Ganz bei mir: Leidenschaft Achttausender (Gerlinde Kaltenbrunner)
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Schlagworte: Gerlinde Kaltenbrunner
Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 12. Oktober 2009 um 11:00 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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16. Oktober 2009 um 23:34 Uhr
Leidenschaften verstehen
Von Gerlinde Kaltenbrunner habe ich erstmals in einem Fernsehbeitrag gehört und habe mich - als in fast jeder Hinsicht leidenschaftsloser Zeitgenosse - von ihrer Persönlichkeit und ihrer Leidenschaft fürs Höhenbergsteigen beeindrucken lassen. Jetzt kam ihr erstes eigenes Buch gerade recht - und es war ein Lesegenuss!
Durchgehend fesselnd bis atemberaubend, spürbar in Kaltenbrunners eigener Sprache geschrieben, stilistisch auf behutsame Weise verfeinert und gegliedert durch die Co-Autorin. Titel und Untertitel verzichten dabei auf reißerische Aufmachung und charakterisieren Gerlinde Kaltenbrunner und ihr Buch bereits auf dem Schutzumschlag.
Nicht nur für Fans des Höhenbergsteigens oder des Abenteuers, sondern für alle, die vermeintlich verrückte Leidenschaften verstehen wollen!
16. Oktober 2009 um 23:34 Uhr
Absolut empfehlenswert!
In 14 Kapiteln berichtet Gerlinde Kaltenbrunner von den Anfängen als junges Mädchen in den oberösterreichischen Bergen, wo sie durch ihren Pfarrer aus Spital/Pyhrn zu ersten Touren mitgenommen wurde (Kapitel “Neugierde”), über ihre Entwicklungsstationen (auch als Krankenschwester) mit dem immer gleichen Ziel, hohe und höchste Berge zu besteigen, alles Materielle dem unterzuordnen und für ihren Lebensschwerpunkt alles einzusetzen, was sie hat - ganz einfach aus dem Grund, weil sie sich dort - auf den Bergen - am Allerwohlsten fühlt, dort bei sich ist. Kaltenbrunner beschreibt die Auseinandersetzung mit dem Berg oftmals mit einer Spannung (va Kapitel “Angst” über die Besteigung der Annapurna), dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Die Schilderungen über Familie, engste Freunde, Bergkameraden und Helfer kommen ebenso natürlich und authentisch im Buch zum Ausdruck, wie ich Gerlinde Kaltenbrunner bereits einmal bei einem Vortrag erleben durfte: unmittelbar, ohne Schnörksel, direkt. Es ist eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen, um mehr über Gerlinde Kaltenbrunner und die Welt des Höhenbergsteigens zu erfahren und kann allen Interessierten nur wärmstens empfohlen werden (und so “nebenbei”: unbedingt auch die Gelegenheit nutzen, einen ihrer (und ihres Mannes Ralf Dujmovits) Vorträge anzusehen!). Das Buch ist zum Teil auch witzig geschrieben, wenns etwa um das Plombieren eines Zahnes in großer Höhe geht oder die Männerwelt nicht einsehen will, dass auch Frauen äußerst “zach” sein können (Cinderella …).
24. November 2009 um 05:34 Uhr
Spannung von Anfang an
Gerlinde Kaltenbrunner war auf den meisten der Achttausender Berge. Durch ihr Buch konnte ich “dabei sein”. Ich habe schon einige Bücher über Bergsteiger gelesen, aber dieses Buch von einer Frau hat mir besonders gut gefallen. Man spürt ihre Verbundenheit zum Berg, ihre Ehrfurcht, ihre tiefe Dankbarkeit nach erfolgreicher Begehung, ihre Zweifel und Ängste, ihre Vorsicht wenn das Wetter nicht mitspielt. Am Berg und auf dem Berg ist sie ganz bei sich, wie der Titel des Buches schon sagt. Jede freie Minute habe ich mich sofort aufgemacht, ein weiteres Kapitel ihres Buches zu lesen! Bergfaszination pur!
24. November 2009 um 05:34 Uhr
Spannung von Anfang an
Gerlinde Kaltenbrunner war auf den meisten der Achttausender Berge. Durch ihr Buch konnte ich “dabei sein”. Ich habe schon einige Bücher über Bergsteiger gelesen, aber dieses Buch von einer Frau hat mir besonders gut gefallen. Man spürt ihre Verbundenheit zum Berg, ihre Ehrfurcht, ihre tiefe Dankbarkeit nach erfolgreicher Begehung, ihre Zweifel und Ängste, ihre Vorsicht wenn das Wetter nicht mitspielt. Am Berg und auf dem Berg ist sie ganz bei sich, wie der Titel des Buches schon sagt. Jede freie Minute habe ich mich sofort aufgemacht, ein weiteres Kapitel ihres Buches zu lesen! Bergfaszination pur!
