Ich geh dann mal heim: Erwandertes Österreich (Axel Halbhuber)
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Schlagworte: Axel Halbhuber
Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 22. Februar 2010 um 11:00 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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8. März 2010 um 17:51 Uhr
Österreichdurchquerung von Bregenz nach Wien
Ein junger Journalist, untrainiert, leicht übergewichtig mit Wiener Schmäh und seinem Hund “Niko Poldi” macht sich zu Fuß von Bregenz nach Wien auf.Doch schon auf der ersten Etappe beginnt das Abenteuer…
Halbhuber schreibt locker über seine Erlebnisse und Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen etappenweise und in kleinen Kapitelchen. Er empfiehlt Hütten und Abschneider auf dem Weitwanderweg 01 durch Österreich.
Wer in diesem Buch Lebensweisheiten, esoterische Einkehr oder ökologische Tipps erwartet, wird enttäuscht sein. Dieses Buch vermittelt den Spaß am Wandern durch Österreich!
Mancher deutscher Leser bzw. Leserin wird wohl die Sprache oft nicht verstehen, aber glauben Sie mir, damit wird gerechnet
Halbhuber ist die österreichische Antwort auf Hape Kerkeling.
23. März 2010 um 20:17 Uhr
Fad
Die Idee hat mich sofort interessiert und da ich selbst gerne wandere- in etwa auf dem Niveau des Autors vor seiner Weitwanderung- habe ich mir das Buch gekauft, obwohl mich 2 Dinge schon skeptisch werden ließen: Erstens Leute die sich eine Initiale zwischen Vor- und Nachnamen stellen- genügt Axel Halbhuber nicht? Will man sich damit interessanter machen? Und zweitens und schwerwiegender: soll ich mir einen plumpen Abklatsch von Hape Kerkelings Supererfolg “Ich bin dann mal weg” kaufen? Aber gut, vielleicht hat ja nur der Verlag auf diesen Namen gedrängt, kann ja sein, also gab ich dem Buch eine Chance.
Worum es geht kann man eh in der Zusammenfassung lesen. Es sind die einzelnen Etappen recht kurz geographisch beschrieben mit Ortsangaben mit denen man nur was anfangen kann wenn man schon dort war oder mit einer Wanderkarte mitschaut. Einige Fotos sind auch drin, die fand ich ganz gut. Sonst liest man halt die Gedanken des Autors die er sich so auf der Wanderung macht, und hier beginnt mein Problem mit dem Buch: eine Schilderung in Tagebuchform- oder vielleicht sagt man heute besser Blogform- kann nur funktionieren, wenn man irgendeinen Draht zum Autor hat bzw. bekommt. Deswegen war ja auch Kerkelings Buch so ein Erfolg- man mag den Mensch und man liest gerne seine Gedanken und Erlebnisse. Ich persönlich fand die Gedanken des Herrn Halbhuber einfach nur fad und krampfhaft auf originell und witzig.
Das ist natürlich- eben wegen des sehr persönlichen Blog-Stils- sehr subjektiv und es mag Leute geben, die vor dem Einschlafen gerne darüber lesen wie beispielsweise die Körperteile des Autor vor dessen Einschlafen miteinander kommunizieren oder was er seinem Hund gerne sagen würde.
Ich jedenfalls hatte mir mehr erwartet, oder irgendwie dann doch nicht, vielleicht hatte ich Recht mit meiner Skepsis.