Flüsterkind - Dein Mann hat mich missbraucht | Ein Brief an meine Mutter (Mona Michaelsen)

Hier kaufen und weitere Informationen…

Schlagworte:

27 Kommentare zu „Flüsterkind - Dein Mann hat mich missbraucht | Ein Brief an meine Mutter (Mona Michaelsen)“

  1. Stefania sagt:

    Ein wichtiges, ein zentrales Buch für unsere Gesellschaft.
    Noch lange nicht haben wir alle uns von der kleinbäuerlichen Herkunft, wunderbar beschrieben hier: Das Schloss im Wald, gelöst, die Mädchen, aber auch Buben einer Gewalt aussetzte, die unmennschlich war.

    Mona Michaelsen beschreibt die konsequente Zerstörung Ihres Urvertrauens durch einen nahestehenden Menschen, den Stiefvater. Ebenso schlimm ist die Tatsache, dass die Mutter nichts sehen, nichts hören, nichts wissen wollte.

    Es startet in diesem Fall ganz harmlos, mit Hoppe Hoppe Reiter Spielchen und ist uns allen bekannt. Die kindliche Entdeckung des Körpers, der emotionalen Gefühle beginnt und muss von Erwachsenen behutsam begleitet werden.

    Ein Kind sexuell zu mißbrauchen und die dadurch entstehenden Folgen eines zerstörten Lebens werden in diesem Buch schockierend direkt und ehrlich geschildert.

    Es sollte uns allen vorgelesen werden wie wir damals in die befreiten Lager gehen mussten, es ist eines der letzten Tabus unserer Gesellschaft, das aktuell zurecht an den Pranger gestellt wird.

    Wenn man sich den Täter-Opfer-Kreislauf ansieht, dann wird klar, dass zerstörte Kinder oft auch selbst zerstören (müssen), um darüber wegzukommen, leben zu können. Oder ein solches Buch schreiben, das Betroffenen hilft und aufzeigt, dass man nicht allein ist.

    Mona Michaelsen gelingt es dramatisch gut, die entstehende Einsamkeit eines Kindes bei sexuellen Übergriffen, die Zerstörung seines Lebenswillens zu schildern. Nichts bleibt ausgespart, alles muss und will sie verdeutlichen, um es anschauen, teilen und vergessen zu können.

    Niemand von uns kann sich vorstellen, was es heißt, immer und immer wieder mißbraucht zu werden. Die Nähe des Familienmitgliedes wirkt wie ein Hammer ins Nichts. Nichts bleibt von Respekt, Zuneigung oder Liebe. Die Welt wird leer und kalt.

    Ich habe sehr großen Respekt vor der Tatsache, dass Frau Michaelsen ihr Leben mit-teilt.

    Meine unbedingte Leseempfehlung.

  2. Ricardo sagt:

    Ein wichtiges, ein zentrales Buch für unsere Gesellschaft.
    Noch lange nicht haben wir alle uns von der kleinbäuerlichen Herkunft, wunderbar beschrieben hier: Das Schloss im Wald, gelöst, die Mädchen, aber auch Buben einer Gewalt aussetzte, die unmennschlich war.

    Mona Michaelsen beschreibt die konsequente Zerstörung Ihres Urvertrauens durch einen nahestehenden Menschen, den Stiefvater. Ebenso schlimm ist die Tatsache, dass die Mutter nichts sehen, nichts hören, nichts wissen wollte.

    Es startet in diesem Fall ganz harmlos, mit Hoppe Hoppe Reiter Spielchen und ist uns allen bekannt. Die kindliche Entdeckung des Körpers, der emotionalen Gefühle beginnt und muss von Erwachsenen behutsam begleitet werden.

    Ein Kind sexuell zu mißbrauchen und die dadurch entstehenden Folgen eines zerstörten Lebens werden in diesem Buch schockierend direkt und ehrlich geschildert.

    Es sollte uns allen vorgelesen werden wie wir damals in die befreiten Lager gehen mussten, es ist eines der letzten Tabus unserer Gesellschaft, das aktuell zurecht an den Pranger gestellt wird.

    Wenn man sich den Täter-Opfer-Kreislauf ansieht, dann wird klar, dass zerstörte Kinder oft auch selbst zerstören (müssen), um darüber wegzukommen, leben zu können. Oder ein solches Buch schreiben, das Betroffenen hilft und aufzeigt, dass man nicht allein ist.

