Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall (Volker Klüpfel)

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43 Kommentare zu „Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall (Volker Klüpfel)“

  1. Antonella sagt:

    Schauderhaft!
    So gut mir dieses Buch zum Lesen gefallen hat, als Hörbuch ist es eine einzige Katastrophe. Die beiden Autoren lesen selbst und man hat das Gefühl, als wollten sie keine Werbung für ihr Werk machen. Sowas von langweilig und lustlos gelesen, der Humor kam gar nicht rüber und auch sonst ist es zum Vergessen! Bitte professionelle Stimmen an Hörbücher lassen, so kann’s einem nur vergällt werden!!

  2. Alma sagt:

    Spannend von Anfang an
    Ich hab mir das buch bestellt weil, ich schon von mehreren Leuten erfahren hab das es sehr gut ist.

    Bin normalerweise eher ein Fan von Biographien oder Dokumentationsbüchern.

    Aber das Buch hat mich so gefesselt, da es spannend ist und trotzdem immer wieder durch humorvolle Ereignisse etwas auflockert. Hab es gestern Morgen erhalten und hab am Nachmittag gleich 90 seiten am stück gelesen. Da ich aus der Nähe von Memmingen komme ist es natürlich noch interessanter.

    ich hab den zweiten Teil zum Glück auch gleich mitbestellt. Und wenn ich mit dem dann fertig bin, bestell ich garantiert die nächsten zwei.

  3. Arvin sagt:

    “Allgäuer Columbo” ermittelt
    Milchgeld ist der gelungene Auftakt einer Krimireihe, die nicht nur heimatverbundene Allgäuer begeistert. Wer wie ich im Allgäu lebt, fühlt sich in viele Schauplätze des Krimis hineinversetzt. Aber auch Nicht-Allgäuer können die beliebte Urlaubsgegend aus Sicht eines Beheimateten entdecken und kennen lernen.

    Mit viel Witz und Charme erzählen die Autoren Klüpfl und Kobr wie der liebenswerte Ur-Allgäuer Kluftinger einen Mord in seinem beschaulichen Heimatort Altusried aufklärt. Der Fall ist originell und räumt mit der gemütlichen Postkarten-Idylle des Allgäus auf. Auch hier gibt es nicht nur Kühe, Berge und grüne Wiesen.

    Dennoch geizt das Buch nicht mit landläufigen Klischees. Ob es um das all-montagliche Kässpatzenessen oder die wöchentlichen Proben in der Musikkapelle geht, Kluftinger stellt sich ganz in die Prägung des typischen Allgäuers. Was ihn dabei glaubhaft erscheinen lässt ist seine Mundart, die er in solchen Situationen verwendet. Neben seiner Tollpatschigkeit, Eigenwilligkeit und all seinen Fehlern macht ihn vor allem der Dialekt zu einer Kultfigur. Nicht vergessen werden in Milchgeld auch andere Sprachkulturen. So spricht sein Chef Lodenbacher tiefstes Niederbayerisch und seine Sekretärin ein breites Sächsisch. Es entsteht ein interessanter Dialektmix.

    Wer bereits die anderen drei Bücher der Krimireihe kennt wird allerdings zugeben müssen, dass Milchgeld im Gegensatz zu Erntedank, Seegrund und Laienspiel das schwächste Buch darstellt. Zwar erobern Klüpfl und Kobr ihre Leser mit ebenso viel Charme und Lokalkolorit, aber wenn es rein um die Storys der Folgebücher geht, ist eine deutliche Steigerung zu erkennen. Die Kriminalfälle zeigen sich noch spannender und durchdachter.

    Alles in Allem ist Milchgeld ein leicht zu lesender Krimi, der neben Spannung auch noch zahlreiche originelle und witzige Dialoge bietet. Kluftinger hat schon nach diesem ersten Band der Krimireihe das Zeug zu einem Publikumsliebling. Absolut treffend bezeichnet die Zeitung die Welt Kluftinger als Columbo des Allgäus.

  4. Ruggero sagt:

    Mehr Allgäu als Krimi..
    Das Allgäu - bilderbuchmäßige Landschaft, gemütliche Menschen (böse Zungen würden eher sagen, behäbig), die Uhren scheinen hier etwas langsamer zu ticken als im Rest der Welt. Und genau so ist der Krimi. Bzw. der Teil des Buches, den man als Krimi bezeichnen kann.

    Hauptbestandteil von Kluftingers (der Kommissar) erstem Fall ist nämlich die Beschreibung der Gegend und der darin vorkommenden Menschen - überwiegend Allgäuer. Zugegeben, wenn man das Allgäu mag und sich dort ein wenig auskennt, macht das Spass zu lesen. Wer aber dem Krimi mehr Gewicht beimisst, wird eher enttäuscht. Die Story schleppt sich hin, trotz zweier Toter entsteht kaum Spannung - am ehesten noch gegen Ende. Die Lösung ist zwar wirklich überraschend, doch erhöht dies den Reiz des Ganzen nicht.

    Fazit: Für Allgäuliebhaber ein Muss, wer aber dem Krimi größeres Interesse einräumt, wird enttäuscht sein.

  5. Maurus sagt:

    Ein sehr gelungener Krimi
    Milchgled, Kommissar Kluftingers erster Fall ist wirklich ein rundum gelungener Krimi. Neben Spannung wird hier auch ein sehr detailgetreues und lebensechtes Portrait eines klischeehaften Allgäuers gezeichnet. Stellenweise muss man wirklich laut lachen, da die Szenen sehr lebendig beschrieben sind und man sich den Kommissar und auch die anderen Personen leibhaftig vorstellen kann bzw. muss.

    Rundum ein super Buch, das von allem etwas hat. Sehr zu empfehlen!

  6. Dorothee sagt:

    Erfrischend spannend
    In einer Zeit, wo es scheinbar nur noch tiefgründig psychologische Krimis zu geben scheint, sticht die Krimi-Reihe um den bodenständigen Kommissar Kluftinger erfrischend heraus! Die Geschichte ist spannend erzählt, aber übezeugt euch selst. Von mir 5***** und als lesenswert befunden.

  7. Rico sagt:

    Urig - oifach guat
    Der Charakter des Kommissar Klupfinger verkörpert den typischen Schwaben. Von ?was dr Schwob it kennt des frisst dr it? (zu Hochdeutsch: was der Schwabe nicht kennt das isst er nicht) bis zur sprichwörtlichen schwäbischen ?Kniggrigkeit? (übertriebene Sparsamkeit) wird alles in der Hauptfigur des Romans verkörpert. Wer mit der ur-schwäbischen Mentalität nichts anfangen kann, sollte die Finger von dem Buch lassen. Wer große kriminlistische Rafinesse erwartet, wird enttäuscht sein. Für alle anderen gilt: ein absolut unterhaltsamer und unbedingt lesenswerter Roman.

