Falscher Engel. Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels (Jay Dobyns)

Hier kaufen und weitere Informationen…

Schlagworte:

83 Kommentare zu „Falscher Engel. Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels (Jay Dobyns)“

  1. Eleonora sagt:

    Eintauchen in die Welt der Hells Angels
    Das Buch ist ein fantastischer Bericht über die Arbeit verdeckter Ermittler in den USA und ein tiefer Blick in das innere des Hells Angels.

    Überzeugend erzählt Jay Dobyns seine Motivation Undercovercop zu werden und wie ihn seine Verwandlung in den Hells Angel “Bird” immer weiter von seiner Familie und Freunden entfernt.

    Eine sehr kurzweilige Bettlektüre für Männer :)

  2. Adelburg sagt:

    Rezension obwohl noch nicht erschienen?
    Wie kann es bereits Rezensionen für ein Buch geben dass laut Amazon noch nicht erschienen ist?

  3. Patricia sagt:

    Spannend und unterhaltsam
    Das Buch ist spannend und unterhaltsam geschrieben. Somit auf

    jeden Fall empfehlenswert. Für den Normalbürger, der mit MCs

    nichts am Hut hat, ist es auch ein interessanter Einblick

    in die Szene.

    Leider ist trotz Co-Autor keine große Literatur daraus geworden.

    Auf die Dauer etwas nervig ist der Sprachstil. Dass Biker fluchen,

    ist mir auch klar. Aber muss das auch im ganzen Buch sein??

    Das ist nämlich nicht auf Dialogzitate beschränkt. Dadurch wirkt

    es wenig professionell. Und für die Beschreibung des “Seelenlebens”

    des Undercover-Agenten ist das ungeeignet.

    Die Abgründe der Undercover-Arbeit und die Anziehungskraft des

    Männerbundes werden nicht immer ganz klar. Da wird viel verschenkt.

  4. Chloe sagt:

    Sensationelles Buch!
    Dieses Buch ist wirklich sensationell: Spannend! Authentisch! Wie ein wahrer Krimi. Unbedingt lesen! Nicht nur für Rocker.

  5. Sandro sagt:

    Spannend bis zur letzten Seite
    Man hört ja immer wieder auch in Deutschland, dass sich rivalisierende Motorradgangs gegenseitig abknallen. Als “Normalo” denkt man natürlich, dass das nur Einzelfälle sind und dass die Mitglieder der Hells Angels nur gefährlich aussehende, von der Gesellschaft missverstandene Menschen sind, die einfach ihren Lebensstil pflegen wollen. Dieses Buch hat mich eines Besseren belehrt: Spannend von vorne bis hinten erzählt der Autor, wie er die Motorradgang infiltriert hat. Besonders spannend fand ich auch, dass man einen Einblick ins Seelenleben eines Undercover-Agenten bekommt. Aus erster Hand und nicht durch die rosarote Brille irgendeines Drehbuchautors.

    Alles in allem, kann ich nur sagen spannend, mitreißend und absolut lesenswert

  6. Lina sagt:

    Absolut cooler Lesestoff!
    Ich habe gestern angefangen, den Falschen Engel zu lesen.

    Jetzt kann ich nach einer kurzen Nacht gar nicht abwarten, bis Feierabend ist, damit ich weiterlesen kann.

    Die Geschchte ist der Hammer! Unbedingt unbedingt lesen (außer die Weicheier)!

  7. Barthel sagt:

    Ein Männerbuch
    Wenn es denn Frauenbücher gibt, so ist dies eines für Männer. Das der Polizist einen Ghostwriter hat arbeiten lassen, damit dieser Sprachstil herauskommt, finde ich irritierend. Denn, literarisch betrachtet, spielt es eher in der unteren Kreisklasse. Dennoch erzeugt es Spannung, da man im Bewusstsein liest, das dies eine wahre und noch andauernde Geschichte ist. Wahrscheinlich können nur “große Jungen” interessant finden, was andere große Jungen für böse Dinge tun.

  8. Olaf sagt:

    eher enttäuschend
    richtig spannend ist das buch leider nicht. was stört, ist der sprachstil, vor allem aber der unverhohlene machoismus des etwas aufgeblasenen helden. typisch amerikanisch eben, schwarz-weiß-malend und gut-und-böse-genau-erkennend - und vertäufelnd…

  9. Roddie sagt:

    Hätte mehr erwartet
    Als Zeitvertreib ist das Buch nicht schlecht. Wer sich Informationen erhofft hat die tiefergehend sind, (was man angesichts eines Undercover-Agenten erwarten könnte) wird enttäuscht. Wer sich auch nur ansatzweise in der Szene auskennt wird keine neuen Erkenntnisse erlangen.

    Ich fand es etwas schade, dass auf manche Clubinternas nicht näher eingegangen wird. Stattdessen steht oft das persönliche (selbst gewählte) “Schicksal” des ATF-Agents im Vordergrund.

    Sicherlich ganz nett, aber dennoch nicht den Erwatungen entsprechend.

    Btw: man sollte den Übersetzern vielleicht auch beibringen, dass “Halfter” für Pferde sind und “Holster” für Pistolen/Revolver…

  10. Andrei sagt:

    Hammerbuch!

    Dieser falsche Engel hat eine Menge spannender Geschichten rund um die Hells-Angels zu erzählen. Und da wundert es kein Stück, dass sein Höllentrip in den USA ein Bestseller war.

    Es gefällt besonders, dass die Storys nicht einfach erzählt werden, sondern durch viele Dialoge und eine gekonnt schnodderige Sprache sehr lebendig rüberkommen. Kurze, knackige Sätze holen einen direkt dort ab, wo man steht. Die Realität ist/war sicher noch um ein bis zwei Schuhnummern härter, aber auch so fiebert man kräftig mit.

    Was besonders gut rüberkommt, ist die Beschreibung von Dobyns’ Lebens zwischen den Fronten. Ein guter Polizist und netter Privatmensch auf der einen Seite, ein harter Bursche in einer Welt von Alkohol, heißen Waffen, brennenden Harleys, Prügeleien und Mord auf der anderen. Überrascht hat mich das Ende des Buches. Es ist kaum zu glauben, wie wenig Wertschätzung Dobyns nach seiner hochriskanten Zeit erfahren hat und was er erlebt, nachdem er die Lederkutte nebem der verstaubten Harley in der Garage an den Nagel gehängt hat.

    Unglaublich, was dieser Mann riskiert hat. Noch unglaublicher, wie er diese Nummer überleben konnte. Unglaublich spannend. Unheimlich gut. Wer schwitzende Handflächen beim Lesen liebt, sollte sich hieran festhalten.

  11. Barbra sagt:

    Professioneller Verräter
    Extrem unterhaltsames Buch mit haarsträubendem Ende. Das Haarsträubende dabei ist…, nein das wäre Verrat (kleiner Hinweis: die “Kurzbeschreibung” oben lügt).

    Interessant auch die Psychologie der Figuren, am interessantesten dabei Jay Dobyns selbst: ein bigotter, selbstgerechter Typ, der sich amitypisch immer wieder an seinem Rasen und am Lieben Gott festhalten muß, um nicht den Blick für die Fronten zu verlieren.

    Als Leser dieses Buches bekomme ich tatsächlich bestätigt: ich liebe den Verrat, den Verräter nicht. So nah wie Dobyns den Angels kommt, so offensichtlich wird für mich, daß Dobyns eben nicht nur der Ermittler, sondern auch ein Verräter ist, wenn auch aus professionellen Gründen. Man kann das aber auch anders sagen: die Nähe zu den Angels korrumpiert Dobyns nicht. Ich weiß nicht so recht, wie ich das bewerten soll, weil ich mir fast sicher bin, daß ich selbst mich in so einer Situation hätte korrumpieren lassen. Das Buch läßt mich baff zurück - hat ein Buch das schonmal geschafft bei mir? Ich weiß es nicht.

  12. Volker sagt:

    Amerika - Land der Helden! Böser, wie Guter!
    Moinsen,

    also vorab: das Buch ist lesenswert, spannend und mit Sicherheit kein Fehlkauf.

    Allerdings muss man doch Abstriche machen. Wie ein Vorredner schon erwähnte, wäre mehr drin gewesen. Mehr Einblick in die halbseidene Welt der HA und der anderen MCs. Was ist dem Buch erwähnt wird, ist in 2009 nichts Neues! Hat man alles schon mal gehört, schon mal gelesen. Zig Medien drehen sich um HA, Bandidos und so weiter.

    Mir fehlt der Blick ins Herz des Agenten. Die Schwelle zur Rolle und Realität, ein Verrutschen der Werte. Was zählt mehr? Die Bruderschaft oder Rechtschaffenheit? Alles Fragen, die m. E. nur bedingt beantwortet werden.

    Des Weiteren ist es ziemlich amerikanisiert. Viel haudrauf, viel derbe Sprüche, viel Heldentum. Freiheit, Route 66, der ganze Ami-Kram :-) !

    Man erfäht nichts neues über die HA und vor allem kein Insider Wissen, was ich mir erhofft hätte. Alles was ich erfahren habe, steht im Internet, kennt man schon, oder wird im TV gezeigt!

    Aber keine Panik. Wer 20,- ? über hat und sich für dieses Thema interessiert, macht mit einem kauf nichts falsch!

  13. Stina sagt:

    Top-Empfehlung mit Punktabzug
    Dieses Buch hat eine zentrale Botschaft, die glaubhaft verpackt ist: es werden zwei Mythen entzaubert, nämlich der Mythos des freien Abenteurers auf seinem Motorrad als auch der Mythos des heldenhaften verdeckten Ermittlers. Der Autor zeigt insbesondere, wie sich die Outlaw-Biker-Philosophie selbst ad absurdum führt, da die Regularien und Verpfichtungen weitaus enger gesteckt sind, als es ein reguläres Gesetz ist und von Freiheit im Grunde nichts mehr übrig bleibt. Es ist dabei wohltuend, dass eine differenzierte Betrachtung erfolgt, die keine pauschalen (Vor-) Verurteilungen provoziert oder bedient. Es hat mich auch erstaunt, als der Autor nebenbei bemerkt, dass es in Deutschland mehr Hells Angels gibt, als in den gesamten USA; Europa scheint insgesamt sehr stark aufgestellt zu sein. Doch auch die Besonderheiten und Unzulänglichkeiten der Polizeiarbeit werden verdeutlicht. “Falsche Engel” ist in einer einfachen Sprache geschrieben und erschien mir zum Teil wie ein dramaturgisch gesteigerter Erlebnisbericht, manchmal auch wie ein Geständnis, was letztlich auch dazu beigetragen hat, dass dieses Buch eine besondere Authentizität entfaltet. Die häufige direkte Rede verwundert etwas in einem Fachbuch, hat aber einen konkreten Hintergrund, der jedoch erst in den Anmerkungen am Schluss steht. Daher mein Tipp: die (Schluss-) Anmerkung vorher lesen (hier werden Hintergründe und Motivation erläutert). Die inhaltliche Struktur des Buches erschien mir ab und an etwas konfus, Sprache und Satzbau sind stellenweise (zu) einfach, an manchen Stellen erschien mir der logische Aufbau verbesserungswürdig - daher gibt es von mir Punktabzug und “nur” vier Sterne. Trotzdem kann ich diese Buch jedem sehr empfehlen, der an den Subkulturen der organisierten Rocker und den Belastung der verdeckten Polizeiarbeit interessiert ist - und wer daran kein Interesse hat, der erhält eine mitreißende Abenteuergeschichte. Der Untertitel “Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels” wirkte auf mich zunächst etwas boulevardesk und reißerisch, tut der Qualität dieses Buches aber keinen Abbruch. Ein Buch, dass es m.E. verdient hat, in der Bestsellerliste zu stehen.