    Mona Michaelsen gelingt es dramatisch gut, die entstehende Einsamkeit eines Kindes bei sexuellen Übergriffen, die Zerstörung seines Lebenswillens zu schildern. Nichts bleibt ausgespart, alles muss und will sie verdeutlichen, um es anschauen, teilen und vergessen zu können.

    Niemand von uns kann sich vorstellen, was es heißt, immer und immer wieder mißbraucht zu werden. Die Nähe des Familienmitgliedes wirkt wie ein Hammer ins Nichts. Nichts bleibt von Respekt, Zuneigung oder Liebe. Die Welt wird leer und kalt.

    Ich habe sehr großen Respekt vor der Tatsache, dass Frau Michaelsen ihr Leben mit-teilt.

    Meine unbedingte Leseempfehlung.

  3. Elfriede sagt:

    Super
    Eine sehr interessante ( vor allem harte )Lebensgeschichte. Sollte man gelesen haben, damit sich jeder ein Beispiel daraus nehmen kann und damit man bei solchen Situationen nicht wegschaut, stattdesen eingreift und hilft.

  4. Clarimond sagt:

    Ein Buch, das unter die Haut geht
    Ich habe “Flüsterkind” gestern nachmittag bekommen und wollte es “kurz anlesen”. Ich habe es erst spätabends wieder aus der Hand gelegt, als ich es zu Ende gelesen hatte, so hat es mich gefesselt.

    In aufwühlenden Worten beschreibt Frau Michaelsen auf den ersten 220 Seiten den grausamen Verlauf ihrer Kindheit. Als sie sich endlich traut, ihr Schweigen zu brechen und sich einem “Kindertelefon” anzuvertrauen, kommt es zur Konfrontation mit der Mutter. Sie wehrt sich zum ersten Mal gegen die Schläge und sagt der Mutter, wie sie sich in all den Jahren gefühlt hat. “Was ich gesagt habe, hat Dich nicht bewegt. Es ist gar nicht zu Dir vorgedrungen. Du warst einfach nur entsetzt über meine Frechheit, Dir solche Dinge an den Kopf zu werfen. Es war der Moment, in dem ich aufhörte, Dich zu lieben und als meine Mutter zu betrachten.” Es war der Moment, der mir Tränen in die Augen getrieben hat. Nach diesem Erlebnis beschreibt Frau Michaelsen, wie sie es Schritt für Schritt schafft, aus ihrer Hölle zu fliehen.

    Nun bin ich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite möchte ich das 5-jährige Mädchen in Mona Michaelsen in den Arm nehmen, auf der anderen Seite dem Stiefvater und v.a. der Mutter eine gerechte Strafe zukommen lassen. Aber wie soll man solche Verbrechen bestrafen, die die Vorstellungskraft jedes “normalen” Menschen übersteigen?

    Ich bewundere Frau Michaelsen für ihren Mut und ihre Kraft, dieses Buch zu schreiben, und hoffe, dass es ihr zumindest ein wenig hilft, sich von ihrer Vergangenheit zu befreien.

  5. Alvyn sagt:

    Es kann nicht sein was nicht sein darf!?
    Wie kann man sowas überleben?

    Ich habe das Buch in Etappen gelesen, da es mich an meine Kinderzeit erinnert hat.

    Habe oft selbst angefangen zu schreiben…. wie sie und wieder alles verworfen.

    Es ist unglaublich was in Familien geschieht. Sexueller Mißbrauch, emotionaler Mißbrauch,

    emotionale und körperliche Verwahrlosung.

    Ich danke der Schreiberin sowie dem Verlag für den Mut diese Biographie zu veröffentlichen.

  6. Innozenz sagt:

    Puuuh!
    Dieses Buch ist unglaublich mutig.

    Ich war nur bedingt geschockt, da ich zum nicht unerheblichen Teil, meine eigene Geschichte darin las. Ich war aber darüber geschockt, dass es tatsächlich noch mehr Familien gibt, wo es ähnlich zuging, wie bei uns. Ich dachte wir wären schon sehr “Spezial”. Jedes Gefühl von Mona, jeder Gedanke und jede Handlung konnte ich zu 100% nachfühlen. Da hat wirklich jemand ausgepackt, da ist nichts gestellt, geheuchelt oder beschönt. Sogar ihr (heutiger) Sarkasmus ist auch der meine.