  8. Coleta sagt:

    Altusried- ein Begriff im Krimialltag
    Komissar Kluftinger and Friends werden seit diesem ersten Buch der Autoren Klüpfl und Kobr als die neuen Helden der Krimiszene gefeiert. Mittlerweile wurde der 4. Roman veröffentlicht. Ich habe zuerst Seegrund, dann Erntdank und jetzt Milchgeld gelesen. Das Laienspiel liegt schon griffbereit im Schrank.
    Da Milchgeld das erste Buch ist, sind Orte und Personen noch sehr genau beschrieben, die Charaktere sehr schoen beleuchtet, aber auch die Handlung geschickt in Worte verpackt. Der Spannungsbogenbleibt erhalten- bis zum Schluss.
    Das Schoene an diesem Buch ist, dass man Sypathie fuer den Komissar Kluftinger, seine Frau und Sohn findet, aber auch lebhaft ein Bild des Hausarztes oder der Kollegen vor Augen hat. Ausserdem sind es die vielen Gespräche, die immer wieder im Bayerischen Dialekt wiedergegeben werden, die das Buch einfach einmalig machen. Fuer Bayern klingt diese Lautschrift nach leichtem Schmunzeln sehr vertraut. Fuer alle anderen Bundesbuerger ist aber der Dialekt trotzden verstaendlich und sogar meine Freundin (aus Hamburg)konnte fehlerfrei manche Saetze auf bayerisch nachsagen :)
    Sehr empfehlens- und lesenswert.

  9. PFau sagt:

    Klufti die Erste!
    Inhalt:

    Im beschaulichen Allgäu hat die blühende Postkartenidylle plötzliche ein Loch bekommen. Ein Lebensmittelchemiker liegt mit einer Vorhangschnur erdrosselt in seiner Wohnung. Ein Fall für Kluftinger und seine Ermittlertruppe…

    Erzähl-/Schreibstil:

    Das Autorenduo Klüpfel und Kobr rühmen sich bereits mit ihrer punktgenauen Erzählweise und geben die Dialekte perfekt wieder, so dass der Leser mitkommt, ohne sich fragen zu müssen, was der ein oder andere jetzt schon wieder erzählt hat. Die beiden setzen auf realistische Charaktere und verzichten auf allen Schnickschnack.

    Meine Meinung:

    Ich bin auf die beiden gekommen, da ich eine Leseprobe des aktuellen Kluftinger Falls gelesen habe und mich sofort in die Charaktere verliebt habe. Zwischen dem Doktor und Klufti geht es ab wie zwischen Prof. Boerne und Komm. Thiel im Münsteraner Tatort, den ich stets mit einem Lächeln auf den Lippen verfolge.

    Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen, auch wenn Kluftis Frau doch sehr schnell an die Decke geht. Seine Vorliebe für Essen trifft bei mir direkt den Zahn der Zeit und ich konnte mich gut in den brummigen Kommissar hinein versetzen. Nicht zuletzt seine exzellente Spürnase hat mich zum Fan von den Büchern des Autorenduos werden lassen. Ich orderte direkt die ersten vier Teile, um Kluftis Vorgeschichte durchleuchten zu können.

    Die Handlung ist defintiv nicht einfach, wird uns Hobbydetektiven aber schön und eingehend nacheinader erzählt, so dass ich auch hier mitkommen konnte. Ein großes Plus für die beiden! Die Lösung des Mordes war für mich ein Schock und so bewiesen die beiden, dass es sich nicht um einen 08/15-Krimi à la “Ich schreib jetzt mal einen Krimi über den Allgäu” handelt, sondern um Erzählkunst auf der humorvollsten Stufe!

    Fazit:

    Wer Krimis mag und dann auch noch eine Prise Humor hinzufügt, ist bei Klüpfel und Kobr genau richtig. Die Spannung allerdings muss noch ein bisschen erhöht werden, damit der Leser noch mehr gefesselt wird. Eine super Krimireihe, die ich mit guten Bedenken weiterempfehlen kann!

  10. Kenneth sagt:

    Knuffig und gemütlich, der Kluftinger
    Kommissar Kluftiger - sympathisch, kernig und einfach eine ehrliche Haut. Und eine ausgesprochene Bereicherung der Krimi-Welt. Im Allgäu scheint die Welt noch in Ordnung - meint man, bevor man eines besseren belehrt wird. Und ein Mord ist da auch nicht weit…

    Volker Klüpfel und Michael Kobr haben mit dem Kommissar ein wirkliches Original geschaffen, das sich von der Sehnsucht nach “Käsespatzen” ebenso zielsicher leiten lässt wie von seinem kriminalistischen Gespür. Ein echtes Highlight unter den inzwischen so vielen Regionalkrimis. Atmosphärisch, spannender Plot, gut ausgearbeitete Figuren - und dazu eine Portion Selbstironie. Klasse!

  11. Sean sagt:

    Xenophobie und Maßlosigkeit in Altusried
    Inhalt:

    Am heiligen Kässpatzentag wird Kommissar Kluftinger mitten in der Völlerei unterbrochen und zu einem Mordfall gerufen. Der Lebensmittelchemiker Philip Wachter wurde tot in seiner Wohnung gefunden - stranguliert mit der Vorhangschnur. Bald gibt es einen Verdächtigen und eine neue Leiche.

    Mein Eindruck:

    Ich kann mich nicht recht entscheiden, was ich von Kommissar Kluftinger (und damit von ‘Milchgeld’) halten soll. Einerseits haben mich seine Fremdenangst, seine pausenlose Esserei und Maßlosigkeit und sein Geiz immer wieder genervt. Er entspricht quasi ziemlich genau einem Menschen, dem ich nicht viel abgewinnen kann. Andererseits ist die ganze Person so übertrieben, dass ich mehrmals lachen musste, die Geschichte stellenweise recht witzig und Kluftinger urig fand - Kluftinger wirkt wie eine Karikatur eines schlimmen Stereotyps.

    Die Geschichte an sich ist nicht langweilig, kommt jedoch auch nicht richtig in Fluss und nimmt erst auf den letzten 50 Seiten deutlich an Fahrt auf. Die Auflösung der Morde hat mich nicht völlig überrascht, war aber dennoch nicht ganz simpel.

    Mein Resümee:

    Ich gebe dem Autorenduo noch eine Chance und wage mich an den zweiten Fall Kluftingers. Ganz überzeugt bin ich noch nicht, ganz abgeschreckt jedoch auch nicht.

