Tausend strahlende Sonnen (Khaled Hosseini)
Als Mariam dem Schuhmacher Raschid zur Frau gegeben wird, ist sie gerade fünfzehn, dreißig Jahre jünger als ihr Mann. Die uneheliche Tochter eines Kinobesitzers ist isoliert auf dem Lande aufgewachsen, und auch das Leben als Ehefrau des launischen Raschid in der afghanischen Hauptstadt Kabul hält für sie nicht viel Gutes bereit. Lange Jahre der Unterdrückung und des Leidens gehen ins Land, bis Raschid eine zweite Frau heiratet, ein junges Mädchen aus der Nachbarschaft. Mit Laila und ihren Kindern verändert sich das Leben von Mariam auf eine Weise, wie sie es sich nie erträumt hätte. Khaled Hosseini, der schon mit seinem Romandebüt Drachenläufer begeisterte, erzählt von der Freundschaft, diesmal der zweier Frauen, im krisengeschüttelten Afghanistan der letzten Jahrzehnte. Dabei entfaltet sich die Handlung des Romans vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen: die kommunistische Republik der 80er-Jahre, deren Sturz, die Bürgerkriege und die Machtübernahme durch die Taliban, der 11. September und seine Folgen - die Umwälzungen und Ereignisse sind aufs Engste mit dem persönlichen Schicksal der Romanfiguren Mariam und Laila verwoben. Deren Martyrium im Haus ihres gewalttätigen Ehemanns ist dabei sicherlich kein fiktiver Einzelfall - noch heute sind über 90% der afghanischen Frauen Analphabetinnen, eine Gleichberechtigung mit den Männern liegt in weiter Ferne, das Tragen der Burka ist gerade in ländlichen Gebieten nach wie vor üblich. Hosseini schildert mit der Geschichte der beiden Frauen auch seine eigene. Der Vater des 1965 in Kabul geborenen Schriftstellers war im diplomatischen Dienst des afghanischen Außenministeriums tätig. Während der sowjetischen Invasion 1979 befand sich die Familie gerade in Paris und konnte danach nicht mehr ungefährdet nach Afghanistan zurückkehren. Die Hosseinis erhielten politisches Asyl in den USA. Khaled Hosseini, das älteste von fünf Geschwistern, studierte Medizin und praktiziert heute als Internist. Die Literatur war allerdings seine erste Berufung: Schon als Kind begann der talentierte Geschichtenerzähler zu schreiben. Die beiden bisher erschienenen Romane zeugen dabei von einer tiefen Verbundenheit mit seiner verlorenen Heimat Afghanistan. Hosseinis große Erzählkunst besteht darin, diese Zeiten und Geschehnisse anhand seiner beiden starken Frauenfiguren lebendig werden zu lassen, und dabei gleichzeitig (und vor allem) eine berührende Liebesgeschichte zu erzählen. Dies ist es vielleicht auch, was den Roman trotz all der furchtbaren Grausamkeiten, die seinen Protagonisten widerfahren, so hoffnungsvoll wirken lässt, so warmherzig und schön. Es ist letztlich die Liebe, die siegt, bei Hosseini. Und sei es auch nur als versöhnliche Gewissheit, geliebt zu werden und geliebt zu haben, bevor man stirbt. — Urike Künnecke, Literaturtest
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Schlagworte: Khaled Hosseini
4. Mai 2009 um 11:00 Uhr
Tausend strahlende Sonnen
Khaled Hosseini erzählt in seinem Roman eine zutiefst bewegende Geschichte aus seinem Heimatland: vom Leid und der Ohnmacht, aber auch vom außergewöhnlichen Mut zweier afghanischer Frauen. Die unehelich geborene Mariam wird mit fünfzehn ins ferne Kabul geschickt, wo sie mit dem dreißig Jahre älteren Witwer Rashid verheiratet wird. Zwanzig Jahre später erlebt Leila, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, ein ähnliches Schicksal. Auch ihr bleibt keine Wahl: Nachdem ihre Familie bei einem Bombenangriff getötet wurde und sie erfährt, dass auch ihr Jugendfreund Tarik, den sie seit gemeinsamen Kindertagen liebt, angeblich ums Leben gekommen ist, wird sie Rashids Zweitfrau. In dem bis dahin kinderlos gebliebenen Haushalt bringt Leila nacheinander eine Tochter und einen Sohn zur Welt. Während der Taliban-Herrschaft machen Bombardierungen, Hunger und physische Gewalt das Leben der Familie zur Qual. Die Not lässt die an sich so unterschiedlichen Frauen zu engen Freundinnen werden und ihre Stärke schließlich ins Übermenschliche wachsen. Khaled Hosseini gelingt es wie beim Drachenläufer auf unvergleichliche Weise, seine Figuren so lebendig und authentisch werden zu lassen, dass der Leser sie lange nicht vergisst.
In einer ganz besonderen, einzigartigen Weise versteht es der Autor, sich von seinem Vorgängerroman Drachenläufer” zu lösen und wieder eine ganz eigene Geschichte bzw. einen Geschichten-Sternenhimmel zu erzählen.
Die beiden Hauptfiguren sind die Frauen Mariam und Leila, die im Bannkreis von dem älteren Afghanen Raschid in ihrer Eigenständigkeit und Emanzipation gehindert werden und sich durch eine bezaubernde Freundschaft ihrer einzigartigen Kraft zur Veränderung versichern.
4. Mai 2009 um 11:00 Uhr
Wunderschön und erschütternd zugleich
Ich habe dieses Buch in nur 2 Tagen gelesen, da ich es -einmal angefangen- nur noch schwer aus der Hand legen konnte.
Es ist ohne zu übertreiben eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe.
Das Schicksal von Mariam und Laila, ihre Freundschaft, die alles zu überstehen scheint, ist wunderschön und zugleich dramatisch beschrieben. Khaled Hosseini versteht es, den Leser an dem Schicksal dieser beiden Frauen teilhaben zu lassen.
An manchen Stellen hab ich den Atem angehalten, so sehr hat es mich mitgenommen, was ich gelesen hab. An anderen Stellen hatte ich Tränen vor Rührung in den Augen und Gänsehaut am ganzen Körper.
Dieses Buch ist ein kleines literarisches Wunder und sollte unbedingt gelesen werden.
Ich hoffe, noch mehr von Khaled Hosseini zu lesen, denn auch Drachenläufer hat mich schon schwer begeistert!!
4. Mai 2009 um 11:00 Uhr
Tausend strahlende Sonnen , das Buch kam pünklich - vielen Dank
Wer schon “Drachenläufer” gelesen hat, weiß um die Problematik in Afghanistan und wird sicher nicht enttäuscht sein von diesem ähnlich aufwühlenden Bericht
4. Mai 2009 um 11:00 Uhr
Immer wieder Hosseini!
Nachdem Hosseinis “Drachenläufer” zu einem der besten Romane gehört, die ich je gelesen habe, war ich schon sehr gespannt, ob “Tausend strahlende Sonnen” dem Erstling auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Und wie es das kann!
In seiner gewohnt metaphorischen, geistreichen Sprache, versteht es der Autor, den Leser mitten in das Geschehen zu versetzen, ihn das Schicksal zweier Afghanischer Frauen unverblümt miterleben zu lassen. Immer wieder Hosseini!
4. Mai 2009 um 11:00 Uhr
Tausend strahlende Sonnen
Nachdem ich den “Drachenläufer” gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten, bis das neue Buch von Hosseini herauskommt.
Ich habe mal wieder Tränen vergossen. Es ist traurig und schön zugleich. Unbedingt lesen!
6. Mai 2009 um 15:51 Uhr
Unbedingt lesen…
Dieses Buch kann ich nur jedem ans Herz legen. Nachdem ich schon den “Drachenläufer” gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf Hosseini’s neues Werk. Und wurde nicht enttäuscht. Hosseini schafft es, uns ein Land nahezubringen, von dem wir “fast” nichts wissen und uns eintauchen zu lassen in die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft. Wieder einmal schafft er es, eine Geschichte zu erzählen, die einen in den Bann zieht. Man kann das Buch nicht weglegen. Es ist ergreifend erzählt, rührend, oft tragisch-komisch und sehr, sehr traurig. Darauf sollte man sich einstellen, es können auch einmal ein paar Tränen fliessen. Auf jeden Fall gehört Hosseini für mich schon seit dem “Drachenläufer” zu den ganz Grossen!
12. Mai 2009 um 01:17 Uhr
eine bewegende Geschichte
Da ich Drachenläufer ebenfalls kenne, interessierte mich natürlich auch das nächste Werk von Khaled Hosseini. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht.
Was ich sehr an diesem Buch mag ist, dass nicht nur das unwürdige Leben 2er junger Frauen mit einem über 30 Jahre älteren, gewalttätigen Mann beschrieben wird (was ansich ja schon spannend ist), sondern auch die Geschichte Afghanistans mit den wechselnden Regierungen und den damit einhergehenden Schicksalen von Millionen von Afghanen, besonders natürlich die Schicksale von Mariam und Laila behandelt werden.
Das Buch ist teilweise sehr ergreifend geschrieben und an manchen Stellen habe ich das Buch erstmal weggelegt und am nächsten Tag weitergelesen. Nicht unbedingt ein Buch dass ich im Urlaub unter Palmen lesen würde, aber auf jedenfall lesenswert.
Besonders interessant finde ich auch, dass einige Kapitel (Überschrift dann immer “Mariam” oder “Laila”) so konstriuert sind, dass auf eine der beiden Frauen besonders eingegangen wird. Die andere Person hingegen wird dann nur am Rande beschrieben, während auf die betreffende Person was Gefühle etc angeht sehr genau eingegangen wird.
14. Mai 2009 um 18:51 Uhr
Nicht zu vergleichen mit Drachenläufer
Nachdem ich den Drachenläufer innerhalb 2 Tagen verschlungen hatte, habe ich mich schon sehr auf das neue Buch gefreut. Aber ich fand es um Klassen schlechter. Der Autor hat es nicht verstanden seine beiden Protagonistinnen mit “Weiblichkeit” zu erfüllen. Alles wurde zu sehr aus männlicher Sicht erzählt. Themen wie Abtreibungsgedanken und Fehlgeburten wurden viel zu kalt abgehandelt. Wichtige Infos fehlen.
Keine gute Wahl!
14. Mai 2009 um 18:51 Uhr
Afghanische Schicksale
Zunächst war ich etwas skeptisch, ob Hosseini es wohl schaffen würde, nach seinem Werk “Drachenläufer” einen würdigen Nachfolger zu liefern. Diese Skepsis wich allerdings ziemlich schnell der Gewissheit, daß er sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhte, sondern erneut sein unglaubliches Erzähltalent nutzte, um wieder eine tragisch schöne Geschichte um Liebe und Leid in Afghanistan zu Papier zu bringen.
Diesmal geht es um zwei Frauen, deren Leben vom Schicksal bestimmt ist. Mariam, aus einer unehelichen Affäre hervorgegangen, wächst allein mit ihrer Mutter auf. Die schönsten Tage, die Mariam immer wieder herbeisehnt, sind die, an denen ihr über alles geliebter Vater sie besuchen kommt. Als Mariams depressive Mutter sich eines Tages das Leben nimmt, hofft sie darauf, von ihrem gutsituierten Vater herzlich aufgenommen zu werden, muß allerdings eine herbe Enttäuschung hinnehmen. Statt sich seiner Tochter anzunehmen, verheiratet er sie mit einem wesentlich älteren Schuhmacher und stellt somit die Weichen für ihr weiteres Leben…..
Einige Jahre später ereilt Leila ein ähnliches Schicksal. Ihre Jugendliebe verläßt Afghanistan aufgrund der nicht enden wollenden blutigen Kriegswirren, denen dann zu allem Unglück auch noch ihre Eltern zum Opfer fallen. Leila wird von Mariam und ihrem Mann aufgenommen, muß allerdings die Rolle der zweiten Ehefrau übernehmen und auch für Nachwuchs sorgen, was Mariam verwehrt geblieben ist.
Aus der anfänglichen Antipathie der beiden Frauen wird im Laufe der Jahre eine tiefe Freundschaft. Beide verbünden sich gegen den brutalen unterdrückenden Ehemann und versuchen gemeinsam, dem unwürdigen Leben zu entkommen……..
Hosseini erzählt seine Geschichte auf eine meisterhaft bewegende Art und Weise, die nie ins Kitschige abdriftet und dem Leser emotional einiges abverlangt. Wie schon in “Drachenläufer” werden auch hier Details geliefert, die dem Leser die Geschichte Afghanistans näherbringen.
Unbedingt lesen!
14. Mai 2009 um 18:51 Uhr
Sehr authentisch, sehr empfehlens- und lesenswert
Selten habe ich einen authentischeren und einfühlsameren Roman gelesen wie Tausend strahlende Sonnen.
Er berichtet eingangs über das Leben von Mariam, die abseits der Gesellschaft mit ihrer Mutter in ärmlichen Verhältnissen lebt und die beide einmal pro Woche von ihrem angesehenen wie vermögenden Vater versorgt werden, indem er seine Söhne mit einem Bollerwagen, beladen mit dem, was Mariam und ihre Mutter zum Leben brauchen, losschickt. Als Mariam ihren Vater nicht mehr nur einmal in der Woche sehen will, er sie sogar zu ihrem 14. Geburtstag versetzt, macht sie sich auf den Weg in die Stadt und erlebt böse wie traurige Überraschungen, die ihrem Leben eine völlig neue Wende geben und es in den Augen ihres Vaters und vor allen Dingen dessen Frauen vonnöten machen, Mariam mit dem deutlich älteren Schuhmacher Raschid zu verheiraten, um das Ansehen von Jalil (Mariams Vater) zu wahren.
Einige Jahre vergehen, als dann das Leben von Laila mit in das Geschehen eingreift, die direkt nebenan aufwächst, ihr Herz scheinbar unmerklich an einen jungen Mann verliert, mit dem sie aufgewachsen ist. Auch ihr Leben erfährt in einem Moment der Freude einen harten Schicksalsschlag und auch ihr Weg führt zu Raschid; sie wird dessen Zweitfrau und nimmt unweigerlich die erste Rolle ein, weil sie Raschid gibt, was Mariam nicht kann.
Vor allem Mariam ist es, die der neuen Frau an der Seite ihres, wenn auch nicht geliebten, Mannes feindlich und ablehnend begegnet und von vornherein Grenzen zieht, sie nicht bereit ist, den Befehlen der Zweitfrau zu gehorchen, wie Raschid es von ihr erwartet. Der weitere Verlauf zeugt eine vorsichtige Annäherung der Frauen, nichts ahnend, welchen weiteren Herausforderungen des Lebens sie noch gegenüberstehen und gemeinsam meistern müssen und auch anfangs nicht ahnend, welche Geheimnisse jede von ihnen in sich trägt und erst nach und nach bereit ist zu offenbaren, bis sie erkennen, das ihr schmerzlicher Weg in vielen Dingen ähnlich ist.
Khaled Hosseini ist es wunderbar gelungen, aus dem Leben zweier Frauen in Kabul zu berichten, die das strenge Reglement afghanischer Frauen im Gehorsam zu ihrem Mann wie auch im täglichen Leben erfahren, erdulden und leben müssen; einfühlsam, aber auch ohne Umschweife und ohne Schönfärberei erzählt.
Für mich volle Punktzahl und absolut empfehlenswert - ohne Wenn und Aber!
20. Mai 2009 um 18:51 Uhr
1000 strahlende Sonnen im dunklen Afghanistan…..,
2 Frauenschicksale in Afghanistan, ich muss zugeben ich war vom Klappentext dieses Buches gefesselt, zumal einem ja Drachenläufer auch immer wärmstens empfohlen wird(bisher leider noch ungelsen in meinen Stapel), doch dieses 2. Buch sprach mich auf Anhieb mehr an als sein ERstling.
Mein Fazit: eine sehr berührende, interessante Geschichte mit sehr viel Infos über Alltag, Kultur & Geschichte Afghanistans von der Besetzung durch die Sowjetunion bis hin zu den Taliban & dem Krieg gegen die USA.
Vor allem der Anfang, der von Mariams Kindheit erzählte, war sehr traurig & hat mich berührt, gegen Ende wurde es mir aber ein bisschen zu melodramatisch, schablonenhaft & mitunter etwas zu platt. Deswegen einen Stern Abzug, genauso wie der happige Preis für das Buch.
ERGO: ein sehr lesenswertes Buch mit leichten dramaturgischen Schwächen, etwas zu viel Melodramtaik, die aber durch viele Informationen zu Land & Leuten, Kultur & Geschichte wieder wettgemacht werden.
23. Mai 2009 um 04:51 Uhr
schön befreiend
Ich bin eben fertig geworden. Selten, dass mich ein Buch zu Tränen rührt, obgleich ich nicht “nah am Wasser gebaut” wurde. So wie beim Drachenläufer hat mich das Gefühl der tiefen Dankbarkeit ergriffen, dass ich in Europa aufwachsen durfte. Ich bin Jurist in der Fremdenpolizei und weiß von dem Leid der Leute von meiner täglichen Arbeit. Doch HOSSEINI versteht es den Lebensablauf zweier Frauen in eine fiktive Geschichte so einzubetten, dass man immer das Gefühl hat: Ja, wahrscheinlich gibt es Millionen solcher schmerzhaften von Kriegen zerbeutelte Leben, rund um die Erde.
Wesentliche Punkte wurden nicht beschrieben, doch die Lebenslogik (in Europa wie im Orient gleich) lassen immer nur einen Schluss zu. Das verbindet ungemein. Danke HOSSEINI! Hoffenlich bekommen wir noch mehr zu lesen von Deiner Heimat.
26. Mai 2009 um 03:00 Uhr
Ergreifendes Leseerlebnis!