    Das Buch ist hart, sehr hart und gerade deshalb hoffe ich, lesen es viele Menschen, gerade auch die Feinfühligen. Damit die Menschen nicht mehr wegschauen, damit den vielen, kleinen Mona`s auf der Erde geholfen wird. Es ist schwer auszuhalten - ja, keine Frage, aber wir mußten das mal life aushalten und waren noch Kinder….! Es bleibt jedem selbst überlassen, ganz klar, aber ich hoffe hier vergibt niemand unter 5 Sterne, denn der Mut allein ist mindests 100 Sterne wert und niemand hat das Recht, an einem solchen Bericht Kritik zu üben, wenngleich ich denke, der Autorin geht es am allerwertesten vorbei. Sie hat erheblich Schlimmeres überlebt.

    Danke, liebe “Mona” für Deine Ehrlichkeit und Deinem Mut und ich wünsche Dir ein sehr, sehr schönes, weiteres Leben - ohne Albträume….!

  7. Baptist sagt:

    Es kann nicht sein was nicht sein darf!?
    Wie kann man sowas überleben?

    Ich habe das Buch in Etappen gelesen, da es mich an meine Kinderzeit erinnert hat.

    Habe oft selbst angefangen zu schreiben…. wie sie und wieder alles verworfen.

    Es ist unglaublich was in Familien geschieht. Sexueller Mißbrauch, emotionaler Mißbrauch,

    emotionale und körperliche Verwahrlosung.

    Ich danke der Schreiberin sowie dem Verlag für den Mut diese Biographie zu veröffentlichen.

  8. Indra sagt:

    Puuuh!
    Dieses Buch ist unglaublich mutig.

    Ich war nur bedingt geschockt, da ich zum nicht unerheblichen Teil, meine eigene Geschichte darin las. Ich war aber darüber geschockt, dass es tatsächlich noch mehr Familien gibt, wo es ähnlich zuging, wie bei uns. Ich dachte wir wären schon sehr “Spezial”. Jedes Gefühl von Mona, jeder Gedanke und jede Handlung konnte ich zu 100% nachfühlen. Da hat wirklich jemand ausgepackt, da ist nichts gestellt, geheuchelt oder beschönt. Sogar ihr (heutiger) Sarkasmus ist auch der meine.

    Das Buch ist hart, sehr hart und gerade deshalb hoffe ich, lesen es viele Menschen, gerade auch die Feinfühligen. Damit die Menschen nicht mehr wegschauen, damit den vielen, kleinen Mona`s auf der Erde geholfen wird. Es ist schwer auszuhalten - ja, keine Frage, aber wir mußten das mal life aushalten und waren noch Kinder….! Es bleibt jedem selbst überlassen, ganz klar, aber ich hoffe hier vergibt niemand unter 5 Sterne, denn der Mut allein ist mindests 100 Sterne wert und niemand hat das Recht, an einem solchen Bericht Kritik zu üben, wenngleich ich denke, der Autorin geht es am allerwertesten vorbei. Sie hat erheblich Schlimmeres überlebt.

    Danke, liebe “Mona” für Deine Ehrlichkeit und Deinem Mut und ich wünsche Dir ein sehr, sehr schönes, weiteres Leben - ohne Albträume….!

  9. Baldo sagt:

    Fesselnde und Erschütternde Geschichte
    Dieses Buch hat mich sehr berührt und mich zurück versetzt in meine Vergangenheit welche dieser Geschichte sehr gleicht…es ist bedauerlich wieviele Menschen doch das selbe Leid erleben mussten…aber stärkend zu lesen wie die Menschen mit ihrer Vergangenheit umgehen.

  10. Berdine sagt:

    unglaublich
    ich habe schon viele Bücher über Sexuellen Mißbrauch gelesen,aber dieses Buch übersteigt alles,so etwas Grausames habe ich noch nicht gelesen.Wenn man dieses Buch einmal in der Hand hat kann man nicht mehr aufhören zu lesen

  11. Bella sagt:

    Fesselnde und Erschütternde Geschichte
    Dieses Buch hat mich sehr berührt und mich zurück versetzt in meine Vergangenheit welche dieser Geschichte sehr gleicht…es ist bedauerlich wieviele Menschen doch das selbe Leid erleben mussten…aber stärkend zu lesen wie die Menschen mit ihrer Vergangenheit umgehen.

