Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 2. März 2009 um 11:00 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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Furchtbar!!! Ich finde das es furchtbar!!! Leider versucht Herr Strunk sich einfach nur an den Erfolg von Charlotte Roche dran zu hängen!!! Solche Leute braucht keiner!!!!!!
0 Sterne Nach “Fleisch ist meine Gemüse”, das ich zwar ganz gut fand, hätte ich es eigentlich schon ahnen müssen: Heinz hat einen Hang zum Extremen, da muss man für sein. Die seitenlangen Beschreibungen seines Durchfalls sind jedenfalls nicht das, was ich lesen möchte. Bis Seite 100 bin ich gekommen, da ich bisher keine Handlung erkennen konnte und die Mitte des Buches erreicht ist, bekommt das Buch nun den Platz, den es verdient hat: In meiner blauen Tonne.
Ganz nett… Ich habe ein wenig den Eindruck, dass im Zuge des Erfolgs der furchtbaren Feuchtgebiete, der Verlag des Heinzers ein wenig Druck ausgeübt hat, um die schmutzige Kuh noch schnell ein wenig weiter zu melken. Es kommt mir so vor, als liege hier ein Frühwerk von Strunk vor, vermutlich noch vor Fleisch ist mein Gemüse entstanden, Motto: ” Heinz, die Charlotte hat doch grad sonn?Megaerfolg mit diesem schweinischen Buch da, du bist doch auch ne alte Schmutzwurst, schreib doch mal was ähnliches aus der Sicht eines Jungen, dann verpassen wir dem Ding noch ein ahnliches Cover und schon kommt Geld in die Kasse! Aber schnell muss das gehen!” Da traf es sich doch spitze, dass der Heinzer noch was in der Schublade hatte. Nun ja, ist nur so eine Vermutung meinerseits. Richtig übel ist das Buch dann auch nicht, an einigen Stellen sogar wieder recht witzig, das große, nicht zu unterdrückende Gelächter wie bei Fleisch ist mein Gemüse bleibt allerdings aus.
Wäre das Buch nicht von Heinz Strunk, hätte ich es vielleicht mit etwas positiverer Kritik bedacht, aber nach seinem grandiosen Erstling hatte ich etwas mehr erwartet. Als schnelle Lektüre für zwischendurch ist es durchaus geeignet, wenn man denn mit den unappetitlichen Ferkeleien, die sich die Klinke in die Hand geben, umgehen kann.
Naja… man kann sich das sparen! Der Autor entwirft ein Bild von kirchlichen Jugendfreizeiten, wie sie vielleicht vor etwa 30 Jahren stattgefunden haben. Sicherlich mag es sowas vereinzelt auch heute noch geben, aber sicherlich auch nicht in der Form, wie der Autor es darstellt. Der Autor versucht auf subtile Weise eine kritische Darstellung, ohne sich mit den Themen wirklich auseinandergesetzt zu haben.
Desweiteren hätte er vielleicht mal mit Jugendlichen in diesem Alter sprechen sollen, denn anscheinend meint er auch an dieser Stelle den richtigen Blick einfangen zu können.
Meines Erachtens gelingt ihm dies sowohl bei der gesamten Thematik des Buches, als auch bei dem Hauptcharakter nicht. Darüber hinaus wirkt es an vielen Stellen sehr arrogant und der Autor denkt anscheinend, dass er die Wahrheit gepachtet hat und diese jetzt der ganzen Welt mitteilen sollte
fleckenteufel bisher habe ich alle bücher von heinz strunk gern gelesen! und auch bei fleckentezufel hab ich viel gelacht. gut beobachtet, interessante sprache, witzig und spannend.
Mehr erwartet Das Buch wurde mir als Nachfolger von “Feuchtgebiete” empfohlen. Voller Tatendrang und Erwartungen hab ich mir dann natürlich sofort das Buch gekauft. Leider wurde ich schon nach den ersten paar Seiten enttäuscht. Es fängt sehr langweilig an und im Endeffekt dreht sich das ganze Buch um die “größeren Geschäfte”. Alles andere sind normale Teenager-Probleme die bisher jeder durchgemacht hat. Von Anschluß finden bis die große Liebe erobern.
Gut als kleiner Zwischenschmöcker, aber nicht wirklich kaufenswert.
Zuviel Sarkasmus Habe mir das Buch gekauft, weil ich von Heinz Strunk’s Werk “Fleisch ist mein Gemüse” begeistert war, auch aufgrund des lustig gelesenen Hörbuchs. Als ich dann von “Fleckenteufel” einige Ausschnitte von Heinz Strunk persönlich gelesen gehörte habe, dachte ich mir “Fleckenteufel” könnte genau so lustig sein. War es leider nicht! Ich hab’ gehört, dass er es als sarkastische Antwort auf “Feuchtgebiete” von Ch. Roche geschrieben hat. Diese Motivation ist für den Inhalt leider zu wenig. Hab’ ein paar mal gelacht, wenn ich’s nicht gelesen hätte, hätt’ ich auch nix versäumt.
Pointenlose Story, witzige Schreibe Ich habe weder “Feuchtgebiete” noch andere Bücher von Strunk gelesen und bin daher unbefangen und ohne den Autor an seinen anderen Büchern oder an Frau Roche zu messen, an die Lektüre dieses Pubertätsdramoletts herangegangen.
Es passiert nicht viel, eigentlich fast nichts auf der beschriebenen Kirchenfreizeit, außer dass der Darm des Ich-Erzählers zwischen Verstopfung und Flatulenzen oszilliert, er durch mancherlei Umstände am Dauermasturbieren gehindert wird und Mitreisende männlichen und weiblichen Geschlechts und unterschiedlichen Alters wechselweise seinen Widerwillen und seine Libido errregen. Außerdem lernt er Charles Bukowski kennen und muss daher nicht mehr abwechselnd Enid Blytons “5 Freunde” und Landser-Hefte lesen.
Erstaunlicherweise füllt diese dünnflüssige Handlung trotz der Dauerberieselung mit Fäkalien recht komisch die Seiten und ist allemal authentischer als ein ästhetisches und verlogenes Gewürge über Pubertierende wie das von Hermann Hesse oder Siegfried Lenz.
Nicht lesen bildet Das ganze Buch ist so überschaubar wie seine Rahmenhandlung: “Familienfreizeit mit der evangelischen Gemeinde”. “Überschaubar” nenne ich es, um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Es ist das Ödeste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Dass es überaus langweilig ist, was er da schreibt, sieht der Autor wohl auch so, weil er das Ganze mit einem nur teilweise gelungenen oder durchgehaltenen Jugendslang (nicht unberechtigterweise, denn es schreibt ein 16Jähriger) und den Abstoßensten Sachen, die es so gibt, “würzt”. Verteidiger werden einwenden, dass die Verdauung eben zum Menschen gehört. Eben darum kennen wir sie und reden nicht weiter drüber. Und worüber man nicht redet, aus für mich nachvollziehbaren Gründen, sollte erst recht niemand schreiben. Wer vermutet es ginge um eine besonders perverse Darstellung sexueller Praktiken, liegt falsch und wird noch bitterer enttäuscht sein von dem Buch als ich. Um Sexualität geht es ganz marginal.
Zum Schluss und besseren Verständnis des Werkes möchte ich zitieren: “Pppppppffffffffffffff(oder mehr GJW)kkkkkkkkkkkrrrrrrrrröööö.” Ende des Zitats. Solche Passagen finden sich noch häufiger - zu häufig - aber nach Seite 7 (ihr entstammt das obige Zitat) kann man das Buch getrost zur Seite legen und hat noch was für seine Bildung getan.
Übrigens auf der nach oben kaum noch offenen Ekelskala bleibt “Fleckenteufel” hinter Charlotte Roche einige Stufen zurück, was ich nicht als Kaufempfehlung für die “Feuchtgebiete” verstanden wissen will. Als Allerletztes: Die Schuld an diesem Machwerk fällt nicht auf Heinz Strunk, sondern auf den einstmals sehr angesehenen Rowolth-Verlag.
Bitte nur Hörbuch! Tja, die Masche mit dem “gleichen” Cover zieht. Warum das alle so krass finden, ist für 2009 schon seltsam. Immerhin gab es unter anderem schon Charles Bukowski, den Strunk sogar zitiert. Dank des tollen Norddeutschen Dialekts hab ich das Hörbuch komplett reingezogen. Das kann er: vorlesen!
Dann ist der nicht gerade neue Inhalt richtig unterhaltsam.
Eine Landjugend an der Ostsee Ja, das ist ein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann. Und ich glaube, es liesse sich auch gut verfilmen. Zumindest günstig, denn der Ort der Handlung wechselt nicht. Und das gefällt mir, denn so kann der Protagonist Thorsten ausgiebig erzählen. Und das tut er, der arme 17jährige: Von Furzen und Fäkalhumor, Glocken und Sexphantasien, Fünf Freunden vs Charles Bukowski und anderem nutzloses Wissen.
Eine herrliche Jugengeschichte, wie »Fleisch ist mein Gemüse«, die im Gegensatz zur »Zunge Europas« besser zu Ende erzählt ist.
Ein echt witziges Buch, für Menschen mit viel Humor. Das Buch Fleckenteufel wirkt sehr autentisch und bei genauerem Lesen, dürfte jedem der ein wenig ehrlich zu sich selbst ist auffallen,dass in den geschilderten Erlebnissen ein Funken Wahrheit steckt.
Wahrheit im Sinne der Dinge die uns im Alltag wiederfahren.
Man könnte jetzt auch sagen das Buch ist ein wenig sehr überzogen und damit hat man vieleicht auch Recht.
Aber genau deswegen erwähnte ich den “Funken” Wahrheit. Ein Buch auf jeden Fall zu empfehlen für Menschen mit Humor und dem Hang zum “Funken” Wahrheit.
schaumschläger und andere enttäuschungen… Fleckenteufel
um es auf den punkt zu bringen: NICHT EMPFEHLENSWERT
ich habe vor ca. 3 monaten feuchtgebiete gelesen und war endlos begeistert… voller vorfreude hab ich mir dann gleich den angeblichen zweiten (männlichen) part dieses frivolen duos bestellt, auch weil ich eine leseprobe vom autor heinz strunk selbst im tv gesehen hatte…
nur - diese “leseprobe” waren schon die besten 3 teile aus dem ganzen buch! zusammengefasst! nun fängt man das buch zu lesen an, erkennt völlig aus dem sinn gerissen einen teil dieser leseprobe und fängt an zu zweifeln… nach 100 seiten hab ich aufgehört mir das weiter “anzutun”
noch nie war ich dermaßen enttäuscht von einem buch… es ist leider einfach nur fad, es hat keine story, es hat keine anspruchsvolle hauptfigur… das einzige was mich nicht davon abgehalten hat es sofort wegzulegen is der humor des autors… leicht sarkastisch angehaucht aber halt auch viel zu seicht für ein solches thema…
ich muss mich da wirklich fragen, was jemanden dazu bewegt, dieses buch als grandios und lustig zu beschreiben, wenn davon rein gar nichts zu finden ist…
genial bin zwar noch nit ganz durch aber schon nach den ersten wird schnell klar: Dieses Buch strapaziert die gesamte Lachmuskulatur…
Viel Spaß beim lesen!!!
etwas trockenes Feuchtgebiet… Leider kommt die männliche Version der Feuchtgebiete von Heinz Struck nicht ganz an das weibliche “Vorbild” heran. Trotz allem sehr unterhaltsam, witzig, versaut und schön kurzweilig.
Ein schönes Buch Da ich zuvor ein anderes ähnliches Buch gelesen habe. Ihr wisst bestimmt alle, dass ich “Feuchtgebiete” (Charlotte Roche) meine habe ich mir dieses zugelegt. Ich fing sofort an zu lesen und habe mich nach den ersten 2 Seiten an die selbe Sprache wie Feuchtgebiete erinnert. Doch Fleckenteufel ist meiner Meinung nach nicht ganz so primitiv geschrieben. Dieser Mix aus Gewähltheit und Ausdruck macht dieses Buch so interessant. Ich kann´s nur weiter empfehlen…
Humorvoll und witzig Da diese Geschichte ja als männliches Pendant zu dem Roman “Feuchtgebiete” gilt, weiß man als Leser im Vorfeld in etwa, welches Thema auf einen zukommt…
Aber dieses Buch hat zusätzlich eine humorvolle Komponente, mit viel Einfühlungsvermögen in die Welt des ich-erzählenden Jugendlichen und dessen Umfeld mit seinem von ihm exakt definierten sozialen Gefüge.
Ein unterhaltsames Buch. Lesen, entspannen, schmunzeln und manchmal auch spontan loslachen!!
ich bin nach einem Auftritt von Herrn Strunk bei einer Fernsehshow auf das Buch aufmerksam geworden. Der dort vorgelesene Text erschien mir schon lustig und ich bestellte mir das Buch. Schnell jedoch merkt man, dass gewisse Situationen zu deutlich beschrieben werden bzw. Dinge beschrieben werden die man gar nicht soooo genau wissen möchte. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber dran und die geschichte ist kurzweilig. Mir aber doch eine Spur zu hart. Wer?s mag sollte es kaufen, wer eher konservativ ist sollte die Finger davon lassen.
Empfehlen kann ich “Fleisch ist mein Gemüse”. Das gefiel mir um einiges besser.
Alles super! Das Buch wurde bei TV Total von Stefan Raab vorgestellt. Allein der kurze Ausschnitt aus dem Buch, der vorgelesen wurde, war unfassbar witzig. Das Buch gilt als männliche Antwort auf “Feuchtgebiete”. Aber es ist viel besser geschrieben und umso witziger. Nur allzu oft erkennt man sich in den Gefühlen des Protagonisten wieder.
Fleckenteufel Fleckenteufel Flott geschriebenes Buch. Teilweise erkennt man schmunzelnd Parallelen zur eigenen Jugend wieder - z.B. bei den Querverweisen auf best. Filme und Musik. Auch die ständige Neugier auf Sex und die entsprechenden Phantasien (männl.) Jugendlicher werden gut dargestellt. Alles in allem ein empfehlenswertes, gutes Buch mit hohem Unterhaltungswert.
ein Buch, welches die Welt nicht braucht Eines der schlechtesten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen oder versucht habe zu lesen. Wenn ich könnte, würde ich keinen einzigen Stern vergeben!
Heinz Strunk hat sich mit diesem Buch keinen gefallen getan. Das Buch war zwar zeitweise, besonders zu Anfang ganz witzig, verlor sich dann aber immer mehr, in der langweiligen Story.
Man fühlt sich unweigerlich an das Buch “Feuchtgebiete” von Ch. Roche erinnert. Auch hier wird nichts ausgelassen - z. B. die pubertären Spielchen und auch der Ekelfaktor ist ähnlich hoch anzusiedeln wie bei Feuchtgebiete, welches ich aber besser fand!
Hände weg, für dieses Buch Geld auszugeben, ist viel zu schade!!!
