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11 Kommentare zu „Mannequins mit Mörderaugen: John Sinclair - Folge 51 (Jason Dark)“
Die übliche Qualität von Label und Serie Die 51. Folge der John Sinclair-Reihe hält erneut an der qualitativ hohen Umsetzung aus spannender Geschichte, guten Sprechern und ausgezeichneter Klangkulisse fest. Das einzige was dem Hörspiel anzulasten wäre, ist die etwas dünne Story. Allzuviel passiert hier nämlich noch nicht. Der eigentliche Fall bahnt sich erst weit gegen Ende an. Auch der Titel ist etwas irreführend: Mannequins mit Mörderaugen tauchen nämlich gar nicht auf.
Da wie erwähnt alle anderen Hörspiel-Elemente die übliche Lübbe-Qualität aufweisen, kann man das alles aber verschmerzen. Vor allem auch erfreulich ist die Tatsache endlich wieder einmal eine richtig frische Geschichte von John Sinclair und seinem Team hören zu dürfen (ohne dass es schon mal eine Hörspiel-Umsetzung seitens des tonstudio braun gegeben hat).
Fazit: Schon die erste Minute macht einfach Laune! Endlich eine brandneue Geschichte von John Sinclair, die auch noch klasse umgesetzt wurde. Viel Story gibt es noch nicht, mitfiebern ist jedoch wieder garantiert!
Guter Plot, überraschende Nebenrolle In dieser Folge geht es wieder um Solo Morasso und die Mordliga. Die sehr gelungene Eröffnungsszene leitet die Folge wunderbar ein und macht Lust auf mehr.
Desweiteren tritt die, wie immer gut gesprochene, Pamela Scott in einer kontroversen Rolle auf, indem sie eine zart besaitete Person verkörpert, die laut eigener Aussage unter Tränen gesteht “zum ersten Mal eine Leiche gesehen zu haben”. Sehr amüsant, wenn man dem ihren wahren Charakter gegenüberstellt.
Die Story kommt gut in Fahrt und spielt, untypischerweise, in Frankreich, genauer gesagt Paris. Es werden viele Ausdrücke aus dem Mode-Business benutzt, welche sich jedoch bei Bedarf auch nachschlagen lassen.
Die überraschendste Nebenrolle spielt dann ein angesagter Modelcoach, den selbst John Sinclair schon im Fernsehn gesehen hat. Sehr lustig gesprochen, man wird ihn auf jeden Fall direkt wieder erkennen. Die meisten dürften wissen wen ich meine “Drama Baby!”.
Der Cliffhanger am Ende des Teils tritt serientypisch an der Spannungsspitze auf. Zum Glück wurde Folge 52 zeitgleich herausgebracht, sodass man sofort weiterhören kann.
Die Sprecher sind wie gewohnt sehr professionell, die akustischen Effekte werden dieses Mal etwas spärlich eingesetzt, sind qualitativ jedoch wie immer außerordentlich hochwertig und kreieren die Sinclair-eigene Atmosphäre.
Entscheidene Romanteile weggelassen Ich habe mir extra den Spaß gemacht und mir den Originalroman (1.Ausgabe Band 187) zu besorgen und zu lesen.
Sicher ist auch diese Folge handwerklich wieder absolut super gemacht, die Synchronsprecher(innen) sind wieder auf höchstem Niveau und auch die Atmoshäre ist stimmig.
Alles in allem hätte man Storytechnisch mehr drauss machen können, so weicht mir diese Folge zu sehr von dem Originalroman ab.
Dennoch 4 Sterne, weil die Stimmung wieder Hammer ist….
Stimmungsvoller Auftakt zu einem rasanten, zweiteiligen Horror-Hörspiel Die Mordliga holt zu ihrem ersten großen Schlag aus. Lady X, alias Pamela Barbara Scott, lässt vier Mannequins entführen, die durch eine Castingshow in aller Munde sind. Die Frauen werden getötet und sollen von einem Pariser Flughafen in Särgen abtransportiert werden. John und Suko kommen direkt aus New York und müssen in Paris zwischenlanden. Dort wollen die beiden Geisterjäger mit Jane Collins, Shao und Sheila Conolly einen Kurzurlaub verbringen. Noch auf dem Flughafen beobachten John und Suko einen Unfall mit einem Gabelstapler, bei dem einer der Särge geöffnet wird. Die Tote entpuppt sich als Vampirin, die durch das Sonnenlicht verletzt wird. Als John und sein Partner Lady X entdecken, die den Sarg wieder hastig schließt, wissen sie, dass sie wieder mittendrin in einem neuen Fall stecken
Auch im neuen Fall geht es wieder um die Mordliga, und mit dem ersten Teil dieses Zweiteilers nimmt eine Geschichte ihren Anfang, die für die Serie und speziell für Solo Morasso, gesprochen von Tilo Schmitz, von enormer Bedeutung ist. Bemerkenswert sind für den Fan natürlich die Änderungen in Hinsicht auf den Roman, der beinahe dreißig Jahre alt ist. Der Schachzug von Oliver Döring die Mannequins zum Bestandteil einer Model-Show zu machen, wie sie derzeit populär sind, ist genial, und im Gegensatz zum Roman sind die jungen Frauen nicht derart klischeehaft oberflächlich und geldgierig, dass sie freiwillig mit Lady X mitgehen würden. Die Terroristin verlässt sich bei der Entführung der Models auf Gangster, was ein erster Hinweis auf die Verbindung der Mordliga mit der Mafia sein könnte. Immerhin harrt auch Logan Costello noch auf seinen Einstand in die Hörspielserie. Nicht minder gelungen ist der Übergang zum letzten Fall, denn das Hörspiel schließt fast nahtlos an das letzte Abenteuer, Zombies in Manhattan, an und beschert dem Hörer ein Wiederhören mit Captain