  12. Saxona sagt:

    unglaublich
    ich habe schon viele Bücher über Sexuellen Mißbrauch gelesen,aber dieses Buch übersteigt alles,so etwas Grausames habe ich noch nicht gelesen.Wenn man dieses Buch einmal in der Hand hat kann man nicht mehr aufhören zu lesen

  13. Aubert sagt:

    Ein erschütterndes Buch, aber absolut lesenswert!
    Ich wurde durch einen Artikel über die Autorin des Buches in unserer Tageszeitung auf das Buch aufmerksam. Es ist absolut lesenswert und nimmt einen sehr mit. Ich kann es einfach nicht glauben, dass ein Mensch so viel Grausamkeit in seiner Kindheit erfahren kann bzw. muss! Teilweise muss man wirklich schlucken, wenn die Autorin sehr ins Detail geht und Einzelheiten schildert. Es ist wirklich bemerkenswert, dass die Autorin heute trotz den furchtbaren Erlebnissen ein glückliches Lebens führen kann. Mich hat das Buch wirklich sehr gefesselt, obwohl es eigentlich eine sehr traurige Geschichte ist. In 4 Tagen hatte ich das Buch durch.

  14. Rachel sagt:

    Ein erschütterndes Buch, aber absolut lesenswert!
    Ich wurde durch einen Artikel über die Autorin des Buches in unserer Tageszeitung auf das Buch aufmerksam. Es ist absolut lesenswert und nimmt einen sehr mit. Ich kann es einfach nicht glauben, dass ein Mensch so viel Grausamkeit in seiner Kindheit erfahren kann bzw. muss! Teilweise muss man wirklich schlucken, wenn die Autorin sehr ins Detail geht und Einzelheiten schildert. Es ist wirklich bemerkenswert, dass die Autorin heute trotz den furchtbaren Erlebnissen ein glückliches Lebens führen kann. Mich hat das Buch wirklich sehr gefesselt, obwohl es eigentlich eine sehr traurige Geschichte ist. In 4 Tagen hatte ich das Buch durch.

  15. Xenia sagt:

    Traurig
    So etwas zu lesen, geht mehr als unter die Haut. Das Leiden dieser Frau ist einfach unvorstellbar. Reifen Lesern ist das Buch zu empfehlen, Allerdings finde ich, dass diese “Unmenschen” beim Lesen dieses Buches noch Tipps bekommen.

  16. Zaida sagt:

    einfach nur erschütternd
    Ich habe dieses Buch mit ungläubigem Entsetzen gelesen, wollte es eigentlich, wie ein Vorschreiberin hier, am Nachmittag auch nur kurz anlesen, konnte es dann aber erst nachts um drei wieder aus der Hand legen - als es ausgelesen war.

    Es gab Phasen im Buch, da musste ich weinen, weinen aus Mitgefühl für “Mona”, denn ihre beschriebenen entsetzlichen Erlebnisse waren so spürbar, dass es kaum auszuhalten war.

    Aber was mich fast ebenso berührt, ist die Tatsache, dass ich hier bei den Rezensionen lese, dass es so viele weitere Menschen gibt, die in Monas Geschichte ihre eigene grausame Geschichte wiederfinden.

    Unglaublich erschütternd und unendlich traurig. Ich wünsche allen Opfern, dass sie es schaffen “irgendwie” damit fertig zu werden, um damit weiter leben zu können.

    Was ich den Tätern und auch den Mitwissern wünsche, schreib ich hier lieber nicht…

  17. Sascha sagt:

    sehr mutig
    Flüsterkind - Dein Mann hat mich missbraucht | Ein Brief an meine Mutter

    einfach erschütternd,dieses schicksal.sehr zu empfehlen…..

  18. Malva sagt:

    Sensationell gut
    Auch ich habe gestern das Buch angefangen zu lesen und habe es heute beendet.

    Ein sensationell gut geschriebenes Buch, das wirklich unter die Haut geht.

    Selten hat mich ein Buch so gefesselt und mitfühlen lassen.Zum Teil habe ich richtig Aggressionen gegen den Stiefvater aber auch der Mutter entwickelt.

    Wie kann ein Mensch einem anderen Menschen so etwas antun.