  14. Cedric sagt:

    …die durch die Hölle gehen…
    Als Außenstehender kann man ein solches Buch schlecht beurteilen. Das Lesen macht Spaß und ist kurzweilig, man kann das Buch schlecht aus der Hand legen. Was nun Realität ist und was der Ghostwriter dramaturgisch hinzugefügt hat, weiß nur J. D., aber der wird ja wohl den Lesestoff abgenickt haben. Das ausreichend Realität darin enthalten sein muss, zeigen die Sanktionen der “81er” gegenüber J.D.!

    Gut finde ich auch, dass hier die Hells Angels nicht zu 100 % verteufelt werden, sondern auch ein Undercover Agent der Faszination fast erliegt. Manchmal hat man den Eindruck, dass etwas weniger Familie im Hintergrund und etwas mehr Zeit bei den H.A. dazu geführt hätten, dass J. D. Job und Familie verlassen hätte. Ich habe jedenfalls den Kauf nicht bereut.

  15. Diane sagt:

    …die durch die Hölle gehen…
    Als Außenstehender kann man ein solches Buch schlecht beurteilen. Das Lesen macht Spaß und ist kurzweilig, man kann das Buch schlecht aus der Hand legen. Was nun Realität ist und was der Ghostwriter dramaturgisch hinzugefügt hat, weiß nur J. D., aber der wird ja wohl den Lesestoff abgenickt haben. Das ausreichend Realität darin enthalten sein muss, zeigen die Sanktionen der “81er” gegenüber J.D.!

    Gut finde ich auch, dass hier die Hells Angels nicht zu 100 % verteufelt werden, sondern auch ein Undercover Agent der Faszination fast erliegt. Manchmal hat man den Eindruck, dass etwas weniger Familie im Hintergrund und etwas mehr Zeit bei den H.A. dazu geführt hätten, dass J. D. Job und Familie verlassen hätte. Ich habe jedenfalls den Kauf nicht bereut.

  16. Maren sagt:

    Höllische Dumpfbacken
    Gleich vorausgeschickt: Dieses Buch ist durchaus lesenswert. Allerdings leidet es etwas an dem allzu selbstverliebten Stil des Autors, der sich manchmal wie ein narzistisches Kind gebärdet und zu viel Gefallen am Abhängen mit saufenden, prügelnden, rumhurenden und Drogen konsumierenden Dumpfbacken findet. Aber sei’s drum, der Einblick in die Welt der Hells Angels ist interessant.

    Mich erinnerte diese Welt ein wenig an germanische Stämme zu Zeiten der Römer, die in kleinen Stammesgruppen in Wäldern lebten, deren Männer äußerst rauf- und trinklustig waren und die wenig Lust auf Arbeit hatten, dazu untereinander manches Scharmützel austrugen auf der ständigen Suche nach Herausforderungen. So labern auch die Angels fortdauernd von Respekt, Kampfesmut und Treue, als wären sie ein Stamm oder eine Sekte, dazu muss man sich jedes kleinste Abzeichen auf der “Kutte” wie beim Militär erarbeiten und dann wird es nur “verliehen”. Man ehrt natürlich pathetisch “gefallene” Kameraden, auch wenn die nur betrunken vom Bock fielen, und erklärt anderen Rockergruppen formell den Krieg. Diese sehr simple wie archaische Welt glaubt allerdings von sich selbst, wirklich “frei” zu sein und das lustige Leben eines Outlaws zu führen. Es wirkt eher kleinkariert und sehr eng. Tatsächlich muss sich jeder an die dämlichsten Grundsätze halten, wie z.B. immer mit dem Motorrad zu fahren, auch bei miesestem Wetter, dazu noch ohne vernünftige Kleidung und - USA typisch - ohne Helm.

    Für mich war das eigentlich die erhellenste Erkenntnis über das Phänomen der Rocker: Es sind Männerbünde, deren strenge Hierarchien sich auf die schlichte Gewalt des Stärkeren gründen und die durch ein mafioses Netzwerk an kriminellen Handlungen finanziert werden. Sicher auch kein Raum für überschäumende Intelligenz.

    Autor “Bird” erlag fast der Faszination der hells Angels, bei denen er mit seinen Tattoos und den aufgepumpten Muckis schnell aufsteigen konnte. DOch wie heißt es so schön: wer zu lange in einen Abgrund blickt, aus dem blickt der Abgrund irgendwann heraus.

  17. Jessica sagt:

    Höllische Dumpfbacken
    Gleich vorausgeschickt: Dieses Buch ist durchaus lesenswert. Allerdings leidet es etwas an dem allzu selbstverliebten Stil des Autors, der sich manchmal wie ein narzistisches Kind gebärdet und zu viel Gefallen am Abhängen mit saufenden, prügelnden, rumhurenden und Drogen konsumierenden Dumpfbacken findet. Aber sei’s drum, der Einblick in die Welt der Hells Angels ist interessant.

    Mich erinnerte diese Welt ein wenig an germanische Stämme zu Zeiten der Römer, die in kleinen Stammesgruppen in Wäldern lebten, deren Männer äußerst rauf- und trinklustig waren und die wenig Lust auf Arbeit hatten, dazu untereinander manches Scharmützel austrugen auf der ständigen Suche nach Herausforderungen. So labern auch die Angels fortdauernd von Respekt, Kampfesmut und Treue, als wären sie ein Stamm oder eine Sekte, dazu muss man sich jedes kleinste Abzeichen auf der “Kutte” wie beim Militär erarbeiten und dann wird es nur “verliehen”. Man ehrt natürlich pathetisch “gefallene” Kameraden, auch wenn die nur betrunken vom Bock fielen, und erklärt anderen Rockergruppen formell den Krieg. Diese sehr simple wie archaische Welt glaubt allerdings von sich selbst, wirklich “frei” zu sein und das lustige Leben eines Outlaws zu führen. Es wirkt eher kleinkariert und sehr eng. Tatsächlich muss sich jeder an die dämlichsten Grundsätze halten, wie z.B. immer mit dem Motorrad zu fahren, auch bei miesestem Wetter, dazu noch ohne vernünftige Kleidung und - USA typisch - ohne Helm.

    Für mich war das eigentlich die erhellenste Erkenntnis über das Phänomen der Rocker: Es sind Männerbünde, deren strenge Hierarchien sich auf die schlichte Gewalt des Stärkeren gründen und die durch ein mafioses Netzwerk an kriminellen Handlungen finanziert werden. Sicher auch kein Raum für überschäumende Intelligenz.

    Autor “Bird” erlag fast der Faszination der hells Angels, bei denen er mit seinen Tattoos und den aufgepumpten Muckis schnell aufsteigen konnte. DOch wie heißt es so schön: wer zu lange in einen Abgrund blickt, aus dem blickt der Abgrund irgendwann heraus.

  18. Beline sagt:

    Ein echter Rocker-Schocker? Eher nicht!
    Das vorliegende Buch schildert die Erfahrungen des US Polizisten Jay ‘Bird’ Dobyns, die er als Undercover Agent bei den Hells Angels (HA) gemacht hat. Das Bureau of Alcohol, Tabacco and Firearms (kurz ATF) hatte sich Anfang des Milleniums dafuer entschieden ein etwas genaueres Auge auf das Treiben der HA in Arizona zu werfen. Dies hatte wohl drei Gruende. Erstens hatte die ATF einen ersten nenneswerten Erfolg in Bezug auf die Undercoverarbeit in Outlaw Motorcycle Clubs (1% Clubs wie sie auch genannt werden) durch die Infiltration des (mit dem HAMC verfeindeten) Mongols MC Ende der 90er zu verbuchen. Es ging jetzt darum das angesammelte Wissen auf ‘den’ 1% Club schlechthin, d.h. den HAMC, anzuwenden. Zweitens hatte sich Ende der 90er der legendaere Anfuehrer der HA, Sonny Barger, in Arizona niedergelassen, weil er dort das trockene Klima mochte. Daraufhin hatte sich innerhalb weniger Jahre der HAMC zum dominanten Club in Arizona entwickelt. Drittens hatte das ATF einen Informanten aus dem Umfeld der Angels gewonnen, der sich nach einem brutalen Mord an einer Frau durch Mitglieder des HAMC von den Clubbruedern abgewandt hatte. Das ATF entschied den ATF Agenten Jay Dobyns als Hauptagenten in die Welt des HAMC einzuschleusen. Der Geniestreich der Operation war, den Arizona Ableger eines kleinen aus Mexico stammenden 1% Clubs, den Solo Angels, mit Field Agents zu unterwandern, um diesen einen Zugang zur Bikerwelt zu ermoeglichen…. mehr will ich nicht verraten.

    Das Buch beschreibt also Dobyns Zeit als Solo Angel auf seinem Weg in die HA Welt. So far, so good! Ein Schocker ist das Buch nicht geworden, trotz des Machismo, den der Autor offen vor sich hertraegt. Genauer betrachtet ist das Buch ziemlich langweilig. Jay Dobyns haengt mit den HA rum und spielt den harten Hund. Die HA lieben ihn und wollen ihn ziemlich schnell unbedingt fuer die eigenen Reichen rekrutieren. Auch Dobyns Besuche in den HA Clubhaeusern sind nicht der Hammer. Ein wenig Bier, ein wenig Geplaenkel wie toll die HA sind und wie gerne sie Dobyns moegen … das wars. Zwischendurch wird’s ein wenig brenzlig wenn ein Angel namens Chico Dobyns ausknipsen will, aber sonst passiert eigentlich nicht viel. Party im Clubhaus, Dinner in ‘ner schaebigen Absteige, Diskussionen wann Dobyns denn nun endlich dem HAMC beitritt, mehr Partys im Clubhaus, mehr Dinners in alten Kaschemmen, wo die HA Dobyns immer mehr umschmeicheln. Sie wollen ihm sogar ‘ne Rockerbraut besorgen, weil er am Anfang der Operation Solo ist. (Das ATF erbarmt sich aber und er bekommt eine offizielle Freundin names JJ). Das ist fuer ein paar Seiten sehr unterhaltsam, fuellt aber nicht ein ganzes Buch. In diesem Sinne ist Dobyns Buch um einiges schlechter als Billy Queens’ Real-Crime Klassiker Under and Alone’ (Ermittlungen auf zwei Raedern) ueber seine Zeit als ATF Ermittler beim Mongols MC.