Hamilton, den man aus dem Sinistro-Dreiteiler (siehe Folgen 16-18) kennt, und der im Roman nicht vorkommt. Dafür fehlen im Hörspiel die Kurzauftritte der restlichen Mordliga-Mitglieder. Außer Lady X und Tokata kommt besonders Vampiro del mar zu kurz, der bis auf seine Wiedererweckung noch keinen nennenswerten und prägenden Eindruck hinterlassen hat. Dafür endet die Story genauso offen und gemein, wie im Heftchen. Viel geschieht eigentlich nicht in diesem Hörspiel und sicherlich gehört gerade der erste Teil nicht zu den Highlights der Hörspielserie, was Spannung und Dramatik betrifft. Dafür wird der Hörer mit vielen kleinen Extras belohnt, wie der amüsanten Zickerei von Jane Collins, die erstklassig in Szene gesetzt wurde von Franziska Pigulla. Kathrin Fröhlich ist als Lady X immer wieder ein Genuss und in der Rolle des Sensationsreporters Jaques Deverell ist Hans-Georg Panczak zu hören. Die Stimme des vielseitigen Schauspielers ist noch recht unverbraucht in der Serie und bringt frischen Wind in die Besetzung. Von den vier Mannequins sind zunächst nur zwei zu hören, nämlich Violetta (Berenice Weichert) und Corinna (Iris Artajo), die noch eine wichtige Rolle spielen werden. Urkomisch ist die Szene, in der Jane den Model-Coach trifft, der hin und weg von der Privatdetektivin ist und dabei einen so herrlich affektierten Akzent hat, dass man sofort weiß, wer hier eigentlich persifliert werden soll. Auch Helmut Jason Dark Rellergerd hat einen weiteren Cameo-Auftritt als Pförtner erhalten, und, erstmals in einem Hörspiel, ist auch seine Frau Roswitha zu hören, vermutlich in der Rolle der Putzfrau von Madame Martin. Die Stammbesetzung bringt dank der großartigen Regie von Oliver Döring, der seinen Sprechern, laut der Bonus-DVD aus Folge 50, alles abverlangt wie immer Höchstleistung, und Wolfgang Pampel ist als Erzähler mittlerweile eine feste Größe, die in keiner Weise fehl am Platze wirkt. Bombastische Effekte kann der Hörer angesichts der Handlung nicht erwarten und auch der Soundtrack hat wenig zu bieten, so dass diese Folge soundtechnisch als durchschnittlich zu betrachten ist.
Wieder einmal genial In dieser Folge geht es wieder um Solo Morasso und die Mordliga. Die sehr gelungene Eröffnungsszene leitet die Folge wunderbar ein und macht Lust auf mehr.
Desweiteren tritt die, wie immer gut gesprochene, Pamela Scott in einer kontroversen Rolle auf, indem sie eine zart besaitete Person verkörpert, die laut eigener Aussage unter Tränen gesteht “zum ersten Mal eine Leiche gesehen zu haben”. Sehr amüsant, wenn man dem ihren wahren Charakter gegenüberstellt.
Die Story kommt gut in Fahrt und spielt, untypischerweise, in Frankreich, genauer gesagt Paris. Es werden viele Ausdrücke aus dem Mode-Business benutzt, welche sich jedoch bei Bedarf auch nachschlagen lassen.
Die überraschendste Nebenrolle spielt dann ein angesagter Modelcoach, den selbst John Sinclair schon im Fernsehn gesehen hat. Sehr lustig gesprochen, man wird ihn auf jeden Fall direkt wieder erkennen. Die meisten dürften wissen wen ich meine “Drama Baby!”.
Der Cliffhanger am Ende des Teils tritt serientypisch an der Spannungsspitze auf. Zum Glück wurde Folge 52 zeitgleich herausgebracht, sodass man sofort weiterhören kann.
Die Sprecher sind wie gewohnt sehr professionell, die akustischen Effekte werden dieses Mal etwas spärlich eingesetzt, sind qualitativ jedoch wie immer außerordentlich hochwertig und kreieren die Sinclair-eigene Atmosphäre.
John Sinclair 51. Mannequins mit Mörderaugen Erster Eindruck: Modenschau des Grauens
John Sinclair bekommt wegen seiner großen Erfolge über die Mächte des Bösen einige Tage Urlaub in Paris zugesprochen. Die Sache hat nur einen Haken: Pamela Scott alias Lady X taucht am Flughafen auf und sorgt für Unruhe. Trotzdem besuchen John und Suko gemeinsam mit Jane, Sheila und Shao eine Modenschau besuchen. Doch plötzlich schlägt die Mordliga wieder zu
Nach der Jubiläumsfolge geht es bei der John Sinclair-Reihe von Wort Art/ Lübbe mit einem Zweiteiler weiter, Mannequins mit Mörderaugen macht den Auftakt. Von dem relativ merkwürdigen Titel sollte man sich dabei nicht abschrecken lassen, denn neben der gewohnt perfekten Produktion kann man sich an einer flüssigen Story erfreuen, die einige Seitenhiebe verteilt: Nicht nur, dass großes Aufsehen um eine Talentshow im Fernsehen gemacht wird, in der angehende Models gecastet werden, dieser eine Modeltrainer hat mir doch stark an eine momentan bekannte Medienfigur erinnert Doch neben den humorigen Gefilden geht es auch wieder spannend zu, wenn auch eher im hinteren Teil dieser Folge. Der Rest ist zwar immer noch unterhaltsam, bereitet aber vor allem die kommenden Ereignisse (in der nächsten Folge) vor. Pamela Scott ist wieder herrlich böse, einige Szenen wirken sehr bedrohlich, und es kündigt sich eine entscheidende Veränderung in der Mordliga an. Allein ist diese Folge vielleicht kein großer Knaller, zusammen mit Nummer 52 sollte man sie sich aber keineswegs entgehen lassen.