Wie im Drachenläufer wird auch in diesem Buch eine bestimmte Seite der afghanischen Gesellschaft beleuchtet. Hier geht es um die Stellung der Frau in einem von Männern dominierten Land in einem Zeitraum von Anfang der sechziger Jahre bis April 2003. Aus der Sicht zweier Frauen werden das Leben und die Veränderungen Afghanistans als Königreich, unter russischer Besatzung und unter der Herrschaft der Taliban beschrieben.
Mariam, geboren 1959, wächst als harami, als Bastard in einer ärmlichen Hütte am Rande von Herat auf. Sie wird mit 15 Jahren gegen ihren Willen von ihrem Vater verheiratet und lebt fortan mit Rashid, ihrem dreißig Jahre ältern Ehemann, in Kabul. Das Haus darf sie nur noch in Begleitung ihres Mannes verlassen und in der Öffentlichkeit hat sie die Burka zu tragen. Kinder bleiben ihnen verwehrt, jede Schwangerschaft Mariams endet in einer Fehlgeburt, was das Zusammenleben von ihr und Rashid nicht gerade erträglicher macht, wächst doch die Brutalität, die Erniedrigung und die Gleichgültigkeit Rashids Mariam gegenüber.
Die andere Protagonistin wird 1978 geboren, als drittes Kind einer weltoffeneren Familie. Der Vater, selber Lehrer, setzt auf die Ausbildung von Frauen, heiraten könnten sie dann immer noch. Leilea entwickelt sich zu einer guten Schülerin hat aber zu Hause unter dem Dschihad zu leiden. Ihr Vater, von den Kommunisten aus dem Lehramt vertrieben, arbeitet mitlerweile in einer Brotfabrik. Die Brüder sind beider in den Krieg gezogen woran Leilas Mutter zerbricht. Leila verbringt ihre Zeit mit ihren Schulfreundinnen und mit Tarik, einem Nachbarsjungen, der mit drei Jahren auf eine Mine getreten war und ein Bein verlor.
Das Schicksal der beiden Frauen verbindet sich 1992, in Kabul herrscht der Ausnahmezustand. Bomben zerstören die Stadt, viele Einwohner flüchten. Leilas Eltern werden bei ihrer Fluchtvorbereitung von einer Bombe zerfetzt. Leila bleibt schwerverletzt zurück. Allein, denn ihre Freunde haben die Stadt bereits verlassen oder sind dem Krieg zum Opfer gefallen. So kommt Leila in das Haus von Rashid und Mariam. Rashid nimmt sich die jetzt fünfzehnjährige Leila zur Zweitfrau. Tiefes Misstrauen beherrscht das Leben der beiden Frauen, welches sich im gemeinsamen Kamps gegen Rashids Brutalität in innige Freundschaft verwandelt. Die Dinge spitzen sich zu und nehmen ihren Lauf…
Das Buch ist ergreifend authentisch geschrieben, politische Details werden nebenbei wie selbstverständlich in die Geschichte mit eingeflochten. Gebannt habe ich das Leben von Mariam und Leila verfolgt, teilweise hat mich ein beklemmendes Gefühl überkommen, habe ich beim Lesen einen Kloß im Hals gehabt und musste schlucken über so viel politische und häusliche Brutalität, die wie selbstverständlich hingenommen wird. Diese Buch fesselt einen bis zum Ende!
29. Mai 2009 um 01:51 Uhr
muss man lesen
Habe das Buch soeben fertig gelesen und bin zutiefst beeindruckt. “Der Drachenläufer” hat mir schon sehr gut gefallen, aber “Tausend strahlende Sonnen” würde ich persönlich noch darüber stellen. Die jüngste Zeitgeschichte von Afghanistan wird sehr gut dargestellt. Eine absolut bewegende Geschichte. Hosseini läßt den Leser mit den Romanfiguren fühlen ohne dabei brutale Szenen zu sehr in den Vordergrund zu rücken. Ich werde dieses Buch meinen Freunden weiterempfehlen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Khaled Hosseini.
1. Juni 2009 um 00:17 Uhr
traurig
ich habe natürlich nach dem Drachenläufer mehr erwartet. Aber ich wurde immer trauriger,diese ewigen Gewalt gegen die Ehefrau-das kann man kaum ertragen.
4. Juni 2009 um 00:34 Uhr
1000 strahlende sonnen
Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt bis ich es durchgelesen hatte. Ich bin von dem Schriftsteller sehr angetan, habe vorher “der Drachenläufer” gelesen, was mich genau so begeistert hat.
4. Juni 2009 um 00:34 Uhr
Fesselndes Buch
Auch dieses Buch von Khaled Hosseini hat mich nicht enttaeuscht. Das erste Buch, dass ich von ihm gelesen habe (Drachenlaeufer) fand ich so spannend, dass ich sehr schnell im Anschluss dieses Buch kaufte. Auch ‘Tausend strahlende Sonnen’ hat mich gefesselt. Obwohl es an einigen Stellen doch schon sehr traurig ist, spiegelt es (wahrscheinlich) die Wahrheit in Afghanistan wider. Sehr lesenswert.
4. Juni 2009 um 00:34 Uhr
Schade
Nachdem ich den ,,Drachenläufer” verschlungen hatte (obwohl der Anfang und das Ende auch eher schwach waren) und ich wirklich emotional von diesem Buch ergriffen war,habe ich mich auf ,,Tausend strahlende Sonnen” gefreut.
Leider ist es Hosseini diesmal nicht gelungen einen emotional zu bewegen,er hat einen überhaupt nicht berührt oder gefesselt .Schade nach dem tollen Einstieg ein tiefer Fall.
7. Juni 2009 um 00:34 Uhr
Lesenswert!!!
Da ich mir die Kunden-Rezensionen selber gerne “zu Gemüte führe” bevor ich etwas online kaufe, werde ich in diesem Fall gerne mal meinen Senf dazu geben ;-))
Nach “Drachenläufer” war ich felsenfest davon überzeugt: kein Nachfoger kommt da mit! Doch siehe da, “Tausend strahlende Sonnen” hat mich sofort in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht wieder losgelassen!!!
Zum Inhalt an sich will ich gar nicht viel sagen, wer das Buch anklickt bekommt auch den üblichen Kurz-Inhalt präsentiert.
Hosseini gelingt es wieder mal, mich derartig in den Bann seiner Hauptfiguren zu ziehen, daß ich regelrecht jegliche Ihrer Empfindungen teilen MUß!! Es gelingt ihm sogar Neugier und auch Mitgefühl für ein Kriegs-geschütteltes Land und seine Menschen zu wecken, welches man hier nur aus den Nachrichten kennt. Genau das erwarte ich von einem guten Buch: mich an der Geschichte teil-haben zu lassen! Deswegen: uneingeschränkt 5 Sterne!!!
10. Juni 2009 um 02:51 Uhr
Ein Buch über die Sinnlosigkeit von Kriegen und der unendlichen Stärke des Lebens….
“Tausend strahlende Sonnen” von Khaled Hosseini ist ein wunderbares Buch. Selten lese ich mich so fest, dass ich meine Umwelt völlig vergesse. Es gibt wenige Bücher, die mich so fesseln können und ich darüber alles andere vergesse.
Die Geschichte zeigt uns Menschen im sogenannten “normalen” Leben wie klein und unwichtig unsere Sorgen sind, die uns plagen und wie unvorstellbar stark Frauen sein können, wenn es um ihre Kinder geht und um ihr Leben. Das Leben ist manchmal so unsagbar ungerecht und wendet sich dann doch wie durch ein Wunder in die völlig andere Richtung.
Ich habe das Buch vor 10min aus der Hand gelegt und mache mir Gedanken darüber, ob Laila ihrem Sohn wohl erzählt was wirklich mit seinem Vater passiert ist. Ob die Tochter Aziza Lehrerin wird und wirklich im Leben ankommt und so alle Alpträume übersteht. Ob Laila, Tarik und die Kinder noch am Leben sein könnten, wenn es sie denn gäbe oder ob sie irgendwann doch ihren Feinden zum Opfel fallen würden? Die Sittuation in Afganistan ist ja nach wie vor nicht geklärt und es sterben immernoch unschuldige Menschen.
Ein wunderschönes, ausdrucksvolles und emotionsgeladenes Buch…..
19. Juni 2009 um 14:51 Uhr
Ein weiteres lesenswertes Buch von Khaled Hosseini
Nach dem Drachenläufer habe ich mir sofort auch dieses Buch gekauft - und wurde nicht enttäuscht. Es ist zwar um einiges tragischer und depremierender als sein erstes Buch, hat mich aber trotzdem beeindruckt und tief bewegt. Vor allem die Freundschaft der beiden Frauen, in einer äußerst schwierigen Situation und der gegenseitige Rückhalt ist bemerkenswert. Auf jeden Fall ein Buch das man nicht mehr weglegen will!
26. Juni 2009 um 03:51 Uhr
Ein Buch, das einen sehr nachdenklich stimmt
Khaled Hosseine entwirft in seinem Buch “Tausend strahlende Sonnen” ein Bild der Gesellschaft in Afghanistan kurz nach Beendigung der Russischen Besatzung. Man spürt in jeder Zeile seine Liebe zu seiner Heimat und den Versuch, die Menschen zu verstehen. Erschreckend für uns Frauen in der westlichen Welt, wie sehr die Frauen in Afghanistan in einzelen Schichten immer noch verachtet werden. Seine Erzählung hat mich zutiefst betroffen und nachdenklich gemacht. Ob sich jemals etwas ändern wird? Ich möchte das Buch sehr sehr gerne weiterempfehlen. Es ist mit soviel Liebe und Mitgefühl, Traurigkeit und Freude und zuletzt auch mit Hoffnung geschrieben, dass man sich wünscht, wenn man es aus der Hand legt, dass endlich auch die Frauen in diesem Land sowie die gesamte Gesellschaft endlich Frieden finden.
16. Juli 2009 um 20:51 Uhr
Einfühlsame Geschichtsstunde
Das Buch ist wundervoll und sehr einfühlsam geschrieben.Man leidet, hofft und bangt mit den beiden Hauptdarstellerinnen und bekommt ganz nebenbei noch die Geschichte eines “fernen” Landes vermittelt.
16. Juli 2009 um 20:51 Uhr
unvergesslich
Eines der seltenen Bücher, die unter die Haut gehen und die man wahrscheinlich nie wieder vergisst. Als Zielgruppe vielleicht eher etwas für weibliche Leser, aber insgesamt lesenswert.
24. Juli 2009 um 01:51 Uhr
Packendes Drama aus den Augen zweier unterschiedlicher Frauen
Packend aufgebaute Geschichte rund um 2 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es geht um Liebe, Mut und Freundschaft, mitten in einer desaströsen Kriegswelt. Das Buch stimmt einerseits nachdenklich, gibt Denkanstösse und gibt einem Einblicke, wie gut es einem (nicht nur als Frau) in Deutschland tatsächlich geht, auch wenn einem das oft nicht so bewusst ist. Am liebsten würde man nach der Lektüre den unschuldigen Opfern dieses Krieges persönlich helfen.
24. Juli 2009 um 01:51 Uhr
ein Traum
Ich fand das Buch genial!
Es war mein erstes Buch von Khaled Hosseini das ich gelesen habe und bin begeistert.Die Handlung ist zwar eher ernst und traurig aber man kann sich so gut in die präzises geschilderte Szenerie hineinversetzten, so dass man schon annähernd mit den Protagonisten mitfühlt.
Ich kann diese Buch nur weiterempfehlen!
24. Juli 2009 um 01:51 Uhr
Dieses Buch hat mich gefesselt, aufgewuehlt, zum Weinen gebracht und auch zum Lachen…
Dieses Buch erzaehlt die Geschichte zweier Frauen, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, beginnt im Afghanistan der 70er Jahre.
Eine relativ moderne Gesellschaft orientiert sich immer mehr am Westen - nur einige wenige, wie Mariam leben noch in der alten Welt. Als uneheliches Kind erlebt sie eine arme, aber sehr schoene Kindheit bis sie sich aufmacht um in der Grossstadt bei ihrem Vater zu leben. Dieser allerdings hat einen Ruf zu wahren und verheiratet sie mit dem Schuhmacher Raschid - Mariam zieht nach Kabul und muss bald feststellen, dass eine Frau die keine Kinder gebaeren kann und keine Ausbildung hat im alten Afghanistan nur wenig Existenzberechtigung hat.
Laila hingegen waechst in den 80ger Jahren in einer modernen Familie auf, Ihr Vater ist Lehrer in Kabul und sie freut sich bereits mit 14 Jahren auf Ihr Studium - viele Frauen sind damals bereits Aerztinnen, Anwaeltinnen usw. Fuer Laila ist es unvorstellbar, dass Ihr als Frau ein Weg versperrt bleiben soll. So wird auch Ihre Kindheistfreundschaft zu Tarik, dem Nachbarsjungen, ohne weiteres akzeptiert.
Doch Khaled Hosseini waere nicht so ein genialer Schriftsteller, wenn die Geschichte sich ausschliesslich um zwei fiktive Romanfiguren drehen wuerde. Nein, die Handlung des Romans spielt ueber Jahre hinweg und stellt die Wandlung der Gesellschaft vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen dar: von der Befreiung von den Kommunisten ueber die Buergerkriege der Mudschaheddin bis zur Machtubernahme der Taliban - anfangs vom Volk als Befreier herbeigesehnt - zeichnet Hosseini die Wandlung auf, die dieses Land ueber sich ergehen lassen muss.
Die politischen Verwirrungen und die Kriege bringen Laila und Mariam, die schon Jahre in der gleichen Strasse aber in einer anderen Welt leben, zusammen. Lalia’s Eltern wollen wie Tarik’s Familie Wochen zuvor nach Pakistan fliehen, als eine Bombe die 14-Jaehrige zur Waisen macht. Sie wird von Raschid und Mariam aufgenommen und sieht letzten Endes in dieser Welt immer strenger werdenden keine andere Moeglichkeit mehr als Raschid zu heiraten - wovon Mariam nicht begeistert ist. Mit der Zeit in der beide Frauen unter den Repressalien des Regimes und somit auch des Ehemanns zu leiden haben entwickelt sich dann doch eine tiefe Freundschaft - die beiden Frauen kaempfen fuer Ihre Freiheit und gegen die Misshandlungen des Ehemannes. Doch die politischen Repressalien machen es Ihnen unmoeglich zu fliehen.
Die Geschichte endet tragisch und unerwartet gluecklich zugleich! Hosseini beschreibt mittreissend die Gefuehle der Protagonisten und auch die Geschichte und die wunderschoene Natur des Landes Afghanistan - vieles wird dem westlichen Leser dadurch klarer, verstaendlicher und zudem bringt es einem diese Land und seine Menschen auf eine wunderbare, wenn auch traurige Art naeher.
Dieses Buch hat mich gefesselt, aufgewuehlt, zum Weinen gebracht und auch zum Lachen - Frauen sind sich alle so aehnlich, egal unter welchen Umstaenden sie auf dieser Welt leben - es hat mich auf eine unglaubliche Weise beruehrt!
24. Juli 2009 um 01:51 Uhr
Tausend strahlende Sonnen - überschattet von Gewalt
Nach dem Drachenläufer war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Es handelt von zwei Frauen, deren Lebensgeschichte sich in Kabul ineinander verwebt. Die politischen Hintergründe Afghanistans kommen klarer heraus, es kann aber auch sein, dass man durch den Drachenläufer schon besser eingestimmt ist. Mariam, unehelich geboren, lebt bei der Mutter und wird nach deren Tod von ihrem Vater, im Alter von 15 Jahren, mit Rashid, 30 Jahre älter, verheiratet. Nach mehreren Fehlgeburten fristet sie ihr freudloses Leben an der Seite Rashids mit psychischer und physischer Gewalt. Da sie nichts anderes kennt, fügt sie sich demütig ihrem Schicksal. Zwanzig Jahre später kommt die gebildete Leila ins Haus. Das Nachbarmädchen hat ihre Eltern bei einem Bombenangriff verloren und ihr wird versichert, dass auch Tarik, ihr geliebter Freund, gestorben ist. Schwanger von Tarik, stimmt sie bereitwillig einer Ehe mit Rashid als Zweitfrau zu, der anfänglich nichts von dem Kuckuckskind merkt. Da es aber auch nur ein Mädchen ist, haben bald beide Frauen unter seinen Launen zu leiden. Leila stiftet Mariam zur Flucht an, die misslingt und jetzt wird alles nur noch schlimmer. Der Stammhalter Zalmai wird geboren und nach Strich und Faden verwöhnt. Es brechen harte Zeiten an und die Tochter Aziza wird unter Lügen in ein Waisenhaus gegeben, wo sie zumindest Nahrung und etwas Bildung erhält. Dann nimmt die Geschichte für Laila eine positive Wendung, die ich aber nicht verraten will. Mariam, die von Aziza bedingungslos geliebt wird und sich mit Laila in ihrer Situation gut arrangiert hat, trifft die Entscheidung ihres Lebens.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es ging auch recht flott. Das Ende gerät für meinen Geschmack etwas zu klischeehaft, aber nach der ganzen Gewalt, die einem in dieser Geschichte begegnet, muss als Gegenpol auch mal was Schöneres kommen. Ich möchte mich nicht weiter über die politische Situation auslassen, aber wir können uns als Frauen glücklich schätzen, dass wir die Rechte und die Bildung genießen kön
24. Juli 2009 um 01:51 Uhr
Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini
Meine Frau hat das erste Buch “Der Drachenläufer” von Khaled Hosseini gelesen und war ganz begeistert, dass sie es gar nicht abwarten konnte, das Buch “Tausend strahlende Sonnen ” zu lesen. Es hatte die gleiche Spannung und sie hat sich schon nach dem nächsten Buch des Autors erkundigt. Das nächste Buch ist zwar schon geschrieben, aber noch nicht ins Deutsche übersetzt. Sobald es auf dem Markt ist, wird sie es sich kaufen und wahrscheinlich auch mit großer Begeisterung lesen.
