Disney’s Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Don Rosa)

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34 Kommentare zu „Disney’s Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa (Don Rosa)“

  1. Gautschi sagt:

    Toll!
    Ja, ich gebe es zu. Ich bin 31 Jahre alt und habe mich gefreut wie ein Kind, als das Buch kam. Und ich wurde auch nicht enttäuscht! Es ist einfach eine Schatzgrube, ein Eintauchen in die Kindheitserinnerungen. Toll!

  2. petros sagt:

    Meisterwerk
    Oft wurde Don Rosa vorgeworfen, sein Stil wäre zu eigenständig.

    Geschenkt.

    Immer schon hat jeder Zeichner, auch wenn vom Disney- Konzern versucht wurde, diese zu verschleiern, seinen eigenen Stil eingebracht.

    Und: ich mag Don Rosas Ideenreichtum.

    Die Aufgabe, aus zahlreichen Partikeln, hauptsächlich aus der Feder Carl Barks, nachträglich die Lebensgeschichte Dagoberts nachzuzeichnen, war sicher nicht einfach, und wer alte Geschichten kennt, wird sich freuen über die zahlreichen Zitate auf diese, hauptsächlich vom Altmeister C.B., da dieser auch schlußendlich Dagobert in die Welt setzte.

    Bei ca 400 Seiten könnte auch der Verdacht aufkommen, daß es langweilig würde. Keinesfalls.

    Die Wendungen, die Einflechtung der Kulturen, die vom Protagonisten besucht werden, die Personen, die er trifft und auch eine böse Tat, die ihn sein weiteres Leben verfolgt, all das verschmilzt zu einer langen und doch kurzweiligen Geschichte.

    Was mir besonders generell an Don Rosa gefällt, ist dessen Vielschichtigkeit. Ein Bild ist meist nicht nur eines aus einer Szene, wenn man genauer hinsieht, findet man oft einen kleinen Gag im Hintergrund, manchmal auch über mehrere Bilder.

    Ein toller Zeichner und noch mehr Geschichtenerzähler. (erinnert Euch an den Tod von Goscinny und wie die Qualität der Asterixgeschichten litt!).

    Ein Meisterwerk.

  3. Rinaldo sagt:

    Absolute Kaufempfehlung!!!!
    “Disney’s Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden” ist ein tolles Buch.

    Es wirkt edel und absolut nicht kitschig. Mit 500 Seiten ist es sehr umfangreich. Aus diesem Grund finde ich den Preis angemessen.

    Ein absolutes “must have!!”

  4. Berthold sagt:

    Ein Meisterwerk
    Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und bin mehr als begeistert. Es enthält neben den 12 großartigen Geschichten zu “Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden” noch 8 weitere Geschichten von Don Rosa aus Dagoberts Leben, die wunderbar erzählen, wie Dagobert zu seinem Reichtum kam, welche Rückschläge er einstecken musste, was für Abenteuer er in welchen Ländern erlebt hat und woher Donald sein Temperament hat. Dazu ist jedes Kapitel in Bezug auf Barks-Fakten, Entstehung etc. von Don Rosa selbst kommentiert, inklusive Hinweise auf die D.U.C.K.-Widmung, Zitate aus Filmen und andere Details, die die Don Rosa-Geschichten für mich zu den besten Duck-Comics überhaupt machen.

  5. Egon sagt:

    Wunderbares Buch für alle Fans…doch Eines ist ärgerlich
    Der Inhalt ist über jede Kritik erhaben. Don Rosa ist ein Meister des Erzählens und der Charaktere und ein würdiger Nachfolger von Carl Barks. Das Buch ist vollgestopft mit Zitaten aus “vergangenen Zeiten”, die auch mein Nostalgiebedürfnis befriedigen — immerhin ist es 47 Jahre her, dass ich meine ersten Duck-Stories gelesen habe.

    Nein, nörgeln muss ich über etwas anderes: Das Buch (jedenfalls mein Exemplar) stinkt penetrant nach Lösungsmitteln aus der Druckfarbe, und da es eben doch ein Stück kleiner ist als etwa ein normales Comic-Album, muss ich meine lesebebrillte Nase obendrein noch etwas tiefer hineinstecken als gewöhnlich und tatsächlich nach einiger Zeit Pause machen, um Kopfschmerzen zu vermeiden. Ich bin mit Sicherheit insoweit nicht der Empfindlichste, deshalb seien Vorbelastete gewarnt. Aber auch das ist Teil des Gesamtprodukts, und deshalb ein Stern Abzug.

  6. Finn sagt:

    Sein Leben, seine Geschichte
    Was ich als Kind als einzelne mehr oder weniger bereits zerlegte Comicbücher hatte gibt es jetzt als Episches Sammelwerk. Die Geschichte ist die gleiche, das abenteuerliche Leben der reichsten Ente der Welt, gefällt mir nach wie vor großartig. Punktabzug gibts trotzdem, weil die Teile der Geschichte die von Carl Barks veröffentlicht wurden nicht auch enthalten sind.

  7. Daria sagt:

    Eine reine Herzensangelegenheit
    Wie gerne stöbere ich bei Amazon herum, nur weil mir ein Stichwort einfällt, das ich aus alten Tagen noch immer in mir trage.

    Mit dem ersten Band der Walt Disney’s Lustigen Taschenbücher (an die Nummer kann ich mich nicht mehr erinnern) versank ich als Kind und später auch als Erwachsener in einer Welt voller Spass und lustiger Figuren. Als ich rückläufig sammelnd irgendwann bis zu Band 1 “Der Kolumbusfalter” alles hatte, nahm die Sucht bis heute kein Ende. Wenn ich in mein riesiges Regal schaue, dann erlebe ich wahrlich ein Stück Geschichte.

