Hummeldumm: Der Hörbuch (Tommy Jaud)
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Schlagworte: Tommy Jaud
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26. Februar 2010 um 21:00 Uhr
Die Urlaubsstimmung fliegt dahin
Ist es nicht schön, man hört ein Hörbuch über eine Busrundreise in Namibia und freut sich mit jedem Satz, dass man gerade nicht in Namibia ist und im Vergleich doch recht zufrieden zu Hause den Alltag genießt. Genau so erging es mir beim Hören dieses Hörbuches.
Matze und seine Freundin Sina begeben sich auf eine Gruppenreise durch Namibia. Es soll noch ein schöner Urlaub werden bevor die beiden in ihre neue Wohnung ziehen. Doch natürlich kommt alles anders. Die Reisegruppe ist alles andere als Matzes Geschmack. Ob rassistische Kommentare seiner Mitreisenden oder das pausenlose Filmen des Seppelpeters, alles scheint ihm von einem Urlaubsgefühl abzuhalten. Als er dann auch noch ausrechnet, dass er ganze 84h in den 14 Tage mit dieser Gruppe im Kleinbus verbringen muss, will er nur noch weg. Schuld ist natürlich seine Freundin, da sie für das Buchen des Urlaubs und er für die Wohnung zuständig waren. Es kommt natürlich noch schlimmer, als er bemerkt, dass er die Reservierungsgebühr für die neue Wohnung vergessen hat zu überweisen. Handyakku leer, neuer Reiseadapter passt nicht, überall Funklöcher und Internet ist nicht in Sicht. Was nun? Und das ‘was nun?’ muss jedoch heimlich passieren, da Sina von dem Problem nichts mitbekommen darf. So entwickeln sich einerseits Spannungen zwischen dem Paar, aber auch die Reisegäste untereinander leben nicht immer in Harmonie. Am besten weiß es jedoch der Versteh-nur-ein-bisschen-Reiseleiter zusammenzufassen: ‘Da guckst du mal in dein Prospekt. Da steht nicht Urlaub, da steht immer Reise.’
Dass dieses Mal Tommy Jaud selbst das Buch liest, ließ mich anfangs skeptisch werden. Keinesfalls steht er jedoch im Schatten von Christoph Maria Herbst. Gekonnt schafft er sprachliche Nuancen, die es dem Hörer leicht machen, die einzelnen Charaktere zu unterscheiden. Und wer, wenn nicht der Autor, könnte den Witz einer Geschichte am besten hervorbringen. An für sich ist das Hörbuch ganz nett. Es lädt ein an der einen oder anderen Stelle zu schmunzeln, aber leider ist es nicht der Schenkelklopfer, den ich erwartet hatte. Auch wenn es bei weitem nicht an ‘Millionär’ herankommt, ist es doch eine gelungene Geschichte und von meiner Seite zu empfehlen.
26. Februar 2010 um 21:00 Uhr
Pauschalreisen können eine Qual werden
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben…
Nach dieser allgemeinen Theorie könnte man auch das Hörbuch HUMMEL DUMM von Tommy Jaud sehen, denn unser Protagonist steht am Anfang seiner 2 Wochen Namibia Wandertour und entdeckt das Pauschalreisen die Hölle sein können. In HUMMEL DUMM eröffnet sich dem Zuhörer die ganze Bandbreite an Schrecknissen, senile, dumme und auch unmögliche Mitreisende, unterschwelliger Rassismus, Horrorerlebnisse im Minibus und das bei einer Gesamtfahrtdauer von 81 Stunden. Eine zerbrechende Beziehung zur Freundin, welche ihren freund plötzlich nicht mehr versteht und die grandiose Landschaft von Namibia. HUMMEL DUMM von Tommy Jaud entführt uns also auf eine Reise in das Land des brutalen Pauschaltourismus. Eine Reise ohne Wiederkehr?
Das dieses Hörbuch auch noch vom Autoren selbst gelesen wird, stimmt mich ganz positiv und es hört sich auch gut an. Schließlich sollte er wissen wie man die Pointen genau setzt und es macht Spaß ihm zuzuhören.
Zudem geht das Feuerwerk der Gefühle, Enttäuschungen und des Entsetzens schon auf der ersten von insgesamt 5 CDs los - eine Komödie sonders gleichen, wenn sie nicht so wahr wäre.
Namibia oder wie einer Reisenden gleich heraus posaunte ehemals Deutsch Süd - West, ein frenetischer privater Kameramann im Rentneralter, ein quasi Zuhälter mit seiner Tussi - einer Wetterfee ohne Gehirn und sonstige schräge Mitreisende, alle wollen das Afrikafeeling und bekommen es auch. Nur unser Protagonist mit seiner Freundin bekommt es nicht. Er rechnet Fahrtzeiten auf, hygienische Verhältnisse, die Sonneneinstrahlung und die immer mehr vorkommenden Fundlöcher.
Er will raus, nichts wie raus, doch es geht nicht mehr - so entwickelt sich seine Urlaubsreise zu einem Comedytrip wider Willen und zu einer Höllenfahrt ins Ungewisse.
Wer einmal über Pauschaltourismus herzlich lachen möchte und ich habe so etwas ähnliches auch schon erlebt wird mit HUMMEL DUMM allerbeste Kurzweil erleben. Es darf geschmunzelt werden.
Empfehlenswert
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Tolles Hörbuch!!
Am 25. Februar war ich bei der Live-Lesung von Tommy Jaud in Berlin und habe mir danach sofort das Hörbuch gekauft, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Matze und Sina haben endlich ihre Traumwohnung gefunden und gönnen sich erst mal einen entspannten Urlaub in Namibia. Blöd nur dass, Matze vergessen hat, die Reservierungsgebühr zu überweisen. Um Sina nicht zu enttäuschen, muss Matze das in Ordnung bringen. Keine leichte Aufgabe in einem Land, in dem das Handy nur selten funktioniert und eine Internetverbindung schwer aufzutreiben ist - ganz zu schweigen von dem passenden Adapter. Dazu kommt, dass Matze und Sina mit einer bunt zusammengewürftelten Reisegruppe unterwegs sind, in der es von schrägen Charakteren nur so wimmelt, und die für allerlei Unterhaltung und Turbulenzen sorgt.
Nachdem ich am Anfang etwas skeptisch war, dass der Autor diesmal selbst liest (ich bin ein großer Fan von Christoph Maria Herbst und habe seine Lesungen der früheren Tommy Jaud Bücher sehr gerne gehört), muss ich meine diesbezüglichen “Vorurteile” komplett revidieren. Tommy Jauds Lesung macht einfach Spaß - ob live oder auf CD! Besonders toll finde ich, wie er die verschiedenen Charaktere und Akzente spricht, dadurch wird man sofort in die Geschichte hineingezogen. Vor allem der Reiseleiter ist urkomisch und sorgt immer wieder für Lacher.
Ich kann das Hörbuch nur empfehlen! Nicht nur Jaud-Fans werden bei dieser lustigen Odysee ihren Spaß haben!
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Tolles Hörbuch!!
Am 25. Februar war ich bei der Live-Lesung von Tommy Jaud in Berlin und habe mir danach sofort das Hörbuch gekauft, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Matze und Sina haben endlich ihre Traumwohnung gefunden und gönnen sich erst mal einen entspannten Urlaub in Namibia. Blöd nur dass, Matze vergessen hat, die Reservierungsgebühr zu überweisen. Um Sina nicht zu enttäuschen, muss Matze das in Ordnung bringen. Keine leichte Aufgabe in einem Land, in dem das Handy nur selten funktioniert und eine Internetverbindung schwer aufzutreiben ist - ganz zu schweigen von dem passenden Adapter. Dazu kommt, dass Matze und Sina mit einer bunt zusammengewürftelten Reisegruppe unterwegs sind, in der es von schrägen Charakteren nur so wimmelt, und die für allerlei Unterhaltung und Turbulenzen sorgt.
Nachdem ich am Anfang etwas skeptisch war, dass der Autor diesmal selbst liest (ich bin ein großer Fan von Christoph Maria Herbst und habe seine Lesungen der früheren Tommy Jaud Bücher sehr gerne gehört), muss ich meine diesbezüglichen “Vorurteile” komplett revidieren. Tommy Jauds Lesung macht einfach Spaß - ob live oder auf CD! Besonders toll finde ich, wie er die verschiedenen Charaktere und Akzente spricht, dadurch wird man sofort in die Geschichte hineingezogen. Vor allem der Reiseleiter ist urkomisch und sorgt immer wieder für Lacher.
Ich kann das Hörbuch nur empfehlen! Nicht nur Jaud-Fans werden bei dieser lustigen Odysee ihren Spaß haben!
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Tommy Jaud - lustig wie immer!
Zuerst war ich ja ein wenig skeptisch, dass das neue Hörbuch von Tommy Jaud jetzt von ihm selbst gelesen wird und nicht wie gewohnt von Christoph Maria Herbst. Aber schon nach wenigen Minuten denkt man an diesen Vergleich gar nicht mehr, weil Tommy Jaud einfach total lustig vorliest! Er spricht diesen merkwürdigen Dialekt großartig und am Ende des Hörbuchs konnte ich mir nicht mehr vorstellen, es von jemand anderem gelesen hören zu wollen. Die Geschichte selbst ist aber auch sehr witzig, Jaud hat einfach ein Gespür für die kleinen, komischen Momente im Zwischenmenschlichen und beschreibt die verschiedenen Mitreisenden der Reisegruppe so treffend, dass man sich genau vorstellen kann, wie es ist mit denen in Afrika alleine im Bus zu sitzen und nicht mehr wegzukommen. Einfach super, auf jeden Fall empfehlenswert!
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Offenbar fehlt mir das rheinische Karnevals-Humor-Gen …
… denn ich habe nur 2 mal gelacht: das 2. Mal über mich selbst, da ich schon wieder auf Werbung und gute Rezensionen angesprungen bin, obwohl mir der Humor beim “Vollidiot”en schon abging.
Sicher bietet die Story “Namibia-Reise” einige Ansätze für humoristische Einlagen, aber Hummeldumm lebt, wenn überhaupt, nur vom Stimm-Imitations-Talent Herrn Jauds - naja und das ist leidlich schlecht. Weder haben mich die Klischeefiguren: Thüringer, Österreicher etc. begeistern können, noch ist “Held Matze” auch nur ansatzweise lustig. Weshalb muss er sich dauernd rausreden, wenn die Wohnungs-Reservierungsgebühr noch nicht überwiesen ist? Ist einfach unlogisch, denn wenn er schon lügt, kann er doch sagen: Da ist was schiefgelaufen und die Überweisung ist zurückgekommen … muss ich nur schnell klären.
Wer bei Vollidiot gut bedient war, ist das hier vielleicht auch, aber ich finde Jauds Humor nur noch öde.
Gruß
Frank
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Tommy Jaud: Überraschend gut gelesen
Man kann sich die Truppe der Reisedeppen wunderschön vorstellen, weil Tommy Jaud wunderbar liest. Ich habe mich blendend unterhalten gefühlt. Das Hörbuch ist übrigens deutlich länger als die bisherigen.
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Tommy Jaud - lustig wie immer!
Zuerst war ich ja ein wenig skeptisch, dass das neue Hörbuch von Tommy Jaud jetzt von ihm selbst gelesen wird und nicht wie gewohnt von Christoph Maria Herbst. Aber schon nach wenigen Minuten denkt man an diesen Vergleich gar nicht mehr, weil Tommy Jaud einfach total lustig vorliest! Er spricht diesen merkwürdigen Dialekt großartig und am Ende des Hörbuchs konnte ich mir nicht mehr vorstellen, es von jemand anderem gelesen hören zu wollen. Die Geschichte selbst ist aber auch sehr witzig, Jaud hat einfach ein Gespür für die kleinen, komischen Momente im Zwischenmenschlichen und beschreibt die verschiedenen Mitreisenden der Reisegruppe so treffend, dass man sich genau vorstellen kann, wie es ist mit denen in Afrika alleine im Bus zu sitzen und nicht mehr wegzukommen. Einfach super, auf jeden Fall empfehlenswert!
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Fast wie Resturlaub
Habe gesern Abend das Hörspiel in einem Rutsch durchgehört und ich muss sagen, ich fand es super.
Am Anfang muss gestehen, dass ich skeptisch war nachem ich gelesen hatte, dass Tommy Jaud selbst liest, aber er macht seine Aufgabe wirklich super.
Wer mal wieder richtig lachen möchte, dem ist das Hörbuch ans Herz zu legen
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Offenbar fehlt mir das rheinische Karnevals-Humor-Gen …
… denn ich habe nur 2 mal gelacht: das 2. Mal über mich selbst, da ich schon wieder auf Werbung und gute Rezensionen angesprungen bin, obwohl mir der Humor beim “Vollidiot”en schon abging.
Sicher bietet die Story “Namibia-Reise” einige Ansätze für humoristische Einlagen, aber Hummeldumm lebt, wenn überhaupt, nur vom Stimm-Imitations-Talent Herrn Jauds - naja und das ist leidlich schlecht. Weder haben mich die Klischeefiguren: Thüringer, Österreicher etc. begeistern können, noch ist “Held Matze” auch nur ansatzweise lustig. Weshalb muss er sich dauernd rausreden, wenn die Wohnungs-Reservierungsgebühr noch nicht überwiesen ist? Ist einfach unlogisch, denn wenn er schon lügt, kann er doch sagen: Da ist was schiefgelaufen und die Überweisung ist zurückgekommen … muss ich nur schnell klären.
Wer bei Vollidiot gut bedient war, ist das hier vielleicht auch, aber ich finde Jauds Humor nur noch öde.
Gruß
Frank
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Tommy Jaud: Überraschend gut gelesen
Man kann sich die Truppe der Reisedeppen wunderschön vorstellen, weil Tommy Jaud wunderbar liest. Ich habe mich blendend unterhalten gefühlt. Das Hörbuch ist übrigens deutlich länger als die bisherigen.
3. März 2010 um 16:51 Uhr
Fast wie Resturlaub
Habe gesern Abend das Hörspiel in einem Rutsch durchgehört und ich muss sagen, ich fand es super.
Am Anfang muss gestehen, dass ich skeptisch war nachem ich gelesen hatte, dass Tommy Jaud selbst liest, aber er macht seine Aufgabe wirklich super.
Wer mal wieder richtig lachen möchte, dem ist das Hörbuch ans Herz zu legen
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Zu hohe Erwartungen gehabt?
Einer neuer Tommy Jaud. Den muss ich haben bzw. hören! Nachdem ich noch immer sein Werk “Resturlaub” im Ohr habe und mir selten eine Fahrt nach und von Bamberg so versüßt wurde, musste ich mir natürlich auch sofort Hummel Dumm besorgen.
Leider wurde es meinen Erwartungen nicht gerecht. Lag es daran, dass er selbst das Hörbuch gesprochen hat? Ich weiß es nicht. Jedenfalls erreichte mich der Witz nicht. Vielmehr empfand ich es als eine Art Abklatsch vom “Resturlaub” bzw. bestenfalls als eine Art Fortsetzung. Die Gags bzw. die Geschehnisse waren alle voraussehbar und daher nicht annähernd so amüsant, wie seine vorherigen Werke.
Dennoch: Für Neuhörer und/oder -leser eine leichte und lustige Ablenkung vom Alltag. Meine Erwartungen waren vermutlich zu hoch, aber bei meinem Partner (Erstlingshörer v. T. Jaud) ist das Hörbuch gut angekommen.
Ich hoffe, bei seinem nächsten Roman findet Tommy Jaud wieder zu seiner alten Form zurück und überrascht mich mit seiner unnachahmlichen selbstironisierenden und schlagfertigen Art.
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Super !!!!!