    Die grosse Frage, die Buecher dieser Art aufwerfen, ist die, ob das Werk neue Einblicke in die Welt der Zielpersonen gibt. Rocker sind ja legendaer was ihre Abschottung gegenueber der Gesellschaft angeht. Nun ja, deer Einblick den Dobyns in die HA Welt gibt ist nicht gerade spannend. Die Mitglieder sind meistens Blue Collar Americans von denen sich einige als Kleinkriminelle ueber Wasser halten. Natuerlich sollte man nichts beschoenigen: es gibt beim HAMC, genauso wie bei vielen anderen 1% Clubs, einige mehr als zur impulsiven Gewalt neigenden Gestalten. Allerdings kann zumindest Dobyns Buch nicht den von den amerikanischen Behoerden erhobenen Vorwurf bestaerken, dass der HAMC so etwas wie eine Mafia auf zwei Raedern ist. Hier ein Einbruch, dort ‘ne illegale Knarre, hier ein wenig Meth, dort ein wenig Schlaege. Das mag natuerlich alles sehr spezifisch mit dem Kontext des HAMC Arizona zu tun haben. Andere Abteilungen und Mitglieder des Clubs moegen anders organisiert und im Verbrechen tiefer involviert sein. Es ist dennoch bemerkenswert, dass die Staatsanwaltschaft in Arizona gescheitert ist, den HAMC Arizona als kriminelle Vereinigung nach dem sogenannten RICO Statut zu verbieten.

    Am Ende des Buches bleibt der fahle Nachgeschmack, dass es sich irgendwie um viel Laerm um Nichts handelt. Allen die sich fuer die Thematik interessieren sei Billy Queens Buch empfohlen.

  19. Carla sagt:

    Nich schlecht!
    Für echte Fans natürlich ein Muß. Ein echter Highlight in seiner Kategorie. Mit viel Chuzpe, spannend und interessant.

    Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:

    Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!

    Aber nur die UNZENSIERTE Version!

  20. Sissi sagt:

    Aufregender als jeder Hollywood-Thriller - pah!
    “Aufregender als jeder Hollywood-Thriller.”(??) Also wer das meint, scheint den ganzen Abend nur auf der Couch zu sitzen und Marienhof zu schauen - sorry. Das Buch war für mich eine echte Enttäuschung. Was war denn daran spannend? Der Autor beschreibt in epischer Weite seine Treffen mit den Hells Angels, bei denen er raucht, Bier trinkt und ab und und zu mal mit seinen Waffen rumfuchtelt. Ansonsten passiert … fast nichts! Ich habe Seite für Seite darauf gewartet, dass es mal enlich richtig losgeht, aber nix geschah. Langweilig. Dazu kommt noch eine Übersetzung, die keinerlei Szenewörter benutzt und sich offenbar mit dem Thema nicht recht auskannte. Das einzig Gute an dem Buch sind ein paar Farbbilder von den handelnden Personen und eine Art Abkürzungsverzeichnis nebst einiger Hintergrundinfos. Aber nur dafür braucht man dies Buch sicher nicht zu kaufen.

  21. Marcellus sagt:

    Jay Dobyns, der “Falsche Engel”…
    “Falscher Engel” ist ein wirklich gutes Buch, das die Szenerie um den Zusammenhalt, die Halbwelt, möglicherweise auch Unterwelt von MC’s realistisch beschreibt, ohne hier ausdrücklich über jegliche MC’s zu pauschalisieren oder zu urteilen !!!
    Das Buch lässt den Leser nur zu gut erahnen in welchem Zwiespalt sich Jay Dobyns befunden haben muß, die Gratwanderung keine kriminellen Handlungen zu unternehmen und auch sich von seiner Frau und Sohn nicht zu entfernen, möglicherweise sogar sich voll und ganz dem Leben der Höllenengel zu widmen.
    Dem Leser wird klar, auch wenn man die vorgezeigten Handlungen als anrüchig, geheimnisvoll oder gar falsch empfindet, dass die grosse Familie der MC’s sehr schwer erschütterbar, das Vertrauen kaum einnehmbar ist und in der ganz eigenen Welt von Regeln lebt, die ganz und garnichts mit einer standardisierten Weltanschauung “normaler” Menschen zu tun hat. Und wohl gerade deshalb fesseln die Zeilen um den Mythos der Hells Angels. Wenn auch dem Leser so einige Lücken zu Hintergründen entstehen, gibt Dobyns das Erlebte authentisch preis. Good stuff for bikers !

  22. Ariella sagt:

    Erschreckende Einblicke
    ich war schon etwas vorbelastet durch einen fernsehbericht den ich über diese ermittlungen sah, und muss sagen das buch toppt ihn noch.

    sehr ausführlich und in allen einzelheiten beschreibt jay dobbins seine undercover-ermittlungen und die damit verbundenen probleme innerhalb der familie. ein fesselndes buch das ich nicht mehr aus der hand legen konnte.

  23. Doreen sagt:

    Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen!
    Zunächst war ich, aufgrund der Story sehr skeptisch.

    Ein Buch über einen Undercoveragenten, der eine verbrecherische Organisation unterwandert.

    Die Story klang für mich nach nichts Neuem: amerikanischer Undercoveragent der sich in eine verbrecherische Organisation (Hells Angels) einschleicht…Bücher und vorallem Filme mit diesem Thema gibt es doch wirklich zu Genüge.

    Doch dieses Buch hat es wirklich in sich!! Einmal angefangen ist es nur sehr schwer wieder wegzulegen, da es wirklich sehr spannend und realistisch erzählt wird.

    Nach und nach wird aus dem Vorzeigebullen mehr und mehr ein Biker, der nicht nur einmal die Grenzen der Legalität überschreitet und sich langsam aber sicher zu dem entwickelt, was er eigentlich zu bekämpfen versucht. Zu sehen wie aus einem fürsorglichen Familienvater ein besessener Einzelgänger wird, der nur noch sich und seinen Auftrag kennt, macht definitiv den Reiz aus dieses Buch zu lesen.

    Einzig die vielen “Fachbegriffe” in “Bikersprache” verwirren ein wenig. Sämtliche Begriffe werden jedoch im Anhang übersetzt und erklärt.

    Ich kann einen Kauf des Buches jedem weiterempfehlen, den das Thema einigermaßen anspricht.

  24. Vanessa sagt:

    Spannend bis zum Letzten!!!
    Das Buch habe ich in einem durchgelesn.

    Es war so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte, besonders da ich mir stehts vor Augen gehalten habe, das Jay Dobyns dies Dinge so erlebt hat wie er sie beschreibt.

    Die Kritiker haben in dem Punkt rechr, dass das Buch selbst keine literarische Meisterleistung ist, aber darum geht es nicht.

    Ein Agent, der kein Poet, aber dafür gut in seinem tagtäglichen Job ist, ist mir lieber, als einer, der in Action veragt, dafür aber super spannende Geschichten erzähle kann.

    Man merkt im ganzen Buch, das Agent Dobyns keiner dieser “Schwäzer” sonder ein macher ist.

    Ich finde es nur schade, dass die amerikanischen Behörden so wenig aus der Arbeit von “Black Biscuit” gemacht haben.

    Lange Rede kurzer Sinn, das Buch ist spitze!!!!!

  25. Amabilia sagt:

    Spannend bis zum Letzten!!!
    Das Buch habe ich in einem durchgelesn.

    Es war so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte, besonders da ich mir stehts vor Augen gehalten habe, das Jay Dobyns dies Dinge so erlebt hat wie er sie beschreibt.

    Die Kritiker haben in dem Punkt rechr, dass das Buch selbst keine literarische Meisterleistung ist, aber darum geht es nicht.

    Ein Agent, der kein Poet, aber dafür gut in seinem tagtäglichen Job ist, ist mir lieber, als einer, der in Action veragt, dafür aber super spannende Geschichten erzähle kann.

    Man merkt im ganzen Buch, das Agent Dobyns keiner dieser “Schwäzer” sonder ein macher ist.

    Ich finde es nur schade, dass die amerikanischen Behörden so wenig aus der Arbeit von “Black Biscuit” gemacht haben.

    Lange Rede kurzer Sinn, das Buch ist spitze!!!!!

  26. Wjatscheslav sagt:

    Lesenswert
    Das Buch ist lesenswerte Lektüre und bringt einem erschreckend deutlich nahe, was Undercover bedeutet.

    Wer macht sich im Alltag Gedanken, welche enorme Leistung da vollbracht wird?

    Diese Agenten gehen in ihrer Arbeit, die unserem Schutz dient, so weit, das sogar der Verlust der eigenen Identität droht, teilweise sogar eintritt!

    Ein aufwühlendes Buch mit viel Tiefgang.

  27. Adely sagt:

    Lesenswert
    Das Buch ist lesenswerte Lektüre und bringt einem erschreckend deutlich nahe, was Undercover bedeutet.

    Wer macht sich im Alltag Gedanken, welche enorme Leistung da vollbracht wird?

    Diese Agenten gehen in ihrer Arbeit, die unserem Schutz dient, so weit, das sogar der Verlust der eigenen Identität droht, teilweise sogar eintritt!

    Ein aufwühlendes Buch mit viel Tiefgang.

  28. Elfriede sagt:

    Böse, böse Engel…
    Ich war wirklich gespannt auf die Schilderungen von “Bird” als ‘Undercoveragent bei den Hells Angels. Wird man doch von der Presse, wenn überhaupt, eher von der Sensationspresse “informiert”.

    Beim lesen fiel mir dann folgendes auf: Ein Undercovercop hat es sicherlich tierisch schwer, um sich nicht zu verraten, aber bei den Hells Angels mit denen er es in diesem Buch zu tun hatte, handelt es sich nicht wirklich um Schwerverbrecher. Klar, es sind harte Jungs, die gerne mal einen draufmachen, gerne trinken, einige konsumieren Drogen, die ganz fiesen fahren bei Rot über eine Ampel und die ganz ganz schlimmen veranstalten Sammel- und Spendentreffen für wohltätige Zwecke. Ich kenne die amerikanische Rechtsprechung nicht gut und nur von John Grisham, denke aber nicht, dass das Ricogesetz hier greift( was es ja schlussendlich vor Gericht auch nicht hat). Die ständide im Buch bescchriebene Waffenkauferei von den Angels kann ich nicht beurteilen, da in den Staaten die Waffengesetze ja ganz andere sind als hierzulande. Ist bestimmt illegal, aber im Vergleich zu richtigen Waffenschmugglern, die LKW-weise verschieben mehr oder weniger eine Bagatelle. Klar sie reden davon, alle Feinde umzubringen, tun aber nichts, zumindest nicht in dem Buch. Es wird zwar geschrieben, das einige von Ihnen Vergewaltiger und Mörder sind, aber beiwesen wird gar nichts, im Gegenteil, ein Mord, den ein Hells Angel vorgibt begannen zu haben, passt in keinen ungelösten Mordfall der Polizei und da wohl niemand vermißt wird, muss die Geschichte ja auch nicht zwingend stimmen.