    Dieses wunderbare, liebevoll gestaltete, Buch ergänzt die Sammlung um ein immens weiteres Stück Ansehnlichkeit. Ich möchte nicht wissen wie oft ich als 46jähriger Mensch belächelt werde, wenn ich von diesem datailverliebten Buch und natürlich von Don Rosa schwärme.

    Aber wie so oft ist es mir vollkommen egal, ob es einen intellektuellen Anspruch erhebt oder nur reine Unterhaltung ist.

    Für mich ist dieses Buch ein Stück Erinnerung an eine schöne Kindheit, an ein Heranwachsen zu einem Teenager und auch eine Abwechslung in meinem heutigen Leben und dieser teils beängstigenden, teils schönen Welt.

    Wer Kind geblieben ist und sein Kind in sich erhalten möchte, dem kann ich dieses entzückende Werk über alle Maßen empfehlen.

    Ein Dank an diejenigen, die dieses Buch möglich machten!

  8. Namika sagt:

    Nicht nur für Dagobert-Fans
    Aus den Barkschen Hinweisen zu Dagoberts Jugend hat Don Rosa liebevoll gestaltete Geschichten gemacht, die die den Bogen von Dagoberts Jugend zum Erwachsenenalter schlagen. Jede Geschichte ist vom Autoren selbst kommentiert. So bekommen Leser viele interessante Fakten zu den Hintergründen jeder Geschichte. Auch für “Neu-Einsteiger” in die Welt der Ducks ist “Sein Leben, seine Milliarden” dadurch mit Genuss zu lesen. Und egal ob man die Barkschen Originale kennt oder nicht — man bekommt auf jeden Fall Lust, sie neu oder wieder zu entdecken!

  9. Armine sagt:

    Comics der extraklasse
    Einfach spannend, witzig, unterhaltsam! Der Humor ist nicht plump und die Geschichten nicht fad wie bei den meisten “lustigen Taschenbüchern” die man hierzulande kennt. Diese sind meistens übersetzt von Disney-stories aus Italien und haben mit den originalen, “kanonischen” und maßstabgebende Tradition von Carl Barks und Don Rosa nichts zu tun. Hingegen haben diese Geschichte eine humorvolle Tiefe und Vielschichtigkeit, wie man sonst von alten Asterix-Comics gewöhnt ist. Fünf Sterne sind voll verdient!

  10. Samantha sagt:

    Qualität auf allerhöchstem Niveau!
    Haben Sie sich nicht vielleicht auch schon einmal gefragt, warum Dagobert Duck so geizig ist? Wussten Sie, dass er als sehr arme Ente geboren wurde? Wussten Sie, dass er als Cowboy täig war? Wissen Sie, wie Dagobert Donald Duck kennen lernte? Nein?

    Dieses Buch klärt alles auf. Es ist die Biografie von Dagobert Duck. Don Rosa ist der größte und beste Comiczeichner. Seine Zeichnungen sind so detailiert, unbeschreiblich! Hinzu kommen die genialen Storys. Unglaublich beeindruckend ist die Tatsache, dass Rosa historische Fakten eingebaut hat und diese meisterhaft mit dem Handlungsstrang verbindet. Er recharchierte, schickte Briefe an Experten aus aller Welt, nahm sogar Kontakt mit Carl Barks auf, der die Figur Dagobert erfand.

    Neben den historischen ereignissen, die Rosa einbaute, kommen die Fakten aus den Barks-Comics. Die gesamte Biografie beruht auf Barks`chen Fakten. Nach eigenen Angaben hat Don Rosa alle erwähnten Anhaltspunkte zur Geschichte von Dagobert notiert und in diesem Buch eingebracht, auch wenn es nur ein einziges kleines Wörtchen war.

    Das Ergebnis ist fabelhaft: Die Biografie ist in 12 Kapitel unterteilt. In jeder erfährt viel über die Person Dagobert. Der ganze Spaß beginnt an Dagoberts (oder sogar kurz davor) 10. Geburtstag. Den Inhalt möchte ich jetzt nicht erläutern, da ich Ihnen sonst den Spaß am Lesen des Buches zerstören würde. Eines kann ich Ihnen aber versprechen: Das Buch ist perfekt.

    Nach der eigentlichen Biografie gibt es Zusatzkapitel, wo Dagobert (der heutige) von seiner Jugend erzählt). Beeindruckend ist bei Rosa immer iweder, dass er neben seiner Perfektion des Zeichnens und der Geschichtenerzählung immrer wieder sehr humorvolle Gags einbaut, die Niveau haben. Man kann immer wieder schmunzeln und lachen. V.a. Dagobert und Donald sind einfach nur zum Wegschmeißen (leider taucht Donald in diesem Buch aber selten auf. Aber in vielen anderen Don Rosa Büchern sind die Witze mit ihm und seinen Onkel einfach am besten).

    Zu jeden der Kapitel hat Don Rosa Kommentare geschrieben. Umso mehr ich davon gelesen habe, desto sympatischer wurde mir der Mann. Mein Gott, ist er bescheiden. Ich kann garantieren: Sie werden mit seinen Bemerkungen viel Spaß haben. Er erzählt genau, woher er die Fakten für die Kapitel genomen hat. Aus welchen Abenteuer von Barks oder aus welcher Queller er den gesvchichtlichen Hintergrund besitzt. Don Rosa baut nämlich auch reale Personen ein, die zu der Zeit auch wirklich gelebt haben. Ich kann es nur noch mal wiederholen: Es ist sehr stark beeindruckend, wie er die Zeichnungen mit der ‘Geschichten, der Historie und den Gags miteinander verknüpftt.

    Don Rosa ist generell zu empfehlen. Auch die Hall Of Fame Ausgaben von ihm sind einsame spitze. Und die lohnt es sich auch, anzulegen (besonders deshalb , weil Donald mit dabei ist).