Unbedingt anhören !!! Das beste Hörbuch das ich seit langem gehört habe !!!! Man kann gar nicht mehr stoppen und muß immer weiter hören, SUCHTGEFAHR !!!
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Super !!!!!
Unbedingt anhören !!! Das beste Hörbuch das ich seit langem gehört habe !!!! Man kann gar nicht mehr stoppen und muß immer weiter hören, SUCHTGEFAHR !!!
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Herbst-Sehnsucht
Und früher war doch alles besser: Jaud schrieb, und Herbst (Christoph Maria) las vor. Ein Traumduo wie Kaltz und Hrubesch. Der eine lieferte die präzisen Vorlagen, der andere brauchte nur noch einzunicken.
Jauds Präzision bestand darin, dass er die Eigenheiten (und Mundarten) seiner Charaktere so detailgenau in Worte fasste, dass ein ausgebildeter Schauspieler wie Herbst das Ganze nur noch rezitieren musste - und Treffer!
Aus und vorbei. Seinen vierten Roman liest Jaud selbst. Und das ist das Problem. Jaud ist kein professioneller Sprecher, keiner, der übergangslos zwischen Intonationen und Dialekten wechseln kann. Ja, er müht sich, rackert, kämpft. Aber er klingt dann eben doch nur FAST authentisch.
Wenn Herbst fränkelte, wähnte man Lothar Matthäus vor sich (Kompliment!). Wenn Jaud sich am Sächsischen probiert, klingt er wie ein Zugezogener, der die Einheimischen zu imitieren versucht. Dadurch geht im Mündlichen der Witz des Geschriebenen verloren. Bildlich gesprochen: Jaud scheitert daran, seine eigenen Vorlagen in Tore umzumünzen.
PS (Achtung, Werbung!): Aus genau diesem Grund liest der NDR-Tatort-Assistent Ingo Naujoks Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage - und nicht der Autor.
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Herbst-Sehnsucht
Und früher war doch alles besser: Jaud schrieb, und Herbst (Christoph Maria) las vor. Ein Traumduo wie Kaltz und Hrubesch. Der eine lieferte die präzisen Vorlagen, der andere brauchte nur noch einzunicken.
Jauds Präzision bestand darin, dass er die Eigenheiten (und Mundarten) seiner Charaktere so detailgenau in Worte fasste, dass ein ausgebildeter Schauspieler wie Herbst das Ganze nur noch rezitieren musste - und Treffer!
Aus und vorbei. Seinen vierten Roman liest Jaud selbst. Und das ist das Problem. Jaud ist kein professioneller Sprecher, keiner, der übergangslos zwischen Intonationen und Dialekten wechseln kann. Ja, er müht sich, rackert, kämpft. Aber er klingt dann eben doch nur FAST authentisch.
Wenn Herbst fränkelte, wähnte man Lothar Matthäus vor sich (Kompliment!). Wenn Jaud sich am Sächsischen probiert, klingt er wie ein Zugezogener, der die Einheimischen zu imitieren versucht. Dadurch geht im Mündlichen der Witz des Geschriebenen verloren. Bildlich gesprochen: Jaud scheitert daran, seine eigenen Vorlagen in Tore umzumünzen.
PS (Achtung, Werbung!): Aus genau diesem Grund liest der NDR-Tatort-Assistent Ingo Naujoks Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage - und nicht der Autor.
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Super! Nach Resturlaub wieder ein Kracher
Ich liebe Hörbücher von Tommy Jaud. Am ehesten geht es Richtung seines Buches “Resturlaub”. Lustige, gut recherchierte Geschichte. Wer “Resturlaub” gut findet, wird sich auch hier sehr amüsieren.
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Super! Nach Resturlaub wieder ein Kracher
Ich liebe Hörbücher von Tommy Jaud. Am ehesten geht es Richtung seines Buches “Resturlaub”. Lustige, gut recherchierte Geschichte. Wer “Resturlaub” gut findet, wird sich auch hier sehr amüsieren.
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Jaud als Schriftsteller gut, als Sprecher eine Katastrophe
Die Story an sich ist ja ganz gut. Ja, ab und zu sogar lustig. Aber, warum habe ich ständig das gefühl, dass Jaud versucht, den C.M. Herbst (unser alter guter Stromberg) nachzuahmen ? Naja, es bleibt leider auch bei dem versuch, es klappt nämlich nicht. Gerade wenn um Dialekt geht, stimmt weder die Betonung, noch der Dialekt an sich. Im kopfe versucht man immer, sich das ganze mit einer genialen Lesung von C.M. Herbst vorzustellen.
Also, lieber Tommy, wenn Du wieder ein Buch schreibst, was wir auch weiterhin hoffen, weil die wirklich gut und lustig sind, dann sprich das Hörbuch nicht selbst, sondern greif in die Tasche und hole ein paar Euro für den Herbst heraus ! Dann klappt es auch wieder mit der Fangemeinde
8. März 2010 um 16:17 Uhr
Jaud als Schriftsteller gut, als Sprecher eine Katastrophe
Die Story an sich ist ja ganz gut. Ja, ab und zu sogar lustig. Aber, warum habe ich ständig das gefühl, dass Jaud versucht, den C.M. Herbst (unser alter guter Stromberg) nachzuahmen ? Naja, es bleibt leider auch bei dem versuch, es klappt nämlich nicht. Gerade wenn um Dialekt geht, stimmt weder die Betonung, noch der Dialekt an sich. Im kopfe versucht man immer, sich das ganze mit einer genialen Lesung von C.M. Herbst vorzustellen.
Also, lieber Tommy, wenn Du wieder ein Buch schreibst, was wir auch weiterhin hoffen, weil die wirklich gut und lustig sind, dann sprich das Hörbuch nicht selbst, sondern greif in die Tasche und hole ein paar Euro für den Herbst heraus ! Dann klappt es auch wieder mit der Fangemeinde
13. März 2010 um 14:34 Uhr
nur 4* ???
Ja, nur 4 Sterne.
Aber: 4 Sterne sind immer noch überdurchschnittlich gut, fast sogar spitze.
Es fehlt einfach etwas.
Ist es die gewohnte Sprecherstimme von Ch.M. Herbst?
Ist es die Handlung?
Ich würde sagen, es fehlt von jedem ein wenig.
Obwohl: die Sprecherstimme vom Autor Jaud finde ich auch gut (eben 4-Sterne), aber eben nicht überragend.
Die Handlung selbst fesselte mich erst ab CD 2, dann aber waren die komischen Urlauber einem schon richtig ans Herz gewachsen. Dies hielt bis zum Ende auch an.
Fazit:
für mich trotzdem ein klarer Kauf.
13. März 2010 um 14:34 Uhr
Lustiges Namibia-Abenteuer
Meine nächste Afrika-Reise plane ich glaube ich eher nicht in Richtung Namibia. Denn die Tor(tour) von Matze und Sina in Tommy Jauds neuem Roman “Hummeldumm” muss ich nicht unbedingt haben.
Den beiden und ihren “Mitstreitern” zuzuhören, wie sie in einem Minibus in der Wüste versuchen, die Probleme rund um die gemeinsame Traumwohnung zu lösen, ist allerdings einfach zum Wegwerfen komisch. Die Dialoge sind mal wieder hinreißend witzig, was durch die Hörbuchfassung noch besonders zur Geltung kommt. Der Autor selbst gibt sich ja diesmal die Ehre, sein Werk vorzulesen (in Gegensatz zu den Buchvorgängern, die von Christoph Maria Herbst gesprochen wurden) - und macht sich richtig gut!!! Besonders die urigen Dialekte (z.B von Reiseführer Bahee) kommen super lustig rüber. Der Schluss ist dann sogar ziemlich rührend - aber es soll ja nicht zu viel verraten werden. Und auch der kleine Carlos, der uns vom Buchcover entgegen grinst, bleibt nach der Lektüre bzw. dem Durchhören ganz sicher in Erinnerung.
Zu empfehlen für Tommy Jaud-Fans und solche, die es noch werden wollen!
13. März 2010 um 14:34 Uhr
Jede Figur bekommt ihre witzige eigene Stimme!
Bin ein großer Fan von den Herbst Lesungen, aber die Lesung von Tommy Jaud hab ich genauso gerne gehört. Die Hörbücher leben einfach davon, dass die skurrilen Typen der Bücher so rauskommen - und was der Autor mit dem Guide Bahe, der Gruberin und dem “Nu”- Kevin aus Jena-Lobeda macht, ist einfach total witzig! Jede Dialektgruppe kriegt ein bisschen ihr Fett weg, wenn Tommy Jaud seine Figuren sprechen lässt. Von mir gibts dafür 5 Sterne, gerade auch, weil es ne Autorenlesung ist.
13. März 2010 um 14:34 Uhr
Thommy Jaud - und lesen kann er auch!
Jetzt habe ich mir den “neuen Jaud” also doch als Hörbuch gekauft, obwohl mein absoluter Lieblingssprecher Christoph Maria Herbst nicht liest, sondern der Autor selbst. Aber meine Sorgen waren unbegründet: Sicher, Christoph Maria Herbst liest schon genial, hat viele Dialekte (Schwäbisch nicht!) toll drauf und reißt mich wirklich mit - aber manchmal übertreibt er es auch und die Texte wirken mit der Zeit manchmal fast ein bisschen albern. Thommy Jaud liest hingegen etwas unaufgeregter, erfüllt aber die einzelnen Charaktere fast noch etwas pointierter mit Leben. Auf Dauer (immerhin sind es 5 CDs) aus meiner Sicht noch lustiger und unterhaltsamer als die anderen Jaud-Hörbücher.
Aber eigentlich noch viel wichtiger: Die Story hat mich - wie schon die anderen “Jauds” - keine Minute gelangweilt: Alle Teilnehmer der Namibia-Gruppenreise sind mir schnell ans Herz gewachsen und der arme Protagonist Matze tut mir wirklich leid mit all seinen Katastrophen, die er während des Urlaubs meistern muss.
Alles in allem: Gelungenes Hörbuch mit viel Humor.
18. März 2010 um 15:17 Uhr
Die Vorzüge eines Hörbuchs….
zeigen sich hier überdeutlich. Das liegt einfach daran, dass Tommy Jaud nicht nur gut schreiben, sondern auch noch ausgezeichnet gut vorlesen kann. Und dabei schafft er es scheinbar ohne Mühe, alle nur erdenklichen Dialekte nahezu perfekt zu imitieren: wienerisch, fränkisch, thüringer platt (”No”), rheinländisch, hamburgerisch und nicht zuletzt das Deutsch eines Schwarzafrikaners. Ich habe beim hören stellenweise umgelegen, so überzogen komisch und echt waren allein diese Dialekte und so gut wäre die reine Lektüre des Werks, ohne diesen akustischen Spass bestimmt nicht gewesen.
Also Hut ab vor Tommy Jauds sprachlichen Imitationskünsten!
Aber auch die Story selbst ist einfach gut gemacht. Ich finde, sogar etwas besser als bei den Werken davor, aber da kann man natürlich unterschiedlicher Ansicht sein, denn “Millionär” und “Resturlaub” sind ja auch schon wirklich gut.
Aber hier ist die Story einfach extrem lustig und hat ein sehr warmherziges, harmonisches Ende, was man nach den ganzen, stellenweise extremen Katastrophen allen Beteiligten nur von Herzen gönnt.
Sehr gute Unterhaltung! Kauft Euch das Hörbuch, nicht das Buch, hier lohnt es sich!
18. März 2010 um 15:17 Uhr
Die Vorzüge eines Hörbuchs….
zeigen sich hier überdeutlich. Das liegt einfach daran, dass Tommy Jaud nicht nur gut schreiben, sondern auch noch ausgezeichnet gut vorlesen kann. Und dabei schafft er es scheinbar ohne Mühe, alle nur erdenklichen Dialekte nahezu perfekt zu imitieren: wienerisch, fränkisch, thüringer platt (”No”), rheinländisch, hamburgerisch und nicht zuletzt das Deutsch eines Schwarzafrikaners. Ich habe beim hören stellenweise umgelegen, so überzogen komisch und echt waren allein diese Dialekte und so gut wäre die reine Lektüre des Werks, ohne diesen akustischen Spass bestimmt nicht gewesen.
Also Hut ab vor Tommy Jauds sprachlichen Imitationskünsten!
Aber auch die Story selbst ist einfach gut gemacht. Ich finde, sogar etwas besser als bei den Werken davor, aber da kann man natürlich unterschiedlicher Ansicht sein, denn “Millionär” und “Resturlaub” sind ja auch schon wirklich gut.
Aber hier ist die Story einfach extrem lustig und hat ein sehr warmherziges, harmonisches Ende, was man nach den ganzen, stellenweise extremen Katastrophen allen Beteiligten nur von Herzen gönnt.
Sehr gute Unterhaltung! Kauft Euch das Hörbuch, nicht das Buch, hier lohnt es sich!
18. März 2010 um 15:17 Uhr
tommy jaud - wie zu erwarten gut
wer die anderen drei bücher kennt dem wird auch dieses gefallen.
diesmal nicht von christof maria herbst gelesen sondern vom autor selber.
macht dem spaß aber keinen abbruch.
18. März 2010 um 15:17 Uhr
tommy jaud - wie zu erwarten gut
wer die anderen drei bücher kennt dem wird auch dieses gefallen.
diesmal nicht von christof maria herbst gelesen sondern vom autor selber.
macht dem spaß aber keinen abbruch.
22. März 2010 um 02:51 Uhr
Hummel Dumm Hörbuch von Tommy Jaud
Der absolute Hammer !!!!!!! Ich vergebe die Note 1 mit Sternchen. Ich kannte schon die Hörbücher Millionär, Resturlaub und Vollidiot von T. J. und war immer begeistert. Gelesen wurden diese von Christoph Maria Herbst, genial. Zuerst hatte ich Bedenken, ob Jaud ebenso gut lesen kann. Kann er!!! Ich habe die CD’s im Auto gehört und viel und laut gelacht. Manche Autofahrer neben mir fanden es wahrscheinlich komisch, wenn ich mal wieder ein Lachflash hatte, ich habe dann auf’s Radio gezeigt. Ich empfehle es unbedingt als Hörbuch weiter. Es lohnt sich. Hier noch eine kurze Inhaltsangabe:
Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird…
23. März 2010 um 18:51 Uhr
Gut erzählte Geschichte mit witzigen Charakteren bei mäßiger Story
Nach Vollidiot und Resturlaub ein weiteres Buch, bei dem man abschalten kann. Alles in allem sehr unterhaltsam aber auch in Teilen nervig: Matzes Suche nach Handyempfang ist zwar anfangs noch witzig, wird dann aber über die Dauer der Geschichte sehr nervig. Als Zuhörer fragt man sich, wann er denn endlich sein Geheimnis lüftet und warum er es nicht einfach preisgibt um seinen Urlaub zu genießen. Ich hab mir das Hörbuch im Auto angehört und manchmal war dieses Verhalten echt zum ins-Lenkrad-beißen. Andere Teile waren aber auch so lustig, dass ich vor Lachen den nächsten Rastplatz aufsuchen musste
23. März 2010 um 18:51 Uhr
Autor, bleib bei deinen Leisten…
Ich konnte es gar nicht abwarten, “den neuen Jaud” zu hören - ja, zu hören! - und nicht zu lesen. Denn obwohl ich gekürzte Hörfassungen ansonsten nicht mag, fand ich die Hörbücher der bisherigen drei Romane derart gut, dass sie das geschriebene Wort durch den Vortrag deutlich überragten.
