Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 7. September 2009 um 11:00 Uhr veröffentlicht und unter Rezensionen gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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Soooooo schlecht isser nich…. Zugegeben, es gibt besseres von König. Es ist “leider” nur ein Sammelsurium von diversen Comics, die so recht wohl nirgendwo reinpassen. Mit den Wilhelm Busch Sachen hatte ich so ein Deja-vu, da ich das Buch selber auch besitze (also, die Hommage an WB: W.B. ….und die Folgen), so daß ein paar Seiten schon mal doppelt im Regal stehen. Sei es drum. Kurzes und knappes Urteil: Ich habe über die Comics schon mehr gelacht. Mal sehen, was die Ausstellung in Oberhausen so bringt (Herbst / Winter 2009).
Kaufempfehlung schliesse ich mich div. Rezensenten an: Schaut im Buchladen rein, ob es was für euch ist. Eine uneingeschränkte Empfehlung kann ich keider auch nicht geben. Schade!
Ich bin ein großer König Fan!!! Ich bin wirklich ein großer Ralf König Fan, habe alle seine Comics, war begeistert vom Prototyp in der FAZ und dem Archtyp - aber “Schillerlöckchen” - was war denn das bitteschön???
Das ein Künstler auch mal schwächere Werke herausbringt, nun gut, aber dieser Comic wirkt auf mich wie ein “Rest of”; Ideen, die irgendwo herumschwirrten, Geschichten, die bislang noch keinen Platz hatten - all das findet sich in “Schillerlöckchen”. Wo ist der so geniale scharfe Blick auf uns Heteros und Homos, den König sonst mit einer gehörigen Portion Humor würzt? An zwei Stellen musste ich wenigstens schmunzeln, ansonsten zog sich manche Geschichte so in die Länge, das ich beim Fernsehen umgeschaltet hätte. Auch sein (umfangreicher) Tribut an Wilhelm Busch, den ich schätze, weiß (mich zumindest) wirklich nicht zu überzeugen, so dass ich da tatsächlich “umgeschaltet” bzw. “vorgespult” habe.
Bisher habe ich einen neuen “König” immer blind gekauft, das war diesmal ein Fehler. Meine Empfehlung - vorher mal reinschauen, ob man mit diesem Werk etwas anfangen kann; ich kann es nicht.
Zum Glück habe ich ihn mir doch gekauft Fast hätte ich auf die Schillerlöckchen verzichtet und das obwohl ich bisher alle Ralf-Königs im Regal habe und immer wieder lese.
Sammelsurium muss auch mal sein, nicht jede Geschichte ergibt ein Buch. Am besten gefällt mir der “Frühling in Paris”, für mein Verständnis, genial umgesetzt. Schon deswegen hat es sich gelohnt.
Resterampe Trotz negativer Bewertungen habe ich mir als großer Ralf König Fan das Heft gekauft. Hätte man nicht tun müssen, nochmal reinschauen werde ich eher nicht. Das meiste wirkt wie eine Sammlung bisher nicht verwerteter (aus gutem Grunde!) Geschichten.
gereift - weniger zum Lachen - aber trotzdem einfach gut !! Jaaa, es hat mir gefallen und ich werde den Sterne-schnitt nach oben verbessern, denn er hats verdient!
Vielleicht liegt es daran, dass wir fast der selbe Jahrgang sind, ich bin nur ein knappes Jährchen jünger. Im Verlauf seiner Bücher ist die Angst vorm Altwerden immer deutlicher durchgedrungen und die Figur der in der Geschichte Backstage setzt doch recht klare frustrierte Impulse in diese Richtung. Und doch schwingt ein feiner selbstironischer Unterton mit, für den man wahrscheinlich nur geöffnet ist, wenn man kurz vor der Erreichung der 50 steht. Sex als Lebens(und Comic-)inhalt reicht dann nicht mehr aus, der platte Humor hat ausgedient. König hat eh schon über jedes Klischee und (fast) jede witzige und peinliche Beziehungssituation geschrieben. Trotzdem gehen ihm in keinster Weise die Ideen aus. Der Humor wird subtiler, die Geschichten tiefer und stellenweise skuriler.
Den Anfang macht eine Hommage auf Loriot, einer meiner Lieblings(Zeichentrick)sketche: Der schikanierte Ehemann, der will, hier dargestellt von Mr. und Lady Macbeth. Dann eine kleine Abrechnung mit der katholischen Kirche (hier wäre die Jesusdarstellung von Walter Moers wieder ein Knaller gewesen, aber so hat er wenigstens eine Knollennase - also Jesus, nicht Moers).
