weiß nicht, was ich getan hätte, wenn ich dann erst noch ein Jahr oder länger auf die Fertigstellung des dritten Bandes hätte warten müssen. Gut, dass man alle drei Teile gleichzeitig bestellen kann.

    Im dritten Teil Vergebung geht es vor allem um das Überleben Lisbeth Salanders. Einerseits trachtet Alexander Zalatschenko ihr nach dem Leben, andererseits stellt sie aufgrund ihres Wissens auch für den Geheimdienst, dessen Informant Zaltschenko war, ein Risiko dar, sodass der sie gleichfalls aus dem Weg räumen möchte. Doch Mikael Blomqvist setzt seine Beziehungen, seinen Verstand und seine gesamte Trickkiste ein, um genau das zu verhindern.

    Die Romane sind nicht durchgehend spannend, sondern haben zwischendurch immer wieder langsamere, um nicht zu sagen entspannende Abschnitte. Mir scheint dies ein bewusstes Stilmittel des Autors zu sein, denn einige tausend Seiten in unterschiedsloser Hochspannung könnten sonst auch recht schnell öde werden. Doch Stieg Larsson ist ein Meister des Spannungsaufbaus. Mitunter meint man in einem Rennwagen zu sitzen: Von Null auf hundert in 3 Sekunden, so schnell gelingt es ihm, eine zunächst eher dahinplätschernde Geschichte in beklemmende Hochspannung zu verwandeln. Außerdem ist er ein großartiger Erzähler, der eine Vielzahl komplexer Handlungsstränge miteinander verknüpfen kann, um sie schließlich allesamt aufzulösen.

    Idealerweise liest man die Romane im Urlaub, denn zu viel mehr kommt man dann nicht mehr. So war es jedenfalls bei mir. Ich habe die Lektüre insgesamt sehr genossen.

    Denkbare Lesekombinationen scheinen mir zu sein: (1) Nur Band 1; (2) Nur Band 2; (3) Nur Band 1+2; (4) Nur Band 2+3; (5) Band 1+2+3 (optimal), und zwar in der genannten Reihenfolge.

  164. Marina sagt:

    I love Lisbeth
    Habe die Trilogie jetzt bereits zum 2. Mal gelesen und werde sie mit Sicherheit in den nächsten Jahren noch mehrere Male lesen.

    Ich habe selten einen dermaßen gut geschriebenen und recherchierten Krimi/Thriller

    gelesen und bedauere sehr, dass es keine weiteren Werke von Stieg Larsson geben wird.

    Lisbeth Salander hat mich von Anfang an fasziniert. Man lächelt, leidet und fühlt mit ihr. Sie ist in ihren Gedankengängen und Handlungen vollkommen logisch. Auch wenn ihr vielleicht soziale Kompetenzen fehlen, ist ihr höchst eigener “Ehrenkodex”

    gut nachvollziehbar.

  165. Elfriede sagt:

    Vergebung
    Ein sehr schöner spannender Roman,wo ich mich abends schon drauf gefreut habe ihn zu lesen!!!!Ich kann ihn nur weiter empfehlen.

  166. Adi sagt:

    Suuper!!!
    Was für ein Abschluss der Wahnsinnstrilogie!

    Stieg Larrson hat noch einmal alle Register gezogen, und ich bin schlichtweg begeistert.

    Schade, dass es keine (wie vom Autor ursprünglich geplanten) Fortsetzungen geben wird!

  167. Seppi sagt:

    Das große Finale der Trilogie

    Stieg Larsson schafft 2 untypische Helden: Mikael, den Jounalisten mit einem Faible fürs Aufdecken unliebsamer Wahrheiten und Lisbeth, der Teilautistin, von einer grausamen Kindheit gezeichnet, verschlossen, aber in der binären Welt zuhause, wie kaum jemand sonst. Beide sind an sich nicht liebenswert: zuviel Ego, Sex ohne “Beziehung” und immer mit-dem-Kopf-durch-die-Wand.

    Dennoch gelingt es Larsson, die beiden Charaktere so zu zeichen, dass man mit ihnen fühlt und ihr Vorgehen versteht, wenn die Beiden im Verlauf der Geschichte ihre Fähigkeiten zu einem schlagkräftigen Ermittlerteam vereine und letztlich die Hintergründe von Lisbeths Lebensdrama aufklären.

    Für mich eine der besten Krimireihen (mit großem Bedauern über den frühen Tod des Autors)

    Spannende Unterhaltung

    wünscht Frank

  168. Constantin sagt:

    Atemberaubend
    Stieg Larssons dritter Teil der Triologie mit dem Titel “Vergebung” fordert den Leser - er muss mit allen Sinnen angespannt bleiben, nicht nur, um der Handlung zu folgen. Unglaubliche Zufälle und Wendungen, scheinbar ohne Zusammenhang, führen irgendwann zusammen, zeigen, wie eben doch alles zusammenhängt. Das ist nicht anstrengend, es ist spannend und nimmt den Leser, nimmt mich so sehr gefangen, dass man in eine andere Welt entgleitet und Teil von ihr wird. Stieg Larsson starb viel zu früh, sein Nachlass ist eine wahre Entdeckung. Meine Empfehlung: Am Wochenende lesen oder wenn man sich ein wenig Zeit freischaufeln kann - denn dieses Buch legt man gewiss nicht aus der Hand, bis man die letzte Seite erreicht hat…

  169. Ana sagt:

    Sensationell!!!
    Der dritte (und meiner Meinung nach beste!) Teil der Millenniumstrilogie des leider viel zu früh verstorbenen Schweden Stieg Larrson.

    Der Autor zieht noch einmal alle Register, die Geschichte wird aufgelöst und zu einem versöhnlichen Ende geführt, zurück bleibt der Eindruck, dass man wohl nicht mehr so schnell auf diesem Niveau auf die Folter gespannt werden wird.

    Nicht nur für Krimi-Fans ein absolutes Muss!

  170. Serfine sagt:

    Neben Stieg Larsson erscheint
    Henning Mankell wie ein Kind, dass einen Schüleraufsatz schreibt.

    Viel mehr gibt es nicht zu sagen. Stieg Larsson war der beste Thrillerautor der letzten Jahrzehnte und es ist sehr zu bedauern, dass er mit 50 Jahren an einem Herzinfarkt starb. Hoffentlich kommen nicht, wie bei Robert Ludlum oder Michael Crichton, Bücher heraus, die der Autor noch vor seinem Tod geschrieben hatte. Den dies ist für mich reine Abzocke der Verlage.

    Zum Inhalt möchte ich nichts sagen, nur so viel. Wer Stieg Larsson lesen möchte, sollte die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen.

    Absolut das Beste was ich seit sehr langer Zeit gelesen habe und ich lese wirklich sehr viel.

    Totale und uneingeschränkte Kaufempfehlung an alle.

  171. Gunner sagt:

    Das perfekte Hörbuch
    Ein geniales Hörbuch, ein grandioses Finale dieser tollen Triologie von Stieg Larsson. Ist der 1. Teil noch ziemlich abgeschlossen, gehören der 2. und 3. untrennbar zusammen. Noch einmal werden alle Register gezogen, als Zuhörer fiebert man dem Ende entgegen. Ich bin begeistert, und freue mich jetzt auf die Veröffentlichung der DVD des 1. Teils.

    Fazit: Absolut top!

  172. Bing sagt:

    Sensationell
    ich habe normalerweise kein Problem ein Buch aus der Hand zu legen. Aber bei diesem Buch hatte ich mehrmals den Eindruck, jetzt unbedingt weiterlesen zu müssen.

    Es ist das Beste der Trilogie aber ohne die anderen beiden, vor allem ohne das zweite, wahrscheinlich nur halb so spannend.

  173. Vasco sagt:

    +++ SPANNEND UND FAST PERFEKT +++
    Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass diese Serie von Stieg Larsson ein unbedingtes Muß für jeden Krimifan ist. Auch sollte man alle Bücher der Reihenfolge nach lesen. Er schildert in gewohnt nordischer” Manier packende Fälle, die oft eine außergewöhnliche Wendung nehmen. Prinzipiell habe ich aber auch einen Kritikpunkt zu melden. Sehr oft verzettelt sich der Autor in kleine Details, die sehr nett sind, für die Story und deren Ausgang aber vollkommen unwichtig. Wen interessiert z.B. was für Computer in der Redaktion stehen, wie groß die Festplatte und der Speicher der Laptops mit dem Apfellogo sind? Vielleicht wurden ja ein Teil der Kosten des Druckes der Bücher von Steven Jobs übernommen ;-) . Ferner werden einige Nebendarsteller (z.B. Polizisten, die in den 3 Mordfällen des 2. Buches ermitteln) bis ins Kleinste durchleuchtet. Auch kann man nach den insgesamt über 2300 Seiten sich einen Stadtplan von Stockholm sparen, da man schon viele Straßen kennt ;-). Etwas weniger Liebe zum Detail hätte in den Gesamtwerken sicherlich 100-200 Seiten an Lesestoff gespart, was kein Verlust wäre!!! Auch dass in jedem Buch eine Rückblende” für Leute, die den Teil zuvor nicht gelesen haben, mit drin ist, ist meiner Meinung nach nett, aber überflüssig.

    In Verblendung” werden zuerst mal die Hauptpersonen parallel vorgestellt. Kalle” Blomquist versucht einen Großindustriellen zu entlarven. Dies geht schief und er bekommt eine Gefängnisstrafe aufgebrummt. Danach bekommt er einen Auftrag, die unter ungewöhnlichen Umständen verschwundene Tochter eines anderen Industriellen zu finden. Die andere Hauptperson der Triologie - die durchgeknallte Intelektuelle” Liesbeth Salander - stößt später zu den Recherchen dazu. Liesbeth hatte eine schwierige Kindheit. Diese wird insbesondere im 2.Teil näher erläutert. Obwohl der Täter” schon rund 160 Seiten vor Ende des Buches gefunden ist, bleibt es bis zum Ende spannend. Zu loben sind die zusätzlichen Übersichten in Teil 1, so z.B. ein genauer Lageplan des Dorfes und ein Stammbaum der Familie Vanger.

    Im 2. Teil Verdammnis” wird zuerst eine Story auf einer netten Insel geschildert. Dies ist für die Haupthandlung vollkommen irrelevant. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Vergangenheit” von Liesbeth Salander. Es wird Ihre familiäre Lage als Teenager geschildert und man lernt so die eine oder andere Person noch kennen. Auch hier schildert der Autor die Geschichte sehr spannend und geht vor allem sehr chronologisch vor. Der Leser wird mit in den Bann gezogen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende” von Teil 2 scheint mir aber etwas suspekt” zu sein. Ich bin zwar kein Arzt und habe auch kein Medizinstudium absolviert, wie man aber mit so einer Verletzung noch am Leben bleiben kann, ist mir schleierhaft. Aber Wunder gibt es immer wieder………

    Im 3. Teil wird die Geschichte zu Ende erzählt. Jetzt kommen sogar die schwedischen Behörden” mit ins Spiel und es kommt auch zu einem überraschenden Ende. Viele Seiten - gerade gegen Ende des Buches - sind für den Leser der vorangegangenen Teile eher Wiederholung. Dies hätte man kürzen können! Aber trotzdem bleibt Teil 3 auch spannend.

    Mal schauen, wie die Umsetzung der Teile 2 und 3 in den nächsten Wochen im Kino sind. Die Buchvorlagen garantieren ein spannendes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man zuerst den Dreiteiler lesen, bevor man sich die Filme anschaut! Denn in 120 Minuten lassen sich kaum 800 Seiten Buchtext so spannend wiedergeben.

  174. Graham sagt:

    +++ SPANNEND UND FAST PERFEKT +++
    Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass diese Serie von Stieg Larsson ein unbedingtes Muß für jeden Krimifan ist. Auch sollte man alle Bücher der Reihenfolge nach lesen. Er schildert in gewohnt nordischer” Manier packende Fälle, die oft eine außergewöhnliche Wendung nehmen. Prinzipiell habe ich aber auch einen Kritikpunkt zu melden. Sehr oft verzettelt sich der Autor in kleine Details, die sehr nett sind, für die Story und deren Ausgang aber vollkommen unwichtig. Wen interessiert z.B. was für Computer in der Redaktion stehen, wie groß die Festplatte und der Speicher der Laptops mit dem Apfellogo sind? Vielleicht wurden ja ein Teil der Kosten des Druckes der Bücher von Steven Jobs übernommen ;-) . Ferner werden einige Nebendarsteller (z.B. Polizisten, die in den 3 Mordfällen des 2. Buches ermitteln) bis ins Kleinste durchleuchtet. Auch kann man nach den insgesamt über 2300 Seiten sich einen Stadtplan von Stockholm sparen, da man schon viele Straßen kennt ;-). Etwas weniger Liebe zum Detail hätte in den Gesamtwerken sicherlich 100-200 Seiten an Lesestoff gespart, was kein Verlust wäre!!! Auch dass in jedem Buch eine Rückblende” für Leute, die den Teil zuvor nicht gelesen haben, mit drin ist, ist meiner Meinung nach nett, aber überflüssig.

    In Verblendung” werden zuerst mal die Hauptpersonen parallel vorgestellt. Kalle” Blomquist versucht einen Großindustriellen zu entlarven. Dies geht schief und er bekommt eine Gefängnisstrafe aufgebrummt. Danach bekommt er einen Auftrag, die unter ungewöhnlichen Umständen verschwundene Tochter eines anderen Industriellen zu finden. Die andere Hauptperson der Triologie - die durchgeknallte Intelektuelle” Liesbeth Salander - stößt später zu den Recherchen dazu. Liesbeth hatte eine schwierige Kindheit. Diese wird insbesondere im 2.Teil näher erläutert. Obwohl der Täter” schon rund 160 Seiten vor Ende des Buches gefunden ist, bleibt es bis zum Ende spannend. Zu loben sind die zusätzlichen Übersichten in Teil 1, so z.B. ein genauer Lageplan des Dorfes und ein Stammbaum der Familie Vanger.

    Im 2. Teil Verdammnis” wird zuerst eine Story auf einer netten Insel geschildert. Dies ist für die Haupthandlung vollkommen irrelevant. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Vergangenheit” von Liesbeth Salander. Es wird Ihre familiäre Lage als Teenager geschildert und man lernt so die eine oder andere Person noch kennen. Auch hier schildert der Autor die Geschichte sehr spannend und geht vor allem sehr chronologisch vor. Der Leser wird mit in den Bann gezogen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende” von Teil 2 scheint mir aber etwas suspekt” zu sein. Ich bin zwar kein Arzt und habe auch kein Medizinstudium absolviert, wie man aber mit so einer Verletzung noch am Leben bleiben kann, ist mir schleierhaft. Aber Wunder gibt es immer wieder………

    Im 3. Teil wird die Geschichte zu Ende erzählt. Jetzt kommen sogar die schwedischen Behörden” mit ins Spiel und es kommt auch zu einem überraschenden Ende. Viele Seiten - gerade gegen Ende des Buches - sind für den Leser der vorangegangenen Teile eher Wiederholung. Dies hätte man kürzen können! Aber trotzdem bleibt Teil 3 auch spannend.

