Eat Pray Love: Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien (Elizabeth Gilbert)
Hier kaufen und weitere Informationen…
Schlagworte: Elizabeth Gilbert
Hier kaufen und weitere Informationen…
Schlagworte: Elizabeth Gilbert
Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Anfangs hui, dann aber pfui!
“Eat, Pray, Love” ist nicht so einfach zu bewerten, denn das Buch beinhaltet viele verschiedene qualitative Zustände. Während der Anfang bis zum Ende der Reise nach und durch Italien einfach nur authentisch, witzig, tiefsinnig und sinnlich ist und man wirklich Spaß dabei empfindet, beginnen in Indien schon die ersten “Unehrlichkeiten” durchzubröckeln. Irgendwie kann man (bzw. ich) die geläuterte Elizabeth, die tief spirituell ist, nicht wirklich als solche wahrnehmen, denn ihre Weisheiten sind noch viel zu sehr abgeguckt und “nachgesagt”. Trotzdem befindet sich im Indienteil ein paar sehr schöne und tiefe Momente, trotzdem nicht vergleichbar mit Italien. Als sie in Bali ankommt, wird mein Lesefluss dann ständig unterbrochen. Ich finde die Autorin dort unkonzentriert, inkonsequent und völlig oberflächlich. Ihre “große Liebe”, die sie dort findet, ist so lapidar beschrieben, dass er fast schon unsymathisch wirkt - und sie auch. Sie wirft mit Klischees um sich und lässt einen ständig auf ein großes BANG warten, was aber niemals statt findet. Das Ende ist extrem unbefriedigend; die Schätze, die sie in der einjährigen Reise erobert hat in Form von Weisheit, innerem Frieden und Liebe kristallisieren sich überhaupt nicht heraus. Man hat am Ende gar nicht mehr das Gefühl, sie habe sich weiter entwickelt. Ich glaube, auf den letzten Teil hatte sie einfach keine Lust mehr. Deshalb gibt’s nur 3 Sterne, obwohl mein Kopf ihr nur 2 geben würde. Wäre Italien nicht einfach genial gewesen.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
must have
Auch wenn die Uebersetzung in kleinen Details unzureichend erscheinen mag,vermittelt dieses Buch auch im deutschen seine dichte Atmosphaere und die Autorin nimmt einen mit auf ihre grossartige Reise.
Sehr empfehlenswert.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Erfrischend. Ehrlich. Empfehlenswert.
Eat.Pray.Love. - Das ist nicht nur der aktuelle Buchtitel der amerikanischen Journalistin und Autorin Elizabeth Gilbert, sondern als Lektüre ebenso wie als Lebensessenz meine aktuelle Empfehlung.
In amüsanter, manchmal ein bisschen zu selbstverliebter Diktion, dennoch völlig unbelehrend und dabei wirklich lehrreich berichtet die Autorin von nichts anderem als ihrem eigenen Weg, den sie - ausgelöst durch das Scheitern ihrer Ehe - für ein Jahr geht.
In wundervollen und eben so beschriebenen Etappen durch: Italien, Indien, Indonesien.
Besonders berührt hat mich die Schilderung der Tage des Lebens im Ashram, die so unaufdringlich verdeutlicht, dass Kontemplation viele Gesichter haben kann, jedoch unabdingbarer Bestandteil eines wahrhaft ganzheitlichen Lebens ist.
Netter Nebeneffekt des Buches: Frauen werden sich selbst wieder erkennen, Männer können eine Menge über Frauen erkennen.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Anfangs hui, dann aber pfui!