  12. Carola sagt:

    Zum Gähnen
    Das ist der langweiligste Krimi, den ich seit langem gelesen habe. Die Geschichte plätschert so dahin, meist geht es um Kluftingers (langweilige) private Eheprobleme und seine überaus spießige, altmodische Einstellung zu allem. Kluftinger ist dabei nicht kauzig, wie manche der Detektive oder Hauptkommissare in anderen Krimis, vor allem, wenn der Krimi “auf dem Land” spielt, sondern schlicht langweilig. Auch das Allgäu mit seinen Eigenarten ist mir nicht sympathischer geworden. Mit einem Kriminalroman hat das nichts zu tun, es ist kein bisschen spannend. Nur an einer Stelle ist der Roman (ungewollt?) komisch - als Kluftinger auf einer Beerdigung tölpelhaft versucht, jemanden zu verfolgen und sich dabei gründlich blamiert. Jedenfalls habe ich das Buch nicht zuende gelesen und kann nur allen davon abraten.

  13. Odin sagt:

    Es gibt besseres !!
    Nachdem in letzter Zeit viel Werbung für den neuen Krimi - Rauhnacht - gemacht wurde und auch die Kritiken in verschiedenen Zeitungen gut waren, hab ich mir Milchgeld und Erntedank zugelegt, um die Kluftinger Bücher von Anfang an zu lesen.

    Ich fand Milchgeld weder spannend noch in irgendeiner Weise originell oder gar lustig.

    Mir fehlte der berühmte “Faden” der zum Täter führte.

    Nachdem ich den Erntedank Film im BR gesehen habe, liegt das Buch auch erst mal auf Halde !

    Fazit - muß man nicht unbedingt gelesen haben !!

  14. Charlene sagt:

    Mein 1. Kluftinger, aber nicht mein Letzter
    Auch ich habe endlich den 1. Kluftinger Fall gelesen und war wirklich begeistert.

    Die Liebe zum Detail hat mich besonders fasziniert.Die Autoren schaffen es mit viel Witz, Charme und Stil den Leser zu beeindrucken.

    Der 2. Kluftinger ist bestellt. Ich freu mich drauf.

  15. Bertran sagt:

    Mein erster Kluftinger
    Ich bin in Sachen Kluftinger wohl eher ein Spätzünder und habe jetzt mal mit dem ersten Band angefangen. Nachdem mir die TV-Verfilmung von “Erntedank” so gar nicht gefallen hat, bin ich von dem Buch positiv überrascht. Man sollte wohl besser bei den Büchern bleiben. Am schönsten finde ich die detailreiche Beschreibung, was Kluftinger so alles mitnimmt zu einer einsamen nächtlichen Beschattungsaktion, und was dabei der Reihe nach alles schiefgeht. Da steckt unheimlich viel Liebe zum Schreiben drin. Und es ist auch noch witzig gemacht. Ich lese in letzter Zeit immer mehr “neue deutsche Krimis” und komme zunehmend auf den Geschmack, wohl auch weil ich nicht auf Blutbäder, sondern mehr auf raffinierte Geschichten stehe. Noch besser als Kluftinger hat mit bisher nur noch “Der Prinzessinnenmörder” gefallen. Das ist aber auch ein ganz besonderer Krimi. Jetzt bestelle ich mir erst mal den nächsten Kluftinger, denn es ist kalt und neblig draußen. Da hilft nur noch ein guter Krimi und eine kuschelige Decke !

  16. Rogj sagt:

    klasse!
    Dies ist der erste Band einer Allgäuer Serie mit einem grummeligen und Kässpatzliebenden Kommissar.

    Im Heimatdörfchen des Kommissar Kluftingers geschieht ein Mord. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Lebensmitteltechniker in der Milchbranche.

    Was anfangs so einfach aussah, entwickelt sich zu einem umfangreichen Fall.

    Hat sein Chef etwas damit zu tun? Oder reicht das Ganze in die Vergangenheit des Opfers zurück?

    Klufti wird es herausfinden, nur wie?

    Gesprochen wurde es von den Autoren Klüpfel und Kobr selbst.

    Anfangs hatte ich etwas Probleme, mit den beiden Autoren mitzukommen. Dass es plötzlich zwei Sprecher sind, hatte mich etwas durcheinander gebracht. Aber nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt.

    Was mir beim Buch gefehlt hatte, wobei man beim Hörbuch eindeutig nicht drum herum kommt: Der Dialekt!

    Die Autoren sprechen so, wie sie es gewohnt sind und das ist es, was das Hörbuch so gut macht.

    Und deswegen schneidet das Hörbuch auch besser ab als das Buch *g*

    Auch stellen die Sprecher die verschiedenen Charaktere gut dar und ich konnte einzelne Figuren super raushören.

    Es gibt keine längeren Pausen zwischen Kapiteln oder Abschnitten. Mir persönlich gefällt das nicht so, aber das fällt kaum ins Gewicht.

    Einziges kleines Manko: Das Hörbuch ist gekürzt. Wobei das dem Inhalt nichts abtut und mir nichts ausmachte.

    Fazit:

    Ein klasse Hörgenuss für Krimiliebhaber.

    Das Hörbuch bekommt von mir Fünf von Fünf Sterne.

  17. Hildegard sagt:

    langweilig und banal
    Nachdem der Inhalt schon zigmal geschildert wurde… dieser Krimi ist langweilig und bar jeder Überraschung.

    Auch das schöne Allgäu kann’s da nicht rausreißen. Da hat der Leitartikel der SZ ja noch mehr Pfiff.

    Schade, dass es keine NULL Sterne-Bewertung gibt.

  18. Stefanie sagt:

    Öde und erbärmlich schlecht geschrieben
    Die Idee zu diesem “Krimi” mag gut sein, sie ist aber grottenschlecht umgesetzt.

    Weder Spannung noch Interesse können sich aufbauen und den angeblichen Humor sucht man vergebens. Vielmehr wird in schlechtem Stil verkrampft versucht, mit langweiligen Wortspielen oder schlechter Situationsdarstellung, gewaltsam witzig zu sein. ( Der “running-gag” : die Hauptfigur sagt “priml”, statt prima!!!)

    Das niedrige Erzähl- und Humorniveau quält den Leser regelrecht und wirkt nur noch peinlich.

    Permanent möchte man den altbackenen, öden, uncharismatischen Figuren auf die Sprünge helfen, sie antreiben und der Handlung endlich Tempo und Spannung verleihen.

    Dieses Buch ist pure Zeitverschwendung und in so schlechtem Stil geschrieben, dass man es vor schulpflichtigen Kindern, im Interesse der Deutsch-Note, unbedingt verstecken sollte!

