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19 Kommentare zu „Das Prinzip Uli Hoeneß - Ein Leben für den FC Bayern (Christoph Bausenwein)“
Brilliante Sprache, trockener Humor, spitze Zunge - ein Buch wie der Mann Wer glaubt nicht, ihn zu kennen, den Uli Hoeneß. Wie vielschichtig er tatsächlich ist, kann man jetzt in dem neuen Buch von Christoph Bausenwein nachlesen. In seinem Standardwerk “Geheimnis Fußball” ist Bausenwein der Faszination des Spiels in allen seinen Facetten auf den Grund gegangen. Ähnlich gründlich fällt nun das sehr gut zu lesende Hoeneß-Buch aus. Kein Aspekt wird ausgelassen, und obwohl es wieder ein “Wälzer” geworden ist, bleibt es doch von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam. Wer sich mit der Bundesliga-Geschichte beschäftigt, kennt natürlich schon Vieles. Man ist aber dann doch erstaunt, wie viel “Hoeneß” im deutschen Fußball steckt. Ohne Hoeneß, das zeigt das Buch, wäre manches sicher ganz anders gelaufen. Vor allem hätten die Bayern, im Guten und im Bösen, wohl nie diese Dominanz entwickelt. Bemerkenswert ist das Bemühen um ein ausgewogenes Urteil. Besonders gut das Schlusskapitel, in dem Hoeneß’ Wesen als Renaissance-Fürst des Fußballs auf den Punkt gebracht wird. Ein Muss für jeden Fußballfan! - egal, ob Bayern-Fan oder Bayern-Hasser.
Ihm zieht keiner die Lederhose aus … Das Buch versucht den Mythos Uli Hoeness zu entschluesseln. Uli Hoeness hat die Gemueter schon immer entzweit. Fuer die einen der typisch arrogante Bayern Manager, dem alle Mittel auch ausserhalb des Fussballplatzes recht zu sein scheinen, die dem FC Bayern zum Erfolg verhelfen, fuer die anderen der letzte Fussball Sozialromantiker, der seinen FC Bayern auch schon mal kostenlos bei maroden Fussballvereinen antreten laesst, um den drohenden Exidus dieser abzuwenden oder der, wie geschehen, in Hamburg Bratwuerste fuer einen guten Zweck verkauft.
Das Buch beschreibt Uli Hoeness als einen vom FC Bayern Besessenen, der sich fuer keine Drecksarbeit zu schade ist. Wenn es fuer den Erfolg hilfreich ist, macht er sich auch zum Deppen, immer zum Wohle des Vereins, niemals zur Selbstdarstellung (wie z.b. Beckenbauer). Er ist ein Stratege, ein Kriegsherr, der Nebenschauplaetze eroeffnet, um vom Hauptgeschehen abzulenken und die Schlacht zu gewinnen.
Er laesst keinen Zweifel daran aufkommen, das es trotz aller sportlichen Praemissen ohne vernuenftigen finanziellen Background nicht geht und die derzeitige Gesamtsituation im Fussball eines Tages zum Supergau fuehren wird, wenn nicht vorher Massnahmen eingeleitet werden, die die Vereine zu vernuenftigem Handeln zwingen.
Trotz aller Bayern Besessenheit sieht er sich als Teil des Solidarsystems Bundesliga. Nur wenn dieser Pakt funktioniert, kann auch der FC Bayern funktionieren, d.h. erfolgreich sein.
Darueberhinaus macht er sich Gedanken ueber die zukuenftige Gesamtentwicklung des Fussballs, die ihn zum (manchmal auch ungeliebten) Vordenker machen. Doch der Erfolg seines” FC Bayerns gibt ihm Recht … nachweislich seit mehr als 30 Jahren.
Der Autor bringt uns Uli Hoeness in seinem Facettenreichtum ein Stueck naeher und laesst keinen Zweifel daran, dass der wahre Macher des FC Bayern Uli Hoeness ist - auch wenn er heute keine Tore mehr schiesst. Man kann ihn lieben oder hassen, doch unbestritten ist, auch nach der Lektuere, die Tatsache, dass Uli Hoeness der beste Manager der Bundesliga, wenn nicht gar Europas ist.
Brilliante Sprache, trockener Humor, spitze Zunge - ein Buch wie der Mann Wer glaubt nicht, ihn zu kennen, den Uli Hoeneß. Wie vielschichtig er tatsächlich ist, kann man jetzt in dem neuen Buch von Christoph Bausenwein nachlesen. In seinem Standardwerk “Geheimnis Fußball” ist Bausenwein der Faszination des Spiels in allen seinen Facetten auf den Grund gegangen. Ähnlich gründlich fällt nun das sehr gut zu lesende Hoeneß-Buch aus. Kein Aspekt wird ausgelassen, und obwohl es wieder ein “Wälzer” geworden ist, bleibt es doch von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam. Wer sich mit der Bundesliga-Geschichte beschäftigt, kennt natürlich schon Vieles. Man ist aber dann doch erstaunt, wie viel “Hoeneß” im deutschen Fußball steckt. Ohne Hoeneß, das zeigt das Buch, wäre manches sicher ganz anders gelaufen. Vor allem hätten die Bayern, im Guten und im Bösen, wohl nie diese Dominanz entwickelt. Bemerkenswert ist das Bemühen um ein ausgewogenes Urteil. Besonders gut das Schlusskapitel, in dem Hoeneß’ Wesen als Renaissance-Fürst des Fußballs auf den Punkt gebracht wird. Ein Muss für jeden Fußballfan! - egal, ob Bayern-Fan oder Bayern-Hasser.
Ihm zieht keiner die Lederhose aus … Das Buch versucht den Mythos Uli Hoeness zu entschluesseln. Uli Hoeness hat die Gemueter schon immer entzweit. Fuer die einen der typisch arrogante Bayern Manager, dem alle Mittel auch ausserhalb des Fussballplatzes recht zu sein scheinen, die dem FC Bayern zum Erfolg verhelfen, fuer die anderen der letzte Fussball Sozialromantiker, der seinen FC Bayern auch schon mal kostenlos bei maroden Fussballvereinen antreten laesst, um den drohenden Exidus dieser abzuwenden oder der, wie geschehen, in Hamburg Bratwuerste fuer einen guten Zweck verkauft.