    Mal schauen, wie die Umsetzung der Teile 2 und 3 in den nächsten Wochen im Kino sind. Die Buchvorlagen garantieren ein spannendes Kinoerlebnis. Vielleicht sollte man zuerst den Dreiteiler lesen, bevor man sich die Filme anschaut! Denn in 120 Minuten lassen sich kaum 800 Seiten Buchtext so spannend wiedergeben.

  175. anna-katharina sagt:

    Stieg Larsson
    Stieg Larsson

    Diesen Drei-TEiler muss man gelesen haben. Beginnt der erste Band noch etwas zögerlich, wird man im zweiten und dritten voll entschädigt.

  176. Simonette sagt:

    Stieg Larsson
    Stieg Larsson

    Diesen Drei-TEiler muss man gelesen haben. Beginnt der erste Band noch etwas zögerlich, wird man im zweiten und dritten voll entschädigt.

  177. Stanley sagt:

    Stieg Larsson, Vergebung
    wie auch schon in anderen Rezensionen zum Ausdruck kam, fand ich auch den 3.Teil

    sehr spannend. Beeindruckend ist immer wieder die Fülle der Details und der

    Nebenschauplätze, die dann am Ende alle zur Aufklärung führen. Schade ist, dass es keine weiteren Bücher in dieser Reihe geben wird.

  178. Burgi sagt:

    Gelungener Abschluss der Trilogie!
    Der 3. Teil der Millennium Trilogie liest sich wie ein guter Agententhriller voller Wirrungen und Intrigen. Er beginnt einige Stunden nach dem Ende von Verdammnis: Roman. Lisbeth und Zalatschenko liegen beide schwer verletzt im Krankenhaus. Sie haben es nicht geschafft, sich gegenseitig umzubringen.

    Noch während Lisbeth auf der Intensivstation liegt, wird schon eine neue Intrige gegen sie gesponnen. Und zwar von einer geheimen Sektion der schwedischen Sicherheitspolizei, die damit um jeden Preis erreichen will, dass Lisbeth wieder in eine geschlossene Anstalt gesperrt wird.

    Mikael Blomkvist und ein kleiner Kreis von Personen, die auf Lisbeths Seite stehen, müssen sich nun gegen einen unbekannten Feind behaupten, der ziemlich skrupellos vorgeht und auch vor Mord nicht zurückschreckt.

    Wie schon bei Verblendung und Verdammnis konnte ich auch dieses Buch nicht aus der Hand legen. Stieg Larsson schreibt so fesselnd und spannend, ich musste einfach wissen, wie es weitergeht.

    Für mich persönlich war die Handlung alleine jetzt nicht mal von so großer Bedeutung. Die Story ist ein guter Agententhriller, aber nicht jetzt unbedingt das, was mich vom Hocker reißt. Meine persönlichen Highlights waren die Entwicklung der Ermittlungen mitzuverfolgen und die Beschreibung der Personen, die sich auf ihre Art und Weise und mit ihren Mitteln für Lisbeth stark gemacht haben. Je nachdem wie das Verhältnis zu Lisbeth oder der Eindruck von ihr und dem Einblick in die Ermittlungen waren, haben sich die unterschiedlichsten Menschen für sie und ihre Rechte eingesetzt. Auf direkte oder indirekte Weise. Die Beweggründe dafür waren mir gar nicht so wichtig. Bindeglied zwischen all diesen Menschen ist natürlich Mikael, der unbeirrt nur ein Ziel verfolgt: Lisbeths Unschuld zu beweisen und sie zu schützen. Wenn auf dem Weg dorthin noch zusätzlich Verbrecher gefasst werden können, auch gut. Dieses Mal war mir Mikael wieder ohne Einschränkungen sympathisch.

    Als der Prozess gegen Lisbeth beginnt, ist es mir ganz schön schwer gefallen, mich nicht zu sehr über Lisbeths Gegner aufzuregen, weil Lisbeth ja nie den Mund aufmacht und immer nur schweigt. Man kann sie nicht einmal durch Provokation zum Reden bringen. Der Prozess war eine der besten Szenen in diesem Roman.

    Ich war mit dem Schluss auf der einen Seite zwar sehr zufrieden, aber auf der anderen Seite war ich etwas wehmütig, eine Art Trennungsschmerz, den ich am Ende von guten Büchern immer verspüre.

    Die Millennium Trilogie kann ich wärmstens weiterempfehlen.

  179. Margareta sagt:

    Erwartungen wurden nicht erfüllt
    Ich kann mich leider der allgemeinen Euphorie über das Buch und dem Autor nicht anschließen. Begonnen habe ich mit dem ersten Band “Verdammnis”. Da haben mich der Autor und seine beiden Protagonisten, Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist noch angenehm überrascht.

    Im dritten Band wurde ich von den gängingen Klischees unangenehm berührt.

    Der russische Überläufer Zalatschenko ist natürlich brutal und unmenschlich.

    Der Halbdeutsche Niemann ist ein Hüne, empfindungslos und dumm.

    Lisa Salander ist überdurchschnittlich intelligent, was sie erfolgreich vor Anderen verbergen kann. Ihre Hackerfreunde sind selbstverständlich ungewaschen und menschenscheu.

    Monica Figuerola, klug, Sportfanatikerin, sehr attraktiv, Mitarbeiterin des Verfassungschutzes, ist sofort von Mikael Blomkvist sexuell angezogen. Das beruht zweifellos auf Gegenseitigkeit.

    Auch dieser Gutmensch war mir in diesem Roman nicht wirklich sympathisch, sowie mir alle Personen in dieser Handlung relativ fremd geblieben sind. Gebangt habe ich um keinen.

  180. Annemarie sagt:

    Wer die anderen gelesen hat, muß diesen lesen !!
    Hervorragend geschrieben, es löst sich alles auf was in den anderen Bänden offengelassen wurde. Ein MUß für jeden Fan.

  181. Gorius sagt:

    Wer die anderen gelesen hat, muß diesen lesen !!
    Hervorragend geschrieben, es löst sich alles auf was in den anderen Bänden offengelassen wurde. Ein MUß für jeden Fan.

  182. Rolof sagt:

    Genial
    Habe das erste Buch gekauft und lange lag es in der Küche ohne das ich auch nur einmal reinschaute, ok..das Wetter hat seine eigenen Regeln und so fing ich doch an zu lesen und ich las…und las …und las… und nun bin ich beim dritten Band am Ende und muß sagen….GENIAL…

    Ich bin keine die gerne Krimi liest aber diese 3 Bände sind ein MUSS.

    Ich habe fast jede Seite gefressen und finde es sehr schade das nun keine Fortsetzung mehr kommt.

    Man braucht nicht auf die Inhalte hier mehr eingehen das wurde zur genüge beschrieben…aber die einzelnen Personen haben eine solche Persönlichkeit das man meint manchmal Live dabei zu sein oder man erwischt sich beim Überlegen was man machen könnte und wie man reagiert. Hatte mir überlegt den Film dazu anzusehen, möchte ich aber nun doch nicht weil ich doch Angst habe enttäuscht zu werden.

    Wirklich ein absolut ein Super dreiteiler der einen Gefangen hält und zum Lesen ein nimmt.

  183. Namika sagt:

    Genial
    Habe das erste Buch gekauft und lange lag es in der Küche ohne das ich auch nur einmal reinschaute, ok..das Wetter hat seine eigenen Regeln und so fing ich doch an zu lesen und ich las…und las …und las… und nun bin ich beim dritten Band am Ende und muß sagen….GENIAL…

    Ich bin keine die gerne Krimi liest aber diese 3 Bände sind ein MUSS.

    Ich habe fast jede Seite gefressen und finde es sehr schade das nun keine Fortsetzung mehr kommt.

    Man braucht nicht auf die Inhalte hier mehr eingehen das wurde zur genüge beschrieben…aber die einzelnen Personen haben eine solche Persönlichkeit das man meint manchmal Live dabei zu sein oder man erwischt sich beim Überlegen was man machen könnte und wie man reagiert. Hatte mir überlegt den Film dazu anzusehen, möchte ich aber nun doch nicht weil ich doch Angst habe enttäuscht zu werden.

    Wirklich ein absolut ein Super dreiteiler der einen Gefangen hält und zum Lesen ein nimmt.

  184. Sigrid sagt:

    Der krönende Abschluss der Triologie
    Den vielen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.

    Die 3 Millennium Bände stellen aus meiner Sicht die derzeitige Spitze der Krimi-Literatur dar. Wobei der 2. Band der spannendste ist.

    Stieg Larrson setzt hier die Tradition von Raymond Chandler, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell fort und verbindet gekonnt den Thriller mit der Gesellschaftskritik. An Spannung sind die Bände kaum zu überbieten, wobei wie schon beschrieben, die Wechsel zwischen “langatmiger” Beschreibung von Situationen und Personen und Aktion atemberaubend sind.

    Aber wie auch schon von vielen vorher gesagt, auf jeden Fall mit Band 1 anfangen und man kann die Bände erst zur Seite legen, wenn das letzte Blatt im 3. Band (Vergebung) gelesen ist und sofort bedauert man, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, da der Autor verstorben ist.

  185. Gian-Luca sagt:

    Der krönende Abschluss der Triologie
    Den vielen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hinzu zufügen.

    Die 3 Millennium Bände stellen aus meiner Sicht die derzeitige Spitze der Krimi-Literatur dar. Wobei der 2. Band der spannendste ist.

    Stieg Larrson setzt hier die Tradition von Raymond Chandler, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell fort und verbindet gekonnt den Thriller mit der Gesellschaftskritik. An Spannung sind die Bände kaum zu überbieten, wobei wie schon beschrieben, die Wechsel zwischen “langatmiger” Beschreibung von Situationen und Personen und Aktion atemberaubend sind.

    Aber wie auch schon von vielen vorher gesagt, auf jeden Fall mit Band 1 anfangen und man kann die Bände erst zur Seite legen, wenn das letzte Blatt im 3. Band (Vergebung) gelesen ist und sofort bedauert man, dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, da der Autor verstorben ist.

  186. Sergej sagt:

    Würdiges Ende der Trilogie
    Wie die beiden ersten Teile ein sehr spannendes Buch mit tollen Charakteren und schön zu lesen. Da dieser letzte Teil direkt an den 2. Teil anschließt, ist man sofort in der Geschichte drin, was ich sehr positiv fand. Leider lässt die Spannung dann in der Mitte etwas nach, ich hab zeitweise auch den Überblick verloren, weil immer mehr Personen dazu kamen, und ich irgendwann nicht mehr wusste, wer wer ist. Leider hab ich erst am Ende entdeckt, dass hinten ein Personenverzeichnis ist - gute Idee, wäre aber praktischer gewesen, es vorn hinzumachen, damit man es nicht übersieht. Jedenfalls dümpelt die Story über ein paar hundert Seiten so vor sich hin, ohne das viel passiert.

    Als dann der Prozess beginnt, wirds wieder klarer und spannender und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Ich bin jedenfalls sehr froh, diese Trilogie gelesen zu haben, da sie mir viele spannende Stunden beschert hat. Ich mag den Autor sehr gern und finde es sehr schade, dass man von ihm nichts mehr lesen wird.

  187. Saverio sagt:

    Ein fulminanter Abschluss der Millennium Trilogie!
    Mikael Blomkvist, der ziemlich unnachgiebige Journalist, der Wennerström zur Strecke gebracht hat, findet nun heraus, wer seine Freunde Dag Svensson und Mia Bergman sowie den rechtlichen Betreuer von Lisbeth Salander ermordet hat. Mikael hat sich an Lisbeths Fersen geheftet, als sie der Spur von Niedermann und Zalatschenko gefolgt ist.

    Nach den dramatischen Ereignissen in Verdammnis werden Lisbeth mit einer Kugel im Kopf und der schwer verletzte Zalatschenko ins Krankenhaus gebracht. Niedermann befindet sich auf der Flucht.

    Die Bezirkspolizei Trollhättan geht davon aus, dass ihnen mit Lisbeth, die laut Polizei- und Zeitungsberichten als psychopathische Massenmörderin gilt, ein guter Fang gelungen ist.

    Auch Mikael wird wegen Beleidigung und Widerstand gegen einen Vollstreckungsbeamten sowie illegalen Waffenbesitzes festgenommen. Seine Geschichte über einen russischen Agenten hört sich allzu verrückt und verwirrend an.

    Mikael glaubt nach wie vor fest an Lisbeths Unschuld. Er weiß auch, dass Lisbeth nicht viel Grund hat, sich der Polizei anzuvertrauen. In sich gekehrt hält sie ihre Umwelt unmissverständlich auf Distanz. Sie war schon in ihrer Kindheit einer Reihe von Übergriffen seitens der Justiz ausgesetzt und wie es scheint, beginnt das gleiche Spiel noch mal von vorn.

    Deshalb setzt Mikael alle Hebel in Bewegung, um die heimtückischen Pläne von Lisbeths Gegnern zu durchkreuzen.

    Was diese Reihe auszeichnet, ist neben der äußerst gelungenen Charakterisierung der Hauptpersonen vor allem die ungemein realistische Schilderung der polizeilichen und journalistischen Ermittlungsarbeit. Man lernt die Arbeitsweise eines Journalisten kennen, die mühsamen Ermittlungen, die Zusammenarbeit im Team.

    In wechselnder personeller Erzählperspektive und auf unaufdringliche Art und Weise leuchtet Stieg Larsson die zwischenmenschlichen Beziehungen seiner Protagonisten und zugleich das Bild einer skrupellosen Gesellschaft aus.

    Der Leser lernt den Menschen Lisbeth kennen mit all ihren Zweifeln und Nöten. Man bekommt das Gefühl, als würde man sie schon lange und gut kennen. Auch aus diesem Grunde ist die Handlung immer unglaublich spannend und beklemmend, vor allem als sie und ihre Freunde die Fakten zusammentragen, die zur Aufklärung ihres Falles beitragen.

    Ich empfehle, die Bücher der Millennium Trilogie in der Reihenfolge ihrer Erscheinung zu lesen. Denn es gibt einfach zu viele erkennbare Zusammenhänge, die die drei Romane zu einer authentischen und unglaublich mitreißenden Geschichte machen.