Als ich las, dass “Hummeldumm” nicht vom gewohnten Sprecher Christoph Maria Herbst gelesen wird, sondern vom Autor selber, beschlich mich schon ein ungutes Gefühl - das sich leider beim Hören bestätigte. Jaud liest gut. Sogar ziemlich gut. Aber Christoph Maria Herbst liest nun mal deutlich besser. Und jetzt zeigt sich, welch hohen Spaßfaktor man durch dessen Art des Vorlesens hatte.
Bei einigen Stimmen, die Tommy Jaud seinen Figuren verleiht, ist der Sprecherwechsel sogar noch am ehestehen zu verschmerzen. Der afrikanische Touri-Führer klingt sehr gut, auch der Wiener und seine Frau. Am deutlichsten fällt Jaud aber in den erzählenden Passagen außerhalb der wörtlichen Rede ab. Bei diesem Sinnieren, dem Kommentieren der absurden Situationen liegen zwischen Jaud und Herbst Welten. Was auch immer zum Sprecherwechsel geführt hat - es hat dem Hörbuch nicht gut getan. Und somit wirkt “Hummeldumm” leider nur wie eine leidlich lustige Geschichte. Dabei hätte es wieder ein echter Kracher werden können. Hätte.
23. März 2010 um 18:51 Uhr
Gut erzählte Geschichte mit witzigen Charakteren bei mäßiger Story
Nach Vollidiot und Resturlaub ein weiteres Buch, bei dem man abschalten kann. Alles in allem sehr unterhaltsam aber auch in Teilen nervig: Matzes Suche nach Handyempfang ist zwar anfangs noch witzig, wird dann aber über die Dauer der Geschichte sehr nervig. Als Zuhörer fragt man sich, wann er denn endlich sein Geheimnis lüftet und warum er es nicht einfach preisgibt um seinen Urlaub zu genießen. Ich hab mir das Hörbuch im Auto angehört und manchmal war dieses Verhalten echt zum ins-Lenkrad-beißen. Andere Teile waren aber auch so lustig, dass ich vor Lachen den nächsten Rastplatz aufsuchen musste
23. März 2010 um 18:51 Uhr
Autor, bleib bei deinen Leisten…
Ich konnte es gar nicht abwarten, “den neuen Jaud” zu hören - ja, zu hören! - und nicht zu lesen. Denn obwohl ich gekürzte Hörfassungen ansonsten nicht mag, fand ich die Hörbücher der bisherigen drei Romane derart gut, dass sie das geschriebene Wort durch den Vortrag deutlich überragten.
Als ich las, dass “Hummeldumm” nicht vom gewohnten Sprecher Christoph Maria Herbst gelesen wird, sondern vom Autor selber, beschlich mich schon ein ungutes Gefühl - das sich leider beim Hören bestätigte. Jaud liest gut. Sogar ziemlich gut. Aber Christoph Maria Herbst liest nun mal deutlich besser. Und jetzt zeigt sich, welch hohen Spaßfaktor man durch dessen Art des Vorlesens hatte.
Bei einigen Stimmen, die Tommy Jaud seinen Figuren verleiht, ist der Sprecherwechsel sogar noch am ehestehen zu verschmerzen. Der afrikanische Touri-Führer klingt sehr gut, auch der Wiener und seine Frau. Am deutlichsten fällt Jaud aber in den erzählenden Passagen außerhalb der wörtlichen Rede ab. Bei diesem Sinnieren, dem Kommentieren der absurden Situationen liegen zwischen Jaud und Herbst Welten. Was auch immer zum Sprecherwechsel geführt hat - es hat dem Hörbuch nicht gut getan. Und somit wirkt “Hummeldumm” leider nur wie eine leidlich lustige Geschichte. Dabei hätte es wieder ein echter Kracher werden können. Hätte.
28. März 2010 um 18:34 Uhr
Sehr unterhaltsam
Hummeldumm: Der Hörbuch
Es ist hier schon so viel (Gutes) über das Hörbuch berichtet worden, aber dennoch wollte ich noch eine positive Kritik hinzufügen. Zu gut hat es mir gefallen. Der Autor liest selber und zwar Klasse. Alle Personen mit unterschiedlichen Stimmen und Dialekten (na !). Das ist bestimmt extrem schwierig durchzuhalten, aber hier gelingt es einfach brilliant. Aus dem Hörbuch wird so fast ein Hörspiel !
Die Story ist nicht tiefschürfend aber nachvollziehbar und realistisch. Zudem richtig komisch. Mehrmals habe ich schallend gelacht (der arme Carlos möge mir verzeihen).
Teilweise auch lehrreich - weiß man doch nach dem Hörbuch, doch wie man sich auf pavianisch bedankt.
Alles in allem eine eindeutige Hörempfehlung !
28. März 2010 um 18:34 Uhr
Ich werde sie alle sehr vermissen….
Ich habe jetzt bereits alle Tommy Jaud Romane als Hörbuch konsumiert.
Die Vorläufer wurden von Christoph Maria Herbst gelesen, da konnte man nichts falsch machen *g*.
Enstprechend gespannt war ich darauf, wie der Autor selber sein Werk präsentiert.
Es ist ja ein umfangreiches Werk: 5 CDs mit je einer guten Stunde Hörfutter, da hat man was fürs Geld, wenns gut ist.
Und es ist gut.
Genau wie Herbst versteht er es die unterschiedliche Charaktere schon sprachlich zu unterscheiden. Und das will etwas heißen, wenn berlinert,gefränkelt, gethüringert, gewienert wird und auch der afrikanische Reiseführer mit Akzent rüberkommt.
Dazu noch Männlein und Weiblein unterschieden.
Schmollig, grantig, trocken oder mit “ich-nehm-Dich-jetzt-mal-auf-die-Schippe-Tonfall”.
In Grundzügen der Inhalt:
Matze (der Erzähler) ist mit seiner Freundin auf Urlaubsreise in Namibia. Sie hat das ausgesucht, während er die Verhandlungen über eine neue Wohnung geführt hat, die sie gemeinsam nach dem Urlaub beziehen wollen.
Je mehr er von der Reise mitbekommt, desto weniger gefällt sie ihm und er möchte sie eigentlich kurz nach der Ankunft in Namibia schon wieder beenden.
Er lässt sich aber bereden und dann beginnt das Drama.
Leider hat er im Vorfeld einen entscheidendenden Fehler gemacht und die Reservierungsgebühr für die Wohnung noch nicht überwiesen. Ein 14tägiger Urlaub ist aber zu lang um das auf die leichte Schulter zu nehmen.
So wird neben der Natur Afrikas und der gewürfelten Reisegruppe vor allem dieses Problem den Ablauf seines Urlaubs bestimmen.
Die Geschichte nimmt immer dann, wenn man sich auf Grund der Vorfälle fragt, was denn auf den folgenden CDs noch kommen kann, wo sichs doch grade klärt, so unerwartete Wendungen, dass sich die Frage schlagartig erübrigt.
Gelegentlich habe ich laut losgelacht. Was einem schonmal überraschte Blicke der Mitmenschen einbringt, aber auch wert ist.
Auch das Bild auf dem Cover, der komische Titel und der komische Untertitel erklären sich im Laufe des Hörens und sind dann im nachhinein völlig schlüssig…*g*
Nach den 5 Stunden gemeinsamer Namibiarundreise im Jeep sind sie einem alle ans Herz gewachsen (auf die eine oder andere Weise) und es ist schade, dass es vorbei ist. Gestern bin ich fertig geworden.
Ich werde sie ehrlich vermissen
28. März 2010 um 18:34 Uhr
Lacher garantiert!
“Hummeldumm” ist die vierte Geschichte von Tommy Jaud, die ich mir zu Gemüte geführt habe. Dieses Mal habe ich allerdings nicht das Buch gelesen, sondern mir erstmalig das vom Autor selbst vorgelesene Hörbuch gekauft und muß schon sagen, daß es mich echt begeistert hat. Zwar kann ich nicht beurteilen, ob nun Christoph Maria Herbst oder Tommy Jaud der bessere Lektor ist, da ich wie gesagt die vorangegangenen 3 Romane nicht gehört, sondern gelesen habe. Dennoch kann ich Tommy Jaud ein absolutes Talent bescheinigen, eine Geschichte super witzig und karrikativ rüberzubringen. Die Story selbst ist lustig, wenn sie auch vom Komikfaktor her nicht ganz an “Resturlaub” herankommt - aber das ist individuelle Geschmackssache und wird sicherlich von jedem anders beurteilt - und sprudelt vor Witz. Warum das Hörbuch hier deutlich besser abschneidet, als das Buch, liegt sicherlich an der gekonnten Art und Weise des Autors, Stimmen und Dialekte zu imitieren, die mir an der einen oder anderen Stelle die Lachtränen in die Augen getrieben hat. Allen voran die Darstellung des schwarzafrikanischen Tour-Guides Bahee hat Erstickungsanfälle bei mir ausgelöst. In dieser Geschichte wird der einheimische Touriführer als einziger im Bus dargestellt, der keinen Sockenschuss hat. Und der Slang und die Stimme … wann und wo Jaud auch immer so eine Figur begegnet ist, es muß im richtigen Leben gewesen sein. Die anderen Charaktere sind jeder auf seine Art ziemlich durchgeknallt. Aber es ist halt Jaud’s Spezialität, genau solche Vollhonks zu Hauptfiguren in seinen Romanen zu machen. Auch mit “Hummeldumm” ist ihm das mal wieder hervorragend gelungen. Volle Punktzahl.
28. März 2010 um 18:34 Uhr
Klasse
Ja was soll man da sagen? Super gut! Wer alle anderen Romane gehört/gelesen hat kommt hier wieder voll aus seine Kosten. Ich habe es noch gar nicht ganz fertig gehört, aber trotzdem bin ich jetzt schon sehr begeistert.
2. April 2010 um 23:51 Uhr
Ein höchst unterhaltsames und sehr kurzweiliges Hörbuch
Eigentlich wollte ich ja auch einmal nach Namibia, aber nach den ersten Kapitel von Tommy Jauds “Hummeldumm” habe ich mir das spontan noch einmal überlegt … .
Aber wenn man gerecht ist, dann muss man natürlich zugeben, dass die Hauptfigur Matze für sein Urlaubsdesaster ausschließlich seine Freundin Sina verantwortlich macht und auf keinen Fall das Land - na, ja vielleicht überleg ich mir’s dann noch mal…
“Hummeldumm” war “mein Erster” Tommy Jaud und wird definitiv nicht mein letzter sein, soviel sei schon mal vorneweg gesagt!
Allerdings ist es mit dem Humor ja bekanntlich so eine Sache und so konnte ich mich auch nicht bei jedem flotten Spruch aus Tommy Jauds Feder amüsieren. Teilweise schrappt der Witz doch schon recht stark an der Grenze zu dem was ich persönlich schon nicht mehr lustig finde entlang. Aber das ist wie schon erwähnt mein ganz persönlicher Eindruck.
Zumindest ist der Autor seinem manchmal bösem und manchmal sarkastischem Witz gerecht, da seine urtyphaften Urlauber in dem selben Maße ihr Fett weg bekommen, wie sie als, sich danebenbenehmende, Reisende in einem schwarz-afrikanischen Land austeilen.
Und so habe ich mich meistens einfach nur köstlich amüsiert und oft sogar laut heraus gelacht. Vor allem als Matze sich zu einem mit Kabel-, Adapter- und Stecker- reisende Individuum herausstellt, so dass ich glatt glauben könnte der Autor kenne meinen Göttergatten und wüsste um dessen besonderem Reisegepäcks.
In vielen Rezensionen wird der Sprecher Christoph Maria Herbst als der geniale Sprecher für Tommy Jauds Bücher gelobt - nun dazu kann ich noch gar nichts sagen, da ich keine Vergleichsmöglichkeit habe. (Bisher zumindest, denn bei nächster Gelegenheit werde ich mir auch die anderen Hörbücher des Autors mit Vergnügen anhören!
)
Für meinen Geschmack macht sich Tommy Jaud als Sprecher richtig gut. Zumindest in meiner Vorstellung wurde er beim Hören zu einem leibhaftigen Matze, der mir seine Urlaubsgeschichte erzählt.
Fazit: Ein höchst unterhaltsames und sehr kurzweiliges Hörbuch. 4,5 von 5 Punkte (Eine Rezension für Happy End Buecher)
P.S.: Ach noch was: Namibia ist doch wieder zu meinem Traumziel geworden … was man da alles erleben kann, beneidenswert!
2. April 2010 um 23:51 Uhr
So kann es gehen, wenn man keine Fehler haben will !!!
Mal wieder alles Chaos bei Tommy Jaud! Super gelesen, supersuper die einzelnen Stimmen der vorkommenden Personen nachgemacht. Bin mal wieder sehr begeistert. Übrigens, den Unterschied zwischen Pavian und Mensch kannte ich sooo nicht.
2. April 2010 um 23:51 Uhr
Passt
Ich war wirklich überrascht, dass der Autor selbst das Hörbuch ließt- und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Autor schafft es viel besser die Komik seines Buchs rüberzubringen. Dennoch bleibt dieser Roman ein wenig hinter seinen bisherigen zurück.
Daher nur 4 Sterne.
2. April 2010 um 23:51 Uhr
Ist wunderbarer Hörbuch, ne!
Wenn ich richtig mitgezählt habe, war das zwar schon der vierte Streich von Tommy Jaud, aber für mich der erste Audioleckerbissen von ihm - die anderen drei Bücher von ihm hatte ich nur gelesen. Auch dieser Jaud ist sehr, sehr lustig. Weil aber darüberhinaus mit makelloser Intonation der Charaktere vom Maestro himself vorgelesen, gereicht dieser Fremschäm-Trip durch die Kalahari fast zu einem audiovisuellen Erlebnis. Vor den Nebenwirkungen des iPOD-Genusses dieses Roadmovies in der Öffentlichkeit sei jedoch gewarnt - als da wären: abruptes Losprusten in übervollen Linienbussen auf dem Weg zur Arbeit oder bei zeitgleichem Verzehr eines Cheeseburgers. Andererseits: Schafft Raum!
2. April 2010 um 23:51 Uhr
gut, aber…
An sich gut, aber bei weitem nicht so genial wie Jauds “Millionär” oder die anderen. Verstehe auch nicht warum nicht weiterhin auf Herbst als Leser gesetzt wurde, Jaud liest zwar auch super, hat aber oft in den Erzählpassagen eine etwas charakterlose 0815stimme
An der Story hat mir gar nicht gefallen das Matze nicht einfach von Anfang an mit offenen Karten spielt, sooo ein Gesichtsverlust wäre das nun nicht gewesen und daher kam mir das alles etwas an den Haaren herbeigezogen vor. Konnte ich mich also nicht ganz so mit der Story und dem Charakter Identifizieren (und das obwohl ich diese kleine rezi grade vom iPhone aus tippsel und auch matthias heiße :))
Bereue nicht das Buch gehört zu haben und empfehle es auch gerne weiter, aber es gibt bessere und wenn man die anderen Jauds noch nicht kennt sollte man lieber zunächst bei denen zugreifen, dann hier
8. April 2010 um 05:34 Uhr
Einfach nur genial
Wie auch andere, war ich anfänglich etwas skeptisch, ob Tommy Jaud unseren hohen Anspruch erfüllen kann - sind ja etwas verwöhnt durch die bisherigen Erzählungen durch Christoph Maria Herbst - aber er hat uns nicht enttäuscht.
Nicht nur wie er dieses gelungene Buch vorträgt sondern eben auch wieder einmal die Geschichte selbst überzeugt vollends.
Mit großer Begeisterung höre nicht nur ich, sondern auch meine beiden Söhne (7+8 J.) während der Autofahrt immer wieder gerne seine sehr unterhaltsame und lustige Erzählung über seinen 2wöchigen Urlaubstrip mit all seinen Schwierigkeiten, wenn man doch so sehr dringend telefonieren muss, die Freundin es nicht erfahren soll aber man halt mitten in der Wüste - mit einer total bekloppten Gruppe unterwegs ist - und entweder keinen Empfang oder keinen Adapter zum Aufladen seiner “überlebenswichtigen Geräte” hat.