Das Buch beschreibt Uli Hoeness als einen vom FC Bayern Besessenen, der sich fuer keine Drecksarbeit zu schade ist. Wenn es fuer den Erfolg hilfreich ist, macht er sich auch zum Deppen, immer zum Wohle des Vereins, niemals zur Selbstdarstellung (wie z.b. Beckenbauer). Er ist ein Stratege, ein Kriegsherr, der Nebenschauplaetze eroeffnet, um vom Hauptgeschehen abzulenken und die Schlacht zu gewinnen.
Er laesst keinen Zweifel daran aufkommen, das es trotz aller sportlichen Praemissen ohne vernuenftigen finanziellen Background nicht geht und die derzeitige Gesamtsituation im Fussball eines Tages zum Supergau fuehren wird, wenn nicht vorher Massnahmen eingeleitet werden, die die Vereine zu vernuenftigem Handeln zwingen.
Trotz aller Bayern Besessenheit sieht er sich als Teil des Solidarsystems Bundesliga. Nur wenn dieser Pakt funktioniert, kann auch der FC Bayern funktionieren, d.h. erfolgreich sein.
Darueberhinaus macht er sich Gedanken ueber die zukuenftige Gesamtentwicklung des Fussballs, die ihn zum (manchmal auch ungeliebten) Vordenker machen. Doch der Erfolg seines” FC Bayerns gibt ihm Recht … nachweislich seit mehr als 30 Jahren.
Der Autor bringt uns Uli Hoeness in seinem Facettenreichtum ein Stueck naeher und laesst keinen Zweifel daran, dass der wahre Macher des FC Bayern Uli Hoeness ist - auch wenn er heute keine Tore mehr schiesst. Man kann ihn lieben oder hassen, doch unbestritten ist, auch nach der Lektuere, die Tatsache, dass Uli Hoeness der beste Manager der Bundesliga, wenn nicht gar Europas ist.
An dieser Hoeneß-Biographie wird kein Fußball-Interessierter vorbeikommen Bausenwein ist mit seinem Hoeneß-Buch etwas gelungen, was nur wenige Biographen schaffen: Die Verbindung von großer Detailkenntnis, brillanter Analyse und einem über die gesamten 450 Seiten nicht nachlassenden, sehr pointierten und unterhaltsamen Schreibstil. Dieses Buch wird dadurch ganz sicher auch Leser ansprechen, die nicht zwingend zum Kreis der Fußballenthusiasten zu zählen sind. Für alle anderen, die die Phänomene Uli Hoeneß und Bayern München und damit auch einen der bedeutsamsten Aspekte der deutschen Fußballgeschichte besser verstehen und sich dabei auch noch gut und spannend unterhalten lassen wollen, gilt: Pflichtlektüre.
An dieser Hoeneß-Biographie wird kein Fußball-Interessierter vorbeikommen Bausenwein ist mit seinem Hoeneß-Buch etwas gelungen, was nur wenige Biographen schaffen: Die Verbindung von großer Detailkenntnis, brillanter Analyse und einem über die gesamten 450 Seiten nicht nachlassenden, sehr pointierten und unterhaltsamen Schreibstil. Dieses Buch wird dadurch ganz sicher auch Leser ansprechen, die nicht zwingend zum Kreis der Fußballenthusiasten zu zählen sind. Für alle anderen, die die Phänomene Uli Hoeneß und Bayern München und damit auch einen der bedeutsamsten Aspekte der deutschen Fußballgeschichte besser verstehen und sich dabei auch noch gut und spannend unterhalten lassen wollen, gilt: Pflichtlektüre.
Endlich lernen wir Uli Hoeneß richtig kennen In diesem Buch ist es C. Bausenwein gelungen aus der immensen Menge an Fakten, Ereignissen und Beobachtungen rund um Uli Hoeneß eine sehr interessante Auswahl zu treffen und diese so aufzubereiten, dass beim Leser (und auch bei der Leserin) ein schlüssiges und faszinierendes Bild eines beeindruckenden Machers entsteht.
Quasi nebenbei schafft es Bausenwein darüber hinaus, die sich verändernden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen, auf die auch der Profi-Fußball sich immer wieder neu hat einstellen müssen, so klar und eindrucksvoll strukturiert darzustellen, dass hier gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte entstanden ist. Aus diesem Grund ist Das Prinzip Uli Hoeneß eben tatsächlich viel mehr als die Biografie eines Fußballers und Vereinsmanagers. Sehr empfehlenswert auch für Nicht-Bayern-Fans.
????? Auch ich gehörte zu den Leuten die früher schrien “Uli Du A…!” Aber dieses Buch zeigt ihn auch aus einer netten Seite.
Ich werde nicht mehr mit schreien nach diesem B uch…464 Seiten ohne Langeweile!
Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:
Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!
Das Beste über Hoeneß Bis Uli Hoeneß seine eigene Biografie schreibt, dürfte das die beste Schilderung über sein Leben sein. Erstaunlich, an wieviele Anekdoten man erinnert wird: beispielsweise dass er mal den Spitznamen “Foeneß” hatte. Oder seine Rolle in der Daum-Affäre. Gut finde ich an dem Buch vor allem, dass es die Rolle von Hoeneß ausgewogen und fair darstellt. Sein Ziel, den FCB zum “deutschen Real” zu machen, hat er nicht erreicht. Polarisiert hat er dafür reichlich. Aber der deutsche Fußball wäre ohne den Dicken ein dickes Stück ärmer. Das Buch macht klar, was wir mal an ihm verlieren werden.
????? Auch ich gehörte zu den Leuten die früher schrien “Uli Du A…!” Aber dieses Buch zeigt ihn auch aus einer netten Seite.
Ich werde nicht mehr mit schreien nach diesem B uch…464 Seiten ohne Langeweile!
Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:
Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!