    Leider leidet Rosa seit 2006 an einer schweren Augenkrankheit. 2008 wurde er zwar an beiden Augen operiert aber ohne Erolg. Don Rosa gab deshalb leider bekannt, dass er wahrscheinlich nie wieder Comics zeichnen werde. Hiermit möchte ich Rosa mein Beileid aussprechen.

    Klare Kaufempfehlumng für das Buch!!!

  11. Abelone sagt:

    Disneys Onkel Dagobert- Sein Leben, seine Milliarden. Von Don Rosa
    Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, war ich zuerst doch etwas skeptisch ob sich ein Kauf lohnen würde, zumal meine “Comiczeiten” mehr als fünfundzwanzig Jahre zurückliegen. Die Neugier siegte.

    Kurzum, diese Biografie über “die reichste Ente der Welt” hat mich sehr amüsiert und alte Erinnerungen an die Kindheit geweckt.

    Das Buch setzt sich aus 12 Kapiteln, Kommentare und Erläuterungen des Autors, sowie weiterer Zusatzkapitel zusammen.

    Die Zeichnungen sind bedingt durch das Format des Buches (ca. 24 mal 17 cm) zwar etwas kleiner ausgefallen, aber trotzdem waren die liebevollen Details auch für einen Brillenträger wie mich sehr gut zu erkennen. Die Schrift ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, aber jederzeit lesbar.

    Die Geschichten wenden sich eher an den erwachsenen Leser, sind natürlich

    aber auch für Kinder und Jugendliche geeignet.

    Auf Details zum Inhalt der Kapitel möchte ich hier verzichten, da bereits in den vorausgehenden Rezensionen ausführlich darauf eingegangen

    worden ist. Dieses Buch hat mich auf eine sehr lustige und interessante

    Art unterhalten. Es hat mich auch manchmal etwas nachdenklich gemacht.

    Druck, Einband und Ausführung sind qualitativ hochwertig und mit den gewöhnlichen Disney-Taschenbüchern nicht vergleichbar. Über den Preis von ca. 30 Euro kann man streiten. Meiner Meinung nach ist er gerechtfertigt.

    Ich bin aufgrund meines doch schon etwas höheren Alters eigentlich kein

    Leser von Disney-Comics, dieses Buch hat mir allerdings sehr viel Freude

    bereitet. Ich habe den Kauf nicht bereut.

  12. Aglaja sagt:

    Geniale Geschichten - leider nicht perfekte Ausgabe
    Über Don Rosas beispiellose Saga über den Werdegang des legendären Fantastilliardärs Dagobert Duck muss wohl kein Wort mehr verloren werden - Zusammen mit den ebenfalls großartigen Zusatzkapiteln bietet diese Ausgabe den vollständigen Überblick über die “Sein Leben, seine Milliarden”-Reihe, die ich seit meiner Kindheit liebe und unzählige Male gelesen habe.

    Auch die Kommentare bieten wie in der “Hall of Fame”-Reihe massenweise interessante Hintergrundinformationen des Meisters selbst.

    Leider gibt es aber auch kleine Mängel: Gegenüber den Einzelausgaben, die ich zwar noch besitze, die sich aber leider nicht mehr alle in allzu gutem Zustand befinden (was nicht auf unsachgemäße Behandlung zurückzuführen ist, die Seiten haben sich einfach irgendwann gelöst) ist die Farbgebung an manchen Stellen wirklich sehr schlecht gelungen. Besonders Szenen mit vielen Details verlieren dadurch viel von ihrer Wirkung und Tiefe, was sehr schade ist angesichts der meisterhaften Geschichten.

    Ohne diese Mängel gäbe es gar keine andere Möglichkeit, als die volle Punktzahl zu vergeben, denn dieser Band bietet jedem Duck-Fan stundenlanges Lesevergnügen und sollte in keinem Comic-Regal fehlen. Sollte ich nur die Geschichten bewerten, wären sogar 6 Sterne angebracht, sofern dies möglich wäre. Davon ziehe ich zwei für die Kolorierung ab, bleiben immer noch 4 und eine absolute Kaufempfehlung für alle Duck- und Don Rosa-Fans.

  13. Bessy sagt:

    Die ultimative Geschichte der reichsten Ente der Welt
    Als Kind habe ich in Micky Maus-Heften ein paar Geschichten gelesen und diese schon damals geliebt, endlich halte ich sie heute komplett in meinen Händen. Rosa erzählt zwar nur seine Sicht der Geschichte von Dagobert Duck, diese ist aber meiner Meinung nach die beste und schlüssigste aller Versionen. Vor allem handelt es sich hier nicht um Massenwerk wie die LTBs, sondern über ein Meisterwerk, das eher einem Roman gleichkommt. Man will einfach wissen, wie Dagobert mit harter Arbeit zu seinem Vermögen kam und deshalb heute so ist, wie er ist. Durch dieses Werk bin ich endgültig mehr ein Dagobert-Fan als einer von Donald, dessen Phantomias-Rolle zwar sehr gut, der aber sonst ein fauler Tagedieb ist. Dazu kommt eine grandiose Zeichnung mit vielen witzigen Details.

    Ein Muss für alle Fans, vor allem für Ältere, denn nur für Kinder ist diese Biographie keinesfalls gedacht!

  14. Mark sagt:

    Don Rosa ist der King
    Ich habe bis zum 16 Lebensjahr das Micky Maus Magazin gelesen und war immer schon fasziniert von den Geschichten aus Don Rosa’s Feder. Damals wusste ich noch nicht wer das war und warum seine immer besser waren, das war halt so. ich habe bis heute noch die Hefte aufgehoben mit seinen Stories drin.