4. August 2009 um 04:17 Uhr
Einfach wunderbar
Ich habe dieses Buch auf die Empfehlung einer Bekannten hin gekauft und ich bin begeistert-hingerissen-bewegt-und was weiß ich nicht noch alles.
Das Buch hat mich, kurz gesagt, tief berührt und gehört selbst für mich Viel-leserin, zu den besten Büchern die ich je gelesen habe!!
Danke Khaled Hosseini für viele wunderbare Lesestunden.
4. August 2009 um 04:17 Uhr
Sehr ergreifend und bewegend…
Nachdem mich “Drachenläufer” ganz und gar begeistert hat, musste ich mir logischer Weise auch “Tausend strahlende Sonnen” vom gleichen Autor kaufen.
Der Plot handelt diesmal von 2 Frauen, deren Sozialisation, Lebenswelten, Bildung und Sozialkultur nicht unterschiedlicher hätte sein können. Die unehelich geborene Mariam wächst in ärmlichen Verhältnissen, fern von der restlichen Zivilisation auf.Um ihre Familienschade möglichst gering zu halten, wird sie gegen ihren Willen mit einem 30 jahre älteren Schuhhändler verheiratet.
Laila entstammt einem besser situierten, vor allem sehr gebildeten, Elternhaus. Besonders ihr Vater ermutigt das Mädchen ihren Weg in einer von Männern dominierten Welt zu gehen. Auf Grund eines herben Schicksalschlages jedoch muss auch sie einer Ehe (als Zweitfrau) mit dem gewaltvollen Raschid zustimmen.
Zwischen den Frauen herrscht anfangs eine befangene, rivalisierende Stimmung, die sich jedoch im Laufe des Buches zu einer tiefen, innigen Freundschaft wandelt. Die Beschimpfungen, Demütigungen und Gewaltattaken, denen sie jeden Tag ausgesetzt sind, schweißt die beiden zusammen, so dass sie einen Fluchtversuch unternehmen….
Eingewoben in die Erzählung der Einzelschicksale sind interessante Informationen über die Entwicklung in Afghanistan in den letzten 40 Jahren. Hosseini skizziert dabei die sich verändernden Lebensverhältnisse, Erwartungen und Hoffnungen der Bevölkerung.
Auch diesem Roman erzählt Hosseini sehr einfühlsam und gefühlvoll, wobei sich seine Erzählkunst kontinuierlich steigert. Wirkt der Anfang noch etwas hollperig, so ist er doch wenige Seiten später auf voller Höhe. Einerseits hätte ich mir gewünscht, dass er einzelne Sequenzen der Gefühls- und Erlebniswelt, die die Hauptcharaktere durchleiden mussten etwas genauer beschreibt. (z.B. Hoffnungslosigkeit bei Zwangsehen, Angst und Trauer bei Fehlgeburten, Angst vor der Taliban oder die Abtreibungsgedanken)Andererseits jedoch hätte das wahrscheinlich die Story überstrapaziert. Mitnehmend, bewegend und nachdenklich stimmt das Buch auch ohne die Ausschmückung dieser Details. Vor allem, da ich davon ausgehe, dass auch heute noch viele Frauen ein ähnliches Schicksal wie Mariam und Laila erleiden müssen.
Einen einzigen Kritikpunkt habe ich. Zum Schluß hin wirkt mir die Geschichte sehr konstruiert, besonders das Ende unrealistisch “zu gut”. Aber ein Roman darf das, er soll ja nicht (immer) die Realität beschreiben.
Alles in Allem ein tolles Buch, was man unbedingt lesen sollte.
4. August 2009 um 04:17 Uhr
Lachen oder Weinen
Der zweite Roman von Khaled Hosseini steht dem ersten in nichts nach. Wieder ist Freundschaft das zentrale Thema, wieder zwei unterschiedliche Protagonisten aber diesmal Frauen. Mariam, ein uneheliches Kind, das außerhalb der Stadt unter geradezu primitiven Lebensbedingungen aufwächst und trotzdem ganz glücklich ist. Und dann Laila, ein Mädchen aus gutem Haus mit intellektuellen Eltern, die ihr die Schulbildung ermöglichen. Durch einen furchtbaren Schicksalsschlag verlieren beide ihre Eltern und teilen dann das selbe Schicksal, indem beide den gleichen Ehemann haben.
Erst in der Not wird aus der anfänglichen Feindschaft eine tiefe Freundschaft.
Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen, ebenso wie seinen Vorgänger. Das Ende bei Hosseini gefällt mir immer wieder weil es ein Zwischending aus Happy End und tragischem Ende ist. Auf jeden fall lesen! Es lohnt sich!
4. August 2009 um 04:17 Uhr
Ein wunderschöner Erzählstil
zu einem ernsten Thema. Was diese Buch, außer der tragisch-spannenden Geschichte, so lesenswert macht, ist u.a. auch diese Sprache. Treffend formuliert,ohne zu blumig zu werden.
Sollte mal in Melodramatik abgerrutscht werden, wird dies wieder wettgemacht von sich überschlagenden Ereignissen. Ich konnte mir das Land und die Protagonisten gut vorstellen. Die Geschehnisse will man sich nicht vorstellen so schlimm sind sie teilweise, aber dann wäre man bei einem kitschigem Heilewelt-Roman. So bleibt der Autor in der realen Welt.
Dieses Buch ist tausend Sterne wert.
4. August 2009 um 04:17 Uhr
Bewegt einen bis zur letzten Seite
Ich bin absolut begeistert von dem Buch. Es ist spannend bis zur letzten Seite und man weiß nie, was im nächsten Moment passiert. Eine Geschichte mitten aus dem afghanischer Alltag, die uns das Leben der Frauen und das Kulturverständnis näher bringt. Alles in allem ein sehr lehrreiches und informatives Buch und dabei auch noch sehr gut zu lesen.Konnte es kaum niederlegen.
7. August 2009 um 22:51 Uhr
Das beste Buch überhaupt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dieses Buch ist jeden Cent wert.
Ich bin auf dieses Buch eigentlich nur durch Zufall gestoßen.
Schon nach den ersten paar Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen,und habe bis spät in die Nacht gelesen in 2 Tagen war ich fertig leider).
Das Buch ist absolut fesselnd, spannend, traurig, emotional,und realistisch.
Ich bin eigentlich keine Heulsuse aber auf der letzten Seite habe ich einige Tränen verdrücken müssen.
Das Schiksal dieser beiden Frauen ist tragisch und man weiss wieder
zu schätzen das man in Europa leben darf.
Absolutes TOP Buch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
11. August 2009 um 18:51 Uhr
Eines der besten Bücher die ich bisher gelesen habe
Berührend und Eindrucksvoll bringt einem Khaled Hosseini das Leben und Schicksal der Menschen in Afghanistan am Beispiel von Mariam und Leila näher. Das erst Buch das ich fertig gelesen und gleich wieder von vorne begonnen habe.
11. August 2009 um 18:51 Uhr
Packendes Buch für die ganze Familie
Die ganze Familie stand Schlange, um dieses Buch zu lesen: Für Männer und Frauen gleichermaßen packend - spannend für 3 Generationen: 24 bis 89 Jahre alt.
11. August 2009 um 18:51 Uhr
Spannende, rührende Geschichte, die zum Nachdenken anregt
Also, ich habe mir dieses Buch mit in den Urlaub genommen und hätte nicht gedacht, dass ich es schaffe dieses Buch an drei Abenden durchzulesen. Ich bin kein “Viel Leser”, doch die Geschichte hat mich sehr gefesselt, sodass ich jeden Abend und die Mittagspause (habe zwei Kids, da bleibt nicht viel Zeit
) gelesen habe…
Kann dieses Buch nur empfehlen…
19. August 2009 um 13:17 Uhr
schaurigschön
Das Buch ist schaurig und schön zugleich. Es bietet einen Überblick über einen Teil der Geschichte Afghanistans und die Nöte seiner Menschen, die
sich aus vielen verschiedenen ethnischen Gruppen zusammensetzen.Anhand der
Geschichte zweier Frauen wird das benachteiligte Leben vieler afghanischer
Frauen beispielhaft aufgezeichnet.Ohne Pathos wird von Greueln und Leid berichtet, aber auch von dem Bemühen der geschundenen Menschen immer wieder zur Normalität und zu hoffnungvollem Tun zurückzukehren.Es ist auch die Geschichte einer Frauenfreundschaft, entstanden in gemeinsam erduldetem Leid, andauernd bis über den Tod hinaus.Wer etwas mehr zum
Verstehen der Geschehnisse in Afghanistan wissen will aber auch Liebe
und Spannung nicht missen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Es ist keine Sekunde langweilig gewesen.
19. August 2009 um 13:17 Uhr
mitreißend und tiefgreifend
Genauso großartig wie der “Drachenläufer”. Wenn man selber Kinder hat, dann ist dieses Leid der Frauen und Kinder noch unerträglicher. Und doch kann man nicht aufhören zu lesen/ zu hören, immer hoffend, entgegen jeder Vorahnung, dass alles gut werden wird.
Das kriegsgeschundene Land Afghanistan wird einem so nahe gebracht, wie es alle Berichte und Reportagen zuvor nicht vermocht haben.
Die Geschichte ist so vielseitig, dass sie einen Tage lang nicht loslässt.
Großartig.
19. August 2009 um 13:17 Uhr
Ode an die Mütter
Khaled Hosseinis neues Buch ” Tausend strahlende Sonnen” greift das populäre Thema der Frau in der islamischen Gesellschaft auf. Auch hier wird man nicht von den typischen, teilweise brutalen Szenen, in denen Frauen von ihren Männern geschlagen und missbraucht werden, verschont. Sicherlich haben diese zum Teil auch reale Bezüge; der Status der afghanischen Frau ist uns von den Medien her bereits bekannt. Hosseini versucht nun als Mann, was bemerkenswert ist, anhand seiner sehr unterschiedlichen weiblichen Protagonistinnen Laila und Mariam das Schicksal der Frauen während der Kriegsunruhen darzustellen: Laila, die junge, rebellische Schönheit aus einem gebildeten Elternhaus und Mariam,die ältere, still aushaltende Ehefrau, einst als uneheliches Kind früh von ihrem Vater verheiratet. Als Laila die zweite Frau ihres Mannes wird, entwickelt sich aus anfänglicher Eifersucht eine tiefe Freundschaft, die bis in den Tod hält. Hosseini, selbst Botschafter des UNHCR, lässt seine weiblichen Charaktere immer menschlich handeln,selbst in der Sünde erscheinen sie unschuldig. Alles wird ertragen,selbst der widerwärtige, alte lüsterne Ehemann, der sie erniedrigt und beide zu Schwangerschaften zwingt. Hosseinis Erklärung dafür ist die in jeder Frau innewohnede Kraft des Mutterseins, ob gewollt oder nicht. Seine Bewunderung für die Stärke und Ergebenheit der Mütter ist zu loben,nur leider bleibt die Frau dahinter etwas zurück. Laila und Mariam werden vor allem durch ihren Mutterinstinkt zu starken agierenden Frauen. Doch bei aller Verherrlichung ist dies die Sicht eines Mannes,die nicht mit der Empfindungswelt und Realität jeder Frau übereinstimmen muss. Zu überzogen scheint die Opferbereitschaft und das Leid Mariams und Lailas, klischeehafte Szenen einer muslimischen Zwangsehe und Polygamie werden vorgeführt. Eigentlich alles, was es schon mal gab, wenn Hosseini nicht durch seine zwar sehr einfache, aber bildreiche Sprache den Leser zum Weiterblättern verführen würde. Verliebte Naturbeschreibungen und das Einbeziehen persischer Gedichte geben der Sprache des Buchs eine besondere Nuance. So ist “Tausend strahlende Sonnen” nicht nur eine Liebesklärung an die Frauen,sondern auch an Afghanistan.
23. August 2009 um 11:51 Uhr
spannend und lehrreich
dieses buch gibt einblicke in eine kultur, die sehr facettenreich und spannend ist. eine geschichte, wie sie in wirklichkeit passieren könnte. keine phase dieses buches war langwierig oder übertrieben. das ganze buch ist umheimlich gut geschrieben und aufregend! es bietet viele informationen über das land und die kultur von afghanen und bewirkt starke emotionen beim leser. sehr empfehlenswert! ist eines meiner lieblingsbücher geworden.
4. September 2009 um 22:00 Uhr
Ein unglaubliches Buch - eines der Besten, das ich gelesen habe
Eine unheimlich starke Geschichte über Familie, Freundschaft und Hoffnung zweier afghanischer Frauen vor dem Hintergrund von 30 Jahren turbulenter Geschichte. Kein “schwerer” Historien-Roman, sondern unglaubliche Wahrheit über die Stellung der Frau in der afghanischen Gesellschaft, über die Höhen und Tiefen des Lebens, die jede Macht mit sich gebracht hat. Über Armut, Hunger, häusliche Gewalt und allg. Denunziation auf den Straßen. Über die Realität.
4. September 2009 um 22:00 Uhr
unfassbar!
Khaled Hosseini hat es wieder mal geschafft! Herzzereissend, unglaublich, rührend, erschütternd, unfassbar, tragische Geschichte! Das Buch ist nicht aus der Hand zu legen! Ich war teilweise geschockt dass ich das BUch weglegen musste!Wahnsinn. Empfehlenswert!
4. September 2009 um 22:00 Uhr
Schockierend - Interesse weckend - emotional mitreißend
Khaled Hosseini schafft es wieder einmal den Leser direkt ins Kabul der 80er Jahre hinein zu versetzen.
Viele Menschen, mich eingeschlossen, wissen wenig über diese Zeit in Afghanistan. Doch mit diesem Buch wird schockiert, aufgerüttelt und letztendlich das Interesse nach mehr geweckt. Die Charaktere sind sehr realistisch gestaltet und so liefen bei mir die Tränen während des Lesens beinahe die ganze Zeit.
Für mich persönlich übertrifft dieses Buch sogar den schon sehr guten Vorreiter “Drachenläufer”.
4. September 2009 um 22:00 Uhr
Eine Hommage an Liebe, Freundschaft und die Frauen Afghanistans
Khaled Hosseini ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Vom ersten Satz an hat man Bilder im Kopf, die allerdings auch manchmal bei mir tiefe Dankbarkeit dafür erzeugt haben, dass ich in westlichen Landen geboren wurde.
Mit “Tausend strahlende Sonnen” erzählt Herr Hosseini die Geschichte zweier Frauen in Afghanistan, von Mariam und Laila, deren Schicksal sich in dem Moment kreuzt, als sie mit demselben Mann verheiratet werden. Mit einem Mann, der ungleich viel älter ist und zu den Betonköpfen gehört, die ihre gemäß Koran und überlieferten Gesetzen festgeschriebene männliche Dominanz für Brutalität und Unterdrückung nutzen.
Vor dem Hintergrund des Krieges, der mit der sowjetischen Besatzung begann und sich bis zu den Taliban und der AntiTerror-Kriegserklärung durch die USA fortsetzte, erzählt er von einem gebeutelten Land, von Flüchtlingslagern, von Zerstörung, Hunger und Verzweiflung und trotzdem eine Geschichte über Hoffnung, Liebe, Freundschaft und Glück.
“Tausend strahlende Sonnen” hat mich sehr beeindruckt - und meine Blickrichtung, dieses Land und seine Menschen betreffend, ziemlich erweitert.
Welches größere Kompliment könnte man einem Buch machen?
4. September 2009 um 22:00 Uhr
Großartiges Buch!!
Tragische Geschichte über das Schicksal von Frauen in Afghanistan. Wunderbar geschrieben und spannend.
Außerdem ein interessanter Einblick in die afghanische Gesellschaft von der man in den Berichten über Krieg und Terroranschläge sonst wenig hört.
9. September 2009 um 04:00 Uhr
Dramatik, Geschichte, schlechtes Gewissen
Wie die meisten Leser habe auch ich diesen Roman gelesen, nachdem ich vom “Drachenläufer” (und auch seiner recht guten Verfilmung) begeistert war. Bei “Tausend strahlende Sonnen” bleibt der Autor 100% seinem Erfolgsrezept treu und liefert wieder ein sehr gutes Buch ab. Genauergesagt übernimmt er für meinen Geschmack sogar etwas zu viel von seinem ersten Bestseller, man hat vermutlich nach einigen Monaten Schwierkeiten, die ein oder andere Szene dem richtigen Buch zuzuordnen.
Anhand zweier Mädchen/Frauen im Afghanistan der letzten Jahrzehnte erzählt uns Khaled Hosseini die wechselhafte Geschichte seines Landes. Wobei “wechselhaft” in erster Linie heißt, dass große Bevölkerungsschichten (Frauen noch mehr als Männer) Zeit ihres Lebens großer Repressalien, Kriegen und Staatsterror ausgesetzt waren und noch sind. Dass die beiden trotz der widrigen Umstände ihren Lebensmut und ihre Selbstachtung nicht verlieren sorgt aber dennoch für einige heitere oder poetische Momente in diesem Roman.
Auch wenn dem Buch einen gewissen Hang zur Melodramatik innewohnt, bleibt es jedoch stets realistisch. So erlebt man als Leser die zahlreichen Schiksalschläge recht emotional, weil man fortwährend das Gefühl hat, dass die beiden stellvertretend für 100.000 afghanische Frauen mit ähnlichen Biographien stehen. Da kommen aber nicht nur Gefühle wie Mitleid oder Hass gegenüber den Unterdrückern auf sondern man hinterfrägt sich auch selbst, wie man nur solange relativ teilnahmslos die politische Entwicklung dieses Landes verfolgen konnte.
Dieses Buch lässt keinen kalt und kann auch sprachlich überzeugen. Vielleicht erreicht es nicht das Niveau des Drachenläufers, ist aber immer noch eine Empfehlung wert!
13. September 2009 um 10:17 Uhr
unglaublich
Also ganz ehrlich, was soll ich dazu noch schreiben. Die Geschichte hat mich so tief berührt, dass wenn ich jetzt an Mariam und ihre Geschichte denke, mir immer noch Tränen kommen. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, und ich war in dieser Zeit nicht mehr ansprechbar.