Knappe 30 (!) Sprecher wurden für diese Produktion verpflichtet, wieder allesamt auf hohem Niveau. Berenice Weichert und Iris Artajo sind dabei zwei der neuen Models, dabei treffen sie sowohl ihre “normalen” Passagen als auch diese als Dienerinnen der Mordliga. Als Brenda Jones ist Anke Reitzenstein verpflichtet worden, die ihre weiche, angenehme Stimme wieder vielfältig zur Geltung bringt. Natürlich sind auch einige Sprecher des Stammcastes dabei, zum Beispiel Silke Haupt als Sukos Freundin Shao, die wieder ihren Charakter zum Leben erweckt. Außerdem sind unter anderem Michael Pan, Hans-Georg Panczak und Jörg Knör zu hören.
Hochkarätig wieder die Akustik, die mit eindrucksvoller Musik und den passenden Effekten einmal mehr überzeugen kann. Hier hört man die extreme Professionalität aller Beteiligten einfach heraus, alles passt zusammen und ist bis ins kleinste Detail in seiner Wirkung bedacht. So wird die Spannung der Folge sehr gut ausgereizt.
Das Cover greift die letzte Szene aus dem Hörspiel auf und gibt einen kurzen Eindruck von der dort stattfindenden Modenschau. Leider wirkt das ganze etwas angestaubt, was auf das Alter der Heftromans zurückzuführen ist. So stellt man sich heutzutage die Modewelt nicht vor, eine Überarbeitung wäre hier wünschenswert gewesen.
Fazit: Ein gutes Hörspiel, dass mit dem zweiten Teil seinen vollen Reiz entfalten kann. Mir gefällt die erstarkte Mordliga sehr gut.
Gute Story aber zu kurz geraten… …wie schon des Öfteren bei dieser Reihe. Keine Frage, die Mehrzahl aller Faktoren spricht ganz klar für diese Hörspielreihe, darunter z.B.: Produktion, Auswahl der Sprecher, Soundeffekte, Musik, Dialogzusammenstellung und Schnitt.
Einzig negativer Punkt (daher die 4Sternebewertung) ist an der scheinbar stetig abnehmenden Laufzeit festgemacht. Diese Folge ist wohl zusammen mit Folge 52 “gedreht” worden, zu mal es sich auch um einen Zweiteiler handelt. Die oben genannten Punkte sprechen bei dieser und der folgenden Episode ganz klar für das Produkt, jedoch bin ich insgesamt etwas enttäuscht von der geringen Laufzeit, was gegen Anfang der Produktionen noch überhaupt kein Thema war.
Inhaltlich möchte ich bei einem so “jungen” Produkt nichts preisgeben, falls jemand interesse an einer Zusammenfassung hat, so kann dies locker über Produktbeschreibung und Herstellerpräsenz nachgeholt werden.
Zuviel Mordliga, zu wenig Ernsthaftigkeit! Ich werde nicht weiter auf den Inhalt eingehen, dies haben meine Vorgänger zur Genüge getan, sondern lediglich ergänzen, was mich stört.
Ja, die Umsetzung ist erneut gelungen, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Sprecher sind auf allehöchstem Niveau (Auch wenn ich gestehen muss, dass ich Herrn Kerzel noch immmer vermisse!), Sound und Musik ebenfalls. Aber etwas, das sich schon seit geraumer Zeit abzeichnet, wird nun, zumindets für mich, langsam nicht mehr tragbar: Der “Humor”! Nicht selten waren schon die TSB-Aufnahmen unfreiwillig komisch (Als Beispiel sei “Der unheimliche Bogenschütze” genannt; diese Pfeilgeräusche lassen mich noch heute schmunzeln.) und nicht minder selten waren die Gags nichts weiter als unangenehm (Man höre sich den Kampf von John und Suko gegen die Dörfler in “Das Buch der grausamen Träume” an!). Natürlich haben auch genau diese “Makel” den Charme der TSB-Aufnahmen mitgeprägt. Aber wieso passiert dieses nun auch in den neueren Vertonungen? Dieser an Bruce Darnell angelegte Charakter ist nicht amüsant, er ist nicht mal kritisch, sondern lediglich plump! Dass es, nicht immer trefflich, aber doch besser geht, hat das Comedy-Special doch bewiesen (Johns Verwirrung ist einfach großartig!).
Und noch etwas: Mordliga, Lady X, …, ich kann es nicht mehr hören!!! Dazu muss ich gestehen, dass ich, der Exkurs/Vergleich sei mir gestattet, bei AKTE X auch immer die Einzelthemen den reinen Verschwörungsfolgen vorgezogen habe. Ein roter Faden ist wichtig, da stimme ich zu. Jedoch, dies ist natürlich rein subjektiv, finde ich den Fokus nunmehr ermüdend. Highlights wie “Die Teufelsuhr”, die ich für eine der besten der neuen Vertonungen halte, wünsche ich mir häufiger als eine neuerliche “Mordliga”-Episode.