  19. Arsène sagt:

    Spannend und äußerst humorvoll!
    Mit ihren Werken um Kommissar Kluftinger haben sich Volker Klüpfel und Michael Kobr in den letzten Jahren eine große Fangemeinde erschrieben. Eher zufällig bin ich auf diese Serie gestoßen. Ein Zufall, die ich nicht bereut habe. Im Gegenteil. MILCHGELD ist ein toller Roman, der nicht nur durch seinen durchdachten Plot zu gefallen weiß, sondern auch durch seine Figuren und eine große Portion hervorragend platziertem Humor.

    Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried verdirbt ihm das Essen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerkes ist stranguliert worden. Kluftinger beginnt zu ermitteln und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat sowie einen handfesten Skandal. Nebenbei muss er sich noch mit einer beleidigten Ehefrau und einem ungeliebten Nachbarn herumärgern.

    MILCHGELD verbindet eine gute Krimihandlung mit viel Lokalkolorit. Meisterhaft gelingt es Volker Klüpfel und Michael Kobr den Leser zu fesseln und zu amüsieren. Egal ob Kluftinger ein Verhör durchführt, eine Oberservierung vornimmt (eine der besten Szenen des Romans) oder mit seinem ungeliebten Nachbarn Dr. Langhammer ein Strohwitweressen zaubert. Die Geschichte wird locker erzählt, ist an keiner Stelle langweilig und weiß durch die gute Mischung aus Witz und Spannung zu gefallen.

    Es müssen nicht immer die politischen Verschwörungen in Washington oder Berlin sein. Auch das beschauliche Allgäu hat Verbrechen und einen Kommissar, der sich diesen Verbrechen stellt. MILCHGELD ist der tolle Auftakt der mehrfach ausgezeichneten Kluftinger-Serie. Ein Auftakt, der auf jeden Fall Lust auf weitere Fälle macht.

  20. Ahmed sagt:

    Netter Krimi
    Nette Geschichte. Übersichtliche Personenzahl, Charaktere manchmal etwas blass. Einige Überraschungen und beschauliche Nebengeschichte. Ordentlicher Krimi.

  21. Claudine sagt:

    Ein Muss für Krimi-Fans aus B-W
    Ein Mord erschüttert die heile Welt des Allgäus. Kommissar Kluftinger’s Leben wird dadurch beruflich und privat durcheinander gewirbelt.

    Dieser Krimi ist spannend bis zum letzten Blatt und beschreibt auch die ländliche Idylle des Allgäus. Ich hab das Buch in einem Zug durchgelesen und werde mir auch die weiteren Fälle von “Klufti” nicht entgehen lassen!

  22. Ramzi sagt:

    “Spoassiger Krimi, gell?”
    Dieses Buch spaltet. Habe es als Nordlicht interessant gefunden und an einer Freundin vereschenkt, die es nach nicht mal 30 Seiten weggelegt hat mit den Worten “was soll denn der Sch…?” Da sich Geschmäcker unterscheiden, habe ich es mir dann mitgenommen und selber gelesen und NICHT weggelegt und auch nicht bereut. Sicherlich merkt man an einigen Stellen, dass es von zwei Autoren geschrieben wurde und manchmal ist es auch nicht besonders gut geschrieben, aber mal ehrlich, die Münster- oder Eifelkrimis sind auch nicht besser geschrieben und erhalten trotzdem viel Lob.

    Das hat dieses Buch auch verdient. Der etwas grobschlächtig und gemütlich daherkommende Kommissar Kluftinger nimmt einen einfach gefangen mit seiner Art. Er steht unter den Pantoffeln seiner Frau, die zu allem Unglück auch noch ohne ihn in Urlaub fährt, ihm aber vorher noch diverse Leckereien vorkocht und einfriert. Er muss sich mit manchmal etwas naiv-dümmlichen aber umso liebenswerteren Mitarbeitern einem dramatischen Fall nähern, ist doch in seinem eigenen Heimatort ein Mord passiert. Die Art und Weise, wie er das löst und hier und da ein paar Spitzen Richtung Bayern und Ostallgäu fallen lässt, ist einfach nett. Hinzu kommt ein relativ spannendes Ende, das auch noch mit der ein oder anderen Überaschung aufwarten kann.

    Ein durchaus liebenswertes und interessantes Buch in meinen Augen.

  23. Agda sagt:

    Zuviel versprochen
    Nach den überwiegend positiven Darstellungen der Kriminalromane des Autorenteams Klüpfel/Kobr machte ich mich mit mit hohen Erwartungen über “Milchgeld” her. Leider hielt das Erstlingswerk nicht das, was ich mir versprochen hatte: Von Beginn an bekam ich als Leser den Eindruck, dass der Sprachstil regelmäßig holprig und unbedarft ist. Auch wenn man bereit ist, darüber hinwegzusehen, so wirkten zumindest die ständigen, an den Haaren herbeigezogenen Witze und plumpen Wortspiele derart ungestüm und peinlich, dass ich einen weiteren “Kluftinger” nicht mehr lesen werde. Schade, denn der Einfall ist vielversprechend, so wirkt der Charkater des Hauptakteurs Kluftinger sympathisch (wenn für meinen Geschmack auch überzogen dargestellt) und die geschilderte ländliche Idylle des lässt ein Bißchen Urlaubsstimmung aufkommen

    Fazit: Der an sich gute Ansatz des Autorenteams wird m.E. durch handwerkliche Fehler in Form von regelmäßigen sprachlichen Ungeschicklichkeiten sowie dem Versuch Witz und Charme zu erzwingen zunichte gemacht - Schade

    —> 2 Sterne

  24. Ambert sagt:

    Toller Ausnahmekrimi für jemanden, der mit Krimis eigentlich gar nicht kann…
    Ich bin leider ein echter Spätzünder, der erst kurz vor dem Jahreswechsel auf die Kluftinger-Reihe gestoßen ist, und war von Milchgeld sofort begeistert. Normalerweise lese ich nicht gern Krimis, weil ich offenbar immer zu doof bin, der Handlung zu folgen, aber obwohl es Milchgeld keineswegs an Spannung mangelt, war die Handlung doch sehr nachvollziehbar, ausführlich und in guter Chronologie geschildert, so daß auch ich gut mitbekommen bin.