Es folgen drei sehr gelungene Geschichten von , von jeher meine Lieblingsserie. Gerade noch hatte ich eine der ganz alten Episoden gelesen und mich über die sehr deutliche Veränderung des Zeichenstils der beiden Protagonisten amüsiert, da greift König dieses Thema selbst auf, indem er die Beiden ein altes Foto betrachten und genau über diese Veränderung sich unterhalten lässt.
Nichts Neues im Anschluß: Schwule Unterhaltungen im Cafe oder am Telefon, Schwule im Urlaub, Schwule über ihre Partner, schwule Seeleute. Aber der erfahrene Ralf König Leser sieht die Veränderungen in der Weltanschauung der Nasen, und das finde ich absolut nicht weniger unterhaltsam als in früheren Werken.
Die Dschungelbuchepisode ist genial, bitte mehr davon in Zukunft. Balu ist jawohl weigstens bi, und was er so mit Baghira treibt wär doch wohl noch ein paar Geschichten wert.
Was macht die Pharmaindustrie eigentlich für Frauen und was wäre, wenn das alte griechische Weltbild überdauert hätte, diese Fragen beschließen den neuen Band. Der Leser wird bestimmt gut unterhalten, ein bißchen bewegt und berührt zurück gelassen, jedenfalls habe ich den Kauf nicht bereut.
Für mich ist Ralf König einer der wenigen genialen Geschichtenerzähler der heutigen Zeit, ein immer besser werdender Zeichner und, schwul oder hetero, für Gefühle, Sex und Beziehungen ist jeder empfänglich, oder?
gereift - weniger zum Lachen - aber trotzdem einfach gut !! Jaaa, es hat mir gefallen und ich werde den Sterne-schnitt nach oben verbessern, denn er hats verdient!
Vielleicht liegt es daran, dass wir fast der selbe Jahrgang sind, ich bin nur ein knappes Jährchen jünger. Im Verlauf seiner Bücher ist die Angst vorm Altwerden immer deutlicher durchgedrungen und die Figur der in der Geschichte Backstage setzt doch recht klare frustrierte Impulse in diese Richtung. Und doch schwingt ein feiner selbstironischer Unterton mit, für den man wahrscheinlich nur geöffnet ist, wenn man kurz vor der Erreichung der 50 steht. Sex als Lebens(und Comic-)inhalt reicht dann nicht mehr aus, der platte Humor hat ausgedient. König hat eh schon über jedes Klischee und (fast) jede witzige und peinliche Beziehungssituation geschrieben. Trotzdem gehen ihm in keinster Weise die Ideen aus. Der Humor wird subtiler, die Geschichten tiefer und stellenweise skuriler.
Den Anfang macht eine Hommage auf Loriot, einer meiner Lieblings(Zeichentrick)sketche: Der schikanierte Ehemann, der will, hier dargestellt von Mr. und Lady Macbeth. Dann eine kleine Abrechnung mit der katholischen Kirche (hier wäre die Jesusdarstellung von Walter Moers wieder ein Knaller gewesen, aber so hat er wenigstens eine Knollennase - also Jesus, nicht Moers).
Es folgen drei sehr gelungene Geschichten von , von jeher meine Lieblingsserie. Gerade noch hatte ich eine der ganz alten Episoden gelesen und mich über die sehr deutliche Veränderung des Zeichenstils der beiden Protagonisten amüsiert, da greift König dieses Thema selbst auf, indem er die Beiden ein altes Foto betrachten und genau über diese Veränderung sich unterhalten lässt.
Nichts Neues im Anschluß: Schwule Unterhaltungen im Cafe oder am Telefon, Schwule im Urlaub, Schwule über ihre Partner, schwule Seeleute. Aber der erfahrene Ralf König Leser sieht die Veränderungen in der Weltanschauung der Nasen, und das finde ich absolut nicht weniger unterhaltsam als in früheren Werken.
Die Dschungelbuchepisode ist genial, bitte mehr davon in Zukunft. Balu ist jawohl weigstens bi, und was er so mit Baghira treibt wär doch wohl noch ein paar Geschichten wert.
Was macht die Pharmaindustrie eigentlich für Frauen und was wäre, wenn das alte griechische Weltbild überdauert hätte, diese Fragen beschließen den neuen Band. Der Leser wird bestimmt gut unterhalten, ein bißchen bewegt und berührt zurück gelassen, jedenfalls habe ich den Kauf nicht bereut.