Mehr kann ich nicht sagen, als dass man es lesen sollte, wenn man in einer nicht so entfernten, aber doch ganz anderen Welt eintauchen möchte.
17. September 2009 um 17:51 Uhr
Geht an die Grenzen
Ich bin total fertig, habe wegen einer fiktiven Story noch nie derart gelitten. Wenn ich überhaupt schon jemals wegen eines Buches geweint habe, dann nicht so anhaltend wie wegen Khaled Hosseinis “Tausend strahlende Sonnen”. Wow, war das emotional. Es führte mich an physisch-psychische Grenzen. Wahrscheinlich hat es auch etwas mit junger Mutterschaft zu tun, aber auch als kinderloser, sensibler, zart besaiteter Leser sollte man sich wirklich überlegen, ob man sich diesen seelischen Qualen aussetzen möchte. Obwohl es sich stilistisch und inhaltlich natürlich lohnt. Hosseini schreibt mit so viel Feingefühl, unglaublich anschaulich und einfühlsam, weckt viele Gefühle: Angst, Verzweiflung, (Mutter)Liebe, Loyalität, Ekel, Hass, Melancholie und Traurigkeit. Er beschreibt die Geschichten von zwei afghanischen Frauen, deren zunächst sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten sich jäh in den Wirren des Krieges kreuzen und verschmelzen. Man kann das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen und trotzdem wünscht man sich, es möge endlich vorbei sein. Jetzt noch denke ich an die Protagonistinnen und ihre Schicksale, begleiten sie mich in meinem Alltag. Wo Fiktion zur Realität wird und wohl leider auch Tag ein Tag aus Realität ist. Wie geborgen fühle ich mich in meinem Zuhause! (2007)
17. September 2009 um 17:51 Uhr
Besser geht nicht
so ein Buch liest man nicht alle Tage, erschütternd, liebevoll, manchmal unfassbar was ein Mensch ertragen kann, fantastisch geschrieben genau wie das andere Buch von K.Hosseini “Der Drachenläufer”
UNBEDINGT LESEN !!!
17. September 2009 um 17:51 Uhr
Tausend strahlende Sonen
Ein tolles Buch über zwei starke Frauen im zerrütteten Afghanistan. Ein “Muss” für jede Frau um wieder ein Gefühl für Werte in der heutigen Zeit zu erfahren.
17. September 2009 um 17:51 Uhr
Sehr rührend
Nachdem ich “Drachenläufer” förmlich verschlungen habe, musste ich mich natürlich unmittelbar danach an “Tausend strahlende Sonnen” versuchen.
In meiner persönlichen Hitliste kommt dieser Roman zwar nicht ganz an seinen Vorgänger heran, aber fünf Sterne hat er auf jeden Fall verdient.
Khaled Hosseini versteht es wunderbar mich zu rühren und zum Weinen zu bringen. Aber im positiven Sinne.
Die Geschichte wird in Kapiteln abwechselnd aus Mariams und Lailas Sicht geschildert. Beide gehören(!) sie einem dem Leser doch unsympatisch geschildertem Mann. Dieses Schicksal und die daraus hervorgehenden Handlungen aller Beteiligten werden in wundervoller Art von Hosseini beschrieben und natürlich lernt man auch wieder einiges über Afghanistam.
17. September 2009 um 17:51 Uhr
Sehr interessant
Normalerweise wuerde mich solch ein Buch nicht interessieren. Der Autor Khaled Hosseini hat jedoch sehr real und glaubenswuerdig beschrieben wie man als Frau in Afghanistan lebt.
Sollte man auf jeden Fall lesen.
22. September 2009 um 03:51 Uhr
Ein tolles Buch
Eine unglaublich fesselnde Geschichte die einen so schnell nicht loslässt. Sie hat mich, wie auch viele andere, zu Tränen gerührt hat - Mehr als alle Filme und die meisten Bücher bisher. Große Leseempfehlung!
26. September 2009 um 14:51 Uhr
Verstehen lernen
Das Buch hat mich nach dem Lesen noch tagelang gedanklich beschäftigt.Es ist unbedingt lesenswert, auch um das Land und Menschen dort besser kennen und verstehen zu lernen.
26. September 2009 um 14:51 Uhr
Eine Schicksalsgemeinschaft von zwei Frauen in Afghanistan
Der Autor Khaled Hosseini beschreibt in seinem Roman die Lebensverhältnisse von Frauen in Afghanistan von 1959 bis 2002 als die Amerikaner den Taliban den Krieg erklärten.
Die Story rankt sich um die Geschichte zweier Frauen, die beide an einen Mann geraten, den sie sich nicht freiwillig ausgesucht haben. Die eine, etwas ältere, Mariam wird bereits mit 15 Jahren von ihrem Vater an einen älteren Mann verheiratet und erleidet Höllenqualen. Die zweite Frau Laila verliert durch einen Raketenangriff in Kabul ihre Eltern, wird selbst schwer verletzt und gerät dadurch an denselben Mann wie Mariam.
Aus einer Hassbeziehung wird dann eine Schicksalsgemeinschaft, wie bei einer Mutter mit Tochter. Beide versuchen sich von ihrem Peiniger zu befreien.
Ein sehr spannender, emotionsgeladener, informativer Roman über Afghanistan und die Lebensverhältnisse unter den unterschiedlichsten Regiemen, die nur Leid und Elend brachten. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz und ob es ein Happy End gibt, sollte der Leser schon selbst herausfinden. Der Titel des Buches stammt übrigens aus einem alten Gedicht, den einer der Protagonisten zitiert.
1. Oktober 2009 um 03:00 Uhr
Einfach gefühlvoll!
Zu diesem Buch ist ja schon allerhand geschrieben worden. Ich kann mich nur anschließen. Nach dem “Drachenläufer” dachte ich, das kann man nicht toppen… weit gefehlt. Beide Bücher von Khaled Housseini sind einfach nur spitze. Zum Mitfühlen und Leiden und für ein besseres Verständnis der Menschen in Afghanistan! Bitte unbedingt lesen!
1. Oktober 2009 um 03:00 Uhr
Überraschend gut
Seit “nicht ohne meine Tochter” ein Buch daß mich begeistert hat.(in dieser Kategorie)!
Traurig ist daß in Afghanistan wirklich solche Umstände herschen. Wahnsinn was die beiden Frauen aushalten mußten.
Die Schreibweise des Autoren fesselt von Anfang an.
Wissen wir eigentlich wie gut es uns geht?
Meine Empfehlung: Lesen!!!!
5. Oktober 2009 um 17:17 Uhr
Rührendes Portrait zweier Frauen aus einem Land, das im Chaos versinkt
Hosseini erzählt die Geschichte zweier Frauen, die aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen stammen, und deren Wege sich später kreuzen sollen, da sie beide Ehefrauen desselben Mannes werden. Mariam stammt aus armen Verhältnissen, als Bastard zur Welt gekommen, aufgezogen von ihrer Mutter, die sie immerzu wissen lässt, daß Mariam nichts wert ist in der Welt und sich vor allem vor den Männern in Acht nehmen müsse. Als sie mit nur 15 Jahren dem Schuhmacher Raschid zur Ehefrau gegeben wird, drohen ihre schlimmsten Befürchtungen wahr zu werden: Raschid ist mehr als 30 Jahre älter, hält seine Frau zu Hause wie eine Sklavin, erlaubt ihr nicht, am öffentlichen Leben teilzunehmen, neigt zur Tobsucht und prügelt sie oft.
Jahre später stößt Laila hinzu, die im Gegensatz zu Mariam eine liebevolle Familie hatte, gebildet ist und in guten Verhältnissen aufwuchs. Als das Schicksal über sie im vom Bürgerkrieg geplagten Afghanistan hereinbricht, und sie Heim sowie Eltern verliert, fügt sie sich gezwungenermaßen dem Angebot von Raschid und wird seine zweite Frau. Von nun leben alle drei auf engstem Raum. Raschid lässt Mariam seine Verachtung spüren, demütigt sie vor Laila, aber trotz der widrigen Umstände freunden sich die zwei Frauen an, denn sie sind aufeinander angewiesen, und begehren schließlich gegen den gewalttätigen Ehegatten auf. Es setzt immer wieder Prügel, die Gewalt wird ausufernder, gleichzeitig versinkt Afghanistan im Chaos. Das Volk leidet nicht nur unter dem Regime der Taliban, sondern auch unter Hunger und der Ungewissheit, was werden wird. Kabul wird zum Schauplatz all des Elends, daß das Land zerfrisst.
Gekonnt erzählt Hosseini parallel vom Leben zweier Frauen, ehe er ihre Lebensbahnen miteinander verknüpft. In einer Welt, die um sie herum in Krieg und Verwüstung versinkt, klammern die beiden aneinander, trotzen der Gewalt, dem Terror. Hosseini zeigt, daß Menschen selbst unter den widrigsten Umständen leben und überleben können, solange sie geliebt werden oder lieben. Rührend erzählt er, im schlichten, zuweilen prosaischen Stil.
Parallel zur Geschichte der beiden Frauen erzählt Hosseini vom Niedergang Afghanistans, über zwei Jahrzehnte hinweg. Die Folge hiervon ist, daß die Geschichte zuweilen arg konstruiert wirkt, und auch häufig Infodumping betrieben wird, wenn z.B. Raschid den beiden Ehefrauen beim Abendessen immer wieder, ohne das Motivation oder Zusammenhang erkennbar werden, von dem Bürgerkrieg und den Verhältnissen im Land berichtet. Vom Autor nicht sehr gekonnt gelöst, was auch der Grund für den einen Stern Abzug ist.
An der Melodramatik, über die sich oft beschwert wird, habe ich mich hingegen nicht gestört. In keiner Sekunde habe ich daran gezweifelt, daß die Geschichte der beiden Frauen so nicht tausendfach in ähnlicher Form vorkam, und wenn der Autor an Mariam und Laila stellvertretend für das ganze Geschlecht die Unterdrückung und den Terror schildert, und wenn Hosseini hier zuweilen zuspitzt und keine traurigen Details ausspart, dann mache ich ihm keinen Vorwurf. Stellenweise ist es melodramatisch, natürlich, aber manche Geschichten können eben nur so und nicht anders erzählt werden.
Schmunzeln muss ich, wenn ich von “Kitsch” lese. Mir bleibt nur die Empfehlung, nicht zu achtlos mit solchen Worten um sich zu werfen, ohne zu wissen, was das Wort bedeutet.
“Tausend strahlende Sonne” ist ein rührender Appell ans Leben und an die Liebe. Kein Meisterwerk, aber ganz sicher ein großer Wurf.
15. Oktober 2009 um 00:51 Uhr
phantastisch!!!!
ein phantastisches buch,dass die welt afghanistans näher bringt,vorallem aus der sicht der frau! hat mir sehr gefallen und hab es auch schon einigen freundínnen und freunden empfohlen!
24. Oktober 2009 um 17:00 Uhr
Ein wirklich bewegendes Buch
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich bereits den Vorgänger “Drachenläufer” gelesen habe.
Da Buch “Tausend strahlende Sonnen” handelt von Mariam, einer Frau aus Afghanistan, die als junges Mädchen mit einem sehr viel älteren Mann verheiratet wird. Damit beginnt für sie ein Leben in der sie nicht nur körperliche sondern auch seelische Grausamkeiten über sich ergehen lassen muss. Als sich hier Ehemann Jahre später noch eine zweite Frau nimmt, steht Mariam dieser anfangs mit sehr viel Skepsis und Abneigung gegenüber. Über die Jahre entwickelt sich jedoch eine Freundschaft zwischen den beiden Frauen, so dass sie beschliessen zu fliehen…
Ich war wirklich ergriffen von diesem Buch. Man hofft, lebt und leidet mit der Hauptakteurin und man lernt darüberhinaus auch viel über die Geschichte Afghanistans.
Wirklich toll.
24. Oktober 2009 um 17:00 Uhr
Zwei Frauen in der Realität Afghanistans
Mit seinem Romandebüt “Drachenläufer” landete Hosseini einen weltweiten Erfolg, auch sein Roman “Tausend strahlende Sonnen” spielt in Afghanistan und erzählt vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte dieses zerstörten Landes das Leben zweier Frauen mit ganz unterschiedlicher Herkunft.
Mariam wird 1959 als uneheliches Kind geboren. Ihre Mutter wird außerhalb des Anwesens der Großfamilie in einer armseligen Hütte untergebracht, denn der Vater hat mit seinen drei anderen Frauen und deren Kindern schon überfordert. Doch immer wenn er zu seinen wöchentlichen Besuchen über den Fluss kommt, wartet Mariam ungeduldig auf ihn. Er erzählt von der wunderbaren Stadt Herat und bringt Abwechslung in Mariams kleine Welt. Als sie jedoch wirklich seine Hilfe braucht, versagt dieser Mann und greift zu der für ihn einfachsten Lösung: Er verheiratet die fünfzehn-jährige Mariam mit einem viel älteren Schumacher aus Kabul. Nur schwer findet sie sich mit ihrem Leben als Ehefrau zurecht. Ihr Mann Raschid verlangt von ihr, dass sie die Burka trägt und ihm tadellos den Haushalt führt. Gehorcht sie seinen Wünschen nicht widerspruchslos, bestraft er sie mit brutalen Schlägen.
Das Leben in Kabul verändert sich rasch. 1978 marschieren die Russen in Afghanistan ein und der Krieg hinterlässt Spuren in der Stadt, doch noch verheerender sind die Schäden, als die Mudschaheddin um die Macht kämpfen. Kabul wird zwischen den verfeindeten Warlords aufgeteilt und der Kampf verlagert sich in die einzelnen Viertel und Straßenzüge.
In derselben Straße wie Mariam lebt Laila. Ihr Vater ist Lehrer und er erzieht seine Tochter zu einer selbstbewussten jungen Frau, die später einmal die Universität besuchen soll. Als Lailas Familie bei einem Bombenangriff stirbt, findet sie bei Mariam und ihrem Mann Unterschlupf. Zunächst stehen sich die beiden Frauen feindselig gegenüber, doch schnell solidarisieren sie sich gegen die wachsende Brutalität Raschids, der Laila als Zweitfrau für sich beansprucht. Dieses wechselvolle Leben von Mariam und Laila steht im Mittelpunkt von Khaled Hosseinis Roman. Während der “Drachenläufer” eher autobiografische Züge trägt, nimmt er jetzt die weibliche Perspektive ein. Denn vor allem das Leben der Frauen war von den Taliban streng reglementiert. Doch manchmal sind Hosseini die politischen Geschehnisse im Wege und dadurch wirken seine Figuren hölzern in ihren Handlungen. Wer sich jedoch die letzten fünfzig Jahre afghanischer Geschichte noch einmal vor Augen führen möchte, der sollte Mariam und Laila auf ihrem schwierigen Weg begleiten.
2. November 2009 um 23:51 Uhr
Nachdenklich
Tausend strahlende Sonnen hat mich sehr nachdenklich gemacht. Das Buch ist absolut lesenswert und begeistert durch seine offene Art und dem Aufzeigen von Tabus, die aber doch verdeckt bleiben in der Geschichte. Es handelt von 2 Frauen, ihrer Geschichte und einer gemeinsamen Geschichte, die beide zusammenführt.
Hosseini beschreibt die Situation in Kabul Bilderhaft und ehrlich und man hat das Gefühl wirklich dort zu sein. Das Buch hat mich auch sehr traurig gemacht, denn ich hab mit den beiden Hauptdarstellerinnen gelitten, ich konnte mich in sie hineinversetzen und bestaunen wieviel Mut und Zusammenhalt dieses Buch beschreibt!
Das Einzigste das etwas Schwierigkeiten bereitet hat waren die Zeitsprünge die der Autor einbaut. Man finder sich aber auch damit gut zurecht.
Fazit: Absolut lesenswert, erschreckend, traurig und doch hoffnungsvoll
2. November 2009 um 23:51 Uhr
Nachdenklich
Tausend strahlende Sonnen hat mich sehr nachdenklich gemacht. Das Buch ist absolut lesenswert und begeistert durch seine offene Art und dem Aufzeigen von Tabus, die aber doch verdeckt bleiben in der Geschichte. Es handelt von 2 Frauen, ihrer Geschichte und einer gemeinsamen Geschichte, die beide zusammenführt.
Hosseini beschreibt die Situation in Kabul Bilderhaft und ehrlich und man hat das Gefühl wirklich dort zu sein. Das Buch hat mich auch sehr traurig gemacht, denn ich hab mit den beiden Hauptdarstellerinnen gelitten, ich konnte mich in sie hineinversetzen und bestaunen wieviel Mut und Zusammenhalt dieses Buch beschreibt!
Das Einzigste das etwas Schwierigkeiten bereitet hat waren die Zeitsprünge die der Autor einbaut. Man finder sich aber auch damit gut zurecht.
Fazit: Absolut lesenswert, erschreckend, traurig und doch hoffnungsvoll
10. November 2009 um 20:34 Uhr
ein wunderbares Buch
Da es eine wahre Geschichte sein könnte, stimmt das Lesen dieses Buches manchmal traurig. Es ist erschreckend zu erfahren, wie rechtlos afghanische Frauen waren und immer noch sind. Aber was dieses Buch durchzieht und was es so wunderbar macht, ist die Erkenntnis, dass noch so viele böse Menschen und widrige Umstände es nicht schaffen können, Freundschaft, Liebe und Mitgefühl zu zerstören. Trotz der Gesellschaftskritik spiegelt das Buch die Liebe zu Afghanistan wider, was es zu einem gelungenen Gesamtkunstwerk macht.
14. November 2009 um 16:34 Uhr
Eine Packung Taschentücher sollte bereit liegen.
Das bewegende Schicksal zweier afghanischer Frauen inmitten von Krieg und Zerstörung In seinem neuen Roman erzählt Khaled Hosseini wieder eine zutiefst bewegende Geschichte aus seinem Heimatland: vom Leid und der Ohnmacht, aber auch vom außergewöhnlichen Mut zweier afghanischer Frauen.