  188. Gian-Franco sagt:

    Würdiges Ende der Trilogie
    Wie die beiden ersten Teile ein sehr spannendes Buch mit tollen Charakteren und schön zu lesen. Da dieser letzte Teil direkt an den 2. Teil anschließt, ist man sofort in der Geschichte drin, was ich sehr positiv fand. Leider lässt die Spannung dann in der Mitte etwas nach, ich hab zeitweise auch den Überblick verloren, weil immer mehr Personen dazu kamen, und ich irgendwann nicht mehr wusste, wer wer ist. Leider hab ich erst am Ende entdeckt, dass hinten ein Personenverzeichnis ist - gute Idee, wäre aber praktischer gewesen, es vorn hinzumachen, damit man es nicht übersieht. Jedenfalls dümpelt die Story über ein paar hundert Seiten so vor sich hin, ohne das viel passiert.

    Als dann der Prozess beginnt, wirds wieder klarer und spannender und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Ich bin jedenfalls sehr froh, diese Trilogie gelesen zu haben, da sie mir viele spannende Stunden beschert hat. Ich mag den Autor sehr gern und finde es sehr schade, dass man von ihm nichts mehr lesen wird.

  189. Anneliese sagt:

    Ein fulminanter Abschluss der Millennium Trilogie!
    Mikael Blomkvist, der ziemlich unnachgiebige Journalist, der Wennerström zur Strecke gebracht hat, findet nun heraus, wer seine Freunde Dag Svensson und Mia Bergman sowie den rechtlichen Betreuer von Lisbeth Salander ermordet hat. Mikael hat sich an Lisbeths Fersen geheftet, als sie der Spur von Niedermann und Zalatschenko gefolgt ist.

    Nach den dramatischen Ereignissen in Verdammnis werden Lisbeth mit einer Kugel im Kopf und der schwer verletzte Zalatschenko ins Krankenhaus gebracht. Niedermann befindet sich auf der Flucht.

    Die Bezirkspolizei Trollhättan geht davon aus, dass ihnen mit Lisbeth, die laut Polizei- und Zeitungsberichten als psychopathische Massenmörderin gilt, ein guter Fang gelungen ist.

    Auch Mikael wird wegen Beleidigung und Widerstand gegen einen Vollstreckungsbeamten sowie illegalen Waffenbesitzes festgenommen. Seine Geschichte über einen russischen Agenten hört sich allzu verrückt und verwirrend an.

    Mikael glaubt nach wie vor fest an Lisbeths Unschuld. Er weiß auch, dass Lisbeth nicht viel Grund hat, sich der Polizei anzuvertrauen. In sich gekehrt hält sie ihre Umwelt unmissverständlich auf Distanz. Sie war schon in ihrer Kindheit einer Reihe von Übergriffen seitens der Justiz ausgesetzt und wie es scheint, beginnt das gleiche Spiel noch mal von vorn.

    Deshalb setzt Mikael alle Hebel in Bewegung, um die heimtückischen Pläne von Lisbeths Gegnern zu durchkreuzen.

    Was diese Reihe auszeichnet, ist neben der äußerst gelungenen Charakterisierung der Hauptpersonen vor allem die ungemein realistische Schilderung der polizeilichen und journalistischen Ermittlungsarbeit. Man lernt die Arbeitsweise eines Journalisten kennen, die mühsamen Ermittlungen, die Zusammenarbeit im Team.

    In wechselnder personeller Erzählperspektive und auf unaufdringliche Art und Weise leuchtet Stieg Larsson die zwischenmenschlichen Beziehungen seiner Protagonisten und zugleich das Bild einer skrupellosen Gesellschaft aus.

    Der Leser lernt den Menschen Lisbeth kennen mit all ihren Zweifeln und Nöten. Man bekommt das Gefühl, als würde man sie schon lange und gut kennen. Auch aus diesem Grunde ist die Handlung immer unglaublich spannend und beklemmend, vor allem als sie und ihre Freunde die Fakten zusammentragen, die zur Aufklärung ihres Falles beitragen.

    Ich empfehle, die Bücher der Millennium Trilogie in der Reihenfolge ihrer Erscheinung zu lesen. Denn es gibt einfach zu viele erkennbare Zusammenhänge, die die drei Romane zu einer authentischen und unglaublich mitreißenden Geschichte machen.

  190. Urias sagt:

    Und noch eine Steigerung!!!
    Die nur dreibändige Reihe von Stieg Larsson hat für jeden geneigten Leser höchstes Suchtpotential. Man sehnt sich nach, egal was man gerade macht, wieder in diese Welt Larssons zu versinken. Wer von der Beck-Reihe Sjöwall/Wahlöös und von Mankells Walander, jeweils nur den Rahm abschöpft, hat eine Ahnung, was ihn erwartet. Hielten Sjöwall/Wahlöö der schwedichen/westeuropäischen Gesellschaft der 60/70er den kritischen Spiegel vor, so hatte Mankell den Blick nach innen fokussiert. Dieses beides journalistisch perfekt kombiniert, inhaltlich vertieft und gesteigert sowie absolut sauglesefähig (für manche Zustände des Lesens müssen schon neue Wortkombinationen herhalten) sind diese 3 Bücher wahrlich meisterlich.

    Mein Buchtipp für dieses Jahrzehnt - Gleich alle drei nacheinander lesen, damit die Entzugserscheinungen nicht zu groß sind.

  191. Kemal sagt:

    Und noch eine Steigerung!!!
    Die nur dreibändige Reihe von Stieg Larsson hat für jeden geneigten Leser höchstes Suchtpotential. Man sehnt sich nach, egal was man gerade macht, wieder in diese Welt Larssons zu versinken. Wer von der Beck-Reihe Sjöwall/Wahlöös und von Mankells Walander, jeweils nur den Rahm abschöpft, hat eine Ahnung, was ihn erwartet. Hielten Sjöwall/Wahlöö der schwedichen/westeuropäischen Gesellschaft der 60/70er den kritischen Spiegel vor, so hatte Mankell den Blick nach innen fokussiert. Dieses beides journalistisch perfekt kombiniert, inhaltlich vertieft und gesteigert sowie absolut sauglesefähig (für manche Zustände des Lesens müssen schon neue Wortkombinationen herhalten) sind diese 3 Bücher wahrlich meisterlich.

    Mein Buchtipp für dieses Jahrzehnt - Gleich alle drei nacheinander lesen, damit die Entzugserscheinungen nicht zu groß sind.

  192. Adrian sagt:

    LISBETH SALANDER UNTER MORDANKLAGE
    Dier dritte Band stellt bedauernswerter Weise den (unfreiwilligen) Abschluß der unvollendeten MILLENNIUM-Reihe dar. Gleichzeitig ist er eine direkte Fortsetzung von VERDAMMNIS und sollte unbedingt erst nach VERDAMMNIS gelesen werden, weil es sehr viele Zusammenhänge mit dem vorangegangenen Band gibt, die mitunter ohne Kenntnis des zweiten Bandes der Reihe nur schwer verständlich sind. Aber allein bereits um in den gesteigerten Lesegenuß zu gelangen, den die packende über zwei Bände angelegte Story um LISBETH SALANDER bereithält, empfiehlt es sich sowieso unbedingt erst VERDAMMNIS und anschließend VERGEBUNG zu lesen. Demgegenüber kann man VERBLENDUNG (also den ersten Band) auch ganz zum Schluß lesen, weil er in sich selbst abgeschlossen ist und die Verweise auf den Inhalt von VERBLENDUNG in den beiden folgenden Büchern ohne weiteres für sich selbst verständlich sind.

    DIE STORY:

    Nach den schweren Verletzungen, die LISBETH SALANDER im Showdown in VERDAMMNIS mit ihrem Halbbruder und Vater davongetragen hat, findet sie sich jetzt im Krankenhaus auf der Intensivstation wieder. Auf der selben Station nur 2 Zimmer weiter liegt wegen der schweren Verletzungen, die LISBETH SALANDER ihm beigebracht hat, ihr Vater, ALEXANDER ZALATSCHENKO. Weil die Staatsanwaltschaft gegen SALANDER wegen der Vorfälle in VERDAMMNIS ermittelt, wird sie isoliert und soll - sobald dies möglich ist - in die Untersuchungshaft verlegt werden und anschließend angeklagt werden. Die Anklagepunkte wiegen schwer. Brisant ist das Ganze, weil eine Gruppe innerhalb der Sicherheitspolizei (die sog. Sektion) ein immanentes Interesse daran hat, LISBETH SALANDER ein für alle Mal aus dem “Verkehr” zu ziehen, weil sie zuviel über die Hintergründe der Verbindung zwischen der Sicherheitspolizei und ZALATSCHENKO weiß und befürchtet wird, dass die - überwiegend illegalen - Machenschaften der Sektion an das Tageslicht gelangen. Doch zuerst wird ZALATSCHENKO noch im Krankenhaus von der Sektion beseitigt. Anschließend wird mit aller Macht versucht, LISBETH SALANDER im Zusammenhang mit dem Strafverfahren für immer unzurechnungsfähig zu erklären und sie in eine geschlossene Anstalt einzuweisen. Hierbei soll Dr. TELEBORIAN helfen, der bereits dafür gesorgt hatte, dass LISBETH SALANDER bereits in ihrer Jugend als geschäftsunfähig erklärt wurde und in ein Heim gesteckt wurde, wo sie den größten Peinigungen Dr. TELEBORIANs ausgesetzt war. Doch es findet sich eine Gruppe - angeführt von MIKAEL BLOMKVIST - die daran arbeitet, SALANDER zu entlasten und insbesondere zu rehabilitieren und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die verborgenen Machenschaften einer kleinen illegalen Gruppe innerhalb der Sicherheitspolizei enttarnt werden. MIKAEL BLOMKVIST war im Zusammenhang mit den Recherchen, die er zusammen mit dem ermordeten Journalisten DAG SVENSSON im Zusammenhang mit der Reportage über den Mädchenahndel angestellt hatte, auf die Existenz der Sektion und des Spiones ZALATSCHENKO gestoßen. Ihm war sofort klar, welchen Wirbel die Story machen würde und welchen Skandal dies offenlegen würde. Gemeinsam mit der immer größer werdenden Gruppe Verbündeter, die sich sogar aus dem Lager der Polizei und der Sicherheitspolizei rekrutieren, wird an einer erfolgreichen Verteidigungsstrategie gearbeitet. Es gelingt, LISBETH SALANDER davon zu überzeugen, sich im Strafverfahren von der Rechtsanwältin ANNIKA GIANNINI (MIKAEL BLOMKVISTs Schwester) vertreten zu lassen. Zeitgleich mit dem Strafverfahren soll die “Bombe” um die Sektion platzen…

    FAZIT:

    Phantastisch, was STIEG LARSSON in den drei Bänden zu Papier gebracht hat. Höhepunkt in VERGEBUNG ist sicherlich die Gerichtsszene, in der ANNIKA GIANNINI Dr. TELEBORIAN “auseinander nimmt”. Der Nachlaß STIEG LARSSONs hat der Kriminalliteratur ein unschätzbares Werk präsentiert mit sehr hohem Suchtfaktor. Umso bedauerlicher ist, dass STIEG LARSSON das begonnene Werk (geplant waren 10 MILLENIUM-Bände) nicht hat vollenden können. Vielleicht gibt es ja einen kleinen Trost: angeblich soll der 5. Band vor dem Tod fast vollendet gewesen sein, sodass möglicherweise noch dieses Buch aufgelegt wird, sofern sich die Erben jemals einigen werden. Die Trilogie darf - so oder so - in keinem engagierten Bücherschrank fehlen!

    Viel Spaß beim Genießen des Abschlusses der “Trilogie”!

  193. Iljana sagt:

    LISBETH SALANDER UNTER MORDANKLAGE
    Dier dritte Band stellt bedauernswerter Weise den (unfreiwilligen) Abschluß der unvollendeten MILLENNIUM-Reihe dar. Gleichzeitig ist er eine direkte Fortsetzung von VERDAMMNIS und sollte unbedingt erst nach VERDAMMNIS gelesen werden, weil es sehr viele Zusammenhänge mit dem vorangegangenen Band gibt, die mitunter ohne Kenntnis des zweiten Bandes der Reihe nur schwer verständlich sind. Aber allein bereits um in den gesteigerten Lesegenuß zu gelangen, den die packende über zwei Bände angelegte Story um LISBETH SALANDER bereithält, empfiehlt es sich sowieso unbedingt erst VERDAMMNIS und anschließend VERGEBUNG zu lesen. Demgegenüber kann man VERBLENDUNG (also den ersten Band) auch ganz zum Schluß lesen, weil er in sich selbst abgeschlossen ist und die Verweise auf den Inhalt von VERBLENDUNG in den beiden folgenden Büchern ohne weiteres für sich selbst verständlich sind.