    Sehr gut gefällt mir, daß es den Autoren offenbar nicht ausschließlich oder nicht in erster Linie darum geht, komplizierte Fälle zu ersinnen, die man erst nach dreimal Lesen wirklich ganz durchblickt und erfaßt hat, sondern daß ein großes Gewicht auf die Schilderung der beteiligten Charaktere gelegt wird. Liebenswert und mit Humor wird der leicht grantelige Kluftinger porträtiert, den man nicht nur in seinem dienstlichen Umfeld erlebt, sondern auch rundherum als Privatmensch, sei es in der häuslichen “Idylle” mit seiner Ehefrau, als nicht ganz freiwilliger Schlagzeuger in der örtlichen Heimatkapelle oder im Gekabbel mit der männlichen Hälfte eines befreundeten (gelegentlich auch “befeindeten”) Ehepaares. Das alles macht die Person des Kommissars zu einer runden Sache, umgeben von nicht minder detailliert und sympathisch gezeichneten Mitmenschen, neben der Ehefrau der niederbayerische Vorgesetzte, die blutjunge Sekretärin aus Sachsen und eben der “Erzfeind”, der immer braungebrannte, scheinbar immer die Contenance wahrende Dorfarzt.

    Wenn man weitere Romane der Reihe gelesen hat (aktuell habe ich gerade den dritten beendet, Rezension siehe dort), merkt man auch, dass Milchgeld das Erstlingswerk und Einstieg war - die Charaktere und die Interaktion gewinnen deutlich an Detail und Tiefe in den nachfolgenden Romanen, so daß auch der Leser richtig “mitwachsen” kann und das Gefühl hat, mit dem ersten Buch neue Menschen getroffen zu haben, die er im Verlauf des Weiterlesens immer besser kennenlernt. Wahrscheinlich kein gewollter und bewußter Effekt, sondern hat sich wohl beim Schreiben so ergeben, daß auch die Autoren ihre Protagonisten immer besser kennenlernten und immer detaillierter schildern konnten, aber das mindert den Effekt ja keineswegs.

    Kluftinger ist ein echter Sympathieträger in seiner leichten Granteligkeit, die aber auch mit viel Gutmütigkeit gepaart ist, und ich freue mich definitiv auf die weiteren Fälle!!

  25. Sigismond sagt:

    Spannender Krimi - Bilderbuchallgäu?
    Kluftingers erster Fall hat mir gut gefallen und gezeigt, was in einer Bilderbuchlandschaft (die man als Tourist so kennt) alles passieren kann. Damit sichs gut liest, muss natürlich überzeichnet werden.

  26. Adalfried sagt:

    So begann der Klufti-Kult
    Die Kluftinger-Romamen sind echte “Eyecatcher” (Klufti würde diesen Angliszimsus vielleicht mit einem “Priml” zur Kenntnis nehmen), die großen Verkehrszeichen auf dem Cover springen einem bei jedem Bücherstapel so richtig ins Auge. “Milchgeld” nennt sich der erste Teil und wie man leicht errät, spielt dieser Fall im Millieu der Milchwirtschaft. Aber streng genommen ist der Fall selbst für dieses Buch weniger wichtig als man es von einem Krimi meinen möchte. Die ganzen 300 Seiten drehen sich mehr um den allgäuer Kommissar Kluftinger (Vornamen hat der arme Kerl scheinbar keinen), der so ganz und gar nicht dem klassischen Archetypen des Chefermittlers entsprechen möchte. Als Mitglied in einer Trachtenkapelle liebt er Kässpatzen und seine Heimat, hasst aber alles “Neue” vom Parmesan bis zum PC. Aber auf den Kopf gefallen ist er bestimmt nicht, er löst seinen Fall einfach mit komventionellen Methoden und vermutlich realitätsgetreuer als in den meisten anderen Krimis. Zwischen den Seiten menschelts es so richtig schön, das macht den klufti für den Leser schnell sympathisch, auch wenn er eher recht kautzig ist. Einigen Raum nehmen auch Beschreibungen des Allgäus und des speziellen Menschenschlags ein. Etwas weniger Kitsch, Klischees und Kommödienstadl und dafür ein bisschen mehr Spannung hätten dem Buch sicher nicht geschadet. Trotzdem habe ich mich bestens unterhalten werde mir bald Klufti’s zweiten Fall vornehmen. Wer mehr über diese Krmis lesen will, sollte sich mal Klufti’s Homepage ausführlich zu Gemüte führen :-)

  27. Rollan sagt:

    Mittelmaß
    Zum Glück war mein 1. Kluftinger “Seegrund”. Hätte ich mit Milchgeld angefangen, so hätte ich wohl keinen weiteren Klufti mehr gelesen. Während ich bei Seegrund bereits ab der 1. Seite nur noch am Lachen war und auch der Schreibstil wirklich gut war, so musste ich mich bei Milchgeld durch die ersten 80 Seiten förmlich durchquälen. Total in die Länge gezogen, nur blabla über Absätze hinweg, die dann immer mit “jedenfalls” endeten. Furchtbar und überhaupt nicht komisch! Es las für mich so, als wären die Autoren noch nicht richtig im Schreibfluss drinnen gewesen, aber es hat auch keine Überarbeitung mehr stattgefunden. Danach wurde es dann zum Glück besser und die letzten 150 Seiten waren dann endlich der richtige Klufti: Lustig, gut geschrieben und einfach kultig!

  28. Sidney sagt:

    Mittelmaß
    Zum Glück war mein 1. Kluftinger “Seegrund”. Hätte ich mit Milchgeld angefangen, so hätte ich wohl keinen weiteren Klufti mehr gelesen. Während ich bei Seegrund bereits ab der 1. Seite nur noch am Lachen war und auch der Schreibstil wirklich gut war, so musste ich mich bei Milchgeld durch die ersten 80 Seiten förmlich durchquälen. Total in die Länge gezogen, nur blabla über Absätze hinweg, die dann immer mit “jedenfalls” endeten. Furchtbar und überhaupt nicht komisch! Es las für mich so, als wären die Autoren noch nicht richtig im Schreibfluss drinnen gewesen, aber es hat auch keine Überarbeitung mehr stattgefunden. Danach wurde es dann zum Glück besser und die letzten 150 Seiten waren dann endlich der richtige Klufti: Lustig, gut geschrieben und einfach kultig!

  29. Jacqueline sagt:

    Oh je, armes Allgäu
    “Milchgeld ist ein Volltreffer, weil er Mentalität in Reinform verkörpert.” … Das schreibt allen Ernstes die Süddeutsche Zeitung. Ich kann dem, als Bayer, nur heftigst widersprechen:

    “Milchgeld” bedient in allen Facetten die bekannten Klischees über das Allgäu, nicht etwa schön oder witzig erzählt, sondern platt und die Person des Kommissars Kluftinger ist bei weitem der übelste Teil daran. Also, ich möchte keinen Kommissar als Hüter meiner Ordnung haben, der (1) ungebildet (2) dickköpfig und (3) intolerant gegen alles “Nichtallgäuerische” und, vor allem, alle “Nichtallgäuerischen” ist. Dazu passt natürlich die Person des Assistenten “Maier”, der als Schwabe im Allgäu schon von Anfang an verloren hat, dementsprechend als Wichtigtuer stilisiert wird, ständig schuldbewußt im Kielwasser seines göttlichen Kluftinger herumhavariert und sich insgesamt wie ein kleiner Bub verhält. Ebenso wird der Chef der Abteilung, ein Herr “Lodenbacher”, als Niederbayer vor allem auf seine niederbayerischen Akzentäußerungen reduziert, die selbst für mich, einen geborenen Niederbayern, nur schwer zu lesen sind. Die Sekretärin kommt aus Sachsen … und so weiter.