Das Beste über Hoeneß Bis Uli Hoeneß seine eigene Biografie schreibt, dürfte das die beste Schilderung über sein Leben sein. Erstaunlich, an wieviele Anekdoten man erinnert wird: beispielsweise dass er mal den Spitznamen “Foeneß” hatte. Oder seine Rolle in der Daum-Affäre. Gut finde ich an dem Buch vor allem, dass es die Rolle von Hoeneß ausgewogen und fair darstellt. Sein Ziel, den FCB zum “deutschen Real” zu machen, hat er nicht erreicht. Polarisiert hat er dafür reichlich. Aber der deutsche Fußball wäre ohne den Dicken ein dickes Stück ärmer. Das Buch macht klar, was wir mal an ihm verlieren werden.
zu sachlich…. Das Buch ist unglaublich lang und dadurch, dass es tatsächlich sehr sachlich aufgeschrieben wurde auch etwas langweilig. Ein paar neue Stories erfährt man über Hoeneß, aber gelacht habe ich leider nicht. Insgesamt ok aber für den Preis…
Was Uli Hoeneß motiviert und antreibt! Ein interessantes und umfassendes Buch, welches Uli Hoeneß sehr umfassend in verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit beschreibt. Wer kennt nicht seine Brandreden, oder seinen roten Kopf, wenn er sich aufregt? Wer kann sich noch an seinen verschossenen Elfmeter 1976 im EM Finale erinnern? Die Presse zeichnet die emotionelen Momente von Hoeneß seit Jahrzehnten auf und berichtet darüber. Wer ihn als sehr guten Fussballer beoachtet hat, findet auch im Manager Hoeneß alles das wieder, was ihn auch schon als Fussballer bekannt gemacht hat. Ein Kämpfer vor dem Herrn, der nicht gerne verliert. Er tut alles für den Erfolg und mag es nicht auf Misserfolge angesprochen zu werden. Er kauft lieber ein paar Spieler mehr als nötig, sicher ist sicher. Hoeneß ist ein genialer Stratege und vielseitiger Geschäftsmann, auf dessen Wort man zählen kann. Er polarisiert durch seine Extreme. Er ist da, wo man ihn braucht. Er hilft jungen Spielern, wie auch Ex-Mannschaftskollegen. Herrn Sebastian Deisler war er in schwierigen Stunden ein väterlicher Ratgeber. Nach außen wirkt er oft sehr hart, hat aber einen sehr unterstützenden und zuverlässigen inneren Kern. Ein erfolgreicher Sportler/Manager kann also einerseits nach Erfolgen und Titeln streben, zudem aber auch sehr menschlich, herzlich, familiär und fürsorglich sein. Wer Hoeneß nur negativ sieht, kennt ihn nicht, oder ist neidisch auf das, was er bisher geleistet hat und noch leisten wird. Danke für solch ein abwechslungsreiches Buch.
Was Uli Hoeneß motiviert und antreibt! Ein interessantes und umfassendes Buch, welches Uli Hoeneß sehr umfassend in verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit beschreibt. Wer kennt nicht seine Brandreden, oder seinen roten Kopf, wenn er sich aufregt? Wer kann sich noch an seinen verschossenen Elfmeter 1976 im EM Finale erinnern? Die Presse zeichnet die emotionelen Momente von Hoeneß seit Jahrzehnten auf und berichtet darüber. Wer ihn als sehr guten Fussballer beoachtet hat, findet auch im Manager Hoeneß alles das wieder, was ihn auch schon als Fussballer bekannt gemacht hat. Ein Kämpfer vor dem Herrn, der nicht gerne verliert. Er tut alles für den Erfolg und mag es nicht auf Misserfolge angesprochen zu werden. Er kauft lieber ein paar Spieler mehr als nötig, sicher ist sicher. Hoeneß ist ein genialer Stratege und vielseitiger Geschäftsmann, auf dessen Wort man zählen kann. Er polarisiert durch seine Extreme. Er ist da, wo man ihn braucht. Er hilft jungen Spielern, wie auch Ex-Mannschaftskollegen. Herrn Sebastian Deisler war er in schwierigen Stunden ein väterlicher Ratgeber. Nach außen wirkt er oft sehr hart, hat aber einen sehr unterstützenden und zuverlässigen inneren Kern. Ein erfolgreicher Sportler/Manager kann also einerseits nach Erfolgen und Titeln streben, zudem aber auch sehr menschlich, herzlich, familiär und fürsorglich sein. Wer Hoeneß nur negativ sieht, kennt ihn nicht, oder ist neidisch auf das, was er bisher geleistet hat und noch leisten wird. Danke für solch ein abwechslungsreiches Buch.
Vor einigen Wochen habe ich das Buch “Hier ist Hoeneß!” besprochen, die zweite im Vorjahr erschiene Uli-Hoeneß-Biographie. Das Buch hatte mich ein wenig enttäuscht, weil es nach meiner Einschätzung zu sehr an der Oberfläche blieb und weder auf dem Cover noch im Text den “wahren” Uli Hoeneß zeigte. Nachdem ich nun Christoph Bausenweins Werk “Das Prinzip Uli Hoeneß” gelesen habe, kann ich mein Urteil über das Konkurrenzwerk nur noch einmal unterstreichen und sage ohne jede Einschränkung: Wer die bessere Hoeneß-Biographie lesen will, sollte die zehn Euro mehr ausgeben und sich Bausenweins Buch kaufen. Denn es bringt all das, was ich in “Hier ist Hoeneß” vermisst habe. Auf über 400 Seiten werden die vielen Facetten und gar nicht so wenigen Widersprüche des großartigen Mannes, der den FC Bayern zu dem gemacht hat, was er heute ist, beleuchtet. Wie der “Spiegel” zu dem Urteil kam, dass es Bausenwein an Insiderwissen fehle und das Buch vor allem “Klischees und steife Nörgeleien” enthalte, während Patrick Strasser sein Werk “Hier ist Hoeneß” launig und aus “gut informierter Position” geschrieben habe, erschließt sich mir nicht. Der Unterschied zwischen Bausenweins Biographie und Strassers Buch ist ungefähr so groß wie der zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860 München - es sei denn, man betrachtet “Hier ist Hoeneß” von vornherein nur als Einsteigerlektüre.
