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22 Kommentare zu „Außer Dienst: Eine Bilanz (Helmut Schmidt)“
Faszinierend, phantastisch. Wer das Leben und die Arbeit von Helmut Schmidt verfolgen konnte und nun eine, ja beinahe schonungslose Zusammenfassung, liest, muss begeistert sein. Helmut Schmidt hat das Glück, die Wirkung seines eigenen Tuns aus der Entfernung und innerhalb der jüngeren Geschichte betrachten zu können.
Jetzt bedauere ich, dass ich dieses, sein Wirken nicht intensiver verfolgt habe.
Ein Buch, welches Pflichtlektüre für jeden jungen Menschen werden sollte.
Geschichte intensiv Eins vorweg: Wer schon in der Schule seine Probleme mit Oberlehrern hatte sollte sich den Kauf dieses hervoragenden Hörbuchs überlegen …
Helmut Schmidt hat (s)eine Meinung und die gilt. (Punkt !)
Dieses (Hör-)buch ist eine beindruckende Bilanz eines grossen Lebens eines herausragenden Politikers unseres Landes. Besonders diejenigen welche die aktive Zeit Schmidts miterlebt haben werden sich an viele Personen des öffentlichen Lebens wieder erinnern, die uns heute nicht mehr so im Gedächtnis sind.
Der deutsche Herbst, RAF, Nato-Doppelbeschluß, Mogadischu um nur einige prägende Ereignisse in der deutschen Gerschichte zu nennen fallen in die aktive Zeit Helmut Schmidts als Minister und Kanzler.
Einige der Hintergründe, der politischen Situationen welche Helmut Schmidt schildert waren mir neu, andere hatte ich in einer anderen Lesart in Erinnerung.
Manchmal ist die Bewertung des Autors zu schwarz/weiß und stößt an die eigenen Grenzen. Vieles ist von einer sehr tiefen Einsicht in die (Welt-)Politik, die historischen Hintergründe und die Menschen geprägt und fördert so manches “Aha!” zu Tage.
Alles in allem eine gelungene Zusammenfassung der deutschen Geschichte ab 45, oft sehr subjektiv aber immer intensiv.
Einzig der Sprecher in der Hörbuch-Version ist unglücklich gewählt. Die immer gleiche Stimmlage ohne hörbare Empathie ist über längere Zeit ermüdent. Hier hätte ich mir einen Sprecher gewünscht der in der Lage ist auch mit politischen Texten Spannung zu erzeugen.
Wunderwerk der Vielseitigkeit Dieses Audiobook enthält gelungene Analysen und philosophische Gedanken eines herausragenden Politikers. Ein Vermächtnis eines Kanzlers a.D., der nach seinem allmählichen Ausscheiden aus der Bundespolitik ein Résumé über die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, seine künftigen Aufgaben in Europa und der bevorstehenden Weltpolitik aufstellt. Schmidt bezieht auch ethische Wertvorstellungen in seine Erläuterungen mit ein. Fazit: Gutes Buch und ebenfalls gelungenes Audiobook
Sehr interessantes Zeitdokument - viel Inhalt, viel Geschichte Für diese CDs muss man sich viel Zeit nehmen. Manche Passagen habe ich mir mehrfach angehört, weil ich sie beim ersten Hören nicht gleich in ihrer Gänze verstanden habe. Es war sehr interessant, Geschichte aus erster Hand zu erfahren und ich empfehle diese CDs jedem, der an neuerer deutscher Geschichte und der Person Helmut Schmidt interessiert ist.
Helmut Schmidt A.D. Helmut Schmidt, wie man ihn kennt und schätzt. Hanseatisch kühl und doch nahe kommmend mit den Erkenntnissen zu den Geschehnissen seiner Zeit. Einer der wenigen STAATSMÄNNER, denen man allenfalls “verübelt”, dass sie nicht mehr I.D. (im Dienst), sondern eben A.D. (außer Dienst) sind - selbst, wenn sicher auch diese Person zeitlebens ihre Schwächen hatte (neben den Stärken). Gut, das Hörbuch (auch sehr gut gelesen), besser noch das Lese-Buch, weil man sich da das eine oder andere anstreichen und so besser merken kann.
Wann wird endlich das neueste Werk eingesprochen: Auf eine Zigarette!
Geschichte - lebendig erzählt. eine ausgesprochen interessante Biografie und ein gelungenes Hörbuch - auch wenn ich mir häufiger mehr selbstkritische Distanz gewünscht hätte. Helmut Schmidt war ein außergewöhnlicher Politiker - aber Bescheidenheit ist seine Sache nicht.
Dieses Buch gehört in jeden Kopf Zu Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt bedarf es keiner Erklärung. Zu seinem neuesten Buch: “Helmut Schmidt - außer Dienst” schon. Es ist eine sehr nachdenkenswerte, ehrliche und für jeden Bürger wichtige und zu lesen notwendige Veröffentlichung eines Mannes, der sich und seinen Prinzipien auch in diesem Biuch treu geblieben ist. Ich bin dankbar, dass ich ihn persönlich kennen lernen durfte. Seine Erkenntnisse und Erfahrungen, die er in seinem Buch mitteilt, sind lehrreich, glaubwürdig und von einer hohen Moral und Ethik geprägt. Ich kann dieses “Lehrbuch für Demokratie” allen jenen empfehlen, die auf diesem Gebiet noch Nachholbedarf haben oder bisher falschen Propheten gefolgt sind. Insbesonder sollte die derzeitige und kommende Generation von Politikern dieses Buch als “Standardwerk” verinnerlichen und Ihr “Da-sein und So-sein” daran orientieren. Wolfgang Kownatka, Sinzig-Bad Bodendorf
Spannendes politisches Buch und ausgezeichnet vorgelesen Helmut Schmidt ist in seiner Autobiografie manchmal selbstherrlich und oberlehrerhaft, aber das Buch ist ein ausgezeichneter politischer Dokument der neuen Deutschen Geschichte und heute aktueller denn eh und je.
Die Qualität der Buchlesung finde ich sehr gut und Akzentuirung und Tonlage sehr passend zu den originalen Ton von Helmut Schmidt. Manchmal wirkt das ganze etwas zu langatmig und schade auch, dass im Booklet kein detailliertes Inhaltsverzeichnis (mit Inhalte der einzelnen CD-Titeln) vorhanden ist.
Es läßt einem auch nachdenken … Ich habe diese Hör Buch zum Geburtstag für meine Mutter gekauft. Da meine Mutter (eine echte Hamburgerin) Helmut Schmidt und sein Lebensweg verfolgen konnte, wird Sie sich nun zum 75. Geburtstag sehr freuen. Ich habe dieses Hör Buch deshalb vor einem Buch vorgezogen, weil meine Mutter nach langer schwerer Krankheit, nicht mehr so lange lesen kann. Schade ist es nur, das Helmut Schmidt nicht selber spricht.
