Kleine deutsche Versschule (Uni-Taschenbücher S) (Wolfgang Kayser)
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Schlagworte: Wolfgang Kayser
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15. Juni 2009 um 11:17 Uhr
Eine riesengroße Hilfe für jeden Dichter (und solche, die es werden wollen)
Wolfgang Kaysers in den 40er Jahren veröffentlichte “Kleine deutsche Versschule”, die nun schon in der 27. Auflage vorliegt, bietet noch heute den Menschen, die Gedichte schreiben lernen wollen, eine mehr als hilfreiche Schule.
Folgendes wird im Buch behandelt (Inhaltsverzeichnis):
- Vom Verse
- Von der Zeile
- Von der Strophe
- Gedichtstrophen und Gedichtformen
- Von der Schicklichkeit der Wörter
- Vom Reime
- Vom Rhythmus
Es werden also alle relevanten Merkamale eines Gedichts in kurzen Kapiteln (das Büchlein ist überhaupt sehr handlich) besprochen und anhand von Gedichtbeispielen erläutert und bewertet (durch die vielen eingestreuten Gedichte kommt ein richtiger Lesegenuss auf!).
Die abschließende und wichtigste Frage lautet: Bringt sie dem aufstrebenden Dichter wirklich etwas oder ist das Buch nur ein kleiner Zeitvertreib? Ich muss sagen, dass mir das Buch persönlich unglaublich geholfen hat, gute und sehr ausdifferenzierte Gedichte zu schreiben. Ich wüsste nicht, was ich ohne die “Versschule” gemacht hätte.
15. Juni 2009 um 11:17 Uhr
Oft kopiert - nie erreicht
Kaysers Versschule hat Eingang gefunden in nahezu alle literaturwissenschaftlichen Einführungen. Die sorgsam und witzig ausgewählten Beispiele deutscher Dichtkunst sind genau jene, mit denen Gymnasiasten und später Studenten konfrontiert werden. Kayser schreibt lebendig und mit viel Begeisterung fürs Sujet. Er bemüht sich um Vereinfachung, wo es nur geht. Dafür dürfen wir ihm dankbar sein. Nicht so dem Verlag, der diesen Klassiker in seiner nun 23. Auflage relativ lieblos kopiert hat, so dass hier und dort Buchstaben nur halb vorhanden sind und Metrikzeichen verschwimmen. Dafür 1 Punkt Abzug!
15. Juni 2009 um 11:17 Uhr
Alle Informationen, die ein Dichter braucht!
Die Versschule von Wolfgang Kayser hält, was sie im Titel verspricht: das Wort “Schule” ist auch so gemeint, nämlich, den Leser Schritt für Schritt in die Kunst des Dichtens einzuführen und ihm bestimmte Mittel beizubringen, damit er sein Ziel erreicht, nämlich die passende Form zum Ausdrücken seiner Gedanken zu finden. Das ganze Büchlein ist dabei sehr logisch aufgebaut und mit einigen Beispielen großer Dichter vergangenen Epochen gewürzt. Es fehlen auch keine abschreckenden Beispiele miserabler Dichter zum Vergleich. Dabei macht Kayser nicht den Fehler, schwerste Gedichte auf wissenschaftliche Weise, zu interpretieren, zu zerlegen und zu sezieren, wie wir es vom Gymnasium her kennen, was fast allen so in der Schulzeit traktierten Menschen, das Lesen von Gedichten und erst recht das Schreiben lebenslänglich vermiest hat! Nein, er geht umgekehrt vor und weckt direkt in dem Leser die Lust am Dichten, er zeigt wo und wie sich der Genuss eines Gedichts entfaltet und bringt hervorragende Beispiele, um das zu demonstrieren. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle kreativen Menschen!