    Das Buch ist eine Geniale Ergänzung zu den anderen Comics und sollte bei niemandem im Regal fehlen, der auch nur ein wenig für Comics übrig hat. Ob man Dagobert Duck und Entenhausen nun kennt, oder nicht ist egal. “Sein Leben, Seine Milliarden” ist eine Tolle Geschichte um Dagobert Duck’s Aufstieg zum Reichsten Mann der Welt. Don Rosa erzählt nach jedem Kapitel wie er vorgegangen ist und geht oft sehr genau in’s Detail. Genial!

    Zusätzlich bekommen die deutschen Leser noch einige kleine Boni und überarbeitete Übersetzungen.

    Die Verarbeitung des Buches ist sehr hochwertig. Das Cover ist mattiert und der Schriftzug und Dagobert sind glatt.

    Bevor ich noch mehr Humbug schreibe, sei einfach gesagt: Kaufen, wenn man sich auch nur ein wenig für erwachsenere Stories mit Humor und Enten interessiert.

  15. Rowe sagt:

    Kultbuch für jeden Disney-Fan
    Auf fünfhundert Seiten stellt Don Rosa hier eine gezeichnete Biographie von Onkel Dagobert vor. Als diese Geschichten Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts erschienen, erlangten sie sofort Kultstatus. Und etwas anderes hätte auch gar nicht sein dürfen.

    Nicht nur sind die Geschichten völlig skurril und zugleich spannend. Sie sind vor allem hervorragend gezeichnet und bei aller Klarheit der Bilder voller witziger Details. So kann man die Geschichten einfach durchlesen oder bei den Bildern verharren und sich die merkwürdigen Dinge anschauen, die nebenbei passieren.

    Der hervorragende Druck, das haltbare Hardcover und eine echte Fadenbindung ergänzen sehr materiell diese fantastischen Geschichten.

    So bleibt nichts anderes zu sagen, als dass hier ein Kultbuch für jeden Disney-Fan vorliegt, ein wundervolles Lesevergnügen für Kinder und alle jung Gebliebenen und dass es deshalb keine Entschuldigung gibt, wenn man sich dieses Werk nicht kauft.

  16. Rob sagt:

    Seufz !
    Ach … einfach herrlich. Auch wenn ich schon über 60 bin: ich gebe es zu, ich habe die Geschichten genossen, wie schon zu Kindertagen.

  17. Hedwig sagt:

    Ein Meisterwerk für Sammler
    Die Biographie von Don Rosa ist ein Highlight meiner Sammlung. Endlich wurden die zahlreichen Andeutungen über das Leben von Dagobert Duck in einem Band zusammen gefasst. Man fühlt sich beim Lesen selbst in die Zeit zurück gesetzt. Getopt wird das ganze von den persönlichen Anmerkungen und Anekdoten von Don Rosa. Ich kann jedem Fan dieses Buch empfehlen.

  18. Alwera sagt:

    Klassiker für Disney-Fans
    Mein Sohn wurde zwar schon 24, war aber dennoch ganz begeistert von dem Buch, woran man sieht, dass auch Erwachsene viel Freude an dem wie ein Nachschlagewerk aufgemachten Buch haben können. Don Rosa ist neben Barks der genialste Zeichner für Disney.

  19. Rickie sagt:

    Dank an den Verlag
    Den euphorischen Leserkritiken auf dieser Seite (und den ebenso euphorischen Kritiken in den Zeitungen) möchte ich mich in jeder Form anschließen. Eine Ergänzung noch: Druck und Verarbeitung bis hin zum Umschlag sind hervorragend, es macht nicht nur große Freude, diesen 500-Seiten-Wälzer zu lesen, das Buch selbst ist ein geradezu bibliophiles Schmuckstück. Und das ist bei Comicverlagen ja wahrhaftig nicht selbstverständlich!

    Ein klein wenig gewöhnungsbedürftig: Die leichte Verkleinerung des Formats gegenüber den ersten deutschen Ausgaben, die in etwa DIN A4 daherkamen - der neue Band ist auf 24,5 cm Höhe, also rund 85% heruntergezoomt worden, was das genaue Betrachten der detailverliebten Zeichnungen Don Rosas für Leute ab 40 nicht immer ganz einfach macht …

    Aber das ist nur ein ganz winziger Wermutstropfen, schließlich ging es ja auch darum, den Band bezahlbar zu produzieren.

    Also: Ganz, ganz großes Lob für dieses tolle Buch!

  20. Laila sagt:

    Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden
    Das Produkt ist in einwandfreiem Zustand. Die Informationen im Vorfeld waren ausreichend. Der Versand hat auch gepasst.

  21. Ilona sagt:

    Das Layout geht gar nicht
    Den hohen Meinungen über das Werk an sich und die broschierte Ausgabe kann ich mich nur anschließen. Diese Ausgabe besitze ich auch. Dieses Buch ist einfach unvergleichlich toll.

    Neulich hielt ich jedoch die gebundene Ausgabe in den Händen und war entsetzt: Die Farbgebung ist dermaßen miserabel, dass es schon peinlich ist. Ich finde die gebundene Ausgabe auch sehr unhandlich und lieblos gestaltet. Einfach nur ein Reinfall, den ich keinem Empfehlen kann.

  22. enno sagt:

    Nicht nur für Comic-Leser
    Sein Leben, seine Milliarden,…

    wenn es auch für viele Menschen nur ein Comic ist, gibt es viele paralellen zum wirklichen Leben.

    Es zeigt, das man nicht aufgeben darf, wie hart man auch hin und wieder im Leben zurecht kommen muss.

    Das Buch zeigt Eindrucksvoll, wie man mit Fleiss und Stärke seinen Traum verwirklicht.

    Zeigt aber auch die Extreme, des alleinseins und der Neider.

    Wie alle, die Comics lieben, wird auch dieses Buch eine Freude sein, es zu lesen.