    Die Geschichte selbst ist noch nicht einmal als “bodenständig” zu bezeichnen, schon gar nicht spannend und in den Fakten kaum rechechiert. Ein abgehalfterter, geldgieriger Lebensmittelchemiker macht gemeinsame Sache mit dem Juniorchef einer Allgäuer Molkerei, erzeugt einen gesundheitlich bedenklichen Schnellkäse aus russischem Milchpulver und wird aus diversen Gründen ermordet. Es spielt noch eine “Nebenhandlung” mit dem Sohn eines Chemikerkollegen mit, der passenderweise ebenfalls ermordet wird, und am Schluß ergibt sich die naheliegende Lösung bei der Tätersuche.

    Das Alles in einem langweiligen, klischeeüberladenen Erzählstil. Es gibt nun wirklich bessere Krimis und das Allgäu hätte einen besseren verdient. Ich rate ab, und würde eigentlich Null Sterne vergeben.

  30. Berte sagt:

    Klufti, außen raue Schale, innen weicher Kern
    Bereits von Anfang an ist Kommissar Kluftinger die eigentliche Attraktion des Romans, ohne dass einem dabei die Handlungen nebensächlich vorkommen. Er ist ein bisschen tapsig und schusselig und wirkt gegenüber seine Kollegen oft unbeholfen. Doch der Schein trügt. Modetrends, die man mitmachen muss wie Internet, Intranet- und Datenbankrecherche mag er nicht besonders gern. Aber dafür hat man ja seine Mitarbeiter, an die man solche Aufgaben weitergeben kann. Seine Stärke, die er bei seinen Ermittlungen am liebsten einsetzt, ist seine Fähigkeit, aus kleinen Details wie Gestik, Mimik und Haltung seiner Gesprächspartner wichtige Informationen zu gewinnen. Auch lässt er gerne bei einem Verhör hier und da einige Dialektfetzen einfließen. Die Betroffenen sollen erst mal nur denken, er sei ein Bauernrüpel, wie er wirklich ist, merken sie dann schon. Klufti ist von einem liebenswerten Wesen und alles, was er tut, macht ihn sehr sympathisch.

    In seinem ersten Fall raubt ihm ein Mord in seiner siebentausend Seelengemeinde den Schlaf. Zuerst tappen er und sein Team im Dunkeln. Doch bald finden sie einen Verdächtigen. Jetzt müssen Beweise her. Mit Hinweisen, Indizien, die gegen den Mann sprechen, kommen sie aber nicht weiter. Das Schlimme an der Sache ist, in einem Augenblick scheint noch alles klar zu sein und im nächsten ist dann nichts mehr so, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Ich glaube, dass bei den Büchern der beiden Autoren es nicht unbedingt darum geht, wie oder warum ein Mord verübt wurde, sondern vielmehr um amüsante Nebensächlichkeiten. Denn der Humor kommt dabei wirklich nicht zu kurz. Und gegen den Schluss wird es noch richtig spannend.

    Die Klufti-Reihe hat ausgefeilten Witz, einen besonderen Charme und gutes Niveau.

  31. Arnelle sagt:

    Enttäuschend
    Von diesem Krimi hatte ich mir deutlich mehr erwartet - zumal daraus eine ganze Krimi-Serie wurde!

    Der Roman beginnt damit, dass die Hauptfigur Kommissar Kluftinger beim Essen gestört wird (unerhört!!) weil sich in seinem Heimatdorf ein Mordfall ereignet hat. Nach der Besichtigung des Tatorts passiert eigentlich erstmal knapp 200 Seiten lang nix mehr - der Kommissar isst viel, streitet mit seiner Frau, regt sich so ziemlich über alles und jeden lautstark auf und scheint, genau wie der Leser, darauf zu warten dass endlich was passiert, das die Ermittlungen vorantreibt. Seine Polizeikollegen spielen auch eher untergeordnete Rollen, da sie offenbar nur zum Anschreien, Frustablassen oder Belächeln da sind.

    Im letzten Drittel scheint sich das Autorenduo daran erinnert zu haben, dass das ja ein Krimi werden sollte und fügt endlich etwas Spannung und “Action” ein. Die Auflösung des Mordfalls ist dann überraschend komplex und etwas verwirrend, da man vorher durch langatmige Exkurse in Kluftingers Privatleben irgendwie kaum etwas von den zart angedeuteten Hintergründen der Tat mitbekommen hatte.

    Ich kann die Begeisterung für diesen Roman und seinen “Helden” also leider absolut nicht teilen und werde mich wohl auch von den weiteren Kluftinger-Fällen fernhalten :(

  32. Dortas sagt:

    Bulle von Tölz meets Columbo
    Netter Mix aus Mundart Krimi” und Beziehungsratgeber. Die Grundidee finde ich ganz interessant, vor allem, weil ich nur 60 km nördlich von Memmingen aufgewachsen bin und somit mit den Orten, der Mundart und den Bräuchen was anfangen kann. Ein Leser aus dem Norden wird sich da schwerer tun …

    Anfangs fand ich es etwas schwierig, in den Erzählstil rein zu finden, es ging dann mit der Zeit. In der Mitte hatte MILCHGELD meiner Meinung nach einige Längen, aber gegen Ende des Buches entwickelt sich dann doch noch Dynamik und man begleitet die Protagonisten mit Spannung bei der Klärung des Falls. Leider war das Ende doch voraussehbar und man wusste schon in den Anfängen des Buches, wer letztendlich der Mörder war.

    Alles in Allem ein nettes Buch und schnell zu lesen. Hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen”, trotzdem werde ich dem liebenswerten Kommissar Kluftinge noch eine Chance geben und bei Gelegenheit auch seinen zweiten Fall schmökern.

    Hätte gern 2,5 Sterne vergeben, aber das geht ja leider nicht.