15. Juni 2009 um 11:17 Uhr
kurze und prägnante Einführung in die Grammatik des Dichtens
Die gerade einmal 120 Seiten dicke “Versschule” gliedert sich prägnant und übersichtlich in sieben Kapitel, in denen, ohne irgendwelche fachlichen Voraussetzungen an den Rezipienten zu stellen, vom Vers bis hin zum Rhythmus die wichtigsten Merkmale deutscher Dichtkunst abgehandelt werden. Dabei ist der inhaltliche Aufbau nicht willkürlich zusammengestellt, sondern gleicht einem Redefluß, in dem eines das andere natürlich ergiebt, in dem jedoch v.a. viele höchst interessante Gesichtspunkte behandelt werden.
Die durchaus kritische Herangehensweise Kaysers zeigt sich zum Beispiel an der Frage der Verwendung des Stabreims im Kapitel “Vom Reime”. Nicht immer nämlich glückt es dem Dichter, den Stabreim effektvoll einzusetzen, sondern kann im Gegenteil, wie Kayser beispielhaft darstellt, zu einer wahren Verhunzung des Gedichtes führen.
Es ist nicht verwunderlich, greift der Leser nach der kurzen, aber inhaltsreichen Lektüre dieses Büchleins selbst nach der “Feder”, um das Handwerk des Dichtens selbst einmal auszuprobieren. Deshalb vielleicht auch der Titel “Vers s c h u l e”, woraus ebenfalls ersichtlich wird, daß literarische Größen wie Goethe und Schiller nur teilweise Genies gewesen sind, d.h. sie haben einst ein Handwerk erlernt, das auch der normalbegabte Mensch durchaus nachvollziehen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
27. April 2010 um 11:00 Uhr
Eine riesengroße Hilfe für jeden Dichter (und solche, die es werden wollen)
Wolfgang Kaysers in den 40er Jahren veröffentlichte “Kleine deutsche Versschule”, die nun schon in der 27. Auflage vorliegt, bietet noch heute den Menschen, die Gedichte schreiben lernen wollen, eine mehr als hilfreiche Schule.
Folgendes wird im Buch behandelt (Inhaltsverzeichnis):
- Vom Verse
- Von der Zeile
- Von der Strophe
- Gedichtstrophen und Gedichtformen
- Von der Schicklichkeit der Wörter
- Vom Reime
- Vom Rhythmus
Es werden also alle relevanten Merkamale eines Gedichts in kurzen Kapiteln (das Büchlein ist überhaupt sehr handlich) besprochen und anhand von Gedichtbeispielen erläutert und bewertet (durch die vielen eingestreuten Gedichte kommt ein richtiger Lesegenuss auf!).
Die abschließende und wichtigste Frage lautet: Bringt sie dem aufstrebenden Dichter wirklich etwas oder ist das Buch nur ein kleiner Zeitvertreib? Ich muss sagen, dass mir das Buch persönlich unglaublich geholfen hat, gute und sehr ausdifferenzierte Gedichte zu schreiben. Ich wüsste nicht, was ich ohne die “Versschule” gemacht hätte.
27. April 2010 um 11:00 Uhr
Eine riesengroße Hilfe für jeden Dichter (und solche, die es werden wollen)
Wolfgang Kaysers in den 40er Jahren veröffentlichte “Kleine deutsche Versschule”, die nun schon in der 27. Auflage vorliegt, bietet noch heute den Menschen, die Gedichte schreiben lernen wollen, eine mehr als hilfreiche Schule.
Folgendes wird im Buch behandelt (Inhaltsverzeichnis):
- Vom Verse
- Von der Zeile
- Von der Strophe
- Gedichtstrophen und Gedichtformen
- Von der Schicklichkeit der Wörter
- Vom Reime
- Vom Rhythmus
Es werden also alle relevanten Merkamale eines Gedichts in kurzen Kapiteln (das Büchlein ist überhaupt sehr handlich) besprochen und anhand von Gedichtbeispielen erläutert und bewertet (durch die vielen eingestreuten Gedichte kommt ein richtiger Lesegenuss auf!).