    Unter dem Strich ein eher langweiliges Buch. Der Undercoveragent Bird raucht viel, wird von Wenigtrinker zun Kampftrinker, lernt Motorradfahren und freundet sich mit den Bikern an, es gibt nur ganz wenige, die er nicht mag. Im Grunde weiß er selber, dass das alles liebe Jungs sind und er eigentlich nicht viel zu erzählen hat. Am Ende des buches habe ich mich gefragt, was so ein langjähriger verdeckter Einsatz wohl kostet und ob den amerikanischen bürgern damit geholfen ist, wenn ein paar Biker für wenn überhaupt kurze Zeit hinter Gitter müssen( zum Beispiel, weil wegen Verletzung der Bewährungsauflagen).

    Ich kenne zwar persönlich keine Hells Angels, kann mir aber auch nur sehr schwer vorstellen, dass das alles Verbrecher sein sollen.

  29. Alphonsina sagt:

    Böse, böse Engel…
    Ich war wirklich gespannt auf die Schilderungen von “Bird” als ‘Undercoveragent bei den Hells Angels. Wird man doch von der Presse, wenn überhaupt, eher von der Sensationspresse “informiert”.

    Beim lesen fiel mir dann folgendes auf: Ein Undercovercop hat es sicherlich tierisch schwer, um sich nicht zu verraten, aber bei den Hells Angels mit denen er es in diesem Buch zu tun hatte, handelt es sich nicht wirklich um Schwerverbrecher. Klar, es sind harte Jungs, die gerne mal einen draufmachen, gerne trinken, einige konsumieren Drogen, die ganz fiesen fahren bei Rot über eine Ampel und die ganz ganz schlimmen veranstalten Sammel- und Spendentreffen für wohltätige Zwecke. Ich kenne die amerikanische Rechtsprechung nicht gut und nur von John Grisham, denke aber nicht, dass das Ricogesetz hier greift( was es ja schlussendlich vor Gericht auch nicht hat). Die ständide im Buch bescchriebene Waffenkauferei von den Angels kann ich nicht beurteilen, da in den Staaten die Waffengesetze ja ganz andere sind als hierzulande. Ist bestimmt illegal, aber im Vergleich zu richtigen Waffenschmugglern, die LKW-weise verschieben mehr oder weniger eine Bagatelle. Klar sie reden davon, alle Feinde umzubringen, tun aber nichts, zumindest nicht in dem Buch. Es wird zwar geschrieben, das einige von Ihnen Vergewaltiger und Mörder sind, aber beiwesen wird gar nichts, im Gegenteil, ein Mord, den ein Hells Angel vorgibt begannen zu haben, passt in keinen ungelösten Mordfall der Polizei und da wohl niemand vermißt wird, muss die Geschichte ja auch nicht zwingend stimmen.

    Unter dem Strich ein eher langweiliges Buch. Der Undercoveragent Bird raucht viel, wird von Wenigtrinker zun Kampftrinker, lernt Motorradfahren und freundet sich mit den Bikern an, es gibt nur ganz wenige, die er nicht mag. Im Grunde weiß er selber, dass das alles liebe Jungs sind und er eigentlich nicht viel zu erzählen hat. Am Ende des buches habe ich mich gefragt, was so ein langjähriger verdeckter Einsatz wohl kostet und ob den amerikanischen bürgern damit geholfen ist, wenn ein paar Biker für wenn überhaupt kurze Zeit hinter Gitter müssen( zum Beispiel, weil wegen Verletzung der Bewährungsauflagen).

    Ich kenne zwar persönlich keine Hells Angels, kann mir aber auch nur sehr schwer vorstellen, dass das alles Verbrecher sein sollen.

  30. Castor sagt:

    Ein wirklich falscher Engel
    Man nehme eine große Portion Law & Order, vermenge dies mit etwas Fanatismus, hebe ein wenig Freiheit drunter, menge dem einen Teil Gerechtigkeitssinn hinzu, gebe Gott hinzu, ziehe ihn durch und warte, bis es von diesem durchtränkt ist, portioniere es und überstreue es großzügig mit Familie. Viola: Ein Amerikaner, republikanisch stark angehaucht, wie aus dem Bilderbuch! Nach spätestens der Hälfte des Buches wird einem dieses Bild schamlos präsentiert. Auf diese Art und Weise werden in den USA Bestseller produziert, ohne dass nach dem Wahrheitsgehalt gefragt wird. Keine Frage, das vorliegende Buch ist spannend wie ein Thriller und wäre bestens in einem Romanregal aufgehoben. Als Dokumentation behördlicher Ermittlungen ist es aber ein Fehlschlag sondergleichen, ja es begeht sogar Rufmord an den Hells Angels und anderen Motorradclubs! Alleine der Umstand, dass die meisten Anklagen nach dem RICO-Akt fallengelassen werden mussten, da das ATF sich weigerte, der Staatsanwaltschaft das vollständige Beweismaterial auszuhändigen, wirft die berechtigte Frage auf, ob Dobyns und seine Kollegen nicht selber die Grenze vom Gesetz zur Kriminalität überschritten haben. Was Dobyns in seinem Buch nicht schreibt ist, dass von 52 verhafteten Hells Angels 16 angeklagt und letztlich nur 8 verurteilt wurden. Gesamt betrachtet scheint vorliegendes Buch eher eine Abrechnung mit den amerikanischen Bundesbehörden zu sein und es fehlt Dobyns Eingeständnis, dass nicht alle Rocker, sondern nur einzelne, vielleicht auch mal ein ganzes Charter, einen gewissen Hang zu kriminellen Handlungen haben. Dass er aber aufgrund seiner angeblichen Erlebnisse eine weltweite und große Szene, egal wie sie sich in diversen Gruppierungen nennt, verallgemeinernd verleumdet, vorverurteilt und ihr fälschlicherweise den Stempel des Bösen aufdrückt, ist unhaltbar. Auch die Angabe, dass er innerhalb von zwei Jahren es bis zum von ihm abgelehnten Angebot, Vollmitglied zu werden schaffte, ist stark zu hinterfragen, denn gerade die Hells Angels sind bekannt dafür, dass sie sich bei der Aufnahme neuer Mitglieder sehr viel Zeit lassen und da im Normalfall zwei Jahre nicht ausreichen. Selbst Sonny Barger, Mitbegründer der Hells Angels, der in Arizona lebt, beschwört, dass Dobyns nie eine Mitgliedschaft des Clubs angeboten wurde.

    Fazit: Finger weg von diesem Buch! Es gibt weitaus bessere Literatur zum Thema Hells Angels!

  31. Annabella sagt:

    besser als jeder Action Film
    Der Autor muss schon ziemlich durchgeknallt gewesen sein, als er diesen Job angenommen hat. Wie aus dem Buch unschwer zu erkennen ist, sind die Unterschiede zwischen Kriminellen und denen, die diese jagen, manchmal gar nicht so gross.

    Fazit: ein lesenswertes Buch.

  32. Suse sagt:

    besser als jeder Action Film
    Der Autor muss schon ziemlich durchgeknallt gewesen sein, als er diesen Job angenommen hat. Wie aus dem Buch unschwer zu erkennen ist, sind die Unterschiede zwischen Kriminellen und denen, die diese jagen, manchmal gar nicht so gross.

    Fazit: ein lesenswertes Buch.

  33. Alberta sagt:

    TOLLES BUCH!
    …ich ziehe meinen Hut vor Jay Dobyns. Was er da mit seinen Polizei-Kollegen gemacht hat, verdient größten Respekt. Ich habe selten ein spannenderes Buch gelesen und kann es nur empfehelen.

    Es wird klar, was die Hells Angels wirklich sind: Asoziale und Kriminelle. Da können hier bei Amazon noch so viele rumweinen, dass man Rocker missversteht… wer das nicht glaubt: Buch lesen!

  34. Aileen sagt:

    Ein sehr spannendes und gutes Buch!
    Jay Dobyns erzählt in seinem Buch “Falscher Engel”, wie er sich bei den “Hells Angels” einschleust, verdeckt ermittelt und welche Erfahrungen und Folgen dies für sein Leben und das Leben seiner Familie hat. Die Erzählungen und Erinnerungen sind sehr gut und spannend dargestellt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch nicht um eine “heldenhafte, amerikanische Geschichte” handelt, bei der an dem Erzählenden alles Schlechte und Böse einfach abprallt und man schon früh erkennt, dass er auf jeden Falls als “Sieger” aus dem Ganzen hervorgeht. Im Gegenteil. Man kann sich teilweise sehr gut in den Autor hineinversetzen. Besonders der Zwiespalt, auf welcher Seite er nun steht bzw. stehen soll (verdeckter Ermittler oder Hells Angels) ist sehr gut beschrieben und Jay Dobyns lässt erkennen, dass er nicht nur ein harter, verdeckter Ermittler ist sondern eben auch ein Mann und Mensch, dem mit der Zeit die Gepflogenheiten der Angels gefallen und auch einzelne Bandenmitglieder ans Herz wachsen. Im Gegenzug entfernt er sich dabei immer weiter von seiner Familie. Mehr will ich garnicht von diesem Buch erzählen um Anderen nicht die Lust am Lesen des Buches zu nehmen. Allerdings muss ich auch einen kleinen Stern abziehen aus folgenden Gründen: Zum Einen erscheint mir das Ganze manchmal zu einfach. Alles läuft irgendwie immer wie am Schnürchen und es kommt fast nie zu wirklich brenzligen Situationen in denen die Gefahr bestünde, dass der verdeckte Ermittler auffliegt. Des weiteren kommt der Abschluss des Buches und somit des Falles zum Einen ziemlich schnell und zum Anderen wird dann die Razzia usw. in ein paar kurzen Sätzen bzw. Seiten beschrieben. Ich hätte mir gewünscht mehr darüber zu lesen, wie es war, als die Angels wussten, dass Dobyns ein verdeckter Ermittler ist, was dann passiert ist, wie sie genau reagierten usw. Wie gesagt: hierzu gibt es zwar am Ende Informationen aber nur sehr kurz und meiner Meinung nach etwas zu abgehackt. Ansonsten kann ich den Kauf und das Lesen dieses Buches nur empfehlen und vergebe aus diesem Grunde vier Sterne!

  35. Andres sagt:

    nicht schlecht - manchmal sogar interessant - aber mehr auch nicht
    Das Buch “Falscher Engel” beschreibt hautnah das Leben eines verdeckten Ermittlers bei den Hells Angles in den Süden der USA. Das Buch vermittelt einen guten Eindruck über die Zwänge und Nöte, die ein verdeckt arbeitender Polizist durchlebt. Auch wird der “Mythos” der Hellls Angles etwas aufgehellt und als Leser vermag man sich nach der Lektüre ein genaueres Bild der Schwerkriminellen auf 2 Rädern zu machen.