    DIE STORY:

    Nach den schweren Verletzungen, die LISBETH SALANDER im Showdown in VERDAMMNIS mit ihrem Halbbruder und Vater davongetragen hat, findet sie sich jetzt im Krankenhaus auf der Intensivstation wieder. Auf der selben Station nur 2 Zimmer weiter liegt wegen der schweren Verletzungen, die LISBETH SALANDER ihm beigebracht hat, ihr Vater, ALEXANDER ZALATSCHENKO. Weil die Staatsanwaltschaft gegen SALANDER wegen der Vorfälle in VERDAMMNIS ermittelt, wird sie isoliert und soll - sobald dies möglich ist - in die Untersuchungshaft verlegt werden und anschließend angeklagt werden. Die Anklagepunkte wiegen schwer. Brisant ist das Ganze, weil eine Gruppe innerhalb der Sicherheitspolizei (die sog. Sektion) ein immanentes Interesse daran hat, LISBETH SALANDER ein für alle Mal aus dem “Verkehr” zu ziehen, weil sie zuviel über die Hintergründe der Verbindung zwischen der Sicherheitspolizei und ZALATSCHENKO weiß und befürchtet wird, dass die - überwiegend illegalen - Machenschaften der Sektion an das Tageslicht gelangen. Doch zuerst wird ZALATSCHENKO noch im Krankenhaus von der Sektion beseitigt. Anschließend wird mit aller Macht versucht, LISBETH SALANDER im Zusammenhang mit dem Strafverfahren für immer unzurechnungsfähig zu erklären und sie in eine geschlossene Anstalt einzuweisen. Hierbei soll Dr. TELEBORIAN helfen, der bereits dafür gesorgt hatte, dass LISBETH SALANDER bereits in ihrer Jugend als geschäftsunfähig erklärt wurde und in ein Heim gesteckt wurde, wo sie den größten Peinigungen Dr. TELEBORIANs ausgesetzt war. Doch es findet sich eine Gruppe - angeführt von MIKAEL BLOMKVIST - die daran arbeitet, SALANDER zu entlasten und insbesondere zu rehabilitieren und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die verborgenen Machenschaften einer kleinen illegalen Gruppe innerhalb der Sicherheitspolizei enttarnt werden. MIKAEL BLOMKVIST war im Zusammenhang mit den Recherchen, die er zusammen mit dem ermordeten Journalisten DAG SVENSSON im Zusammenhang mit der Reportage über den Mädchenahndel angestellt hatte, auf die Existenz der Sektion und des Spiones ZALATSCHENKO gestoßen. Ihm war sofort klar, welchen Wirbel die Story machen würde und welchen Skandal dies offenlegen würde. Gemeinsam mit der immer größer werdenden Gruppe Verbündeter, die sich sogar aus dem Lager der Polizei und der Sicherheitspolizei rekrutieren, wird an einer erfolgreichen Verteidigungsstrategie gearbeitet. Es gelingt, LISBETH SALANDER davon zu überzeugen, sich im Strafverfahren von der Rechtsanwältin ANNIKA GIANNINI (MIKAEL BLOMKVISTs Schwester) vertreten zu lassen. Zeitgleich mit dem Strafverfahren soll die “Bombe” um die Sektion platzen…

    FAZIT:

    Phantastisch, was STIEG LARSSON in den drei Bänden zu Papier gebracht hat. Höhepunkt in VERGEBUNG ist sicherlich die Gerichtsszene, in der ANNIKA GIANNINI Dr. TELEBORIAN “auseinander nimmt”. Der Nachlaß STIEG LARSSONs hat der Kriminalliteratur ein unschätzbares Werk präsentiert mit sehr hohem Suchtfaktor. Umso bedauerlicher ist, dass STIEG LARSSON das begonnene Werk (geplant waren 10 MILLENIUM-Bände) nicht hat vollenden können. Vielleicht gibt es ja einen kleinen Trost: angeblich soll der 5. Band vor dem Tod fast vollendet gewesen sein, sodass möglicherweise noch dieses Buch aufgelegt wird, sofern sich die Erben jemals einigen werden. Die Trilogie darf - so oder so - in keinem engagierten Bücherschrank fehlen!

    Viel Spaß beim Genießen des Abschlusses der “Trilogie”!

  194. Heinz sagt:

    Das Beste der Drei und einfach ein Muss
    Nachdem ich die ersten drei Bücher von Stieg gelesen habe, konnte ich es kaum abwarten, bis ich das Letzte in die Finger bekomme.

    Es ist wirklich sehr spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Jeder, der es liest, wird mir zustimmen.

  195. Ilja sagt:

    Das Beste der Drei und einfach ein Muss
    Nachdem ich die ersten drei Bücher von Stieg gelesen habe, konnte ich es kaum abwarten, bis ich das Letzte in die Finger bekomme.

    Es ist wirklich sehr spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Jeder, der es liest, wird mir zustimmen.

  196. Gertrud sagt:

    Vergebung, das ist fesselnd
    ohne viele Worte - bitte um Vergebung - das ist fesselnd von Anfang bis Ende. Schade, dass das Hörbuch (z.B. für Sehbehinderte) nur in gekürzter Fassung prodiziert wurde und (noch) so kostenintensiv ist.

  197. Jörg sagt:

    Vergebung, das ist fesselnd
    ohne viele Worte - bitte um Vergebung - das ist fesselnd von Anfang bis Ende. Schade, dass das Hörbuch (z.B. für Sehbehinderte) nur in gekürzter Fassung prodiziert wurde und (noch) so kostenintensiv ist.

  198. Ruprecht sagt:

    Gähhnnn…
    … dachte ich mir nach knapp 200 Seiten, habe noch nach hinten quergelesen, nichts entdeckt, was nach Spannung aussah und das Buch weggelegt.

    Warum? Zum einen finde ich, in einem Krimi darf ruhig auch etwas Spannung vorkommen, und auch etwas Action ist nicht verwerflich. Aber: totale Fehlanzeige. Alles läuft ruhig vor sich hin und anstatt mit meinen Nerven hatte ich damit zu kämpfen, dass auf jeder Seite gefühlt 5 neue Charaktere eingeführt wurden. Ich habe den Überblick und die Lust verloren.

  199. Wolfgang sagt:

    3. Buch und endlich Aufklärung…
    Die Hatz auf Lisbeth geht weiter, und Mikael zerbricht bald an der Aufklärung…alles scheint gegen Lisbeth zu scheinen
    Der 3. Teil ist teilweise sehr langwierig in die Vergangenheit zurückgesetzt, muss man aber unbedingt durchlesen, um am Ende alles zu verstehen…
    Und!!! Es lohnt sich, es ist einfach zu schade, dass wir von diesem Genie niemehr was lesen sollen

    Alle 3 Bücher sind ein Muss für einen anspruchsvollen Leser!

    Kurzbeschreibung
    Wer suchet, der tötet. Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte.

  200. Kallistus sagt:

    genial
    die ganze Trilogie ist ein Hammer. Das beste Buch, was ich je gehört habe. Schreibt Larsson wieder etwas?

  201. Inka sagt:

    genial
    die ganze Trilogie ist ein Hammer. Das beste Buch, was ich je gehört habe. Schreibt Larsson wieder etwas?

  202. Rambert sagt:

    leider zu Ende
    Habe gerade den 3. und letzten Teil der Trilogie fertig gelesen und bin jetzt ganz depremiert weil ich nich mehr weiß, was ich nun lesen soll. Jeder andere Krimi hat es danach sehr schwer. Ich lese schon einige Jahrzehnte Bücher, aber diese 3 haben mir ganz besonders gefallen. Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile.

  203. Adelard sagt:

    Top-Thriller einfach lesenswert!

    Wer auf Thriller bzw. Nervenkitzel steht, wird diese Bücher nicht mehr aus den Händen legen können.

    Ich habe die Trilogie bereits im vergangenen Sommer während meines Urlaubs gelesen und konnte mich nur schwer los reißen. Mein persönlicher Rekord waren 6,5 Stunden am Stück - danach war es draußen leider zu dunkel.

    Schade, dass der Autor verstorben ist.

  204. Dagobert sagt:

    Weltklasse - unbedingt lesen!
    So, nun bin auch ich am Schluss des dritten Teiles der Triologie angekommen und auch dieser hat mir wieder außergewöhnlich gut gefallen. Natürlich haben die Medien es geschafft, dass sich auch der, der die Reihe von Anfang an nicht so mochte, sich auf den dritten Teil direkt gestürzt hat, genauso wie ich. Aber was soll ich mich darüber aufregen, dass die Medien immer so einen Hype machen? Für mich waren die drei Bände eine echte Bereicherung und machen sich als gebundene Ausgabe zudem auch noch gut im Bücherregal. Ich glaube diese Triologie mag man oder sie mag man nicht. Dazwischen scheint es nicht viel Spielraum zu geben. Was den Erfolg eher raufschraubt als mindert.

    Aber für all die da draußen, die noch unschlüssig sind, dieses Buch zu lesen möchte ich sagen, dass auch dieser Teil wieder sehr spannend ist, gut durchdacht und gut konstruiert wurde. Ein paar Schwächen gibt es auch hier - wie gehabt, aber wenn man sucht, dann wird man auch fündig.

    Fünf Sterne von mir und eine absolute Kaufempfehlung

  205. Birke sagt:

    Weltklasse - unbedingt lesen!
    So, nun bin auch ich am Schluss des dritten Teiles der Triologie angekommen und auch dieser hat mir wieder außergewöhnlich gut gefallen. Natürlich haben die Medien es geschafft, dass sich auch der, der die Reihe von Anfang an nicht so mochte, sich auf den dritten Teil direkt gestürzt hat, genauso wie ich. Aber was soll ich mich darüber aufregen, dass die Medien immer so einen Hype machen? Für mich waren die drei Bände eine echte Bereicherung und machen sich als gebundene Ausgabe zudem auch noch gut im Bücherregal. Ich glaube diese Triologie mag man oder sie mag man nicht. Dazwischen scheint es nicht viel Spielraum zu geben. Was den Erfolg eher raufschraubt als mindert.

    Aber für all die da draußen, die noch unschlüssig sind, dieses Buch zu lesen möchte ich sagen, dass auch dieser Teil wieder sehr spannend ist, gut durchdacht und gut konstruiert wurde. Ein paar Schwächen gibt es auch hier - wie gehabt, aber wenn man sucht, dann wird man auch fündig.

    Fünf Sterne von mir und eine absolute Kaufempfehlung

  206. Anaxagoras sagt:

    Larsson ist Spitze
    Ich habe bereits alle drei Bücher dieser Minireihe und beginne jetzt, die zu verschenken - ein Freund guter, spannender nicht-USA-klischeebehafteter Krimis wird nicht mehr aufhören können zu lesen!

  207. Gottlieb sagt:

    Schade, hätte mehr erwartet
    Normalerweise schleppt sich ein “Schwedenthriller” so 2-300 Seiten in der Mitte dahin um dann nochmal auszuholen. Dieses Buch hier schleppt sich von Seite 150-750 sowas von dahin das es nicht mehr schön ist. Sicherlich ist die Handlung komplex und es muss vieles erklärt werden aber das letzte Buch ist nach den ersten beiden Teilen eine herbe Enttäuschung. Kaum Pep, kaum Spannung…..Also mir hat es nicht so dolle gefallen.

  208. Kassandra sagt:

    Suchtfaktor Teil 3
    Sehr ungewöhnlich, dass von einem Autor 3 Bücher dermaßen gut geschrieben wurden. Noch dicker, noch mehr zu lesen und sehr spannend wie immer. Schade, dass die Triologie hier endet, durch den Tod des Autors. Gerne hätte ich mehr über die Personen Lisbeth Salander und Michael Blomquist gelesen. Freue mich auch schon auf den Film.
    So muss ein Thriller geschrieben werden, sehr verworren, spannend, psychologisch perfekt.

  209. Georgio sagt:

    Geschenk für meinen Schwager
    Hab das Buch nicht selber gelesen. Mein Schwager hat aber sehr Spaß an diesem Roman, Teil 3.

  210. Simeon sagt:

    Quälerei !
    Ich habe es immerhin bis zur Mitte des 3.Bandes geschafft !!!

    Aber nun denke ich, es ist genug.

    Die Handlung wird immer verworrener, die handelnden Personen immer mehr und die Story

    immer absurder.

    Schade drum.

    Band 1 war wirklich klasse - Band 2 ging grad noch so.

    Schade um die Zeit - es gibt noch so viele andere Bücher !

  211. Alonza sagt:

    Ein wahnsins Finale
    Der letzte Teil der Triologie ist der Wahnsinn. Da hat Stieg Larsson noch einmal alles gegeben. Es ist der Wahnsinn wie alles nach und nach zusammenpasst und immer mehr Leute in dem ganzen Wahnsinn verwickelt sind. Da hat man Hunger auf mehr, aber leider wird es das nicht geben. Ich kann das Buch nur empfehlen. LESEN!

  212. Dagmar sagt:

    Kein spannender Roman, sondern ein Bericht
    Leider kann ich den Hype um Stieg Larssons Millenium- Trilogie überhaupt nicht nachvollziehen.

    Durch alle drei Bände hinweg zeigt der Autor deutlich, dass er ein Journalist und kein Autor ist.

    Denn im Unterschied zum Reporter, muss der Autor es nicht nur schaffen, zu berichten, was grade mit den Personen geschieht, sondern vor allem beim Leser eine gewisse Art von Empathie wecken.

    Das hat Larsson bei mir leider so gar nicht geschafft.

    Interessant gestaltet mögen seine Figuren ja sein, aber sie haben mich kein Stück weit berührt.

    Dazu verbleibt Larsson einfach zu sehr seinem Berichtstil verhaftet.

    Immer wieder lese ich Abfolgen wie: “Dann ging er hierhin, daraufhin tat er das und das, schließlich schmierte er sich ein Brot und setzte sich in den alten Sessel am Fenster” (oder ähnliches)

    Es interessiert nicht immer, ob sich jemand einen Kaffee aufbrüht und danach nackt ins Bett geht, wie Lisbeth Salander oder andere es in diesem Buch gern mal tun.

    Fazit:

    Die Trilogie ist unterhaltsam, aber in meinen Augen kein Lese- Muss, wie viele behaupten.

  213. heinz-ulrich sagt:

    Traumfinale für Lisbeth Salander
    Stieg Larsson, Gott hab ihn selig, zieht im letzten Buch um Lisbeth Salander und Mikael Blomqvist noch einmal alle möglichen und unmöglichen Register und macht noch mal ein Riesenfass auf. An Dramatik und Spannung fast nicht zu überbieten, liefert er hier einen absolut genialen Plot, der keine Wünsche offenlässt.

    Fast ist alles wie damals, als Lisbeth noch ein hilfloses Kind war und mal schnell von allen staatlichen Organisationen zum Schweigen gebracht werden konnte. Wieder ziehen mächtige Gegener auf, übermächtig und durch und durch intrigangt, wie es scheint, aber Lisbeth hat nicht nur Mikael an ihrer Seite sondern auch ihre virtuellen Freunde aus der hackergemeinde, die zum großen Showdown antreten.

    Ich habe es echt bedauert, als die letzte CD zu Ende war.

    Zu Anfang war ich mehr als skeptisch, aber jetzt bin ich auch begeistert. Larsson hat seinen Hype verdient. Ich neige mein haupt in Ehrfurcht! Großes Kino! Ganz großes Kino!

  214. Druilla sagt:

    Stieg Larsson Vergebung (3)
    Nachdem ich die ersten beiden Teile der Millenium-Triologie gelesen habe musste nun auch der dritte her. Pure Begeisterung wie auch nach den Bänden “Verblendung” und “Verdammnis”. Ein super Autor, der leider sein Können nicht weiter unter Beweis stellen kann.

  215. Maren sagt:

    Leider gekürzte Fassung….
    Wer das Buch gelesen hat, ist vom Hörbuch enttäuscht. Stieg Larsson ist (war) ein hervorragender Schriftsteller, der Spannung und Detailerklärung mischt. Leider werden viele “Kleinigkeiten” in der gekürzten Hörbuchfassung weggelassen, die gerade die Geschichte sehr interessant machen. Hier gilt nicht “In der Kürze liegt die Würze”, sondern “Die Kürze ohne Würze macht die “Mahlzeit” fade - schade!