So, nun bin ich bereit, mich von den anderen Sinclair-Fans teeren und federn zu lassen!
Guter Auftakt des Zweiteilers “Mannequins mit Mörderaugen” ist der erste Teil rund um den ersten Großangriff der Mordliga und kann sich trotz knapper Spielzeit recht gut hören lassen, auch wenn der Spannungsbogen recht niedrig bleibt, aber es folgt ja noch ein zweiter Teil (”Horrortrip zur Schönheitsfarm”).
Die Folge schleppt sich ein wenig vor sich hin, während Lady X sich um die Verwandlung der Models und deren Transport kümmert. Wirkliche Spannung und Dramatik kommen im ersten Teil noch nicht auf, dafür gibt es aber einige nette Szenen für Zwischendurch. So sind die Dialoge von Jane und John witzig gestaltet und auch die Persiflage rund um einen bekannten Mann aus dem deutschen Pendant der Casting-Show ist gelungen und unterhaltsam. Das Hörspiel bricht am spannendsten Punkt der Vorstellung ab. Gerade erkennen John und Suko wie ihnen geschieht, da endet die Handlung mit einem Cliffhanger.
Eingeschoben ist ein Zwischenspiel um einen Enthüllungsreporter, welcher auf der Spur der Mannequins ist, aber auch das ist eher moderate Unterhaltung statt spannender Nervenkitzel. Ein bisschen Recherche und ein vorhersehbares Ende lassen keine Herzen höher schlagen.
Auffallend positiv ist der direkte Anschluss der Serie derzeit. Nach der Jagd auf den Ripper erhält John in dieser Folge, aufgrund des Erfolgs gegen den Ripper, Urlaub. Diese Folge hingegen beginnt mit der Abschlussbesprechung der Zombiejagd in Manhattan - die Zusammengehörigkeit wird klar in der Vordergrund gestellt, das stärkt das Seriengefühl.
Die Sprecherbesetzung ist wie eh und je nicht zu verachten, und auch die Leistungen sind allesamt in Ordnung. Besonderes Augenmerk liegt auf Wolfgang Pampel, der sich sehr gut als vorübergehender “Ersatz” für Joachim Kerzel macht. Schöne Arbeit insgesamt.
Insgesamt ist die Folge recht kurz ausgefallen, bleibt abzuwarten ob der zweite Teil eine längere Spielzeit und mehr Spannung aufweisen kann. Ein durchschnittlicher Einstieg in den Großangriff der Mordliga - alle Augen ruhen nun auf dem “Horrortrip zur Schönheitsfarm”.
Guter Auftakt des Zweiteilers “Mannequins mit Mörderaugen” ist der erste Teil rund um den ersten Großangriff der Mordliga und kann sich trotz knapper Spielzeit recht gut hören lassen, auch wenn der Spannungsbogen recht niedrig bleibt, aber es folgt ja noch ein zweiter Teil (”Horrortrip zur Schönheitsfarm”).
Die Folge schleppt sich ein wenig vor sich hin, während Lady X sich um die Verwandlung der Models und deren Transport kümmert. Wirkliche Spannung und Dramatik kommen im ersten Teil noch nicht auf, dafür gibt es aber einige nette Szenen für Zwischendurch. So sind die Dialoge von Jane und John witzig gestaltet und auch die Persiflage rund um einen bekannten Mann aus dem deutschen Pendant der Casting-Show ist gelungen und unterhaltsam. Das Hörspiel bricht am spannendsten Punkt der Vorstellung ab. Gerade erkennen John und Suko wie ihnen geschieht, da endet die Handlung mit einem Cliffhanger.
Eingeschoben ist ein Zwischenspiel um einen Enthüllungsreporter, welcher auf der Spur der Mannequins ist, aber auch das ist eher moderate Unterhaltung statt spannender Nervenkitzel. Ein bisschen Recherche und ein vorhersehbares Ende lassen keine Herzen höher schlagen.
Auffallend positiv ist der direkte Anschluss der Serie derzeit. Nach der Jagd auf den Ripper erhält John in dieser Folge, aufgrund des Erfolgs gegen den Ripper, Urlaub. Diese Folge hingegen beginnt mit der Abschlussbesprechung der Zombiejagd in Manhattan - die Zusammengehörigkeit wird klar in der Vordergrund gestellt, das stärkt das Seriengefühl.
Die Sprecherbesetzung ist wie eh und je nicht zu verachten, und auch die Leistungen sind allesamt in Ordnung. Besonderes Augenmerk liegt auf Wolfgang Pampel, der sich sehr gut als vorübergehender “Ersatz” für Joachim Kerzel macht. Schöne Arbeit insgesamt.
Insgesamt ist die Folge recht kurz ausgefallen, bleibt abzuwarten ob der zweite Teil eine längere Spielzeit und mehr Spannung aufweisen kann. Ein durchschnittlicher Einstieg in den Großangriff der Mordliga - alle Augen ruhen nun auf dem “Horrortrip zur Schönheitsfarm”.
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15. Juni 2009 um 11:17 Uhr
Die übliche Qualität von Label und Serie
Die 51. Folge der John Sinclair-Reihe hält erneut an der qualitativ hohen Umsetzung aus spannender Geschichte, guten Sprechern und ausgezeichneter Klangkulisse fest. Das einzige was dem Hörspiel anzulasten wäre, ist die etwas dünne Story. Allzuviel passiert hier nämlich noch nicht. Der eigentliche Fall bahnt sich erst weit gegen Ende an. Auch der Titel ist etwas irreführend: Mannequins mit Mörderaugen tauchen nämlich gar nicht auf.