    Dennoch bleibt das Buch an vielen Stellen an der Oberfläche und lässt den Lesern bei vielen Aspekten allein. Der Schreibstil ist eher schlicht und hinterlässt manchmal einen gar zu lässigen Eindruck. Wer, so wie ich, sich viele neue Erkenntnisse über die Hells Angles erhofft, wird eher endtäuscht sein. Zu sehr kreist der Autor um sich selbst und die Kollegen und Rocker, mit denen er direkt zu tun hat. Außerdem ist das Buch an einigen Stellen sehr pathetisch auf einer unangenehmen, typisch amerikanischen Weise, die hier auf mich sehr befremdlich wirkte.

    Mein Fazit? Nicht schlecht - nicht gut: Mittelmäßig!

  36. Edna sagt:

    Falscher Engel oder Adrenalinjunkie ?
    Man kann eine gewisse Authentizität zwar nicht abstreiten, aber im Laufe des Lesens

    stellt sich der Autor immer mehr als mieser Handlanger der amerikanischen Exekutive dar.

    Am Schluss stellt man sich gar die Frage, gegen was dieser durchgeknallte Ermittler denn wirklich kämpft?

    Gegen armsehlige, permanent vollgedröhnte und besoffene Motorradrocker.

    Ist das Ziel der Ermittlung gar eine illegale Tauschbörse von Waffenfetischisten oder ist dem Typen einfach nur langweilig?

    Dass dabei mal das eine oder andere Opfer zu beklagen ist liegt ja in der Natur der Sache.

    Aber eine echte ‘Bedrohung’ für den amerikanischen Staat sieht dann doch anders aus.

    Dafür lohnt es sich zu sterben?!

    Der tumbe Schreibstil könnte auch von einem Zwölfjahrigen stammen(ich entschuldige mich hiermit bei allen Zwölfjahrigen).

    Nach dem 50ten mal ‘herumhängen’ in einer Bar etc. wirds dann allmählig langweilig.

    Die Höllenengel mit ihren zahnlosen Bräuten kommen einem vor wie die heruntergekommenen Löwen der Serengeti am Ende der Regenzeit.

    Höllenengel in einem höllisch blöden Sachbuch

  37. Alvan sagt:

    Falscher Engel oder Adrenalinjunkie ?
    Man kann eine gewisse Authentizität zwar nicht abstreiten, aber im Laufe des Lesens

    stellt sich der Autor immer mehr als mieser Handlanger der amerikanischen Exekutive dar.

    Am Schluss stellt man sich gar die Frage, gegen was dieser durchgeknallte Ermittler denn wirklich kämpft?

    Gegen armsehlige, permanent vollgedröhnte und besoffene Motorradrocker.

    Ist das Ziel der Ermittlung gar eine illegale Tauschbörse von Waffenfetischisten oder ist dem Typen einfach nur langweilig?

    Dass dabei mal das eine oder andere Opfer zu beklagen ist liegt ja in der Natur der Sache.

    Aber eine echte ‘Bedrohung’ für den amerikanischen Staat sieht dann doch anders aus.

    Dafür lohnt es sich zu sterben?!

    Der tumbe Schreibstil könnte auch von einem Zwölfjahrigen stammen(ich entschuldige mich hiermit bei allen Zwölfjahrigen).

    Nach dem 50ten mal ‘herumhängen’ in einer Bar etc. wirds dann allmählig langweilig.

    Die Höllenengel mit ihren zahnlosen Bräuten kommen einem vor wie die heruntergekommenen Löwen der Serengeti am Ende der Regenzeit.

    Höllenengel in einem höllisch blöden Sachbuch

  38. Adolfa sagt:

    Schuster, bleib bei Deinen Leisten…
    … nur so kann ich den Ansatz einer Szene-Erzählung aus einem “schwierigen” Umfeld in einer der trostlosesten Gegenden des Amerikanischen Westens, verlegt durch einen biedern Deutschen Verlag, betiteln.

    Zunächst muß ich sagen, dass mich die Geschichte von Weihnachten bis zum Morgen des 26.12. nicht mehr los ließ. Zu recht beschreiben einige Rezensenten, dass im gesamten Buch recht wenig Spektakuläres geschieht. Das ist so, ständig wartet man auf den großen Knall oder irgend einen Showdown. Aber gerade das macht die Story von Jay “Bird” Dobyns so authentisch und seinen immer währenden Drang “mehr” herauszufinden nachvollziehbar. Stell Dir vor, Du hast es als Einziger geschafft, Dich in die Umkleidekabine der gegnerischen Mannschaft zu schleichen, getarnt als Fanabgeordneter, und die Jungs unterhalten sich nicht über Spieltaktiken. Frustrierend. Die Ergebnisse der Ermittlungen und die anschliessenden Verurteilungen belegen das eindrucksvoll.

    Der eingangs erwähnte Schuster ist für mich nicht der Autor, dessen Mut und Engagement man nur Lob zollen kann. Nein, versaut hat’s der Verlag mit der Wahl des Übersetzers. Ein anderer Rezensent hat es schon richtig gesagt: Der Szene-Jargon wird nicht im Geringsten getroffen. Die bei uns in “Chaptern”, nicht wie in den USA wahlweise auch richtig in “Chartern”, organisierten Biker würden Ihre Boots zu allerletzt als “Reiterstiefel” bezeichnen. Wie lauwarm klingt das denn?

    Fazit: Spektakuläre Story im Sande verlaufend und dilettantisch übersetzt. Hoffe, Dobyns versteht kein Deutsch. Und Neuleser mit einem gerüttelten Maß an Amerikanischkenntnissen sollten das Original kaufen.

  39. Isreal sagt:

    Schuster, bleib bei Deinen Leisten…
    … nur so kann ich den Ansatz einer Szene-Erzählung aus einem “schwierigen” Umfeld in einer der trostlosesten Gegenden des Amerikanischen Westens, verlegt durch einen biedern Deutschen Verlag, betiteln.

    Zunächst muß ich sagen, dass mich die Geschichte von Weihnachten bis zum Morgen des 26.12. nicht mehr los ließ. Zu recht beschreiben einige Rezensenten, dass im gesamten Buch recht wenig Spektakuläres geschieht. Das ist so, ständig wartet man auf den großen Knall oder irgend einen Showdown. Aber gerade das macht die Story von Jay “Bird” Dobyns so authentisch und seinen immer währenden Drang “mehr” herauszufinden nachvollziehbar. Stell Dir vor, Du hast es als Einziger geschafft, Dich in die Umkleidekabine der gegnerischen Mannschaft zu schleichen, getarnt als Fanabgeordneter, und die Jungs unterhalten sich nicht über Spieltaktiken. Frustrierend. Die Ergebnisse der Ermittlungen und die anschliessenden Verurteilungen belegen das eindrucksvoll.

    Der eingangs erwähnte Schuster ist für mich nicht der Autor, dessen Mut und Engagement man nur Lob zollen kann. Nein, versaut hat’s der Verlag mit der Wahl des Übersetzers. Ein anderer Rezensent hat es schon richtig gesagt: Der Szene-Jargon wird nicht im Geringsten getroffen. Die bei uns in “Chaptern”, nicht wie in den USA wahlweise auch richtig in “Chartern”, organisierten Biker würden Ihre Boots zu allerletzt als “Reiterstiefel” bezeichnen. Wie lauwarm klingt das denn?

    Fazit: Spektakuläre Story im Sande verlaufend und dilettantisch übersetzt. Hoffe, Dobyns versteht kein Deutsch. Und Neuleser mit einem gerüttelten Maß an Amerikanischkenntnissen sollten das Original kaufen.

  40. Clementine sagt:

    Gut zu lesen, aber irgendwie nur durchschnittlich
    Was mir sofort aufgefallen ist, war die schlechte Übersetzung. In der deutschen Rockerszene ist ja durchaus ein gewisser Jargon üblich und es hätte den Wert des Buches deutlich gesteigert, wenn die Übersetzter das bei Dialogen auch berücksichtigt hätten.

    Ansonsten ist es schon so, was andere schon geschrieben haben, es passiert nicht viel. Aber das liegt nicht an dem Buch sondern an der Bikerszene an sich, die dort zum Teil beschrieben wird. Mehr als mit dem Bike in der Gegend rumzufahren und in Kneipen und auf Partys abzuhängen, haben die halt nicht gemacht. Und ein Buch, das das seitenlang beschreibt, muss zwangsläufig irgendwie auch langweilig sein. Passabel ist das Wechseln zwischen den Welten dargestellt, das Jay zwei Jahre lang mitgemacht hat.

    Auch wenn der Titel etwas anderes suggeriert, Jay hat nie das Colour getragen, war also nie ein Angel, also auch kein falscher Engel !! Insofern ist es ihm eben doch nicht gelungen, die Angels zu infiltrieren.

    Ansonsten muss ich mich schon fragen, wie die Rot-Weißen auf den reinfallen konnten. Da kommt einer daher, macht einen auf dicke Hose, labert einen Haufen Scheiße und produziert letztendlich nicht mehr als heiße Luft. Und siehe da, binnen weniger Monate steht “Bird” alias Jay Dobyns bei ihnen hoch im Kurs.

    Für bedenklich halte ich, dass die 1%er mit diesem Buch eine Anleitung an die Hand bekommen, wie sie verdeckte Ermittler aus ihren Reihen raus halten können. Dazu bräuchten die bloß ein bisschen zwischen den Zeilen lesen und A und B zusammen zählen.

  41. Dagobert sagt:

    Gut zu lesen, aber irgendwie nur durchschnittlich
    Was mir sofort aufgefallen ist, war die schlechte Übersetzung. In der deutschen Rockerszene ist ja durchaus ein gewisser Jargon üblich und es hätte den Wert des Buches deutlich gesteigert, wenn die Übersetzter das bei Dialogen auch berücksichtigt hätten.

    Ansonsten ist es schon so, was andere schon geschrieben haben, es passiert nicht viel. Aber das liegt nicht an dem Buch sondern an der Bikerszene an sich, die dort zum Teil beschrieben wird. Mehr als mit dem Bike in der Gegend rumzufahren und in Kneipen und auf Partys abzuhängen, haben die halt nicht gemacht. Und ein Buch, das das seitenlang beschreibt, muss zwangsläufig irgendwie auch langweilig sein. Passabel ist das Wechseln zwischen den Welten dargestellt, das Jay zwei Jahre lang mitgemacht hat.

    Auch wenn der Titel etwas anderes suggeriert, Jay hat nie das Colour getragen, war also nie ein Angel, also auch kein falscher Engel !! Insofern ist es ihm eben doch nicht gelungen, die Angels zu infiltrieren.

    Ansonsten muss ich mich schon fragen, wie die Rot-Weißen auf den reinfallen konnten. Da kommt einer daher, macht einen auf dicke Hose, labert einen Haufen Scheiße und produziert letztendlich nicht mehr als heiße Luft. Und siehe da, binnen weniger Monate steht “Bird” alias Jay Dobyns bei ihnen hoch im Kurs.