“Eat, Pray, Love” ist nicht so einfach zu bewerten, denn das Buch beinhaltet viele verschiedene qualitative Zustände. Während der Anfang bis zum Ende der Reise nach und durch Italien einfach nur authentisch, witzig, tiefsinnig und sinnlich ist und man wirklich Spaß dabei empfindet, beginnen in Indien schon die ersten “Unehrlichkeiten” durchzubröckeln. Irgendwie kann man (bzw. ich) die geläuterte Elizabeth, die tief spirituell ist, nicht wirklich als solche wahrnehmen, denn ihre Weisheiten sind noch viel zu sehr abgeguckt und “nachgesagt”. Trotzdem befindet sich im Indienteil ein paar sehr schöne und tiefe Momente, trotzdem nicht vergleichbar mit Italien. Als sie in Bali ankommt, wird mein Lesefluss dann ständig unterbrochen. Ich finde die Autorin dort unkonzentriert, inkonsequent und völlig oberflächlich. Ihre “große Liebe”, die sie dort findet, ist so lapidar beschrieben, dass er fast schon unsymathisch wirkt - und sie auch. Sie wirft mit Klischees um sich und lässt einen ständig auf ein großes BANG warten, was aber niemals statt findet. Das Ende ist extrem unbefriedigend; die Schätze, die sie in der einjährigen Reise erobert hat in Form von Weisheit, innerem Frieden und Liebe kristallisieren sich überhaupt nicht heraus. Man hat am Ende gar nicht mehr das Gefühl, sie habe sich weiter entwickelt. Ich glaube, auf den letzten Teil hatte sie einfach keine Lust mehr. Deshalb gibt’s nur 3 Sterne, obwohl mein Kopf ihr nur 2 geben würde. Wäre Italien nicht einfach genial gewesen.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
must have
Auch wenn die Uebersetzung in kleinen Details unzureichend erscheinen mag,vermittelt dieses Buch auch im deutschen seine dichte Atmosphaere und die Autorin nimmt einen mit auf ihre grossartige Reise.
Sehr empfehlenswert.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Erfrischend. Ehrlich. Empfehlenswert.
Eat.Pray.Love. - Das ist nicht nur der aktuelle Buchtitel der amerikanischen Journalistin und Autorin Elizabeth Gilbert, sondern als Lektüre ebenso wie als Lebensessenz meine aktuelle Empfehlung.
In amüsanter, manchmal ein bisschen zu selbstverliebter Diktion, dennoch völlig unbelehrend und dabei wirklich lehrreich berichtet die Autorin von nichts anderem als ihrem eigenen Weg, den sie - ausgelöst durch das Scheitern ihrer Ehe - für ein Jahr geht.
In wundervollen und eben so beschriebenen Etappen durch: Italien, Indien, Indonesien.
Besonders berührt hat mich die Schilderung der Tage des Lebens im Ashram, die so unaufdringlich verdeutlicht, dass Kontemplation viele Gesichter haben kann, jedoch unabdingbarer Bestandteil eines wahrhaft ganzheitlichen Lebens ist.
Netter Nebeneffekt des Buches: Frauen werden sich selbst wieder erkennen, Männer können eine Menge über Frauen erkennen.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Eat, Pray, Love …. und dann vergessen
Ein süßes Buch. Richtig für den Urlaub. Man leidet ein bisschen mit der Protagonistin, weiß schon die ganze Zeit, etwas schlimmes wird nicht wirklich geschehen und zum Ende bekommt sie auch noch Ihren Traummann! Rosamunde Pilcher im New Age/Esoterik-Gewand. Nun auch noch passend mit Julia Roberts verfilmt: Ein Star auf der Sinnsuche quer durch die ganze Welt. Da kann man schöne Bilder fürs Kino machen! Und so soll es doch auch sein. Ein paar Stunden zum entspannen und vergessen. Danach ist das Buch auch vergessen.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Eat, Pray, Love …. und dann vergessen
Ein süßes Buch. Richtig für den Urlaub. Man leidet ein bisschen mit der Protagonistin, weiß schon die ganze Zeit, etwas schlimmes wird nicht wirklich geschehen und zum Ende bekommt sie auch noch Ihren Traummann! Rosamunde Pilcher im New Age/Esoterik-Gewand. Nun auch noch passend mit Julia Roberts verfilmt: Ein Star auf der Sinnsuche quer durch die ganze Welt. Da kann man schöne Bilder fürs Kino machen! Und so soll es doch auch sein. Ein paar Stunden zum entspannen und vergessen. Danach ist das Buch auch vergessen.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Sprachlich pfui, inhaltlich hui
Nie hätte ich gedacht, dass ich einem sprachlich so uneinheitlichen Werk 4 Sterne gebe. Ich habe das Buch auch mehrfach zur Seite gelegt. Schon der Klappentext “Das Lieblingsbuch der Stars” ist mir übel aufgestoßen, verheißt eine solche Versprechung doch meist platten Mainstream. Ist es auch, aber das wird anderweitig aufgehoben.