Die unehelich geborene Mariam wird mit fünfzehn ins ferne Kabul geschickt, wo sie mit dem dreißig Jahre älteren Witwer Rashid verheiratet wird. Zwanzig Jahre später erlebt Leila, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, ein ähnliches Schicksal. Auch ihr bleibt keine Wahl: Nachdem ihre Familie bei einem Bombenangriff getötet wurde und sie erfährt, dass auch ihr Jugendfreund Tarik, den sie seit gemeinsamen Kindertagen liebt, angeblich ums Leben gekommen ist, wird sie Rashids Zweitfrau.
In dem bis dahin kinderlos gebliebenen Haushalt bringt Leila nacheinander eine Tochter und einen Sohn zur Welt. Während der Taliban- Herrschaft machen Bombardierungen, Hunger und physische Gewalt das Leben der Familie zur Qual. Die Not lässt die an sich so unterschiedlichen Frauen zu engen Freundinnen werden und ihre Stärke schließlich ins Übermenschliche wachsen.
Frau zu sein in Afghanistan, zu überleben und leiden, dass ist die Aussage dieses Buches. Man leidet mit den beiden Frauen Mariam und Leila und ist dankbar dafür im Westen geboren zu sein. Gleichzeitig ahnt man unter dem totalen Verlust von Freude, Würde und Stolz dass potential dieser Frauen deren einziger Fehler war als Frauen geboren zu sein.
Man ahnt was passiert wenn die Taliban zurückkehren. Die Frauen unter der Burka geknechtet, wehrlos den Männern ausgeliefert, ohne ärztliche Versorgung und das Recht auf Bildung. Gleichzeitig gibt es schöne Momente, wenn die beiden Frauen zueinander finden und gemeinsam den Kampf gegen den ungeliebten Ehemann aufnehmen. Anrührend und betroffen machend gibt dieser Roman ein Bild der Zerstörung und Gewalt der Liebe und der Notwendigkeit den Menschen besonders den Frauen zu helfen.
Bei der Lektüre wird einem klar dass der Einsatz der Kampftruppen in Afghanistan eine bittere Notwendigkeit ist. Hinter dem Hintergrund der brillanten geschichtlichen Darstellung entdeckt der Leser aber auch die Schönheiten dieses asiatischen Landes. Kabul entsteht vor dem geistigen Auge des Lesers.
Eine Packung Taschentücher sollte bereit liegen.
22. November 2009 um 16:00 Uhr
Ein wunderschönes Buch
Ich habe bereits den Drachenläufer von K. Hosseini gelesen, das war auch der Grund für den Kauf des Buches, nachdem ich durch den Buchladen schlenderte. Ich war mir aber nicht sicher, ob es genauso gut sein kann. Doch es kann! Das Buch erzählt von 2 Frauen in Afghanistan, die erst nachbarschaftlich zusammen wohnten, bis der Krieg kam, sie wurden Ehefrauen des gleichen Mannes und durchleben zusammen eine grauenhafte Zeit. Es ist sehr authentisch geschrieben und vermittelt einem auch die Kultur Afghanistans und auch die Geschichte. Ich war total gefesselt und habe es in kürzester Zeit gelesen.
22. November 2009 um 16:00 Uhr
Tausend strahlende Punkte
Tausend strahlende Sonnen ist das zweite Buch von Khaled Hosseini, ich wünschte aber fast, ich hätte dieses hier zuerst gelesen.
Die Geschichte ist ähnlich wie beim Drachenläufer, es gibt viele Parallelen, allerdings ist sie ganz anders erzählt und vor allem aus der Sicht der Frauen.
Ich finde dieses Buch war dadurch sehr viel “näher”, emotionaler und umsichtiger, viel schmerzvoller und brutaler. Die Tatsache, dass beide Bücher in einem Kabul beginnen, wo das Leben dem in unseren westeuropäischen Städten wahrscheinlich sehr glich und plötzlich lief alles in eine ganz andere Richtung, macht das Thema auch für jmd wie mich greifbar. Aber halt dann doch nicht begreifbar.
Es ist interessant zu erfahren welche technischen Schwierigkeiten beim Tragen der Burka auftauchen, und welche “Vorteile” sie bietet.
Ich war nach dem Drachenläufer so “mitgenommen”, dass ich Angst hatte, das zweite Buch zu lesen. Gut, dass ich mich dann dich getraut habe, aber wie gesagt, aus meiner Sicht wäre das hier das bessere Buch zum Anfangen gewesen.
26. November 2009 um 11:00 Uhr
Wunderschön, wie alles von Hosseini
Ganz anders und doch mindestens genauso schön wie sein Vorgänger “Dachenläufer” ist Khaled Hosseinis Buch “Tausend strahlende Sonnen”.
Er ist ein Meister des geshriebenen Wortes, vermag es auf ergreifende aber niemals kitchige Weise zu erzählen. Für mich einer der besten Schriftsteller.
Ich kann es kaum erwarten, bis er sein neues Buch auf den Markt bringt.
26. November 2009 um 11:00 Uhr
Warmherzig erzählte Geschichte von Liebe, Krieg und Grausamkeit
Das Schicksal von Mariam und Laila hat mich sehr bewegt.
Mariam und Laila sind die zwei Frauen von Raschid, die er im Abstand von fast 15 Jahren heiratet. Während Mariam, allein bei der ausgestoßenen Mutter aufgewachsen, schon als Kind gesellschaftlich nicht akzeptiert ist, ist Laila in einer gebildeten, fortschrittlichen Familie, von einem liebevollen Vater gleichberechtigt erzogen worden. Ihr Geliebter flieht aus dem Land und ihre Eltern veliert sie bei einem Bombenangriff, so willigt sie ein, Raschids Zweitfrau zu werden. Anfangs wird sie von Mariam gehasst, nach und nach schweißen die Grausamkeiten des Ehemannes die beiden Frauen jedoch zusammen, sie werden Freundinnen und Mariam wird für Lailas Kinder eine geliebte Tante.
Das Buch schildert das Leben in Afghanistan, speziell das Leben der Frauen, die anfangs unter den teils gehassten, teils verehrten Sowjets zumindest noch Chancengleichheit erfahren. Dann werden die Sowjets von den Mudschahedin und diese von den Taliban abgelöst. Jede neue Herrschaft bringt Schrecken, Krieg und Grausamkeit über das Land und seine Bewohner.
Man erfährt viel über die Kultur und die politischen Entwicklungen in Afghanistan von den 80ern bis zum 11. September und danach. Die Frauen sind die am meisten Leidtragenden der Geschichte, aber trotz aller Grausamkeiten bewahren sie innere Stärke, sind fähig zu Freundschaft und Liebe.
Ein großartiges Buch, das mehr Verständnis für die Lage in Afghanistan in mir geweckt hat, als viele Zeitungsberichte.
30. November 2009 um 10:00 Uhr
begeistert
Die Geschichte der beiden Frauen ist beeindruckend und
ich habe richtig mitgefühlt. Ausserdem erfährt man viel über Land und Menschen in Afghanistan.
2. Dezember 2009 um 11:34 Uhr
Tausend strahlende Sonnen
Nach ” Der Drachenläufer ” wieder ein sehr aufwühlendes Buch von Khaled Hosseini. Die Unterdrückung der Frauen ,die Not und Armut in Afganistan, wird hier sehr eindrucksvoll geschildert.
Wer nicht nur Liebesromane liest, ist mit diesem Buch bestens bedient.
Ein wirklich lesenswerter Roman !
4. Dezember 2009 um 05:34 Uhr
Mariam und Laila
Es ist eine Geschichte, die meines Erachtens sehr schleppend anfängt. Ich bin nicht sehr gut in das Buch gestartet und habe es auch eine Zeitlang ausser Acht gelassen. Doch als ich die ersten Kapitel hinter mir hatte, musste ich immer weiter lesen und war zum Einen geschockt über die Gewalt, die den Mädchen wiederfahren ist zum Anderen war es beeindruckend zu erfahren, dass Menschen mit wenig Hab und Gut, wenn Sie zusammen halten, trotz all der Not, Träume verwirklichen können und ein erfülltes Leben haben.
Dieses Buch muss jeden fesseln. Man hat die Personen des Buches nach einiger Zeit so stark vor Augen. Zudem ist es ein Buch, welches einem die Realität aufzeigt.Für uns in Europa nur schwer nachzuvollziehen, wie schwer das Leben in Afghanistan sein muss/musste.
In diesem Buch gab es viele Wendungen. Wenn man dachte man weiss wie der weitere Verlauf aussehen kann, gaben die darauffolgenden Seiten dem Buch eine komplett neue Handlung.
Khaled Hosseini hat mit dem Buch ” Tausend strahlende Sonnen ” ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Ich kann dieses Buch nur jedem weiter empfehlen und bin gespannt, was wir noch aus der Feder dieses Ausnahme-Autors zu Lesen bekommen werden.
Danke für diese wunderbare Zeit mit Mariam jo, Laila jo, Tarik, Aziza, Zalmai und den anderen wunderbaren Charakteren…
6. Dezember 2009 um 16:34 Uhr
Khaled Hosseini: Tausend strahlende Sonnen
Afghanistan, um 1970:
Nach dem Tod ihrer Mutter wird die 15-jährige uneheliche Mariam von ihrem Vater mit dem dreißig Jahre älteren Raschid verheiratet. Zusammen ziehen sie in die Hauptstadt Kabul, wo ihr neuer Mann als Schuster arbeitet. Mariam kümmert sich um den Haushalt und bedient Raschid, so gut sie kann. Nach ihrem eigenen Ermessen behandelt ihr Ehemann sie recht anständig- sie wird nicht geschlagen und Raschid sorgt gut für sie.
Als einige Jahre später der Krieg ausbricht, wird das Haus ihrer Nachbarn von einer Rakete getroffen und nur die junge Laila überlebt. Als sie erfährt, dass auch ihr Verlobter Tarik ums Leben gekommen ist, wird sie die Zweitfrau des 45 Jahre älteren Raschids. Sie bringt zwei Kinder zur Welt, von denen eines noch von Tarik stammt. Während des Kriegs wird auch Raschids Schusterwerkstatt zerstört. Die Familie verarmt und Raschid wird immer unberechenbarer.
Afghanistan gerät in die Herrschaft der Taliban und es werden neue Gesetze erlassen: Frauen dürfen nur noch in männlicher Begleitung das Haus verlassen. Schmuck, Kosmetik und ?aufreizende Kleider? werden verboten. Frauen müssen sich verschleiern und dürfen in der Öffentlichkeit nicht lachen oder mit fremden Männern sprechen. Nur noch Männer dürfen Erwerbsarbeit ausüben.
Mariam und Laila versuchen zu fliehen, werden aber erkannt und nach Hause gebracht. Seit diesem Tag ist Raschid schlimmer als je zuvor. Jede Ungehorsamkeit der beiden Frauen wird mit Schlägen bestraft. Als plötzlich Lailas tot geglaubter Freund Tarik wieder auftaucht, fassen Mariam und Laila einen neuen Fluchtplan. Doch Lailas kleiner Sohn erzählt Raschid von Tariks heimlichen Besuchen. Im darauffolgenden Streit versucht Raschid, seine Zweitfrau zu erwürgen. In ihrer Not holt Mariam eine Schaufel und tötet damit Raschid. Damit scheint die Zukunft der Familie endgültig besiegelt zu sein?
Die Geschichte dieser beiden Frauen, die sich in einem Land, das ihnen keine Rechte gewährt, gegen einen brutalen Ehe…
12. Dezember 2009 um 10:51 Uhr
Schmerzhaft
Frau bekommt Gänsehaut und tränen beim lesen. Unglaublich grausame Geschichte in der Geschichte eines Landes. Sehr gutes Buch
12. Dezember 2009 um 10:51 Uhr
Schmerzhaft
Frau bekommt Gänsehaut und tränen beim lesen. Unglaublich grausame Geschichte in der Geschichte eines Landes. Sehr gutes Buch
12. Dezember 2009 um 10:51 Uhr
Eine Geschichte, die nahe geht
Ich habe von Hosseini bereits den “Drachenläufer” gelesen und muss sagen, dass mir dieses Buch noch besser gefallen hat.
“Tausend strahlende Sonnen” vermag es, eine spannende Geschichte zu erzählen, die teilweise sehr unter die Haut geht. Während die Handlung des Romans fiktiv ist, stellt Hosseini zugleich ein reales Bild vom Leben im kriegsgeschüttelten Afghanistan dar. Diese Kombination führt wohl dazu, dass - wie auch schon im vorausgehenden Roman “Drachenläufer” - Hosseinis Geschichten dem Leser emotional sehr nahe gehen. Die beschriebenen Einschränkungen der Bürger Afghanistans, allen voran der Frauen des Landes, sind leider keine Fiktion, sondern bittere Realität.
Sehr empfehlenswert, nicht nur eine Geschichte für Frauen.
12. Dezember 2009 um 10:51 Uhr
Eine Geschichte, die nahe geht
Ich habe von Hosseini bereits den “Drachenläufer” gelesen und muss sagen, dass mir dieses Buch noch besser gefallen hat.
“Tausend strahlende Sonnen” vermag es, eine spannende Geschichte zu erzählen, die teilweise sehr unter die Haut geht. Während die Handlung des Romans fiktiv ist, stellt Hosseini zugleich ein reales Bild vom Leben im kriegsgeschüttelten Afghanistan dar. Diese Kombination führt wohl dazu, dass - wie auch schon im vorausgehenden Roman “Drachenläufer” - Hosseinis Geschichten dem Leser emotional sehr nahe gehen. Die beschriebenen Einschränkungen der Bürger Afghanistans, allen voran der Frauen des Landes, sind leider keine Fiktion, sondern bittere Realität.
Sehr empfehlenswert, nicht nur eine Geschichte für Frauen.
16. Dezember 2009 um 19:17 Uhr
Fantastisches Buch
Nachdem ich bereits “Den Drachenläufer” als Hörbuch verschlungen habe, versuchte ich es nochmal mit Hosseini. ich wurde wieder nicht enttäuscht, verschlang das Buch innnerhalb eines Wochenendes. Einfach fantastisch, vielfältig, mit einfühlsamer Sprache und tollern Bildern. Gebt mir mehr davon! Unbedingt lesen….
16. Dezember 2009 um 19:17 Uhr
Fantastisches Buch
Nachdem ich bereits “Den Drachenläufer” als Hörbuch verschlungen habe, versuchte ich es nochmal mit Hosseini. ich wurde wieder nicht enttäuscht, verschlang das Buch innnerhalb eines Wochenendes. Einfach fantastisch, vielfältig, mit einfühlsamer Sprache und tollern Bildern. Gebt mir mehr davon! Unbedingt lesen….
21. Dezember 2009 um 03:17 Uhr
Ich konnte es einfach nicht fertiglesen
So gut mir das Buch auch gefallen hat, ich konnte mich an einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr überwinden, es wieder ni die Hand zu nehmen. Es war einfach zu schrecklich. Auch wenn man die Geschichten über Afganistan aus dem Fernsehen oder auch aus dem “Drachenläufer” schon kennt, so grausam und eindringlich (was muss eine Muter fühlen, wenn sie ihre Tochter in ein Waisenhaus bringen muss, damit es nicht verhungert!) wurden sie noch nie geschiltert. Vielleicht habe ich irgendwann einmal den Mut, es fertig zu lesen aber als Mama von zwei kleinen Töchtern kann ich es heute nicht.
21. Dezember 2009 um 03:17 Uhr
Fesselnde Schicksale
Beginnt man zum Lesen mit “Tausend strahlende Sonnen”, so ist es beinahe unmöglich, das Buch wieder auf die Seite zu legen. Das Schicksal der beiden Frauen nimmt einen von Anfang an mit. Man erfährt sehr viel über die geschichtlichen Gegebenheiten in Afghanistan, über die Kultur und vor allem die Beziehung Mann-Frau. Ich hoffe, das das Buch so wie “der Drachenläufer” verfilmt wird. Weiters wäre es empfehlenswert “Tausend strahlende Sonnen” und “Der Drachenläufer” in die Lehrpläne der Schulen (Oberstufe Gymnasium, HAK, HTL) aufzunehmen.
21. Dezember 2009 um 03:17 Uhr
Ich konnte es einfach nicht fertiglesen
So gut mir das Buch auch gefallen hat, ich konnte mich an einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr überwinden, es wieder ni die Hand zu nehmen. Es war einfach zu schrecklich. Auch wenn man die Geschichten über Afganistan aus dem Fernsehen oder auch aus dem “Drachenläufer” schon kennt, so grausam und eindringlich (was muss eine Muter fühlen, wenn sie ihre Tochter in ein Waisenhaus bringen muss, damit es nicht verhungert!) wurden sie noch nie geschiltert. Vielleicht habe ich irgendwann einmal den Mut, es fertig zu lesen aber als Mama von zwei kleinen Töchtern kann ich es heute nicht.
21. Dezember 2009 um 03:17 Uhr
Fesselnde Schicksale
Beginnt man zum Lesen mit “Tausend strahlende Sonnen”, so ist es beinahe unmöglich, das Buch wieder auf die Seite zu legen. Das Schicksal der beiden Frauen nimmt einen von Anfang an mit. Man erfährt sehr viel über die geschichtlichen Gegebenheiten in Afghanistan, über die Kultur und vor allem die Beziehung Mann-Frau. Ich hoffe, das das Buch so wie “der Drachenläufer” verfilmt wird. Weiters wäre es empfehlenswert “Tausend strahlende Sonnen” und “Der Drachenläufer” in die Lehrpläne der Schulen (Oberstufe Gymnasium, HAK, HTL) aufzunehmen.