Einfach nur toll und sehr empfehlenswert wenn man herzhaft lachen möchte.
Wir freuen und jetzt schon auf sein nächstes (Hör)Buch.
8. April 2010 um 05:34 Uhr
Einfach nur genial
Wie auch andere, war ich anfänglich etwas skeptisch, ob Tommy Jaud unseren hohen Anspruch erfüllen kann - sind ja etwas verwöhnt durch die bisherigen Erzählungen durch Christoph Maria Herbst - aber er hat uns nicht enttäuscht.
Nicht nur wie er dieses gelungene Buch vorträgt sondern eben auch wieder einmal die Geschichte selbst überzeugt vollends.
Mit großer Begeisterung höre nicht nur ich, sondern auch meine beiden Söhne (7+8 J.) während der Autofahrt immer wieder gerne seine sehr unterhaltsame und lustige Erzählung über seinen 2wöchigen Urlaubstrip mit all seinen Schwierigkeiten, wenn man doch so sehr dringend telefonieren muss, die Freundin es nicht erfahren soll aber man halt mitten in der Wüste - mit einer total bekloppten Gruppe unterwegs ist - und entweder keinen Empfang oder keinen Adapter zum Aufladen seiner “überlebenswichtigen Geräte” hat.
Einfach nur toll und sehr empfehlenswert wenn man herzhaft lachen möchte.
Wir freuen und jetzt schon auf sein nächstes (Hör)Buch.
13. April 2010 um 14:17 Uhr
Beste Unterhaltung!

Einfach klasse! Noch besser als “Vollidiot”
Ich war auch erst skeptisch, als ich las, dass der Autor selbst spricht aber
schon nach 5 Minuten war klar: Man hätte es kaum besser lesen können
Ich musste oft einfach laut loslachen beim hören
Das Hörbuch ist wirklich sehr empfehlenswert!
13. April 2010 um 14:17 Uhr
Jo, endlich der neue Jaud…
Mensch, als ich hier die schlechten Kritiken über das vorlesen von herrn Jaud gesehen habe, war ich schon sehr überrascht, wie geil diese CDs sind!
Der Sprecher ist somit egal. Geschichte wie immer genial und jeder der schon die anderen 3 Werke verinnerlicht hat, sollte hier auch zu schlagen!
Urkomisch!!!
Ich hoffe da kommen noch viele, viele weitere Bücher! :O)
18. April 2010 um 20:17 Uhr
gut, aber es geht besser…
Nachdem ich “Resturlaub” und “Millionär” zu meinen absoluten Lieblingshörbüchern zähle und diese auch immer wieder gerne höre, enttäuscht mich “Hummeldumm” doch sehr. Die Story an sich ist etwas langweilig, obwohl ab und an war es doch ganz lustig anzuhören. Aber die sonst gewohnte Lachorgie von Anfang bis Ende (mit kurzen Unterbrechungen) hatte ich leider nicht. Die vom Vorleser dargebotenen Dialekte nervten teilweise echt. Obwohl Jaud schon Talent hat, aber ich war enttäuscht und würd mir wünschen das ggf. zukünftige Jaud-Romane wieder von C. M. Herbst gelesen werden. Besser gehts echt nicht!!! Bitte!!!
20. April 2010 um 16:00 Uhr
könnte besser sein
ich muss sagen,dass ich von dem Hörbuch enttäuscht bin. Ich finde den Autor Tommy Jaud Klasse aber mir sagt er in diesem Fall nicht als Vorleser zu. Schade, denn beim Lesem des Buches habe ich viel und oft gelacht.
24. April 2010 um 05:00 Uhr
Hummeldumm schwächelt
Im Vergleich zu den drei “Vorgängern” - Vollidiot, Resturlaub und Millionär, schwächelt Hummeldumm ganz erheblich. Bin ein wenig enttäuscht. Schwacher Plot, schöner “Spielplatz” (Namibia).
Es werden zu viele Klischees bedient, was anfangs noch ganz lustig ist, nervt dann nur noch………………..
SCHADE. Ich hatte mich nach den drei Vorgängern sooooo gefreut.
24. April 2010 um 05:00 Uhr
Hummeldumm, wers nicht kauft!
Ich lese und höre pro Jahr ca. 100 Bücher Tendenz steigend.
Wobei ich mir Tommy Jaud Bücher immer besonders lang aufhebe, der Vorfreude wegen.
Klarer Fall: Hummeldumm rettet jeden Tag und da mit meine ich echt jeden!
Die Zeit vergeht wie im Flug und ein Brüller jagt den nächsten!
Also wer wissen will, was es ner Wienern als zamm drückt hat, wos Viechzeugs in der Wüsten rummhupft und warum mann seinen Mitreisenden in den Koffern Ahn abseilt, der kauft das Buch, wenn sem nit a scho als zamm drückt hat.
24. April 2010 um 05:00 Uhr
Einfach nur genial.
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich habe es schon zum dritten Mal durch.
Ich Zukunft sollte auch kein anderer als Tommy Jaud selbst lesen.
Kaufen und schlapplachen.
29. April 2010 um 09:51 Uhr
Ein Mann gegen Afrika
Ein neues Hörbuch (das es natürlich auch als Buch gibt) von Tommy Jaud ist für mich immer ein kleiner Grund zum feiern, hat mich der Autor doch in der Vergangenheit oft zum lauten Lachen gebracht. Und ich kann jetzt schon sagen, dass ihm das auch mit “Hummeldumm” wieder gelungen ist.
Nach Resturlaub geht es auch mit diesem Buch wieder in die Ferne. Dieses Mal nach Afrika, mit einer Reisegruppe, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte. Mitten drin Matze Klein. Ein Mann mit einem Problem: Er hat vergessen, die neue Wohnung für sich und seine Freundin anzuzahlen und er ist weit weg von zuhause.
Natürlich sollte man wissen, auf was man sich einlässt, wenn man zu Tommy Jaud greift. Er schreibt keine Weltliteratur, aber er schreibt wie ein Mensch, der seine Umwelt sehr genau beobachtet und teilweise sicher auch von eigenen Ergebnissen berichtet. Für den Zuhörer ist das lustig, selbst möchte man das beschriebene wahrscheinlich nicht erleben.
Die Geschichte selbst ist natürlich vollkommen absurd und eine Aneinanderreihung von Katastrophen. Aber wenn man genau hin sieht, sind die Ereignisse für sich betrachtet gar nicht so abwegig. Hat nicht jeder schon mal in Bus oder im Zug neben Menschen sitzen müssen, um die man lieber einen großen Bogen machen würde, wenn man die Wahl hätte?
Ebenso ist Matze Kleins Jagt nach einem passenden Steckdosenadapter durchaus nachvollziehbar, schliesslich steht führ ihn viel auf dem Spiel.
Auch die Angestellten der örtlichen Sparkasse, die einen so gar nicht verstehen wollen, soll es wirklich geben.
Ich war etwas enttäuscht als ich erfahren habe, dass dieses Hörbuch nicht wie die anderen Jaud Geschichten von Christoph Maria Herbst gelesen wurde. Aber sehr schnell wechselte meine Enttäuschung in Begeisterung, denn hier liest der Autor selbst und das macht er großartig. Als einzelner Sprecher unterschiedlichen Figuren Leben zu geben, ist keine einfache Aufgabe und ich glaube nicht, das man es hätte besser machen können.
Für mich ist “Hummeldumm” wieder ein Glücksfall.
29. April 2010 um 09:51 Uhr
Klasse - ohne Flax
Ich bin ja schon seit längerem Fan eines gewissen Tommy Jaud, was mich auch zum Kauf des Hörbuches trieb. Dass der Autor selber liest macht Hörbücher doch nur interessanter… und er kann verdammt gut lesen. Er überzeugt nicht nur mit einem Buch, das alles Andere als “Hummeldumm” ist, nein, auch mit den verschiedenen Charakteren hat er (auch stimmlich) kein Problem. So musste ich den Fremdenführer auf Grund seines Akzents und des Humors sofort ins Herz schließen. Mit dem fränkischen oder österreichischen Dialekten hat er ebensowenig ein Problem wie mit, naja, semmelblöd oder arrogant-laut. Ebenso die afrikanische Relaxtheit bringt er hervorragend rüber.
Ich bin der Meinung, dass dieses Hörbuch wieder einmal ein kleiner Geniestreich war. Sehr kurzweilig (was man ja in der namibischen Wüste nicht erwarten würde). Ich hab mich kringelig gelacht und kann “Hummeldumm” nur wärmstens empfehlen.
29. April 2010 um 09:51 Uhr
Ein “echter Jaud” mit Abzügen in der B-Note
Vorweg sei erwähnt - war vor drei Jahren selbst in Namibia - die Geschichte trifft hier oft den Nagel auf den Kopf.
Ein Hörbuch von Tommy Jaud ohne die Stimme von Christoph Maria Herbst (Stromberg)….? Ja, es geht und ja Jaud spricht richtig amüsant und gut.
Der Kern der Geschichte läßt sich mit den vorgehenden Romanen beschreiben:
1. Mann in Beziehung, 2. Umstand, der durch den Mann gelöst werden muss (er der holden Weiblichkeit aber nicht sagen kann), 3. Daraus resultierende Missverständnisse und Knatsch, 3. Äußerst lustige (Rand)Protagonisten mit besonderen (überspitzten) Charakterzügen, 4. Mehr wird nicht verraten….
Die Basis bildet eine Gruppenreise (Rundreise) in Namibia mit einem Toyota-Kleinbus. An Bord sind u.a. ein Wiener Ehepaar ein Immobilienmakler mit seiner n-tv-Wetterfee, sowie ein Sächsischer Triathlet (immerhin der 1011te des Triathlon-Hawaii), etc.
Skurril ist jeder der Teilnehmer - Jaud sei dank .-)
Oft fühlt man sich selbst im Kleinbus sitzend und Jaud schafft es ausgezeichnet, dass man sich bei fast jeder Handlung des Hauptprotagonisten damit identifizieren kann (als Mann).
Äußerst amüsant werden der Wiener Dialekt, das “Afrikanisch-Deutsch” des Reiseleiters, bzw. alle Stimmen wiedergegeben.
Ein Highlight bilden die lfd. Anrufe unserer Hauptperson nach Deutschland. Die Telefonat mit der Sparkasse Euskirchen sind ein Mega-Knaller
FAZIT:
Mit “Millionär” kann dieser Roman/Hörbuch meines Erachtens nicht mithalten - deshalb ein Stern Abzug in der B-Note. Ansonsten liefert Jaud einmal mehr ab.
Für Fan`s des Autors in jedem Falle ein Pflichtkauf. Es winken viele Stunden mit lautem Gelächter und Schmunzeln.
29. April 2010 um 09:51 Uhr
Ich weiß genau, warum ich keine Bustouren mag ;0)
Zu allererst: Tommy Jaud kann verdammt gut lesen! Die einzelnen Stimmen und Dialekte sind einfach wunderbar. So kann ich gut verstehen, dass man diesmal auf die Hilfe von C.M. Herbst verzichtet hat - doch C.M. Herbst ist irgendwie einfach komischer!
Die Handlung ist witzig, führt aber nicht zum Prusten und Schenkelklopfen wie z. B. Millionär. Man denkt jedoch die ganze Zeit, “Gut, dass ich nicht gerade in diesem Van sitzen muss!” und wähnt sich trotzdem mittendrin. Dass Jauds Protagonisten oft irrational denken und handeln und dadurch in die verrücktesten Situationen geraten, kennt man schon. Es ist aber interessant zu hören welche neuen Ideen Jaud hierzu hat. Schön ist es auch, dass er eine Figur aus “Resturlaub” mit auf Reisen schickt. Auch wenn Matze dass sicher anders sieht, war es für mich eine gelungene und kurzweilige Reise. Ich freue mich schon auf den nächsten Jaud, aber unbedingt als Hörbuch! Denn sonst entgeht einem Was.
29. April 2010 um 09:51 Uhr
Fällt ein bisschen ab…
Matze Klein und seine Freundin Sina haben eine Gruppenreise nach Namibia gebucht. Eigentlich hat Sina die Reise gebucht und Matze hat sich nicht wirklich um Einzelheiten gekümmert. Dafür sollte er die neue Eigentumswohnung mit Rheinblick klarmachen, was er in der Eile vor der Abreise aber leider vergisst; er vergisst nämlich die Reservierungsgebühr zu überweisen. Entsprechend chaotisch versucht er also, alles noch von Namibia aus zu retten, was teilweise so haarsträubend übertrieben blöd ist (natürlich kann er diesen “Fehler” nicht vor Sina zugeben und versucht also alles heimlich zu machen) dass das Hinhören manchmal schwer fällt… Trotzdem witzig gelesen mit lustigen Dialekten; auch wenn es nicht an “Resturlaub” oder “Millionär” herankommt.
4. Mai 2010 um 17:51 Uhr
Spitzen Satire auf eine Safari Gruppenreise
Eine buntgemischte Reisetruppe macht eine Safari durch Namibia. Spitze gesprochen und–Spitze lustig. Habe mir die CD?s gleich zweimal hintereinander angehört. Und die Erlebnisse machen Lust auf namibia.
4. Mai 2010 um 17:51 Uhr
Spitzen Satire auf eine Safari Gruppenreise
Eine buntgemischte Reisetruppe macht eine Safari durch Namibia. Spitze gesprochen und–Spitze lustig. Habe mir die CD?s gleich zweimal hintereinander angehört. Und die Erlebnisse machen Lust auf namibia.
4. Mai 2010 um 17:51 Uhr
perfekt für den Urlaub
Ich möchte vorausschicken dass dies eigentlich nicht die Richtung ist die ich sonst lese, oder höre. Ich habe das Hörbuch geschenkt bekommen und war erst skeptisch. Aber dann habe ich angefangen zu hören. Tommy Jaud liest das Buch so gut und mit einer solchen Hingabe wie es wohl nur der Autor selbst kann. Er verstellt seine Stimme passend zum Charakter und versteht es gekonnt dem Hörer die Stimmung des Buches rüber zu bringen.
Die Handlung in Kürze: Er, die Hauptfigur fliegt mit seiner Freundin in den Urlaub nach Namibia. Sie hat gebucht und er hat schon etwas zu meckern als er die anderen Teilnehmer der Reisegruppe kennen lernt. Das ist auch verständlich, denn es handelt sich ausnahmslos um Idioten, Arschlöcher und Verlierer. Später fällt ihm auch noch auf dass er vergessen hat die Reservierungsgebühr für die tolle neue Wohnung zu hinterlegen in die er mit seiner Freundin nach dem Urlaub ziehen will. Natürlich geht dann alles schief. Meist kein Netz und kein Internet in Namibia und keiner der Mitreisenden Idioten will ihm einen Adapter für die Steckdose leihen, damit er sein Handy aufladen kann. Daraufhin stellt er so manches merkwürdiges und komisches an nur damit er seiner Freundin nicht beichten muss was er vergessen hat. Gegen Ende muss er dann aber dafür kämpfen dass er zu der Wohnung nicht auch noch seine Freundin verliert.
Obwohl die Handlung nicht grade innovativ neu ist, kriegt man sich vor Lachen teilweise kaum noch ein, was aber meiner Meinung nach vor allem mit dem Sprecher zu tun hat. Wer schon einmal mit einer Reisegruppe o.ä. im Urlaub war, dem wird so manches bekannt vorkommen.
In diesem speziellen Fall bin ich der Meinung: Lieber das Hörbuch als das Buch kaufen.