Die abschließende und wichtigste Frage lautet: Bringt sie dem aufstrebenden Dichter wirklich etwas oder ist das Buch nur ein kleiner Zeitvertreib? Ich muss sagen, dass mir das Buch persönlich unglaublich geholfen hat, gute und sehr ausdifferenzierte Gedichte zu schreiben. Ich wüsste nicht, was ich ohne die “Versschule” gemacht hätte.
27. April 2010 um 11:00 Uhr
Oft kopiert - nie erreicht
Kaysers Versschule hat Eingang gefunden in nahezu alle literaturwissenschaftlichen Einführungen. Die sorgsam und witzig ausgewählten Beispiele deutscher Dichtkunst sind genau jene, mit denen Gymnasiasten und später Studenten konfrontiert werden. Kayser schreibt lebendig und mit viel Begeisterung fürs Sujet. Er bemüht sich um Vereinfachung, wo es nur geht. Dafür dürfen wir ihm dankbar sein. Nicht so dem Verlag, der diesen Klassiker in seiner nun 23. Auflage relativ lieblos kopiert hat, so dass hier und dort Buchstaben nur halb vorhanden sind und Metrikzeichen verschwimmen. Dafür 1 Punkt Abzug!
27. April 2010 um 11:00 Uhr
Oft kopiert - nie erreicht
Kaysers Versschule hat Eingang gefunden in nahezu alle literaturwissenschaftlichen Einführungen. Die sorgsam und witzig ausgewählten Beispiele deutscher Dichtkunst sind genau jene, mit denen Gymnasiasten und später Studenten konfrontiert werden. Kayser schreibt lebendig und mit viel Begeisterung fürs Sujet. Er bemüht sich um Vereinfachung, wo es nur geht. Dafür dürfen wir ihm dankbar sein. Nicht so dem Verlag, der diesen Klassiker in seiner nun 23. Auflage relativ lieblos kopiert hat, so dass hier und dort Buchstaben nur halb vorhanden sind und Metrikzeichen verschwimmen. Dafür 1 Punkt Abzug!
27. April 2010 um 11:00 Uhr
Alle Informationen, die ein Dichter braucht!
Die Versschule von Wolfgang Kayser hält, was sie im Titel verspricht: das Wort “Schule” ist auch so gemeint, nämlich, den Leser Schritt für Schritt in die Kunst des Dichtens einzuführen und ihm bestimmte Mittel beizubringen, damit er sein Ziel erreicht, nämlich die passende Form zum Ausdrücken seiner Gedanken zu finden. Das ganze Büchlein ist dabei sehr logisch aufgebaut und mit einigen Beispielen großer Dichter vergangenen Epochen gewürzt. Es fehlen auch keine abschreckenden Beispiele miserabler Dichter zum Vergleich. Dabei macht Kayser nicht den Fehler, schwerste Gedichte auf wissenschaftliche Weise, zu interpretieren, zu zerlegen und zu sezieren, wie wir es vom Gymnasium her kennen, was fast allen so in der Schulzeit traktierten Menschen, das Lesen von Gedichten und erst recht das Schreiben lebenslänglich vermiest hat! Nein, er geht umgekehrt vor und weckt direkt in dem Leser die Lust am Dichten, er zeigt wo und wie sich der Genuss eines Gedichts entfaltet und bringt hervorragende Beispiele, um das zu demonstrieren. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle kreativen Menschen!
27. April 2010 um 11:00 Uhr
kurze und prägnante Einführung in die Grammatik des Dichtens
Die gerade einmal 120 Seiten dicke “Versschule” gliedert sich prägnant und übersichtlich in sieben Kapitel, in denen, ohne irgendwelche fachlichen Voraussetzungen an den Rezipienten zu stellen, vom Vers bis hin zum Rhythmus die wichtigsten Merkmale deutscher Dichtkunst abgehandelt werden. Dabei ist der inhaltliche Aufbau nicht willkürlich zusammengestellt, sondern gleicht einem Redefluß, in dem eines das andere natürlich ergiebt, in dem jedoch v.a. viele höchst interessante Gesichtspunkte behandelt werden.