Da wie erwähnt alle anderen Hörspiel-Elemente die übliche Lübbe-Qualität aufweisen, kann man das alles aber verschmerzen. Vor allem auch erfreulich ist die Tatsache endlich wieder einmal eine richtig frische Geschichte von John Sinclair und seinem Team hören zu dürfen (ohne dass es schon mal eine Hörspiel-Umsetzung seitens des tonstudio braun gegeben hat).
Fazit: Schon die erste Minute macht einfach Laune! Endlich eine brandneue Geschichte von John Sinclair, die auch noch klasse umgesetzt wurde. Viel Story gibt es noch nicht, mitfiebern ist jedoch wieder garantiert!
18. Juni 2009 um 08:17 Uhr
Guter Plot, überraschende Nebenrolle
In dieser Folge geht es wieder um Solo Morasso und die Mordliga. Die sehr gelungene Eröffnungsszene leitet die Folge wunderbar ein und macht Lust auf mehr.
Desweiteren tritt die, wie immer gut gesprochene, Pamela Scott in einer kontroversen Rolle auf, indem sie eine zart besaitete Person verkörpert, die laut eigener Aussage unter Tränen gesteht “zum ersten Mal eine Leiche gesehen zu haben”. Sehr amüsant, wenn man dem ihren wahren Charakter gegenüberstellt.
Die Story kommt gut in Fahrt und spielt, untypischerweise, in Frankreich, genauer gesagt Paris. Es werden viele Ausdrücke aus dem Mode-Business benutzt, welche sich jedoch bei Bedarf auch nachschlagen lassen.
Die überraschendste Nebenrolle spielt dann ein angesagter Modelcoach, den selbst John Sinclair schon im Fernsehn gesehen hat. Sehr lustig gesprochen, man wird ihn auf jeden Fall direkt wieder erkennen. Die meisten dürften wissen wen ich meine “Drama Baby!”.
Der Cliffhanger am Ende des Teils tritt serientypisch an der Spannungsspitze auf. Zum Glück wurde Folge 52 zeitgleich herausgebracht, sodass man sofort weiterhören kann.
Die Sprecher sind wie gewohnt sehr professionell, die akustischen Effekte werden dieses Mal etwas spärlich eingesetzt, sind qualitativ jedoch wie immer außerordentlich hochwertig und kreieren die Sinclair-eigene Atmosphäre.
21. Juni 2009 um 13:00 Uhr
Entscheidene Romanteile weggelassen
Ich habe mir extra den Spaß gemacht und mir den Originalroman (1.Ausgabe Band 187) zu besorgen und zu lesen.
Sicher ist auch diese Folge handwerklich wieder absolut super gemacht, die Synchronsprecher(innen) sind wieder auf höchstem Niveau und auch die Atmoshäre ist stimmig.
Alles in allem hätte man Storytechnisch mehr drauss machen können, so weicht mir diese Folge zu sehr von dem Originalroman ab.
Dennoch 4 Sterne, weil die Stimmung wieder Hammer ist….
24. Juni 2009 um 19:51 Uhr
Stimmungsvoller Auftakt zu einem rasanten, zweiteiligen Horror-Hörspiel
Die Mordliga holt zu ihrem ersten großen Schlag aus. Lady X, alias Pamela Barbara Scott, lässt vier Mannequins entführen, die durch eine Castingshow in aller Munde sind. Die Frauen werden getötet und sollen von einem Pariser Flughafen in Särgen abtransportiert werden. John und Suko kommen direkt aus New York und müssen in Paris zwischenlanden. Dort wollen die beiden Geisterjäger mit Jane Collins, Shao und Sheila Conolly einen Kurzurlaub verbringen. Noch auf dem Flughafen beobachten John und Suko einen Unfall mit einem Gabelstapler, bei dem einer der Särge geöffnet wird. Die Tote entpuppt sich als Vampirin, die durch das Sonnenlicht verletzt wird. Als John und sein Partner Lady X entdecken, die den Sarg wieder hastig schließt, wissen sie, dass sie wieder mittendrin in einem neuen Fall stecken
Auch im neuen Fall geht es wieder um die Mordliga, und mit dem ersten Teil dieses Zweiteilers nimmt eine Geschichte ihren Anfang, die für die Serie und speziell für Solo Morasso, gesprochen von Tilo Schmitz, von enormer Bedeutung ist. Bemerkenswert sind für den Fan natürlich die Änderungen in Hinsicht auf den Roman, der beinahe dreißig Jahre alt ist. Der Schachzug von Oliver Döring die Mannequins zum Bestandteil einer Model-Show zu machen, wie sie derzeit populär sind, ist genial, und im Gegensatz zum Roman sind die jungen Frauen nicht derart klischeehaft oberflächlich und geldgierig, dass sie freiwillig mit Lady X mitgehen würden. Die Terroristin verlässt sich bei der Entführung der Models auf Gangster, was ein erster Hinweis auf die Verbindung der Mordliga mit der Mafia sein könnte. Immerhin harrt auch Logan Costello noch auf seinen Einstand in die Hörspielserie. Nicht minder gelungen ist der Übergang zum letzten Fall, denn das Hörspiel schließt fast nahtlos an das letzte Abenteuer, Zombies in Manhattan, an und beschert dem Hörer ein Wiederhören mit Captain Hamilton, den man aus dem Sinistro-Dreiteiler (siehe Folgen 16-18) kennt, und der im Roman nicht vorkommt. Dafür fehlen im Hörspiel die Kurzauftritte der restlichen Mordliga-Mitglieder. Außer Lady X und Tokata kommt besonders Vampiro del mar zu kurz, der bis auf seine Wiedererweckung noch