  33. Archard sagt:

    Bulle von Tölz meets Columbo
    Netter Mix aus Mundart Krimi” und Beziehungsratgeber. Die Grundidee finde ich ganz interessant, vor allem, weil ich nur 60 km nördlich von Memmingen aufgewachsen bin und somit mit den Orten, der Mundart und den Bräuchen was anfangen kann. Ein Leser aus dem Norden wird sich da schwerer tun …

    Anfangs fand ich es etwas schwierig, in den Erzählstil rein zu finden, es ging dann mit der Zeit. In der Mitte hatte MILCHGELD meiner Meinung nach einige Längen, aber gegen Ende des Buches entwickelt sich dann doch noch Dynamik und man begleitet die Protagonisten mit Spannung bei der Klärung des Falls. Leider war das Ende doch voraussehbar und man wusste schon in den Anfängen des Buches, wer letztendlich der Mörder war.

    Alles in Allem ein nettes Buch und schnell zu lesen. Hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen”, trotzdem werde ich dem liebenswerten Kommissar Kluftinge noch eine Chance geben und bei Gelegenheit auch seinen zweiten Fall schmökern.

    Hätte gern 2,5 Sterne vergeben, aber das geht ja leider nicht.

  34. Debra sagt:

    Bayernkrimi
    Milchgeld

    Der Schreibstil der Autoren ist sehr gut zu lesen. Es gab einige humorvolle Stellen. Doch es störten mich die sehr detailierten Angaben über das Privatleben des Kommissares Kluftinger. Sie tragen nicht wirklich zur Lösung des Falles bei, wie zB. die ausufernde Beschreibung des Essens mit Freunden. Das seine Frau Erika ohne ihn in Urlaub fährt und sauer ist, das er nicht mitfahren kann, da er einen Mordfall in ihrem Provinzkaff klären muss, interessiert mich eigentlich absolut nicht. Auch Tage nach dem Mord haben sie fast keine Spur. Und wenn sie mal eine haben, verlegen sie das recherchieren auf den nächsten Tag. Ich finde den Roman nicht so wirklich spannend. Spannende Stelle werden ständig durch die Beschreibung des Privatlebens oder sonstige Banalitäten unterbrochen. Die Ermittlungen brauchen sehr lange bis sie mal den nötigen Schwung bekommen.Dies geschieht erst beim letzten viertel des Buches. Nachdem der Zweite Mord geschah ging es dann aber mal etwas schneller voran. Mir fehlte besonders die Spannung. Das Buch ließ sich zwar nett lesen, aber es bekommt von mir 2,5 Sterne, da dies kein Heimatroman über einen Kommissar ist, sondern ein Krimi. Ich habe noch den nächsten Kluftinger auf meinem SuB liegen und ich bin doch sehr abgeneigt ihn zu lesen.

  35. Adrian sagt:

    Milch als Wirtschaftsgut - das Hörbuch
    Den bereits vielen Rezensionen habe ich inhaltlich nichts hinzuzufügen.

    Allein zur Hörbuchversion (3 CD und 229 Minuten) sei angemerkt, dass die “Kluftinger”-Audiobücher eine “Autorenlesung” von Volker Klüpfel und Michael Kobr sind. Doch genau genommen ist diese Lesung eher ein angedeutetes Hörspiel, eine “Krimilesung” mit zwei Sprechern, die sich die verschiedenen Rollen und den Erzähler” aufteilen - so jedenfalls das Konzept der Autoren.

    Wie bereits beim fünften Fall “Rauhnacht” und bei Hörbüchern anderer Literaten angemerkt, sind Autoren nicht immer gut beraten, ihre Werke selber vorzutragen. Besser man ließe die “Kluftinger”-Kriminalromane von einem professionellen Schauspieler vorlesen - ich denke dialektal zum Beispiel an Dieter-Werner Steck - oder gar als Hörspiel produzieren.

    Ansonsten aber durchaus klassische Krimikost.

  36. Ronaldo sagt:

    Krimi mit viel Witz und Humor
    Kommissar Kluftingers erster Fall: spannend, witzig und mitreißend. Kluftinger ist einer der sympathischsten und witzigsten Polizisten, die ich bisher aus Kriminalromanen kenne. Der Fall ist spannend und wird auf so clevere und auch logische Art und Weise kombiniert und gelöst, dass es einfach Spaß macht, dieses Buch zu lesen. Es ist nicht unnötig brutal und blutrünstig und hat mir gerade deswegen besonders gut gefallen!

  37. Gian-Franco sagt:

    Nett, mehr aber auch nicht
    Ich mag Krimis, in denen auch das private Leben des Kommissars erzählt wird. Die Figur Kluftinger ist mit all seinen Schwächen ein sympathischer Mann. Manchmal fand ich seine Schwächen aber zu naiv, es hätten nicht viel mehr davon vorkommen dürfen, sonst hätte ich die Fähigkeiten Kluftingers als Kommissar in Frage gestellt. So ist es gerade noch glaubhaft, dass er am Ende den Fall löst. Für einen Krimi fehlt mir viel mehr Spannung. Es ist ein dahin plätschender Roman, der einen jedoch nicht vom Hocker reisst. Was ich überhaupt nicht verstanden habe, ist, warum Kluftinger keinen Vornamen hat. Alle anderen Personen jedoch schon. Warum? Mir ist nicht klar, was die Autoren damit bewirken wollen…

    Mein Urteil: Ein netter Schmöcker, mehr aber auch nicht…

  38. Annett sagt:

    Nett, mehr aber auch nicht
    Ich mag Krimis, in denen auch das private Leben des Kommissars erzählt wird. Die Figur Kluftinger ist mit all seinen Schwächen ein sympathischer Mann. Manchmal fand ich seine Schwächen aber zu naiv, es hätten nicht viel mehr davon vorkommen dürfen, sonst hätte ich die Fähigkeiten Kluftingers als Kommissar in Frage gestellt. So ist es gerade noch glaubhaft, dass er am Ende den Fall löst. Für einen Krimi fehlt mir viel mehr Spannung. Es ist ein dahin plätschender Roman, der einen jedoch nicht vom Hocker reisst. Was ich überhaupt nicht verstanden habe, ist, warum Kluftinger keinen Vornamen hat. Alle anderen Personen jedoch schon. Warum? Mir ist nicht klar, was die Autoren damit bewirken wollen…

    Mein Urteil: Ein netter Schmöcker, mehr aber auch nicht…

  39. Barend sagt:

    Ein sehr spannender Fall bei dem es immer auch menschelt
    Ich bin vor Längerem mit Seegrund quer in die Reihe um den kauzigen Kommissar aus dem Allgäu eingestiegen. Und mir hat es so gut gefallen, dass ich mir auch die anderen Teile vorgenommen habe, dieses Mal schön der Reihe nach. Und auch bei Milchgeld bin ich nicht enttäuscht worden.