    Ich hoffe, dass gerade die Mutter und der Stiefvater das Buch lesen und endlich nach so vielen Jahren über ihre Taten nachdenken, aber vermutlich sind sie dazu nicht in der Lage.

    Trauriges Deutschland, wo viel weggeschaut wird. Helfen statt Wegschauen!

  19. Anastina sagt:

    Sensationell gut
    Auch ich habe gestern das Buch angefangen zu lesen und habe es heute beendet.

    Ein sensationell gut geschriebenes Buch, das wirklich unter die Haut geht.

    Selten hat mich ein Buch so gefesselt und mitfühlen lassen.Zum Teil habe ich richtig Aggressionen gegen den Stiefvater aber auch der Mutter entwickelt.

    Wie kann ein Mensch einem anderen Menschen so etwas antun.

    Ich hoffe, dass gerade die Mutter und der Stiefvater das Buch lesen und endlich nach so vielen Jahren über ihre Taten nachdenken, aber vermutlich sind sie dazu nicht in der Lage.

    Trauriges Deutschland, wo viel weggeschaut wird. Helfen statt Wegschauen!

  20. Constantin sagt:

    Muss man lesen
    Schlimm, dass es sowas gibt. Das passiert jeden Tag… überall auf dieser Welt. Und das passiert auch bei den Menschen, mit denen man sich umgibt, von denen man es nicht im Geringsten annehmen würde. Jeder sollte mal die Augen aufmachen und sich seine Leute ansehen. Ich habe auch so jemanden im Umfeld, der seine Tochter missbraucht hat.

  21. Arcadius sagt:

    Muss man lesen
    Schlimm, dass es sowas gibt. Das passiert jeden Tag… überall auf dieser Welt. Und das passiert auch bei den Menschen, mit denen man sich umgibt, von denen man es nicht im Geringsten annehmen würde. Jeder sollte mal die Augen aufmachen und sich seine Leute ansehen. Ich habe auch so jemanden im Umfeld, der seine Tochter missbraucht hat.

  22. Geraldine sagt:

    Sehr lesenswert
    Habe dieses Buch gekauft und an einem Tag gelesen.

    Sehr fesselnd, mit klaren und deutlichen Worten geschrieben. Der Leser muss deshalb starke Nerven haben. Teilweise stockte mir der Atem und es war unglaublich, wozu Menschen fähig sind.

    Die Beschreibung aus den sechzieger Jahren des Alltages der Familie fand ich

    sehr nachvollziehbar beschrieben.

    Sehr zu empfehlen.

  23. Carl sagt:

    Abrechnung mit der Mutter angesichts des Missbrauchs des eigenen Stiefvaters…
    “Wenn Du auch noch ein Wort sagst, mach ich dich alle! Ich steck dir den P*mmel in dein Dr*cksloch und reiss dich auseinander! Ich bring euch alle um!..Ich kniete, er stellt sich vor mich, den Hosenstall geöffnet und sein Geschlecht entblösst. Dann zwang er mich, ihn oral zu befriedigen, schlug mir dabei auf den Kopf, stöhnte, schlug mich wieder, zerrte an meinen Haaren. Als mein Schluchzen ihn in seiner Lust störte, schubste er mich weg, so dass ich mit den Rippen gegen die Grabumrandung schlug. Er rieb sich bis zum Org*smus und spritzte seine Jauche auf das Grab seiner Tochter..”

    Heftig, schockierend, erschütternd, ordinär, primitiv, atemlos, bedrückend, verachtend, pervers, gewaltätig, weit über normale Grenzen hinaus grenzüberschreitend, verroht, paranoid, erniedrigend, psycho-horror-mässig, lebensverachtend, traumatisch, schockmässig, kaputt, brutal, zerstörend, erzählt dieses Buch, von einem Missbrauch eines jungen Mädchens, beginnend im Alter von 5 Jahren bis hoch zu 18 Jahren, die Autorin, heute 45-jährig, die unter einem Pseudonym ihre Geschichte aufgeschrieben hat, in einer erschütternden Art und Weise, wo dem Leser mehr zugemutet wird, als man sich vorstellen kann…

    Es ist eine Anklage in Monologform, ein Hinterfragen, eine Hassschrift, ein Missbrauchserfahrungsbericht. Eine Abrechnung mit der eigenen Mutter, die nie wirklich hinter ihrer Tochter stand, im Gegenteil, den vollzogenen Missbrauch indirekt unterstützte in einem Ausmass, dass es schon an das Krankhafte erinnert.