keinen nennenswerten und prägenden Eindruck hinterlassen hat. Dafür endet die Story genauso offen und gemein, wie im Heftchen. Viel geschieht eigentlich nicht in diesem Hörspiel und sicherlich gehört gerade der erste Teil nicht zu den Highlights der Hörspielserie, was Spannung und Dramatik betrifft. Dafür wird der Hörer mit vielen kleinen Extras belohnt, wie der amüsanten Zickerei von Jane Collins, die erstklassig in Szene gesetzt wurde von Franziska Pigulla. Kathrin Fröhlich ist als Lady X immer wieder ein Genuss und in der Rolle des Sensationsreporters Jaques Deverell ist Hans-Georg Panczak zu hören. Die Stimme des vielseitigen Schauspielers ist noch recht unverbraucht in der Serie und bringt frischen Wind in die Besetzung. Von den vier Mannequins sind zunächst nur zwei zu hören, nämlich Violetta (Berenice Weichert) und Corinna (Iris Artajo), die noch eine wichtige Rolle spielen werden. Urkomisch ist die Szene, in der Jane den Model-Coach trifft, der hin und weg von der Privatdetektivin ist und dabei einen so herrlich affektierten Akzent hat, dass man sofort weiß, wer hier eigentlich persifliert werden soll. Auch Helmut Jason Dark Rellergerd hat einen weiteren Cameo-Auftritt als Pförtner erhalten, und, erstmals in einem Hörspiel, ist auch seine Frau Roswitha zu hören, vermutlich in der Rolle der Putzfrau von Madame Martin. Die Stammbesetzung bringt dank der großartigen Regie von Oliver Döring, der seinen Sprechern, laut der Bonus-DVD aus Folge 50, alles abverlangt wie immer Höchstleistung, und Wolfgang Pampel ist als Erzähler mittlerweile eine feste Größe, die in keiner Weise fehl am Platze wirkt. Bombastische Effekte kann der Hörer angesichts der Handlung nicht erwarten und auch der Soundtrack hat wenig zu bieten, so dass diese Folge soundtechnisch als durchschnittlich zu betrachten ist.
8. Juli 2009 um 06:00 Uhr
Wieder einmal genial
In dieser Folge geht es wieder um Solo Morasso und die Mordliga. Die sehr gelungene Eröffnungsszene leitet die Folge wunderbar ein und macht Lust auf mehr.
Desweiteren tritt die, wie immer gut gesprochene, Pamela Scott in einer kontroversen Rolle auf, indem sie eine zart besaitete Person verkörpert, die laut eigener Aussage unter Tränen gesteht “zum ersten Mal eine Leiche gesehen zu haben”. Sehr amüsant, wenn man dem ihren wahren Charakter gegenüberstellt.
Die Story kommt gut in Fahrt und spielt, untypischerweise, in Frankreich, genauer gesagt Paris. Es werden viele Ausdrücke aus dem Mode-Business benutzt, welche sich jedoch bei Bedarf auch nachschlagen lassen.
Die überraschendste Nebenrolle spielt dann ein angesagter Modelcoach, den selbst John Sinclair schon im Fernsehn gesehen hat. Sehr lustig gesprochen, man wird ihn auf jeden Fall direkt wieder erkennen. Die meisten dürften wissen wen ich meine “Drama Baby!”.
Der Cliffhanger am Ende des Teils tritt serientypisch an der Spannungsspitze auf. Zum Glück wurde Folge 52 zeitgleich herausgebracht, sodass man sofort weiterhören kann.
Die Sprecher sind wie gewohnt sehr professionell, die akustischen Effekte werden dieses Mal etwas spärlich eingesetzt, sind qualitativ jedoch wie immer außerordentlich hochwertig und kreieren die Sinclair-eigene Atmosphäre.
15. Juli 2009 um 06:17 Uhr
John Sinclair 51. Mannequins mit Mörderaugen
Erster Eindruck: Modenschau des Grauens
John Sinclair bekommt wegen seiner großen Erfolge über die Mächte des Bösen einige Tage Urlaub in Paris zugesprochen. Die Sache hat nur einen Haken: Pamela Scott alias Lady X taucht am Flughafen auf und sorgt für Unruhe. Trotzdem besuchen John und Suko gemeinsam mit Jane, Sheila und Shao eine Modenschau besuchen. Doch plötzlich schlägt die Mordliga wieder zu
Nach der Jubiläumsfolge geht es bei der John Sinclair-Reihe von Wort Art/ Lübbe mit einem Zweiteiler weiter, Mannequins mit Mörderaugen macht den Auftakt. Von dem relativ merkwürdigen Titel sollte man sich dabei nicht abschrecken lassen, denn neben der gewohnt perfekten Produktion kann man sich an einer flüssigen Story erfreuen, die einige Seitenhiebe verteilt: Nicht nur, dass großes Aufsehen um eine Talentshow im Fernsehen gemacht wird, in der angehende Models gecastet werden, dieser eine Modeltrainer hat mir doch stark an eine momentan bekannte Medienfigur erinnert Doch neben den humorigen Gefilden geht es auch wieder spannend zu, wenn auch eher im hinteren Teil dieser Folge. Der Rest ist zwar immer noch unterhaltsam, bereitet aber vor allem die kommenden Ereignisse (in der nächsten Folge) vor. Pamela Scott ist wieder herrlich böse, einige Szenen wirken sehr bedrohlich, und es kündigt sich eine entscheidende Veränderung in der Mordliga an. Allein ist diese Folge vielleicht kein großer Knaller, zusammen mit Nummer 52 sollte man sie sich aber keineswegs entgehen lassen.