    Gut,… Wenn man die Gewaltszenen nicht allzu sehr in das wirkliche Leben überträgt.

    Aber auch im echten Leben muss man für einander einstehen.

    Fazit:

    Don Rosa hat sich im diesen Buch ein Denkmal gesetzt. (Ich kannte die Geschichte schon aus dem MM-M)

  23. Scipio sagt:

    Super gebundenes Comic-Buch
    Hat alles super funktioniert. Das Buch ist toll gemacht und als sehr schönes gebundenes Comic-Buch zu empfehlen. Wirkt einzigartig, da diese Art von Donald Duck oder Dagobert Duck Büchern nicht üblich ist.

  24. Mauritius sagt:

    Kurz: Perfekt
    Ich sehe hier so viele lange Texte, die den Band genau beschreiben. Doch ich persönlich finde, dass man ihn mit einem passenden Wort umschreiben kann : PERFEKT

  25. Berty sagt:

    Kurz: Perfekt
    Ich sehe hier so viele lange Texte, die den Band genau beschreiben. Doch ich persönlich finde, dass man ihn mit einem passenden Wort umschreiben kann : PERFEKT

  26. Dagmar sagt:

    Kolossale Comic-Chronik!
    Doch genug der Alliterationen. Meiner Meinung nach hat sich Don Rosa hier ein Meistwerk gesetzt.

    Für die meisten Enten-Fans gilt Barks ja als der Maßstab schlechthin. Dennoch hat der Altmeister, für seine Geschichten immer wieder mit Erzähllinien gebrochen, wo es ihm für die Geschichte sinnvoll erschien. So finden sich dann auch bei Barks zahlreiche Widersprüche hinsichtlich der Lebensgeschichte seiner Figuren, auch bei Dagobert Duck.

    Barks ist auch für Don Rosa das Maß aller Dinge, gibt es immerhin in allen 12 Geschichten eine geheime Widmung (D.U.C.K. - Dedicated to Unca Carl from Keno). Rosa hat sich mit diesem Werk der Herkulesaufgabe, eine Biographie der “reichsten Ente” der Welt zu erschaffen, gestellt - und ist daran nicht gescheitert!! Vielmehr ist es ein unvergleichlicher Triumph, der einen auf über 400 Seiten in seinen Bann zieht! Großartiger Humor, tolle Geschichten und eine aufeinanderbauende Erzählstruktur, die dem Altmeister alle Ehre gemacht hätte. Zu Recht gilt Rosa als der legitime Nachfolger des Entenvaters Barks.

    Mein Tipp, kaufen! 30 Euro für über 400 Seiten mit zahlreichem Zusatzmaterial (darunter Beschreibungen Rosas zu jedem Kapitel). Ein Preis-Leistungsverhältnis, wie man es sonst leider nicht sehr oft findet.

  27. Alwyn sagt:

    Kolossale Comic-Chronik!
    Doch genug der Alliterationen. Meiner Meinung nach hat sich Don Rosa hier ein Meistwerk gesetzt.

    Für die meisten Enten-Fans gilt Barks ja als der Maßstab schlechthin. Dennoch hat der Altmeister, für seine Geschichten immer wieder mit Erzähllinien gebrochen, wo es ihm für die Geschichte sinnvoll erschien. So finden sich dann auch bei Barks zahlreiche Widersprüche hinsichtlich der Lebensgeschichte seiner Figuren, auch bei Dagobert Duck.

    Barks ist auch für Don Rosa das Maß aller Dinge, gibt es immerhin in allen 12 Geschichten eine geheime Widmung (D.U.C.K. - Dedicated to Unca Carl from Keno). Rosa hat sich mit diesem Werk der Herkulesaufgabe, eine Biographie der “reichsten Ente” der Welt zu erschaffen, gestellt - und ist daran nicht gescheitert!! Vielmehr ist es ein unvergleichlicher Triumph, der einen auf über 400 Seiten in seinen Bann zieht! Großartiger Humor, tolle Geschichten und eine aufeinanderbauende Erzählstruktur, die dem Altmeister alle Ehre gemacht hätte. Zu Recht gilt Rosa als der legitime Nachfolger des Entenvaters Barks.

    Mein Tipp, kaufen! 30 Euro für über 400 Seiten mit zahlreichem Zusatzmaterial (darunter Beschreibungen Rosas zu jedem Kapitel). Ein Preis-Leistungsverhältnis, wie man es sonst leider nicht sehr oft findet.

  28. Alma sagt:

    Gold in den Händen
    Don Rosa. Wie klingt dieser Name? Nach Exotik, nach Abenteuer, nach südamerikanischen Haziendas oder Portwein? Jedenfalls, und darauf wollen wir hinaus, klingt dieser Name schon nach etwas ganz Besonderem und das, was dieser (wir verraten es nun sofort:) amerikanische Comiczeichner gemacht hat, ist genau das: Etwas ganz Besonderes!

    Rosa ist nicht nur ein großer Disney-Fan, sondern auch einer seiner besten Erschaffer, wobei er niemals für die Disney-Firma selbst angestellt war, wie er in dem äußerst interessanten Vorwort erklärt. Seine Comics, Zeichnungen und Ideen flossen in den europäischen Egmont-Verlag ein, der wiederum diese Geschichten in seinen vielfältigsten Produkten in der ganzen Welt verbreitete. Und seine größten Geschichten sind die des Uncle Scrooge, oder, wie der Deutsche sagt, von Onkel Dagobert.