    Ein Buch in äusserst aggressiver und provozierender, schneller, heftiger, primitiver (Drecks-) Sprache gehalten ist und gewöhnungsbefürftig ist, Wörter wie…”Dr*ckskerl, Dr*cksschleuder, Dr*cksgöre, M*stgöre, Dr*cksack, Sch*isser, Kotzp*mmel, Dr*cksding, Sch*issleben, Dr*cksp*mmel, verh*rtes Mistst*ck, Dr*cksn*tte, Dr*cksarbeit, Drecks*u, Dr*cksschlampe” werden uns nur noch so um die Ohren gehauen. Der Leser wird mit dem tiefstem Niveau konfrontiert, was im menschlichen Umgang in einer Familie mit mehreren Kindern vorstellbar ist.

    Wir werden mitgenommen in ein verstörtes Familienklima, das vom Stiefvater Wolf Pagel dominiert wird. Ab dem Alter von 5 Jahren hoch bis zur Volljährigkeit von Mona, werden wir in die krankhafte und perverse Paranoia eines Pädophilen mitgenommen, eine psychische Höllenfahrt, wo der Leser bis auf’s Äusserste mit allem Gemeinen, Brutalen, und Verachtendem bis ins Detail konfrontiert wird, einem Ausmass, dass es wehtut und man schockiert als Leser zurückbleibt. Wir können uns in dieses Mädchen einfühlen, wo der Drang zur Konfrontation seine Entladung sucht, “Ich will Dich, so schmerzhaft wie möglich, an alles erinnern, was Du gesagt und getan oder eben nicht getan hast..ich habe versucht, das alles zu verstehen. Lange habe ich das getan. Jetzt nicht mehr. Ich bin kein Monster! Ich bin kein Stück Sche*sse! Ich bin dein Kind!..Es war der Moment, in dem ich aufhörte, Dich zu lieben und als meine Mutter zu betrachten.”

    Unter der Gewalt menschenverachtenden Umgangs, verliert das Mädchen seinen Selbstwert..”Ich bin es wert zu leben, tausendmal mehr als Du..”. Ein kaputter Stiefvater, der keine Arbeit hat, Alkoholiker ist, suizidal ist, seine Kinder ohne jedes Mitgefühl oder Skrupel für seine kranken Bedürfnisse missbraucht, seine Frau Irma, die hier meisst als Mutter angesprochen wird, deckt ihren Mann, misstraut ihren Kindern, vor allem Mona, die hier ihre bedrückende, und auf’s äusserste leidhafte Geschichte dem Leser unverblümt und unzensiert zumutet bis zur Schmerzgrenze.

    Ein Buch in einer Zeit geschrieben, wo dieses traurige Thema aktueller nicht sein könnte. Wir leben heute in einer Zeit, wo das Thema Missbrauch neue Dimensionen erfährt, seine Wahrheit sucht, nach Handlung, nach Gesetz, nach Gerechtigkeit, nach Konsequenzen schreit, nicht zuletzt in der Kirche ausbrechend, wie wir es in den letzten Wochen und Monaten erlebt haben. Eine Bilanz und eine Zeiterscheinung die zwar nicht neu ist, aber heute etwas einfordert, was so längst nicht mehr tragbar ist. Das Buch von Mona Michaelsen ist nichts für feinfühlige und zart sensible Menschen. Und doch spricht es von einer Wahrheit, die erlebt wurde und hier ausgedrückt wird, was eine beachtliche Missbrauchsverarbeitung darstellt. Und doch liesst man es wirklich nicht gerne, weil es einen an eigene Verletzungen, Grenzüberschreitungen, oder Handlungen erinnert, wo der eigenen Selbstwert entweder gelitten oder verloren gegangen ist, ein Grund, was dieses Buch auch kostbar macht, trotz aller Primitivität und Aggressivität.