    Dietmar Bär ist ohne Zweifel ein sehr guter Schauspieler, doch reden ohne zu spielen liegt ihm nicht. Es gelingt ihm nicht, den unterschiedlichen Personen verschiedene Stimmcharaktere zu geben. Als Zuhörer ist es sehr anstrengend, zuzuhören, weil es eigentlich nur “1 Stimme” gibt, aber es hat eben nicht jeder die Stimmqualitäten eines Rufus Beck. Muss auch nicht, aber er muss auch nicht unbedingt Bücher vorlesen.

  216. Kari sagt:

    Spannend, spannend
    Diesen dritten Teil der Trilogie habe ich mit Begeisterung gelesen. Allerdings reicht es denn auch. Leichte Literatur zum “im Bett lesen”.

  217. Aliza sagt:

    Vergebung
    Ein grandioser Endspurt vom zweiten zum driten Buch. fesselnd und ergreifend Buch, wie alle drei Teile von Stieg Larsson. Ich war so froh als ich am Ende Des Buches angekommen bin, da ich mich dann wieder anderen Dingen widmen konnte. Wer sich gerne mitnehmen lassen will in die Welt die Stieg Larsson beschreibt, der muß diese Bücher lesen. Ich würde gerne mehr von ihm lesen. Sehr sehr schade, daß das nicht mehr möglich ist.

    RHg

  218. Barret sagt:

    viel zu kurz!
    ich hatte den ersten teil als film im kino gesehen,verblendung.da der film schon gut war,dachte ich ,kauf’ dir mal die bücher.

    diese entscheidung war goldrichtig!ich hatte allerdings keine zeit mehr zum schlafen und habe die drei bände geradezu verschlungen.

    eine spannende ,verschlungene und vielschichtige story nimmt einen von der ersten seite in beschlag.

    ungewöhnliche und kaum vorhersehbare geschichte und protagonisten. klare 5 sterne für lisbeth und co!

  219. Winimar sagt:

    Es bleibt weiter spannend!
    Wenn man Band 1 und 2 gelesen hat, kommt um den 3. Band nicht herum! Daß es Stig Larsson gelungen ist die Spannung aufrecht zu erhalten, bzw. noch zu steigern hätte ich nicht für möglich gehalten! Schade, dass man sich nicht auf weitere Bücher des Autors freuen kann!

  220. Adrienne sagt:

    Wahnsinnig gutes Buch!
    Ich bin begeistert! Hab das Buch in ganz kurzer Zeit gelesen weil es mich so gefesselt hat!

  221. Marco sagt:

    Ich gehe mir jetzt Prügel abholen…
    Nein, eigentlich brauche ich keine Prügel. Auch wenn meine Rezension dazu führen dürfte, dass ich sie (in Schriftform natürlich) bekomme. Aber da muss man durch, wenn man zu seiner Meinung steht…

    Wieder einmal bewerte ich abweichend vom Massengeschmack. Von daher muss ein geneigter Käufer sich erst einmal darüber im klaren sein, dass meine Meinung offenbar nicht massenkompatibel ist. Ich bin einfach ein Fan “guter” Bücher, wobei ich offenbar “gut” anders definiere als die meisten Rezensenten bei Amazon.

    Mithin fange ich erst einmal damit an, was ich gut an dem Buch fand: Den durchaus flüssigen Schreibstil. Ich wäre nicht in der Lage gewesen, dieses Buch zuende zu lesen, wenn es sich schwer hätte lesen lassen. Zumindest hätte ich mich sonst darüber beschwert, dass es mich sehr große Mühe gekostet hat. Hat es nicht. Zumindest nicht sehr große. Das ich mich bemühen musste, bis zum Ende durchzuhalten lag an mehreren Dingen, womit ich auch schon bei den ganzen Punkten bin, die mich mit der Bewertung immer weiter von den fünf Sternen fortbringen.

    Fangen wir mit einem Punkt an, den ich mit “mittelmäßig” bewerten möchte: der Beschreibung der Charaktere. Von einem Krimiautoren erwarte ich keine Wunder der Charakterzeichnung. Für mich blieben nur die meisten Personen dieses Krimis seltsam leer. Was bei den Protagonisten noch recht gut funktioniert, schwindet umso mehr, je häufiger neue Personen die Bühne betreten. Und das sind viele. Sehr viele. Unglaublich viele… Ständig werden irgendwelche neuen Namen ins Geschehen eingeführt, die mit dem Handlungsstrang allenfalls am Rande etwas zu tun haben und deren Existenz mit simpler Umschreibung hilfreicher hätte dargestellt werden können. Beispiel: Wenn ein Polizist in einem Krimi namentlich erwähnt wird vermute ich Relevanz für den Fortgang der Geschichte. Also versuche ich auch, mir den Namen zu merken. Er wird ja nicht ohne Grund mit Namen versehen worden sein. Doch je länger man liest desto klarer wird es einem: Doch, die Personen werden ohne Grund mit Namen genannt. Es reichte Stieg Larsson nicht, lediglich zu schreiben (fiktiver Satz, kein Zitat): “Er betrat in Begleitung eines Polizisten den Raum.” Nein, er machte daraus: “Er betrat den Raum mit dem Polizisten XY.” Bei mir hat es, je länger der Roman dauerte, zu zunehmender Verwirrung über die Akteure gesorgt. Streckenweise wusste ich gar nicht mehr, ob ein bestimmter Charakter jetzt zu den “Guten” oder den “Bösen” gehörte. Klar, mein Problem. Das haben die meisten Leser offenbar nicht. Aber, wie zuvor schon beschrieben: Meine Meinung ist ja auch nicht massenkompatibel ;o)

    Tja, die unglaubliche Vielzahl an Namen. Damit sind wir auch schon bei den klaren Abwertungskriterien. Dazu zählt auch, dass die ganze Geschichte schlichtweg eine unglaubwürdige Räuberpistole ist.

    Nehmen wir einen Moment lang an, dass sich eine Geheimorganisation innerhalb eines Staatsapparates etablieren kann, ohne entdeckt zu werden. Nehmen wir weiterhin an, dass sie über Mittel verfügen kann, deren Verwendung erstaunlicherweise niemandem auffällt (Rechnungsprüfung und Controlling sind in Schweden noch völlig unbekannt). Dennoch ist es doch völlig hanebüchen anzunehmen, dass ein derart abgeschottetes System in der dargestellten Form enttarnt und gesprengt wird. Die Diskussion darüber, ob der Plot nun glaubwürdig ist oder nicht, würde hier zu weit führen. Eines jedoch ist klar: Für mich ist die Geschichte völlig aberwitzig und unglaubwürdig.

    Dass die Protagonistin als hochintelligent dargestellt wird, macht das eine oder andere verständlich und zumindest glaubhaft. Aber ihre extrem guten Hackerkenntnisse, sowie die Fähigkeit, mal eben in nahezu beliebige Rechner einzudringen, sind schlicht unglaubwürdig. Doch auch hier gilt: Man kann trefflich darüber diskutieren, wie glaubwürdig es denn nun ist oder nicht. Es fehlt der Vergleich mit einem realen Vorbild, von daher mag jeder Leser zu seiner eigenen Einschätzung gelangen.

    Gleiches gilt für ihr Sozialverhalten. Sie ist zwar weitgehend schlicht unsozial, dennoch hegen viele Menschen Sympathie für sie. Klar, gegenüber der Hauptfigur erwidert sie sie auch verdeckt, soetwas wie “soziales Verhalten” schimmert durch. Aber ein Anti-Typ wie Salander zieht beständig Unterstützer, Gönner und Befürworter auf seine Seite? Nun ja. Das Leben hat mich andere Dinge gelehrt. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur die falschen Menschen kennengelernt…

    Völlig unverständlich ist für mich die ganze Geschichte um das berufliche (und teilweise private) Wohl und Wehe der Erika Berger. Vermutlich bin ich zu blöd, um zu kapieren, was mir der Autor sagen wollte. Möglichweise habe ich es jedoch bereits richtig erkannt: nichts. Er hat eine Nebengeschichte geschrieben, weil es ihm so gefiel. Mich hat es genervt. Denn es hat mit der Hauptgeschichte nahezu gar nichts zu tun. (Zumal auch diese “Geschichte in der Geschichte” arg konstruiert wirkt.)

    Die absolute Lachnummer ist jedoch der Prozess! Das hatte schon etwas unfreiwillig Komisches, wie ein Rechtsystem mal eben kurzerhand aus den Angeln gehoben wurde. Wäre diese ganze Darstellung nicht so unglaublich dümmlich gewesen, hätte ich vermutlich durchaus Spaß daran haben können. Aber gut, vielleicht sieht das schwedische Rechtssystem es ja vor, dass schwerwiegende Anklagen einfach mal so fallengelassen werden können, ohne zuvor Beweisaufnahmen durchzuführen, Zeugen zu befragen etc. Und selbstverständlich erfolgen Freisprüche schon bevor man sich vergewissert hat, dass entscheidende Beweismittel echt sind. Und Richter lassen sich problemlos beeindrucken, wenn man sich bockig gibt und schlicht nicht mehr vor Gericht erscheinen möchte. Mal ehrlich: Egal was der Protagonistin widerfahren ist - kein Richter eines Rechtsstaates könnte so eine Nummer abziehen.

    Das sind die Gründe, die das Buch sogar beinahe bis auf einen Stern herunter gebracht hätten. Doch das wäre unfair gewesen, denn dann wäre es nahezu unlesbar gewesen. Doch das war es nicht.

    Und noch eines sei der Fairness halber zugunsten des Buches erwähnt: Wer sich mit diversen Unzulänglichkeiten und in weiten Teilen unglaubwürdigen Geschehnissen abfinden kann, weil er einfach nur mal ein nettes Buch lesen möchte, der kann durchaus seinen Spaß daran haben. Ich für meinen Teil hatte leider keinen, sondern habe mich abgemüht, bis zum Ende durchzuhalten. Nicht wegen des Schreibstils, wie gesagt, sondern wegen der Geschichte…

  222. Boto sagt:

    Tolle Trilogie
    Die Rezension betrifft die Trilogie insgesamt, da ich auch der Meinung bin, dass das Niveau durch die drei Bände vergleichbar hoch ist. Selten habe ich Bücher so verschlungen wie diese. Das liegt an der Art, wie die Bücher geschrieben sind; flüssig, aber nicht plump, immer wieder gibt es Spannungswechsel und dann sind die Figuren ausführlich beschrieben, aber eben nicht zu ausführlich. Man möchte wissen wie es mit der Geschichte weitergeht, und ob auch wirklich die Guten am Ende gewinnen. Die zentralen Charaktere entwickeln sich während die drei Bände weiter und sind so präsent, dass man sich immer mehr mit ihnen verbunden fühlt. Das ist insofern verwunderlich, da Diese teils auch unschöne Szenen haben und teils auch illegal unterwegs sind. Aber Stieg Larssen schafft es einem zu vermitteln, dass sie ja quasi keine andere Wahl haben. Nebenbei erfährt man noch einiges aus Presse- , Polizei-, und Geheimdienstarbeit, sofern man das überhaupt recherchieren kann, und wie ungerecht die Welt zu den Nicht-Privilegierten sein kann. Insgesamt eine super Trilogie; kann ich nur empfehlen und kann auch mehrmals gelesen werden.

  223. Anette sagt:

    Wahnsinnig gutes Buch!
    Ich bin begeistert! Hab das Buch in ganz kurzer Zeit gelesen weil es mich so gefesselt hat!

  224. Gerwald sagt:

    Ich gehe mir jetzt Prügel abholen…
    Nein, eigentlich brauche ich keine Prügel. Auch wenn meine Rezension dazu führen dürfte, dass ich sie (in Schriftform natürlich) bekomme. Aber da muss man durch, wenn man zu seiner Meinung steht…

    Wieder einmal bewerte ich abweichend vom Massengeschmack. Von daher muss ein geneigter Käufer sich erst einmal darüber im klaren sein, dass meine Meinung offenbar nicht massenkompatibel ist. Ich bin einfach ein Fan “guter” Bücher, wobei ich offenbar “gut” anders definiere als die meisten Rezensenten bei Amazon.

    Mithin fange ich erst einmal damit an, was ich gut an dem Buch fand: Den durchaus flüssigen Schreibstil. Ich wäre nicht in der Lage gewesen, dieses Buch zuende zu lesen, wenn es sich schwer hätte lesen lassen. Zumindest hätte ich mich sonst darüber beschwert, dass es mich sehr große Mühe gekostet hat. Hat es nicht. Zumindest nicht sehr große. Das ich mich bemühen musste, bis zum Ende durchzuhalten lag an mehreren Dingen, womit ich auch schon bei den ganzen Punkten bin, die mich mit der Bewertung immer weiter von den fünf Sternen fortbringen.

    Fangen wir mit einem Punkt an, den ich mit “mittelmäßig” bewerten möchte: der Beschreibung der Charaktere. Von einem Krimiautoren erwarte ich keine Wunder der Charakterzeichnung. Für mich blieben nur die meisten Personen dieses Krimis seltsam leer. Was bei den Protagonisten noch recht gut funktioniert, schwindet umso mehr, je häufiger neue Personen die Bühne betreten. Und das sind viele. Sehr viele. Unglaublich viele… Ständig werden irgendwelche neuen Namen ins Geschehen eingeführt, die mit dem Handlungsstrang allenfalls am Rande etwas zu tun haben und deren Existenz mit simpler Umschreibung hilfreicher hätte dargestellt werden können. Beispiel: Wenn ein Polizist in einem Krimi namentlich erwähnt wird vermute ich Relevanz für den Fortgang der Geschichte. Also versuche ich auch, mir den Namen zu merken. Er wird ja nicht ohne Grund mit Namen versehen worden sein. Doch je länger man liest desto klarer wird es einem: Doch, die Personen werden ohne Grund mit Namen genannt. Es reichte Stieg Larsson nicht, lediglich zu schreiben (fiktiver Satz, kein Zitat): “Er betrat in Begleitung eines Polizisten den Raum.” Nein, er machte daraus: “Er betrat den Raum mit dem Polizisten XY.” Bei mir hat es, je länger der Roman dauerte, zu zunehmender Verwirrung über die Akteure gesorgt. Streckenweise wusste ich gar nicht mehr, ob ein bestimmter Charakter jetzt zu den “Guten” oder den “Bösen” gehörte. Klar, mein Problem. Das haben die meisten Leser offenbar nicht. Aber, wie zuvor schon beschrieben: Meine Meinung ist ja auch nicht massenkompatibel ;o)

    Tja, die unglaubliche Vielzahl an Namen. Damit sind wir auch schon bei den klaren Abwertungskriterien. Dazu zählt auch, dass die ganze Geschichte schlichtweg eine unglaubwürdige Räuberpistole ist.