Fleckenteufel von Heinz Strunk (2008 Habe dieses Buch gekauft weil es so ähnlich wie Feuchtgebiete sein sollte.Es gab nicht soviel interessante Stellen,hatte mehr von erwartet.Wie man auf Klo geht möchte ,glaube ich, keiner so genau wissen.
literarischer Durchfall Schon die Gestaltung der Titelseite lässt böse Vorahnungen aufkommen: hier versucht wieder jemand auf den “Feuchtgebiete”-Zug aufzuspringen. Doch warum etwas an sich schon anspruch- und niveauloses nachmachen? Diese Frage hat sich Heinz Strunk wohl vergessen zu stellen. Darüber hinaus vergaß er beim schreiben anscheinend auch noch andere Sachen, beispielsweise eine interessante Handlung, einen ansprechenden Protagonisten und nicht zuletzt Nebensätze, die einen literarischen Text oft lesenwerter machen.
Kurz gesagt: die Story über die Gedanken eines geistig beschränkten 16-jährigen im Kirchencamp ist meiner Meinung nach für keine Generation irgenwie ansprechend, Sprache und Ausdruck sind so simpel wie in der Leselernfibel einer Erstklässlers. Das Buch endet genauso sinnentleert wie es auch beginnt.
Selten so gelacht Nachdem ich schon Fleisch ist mein Gemüse spitzenklasse fand, habe ich mir dieses Buch zugelegt. Und: Jede Seite ist gespickt mit 2 - 3 Lachern. Nur was dieses Buch mit Feuchtgebiete gemeinsam haben soll ist mir ein Rätsel. Feuchgebiete war ein unlustiges Buch ohne richtige Handlung. Dieses hier hat eine Handlung… einfach selber lesen und lachen!
Ok, aber nicht den Erwartungen entsprechend. Das Buch entspricht nicht den Vorstellungen, da es sich sehr in die Länge zieht und selten aufregende Abschnitte kommen.
Ostseeerinnerungen, gemischt mit Jugendherbergs-Charme Der Buchumschlag erinnert an “Feuchtgebiete”, das Buch hab ich allerdings nicht gelesen. Innen ist Fleckenteufel wahrscheinlich ganz anders. Ich war als Kind oft an der Ostsee, im Nachbarort von Scharbeutz, also kann ich mich gut in die Situation der Hauptperson hineinfühlen. Zum anderen war ich damals auch auf Klassenfahrt im Zeltlager auf Sylt und auch in Jugendherbergen. Der Autor schildert sehr überzeugend in der ersten Person, wie es damals so zuging. Die teilweise etwas derbe Sprache soll wohl witzig sein, ich finde man kann solche Themen auch etwas dezenter beschreiben, ohne gleich nach katholischem Mädchenpensionat zu klingen. Mir machte es nichts aus, ich bin hart im nehmen.
Ein Kernthema im Buch sind Körperausscheidungen der festeren Art, das ist sicher auch gecshmackssache, aber wie war das mit den vielen Fliegen die sich doch nicht irren können…
Ansonsten geht es hauptsächlich um Pubertätsbewältigung und Selbstfindung.
Ich habe das Buch sehr zügig durchgelesen, das ist ein positives Zeichen, denn ich habe viele Bücher rumliegen, bei denen ich nach 20-50 Seiten das Lesen aufgegeben habe. Außerdem habe ich danach noch ein weiteres Buch des Autors gelesen, genauso zügig. Also ich empfehle dieses Buch als Urlaubslektüre, besonders für männliche Leser die in den 60er/70er Jahren Teenager waren. Frauen werden überwiegend etwas pikiert auf die jugendliche Beschreibung von homoerotischen Fantasien und männlicher Selbstbefriedigung reagieren.
Its’ getting darker…. “Fleckenteufel” ist der erste Strunk-Roman, der von mir keine fünf Punkte mehr bekommt.
Lieferte er uns in den ersten Büchern sicher auch autobiografisch gefärbte Einblicke als Twen (”Fleisch ist mein Gemüse”) und Mittdreißiger (”Die Zunge Europas”) versetzt sich Strunk hier in die Welt eines Teenagers in den späten 1970er Jahren.
Einigen Schreibern hier ist schon aufgefallen, dass der Schreibstil nicht so recht zu einem Jugendlichen passen will. Dem schließe ich mich an, trotzdem ist der Humor hier einfach wieder köstlich.
Fleckenteufel ist meines Erachtens Strunks bisher düsterstes Buch. Der Held ist geworfen in eine Welt protestantisch-kleinbürgerlicher Tristesse gemixt mit pubertärer sexueller Aufgekratztheit, die ja in den bisexuellen Phantasien des Ich-Erzählers gipfelt. Bevölkert ist diese Welt mit einem Personal aus größtenteils profund unsympathischen Erwachsenen bzw. jugendlichen Tunichtguts und unerreichbaren Lustobjekten.
Ohne Zweifel gibt es viele Parallelen zu Strunks anderen Büchern, und Fleckenteufel ist auch gut geworden. Was mich aber stört, ist die fast schon nihilistische Hauptfigur des Thorsten Bruhn, eine merkwürdig farblose Person, der in dem Buch auch keine wirkliche Entwicklung durchmacht und so distanziert wie schräg wirkt. Hier liegt für mich der wesentliche Unterschied zu den anderen Büchern Strunks - der Heinzer aus “Fleich ist mein Gemüse” war eben ein sympathischer, zudem talentierter Loser, Markus aus “Die Zunge Europas” fand innerhalb der Handlung wieder zu sich selbst und versuchte der Tristesse seines Lebens zu entkommen.
Dagegen ist Fleckenteufel merkwürdig statisch, der Held sucht keine Lösungsansätze in einer für ihn bedrückenden Welt. Nun erwarte ich beileibe nicht von Strunk, dass er plötzlich ein Lebensberatungsbuch schreibt; aber etwas mehr könnte in einem Roman schon passieren, so anekdoten- und wortwitzreich er auch sein mag.
Witzig Wie alle anderen Bücher von Heinz Strunk habe ich auch Fleckenteufel gerne gelesen. Ich mag seinen Humor und sein Sprachgefühl, durch die er auchdie tristesten Alltagsbeobachtungen lesenswert und unterhaltsam darzustellen versteht. Das Cover ist allerdings völlig unwürdig, aber genug davon … 5 Sterne.
Bestes Beispiel für “Wenn Autoren ihre eigenen Bücher vortragen klappt’s immer besser!” Vorgeschichte: Kenne Heinz Strunk sporadisch über einige Umwege. Allen vorneweg seine Arbeitsgemeinschaft mit den Österreichern Stermann & Grissemann auf dem hiesigen Radiosender FM4, in deren Radiosendung auch oftmals Studio Braun Specials gelaufen sind. Dazu mochte ich die un-schubladisierbare Schrägheit seiner Lieder “Todesfalle Haushalt” und “Teilebahn”. Dann hab ich Herrn Strunk vergessen. Dann der Film “Immer nie am Meer”. Dann mein Hamburgurlaub. Und dann sein Buch “Fleisch ist mein Gemüse”. Erst danach kam ich zum Fleckenteufel bzw. zu diesem Hörbuch.
Eines gleich vorweg: Hr. Strunk liest sein Buch in dieser Aufzeichnung nicht, meineserachtens “lebt” er es richtig. Selten habe ich ein Hörbuch gehört, bei welchem so viel persönlicher Einsatz dahintergesteckt ist. Einzelne Figuren werden mit unterschiedlichen Stimmlagen gesprochen, geröchelt oder gegrunzt. Dazu die unverkennbare Betonung vereinzelter Wörter und Textstellen und dazu noch diese in der Stimme übertragene Stimmung in den schlimmsten Durchfall- und Onanieexzessen - herrlich lebendig nach Strunk-Art eben.
Zum Inhalt will ich mich hier nicht äußern - in Anlehnung an Frau Roches Buch wird auch hier kein Blatt vor den Mund genommen - Peinlichkeiten und andere Alltagsgrausamkeiten werden in allen nur erdenklichen Details geschildert und beim Namen genannt. Vielleicht nicht gerade das ideale Hörbuch zum Einschlafen.
Eben gerade deswegen, weil das Buch zwar einen großen Handlungsbogen erzählt, aber die einzelnen Erlebnisse alle schön in Unterkapitel zerstückelt sind, hat mich das Hörbuch regelrecht dazu eingeladen es alle paar Tage mal - auch mit längeren Unterbrechungen - für ein paar Kapitel zu hören. Es gibt Hörbucher, die einem eine so lange Abstinenz nicht verzeihen - zu sehr verliert man die Handlungsfäden und Personen aus dem Gedächtnis - aber beim “Fleckenteufel” ist das alles, meineserachtens, nicht so tragisch. Und spätestens dann, wenn man ein paar Schlagworte (> “Nougathöhle” z.B.) hört, ist man wieder zurück beim Ostseeurlaub.
Ich wurde jedenfalls über 4 CDs wirklich prächtig unterhalten. Dazu sei angemerkt: ich schätze Autoren, die es schaffen nicht ganz so alltagstypische Situationen und Gefühle in ebenso untypische Worte und Beschreibungen zu fassen. Herr Strunk ist darin wahrlich ein Könner. Und außerdem hab ich persönlich nichts gegen eine schöne Portion Fäkalhumor
Sehr derb aber lustig Heinz Strunk schreibt provokativ sehr derb und ohne Umschweife. Meine Frau hat an einigen Stellen geschmunzelt, aber häufig auch etwas verschämt auf den Boden geguckt. Ich habe mich weitestgehend gut amüsiert, wenn es aber hier und da auch ein wenig zu viel des Guten war. Aber das machen die vielen Lacher wieder weg. Schöner Jugendroman.
Deja vu Viel besser als erwartet. Nicht zu vergleichen mit seinem Opus Magnum “Fleisch ist mein Gemüse” aber auch nicht die Antwort auf “Feuchtgebiete”. Dafür ist es viel zu komisch. Und von Strunk gelesen einfach super unterhaltend. Da ich selbst zu der selben Zeit (Mitte 70er) zuerst als Teilnahmer, später als Leiter kirchliche Freizeiten erlebt habe, kann ich sagen, da ist so viel Wahrheit dran. Das Treffen mit einer Behindertengruppe habe ich genau so in Erinnerung. Hätte nach den Kritiken nicht erwartet, dass ich so viel Spaß dran haben würde.
Stellenweise hat mich das Buch auch gelangweilt Das Buch hat einige Lacher, aber mitgerissen oder umgehauen hat es mich jetzt nicht. Thorsten Bruhn erinnert einem ein bisschen an die eigene Kindheit, an die eigene Jugendfreizeit. Ich würde sagen ein bisschen Thorsten ist in jedem von uns. Aber lesen muss man dass Buch jetzt nicht unbedingt. Stellenweise hat mich das Buch auch gelangweilt. Gott sei Dank hat das Buch nur 220 Seiten.
Auch schon wieder geil? Nee, leider vor allem öde… Nach dem grandiosen “Fleisch ist mein Gemüse” das zweite Strunk-Buch, das ich gelesen habe. Diesmal ist das Ergebnis leider weder spannend noch witzig.
Mich stört also weder, dass es “vulgär” ist, angeblich eine Kopie von “Feuchtgebiete” sein soll (abwegig) oder dass der böse, böse Rowohlt-Verlag doch tatsächlich keine ausschließlich der schöngeistigen Literatur verschriebene, selbstlose Institution ist, sondern ein Unternehmen, das zusehen muss, dass es seine Mitarbeiter bezahlt bekommt…
Während ich bei “Fleisch ist mein Gemüse” so vieles nachvollziehen, da ich auch in der charmanten bis dumpfen Provinz Niedersachsens aufwuchs, ist das bei Fleckenteufel trotz lebhafter Erinnerung an die eigene Jugend leider nicht drin.
Die Pubertät des Romanhelden scheint vor allem von Darmproblemen und primär homoerotischen Fantasien geprägt zu sein, mit denen dann 200 Seiten ein wenig lieblos, dafür aber recht mühsam gefüllt werden. Die sexuellen Fantasien sind trotz gegenteiliger Bekundung (”auch schon wieder geil”) eher ungeil, kurz wird mal Bukowski bemüht, man hofft, der gute Heinz lässt sich ev. ein wenig inspirieren, zitiert notfalls 100 Seiten Bukowski, aber daraus wird nix.
So rieseln die Seiten belanglos an einem vorbei, irgendwann ist man durch und denkt, geschafft.
Das einzig Gute an diesem Leseerlebnis dürfte sein, dass sich hier bei manchem Leser klammheimlich das bei anderen schlechten Büchern erfolgreich verbetene Gefühl einschleichen wird, DAS hätte man auch noch hingekriegt.
Lustig und kurzweilig Das Buch an sich war echt gut. Es gab lustige Momente und die schöne Art, wie der Innere Monolog des Protagonisten erzählt wurde. Jeder, der mal auf einer Jugendfahrt dabei war, wird sicherlich einiges wiedererkennen.
Strunk - die Dritte Nachdem ich bereits die beiden anderen Bücher von Heinz Strunk auf ihre ganz eigene Weise toll fand, führte ich mir vor kurzem auch “Fleckenteufel” zu Gemüte. In einem länger zurückliegenden Interview von Heinz Strunk in irgendeinem Magazin hatte dieser angekündigt, mit “Fleckenteufel” eine Art “Feuchtgebiete” aus männlicher Sicht verfassen zu wollen und daher wunderte mich auch das daran angelehnte Layout des Buches nicht.
Positiv überrascht wurde ich aber davon, dass “Fleckenteufel” im Gegensatz zu Frau Roches “Feuchtgebieten” tatsächlich eine Handlung besitzt. Während “Feuchtgebiete” eigentlich nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Eckelhaftigkeiten ohne nennenswerte Rahmenhandlung ist, gibt es in Strunks Buch durchaus eine Handlung, wenngleich diese eine Strunk-typische Schlichtheit aufweist. Der Rahmen ist eine Ferienfreizeit an der Ostsee, der Held ein seltsamer 16jähriger, der von teilweise irrwitzigen Gedankengängen und sexuellen Tagträumen heimgesucht wird. Neben den teils derben Pippikacka-Stories gibt es aber auch eine schwermütige und zweiflerische Note in dem Buch, die mir sehr gut gefallen hat.
Alles in Allem ist “Fleckenteufel” natürlich alles andere als ernsthafte Literatur, aber das hat ja wohl auch niemand von Heinz Strunk erwartet - zu allerletzt ich selbst. Daher bin ich keinesfalls enttäuscht von dem, was Strunk da komponiert hat. Es ist eben ein original “Strunk”.