Für mich ist Ralf König einer der wenigen genialen Geschichtenerzähler der heutigen Zeit, ein immer besser werdender Zeichner und, schwul oder hetero, für Gefühle, Sex und Beziehungen ist jeder empfänglich, oder?
Er bleibt einer der besten Diese Zusammenstellung aus neueren Werken, von denen ich nur die Episode mit Max und Moritz aus der Busch-Hommage mehrerer Comiczeichner kannte, ließ mich wieder herzlich schmunzeln. Er hat es nicht verlernt. Sein Humor kommt mal direkt, dann wieder sarkastisch und immer wieder gesellschaftskritisch.
Zeichnerisch vielleicht etwas abgeklärter und weniger auf Details aus, aber thematisch breitgefächert und nicht nur auf Schwule ausgerichtet. Konrad und Paul sind auch wieder mal kurz dabei. Aber zu den Highlights zählen für mich die Busch-hommage und die Geschichte über ein hormonelles Wundermittel.
Diese König -Sammlung zählt wieder zu seinen besseren Werken und macht Lust auf mehr. König ist halt der König der Knollennasen.
Er bleibt einer der besten Diese Zusammenstellung aus neueren Werken, von denen ich nur die Episode mit Max und Moritz aus der Busch-Hommage mehrerer Comiczeichner kannte, ließ mich wieder herzlich schmunzeln. Er hat es nicht verlernt. Sein Humor kommt mal direkt, dann wieder sarkastisch und immer wieder gesellschaftskritisch.
Zeichnerisch vielleicht etwas abgeklärter und weniger auf Details aus, aber thematisch breitgefächert und nicht nur auf Schwule ausgerichtet. Konrad und Paul sind auch wieder mal kurz dabei. Aber zu den Highlights zählen für mich die Busch-hommage und die Geschichte über ein hormonelles Wundermittel.
Diese König -Sammlung zählt wieder zu seinen besseren Werken und macht Lust auf mehr. König ist halt der König der Knollennasen.
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24. September 2009 um 10:17 Uhr
Soooooo schlecht isser nich….
Zugegeben, es gibt besseres von König. Es ist “leider” nur ein Sammelsurium von diversen Comics, die so recht wohl nirgendwo reinpassen. Mit den Wilhelm Busch Sachen hatte ich so ein Deja-vu, da ich das Buch selber auch besitze (also, die Hommage an WB: W.B. ….und die Folgen), so daß ein paar Seiten schon mal doppelt im Regal stehen. Sei es drum. Kurzes und knappes Urteil: Ich habe über die Comics schon mehr gelacht. Mal sehen, was die Ausstellung in Oberhausen so bringt (Herbst / Winter 2009).
Kaufempfehlung schliesse ich mich div. Rezensenten an: Schaut im Buchladen rein, ob es was für euch ist. Eine uneingeschränkte Empfehlung kann ich keider auch nicht geben. Schade!
24. September 2009 um 10:17 Uhr
Ich bin ein großer König Fan!!!
Ich bin wirklich ein großer Ralf König Fan, habe alle seine Comics, war begeistert vom Prototyp in der FAZ und dem Archtyp - aber “Schillerlöckchen” - was war denn das bitteschön???
Das ein Künstler auch mal schwächere Werke herausbringt, nun gut, aber dieser Comic wirkt auf mich wie ein “Rest of”; Ideen, die irgendwo herumschwirrten, Geschichten, die bislang noch keinen Platz hatten - all das findet sich in “Schillerlöckchen”. Wo ist der so geniale scharfe Blick auf uns Heteros und Homos, den König sonst mit einer gehörigen Portion Humor würzt? An zwei Stellen musste ich wenigstens schmunzeln, ansonsten zog sich manche Geschichte so in die Länge, das ich beim Fernsehen umgeschaltet hätte. Auch sein (umfangreicher) Tribut an Wilhelm Busch, den ich schätze, weiß (mich zumindest) wirklich nicht zu überzeugen, so dass ich da tatsächlich “umgeschaltet” bzw. “vorgespult” habe.
Bisher habe ich einen neuen “König” immer blind gekauft, das war diesmal ein Fehler. Meine Empfehlung - vorher mal reinschauen, ob man mit diesem Werk etwas anfangen kann; ich kann es nicht.
28. September 2009 um 22:34 Uhr
Zum Glück habe ich ihn mir doch gekauft
Fast hätte ich auf die Schillerlöckchen verzichtet und das obwohl ich bisher alle Ralf-Königs im Regal habe und immer wieder lese.
Sammelsurium muss auch mal sein, nicht jede Geschichte ergibt ein Buch. Am besten gefällt mir der “Frühling in Paris”, für mein Verständnis, genial umgesetzt. Schon deswegen hat es sich gelohnt.