    Nehmen wir einen Moment lang an, dass sich eine Geheimorganisation innerhalb eines Staatsapparates etablieren kann, ohne entdeckt zu werden. Nehmen wir weiterhin an, dass sie über Mittel verfügen kann, deren Verwendung erstaunlicherweise niemandem auffällt (Rechnungsprüfung und Controlling sind in Schweden noch völlig unbekannt). Dennoch ist es doch völlig hanebüchen anzunehmen, dass ein derart abgeschottetes System in der dargestellten Form enttarnt und gesprengt wird. Die Diskussion darüber, ob der Plot nun glaubwürdig ist oder nicht, würde hier zu weit führen. Eines jedoch ist klar: Für mich ist die Geschichte völlig aberwitzig und unglaubwürdig.

    Dass die Protagonistin als hochintelligent dargestellt wird, macht das eine oder andere verständlich und zumindest glaubhaft. Aber ihre extrem guten Hackerkenntnisse, sowie die Fähigkeit, mal eben in nahezu beliebige Rechner einzudringen, sind schlicht unglaubwürdig. Doch auch hier gilt: Man kann trefflich darüber diskutieren, wie glaubwürdig es denn nun ist oder nicht. Es fehlt der Vergleich mit einem realen Vorbild, von daher mag jeder Leser zu seiner eigenen Einschätzung gelangen.

    Gleiches gilt für ihr Sozialverhalten. Sie ist zwar weitgehend schlicht unsozial, dennoch hegen viele Menschen Sympathie für sie. Klar, gegenüber der Hauptfigur erwidert sie sie auch verdeckt, soetwas wie “soziales Verhalten” schimmert durch. Aber ein Anti-Typ wie Salander zieht beständig Unterstützer, Gönner und Befürworter auf seine Seite? Nun ja. Das Leben hat mich andere Dinge gelehrt. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur die falschen Menschen kennengelernt…

    Völlig unverständlich ist für mich die ganze Geschichte um das berufliche (und teilweise private) Wohl und Wehe der Erika Berger. Vermutlich bin ich zu blöd, um zu kapieren, was mir der Autor sagen wollte. Möglichweise habe ich es jedoch bereits richtig erkannt: nichts. Er hat eine Nebengeschichte geschrieben, weil es ihm so gefiel. Mich hat es genervt. Denn es hat mit der Hauptgeschichte nahezu gar nichts zu tun. (Zumal auch diese “Geschichte in der Geschichte” arg konstruiert wirkt.)

    Die absolute Lachnummer ist jedoch der Prozess! Das hatte schon etwas unfreiwillig Komisches, wie ein Rechtsystem mal eben kurzerhand aus den Angeln gehoben wurde. Wäre diese ganze Darstellung nicht so unglaublich dümmlich gewesen, hätte ich vermutlich durchaus Spaß daran haben können. Aber gut, vielleicht sieht das schwedische Rechtssystem es ja vor, dass schwerwiegende Anklagen einfach mal so fallengelassen werden können, ohne zuvor Beweisaufnahmen durchzuführen, Zeugen zu befragen etc. Und selbstverständlich erfolgen Freisprüche schon bevor man sich vergewissert hat, dass entscheidende Beweismittel echt sind. Und Richter lassen sich problemlos beeindrucken, wenn man sich bockig gibt und schlicht nicht mehr vor Gericht erscheinen möchte. Mal ehrlich: Egal was der Protagonistin widerfahren ist - kein Richter eines Rechtsstaates könnte so eine Nummer abziehen.

    Das sind die Gründe, die das Buch sogar beinahe bis auf einen Stern herunter gebracht hätten. Doch das wäre unfair gewesen, denn dann wäre es nahezu unlesbar gewesen. Doch das war es nicht.

    Und noch eines sei der Fairness halber zugunsten des Buches erwähnt: Wer sich mit diversen Unzulänglichkeiten und in weiten Teilen unglaubwürdigen Geschehnissen abfinden kann, weil er einfach nur mal ein nettes Buch lesen möchte, der kann durchaus seinen Spaß daran haben. Ich für meinen Teil hatte leider keinen, sondern habe mich abgemüht, bis zum Ende durchzuhalten. Nicht wegen des Schreibstils, wie gesagt, sondern wegen der Geschichte…

  225. hans jörg sagt:

    Tolle Trilogie
    Die Rezension betrifft die Trilogie insgesamt, da ich auch der Meinung bin, dass das Niveau durch die drei Bände vergleichbar hoch ist. Selten habe ich Bücher so verschlungen wie diese. Das liegt an der Art, wie die Bücher geschrieben sind; flüssig, aber nicht plump, immer wieder gibt es Spannungswechsel und dann sind die Figuren ausführlich beschrieben, aber eben nicht zu ausführlich. Man möchte wissen wie es mit der Geschichte weitergeht, und ob auch wirklich die Guten am Ende gewinnen. Die zentralen Charaktere entwickeln sich während die drei Bände weiter und sind so präsent, dass man sich immer mehr mit ihnen verbunden fühlt. Das ist insofern verwunderlich, da Diese teils auch unschöne Szenen haben und teils auch illegal unterwegs sind. Aber Stieg Larssen schafft es einem zu vermitteln, dass sie ja quasi keine andere Wahl haben. Nebenbei erfährt man noch einiges aus Presse- , Polizei-, und Geheimdienstarbeit, sofern man das überhaupt recherchieren kann, und wie ungerecht die Welt zu den Nicht-Privilegierten sein kann. Insgesamt eine super Trilogie; kann ich nur empfehlen und kann auch mehrmals gelesen werden.

  226. Viktoria sagt:

    Verdammnis
    Dieses Buch ist meiner Meinung nach noch spannender zu lesen als Teil 1.

    Man möchte es nicht mehr aus der Hand legen.

  227. Anton sagt:

    Lesung
    Es ist wirklich faszinierend, wie ein Buch gewinnen kann, wenn man wie in diesem Fall zwei Drittel weglässt. Im Gegensatz zum Buch ist die stark gekürzte Lesung nämlich erträglich. All das, was meine Vorredner bereits kritisiert haben (und ich mir deswegen hier spare) ist in der Lesung lange nicht mehr so schlimm, und Dietmar Bär macht seine Sache wie üblich auch sehr gut. So wird aus einem miserablen Buch ein mittelmäßiges Hörbuch. 1 Stern für das Buch, drei Sterne für das Hörbuch, macht zwei Sterne.

  228. Coljar sagt:

    Chapeau!!!
    Wovon andere Autoren auf Seite 185 nur träumen können wiederholte Larsson dreimal in drei Büchern und zum Ende des letzten, also dritten Buches, schafft er es auch das dritte Mal auf insgesamt Seite Eintausendvierhundertschiessmichtot mit einer furiosen Auflösung zu krönen. Wovon ich rede? Ich rede davon, alle Handlungsstränge zu einem großen Ganzen zusammenzuführen und am Ende sinnvoll miteinander zu verweben und den Leser zu foppen. Das ist wirklich die ganz große Kunst der Krimischreiberei, das ist Oberliga!

    Larsson hat mit seinem frühen Tod in gewisser Hinsicht Glück gehabt. Nämlich das Glück, diese drei Bücher nicht toppen zu müssen. Denn das ist schwer vorstellbar. Zu Inhalt und Story ist nichts zu sagen, das ist bereits breit bekannt. Lohnenswert sind die Verfilmungen; bis zum heutigen Tag liegen Band 1 und Band 2 verfilmt in Deutschland vor. Sie adaptieren den Stoff filmisch sinnvoll und lassen das Buch, bzw. den Büchern ihre Eigenständigkeit.

    Sicherlich hat Larsson literarisch mit der Trilogie nicht den Vogel abgeschossen, aber Suspense ist es allemal. Und sehr guter Suspense. Daher uneingeschränkt das 5-Sterne-Generalszeichen!

  229. Delfine sagt:

    Spannendes Finale der Trilogie - besser geht es nicht…
    ich konnte die Fortsetzung einfach nicht erwarten. jeder der “verdammnis” gelesen hat kann es verstehen. ein Muss!!!!!

  230. Gaspard sagt:

    Nicht mehr als einen
    Was Gregor Bonson sich noch nicht getraut har, mache ich hiermit: das Buch bekommmt einen Stern. Immer noch besser als keinen. Ausser der Betriebsanleitung fuer die Benutzung eines Pappbechers habe ich selten sinnentleerteres gelesen als dieses Buch. ‘Gelesen’ ist ohnehin uebertrieben, da ich nach der Haelfte aufgegeben habe, da der Handlungsstrang verschwand oder besser immer mehr abflachte. Das Buch ist um 2/3 zu lang. Manchmal ueberkam mich das Gefuehl es handelt sich hier um ein Sachbuch zur schwedischen SiPo. Auch dass der boese Vater frueh abhanden kommt und ein widriger Geheimdienstler das Zeitige segnet, traegt nicht zu Belebung bei. Dazu kommen ungezaehlte Ungereimtheiten, die schon in anderen Rezessionen erwaehnt werden (so z.B. die unsinnige Beschreibung der Benutzung des Palm mit einem Mobiltelefon, das irgendwo versteckt ist) Waere einfacher, einfach ein Smartphone einzuschmuggeln. Daneben wird das Wort “Palm” so oft erwaehnt, dass man an einen Werbevertrag mit jener Firma denkt. Zuviele Nebenschauplaetze, die kein Schwein interessieren, eine schludrige Sprache und viel sonstiges Uebles.

    Flacher geht’s nimmmer

  231. Althee sagt:

    Verdammnis
    Dieses Buch ist meiner Meinung nach noch spannender zu lesen als Teil 1.

    Man möchte es nicht mehr aus der Hand legen.

  232. Alvin sagt:

    Lesung
    Es ist wirklich faszinierend, wie ein Buch gewinnen kann, wenn man wie in diesem Fall zwei Drittel weglässt. Im Gegensatz zum Buch ist die stark gekürzte Lesung nämlich erträglich. All das, was meine Vorredner bereits kritisiert haben (und ich mir deswegen hier spare) ist in der Lesung lange nicht mehr so schlimm, und Dietmar Bär macht seine Sache wie üblich auch sehr gut. So wird aus einem miserablen Buch ein mittelmäßiges Hörbuch. 1 Stern für das Buch, drei Sterne für das Hörbuch, macht zwei Sterne.

  233. analena sagt:

    Chapeau!!!
    Wovon andere Autoren auf Seite 185 nur träumen können wiederholte Larsson dreimal in drei Büchern und zum Ende des letzten, also dritten Buches, schafft er es auch das dritte Mal auf insgesamt Seite Eintausendvierhundertschiessmichtot mit einer furiosen Auflösung zu krönen. Wovon ich rede? Ich rede davon, alle Handlungsstränge zu einem großen Ganzen zusammenzuführen und am Ende sinnvoll miteinander zu verweben und den Leser zu foppen. Das ist wirklich die ganz große Kunst der Krimischreiberei, das ist Oberliga!

    Larsson hat mit seinem frühen Tod in gewisser Hinsicht Glück gehabt. Nämlich das Glück, diese drei Bücher nicht toppen zu müssen. Denn das ist schwer vorstellbar. Zu Inhalt und Story ist nichts zu sagen, das ist bereits breit bekannt. Lohnenswert sind die Verfilmungen; bis zum heutigen Tag liegen Band 1 und Band 2 verfilmt in Deutschland vor. Sie adaptieren den Stoff filmisch sinnvoll und lassen das Buch, bzw. den Büchern ihre Eigenständigkeit.

    Sicherlich hat Larsson literarisch mit der Trilogie nicht den Vogel abgeschossen, aber Suspense ist es allemal. Und sehr guter Suspense. Daher uneingeschränkt das 5-Sterne-Generalszeichen!

  234. Bastian sagt:

    Spannendes Finale der Trilogie - besser geht es nicht…
    ich konnte die Fortsetzung einfach nicht erwarten. jeder der “verdammnis” gelesen hat kann es verstehen. ein Muss!!!!!

  235. Hedy sagt:

    Nicht mehr als einen
    Was Gregor Bonson sich noch nicht getraut har, mache ich hiermit: das Buch bekommmt einen Stern. Immer noch besser als keinen. Ausser der Betriebsanleitung fuer die Benutzung eines Pappbechers habe ich selten sinnentleerteres gelesen als dieses Buch. ‘Gelesen’ ist ohnehin uebertrieben, da ich nach der Haelfte aufgegeben habe, da der Handlungsstrang verschwand oder besser immer mehr abflachte. Das Buch ist um 2/3 zu lang. Manchmal ueberkam mich das Gefuehl es handelt sich hier um ein Sachbuch zur schwedischen SiPo. Auch dass der boese Vater frueh abhanden kommt und ein widriger Geheimdienstler das Zeitige segnet, traegt nicht zu Belebung bei. Dazu kommen ungezaehlte Ungereimtheiten, die schon in anderen Rezessionen erwaehnt werden (so z.B. die unsinnige Beschreibung der Benutzung des Palm mit einem Mobiltelefon, das irgendwo versteckt ist) Waere einfacher, einfach ein Smartphone einzuschmuggeln. Daneben wird das Wort “Palm” so oft erwaehnt, dass man an einen Werbevertrag mit jener Firma denkt. Zuviele Nebenschauplaetze, die kein Schwein interessieren, eine schludrige Sprache und viel sonstiges Uebles.

    Flacher geht’s nimmmer

  236. Reimar sagt:

    Ein lesenswerter Abschluss der Millennium-Trilogie
    Der abschließende Band der Millennium-Trilogie bietet ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren und enthüllt neue Gegner. Endlich erhält der Geheimzirkel innerhalb der Sicherheitspolizei, zu dem Anwalt Bjurman in jungen Jahren gehörte, ein Gesicht und wir erfahren die ganze Geschichte der Lisbeth Salander. Wie wurde sie zu dem, was sie ist? Wer waren die Personen, die so viel Leid in ihrem Leben verursacht haben? Warum wurde sie in die Kinderpsychiatrie eingewiesen? Stieg Larsson enthüllt die traurige Vergangenheit der Protagonistin und viele Aktionen der Hackerin werden nun klarer. Ihre Abneigung vor staatlicher Kontrolle, der Hass auf Psychiater und die Unfähigkeit Menschen an sich heranzulassen, ihnen gar zu vertrauen.