25. Dezember 2009 um 12:17 Uhr
ein ergreifendes und bewegendes schicksal zweier frauen in afghanistan
wer es nicht liest oder hört, verpasst etwas… eine solche geschichte in unserer zeit.. unglaublich
25. Dezember 2009 um 12:17 Uhr
ein ergreifendes und bewegendes schicksal zweier frauen in afghanistan
wer es nicht liest oder hört, verpasst etwas… eine solche geschichte in unserer zeit.. unglaublich
29. Dezember 2009 um 22:51 Uhr
Erschütternd realistische Fiktion
Schon “Drachenläufer” bewegte nicht nur mit einer Story, die zu Herz ging, sondern auch mit packenden Schilderungen der politischen und kulturellen Verhältnisse in Afghanistan. “Tausend strahlende Sonnen” dringt noch tiefer vor: Die Geschichte der zwei vom Schicksal gebeutelten Frauen Mariam und Leila wirken so erschreckend real, dass dem Leser bei der Vorstellung, dies könne sich vor nur wenigen Jahren tatsächlich so zugetragen haben, ganz anders wird. Mancher mag Hosseini vorwerfen, er drücke sehr gezielt auf die Tränendrüse, für mich war die Handlung jedoch keineswegs überladen. Man leidet mit, fiebert mit, hofft mit, weint mit, und kann das Buch kaum zur Seite legen, weil man beiden Frauen so sehr wünscht, sie mögen diesem Grauen endlich entkommen.
Auch dramaturgisch ist der Roman sehr geschickt konstruiert. Man lernt beide Protagonistinnen sehr ausführlich kennen, ehe sie zusammengeführt werden; obwohl beide eine derart unterschiedliche Geschichte erleben, ehe sie auf Raschid treffen, kann man sich gut in beide hineinversetzen. Gleichzeitig entwickelt man ein völlig neues Verständnis für das Leben in Afghanistan und welchen politischen und vor allem religiösen Umständen gerade die Frauen ausgesetzt sind: Mariams fast chancenloses Leben als ‘harami’, uneheliches Kind, während Laila eine gut behütete Kindheit in einer zwar nicht problemlosen, aber harmonischen Familie verlebt, und von der einen zur anderen Sekunde alles verliert. Doch “Tausend strahlende Sonnen” legt nicht nur einen Schwerpunkt auf das grausame Leben der beiden Frauen - sondern vor allem auf das Band der Freundschaft, das zwischen ihnen entsteht, und dass auch in den dunkelsten Stunden durch Freundschaft und Zuneigung eine Hoffnung entsteht, die nicht ohne Weiteres zerstört werden kann.
Hosseini ist ein Porträt gelungen, das sich ins Herz des Lesers brennt. Auf der einen Seite erschütternd und grausam, auf der anderen Seite so erwärmend, dass der Klappentext nicht zuviel verspricht: Wen dieser Roman unberührt lässt, der muss ein Herz aus Stein haben.
Für mich sogar noch eine Steigerung zum hervorragenden “Drachenläufer” - in jeder Hinsicht ein Gewinner.
12. Januar 2010 um 05:17 Uhr
Ein tolles Buch, …
… das vor allem durch seine Authentizität besticht.
Inhaltliche Rezensionen gibts hier schon genügend, deshalb nur so viel: es ist bewegend, beeindruckend, fesselnd, erschreckend, in höchstem Maße authentisch und vor allem wunderschön.
Gefiel mir persönlich noch besser als “Drachenläufer” - deshalb: unbedingt lesen!
21. Januar 2010 um 00:51 Uhr
Brilliant und Spannend
Der Drachenläufer war ja schon ein tolles Buch, das zweite Buch von Kahled Hosseini ist genauso gut.
Wunderbare Beschreibungen über eine Freundschaft zweier Frauen, die langsam entsteht. Man erfährt einiges über Afghanistan, über ein Land das uns hier so fremd ist.Muß man unbedingt lesen!
30. Januar 2010 um 04:51 Uhr
Eine bewegende Geschichte
Khaled Hosseinis “Tausend strahlende Sonnen” erzählt die Geschichte zweier Leidensgenossinnen, Miriam und Laila, die zu Freundinnen werden, erzählt die Geschichte zweier Freundinnen, die ihrem gemeinsamen Leid die Stärke ihrer gemeinsamen Freundschaft entgegenstellen, die aufbegehren gegen ihren Ehemann Raschid, gegen Gewalt und Unterdrückung, und sich gemeinsam dem Leben im krisengebeutelten Kabul stellen. Die Entstehung einer tiefen Freundschaft in der Stunde der größten Not, und die Kraft und Stärke, die sich aus einer solchen Freunschaft heraus entwickeln können, ist also das eigentliche Thema des Buches.
Die Geschichte von Miriam und Laila wird dabei verknüpft mit der Geschichte einer Stadt: Kabul, und der Geschichte eines Landes: Afghanistan. Afghanistan, der Binnenstaat an der Schnittstelle von Zentral- und Südasien, ist für uns Westeuropäer gemeinhin nichts anderes als eine fremde Welt. Hosseini poträtiert diese fremde Welt aus verschiedenen Perspektiven, er gibt uns einen Einblick in die Gesellschaft und die Kultur dieser Welt, schildert Sitten und Bräuche, den Facettenreichtum und die Vielfalt Afghanistans, verweist immer wieder aber auch auf das Leid und die Not des Landes, auf das Schicksal der Opfer und Unterdrückten, und erzählt von Grausamkeiten und Reaktionärem, kurz um: er entwirft ein ausgewogenes, polyperspektivisches, bisweilen buntes, aber auch erschütterndes Bild eines uns fremden Landes.
Dieses Land wird uns sicher fremd bleiben und vielleicht noch fremder werden, die Lektüre des Romans wird uns kaum dazu bringen, es zu verstehen - das ist auch nicht die Intention des Autors -, zumindest aber wird man verschiedene Eindrücke gewinnen und sich ein Bild davon machen können, was uns so fremd erscheint und womöglich auch, warum es uns fremd erscheint.
Vor diesem Hintergrund nun nimmt die Geschichte von Miriam und Laila und damit die Geschichte ihrer Freundschaft ihren Lauf; vor diesem Hintergrund, d.h. nicht zuletzt auch Hunger, Krieg, Angst, Unterdrückung und Gewalt. All dem müssen sich die beiden Frauen entgegenstellen, ohne dass sie dieser Aufgabe zunächst gewachsen wären. Erst ihre Freundschaft gibt ihnen die Fähigkeit, zu hoffen, und letztlich die Stärke, über sich hinauszuwachsen und an sich selbst zu glauben. Trotzdem kann und wird es natürlich nicht gelingen, kurzerhand alle Angst in Zuversicht zu verwandeln, für alle Probleme Lösungen zu finden und Widerstände problemlos nur durch guten Willen zu überwinden - dazu ist die Herangehensweise des Autors an die Thematik schlichtweg zu realistisch und seine Geschichte zu authentisch.
Doch genau dies tut der Geschichte ungemein gut und hilft dem Roman, ein eigenes Gesicht zu gewinnen und sich aus der Vielzahl ähnlich angelegter Bücher hervorzuheben. Diese Geschichte, ebenso bewegend und ergreifend wie glaubwürdig und authentisch, garniert mit der meisterhaften Erzählkunst Khaled Hosseinis, macht “Tausend strahlende Sonnen” womöglich zu etwas Einzigartigem, einem Novum, sicher aber zu etwas Besonderem, einem unbedingt lesenswerten Roman.
30. Januar 2010 um 04:51 Uhr
Ergreifend, spannend, aktuell.
Ich konnte das Buch erst nach der letzten Seite weglegen. Gerade auch durch die aktuelle Situation in Afghanistan ist das Buch sehr interessant.
Die Stellung der Frau in diesem Land wird einem, vor allem während der Machtergreifung durch die Taliban sehr drastisch vor Augen geführt.
Sehr gut finde ich die Diskussionsgrundlagen für Lesekreise am Ende des Buches.
Ich hoffe, dass von diesem begabten Schriftsteller noch einiges veröffentlicht wird.
13. Februar 2010 um 04:17 Uhr
Bewegend
Dieses Buch beschreibt eine anührende, interessante Geschichte 2er Frauen mit viel Infos über Alltag, Kultur & Geschichte Afghanistans von der Besetzung durch die Sowjetunion bis hin zu den Taliban & dem Krieg gegen die USA. Es liest sich leicht u fesselnd zugleich, obwohl der Vorgänger Drachenläufer etwas spannender war.
Nach dem Lesen, muß man immer noch ein wenig darüber nachdenken, wie gut man es hier hat.
Fazit:gute Lektüre
13. Februar 2010 um 04:17 Uhr
Bewegend
Dieses Buch beschreibt eine anührende, interessante Geschichte 2er Frauen mit viel Infos über Alltag, Kultur & Geschichte Afghanistans von der Besetzung durch die Sowjetunion bis hin zu den Taliban & dem Krieg gegen die USA. Es liest sich leicht u fesselnd zugleich, obwohl der Vorgänger Drachenläufer etwas spannender war.
Nach dem Lesen, muß man immer noch ein wenig darüber nachdenken, wie gut man es hier hat.
Fazit:gute Lektüre
14. Februar 2010 um 07:34 Uhr
Tausend strahlende Sonnen
Die authentische Geschichte und die Art des Schreibens von Khaled Hosseini versetzen den Leser in diese Welt der Geschichte, so dass man mit den Figuren mit fühlt und leidet.
17. Februar 2010 um 21:00 Uhr
Ergreifend
Über den Inhalt des Buches muss ich nichts sagen, denn in den vorhergehenden Rezensionen wurde schon ausfúhrlichst darauf eingegangen. Wie auch schon der “Drachenläufer” ist “Tausend strahlende Sonnen” auf eine Art und Weise geschrieben, die einen von den ersten Seiten an in den Bann zieht und verzaubert. Es ist ein schönes, trauriges und schonungsloses Buch. Lesen!
17. Februar 2010 um 21:00 Uhr
Tausend strahlende Sonnen - 2 Frauen
Das Buch hat mich vom ersten Augenblick gefesselt. Hosseini versteht es immer wieder zwischen den beiden Geschichten der Frauen hin und her zu jonglieren. Man verliert aber nie den Faden. Die gemeinsame Zeit der Frauen in einem Land, dass mir so -auch wenn ich vom Orient komme- noch nie bewusst war, hat mich zutiefst berührt. Frauen, die in einem Land so sehr leiden, dass einem beim Lesen immer die eine Hand zur Faust ballt, weil man vor Wut gegen die Ungerechtigkeit nicht stillsitzen kann.
Vorsicht, die Gefahr von mehreren schlaflosen Nächten besteht. Absolut lesenswert! 5 *
17. Februar 2010 um 21:00 Uhr
Zwei Schicksale und eine innige Freundschaft
Hosseini schafft mit diesem Roman eine packende Geschichte rund um die beiden Frauen Mariam und Laila. Zum Inhalt will ich allerdings keine Worte mehr verlieren, darauf wurde hier schon genügend eingegangen.
Es ist sehr leicht in die Geschichte hineinzufinden, schon von der ersten Seite an lebt man mit Mariam, später mit Leila mit. Wo ich allerdings Teil 1 rund um Mariams Leben und ihren ‘Werdegang’ noch sehr spannend zu lesen fand, wurde mir Teil 2 rund um Laila etwas zu lange. Teil 2 ist zwar sehr wichtig für die politische Entwicklung im Land, weil diese vor allem da (zu) detailliert beschrieben wurde. Von mir aus hätte man diesen Teil aber gerne etwas kürzen können. Richtig spannend, mitreißend und packend wird das Buch ab dem Zeitpunkt, als Mariam und Laila Freunde werden und nicht nur im Haus gemeinsam nebeneinander herleben. Sie kämpfen gemeinsam gegen den gleichen Feind.
Die Personen sind alle sehr glaubhaft, sehr realitätsnah und sehr einfühlsam beschrieben. Jede Person konnte ich mir so vorstellen, als würde ich sie schon seit langer Zeit kennen. - Dieses Gefühl ist mir beim Lesen meist fremd und schon allein dafür verdient der Autor Anerkennung.
Gewünscht hätte ich mir ein Glossar, wo gewisse Wörter einfach beschrieben werden. Was das “jan” bzw “jo” hinter dem Namen bedeutet, wird (erst/schon) klar, als Mariam nach Kabul kommt, andere Bedeutungen klären sich mit der Zeit auch auf, wieder sehr viel andere werden einmal oder vielleicht zweimal benutzt und hinterließen bei mir nur ein Fragezeichen.
Insgesamt gesehen ist dieser Roman spannend, packend, einfühlsam, informativ und einfach empfehlenswert!
Ich hab dieses Buch in 2 Tagen ausgelesen und sogleich jemand anderen in die Hand gedrückt. :-]
17. Februar 2010 um 21:00 Uhr
Tausend strahlende Sonnen - 2 Frauen
Das Buch hat mich vom ersten Augenblick gefesselt. Hosseini versteht es immer wieder zwischen den beiden Geschichten der Frauen hin und her zu jonglieren. Man verliert aber nie den Faden. Die gemeinsame Zeit der Frauen in einem Land, dass mir so -auch wenn ich vom Orient komme- noch nie bewusst war, hat mich zutiefst berührt. Frauen, die in einem Land so sehr leiden, dass einem beim Lesen immer die eine Hand zur Faust ballt, weil man vor Wut gegen die Ungerechtigkeit nicht stillsitzen kann.
Vorsicht, die Gefahr von mehreren schlaflosen Nächten besteht. Absolut lesenswert! 5 *
17. Februar 2010 um 21:00 Uhr
Zwei Schicksale und eine innige Freundschaft
Hosseini schafft mit diesem Roman eine packende Geschichte rund um die beiden Frauen Mariam und Laila. Zum Inhalt will ich allerdings keine Worte mehr verlieren, darauf wurde hier schon genügend eingegangen.
Es ist sehr leicht in die Geschichte hineinzufinden, schon von der ersten Seite an lebt man mit Mariam, später mit Leila mit. Wo ich allerdings Teil 1 rund um Mariams Leben und ihren ‘Werdegang’ noch sehr spannend zu lesen fand, wurde mir Teil 2 rund um Laila etwas zu lange. Teil 2 ist zwar sehr wichtig für die politische Entwicklung im Land, weil diese vor allem da (zu) detailliert beschrieben wurde. Von mir aus hätte man diesen Teil aber gerne etwas kürzen können. Richtig spannend, mitreißend und packend wird das Buch ab dem Zeitpunkt, als Mariam und Laila Freunde werden und nicht nur im Haus gemeinsam nebeneinander herleben. Sie kämpfen gemeinsam gegen den gleichen Feind.
Die Personen sind alle sehr glaubhaft, sehr realitätsnah und sehr einfühlsam beschrieben. Jede Person konnte ich mir so vorstellen, als würde ich sie schon seit langer Zeit kennen. - Dieses Gefühl ist mir beim Lesen meist fremd und schon allein dafür verdient der Autor Anerkennung.
Gewünscht hätte ich mir ein Glossar, wo gewisse Wörter einfach beschrieben werden. Was das “jan” bzw “jo” hinter dem Namen bedeutet, wird (erst/schon) klar, als Mariam nach Kabul kommt, andere Bedeutungen klären sich mit der Zeit auch auf, wieder sehr viel andere werden einmal oder vielleicht zweimal benutzt und hinterließen bei mir nur ein Fragezeichen.
Insgesamt gesehen ist dieser Roman spannend, packend, einfühlsam, informativ und einfach empfehlenswert!
Ich hab dieses Buch in 2 Tagen ausgelesen und sogleich jemand anderen in die Hand gedrückt. :-]
25. Februar 2010 um 02:34 Uhr
Unterdrückung der Frauen u.pol. Wirren Afghanistans
Die Geschichte scheint sehr autentisch,man kann sich jederzeit eine Vorstellung davon machen, wie das afghanische Volk durch die pol. Unterdrücker gegeiselt wird.
Auch wird die Unterdrückung der Frauen durch die Männer in diesem Land sehr drastisch u.realistisch dargestellt. Ein überaus lesenswertes Buch, nicht nur für Frauen!Geschichtlich wird auch sehr viel geboten,was das Land betraf u.eben heute leider noch betrifft.
27. Februar 2010 um 13:17 Uhr
Vorhersehbar und schmalzig
So wie ein internationaler Bestseller eben sein muss: Nichts wagen, Altbekanntes mit Fizzelchen Neuem bringen, ein paar Begriffe aus einer anderen Kultur daruntermischen und immer kräftig auf die Tränendrüse drücken. Alles in einer uninspirierten Sprache, vollkommen humorfrei und bis in Einzelheiten vorhersehbar. Begeisterung kommt da bei mir nicht auf.
27. Februar 2010 um 13:17 Uhr
Vorhersehbar und schmalzig
So wie ein internationaler Bestseller eben sein muss: Nichts wagen, Altbekanntes mit Fizzelchen Neuem bringen, ein paar Begriffe aus einer anderen Kultur daruntermischen und immer kräftig auf die Tränendrüse drücken. Alles in einer uninspirierten Sprache, vollkommen humorfrei und bis in Einzelheiten vorhersehbar. Begeisterung kommt da bei mir nicht auf.
27. Februar 2010 um 13:17 Uhr
Wunderschönes Buch
Ergreifend… Taschentücher bereitlegen!
Das Cover hat mich erst nicht so doll angesprochen (hab es geschenkt bekommen). Deshalb fristete es ein Jahr Wartezeit im Bücherregal. Als ich es dann wiederentdeckte, konnte ich nicht glauben, dass ich es so lange unbeachtet gelassen hatte. Unbedingt lesen und weiterempfehlen!
Meines hab ich übrigens einer Bibliothek vermacht ,so findet es noch viele andere Leser…
27. Februar 2010 um 13:17 Uhr
Wunderschönes Buch
Ergreifend… Taschentücher bereitlegen!
Das Cover hat mich erst nicht so doll angesprochen (hab es geschenkt bekommen). Deshalb fristete es ein Jahr Wartezeit im Bücherregal. Als ich es dann wiederentdeckte, konnte ich nicht glauben, dass ich es so lange unbeachtet gelassen hatte. Unbedingt lesen und weiterempfehlen!