Aber nun zu den Details: So wie mich bei “Hier ist Hoeneß” schon das Cover geärgert hat, weil es einen käsigen und damit ganz untypischen Uli Hoeneß zeigt, so ist den Machern des Verlages Die Werkstatt ein Kompliment zu zollen für die Auswahl ihres Coverfotos. Hier sehen wir Uli Hoeneß, wie er leibt und lebt, mit gut durchbluteten Wangen, emotional, in der seit Jahren bekannten Kombination aus Hemd, Pullover und roter Stadionjacke. Das ist der “Macher”, wie ihn Fußball-Deutschland kennt, nicht der bleiche, fast schon kränklich und selbstzweiflerisch wirkende Mann, der uns vom “Hier ist Hoeneß”-Cover entgegenblickt. Das Buch selbst ist in Themenkomplexe aufgeteilt, vom Aufstieg des Uli H. über seine Geschäfte, sein Leben (und Leiden) auf der Bayern-Bank, seine Transferpolitik, seine Vermarktungsstrategien bis hin zu Hoeneß’ Rolle als Patriarch der Bayern-Familie. Bausenwein hat eine unglaubliche Menge an Fakten zusammengetragen, beschränkt sich aber nicht darauf, diese aneinanderzureihen und abzuspulen, vielmehr liefert er Erklärungen oder zumindest doch Erklärungsansätze und scheut sich auch nicht, das Objekt seiner Betrachtungen durchaus kritisch zu hinterfragen. Nun ist klar: Wer Unmengen an Zahlen liefert, liefert auch mal falsche Zahlen (Jürgen Wegmann z.B. hat für den FC Bayern nicht 38, sondern 58 Bundesligaspiele absolviert), und wer viel und oft wertet, liegt hier und da auch einmal daneben. Aber obwohl Bausenwein Hoeneß mitunter ein wenig zu kritisch anpackt, verläßt er nie den Bereich des Vertretbaren und wird auch nie wirklich unfair. Neben einem faszinierenden Einblick in den Alltag des früheren Bayern-Managers gewährt Bausenwein auch Einblick in das komplizierte Beziehungsgeflecht Hoeneß - Rummenigge - Beckenbauer, er beleuchtet Hoeneß’ Verhältnis zu seinen Feinden (Lemke, Daum), zu den einzelnen Bayern-Trainern, zu Weggefährten wie Breitner und zu den Medien. Er spürt der warmherzigen Seite des Uli Hoeneß ebenso nach wie seiner berechnenden, nüchtern kalkulierenden (bis zu dem Punkt, an dem sich beide Seiten treffen) und würdigt Hoeneß’ Vorreiter-Rolle in der Bundesliga in zahlreichen Bereichen (Stichwort TV-Vermarktung). Vor allem aber schafft er es, durch die (nie boshafte) Benennung etlicher Widersprüche, Fehler, Fehlgriffe und Irrtümer des Uli H. ein klein wenig deutlicher zu machen, wie weit und durchaus steinig der Weg war, den der wieselflinke Ulmer Nachwuchskicker und Möchtegern-Geschäftsmann (man lese den Absatz über die kläglich gescheiterte Vermarktung seiner eigenen Hochzeit) gehen musste, um der übermächtige und zu Recht bewunderte, schier unangreifbare “Mr. FC Bayern” zu werden.
Fazit: Wer sich für diesen ganz, ganz Großen des deutschen Fußballs näher interessiert, kommt an Bausenweins Buch nicht vorbei.
sehr lesenswert Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!
Das Buch ist trotz seiner über 400 Seiten nie langweilig und auch für die Nicht-Bayern-Fans eine Überlegung wert. Ein ehrliches Buch über Uli Hoeneß das auch das eine oder andere Kritische Wort übrig hat.
Uli H. in vielen Facetten Ich habe dieses Buch noch nicht komplett gelesen. Ich muss aber sagen, dass man interessante Einblicke u. Seiten der Person Uli H. sieht. Auch wenn man langjähriger Bayernfan ist, stößt man auf überraschende Neuigkeiten. Ein Muss für jeden, der sich für Fußball interessiert; egal, ob man der Person Uli H. positiv oder negativ ggü steht.
Ansonsten denke ich, ist dieses Buch für sportlich weniger begeisterte, nicht zu empfehlen.
Uli H. in vielen Facetten Ich habe dieses Buch noch nicht komplett gelesen. Ich muss aber sagen, dass man interessante Einblicke u. Seiten der Person Uli H. sieht. Auch wenn man langjähriger Bayernfan ist, stößt man auf überraschende Neuigkeiten. Ein Muss für jeden, der sich für Fußball interessiert; egal, ob man der Person Uli H. positiv oder negativ ggü steht.
Ansonsten denke ich, ist dieses Buch für sportlich weniger begeisterte, nicht zu empfehlen.
Sehr gutes Buch für Unternehmer! Auf den ersten Seiten war ich etwas betrübt. Weil Uli Hoeneß das Buch nicht selbst geschrieben hat. Am Ende war ich froh darüber. Das Buch wäre sicher deutlich einseitiger geworden.
Insgesamt sehr lesenswert, wenn auch etwas lang. Statt 440 Seiten hätten es 300 getan. Besonders hintenraus wurde es mir einen Tick zu langatmig. Das Kapitel “Der Privatmann” enthält praktisch keine privaten Einblicke.
Der erste Teil, sein sportlich aktiver, war auch nicht sonderlich prickelnd. Der Rest des Buches gleicht das aber alles aus. Da gibt es viele wunderbare Blicke hinter die Kulissen des FC Bayern. Und schöne Weisheiten von Hoeneß, aber auch von Beckenbauer, der einen Stürmer mal als “Entlauber” bezeichnete, weil dieser nie das Tor, sondern immmer die Hecken hinter dem Tor traf.
Am besten gefiel mir, mit welcher Konsequenz Uli Hoeneß seine Meinung ändert, korrigiert und so verkauft, als hätte er nie eine andere gehabt. Wenn man die vielen Hoeneßjahre derart konzentriert liest, dann liest man auch die Erkenntnisgewinne eines Besessenen, der ständig auf der Suche nach neuen Impulsen, Wegen und Möglichkeiten ist. Das ist klasse und war für mich inspirierend. Ich vermute, vielen Unternehmern wird es beim Lesen ähnlich ergehen.