    Für bedenklich halte ich, dass die 1%er mit diesem Buch eine Anleitung an die Hand bekommen, wie sie verdeckte Ermittler aus ihren Reihen raus halten können. Dazu bräuchten die bloß ein bisschen zwischen den Zeilen lesen und A und B zusammen zählen.

  42. Berthold sagt:

    Interessant mit Abstrichen
    Das Buch verschafft einen interessanten Einblick in die Strukturen und Denkweise der Hells Angels. Streckenweise gelingt es dem Autor auch, dem Leser nachvollziehbar sein immer tieferes Hineingleiten in dieses Milieu und die damit verbundene Abkoppelung von Familie und Freunden zu schildern. Aber, und das ist der Schwachpunkt dieses Buches, es hat zahlreiche Passagen, die weder stilistisch noch inhaltlich ansprechend sind. Die x-te Schilderung eines Rockertreffen, bei dem die einen Drogen nehmen und die anderen sich mit Bier zuschütten, ohne dass etwas passiert, ist schlichtweg langweilig. Insbesondere in der Mitte des Buches sind einige solcher Passagen, die man überblättern kann.

  43. Olivia sagt:

    Nette Unterhaltung!
    Die Geschichte vom falschen Engel lässt sich gut lesen, sofern man sehr lebendige Phantasie mitbringt. Etwas Waffenhandel und ein bisschen Drogenkonsum … Vom “Höllentrip” keine Spur, ebensowenig wie der “echte Einblick” ins Rockerleben der Hells Angels. Trotzdem -Respekt! Jay Dobins, du hast dich weit hinausgewagt und von den angeblich “Guten” wenig Anerkennung erhalten. Man muß wissen, wo man zu Hause ist!

  44. Ilona sagt:

    Es stellt sich mir die Frage ……..
    ……. ob sich der Aufwand und die Risiken von Bird bzw. Jay tatsächlich lohnten?

    Ein vernichtender Schlag gegen diesen legändären Motorradclub wurde wahrlich nicht erreicht, allenfalls werden diese Vereinigungen nun noch sensibler gegen Unterwanderungsversuche werden und künftige Ermittlungen erschweren.

    Auch muss davon abgesehen werden die amerikanische MC-Szene mit der deutschen gleichzusetzen.

    4 Sterne für ATF-Agent Dobyns.

  45. Shalyna sagt:

    Buch mit Hintergrundinformationen
    Ich fand das Buch sehr gut. Die Kapitel sind nicht all zu lang. Es ist sehr authentisch geschrieben.
    Das einzige was für mich schwierig war, sind die vielen Personen. Man muss dadurch öfters nachschauen, welche Position und Aufgabe jemand hatte. Im hinteren Teil des Buches sind die Personen beschrieben und das Vokabular dieser Szene erläutert.
    Trotzdem ist das Buch zu empfehlen!!!

  46. Susen sagt:

    DAS beste Geschenk Weihnachten 2009
    Ich denke, zum Inhalt des Buches wurde schon genug berichtet. Das Buch habe ich zu Weihnachten gekriegt und über die Feiertage verschlungen. Der Freundeskreis bekam davon auch etwas mit. Und das Buch wurde rumgereicht. Mittlerweile sieht es schon ein wenig mitgenommen aus. Dem Inhalt macht das gar nichts.

    Kurz und gut: Fünf Sterne für Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

  47. Berthoud sagt:

    Echt und ehrlich
    Das geilste Buch das ich seit Jahren gelesen habe(sorry) nicht gelesen sondern Verschlungen.Jay ist es gelungen den Spagat hinzubekommen die anziehungskraft der “Hells Angel,s” zu beschreiben und gleichzeitig die kriminellen Strukturen

    der Gang zu schildern.Ein sehr ehrliches Buch was die Selbstzweifel von Jay sehr gut beschreibt, besonderst das Schlusswort, fordert wohl jedem Leser Respekt ab.

    Ein Buch was auch für Szene unkundige Leser die kein Einblick in die Bikerszene haben, sehr interessant sein wird. Der “Run” in Arizona wird aber jedem Biker eine Gänsehaut beim lesen bereiten.

    Sehr gelungen ist auch die Schilderung seiner inneren Zerrissenheit als Undercoveragent was Beruf, Ehe, Vaterschaft, Job, und seiner Einstellung zum Leben betrifft.

    Jay ist der Typ Mann mit dem wohl jeder mal eine Runde drehen möchte oder mal einwenig um die Häuser ziehen.

    Mein Tipp dieses Buch muss MANN lesen.

  48. Aglaja sagt:

    Echt und ehrlich
    Das geilste Buch das ich seit Jahren gelesen habe(sorry) nicht gelesen sondern Verschlungen.Jay ist es gelungen den Spagat hinzubekommen die anziehungskraft der “Hells Angel,s” zu beschreiben und gleichzeitig die kriminellen Strukturen

    der Gang zu schildern.Ein sehr ehrliches Buch was die Selbstzweifel von Jay sehr gut beschreibt, besonderst das Schlusswort, fordert wohl jedem Leser Respekt ab.

    Ein Buch was auch für Szene unkundige Leser die kein Einblick in die Bikerszene haben, sehr interessant sein wird. Der “Run” in Arizona wird aber jedem Biker eine Gänsehaut beim lesen bereiten.

    Sehr gelungen ist auch die Schilderung seiner inneren Zerrissenheit als Undercoveragent was Beruf, Ehe, Vaterschaft, Job, und seiner Einstellung zum Leben betrifft.

    Jay ist der Typ Mann mit dem wohl jeder mal eine Runde drehen möchte oder mal einwenig um die Häuser ziehen.

    Mein Tipp dieses Buch muss MANN lesen.

  49. Karsten sagt:

    Wow, wow, wow :) …. zum verschlingen!
    Ich verneige mich und ziehe meinen Hut vor Jay.

    Was er da mit seinen Polizei-Kollegen gemacht hat, verdient unseren Respekt. Ich habe selten ein spannenderes Buch gelesen und kann es nur empfehlen.

    Es wird klar, was die Hells Angels wirklich sind, nämlich keine netten Jungs von nebenan, die nur ein bisschen anders sein wollen. Da können hier bei Amazon noch so viele rumweinen, dass man Rocker missversteht… wer das nicht glaubt: Buch lesen!

    Der Autor muss schon ziemlich durchgeknallt gewesen sein, als er diesen Job angenommen hat. Wie aus dem Buch unschwer zu erkennen ist, sind die Unterschiede zwischen Kriminellen und denen, die diese jagen, manchmal gar nicht so gross.

    Fazit: ein lesenswertes Buch.

    Das geilste Buch das ich seit Jahren gelesen habe, nicht gelesen sondern Verschlungen.

    Jay ist es mehr als gelungen den Spagat hinzubekommen die Anziehungskraft der “Hells Angels” zu beschreiben und gleichzeitig die kriminellen Strukturen

    der Gang zu offenbaren. Ein sehr ehrliches Buch was die Selbstzweifel von Jay sehr gut beschreibt, besonderst das Schlusswort, fordert mir weiteren Respekt ab.

    Tipp: Zusammen mit Der Mord an Michael Jackson von Ares Einstein bestellen.

    Beides für mich total spannend und süchtig machend!

  50. Hannes sagt:

    Falscher Engel ist nicht toll zu lesen
    Ich habe mir das Buch gekauft, da ich gerne solche Sachen lese.Doch diese Buch zieht sich wie Leim.

    Die Dialoge sind abgehackt und zum teil kaum nach vollziehbar.

    Das einzige Highlight waren die Bilder im Buch.

    Wer aber auf viel Macho und Aktion steht kann das prima lesen, da das schon einem Krimi gleich kommt.

  51. Klara sagt:

    Ein erschreckender Einblick in eine Parallelwelt
    Dieses Buch hat mich nicht so schnell losgelassen. Es zeigt das Leben eines Undercovercops in den Kreisen verschiedener Motorrad und Rocker Banden in den USA. Es zeigt auch die Persönlichkeitsspaltung und die Sinnkrise

    eines Polizisten. Es ist sehr spannend beschrieben und man kann mitfühlen wie es sein muß, quasi auf Knopfdruck ein anderer Mensch sein zu müssen. Das Buch faziniert auch durch seine Sprache (die manchmal ein wenig “Bild”-Zeitungsniveau) erreicht aber daurch ist sie auch authentisch. Den waren Mut, beweist der Autor auch dadurch dass er Namen nennt und jetzt das Schicksal von S.Rushdie der mit seinem Band: “Satanische Verse” sich lebenslänglich vor Attentätern schützen muß, teilt! Dieser Band soll vielen die Augen öffnen, die faszieniert diesen Clubs gegenüberstehen. Den jede dieser “Gangs” lebt sozusagen nach einem strengen Reglement in der der einzelne nicht sehr viel zählt. Der Widerspruch der Aussagen der sogenannten “Outlaws” oder “1%” die sehr wohl nach einem ganz bestimmten Codex leben ist sehr gut beschrieben und verdient meinen Respekt.

  52. Allesha sagt:

    Langeweile und Verblendung
    Auch für mich war das Buch eine echte Enttäuschung. In den ersten beiden Dritteln des Buches kommt keinerlei Spannung auf, und als dann kurz vor Schluss doch einmal so etwas wie Spannung aufkommt, wird sofort die Notbremse gezogen, weil die Ermittlungen aufgrund interner Streitigkeiten der Behörden eingestellt werden. Das war’s! Das Geld für dieses Buch hätte ich gern anderweitig ausgegeben.

    Interessant ist aber die Heuchelei, die dieses Buch an den Tag legt. Der verdeckte Ermittler erbost sich über den (eher harmlosen) Drogenkonsum der Angels (Methylamphetamin#, entblödet sich aber nicht, dem Leser auf jeder Seite des Buches von seiner Nikotinsucht zu erzählen. Vielleicht sollte man Herrn Dobyns mal die ernüchternden Zahlen vorlegen. Für Deutschland lauten sie: 1449 Tote durch illegale Drogen #2009#, aber rund zig-tausende, die jedes Jahr aufgrund ihrer Nikotinsucht frühzeitig sterben #BRD). Der Autor sollte das Geld der Steuerzahler also lieber verwenden, um etwas gegen die viel schädlicheren “legalen” Drogen zu tun, als Kleindealer zu jagen!

  53. Brecht sagt:

    ein spannender Tatsachenbericht!
    Das Buch “Falscher Engel” ist ein New York Times-Bestseller. Das Buch erzählt die Geschichte von Jay Dobyns, der als ATF Undercover-Agent in die Motorradgang Hells Angels eingeschleust wurde. Seine Abenteuer, welche ca. zwei Jahre dauerte, und seine Ermittlungen, die ihn fast das Leben gekostet hätten, als auch die Menschen auf beiden Seiten (Kollegen und Rocker), werden hier sehr anschaulich beschrieben. Dabei ist J.D. kein Superheld, sondern ein Mensch mit Furcht und Zweifeln und mit einer Mission. In diesem Buch merkt und versteht man, auf was für einem schmalen Grad sich Undercover-Agenten bewegen. Nicht nur zwischen Leben und Tod, sondern auch zwischen Legalität und Illegalität, wie schwierig es ist, Schein und Wirklichkeit auf die Dauer zu trennen. Auch wird in diesem Buch sein Leben als Familienmensch nicht ausgespart. Ein offenes und ehrliches Buch, das sich lohnt, gelesen zu werden!!!