Für Menschen, die nicht mehr aus Gesundheitlichen Gründen, ein Buch lesen können, ist so ein Hör Buch viel besser. In diesem Sinne, Margret Rosemeyer
7 Hörbuchstunden, die sich lohnen Helmut Schmidt, früherer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und Mitherausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT, ist einer der elder statesmen mit nach wie vor großer Strahlkraft. Viel wurde über ihn geschrieben, viel von ihm selbst. Stets war es bewundernswert, mit welcher Klarheit und Überzeugungskraft der mittlerweile 90-Jährige seine Gedanken ausgebreitet hat. Gleichzeitig fasziniert auch nach seiner Zeit als aktiver Politiker sein ungebrochenes Interesse an der gegenwärtigen Politik und der Zukunft Deutschlands.
In dem vorliegenden Werk, das der Schauspieler Hanns Zischler in einer gekürzten Fassung so markant wie professionell als Hörbuch eingelesen hat, gibt der Altkanzler nun Einblick in das, was er glaubt, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben. Dazu beschreibt Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende Kalten Krieges, das besondere Verhältnis der Deutschen zu ihren Nachbarn und all die Lehren und Erfahrungen, die er auf historischem, politischem und wirtschaftlichem Terrain in seinen verschiedenen Ämtern im Laufe seines Lebens gemacht hat. Gleichzeitig lässt er uns aber auch an seinen Kriegserfahrungen teilhaben und scheut sich nicht, über eigene Fehler und Versäumnisse, seine Einstellung zu Religion und Glauben und das Lebensende offen zu sprechen.
Es ist immer wieder lehrreich und bereichernd, den Überlegungen des Bundeskanzlers a.D. zu lauschen. Dies gilt um so mehr, als es Schmidt als gelernter Volkswirt schafft, komplizierte wirtschaftliche Sachverhalte mit einfachen treffenden Worten dazustellen. Beispiel hierfür sind etwa seine Ausführungen über die US-amerikanische Subprime-Problematik, die eine weltweite Bankenkrise auslöste, die bekanntermaßen von den westlichen Staaten nur um den Preis einer überhöhten Staatsverschuldung zumindest vorläufig gemeistert wurde. Schmidt analysiert nicht nur, er gibt auch Anstöße zu neuen Sichtweisen. Sein Buch sollte von jungen Politikern und Politikerinnen gelesen und gehört werden, benennt es doch sehr genau, was jeder angehende Politiker als geistiges Rüstzeug mitbringen sollte.
Fazit: Das aus 6 CDs bestehende, ca. 7 stündige Hörbuch kann nur nachhaltig empfohlen werden. Es beinhaltet die Bilanz eines außergewöhnlichen Lebens und das politische Vermächtnis eines großen Staatsmannes.
7 Hörbuchstunden, die sich lohnen Helmut Schmidt, früherer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und Mitherausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT, ist einer der elder statesmen mit nach wie vor großer Strahlkraft. Viel wurde über ihn geschrieben, viel von ihm selbst. Stets war es bewundernswert, mit welcher Klarheit und Überzeugungskraft der mittlerweile 90-Jährige seine Gedanken ausgebreitet hat. Gleichzeitig fasziniert auch nach seiner Zeit als aktiver Politiker sein ungebrochenes Interesse an der gegenwärtigen Politik und der Zukunft Deutschlands.
In dem vorliegenden Werk, das der Schauspieler Hanns Zischler in einer gekürzten Fassung so markant wie professionell als Hörbuch eingelesen hat, gibt der Altkanzler nun Einblick in das, was er glaubt, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben. Dazu beschreibt Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende Kalten Krieges, das besondere Verhältnis der Deutschen zu ihren Nachbarn und all die Lehren und Erfahrungen, die er auf historischem, politischem und wirtschaftlichem Terrain in seinen verschiedenen Ämtern im Laufe seines Lebens gemacht hat. Gleichzeitig lässt er uns aber auch an seinen Kriegserfahrungen teilhaben und scheut sich nicht, über eigene Fehler und Versäumnisse, seine Einstellung zu Religion und Glauben und das Lebensende offen zu sprechen.
Es ist immer wieder lehrreich und bereichernd, den Überlegungen des Bundeskanzlers a.D. zu lauschen. Dies gilt um so mehr, als es Schmidt als gelernter Volkswirt schafft, komplizierte wirtschaftliche Sachverhalte mit einfachen treffenden Worten dazustellen. Beispiel hierfür sind etwa seine Ausführungen über die US-amerikanische Subprime-Problematik, die eine weltweite Bankenkrise auslöste, die bekanntermaßen von den westlichen Staaten nur um den Preis einer überhöhten Staatsverschuldung zumindest vorläufig gemeistert wurde. Schmidt analysiert nicht nur, er gibt auch Anstöße zu neuen Sichtweisen. Sein Buch sollte von jungen Politikern und Politikerinnen gelesen und gehört werden, benennt es doch sehr genau, was jeder angehende Politiker als geistiges Rüstzeug mitbringen sollte.
Fazit: Das aus 6 CDs bestehende, ca. 7 stündige Hörbuch kann nur nachhaltig empfohlen werden. Es beinhaltet die Bilanz eines außergewöhnlichen Lebens und das politische Vermächtnis eines großen Staatsmannes.
Der Udo Lattek der deutschen Politik hält Hof Helmut Schmidts neuestes Buch “Außer Dienst” überzeugt mich nicht. Das mag vor allem daran liegen, dass ich mit einem hohen Anspruch an dieses Buch herangegangen bin, haben mich doch frühere Bücher Schmidts, insbesondere “Menschen und Mächte”, sehr begeistert. “Außer Dienst” ist eine 330seitige tour de force quer durch alle aktuellen innen- wie außenpolitischen Problemfelder, angereichert durch historische Rückbezüge und andeutungsweise durchzogen vom roten Faden der Weberschen Verantwortungsethik. In der Breite der behandelten Themen liegt zugleich die Schwäche des Werkes: Nur zu selten verweilt Schmidt länger bei einem Thema, präsentiert scheinbar einleuchtende und verlockend einfache Lösungsvorschläge, gegenläufige Argumentationen blendet er allerdings genauso aus wie die Mühen der politischen Ebene, die einer etwaigen Verwirklichung im Wege stehen könnten. Schnell wird deutlich, dass Schmidt inzwischen weit mehr Publizist denn realer Politiker ist. Kritisiert er selber an einer Stelle des Buches die Professoren, die Lösungsvorschläge vom universitären Katheter herab verkündigen ohne sich um Realisierungsmöglichkeiten zu scheren, erliegt Schmidt in “Außer Dienst” leider allzu häufig genau dieser Verlockung.
Unerfreulicherweise ist das erste von sechs Kapitel sogleich das insgesamte schwächste. Unter dem Obertitel “Erfahrungen verändern Maßstäbe” präsentiert Schmidt ein weitgehend zusammenhangloses Konvolut aus eigenen Erfahrungsschnipseln, eingestreuten politischen Allgemeinplätzen und seltsam uninspirierten Aufzählungen von Personen, von denen er im Laufe seines Lebens gelernt hat. Leider läßt Schmidt nur zu selten den Leser teilhaben, worin die besonderen Erkenntnisse dieser Begegnungen bestanden haben. Am Ende dieses Kapitels stellt sich somit die Frage, ob der Autor sich mittels der Erinnerung an eigene Lebensstationen und -leistungen und dem Vorzeigen eines sehr eindrucksvollen Inventars an Freunden und Bekannten einen Sockel zimmert, von dem herab er dann in den folgenden Kapiteln seine Ansichtungen verkünden möchte.