    Don Rosa hat sich hier die Mühe gemacht und alle alten Carl-Barks-Geschichten, also die des primären Storytellers der frühen Entenhausener Comics (und somit auch der frühen Dagobert-Geschichten), zu sichten, um eine reale ud tatsächliche Chronik und Historie des Lebens dieses Milliardärs, im wahrsten Sinne des Wortes, nachzuzeichnen. Ein kleiner Hinweis auf seinen ersten selbst verdienten Zehner hier, auf den Goldrausch da und die Arbeit als Cowboy oder die Dampffahrtschifferei im späten 19. Jahrhundert. Herausgekommen ist ein grandioses Meisterwerk, das aus diesen kleinen Hinweisen eine wirkliche Lebensgeschichte des guten Dagobert in zwölf Kapiteln nacherzählt, die so literarisch fein, und doch so zeichentricklustig ist, dass man gar nicht weiß, wie sehr man sich eigentlich vor dieser Leistung, die man sich als Kind immer gewünscht hat, verbeugen soll. Denn nun, Freunde aufgepasst, seht ihr es Schwarz auf Weiß respektive bunt in bunt: WIE er tatsächlich diesen Zehner verdiente, wie er von Schottland nach Amerika kam und wie er in Klondike Gold schürfte.

    So dick wie ein schwerer Thomas Mann liegt dieses fast 500 Seiten starke Buch in den Händen, und ähnlich wie bei jenem großen deutschen Literaten ist die versierte Zusammenstellung und die punktgenaue Beobachtung gewichtiger Teil des Schaffens. Ganz anders aber sind der Witz und die Ironie zum Tragen gekommen, die einem herrlich ins Auge springen und die vor allen Dingen in fast jedem Panel für kleine Extragags sorgen. Etwas, das man von normalen Disney-Comic in dieser Häufigkeit und Offensichtlichkeit gar nicht kennt. Und das ist noch längst nicht alles! Weitere sechs Zusatzkapitel, die Rosa nach Abschluss der Biographie später erzählte, sind Teil des Buches; auch zwei Bonusgeschichten, die ebenfalls zeitlich in die Chronik passen, sind integriert. Und als Sahnehäubchen gibts zu jedem Kapitel richtig fundierte Erklärungen vom Autor selbst, warum er was wie schrieb, was sein Verleger aus dem Urprunsgsskript gestrichen haben wollte, und so weiter.

    Aus dem Staunen muss man gar nicht rauskommen, weil man sich primär einfach freut. Donalds Eltern kennen zu lernen (ja auch das!), Dagoberts Geschichte mitzuerleben und den häufig so surrealen und chronologisch eher unlogischen Duckclan von einer ganz anderen, nämlich einer sinnvollen Seite kennenzulernen, ist umwerfend hilfreich. Alle Disneyfans können jetzt wie früher die Leselampe anmachen, die Bettdecke hochziehen und die Nächte lachend lesend verbringen. Es lohnt mehr als je zuvor!

  29. Ramsey sagt:

    Zur Rolle der Ente im Kapitalismus
    Fünf Fantastilliarden und neun Trillionen Taler plus sechzehn Kreuzer - das ist das dokumentierte Vermögen Dagobert Ducks zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Biografie im Jahre 2006. Richtig: Die Erstausgabe ist schon ein paar Jahre alt. Und doch verdient die Biografie des reichsten - ääh - Mannes der Welt neuerliche Aufmerksamkeit, wenn allerorten die einst makellose Ideenwelt des Kapitalismus bröckelt und stürzt - zersetzt durch eine Schar unempathischer Parvenüs, denen es gelungen ist, einen ganzen Globus in Geiselhaft zu nehmen. Nur eben nicht Dagobert Duck, der sich auf seine Art der Kapitalismusdämmerung entzieht.

    In insgesamt 18 Kapiteln plus zwei Bonusgeschichten (in der Ausgabe von 2008) erzählt uns Don Rosa die Lebensgeschichte der psychologisch vielschichtigsten Ente des Disney-Imperiums. Rosa, der - nicht ganz unumstritten, aber doch weitgehend anerkannt - als legitimer Nachfolger der großen Disney-Legende Carl Barks gilt, hat früh erkannt, dass Dagobert Duck zweifellos die widersprüchlichste und daher spannendste Figur Entenhausens darstellt. Vereint sie doch in sich zwei stets einander abstoßende Pole - den des Geizes und der Gier auf der einen und des Strebens nach Höherem und Besserem auf der anderen Seite. Nach seiner ersten Goldmillion am Klondike zieht Dagobert Duck - auf den verschlammten Straßen Dawson Citys stehend - gar das Leben eines Gönners und Gebers in Betracht: Vielleicht werde ich Menschenfreund. Ich könnte zum Beispiel die Straße hier pflastern lassen.”

    Schon seit Carl Barks diese Figur schuf, wissen wir, dass es anders gekommen ist. Dass seine Geschwister und Freunde ihn mit seinem aufzehrenden Geiz allein ließen und er erst durch Tick, Trick und Track und seinen Neffen Donald wieder von seinem lähmenden Phlegma befreit wurde. Und doch erfahren wir, warum aus dem kleinen, in Glasgow einst Schuhe putzenden Dagobert (oder Scrooge wie er im Original ja heißt) der knickerige Fantastilliardär wurde, der seinen Neffen stets mit 30 Kreuzern pro Stunde abspeist. Genau: Es waren diese Begegnungen mit den Parvenüs, Zockern, Kriminellen und nicht zuletzt Panzerknackern, die aus dem weltoffenen, idealistischen Schotten aus dem Clan der MacDucks, einen überaus misstrauischen, phobischen Erpel machten. Es sind die einschneidenden Erfahrungen, dass Freunde zu Neidern, Gunst zu Missgunst mutieren können und die Aussicht auf Reichtum Menschen bzw. Enten nicht zum Guten verändert.