4. November 2009 um 23:17 Uhr
Resterampe
Trotz negativer Bewertungen habe ich mir als großer Ralf König Fan das Heft gekauft. Hätte man nicht tun müssen, nochmal reinschauen werde ich eher nicht. Das meiste wirkt wie eine Sammlung bisher nicht verwerteter (aus gutem Grunde!) Geschichten.
16. November 2009 um 17:17 Uhr
gereift - weniger zum Lachen - aber trotzdem einfach gut !!
in der Geschichte Backstage setzt doch recht klare frustrierte Impulse in diese Richtung. Und doch schwingt ein feiner selbstironischer Unterton mit, für den man wahrscheinlich nur geöffnet ist, wenn man kurz vor der Erreichung der 50 steht. Sex als Lebens(und Comic-)inhalt reicht dann nicht mehr aus, der platte Humor hat ausgedient. König hat eh schon über jedes Klischee und (fast) jede witzige und peinliche Beziehungssituation geschrieben. Trotzdem gehen ihm in keinster Weise die Ideen aus. Der Humor wird subtiler, die Geschichten tiefer und stellenweise skuriler.
will, hier dargestellt von Mr. und Lady Macbeth. Dann eine kleine Abrechnung mit der katholischen Kirche (hier wäre die Jesusdarstellung von Walter Moers wieder ein Knaller gewesen, aber so hat er wenigstens eine Knollennase - also Jesus, nicht Moers).
, von jeher meine Lieblingsserie. Gerade noch hatte ich eine der ganz alten Episoden gelesen und mich über die sehr deutliche Veränderung des Zeichenstils der beiden Protagonisten amüsiert, da greift König dieses Thema selbst auf, indem er die Beiden ein altes Foto betrachten und genau über diese Veränderung sich unterhalten lässt.
Jaaa, es hat mir gefallen und ich werde den Sterne-schnitt nach oben verbessern, denn er hats verdient!
Vielleicht liegt es daran, dass wir fast der selbe Jahrgang sind, ich bin nur ein knappes Jährchen jünger. Im Verlauf seiner Bücher ist die Angst vorm Altwerden immer deutlicher durchgedrungen und die Figur der
Den Anfang macht eine Hommage auf Loriot, einer meiner Lieblings(Zeichentrick)sketche: Der schikanierte Ehemann, der
Es folgen drei sehr gelungene Geschichten von
Nichts Neues im Anschluß: Schwule Unterhaltungen im Cafe oder am Telefon, Schwule im Urlaub, Schwule über ihre Partner, schwule Seeleute. Aber der erfahrene Ralf König Leser sieht die Veränderungen in der Weltanschauung der Nasen, und das finde ich absolut nicht weniger unterhaltsam als in früheren Werken.
Die Dschungelbuchepisode ist genial, bitte mehr davon in Zukunft. Balu ist jawohl weigstens bi, und was er so mit Baghira treibt wär doch wohl noch ein paar Geschichten wert.
Was macht die Pharmaindustrie eigentlich für Frauen und was wäre, wenn das alte griechische Weltbild überdauert hätte, diese Fragen beschließen den neuen Band. Der Leser wird bestimmt gut unterhalten, ein bißchen bewegt und berührt zurück gelassen, jedenfalls habe ich den Kauf nicht bereut.
Für mich ist Ralf König einer der wenigen genialen Geschichtenerzähler der heutigen Zeit, ein immer besser werdender Zeichner und, schwul oder hetero, für Gefühle, Sex und Beziehungen ist jeder empfänglich, oder?
16. November 2009 um 17:17 Uhr
gereift - weniger zum Lachen - aber trotzdem einfach gut !!
in der Geschichte Backstage setzt doch recht klare frustrierte Impulse in diese Richtung. Und doch schwingt ein feiner selbstironischer Unterton mit, für den man wahrscheinlich nur geöffnet ist, wenn man kurz vor der Erreichung der 50 steht. Sex als Lebens(und Comic-)inhalt reicht dann nicht mehr aus, der platte Humor hat ausgedient. König hat eh schon über jedes Klischee und (fast) jede witzige und peinliche Beziehungssituation geschrieben. Trotzdem gehen ihm in keinster Weise die Ideen aus. Der Humor wird subtiler, die Geschichten tiefer und stellenweise skuriler.
will, hier dargestellt von Mr. und Lady Macbeth. Dann eine kleine Abrechnung mit der katholischen Kirche (hier wäre die Jesusdarstellung von Walter Moers wieder ein Knaller gewesen, aber so hat er wenigstens eine Knollennase - also Jesus, nicht Moers).