Auch Kapitel 2 (”Aus der Geschichte lernen”) erfüllt nur teilweise die im Titel begründeten Erwartungen: Eine durchaus gelungene Beschreibung des politischen Reifungsprozeß der Bundesrepublik wird gefolgt von einer sehr einseitigen Diskussion des Prozesses der deutschen Einheit. Seine These, dass die Erlangung der deutschen Einheit ein primärer Verdienst der USA und nicht der deutschen Politik sei, scheint nicht unwesentlich von der wenig ummantelten Mißgunst, mit der Schmidt seine politischen Nachfolger betrachtet, geprägt zu sein. Ferner fällt auf, dass Schmidt hart damit zu kämpfen hat, dass die Schaffung des EU Binnenmarktes und die Einführung des Euro weniger seinen eigenen Weichenstellungen als vielmehr der Politik seines Nachfolgern zugute geschrieben wird. Schmidts These, dass vielen Politikern die notwendigen Kenntnisse zur Kultur und Geschichte der Nachbarländer fehlen, wird zwar sehr oberlehrerhaft vorgetragen, ist im Kern aber ohne Zweifel richtig. Dass er sich dazu hinreißen läßt, eine Art Wissenskanon für Berufspolitiker aufzuzählen, bleibt besser unkommentiert, spricht hier doch ein seit 25 Jahren hauptberuflich durch die Welt reisender Wissenssammler.
In Kapitel 3 und 4 kehrt Schmidt von den schnellen Themenwechseln ab, was dem Buch sehr zu gute kommt. Ein interessanter Rückblick auf das Ende seiner Kanzlerschaft enthält bemerkenswerte Ausführungen zu seinem Verhältnis zu Willy Brandt. Die außenpolitischen Betrachtungen in Kapitel 4 sind im typischen Schmidtstil sprachlich prägnant auf den Punkt gebracht, auch wenn man sicherlich nicht mit jeder Schlußfolgerung übereinstimmen muss. Dass Schmidt jeglicher Form deutscher Beteiligung an militärischen UN-Friedensmissionen eine Absage erteilt und darüberhinaus der deutschen Außenpolitik auch die diplomatische Nichteinmischung in wesentliche außenpolitische Konfliktfelder empfielt, dürfte für den ein oder anderen Leser schwer verdaulich sein.
Kapitel 5 ist aus meiner Sicht der Teil des Buches mit der größten Sprengkraft. Ist das Schmidtsche Hohelied auf den Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft noch mit Vorsicht zu genießen, folgt eine sozialpolitische Abrechnung deren geforderte Grausamkeiten noch der CDU-Sozialministerin die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Man würde sich wünschen, dass Schmidt mit diesen Ansichten den Hügel der Publizistik verlassen und in den Ebenen seiner Partei Überzeugungsarbeit leisten würde, bewegt sich diese doch im Besitz der neugewonnenen Oppositionsfreiheiten in eine entgegengesetzte Richtung.
In Kapitel 6 setzt sich Schmidt sehr nachdrücklich mit christlichen und ethischen Grundfesten auseinander sowie deren Eignung als politische Wegweiser. Der überzeugte und überzeugende Demokrat Schmidt argumentiert für den politischen Streit und für den politischen Kompromiß als das Wesen der Demokratie.
Insgesamt enthält dieses Buch aus meiner Sicht zu wenige wirklich originelle neue Denkansätze. Schmidt vermag es sich und seine Ansichten jenseits parteipolitischer Vereinnahmungen zu artikulieren. Vieles klingt überzeugend, geradezu ernüchternd einfach. Man versteht gar nicht, warum die so offensichtlichen Lösungsansätze nicht schon längst in die Tat umgesetzt worden sind. Vielleicht liegt genau diese Nichtumsetzung aber auch daran, dass die Welt und insbesondere die Politik nicht annähernd so einfach ist, wie es dem Leser in diesem Buch suggeriert wird. Da haben wir es dann wieder: Schmidt ist in erster Linie Publizist und nicht mehr Tagespolitiker. Insofern ist “Außer Dienst” publizistisch vielleicht gelungen und wird als solches auch erfolgreich sein, politisch bleibt das Buch aber erstaunlich oberflächlich und wird daher keinerlei bleibende Spuren hinterlassen.
Einer der besten, die wir hatten… Ich habe dieses Buch schon lange auf meiner Wunschliste gehabt. Helmut Schmidt gehört , für mich, seit langem zu den besten Politikern, die wir hatten.
Er erklärt in diesem Buch, wie schwierig es sein kann, in Deutschland zu regieren. Es sind viele Nuancen zu beachten. Es gibt viele Lobbys, viele Strömungen.
Er erklärt viele Zusammenhängen, plaudert teils aus (vergangenen) Nähkästchen.
Herr Schmidt gehört leider zu einer aussterbenden Art von Politikern. Heuer stehen Politiker im Rampenlicht, wo ich mich frage; Warum?
In vielen Themen bin ich natürlich nicht involviert, dafür fehlt mir auch Hintergrundwissen, welches aber meiner Meinung die wenigsten haben.
Herr Schmidt kritisiert zum Teil auch richtig, die Massenmedien, welche mal gerne eine Massenhysterie bewirken, z.B. die Bild, aber auch höherwertige Publikationen wie FAZ, TAZ usw. Natürlich gibt es auch Hinweise auf seine Zeit bei der ZEIT.
Ich finde das Buch sehr interessant, wenn ich es lese, kann ich nicht so schnell aufhören, ich merke, hier ist einer der Ahnung hat. Einer der was im Kopf hat und dabei menschlich geblieben ist.
Positiv für mich, Herr Schmidt räumt eigene Fehler und Versäumnisse ein. Sicher macht jeder Fehler, dadurch hat jeder seinen Lerneffekt. Nur ein Politiker in hoher Position macht nicht nur den Fehler für sich, sondern für Millionen von Menschen.
Sicher kann niemand alle zufrieden stellen, aber hier wird Intellekt geboten.
Selbst wenn man kein SPD Wähler ist, kann sich der Leser hier informieren. Ich gestehe, die eine oder andere These kann der Leser kritisch hinterfragen. Es darf auch gestritten werden. Aber das zeichnet ein gutes Werk aus!
Einer der besten, die wir hatten… Ich habe dieses Buch schon lange auf meiner Wunschliste gehabt. Helmut Schmidt gehört , für mich, seit langem zu den besten Politikern, die wir hatten.
Er erklärt in diesem Buch, wie schwierig es sein kann, in Deutschland zu regieren. Es sind viele Nuancen zu beachten. Es gibt viele Lobbys, viele Strömungen.
Er erklärt viele Zusammenhängen, plaudert teils aus (vergangenen) Nähkästchen.
Herr Schmidt gehört leider zu einer aussterbenden Art von Politikern. Heuer stehen Politiker im Rampenlicht, wo ich mich frage; Warum?