    Ein Buch das in Anklage und Verletzung und Rückzug stecken bleibt, das aus heutiger erwachsener Sicht, keinen Kontakt zur Mutter herstellt, (in einem Interview erzählt die Autorin, seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter mehr zu haben), um irgend eine Form, von Versöhnung oder Vergebungsarbeit anzubieten oder für sich selbst zu tun, was mich hier ganz besonders interessiert hätte. Dass dies aufs Äusserste eine anspruchsvolle Arbeit darstellt ist mir durchaus bewusst, Mona Michaelsen, hat heute keinerlei Kontakt mehr zu ihrer Mutter geschweige denn, zu jenem Psychopaten. Nicht leicht verdaulich, auch nicht schön zu lesen.. soll es auch nicht sein, aber aufweckend, ungemütlich und aufrüttelnd, in seiner ganzen Komplexität, wo man die Authentizität dieser Autorin förmlich spürt, was dieses Buch einzigartig und echt macht, auch wenn es beim Lesen im wahrsten Sinn des Wortes wehtut….

  24. Bob sagt:

    Abrechnung mit der Mutter angesichts des Missbrauchs des eigenen Stiefvaters…
    “Wenn Du auch noch ein Wort sagst, mach ich dich alle! Ich steck dir den P*mmel in dein Dr*cksloch und reiss dich auseinander! Ich bring euch alle um!..Ich kniete, er stellt sich vor mich, den Hosenstall geöffnet und sein Geschlecht entblösst. Dann zwang er mich, ihn oral zu befriedigen, schlug mir dabei auf den Kopf, stöhnte, schlug mich wieder, zerrte an meinen Haaren. Als mein Schluchzen ihn in seiner Lust störte, schubste er mich weg, so dass ich mit den Rippen gegen die Grabumrandung schlug. Er rieb sich bis zum Org*smus und spritzte seine Jauche auf das Grab seiner Tochter..”

    Heftig, schockierend, erschütternd, ordinär, primitiv, atemlos, bedrückend, verachtend, pervers, gewaltätig, weit über normale Grenzen hinaus grenzüberschreitend, verroht, paranoid, erniedrigend, psycho-horror-mässig, lebensverachtend, traumatisch, schockmässig, kaputt, brutal, zerstörend, erzählt dieses Buch, von einem Missbrauch eines jungen Mädchens, beginnend im Alter von 5 Jahren bis hoch zu 18 Jahren, die Autorin, heute 45-jährig, die unter einem Pseudonym ihre Geschichte aufgeschrieben hat, in einer erschütternden Art und Weise, wo dem Leser mehr zugemutet wird, als man sich vorstellen kann…

    Es ist eine Anklage in Monologform, ein Hinterfragen, eine Hassschrift, ein Missbrauchserfahrungsbericht. Eine Abrechnung mit der eigenen Mutter, die nie wirklich hinter ihrer Tochter stand, im Gegenteil, den vollzogenen Missbrauch indirekt unterstützte in einem Ausmass, dass es schon an das Krankhafte erinnert.

    Ein Buch in äusserst aggressiver und provozierender, schneller, heftiger, primitiver (Drecks-) Sprache gehalten ist und gewöhnungsbefürftig ist, Wörter wie…”Dr*ckskerl, Dr*cksschleuder, Dr*cksgöre, M*stgöre, Dr*cksack, Sch*isser, Kotzp*mmel, Dr*cksding, Sch*issleben, Dr*cksp*mmel, verh*rtes Mistst*ck, Dr*cksn*tte, Dr*cksarbeit, Drecks*u, Dr*cksschlampe” werden uns nur noch so um die Ohren gehauen. Der Leser wird mit dem tiefstem Niveau konfrontiert, was im menschlichen Umgang in einer Familie mit mehreren Kindern vorstellbar ist.

    Wir werden mitgenommen in ein verstörtes Familienklima, das vom Stiefvater Wolf Pagel dominiert wird. Ab dem Alter von 5 Jahren hoch bis zur Volljährigkeit von Mona, werden wir in die krankhafte und perverse Paranoia eines Pädophilen mitgenommen, eine psychische Höllenfahrt, wo der Leser bis auf’s Äusserste mit allem Gemeinen, Brutalen, und Verachtendem bis ins Detail konfrontiert wird, einem Ausmass, dass es wehtut und man schockiert als Leser zurückbleibt. Wir können uns in dieses Mädchen einfühlen, wo der Drang zur Konfrontation seine Entladung sucht, “Ich will Dich, so schmerzhaft wie möglich, an alles erinnern, was Du gesagt und getan oder eben nicht getan hast..ich habe versucht, das alles zu verstehen. Lange habe ich das getan. Jetzt nicht mehr. Ich bin kein Monster! Ich bin kein Stück Sche*sse! Ich bin dein Kind!..Es war der Moment, in dem ich aufhörte, Dich zu lieben und als meine Mutter zu betrachten.”