Naja hatte mehr erwartet…:-( Wie der Betreff schon sagt : Hatte echt mehr vom Buch versprochen… habe es bis heute noch nicht fertig gelesen…irgendwie warte ich immer noch auf den knaller….Finde das Buch wirklich langweilig…also der gegensatz von Feuchtgebiete ist dieses Buch sicherlich nicht! Schade…aber eine Super einschlafhilfe *g
Fleckenteufel - Heinz Stunk “Fleckenteufel” von Heinz Strunk ist ein sehr sehr gutes Buch. Es lässt sich sehr leicht und sehr schnell lesen. Schnell wird man in das Leben von Thorsten eingeführt, der die Ferien in einem “Camp” mit dem halben Dorf verbringt. Sehr gut beschrieben sind die Probleme der Jugendlichen damals in den 70er Jahren. Teilweise interessant , teilweise einfach nur zum lachen. Heinz Strunk nimmt in diesem Buch kein Blatt vor den Mund und schreibt einfach aus der Seele heraus. Von Darmproblemen bis hin zu Eifersüchteleien, wer nun das Schönste Mädchen abbekommt. Man bekommt jeden Tag sehr genau mit und findet es am Ende eigentlich ziemlich schade, dass die Zeit schon vorbei ist. Ein sehr gutes Buch - sehr empfehlenswert!
Fleckenteufel-top buch Ich habe mich für dieses Buch entschieden da es von vielen Seiten gelobt worden ist und es mehrer in meinem freundeskreis gerne lesen wollten.(spart man gleich doppelt )
für den preis mit schnellem versand kann man nix aussetzen!
naja Ich hab bereits Feuchtgebiete, und Trockenzonen gelesen!
Heinz Strunk schreibt zwar irsinnig gut, modern und offen, allerdings
hat dieses Buch nicht meinen Vorstellungen entsprochen, nicht dass ich extrem geil bin auf derartige Geschichten, allerdings war ich der überzeugung, dass dieses buch eher dem niveau von feuchtgebiete entspricht.
aber wenn man keine vorurteile hat dann ist es durchaus sehr angenehm zu lesen und naja ekelanfälle bekommt man auch nicht direkt beim lesen!
Lachfeuerwerk Feuchtgebiete hin, Feuchtgebiete her…egal ob das hier ein Abklatsch oder sonstwas davon sein soll:
Die Erlebnisse des etwas kleingeratenen Thorsten, der nicht nur seine Körpersäfte, sondern auch seine Pubertät nur sehr bedingt zu kontrollieren weiss und der, genervt von den meisten seiner Altersgenossen sowie den verklemmt-moralinsauren Vorträgen des Herrn Pfarrers und seiner diversen Helfer eine “tolle” Jugendfreizeit verleben darf, sind trotz der übertrieben dargestellten Ekelszenen nicht nur witzig, sondern auch so treffend karikiert, dass wohl jeder, der schon mal im Landschulheim,christl.Freizeit oder derartigem war , sich da in irgendeiner Weise wiedererkennen kann.
Für ganz sensible Feingeister ist das sicher nix, aber ich hab mich stellenweise fast eingep…vor Lachen, echt !
Ein Brüller, das Ding, und ein würdiger Nachfolger zum “Fleischgemüse”
Typisches Jugendbuch Obwohl das Buch nicht zu den Werken zählt, die ich normalerweise bevorzuge, halte ich die Geschichte für sehr gelungen. Der doch sehr primitive und obszöne Humor ist so geschickt eingesetzt, dass man sich an manchen Stellen trotz detailliert beschriebener Verdauungsvorgänge ein Lachen nicht verkneifen kann.
Die Personen in der Geschichte wirken so real und lebendig, als wäre man mitten unter ihnen, weil sie alle ihre Schwächen und Eigenarten haben. Vor allem mit der Hauptperson Thorsten konnte ich mich sympathisieren, weil er einerseits etwas perverse Gedankengänge aufweist und andererseits tiefgründige Träume und Vorstellungen vom Leben birgt - eben ein normaler Jugendlicher. Er erkennt z. B. den tieferen Sinn hinter dem Lied we shall overcome”, das an einem Abend bei der Andacht gesungen wird und denkt lange darüber nach.
Ich bin der Meinung, dass dieses Buch als Jugendbuch gehandhabt werden sollte, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich ein Erwachsener mit der Hauptperson identifizieren bzw. für die Geschichte so begeistern kann wie ein Jugendlicher.
Weiters kann ich verstehen, warum das Buch eher als Hörspiel empfohlen wird, als zum Lesen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass der Autor selbst die Geschichte noch realistischer und witziger vermitteln kann.
Heinz Strunk - Fleckenteufel Der 16 - jährige Thorsten Bruhn, “Held” von Heinz Strunks Roman “Fleckenteufel”, verbringt seine Ferien bei der evangelischen Familienfreizeit in Scharbeutz, einen kleinen Ort an der Ostsee, in den Siebzigern.
Thorstens größtes Problem ist während dieser Zeit seine nicht endend wollende Verstopfung, und diese Angelegenheit wird auch für den Leser ein Problem, denn Thorstens äußerst genauen Beschreibungen von gewissen Umständen können einen des Öfteren auf den Magen schlagen. Genau wie seine extreme Art nach einiger Zeit nur noch nervt, ist Heinz Strunks Angewohnheit jedes noch so kleine Geräusch in Worten auszudrücken sehr Nerven aufreibend. Sein Erzählstil ist dadurch mit der Zeit ziemlich anstrengend.
Auch hatte ich des Öfteren den Eindruck, dass Thorsten Bruhn wohl bei einem Psychiater besser aufgehoben wäre, als in einem evangelischem Jugendcamp. So gibt der ich - Erzähler dem Leser verschiedene Einblicke in seine kranken Gedanken, beispielsweise durch die Beschreibung seines Lieblingsspiels “Vergewaltigung” - ohne Worte.
Trotz einiger witziger Stellen hat dieses äußerst übertriebene Buch nicht wirklich viel zu bieten, außer einen verzweifelten, gestörten Jugendlichen, der einfach nur “wachsen” will, um endlich von den anderen wahrgenommen zu werden.
Genial unterhaltsam Eins vorweg: dieses Buch ist kein Vergleich zu Feuchtgebiete nur weils mal ein bischen öbszöner wird!!
Fleckenteufel ist die geschriebene,unterhalsam für den Leser, Realität eines Jugendlichen der sich hinreissen lässt in eine Jugendfreizeit zu fahren!
Ich habe selbst etliche dieser Jugendfreizeiten erlebt und von den bescheuerten Andachten bis zu den heimlichen Jungs/Mädchentreffen ist es genauso passiert!! Nur halt als Mädchen. Sicher konnte ich in die Köpfe der Jungs nicht hineinsehen, was in dem Alter sicher besser für mich war, aber wir Mädels haben das nicht wirklich anders empfunden.
Ich gebe diesem Buch uneingeschränkt 5 Sterne: weil es nett geschrieben ist, weil es mich unterhalten hat, weil ich viel lachen durfte, weils einfach genauso gewesen ist.
Also an Alle die sich auch mit Jugendfreizeiten ihre Ferien vertreiben durften und auch mal gut ein Auge zudrücken können wenns mal etwas eklig wird: Kaufen!!
Lesenswert! Wer Feuchtgebiete gelesen hat,solte auch dieses Buch lesen!
Es ist eigentlich schon sehr sonderbar das man eigentlich das Mänliche Geschlecht für die hält die wie soll ich sagen die Machos sind.
Wenn man Feuchtgebiete gelesen hat erscheint einem der Fleckenteufel als harmlos
(wie artig doch die Männer sind bis auf pupsen und 4 gegen Willy) da sind die Frauen nach dem Buch Feuchtgebiete ferkel!
Lesenswert und sehr amüsant geschrieben !!!!!!!!!!
Siebzehn will ich wirklich nicht mehr sein… …heißt es in einem Schlagertext. Heinz Strunk schreibt, warum nicht! Sein Protagonist ist das Klischee des miesepetrigen Teenagers, der Gott und die Welt für alles verantwortlich macht, was ihm in der Ungelenkheit dessen, der mit dem Leben gerade erst anfängt, nicht auf Anhieb gelingt.
Ansonsten wandelt das Buch bis hin zum Design auf den Spuren von Charlotte Roches “Feuchtgebiete.” Strunks Held ist männlich und 16, Roches weiblich und 18 Jahre alt. Strunks Handlung spielt im Ferienlager, Roches im Krankenhaus.
Aber während “Feuchtgebiete” eher ein gesellschaftspolitischer Versuch ist, spielt im “Fleckenteufel” doch die Geschichte die Hauptrolle. Was es bedeuten konnte, im Sommer 1977 Teenager zu sein, am Beispiel seines “Thorsten” ist Herrn Struck der Ausflug in die Gefühls- und Gedankenwelt eines der vielen Jugendlichen jener Zeit gelungen, zwar nicht als Prototyp - ein unsinniges Unterfangen - aber doch so, wie es gewesen sein könnte.
Super Buch - klare Empfehlung für alle, mit Humor! Ich muss zugeben, ich habe noch nie ein Buch in meinem Leben gelesen bzw. zuende gelesen. Bis ich “Fleckenteufel” in die Hände bekommen habe.
Es ist nicht jedermanns Sache, was man auch an den Rezensionen sehen kann. Der eine finde es Klasse, der nächste wieder rum einfach nur ekelig oder anmaßend. Aber um mich mal zu outen: Es trifft meinen Humor und meine Ansichten.
In der Bahn sitzen und laut lachen, während einen die Leute anstarren und teils mitschmunzeln ist doch echt das Beste!
Außerdem ist das Buch auch sehr gut geschrieben. Es ließt sich fließend, flüssig, geht gut runter, wie geölt.
5 Sterne, weils das erste Buch ist, welches ich zuende gelesen habe, weil es mich wirklich interessiert hat, wie es weiter geht und was noch passiert!
Fleckenteufel - ein Buch der anderen Art Eine Geschichte ueber den 16jaehrigen Thorsten Bruhn, der in den Ferien mit einer christlichen Gemeinde an die Ostsee zum Zelten faehrt.
Lustige Geschichte, witzig geschrieben; mit einigen sexuellen Darstellungen ueber Vorlieben und “Vorlagen”.
Definitiv zu empfehlen, wenn aus dem trueben Altagsleben entfliehen will und sich in das Leben eines Teenagers versetzen lassen moechte.
Unzumutbar Dieses Buch wurde bereits als literarischer Durchfall bezeichnet und dem kann ich mich nur anschliessen.
Es verfügt weder über eine ansprechende Handlung noch über literarisches Geschick.
Wer seine Anal-Phase in der frühen Kindheit nicht ausgelebt und diese in der Pubertät nicht aufgearbeitet hat, ist bei diesem Buch genau richtig. Aber wieviel Geschreibsel über Körperöffnungen und deren Ausscheiden will ein Mensch vertragen?
Eklig! Die männliche Ausführung von “Feuchgebiete” Eines der schlechtesten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen oder versucht habe zu lesen. Wenn ich könnte, würde ich keinen einzigen Stern vergeben! Heinz Strunk hat sich mit diesem Buch keinen gefallen getan. Das Buch war zwar zeitweise, besonders zu Anfang ganz witzig, verlor sich dann aber immer mehr, in der langweiligen Story. Man fühlt sich unweigerlich an das Buch “Feuchtgebiete” von Ch. Roche erinnert. Auch hier wird nichts ausgelassen - z. B. die pubertären Spielchen und auch der Ekelfaktor ist ähnlich hoch anzusiedeln wie bei Feuchtgebiete, welches ich aber besser fand! Hände weg, für dieses Buch Geld auszugeben, ist viel zu schade!!!
Die Antwort. Die Antwort auf Feuchtgebiete. Ja, auch mit machwerken kann man halt heute Geld verdienen. Bitte nicht noch mehr davon. Soetwas kann man doch nicht wirklich wissen wollen, oder?
Nicht schließen auf Feuchtgebiete Wer Feuchtgebiete toll fand, wird von diesem Buch wahrscheinlich sehr viel erfahren, leider hat mich doch ein bissl enttäuscht, was aber auch irgendwie klar ist, weil es ein anderer Schriftsteller ist.
…we shall overcome some day “Ich spüre, dass ich so etwas wahrscheinlich nie wieder erleben werde, dass, wenn ich irgendwann erwachsen bin, sich mein Herz verschließen wird und ich mich mit der Erinnerung an die paar glücklichen Augenblicke von Kindheit und Jugend begnügen muss. Ich weiß, dass ich recht habe.”
Es sind Textzeilen wie diese, welche Fleckenteufel so groß machen. Zwischen all dem lustigen und oberflächlichem - was ich natürlich ebenfalls als großartige Unterhaltung betrachte - steckt immer wieder dieses besondere, tiefgründige, fast schon unheimliche Wissen um “meine/seine” Jugend. Hat nicht jeder seine eigene “Susanne Bohne”!
Schade ist, dass sich das Buch zu schnell liest. Was hilft? Längere Bücher von Strunk!
Eines der schlechtesten Bücher, die es gibt! Nachdem ich “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche gelesen hatte, hoffte ich schon auf ein Pendant zum Mann! Meine Erwartungen waren aber anscheinend zu hoch! Ich habe mich regelrecht gezwungen es zu lesen! Die ganze Geschichte zieht sich wie ein Kaugummi, nix passiert, immer das Gleiche! “Schön ausgeschmückt” mit irgendwelchen Wörtern, damit aus der kleinen Handlung doch noch ein ganzes Buch entsteht!Es wäre besser gewesen, wenn der Autor das Thema Frau Roche überlassen hätte, und nicht ihrem Erfolg für “Feuchtgebiete” nachgeeifert wäre, denn da reicht das Buch in keinster Weise ran!
Hauptsache man ekelt sich Ich weiß, es ist in, auf den fahrenden Zug aufzuspringen.
Nachdem Charlotte Roche mit ihren Feuchtgebieten einen großen Erfolg verzeichnen konnte, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis in diesem Genre die “Ekelbücher” wie Pilze aus dem Boden schiessen.
Muss es denn aber gar so extrem sein? Mein Geschmack ist es nicht.
Da lese ich doch viel lieber die wahre “Fortsetzung” von Charlottes “Feuchtgebieten”: “Pilzkulturen” von Frank Tomaszewski:
Hier schafft der Autor es nämlich, was selbst Charlotte nicht gelungen ist; nämlich den Leser mit einem sensiblen Thema zu faszinieren, ohne so tief in die Fäkalkiste zu greifen wie die Autoren zuvor.
Lustig, ein bisschen appetitlich Beim Lesen merkt man sofort die Ähnlichkeiten zu “Fleisch ist mein Gemüse”: Das Buch ist kurzweilig und lustig, ab und zu ist es ein wenig unappetitlich. Wem “Fleisch ist mein Gemüse” gefallen hat, der wird auch an diesem Buch Gefallen finden.
Auch wenn es meiner Meinung nicht ganz so gut und lustig ist wie der Vorgänger.
schlechter abklatsch von feuchtgebiete wenn man Feuchtgebiete gelesen hat, hat man auch eine gewisse Vorstellung davon wie die “männliche Antwort” aussehen soll.
es ist in die länge gezogen, stellenweise langweilig und eintönig.
schlechter abklatsch von feuchtgebiete wenn man Feuchtgebiete gelesen hat, hat man auch eine gewisse Vorstellung davon wie die “männliche Antwort” aussehen soll.
es ist in die länge gezogen, stellenweise langweilig und eintönig.