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6. November 2009 um 11:00 Uhr
Brilliante Sprache, trockener Humor, spitze Zunge - ein Buch wie der Mann
Wer glaubt nicht, ihn zu kennen, den Uli Hoeneß. Wie vielschichtig er tatsächlich ist, kann man jetzt in dem neuen Buch von Christoph Bausenwein nachlesen. In seinem Standardwerk “Geheimnis Fußball” ist Bausenwein der Faszination des Spiels in allen seinen Facetten auf den Grund gegangen. Ähnlich gründlich fällt nun das sehr gut zu lesende Hoeneß-Buch aus. Kein Aspekt wird ausgelassen, und obwohl es wieder ein “Wälzer” geworden ist, bleibt es doch von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam. Wer sich mit der Bundesliga-Geschichte beschäftigt, kennt natürlich schon Vieles. Man ist aber dann doch erstaunt, wie viel “Hoeneß” im deutschen Fußball steckt. Ohne Hoeneß, das zeigt das Buch, wäre manches sicher ganz anders gelaufen. Vor allem hätten die Bayern, im Guten und im Bösen, wohl nie diese Dominanz entwickelt. Bemerkenswert ist das Bemühen um ein ausgewogenes Urteil. Besonders gut das Schlusskapitel, in dem Hoeneß’ Wesen als Renaissance-Fürst des Fußballs auf den Punkt gebracht wird. Ein Muss für jeden Fußballfan! - egal, ob Bayern-Fan oder Bayern-Hasser.
6. November 2009 um 11:00 Uhr
Ihm zieht keiner die Lederhose aus …
Das Buch versucht den Mythos Uli Hoeness zu entschluesseln. Uli Hoeness hat die Gemueter schon immer entzweit. Fuer die einen der typisch arrogante Bayern Manager, dem alle Mittel auch ausserhalb des Fussballplatzes recht zu sein scheinen, die dem FC Bayern zum Erfolg verhelfen, fuer die anderen der letzte Fussball Sozialromantiker, der seinen FC Bayern auch schon mal kostenlos bei maroden Fussballvereinen antreten laesst, um den drohenden Exidus dieser abzuwenden oder der, wie geschehen, in Hamburg Bratwuerste fuer einen guten Zweck verkauft.
Das Buch beschreibt Uli Hoeness als einen vom FC Bayern Besessenen, der sich fuer keine Drecksarbeit zu schade ist. Wenn es fuer den Erfolg hilfreich ist, macht er sich auch zum Deppen, immer zum Wohle des Vereins, niemals zur Selbstdarstellung (wie z.b. Beckenbauer). Er ist ein Stratege, ein Kriegsherr, der Nebenschauplaetze eroeffnet, um vom Hauptgeschehen abzulenken und die Schlacht zu gewinnen.
Er laesst keinen Zweifel daran aufkommen, das es trotz aller sportlichen Praemissen ohne vernuenftigen finanziellen Background nicht geht und die derzeitige Gesamtsituation im Fussball eines Tages zum Supergau fuehren wird, wenn nicht vorher Massnahmen eingeleitet werden, die die Vereine zu vernuenftigem Handeln zwingen.
Trotz aller Bayern Besessenheit sieht er sich als Teil des Solidarsystems Bundesliga. Nur wenn dieser Pakt funktioniert, kann auch der FC Bayern funktionieren, d.h. erfolgreich sein.
Darueberhinaus macht er sich Gedanken ueber die zukuenftige Gesamtentwicklung des Fussballs, die ihn zum (manchmal auch ungeliebten) Vordenker machen. Doch der Erfolg seines” FC Bayerns gibt ihm Recht … nachweislich seit mehr als 30 Jahren.
Der Autor bringt uns Uli Hoeness in seinem Facettenreichtum ein Stueck naeher und laesst keinen Zweifel daran, dass der wahre Macher des FC Bayern Uli Hoeness ist - auch wenn er heute keine Tore mehr schiesst. Man kann ihn lieben oder hassen, doch unbestritten ist, auch nach der Lektuere, die Tatsache, dass Uli Hoeness der beste Manager der Bundesliga, wenn nicht gar Europas ist.
Lesenswert - auch fuer Anti-Bayern-Fans.
6. November 2009 um 11:00 Uhr
Brilliante Sprache, trockener Humor, spitze Zunge - ein Buch wie der Mann
Wer glaubt nicht, ihn zu kennen, den Uli Hoeneß. Wie vielschichtig er tatsächlich ist, kann man jetzt in dem neuen Buch von Christoph Bausenwein nachlesen. In seinem Standardwerk “Geheimnis Fußball” ist Bausenwein der Faszination des Spiels in allen seinen Facetten auf den Grund gegangen. Ähnlich gründlich fällt nun das sehr gut zu lesende Hoeneß-Buch aus. Kein Aspekt wird ausgelassen, und obwohl es wieder ein “Wälzer” geworden ist, bleibt es doch von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam. Wer sich mit der Bundesliga-Geschichte beschäftigt, kennt natürlich schon Vieles. Man ist aber dann doch erstaunt, wie viel “Hoeneß” im deutschen Fußball steckt. Ohne Hoeneß, das zeigt das Buch, wäre manches sicher ganz anders gelaufen. Vor allem hätten die Bayern, im Guten und im Bösen, wohl nie diese Dominanz entwickelt. Bemerkenswert ist das Bemühen um ein ausgewogenes Urteil. Besonders gut das Schlusskapitel, in dem Hoeneß’ Wesen als Renaissance-Fürst des Fußballs auf den Punkt gebracht wird. Ein Muss für jeden Fußballfan! - egal, ob Bayern-Fan oder Bayern-Hasser.
6. November 2009 um 11:00 Uhr
Ihm zieht keiner die Lederhose aus …
Das Buch versucht den Mythos Uli Hoeness zu entschluesseln. Uli Hoeness hat die Gemueter schon immer entzweit. Fuer die einen der typisch arrogante Bayern Manager, dem alle Mittel auch ausserhalb des Fussballplatzes recht zu sein scheinen, die dem FC Bayern zum Erfolg verhelfen, fuer die anderen der letzte Fussball Sozialromantiker, der seinen FC Bayern auch schon mal kostenlos bei maroden Fussballvereinen antreten laesst, um den drohenden Exidus dieser abzuwenden oder der, wie geschehen, in Hamburg Bratwuerste fuer einen guten Zweck verkauft.
Das Buch beschreibt Uli Hoeness als einen vom FC Bayern Besessenen, der sich fuer keine Drecksarbeit zu schade ist. Wenn es fuer den Erfolg hilfreich ist, macht er sich auch zum Deppen, immer zum Wohle des Vereins, niemals zur Selbstdarstellung (wie z.b. Beckenbauer). Er ist ein Stratege, ein Kriegsherr, der Nebenschauplaetze eroeffnet, um vom Hauptgeschehen abzulenken und die Schlacht zu gewinnen.