In vielen Themen bin ich natürlich nicht involviert, dafür fehlt mir auch Hintergrundwissen, welches aber meiner Meinung die wenigsten haben.
Herr Schmidt kritisiert zum Teil auch richtig, die Massenmedien, welche mal gerne eine Massenhysterie bewirken, z.B. die Bild, aber auch höherwertige Publikationen wie FAZ, TAZ usw. Natürlich gibt es auch Hinweise auf seine Zeit bei der ZEIT.
Ich finde das Buch sehr interessant, wenn ich es lese, kann ich nicht so schnell aufhören, ich merke, hier ist einer der Ahnung hat. Einer der was im Kopf hat und dabei menschlich geblieben ist.
Positiv für mich, Herr Schmidt räumt eigene Fehler und Versäumnisse ein. Sicher macht jeder Fehler, dadurch hat jeder seinen Lerneffekt. Nur ein Politiker in hoher Position macht nicht nur den Fehler für sich, sondern für Millionen von Menschen.
Sicher kann niemand alle zufrieden stellen, aber hier wird Intellekt geboten.
Selbst wenn man kein SPD Wähler ist, kann sich der Leser hier informieren. Ich gestehe, die eine oder andere These kann der Leser kritisch hinterfragen. Es darf auch gestritten werden. Aber das zeichnet ein gutes Werk aus!
Konventionelle Antworten Dieses Buch ist ein Kommentar zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen von einem konservativen Sozialdemokraten. Die wiederkehrenden Themen des Buchs lauten Militär, Wirtschaft und Religion.
Schmidt erklärt, damals “nichts von den schweren Verbrechen der Nazis gewusst” zu haben (Seite 290) - doch er war Wehrmachtsoffizier an der Ostfront. Schmidt meint, Willy Brandt habe mit dem Kniefall vor dem Warschauer Ghettodenkmal ein pauschales “Bekenntnis zur deutschen Schuld” abgegeben (S. 333). Brandt sah das vermutlich anders, denn er hatte in der Nazizeit sein Leben im Kampf gegen die Nazis riskiert, und besagtes Denkmal ist nicht einer Schuld gewidmet, sondern dem Aufstand.
Um 1980 war Schmidt eine treibende Kraft hinter der Aufrüstung Westdeutschlands mit Atomraketen. Dass er dies sogar gegen Jimmy Carter durchsetzen konnte, erfüllt ihn heute noch “mit Genugtuung” (S. 165). Die Atomrüstung im Kalten Krieg war ein Irrsinn, der leicht zur Katastrophe hätte führen können. Immerhin ist Schmidt heute gegen militärische Abenteuer der Bundeswehr im Ausland (183).
In Sachen Wirtschaft meint Helmut Schmidt, Überalterung und eine zu niedrige Erwerbsquote machten Hartz IV notwendig (228). Er ignoriert die Tatsache, dass im Laufe der Jahrzehnte das Bruttosozialprodukt stärker wächst als die Erwerbsquote sinkt. Menschen in armen Ländern sind auch nicht fleißiger (247), sondern sie müssen fürs gleiche Geld mehr arbeiten, weil ihre Wirtschaft weniger produktiv ist. Die Zukunft der Wirtschaft sind laut Schmidt Dienstleistungen (224). Günter Dueck argumentiert dagegen in seinem Buch AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen für eine Knowhow-Gesellschaft, d.h. die Bildung wäre entscheidend zu verbessern.
Zur Religion. Schmidt glaubt an eine “Seele” (300), aber an keinen richtigen Gott. Zur Klärung solcher Fragen hätte sich Schmidt mit Ludwig Feuerbach, Bertrand Russell oder Richard Dawkins auseinandersetzen können. Der Religionskritik weicht er jedoch aus. In Sachen Islam fordert Schmidt, dem Islam den gleichen Respekt wie den christlichen Religionen entgegen zu bringen (184). Das ist anerkennenswert, doch später meint er, dass Muslime den “inneren Frieden” gefährdeten (236). Das Olympia-Attentat von 1972 nennt er gar “palästinensisch-islamistisch” (169).
Fazit: Das Buch ist flüssig geschrieben und ansprechend gestaltet. Im Gegensatz zu Persönlichkeiten wie Willy Brandt oder Nelson Mandela berücksichtigt Schmidt jedoch keine langfristige gesellschaftliche Perspektive. Deshalb ist das Buch eher tagespolitisch wie eine Zeitung. Für die Fragen des 21. Jahrhunderts hat es wenig zu bieten.
Ein wunderbares Buch. Ein Muß für jeden, der sich etwas ploitisch interesiert. Ich lese dieses Buch mit Genuß. Herr Schmidt hat eine schöne Art und Weise zu erzählen. Es ist informativ, spannend und über haupt nicht aufdringlich.
Ein wunderbares Buch. Ein Muß für jeden, der sich etwas ploitisch interesiert. Ich lese dieses Buch mit Genuß. Herr Schmidt hat eine schöne Art und Weise zu erzählen. Es ist informativ, spannend und über haupt nicht aufdringlich.
Nervensäge Schmidt Der Mann ist ohne Zweifel sehr intelligent, musisch und unterhaltsam (wenn man seinen belehrenden Ton verträgt).
Aber seine Regierungszeit steht für die zwei übelsten Erblasten der Bundesrepublik Deutschland:
- der Beginn der hohen Staatsverschuldung
- des massiven Zuzugs von nicht integrationsfähigen/unwilligen Einwanderern
Da würde ich an seiner Stelle nur noch im härenen Gewande einherspazieren und mir unablässig Asche aufs Haupt rieseln, anstatt uns ewig mit seinen Lehrertiraden zu beglücken.
Tut mir leid, aber langsam finde ich den Mann schamlos.
Nervensäge Schmidt Der Mann ist ohne Zweifel sehr intelligent, musisch und unterhaltsam (wenn man seinen belehrenden Ton verträgt).
Aber seine Regierungszeit steht für die zwei übelsten Erblasten der Bundesrepublik Deutschland:
- der Beginn der hohen Staatsverschuldung
- des massiven Zuzugs von nicht integrationsfähigen/unwilligen Einwanderern
Da würde ich an seiner Stelle nur noch im härenen Gewande einherspazieren und mir unablässig Asche aufs Haupt rieseln, anstatt uns ewig mit seinen Lehrertiraden zu beglücken.
Tut mir leid, aber langsam finde ich den Mann schamlos.
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30. Dezember 2008 um 18:48 Uhr
Faszinierend, phantastisch. Wer das Leben und die Arbeit von Helmut Schmidt verfolgen konnte und nun eine, ja beinahe schonungslose Zusammenfassung, liest, muss begeistert sein. Helmut Schmidt hat das Glück, die Wirkung seines eigenen Tuns aus der Entfernung und innerhalb der jüngeren Geschichte betrachten zu können.
Jetzt bedauere ich, dass ich dieses, sein Wirken nicht intensiver verfolgt habe.
Ein Buch, welches Pflichtlektüre für jeden jungen Menschen werden sollte.
Danke Helmut Schmidt.