Meines hab ich übrigens einer Bibliothek vermacht ,so findet es noch viele andere Leser…
8. März 2010 um 05:00 Uhr
Tausend strahlende Sonnen
Dieses Buch finde ich Klasse und kann lesen wie eine Weltmeisterin.Klasse das es Ratgeber und Testberichte gibt.
9. März 2010 um 08:00 Uhr
Wunderschöne Geschichte, absolut lesenswert.
Dieses Buch ist eines der schönsten Bücher, die ich seit längerem wieder in die Hände bekommen habe. Absolut lesenswert, sehr ergreifend und einfach nur eine wunderschöne, tiefsinnige Geschichte. UNBEDINGT LESEN…….!!!!!!!!!!!!!!!
14. März 2010 um 05:34 Uhr
Sechs Sterne
… würde ich am Liebsten geben. Ich habe bereits dem Hörbuch Drachenläufer 5 Sternen zugedacht, jedoch spricht mich die Geschichte von Laila und Miriam noch mehr an.
Die Geschichte zweier Frauen in Afghanistan, die vielleicht unter anderen Umständen sich sehr ähnlich gewesen wären. Miriam als Kind kraftvoll und neugierig. Gebrochen durch den Tod ihrer Mutter und dem Verrat ihres Vaters. Laila, selbstbewusst, die jedoch sich aufgrund falscher Tatsachen für ein Leben mit einem älteren Afghanen Raschid entschied und im Gegensatz zu Miriam sich ihm nicht ganz beugte.
Zum Schluss bleibt Trauer, Freude, Dankbarkeit und für Miriam, das Wissen doch noch ein sinnvolles Leben gelebt zu haben.
Ich habe mich wieder entschieden, wie beeits beim Drachenläufer mir dieses Buch als Hörbuch zuzulegen. In nehme an, da es sich in dieser Geschichte um zwei Frauen handelt, wurde diese auch von einer Frau gelesen. Die Sprecherin Andrea Hörnke-Trieß hat m. E. eine angenehme Stimme und versteht es ausdruckstark das Leben von Laila und Miriam zu erzählen.
Fazit: Dieses Buch unbedingt lesen oder hören. M. E. ein MUSS!
14. März 2010 um 05:34 Uhr
Sechs Sterne
… würde ich am Liebsten geben. Ich habe bereits dem Hörbuch Drachenläufer 5 Sternen zugedacht, jedoch spricht mich die Geschichte von Laila und Miriam noch mehr an.
Die Geschichte zweier Frauen in Afghanistan, die vielleicht unter anderen Umständen sich sehr ähnlich gewesen wären. Miriam als Kind kraftvoll und neugierig. Gebrochen durch den Tod ihrer Mutter und dem Verrat ihres Vaters. Laila, selbstbewusst, die jedoch sich aufgrund falscher Tatsachen für ein Leben mit einem älteren Afghanen Raschid entschied und im Gegensatz zu Miriam sich ihm nicht ganz beugte.
Zum Schluss bleibt Trauer, Freude, Dankbarkeit und für Miriam, das Wissen doch noch ein sinnvolles Leben gelebt zu haben.
Ich habe mich wieder entschieden, wie beeits beim Drachenläufer mir dieses Buch als Hörbuch zuzulegen. In nehme an, da es sich in dieser Geschichte um zwei Frauen handelt, wurde diese auch von einer Frau gelesen. Die Sprecherin Andrea Hörnke-Trieß hat m. E. eine angenehme Stimme und versteht es ausdruckstark das Leben von Laila und Miriam zu erzählen.
Fazit: Dieses Buch unbedingt lesen oder hören. M. E. ein MUSS!
19. März 2010 um 06:51 Uhr
berührend
Eine sehr berührende Erzählung, die die Stellung und Situation der Frau in Afghanistan anhand von 2 Frauenschicksalen schildert. Es war interessant, über den politischen Wandel in Afghanistan und die Veränderungen, die er mit sich gebracht hat, mehr zu erfahren. Ich bewundere, wie man so viele tragische, erschüttende Ereignisse und unmenschliche Vorkommnisse so beschreiben kann, dass man nicht missen möchte, das Buch gelesen zu haben.
3. April 2010 um 16:51 Uhr
nett zu lesen, aber leider keine Weltliteratur
Wahrscheinlich werde ich dafür keine Zustimmung bekommen, aber so ist nun mal meine eigene, wirklich subjektive Meinung zu diesem Buch, welches als Nachfolger des vielgepriesenen “Dracheläufer” erschienen ist: für mich war das Buch nett zu lesen, aber im fehlt doch einiges, um es als Weltliteratur zu bezeichen.
Auch kann ich die Lobpreisungen vieler Kritiker nicht verstehen. Ich fand “Drachenläufer” sehr viel besser, weil eindringlicher und mitreisender als dies Buch. Mich hat “Tausend strahlende Sonnen” nicht wirklich gefesselt. Warum nicht, werden Sie fragen.
Nun, das ist auch für mich schwer zu beantworten, da ich Bücher (und auch Musik) immer aus dem Bauch heraus beurteile, auch wenn ich damit manchesmal gegen den Mainstream bin. Die Geschichte hat mich einfach nicht berührt; irgendwie kam keine Spannung auf. Da war nichts wirklich Neues in diesem Roman, zumal das Ende vorher absehbar war. Die Geschchte hat mich nicht überrascht, zum Teil war sie langweilig.
Und der Stil war, gelinde gesagt, sehr gewöhnungsbedürftig.
Ich halte das Buch eher für einen Schnellschuss, geschrieben, um auf der Popularitätswelle von “Drachenläufer” Kapital zu schlagen.
Schade, eigentlich hatte ich nach dem ersten Roman Großes erwartet!
12. April 2010 um 00:00 Uhr
Tausend strahlende Sonnen
Ich habe das Buch Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini gekauft und hab gleich angefangen es zu lesen. Am Anfang fand ich es erstmal langweilig, als ich immer weiter lies wurde es interessanter für mich. Um die vorkommenden Frauen vertsehen zu können muss man sich selber hineinversetzten. Insgesamt kann ich das Buch weiter empfehlen.
24. April 2010 um 22:51 Uhr
Nachhilfe in Sachen Afghanistan
Nach “Drachenläufer” habe ich sofort mit “1000 strahlende Sonnen” begonnen. Ich kann nicht beurteilen, was wirklich in Afghanistan geschehen ist, aber hier werden Schicksale erzählt, die in jedem Krieg erlitten werden.Es geht um Gewalt gegen Frauen und deren Solidarität trotz widrigster Umstände. Ein Buch über Fanatismus und Verblendung, über die Zumutungen des Lebens und der Liebe,der schrecklichen Faust des Krieges, der Zwangsehe und der häuslichen Gewalt.Der Leser findet sich einerseits in den verwüsteten Straßen Kabuls wieder,mitten in Hunger, Tod und Leid, aber er landet auch in der schönen Landschaft um Murree, der Hoffnung die es immer noch gibt, der Liebe zu den Kindern und dem Mut zum Neubeginn!
24. April 2010 um 22:51 Uhr
Mir fehlen die Worte…
Aber soviel sei gesagt: Ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Es ist eines meiner Lieblingsbücher und spannend und packend bis zum Schluß.
Unbedingt kaufen!
30. April 2010 um 03:51 Uhr
Dieses Buch berührt das Herz und die Seele
Als ich dieses Buch angefangen habe zu lesen, war ich erst von den Kindheitserzählungen der beiden Frauen Mariam und Layla etwas gelangweilt. Erst als sie sich durch die Heirat mit einem älternen Mann näher kennenlernten und schließlich zu Verbündeten wurden, zog mich das Buch in seinen Bann. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber diese bedingungslose Freundschaft/Zusammenhalt der beiden Frauen hat mich tief berührt. Auch die schweren Schicksale (sein eigenes Kind im Kinderheim abgeben, damit es nicht verhungert) haben mich total getroffen. Es ist alles so realistisch erklärt und beschrieben, daß ich mir dieses Kriegsszenario deutlichst vorstellen kann.
Kurzum, dieses Buch ist seit langem mal wieder ein Buch, daß mich so sehr bewegt und berührt hat. Mehrfach mußte ich es weglegen, mir das gelesene durch den Kopf gehen lassen und manchmal auch weinen. Es mußten erst mehrere Tage vergehen, bevor ich bereit war, das nächste Buch anzufangen.
5. Mai 2010 um 12:51 Uhr
Ich lass es in englisch..
und auch wenn ich da am Anfang meine Schwierigkeiten hatte, habe ich es irgendwann nur noch verschlungen!
Ein dramatisches und wirklich sehr emotionales Buch. Die packende Geschichte 2er Frauen und und Ihrem jeweiligem Schicksal ist einfach fantastisch!!
Kann ich nur wärmstens empfehlen: Holen-lesen-und sprachlos sein!
5. Mai 2010 um 12:51 Uhr
Ich lass es in englisch..
und auch wenn ich da am Anfang meine Schwierigkeiten hatte, habe ich es irgendwann nur noch verschlungen!
Ein dramatisches und wirklich sehr emotionales Buch. Die packende Geschichte 2er Frauen und und Ihrem jeweiligem Schicksal ist einfach fantastisch!!
Kann ich nur wärmstens empfehlen: Holen-lesen-und sprachlos sein!
5. Mai 2010 um 12:51 Uhr
Zwei Frauen in der Realität des Islam
Die Geschichte seiner Heimat Afghanistan lässt Khaled Hosseini nicht los. Mit dem Romandebüt “Drachenläufer” landete er einen weltweiten Erfolg, der vor allem durch persönliche Weiterempfehlungen der begeisterten Leser zustande kam. Sein neuer Roman “Tausend strahlende Sonnen” spielt ebenfalls in Afghanistan und erzählt vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte dieses zerstörten Landes das Leben zweier Frauen mit ganz unterschiedlicher Herkunft.
Mariam wird 1959 als uneheliches Kind geboren. Ihre Mutter wird außerhalb des Anwesens der Großfamilie in einer armseligen Hütte untergebracht, denn der Vater hat mit seinen drei anderen Frauen und deren Kinder schon genug Mäuler zu versorgen. Doch immer wenn er zu seinen wöchentlichen Besuchen über den Fluss kommt, wartet Mariam ungeduldig auf ihn. Er erzählt von der wunderbaren Stadt Herat und bringt Abwechslung in Mariams kleine Welt. Als sie jedoch wirklich seine Hilfe braucht, versagt dieser Mann und greift zu einer für ihn ganz einfachen Lösung: Er verheiratet Mariam, die gerade fünfzehn wurde, mit einem viel älteren Schumacher aus Kabul. Nur schwer findet sie sich mit ihrem Leben als Ehefrau zurecht. Ihr Mann Raschid verlangt von ihr, dass sie die Burka trägt und ihm tadellos den Haushalt führt. Gehorcht sie seinen Wünschen nicht widerspruchslos, bestraft er sie mit brutalen Schlägen.
Das Leben in Kabul verändert sich rasch. 1978 marschieren die Russen in Afghanistan ein und der Krieg hinterlässt Spuren in der Stadt, doch noch verheerender sind die Schäden, als die Mudschaheddin um die Macht kämpfen. Kabul wird zwischen den verfeindeten Warlords aufgeteilt und der Kampf verlagert sich in die einzelnen Viertel und Straßenzüge.
In derselben Straße wie Mariam lebt Laila. Ihr Vater ist Lehrer und er erzieht seine Tochter zu einer selbstbewussten jungen Frau, die später einmal die Universität besuchen soll. Als Lailas Familie bei einem Bombenangriff stirbt, findet sie bei Mariam und ihrem Mann Unterschlupf. Zunächst stehen sich die beiden Frauen feindselig gegenüber, doch schnell solidarisieren sie sich gegen die wachsende Brutalität Raschids, der Laila als Zweitfrau für sich beansprucht. Laila ist von ihrem Jugendfreund Tarik schwanger. Da sie glaubt, dass er getötet wurde, willigt sie widerwillig in die Ehe mit Raschid ein. Mittlerweile sind die Taliban an die Macht gelangt und das Leben für die Frauen wird unerträglich. Sie dürfen das Haus nicht mehr ohne ihren Mann verlassen, Radio und Fernsehen sind verboten, die Kinos geschlossen, an einen Universitätsbesuch ist nicht zu denken.
Das wechselvolle Leben von Mariam und Laila steht im Mittelpunkt von Khaled Hosseinis neuem Roman. Während der “Drachenläufer” eher autobiografische Züge trägt, auch Hosseini ist wie seine Hauptfigur nach Amerika ausgewandert, nimmt er jetzt die weibliche Perspektive ein. Denn vor allem das Leben der Frauen war von den Taliban streng reglementiert. Doch manchmal sind Hosseini die politischen Geschehnisse im Wege und dadurch wirken seine Figuren hölzern in ihren Handlungen. Wer sich jedoch die letzten fünfzig Jahre afghanischer Geschichte noch einmal vor Augen führen möchte, der sollte Mariam und Laila auf ihrem schwierigen Weg begleiten.
5. Mai 2010 um 12:51 Uhr
Zwei Frauen in der Realität des Islam
Die Geschichte seiner Heimat Afghanistan lässt Khaled Hosseini nicht los. Mit dem Romandebüt “Drachenläufer” landete er einen weltweiten Erfolg, der vor allem durch persönliche Weiterempfehlungen der begeisterten Leser zustande kam. Sein neuer Roman “Tausend strahlende Sonnen” spielt ebenfalls in Afghanistan und erzählt vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte dieses zerstörten Landes das Leben zweier Frauen mit ganz unterschiedlicher Herkunft.
Mariam wird 1959 als uneheliches Kind geboren. Ihre Mutter wird außerhalb des Anwesens der Großfamilie in einer armseligen Hütte untergebracht, denn der Vater hat mit seinen drei anderen Frauen und deren Kinder schon genug Mäuler zu versorgen. Doch immer wenn er zu seinen wöchentlichen Besuchen über den Fluss kommt, wartet Mariam ungeduldig auf ihn. Er erzählt von der wunderbaren Stadt Herat und bringt Abwechslung in Mariams kleine Welt. Als sie jedoch wirklich seine Hilfe braucht, versagt dieser Mann und greift zu einer für ihn ganz einfachen Lösung: Er verheiratet Mariam, die gerade fünfzehn wurde, mit einem viel älteren Schumacher aus Kabul. Nur schwer findet sie sich mit ihrem Leben als Ehefrau zurecht. Ihr Mann Raschid verlangt von ihr, dass sie die Burka trägt und ihm tadellos den Haushalt führt. Gehorcht sie seinen Wünschen nicht widerspruchslos, bestraft er sie mit brutalen Schlägen.
Das Leben in Kabul verändert sich rasch. 1978 marschieren die Russen in Afghanistan ein und der Krieg hinterlässt Spuren in der Stadt, doch noch verheerender sind die Schäden, als die Mudschaheddin um die Macht kämpfen. Kabul wird zwischen den verfeindeten Warlords aufgeteilt und der Kampf verlagert sich in die einzelnen Viertel und Straßenzüge.
In derselben Straße wie Mariam lebt Laila. Ihr Vater ist Lehrer und er erzieht seine Tochter zu einer selbstbewussten jungen Frau, die später einmal die Universität besuchen soll. Als Lailas Familie bei einem Bombenangriff stirbt, findet sie bei Mariam und ihrem Mann Unterschlupf. Zunächst stehen sich die beiden Frauen feindselig gegenüber, doch schnell solidarisieren sie sich gegen die wachsende Brutalität Raschids, der Laila als Zweitfrau für sich beansprucht. Laila ist von ihrem Jugendfreund Tarik schwanger. Da sie glaubt, dass er getötet wurde, willigt sie widerwillig in die Ehe mit Raschid ein. Mittlerweile sind die Taliban an die Macht gelangt und das Leben für die Frauen wird unerträglich. Sie dürfen das Haus nicht mehr ohne ihren Mann verlassen, Radio und Fernsehen sind verboten, die Kinos geschlossen, an einen Universitätsbesuch ist nicht zu denken.
Das wechselvolle Leben von Mariam und Laila steht im Mittelpunkt von Khaled Hosseinis neuem Roman. Während der “Drachenläufer” eher autobiografische Züge trägt, auch Hosseini ist wie seine Hauptfigur nach Amerika ausgewandert, nimmt er jetzt die weibliche Perspektive ein. Denn vor allem das Leben der Frauen war von den Taliban streng reglementiert. Doch manchmal sind Hosseini die politischen Geschehnisse im Wege und dadurch wirken seine Figuren hölzern in ihren Handlungen. Wer sich jedoch die letzten fünfzig Jahre afghanischer Geschichte noch einmal vor Augen führen möchte, der sollte Mariam und Laila auf ihrem schwierigen Weg begleiten.
27. Mai 2010 um 21:34 Uhr
tolles Buch
Ich gebe diesem Buch 4 Sterne, da es ein wirklich toll zu lesendes Buch ist. Die Geschichte der 2 Frauen Mariam und Laila berührt das Herz und hat mich von Anfang an gefesselt. Ich kann es nur empfehlen. Ich vergebe trotzdem den letzten Stern nicht, da ich das Buch wohl kein 2. Mal lesen werde und auch nicht unbedingt besitzen muß. Das ist mein Kriterium für 5 Sterne.
2. Juni 2010 um 16:00 Uhr
Einfach starke Frauen
In diesem Buch zeigt sich, dass die Frauen eindeutig das stärkere Geschlecht sind. Diese Freundschaft zwischen den beiden Frauen, aufgebaut aus Unterdrückung, Leid und Einsamkeit und die unsagbare Kraft, die Beide daraus schöpfen, wäre unter Männern einfach nicht möglich. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zur Letzten nicht mehr losgelassen. Es ist einfach unvorstellbar, dass es noch heute derartige Lebensumstände gibt. Umstände, in denen Frauen keinerlei Rechte eingeräumt werden, in denen sie nur als Gebrauchstgegestände gesehen werden.