4. Mai 2010 um 17:51 Uhr
perfekt für den Urlaub
Ich möchte vorausschicken dass dies eigentlich nicht die Richtung ist die ich sonst lese, oder höre. Ich habe das Hörbuch geschenkt bekommen und war erst skeptisch. Aber dann habe ich angefangen zu hören. Tommy Jaud liest das Buch so gut und mit einer solchen Hingabe wie es wohl nur der Autor selbst kann. Er verstellt seine Stimme passend zum Charakter und versteht es gekonnt dem Hörer die Stimmung des Buches rüber zu bringen.
Die Handlung in Kürze: Er, die Hauptfigur fliegt mit seiner Freundin in den Urlaub nach Namibia. Sie hat gebucht und er hat schon etwas zu meckern als er die anderen Teilnehmer der Reisegruppe kennen lernt. Das ist auch verständlich, denn es handelt sich ausnahmslos um Idioten, Arschlöcher und Verlierer. Später fällt ihm auch noch auf dass er vergessen hat die Reservierungsgebühr für die tolle neue Wohnung zu hinterlegen in die er mit seiner Freundin nach dem Urlaub ziehen will. Natürlich geht dann alles schief. Meist kein Netz und kein Internet in Namibia und keiner der Mitreisenden Idioten will ihm einen Adapter für die Steckdose leihen, damit er sein Handy aufladen kann. Daraufhin stellt er so manches merkwürdiges und komisches an nur damit er seiner Freundin nicht beichten muss was er vergessen hat. Gegen Ende muss er dann aber dafür kämpfen dass er zu der Wohnung nicht auch noch seine Freundin verliert.
Obwohl die Handlung nicht grade innovativ neu ist, kriegt man sich vor Lachen teilweise kaum noch ein, was aber meiner Meinung nach vor allem mit dem Sprecher zu tun hat. Wer schon einmal mit einer Reisegruppe o.ä. im Urlaub war, dem wird so manches bekannt vorkommen.
In diesem speziellen Fall bin ich der Meinung: Lieber das Hörbuch als das Buch kaufen.
4. Mai 2010 um 17:51 Uhr
Richtig gut!
Genau das habe ich von einem neuen Tommy Jaud Buch erwartet: Spaß, Freude, Nachdenklichkeiten - alles in Einem.
Ich bin einfach immer wieder begeistert von seinem Schreibstil.
Anfänglich was ich skeptisch, dass nicht die vertraute Stimme von C.M. Herbst las, aber T. Jaud steht ihm in Nichts nach - einfach klasse. Danke!
4. Mai 2010 um 17:51 Uhr
Richtig gut!
Genau das habe ich von einem neuen Tommy Jaud Buch erwartet: Spaß, Freude, Nachdenklichkeiten - alles in Einem.
Ich bin einfach immer wieder begeistert von seinem Schreibstil.
Anfänglich was ich skeptisch, dass nicht die vertraute Stimme von C.M. Herbst las, aber T. Jaud steht ihm in Nichts nach - einfach klasse. Danke!
4. Mai 2010 um 17:51 Uhr
Einfach nett anzuhören
“Hummeldumm” ist weder tiefschürfend noch anspruchsvoll, nicht komplex, und auch nicht wirklich ergreifend, aber als Hörbuch für lange Autofahrten ist die Geschichte der Reisegruppe im fernen Afrika einfach unterhaltsam und kurzweilig anzuhören.
4. Mai 2010 um 17:51 Uhr
Einfach nett anzuhören
“Hummeldumm” ist weder tiefschürfend noch anspruchsvoll, nicht komplex, und auch nicht wirklich ergreifend, aber als Hörbuch für lange Autofahrten ist die Geschichte der Reisegruppe im fernen Afrika einfach unterhaltsam und kurzweilig anzuhören.
10. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Ganz schlecht,
obwohl Tommy Jaud ja sonst ganz witzig schreiben kann. Ich bewerte hier ganz bewusst das Hörbuch, weil der Autor gemeint hat, hier müsse er mal selber lesen und somit ein plakatives Beispiel dafür abgegeben hat, dass Hörbucher UNBEDINGT von dafür ausgebildeten Leuten gelesen werden sollten. Geht leider gar nicht.
10. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Ganz schlecht,
obwohl Tommy Jaud ja sonst ganz witzig schreiben kann. Ich bewerte hier ganz bewusst das Hörbuch, weil der Autor gemeint hat, hier müsse er mal selber lesen und somit ein plakatives Beispiel dafür abgegeben hat, dass Hörbucher UNBEDINGT von dafür ausgebildeten Leuten gelesen werden sollten. Geht leider gar nicht.
10. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Banale Massenunterhaltung - das Hörbuch
Nach “Vollidiot” (2004), “Resturlaub (2006), “Millionär” (2007) nun also “Hummeldumm” (2010). Wurden die ersten drei Hörbücher noch von Profi Christoph Maria Herbst (”Stromberg”) gesprochen, wagt sich der Autor nun selber ans Mikrophon, was - wie schon an anderer Stelle ausgeführt - selten eine gute Idee ist. Das Hörbuch umfasst 5 CDs und 333 Minuten Laufzeit.
Nehmen wir es gleich vorweg, “Hummeldumm” (soll “dumm wie eine Hummel” bedeuten) ist grenzwertig. Jaud übertreibt es hier deutlich mit Stereotypen über andere Landsmannschaften und Nationen, wenn neun deutsche “Kulturreisende” zu einer Reisegruppe in Namibia zusammentreffen.
Ansonsten erlebt der Hörer / Leser zunehmend “Slap-Stick Effekte”, das heißt, er erlebt, wie der Protagonist Matze Klein von einem Ungemach ins nächste stürzt und verharrt zwischen einem Gefühl von Mitleid und Schrecken.
Man merkt dem (Hör-) Buch, seiner Diktion, seiner Handlung an, dass Jaud im TV im “Comedy”-Bereich (”Ladykracher”) angekommen ist (deshalb auch der Untertitel “Comedy-Roman”). Sätze wie “Der Stecker passte in etwa so gut in die namibischen Steckdosen wie eine Holzofenpizza in den Kartenschlitz eines Geldautomaten.” sind symptomatisch. Manche finden das auch “echt witzig, absolut, ne”?
Dass der Titel zu den meistgelesenen Deutschlands gehört, passt in die Zeit: Schadenfrohe, niveaulose Breitenunterhaltung. Wenn man Gag-Schreiber für Harald Schmidt war, auch für die Sat.1-Wochenshow und für Anke Engelke und Bastian Pastewka, dann nimmt das nicht Wunder. Wir erleben damit den Übergang des privaten TV-Abendprogramms in die Literatur. Das muss man nicht feiern.
Mit diesem vierten (Hör-) Buch verhält es sich ähnlich wie mit Schwarzwälder Kirschtorte: Ein Stück ist lecker, das zweite ist man auch mit Genuss, das dritte mit Schwierigkeit, das vierte erzeugt spontane Übelkeit. Doch wer’s mag, mag’s mögen.
10. Mai 2010 um 06:34 Uhr
Banale Massenunterhaltung - das Hörbuch
Nach “Vollidiot” (2004), “Resturlaub (2006), “Millionär” (2007) nun also “Hummeldumm” (2010). Wurden die ersten drei Hörbücher noch von Profi Christoph Maria Herbst (”Stromberg”) gesprochen, wagt sich der Autor nun selber ans Mikrophon, was - wie schon an anderer Stelle ausgeführt - selten eine gute Idee ist. Das Hörbuch umfasst 5 CDs und 333 Minuten Laufzeit.
Nehmen wir es gleich vorweg, “Hummeldumm” (soll “dumm wie eine Hummel” bedeuten) ist grenzwertig. Jaud übertreibt es hier deutlich mit Stereotypen über andere Landsmannschaften und Nationen, wenn neun deutsche “Kulturreisende” zu einer Reisegruppe in Namibia zusammentreffen.
Ansonsten erlebt der Hörer / Leser zunehmend “Slap-Stick Effekte”, das heißt, er erlebt, wie der Protagonist Matze Klein von einem Ungemach ins nächste stürzt und verharrt zwischen einem Gefühl von Mitleid und Schrecken.
Man merkt dem (Hör-) Buch, seiner Diktion, seiner Handlung an, dass Jaud im TV im “Comedy”-Bereich (”Ladykracher”) angekommen ist (deshalb auch der Untertitel “Comedy-Roman”). Sätze wie “Der Stecker passte in etwa so gut in die namibischen Steckdosen wie eine Holzofenpizza in den Kartenschlitz eines Geldautomaten.” sind symptomatisch. Manche finden das auch “echt witzig, absolut, ne”?
Dass der Titel zu den meistgelesenen Deutschlands gehört, passt in die Zeit: Schadenfrohe, niveaulose Breitenunterhaltung. Wenn man Gag-Schreiber für Harald Schmidt war, auch für die Sat.1-Wochenshow und für Anke Engelke und Bastian Pastewka, dann nimmt das nicht Wunder. Wir erleben damit den Übergang des privaten TV-Abendprogramms in die Literatur. Das muss man nicht feiern.
Mit diesem vierten (Hör-) Buch verhält es sich ähnlich wie mit Schwarzwälder Kirschtorte: Ein Stück ist lecker, das zweite ist man auch mit Genuss, das dritte mit Schwierigkeit, das vierte erzeugt spontane Übelkeit. Doch wer’s mag, mag’s mögen.
15. Mai 2010 um 18:51 Uhr
Absolut top, unbedingt anhören!
Es gibt eigentlich schon genug Rezensionen zu diesem Artikel und ich habe vorher noch nie eine geschrieben - aber bei diesem Hörbuch musste ich es einfach auch bestätigen: absolute Spitzenklasse!
Tommy Jaud spricht die verschiedenen Charaktere einfach herrlich. Es passt alles: Dialekt, Tonart, Timing.
Bin so begeistert, dass ich diesmal sogar sagen würde, dass man beim Lesen des Buches etwas verpasst.
Habe das Buch zwar meinem Zukünftigen gekauft, aber unter der Bedingung, dass er das Hörbuch auch noch anhört.
Fazit: unbedingt anhören!
15. Mai 2010 um 18:51 Uhr
OHRENSCHMAUS!
…und fast eher ein Hörspiel, so toll liest Tommy Jaud die einzelnen Stimmen der Protagonisten. Schon nach kurzer Zeit werden die einzelnen Charaktere regelrecht lebendig und das Hörbuch wird zum vergnüglichen Kopfkino. Der Erzählfluss ist toll und die Stimme gefällt mir auch sehr gut. Ich konnte zwischendurch kaum ausschalten, weil ich so “dabei” war. Was habe ich gelacht!!!
zum Roman selber meine Rezession zum Buch: Die Handlung, die Personen (inkl. altbekannten Protagonisten…), der Erzählstil: einfach grossartig! Tommy Jauds neuer Roman ist absolut lesenswert (bzw. hörenswert!) wenn man auf witzige, leicht verdauliche Unterhaltung steht.
Oder gerne Abenteuerurlaub macht.
Oder gerne mal die Freundin den Urlaub buchen lässt.
Oder man mit dem Gedanken spielt, sich eine Rheinblick-Wohnung zu kaufen.
Oder wenn man schon immer wissen wollte, wie kalt es Nachts in Namibia wird.
Oder wenn man eh auf Tommy Jauds Romane steht.
Oder wenn man auf österreichische Verse steht…
Oder wenn man wissen will, warum man in Namibia latscht, neh?
Ganz klar 5 verdiente Punkte für dieses Meisterwerk!!!!
21. Mai 2010 um 10:17 Uhr
oh Gott
Ein Buch über das Suchen von Möglichkeiten mit der Außenwelt zu kommunizieren per Handy oder Internet in Afrika… mehr Inhalt kann ich dem Hörbuch 5 CDs lang leider nicht entnehmen. Die Tatsache, daß die Feigheit, der Freundin die Wahrheit über die Reservierung der gemeinsamen Wohnung zu erzählen bis zur körperlichen Entladung in einen Rucksack führt mag zwar von der Idee witzig sein, aber kommt doch schon sehr weit her. Beim 103ten Versuch des Erzählers an Internet oder Ladeadapter zu kommen wollte ich schon fast ausschalten und das Hörbuch weiterschenken. Reisegruppen und deren Charaktere hin oder her. Das Buch habe ich leider (als Namibialiebhaber) geschenkt bekommen. Mit den besten Absichten, die leider nicht erfüllt wurden, nachdem es ja nicht wirklich um die Reise an sich geht. Wer hier die zum schmunzeln anregenden, namibiatypischen Eigenheiten erwartet wird leider enttäuscht. Wer verwundert ist, daß es in Afrika nur begrenzte Möglichkeiten zur Kommunikation gibt ist hingegen richtig.
21. Mai 2010 um 10:17 Uhr
Zum Wegkrümmeln! Tommy Jaud kann nicht nur spitze schreiben, sondern auch erstklassig lesen!
Hummeldumm das Hörbuch ist vom Autoren selbst gelesen. Das gibt jedem Zuhörer die Möglichkeit, nachzuempfinden, wie er es sich beim Schreiben vorgestellt hat. Eine Reise in die Namibische Wildnis mit einer Gruppe aus Leuten, wie sie unterschiedlicher (und nerviger!) nicht sein könnten. Mittendrin die Hauptfigur, Matze, der mit seinen ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat und dabei ständig knapp an der Schwelle zum Wahnsinn steht (eigentlich hat er sie wohl schon lange überschritten).
Tommy Jaud gibt jeder Person eine eigene Stimme, so dass man es schon fast als Hörspiel bezeichnen könnte.
Ich habe mich weggekrümmelt vor Lachen!
21. Mai 2010 um 10:17 Uhr
Rundreise aus dem Leben gegriffen
Matze Klein sitzt mit einem leeren Akku in der Wüste von Namibia, zusammen mit einer Truppe, die man keinem an den Hals wünschen würde.
Wie bildlich kann man sich diese Situation vorstellen und man weiß genau, wie es ihm geht. Das hat auch unter anderem etwas mit dem äußert bildlichen Schreibstil Tommy Jauds zu tun, der ein echtes Talent darin ist die absurdesten und zu gleich passensten Metaphern für etwas zu finden, sowie Geschichten zu schreiben, die ganz dicht an der Realität zu sein scheinen und deshalb umso unterhaltsamer ist.
Dieses Buch bietet, sowohl als Roman, als auch als Hörbuch einen großen Unterhaltungsspaß!
PS: Das Hörbuch geewinnt nochma einen kleinen Punkt dazu: Die tolle Interpretation der Figurenstimmen durch den Autor selbst!
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
Unwitzig und krampfhaft-lustiges Vorlesen
Ich fasse mich kurz: Während ich noch ein großer Fan von “Vollidiot” war, wurden die nachfolgenden Bücher leider immer unwitziger und dieses Hörbuch ist mit Verlaub gesagt ein einziger Krampf. Wo in Vollidiot noch gekonnte Wortakrobatik vorlag, mit dem Gespür völlig überdrehte Situationen zu erstellen (ich verweise nur auf die Hotelszene und die “Vorbereitung” für das Date des Protagonisten), werden hier krampfhaft Probleme und Hindernisse erstellt, bei denen man sich normalerweise im RTL-Abendprogramm an den Kopf packt und sofort weiter zappt. Getoppt wird das noch davon, dass Jaud das Hörbuch selbst vorliest und dies bitte in Zukunft nicht mehr tun sollte. Während ein Rufus Beck (Harry Potter-Hörbücher) oder auch ein Dirk Bach (Rumo) sehr markant und dennoch nie trommelfellzerreißend mit ihren Stimmen Charaktere erschaffen, war ich von Anfang bis Ende von Jauds Charakteren genervt. Natürlich werden einige anmerken, dass es darum ging, dass die einzelnen Charaktere des Geschichte nerven und dies auch “passend” dargestellt werden müsste. Aber in diesem Falle nervt tatsächlich Jauds Performance.