Wer Feuchtgebiete mag, wird auch dieses Buch lieben! Also mich hat dieses Buch voll gefesselt. Wer Feuchtgebiete mochte, wird auch dieses Buch lieben! Sehr zu empfehlen!
Wer Feuchtgebiete mag, wird auch dieses Buch lieben! Also mich hat dieses Buch voll gefesselt. Wer Feuchtgebiete mochte, wird auch dieses Buch lieben! Sehr zu empfehlen!
Heinzer ist Heinzer ist Heinzer Also - zu den literarisch anspruchsvollen Werken dieser Zeit wird “Fleckenteufel” awahrscheinlich auch in hundert Jahren nicht zählen.
Die eine oder andere Marode des Heinz Strunk Humors kennt man bereits aus “Fleisch ist mein Gemüse”, findet man in “Die Zunge Europas” wieder oder wird sie höchstwahrscheinlich auch in den Akten von Herrn Strunks Psychiater nachlesen können (gäbe es kein Arztgeheimnis), doch trotzdem ist Fleckenteufel zum heulen komisch. Die schnodderige Art, die Situationskomik und die unkonventionelle Schreibweise.
Schwach, schwächer, am schwächsten Was soll man von diesem öden Buch eigentlich berichten. Der pupertierende Thorsten Bruhn geht ins christliche Ferienlager. Sein permanent irritabler Colon diktiert einen wesentlichen Teil seines Tagesablaufs. Zwischen Diarrhoe und Obstipation beschäftigt ihn seine peinliche Flatulenzen. Seine Darmwinde beschreibt er bis zum Erbrechen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sexualität eines Pubertierenden. Zwischen ‘Liebe an und für sich’ mischt sich erotisches, oft auch homophiles, Gedankengut. Es läuft also ‘wie geschmiert’. Dazu Gedanken wie bei den Papageien. Bei denen findet man nämlich die Defäkation auch an der Stange. Im Lager im Gegensatz hierzu moralische Lebensfreude und positive Grundhaltung. Doch immer ist auch das kleine Teufelchen dabei. Mit dieser einfach gestrickten Geschichte begibt sich Heinz Strunk auf sehr dünnes Eis. Ich muss konstatieren - er kann die Kuh von eben diesem Eis nicht holen. Schlicht und einfach ein primitiver Versuch auf die kommerzielle Erfolgswelle von Charlotte Roche aufzuspringen. Ich will die Hand nicht drehen welches das schlechtere Buch ist. Fazit: Nicht lesenswert. Weil immerhin zwei oder drei originelle 70iger Jahre Gags gelungen sind, gibt es einen Stern mehr als das Minimum. Selbst das kostet mich schon etwas Überwindung. So erinnerte mich Enid Blyton mit den immer wieder zitierten ‘Fünf Freunden’ an meinen damaligen Favoriten ‘Die schwarze Sieben’. 1,5 Sterne wären in Wirklichkeit angebracht.
Schwach, schwächer, am schwächsten Was soll man von diesem öden Buch eigentlich berichten. Der pupertierende Thorsten Bruhn geht ins christliche Ferienlager. Sein permanent irritabler Colon diktiert einen wesentlichen Teil seines Tagesablaufs. Zwischen Diarrhoe und Obstipation beschäftigt ihn seine peinliche Flatulenzen. Seine Darmwinde beschreibt er bis zum Erbrechen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sexualität eines Pubertierenden. Zwischen ‘Liebe an und für sich’ mischt sich erotisches, oft auch homophiles, Gedankengut. Es läuft also ‘wie geschmiert’. Dazu Gedanken wie bei den Papageien. Bei denen findet man nämlich die Defäkation auch an der Stange. Im Lager im Gegensatz hierzu moralische Lebensfreude und positive Grundhaltung. Doch immer ist auch das kleine Teufelchen dabei. Mit dieser einfach gestrickten Geschichte begibt sich Heinz Strunk auf sehr dünnes Eis. Ich muss konstatieren - er kann die Kuh von eben diesem Eis nicht holen. Schlicht und einfach ein primitiver Versuch auf die kommerzielle Erfolgswelle von Charlotte Roche aufzuspringen. Ich will die Hand nicht drehen welches das schlechtere Buch ist. Fazit: Nicht lesenswert. Weil immerhin zwei oder drei originelle 70iger Jahre Gags gelungen sind, gibt es einen Stern mehr als das Minimum. Selbst das kostet mich schon etwas Überwindung. So erinnerte mich Enid Blyton mit den immer wieder zitierten ‘Fünf Freunden’ an meinen damaligen Favoriten ‘Die schwarze Sieben’. 1,5 Sterne wären in Wirklichkeit angebracht.
Tippex statt Fleckenteufel Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Fleckenteufel ohne Feuchtgebiete nicht entstanden wäre. Was Charlotte recht, kann dem Heinz nur billig sein, hat der Autor wohl gedacht. Dabei sind sowohl Handlung als auch Schreibstil gleichfalls erschreckend flach.
Wenn schon das Ganze aus anderer Perspektive, dann sollte man sich besser an ,Pilzkulturen’ von F. Tomaszewski versuchen. Liest sich wie die Fortsetzung der Feuchtgebiete und riecht vielleicht auch ein wenig nach Trittbrettfahrerei, aber man hat zumindest das Gefühl, dass einem der Fahrtwind beim Lesen angenehm entgegen bläst.
Kein Vergleich zu Strunks Debüt Wie der Titel vielleicht schon erahnen lässt spielt dieses Buch in einer anderen Liga als Strunks Erstlingswerk “Fleisch ist mein Gemüse”. Zu meinem Bedauern liegt er gleich zwei bis drei Spielklassen darunter.
Zunächst muss ich sagen, dass ich bislang immer ein riesiger Fan von allen Werken Strunks im Rahmen des Projekts Studio Braun war.
Daher habe ich mir Anfang des Jahres “Fleisch ist mein Gemüse” zugelegt, um zu sehen, ob unser ‘Heinzer’ auch literarisch zu überzeugen vermag. Und tatsächlich habe ich an dem Buch großen Gefallen gefunden, da es eine flüssige, voranschreitende Story bereithielt und viele amüsante Passagen bereithielt. Angestachelt von diesem positiven Leseerlebnis wollte ich sogleich ein zweites Strunk-Buch vor die Linse bekommen und bestellte mir daher “Fleckenteufel”.
Um es vorweg zu nehmen: Am Ende habe ich diesen Kauf bereut.
Ich denke bzgl. des Inhaltes haben die anderen Rezensenten bereits die Kernpunkte dargelegt. Die Geschichte des pubertierenden Thorsten Bruhn dümpelt im Ferienlager vor sich hin, ohne auf einen wirklich spannenden Klimax hinzuarbeiten. Hauptsächlich werden die Gedanken des Hauptdarstellers dazu genutzt um über Darmwinde und homoerotische Neigungen zu philosophieren. Was anfangs noch lustig daherkommt (wie gesagt an sich gefällt mir Heinz Strunks Humor) wird nach ca. 1/3 des Buches nur noch langweilig, da sich die Gedankengänge zu wiederholen scheinen und sich die Story dabei aber nicht weiterentwickelt.
Schlussendlich ist man wirklich froh, wenn man auf der letzten Seite des Buches angelangt ist, da man die mitlerweile vorhersehbare Gedankenwelt Bruhns nicht mehr vor Augen geführt haben möchte.
War die Akne bei “Fleisch ist mein gemüse” noch ein witziges Detail, was dem Hauptdarsteller unser Mitleid bescherte, so werden solche “Ekelpassagen” im Fleckenteufel überbeansprucht und sind irgendwann nur noch nervig.
Den zweiten Stern verdient das Buch nur, da die Beobachtungsgabe und der Schreibstil Strunks einem hin und wieder doch ein Lächeln übers Gesicht huschen lassen. Über die Schwäche der monotonen Wiederholungen und Geschichte kann dies aber bei weitem nicht hinweghelfen.
Enttäuschung nachdem ich “fleisch ist mein gemüse” mehrfach und immer wieder mit vergnügen gelesene/gehört/gesehen habe (wobei das Hörbuch klar der favorit ist) wollte ich anderes vom “heinser” kennenlernen und habe dieses ding gekauft.
vllt durchblicke ich (wegen mangelnder eigenerfahrung) die zustände eines protestantischen kirchenlagers nicht so, wie die eigenheiten des mucker-lebens; aber die überspitzten pointen und die darstellung der personen als wirkliche charakterköpfe vermisse ich hier total. jede seite denkt man, dass doch endlich mal was passieren müsste, außer dass der eine immer rumpfurzt und der andere sich jedes essen versalzt. gegen ende stellt man dann (verärgert) fest, nein, hier passiert wirklich nichts; auch nichts wirklich lustiges ist dabei. die anzahl der sterne entspricht der anzahl von lachern im gesamten buch.
2. März 2009 um 11:17 Uhr
Fleckenteufel
Die Gedanken eines pubertierenden Schülers sind zwar interessant, doch sind obszöne Schilderungen dem heutigen Zeitgeist angepasst und widern an.
Ein trostloses Buch voll Langeweile und ohne Perspektiven. Nicht enpfehlensert.
2. März 2009 um 11:17 Uhr
Furchtbar!!!
Ich finde das es furchtbar!!! Leider versucht Herr Strunk sich einfach nur an den Erfolg von Charlotte Roche dran zu hängen!!! Solche Leute braucht keiner!!!!!!
2. März 2009 um 11:17 Uhr
0 Sterne
Nach “Fleisch ist meine Gemüse”, das ich zwar ganz gut fand, hätte ich es eigentlich schon ahnen müssen: Heinz hat einen Hang zum Extremen, da muss man für sein. Die seitenlangen Beschreibungen seines Durchfalls sind jedenfalls nicht das, was ich lesen möchte. Bis Seite 100 bin ich gekommen, da ich bisher keine Handlung erkennen konnte und die Mitte des Buches erreicht ist, bekommt das Buch nun den Platz, den es verdient hat: In meiner blauen Tonne.
2. März 2009 um 11:17 Uhr
Ganz nett…
Ich habe ein wenig den Eindruck, dass im Zuge des Erfolgs der furchtbaren Feuchtgebiete, der Verlag des Heinzers ein wenig Druck ausgeübt hat, um die schmutzige Kuh noch schnell ein wenig weiter zu melken. Es kommt mir so vor, als liege hier ein Frühwerk von Strunk vor, vermutlich noch vor Fleisch ist mein Gemüse entstanden, Motto: ” Heinz, die Charlotte hat doch grad sonn?Megaerfolg mit diesem schweinischen Buch da, du bist doch auch ne alte Schmutzwurst, schreib doch mal was ähnliches aus der Sicht eines Jungen, dann verpassen wir dem Ding noch ein ahnliches Cover und schon kommt Geld in die Kasse! Aber schnell muss das gehen!” Da traf es sich doch spitze, dass der Heinzer noch was in der Schublade hatte. Nun ja, ist nur so eine Vermutung meinerseits. Richtig übel ist das Buch dann auch nicht, an einigen Stellen sogar wieder recht witzig, das große, nicht zu unterdrückende Gelächter wie bei Fleisch ist mein Gemüse bleibt allerdings aus.
Wäre das Buch nicht von Heinz Strunk, hätte ich es vielleicht mit etwas positiverer Kritik bedacht, aber nach seinem grandiosen Erstling hatte ich etwas mehr erwartet. Als schnelle Lektüre für zwischendurch ist es durchaus geeignet, wenn man denn mit den unappetitlichen Ferkeleien, die sich die Klinke in die Hand geben, umgehen kann.
2. März 2009 um 11:17 Uhr
Naja… man kann sich das sparen!
Der Autor entwirft ein Bild von kirchlichen Jugendfreizeiten, wie sie vielleicht vor etwa 30 Jahren stattgefunden haben. Sicherlich mag es sowas vereinzelt auch heute noch geben, aber sicherlich auch nicht in der Form, wie der Autor es darstellt. Der Autor versucht auf subtile Weise eine kritische Darstellung, ohne sich mit den Themen wirklich auseinandergesetzt zu haben.
Desweiteren hätte er vielleicht mal mit Jugendlichen in diesem Alter sprechen sollen, denn anscheinend meint er auch an dieser Stelle den richtigen Blick einfangen zu können.
Meines Erachtens gelingt ihm dies sowohl bei der gesamten Thematik des Buches, als auch bei dem Hauptcharakter nicht. Darüber hinaus wirkt es an vielen Stellen sehr arrogant und der Autor denkt anscheinend, dass er die Wahrheit gepachtet hat und diese jetzt der ganzen Welt mitteilen sollte
7. März 2009 um 20:34 Uhr
fleckenteufel
bisher habe ich alle bücher von heinz strunk gern gelesen! und auch bei fleckentezufel hab ich viel gelacht. gut beobachtet, interessante sprache, witzig und spannend.
7. März 2009 um 20:34 Uhr
Mehr erwartet
Das Buch wurde mir als Nachfolger von “Feuchtgebiete” empfohlen. Voller Tatendrang und Erwartungen hab ich mir dann natürlich sofort das Buch gekauft. Leider wurde ich schon nach den ersten paar Seiten enttäuscht. Es fängt sehr langweilig an und im Endeffekt dreht sich das ganze Buch um die “größeren Geschäfte”. Alles andere sind normale Teenager-Probleme die bisher jeder durchgemacht hat. Von Anschluß finden bis die große Liebe erobern.
Gut als kleiner Zwischenschmöcker, aber nicht wirklich kaufenswert.
7. März 2009 um 20:34 Uhr
irgendwie schon wieder geil
Ein Feuerwerk. Teilweise derb und eklig aber absolut treffend wahr! Habe es in 3 Tagen laut lachend verschlungen.
7. März 2009 um 20:34 Uhr
Zuviel Sarkasmus
Habe mir das Buch gekauft, weil ich von Heinz Strunk’s Werk “Fleisch ist mein Gemüse” begeistert war, auch aufgrund des lustig gelesenen Hörbuchs. Als ich dann von “Fleckenteufel” einige Ausschnitte von Heinz Strunk persönlich gelesen gehörte habe, dachte ich mir “Fleckenteufel” könnte genau so lustig sein. War es leider nicht! Ich hab’ gehört, dass er es als sarkastische Antwort auf “Feuchtgebiete” von Ch. Roche geschrieben hat. Diese Motivation ist für den Inhalt leider zu wenig. Hab’ ein paar mal gelacht, wenn ich’s nicht gelesen hätte, hätt’ ich auch nix versäumt.
9. März 2009 um 19:17 Uhr
Pointenlose Story, witzige Schreibe
Ich habe weder “Feuchtgebiete” noch andere Bücher von Strunk gelesen und bin daher unbefangen und ohne den Autor an seinen anderen Büchern oder an Frau Roche zu messen, an die Lektüre dieses Pubertätsdramoletts herangegangen.