5. Januar 2010 um 04:00 Uhr
ganz bei mir
Ein leicht lesbares, hervorragend geschriebenes Buch, das die Freude am Bergsteigen weiblich emotional unterstreicht. Kein Kampf, kein Heldentum, einfach Begeisterung und Lebensfreude !
5. Januar 2010 um 04:00 Uhr
ganz bei mir
Ein leicht lesbares, hervorragend geschriebenes Buch, das die Freude am Bergsteigen weiblich emotional unterstreicht. Kein Kampf, kein Heldentum, einfach Begeisterung und Lebensfreude !
27. Januar 2010 um 09:51 Uhr
regt zum Träumen an
Tolles Buch, leicht geschrieben! Hab es in 3 Etappen ausgelesen und das heißt was bei mir, lese ich doch grundsätzlich eher ungern! Vorallem die Beschreibung der Eindrücke der gewaltigen Bergwelt neben den natürlich sehr spannenden Ereignissen mit ihren BergsteigerkollegInnen lassen einen den Alltag für kurze Zeit vergessen. Leider wird mich dieser morgen in der Arbeit wieder einholen!
6. März 2010 um 06:00 Uhr
Speed.Beschreibung der berge
Prinzipiell ein ansprechendes Buch, aber eben nur ansprechend. Gerlinde Kaltenbrunner beschreibt ihren alpinen Werdegang, das eiserne Trainieren und den harten Weg zum ersten Achttausender. Ihre Geschichte an sich ist bemerkenswert, sie hat zu Beginn ihrer Karriere noch als Schwester gearbeitet.
Was jedoch nicht so gelingt ist das “rüberbringen” des Feelings, was in anderen 8000er Büchern so eindrucksvoll beschrieben wird. Weiters wird sehr schnell von Berg zu Berg hehastet, was auch auf den Leser wirkt. Zwiegespalten ist auch die Beteiligung der Beziehungskomponente, man weiß nicht spo recht, was man damit anfangen soll, bzw. hat nicht so den Platz bei einer Profi-Bergsteigerin? Die innerpsychische Auseinandersetzung fehlt so gut wie vollkommen, man kommt als Leser nie in ihre Nähe oder fühlt mit. Aus diesen Gründen nur zwei Sterne
6. März 2010 um 06:00 Uhr
Speed.Beschreibung der berge
Prinzipiell ein ansprechendes Buch, aber eben nur ansprechend. Gerlinde Kaltenbrunner beschreibt ihren alpinen Werdegang, das eiserne Trainieren und den harten Weg zum ersten Achttausender. Ihre Geschichte an sich ist bemerkenswert, sie hat zu Beginn ihrer Karriere noch als Schwester gearbeitet.
Was jedoch nicht so gelingt ist das “rüberbringen” des Feelings, was in anderen 8000er Büchern so eindrucksvoll beschrieben wird. Weiters wird sehr schnell von Berg zu Berg hehastet, was auch auf den Leser wirkt. Zwiegespalten ist auch die Beteiligung der Beziehungskomponente, man weiß nicht spo recht, was man damit anfangen soll, bzw. hat nicht so den Platz bei einer Profi-Bergsteigerin? Die innerpsychische Auseinandersetzung fehlt so gut wie vollkommen, man kommt als Leser nie in ihre Nähe oder fühlt mit. Aus diesen Gründen nur zwei Sterne
22. Juni 2010 um 11:00 Uhr
Mäßig !!!
So ein(e) Bergsteiger(in) hat viel zu erzählen. Besonders die, die zu den wenigen gehören, die die Achttausender erklimmen. Diesbezüglich gibt es auch schon ein paar spannende Bücher.
Einige vermeindliche Schriftsteller sollten es jedoch beim Bergsteigen belassen und ihre Geschichten bei ein paar Bier Freunden und Familie erzählen. Dazu zählt u.a. auch Gerlinde Kaltenbrunner.
Stilistisch ist das Buch eine glatte fünf. Die Kapitel sind langatmig und Ihre Biografie neben dem Bergsteigen ist es auch. Bitte keine Bücher mehr - Danke.
22. Juni 2010 um 11:00 Uhr
Mäßig !!!
So ein(e) Bergsteiger(in) hat viel zu erzählen. Besonders die, die zu den wenigen gehören, die die Achttausender erklimmen. Diesbezüglich gibt es auch schon ein paar spannende Bücher.
Einige vermeindliche Schriftsteller sollten es jedoch beim Bergsteigen belassen und ihre Geschichten bei ein paar Bier Freunden und Familie erzählen. Dazu zählt u.a. auch Gerlinde Kaltenbrunner.
Stilistisch ist das Buch eine glatte fünf. Die Kapitel sind langatmig und Ihre Biografie neben dem Bergsteigen ist es auch. Bitte keine Bücher mehr - Danke.