Es ist sehr schade, aber leider kann ich das Buch inhaltlich und das Hörbuch zusätzlich aus akustischen Gründen nicht empfehlen.
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
Unwitzig und krampfhaft-lustiges Vorlesen
Ich fasse mich kurz: Während ich noch ein großer Fan von “Vollidiot” war, wurden die nachfolgenden Bücher leider immer unwitziger und dieses Hörbuch ist mit Verlaub gesagt ein einziger Krampf. Wo in Vollidiot noch gekonnte Wortakrobatik vorlag, mit dem Gespür völlig überdrehte Situationen zu erstellen (ich verweise nur auf die Hotelszene und die “Vorbereitung” für das Date des Protagonisten), werden hier krampfhaft Probleme und Hindernisse erstellt, bei denen man sich normalerweise im RTL-Abendprogramm an den Kopf packt und sofort weiter zappt. Getoppt wird das noch davon, dass Jaud das Hörbuch selbst vorliest und dies bitte in Zukunft nicht mehr tun sollte. Während ein Rufus Beck (Harry Potter-Hörbücher) oder auch ein Dirk Bach (Rumo) sehr markant und dennoch nie trommelfellzerreißend mit ihren Stimmen Charaktere erschaffen, war ich von Anfang bis Ende von Jauds Charakteren genervt. Natürlich werden einige anmerken, dass es darum ging, dass die einzelnen Charaktere des Geschichte nerven und dies auch “passend” dargestellt werden müsste. Aber in diesem Falle nervt tatsächlich Jauds Performance.
Es ist sehr schade, aber leider kann ich das Buch inhaltlich und das Hörbuch zusätzlich aus akustischen Gründen nicht empfehlen.
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
Ganz in Ordnung
Leider nicht so gut wie die anderen Bücher zuvor. War ein wenig genervt über die Hauptperson … agiert nicht realistisch … dadurch sollen komische Situationen entstehen. Manchmal ganz amüsant, aber kein richiger bringer!!! Fazit: lieber ausleihen beim Freund / bei einer Freundin und nicht selber kaufen.
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
Kein Vergleich…
…zu den Büchern vorher. Habe sie alle gelesen…aber Hummeldumm ist lange nicht so gut. Ist zwar nett zu lesen, aber kein echter Lachkracher! Schade!
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
Nur das Erdmännchen….
…ist wirklich knuffig und zum Verlieben.
Ja, ich habe auch bei den ersten 20 Seiten
meine Mundwinkel unwillkürlich nach oben bewegt.
Die Charaktere erschöpften sich schnell in
ihrem Dasein und ihrer Mundart. Der 14jährige
Sohn meines bosses fand es gigantisch…Es sei
ihm gegönnt. Mir war es zu fad und zu flach
ich hab es ganz schnell weiter verschenkt.
Nur 3 Lesezeichen hab ich behalten.
Es war mein erster Versuch dieses Autors und weitere
werden nicht unternommen.
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
Ganz in Ordnung
Leider nicht so gut wie die anderen Bücher zuvor. War ein wenig genervt über die Hauptperson … agiert nicht realistisch … dadurch sollen komische Situationen entstehen. Manchmal ganz amüsant, aber kein richiger bringer!!! Fazit: lieber ausleihen beim Freund / bei einer Freundin und nicht selber kaufen.
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
Kein Vergleich…
…zu den Büchern vorher. Habe sie alle gelesen…aber Hummeldumm ist lange nicht so gut. Ist zwar nett zu lesen, aber kein echter Lachkracher! Schade!
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
Nur das Erdmännchen….
…ist wirklich knuffig und zum Verlieben.
Ja, ich habe auch bei den ersten 20 Seiten
meine Mundwinkel unwillkürlich nach oben bewegt.
Die Charaktere erschöpften sich schnell in
ihrem Dasein und ihrer Mundart. Der 14jährige
Sohn meines bosses fand es gigantisch…Es sei
ihm gegönnt. Mir war es zu fad und zu flach
ich hab es ganz schnell weiter verschenkt.
Nur 3 Lesezeichen hab ich behalten.
Es war mein erster Versuch dieses Autors und weitere
werden nicht unternommen.
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
das ultimative Urlaubsbuch
…selten so gelacht: der erste Lacher war: meine Freundin und ich sind zusammen in Urlaub gefahren
und haben beide, unabhängig voneinander, dieses Buch aus dem Koffer geholt. Wir haben es also zeitgleich
gelesen und uns beide köstlich amüsiert. Wir finden die einzelnen Mitreisenden mit Ihren sprachlichen
Eigenheiten sehr anschaulich karikiert: besonders der Guide Bahee kommt mit seinen Spracheigenheiten, Wortwitz,
Geduld und Schlagfertigkeit wirklich liebenswert rüber! Da läuft im Kopf sofort ein Film ab - würde mich
nicht wundern, wenn “das Roman” mal bald verfilmt werden würde, ne
Bei unseren eigenen Gruppen-Ausflügen vor Ort sind uns dann auch so manche “Schrullen” anderer Mitreisender
aufgefallen und wir haben schmunzelnd Parallelen zum Buch festgestellt…
Kritische Leser - vor allem aus der Reisebranche - könnten vielleicht bemerken, dass man sich ein “upgrade” im
Flieger mal nicht so eben auszahlen lassen kann. Aber was sollls, als leichte Kost für Pool und Strand
absolut zu empfehlen!
27. Mai 2010 um 02:51 Uhr
das ultimative Urlaubsbuch
…selten so gelacht: der erste Lacher war: meine Freundin und ich sind zusammen in Urlaub gefahren
und haben beide, unabhängig voneinander, dieses Buch aus dem Koffer geholt. Wir haben es also zeitgleich
gelesen und uns beide köstlich amüsiert. Wir finden die einzelnen Mitreisenden mit Ihren sprachlichen
Eigenheiten sehr anschaulich karikiert: besonders der Guide Bahee kommt mit seinen Spracheigenheiten, Wortwitz,
Geduld und Schlagfertigkeit wirklich liebenswert rüber! Da läuft im Kopf sofort ein Film ab - würde mich
nicht wundern, wenn “das Roman” mal bald verfilmt werden würde, ne
Bei unseren eigenen Gruppen-Ausflügen vor Ort sind uns dann auch so manche “Schrullen” anderer Mitreisender
aufgefallen und wir haben schmunzelnd Parallelen zum Buch festgestellt…
Kritische Leser - vor allem aus der Reisebranche - könnten vielleicht bemerken, dass man sich ein “upgrade” im
Flieger mal nicht so eben auszahlen lassen kann. Aber was sollls, als leichte Kost für Pool und Strand
absolut zu empfehlen!
1. Juni 2010 um 21:17 Uhr
Das langweiligste Buch bisher
Ich habe bis jetzt alle Tommy Jaud Bücher als Hörbücher gehört. Dieses habe ich gelesen - und mich gelangweilt. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich diesmal auf die Stimme vom wunderbaren Christoph Maria Herbst verzichten mußte…..aber das war wohl nicht der einzige Grund. Das Buch ist langatmig, der Protagonist wurde mir nie wirklich sympathisch und die Handlung ist teilweise schon sehr an den Haaren herbeigezogen.
Was ich lobend anführen kann ist allerdings die Tatsache, dass dieses seltsame Zusammengehörigkeitsgefühl, das sich irgendwann im Laufe einer Reise bei einer bunt zusammengewürfelten Reisegruppe einstellt, wirklich treffend dargestellt wurde. Auch die seltsamsten Individuen werden irgendwann Teil der Gruppe, ob sie wollen oder nicht.
1. Juni 2010 um 21:17 Uhr
Der beste Jaud !
Ich habe schon unzählige Rezensionen gelesen und mich immer wieder orientiert, nach dem Lesen dieses Buches muss ich nun meine ERSTE schreiben. Ich habe sowohl den “Vollidioten, als auch den “Millionär” und auch “Resturlaub” gelesen. Der neue Jaud kommt mindestens an die Qualität der beiden erstgenannten heran ! Mit Witz geschrieben, mit einer rasierklingen scharfen Präzision beschreibt Jaud die mitreisenden Charaktere, eine Wonne ! Ich habe Tränen gelacht, die Geschichte nimmt Irrungen und Wendungen bis tatsächlich zu allerletzten Seite- und immer ist noch nicht klar, ob Sina und Matze in die Wohnung einziehen werden … Lest es selbst, der deutsche Männerroman ist jetzt eine feste Größe im Bücherregal - Dank’ Thommy Jaud ! Ich werde auf seiner Homepage einen Eintrag hinterlassen, diese Geschichte lohnt sich als ein guter ZDF Montagabendfilm !
1. Juni 2010 um 21:17 Uhr
Comedie pur!
Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht und mich in machen Dingen wieder gefunden, einfach köstlich!
1. Juni 2010 um 21:17 Uhr
Urlaubslektüre par exellence
Ein Reiseroman in gewohnt sehr humorvoller Jaud-Art. Wer “Vollidiot” oder auch “Millionär” mag, wird “Hummeldumm” lieben. Dieses Werk ist leichte Kost und somit zur Urlaubslektüre bestens geeignet. Ich kann dieses Werk nur wärmsten empfehlen - aber Vorsicht! An diversen Stellen wäre ich vor Lachen fast von der Sonnenliege gefallen.
1. Juni 2010 um 21:17 Uhr
SUPER !!!
Die CD ‘Hummeldumm’ ist grandios und entspricht voll und ganz den Erwartungen, die man von dem Verfasser gewohnt ist - erstklassig!
1. Juni 2010 um 21:17 Uhr
SUPER !!!
Die CD ‘Hummeldumm’ ist grandios und entspricht voll und ganz den Erwartungen, die man von dem Verfasser gewohnt ist - erstklassig!
7. Juni 2010 um 16:17 Uhr
Einfach nur schlecht
Eigentlich sind Bücher dieses Changre eigentlich nichts für mich. Aber da “Hummel dumm” mehrere Wochen die Bestseller Listen angeführt hat, dachte ich mir: ließ es doch einfach mal!! Dies stellte sich jedoch nach den ersten 20 Seiten als ein fataler Fehler heraus!!!
Nicht nur, dass ich mich die 20 Seiten gequält habe, nein… es ist auch einfach nur sinnfrei! Die Geschichte ist so langweilig und mit einem schlechten Schreibstil geschrieben, dass ich nur jedem von diesem Buch abraten muss!!!
7. Juni 2010 um 16:17 Uhr
Insider Gags!
Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und musste öfter zwischen wissendem Grinsen und Erstaunen wechseln. Wer Jaud vorwirft, die Figuren seien viel zu platt entworfen - dem muss man leider sagen, dass er erstmal selbst nach Namibia reisen und dort die Augen aufmachen sollte. Generell kann man die meisten Gags tatsächlich nur geniessen, wenn man selbst schonmal zwischen CellOne und MTC krampfhaft um einen Empfangsbalken gekämpft hat. Namibia ist immer eine Empfehlung wert - vorzugsweise als Selbstfahrer, da man sich dann über die Komfort- und Studiosusreisen erheitern kann. Und wenn man wieder daheim ist, braucht man dieses Buch.
7. Juni 2010 um 16:17 Uhr
Einfach nur genail !
“Hummeldumm” ist einfach nur genial ! Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und habe mich gekugelt vor lachen.
Es ist wirklich sehr, sehr unterhaltsam und witzig. Sogar mein Freund, der eigentlich nicht gerne Bücher liest,
hat es sich jetzt zum Lesen geschnappt und ist schon nach wenigen Seiten genauso begeistert wie ich.
Ich kann die vielen schlechten Rezessionen ehrlich gesagt gar nicht wirklich verstehen. Man kann und sollte
es nicht mit den anderen Tommy Jaud Titeln , wie “Vollidiot” oder “Millionär” vergleichen.
9. Juni 2010 um 11:17 Uhr
DAS HÖRBUCH DES JAHRES
Ohne zu viel über die Geschichte zu verraten: Herr Jaud hat sich selbst übertroffen, fand ich seine Vorbücher noch zum _Schmunzeln, bin ich hier aber vor lachen öfter gekrümmt in der Küche gestanden. Die verschiedenen Charaktere sind so beschrieben, dass man da den einen oder anderen aus seinem Umfeld-und sich selbst-schon erkennen kann. Der deutschsprechende Afro-Afrikaner ist der Hit-eine Superpalette an Dialekten wird vom Leser gesprochen-das witzigste Hörbuch des Jahres, von mir so ausgezeichnet, kann man auch im Kreis der Familie anhören-viel spass
13. Juni 2010 um 11:17 Uhr
als Sprecher glänzt Jaud - als Autor eher nicht!
Matze Klein ist entsetzt. Da hat er wochenlang nichts als die neue, gemeinsame Wohnung mit Rhein-View im Kopf und was macht seine Freundin Sina? Sie bucht eine vierzehntägige Rundreise durch Namibia. Aber nicht einen tollen Event-Aufenthalt in Spitzenhotels in einem geilen Jeep - nein, sie fahren in einem uralten Kleinbus mit sieben anderen Teilnehmern stundenlang durchs Land. Und diese Teilnehmer geben Matze den Rest. Ein von seiner Freundin verlassener Ossi, der außer Fitness-Training nichts in seinem hohlen Schädel zu haben scheint. Ein abgehalfterter Immobilienhai mit seiner jungen Freundin, die sowas von blond ist, dass es schon nicht mehr weh zu tun scheint. Ein wiener Rentner-Pärchen, bei dem man nicht weiß wer schlimmer ist - der reimende Spaßvogel Pepi, der meist allein über seine Witze lacht oder die missgelaunte Gattin, der man schon von weitem ansieht, dass sie nicht mal in den Keller geht, um zu lachen. Der Bamberger Seppelpeter, den außer seiner Kamera nichts zu interessieren scheint. Oder die übergewichtige Trixi, die jedes Fettnäpfchen zielsicher ansteuert und zertrampelt. Allein Bahe, der namibische Gide scheint ein netter Kerl zu sein.
Da bemerkt Matze, dass er die Reservierungsgebühr für die Wohnung vergessen hat, zu überweisen. Und das mitten in Namibia - ohne Strom fürs Handy, ohne Netz, ohne Adapter zum Aufladen und ohne Internet in Reichweite. Matze verzweifelt, will aber Sina nicht eingestehen, dass er einen Fehler gemacht hat.
Nach “Vollidiot”, “Resturlaub” und “Millionär” ist “Hummeldumm” der vierte Roman von Tommy Jaud - und erobert schon wieder zielsicher die Bestenlisten. Doch wer einen Blick ins Buch wirft, wird von unzähligen Dialekten und Idiomen fast erschlagen. Kaum lesbar erscheint diese Flut an Sprachverhunzugen und Verdrehungen. Aber Tommy Jaud wäre nicht Tommy Jaud, wenn er nicht seine schriftstellerische Leistung toppt, indem er diese wilde Mischung auch noch vorträgt.
Und dieser Vortrag ist es, der “Hummeldumm” zu etwas besonderem macht. Es ist unglaublich, wie wandlungsfähig Jaud dies meistert. Sein Bahe ist zum schieflachen, sein “Ossi” brillant. Seine Wiener, Bamberger, Züricher, seine N24-Wetterfee, sein Makler sind einfach nur klasse intoniert.