  54. Aischa sagt:

    ein spannender Tatsachenbericht!
    Das Buch “Falscher Engel” ist ein New York Times-Bestseller. Das Buch erzählt die Geschichte von Jay Dobyns, der als ATF Undercover-Agent in die Motorradgang Hells Angels eingeschleust wurde. Seine Abenteuer, welche ca. zwei Jahre dauerte, und seine Ermittlungen, die ihn fast das Leben gekostet hätten, als auch die Menschen auf beiden Seiten (Kollegen und Rocker), werden hier sehr anschaulich beschrieben. Dabei ist J.D. kein Superheld, sondern ein Mensch mit Furcht und Zweifeln und mit einer Mission. In diesem Buch merkt und versteht man, auf was für einem schmalen Grad sich Undercover-Agenten bewegen. Nicht nur zwischen Leben und Tod, sondern auch zwischen Legalität und Illegalität, wie schwierig es ist, Schein und Wirklichkeit auf die Dauer zu trennen. Auch wird in diesem Buch sein Leben als Familienmensch nicht ausgespart. Ein offenes und ehrliches Buch, das sich lohnt, gelesen zu werden!!!

  55. Salvina sagt:

    Falscher Engel
    War eigentlich nicht das was ich mir vorgestellt habe. Es sind sehr viele verschiedene Personen angeführt, was dann natürlich zur Verwirrung beiträgt. Ansonsten eigentlich sehr oberflächlich.

  56. Walter sagt:

    Falscher Engel
    War eigentlich nicht das was ich mir vorgestellt habe. Es sind sehr viele verschiedene Personen angeführt, was dann natürlich zur Verwirrung beiträgt. Ansonsten eigentlich sehr oberflächlich.

  57. Alphonso sagt:

    Ein falscher Engel, aber ein richtiger Kauf
    Ein Falscher Engel….ich habe den Kauf nicht bereut. Es war in meinen Augen spannend, liess sich gut lesen und auch informativ. Man wird gut unterhalten, das vieles nicht ganz so vertief wird kann man gut verschmerzen.

  58. Rolph sagt:

    Falscher Engel
    Sehr schönes Buch. Man erfährt einiges über die Hells Angels, was sehr interessant ist, da man eigentlich nichts über sie weiß.

    Jay Dobyns ist ein toller Cop, der sehr mutig ist. Alle Achtung.

  59. Til sagt:

    Falscher Engel
    Sehr schönes Buch. Man erfährt einiges über die Hells Angels, was sehr interessant ist, da man eigentlich nichts über sie weiß.

    Jay Dobyns ist ein toller Cop, der sehr mutig ist. Alle Achtung.

  60. Dominique sagt:

    Es gibt auch falsche Engel
    Es ist interessant auch mal andere Seiten, bzw die Hintergründe der sogenannten Rockerbanden zu bekommen.
    Dabei ist dieses Buch sehr aufschlussreich und detaillgenau beschrieben.
    Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Tatsache das lange nicht alles war ist was man schlechtes über die “Hell`s Angels” hört.

  61. Bjorn sagt:

    Interessant aber mühsam
    Leider wird die interessante Story und die differenzierte Auseinandersetzung von Jay Dobyns mit seinem Job durch die durchweg schlechte Schreibweise zunichte gemacht. Vielleicht sollte man das Buch mal im Original lesen.

    Ansonsten ist das Buch sicherlich interessant, verbirgt allerdings keine Überraschungen. Das einige Hells-Angels mit Drogen und Waffen handeln ist nicht wirklich neu.

    Der spannenste Punkt ist wie Jay zwischen seiner Rolle als Hells Angels Anwärter und Undercover Polizist hin und her pendelt. Er merkt dass sich beide Rollen vermischen und beschreibt dieses auch sehr eingehend.

    Das Ende ist sehr bitter, dafür dass Jay sein Leben riskiert, seine Familie aufs Spiel gesetzt hat ist das Ergebnis der Ermittlungen enttäuschend.

  62. Rodger sagt:

    Grauenhaft
    Ich habe mir dieses Buch mit großen Erwartungen auf eine packende, kribbelnde Geschichte aus dem Rockermileu gekauft. Es liest sich wie ein Ablaufkalender eines Polizeiberichts. Viele Namen, viele Meetings, jedoch keine Highlights. Ein Treffen im Seniorenkegelklub könnte auch nicht langweiliger sein. Da ja allseits bekannt sein sollte, dass die Angels mit Waffen und Drogen etc. handeln nichts neues.

    Ich quälte mich durch die Seiten. Nach der Hälfte legte ich das Buch enttäuscht weg.

  63. Jana sagt:

    Echt, … aber nicht spektakulär.
    Interessant und spannend für alle, die das Thema interessiert und die gerne Geschichten mit wahrem Hintergrund lesen. Die Geschichte ansich ist allerdings wenig spannend und spektakulär- vor allem, wenn man die Konesquenzen bedenkt, die die zweijährigen Ermittlungen, die hier geschildert werden, nachsich gezogen haben. Schade- trotzdem lesenswert.

  64. Severinus sagt:

    Echt, … aber nicht spektakulär.
    Interessant und spannend für alle, die das Thema interessiert und die gerne Geschichten mit wahrem Hintergrund lesen. Die Geschichte ansich ist allerdings wenig spannend und spektakulär- vor allem, wenn man die Konesquenzen bedenkt, die die zweijährigen Ermittlungen, die hier geschildert werden, nachsich gezogen haben. Schade- trotzdem lesenswert.

  65. Archimbald sagt:

    toll
    es hätte spannender sein können und oft mehr ins detail gehen…aber ich fand’s super, wie jay dobyns immer tiefer in den sog geraten ist…wie ihm anfangs auf dem moped noch der rücken weh tat und wie er später nichmehr davon runter wollte…da bin ich als leser gut mit eingestiegen und das macht ein buch doch aus…

  66. Castor sagt:

    toll
    es hätte spannender sein können und oft mehr ins detail gehen…aber ich fand’s super, wie jay dobyns immer tiefer in den sog geraten ist…wie ihm anfangs auf dem moped noch der rücken weh tat und wie er später nichmehr davon runter wollte…da bin ich als leser gut mit eingestiegen und das macht ein buch doch aus…

  67. Beline sagt:

    Jay “Bird” Dobyns singt…
    … Und der Song heißt “Jippie Ya Yeay, Schweinebacke!”. Na ja, ganz so rasant wie in ‘Stirb langsam’ geht’s dann doch nicht zu. Trotzdem bekommt man einen netten Einblick in die Welt eines Undercover Agenten und natürlich der Hells Angels. Vermutlich. Denn eines darf man beim Lesen nicht vergessen. Jay Dobyns ist ein amerikanischer Cop, der seine Nation und natürlich Gott liebt (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge) und eine klare Vorstellung von Gut und Böse hat. Das bedeutet: Cops guuuut, Hells Angels bööööse. Jedenfalls zunächst, denn Dobyns entwickelt tatsächlich eine gewisse Zuneigung zu den HAs und auch etwas mehr als nur eine unschuldige Faszination für das Outlaw Leben. So enfernt er sich immer weiter von Jay und wendet sich seinem alter ego ‘Bird’ zu, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er seine innerliche Zerissenheit nicht ein wenig zu Gunsten der Geschichte romantisiert…

    Andere Begebenheiten scheinen mir aber dann doch sehr weit hergeholt. So glaube ich nicht, dass ein erfahrener Undercover Agent vergisst den Klingelton seines Handys von einem HipHop Song in einen anderen Ton zu ändern, der etwas mehr dem Klischee entspricht (Born to be wild, oder so…), oder die Kutten, gemäß der Biker Haute Couture, auf used zu trimmen. Ausgedacht oder nicht, gelacht habe ich trotzdem sehr. Auch ist die Story, sollte Hollywood jemals auf die Idee kommen diese zu verfilmen, mit genügend ‘coolen’ Sprüchen gespickt. Außerdem sind die Nicknames der Hells Angels sowie der Cops einfach der Brüller! Interessant waren auch die Fotos, die die zarte elfenhafte Gestalt von Bird und seinen Bikerkollegen dokumentiert…

    Zu ‘JayBird’ kann ich nur sagen, dass ich ihn sehr sympathisch finde, ABER ich hätte mir doch ein wenig mehr Einblick in die illegale Welt von Undercover Ermittlungen gewünscht. Es dürfte jedem klar sein, dass solche Agenten immer an der Grenze zu Illegalität leben, doch Mr.Dobyns hätte hier die Chance gehabt, einzugestehen, dass diese Grenze auch mal überschritten wird, sei es um die eigene Haut zu retten oder ganz einfach um die Ermittlungen voran zu treiben. Das dies so ist wird von der Tatsache gestützt, dass das ATF sich geweigert hat, zahlreiche Aufnahmen an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Was so alles auf diesen Aufnahmen zu sehen und hören ist, kann ich nur raten… Zumindest gesteht sich Jay gegen Ende ein, dass er nicht nur gut ist und die Hells Angels nicht nur böse.

    Fazit: Wer gerne wissen möchte, unter welchen Umständen Bird den Weihnachtsmann ins Knie schießen würde, oder gerne Sätze liest wie: “Bobby, Joby, Timmy und Pops saßen an der Bar, während Bad Bob und Dirty Dan sich mit Casino Cal unterhielten und ich heimlich Buddha unseren Standort durchgab.”, oder wer sich darüber den Kopf zerbrechen möchte, was an einem Satz wie “Joey fliegt raus, weil er mit der Freundin eines anderen Mitglieds, ohne dessen Erlaubnis, im Bett gewesen war.” nicht stimmt, der ist mit diesem Buch gut bedient. Ich hab mich jedenfalls bestens amüsiert!

  68. Ivana sagt:

    Sehr gutes Buch
    Das Buch ist sehr gut geschrieben,die größe der Buchstaben is gut,man muss sich nicht so versteifen.Es ist auch gut,das dort Bilder von den handelden Personen abgebildet sind.

  69. Oswald sagt:

    Klasse Buch
    Echt genial. Man erhält einen guten Einblick in die sonst so verborgene Welt der Hells Angels…

  70. Svana sagt:

    Klasse Buch
    Echt genial. Man erhält einen guten Einblick in die sonst so verborgene Welt der Hells Angels…

  71. Harald sagt:

    Gutes Hörbuch
    Ein gutes Hörbuch mit den wirklichen asozialen und kriminellen Seiten der Rockerszene im Blick, leider passt der Leser des Hörbuches nicht richtig zum Thema und bringt” Bird” nicht richtig rüber.

  72. Naomi sagt:

    Super!
    Sehr realistisch, spannend und gut geschrieben. Ich habe es regelrecht verschlungen. Leute, die an Polizeiarbeit und ähnlichem interessiert sind, wird es garantiert nicht langweilen!