    Nun müssen wir nicht Don Rosas gebetsmühlenhaft wiederholten Beteuerungen glauben, dass Dagobert Duck stets nur auf ehrliche Arbeit und Offenheit setzte. Um so glaubhafter erscheint jedoch sein immer dann aufblitzender Gewissenkonflikt, wenn neben dem Geld als wichtigster Triebfeder plötzlich andere - eben höhere - Motive auftauchen. Dann erwacht stets die Gutente in Dagobert und ist gegebenenfalls sogar bereit, auf noch mehr Reichtum zu verzichten.

    Was den reichsten Mann der Welt jedoch noch gravierender von den Bankstern” des 21. Jahrhunderts unterscheidet, ist sein Verhältnis zur Be- und Entlohung, seine Bereitschaft, hart zu arbeiten und auf spekulative Investments zu verzichten. Jeder Kreuzer des Duckschen Vermögens stammt aus der Realwirtschaft oder einem stets lebensgefährlichen Abenteuer. Wagemut, Können, Ehrgeiz und Leistung haben die einst demütige Ente zu dem gemacht, was sie heute ist: Dagobert Duck - der König des Klondike. Er war härter als die Härtesten und schlauer als die Schlauesten. Und er verdiente sein Vermögen auf ehrliche Art.” So steht es an seinem Denkmal in Dawson City, wo er nach rund zwei Jahrzehnten erfolgloser Suche und weltweiter Jagd nach Glück seine erste Million verdient bzw. persönlich erschürft hatte.

    Stets blieb er sich treu: Ich soll mein sauer verdientes Geld auf deiner schwimmenden Spielhölle ausgeben, Shandy Shofel? Niemals.” Wie mag er da die nicht mehr schwimmenden, sondern zu Banktürmen aufgeprotzten Spielhöllen von heute kommentieren?

    Nur der Kapitalismuslüge erlegene Hohlköpfe kann es daher überraschen, dass der reichste Erpel der Welt den neoliberalen Giftsprüchen das konsequente Horten entgegen setzt und sein Vermögen einfach in einem Geldspeicher anhäuft. Niemals hat sich ein Kapitalist der vermeintlich goldenen Regel des Kapitalismus - der permanenten Re-Investition - so konsequent verweigert. Das tägliche Bad im Geld wird somit zum Akt höchster Subversivität - und macht aus dem innerlich zerrissenen Dagobert Duck einen Helden unserer Zeit.

    Don Rosa hat das kongenial in viele witzige, spannende, dramatische, aber auch tiefsinnige Geschichten übersetzt - stets bemüht um den exakten Bezug zum Barks’schen-Urimperium und sogar historische Genauigkeit. Ein Meisterwerk der Comic-Kunst und erhellender Beitrag zur Rolle der Ente im Kapitalismus.

  30. waltraud sagt:

    Zur Rolle der Ente im Kapitalismus
    Fünf Fantastilliarden und neun Trillionen Taler plus sechzehn Kreuzer - das ist das dokumentierte Vermögen Dagobert Ducks zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Biografie im Jahre 2006. Richtig: Die Erstausgabe ist schon ein paar Jahre alt. Und doch verdient die Biografie des reichsten - ääh - Mannes der Welt neuerliche Aufmerksamkeit, wenn allerorten die einst makellose Ideenwelt des Kapitalismus bröckelt und stürzt - zersetzt durch eine Schar unempathischer Parvenüs, denen es gelungen ist, einen ganzen Globus in Geiselhaft zu nehmen. Nur eben nicht Dagobert Duck, der sich auf seine Art der Kapitalismusdämmerung entzieht.

    In insgesamt 18 Kapiteln plus zwei Bonusgeschichten (in der Ausgabe von 2008) erzählt uns Don Rosa die Lebensgeschichte der psychologisch vielschichtigsten Ente des Disney-Imperiums. Rosa, der - nicht ganz unumstritten, aber doch weitgehend anerkannt - als legitimer Nachfolger der großen Disney-Legende Carl Barks gilt, hat früh erkannt, dass Dagobert Duck zweifellos die widersprüchlichste und daher spannendste Figur Entenhausens darstellt. Vereint sie doch in sich zwei stets einander abstoßende Pole - den des Geizes und der Gier auf der einen und des Strebens nach Höherem und Besserem auf der anderen Seite. Nach seiner ersten Goldmillion am Klondike zieht Dagobert Duck - auf den verschlammten Straßen Dawson Citys stehend - gar das Leben eines Gönners und Gebers in Betracht: Vielleicht werde ich Menschenfreund. Ich könnte zum Beispiel die Straße hier pflastern lassen.”

    Schon seit Carl Barks diese Figur schuf, wissen wir, dass es anders gekommen ist. Dass seine Geschwister und Freunde ihn mit seinem aufzehrenden Geiz allein ließen und er erst durch Tick, Trick und Track und seinen Neffen Donald wieder von seinem lähmenden Phlegma befreit wurde. Und doch erfahren wir, warum aus dem kleinen, in Glasgow einst Schuhe putzenden Dagobert (oder Scrooge wie er im Original ja heißt) der knickerige Fantastilliardär wurde, der seinen Neffen stets mit 30 Kreuzern pro Stunde abspeist. Genau: Es waren diese Begegnungen mit den Parvenüs, Zockern, Kriminellen und nicht zuletzt Panzerknackern, die aus dem weltoffenen, idealistischen Schotten aus dem Clan der MacDucks, einen überaus misstrauischen, phobischen Erpel machten. Es sind die einschneidenden Erfahrungen, dass Freunde zu Neidern, Gunst zu Missgunst mutieren können und die Aussicht auf Reichtum Menschen bzw. Enten nicht zum Guten verändert.

    Nun müssen wir nicht Don Rosas gebetsmühlenhaft wiederholten Beteuerungen glauben, dass Dagobert Duck stets nur auf ehrliche Arbeit und Offenheit setzte. Um so glaubhafter erscheint jedoch sein immer dann aufblitzender Gewissenkonflikt, wenn neben dem Geld als wichtigster Triebfeder plötzlich andere - eben höhere - Motive auftauchen. Dann erwacht stets die Gutente in Dagobert und ist gegebenenfalls sogar bereit, auf noch mehr Reichtum zu verzichten.