Es passiert nicht viel, eigentlich fast nichts auf der beschriebenen Kirchenfreizeit, außer dass der Darm des Ich-Erzählers zwischen Verstopfung und Flatulenzen oszilliert, er durch mancherlei Umstände am Dauermasturbieren gehindert wird und Mitreisende männlichen und weiblichen Geschlechts und unterschiedlichen Alters wechselweise seinen Widerwillen und seine Libido errregen. Außerdem lernt er Charles Bukowski kennen und muss daher nicht mehr abwechselnd Enid Blytons “5 Freunde” und Landser-Hefte lesen.
Erstaunlicherweise füllt diese dünnflüssige Handlung trotz der Dauerberieselung mit Fäkalien recht komisch die Seiten und ist allemal authentischer als ein ästhetisches und verlogenes Gewürge über Pubertierende wie das von Hermann Hesse oder Siegfried Lenz.
11. März 2009 um 18:00 Uhr
Nicht lesen bildet
Das ganze Buch ist so überschaubar wie seine Rahmenhandlung: “Familienfreizeit mit der evangelischen Gemeinde”. “Überschaubar” nenne ich es, um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Es ist das Ödeste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Dass es überaus langweilig ist, was er da schreibt, sieht der Autor wohl auch so, weil er das Ganze mit einem nur teilweise gelungenen oder durchgehaltenen Jugendslang (nicht unberechtigterweise, denn es schreibt ein 16Jähriger) und den Abstoßensten Sachen, die es so gibt, “würzt”. Verteidiger werden einwenden, dass die Verdauung eben zum Menschen gehört. Eben darum kennen wir sie und reden nicht weiter drüber. Und worüber man nicht redet, aus für mich nachvollziehbaren Gründen, sollte erst recht niemand schreiben. Wer vermutet es ginge um eine besonders perverse Darstellung sexueller Praktiken, liegt falsch und wird noch bitterer enttäuscht sein von dem Buch als ich. Um Sexualität geht es ganz marginal.
Zum Schluss und besseren Verständnis des Werkes möchte ich zitieren: “Pppppppffffffffffffff(oder mehr GJW)kkkkkkkkkkkrrrrrrrrröööö.” Ende des Zitats. Solche Passagen finden sich noch häufiger - zu häufig - aber nach Seite 7 (ihr entstammt das obige Zitat) kann man das Buch getrost zur Seite legen und hat noch was für seine Bildung getan.
Übrigens auf der nach oben kaum noch offenen Ekelskala bleibt “Fleckenteufel” hinter Charlotte Roche einige Stufen zurück, was ich nicht als Kaufempfehlung für die “Feuchtgebiete” verstanden wissen will. Als Allerletztes: Die Schuld an diesem Machwerk fällt nicht auf Heinz Strunk, sondern auf den einstmals sehr angesehenen Rowolth-Verlag.
17. März 2009 um 16:34 Uhr
Bitte nur Hörbuch!
Tja, die Masche mit dem “gleichen” Cover zieht. Warum das alle so krass finden, ist für 2009 schon seltsam. Immerhin gab es unter anderem schon Charles Bukowski, den Strunk sogar zitiert. Dank des tollen Norddeutschen Dialekts hab ich das Hörbuch komplett reingezogen. Das kann er: vorlesen!
Dann ist der nicht gerade neue Inhalt richtig unterhaltsam.
Eklig ist anders!
17. März 2009 um 16:34 Uhr
Eine Landjugend an der Ostsee
Ja, das ist ein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann. Und ich glaube, es liesse sich auch gut verfilmen. Zumindest günstig, denn der Ort der Handlung wechselt nicht. Und das gefällt mir, denn so kann der Protagonist Thorsten ausgiebig erzählen. Und das tut er, der arme 17jährige: Von Furzen und Fäkalhumor, Glocken und Sexphantasien, Fünf Freunden vs Charles Bukowski und anderem nutzloses Wissen.
Eine herrliche Jugengeschichte, wie »Fleisch ist mein Gemüse«, die im Gegensatz zur »Zunge Europas« besser zu Ende erzählt ist.
19. März 2009 um 17:51 Uhr
Ein echt witziges Buch, für Menschen mit viel Humor.
Das Buch Fleckenteufel wirkt sehr autentisch und bei genauerem Lesen, dürfte jedem der ein wenig ehrlich zu sich selbst ist auffallen,dass in den geschilderten Erlebnissen ein Funken Wahrheit steckt.
Wahrheit im Sinne der Dinge die uns im Alltag wiederfahren.
Man könnte jetzt auch sagen das Buch ist ein wenig sehr überzogen und damit hat man vieleicht auch Recht.
Aber genau deswegen erwähnte ich den “Funken” Wahrheit. Ein Buch auf jeden Fall zu empfehlen für Menschen mit Humor und dem Hang zum “Funken” Wahrheit.
23. März 2009 um 22:34 Uhr
schaumschläger und andere enttäuschungen…
Fleckenteufel
um es auf den punkt zu bringen: NICHT EMPFEHLENSWERT
ich habe vor ca. 3 monaten feuchtgebiete gelesen und war endlos begeistert… voller vorfreude hab ich mir dann gleich den angeblichen zweiten (männlichen) part dieses frivolen duos bestellt, auch weil ich eine leseprobe vom autor heinz strunk selbst im tv gesehen hatte…
nur - diese “leseprobe” waren schon die besten 3 teile aus dem ganzen buch! zusammengefasst! nun fängt man das buch zu lesen an, erkennt völlig aus dem sinn gerissen einen teil dieser leseprobe und fängt an zu zweifeln… nach 100 seiten hab ich aufgehört mir das weiter “anzutun”
noch nie war ich dermaßen enttäuscht von einem buch… es ist leider einfach nur fad, es hat keine story, es hat keine anspruchsvolle hauptfigur… das einzige was mich nicht davon abgehalten hat es sofort wegzulegen is der humor des autors… leicht sarkastisch angehaucht aber halt auch viel zu seicht für ein solches thema…
ich muss mich da wirklich fragen, was jemanden dazu bewegt, dieses buch als grandios und lustig zu beschreiben, wenn davon rein gar nichts zu finden ist…
diese paar euro hätt ich mir sparen können …
29. März 2009 um 13:17 Uhr
genial
bin zwar noch nit ganz durch aber schon nach den ersten wird schnell klar: Dieses Buch strapaziert die gesamte Lachmuskulatur…
Viel Spaß beim lesen!!!
30. März 2009 um 12:51 Uhr
etwas trockenes Feuchtgebiet…
Leider kommt die männliche Version der Feuchtgebiete von Heinz Struck nicht ganz an das weibliche “Vorbild” heran. Trotz allem sehr unterhaltsam, witzig, versaut und schön kurzweilig.
Auf jeden Fall empfehlenswert…
31. März 2009 um 03:17 Uhr
Ein schönes Buch
Da ich zuvor ein anderes ähnliches Buch gelesen habe. Ihr wisst bestimmt alle, dass ich “Feuchtgebiete” (Charlotte Roche) meine habe ich mir dieses zugelegt. Ich fing sofort an zu lesen und habe mich nach den ersten 2 Seiten an die selbe Sprache wie Feuchtgebiete erinnert. Doch Fleckenteufel ist meiner Meinung nach nicht ganz so primitiv geschrieben. Dieser Mix aus Gewähltheit und Ausdruck macht dieses Buch so interessant. Ich kann´s nur weiter empfehlen…
31. März 2009 um 20:34 Uhr
Humorvoll und witzig
Da diese Geschichte ja als männliches Pendant zu dem Roman “Feuchtgebiete” gilt, weiß man als Leser im Vorfeld in etwa, welches Thema auf einen zukommt…
Aber dieses Buch hat zusätzlich eine humorvolle Komponente, mit viel Einfühlungsvermögen in die Welt des ich-erzählenden Jugendlichen und dessen Umfeld mit seinem von ihm exakt definierten sozialen Gefüge.
Ein unterhaltsames Buch. Lesen, entspannen, schmunzeln und manchmal auch spontan loslachen!!
1. April 2009 um 18:34 Uhr
Geschmackssache
Hallo,
ich bin nach einem Auftritt von Herrn Strunk bei einer Fernsehshow auf das Buch aufmerksam geworden. Der dort vorgelesene Text erschien mir schon lustig und ich bestellte mir das Buch. Schnell jedoch merkt man, dass gewisse Situationen zu deutlich beschrieben werden bzw. Dinge beschrieben werden die man gar nicht soooo genau wissen möchte. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber dran und die geschichte ist kurzweilig. Mir aber doch eine Spur zu hart. Wer?s mag sollte es kaufen, wer eher konservativ ist sollte die Finger davon lassen.
Empfehlen kann ich “Fleisch ist mein Gemüse”. Das gefiel mir um einiges besser.
5. April 2009 um 13:51 Uhr
Alles super!
Das Buch wurde bei TV Total von Stefan Raab vorgestellt. Allein der kurze Ausschnitt aus dem Buch, der vorgelesen wurde, war unfassbar witzig. Das Buch gilt als männliche Antwort auf “Feuchtgebiete”. Aber es ist viel besser geschrieben und umso witziger. Nur allzu oft erkennt man sich in den Gefühlen des Protagonisten wieder.
6. April 2009 um 08:17 Uhr
Fleckenteufel
Fleckenteufel Flott geschriebenes Buch. Teilweise erkennt man schmunzelnd Parallelen zur eigenen Jugend wieder - z.B. bei den Querverweisen auf best. Filme und Musik. Auch die ständige Neugier auf Sex und die entsprechenden Phantasien (männl.) Jugendlicher werden gut dargestellt. Alles in allem ein empfehlenswertes, gutes Buch mit hohem Unterhaltungswert.
Weiter so, Herr Strunk.
8. April 2009 um 10:17 Uhr
Fleckenteufel
Das Buch war eig ganz gut. Hab mir nur einbißchen mehr davon versprochen als das Buch im Fernsehen prässentiert worden ist.
8. April 2009 um 16:00 Uhr
ein Buch, welches die Welt nicht braucht
Eines der schlechtesten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen oder versucht habe zu lesen. Wenn ich könnte, würde ich keinen einzigen Stern vergeben!
Heinz Strunk hat sich mit diesem Buch keinen gefallen getan. Das Buch war zwar zeitweise, besonders zu Anfang ganz witzig, verlor sich dann aber immer mehr, in der langweiligen Story.
Man fühlt sich unweigerlich an das Buch “Feuchtgebiete” von Ch. Roche erinnert. Auch hier wird nichts ausgelassen - z. B. die pubertären Spielchen und auch der Ekelfaktor ist ähnlich hoch anzusiedeln wie bei Feuchtgebiete, welches ich aber besser fand!
Hände weg, für dieses Buch Geld auszugeben, ist viel zu schade!!!
10. April 2009 um 23:51 Uhr
Göttlich
Wer dazu neigt, sich bei göttlich-witzigem Schreibstil nass zu machen, der sollte diese Buch nicht lesen.
11. April 2009 um 07:34 Uhr
Fleckenteufel von Heinz Strunk (2008
Habe dieses Buch gekauft weil es so ähnlich wie Feuchtgebiete sein sollte.Es gab nicht soviel interessante Stellen,hatte mehr von erwartet.Wie man auf Klo geht möchte ,glaube ich, keiner so genau wissen.
13. April 2009 um 10:00 Uhr
literarischer Durchfall
Schon die Gestaltung der Titelseite lässt böse Vorahnungen aufkommen: hier versucht wieder jemand auf den “Feuchtgebiete”-Zug aufzuspringen. Doch warum etwas an sich schon anspruch- und niveauloses nachmachen? Diese Frage hat sich Heinz Strunk wohl vergessen zu stellen. Darüber hinaus vergaß er beim schreiben anscheinend auch noch andere Sachen, beispielsweise eine interessante Handlung, einen ansprechenden Protagonisten und nicht zuletzt Nebensätze, die einen literarischen Text oft lesenwerter machen.
Kurz gesagt: die Story über die Gedanken eines geistig beschränkten 16-jährigen im Kirchencamp ist meiner Meinung nach für keine Generation irgenwie ansprechend, Sprache und Ausdruck sind so simpel wie in der Leselernfibel einer Erstklässlers. Das Buch endet genauso sinnentleert wie es auch beginnt.
Fazit: dieses Buch bleibt besser ein Ladenhüter.
15. April 2009 um 20:34 Uhr
Hammer…oh mein Gott!!!!!
Wer auf die Art “Fäkalhumor” steht, dem kann ich das Hör/Buch nur empfehlen!!!!!
Super genial vorgetragen und absolut gnadenlos erzählt!
18. April 2009 um 06:51 Uhr
Selten so gelacht
Nachdem ich schon Fleisch ist mein Gemüse spitzenklasse fand, habe ich mir dieses Buch zugelegt. Und: Jede Seite ist gespickt mit 2 - 3 Lachern. Nur was dieses Buch mit Feuchtgebiete gemeinsam haben soll ist mir ein Rätsel. Feuchgebiete war ein unlustiges Buch ohne richtige Handlung. Dieses hier hat eine Handlung… einfach selber lesen und lachen!
20. April 2009 um 19:00 Uhr
Ok, aber nicht den Erwartungen entsprechend.
Das Buch entspricht nicht den Vorstellungen, da es sich sehr in die Länge zieht und selten aufregende Abschnitte kommen.
20. April 2009 um 19:00 Uhr
Ostseeerinnerungen, gemischt mit Jugendherbergs-Charme
Der Buchumschlag erinnert an “Feuchtgebiete”, das Buch hab ich allerdings nicht gelesen. Innen ist Fleckenteufel wahrscheinlich ganz anders. Ich war als Kind oft an der Ostsee, im Nachbarort von Scharbeutz, also kann ich mich gut in die Situation der Hauptperson hineinfühlen. Zum anderen war ich damals auch auf Klassenfahrt im Zeltlager auf Sylt und auch in Jugendherbergen. Der Autor schildert sehr überzeugend in der ersten Person, wie es damals so zuging. Die teilweise etwas derbe Sprache soll wohl witzig sein, ich finde man kann solche Themen auch etwas dezenter beschreiben, ohne gleich nach katholischem Mädchenpensionat zu klingen. Mir machte es nichts aus, ich bin hart im nehmen.
Ein Kernthema im Buch sind Körperausscheidungen der festeren Art, das ist sicher auch gecshmackssache, aber wie war das mit den vielen Fliegen die sich doch nicht irren können…
Ansonsten geht es hauptsächlich um Pubertätsbewältigung und Selbstfindung.
Ich habe das Buch sehr zügig durchgelesen, das ist ein positives Zeichen, denn ich habe viele Bücher rumliegen, bei denen ich nach 20-50 Seiten das Lesen aufgegeben habe. Außerdem habe ich danach noch ein weiteres Buch des Autors gelesen, genauso zügig. Also ich empfehle dieses Buch als Urlaubslektüre, besonders für männliche Leser die in den 60er/70er Jahren Teenager waren. Frauen werden überwiegend etwas pikiert auf die jugendliche Beschreibung von homoerotischen Fantasien und männlicher Selbstbefriedigung reagieren.