Leider kommt die Story selbst nicht in Schwung. Ist die Idee am Anfang noch interessant, verliert sich das Geschehen irgendo in der Weite Namibias zum Treppenwitz. Bald schon kann man das Lamentieren von MAtze nicht mehr hören, wünscht sich ein anderes Highlight, als die verpasste Überweisung und die Suche nach einem Stromadapter. Doch leider geht es noch stundenlang so weiter. Man wird der Sache müde, konzentriert sich auf die wenigen Lichtblicke in Form von Schnabel, Trixe, Breitling, Gruber oder Bahe und ihren “Problemen”. Erst zum Ende hin läuft Tommy Jaud nicht nur als Sprecher sondern auch als Autor wieder zur Hochform auf. Dann fühlt man sich zurückversetzt in seine ersten drei Romane, und lacht sich kaputt.
“Hummeldumm” lebt von der glänzenden Sprecherleistung, hat aber leider im Mittelteil erhebliche Längen und Schwächen. Das Ende des Hörbuchs versöhnt jedoch und Tommy Jaud als Sprecher sollte man in keinem Fall versäumen - keine Frage!
Stefan Erlemann
13. Juni 2010 um 11:17 Uhr
als Sprecher glänzt Jaud - als Autor eher nicht!
Matze Klein ist entsetzt. Da hat er wochenlang nichts als die neue, gemeinsame Wohnung mit Rhein-View im Kopf und was macht seine Freundin Sina? Sie bucht eine vierzehntägige Rundreise durch Namibia. Aber nicht einen tollen Event-Aufenthalt in Spitzenhotels in einem geilen Jeep - nein, sie fahren in einem uralten Kleinbus mit sieben anderen Teilnehmern stundenlang durchs Land. Und diese Teilnehmer geben Matze den Rest. Ein von seiner Freundin verlassener Ossi, der außer Fitness-Training nichts in seinem hohlen Schädel zu haben scheint. Ein abgehalfterter Immobilienhai mit seiner jungen Freundin, die sowas von blond ist, dass es schon nicht mehr weh zu tun scheint. Ein wiener Rentner-Pärchen, bei dem man nicht weiß wer schlimmer ist - der reimende Spaßvogel Pepi, der meist allein über seine Witze lacht oder die missgelaunte Gattin, der man schon von weitem ansieht, dass sie nicht mal in den Keller geht, um zu lachen. Der Bamberger Seppelpeter, den außer seiner Kamera nichts zu interessieren scheint. Oder die übergewichtige Trixi, die jedes Fettnäpfchen zielsicher ansteuert und zertrampelt. Allein Bahe, der namibische Gide scheint ein netter Kerl zu sein.
Da bemerkt Matze, dass er die Reservierungsgebühr für die Wohnung vergessen hat, zu überweisen. Und das mitten in Namibia - ohne Strom fürs Handy, ohne Netz, ohne Adapter zum Aufladen und ohne Internet in Reichweite. Matze verzweifelt, will aber Sina nicht eingestehen, dass er einen Fehler gemacht hat.
Nach “Vollidiot”, “Resturlaub” und “Millionär” ist “Hummeldumm” der vierte Roman von Tommy Jaud - und erobert schon wieder zielsicher die Bestenlisten. Doch wer einen Blick ins Buch wirft, wird von unzähligen Dialekten und Idiomen fast erschlagen. Kaum lesbar erscheint diese Flut an Sprachverhunzugen und Verdrehungen. Aber Tommy Jaud wäre nicht Tommy Jaud, wenn er nicht seine schriftstellerische Leistung toppt, indem er diese wilde Mischung auch noch vorträgt.
Und dieser Vortrag ist es, der “Hummeldumm” zu etwas besonderem macht. Es ist unglaublich, wie wandlungsfähig Jaud dies meistert. Sein Bahe ist zum schieflachen, sein “Ossi” brillant. Seine Wiener, Bamberger, Züricher, seine N24-Wetterfee, sein Makler sind einfach nur klasse intoniert.
Leider kommt die Story selbst nicht in Schwung. Ist die Idee am Anfang noch interessant, verliert sich das Geschehen irgendo in der Weite Namibias zum Treppenwitz. Bald schon kann man das Lamentieren von MAtze nicht mehr hören, wünscht sich ein anderes Highlight, als die verpasste Überweisung und die Suche nach einem Stromadapter. Doch leider geht es noch stundenlang so weiter. Man wird der Sache müde, konzentriert sich auf die wenigen Lichtblicke in Form von Schnabel, Trixe, Breitling, Gruber oder Bahe und ihren “Problemen”. Erst zum Ende hin läuft Tommy Jaud nicht nur als Sprecher sondern auch als Autor wieder zur Hochform auf. Dann fühlt man sich zurückversetzt in seine ersten drei Romane, und lacht sich kaputt.
“Hummeldumm” lebt von der glänzenden Sprecherleistung, hat aber leider im Mittelteil erhebliche Längen und Schwächen. Das Ende des Hörbuchs versöhnt jedoch und Tommy Jaud als Sprecher sollte man in keinem Fall versäumen - keine Frage!
Stefan Erlemann
13. Juni 2010 um 11:17 Uhr
Nicht so toll
Ich hatte mir das Hörbuch von Hummel Dumm zugelegt und muss sagen, ich bin wirklich enttäuscht. Habe bisher von Hr. Jaud Vollidiot und Resturlaub gelesen, die ich auch sehr lustig fand, allerdings habe ich bei dieser Geschichte das Gefühl, dass das Hörbuch einen Sprung hat, irgendwie ist es wirklich die ganze Zeit über das Gleiche und es wiederholt sich. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Stimme von Hr. Jaud nicht als sehr angenehm empfinde, er hätte sich besser einen Leser mit angenehmeren Stimmenklang aussuchen sollen. Mein Fall ist das Ganze nicht, auch die verschiedenen Stimmarten die er zum besten gibt, finde ich einfach nur grausig…. Als Hörbuch kann ich es gar nicht empfehlen….
13. Juni 2010 um 11:17 Uhr
Nicht so toll
Ich hatte mir das Hörbuch von Hummel Dumm zugelegt und muss sagen, ich bin wirklich enttäuscht. Habe bisher von Hr. Jaud Vollidiot und Resturlaub gelesen, die ich auch sehr lustig fand, allerdings habe ich bei dieser Geschichte das Gefühl, dass das Hörbuch einen Sprung hat, irgendwie ist es wirklich die ganze Zeit über das Gleiche und es wiederholt sich. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Stimme von Hr. Jaud nicht als sehr angenehm empfinde, er hätte sich besser einen Leser mit angenehmeren Stimmenklang aussuchen sollen. Mein Fall ist das Ganze nicht, auch die verschiedenen Stimmarten die er zum besten gibt, finde ich einfach nur grausig…. Als Hörbuch kann ich es gar nicht empfehlen….
13. Juni 2010 um 11:17 Uhr
Was ist das denn für eine rassistische Scheiße?
RESTURLAUb von Tommy Jaud fand ich super. MILLIONÄR habe ich geliebt. Umso mehr habe ich mich natürlich auf HUMMELDUMM gefreut. Leider kann ich mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal derart von einem Buch enttäuscht war.
Nichts ist wirklich witzig an dem Buch. Das ein oder andere Mal konnte ich mal schmunzeln - das war’s aber auch schon. Deshalb mein Tipp: Bevor jemand das Buch kaufen möchte, vorher mal eine Leseprobe anschauen oder Hörprobe zu Rate ziehen. Ich denke, die meisten werden da schon feststellen wie wahnsinnig unlustig HUMMELDUMM ist.
Und, nein, sich ewig nur über Dialekte und Akzente lustig zu machen ist irgendwann auch nicht mehr komisch.
Viel schlimmer aber: Das Buch ist durchzogen von destruktiven Stereotypen und rassistischen Klischeevorstellungen. Das geht GAR NICHT!
13. Juni 2010 um 11:17 Uhr
Hörbuch
Bin immer noch irritiert, dass die Bewertungen für Buch und Hörbuch hier immer in einen Topf geworfen werden? Egal. Meine Bewertung bezieht sich jedenfalls auf das Hörbuch, das mir (wie auch schon das Hörbuch Resturlaub) gut gefallen hat. Zuerst war ich skeptisch, weil ich Resturlaub zuerst gehört hatte und von Christoph Marie Herbst als Sprecher begeistert war. Nun muss ich aber sagen, Tommy Jaud bringt den Text etwas trockener rüber, aber keineswegs weniger witzig. Ein unterhaltsamer Hörspaß, den ich auf jeden Fall empfehlen kann!
13. Juni 2010 um 11:17 Uhr
Was ist das denn für eine rassistische Scheiße?
RESTURLAUb von Tommy Jaud fand ich super. MILLIONÄR habe ich geliebt. Umso mehr habe ich mich natürlich auf HUMMELDUMM gefreut. Leider kann ich mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal derart von einem Buch enttäuscht war.
Nichts ist wirklich witzig an dem Buch. Das ein oder andere Mal konnte ich mal schmunzeln - das war’s aber auch schon. Deshalb mein Tipp: Bevor jemand das Buch kaufen möchte, vorher mal eine Leseprobe anschauen oder Hörprobe zu Rate ziehen. Ich denke, die meisten werden da schon feststellen wie wahnsinnig unlustig HUMMELDUMM ist.
Und, nein, sich ewig nur über Dialekte und Akzente lustig zu machen ist irgendwann auch nicht mehr komisch.
Viel schlimmer aber: Das Buch ist durchzogen von destruktiven Stereotypen und rassistischen Klischeevorstellungen. Das geht GAR NICHT!
13. Juni 2010 um 11:17 Uhr
Hörbuch
Bin immer noch irritiert, dass die Bewertungen für Buch und Hörbuch hier immer in einen Topf geworfen werden? Egal. Meine Bewertung bezieht sich jedenfalls auf das Hörbuch, das mir (wie auch schon das Hörbuch Resturlaub) gut gefallen hat. Zuerst war ich skeptisch, weil ich Resturlaub zuerst gehört hatte und von Christoph Marie Herbst als Sprecher begeistert war. Nun muss ich aber sagen, Tommy Jaud bringt den Text etwas trockener rüber, aber keineswegs weniger witzig. Ein unterhaltsamer Hörspaß, den ich auf jeden Fall empfehlen kann!
19. Juni 2010 um 08:34 Uhr
Zum Schreien komisch
Ich kann dieses Hörbuch nur empfehlen. Es ist urkomisch, vor allem mit den vielen Charakteren (der junge Seppelpeter mit seiner nervigen Kamera), die Grubers aus Wien mit dem aberwitzigen Dialekt. Dann Bahe, der Reiseführer … und alle mit dem eigenen Dialekt. Die gesamt Geschichte ist witzig- wie man eben von einem Fettnäpfchen ins nächste tappt.
Sehr empfehlenswert !
19. Juni 2010 um 08:34 Uhr
Matze & 8 andere Chaoten…
Mein Schatz und ich lieben dieses Hörbuch, dass wir bevorzugt im Auto gehört haben.
Wir mussten uns kringelig lachen und waren begeistert. Einfach nur lustig, wie der Protagonist von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und göttlich, wie die Dialekte von Tommy Jaud dargestellt werden. Total zum Ablachen!
19. Juni 2010 um 08:34 Uhr
Genial, ne
Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen und muss sagen es ist zum schießen!!!! Habe es zwischendurch in langweiligen Germanistik-Seminaren gelesen und musste mich ab und an zurückhalten um nicht laut loslachen zu müssen… Wirklich ein lustiges Buch, obwohl ich eher in der Psycho- und Thriller-Welt zuhause bin. Unbedingt lesen!!!
19. Juni 2010 um 08:34 Uhr
Seichter Zeitvertreib !
Das Buch beschreibt in den ersten über 100 Seiten die Suche nach einem Adapterstecker und endet wie ein Kindermärchen….
Es gibt Besseres um seine Zeit totzuschlagen.
19. Juni 2010 um 08:34 Uhr
Zum Totlachen …
Kurz und knapp: super Buch. Selten so gelacht beim Lesen. Klischees hin oder her … :-)))
25. Juni 2010 um 06:00 Uhr
Hummeldumm
Das geilste was ich je gelesen habe. Einfach super gut. Du lachst von Anfang bis Ende - ehrlich!
25. Juni 2010 um 06:00 Uhr
Hummeldumm
Das geilste was ich je gelesen habe. Einfach super gut. Du lachst von Anfang bis Ende - ehrlich!
25. Juni 2010 um 06:00 Uhr
Nette Urlaubslektüre
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und wusste überhaupt nicht was mich erwartet. Das Buch liest sich schnell weg und man will bis zum Schluss wissen, wie es dem Hauptcharakter in seinem Horror-Urlaub so ergeht.
Klar sind die Charaktere vielleicht Stereotypen, aber ich denke Komik muss immer etwas übertreiben und Wesenszüge aufgreifen, die allen bekannt sind, sonst wärs ja nicht so lustig.
Der Schreibstil des Autors hätte zwar, für mein Empfinden, noch etwas ausgereifter sein können, aber ich musste an vielen Stellen des Buches lachen, hab das Geschehen förmlich sehen können und mich gut unterhalten gefühlt.
25. Juni 2010 um 06:00 Uhr
Nette Urlaubslektüre
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und wusste überhaupt nicht was mich erwartet. Das Buch liest sich schnell weg und man will bis zum Schluss wissen, wie es dem Hauptcharakter in seinem Horror-Urlaub so ergeht.
Klar sind die Charaktere vielleicht Stereotypen, aber ich denke Komik muss immer etwas übertreiben und Wesenszüge aufgreifen, die allen bekannt sind, sonst wärs ja nicht so lustig.
Der Schreibstil des Autors hätte zwar, für mein Empfinden, noch etwas ausgereifter sein können, aber ich musste an vielen Stellen des Buches lachen, hab das Geschehen förmlich sehen können und mich gut unterhalten gefühlt.
25. Juni 2010 um 06:00 Uhr
Genial!
Lacher garantiert. Eine Buch von dem man nicht mehr wegkommt. Das beste, das Tommy Jaud geschrieben hat!
25. Juni 2010 um 06:00 Uhr
Genial!
Lacher garantiert. Eine Buch von dem man nicht mehr wegkommt. Das beste, das Tommy Jaud geschrieben hat!
25. Juni 2010 um 06:00 Uhr
eines der nervigsten Bücher die ich je gelesen habe…
Ein superblödes Buch und die Story ist an den Haaren herbei gezogen. Die Suche nach dem Stromadapter ging mir so auf die Nerven, dass ich das Hörbuch nur mit Unterbrechungen hören konnte. Fertig gehört habe ich es auch nur, weil ich im Auto immer Hörbücher höre und kein anderes zur Hand hatte.
Ich rate: Finger weg, das Buch ist wirklich Hummeldumm.
25. Juni 2010 um 06:00 Uhr
eines der nervigsten Bücher die ich je gelesen habe…
Ein superblödes Buch und die Story ist an den Haaren herbei gezogen. Die Suche nach dem Stromadapter ging mir so auf die Nerven, dass ich das Hörbuch nur mit Unterbrechungen hören konnte. Fertig gehört habe ich es auch nur, weil ich im Auto immer Hörbücher höre und kein anderes zur Hand hatte.
Ich rate: Finger weg, das Buch ist wirklich Hummeldumm.
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Sehr Geiles Buch
WIeder mal ein sehr geiles Buch von Tommy Jaud.
Zu empfehlen ist auch das Hörbuch…
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Sehr Geiles Buch
WIeder mal ein sehr geiles Buch von Tommy Jaud.
Zu empfehlen ist auch das Hörbuch…
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Grüße von Eckhard Henscheid
Ob der deutsche Schriftsteller Eckhard Henscheid sich gefreut hat, als der nachgeborene Kollege Tommy Jaud in sprachlicher Anlehnung an seinen legendären Bestsellerroman “Die Vollidioten” (1972) sein Erstlingswerk “Vollidiot” nannte, ist unbekannt. Jedenfalls setzt Jaud die allerdings unerreichbare Henscheid-Tradition der “Nonsens-Dichtung” fort, auf seine Art.