29. Januar 2009 um 14:34 Uhr
Geschichte intensiv
Eins vorweg: Wer schon in der Schule seine Probleme mit Oberlehrern hatte sollte sich den Kauf dieses hervoragenden Hörbuchs überlegen …
Helmut Schmidt hat (s)eine Meinung und die gilt. (Punkt !)
Dieses (Hör-)buch ist eine beindruckende Bilanz eines grossen Lebens eines herausragenden Politikers unseres Landes. Besonders diejenigen welche die aktive Zeit Schmidts miterlebt haben werden sich an viele Personen des öffentlichen Lebens wieder erinnern, die uns heute nicht mehr so im Gedächtnis sind.
Der deutsche Herbst, RAF, Nato-Doppelbeschluß, Mogadischu um nur einige prägende Ereignisse in der deutschen Gerschichte zu nennen fallen in die aktive Zeit Helmut Schmidts als Minister und Kanzler.
Einige der Hintergründe, der politischen Situationen welche Helmut Schmidt schildert waren mir neu, andere hatte ich in einer anderen Lesart in Erinnerung.
Manchmal ist die Bewertung des Autors zu schwarz/weiß und stößt an die eigenen Grenzen. Vieles ist von einer sehr tiefen Einsicht in die (Welt-)Politik, die historischen Hintergründe und die Menschen geprägt und fördert so manches “Aha!” zu Tage.
Alles in allem eine gelungene Zusammenfassung der deutschen Geschichte ab 45, oft sehr subjektiv aber immer intensiv.
Einzig der Sprecher in der Hörbuch-Version ist unglücklich gewählt. Die immer gleiche Stimmlage ohne hörbare Empathie ist über längere Zeit ermüdent. Hier hätte ich mir einen Sprecher gewünscht der in der Lage ist auch mit politischen Texten Spannung zu erzeugen.
8. Februar 2009 um 13:51 Uhr
Wunderwerk der Vielseitigkeit
Dieses Audiobook enthält gelungene Analysen und philosophische Gedanken eines herausragenden Politikers. Ein Vermächtnis eines Kanzlers a.D., der nach seinem allmählichen Ausscheiden aus der Bundespolitik ein Résumé über die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, seine künftigen Aufgaben in Europa und der bevorstehenden Weltpolitik aufstellt. Schmidt bezieht auch ethische Wertvorstellungen in seine Erläuterungen mit ein. Fazit: Gutes Buch und ebenfalls gelungenes Audiobook
Empfehlenswert.
11. Februar 2009 um 16:51 Uhr
Einwandfrei
Lesens(hörens) wert !!! Man muß natürlich Abstriche machen - Schmidt wollte nie Kanzler werden; er ist so bescheiden …
21. Februar 2009 um 11:34 Uhr
Sehr interessantes Zeitdokument - viel Inhalt, viel Geschichte
Für diese CDs muss man sich viel Zeit nehmen. Manche Passagen habe ich mir mehrfach angehört, weil ich sie beim ersten Hören nicht gleich in ihrer Gänze verstanden habe. Es war sehr interessant, Geschichte aus erster Hand zu erfahren und ich empfehle diese CDs jedem, der an neuerer deutscher Geschichte und der Person Helmut Schmidt interessiert ist.
25. Februar 2009 um 00:00 Uhr
ausser dienst, helmut schmidt
herr schmidt sieht die vergangenheit und zukunft total klar, er war der beste bundeskanzler im nachkriegsdeutschland
28. Februar 2009 um 13:00 Uhr
Helmut Schmidt A.D.
Helmut Schmidt, wie man ihn kennt und schätzt. Hanseatisch kühl und doch nahe kommmend mit den Erkenntnissen zu den Geschehnissen seiner Zeit. Einer der wenigen STAATSMÄNNER, denen man allenfalls “verübelt”, dass sie nicht mehr I.D. (im Dienst), sondern eben A.D. (außer Dienst) sind - selbst, wenn sicher auch diese Person zeitlebens ihre Schwächen hatte (neben den Stärken). Gut, das Hörbuch (auch sehr gut gelesen), besser noch das Lese-Buch, weil man sich da das eine oder andere anstreichen und so besser merken kann.
Wann wird endlich das neueste Werk eingesprochen: Auf eine Zigarette!
12. März 2009 um 10:34 Uhr
Geschichte - lebendig erzählt.
eine ausgesprochen interessante Biografie und ein gelungenes Hörbuch - auch wenn ich mir häufiger mehr selbstkritische Distanz gewünscht hätte. Helmut Schmidt war ein außergewöhnlicher Politiker - aber Bescheidenheit ist seine Sache nicht.
24. Juli 2009 um 12:00 Uhr
Dieses Buch gehört in jeden Kopf
Zu Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt bedarf es keiner Erklärung. Zu seinem neuesten Buch: “Helmut Schmidt - außer Dienst” schon. Es ist eine sehr nachdenkenswerte, ehrliche und für jeden Bürger wichtige und zu lesen notwendige Veröffentlichung eines Mannes, der sich und seinen Prinzipien auch in diesem Biuch treu geblieben ist. Ich bin dankbar, dass ich ihn persönlich kennen lernen durfte. Seine Erkenntnisse und Erfahrungen, die er in seinem Buch mitteilt, sind lehrreich, glaubwürdig und von einer hohen Moral und Ethik geprägt. Ich kann dieses “Lehrbuch für Demokratie” allen jenen empfehlen, die auf diesem Gebiet noch Nachholbedarf haben oder bisher falschen Propheten gefolgt sind. Insbesonder sollte die derzeitige und kommende Generation von Politikern dieses Buch als “Standardwerk” verinnerlichen und Ihr “Da-sein und So-sein” daran orientieren. Wolfgang Kownatka, Sinzig-Bad Bodendorf
18. September 2009 um 04:00 Uhr
Spannendes politisches Buch und ausgezeichnet vorgelesen
Helmut Schmidt ist in seiner Autobiografie manchmal selbstherrlich und oberlehrerhaft, aber das Buch ist ein ausgezeichneter politischer Dokument der neuen Deutschen Geschichte und heute aktueller denn eh und je.
Die Qualität der Buchlesung finde ich sehr gut und Akzentuirung und Tonlage sehr passend zu den originalen Ton von Helmut Schmidt. Manchmal wirkt das ganze etwas zu langatmig und schade auch, dass im Booklet kein detailliertes Inhaltsverzeichnis (mit Inhalte der einzelnen CD-Titeln) vorhanden ist.
10. Oktober 2009 um 17:51 Uhr
Es läßt einem auch nachdenken …
Ich habe diese Hör Buch zum Geburtstag für meine Mutter gekauft. Da meine Mutter (eine echte Hamburgerin) Helmut Schmidt und sein Lebensweg verfolgen konnte, wird Sie sich nun zum 75. Geburtstag sehr freuen. Ich habe dieses Hör Buch deshalb vor einem Buch vorgezogen, weil meine Mutter nach langer schwerer Krankheit, nicht mehr so lange lesen kann. Schade ist es nur, das Helmut Schmidt nicht selber spricht.