Es ist fast nicht möglich beim lesen dieses Buches nicht zu weinen.
2. Juni 2010 um 16:00 Uhr
Spannung pur - Gefühle - Gesellschaftsproblematik
Habe das Buch verschlungen,
es vermixt o.g. Eigenschaften sehr gut. Ich habe mich vorher überhaupt nicht mit dem Land Afghanistan beschäftigt, das Buch macht Lust mehr über diese Gesellschaft und Menschen zu erfahren.
Es bringt einen das alltägliche Leben dort nahe, ohne aufdringlich zu sein.
Einfach genial! Absolute Kaufempfehlung.
14. Juni 2010 um 07:34 Uhr
Äußerst lesenswert!
Dem Autor ist es gelungen, mit seinem Roman ein sehr lebendiges Zeugnis der Geschichte seines Landes abzulegen. Nach der Lektüre, die zwischen 1959 und 2003 spielt, sehe ich das, was in den Nachrichten ausgestrahlt wird, mit anderen Augen. Hosseini ist es gelungen, meine Neugier auf diese für mich fremde Kultur zu wecken.
Er hat seinen knapp 400 Seiten starken Roman in vier Teile gegliedert.
Im ersten erzählt er uns die Geschichte von Mariam, die - 1959 unehelich geboren - mit ihrer Mutter in einer kleinen Hütte abseits der Stadt Herat lebt. Sie liebt ihren Vater, der sie einmal die Woche besucht, heiß und innig. Doch ein zu Hause findet sie bei ihm nicht. Stattdessen wird sie mit 15 Jahren mit einem sehr viel älteren Mann nach Kabul verheiratet. Wir erfahren, wie sie dort ihre Tage verbringt …
Im zweiten Teil lernen wir mit Laila das Land kennen. Sie wurde im April 1979 geboren und hat Eltern, denen eine gute Ausbildung - auch der Tochter - wichtig ist. Im Krieg fallen beide großen Brüder, ihrem Jugendfreund wird ein Bein abgerissen. Als Kind erfährt sie auf einem Ausflug zur ,roten Stadt’: “Tja, meine jungen Freunde, das ist das Schicksal unseres Landes. Ein Eroberungsfeldzug nach dem anderen. Mazedonier, Sassaniden, Araber, Mongolen. Und jetzt die Russen. Aber wir sind wie die Festungsmauern da drüben. Ramponiert und kein schöner Anblick, aber immer noch stehend.”
Im dritten Teil begegnen sich Mariam und Laila. Obwohl die äußeren Umstände alles andere als günstig sind, freunden sie sich an und helfen sich gegenseitig zu überleben. Zusammen gehen sie durch Hunger und Verzweiflung…
Erst im kurzen vierten Teil können wir aufatmen. Da kehrt trotz vieler Verluste und Zerstörungen das Leben zurück und ein Wiederaufbau beginnt.
In mir macht sich nach dieser Lektüre Bewunderung für die Menschen breit, die sich so tapfer durchs Leben schlagen. Khaled Hosseini ist ein anrührender Roman gelungen! Mir fiel es schwer, ihn aus der Hand zu legen. Er hat mich so gepackt, dass ich ihn gleich noch einmal lesen werde. Nachdem ich die Story kenne, habe ich nun die Gelegenheit, die Hintergründe und die fremde Kultur besser aufzunehmen.
Ein Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Gerade in dieser Zeit, wo die Welt so klein geworden ist, finde ich es wichtig, das Fremde verstehen zu lernen. Da das Lehrmaterial” in eine so mitreißende Geschichte eingebunden ist, fällt das Lernen gar nicht schwer …
14. Juni 2010 um 07:34 Uhr
Ich habe ein neues Lieblingsbuch!
Eine so wunderbare Geschichte voller Emotionen!
Ich konnte das Buch kaum weg legen, selbst als ich vor lauter Tränen kaum noch was lesen konnte. Sehr, sehr, sehr empfehlenswert!
20. Juni 2010 um 04:17 Uhr
Tausend strahlende Sonnen - bitte unbedingt lesen! ES LOHNT SICH! Versprochen!!
“Tausend strahlende Sonnen” von Khaled Hosseini ist ein unglaubliches Buch, welches mich die Nacht durchlesen ließ, einen starken Sog entwickelte und auch Tränen und den sprichwörtlichen Kloß im Hals bescherte. Es ist ein aufrüttelndes und politisches Buch, durchwoben von Schicksalen einzelner Personen und der politischen Geschichte eines Landes.
Doch Schritt für Schritt. Zum Inhalt mag ich gar nicht viel sagen, das lässt sich auch gut in der Zusammenfassung lesen. Im Grunde geht es um Mariam und Laila, zwei afghanische Frauen, die unter besonderen Umständen Freundschaft schließen.
Der Roman beginnt mit Mariam und dem Beginn ihres Lebens als uneheliches Kind und macht dann einen weiten, malerisch erzählten Bogen zu Laila, die als zweite Ehefrau von Mariams späterem Mann Raschid in die Geschichte findet.
Hosseini zeichnet mit geradlinigen und schnörkellosen Strichen eine fein gezeichnete Lebensgeschichte, nein, zwei Lebensgeschichten. Obwohl sein Stil nicht blumig ist, schreibt er bildhaft und bildreich. Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen Afghanistans, der Landschaft, der Stadt Kabul und der Lebensweise der Menschen. Das hat mir dieses mir unbekannte Land ein stückweit näher gebracht.
Hosseini hat eine wirklich schöne und bilderreiche Ausdrucksweise, um Stimmungen und Atmosphären zu erschaffen, finde ich. Und ganz nebenbei erfährt der Leser durch Hosseinis geschickte Art von politischen und geschichtlichen Ereignissen.
Dem Autor gelingt es, die Endlosigkeit und Grausamkeit des Krieges gut darzustellen, mit allen Schrecknissen und Sorgen, die ein Krieg mit sich bringt.
Betrachten wir zunächst einmal Mariam, ein Mädchen voller Hoffnungen auf ein besseres Leben, als die eigene Mutter es im gemeinsamen, ärmlichen Leben, hatte. Mariam wird zwangsverheiratet mit einem 30 Jahre älteren Mann, Raschid. Schon bald entpuppt sich Raschid als rücksichtsloser und skrupelloser Ehemann, der seine Frau (besonders nachdem klar ist, dass sie ihm niemals ein Kind wird schenken können) demütigt und schikaniert, wo es nur geht. Mit den Jahren lernt Mariam, sich mit ihrem Schicksal abzufinden und das tägliche trostlose Einerlei zu ertragen.
In ihrer Nachbarschaft kommt ein kleines Mädchen zur Welt, eine Schönheit: Laila.
Sehr schön wird ein relativ gutes und glückliches Kinderleben geschildert, Laila ergeht es in ihrer Kindheit wesentlich besser als Mariam, dem “harami”, dem unehelichen Kind.
Als Laila 14 ist und gerade, als ihre Familie sich endlich doch entschließt, Kabul zu verlassen, passiert das Ungeheuerliche. Lailas Eltern sterben und sie selbst, nur knapp dem Tode entkommen, findet sich im Hause Raschids und Mariams wieder. Was nun passiert, ist aus europäischer Sicht unvorstellbar. Laila wird Raschids Zweitfrau. Raschid ist mittlerweile sechzig Jahre alt. Nun stelle man sich das vor: ein junges, vierzehnjähriges Mädchen und ein Mann, der ihr Großvater sein könnte!
Was nun folgt, sind zwei Schicksale, die miteinander immer mehr verbunden werden, bis zum bitteren Ende.
Zwei Aspekte, die mich beschäftigt haben, möchte ich gern hervorheben: Zum einen die Frauenfreundschaft, die sich aus einem zunächst feindseligen Miteinander entwickelt. Die ersten freundschaftlichen Annährungsversuche seitens Lailas, der Chai, den die beiden Frauen im Hof trinken und der zu einem Ritual wird, besonders für Mariam, die Freundschaft und Liebe nicht kennt.
Sehr bewegend, als Mariam Laila vor dem Spiegel von sich und ihrem Leben, ihrer Vergangenheit berichtet. Und daraufhin Laila, die Mariam ins Vertrauen zieht.
Eine große Rolle spielen auch die Kinder Lailas, ein Mädchen und ein Junge.
Und eine noch größere Rolle spielen die Schläge, Demütigungen und Drohungen Raschids gegen seine beide Frauen…. er ist für mich die Personifikation des Bösen, ein wahrer Teufel in Gestalt eines afghanischen Mannes, engstirnig, gewalttätig, böse und tyrannisch.
Die Schlägeszenen zu lesen, hat mir einiges abverlangt, auch die Gewissheit und Vorstellung, die diese beiden Frauen ertragen mussten: völlig ausgeliefert zu sein, ohne Schutz, ohne Rechte, ohne Möglichkeit eines Auswegs…..kaum vorstellbar….
Wobei es wohltuend war, zu lesen, dass es auch Männer wie Babi, Lailas Vater, gab. Männer, die ein anderes Verständnis davon haben, wie Familie, das Leben, die Kultur und das Land Afghanistan sein sollte und könnte.
Das Lesen dieses Buches war für mich unglaublich emotional.
Wenn Gewalt gegen die Frauen beschrieben wurde, konnte ich fast schon die Hilflosigkeit und die Machtlosigkeit der Frauen spüren.
Beispielsweise die Situation im Krankenhaus, als Laila ihren Jungen bekommt und die unerträglichen menschen- und frauenverachtende Zustände zu lesen, war heftig.
Das Ende fand ich gut, wobei es meiner Meinung nach etwas zu viel “Happy End” gab. Mehr möchte ich nicht verraten, um zukünftigen Lesern die Spannung nicht zu verderben. Das Ende hat es in sich, bietet aber auch einen Funken Hoffnung, dass sich in diesem geschüttelten und ausgezehrten Land eines Tages doch der Friede, wenigstens im Kleinen, einstellen möge.
Hoffnung ist ein großes Ausrufezeichen in diesem Buch, trotz aller Dramatik und Ungerechtigkeit! Es ist ein bewegendes, schönes, berührendes und auch sehr wichtiges Buch, dessen Lektüre die Augen öffnet und das möglichst viele Menschen lesen sollten! Mehr kann ich nicht dazu sagen außer: Lest es und lasst euch berühren, es lohnt sich!
20. Juni 2010 um 04:17 Uhr
Tausend strahlende Sonnen - bitte unbedingt lesen! ES LOHNT SICH! Versprochen!!
“Tausend strahlende Sonnen” von Khaled Hosseini ist ein unglaubliches Buch, welches mich die Nacht durchlesen ließ, einen starken Sog entwickelte und auch Tränen und den sprichwörtlichen Kloß im Hals bescherte. Es ist ein aufrüttelndes und politisches Buch, durchwoben von Schicksalen einzelner Personen und der politischen Geschichte eines Landes.
Doch Schritt für Schritt. Zum Inhalt mag ich gar nicht viel sagen, das lässt sich auch gut in der Zusammenfassung lesen. Im Grunde geht es um Mariam und Laila, zwei afghanische Frauen, die unter besonderen Umständen Freundschaft schließen.
Der Roman beginnt mit Mariam und dem Beginn ihres Lebens als uneheliches Kind und macht dann einen weiten, malerisch erzählten Bogen zu Laila, die als zweite Ehefrau von Mariams späterem Mann Raschid in die Geschichte findet.
Hosseini zeichnet mit geradlinigen und schnörkellosen Strichen eine fein gezeichnete Lebensgeschichte, nein, zwei Lebensgeschichten. Obwohl sein Stil nicht blumig ist, schreibt er bildhaft und bildreich. Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen Afghanistans, der Landschaft, der Stadt Kabul und der Lebensweise der Menschen. Das hat mir dieses mir unbekannte Land ein stückweit näher gebracht.
Hosseini hat eine wirklich schöne und bilderreiche Ausdrucksweise, um Stimmungen und Atmosphären zu erschaffen, finde ich. Und ganz nebenbei erfährt der Leser durch Hosseinis geschickte Art von politischen und geschichtlichen Ereignissen.
Dem Autor gelingt es, die Endlosigkeit und Grausamkeit des Krieges gut darzustellen, mit allen Schrecknissen und Sorgen, die ein Krieg mit sich bringt.
Betrachten wir zunächst einmal Mariam, ein Mädchen voller Hoffnungen auf ein besseres Leben, als die eigene Mutter es im gemeinsamen, ärmlichen Leben, hatte. Mariam wird zwangsverheiratet mit einem 30 Jahre älteren Mann, Raschid. Schon bald entpuppt sich Raschid als rücksichtsloser und skrupelloser Ehemann, der seine Frau (besonders nachdem klar ist, dass sie ihm niemals ein Kind wird schenken können) demütigt und schikaniert, wo es nur geht. Mit den Jahren lernt Mariam, sich mit ihrem Schicksal abzufinden und das tägliche trostlose Einerlei zu ertragen.
In ihrer Nachbarschaft kommt ein kleines Mädchen zur Welt, eine Schönheit: Laila.
Sehr schön wird ein relativ gutes und glückliches Kinderleben geschildert, Laila ergeht es in ihrer Kindheit wesentlich besser als Mariam, dem “harami”, dem unehelichen Kind.
Als Laila 14 ist und gerade, als ihre Familie sich endlich doch entschließt, Kabul zu verlassen, passiert das Ungeheuerliche. Lailas Eltern sterben und sie selbst, nur knapp dem Tode entkommen, findet sich im Hause Raschids und Mariams wieder. Was nun passiert, ist aus europäischer Sicht unvorstellbar. Laila wird Raschids Zweitfrau. Raschid ist mittlerweile sechzig Jahre alt. Nun stelle man sich das vor: ein junges, vierzehnjähriges Mädchen und ein Mann, der ihr Großvater sein könnte!
Was nun folgt, sind zwei Schicksale, die miteinander immer mehr verbunden werden, bis zum bitteren Ende.
Zwei Aspekte, die mich beschäftigt haben, möchte ich gern hervorheben: Zum einen die Frauenfreundschaft, die sich aus einem zunächst feindseligen Miteinander entwickelt. Die ersten freundschaftlichen Annährungsversuche seitens Lailas, der Chai, den die beiden Frauen im Hof trinken und der zu einem Ritual wird, besonders für Mariam, die Freundschaft und Liebe nicht kennt.
Sehr bewegend, als Mariam Laila vor dem Spiegel von sich und ihrem Leben, ihrer Vergangenheit berichtet. Und daraufhin Laila, die Mariam ins Vertrauen zieht.
Eine große Rolle spielen auch die Kinder Lailas, ein Mädchen und ein Junge.
Und eine noch größere Rolle spielen die Schläge, Demütigungen und Drohungen Raschids gegen seine beide Frauen…. er ist für mich die Personifikation des Bösen, ein wahrer Teufel in Gestalt eines afghanischen Mannes, engstirnig, gewalttätig, böse und tyrannisch.
Die Schlägeszenen zu lesen, hat mir einiges abverlangt, auch die Gewissheit und Vorstellung, die diese beiden Frauen ertragen mussten: völlig ausgeliefert zu sein, ohne Schutz, ohne Rechte, ohne Möglichkeit eines Auswegs…..kaum vorstellbar….
Wobei es wohltuend war, zu lesen, dass es auch Männer wie Babi, Lailas Vater, gab. Männer, die ein anderes Verständnis davon haben, wie Familie, das Leben, die Kultur und das Land Afghanistan sein sollte und könnte.
Das Lesen dieses Buches war für mich unglaublich emotional.
Wenn Gewalt gegen die Frauen beschrieben wurde, konnte ich fast schon die Hilflosigkeit und die Machtlosigkeit der Frauen spüren.
Beispielsweise die Situation im Krankenhaus, als Laila ihren Jungen bekommt und die unerträglichen menschen- und frauenverachtende Zustände zu lesen, war heftig.
Das Ende fand ich gut, wobei es meiner Meinung nach etwas zu viel “Happy End” gab. Mehr möchte ich nicht verraten, um zukünftigen Lesern die Spannung nicht zu verderben. Das Ende hat es in sich, bietet aber auch einen Funken Hoffnung, dass sich in diesem geschüttelten und ausgezehrten Land eines Tages doch der Friede, wenigstens im Kleinen, einstellen möge.
Hoffnung ist ein großes Ausrufezeichen in diesem Buch, trotz aller Dramatik und Ungerechtigkeit! Es ist ein bewegendes, schönes, berührendes und auch sehr wichtiges Buch, dessen Lektüre die Augen öffnet und das möglichst viele Menschen lesen sollten! Mehr kann ich nicht dazu sagen außer: Lest es und lasst euch berühren, es lohnt sich!
2. Juli 2010 um 02:00 Uhr
Sehr schönes Buch!
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen! Ich finde - anders als meine Vorgänger und deren Rezesionen - nicht, dass es in erster Linie um eine Frauenfreundschaft geht. Mir hat es eher das Leben und die Rolle der Frau in einem Land wie Afghanistan näher gebracht.
2. Juli 2010 um 02:00 Uhr
sehr gelungen!
also, nachdem ich “drachenläufer” gelesen hatte, musste ich natürlich auch dieses meisterwerk von khaled housseini kaufen und es hat sich wieder einmal gelohnt: sehr lesenswert! hatte ich an einem tag durch, weil ich so gefesselt war von dem buch & seiner geschichte!
8. Juli 2010 um 04:00 Uhr
Wunderschön geschrieben
Dieses Buch muss man als Frau gelesen haben.
Wunderschön geschrieben. Man kann sich dank dieses Romans Afghanistan endlich von einem ganz anderen Blickwinkel vorstellen.
8. Juli 2010 um 04:00 Uhr
Wunderschön geschrieben
Dieses Buch muss man als Frau gelesen haben.
Wunderschön geschrieben. Man kann sich dank dieses Romans Afghanistan endlich von einem ganz anderen Blickwinkel vorstellen.