“Hummeldumm” heißt sein neuer Comedy-Roman, in dem eine aus “9 Trotteln” bestehende Kleinbus-Reisegruppe seziert wird, die mit einem schwarzen Reiseleiter eine Rundfahrt durch Namibia unternimmt. Auch wer die verkaufsfördernde “Locker-vom-Hocker”-Sprache nicht mag, wird schmunzeln müssen, obwohl die streckenweise zynisch und nicht gerade menschenfreundlich erscheinende Verballhornung von Dialekten des deutschen Sprachraums das Lachen im Halse steckenbleiben lässt. “Streckenverlauf, Pflanzen und Kontonummern wurden den Anforderungen eines Unterhaltungsromans angepasst”, schreibt Jaud in einer Nachbemerkung und behauptet pflichtgemäß, Ähnlichkeiten mit lebenden weißen Touristen seien “zufällig und ungewollt”, schränkt das dann aber durch den Zusatz “meist” ein. Da tun einem Leser die ganz sicher existierenden Menschen leid, die Jaud sehr wahrscheinlich als Vorbilder genommen hat und die sich nun wiedererkennen müssen. Reklame ist auch dabei; denn die Namen einiger namibischer Lodgen werden im Klartext genannt und zusätzlich nochmals im “Danke” erwähnt. So ist der Absatz einiger hundert Exemplare in diesen Lodgen garantiert, obwohl das Buch das gar nicht nötig hat.
Manche Leser werden sich “schimmelig lachen”. Gibt es ein besseres Lob als: Auch der kritische kann einfach nicht umhin, gelegentlich einzustimmen? Ein ganz ausgezeichnetes Unterhaltungsstück der immer weiter vermarkteten Comedy-Literatur.
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Grüße von Eckhard Henscheid
Ob der deutsche Schriftsteller Eckhard Henscheid sich gefreut hat, als der nachgeborene Kollege Tommy Jaud in sprachlicher Anlehnung an seinen legendären Bestsellerroman “Die Vollidioten” (1972) sein Erstlingswerk “Vollidiot” nannte, ist unbekannt. Jedenfalls setzt Jaud die allerdings unerreichbare Henscheid-Tradition der “Nonsens-Dichtung” fort, auf seine Art.
“Hummeldumm” heißt sein neuer Comedy-Roman, in dem eine aus “9 Trotteln” bestehende Kleinbus-Reisegruppe seziert wird, die mit einem schwarzen Reiseleiter eine Rundfahrt durch Namibia unternimmt. Auch wer die verkaufsfördernde “Locker-vom-Hocker”-Sprache nicht mag, wird schmunzeln müssen, obwohl die streckenweise zynisch und nicht gerade menschenfreundlich erscheinende Verballhornung von Dialekten des deutschen Sprachraums das Lachen im Halse steckenbleiben lässt. “Streckenverlauf, Pflanzen und Kontonummern wurden den Anforderungen eines Unterhaltungsromans angepasst”, schreibt Jaud in einer Nachbemerkung und behauptet pflichtgemäß, Ähnlichkeiten mit lebenden weißen Touristen seien “zufällig und ungewollt”, schränkt das dann aber durch den Zusatz “meist” ein. Da tun einem Leser die ganz sicher existierenden Menschen leid, die Jaud sehr wahrscheinlich als Vorbilder genommen hat und die sich nun wiedererkennen müssen. Reklame ist auch dabei; denn die Namen einiger namibischer Lodgen werden im Klartext genannt und zusätzlich nochmals im “Danke” erwähnt. So ist der Absatz einiger hundert Exemplare in diesen Lodgen garantiert, obwohl das Buch das gar nicht nötig hat.
Manche Leser werden sich “schimmelig lachen”. Gibt es ein besseres Lob als: Auch der kritische kann einfach nicht umhin, gelegentlich einzustimmen? Ein ganz ausgezeichnetes Unterhaltungsstück der immer weiter vermarkteten Comedy-Literatur.
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Einfach nur gut!
Habe mich beim lesen einfach nur köstlich amüsiert. Da ich beim lesen so viel gelacht habe, ließt es jetzt gerade mein Mann und der ist auch total begeistert.
Man findet sich in manchen Situationen als Paar auch gut wieder.
Einfach nur toll und zu empfehlen!
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Einfach nur gut!
Habe mich beim lesen einfach nur köstlich amüsiert. Da ich beim lesen so viel gelacht habe, ließt es jetzt gerade mein Mann und der ist auch total begeistert.
Man findet sich in manchen Situationen als Paar auch gut wieder.
Einfach nur toll und zu empfehlen!
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
flüssig zu lesen aber nicht zum schlapplachen
Also ich war nicht entäuscht vom Buch aber ein bisschen ernüchtert. Es ist lustig aber mit einer eigenen Art von Humor. Es ist spannend, lesenswert und zwischendurch wirklich unglaublich.
Die Situationen in die Matze manchmal kommt fnde ich als Frau selbstverschuldet und deswegen musste ich einfach nur mit dem Kopf schütteln.
Aber wie gesagt eine schöne flüssige Lektüre.
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
flüssig zu lesen aber nicht zum schlapplachen
Also ich war nicht entäuscht vom Buch aber ein bisschen ernüchtert. Es ist lustig aber mit einer eigenen Art von Humor. Es ist spannend, lesenswert und zwischendurch wirklich unglaublich.
Die Situationen in die Matze manchmal kommt fnde ich als Frau selbstverschuldet und deswegen musste ich einfach nur mit dem Kopf schütteln.
Aber wie gesagt eine schöne flüssige Lektüre.
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Lustig und kurzweilig
Meine Frau und mein Sohn haben sich köstlich amüsiert. Ich habe es noch nicht gehört, werde es aber auf jeden Fall nachholen!
Wir kaufen uns selten Hörbücher, sondern leihen sie uns aus der Bücherei. Aber dieses musste meine Frau unbedingt haben. Es hat sich gelohnt! Viel Spaß jedem, der es kauft!
1. Juli 2010 um 06:17 Uhr
Lustig und kurzweilig
Meine Frau und mein Sohn haben sich köstlich amüsiert. Ich habe es noch nicht gehört, werde es aber auf jeden Fall nachholen!
Wir kaufen uns selten Hörbücher, sondern leihen sie uns aus der Bücherei. Aber dieses musste meine Frau unbedingt haben. Es hat sich gelohnt! Viel Spaß jedem, der es kauft!
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Harmlose Unterhaltung, aber jedenfalls unterhaltend
Die vier Sterne meiner Bewertung für diesen Roman beziehen sich auf seinen Anspruch: Mehr als seichte, flott geschriebene und zu lesende humoristische Unterhaltungsliteratur will er offensichtlich nicht sein. In dieser Klasse macht er aber fast alles richtig. Er ist wirklich unterhaltsam, die “hummeldummen” Figuren stehen dem Leser schon bald sehr plastisch vor Augen und die verzweifelte Suche des Protagonisten (dessen ersehnte Eigentumswohnung durch eine vergessene Überweisung auf dem Spiel steht) nach Adaptern, Internetzugängen oder auch nur der Möglichkeit, zu telefonieren, die sich als roter Faden durch einen grösseren Teil des Buches zieht, erzeugt tatsächlich eine gewisse Spannung; jedenfalls liest man neugierig weiter, sich fragend, was ihm noch so alles zustossen wird und ob er’s irgendwann hinkriegt. Eine gewisse Realitätsnähe kann man bei aller Albernheit zudem nicht leugnen, wenn man selbst schon in einer Gruppe mit Mitreisenden, die man sich nicht aussuchen konnte, unterwegs war… Aber selbstverständlich: ein flaches Buch. Wäre es ein See, könnte nicht einmal ein Erdmännchen darin ertrinken. Mit seinem nie übermässig bissigen Humor und so manchem vorhersehbaren Effekt will der Autor offenbar auf einem möglichst breiten Humorkonsens aufbauen, was aber, wie gesagt, durchaus gelingt. Das harmlose Gesamtbild wird von einem etwas aufgesetzt wirkenden “Wohlfühlschluss” abgerundet. Wer nun also in einer Bahnhofsbuchhandlung etwas kaufen will, um ein paar Stunden im nächsten Zug mit einer Lektüre zu verkürzen, die man anschliessend schnell und komplett vergessen kann, möge zugreifen.
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Harmlose Unterhaltung, aber jedenfalls unterhaltend
Die vier Sterne meiner Bewertung für diesen Roman beziehen sich auf seinen Anspruch: Mehr als seichte, flott geschriebene und zu lesende humoristische Unterhaltungsliteratur will er offensichtlich nicht sein. In dieser Klasse macht er aber fast alles richtig. Er ist wirklich unterhaltsam, die “hummeldummen” Figuren stehen dem Leser schon bald sehr plastisch vor Augen und die verzweifelte Suche des Protagonisten (dessen ersehnte Eigentumswohnung durch eine vergessene Überweisung auf dem Spiel steht) nach Adaptern, Internetzugängen oder auch nur der Möglichkeit, zu telefonieren, die sich als roter Faden durch einen grösseren Teil des Buches zieht, erzeugt tatsächlich eine gewisse Spannung; jedenfalls liest man neugierig weiter, sich fragend, was ihm noch so alles zustossen wird und ob er’s irgendwann hinkriegt. Eine gewisse Realitätsnähe kann man bei aller Albernheit zudem nicht leugnen, wenn man selbst schon in einer Gruppe mit Mitreisenden, die man sich nicht aussuchen konnte, unterwegs war… Aber selbstverständlich: ein flaches Buch. Wäre es ein See, könnte nicht einmal ein Erdmännchen darin ertrinken. Mit seinem nie übermässig bissigen Humor und so manchem vorhersehbaren Effekt will der Autor offenbar auf einem möglichst breiten Humorkonsens aufbauen, was aber, wie gesagt, durchaus gelingt. Das harmlose Gesamtbild wird von einem etwas aufgesetzt wirkenden “Wohlfühlschluss” abgerundet. Wer nun also in einer Bahnhofsbuchhandlung etwas kaufen will, um ein paar Stunden im nächsten Zug mit einer Lektüre zu verkürzen, die man anschliessend schnell und komplett vergessen kann, möge zugreifen.
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Eindeutig Hummeldumm
Hummeldumm
Dieses Buch beinhaltet den üblichen Humor von Tommy Jaud, die diesen lieben werden ihn nicht vermissen. Man kann wirklich an ein paar stellen herzlich lachen.Auch die verschiedenen Akzente so wie sprachen sind drin wie man es aus Resturlaub gewöhnt ist.
Ich fahnde das Buch ganz gut aber es ist persönlich gesehen nicht so gut wie die anderen.
Es geht um Matze und Sina die in Namibia eine Tour machen, mit vielen verschiedenen Menschen. Wie es nun mal so ist wenn mehrere Menschen aufeinander treffen, ist immer irgendwas los. Und das ist es auch in diesem Buch. Da gibt es Pärchen, Single, alt und jung.
Und viele aufregende Abenteuer. Vom übernachten im freien, über ein Erdmännchen bis hin zu einem verschwundenen guid.
Es hat spass gemacht zu lesen ist aber denke ich schwer was zu schreiben ohne zu viel zu verraten.
Deshalb nur eine kurze Rezi.
Es lohnt sich zu lesen aber man sollte es wirklich nicht mit den anderen vergleichen auch wenn dieses mal der seppelpeter vorkommt.
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Netter Zeitvertreib
Also ich hatte das Buch recht schnell gelesen. Und es wurden auch gut die verschiedenen Leute charakterisiert. Ich war gerade selbst auf einer Rundreise … Ja, ich erkannte sie doch alle wieder.
Doch finde ich den Klappentext wirklich übertrieben. Es gab ganz witzige Sätze, aber ich war nicht auf jeder Seite am Lachen. Den Hauptakteur fand ich absolut unsympathisch. Und das finde ich schon recht wichtig.
Aber es ist gut zu lesen, abwechselungsreich, hier und da mal nette Ideen und zum Ende natürlich mit Happy End verbunden.
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Typisch Tommy Jaud
Nachdem ich schon die anderen drei Bücher von Tommy Jaud gelesen hatte war ich gespannt auf die vierte Geschichte. Ich wurde nicht enttäuscht. Sicher, wer zum Lachen in den Keller geht wird nicht viel mit diesem Buch anfangen können. Jedenfalls habe mehrmals beim Lesen laut loslachen müssen, übrigens sehr zum Vergnügen meiner Frau und meiner Kinder.
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Absoluter Hammer
Das Buch “Hummeldumm” von Tommy Jaud ist einfach nur Spitze. Ein bisschen Urlaub-, Gemeinschafts- und Technikfreak-Feeling.
Tommy Jaud hat meinen Geschmack getroffen. Ich würde mir sogar einen zweiten Teil oder ein Buch welches genauso aufgebaut ist kaufen.
MfG
Raphael
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Eindeutig Hummeldumm
Hummeldumm
Dieses Buch beinhaltet den üblichen Humor von Tommy Jaud, die diesen lieben werden ihn nicht vermissen. Man kann wirklich an ein paar stellen herzlich lachen.Auch die verschiedenen Akzente so wie sprachen sind drin wie man es aus Resturlaub gewöhnt ist.
Ich fahnde das Buch ganz gut aber es ist persönlich gesehen nicht so gut wie die anderen.
Es geht um Matze und Sina die in Namibia eine Tour machen, mit vielen verschiedenen Menschen. Wie es nun mal so ist wenn mehrere Menschen aufeinander treffen, ist immer irgendwas los. Und das ist es auch in diesem Buch. Da gibt es Pärchen, Single, alt und jung.
Und viele aufregende Abenteuer. Vom übernachten im freien, über ein Erdmännchen bis hin zu einem verschwundenen guid.
Es hat spass gemacht zu lesen ist aber denke ich schwer was zu schreiben ohne zu viel zu verraten.
Deshalb nur eine kurze Rezi.
Es lohnt sich zu lesen aber man sollte es wirklich nicht mit den anderen vergleichen auch wenn dieses mal der seppelpeter vorkommt.
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Netter Zeitvertreib
Also ich hatte das Buch recht schnell gelesen. Und es wurden auch gut die verschiedenen Leute charakterisiert. Ich war gerade selbst auf einer Rundreise … Ja, ich erkannte sie doch alle wieder.
Doch finde ich den Klappentext wirklich übertrieben. Es gab ganz witzige Sätze, aber ich war nicht auf jeder Seite am Lachen. Den Hauptakteur fand ich absolut unsympathisch. Und das finde ich schon recht wichtig.
Aber es ist gut zu lesen, abwechselungsreich, hier und da mal nette Ideen und zum Ende natürlich mit Happy End verbunden.
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Typisch Tommy Jaud
Nachdem ich schon die anderen drei Bücher von Tommy Jaud gelesen hatte war ich gespannt auf die vierte Geschichte. Ich wurde nicht enttäuscht. Sicher, wer zum Lachen in den Keller geht wird nicht viel mit diesem Buch anfangen können. Jedenfalls habe mehrmals beim Lesen laut loslachen müssen, übrigens sehr zum Vergnügen meiner Frau und meiner Kinder.
7. Juli 2010 um 08:00 Uhr
Absoluter Hammer
Das Buch “Hummeldumm” von Tommy Jaud ist einfach nur Spitze. Ein bisschen Urlaub-, Gemeinschafts- und Technikfreak-Feeling.
Tommy Jaud hat meinen Geschmack getroffen. Ich würde mir sogar einen zweiten Teil oder ein Buch welches genauso aufgebaut ist kaufen.
MfG
Raphael