Die Geschichte dürfte ja allen, die fleißig die Rezensionen lesen, hinlänglich bekannt sein. Italien (Essen), Indien (Beten), Indonesien (Lieben). Wenn man erst mal die schleppende Italienpassage hinter sich gelassen hat (Italien ist deutlich schöner als beschrieben und die Erläuterung leiblicher Genüsse ist nicht die Stärke der Autorin), wird es interessant. Die Erkenntnis- und Meditationserfahrungen der Hauptfigur (ich nehme an, es handelt sich um eine autobiografische Geschichte) sind inhaltlich sehr lesenswert. In Indonesien kommt es dann zur “Anwendung” des Gelernten (Genuss, Selbsterkenntnis, Selbstlosigkeit, Meditation).
Fazit: Es handelt sich um einen Entwicklungsroman. Die Figur entwickelt sich von einer zwar selbstbewussten aber am Boden zerstörten Frischgeschiedenen, zu einem eigenständigen, glücklichen Menschen. Hört sich kitschig an, ist es auch. So lange aber Kitsch dazu beiträgt, dass man sich als Leser ebenfalls inspiriert und glücklich fühlt, hab ich gar nichts dagegen.
4 Sterne für Motivation.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Sprachlich pfui, inhaltlich hui
Nie hätte ich gedacht, dass ich einem sprachlich so uneinheitlichen Werk 4 Sterne gebe. Ich habe das Buch auch mehrfach zur Seite gelegt. Schon der Klappentext “Das Lieblingsbuch der Stars” ist mir übel aufgestoßen, verheißt eine solche Versprechung doch meist platten Mainstream. Ist es auch, aber das wird anderweitig aufgehoben.
Die Geschichte dürfte ja allen, die fleißig die Rezensionen lesen, hinlänglich bekannt sein. Italien (Essen), Indien (Beten), Indonesien (Lieben). Wenn man erst mal die schleppende Italienpassage hinter sich gelassen hat (Italien ist deutlich schöner als beschrieben und die Erläuterung leiblicher Genüsse ist nicht die Stärke der Autorin), wird es interessant. Die Erkenntnis- und Meditationserfahrungen der Hauptfigur (ich nehme an, es handelt sich um eine autobiografische Geschichte) sind inhaltlich sehr lesenswert. In Indonesien kommt es dann zur “Anwendung” des Gelernten (Genuss, Selbsterkenntnis, Selbstlosigkeit, Meditation).
Fazit: Es handelt sich um einen Entwicklungsroman. Die Figur entwickelt sich von einer zwar selbstbewussten aber am Boden zerstörten Frischgeschiedenen, zu einem eigenständigen, glücklichen Menschen. Hört sich kitschig an, ist es auch. So lange aber Kitsch dazu beiträgt, dass man sich als Leser ebenfalls inspiriert und glücklich fühlt, hab ich gar nichts dagegen.
4 Sterne für Motivation.
10. Mai 2010 um 11:00 Uhr
Eat Pray and Love
Durch eine Bekannte, habe ich von dem Artikel erfahren und dieses Buch natürlich sofort bestellt!
Leider hatte ich noch nicht die Gelegenheit diese fertig zu lesen, deshalb werde ich wenn möglich die Bewertung nachholen.
Bis jetzt kann ich nur sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Leicht zu lesen ist, trotz ‘regenerischen Tagen’ auch genügend Humor besitzt!
Müsste ich nicht meinen Verpflichtungen nachkommen und oft zu müde sein, hätte ich das Buch nach Beginn nie weggelegt!
Ich finde es empfehlendwert! Bis jetzt wie gesagt!
Liebe Grüsse
A.Jackson
19. Juni 2010 um 04:34 Uhr
Vom Scherbenhaufen, zur Selbstfindung und dem persönlichen Glück.
Tja, was macht man, wenn man auf einmal, Anfang 30, vor einem persönlichen Desaster steht, die Ehe zerrüttet, die Gesundheit stark angeschlagen und auch noch wirtschaftlich am Ende ist?