Er laesst keinen Zweifel daran aufkommen, das es trotz aller sportlichen Praemissen ohne vernuenftigen finanziellen Background nicht geht und die derzeitige Gesamtsituation im Fussball eines Tages zum Supergau fuehren wird, wenn nicht vorher Massnahmen eingeleitet werden, die die Vereine zu vernuenftigem Handeln zwingen.
Trotz aller Bayern Besessenheit sieht er sich als Teil des Solidarsystems Bundesliga. Nur wenn dieser Pakt funktioniert, kann auch der FC Bayern funktionieren, d.h. erfolgreich sein.
Darueberhinaus macht er sich Gedanken ueber die zukuenftige Gesamtentwicklung des Fussballs, die ihn zum (manchmal auch ungeliebten) Vordenker machen. Doch der Erfolg seines” FC Bayerns gibt ihm Recht … nachweislich seit mehr als 30 Jahren.
Der Autor bringt uns Uli Hoeness in seinem Facettenreichtum ein Stueck naeher und laesst keinen Zweifel daran, dass der wahre Macher des FC Bayern Uli Hoeness ist - auch wenn er heute keine Tore mehr schiesst. Man kann ihn lieben oder hassen, doch unbestritten ist, auch nach der Lektuere, die Tatsache, dass Uli Hoeness der beste Manager der Bundesliga, wenn nicht gar Europas ist.
Lesenswert - auch fuer Anti-Bayern-Fans.
6. November 2009 um 16:00 Uhr
An dieser Hoeneß-Biographie wird kein Fußball-Interessierter vorbeikommen
Bausenwein ist mit seinem Hoeneß-Buch etwas gelungen, was nur wenige Biographen schaffen: Die Verbindung von großer Detailkenntnis, brillanter Analyse und einem über die gesamten 450 Seiten nicht nachlassenden, sehr pointierten und unterhaltsamen Schreibstil. Dieses Buch wird dadurch ganz sicher auch Leser ansprechen, die nicht zwingend zum Kreis der Fußballenthusiasten zu zählen sind. Für alle anderen, die die Phänomene Uli Hoeneß und Bayern München und damit auch einen der bedeutsamsten Aspekte der deutschen Fußballgeschichte besser verstehen und sich dabei auch noch gut und spannend unterhalten lassen wollen, gilt: Pflichtlektüre.
6. November 2009 um 16:00 Uhr
An dieser Hoeneß-Biographie wird kein Fußball-Interessierter vorbeikommen
Bausenwein ist mit seinem Hoeneß-Buch etwas gelungen, was nur wenige Biographen schaffen: Die Verbindung von großer Detailkenntnis, brillanter Analyse und einem über die gesamten 450 Seiten nicht nachlassenden, sehr pointierten und unterhaltsamen Schreibstil. Dieses Buch wird dadurch ganz sicher auch Leser ansprechen, die nicht zwingend zum Kreis der Fußballenthusiasten zu zählen sind. Für alle anderen, die die Phänomene Uli Hoeneß und Bayern München und damit auch einen der bedeutsamsten Aspekte der deutschen Fußballgeschichte besser verstehen und sich dabei auch noch gut und spannend unterhalten lassen wollen, gilt: Pflichtlektüre.
10. November 2009 um 15:34 Uhr
Endlich lernen wir Uli Hoeneß richtig kennen
In diesem Buch ist es C. Bausenwein gelungen aus der immensen Menge an Fakten, Ereignissen und Beobachtungen rund um Uli Hoeneß eine sehr interessante Auswahl zu treffen und diese so aufzubereiten, dass beim Leser (und auch bei der Leserin) ein schlüssiges und faszinierendes Bild eines beeindruckenden Machers entsteht.
Quasi nebenbei schafft es Bausenwein darüber hinaus, die sich verändernden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen, auf die auch der Profi-Fußball sich immer wieder neu hat einstellen müssen, so klar und eindrucksvoll strukturiert darzustellen, dass hier gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte entstanden ist. Aus diesem Grund ist Das Prinzip Uli Hoeneß eben tatsächlich viel mehr als die Biografie eines Fußballers und Vereinsmanagers. Sehr empfehlenswert auch für Nicht-Bayern-Fans.
4. Dezember 2009 um 00:00 Uhr
?????
Auch ich gehörte zu den Leuten die früher schrien “Uli Du A…!” Aber dieses Buch zeigt ihn auch aus einer netten Seite.
Ich werde nicht mehr mit schreien nach diesem B uch…464 Seiten ohne Langeweile!
Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:
Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!
Aber nur die UNZENSIERTE Version!
4. Dezember 2009 um 00:00 Uhr
Das Beste über Hoeneß
Bis Uli Hoeneß seine eigene Biografie schreibt, dürfte das die beste Schilderung über sein Leben sein. Erstaunlich, an wieviele Anekdoten man erinnert wird: beispielsweise dass er mal den Spitznamen “Foeneß” hatte. Oder seine Rolle in der Daum-Affäre. Gut finde ich an dem Buch vor allem, dass es die Rolle von Hoeneß ausgewogen und fair darstellt. Sein Ziel, den FCB zum “deutschen Real” zu machen, hat er nicht erreicht. Polarisiert hat er dafür reichlich. Aber der deutsche Fußball wäre ohne den Dicken ein dickes Stück ärmer. Das Buch macht klar, was wir mal an ihm verlieren werden.
4. Dezember 2009 um 00:00 Uhr
?????
Auch ich gehörte zu den Leuten die früher schrien “Uli Du A…!” Aber dieses Buch zeigt ihn auch aus einer netten Seite.
Ich werde nicht mehr mit schreien nach diesem B uch…464 Seiten ohne Langeweile!
Wenn ihr es noch auftreiben könnt, empfehle ich auch unbedingt folgendes Buch:
Das Mordkomplott Der Mord an Michael Jackson Die Wahrheit über den systematisch geplanten Mord an Michael Jackson! Unzensiert!: Was sind die … Buch, fern der üblichen Regeln!
Aber nur die UNZENSIERTE Version!
4. Dezember 2009 um 00:00 Uhr
Das Beste über Hoeneß
Bis Uli Hoeneß seine eigene Biografie schreibt, dürfte das die beste Schilderung über sein Leben sein. Erstaunlich, an wieviele Anekdoten man erinnert wird: beispielsweise dass er mal den Spitznamen “Foeneß” hatte. Oder seine Rolle in der Daum-Affäre. Gut finde ich an dem Buch vor allem, dass es die Rolle von Hoeneß ausgewogen und fair darstellt. Sein Ziel, den FCB zum “deutschen Real” zu machen, hat er nicht erreicht. Polarisiert hat er dafür reichlich. Aber der deutsche Fußball wäre ohne den Dicken ein dickes Stück ärmer. Das Buch macht klar, was wir mal an ihm verlieren werden.