Die durchaus kritische Herangehensweise Kaysers zeigt sich zum Beispiel an der Frage der Verwendung des Stabreims im Kapitel “Vom Reime”. Nicht immer nämlich glückt es dem Dichter, den Stabreim effektvoll einzusetzen, sondern kann im Gegenteil, wie Kayser beispielhaft darstellt, zu einer wahren Verhunzung des Gedichtes führen.
Es ist nicht verwunderlich, greift der Leser nach der kurzen, aber inhaltsreichen Lektüre dieses Büchleins selbst nach der “Feder”, um das Handwerk des Dichtens selbst einmal auszuprobieren. Deshalb vielleicht auch der Titel “Vers s c h u l e”, woraus ebenfalls ersichtlich wird, daß literarische Größen wie Goethe und Schiller nur teilweise Genies gewesen sind, d.h. sie haben einst ein Handwerk erlernt, das auch der normalbegabte Mensch durchaus nachvollziehen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
27. April 2010 um 11:00 Uhr
Alle Informationen, die ein Dichter braucht!
Die Versschule von Wolfgang Kayser hält, was sie im Titel verspricht: das Wort “Schule” ist auch so gemeint, nämlich, den Leser Schritt für Schritt in die Kunst des Dichtens einzuführen und ihm bestimmte Mittel beizubringen, damit er sein Ziel erreicht, nämlich die passende Form zum Ausdrücken seiner Gedanken zu finden. Das ganze Büchlein ist dabei sehr logisch aufgebaut und mit einigen Beispielen großer Dichter vergangenen Epochen gewürzt. Es fehlen auch keine abschreckenden Beispiele miserabler Dichter zum Vergleich. Dabei macht Kayser nicht den Fehler, schwerste Gedichte auf wissenschaftliche Weise, zu interpretieren, zu zerlegen und zu sezieren, wie wir es vom Gymnasium her kennen, was fast allen so in der Schulzeit traktierten Menschen, das Lesen von Gedichten und erst recht das Schreiben lebenslänglich vermiest hat! Nein, er geht umgekehrt vor und weckt direkt in dem Leser die Lust am Dichten, er zeigt wo und wie sich der Genuss eines Gedichts entfaltet und bringt hervorragende Beispiele, um das zu demonstrieren. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle kreativen Menschen!
27. April 2010 um 11:00 Uhr
kurze und prägnante Einführung in die Grammatik des Dichtens
Die gerade einmal 120 Seiten dicke “Versschule” gliedert sich prägnant und übersichtlich in sieben Kapitel, in denen, ohne irgendwelche fachlichen Voraussetzungen an den Rezipienten zu stellen, vom Vers bis hin zum Rhythmus die wichtigsten Merkmale deutscher Dichtkunst abgehandelt werden. Dabei ist der inhaltliche Aufbau nicht willkürlich zusammengestellt, sondern gleicht einem Redefluß, in dem eines das andere natürlich ergiebt, in dem jedoch v.a. viele höchst interessante Gesichtspunkte behandelt werden.
Die durchaus kritische Herangehensweise Kaysers zeigt sich zum Beispiel an der Frage der Verwendung des Stabreims im Kapitel “Vom Reime”. Nicht immer nämlich glückt es dem Dichter, den Stabreim effektvoll einzusetzen, sondern kann im Gegenteil, wie Kayser beispielhaft darstellt, zu einer wahren Verhunzung des Gedichtes führen.
Es ist nicht verwunderlich, greift der Leser nach der kurzen, aber inhaltsreichen Lektüre dieses Büchleins selbst nach der “Feder”, um das Handwerk des Dichtens selbst einmal auszuprobieren. Deshalb vielleicht auch der Titel “Vers s c h u l e”, woraus ebenfalls ersichtlich wird, daß literarische Größen wie Goethe und Schiller nur teilweise Genies gewesen sind, d.h. sie haben einst ein Handwerk erlernt, das auch der normalbegabte Mensch durchaus nachvollziehen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)