, von jeher meine Lieblingsserie. Gerade noch hatte ich eine der ganz alten Episoden gelesen und mich über die sehr deutliche Veränderung des Zeichenstils der beiden Protagonisten amüsiert, da greift König dieses Thema selbst auf, indem er die Beiden ein altes Foto betrachten und genau über diese Veränderung sich unterhalten lässt.
Jaaa, es hat mir gefallen und ich werde den Sterne-schnitt nach oben verbessern, denn er hats verdient!
Vielleicht liegt es daran, dass wir fast der selbe Jahrgang sind, ich bin nur ein knappes Jährchen jünger. Im Verlauf seiner Bücher ist die Angst vorm Altwerden immer deutlicher durchgedrungen und die Figur der
Den Anfang macht eine Hommage auf Loriot, einer meiner Lieblings(Zeichentrick)sketche: Der schikanierte Ehemann, der
Es folgen drei sehr gelungene Geschichten von
Nichts Neues im Anschluß: Schwule Unterhaltungen im Cafe oder am Telefon, Schwule im Urlaub, Schwule über ihre Partner, schwule Seeleute. Aber der erfahrene Ralf König Leser sieht die Veränderungen in der Weltanschauung der Nasen, und das finde ich absolut nicht weniger unterhaltsam als in früheren Werken.
Die Dschungelbuchepisode ist genial, bitte mehr davon in Zukunft. Balu ist jawohl weigstens bi, und was er so mit Baghira treibt wär doch wohl noch ein paar Geschichten wert.
Was macht die Pharmaindustrie eigentlich für Frauen und was wäre, wenn das alte griechische Weltbild überdauert hätte, diese Fragen beschließen den neuen Band. Der Leser wird bestimmt gut unterhalten, ein bißchen bewegt und berührt zurück gelassen, jedenfalls habe ich den Kauf nicht bereut.
Für mich ist Ralf König einer der wenigen genialen Geschichtenerzähler der heutigen Zeit, ein immer besser werdender Zeichner und, schwul oder hetero, für Gefühle, Sex und Beziehungen ist jeder empfänglich, oder?
24. November 2009 um 14:17 Uhr
Die Wiedergeburt des Wilhelm B.
da ist Ralf König mal wieder ein Meisterwerk gelungen.
Ein komplett gelungenes Buch - vor allem seine Homage
an Wilhelm Busch ict ein Angriff auf jeden Lachmuskel
der sich finden lässt.
Max und Moritz bleibt nur heiter - dank Ralf König lebt ihr weiter
und beim reimen ist er der Meister - denn Ralf König heisst er.
Also mach nur weiter so - denn das macht die Leser froh.
5. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Er bleibt einer der besten
Diese Zusammenstellung aus neueren Werken, von denen ich nur die Episode mit Max und Moritz aus der Busch-Hommage mehrerer Comiczeichner kannte, ließ mich wieder herzlich schmunzeln. Er hat es nicht verlernt. Sein Humor kommt mal direkt, dann wieder sarkastisch und immer wieder gesellschaftskritisch.
Zeichnerisch vielleicht etwas abgeklärter und weniger auf Details aus, aber thematisch breitgefächert und nicht nur auf Schwule ausgerichtet. Konrad und Paul sind auch wieder mal kurz dabei. Aber zu den Highlights zählen für mich die Busch-hommage und die Geschichte über ein hormonelles Wundermittel.
Diese König -Sammlung zählt wieder zu seinen besseren Werken und macht Lust auf mehr. König ist halt der König der Knollennasen.
5. Juni 2010 um 09:51 Uhr
Er bleibt einer der besten
Diese Zusammenstellung aus neueren Werken, von denen ich nur die Episode mit Max und Moritz aus der Busch-Hommage mehrerer Comiczeichner kannte, ließ mich wieder herzlich schmunzeln. Er hat es nicht verlernt. Sein Humor kommt mal direkt, dann wieder sarkastisch und immer wieder gesellschaftskritisch.
Zeichnerisch vielleicht etwas abgeklärter und weniger auf Details aus, aber thematisch breitgefächert und nicht nur auf Schwule ausgerichtet. Konrad und Paul sind auch wieder mal kurz dabei. Aber zu den Highlights zählen für mich die Busch-hommage und die Geschichte über ein hormonelles Wundermittel.
Diese König -Sammlung zählt wieder zu seinen besseren Werken und macht Lust auf mehr. König ist halt der König der Knollennasen.