Für Menschen, die nicht mehr aus Gesundheitlichen Gründen, ein Buch lesen können, ist so ein Hör Buch viel besser. In diesem Sinne, Margret Rosemeyer
14. März 2010 um 12:17 Uhr
7 Hörbuchstunden, die sich lohnen
Helmut Schmidt, früherer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und Mitherausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT, ist einer der elder statesmen mit nach wie vor großer Strahlkraft. Viel wurde über ihn geschrieben, viel von ihm selbst. Stets war es bewundernswert, mit welcher Klarheit und Überzeugungskraft der mittlerweile 90-Jährige seine Gedanken ausgebreitet hat. Gleichzeitig fasziniert auch nach seiner Zeit als aktiver Politiker sein ungebrochenes Interesse an der gegenwärtigen Politik und der Zukunft Deutschlands.
In dem vorliegenden Werk, das der Schauspieler Hanns Zischler in einer gekürzten Fassung so markant wie professionell als Hörbuch eingelesen hat, gibt der Altkanzler nun Einblick in das, was er glaubt, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben. Dazu beschreibt Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende Kalten Krieges, das besondere Verhältnis der Deutschen zu ihren Nachbarn und all die Lehren und Erfahrungen, die er auf historischem, politischem und wirtschaftlichem Terrain in seinen verschiedenen Ämtern im Laufe seines Lebens gemacht hat. Gleichzeitig lässt er uns aber auch an seinen Kriegserfahrungen teilhaben und scheut sich nicht, über eigene Fehler und Versäumnisse, seine Einstellung zu Religion und Glauben und das Lebensende offen zu sprechen.
Es ist immer wieder lehrreich und bereichernd, den Überlegungen des Bundeskanzlers a.D. zu lauschen. Dies gilt um so mehr, als es Schmidt als gelernter Volkswirt schafft, komplizierte wirtschaftliche Sachverhalte mit einfachen treffenden Worten dazustellen. Beispiel hierfür sind etwa seine Ausführungen über die US-amerikanische Subprime-Problematik, die eine weltweite Bankenkrise auslöste, die bekanntermaßen von den westlichen Staaten nur um den Preis einer überhöhten Staatsverschuldung zumindest vorläufig gemeistert wurde. Schmidt analysiert nicht nur, er gibt auch Anstöße zu neuen Sichtweisen. Sein Buch sollte von jungen Politikern und Politikerinnen gelesen und gehört werden, benennt es doch sehr genau, was jeder angehende Politiker als geistiges Rüstzeug mitbringen sollte.
Fazit: Das aus 6 CDs bestehende, ca. 7 stündige Hörbuch kann nur nachhaltig empfohlen werden. Es beinhaltet die Bilanz eines außergewöhnlichen Lebens und das politische Vermächtnis eines großen Staatsmannes.
14. März 2010 um 12:17 Uhr
7 Hörbuchstunden, die sich lohnen
Helmut Schmidt, früherer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und Mitherausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT, ist einer der elder statesmen mit nach wie vor großer Strahlkraft. Viel wurde über ihn geschrieben, viel von ihm selbst. Stets war es bewundernswert, mit welcher Klarheit und Überzeugungskraft der mittlerweile 90-Jährige seine Gedanken ausgebreitet hat. Gleichzeitig fasziniert auch nach seiner Zeit als aktiver Politiker sein ungebrochenes Interesse an der gegenwärtigen Politik und der Zukunft Deutschlands.
In dem vorliegenden Werk, das der Schauspieler Hanns Zischler in einer gekürzten Fassung so markant wie professionell als Hörbuch eingelesen hat, gibt der Altkanzler nun Einblick in das, was er glaubt, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben. Dazu beschreibt Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende Kalten Krieges, das besondere Verhältnis der Deutschen zu ihren Nachbarn und all die Lehren und Erfahrungen, die er auf historischem, politischem und wirtschaftlichem Terrain in seinen verschiedenen Ämtern im Laufe seines Lebens gemacht hat. Gleichzeitig lässt er uns aber auch an seinen Kriegserfahrungen teilhaben und scheut sich nicht, über eigene Fehler und Versäumnisse, seine Einstellung zu Religion und Glauben und das Lebensende offen zu sprechen.
Es ist immer wieder lehrreich und bereichernd, den Überlegungen des Bundeskanzlers a.D. zu lauschen. Dies gilt um so mehr, als es Schmidt als gelernter Volkswirt schafft, komplizierte wirtschaftliche Sachverhalte mit einfachen treffenden Worten dazustellen. Beispiel hierfür sind etwa seine Ausführungen über die US-amerikanische Subprime-Problematik, die eine weltweite Bankenkrise auslöste, die bekanntermaßen von den westlichen Staaten nur um den Preis einer überhöhten Staatsverschuldung zumindest vorläufig gemeistert wurde. Schmidt analysiert nicht nur, er gibt auch Anstöße zu neuen Sichtweisen. Sein Buch sollte von jungen Politikern und Politikerinnen gelesen und gehört werden, benennt es doch sehr genau, was jeder angehende Politiker als geistiges Rüstzeug mitbringen sollte.
Fazit: Das aus 6 CDs bestehende, ca. 7 stündige Hörbuch kann nur nachhaltig empfohlen werden. Es beinhaltet die Bilanz eines außergewöhnlichen Lebens und das politische Vermächtnis eines großen Staatsmannes.
14. April 2010 um 14:17 Uhr
Der Udo Lattek der deutschen Politik hält Hof
Helmut Schmidts neuestes Buch “Außer Dienst” überzeugt mich nicht. Das mag vor allem daran liegen, dass ich mit einem hohen Anspruch an dieses Buch herangegangen bin, haben mich doch frühere Bücher Schmidts, insbesondere “Menschen und Mächte”, sehr begeistert. “Außer Dienst” ist eine 330seitige tour de force quer durch alle aktuellen innen- wie außenpolitischen Problemfelder, angereichert durch historische Rückbezüge und andeutungsweise durchzogen vom roten Faden der Weberschen Verantwortungsethik. In der Breite der behandelten Themen liegt zugleich die Schwäche des Werkes: Nur zu selten verweilt Schmidt länger bei einem Thema, präsentiert scheinbar einleuchtende und verlockend einfache Lösungsvorschläge, gegenläufige Argumentationen blendet er allerdings genauso aus wie die Mühen der politischen Ebene, die einer etwaigen Verwirklichung im Wege stehen könnten. Schnell wird deutlich, dass Schmidt inzwischen weit mehr Publizist denn realer Politiker ist. Kritisiert er selber an einer Stelle des Buches die Professoren, die Lösungsvorschläge vom universitären Katheter herab verkündigen ohne sich um Realisierungsmöglichkeiten zu scheren, erliegt Schmidt in “Außer Dienst” leider allzu häufig genau dieser Verlockung.
Unerfreulicherweise ist das erste von sechs Kapitel sogleich das insgesamte schwächste. Unter dem Obertitel “Erfahrungen verändern Maßstäbe” präsentiert Schmidt ein weitgehend zusammenhangloses Konvolut aus eigenen Erfahrungsschnipseln, eingestreuten politischen Allgemeinplätzen und seltsam uninspirierten Aufzählungen von Personen, von denen er im Laufe seines Lebens gelernt hat. Leider läßt Schmidt nur zu selten den Leser teilhaben, worin die besonderen Erkenntnisse dieser Begegnungen bestanden haben. Am Ende dieses Kapitels stellt sich somit die Frage, ob der Autor sich mittels der Erinnerung an eigene Lebensstationen und -leistungen und dem Vorzeigen eines sehr eindrucksvollen Inventars an Freunden und Bekannten einen Sockel zimmert, von dem herab er dann in den folgenden Kapiteln seine Ansichtungen verkünden möchte.