8. Dezember 2009 um 00:00 Uhr
zu sachlich….
Das Buch ist unglaublich lang und dadurch, dass es tatsächlich sehr sachlich aufgeschrieben wurde auch etwas langweilig. Ein paar neue Stories erfährt man über Hoeneß, aber gelacht habe ich leider nicht. Insgesamt ok aber für den Preis…
7. Januar 2010 um 13:51 Uhr
Was Uli Hoeneß motiviert und antreibt!
Ein interessantes und umfassendes Buch, welches Uli Hoeneß sehr umfassend in verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit beschreibt. Wer kennt nicht seine Brandreden, oder seinen roten Kopf, wenn er sich aufregt? Wer kann sich noch an seinen verschossenen Elfmeter 1976 im EM Finale erinnern? Die Presse zeichnet die emotionelen Momente von Hoeneß seit Jahrzehnten auf und berichtet darüber. Wer ihn als sehr guten Fussballer beoachtet hat, findet auch im Manager Hoeneß alles das wieder, was ihn auch schon als Fussballer bekannt gemacht hat. Ein Kämpfer vor dem Herrn, der nicht gerne verliert. Er tut alles für den Erfolg und mag es nicht auf Misserfolge angesprochen zu werden. Er kauft lieber ein paar Spieler mehr als nötig, sicher ist sicher. Hoeneß ist ein genialer Stratege und vielseitiger Geschäftsmann, auf dessen Wort man zählen kann. Er polarisiert durch seine Extreme. Er ist da, wo man ihn braucht. Er hilft jungen Spielern, wie auch Ex-Mannschaftskollegen. Herrn Sebastian Deisler war er in schwierigen Stunden ein väterlicher Ratgeber. Nach außen wirkt er oft sehr hart, hat aber einen sehr unterstützenden und zuverlässigen inneren Kern. Ein erfolgreicher Sportler/Manager kann also einerseits nach Erfolgen und Titeln streben, zudem aber auch sehr menschlich, herzlich, familiär und fürsorglich sein. Wer Hoeneß nur negativ sieht, kennt ihn nicht, oder ist neidisch auf das, was er bisher geleistet hat und noch leisten wird. Danke für solch ein abwechslungsreiches Buch.
7. Januar 2010 um 13:51 Uhr
Was Uli Hoeneß motiviert und antreibt!
Ein interessantes und umfassendes Buch, welches Uli Hoeneß sehr umfassend in verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit beschreibt. Wer kennt nicht seine Brandreden, oder seinen roten Kopf, wenn er sich aufregt? Wer kann sich noch an seinen verschossenen Elfmeter 1976 im EM Finale erinnern? Die Presse zeichnet die emotionelen Momente von Hoeneß seit Jahrzehnten auf und berichtet darüber. Wer ihn als sehr guten Fussballer beoachtet hat, findet auch im Manager Hoeneß alles das wieder, was ihn auch schon als Fussballer bekannt gemacht hat. Ein Kämpfer vor dem Herrn, der nicht gerne verliert. Er tut alles für den Erfolg und mag es nicht auf Misserfolge angesprochen zu werden. Er kauft lieber ein paar Spieler mehr als nötig, sicher ist sicher. Hoeneß ist ein genialer Stratege und vielseitiger Geschäftsmann, auf dessen Wort man zählen kann. Er polarisiert durch seine Extreme. Er ist da, wo man ihn braucht. Er hilft jungen Spielern, wie auch Ex-Mannschaftskollegen. Herrn Sebastian Deisler war er in schwierigen Stunden ein väterlicher Ratgeber. Nach außen wirkt er oft sehr hart, hat aber einen sehr unterstützenden und zuverlässigen inneren Kern. Ein erfolgreicher Sportler/Manager kann also einerseits nach Erfolgen und Titeln streben, zudem aber auch sehr menschlich, herzlich, familiär und fürsorglich sein. Wer Hoeneß nur negativ sieht, kennt ihn nicht, oder ist neidisch auf das, was er bisher geleistet hat und noch leisten wird. Danke für solch ein abwechslungsreiches Buch.
22. Februar 2010 um 12:51 Uhr
Eindeutig die bessere Hoeneß-Biographie!
Vor einigen Wochen habe ich das Buch “Hier ist Hoeneß!” besprochen, die zweite im Vorjahr erschiene Uli-Hoeneß-Biographie. Das Buch hatte mich ein wenig enttäuscht, weil es nach meiner Einschätzung zu sehr an der Oberfläche blieb und weder auf dem Cover noch im Text den “wahren” Uli Hoeneß zeigte. Nachdem ich nun Christoph Bausenweins Werk “Das Prinzip Uli Hoeneß” gelesen habe, kann ich mein Urteil über das Konkurrenzwerk nur noch einmal unterstreichen und sage ohne jede Einschränkung: Wer die bessere Hoeneß-Biographie lesen will, sollte die zehn Euro mehr ausgeben und sich Bausenweins Buch kaufen. Denn es bringt all das, was ich in “Hier ist Hoeneß” vermisst habe. Auf über 400 Seiten werden die vielen Facetten und gar nicht so wenigen Widersprüche des großartigen Mannes, der den FC Bayern zu dem gemacht hat, was er heute ist, beleuchtet. Wie der “Spiegel” zu dem Urteil kam, dass es Bausenwein an Insiderwissen fehle und das Buch vor allem “Klischees und steife Nörgeleien” enthalte, während Patrick Strasser sein Werk “Hier ist Hoeneß” launig und aus “gut informierter Position” geschrieben habe, erschließt sich mir nicht. Der Unterschied zwischen Bausenweins Biographie und Strassers Buch ist ungefähr so groß wie der zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860 München - es sei denn, man betrachtet “Hier ist Hoeneß” von vornherein nur als Einsteigerlektüre.