    Die Antagonisten und ihre Beweggründe werden ebenfalls Stück für Stück entblättert und es wird klar, dass Lisbeth als Kind nicht mehr war als ein Problem, das die Herren schnell und ruhig beseitigt sehen wollten. Zalatschenko war in der Zeit des Kalten Krieges einfach von größerem Nutzen für den Staat als ein kleines Mädchen. Stieg Larsson zeichnet einen Polizeiapparat, der von Seilschaften und sexistischen Vorurteilen durchdrungen ist, und eine Sicherheitspolizei, die längst den Überblick über ihre eigene Struktur verloren hat. Die Charaktere haben scharfe Konturen und lösen so klare Emotionen aus. So sehr der Leser mit Lisbeth mitfiebert, so sehr wird der Hass auf ihre Gegner geschürt, die ihre Macht so unendlich missbraucht haben. Gänzlich überflüssig war jedoch das Auftauchen von Harriet Vanger. Die Figur entwickelte keine tiefere Bedeutung für Mikael. Sie wird im späteren Verlauf des Buches einfach nicht mehr erwähnt. Zudem ist es natürlich unglaubwürdig, dass der schwerverletzte Zalatschenko nur einige Zimmer neben Lisbeth einquartiert wird. Doch diese wenigen Mängel mildern den Lesespaß nicht.

    Fazit:

    Ein lesenswerter Abschluss der Millennium-Trilogie mit nur wenigen Schwächen. Wer die ersten beiden Teile mochte, wird den dritten Teil lieben. Mehr Geschichten um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist wird es leider nicht mehr geben. Waren ursprünglich zehn Folgen geplant, starb der Autor nach dem Einreichen des dritten Buchs.

  237. Serafina sagt:

    Mit Bravour ans Ende gebracht…
    …hat Stieg Larsson seine Millenium-Trilogie mit -Vergebung-. Schön, wenn es bei allen Bestsellern so wäre. Es bleiben keine Fragen offen, alle Handlungsstränge sind zu Ende erzählt und mit dem Zuklappen des Buchdeckels kann man ein schönes Stück Erinnerung im Kopf abspeichern…hoffe ich jedenfalls. Wenn man allerdings den Streit um Stieg Larssons Erbe in den Medien mitverfolgt und erlebt, wie das Leben eines großen Schriftstellers nach seinem Tod sich plötzlich um Verkaufszahlen, Fortsetzungen und juristische Rechte dreht, dann kann einem schon übel werden. Da ist also nicht ausgeschlossen, dass irgendwann eine Fortsetzung der eigentlich schon beendeten Story kommt…aber schauen wir mal.

    Lisbeth Salander hat überlebt. Die zierliche Frau ist einfach nicht kleinzukriegen. Aber auch ihr Vater Alexander Zalatschenko ist noch am Leben. Genau so, wie der Mörder Roland Niedermann. Während Zalatschenko und Lisbeth sich im Krankenhaus erholen, arbeitet Mikael Blomkvist weiterhin fieberhaft an der Story um Mädchenhandel und Geheimdienstaffären, die der getötete Dag Svensson verfolgte. Mikael muss mit Schrecken erkennen, dass die Kreise, die diese Geschichte im Geheimdienst zieht, wesentlich größer sind, als er dachte. Es gibt eine “Sektion” in der Sicherheitspolizei, die Blomkvists Arbeit im Auge hat. Plötzlich wird Blomkvist abgehört, Zalatschenko verschwindet von der Bildfläche und Lisbeth Salander ist in Lebensgefahr. Dazu versucht Dr. Teleborian mit allen Mitteln Lisbeth in die Psychiatrie einzuweisen. Aber Lisbeth wäre nicht Lisbeth und Mikael nicht Mikael, wenn die beiden Hauptdarsteller der Geschichte nicht noch ein paar Fäden in der Hand hielten, an denen sie ziehen können. Und so kommt am Ende mal wieder alles ganz anders, als gedacht…

    Larsson hat mit seinen drei Millenium Bänden ein Thriller-Werk für die nächsten Jahrzehnte geschaffen. Die Story ist gnadenlos gut, die Charaktere der Geschichte atemberaubend, die Spannungsschraube sucht ihresgleichen. Dabei sind es vor allem Salander und Blomkvist, mit denen sich der Leser identifiziert. Die Bücher zu lesen war ein Heidenspaß. Ich hoffe nur, dass es kein trauriges Nachspiel in der Millenium Affäre gibt. Es wäre schade um Larssons schriftstellerisches Erbe.

  238. Aljoscha sagt:

    Mit Bravour ans Ende gebracht…
    …hat Stieg Larsson seine Millenium-Trilogie mit -Vergebung-. Schön, wenn es bei allen Bestsellern so wäre. Es bleiben keine Fragen offen, alle Handlungsstränge sind zu Ende erzählt und mit dem Zuklappen des Buchdeckels kann man ein schönes Stück Erinnerung im Kopf abspeichern…hoffe ich jedenfalls. Wenn man allerdings den Streit um Stieg Larssons Erbe in den Medien mitverfolgt und erlebt, wie das Leben eines großen Schriftstellers nach seinem Tod sich plötzlich um Verkaufszahlen, Fortsetzungen und juristische Rechte dreht, dann kann einem schon übel werden. Da ist also nicht ausgeschlossen, dass irgendwann eine Fortsetzung der eigentlich schon beendeten Story kommt…aber schauen wir mal.

    Lisbeth Salander hat überlebt. Die zierliche Frau ist einfach nicht kleinzukriegen. Aber auch ihr Vater Alexander Zalatschenko ist noch am Leben. Genau so, wie der Mörder Roland Niedermann. Während Zalatschenko und Lisbeth sich im Krankenhaus erholen, arbeitet Mikael Blomkvist weiterhin fieberhaft an der Story um Mädchenhandel und Geheimdienstaffären, die der getötete Dag Svensson verfolgte. Mikael muss mit Schrecken erkennen, dass die Kreise, die diese Geschichte im Geheimdienst zieht, wesentlich größer sind, als er dachte. Es gibt eine “Sektion” in der Sicherheitspolizei, die Blomkvists Arbeit im Auge hat. Plötzlich wird Blomkvist abgehört, Zalatschenko verschwindet von der Bildfläche und Lisbeth Salander ist in Lebensgefahr. Dazu versucht Dr. Teleborian mit allen Mitteln Lisbeth in die Psychiatrie einzuweisen. Aber Lisbeth wäre nicht Lisbeth und Mikael nicht Mikael, wenn die beiden Hauptdarsteller der Geschichte nicht noch ein paar Fäden in der Hand hielten, an denen sie ziehen können. Und so kommt am Ende mal wieder alles ganz anders, als gedacht…

    Larsson hat mit seinen drei Millenium Bänden ein Thriller-Werk für die nächsten Jahrzehnte geschaffen. Die Story ist gnadenlos gut, die Charaktere der Geschichte atemberaubend, die Spannungsschraube sucht ihresgleichen. Dabei sind es vor allem Salander und Blomkvist, mit denen sich der Leser identifiziert. Die Bücher zu lesen war ein Heidenspaß. Ich hoffe nur, dass es kein trauriges Nachspiel in der Millenium Affäre gibt. Es wäre schade um Larssons schriftstellerisches Erbe.

  239. Aliza sagt:

    Musste noch sein
    Der 3. Teil ist etwas langatmig und detailverliebt geschrieben. Die Strukturen im schwedischen Geheimdienst haben mich nicht so wirklich interessiert. Dennoch unbedingt bis zum Ende lesen.

  240. Ylva sagt:

    Musste noch sein
    Der 3. Teil ist etwas langatmig und detailverliebt geschrieben. Die Strukturen im schwedischen Geheimdienst haben mich nicht so wirklich interessiert. Dennoch unbedingt bis zum Ende lesen.

  241. Adriane sagt:

    Viel zu meckern - und doch toll!
    “Vergebung” ist meiner Meinung nach der schwächste Teil der Trilogie - verfügt aber trotzdem über ein hohes Suchtpotential. Ich kann nicht erklären, woran es liegt, aber mich haben alle drei Bände restlos gefesselt. Dabei gäbe es so viel zu bekritteln… Das Finale im Teil 2 ist meiner Meinung nach geradezu haarsträubend, viel zu dick aufgetragen und in seiner Unglaubwürdigkeit regelrecht ärgerlich. Und doch konnte ich es nicht erwarten, weiterzulesen… Und wurde nicht enttäuscht. Auch wenn im Teil 3 nicht wirklich viel passiert, außer dass sich alle möglichen Leute permanent gegenseitig ausspionieren. Die Nebengeschichte um Erika Berger hat meiner Meinung nach im Buch überhaupt nichts verloren, da sie in keinerlei Zusammenhang mit dem Rest der Handlung steht. Lisbeth Salander ist ein allzu unfehlbares Superhirn, um glaubwürdig zu wirken; gleiches gilt für Michael Blomkvist. Dessen Neigung, jedes weibliche Wesen, das seinen Weg kreuzt, ins Bett zu schleifen, nervt. Schmunzeln musste ich häufig über die allzu detaillierten Schilderungen des Autors, die sogar so weit gehen, dass man immer genau weiß, welchen Aufstrich sich die Akteure aufs Brot schmieren… Ja, und so könnte man noch ein Weilchen weiter meckern - oder einfach ein Pünktchen abziehen und vier Punkte für ein unterhaltsames, fesselndes und ansonsten sehr empfehlenswertes Buch geben.

  242. Serhilda sagt:

    Leere
    Ich habe alle drei Bände verschlungen, und ich gebe zu, dass sie fesselnd und spannend sind, gut geschrieben bis auf die kleinen Schwächen, die schon vielfach beschrieben wurden wie das penetrante Product Placement der Computerausrüstung als auch die sklavisch beschriebenen Reiserouten. Die Geschichte ist vielschichtig und ungewöhnlich, aber je mehr ich auf das Ende der Trillogie zukam, um so mehr fragte ich mich, ob das nun alles war.

    Lange hatte ich hinter ‘All dem Bösen’, das Lisbeth widerfahren ist, noch einen bösen Plot erwartet, eine Inzestgeschichte vielleicht, oder dass ihre Jungfräulichkeit gar von ihrem skupellosen Mädchenhändlervater an den Meistbietenden versteigert wurde. Denn wenn man eines von diesem mysteriösen Zala wusste… dann war das - nichts.

    Auch die Zwillingsschwester tauchte nie auf, obwohl ein Treffen mit ihr durchaus aufschlussreich gewesen wäre. Aber vielleicht hatte sich der Autor dies für einen der folgenden drei Bände aufgehoben, die noch kommen sollten.

    Bei so vielen Seiten wurde die Geschichte immer leerer, und am Ende, nach all der Brutalität, der Grausamkeiten und Geschäftigkeit, fühlte ich mich richtiggehend frustriert und rätselte, was hier gefehlt hatte.

    Es waren die Emotionen - denn diese blieben vollkommen auf der Strecke. Alle drei Bände sind nahezu emotionsfrei gehalten. Zwar geht es ordentlich rund in diesen Büchern, aber nur was die Aktionen betrifft. Es wird einem Trauer vorgeführt, Wut und Ärger und Empörung, aber nichts wird wirklich empfunden. Emotionale Regungen werden nur sehr oberflächlich angekratzt, aber nie tiefer gehend beschrieben. Und als die gemoppte und verfolgte Erika Berger völlig allein und verlassen in ihrem Haus herum geistert, als Lisbeth nach ihrer Freilassung das Weite sucht und ihren Kummer in Alkohol zu ertränken sucht, ohne dass auch nur ein Satz zu ihrer Verfassung geäussert wird, da wurde mir klar, was hier los war: der Autor selbst hatte wohl große Probleme, Emotionen zu ergründen und diese gar zu Papier zu bringen. So taumeltenm seine Protagonisten durch die Dramen ihres Lebens und ihrer persönlichen Beziehungen, blieben aufwühlende Empfindungen vollkommen ausgespart und die Mitspieldenen wirkten seltsam platt und unwirklich.

    Der glorreiche Held, der ewig forschende Journalist, der angebliche Gutmensch, ist dabei der eigentlich Psychopath. Die offiziell durchgeknallte Lisbeth, deren fehlende Fähigkeiten zur menschlichen Kommunikation und zum Zusammenleben nachgesagt wurden, hatte mehr Freunde und mehr Mitgefühl für diese, als der arbeitsgeile Journalist. Der hat nicht gemerkt, wie sehr er diese angeschlagene, junge Frau verletzt hatte, mit der er über Monate quasi zusammen gelebt und geschlafen hatte, und die er dann, als seine Wege ihn wieder woanders hin führten, genauso eiskalt aus seinem Leben gekippt hatte, wie all die anderen Frauen, die seine Wege gekreutzt hatten. Sie hatte sich geöffnet, sie litt, sie reagierte als einzige menschlich und emotional, indem sie sich zurück zog. Er merkte… gar nichts.

    Schon die völlig frustrierende Beziehung zu der Mitherausgeberein Berger ließ darauf schließen, dass hier ein sehr zerstörte Persönlichkeit zugrunde lag: sie sehnten und verzehrten sich nacheinander, konnten nicht voneinander lassen, aber anstatt dies zu würdigen und entsprechend zu reagieren, wurde diese Beziehung, diese wohl tiefe Liebe zum reinen, beliebigen Sex verdammt. Und das wurde einem hier auch noch als etwas Positives untergejubelt. Ja, es lebe die sexuelle Freiheit!

    Seine Erika suchte ihren Ausweg, indem sie einen Mitläufer suchte, der ihr die emotionale Geborgenheit geben sollte, die ihr so sehr in dieser kaputten Beziehung fehlte. Und das wurde auch noch mit einem glorreichen Anstrich versehen, wie offen, wie modern, wir prima diese Dreiecksbeziehung doch sei. Doch dass diese Ehe wie auch jegliche neue Beziehung des großartigen Helden schon von Anfang an dem Untergang geweiht waren, lässt sich aus dem einfachen ‘vielleicht’ schließen, das die Frau Berger dazu äusserte, ob sie nun der neuen Beziehung des Helden eine Chance geben könne oder nicht. Ein sehr kaputter Journalist, der wie ein Rastloser durch das Leben tobt, und dem jeglicher emotionale Zusammenhang völlig abhanden gekommen ist. Armer Kalle Blomkvist. Vielleicht könnte ihn Sally mal wachrütteln und ihm zeigen, was richtiges Leben heißt.

  243. Dominique sagt:

    Mary Sue lässt grüssen
    Den ersten Band konnte ich nicht aus der Hand legen, beim zweiten hab ich mich schon etwas gefragt, wo die Handlung bleibt. Aber der dritte? Nach den ersten 100 Seiten oder so ist jedwede Spannung hinweg (sofern überhaupt aufgebaut war), und es gibt keine spannende Handlung mehr. Macht man sich die Mühe, alles genau zu lesen (eigentlich reicht querlesen völlig aus, sofern man mit den vielen Personen zurechtkommt), dann erfährt man nur detailliert die Vorbereitung für den Gerichtsprozess (von der guten und der bösen Seite) und ein wenig Nebengeplänkel.