Da bleiben wohl erst mal einige tränenreiche Nächte. Der Leser erlebt dann die Auszeit, die sich die Autorin von ihrem bisherigen Leben nimmt: In Italien lernt sie das entspannte Leben und die Kunst des Genießens kennen, so kann sie den aufgetretenen Schmerz zumindest zeitweise verdrängen. In einem indischen Ashram macht sie Erfahrungen im Hatha Yoga, mit den Mantras, mit der Meditation und dem Schweigen. Ihre persönlichen Erlebnisse dabei schildert sie sehr eindrucksvoll und so begleitet der Leser sie bis in die tiefste Selbsterfahrung.
In Indonesien(Bali) trifft sie anschließend zwei besondere Menschen und dann den Brasilianer Felipe, sie erfährt nun wie man zu einer Balance des inneren und äußeren Glück kommt.
Die Autorin hat einen wunderbaren Stil, teilweise sehr frisch, gerne mit Selbstironie, oft sehr nachdenklich, dann aber schnell wieder witzig und so wird das Buch insgesamt sehr lebendig. Sie geleitet geschickt den Leser durch ihre persönliche Erfahrungswelt und man hat als Leser das Gefühl sie schildert einem sehr ehrlich, was sie gerade bewegt, was sie fühlt und denkt. Eine gelungene Selbsterfahrungsgeschichte, die auch alle dabei erlebten Schwierigkeiten und Höhepunkte wunderbar plastisch beschreibt (z.B. die wirksamste Meditationtechnik: “Sitzen und lächeln”).
19. Juni 2010 um 04:34 Uhr
Vom Scherbenhaufen, zur Selbstfindung und dem persönlichen Glück.
Tja, was macht man, wenn man auf einmal, Anfang 30, vor einem persönlichen Desaster steht, die Ehe zerrüttet, die Gesundheit stark angeschlagen und auch noch wirtschaftlich am Ende ist?
Da bleiben wohl erst mal einige tränenreiche Nächte. Der Leser erlebt dann die Auszeit, die sich die Autorin von ihrem bisherigen Leben nimmt: In Italien lernt sie das entspannte Leben und die Kunst des Genießens kennen, so kann sie den aufgetretenen Schmerz zumindest zeitweise verdrängen. In einem indischen Ashram macht sie Erfahrungen im Hatha Yoga, mit den Mantras, mit der Meditation und dem Schweigen. Ihre persönlichen Erlebnisse dabei schildert sie sehr eindrucksvoll und so begleitet der Leser sie bis in die tiefste Selbsterfahrung.
In Indonesien(Bali) trifft sie anschließend zwei besondere Menschen und dann den Brasilianer Felipe, sie erfährt nun wie man zu einer Balance des inneren und äußeren Glück kommt.
Die Autorin hat einen wunderbaren Stil, teilweise sehr frisch, gerne mit Selbstironie, oft sehr nachdenklich, dann aber schnell wieder witzig und so wird das Buch insgesamt sehr lebendig. Sie geleitet geschickt den Leser durch ihre persönliche Erfahrungswelt und man hat als Leser das Gefühl sie schildert einem sehr ehrlich, was sie gerade bewegt, was sie fühlt und denkt. Eine gelungene Selbsterfahrungsgeschichte, die auch alle dabei erlebten Schwierigkeiten und Höhepunkte wunderbar plastisch beschreibt (z.B. die wirksamste Meditationtechnik: “Sitzen und lächeln”).
19. Juni 2010 um 04:34 Uhr
Geldmacherei
Ein vielgelobtes Buch dieses Eat Pray Love…
Ich bin da (mal wieder) ganz anderer Meinung und kann nicht nachvollziehen, was das in den Bestsellerlisten verloren hat.
Gekauft habe ich es nur aus dem Grund, weil eine Freundin es empfohlen hat.
Schlechte Übersetzung hin oder her, die Thematik hat mich schon genervt.
Nein, für mich war es nichts. Scheinbar bin ich zu bodenständig, weil ich mit dem ganzen Esotherikgeschwätz nichts anfangen konnte. Auch LIz konnte es mir nicht näherbringen. Oder gerade Liz nicht.
Liz ging mir auf die Nerven. Das einzige, was sie in meinen Augen tut, ist Jammern auf sehr, sehr hohem Niveau.
Eine Depression hat sie also, ok, das will ich ihr nicht absprechen. Mich wundert nur, wie man in einer tiefen, schweren Depression auf Reisen gehen kann.