  73. Brunhilde sagt:

    Erfahrung mit dem Falschen Engel
    Der erste Eindruck war schon sehr gut, denn das Buch ist hochwertig und sehr stabil gebunden.

    Das Lesen machte von der ersten Seite an großen Spaß, denn es geht direkt spannend los.

    Ich bin von diesem Buch begeistert, denn es erlaubt dem Leser einen tiefen Einblick in die streng geheime Welt der Undercover-Agents und ebenso in die Welt der Outlaw-Biker. Zwei Interessenten warten bereits darauf, daß ich es durchgelesen habe.

    Bestellung und Lieferung erfolgten, wie immer bei Amazon, unkompliziert, sehr schnell und ich wurde umfassend über jede Veränderung des Lieferstatus informiert.

    Somit bin ich rundum zufrieden.

  74. Walburga sagt:

    Zwei Parallelwelten in einem Band
    Zum Inhalt wurde nun schon eine ganze Menge gesagt. Neben dem, was hier über die “uramerikanische Form des organisierten Verbrechens” gesagt wird, gibt es aber auch noch andere interessante Aspekte.

    Neben vielen Informationen über das Leben in diesen Kreisen das dadurch übrigens ganz enorm an Romantik einbüsst erfährt man beim Hören auch, wie sich der Charakter eines Menschen, der monate- oder tagelang in einer anderen Identität leben muss, während sein Leben dabei beständig in Gefahr ist, nach und nach immer mehr verändert, so dass er immer mehr dem zu ähneln beginnt, das er eigentlich ausgezogen ist, um es zu bekämpfen. Jay Dobyns wird zum Schrecken seiner Familie und einiger seiner Kolleginnen und Kollegen immer mehr zu dem, was er zu sein vorgibt und hat zunehmend Schwierigkeiten, sich selbst im Spiegel wieder zu finden.

    Das von Herr Steck sehr eindringlich vorgetragene Hörbuch endet mit einer Darstellung der schlussendlichen Ergebnisse der Ermittlungen und des Umgangs mit den Ermittlungsergebnissen und einigen kurzen Hinweisen darauf, wo sich die Beteiligten heutzutage so herumtreiben.

    Ein interessanter und erschreckender Einblick in zwei Parallelwelten, die man meistens nur aus eher glorifizierenden Darstellungen kennt. Die der Motorrad-Gangs und die der Underco-ver-Polizisten. Wer bei Letzterem ein wenig an Cruising denkt, dem sei dabei noch mitgeteilt, dass die zuständigen Behörden ihre Angestellten in diesen Situationen viel genauer psychologisch beobachten und betreuen.

  75. Tosca sagt:

    Schade…
    …ich hätte mir einen tiefer gehenden Blick in die Welt der Hells Angels USA und die der verdeckten Ermittler gewünscht. Das Zweiteres nicht unbedingt Möglich ist, ohne Technik und Taktik der Einheiten zu verraten, kann ich noch nachvollziehen.

    Was das Thema Hells Angels angeht, kratzt dieses Buch meiner Meinung nach leider nur an der Oberfläche. Zwar werden einige Details und auch Personen konkret benannt, doch letztendlich bleib bie mir nur hängen, dass es sich um saufende, Drogen nehmende Waffennarren handelt, die den ganzen Tag nur Party machen. Dies ist mir zu allgemein gehalten.

    Was mich begeistert hat, war die Schilderung des Autor über seine psychische Belastung und deren Auswirkungen.

    Kurzum:

    Auf der einen Seite war ich enttäuscht, weil das Buch nicht sehr in die tiefe geht, auf der anderen Seite reisst die Schilderung der psychischen Belatung eines Verdeckten Ermittlers vieles wieder raus.

  76. Valda sagt:

    Schade…
    …ich hätte mir einen tiefer gehenden Blick in die Welt der Hells Angels USA und die der verdeckten Ermittler gewünscht. Das Zweiteres nicht unbedingt Möglich ist, ohne Technik und Taktik der Einheiten zu verraten, kann ich noch nachvollziehen.

    Was das Thema Hells Angels angeht, kratzt dieses Buch meiner Meinung nach leider nur an der Oberfläche. Zwar werden einige Details und auch Personen konkret benannt, doch letztendlich bleib bie mir nur hängen, dass es sich um saufende, Drogen nehmende Waffennarren handelt, die den ganzen Tag nur Party machen. Dies ist mir zu allgemein gehalten.

    Was mich begeistert hat, war die Schilderung des Autor über seine psychische Belastung und deren Auswirkungen.

    Kurzum:

    Auf der einen Seite war ich enttäuscht, weil das Buch nicht sehr in die tiefe geht, auf der anderen Seite reisst die Schilderung der psychischen Belatung eines Verdeckten Ermittlers vieles wieder raus.

  77. Rob sagt:

    Klasse
    Hallo,lese Bücher nur im Urlaub,bin also keine Leseratte.

    Das Buch hatte ich innerhalb von drei Tagen durch,aus meiner Sicht,Top.

    Einige Bilder mehr mit Beschreibung wären klasse gewesen,sechs Seiten sind es schon.

    Habe schon zwei Bücher von den H.A. gelesen,von Hunter S. Thompson und Ralph “Sonny” Barger,das dritte jetzt

    rundet die Geschichte für mich ab.

  78. Paule sagt:

    Klasse
    Hallo,lese Bücher nur im Urlaub,bin also keine Leseratte.

    Das Buch hatte ich innerhalb von drei Tagen durch,aus meiner Sicht,Top.

    Einige Bilder mehr mit Beschreibung wären klasse gewesen,sechs Seiten sind es schon.

    Habe schon zwei Bücher von den H.A. gelesen,von Hunter S. Thompson und Ralph “Sonny” Barger,das dritte jetzt

    rundet die Geschichte für mich ab.

  79. Edmund sagt:

    Ami-Müll de luxe
    Ich frage mich immer wieder, wie es solche Titel in die deutschen Bestsellerlisten schaffen.

    Nur weil es in Amerika ein Erfolg war, heißt das noch lange nicht, das es auch hier

    funktioniert.

    Und da sind wir beim Thema: Das Buch ist schlichtweg fade. Und amerikanisch dazu. Das ganze liest sich wie ein abgehalfterter Helden-Film, ohne dabei auch nur einen Funken Spannung zu erzeugen.

    Es langweilen endlose Namenaufzählungen, immer wiederkehrende Beteuerungen, wie brandgefährlich die ganze Sache ist, ohne in der ersten Hälfte des Buches auch nur eine brenzlige Situation zu schildern.

    Finger weg, ich gebe es mal an einen Kollegen weiter, der mehrere Bücher zu diesem Thema gelesen hat.

    Er wird bestimmt der gleichen Meinung sein.

    Amerika funktioniert gottseidank nicht auch in Deutschland.

  80. Burgi sagt:

    Schlimm!
    So ein Mist!!! Der Amerikanische Superbulle schleicht sich bei den ach so gefährlichen Hells Angels ein. Ich bin Biker und darum interessiert mich das Thema. Aber so einen Mist! hab ich lang nicht gelesen! Lest lieber Hell?s Angel von Sonny Bager!

  81. Rocky sagt:

    Falscher Engel
    Habe in der Zeitschrift Welt der Wunder über dieses Buch gelesen.

    Bestellt und jetzt bin ich ca. bei der Hälfte. Es ist schon gut, aber ich hätte es mir besser vorgestellt. Am Anfang ziemlich viel Erklärungen usw.

  82. Arvie sagt:

    Verdammt spannend…
    zu lesen dieses unglaubliche Buch.Ich habe es durch Zufall in einem Buchladen in Rostock gesehen und kurz reingestöbert.Es fiel mir schwer,mich davon wieder zu trennen.Ich habe es dann auf Amazon.de gekauft und sehr schnell ausgelesen.Das Buch erfüllte meine Erwartungen auf jedenfall.Es ist ein Kauf,den man definitiv nicht bereut.

    Da ich als Beamter (nicht im Polizeivollzugsdienst) schon Kontakt zu Hells Angels hatte und sie irgendwie interessant fand,war es für mich leicht in dieses Buch reinzukommen.Es ist nicht überladen mit unverständlichem Vokabular.Es liest sich sehr einfach.Es handelt zwar von den Hells Angels in Amerika,aber wer sich auf deutschen Strassen umsieht,findet auch da solche Exemplare rumfahren,genauso wie die Konkurenz von den Bandidos (aber fast nur in Europa).

    Warum sind diese Menschen so interessant für uns “Normalos”?Weil sie sie anders sind,als wir.Sie lassen sich nicht in die Gesellschaft zwängen und machen meistens das,was sie wollen.Sie sind nur mit äußerst starker Gewalt der Vollzugsorgane unseres Landes in einigermaßen kontrollierte Bahnen zu halten.

    Aber gerade das macht sie so interessant.Aber so anders wie sie auch sind,es sind Menschen mit Stärken und Schwächen,auch wenn sie für uns manchmal verborgen sind.

    Jay Dobbins sagt es am Schluss mit einem Satz,den ich sehr bezeichnend finde (nicht nur im Bezug auf die Hells Angels).Er sagt,dass die Guten nicht immer gut sind und die Bösen nicht immer böse….

  83. Xaver sagt:

    Verdammt spannend…
    zu lesen dieses unglaubliche Buch.Ich habe es durch Zufall in einem Buchladen in Rostock gesehen und kurz reingestöbert.Es fiel mir schwer,mich davon wieder zu trennen.Ich habe es dann auf Amazon.de gekauft und sehr schnell ausgelesen.Das Buch erfüllte meine Erwartungen auf jedenfall.Es ist ein Kauf,den man definitiv nicht bereut.

    Da ich als Beamter (nicht im Polizeivollzugsdienst) schon Kontakt zu Hells Angels hatte und sie irgendwie interessant fand,war es für mich leicht in dieses Buch reinzukommen.Es ist nicht überladen mit unverständlichem Vokabular.Es liest sich sehr einfach.Es handelt zwar von den Hells Angels in Amerika,aber wer sich auf deutschen Strassen umsieht,findet auch da solche Exemplare rumfahren,genauso wie die Konkurenz von den Bandidos (aber fast nur in Europa).

    Warum sind diese Menschen so interessant für uns “Normalos”?Weil sie sie anders sind,als wir.Sie lassen sich nicht in die Gesellschaft zwängen und machen meistens das,was sie wollen.Sie sind nur mit äußerst starker Gewalt der Vollzugsorgane unseres Landes in einigermaßen kontrollierte Bahnen zu halten.

    Aber gerade das macht sie so interessant.Aber so anders wie sie auch sind,es sind Menschen mit Stärken und Schwächen,auch wenn sie für uns manchmal verborgen sind.

    Jay Dobbins sagt es am Schluss mit einem Satz,den ich sehr bezeichnend finde (nicht nur im Bezug auf die Hells Angels).Er sagt,dass die Guten nicht immer gut sind und die Bösen nicht immer böse….

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.