    Der Fall um den Mord in Altusried ist interessant und spannend. Vor allem hat mir daran gefallen, dass die Ermittlungsarbeit des Kommissars und seiner Kollegen so realistisch-bodenständig beschrieben wird. Da gibt es keinen Vorzeige-Kommissar, der sämtliche Zusammenhänge in Nu erkennt und die Sache aufklärt. Hier ist man bei jedem Schritt der Ermittlungsarbeit dabei, erlebt zusammen mit der Polizei die Freude über neue Erkenntnisse, erlebt aber auch, wie sich manche Spur scheinbar im Nicht verliert oder neue Erkenntnisse sofort wieder auch neue Fragen aufwerfen. Genauso ist es bei Verhören oder Gesprächen mit Verdächtigen. Auch hier gibt es niemanden, der jeden sofort durchschaut. Nein, hier darf man gerne mit dem Kommissar und seinen Kollegen mitknobeln. So ergeben sich nach und nach Erkenntnisse und es tun sich Zusammenhänge auf bis schließlich die Aufklärung des Falles ansteht. Auch wenn ich von Chemie wenig verstehe, von Lebensmittel-Chemie schon mal gar nichts, habe ich die Erklärungen am Ende als logisch und nachvollziehbar empfunden. Ich kann mir schon vorstellen, dass in dieser Richtung geforscht wird und mancher Forscher bei ersten positiven Ergebnissen schon vom großen Geld träumt und auf Abwege gerät.

    Einen wesentlichen Teil des Romans nimmt neben dem Fall auch Kluftinger selber ein bzw sein Privatleben. Er wird so liebenswert-schrullig beschrieben, dass er mir im Nu sympathisch war. Klar, er hat ein paar seltsame Eigenschaften und Ansichten, aber da muss man sich halt immer vor Augen führen, dass er eben eine Romanfigur ist. Man muss ja nicht im realen Leben mit ihm auskommen. Aber diese Ansichten und Eigenschaften sind es, die das Bild dieser Person ausmachen und da harmonieren sie mit der Beschreibung seines Äußeren ganz prima. Außerdem werden alle Charakterzüge und Sichtweisen des Kommissars mit einem deutlichen Augenzwinkern beschrieben, so dass sie letztlich sogar Spaß machen. Ich habe mich jedenfalls oft beim Schmunzeln und manchmal sogar beim Lachen ertappt. Eine Witzfigur ist er aber ganz und gar nicht. Während seiner Ermittlungen stellt er manches Mal seine Cleverness unter Beweis. Da ist den beiden Autoren bei der Schöpfung dieses Charakters eine sehr ausgewogene Mischung gelungen.

    Die Kluftiger-Hörbücher werden vom Autoren-Duo Volker Klüpfl und Michael Kobr höchstpersönlich gelesen. Das ist einerseits deshalb toll, weil sie auch vom Dialekt her für Lokalkolorit sorgen. Zudem teilen sie sich den Text, was die Lesung abwechslungsreich und dynamisch hält. So fällt es einem leicht, ihnen auch über längere Zeit hinweg zu folgen. Man muss allerdings auch sagen, dass Hörbuch-Lesen nicht unbedingt ihr größtes Talent ist. In den erzählenden Passagen verrutscht die Betonung gerne mal, dafür können sich Dialoge wiederum gut hören lassen. Eine durchwachsene, aber anhörbare Sache also.

    Keine Untermalung oder Geräusche irgendwelcher Art und irgendwie bin ich froh darüber. Was hätte man hier schon nehmen sollen? Das Läuten von Kuhglocken oder das Scheppern von Milchkannen? Allgäuer Heimatmelodien? Nee, muss nicht sein.

    Ich finde die Idee mit den Verkehrsschildern jedes Mal aufs Neue genial. Dass sich da immer ein passendes Schild findet, ist schon toll. Hier ist es also das für Viehtrieb, dahinter die Idylle des Allgäus mit saftig grünen Wiesen und hohen Bergen…das alles passt wunderbar zur Geschichte.

    Fazit: Mir hat Milchgeld Spaß gemacht. Ein spannender und interessanter Fall, ein kauziger Kommissar, quasi der Columbo des Allgäu, und ganz viel Charme, weil es immer auch sehr menschelt

  40. Beppo sagt:

    Ermittler mit Herz und Verstand absolut top!!!!!!
    Ich habe mir das Buch geliehen und anschließend die teilweise sehr schlechten Rezensionen gelesen. Da ich mir aber gerne selbst ein Bild machen wollte , habe ich den Krimi gelesen bzw verschlungen. Mir hat er auf Anhieb gefallen und der Herr Kluftinger ist mir sehr sympathisch!!!! Ich werde mir auch die anderen Nachfolger besorgen denn ich bin sehr begeistert.Schön fand ich auch, das man echt auch was zum Lachen hatte. Bitte mehr davon!

  41. Coleta sagt:

    Genial
    Milchgeld - Die Geschichte hätte überall in Deutschland spielen können. Spannend und doch humorvoll wird die Geschichte von Kommissar Kluftingers erstem Fall erzählt. Beim Lesen hatte ich die Figuren bildlich vor mir. Wenn Jörg Hube noch leben würde, wäre er die Idealbesetzung für die Rolle von Kluftinger.

    Kurz - ich bin vom Buch begeistert und habe mir gestern die Bände 2 und 3 bestellt ;-)

    Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall

  42. Angelo sagt:

    Nach 55 Seiten aufgegeben
    Nach 55 Seiten erst mal an den Rechner, um zu schauen was die amazon Rezensenten so meinten, und alle die 1 Stern gegeben haben, haben mich darin bestärkt mich nicht weiter durch diesen von Klischees strotzenden, mit einer naiv dümmlichen und antiquierten Hauptperson besetzten Krimi durchzuquälen, denn anscheinend wird es auf den restlichen 250 Seiten nicht besser. Das Ganze ist so unspannend geschrieben, dass es schade um die Zeit ist, die man nicht mit packenderen Büchern verbringt.

  43. Antonius sagt:

    Nach 55 Seiten aufgegeben
    Nach 55 Seiten erst mal an den Rechner, um zu schauen was die amazon Rezensenten so meinten, und alle die 1 Stern gegeben haben, haben mich darin bestärkt mich nicht weiter durch diesen von Klischees strotzenden, mit einer naiv dümmlichen und antiquierten Hauptperson besetzten Krimi durchzuquälen, denn anscheinend wird es auf den restlichen 250 Seiten nicht besser. Das Ganze ist so unspannend geschrieben, dass es schade um die Zeit ist, die man nicht mit packenderen Büchern verbringt.

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