    Alles in allem konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Stieg Larsson hier seine Journalistenträume en detail auslebt. Die Milleniumbelegschaft und die Handlung liest sich so sehr nach Mary Sue, da wird einem schon schlecht. Besonders gekrönt vom letzten Kapitel mit dem Prozess. Selbst Viktor Hugo hat nicht mehr Zufälle eingebaut in seine Bücher, und bei ihm dient es ja auch dazu die Zahl der Nebenpersonen gering zu halten - nicht mal das gelingt Stieg Larsson. Ich kann den Hype überhaupt nicht nachvollziehen. Man sollte es bei Band eins belassen, das reicht aus.

  244. Titus sagt:

    Woooooow
    Also, ich muss dazu sagen, dass sich die ersten 350 Seiten ziehen… aber dann wird es sooo spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann! Für den Preis muss man das sofort kaufen und kann im Anschluss direkt ins Kino gehen, um sich den Film dazu anzusehen…. Ein Muss!!!!

  245. Utz sagt:

    Spannend!
    Das Buch “Vergebung” von Stieg Larsson fesselte mich von der ersten Seite an. Eigentlich bin ich kein Fan von Büchern mit mehr als 300 Seiten, doch diesen Krimi “erledigte” ich innerhalb von vier Tagen! Nach einem entsprechenden Tipp eines Kollegen setzte ich mich mit hohen Erwartungen ans Buch. Diese Erwartungen wurden noch übertroffen und ich freue mich schon auf die beiden weiteren Bücher der Larsson-Trilogie, die ich nun bestellt habe!

  246. Caroline sagt:

    Spannend von A bis Z
    Habe das Buch geschenkt bekommen, wusste nichts von den zwei ersten Bänden, werde diese aber schnell nach holen.

    Stieg Larson hat hier ein wunderbares und bemerkenswertes Werk abgegeben.

    Spannung von der ersten Seite bis zur Letzten. Er verstand es im Verlauf des Romans diese immer weiter zu steigern.

    Zu dem Inhalt brauch ich nichts zu sagen, lest selber!!!!!

    Ich bin auf den Film, der diesen Monat ins Kino kommt gespannt, ob der mit dem Buch mithalten kann.

  247. Sabrina sagt:

    spannend, gut, informativ
    trotz fortsetzungsroman sehr gut! ich mag eigentlich keine bücher, die dicker als 300 seiten sind…trotzdem habe ich alle 3 bücher verschlungen und mich danach voller spannung über die filme hergemacht!

  248. Bojana sagt:

    Top!
    Verdammnis und Vergebung sind zwei zusammenhängende Romane, so dass es empfehlenswert ist, sich gleich beide Bände zu besorgen. - Denn wenn man einmal damit begonnen hat, dann kann man gar nicht mehr aufhören! Absolut süchtig machend!

  249. Rex sagt:

    Guter Abschluß
    Dies ist also nun der dritte Teil und auch hier kann ich nur sagen, Spannung bis zum Ende! Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Wann immer ich es zur Seite legen wollte (musste!!!), fiel es mir schwer, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht! Es packt einen, nimmt einen in den Bann und will einen nicht mehr los lassen. Und am Ende mußte ich alles erst mal sacken lassen….. ;-))

  250. Soren sagt:

    spitze!!
    eine absolut spannende Trilogie, habe auch die ersten zwei Teile gelesen,

    wirklich empfehlenswert, man kann gar nicht aufhören zu lesen!!!

  251. erik sagt:

    Es bleibt spannend bis zum Ende
    Auch der dritte Teil der Trilogie liest sich flüssig und spannend.

    Lisbeths Handlungen bleiben bis zuletzt unvorhersehbar. Ihr Intellekt ist unbeschreiblich.

    Einzig die seitenlangen Erläuterungen zu den Verstrickungen und der Vernetzung zwischen Sicherheitsdienst/Sipo, innerhalb dieser die Sektion RPF/Sich eine besondere Stellung einnimmt, mit diversen Stellen der obersten Regierung und des Verfassungsschutzes waren mir etwas zu lang. Jedoch konnte man nur durch diese Kenntnis weitere Zusammenhänge vollständig verstehen.

    Nachdem ich das Buch zuschlug, hatte ich schon de Eindruck, als hätte sich Stieg Larsson eine Option für einen vierten Teil offen gehalten…. Es hätte schon noch Stoff gegeben, ich verweise hier nur auf die bis zuletzt verschwundene Schwester von Lisbeth…..

    Aber Larssons Schicksal hat es anderes bestimmt. Schade.

  252. Alphonsus sagt:

    Vergebung
    Verdammnis (2): RomanVerblendung

    Letzter Teil der Triologie-sehr spannend, Ein kurzweiliger Roman den man teilweise nicht mehr aus der Hand legen kann. Klasse für alle die gute Thriller lieben. Handelt von einer Computerhackerin die durch kriminelle Machenschaften einer Sondereinheit in die Kinderpsychatrie eingeliefert und wie sie ihren Leben in die eigene Hand nimmt und sich gegen die Ungerechtigkeiten die ihr widerfahren wehrt.

  253. Gieselherr sagt:

    fesselnd und spannend bis zur letzten Seite
    Ich fand alle drei Bände fesselnd und spannend bis zur letzten Seite. Allerdings hatte ich die Leseproben aller drei Bände vorher gelesen. Diese machen Lust auf mehr! Vor allem den dritten Thriller dieser Trilogie musste ich unbedingt haben: ich konnte es kaum erwarten, ihn zu lesen.Vergebung: Roman: Millennium Trilogie 3

  254. Wout sagt:

    einfach nur schade
    dass dieses Buch nicht das hält, was die von den Rezensionen suggerierte Positivkurve aller drei Teile verspricht…

    Für alle, die erstmal so skeptisch den nordischen Schriftstellern gegenüberstehen wie ich, und doch immer wieder auf die Empfehlung der drei Bücher stoßen und sich nicht sicher sind, ob sie wirklich so gut sind, sei gesagt, dass es sich um eigentlich eine einzige Geschichte handelt, die in drei Bänden erzählt wird.

    Ich lese gern Krimis z. B. von Tess Gerritson, Joy Fielding, Thomas Harris, Cody McFadyen, Dean Koontz, um nur einige zu nennen und hiermit vielleicht anderen Liebhabern dieser Bücher, die auch nach weiteren guten Schriftstellern suchen, damit eine kleine Richtungshilfe geben zu können, war von den Mankellbüchern eher etwas gelangweilt und hatte mit Petra Hammesfahr durch gähnende Langeweile eigentlich erstmal mit den nordischen Schriftstellern abgeschlossen.

    Aber immer wieder stieß ich über diese viel beschriebene “unsagbar gute Trilogie”…., weshalb ich es vor Erscheinen des Kinofilms unbedingt erst lesen wollte.

    Was soll ich sagen, von Teil 1 war ich völlig hingerissen und glaubte, tatsächlich auf einen super Geheimtipp gestoßen zu sein. Es hat einfach so einen mitreißenden Schreibstil und die Übergänge zwischen seichter Erzählung und absolut spannenden Momenten geht manchmal so unverhofft ineinander über, dass ich einfach dachte.. wow. Super Buch. Absolut emfehlenswert. Das sehe ich nach wie vor so. Also das Buch Verblendung kann ich uneingeschränkt empfehlen und ich gebe ihm super klasse 5 Punkte.

    Damit ist aber die eigentliche Geschichte schon erzählt. Alles was in Teil 2 folgt und dann in Teil 3 elend in die Länge gezogen wird, ist eigentlich nur ein Herauspicken von Einzelheiten aus Teil 1, bzw. dann aus den Enthüllungen aus Teil 2.

    So wird in Teil 2 (Verdammnis) noch die Geschiche von Lisbeth - der weiblichen Heldin aus Teil 1 - einigermaßen spannend erzählt womit ich dem Buch auch 5 Sterne geben würde, wenn auch nicht mehr so euphorisch.

    Aber Teil 3 (Vergebung) hat eigentlich keine eigene Handlung mehr, sondern ist nur die Auflösung der beiden vorausgegangenen Teile und beim Finale ist zwar eine gewisse Genugtuung für den Leser vorhanden, die aber eher unspektakulär bleibt. Und trotzdem ist Band 3 der längste der 3 Bücher…. Es müssen also andere Handlungen her. Und die kommen auch. Nur leider haben sie zu einem großen Teil so garnichts mit der eigentlichen Story zu tun, nur dass sie Leute betreffen, die auch in Teil 1 schon vorkommen und da schon keine wesentliche Rolle spielen. (bestes Beispiel: Erika)

    Ich kann Leute, die irrtümlicherweise mit Teil 3 beginnen, absolut verstehen, wenn sie das Buch als langweilig und konfus einschätzen. Weil um sich da durchzulesen - und ich hab alle Seiten gelesen - muss man schon sehr überzeugt gewesen sein von den ersten beiden Teilen, und endlich wissen wollen, wie die “Gerechtigkeit” siegt, wenn man die kriminelle Ader von Lisbeth als - ok. die haben es verdient unter den Tisch fallen lassen kann, und das konnte ich….

    Und die von anderen Rezensenten bemängelten Straßenbescheibungen von Stockholm konnte ich nur insofern ignorieren, dass ich gerade erst dort war und in gewisser Weise damit in Erinnerungen schwelgen konnte, weil das wirklich eine wunderschöne Stadt ist.

    Schlußendlich ist Vergebung für mich eine Enttäuschung gewesen. Und wer es so toll findet - sogar am besten von allen drei Teilen, da kann ich nur sagen … Des Kaisers neue Kleider??? muss man Teil drei toll finden, um als geschätzter und intellektueller Leser anerkannt zu werden? Dann frage ich mich - wieso fanden die dann Teil 1 auch toll, denn der war reißerisch, brutal, “trivial??” und super unterhaltsam. Und darum geht es doch bei einem Krimi. Oder?

  255. Aischa sagt:

    Lisbeth rocks
    Als großer Fan der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson ist auch der dritte Teil ein Musthave.

    Spannend bis zum Schluss.

  256. Arvis sagt:

    Lisbeth rocks
    Als großer Fan der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson ist auch der dritte Teil ein Musthave.

    Spannend bis zum Schluss.

  257. Steffen sagt:

    bester krimi aller zeiten
    absoluter hammer!! die vergebung trilogie gehört mit zum besten, was jemals in der spannungs-literatur zu papier gebracht wurde.

    ein meisterwerk - ich habe die 3 bände in 1 woche ausgelesen.

  258. james sagt:

    Was soll der Hype?
    Da einer meiner Lieblingsfilmkritiker die Filme und v.a. Naomi Rapace über den grünen Klee lobte, dachte ich mir: “Gut, geb’ ich Stig L. eine Chance”. Und da ich alle 3 Bücher innerhalb von 4 Wochen gelesen habe, können sie so schlecht nicht sein.

    Und es stimmt: es ist kurzweilig geschrieben und die Themen sind auch irgendwie relevant. Im 3.Teil “Vergebung” hängen viele Fäden in der Luft und man möchte wissen, ob sie sich nachher zusammenfügen. Das ist durchaus spannend, man macht also wenig falsch.

    Ob man viel richtig macht, ist eine andere Frage. Klare Antwort: Nein! Alle Bücher sind deutlich zu lang, es passiert viel zu wenig, um damit 830 Seiten zu füllen. Dadurch gibt es ständig Wiederholungen, so dass auch der Allerletzte mitbekommt, was gerade passiert ist.

    Was für einen Thriller tödlich ist, sind langweilige Hauptcharaktere, und Mikael Blomkqvist ist ein solcher. Unfassbar, mit welcher Naivität er durch die Welt rennt, an das “Gute im Menschen” glaubt und die Moral hochhalten möchte. Z.B. seine Appelle an Lisbeth Salander nach dem Motto “Freundschaft erfordert Vertrauen” und “vertrau mir doch, ich bin dein Freund.” Zum Glück ist die Figur Lisbeth deutlich stärker (”ich rede nicht mit Polizei und Behörden; lasst mich einfach in Ruhe und bleibt, wo der Pfeffer wächst”).

    Auch inhaltlich gibt es in der Trilogie deutliche Schwächen: die Polizei ermittelt praktisch gar nicht, Journalisten verkaufen sich und ihre Story nach Lust und Laune und Geheimdienstagenten bekommen überhaupt nicht mit, was um sie herum geschieht. Das ist schrecklich naiv.

    Zum Trost: Die Bücher sind immer noch um Längen besser als alles von H.Mankell.

  259. Adalhelm sagt:

    bester krimi aller zeiten
    absoluter hammer!! die vergebung trilogie gehört mit zum besten, was jemals in der spannungs-literatur zu papier gebracht wurde.

    ein meisterwerk - ich habe die 3 bände in 1 woche ausgelesen.

  260. Sidney sagt:

    Was soll der Hype?
    Da einer meiner Lieblingsfilmkritiker die Filme und v.a. Naomi Rapace über den grünen Klee lobte, dachte ich mir: “Gut, geb’ ich Stig L. eine Chance”. Und da ich alle 3 Bücher innerhalb von 4 Wochen gelesen habe, können sie so schlecht nicht sein.

    Und es stimmt: es ist kurzweilig geschrieben und die Themen sind auch irgendwie relevant. Im 3.Teil “Vergebung” hängen viele Fäden in der Luft und man möchte wissen, ob sie sich nachher zusammenfügen. Das ist durchaus spannend, man macht also wenig falsch.

    Ob man viel richtig macht, ist eine andere Frage. Klare Antwort: Nein! Alle Bücher sind deutlich zu lang, es passiert viel zu wenig, um damit 830 Seiten zu füllen. Dadurch gibt es ständig Wiederholungen, so dass auch der Allerletzte mitbekommt, was gerade passiert ist.

    Was für einen Thriller tödlich ist, sind langweilige Hauptcharaktere, und Mikael Blomkqvist ist ein solcher. Unfassbar, mit welcher Naivität er durch die Welt rennt, an das “Gute im Menschen” glaubt und die Moral hochhalten möchte. Z.B. seine Appelle an Lisbeth Salander nach dem Motto “Freundschaft erfordert Vertrauen” und “vertrau mir doch, ich bin dein Freund.” Zum Glück ist die Figur Lisbeth deutlich stärker (”ich rede nicht mit Polizei und Behörden; lasst mich einfach in Ruhe und bleibt, wo der Pfeffer wächst”).

    Auch inhaltlich gibt es in der Trilogie deutliche Schwächen: die Polizei ermittelt praktisch gar nicht, Journalisten verkaufen sich und ihre Story nach Lust und Laune und Geheimdienstagenten bekommen überhaupt nicht mit, was um sie herum geschieht. Das ist schrecklich naiv.

    Zum Trost: Die Bücher sind immer noch um Längen besser als alles von H.Mankell.

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