Knappe 30 (!) Sprecher wurden für diese Produktion verpflichtet, wieder allesamt auf hohem Niveau. Berenice Weichert und Iris Artajo sind dabei zwei der neuen Models, dabei treffen sie sowohl ihre “normalen” Passagen als auch diese als Dienerinnen der Mordliga. Als Brenda Jones ist Anke Reitzenstein verpflichtet worden, die ihre weiche, angenehme Stimme wieder vielfältig zur Geltung bringt. Natürlich sind auch einige Sprecher des Stammcastes dabei, zum Beispiel Silke Haupt als Sukos Freundin Shao, die wieder ihren Charakter zum Leben erweckt. Außerdem sind unter anderem Michael Pan, Hans-Georg Panczak und Jörg Knör zu hören.
Hochkarätig wieder die Akustik, die mit eindrucksvoller Musik und den passenden Effekten einmal mehr überzeugen kann. Hier hört man die extreme Professionalität aller Beteiligten einfach heraus, alles passt zusammen und ist bis ins kleinste Detail in seiner Wirkung bedacht. So wird die Spannung der Folge sehr gut ausgereizt.
Das Cover greift die letzte Szene aus dem Hörspiel auf und gibt einen kurzen Eindruck von der dort stattfindenden Modenschau. Leider wirkt das ganze etwas angestaubt, was auf das Alter der Heftromans zurückzuführen ist. So stellt man sich heutzutage die Modewelt nicht vor, eine Überarbeitung wäre hier wünschenswert gewesen.
Fazit: Ein gutes Hörspiel, dass mit dem zweiten Teil seinen vollen Reiz entfalten kann. Mir gefällt die erstarkte Mordliga sehr gut.
22. Juli 2009 um 09:34 Uhr
Gute Story aber zu kurz geraten…
…wie schon des Öfteren bei dieser Reihe. Keine Frage, die Mehrzahl aller Faktoren spricht ganz klar für diese Hörspielreihe, darunter z.B.: Produktion, Auswahl der Sprecher, Soundeffekte, Musik, Dialogzusammenstellung und Schnitt.
Einzig negativer Punkt (daher die 4Sternebewertung) ist an der scheinbar stetig abnehmenden Laufzeit festgemacht. Diese Folge ist wohl zusammen mit Folge 52 “gedreht” worden, zu mal es sich auch um einen Zweiteiler handelt. Die oben genannten Punkte sprechen bei dieser und der folgenden Episode ganz klar für das Produkt, jedoch bin ich insgesamt etwas enttäuscht von der geringen Laufzeit, was gegen Anfang der Produktionen noch überhaupt kein Thema war.
Inhaltlich möchte ich bei einem so “jungen” Produkt nichts preisgeben, falls jemand interesse an einer Zusammenfassung hat, so kann dies locker über Produktbeschreibung und Herstellerpräsenz nachgeholt werden.
9. August 2009 um 21:00 Uhr
Klasse!
Diese Hörspielreihe ist einfach klasse. Man sollte allerdings offen für Mystik sein, denn hier geht es um Geister, Dämonen und die Finsternis.
22. Oktober 2009 um 07:17 Uhr
Zuviel Mordliga, zu wenig Ernsthaftigkeit!
Ich werde nicht weiter auf den Inhalt eingehen, dies haben meine Vorgänger zur Genüge getan, sondern lediglich ergänzen, was mich stört.
Ja, die Umsetzung ist erneut gelungen, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Sprecher sind auf allehöchstem Niveau (Auch wenn ich gestehen muss, dass ich Herrn Kerzel noch immmer vermisse!), Sound und Musik ebenfalls. Aber etwas, das sich schon seit geraumer Zeit abzeichnet, wird nun, zumindets für mich, langsam nicht mehr tragbar: Der “Humor”! Nicht selten waren schon die TSB-Aufnahmen unfreiwillig komisch (Als Beispiel sei “Der unheimliche Bogenschütze” genannt; diese Pfeilgeräusche lassen mich noch heute schmunzeln.) und nicht minder selten waren die Gags nichts weiter als unangenehm (Man höre sich den Kampf von John und Suko gegen die Dörfler in “Das Buch der grausamen Träume” an!). Natürlich haben auch genau diese “Makel” den Charme der TSB-Aufnahmen mitgeprägt. Aber wieso passiert dieses nun auch in den neueren Vertonungen? Dieser an Bruce Darnell angelegte Charakter ist nicht amüsant, er ist nicht mal kritisch, sondern lediglich plump! Dass es, nicht immer trefflich, aber doch besser geht, hat das Comedy-Special doch bewiesen (Johns Verwirrung ist einfach großartig!).