Aber nun zu den Details: So wie mich bei “Hier ist Hoeneß” schon das Cover geärgert hat, weil es einen käsigen und damit ganz untypischen Uli Hoeneß zeigt, so ist den Machern des Verlages Die Werkstatt ein Kompliment zu zollen für die Auswahl ihres Coverfotos. Hier sehen wir Uli Hoeneß, wie er leibt und lebt, mit gut durchbluteten Wangen, emotional, in der seit Jahren bekannten Kombination aus Hemd, Pullover und roter Stadionjacke. Das ist der “Macher”, wie ihn Fußball-Deutschland kennt, nicht der bleiche, fast schon kränklich und selbstzweiflerisch wirkende Mann, der uns vom “Hier ist Hoeneß”-Cover entgegenblickt. Das Buch selbst ist in Themenkomplexe aufgeteilt, vom Aufstieg des Uli H. über seine Geschäfte, sein Leben (und Leiden) auf der Bayern-Bank, seine Transferpolitik, seine Vermarktungsstrategien bis hin zu Hoeneß’ Rolle als Patriarch der Bayern-Familie. Bausenwein hat eine unglaubliche Menge an Fakten zusammengetragen, beschränkt sich aber nicht darauf, diese aneinanderzureihen und abzuspulen, vielmehr liefert er Erklärungen oder zumindest doch Erklärungsansätze und scheut sich auch nicht, das Objekt seiner Betrachtungen durchaus kritisch zu hinterfragen. Nun ist klar: Wer Unmengen an Zahlen liefert, liefert auch mal falsche Zahlen (Jürgen Wegmann z.B. hat für den FC Bayern nicht 38, sondern 58 Bundesligaspiele absolviert), und wer viel und oft wertet, liegt hier und da auch einmal daneben. Aber obwohl Bausenwein Hoeneß mitunter ein wenig zu kritisch anpackt, verläßt er nie den Bereich des Vertretbaren und wird auch nie wirklich unfair. Neben einem faszinierenden Einblick in den Alltag des früheren Bayern-Managers gewährt Bausenwein auch Einblick in das komplizierte Beziehungsgeflecht Hoeneß - Rummenigge - Beckenbauer, er beleuchtet Hoeneß’ Verhältnis zu seinen Feinden (Lemke, Daum), zu den einzelnen Bayern-Trainern, zu Weggefährten wie Breitner und zu den Medien. Er spürt der warmherzigen Seite des Uli Hoeneß ebenso nach wie seiner berechnenden, nüchtern kalkulierenden (bis zu dem Punkt, an dem sich beide Seiten treffen) und würdigt Hoeneß’ Vorreiter-Rolle in der Bundesliga in zahlreichen Bereichen (Stichwort TV-Vermarktung). Vor allem aber schafft er es, durch die (nie boshafte) Benennung etlicher Widersprüche, Fehler, Fehlgriffe und Irrtümer des Uli H. ein klein wenig deutlicher zu machen, wie weit und durchaus steinig der Weg war, den der wieselflinke Ulmer Nachwuchskicker und Möchtegern-Geschäftsmann (man lese den Absatz über die kläglich gescheiterte Vermarktung seiner eigenen Hochzeit) gehen musste, um der übermächtige und zu Recht bewunderte, schier unangreifbare “Mr. FC Bayern” zu werden.
Fazit: Wer sich für diesen ganz, ganz Großen des deutschen Fußballs näher interessiert, kommt an Bausenweins Buch nicht vorbei.
19. April 2010 um 10:34 Uhr
sehr lesenswert
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!
Das Buch ist trotz seiner über 400 Seiten nie langweilig und auch für die Nicht-Bayern-Fans eine Überlegung wert. Ein ehrliches Buch über Uli Hoeneß das auch das eine oder andere Kritische Wort übrig hat.
Allerdings nicht ganz günstig!
19. April 2010 um 10:34 Uhr
Uli H. in vielen Facetten
Ich habe dieses Buch noch nicht komplett gelesen. Ich muss aber sagen, dass man interessante Einblicke u. Seiten der Person Uli H. sieht. Auch wenn man langjähriger Bayernfan ist, stößt man auf überraschende Neuigkeiten. Ein Muss für jeden, der sich für Fußball interessiert; egal, ob man der Person Uli H. positiv oder negativ ggü steht.
Ansonsten denke ich, ist dieses Buch für sportlich weniger begeisterte, nicht zu empfehlen.
19. April 2010 um 10:34 Uhr
Uli H. in vielen Facetten
Ich habe dieses Buch noch nicht komplett gelesen. Ich muss aber sagen, dass man interessante Einblicke u. Seiten der Person Uli H. sieht. Auch wenn man langjähriger Bayernfan ist, stößt man auf überraschende Neuigkeiten. Ein Muss für jeden, der sich für Fußball interessiert; egal, ob man der Person Uli H. positiv oder negativ ggü steht.
Ansonsten denke ich, ist dieses Buch für sportlich weniger begeisterte, nicht zu empfehlen.
16. Mai 2010 um 09:17 Uhr
Sehr gutes Buch für Unternehmer!
Auf den ersten Seiten war ich etwas betrübt. Weil Uli Hoeneß das Buch nicht selbst geschrieben hat. Am Ende war ich froh darüber. Das Buch wäre sicher deutlich einseitiger geworden.
Insgesamt sehr lesenswert, wenn auch etwas lang. Statt 440 Seiten hätten es 300 getan. Besonders hintenraus wurde es mir einen Tick zu langatmig. Das Kapitel “Der Privatmann” enthält praktisch keine privaten Einblicke.
Der erste Teil, sein sportlich aktiver, war auch nicht sonderlich prickelnd. Der Rest des Buches gleicht das aber alles aus. Da gibt es viele wunderbare Blicke hinter die Kulissen des FC Bayern. Und schöne Weisheiten von Hoeneß, aber auch von Beckenbauer, der einen Stürmer mal als “Entlauber” bezeichnete, weil dieser nie das Tor, sondern immmer die Hecken hinter dem Tor traf.
Am besten gefiel mir, mit welcher Konsequenz Uli Hoeneß seine Meinung ändert, korrigiert und so verkauft, als hätte er nie eine andere gehabt. Wenn man die vielen Hoeneßjahre derart konzentriert liest, dann liest man auch die Erkenntnisgewinne eines Besessenen, der ständig auf der Suche nach neuen Impulsen, Wegen und Möglichkeiten ist. Das ist klasse und war für mich inspirierend. Ich vermute, vielen Unternehmern wird es beim Lesen ähnlich ergehen.