23. April 2009 um 07:17 Uhr
Fleckenteufel
Das ist ein Buch, das die Welt wirklich nicht braucht. Es ist weder vom Inhalt, noch von der Sprache her nur annähernd lesenswert.
Wenn das die “neue Literatur” unserer Zeit wäre, dann würde ich das Lesen wirklich aufgeben. Schade um das Geld, das ich für
dieses Buch ausgegeben habe.
30. April 2009 um 23:00 Uhr
Its’ getting darker….
“Fleckenteufel” ist der erste Strunk-Roman, der von mir keine fünf Punkte mehr bekommt.
Lieferte er uns in den ersten Büchern sicher auch autobiografisch gefärbte Einblicke als Twen (”Fleisch ist mein Gemüse”) und Mittdreißiger (”Die Zunge Europas”) versetzt sich Strunk hier in die Welt eines Teenagers in den späten 1970er Jahren.
Einigen Schreibern hier ist schon aufgefallen, dass der Schreibstil nicht so recht zu einem Jugendlichen passen will. Dem schließe ich mich an, trotzdem ist der Humor hier einfach wieder köstlich.
Fleckenteufel ist meines Erachtens Strunks bisher düsterstes Buch. Der Held ist geworfen in eine Welt protestantisch-kleinbürgerlicher Tristesse gemixt mit pubertärer sexueller Aufgekratztheit, die ja in den bisexuellen Phantasien des Ich-Erzählers gipfelt. Bevölkert ist diese Welt mit einem Personal aus größtenteils profund unsympathischen Erwachsenen bzw. jugendlichen Tunichtguts und unerreichbaren Lustobjekten.
Ohne Zweifel gibt es viele Parallelen zu Strunks anderen Büchern, und Fleckenteufel ist auch gut geworden. Was mich aber stört, ist die fast schon nihilistische Hauptfigur des Thorsten Bruhn, eine merkwürdig farblose Person, der in dem Buch auch keine wirkliche Entwicklung durchmacht und so distanziert wie schräg wirkt. Hier liegt für mich der wesentliche Unterschied zu den anderen Büchern Strunks - der Heinzer aus “Fleich ist mein Gemüse” war eben ein sympathischer, zudem talentierter Loser, Markus aus “Die Zunge Europas” fand innerhalb der Handlung wieder zu sich selbst und versuchte der Tristesse seines Lebens zu entkommen.
Dagegen ist Fleckenteufel merkwürdig statisch, der Held sucht keine Lösungsansätze in einer für ihn bedrückenden Welt. Nun erwarte ich beileibe nicht von Strunk, dass er plötzlich ein Lebensberatungsbuch schreibt; aber etwas mehr könnte in einem Roman schon passieren, so anekdoten- und wortwitzreich er auch sein mag.
6. Mai 2009 um 04:17 Uhr
Witzig
Wie alle anderen Bücher von Heinz Strunk habe ich auch Fleckenteufel gerne gelesen. Ich mag seinen Humor und sein Sprachgefühl, durch die er auchdie tristesten Alltagsbeobachtungen lesenswert und unterhaltsam darzustellen versteht. Das Cover ist allerdings völlig unwürdig, aber genug davon … 5 Sterne.
6. Mai 2009 um 04:17 Uhr
Bestes Beispiel für “Wenn Autoren ihre eigenen Bücher vortragen klappt’s immer besser!”
Vorgeschichte: Kenne Heinz Strunk sporadisch über einige Umwege. Allen vorneweg seine Arbeitsgemeinschaft mit den Österreichern Stermann & Grissemann auf dem hiesigen Radiosender FM4, in deren Radiosendung auch oftmals Studio Braun Specials gelaufen sind. Dazu mochte ich die un-schubladisierbare Schrägheit seiner Lieder “Todesfalle Haushalt” und “Teilebahn”. Dann hab ich Herrn Strunk vergessen. Dann der Film “Immer nie am Meer”. Dann mein Hamburgurlaub. Und dann sein Buch “Fleisch ist mein Gemüse”. Erst danach kam ich zum Fleckenteufel bzw. zu diesem Hörbuch.
Eines gleich vorweg: Hr. Strunk liest sein Buch in dieser Aufzeichnung nicht, meineserachtens “lebt” er es richtig. Selten habe ich ein Hörbuch gehört, bei welchem so viel persönlicher Einsatz dahintergesteckt ist. Einzelne Figuren werden mit unterschiedlichen Stimmlagen gesprochen, geröchelt oder gegrunzt. Dazu die unverkennbare Betonung vereinzelter Wörter und Textstellen und dazu noch diese in der Stimme übertragene Stimmung in den schlimmsten Durchfall- und Onanieexzessen - herrlich lebendig nach Strunk-Art eben.
Zum Inhalt will ich mich hier nicht äußern - in Anlehnung an Frau Roches Buch wird auch hier kein Blatt vor den Mund genommen - Peinlichkeiten und andere Alltagsgrausamkeiten werden in allen nur erdenklichen Details geschildert und beim Namen genannt. Vielleicht nicht gerade das ideale Hörbuch zum Einschlafen.
Eben gerade deswegen, weil das Buch zwar einen großen Handlungsbogen erzählt, aber die einzelnen Erlebnisse alle schön in Unterkapitel zerstückelt sind, hat mich das Hörbuch regelrecht dazu eingeladen es alle paar Tage mal - auch mit längeren Unterbrechungen - für ein paar Kapitel zu hören. Es gibt Hörbucher, die einem eine so lange Abstinenz nicht verzeihen - zu sehr verliert man die Handlungsfäden und Personen aus dem Gedächtnis - aber beim “Fleckenteufel” ist das alles, meineserachtens, nicht so tragisch. Und spätestens dann, wenn man ein paar Schlagworte (> “Nougathöhle” z.B.) hört, ist man wieder zurück beim Ostseeurlaub.
Ich wurde jedenfalls über 4 CDs wirklich prächtig unterhalten. Dazu sei angemerkt: ich schätze Autoren, die es schaffen nicht ganz so alltagstypische Situationen und Gefühle in ebenso untypische Worte und Beschreibungen zu fassen. Herr Strunk ist darin wahrlich ein Könner. Und außerdem hab ich persönlich nichts gegen eine schöne Portion Fäkalhumor
In diesem Sinne: 5 Sterne!
11. Mai 2009 um 13:51 Uhr
Sehr derb aber lustig
Heinz Strunk schreibt provokativ sehr derb und ohne Umschweife. Meine Frau hat an einigen Stellen geschmunzelt, aber häufig auch etwas verschämt auf den Boden geguckt. Ich habe mich weitestgehend gut amüsiert, wenn es aber hier und da auch ein wenig zu viel des Guten war. Aber das machen die vielen Lacher wieder weg. Schöner Jugendroman.
17. Mai 2009 um 00:51 Uhr
Deja vu
Viel besser als erwartet. Nicht zu vergleichen mit seinem Opus Magnum “Fleisch ist mein Gemüse” aber auch nicht die Antwort auf “Feuchtgebiete”. Dafür ist es viel zu komisch. Und von Strunk gelesen einfach super unterhaltend. Da ich selbst zu der selben Zeit (Mitte 70er) zuerst als Teilnahmer, später als Leiter kirchliche Freizeiten erlebt habe, kann ich sagen, da ist so viel Wahrheit dran. Das Treffen mit einer Behindertengruppe habe ich genau so in Erinnerung. Hätte nach den Kritiken nicht erwartet, dass ich so viel Spaß dran haben würde.
22. Mai 2009 um 17:00 Uhr
Stellenweise hat mich das Buch auch gelangweilt
Das Buch hat einige Lacher, aber mitgerissen oder umgehauen hat es mich jetzt nicht. Thorsten Bruhn erinnert einem ein bisschen an die eigene Kindheit, an die eigene Jugendfreizeit. Ich würde sagen ein bisschen Thorsten ist in jedem von uns. Aber lesen muss man dass Buch jetzt nicht unbedingt. Stellenweise hat mich das Buch auch gelangweilt. Gott sei Dank hat das Buch nur 220 Seiten.
25. Mai 2009 um 15:17 Uhr
Auch schon wieder geil? Nee, leider vor allem öde…
Nach dem grandiosen “Fleisch ist mein Gemüse” das zweite Strunk-Buch, das ich gelesen habe. Diesmal ist das Ergebnis leider weder spannend noch witzig.
Mich stört also weder, dass es “vulgär” ist, angeblich eine Kopie von “Feuchtgebiete” sein soll (abwegig) oder dass der böse, böse Rowohlt-Verlag doch tatsächlich keine ausschließlich der schöngeistigen Literatur verschriebene, selbstlose Institution ist, sondern ein Unternehmen, das zusehen muss, dass es seine Mitarbeiter bezahlt bekommt…
Während ich bei “Fleisch ist mein Gemüse” so vieles nachvollziehen, da ich auch in der charmanten bis dumpfen Provinz Niedersachsens aufwuchs, ist das bei Fleckenteufel trotz lebhafter Erinnerung an die eigene Jugend leider nicht drin.
Die Pubertät des Romanhelden scheint vor allem von Darmproblemen und primär homoerotischen Fantasien geprägt zu sein, mit denen dann 200 Seiten ein wenig lieblos, dafür aber recht mühsam gefüllt werden. Die sexuellen Fantasien sind trotz gegenteiliger Bekundung (”auch schon wieder geil”) eher ungeil, kurz wird mal Bukowski bemüht, man hofft, der gute Heinz lässt sich ev. ein wenig inspirieren, zitiert notfalls 100 Seiten Bukowski, aber daraus wird nix.
So rieseln die Seiten belanglos an einem vorbei, irgendwann ist man durch und denkt, geschafft.
Das einzig Gute an diesem Leseerlebnis dürfte sein, dass sich hier bei manchem Leser klammheimlich das bei anderen schlechten Büchern erfolgreich verbetene Gefühl einschleichen wird, DAS hätte man auch noch hingekriegt.
Eventuell sogar besser, witziger allemal.
28. Mai 2009 um 13:51 Uhr
Lustig und kurzweilig
Das Buch an sich war echt gut. Es gab lustige Momente und die schöne Art, wie der Innere Monolog des Protagonisten erzählt wurde. Jeder, der mal auf einer Jugendfahrt dabei war, wird sicherlich einiges wiedererkennen.
Kaufen!
3. Juni 2009 um 12:34 Uhr
Strunk - die Dritte
Nachdem ich bereits die beiden anderen Bücher von Heinz Strunk auf ihre ganz eigene Weise toll fand, führte ich mir vor kurzem auch “Fleckenteufel” zu Gemüte. In einem länger zurückliegenden Interview von Heinz Strunk in irgendeinem Magazin hatte dieser angekündigt, mit “Fleckenteufel” eine Art “Feuchtgebiete” aus männlicher Sicht verfassen zu wollen und daher wunderte mich auch das daran angelehnte Layout des Buches nicht.
Positiv überrascht wurde ich aber davon, dass “Fleckenteufel” im Gegensatz zu Frau Roches “Feuchtgebieten” tatsächlich eine Handlung besitzt. Während “Feuchtgebiete” eigentlich nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Eckelhaftigkeiten ohne nennenswerte Rahmenhandlung ist, gibt es in Strunks Buch durchaus eine Handlung, wenngleich diese eine Strunk-typische Schlichtheit aufweist. Der Rahmen ist eine Ferienfreizeit an der Ostsee, der Held ein seltsamer 16jähriger, der von teilweise irrwitzigen Gedankengängen und sexuellen Tagträumen heimgesucht wird. Neben den teils derben Pippikacka-Stories gibt es aber auch eine schwermütige und zweiflerische Note in dem Buch, die mir sehr gut gefallen hat.
Alles in Allem ist “Fleckenteufel” natürlich alles andere als ernsthafte Literatur, aber das hat ja wohl auch niemand von Heinz Strunk erwartet - zu allerletzt ich selbst. Daher bin ich keinesfalls enttäuscht von dem, was Strunk da komponiert hat. Es ist eben ein original “Strunk”.
6. Juni 2009 um 12:51 Uhr
Naja hatte mehr erwartet…:-(
Wie der Betreff schon sagt : Hatte echt mehr vom Buch versprochen… habe es bis heute noch nicht fertig gelesen…irgendwie warte ich immer noch auf den knaller….Finde das Buch wirklich langweilig…also der gegensatz von Feuchtgebiete ist dieses Buch sicherlich nicht! Schade…aber eine Super einschlafhilfe *g
9. Juni 2009 um 14:51 Uhr
Derb aber sehr lustig
Selten gibt es Bücher, bei denen man auch mal laut lacht. Das ist so eins.
Teilweise sehr derbe Sprache aber irgendwie stelle ich mir (als erwachsene Frau) die Gedankenwelt eines 16 Jährigen genau so vor.
10. Juni 2009 um 17:17 Uhr
Fleckenteufel - Heinz Stunk
“Fleckenteufel” von Heinz Strunk ist ein sehr sehr gutes Buch. Es lässt sich sehr leicht und sehr schnell lesen. Schnell wird man in das Leben von Thorsten eingeführt, der die Ferien in einem “Camp” mit dem halben Dorf verbringt. Sehr gut beschrieben sind die Probleme der Jugendlichen damals in den 70er Jahren. Teilweise interessant , teilweise einfach nur zum lachen. Heinz Strunk nimmt in diesem Buch kein Blatt vor den Mund und schreibt einfach aus der Seele heraus. Von Darmproblemen bis hin zu Eifersüchteleien, wer nun das Schönste Mädchen abbekommt. Man bekommt jeden Tag sehr genau mit und findet es am Ende eigentlich ziemlich schade, dass die Zeit schon vorbei ist. Ein sehr gutes Buch - sehr empfehlenswert!
14. Juni 2009 um 12:00 Uhr
Fleckenteufel-top buch
Ich habe mich für dieses Buch entschieden da es von vielen Seiten gelobt worden ist und es mehrer in meinem freundeskreis gerne lesen wollten.(spart man gleich doppelt )
für den preis mit schnellem versand kann man nix aussetzen!
15. Juni 2009 um 21:34 Uhr
naja
Ich hab bereits Feuchtgebiete, und Trockenzonen gelesen!
Heinz Strunk schreibt zwar irsinnig gut, modern und offen, allerdings
hat dieses Buch nicht meinen Vorstellungen entsprochen, nicht dass ich extrem geil bin auf derartige Geschichten, allerdings war ich der überzeugung, dass dieses buch eher dem niveau von feuchtgebiete entspricht.
aber wenn man keine vorurteile hat dann ist es durchaus sehr angenehm zu lesen und naja ekelanfälle bekommt man auch nicht direkt beim lesen!
15. Juni 2009 um 21:34 Uhr
Lachfeuerwerk
Feuchtgebiete hin, Feuchtgebiete her…egal ob das hier ein Abklatsch oder sonstwas davon sein soll:
Die Erlebnisse des etwas kleingeratenen Thorsten, der nicht nur seine Körpersäfte, sondern auch seine Pubertät nur sehr bedingt zu kontrollieren weiss und der, genervt von den meisten seiner Altersgenossen sowie den verklemmt-moralinsauren Vorträgen des Herrn Pfarrers und seiner diversen Helfer eine “tolle” Jugendfreizeit verleben darf, sind trotz der übertrieben dargestellten Ekelszenen nicht nur witzig, sondern auch so treffend karikiert, dass wohl jeder, der schon mal im Landschulheim,christl.Freizeit oder derartigem war , sich da in irgendeiner Weise wiedererkennen kann.