Und noch etwas: Mordliga, Lady X, …, ich kann es nicht mehr hören!!! Dazu muss ich gestehen, dass ich, der Exkurs/Vergleich sei mir gestattet, bei AKTE X auch immer die Einzelthemen den reinen Verschwörungsfolgen vorgezogen habe. Ein roter Faden ist wichtig, da stimme ich zu. Jedoch, dies ist natürlich rein subjektiv, finde ich den Fokus nunmehr ermüdend. Highlights wie “Die Teufelsuhr”, die ich für eine der besten der neuen Vertonungen halte, wünsche ich mir häufiger als eine neuerliche “Mordliga”-Episode.
So, nun bin ich bereit, mich von den anderen Sinclair-Fans teeren und federn zu lassen!
14. Dezember 2009 um 14:34 Uhr
Guter Auftakt des Zweiteilers
“Mannequins mit Mörderaugen” ist der erste Teil rund um den ersten Großangriff der Mordliga und kann sich trotz knapper Spielzeit recht gut hören lassen, auch wenn der Spannungsbogen recht niedrig bleibt, aber es folgt ja noch ein zweiter Teil (”Horrortrip zur Schönheitsfarm”).
Die Folge schleppt sich ein wenig vor sich hin, während Lady X sich um die Verwandlung der Models und deren Transport kümmert. Wirkliche Spannung und Dramatik kommen im ersten Teil noch nicht auf, dafür gibt es aber einige nette Szenen für Zwischendurch. So sind die Dialoge von Jane und John witzig gestaltet und auch die Persiflage rund um einen bekannten Mann aus dem deutschen Pendant der Casting-Show ist gelungen und unterhaltsam. Das Hörspiel bricht am spannendsten Punkt der Vorstellung ab. Gerade erkennen John und Suko wie ihnen geschieht, da endet die Handlung mit einem Cliffhanger.
Eingeschoben ist ein Zwischenspiel um einen Enthüllungsreporter, welcher auf der Spur der Mannequins ist, aber auch das ist eher moderate Unterhaltung statt spannender Nervenkitzel. Ein bisschen Recherche und ein vorhersehbares Ende lassen keine Herzen höher schlagen.
Auffallend positiv ist der direkte Anschluss der Serie derzeit. Nach der Jagd auf den Ripper erhält John in dieser Folge, aufgrund des Erfolgs gegen den Ripper, Urlaub. Diese Folge hingegen beginnt mit der Abschlussbesprechung der Zombiejagd in Manhattan - die Zusammengehörigkeit wird klar in der Vordergrund gestellt, das stärkt das Seriengefühl.
Die Sprecherbesetzung ist wie eh und je nicht zu verachten, und auch die Leistungen sind allesamt in Ordnung. Besonderes Augenmerk liegt auf Wolfgang Pampel, der sich sehr gut als vorübergehender “Ersatz” für Joachim Kerzel macht. Schöne Arbeit insgesamt.
Insgesamt ist die Folge recht kurz ausgefallen, bleibt abzuwarten ob der zweite Teil eine längere Spielzeit und mehr Spannung aufweisen kann. Ein durchschnittlicher Einstieg in den Großangriff der Mordliga - alle Augen ruhen nun auf dem “Horrortrip zur Schönheitsfarm”.
14. Dezember 2009 um 14:34 Uhr
Guter Auftakt des Zweiteilers
“Mannequins mit Mörderaugen” ist der erste Teil rund um den ersten Großangriff der Mordliga und kann sich trotz knapper Spielzeit recht gut hören lassen, auch wenn der Spannungsbogen recht niedrig bleibt, aber es folgt ja noch ein zweiter Teil (”Horrortrip zur Schönheitsfarm”).
Die Folge schleppt sich ein wenig vor sich hin, während Lady X sich um die Verwandlung der Models und deren Transport kümmert. Wirkliche Spannung und Dramatik kommen im ersten Teil noch nicht auf, dafür gibt es aber einige nette Szenen für Zwischendurch. So sind die Dialoge von Jane und John witzig gestaltet und auch die Persiflage rund um einen bekannten Mann aus dem deutschen Pendant der Casting-Show ist gelungen und unterhaltsam. Das Hörspiel bricht am spannendsten Punkt der Vorstellung ab. Gerade erkennen John und Suko wie ihnen geschieht, da endet die Handlung mit einem Cliffhanger.
Eingeschoben ist ein Zwischenspiel um einen Enthüllungsreporter, welcher auf der Spur der Mannequins ist, aber auch das ist eher moderate Unterhaltung statt spannender Nervenkitzel. Ein bisschen Recherche und ein vorhersehbares Ende lassen keine Herzen höher schlagen.
Auffallend positiv ist der direkte Anschluss der Serie derzeit. Nach der Jagd auf den Ripper erhält John in dieser Folge, aufgrund des Erfolgs gegen den Ripper, Urlaub. Diese Folge hingegen beginnt mit der Abschlussbesprechung der Zombiejagd in Manhattan - die Zusammengehörigkeit wird klar in der Vordergrund gestellt, das stärkt das Seriengefühl.
Die Sprecherbesetzung ist wie eh und je nicht zu verachten, und auch die Leistungen sind allesamt in Ordnung. Besonderes Augenmerk liegt auf Wolfgang Pampel, der sich sehr gut als vorübergehender “Ersatz” für Joachim Kerzel macht. Schöne Arbeit insgesamt.
Insgesamt ist die Folge recht kurz ausgefallen, bleibt abzuwarten ob der zweite Teil eine längere Spielzeit und mehr Spannung aufweisen kann. Ein durchschnittlicher Einstieg in den Großangriff der Mordliga - alle Augen ruhen nun auf dem “Horrortrip zur Schönheitsfarm”.