Auch Kapitel 2 (”Aus der Geschichte lernen”) erfüllt nur teilweise die im Titel begründeten Erwartungen: Eine durchaus gelungene Beschreibung des politischen Reifungsprozeß der Bundesrepublik wird gefolgt von einer sehr einseitigen Diskussion des Prozesses der deutschen Einheit. Seine These, dass die Erlangung der deutschen Einheit ein primärer Verdienst der USA und nicht der deutschen Politik sei, scheint nicht unwesentlich von der wenig ummantelten Mißgunst, mit der Schmidt seine politischen Nachfolger betrachtet, geprägt zu sein. Ferner fällt auf, dass Schmidt hart damit zu kämpfen hat, dass die Schaffung des EU Binnenmarktes und die Einführung des Euro weniger seinen eigenen Weichenstellungen als vielmehr der Politik seines Nachfolgern zugute geschrieben wird. Schmidts These, dass vielen Politikern die notwendigen Kenntnisse zur Kultur und Geschichte der Nachbarländer fehlen, wird zwar sehr oberlehrerhaft vorgetragen, ist im Kern aber ohne Zweifel richtig. Dass er sich dazu hinreißen läßt, eine Art Wissenskanon für Berufspolitiker aufzuzählen, bleibt besser unkommentiert, spricht hier doch ein seit 25 Jahren hauptberuflich durch die Welt reisender Wissenssammler.
In Kapitel 3 und 4 kehrt Schmidt von den schnellen Themenwechseln ab, was dem Buch sehr zu gute kommt. Ein interessanter Rückblick auf das Ende seiner Kanzlerschaft enthält bemerkenswerte Ausführungen zu seinem Verhältnis zu Willy Brandt. Die außenpolitischen Betrachtungen in Kapitel 4 sind im typischen Schmidtstil sprachlich prägnant auf den Punkt gebracht, auch wenn man sicherlich nicht mit jeder Schlußfolgerung übereinstimmen muss. Dass Schmidt jeglicher Form deutscher Beteiligung an militärischen UN-Friedensmissionen eine Absage erteilt und darüberhinaus der deutschen Außenpolitik auch die diplomatische Nichteinmischung in wesentliche außenpolitische Konfliktfelder empfielt, dürfte für den ein oder anderen Leser schwer verdaulich sein.
Kapitel 5 ist aus meiner Sicht der Teil des Buches mit der größten Sprengkraft. Ist das Schmidtsche Hohelied auf den Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft noch mit Vorsicht zu genießen, folgt eine sozialpolitische Abrechnung deren geforderte Grausamkeiten noch der CDU-Sozialministerin die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Man würde sich wünschen, dass Schmidt mit diesen Ansichten den Hügel der Publizistik verlassen und in den Ebenen seiner Partei Überzeugungsarbeit leisten würde, bewegt sich diese doch im Besitz der neugewonnenen Oppositionsfreiheiten in eine entgegengesetzte Richtung.
In Kapitel 6 setzt sich Schmidt sehr nachdrücklich mit christlichen und ethischen Grundfesten auseinander sowie deren Eignung als politische Wegweiser. Der überzeugte und überzeugende Demokrat Schmidt argumentiert für den politischen Streit und für den politischen Kompromiß als das Wesen der Demokratie.
Insgesamt enthält dieses Buch aus meiner Sicht zu wenige wirklich originelle neue Denkansätze. Schmidt vermag es sich und seine Ansichten jenseits parteipolitischer Vereinnahmungen zu artikulieren. Vieles klingt überzeugend, geradezu ernüchternd einfach. Man versteht gar nicht, warum die so offensichtlichen Lösungsansätze nicht schon längst in die Tat umgesetzt worden sind. Vielleicht liegt genau diese Nichtumsetzung aber auch daran, dass die Welt und insbesondere die Politik nicht annähernd so einfach ist, wie es dem Leser in diesem Buch suggeriert wird. Da haben wir es dann wieder: Schmidt ist in erster Linie Publizist und nicht mehr Tagespolitiker. Insofern ist “Außer Dienst” publizistisch vielleicht gelungen und wird als solches auch erfolgreich sein, politisch bleibt das Buch aber erstaunlich oberflächlich und wird daher keinerlei bleibende Spuren hinterlassen.
25. April 2010 um 04:34 Uhr
Einer der besten, die wir hatten…
Ich habe dieses Buch schon lange auf meiner Wunschliste gehabt. Helmut Schmidt gehört , für mich, seit langem zu den besten Politikern, die wir hatten.
Er erklärt in diesem Buch, wie schwierig es sein kann, in Deutschland zu regieren. Es sind viele Nuancen zu beachten. Es gibt viele Lobbys, viele Strömungen.
Er erklärt viele Zusammenhängen, plaudert teils aus (vergangenen) Nähkästchen.
Herr Schmidt gehört leider zu einer aussterbenden Art von Politikern. Heuer stehen Politiker im Rampenlicht, wo ich mich frage; Warum?
In vielen Themen bin ich natürlich nicht involviert, dafür fehlt mir auch Hintergrundwissen, welches aber meiner Meinung die wenigsten haben.
Herr Schmidt kritisiert zum Teil auch richtig, die Massenmedien, welche mal gerne eine Massenhysterie bewirken, z.B. die Bild, aber auch höherwertige Publikationen wie FAZ, TAZ usw. Natürlich gibt es auch Hinweise auf seine Zeit bei der ZEIT.
Ich finde das Buch sehr interessant, wenn ich es lese, kann ich nicht so schnell aufhören, ich merke, hier ist einer der Ahnung hat. Einer der was im Kopf hat und dabei menschlich geblieben ist.
Positiv für mich, Herr Schmidt räumt eigene Fehler und Versäumnisse ein. Sicher macht jeder Fehler, dadurch hat jeder seinen Lerneffekt. Nur ein Politiker in hoher Position macht nicht nur den Fehler für sich, sondern für Millionen von Menschen.
Sicher kann niemand alle zufrieden stellen, aber hier wird Intellekt geboten.
Selbst wenn man kein SPD Wähler ist, kann sich der Leser hier informieren. Ich gestehe, die eine oder andere These kann der Leser kritisch hinterfragen. Es darf auch gestritten werden. Aber das zeichnet ein gutes Werk aus!
Hut ab vor Herrn Schmidt.
25. April 2010 um 04:34 Uhr
Einer der besten, die wir hatten…
Ich habe dieses Buch schon lange auf meiner Wunschliste gehabt. Helmut Schmidt gehört , für mich, seit langem zu den besten Politikern, die wir hatten.
Er erklärt in diesem Buch, wie schwierig es sein kann, in Deutschland zu regieren. Es sind viele Nuancen zu beachten. Es gibt viele Lobbys, viele Strömungen.