Für ganz sensible Feingeister ist das sicher nix, aber ich hab mich stellenweise fast eingep…vor Lachen, echt !
Ein Brüller, das Ding, und ein würdiger Nachfolger zum “Fleischgemüse”
Bitte mehr davon !!
22. Juni 2009 um 09:00 Uhr
Typisches Jugendbuch
Obwohl das Buch nicht zu den Werken zählt, die ich normalerweise bevorzuge, halte ich die Geschichte für sehr gelungen. Der doch sehr primitive und obszöne Humor ist so geschickt eingesetzt, dass man sich an manchen Stellen trotz detailliert beschriebener Verdauungsvorgänge ein Lachen nicht verkneifen kann.
Die Personen in der Geschichte wirken so real und lebendig, als wäre man mitten unter ihnen, weil sie alle ihre Schwächen und Eigenarten haben. Vor allem mit der Hauptperson Thorsten konnte ich mich sympathisieren, weil er einerseits etwas perverse Gedankengänge aufweist und andererseits tiefgründige Träume und Vorstellungen vom Leben birgt - eben ein normaler Jugendlicher. Er erkennt z. B. den tieferen Sinn hinter dem Lied we shall overcome”, das an einem Abend bei der Andacht gesungen wird und denkt lange darüber nach.
Ich bin der Meinung, dass dieses Buch als Jugendbuch gehandhabt werden sollte, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich ein Erwachsener mit der Hauptperson identifizieren bzw. für die Geschichte so begeistern kann wie ein Jugendlicher.
Weiters kann ich verstehen, warum das Buch eher als Hörspiel empfohlen wird, als zum Lesen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass der Autor selbst die Geschichte noch realistischer und witziger vermitteln kann.
28. Juni 2009 um 22:17 Uhr
Heinz Strunk - Fleckenteufel
Der 16 - jährige Thorsten Bruhn, “Held” von Heinz Strunks Roman “Fleckenteufel”, verbringt seine Ferien bei der evangelischen Familienfreizeit in Scharbeutz, einen kleinen Ort an der Ostsee, in den Siebzigern.
Thorstens größtes Problem ist während dieser Zeit seine nicht endend wollende Verstopfung, und diese Angelegenheit wird auch für den Leser ein Problem, denn Thorstens äußerst genauen Beschreibungen von gewissen Umständen können einen des Öfteren auf den Magen schlagen. Genau wie seine extreme Art nach einiger Zeit nur noch nervt, ist Heinz Strunks Angewohnheit jedes noch so kleine Geräusch in Worten auszudrücken sehr Nerven aufreibend. Sein Erzählstil ist dadurch mit der Zeit ziemlich anstrengend.
Auch hatte ich des Öfteren den Eindruck, dass Thorsten Bruhn wohl bei einem Psychiater besser aufgehoben wäre, als in einem evangelischem Jugendcamp. So gibt der ich - Erzähler dem Leser verschiedene Einblicke in seine kranken Gedanken, beispielsweise durch die Beschreibung seines Lieblingsspiels “Vergewaltigung” - ohne Worte.
Trotz einiger witziger Stellen hat dieses äußerst übertriebene Buch nicht wirklich viel zu bieten, außer einen verzweifelten, gestörten Jugendlichen, der einfach nur “wachsen” will, um endlich von den anderen wahrgenommen zu werden.
28. Juni 2009 um 22:17 Uhr
Genial unterhaltsam
Eins vorweg: dieses Buch ist kein Vergleich zu Feuchtgebiete nur weils mal ein bischen öbszöner wird!!
Fleckenteufel ist die geschriebene,unterhalsam für den Leser, Realität eines Jugendlichen der sich hinreissen lässt in eine Jugendfreizeit zu fahren!
Ich habe selbst etliche dieser Jugendfreizeiten erlebt und von den bescheuerten Andachten bis zu den heimlichen Jungs/Mädchentreffen ist es genauso passiert!! Nur halt als Mädchen. Sicher konnte ich in die Köpfe der Jungs nicht hineinsehen, was in dem Alter sicher besser für mich war, aber wir Mädels haben das nicht wirklich anders empfunden.
Ich gebe diesem Buch uneingeschränkt 5 Sterne: weil es nett geschrieben ist, weil es mich unterhalten hat, weil ich viel lachen durfte, weils einfach genauso gewesen ist.
Also an Alle die sich auch mit Jugendfreizeiten ihre Ferien vertreiben durften und auch mal gut ein Auge zudrücken können wenns mal etwas eklig wird: Kaufen!!
8. Juli 2009 um 23:51 Uhr
Lesenswert!
Wer Feuchtgebiete gelesen hat,solte auch dieses Buch lesen!
Es ist eigentlich schon sehr sonderbar das man eigentlich das Mänliche Geschlecht für die hält die wie soll ich sagen die Machos sind.
Wenn man Feuchtgebiete gelesen hat erscheint einem der Fleckenteufel als harmlos
(wie artig doch die Männer sind bis auf pupsen und 4 gegen Willy) da sind die Frauen nach dem Buch Feuchtgebiete ferkel!
Lesenswert und sehr amüsant geschrieben !!!!!!!!!!
12. Juli 2009 um 12:34 Uhr
Siebzehn will ich wirklich nicht mehr sein…
…heißt es in einem Schlagertext. Heinz Strunk schreibt, warum nicht! Sein Protagonist ist das Klischee des miesepetrigen Teenagers, der Gott und die Welt für alles verantwortlich macht, was ihm in der Ungelenkheit dessen, der mit dem Leben gerade erst anfängt, nicht auf Anhieb gelingt.
Ansonsten wandelt das Buch bis hin zum Design auf den Spuren von Charlotte Roches “Feuchtgebiete.” Strunks Held ist männlich und 16, Roches weiblich und 18 Jahre alt. Strunks Handlung spielt im Ferienlager, Roches im Krankenhaus.
Aber während “Feuchtgebiete” eher ein gesellschaftspolitischer Versuch ist, spielt im “Fleckenteufel” doch die Geschichte die Hauptrolle. Was es bedeuten konnte, im Sommer 1977 Teenager zu sein, am Beispiel seines “Thorsten” ist Herrn Struck der Ausflug in die Gefühls- und Gedankenwelt eines der vielen Jugendlichen jener Zeit gelungen, zwar nicht als Prototyp - ein unsinniges Unterfangen - aber doch so, wie es gewesen sein könnte.
12. Juli 2009 um 12:34 Uhr
Super Buch - klare Empfehlung für alle, mit Humor!
Ich muss zugeben, ich habe noch nie ein Buch in meinem Leben gelesen bzw. zuende gelesen. Bis ich “Fleckenteufel” in die Hände bekommen habe.
Es ist nicht jedermanns Sache, was man auch an den Rezensionen sehen kann. Der eine finde es Klasse, der nächste wieder rum einfach nur ekelig oder anmaßend. Aber um mich mal zu outen: Es trifft meinen Humor und meine Ansichten.
In der Bahn sitzen und laut lachen, während einen die Leute anstarren und teils mitschmunzeln ist doch echt das Beste!
Außerdem ist das Buch auch sehr gut geschrieben. Es ließt sich fließend, flüssig, geht gut runter, wie geölt.
5 Sterne, weils das erste Buch ist, welches ich zuende gelesen habe, weil es mich wirklich interessiert hat, wie es weiter geht und was noch passiert!
10. August 2009 um 20:51 Uhr
Fleckenteufel - ein Buch der anderen Art
Eine Geschichte ueber den 16jaehrigen Thorsten Bruhn, der in den Ferien mit einer christlichen Gemeinde an die Ostsee zum Zelten faehrt.
Lustige Geschichte, witzig geschrieben; mit einigen sexuellen Darstellungen ueber Vorlieben und “Vorlagen”.
Definitiv zu empfehlen, wenn aus dem trueben Altagsleben entfliehen will und sich in das Leben eines Teenagers versetzen lassen moechte.
10. August 2009 um 20:51 Uhr
Unzumutbar
Dieses Buch wurde bereits als literarischer Durchfall bezeichnet und dem kann ich mich nur anschliessen.
Es verfügt weder über eine ansprechende Handlung noch über literarisches Geschick.
Wer seine Anal-Phase in der frühen Kindheit nicht ausgelebt und diese in der Pubertät nicht aufgearbeitet hat, ist bei diesem Buch genau richtig. Aber wieviel Geschreibsel über Körperöffnungen und deren Ausscheiden will ein Mensch vertragen?
8. September 2009 um 02:34 Uhr
Eklig! Die männliche Ausführung von “Feuchgebiete”
Eines der schlechtesten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen oder versucht habe zu lesen. Wenn ich könnte, würde ich keinen einzigen Stern vergeben! Heinz Strunk hat sich mit diesem Buch keinen gefallen getan. Das Buch war zwar zeitweise, besonders zu Anfang ganz witzig, verlor sich dann aber immer mehr, in der langweiligen Story. Man fühlt sich unweigerlich an das Buch “Feuchtgebiete” von Ch. Roche erinnert. Auch hier wird nichts ausgelassen - z. B. die pubertären Spielchen und auch der Ekelfaktor ist ähnlich hoch anzusiedeln wie bei Feuchtgebiete, welches ich aber besser fand! Hände weg, für dieses Buch Geld auszugeben, ist viel zu schade!!!
23. September 2009 um 08:00 Uhr
Die Antwort.
Die Antwort auf Feuchtgebiete. Ja, auch mit machwerken kann man halt heute Geld verdienen. Bitte nicht noch mehr davon. Soetwas kann man doch nicht wirklich wissen wollen, oder?
9. Oktober 2009 um 01:51 Uhr
Nicht schließen auf Feuchtgebiete
Wer Feuchtgebiete toll fand, wird von diesem Buch wahrscheinlich sehr viel erfahren, leider hat mich doch ein bissl enttäuscht, was aber auch irgendwie klar ist, weil es ein anderer Schriftsteller ist.
Es ist halt nicht wie Feuchtgebiete…
13. Oktober 2009 um 19:00 Uhr
…we shall overcome some day
“Ich spüre, dass ich so etwas wahrscheinlich nie wieder erleben werde, dass, wenn ich irgendwann erwachsen bin, sich mein Herz verschließen wird und ich mich mit der Erinnerung an die paar glücklichen Augenblicke von Kindheit und Jugend begnügen muss. Ich weiß, dass ich recht habe.”
Es sind Textzeilen wie diese, welche Fleckenteufel so groß machen. Zwischen all dem lustigen und oberflächlichem - was ich natürlich ebenfalls als großartige Unterhaltung betrachte - steckt immer wieder dieses besondere, tiefgründige, fast schon unheimliche Wissen um “meine/seine” Jugend. Hat nicht jeder seine eigene “Susanne Bohne”!
Schade ist, dass sich das Buch zu schnell liest. Was hilft? Längere Bücher von Strunk!
31. Oktober 2009 um 19:00 Uhr
Eines der schlechtesten Bücher, die es gibt!
Nachdem ich “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche gelesen hatte, hoffte ich schon auf ein Pendant zum Mann! Meine Erwartungen waren aber anscheinend zu hoch! Ich habe mich regelrecht gezwungen es zu lesen! Die ganze Geschichte zieht sich wie ein Kaugummi, nix passiert, immer das Gleiche! “Schön ausgeschmückt” mit irgendwelchen Wörtern, damit aus der kleinen Handlung doch noch ein ganzes Buch entsteht!Es wäre besser gewesen, wenn der Autor das Thema Frau Roche überlassen hätte, und nicht ihrem Erfolg für “Feuchtgebiete” nachgeeifert wäre, denn da reicht das Buch in keinster Weise ran!
5. November 2009 um 18:17 Uhr
Hauptsache man ekelt sich
Ich weiß, es ist in, auf den fahrenden Zug aufzuspringen.
Nachdem Charlotte Roche mit ihren Feuchtgebieten einen großen Erfolg verzeichnen konnte, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis in diesem Genre die “Ekelbücher” wie Pilze aus dem Boden schiessen.
Muss es denn aber gar so extrem sein? Mein Geschmack ist es nicht.
Da lese ich doch viel lieber die wahre “Fortsetzung” von Charlottes “Feuchtgebieten”: “Pilzkulturen” von Frank Tomaszewski:
Hier schafft der Autor es nämlich, was selbst Charlotte nicht gelungen ist; nämlich den Leser mit einem sensiblen Thema zu faszinieren, ohne so tief in die Fäkalkiste zu greifen wie die Autoren zuvor.
9. November 2009 um 18:17 Uhr
Lustig, ein bisschen appetitlich
Beim Lesen merkt man sofort die Ähnlichkeiten zu “Fleisch ist mein Gemüse”: Das Buch ist kurzweilig und lustig, ab und zu ist es ein wenig unappetitlich. Wem “Fleisch ist mein Gemüse” gefallen hat, der wird auch an diesem Buch Gefallen finden.
Auch wenn es meiner Meinung nicht ganz so gut und lustig ist wie der Vorgänger.
29. November 2009 um 07:34 Uhr
schlechter abklatsch von feuchtgebiete
wenn man Feuchtgebiete gelesen hat, hat man auch eine gewisse Vorstellung davon wie die “männliche Antwort” aussehen soll.
es ist in die länge gezogen, stellenweise langweilig und eintönig.
29. November 2009 um 07:34 Uhr
schlechter abklatsch von feuchtgebiete
wenn man Feuchtgebiete gelesen hat, hat man auch eine gewisse Vorstellung davon wie die “männliche Antwort” aussehen soll.
es ist in die länge gezogen, stellenweise langweilig und eintönig.
3. Dezember 2009 um 03:00 Uhr
Zwischen Landserheftchen und Kirchenfreizeit
Wer bis zur letzten Seite vordringen möchte, sollte grenzwertigen Humor
nicht einfach “nur” mögen - mögen reicht hier nicht, das ist nicht
konsequent genug!
Wer sich für die wahnwitzigen Phantasien eines pubertierenden 16jährigen
Kirchenfreizeitteilnehmers interessiert UND in dem Zusammenhang vor allen
Dingen damit leben kann, dass der Autor u.a. den Gebrauch von Fäkalsprache
nicht scheut, um die Beobachtungen und Erfahrungen der Hauptfigur
wiederzugeben, sollte zugreifen, sich jedoch nicht wundern, wenn er/sie bei
der Lektüre dieses sehr eigenwilligen Jugendromanes unangenehm auffällt,
lautes Gelächter und Ekel wechseln sich hier nämlich rasch ab - garantiert!
