1000 Orte, die man knicken kann (sachbuch) (Dietmar Bittrich)
Hier kaufen und weitere Informationen…
Schlagworte: Dietmar Bittrich
Hier kaufen und weitere Informationen…
Schlagworte: Dietmar Bittrich
Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.
28. Juni 2010 um 11:00 Uhr
Gaebe es ein Buch…
…mit dem Titel “1000 Buecher die man knicken kann”, waere dieses Buch ein heisser Kandidat um darin aufgelistet zu werden. Der Autor schreibt meiner Meinung nach sehr unlustig ueber die typischen Sightseeingausfluege in verschiedenen Laendern und Staedten, die man knicken kann. Das einzig halbwegs lustige sind die kurzen Zitate beruehmter Personen ueber die jeweilge Stadt/Gegend. Zum Glueck habe ich nix fuer das Buch bezahlt, aber leider meine staedtische Bibliothek.
28. Juni 2010 um 11:00 Uhr
Gaebe es ein Buch…
…mit dem Titel “1000 Buecher die man knicken kann”, waere dieses Buch ein heisser Kandidat um darin aufgelistet zu werden. Der Autor schreibt meiner Meinung nach sehr unlustig ueber die typischen Sightseeingausfluege in verschiedenen Laendern und Staedten, die man knicken kann. Das einzig halbwegs lustige sind die kurzen Zitate beruehmter Personen ueber die jeweilge Stadt/Gegend. Zum Glueck habe ich nix fuer das Buch bezahlt, aber leider meine staedtische Bibliothek.
4. Juli 2010 um 03:51 Uhr
Hochgenuss!
Neulich war zu lesen, ein Fünftel der Deutschen könne über Loriot nicht lachen. Tja. Das muss man akzeptieren. Für die ist auch dieses Buch nichts! Ich liebe Loriot, ich sehe mir Harald Schmidt an, ich stöbere in der Riesenmaschine, ich schätze die Titanic, den Molwanien-Band habe ich mit Vergnügen verschenkt. Und ich habe diesen Anti-Reiseführer von Bittrich genossen! Wurde doch mal Zeit, dass die Malediven und die Seidenstraße und der Grand Canyon und Machu Piccu und Andalusien, die Pyramiden und all die anderen Must-Sees mal von der boshaften Seite geschildert wurden. Ebenso charmant wie schonungslos, mit Extra-Tipps, wie man Mitreisende los wird…
4. Juli 2010 um 03:51 Uhr
Das Cover hat mich aber angesprochen
Zuerst dachte ich bei dem Titel auf eine sehr gelunge Parodie der “Insider-Tipp-Sammlung”, “1.000 Orte, die man im Leben gesehen haben muss.” Denn beide Cover sind sehr ähnlich gestaltet. Also mit einer gewissen leichten Ironie und seltener Plumpheit über einige Reiseziele.
Stattdessen wirft der Autor mit Beleidigungen um sich und bezeichnet die Einheimischen in Italien oder Spanien als Taschendiebe. Vor allem mokiert er sich über die Eintrittspreise in den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Dabei gibt es doch in jeder Großstadt ruhige Viertel, fernab vom “Touristennepp” und angeblicher “überteuerter Essensreste”.
Und warum erwähnt er dann nicht so “öde Hype-Orte” in Deutschland wie Rothenburg ob der Tauber (”künstliches Mittelalter”), die nach vergammelten Fisch stinkende Speicherstadt in Hamburg und Schloss Neuschwanstein, bei dem man nicht weiß, ob das “Dornröschenschloss” im Disneyland das Original ist oder Neuschwanstein.
Sprich, Berlin kann zum Beispiel genau so eine Enttäuschung sein wie Paris oder New York.
Gut, Satire hat schon “bissig” zu sein, aber mit einem gewissen Hintergedanken und sollte einem Zeit zum Nachdenken dahinter lassen.
10. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Satire mit Niveau
Sehr gelungenes Buch! Im allgemeinen, verdummenden Werbe-Positivismus unserer Zeit wird dem Leser hier eine alternative Sichtweise geboten, die tatsächlich zum Schmunzeln anregt und gleichzeitig doch soviel Wahrheit enthält. Five Stars!