Mich regt zudem auf, dass sie Medikamente gegen die Depression verteufelt und sich wehement dagegen wehrt. wie viele werden es ihr gleichtun… und so nicht gesund werden können.
Wie viele meiner Freunde würden sich freuen, wenn ihre Depression durch Meditation und Beten in den Griff zu kriegen wäre.
Ich hätte mich auch sehr darüber gefreut, als ich in dieser Situation war. Halt, war ich gar nicht. Ich hatte nicht die Möglichkeit, mir eine Auszeit zu nehmen und trotzdem keine Geldsorgen zu haben, ein Jahr lang durch die Gegend zu reisen und mein Ich zu suchen. Oder Gott. Oder das Göttliche in mir.
Jedem das seine.
Wahrscheinlich hatte Lizzylein keine Depression…. ich tippe da eher auf eine religiöse Psychose. Aber ich bin ja kein Fachmann, nicht wahr…
Mich hat Liz aufgeregt, ist mir auf die Nerven gegangen. Und am Ende wusste ich, dass hier mal wieder nur jemand Geld macht mit einer Story, die ich ihr so nicht abnehme.
Rom war oberflächlich, Indien langatmig und oberfächlich, Indonesien wieder oberflächlich.
Eat Pray Love war reine Zeit- und Geldverschwendung.
Ich bin so stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, bis zum Ende durchzuhalten. Die Erleuchtung ist mir dennoch erspart geblieben. Erspart?? Ja genau!
19. Juni 2010 um 04:34 Uhr
Geldmacherei
Ein vielgelobtes Buch dieses Eat Pray Love…
Ich bin da (mal wieder) ganz anderer Meinung und kann nicht nachvollziehen, was das in den Bestsellerlisten verloren hat.
Gekauft habe ich es nur aus dem Grund, weil eine Freundin es empfohlen hat.
Schlechte Übersetzung hin oder her, die Thematik hat mich schon genervt.
Nein, für mich war es nichts. Scheinbar bin ich zu bodenständig, weil ich mit dem ganzen Esotherikgeschwätz nichts anfangen konnte. Auch LIz konnte es mir nicht näherbringen. Oder gerade Liz nicht.
Liz ging mir auf die Nerven. Das einzige, was sie in meinen Augen tut, ist Jammern auf sehr, sehr hohem Niveau.
Eine Depression hat sie also, ok, das will ich ihr nicht absprechen. Mich wundert nur, wie man in einer tiefen, schweren Depression auf Reisen gehen kann.
Mich regt zudem auf, dass sie Medikamente gegen die Depression verteufelt und sich wehement dagegen wehrt. wie viele werden es ihr gleichtun… und so nicht gesund werden können.
Wie viele meiner Freunde würden sich freuen, wenn ihre Depression durch Meditation und Beten in den Griff zu kriegen wäre.
Ich hätte mich auch sehr darüber gefreut, als ich in dieser Situation war. Halt, war ich gar nicht. Ich hatte nicht die Möglichkeit, mir eine Auszeit zu nehmen und trotzdem keine Geldsorgen zu haben, ein Jahr lang durch die Gegend zu reisen und mein Ich zu suchen. Oder Gott. Oder das Göttliche in mir.
Jedem das seine.
Wahrscheinlich hatte Lizzylein keine Depression…. ich tippe da eher auf eine religiöse Psychose. Aber ich bin ja kein Fachmann, nicht wahr…
Mich hat Liz aufgeregt, ist mir auf die Nerven gegangen. Und am Ende wusste ich, dass hier mal wieder nur jemand Geld macht mit einer Story, die ich ihr so nicht abnehme.
Rom war oberflächlich, Indien langatmig und oberfächlich, Indonesien wieder oberflächlich.
Eat Pray Love war reine Zeit- und Geldverschwendung.
Ich bin so stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, bis zum Ende durchzuhalten. Die Erleuchtung ist mir dennoch erspart geblieben. Erspart?? Ja genau!
7. Juli 2010 um 04:00 Uhr
eat, pray, love
mir wurde dieses Buch empfohlen und ich habe gleich 2 davon bestellt: eins fuer mich und eins fuer meine Schwester.
Uns hat es beiden ausgezeichnet gefallen und kann es nur weiter empfehlen.