Thorsten, so der Name des Hauptdarstellers, will was erleben, ob die
evangelische Kirchenfreizeit an der BRD-Ostseeküste, im August 1977, jedoch
die geeignete Veranstaltung ist, wird sich zeigen müssen - Zeit ist dabei
nicht das Problem, der Campingausflug soll 3 Wochen dauern, echte
Herausforderungen werden schon eher durch die Kombination der in
Zeltgemeinschaften untergebrachten Teilnehmer heraufbeschworen…
Im Vorfeld wurde mir zugetragen, dass dieses Buch (angeblich) die männliche
Antwort auf “Feuchtgebiete” wäre und da ich besagten Roman bislang stets
abgelehnt habe, hat man sich zugleich gewundert, dass ich ausgerechnet Zeit
in “Fleckenteufel” investieren würde - warum ich diesen Roman (trotzdem)
gelesen habe?
Eine Leihgabe war das Buch, aus dem Fundus eines Freundes, der Film
“Fleisch ist mein Gemüse” hatte mich zuvor begeistert, aus dem Grund schien
mir im Ansatz klar, welchen Humor der Autor “Heinz Strunk” pflegt, folglich
habe ich zugegriffen und das Buch geliehen - bei “Fleckenteufel” zog der
Autor für meinen Geschmack jedoch die humoristischen Daumenschrauben ein
ganzes Stück weit mehr an, dabei zum Teil auch über die Schmerzgrenze und
zuletzt auch dauerhaft über die Grenze des guten Geschmacks hinaus, aus
dem Grund auch “nur” 4 Sterne.
4 Sterne? Es gab Schilderungen diverser Vorgänge / Erlebnisse / Szenen, die
fand ich auch im wiederholten Anlauf noch witzig - die ENDLOSSCHLEIFE der
wiederkehrend geschilderten Verstopfung von Thorsten, die war hingegen
irgendwann total lästig - aus dem Grund Punktabzug…
3. Dezember 2009 um 03:00 Uhr
Zwischen Landserheftchen und Kirchenfreizeit
Wer bis zur letzten Seite vordringen möchte, sollte grenzwertigen Humor
nicht einfach “nur” mögen - mögen reicht hier nicht, das ist nicht
konsequent genug!
Wer sich für die wahnwitzigen Phantasien eines pubertierenden 16jährigen
Kirchenfreizeitteilnehmers interessiert UND in dem Zusammenhang vor allen
Dingen damit leben kann, dass der Autor u.a. den Gebrauch von Fäkalsprache
nicht scheut, um die Beobachtungen und Erfahrungen der Hauptfigur
wiederzugeben, sollte zugreifen, sich jedoch nicht wundern, wenn er/sie bei
der Lektüre dieses sehr eigenwilligen Jugendromanes unangenehm auffällt,
lautes Gelächter und Ekel wechseln sich hier nämlich rasch ab - garantiert!
Thorsten, so der Name des Hauptdarstellers, will was erleben, ob die
evangelische Kirchenfreizeit an der BRD-Ostseeküste, im August 1977, jedoch
die geeignete Veranstaltung ist, wird sich zeigen müssen - Zeit ist dabei
nicht das Problem, der Campingausflug soll 3 Wochen dauern, echte
Herausforderungen werden schon eher durch die Kombination der in
Zeltgemeinschaften untergebrachten Teilnehmer heraufbeschworen…
Im Vorfeld wurde mir zugetragen, dass dieses Buch (angeblich) die männliche
Antwort auf “Feuchtgebiete” wäre und da ich besagten Roman bislang stets
abgelehnt habe, hat man sich zugleich gewundert, dass ich ausgerechnet Zeit
in “Fleckenteufel” investieren würde - warum ich diesen Roman (trotzdem)
gelesen habe?
Eine Leihgabe war das Buch, aus dem Fundus eines Freundes, der Film
“Fleisch ist mein Gemüse” hatte mich zuvor begeistert, aus dem Grund schien
mir im Ansatz klar, welchen Humor der Autor “Heinz Strunk” pflegt, folglich
habe ich zugegriffen und das Buch geliehen - bei “Fleckenteufel” zog der
Autor für meinen Geschmack jedoch die humoristischen Daumenschrauben ein
ganzes Stück weit mehr an, dabei zum Teil auch über die Schmerzgrenze und
zuletzt auch dauerhaft über die Grenze des guten Geschmacks hinaus, aus
dem Grund auch “nur” 4 Sterne.
4 Sterne? Es gab Schilderungen diverser Vorgänge / Erlebnisse / Szenen, die
fand ich auch im wiederholten Anlauf noch witzig - die ENDLOSSCHLEIFE der
wiederkehrend geschilderten Verstopfung von Thorsten, die war hingegen
irgendwann total lästig - aus dem Grund Punktabzug…
2. Januar 2010 um 02:00 Uhr
Wer Feuchtgebiete mag, wird auch dieses Buch lieben!
Also mich hat dieses Buch voll gefesselt. Wer Feuchtgebiete mochte, wird auch dieses Buch lieben! Sehr zu empfehlen!
2. Januar 2010 um 02:00 Uhr
Wer Feuchtgebiete mag, wird auch dieses Buch lieben!
Also mich hat dieses Buch voll gefesselt. Wer Feuchtgebiete mochte, wird auch dieses Buch lieben! Sehr zu empfehlen!
6. Januar 2010 um 13:34 Uhr
Bewertung
Mein Freund hat sich gefreut, Produkt wurde für sehr gut befunden. Somit war alles zu meiner Zufriedenheit
19. Januar 2010 um 18:17 Uhr
Heinzer ist Heinzer ist Heinzer
Also - zu den literarisch anspruchsvollen Werken dieser Zeit wird “Fleckenteufel” awahrscheinlich auch in hundert Jahren nicht zählen.
Die eine oder andere Marode des Heinz Strunk Humors kennt man bereits aus “Fleisch ist mein Gemüse”, findet man in “Die Zunge Europas” wieder oder wird sie höchstwahrscheinlich auch in den Akten von Herrn Strunks Psychiater nachlesen können (gäbe es kein Arztgeheimnis), doch trotzdem ist Fleckenteufel zum heulen komisch. Die schnodderige Art, die Situationskomik und die unkonventionelle Schreibweise.
Ich liebe dieses Buch: Leicht, komisch, Heinzer …
24. Januar 2010 um 06:34 Uhr
Schwach, schwächer, am schwächsten
Was soll man von diesem öden Buch eigentlich berichten. Der pupertierende Thorsten Bruhn geht ins christliche Ferienlager. Sein permanent irritabler Colon diktiert einen wesentlichen Teil seines Tagesablaufs. Zwischen Diarrhoe und Obstipation beschäftigt ihn seine peinliche Flatulenzen. Seine Darmwinde beschreibt er bis zum Erbrechen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sexualität eines Pubertierenden. Zwischen ‘Liebe an und für sich’ mischt sich erotisches, oft auch homophiles, Gedankengut. Es läuft also ‘wie geschmiert’. Dazu Gedanken wie bei den Papageien. Bei denen findet man nämlich die Defäkation auch an der Stange. Im Lager im Gegensatz hierzu moralische Lebensfreude und positive Grundhaltung. Doch immer ist auch das kleine Teufelchen dabei. Mit dieser einfach gestrickten Geschichte begibt sich Heinz Strunk auf sehr dünnes Eis. Ich muss konstatieren - er kann die Kuh von eben diesem Eis nicht holen. Schlicht und einfach ein primitiver Versuch auf die kommerzielle Erfolgswelle von Charlotte Roche aufzuspringen. Ich will die Hand nicht drehen welches das schlechtere Buch ist. Fazit: Nicht lesenswert. Weil immerhin zwei oder drei originelle 70iger Jahre Gags gelungen sind, gibt es einen Stern mehr als das Minimum. Selbst das kostet mich schon etwas Überwindung. So erinnerte mich Enid Blyton mit den immer wieder zitierten ‘Fünf Freunden’ an meinen damaligen Favoriten ‘Die schwarze Sieben’. 1,5 Sterne wären in Wirklichkeit angebracht.
24. Januar 2010 um 06:34 Uhr
Schwach, schwächer, am schwächsten
Was soll man von diesem öden Buch eigentlich berichten. Der pupertierende Thorsten Bruhn geht ins christliche Ferienlager. Sein permanent irritabler Colon diktiert einen wesentlichen Teil seines Tagesablaufs. Zwischen Diarrhoe und Obstipation beschäftigt ihn seine peinliche Flatulenzen. Seine Darmwinde beschreibt er bis zum Erbrechen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sexualität eines Pubertierenden. Zwischen ‘Liebe an und für sich’ mischt sich erotisches, oft auch homophiles, Gedankengut. Es läuft also ‘wie geschmiert’. Dazu Gedanken wie bei den Papageien. Bei denen findet man nämlich die Defäkation auch an der Stange. Im Lager im Gegensatz hierzu moralische Lebensfreude und positive Grundhaltung. Doch immer ist auch das kleine Teufelchen dabei. Mit dieser einfach gestrickten Geschichte begibt sich Heinz Strunk auf sehr dünnes Eis. Ich muss konstatieren - er kann die Kuh von eben diesem Eis nicht holen. Schlicht und einfach ein primitiver Versuch auf die kommerzielle Erfolgswelle von Charlotte Roche aufzuspringen. Ich will die Hand nicht drehen welches das schlechtere Buch ist. Fazit: Nicht lesenswert. Weil immerhin zwei oder drei originelle 70iger Jahre Gags gelungen sind, gibt es einen Stern mehr als das Minimum. Selbst das kostet mich schon etwas Überwindung. So erinnerte mich Enid Blyton mit den immer wieder zitierten ‘Fünf Freunden’ an meinen damaligen Favoriten ‘Die schwarze Sieben’. 1,5 Sterne wären in Wirklichkeit angebracht.
7. März 2010 um 17:34 Uhr
Tippex statt Fleckenteufel
Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Fleckenteufel ohne Feuchtgebiete nicht entstanden wäre. Was Charlotte recht, kann dem Heinz nur billig sein, hat der Autor wohl gedacht. Dabei sind sowohl Handlung als auch Schreibstil gleichfalls erschreckend flach.
Wenn schon das Ganze aus anderer Perspektive, dann sollte man sich besser an ,Pilzkulturen’ von F. Tomaszewski versuchen. Liest sich wie die Fortsetzung der Feuchtgebiete und riecht vielleicht auch ein wenig nach Trittbrettfahrerei, aber man hat zumindest das Gefühl, dass einem der Fahrtwind beim Lesen angenehm entgegen bläst.
27. März 2010 um 19:34 Uhr
Kein Vergleich zu Strunks Debüt
Wie der Titel vielleicht schon erahnen lässt spielt dieses Buch in einer anderen Liga als Strunks Erstlingswerk “Fleisch ist mein Gemüse”. Zu meinem Bedauern liegt er gleich zwei bis drei Spielklassen darunter.
Zunächst muss ich sagen, dass ich bislang immer ein riesiger Fan von allen Werken Strunks im Rahmen des Projekts Studio Braun war.
Daher habe ich mir Anfang des Jahres “Fleisch ist mein Gemüse” zugelegt, um zu sehen, ob unser ‘Heinzer’ auch literarisch zu überzeugen vermag. Und tatsächlich habe ich an dem Buch großen Gefallen gefunden, da es eine flüssige, voranschreitende Story bereithielt und viele amüsante Passagen bereithielt. Angestachelt von diesem positiven Leseerlebnis wollte ich sogleich ein zweites Strunk-Buch vor die Linse bekommen und bestellte mir daher “Fleckenteufel”.
Um es vorweg zu nehmen: Am Ende habe ich diesen Kauf bereut.
Ich denke bzgl. des Inhaltes haben die anderen Rezensenten bereits die Kernpunkte dargelegt. Die Geschichte des pubertierenden Thorsten Bruhn dümpelt im Ferienlager vor sich hin, ohne auf einen wirklich spannenden Klimax hinzuarbeiten. Hauptsächlich werden die Gedanken des Hauptdarstellers dazu genutzt um über Darmwinde und homoerotische Neigungen zu philosophieren. Was anfangs noch lustig daherkommt (wie gesagt an sich gefällt mir Heinz Strunks Humor) wird nach ca. 1/3 des Buches nur noch langweilig, da sich die Gedankengänge zu wiederholen scheinen und sich die Story dabei aber nicht weiterentwickelt.
Schlussendlich ist man wirklich froh, wenn man auf der letzten Seite des Buches angelangt ist, da man die mitlerweile vorhersehbare Gedankenwelt Bruhns nicht mehr vor Augen geführt haben möchte.
War die Akne bei “Fleisch ist mein gemüse” noch ein witziges Detail, was dem Hauptdarsteller unser Mitleid bescherte, so werden solche “Ekelpassagen” im Fleckenteufel überbeansprucht und sind irgendwann nur noch nervig.
Den zweiten Stern verdient das Buch nur, da die Beobachtungsgabe und der Schreibstil Strunks einem hin und wieder doch ein Lächeln übers Gesicht huschen lassen. Über die Schwäche der monotonen Wiederholungen und Geschichte kann dies aber bei weitem nicht hinweghelfen.
12. April 2010 um 14:34 Uhr
Enttäuschung
nachdem ich “fleisch ist mein gemüse” mehrfach und immer wieder mit vergnügen gelesene/gehört/gesehen habe (wobei das Hörbuch klar der favorit ist) wollte ich anderes vom “heinser” kennenlernen und habe dieses ding gekauft.
vllt durchblicke ich (wegen mangelnder eigenerfahrung) die zustände eines protestantischen kirchenlagers nicht so, wie die eigenheiten des mucker-lebens; aber die überspitzten pointen und die darstellung der personen als wirkliche charakterköpfe vermisse ich hier total. jede seite denkt man, dass doch endlich mal was passieren müsste, außer dass der eine immer rumpfurzt und der andere sich jedes essen versalzt. gegen ende stellt man dann (verärgert) fest, nein, hier passiert wirklich nichts; auch nichts wirklich lustiges ist dabei. die anzahl der sterne entspricht der anzahl von lachern im gesamten buch.
23. April 2010 um 06:34 Uhr
Die Erlösung glich einer Qual….
Zur Zunge Europas bin ich durch eine Leseprobe im DB-Heft gekommen. Und damit dann auch zu Fleisch ist mein Gemüse.
Fand beide Bücher toll, aber Fleckenteufel ist kein Vergleich zu den beiden anderen “Werken”.
Langatmig, selten komisch und keine Idendifkationsfiguren.
Nach diesem Buch werd ich das nächste Strunk-Werk sicher nicht ohne ausführliche Leseprobe kaufen.
23. April 2010 um 06:34 Uhr
Die Erlösung glich einer Qual….
Zur Zunge Europas bin ich durch eine Leseprobe im DB-Heft gekommen. Und damit dann auch zu Fleisch ist mein Gemüse.
Fand beide Bücher toll, aber Fleckenteufel ist kein Vergleich zu den beiden anderen “Werken”.
Langatmig, selten komisch und keine Idendifkationsfiguren.
Nach diesem Buch werd ich das nächste Strunk-Werk sicher nicht ohne ausführliche Leseprobe kaufen.