Er erklärt viele Zusammenhängen, plaudert teils aus (vergangenen) Nähkästchen.
Herr Schmidt gehört leider zu einer aussterbenden Art von Politikern. Heuer stehen Politiker im Rampenlicht, wo ich mich frage; Warum?
In vielen Themen bin ich natürlich nicht involviert, dafür fehlt mir auch Hintergrundwissen, welches aber meiner Meinung die wenigsten haben.
Herr Schmidt kritisiert zum Teil auch richtig, die Massenmedien, welche mal gerne eine Massenhysterie bewirken, z.B. die Bild, aber auch höherwertige Publikationen wie FAZ, TAZ usw. Natürlich gibt es auch Hinweise auf seine Zeit bei der ZEIT.
Ich finde das Buch sehr interessant, wenn ich es lese, kann ich nicht so schnell aufhören, ich merke, hier ist einer der Ahnung hat. Einer der was im Kopf hat und dabei menschlich geblieben ist.
Positiv für mich, Herr Schmidt räumt eigene Fehler und Versäumnisse ein. Sicher macht jeder Fehler, dadurch hat jeder seinen Lerneffekt. Nur ein Politiker in hoher Position macht nicht nur den Fehler für sich, sondern für Millionen von Menschen.
Sicher kann niemand alle zufrieden stellen, aber hier wird Intellekt geboten.
Selbst wenn man kein SPD Wähler ist, kann sich der Leser hier informieren. Ich gestehe, die eine oder andere These kann der Leser kritisch hinterfragen. Es darf auch gestritten werden. Aber das zeichnet ein gutes Werk aus!
Hut ab vor Herrn Schmidt.
7. Mai 2010 um 05:51 Uhr
Außer dienst
bin an der person und seinen erfahrungen interessiert, mag hörbücher, kaufe sie gebraucht, da meistens kaum benutztnund kostengünstig
11. Mai 2010 um 07:00 Uhr
Konventionelle Antworten
Dieses Buch ist ein Kommentar zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen von einem konservativen Sozialdemokraten. Die wiederkehrenden Themen des Buchs lauten Militär, Wirtschaft und Religion.
Schmidt erklärt, damals “nichts von den schweren Verbrechen der Nazis gewusst” zu haben (Seite 290) - doch er war Wehrmachtsoffizier an der Ostfront. Schmidt meint, Willy Brandt habe mit dem Kniefall vor dem Warschauer Ghettodenkmal ein pauschales “Bekenntnis zur deutschen Schuld” abgegeben (S. 333). Brandt sah das vermutlich anders, denn er hatte in der Nazizeit sein Leben im Kampf gegen die Nazis riskiert, und besagtes Denkmal ist nicht einer Schuld gewidmet, sondern dem Aufstand.
Um 1980 war Schmidt eine treibende Kraft hinter der Aufrüstung Westdeutschlands mit Atomraketen. Dass er dies sogar gegen Jimmy Carter durchsetzen konnte, erfüllt ihn heute noch “mit Genugtuung” (S. 165). Die Atomrüstung im Kalten Krieg war ein Irrsinn, der leicht zur Katastrophe hätte führen können. Immerhin ist Schmidt heute gegen militärische Abenteuer der Bundeswehr im Ausland (183).
In Sachen Wirtschaft meint Helmut Schmidt, Überalterung und eine zu niedrige Erwerbsquote machten Hartz IV notwendig (228). Er ignoriert die Tatsache, dass im Laufe der Jahrzehnte das Bruttosozialprodukt stärker wächst als die Erwerbsquote sinkt. Menschen in armen Ländern sind auch nicht fleißiger (247), sondern sie müssen fürs gleiche Geld mehr arbeiten, weil ihre Wirtschaft weniger produktiv ist. Die Zukunft der Wirtschaft sind laut Schmidt Dienstleistungen (224). Günter Dueck argumentiert dagegen in seinem Buch AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen für eine Knowhow-Gesellschaft, d.h. die Bildung wäre entscheidend zu verbessern.
Zur Religion. Schmidt glaubt an eine “Seele” (300), aber an keinen richtigen Gott. Zur Klärung solcher Fragen hätte sich Schmidt mit Ludwig Feuerbach, Bertrand Russell oder Richard Dawkins auseinandersetzen können. Der Religionskritik weicht er jedoch aus. In Sachen Islam fordert Schmidt, dem Islam den gleichen Respekt wie den christlichen Religionen entgegen zu bringen (184). Das ist anerkennenswert, doch später meint er, dass Muslime den “inneren Frieden” gefährdeten (236). Das Olympia-Attentat von 1972 nennt er gar “palästinensisch-islamistisch” (169).
Fazit: Das Buch ist flüssig geschrieben und ansprechend gestaltet. Im Gegensatz zu Persönlichkeiten wie Willy Brandt oder Nelson Mandela berücksichtigt Schmidt jedoch keine langfristige gesellschaftliche Perspektive. Deshalb ist das Buch eher tagespolitisch wie eine Zeitung. Für die Fragen des 21. Jahrhunderts hat es wenig zu bieten.
14. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Ein wunderbares Buch. Ein Muß für jeden, der sich etwas ploitisch interesiert.
Ich lese dieses Buch mit Genuß. Herr Schmidt hat eine schöne Art und Weise zu erzählen. Es ist informativ, spannend und über haupt nicht aufdringlich.
14. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Ein wunderbares Buch. Ein Muß für jeden, der sich etwas ploitisch interesiert.
Ich lese dieses Buch mit Genuß. Herr Schmidt hat eine schöne Art und Weise zu erzählen. Es ist informativ, spannend und über haupt nicht aufdringlich.
14. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Nervensäge Schmidt
Der Mann ist ohne Zweifel sehr intelligent, musisch und unterhaltsam (wenn man seinen belehrenden Ton verträgt).
Aber seine Regierungszeit steht für die zwei übelsten Erblasten der Bundesrepublik Deutschland:
- der Beginn der hohen Staatsverschuldung
- des massiven Zuzugs von nicht integrationsfähigen/unwilligen Einwanderern
Da würde ich an seiner Stelle nur noch im härenen Gewande einherspazieren und mir unablässig Asche aufs Haupt rieseln, anstatt uns ewig mit seinen Lehrertiraden zu beglücken.
Tut mir leid, aber langsam finde ich den Mann schamlos.
14. Juni 2010 um 13:00 Uhr
Nervensäge Schmidt
Der Mann ist ohne Zweifel sehr intelligent, musisch und unterhaltsam (wenn man seinen belehrenden Ton verträgt).
Aber seine Regierungszeit steht für die zwei übelsten Erblasten der Bundesrepublik Deutschland:
- der Beginn der hohen Staatsverschuldung
- des massiven Zuzugs von nicht integrationsfähigen/unwilligen Einwanderern
Da würde ich an seiner Stelle nur noch im härenen Gewande einherspazieren und mir unablässig Asche aufs Haupt rieseln, anstatt uns ewig mit seinen Lehrertiraden zu beglücken.
Tut mir leid, aber langsam finde ich den Mann schamlos.