    Was den reichsten Mann der Welt jedoch noch gravierender von den Bankstern” des 21. Jahrhunderts unterscheidet, ist sein Verhältnis zur Be- und Entlohung, seine Bereitschaft, hart zu arbeiten und auf spekulative Investments zu verzichten. Jeder Kreuzer des Duckschen Vermögens stammt aus der Realwirtschaft oder einem stets lebensgefährlichen Abenteuer. Wagemut, Können, Ehrgeiz und Leistung haben die einst demütige Ente zu dem gemacht, was sie heute ist: Dagobert Duck - der König des Klondike. Er war härter als die Härtesten und schlauer als die Schlauesten. Und er verdiente sein Vermögen auf ehrliche Art.” So steht es an seinem Denkmal in Dawson City, wo er nach rund zwei Jahrzehnten erfolgloser Suche und weltweiter Jagd nach Glück seine erste Million verdient bzw. persönlich erschürft hatte.

    Stets blieb er sich treu: Ich soll mein sauer verdientes Geld auf deiner schwimmenden Spielhölle ausgeben, Shandy Shofel? Niemals.” Wie mag er da die nicht mehr schwimmenden, sondern zu Banktürmen aufgeprotzten Spielhöllen von heute kommentieren?

    Nur der Kapitalismuslüge erlegene Hohlköpfe kann es daher überraschen, dass der reichste Erpel der Welt den neoliberalen Giftsprüchen das konsequente Horten entgegen setzt und sein Vermögen einfach in einem Geldspeicher anhäuft. Niemals hat sich ein Kapitalist der vermeintlich goldenen Regel des Kapitalismus - der permanenten Re-Investition - so konsequent verweigert. Das tägliche Bad im Geld wird somit zum Akt höchster Subversivität - und macht aus dem innerlich zerrissenen Dagobert Duck einen Helden unserer Zeit.

    Don Rosa hat das kongenial in viele witzige, spannende, dramatische, aber auch tiefsinnige Geschichten übersetzt - stets bemüht um den exakten Bezug zum Barks’schen-Urimperium und sogar historische Genauigkeit. Ein Meisterwerk der Comic-Kunst und erhellender Beitrag zur Rolle der Ente im Kapitalismus.

  31. Rinaldo sagt:

    Ich hab gelacht, geschmunzelt und geschluchzt
    Ich kann dieses Buch nur absolut weiter empfehlen. Immer wieder lesenswert, so detailverliebt, voller Infos, witzig und berührend. Ein Muss, nicht nur für Dagobert- Fans. Auch den Preis finde ich absolut gerechtfertigt. Die Zeichnungen sind großartig und die Story ist super recherchiert. Ich habe jede Seite genossen und sage “Mehr bitte :)”

  32. Wiclef sagt:

    Es wurde schon alles gesagt …
    … daher werde ich hier den Inhalt nicht noch einmal wiedergeben. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Anders als bei den meisten Comics vergisst mah hier, dass es sich nicht um reale Figuren handelt. Die Story ist interessant geschrieben und gut gezeichnet. Ein Lob an Don Rosa, leider wird es von ihm keine weiteren Bücher mehr geben. Es wäre schön wenn ein anderer Künstler weitere Biographieen schreiben würde oder diese fortsetzen …

  33. Karin sagt:

    Es wurde schon alles gesagt …
    … daher werde ich hier den Inhalt nicht noch einmal wiedergeben. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Anders als bei den meisten Comics vergisst mah hier, dass es sich nicht um reale Figuren handelt. Die Story ist interessant geschrieben und gut gezeichnet. Ein Lob an Don Rosa, leider wird es von ihm keine weiteren Bücher mehr geben. Es wäre schön wenn ein anderer Künstler weitere Biographieen schreiben würde oder diese fortsetzen …

  34. Ailsa sagt:

    Die ideale Comicsammlung für alle Fans der knauserigen Ente!
    Einen langen Weg vom armen schottischen Einwanderer bis zur reichsten Ente musste Onkel Dagobert gehen, bis er endlich hatte, was er sich immer ersehnte - einen Speicher voll mit Geld, zum Baden, drin suhlen und es sich auf die Glatze prasseln lassen. Don Rosa, einer der größten Disney-Zeichner aller Zeiten, beschreibt diesen Weg in zwölf Kapiteln, die in dem Buch “Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden” zusammen veröffentlicht werden. Sechs Zusatzkapitel, eine Einleitung des renommierten Duck-Experten Johnny A. Grote, eine Künstler-Biografie und eine von Don Rosa verfasste Führung durch die Saga runden diese einzigartige Sammlung ab. Erstmals erzählt ein Zeichner die gesamte Jugend von Dagobert Duck, losgelöst von den Geschichten aus Entenhausen.

    Jedem Kapitel ist ein Kommentar von Don Rosa voran gestellt, in dem er in Kürze die Handlung zusammenfasst. Auch die Entstehungsgeschichte, historische Hintergründe und Verknüpfungen zum Duck-Universum werden aufgezeigt. Die witzigen Comics sind in Don Rosas unverwechselbaren Stil gezeichnet. Mehrere Übersetzer waren an dem Werk “Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden” beteiligt: Peter Daibenzeiher und Michael Nagula übersetzten die Comics, das Vorwort übersetzte Susanne Walter und die Panels aus der Barks Library Dr. Erika Fuchs.

    “Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden” ist die ideale Comicsammlung für alle Fans der knauserigen Ente, die nicht sämtliche “Mickey Maus”-Ausgaben erstehen konnten. Genial!

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