    Unter der Gewalt menschenverachtenden Umgangs, verliert das Mädchen seinen Selbstwert..”Ich bin es wert zu leben, tausendmal mehr als Du..”. Ein kaputter Stiefvater, der keine Arbeit hat, Alkoholiker ist, suizidal ist, seine Kinder ohne jedes Mitgefühl oder Skrupel für seine kranken Bedürfnisse missbraucht, seine Frau Irma, die hier meisst als Mutter angesprochen wird, deckt ihren Mann, misstraut ihren Kindern, vor allem Mona, die hier ihre bedrückende, und auf’s äusserste leidhafte Geschichte dem Leser unverblümt und unzensiert zumutet bis zur Schmerzgrenze.

    Ein Buch in einer Zeit geschrieben, wo dieses traurige Thema aktueller nicht sein könnte. Wir leben heute in einer Zeit, wo das Thema Missbrauch neue Dimensionen erfährt, seine Wahrheit sucht, nach Handlung, nach Gesetz, nach Gerechtigkeit, nach Konsequenzen schreit, nicht zuletzt in der Kirche ausbrechend, wie wir es in den letzten Wochen und Monaten erlebt haben. Eine Bilanz und eine Zeiterscheinung die zwar nicht neu ist, aber heute etwas einfordert, was so längst nicht mehr tragbar ist. Das Buch von Mona Michaelsen ist nichts für feinfühlige und zart sensible Menschen. Und doch spricht es von einer Wahrheit, die erlebt wurde und hier ausgedrückt wird, was eine beachtliche Missbrauchsverarbeitung darstellt. Und doch liesst man es wirklich nicht gerne, weil es einen an eigene Verletzungen, Grenzüberschreitungen, oder Handlungen erinnert, wo der eigenen Selbstwert entweder gelitten oder verloren gegangen ist, ein Grund, was dieses Buch auch kostbar macht, trotz aller Primitivität und Aggressivität.

    Ein Buch das in Anklage und Verletzung und Rückzug stecken bleibt, das aus heutiger erwachsener Sicht, keinen Kontakt zur Mutter herstellt, (in einem Interview erzählt die Autorin, seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter mehr zu haben), um irgend eine Form, von Versöhnung oder Vergebungsarbeit anzubieten oder für sich selbst zu tun, was mich hier ganz besonders interessiert hätte. Dass dies aufs Äusserste eine anspruchsvolle Arbeit darstellt ist mir durchaus bewusst, Mona Michaelsen, hat heute keinerlei Kontakt mehr zu ihrer Mutter geschweige denn, zu jenem Psychopaten. Nicht leicht verdaulich, auch nicht schön zu lesen.. soll es auch nicht sein, aber aufweckend, ungemütlich und aufrüttelnd, in seiner ganzen Komplexität, wo man die Authentizität dieser Autorin förmlich spürt, was dieses Buch einzigartig und echt macht, auch wenn es beim Lesen im wahrsten Sinn des Wortes wehtut….

  25. Pharamond sagt:

    Sehr gut =)
    Habe es in zwei Tagen gelesen…so sehr hat es mich gefesselt. Dabei hab ich mich immer wieder gefragt,wie sowas passieren kann. Das eine Mutter sowas nicht sieht?!? Das ist für mich keine Mutter, klingt hart aber ist leider so. Das sie ihr zu erst glaubt und am Ende doch wieder schlägt!!! Finde es total super,das sie ihre geschichte veröffentlicht hat. das vllt sowas nicht mehr passiert.

    Sehr empfehlenswert das Buch!!

  26. Arnalda sagt:

    super toll
    Die Autorin schildert eindruckvoll ihre Kindheitserinnerungen, die so schrecklich sind, dass ein normaler Mensch sie nicht glauben mag. Ich habe dieses Buch in 2 Tagen “verschlungen”!

  27. Geppert sagt:

    super toll
    Die Autorin schildert eindruckvoll ihre Kindheitserinnerungen, die so schrecklich sind, dass ein normaler Mensch sie nicht glauben mag. Ich habe dieses Buch in 2 Tagen “verschlungen”!

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.