Nacktbadestrand (Elfriede Vavrik)

Hier kaufen und weitere Informationen…

Schlagworte:

44 Kommentare zu „Nacktbadestrand (Elfriede Vavrik)“

  1. lars sagt:

    ehrlich, offen
    Dieses Buch habe ich gerade ausgelesen auf der Insel Bali in der Hitze der Tropen und es hat mich zusätlich erhitzt und auch abgekühlt. Die Autorin, die mir sehr viel Mut macht für meine Zukunft, schreibt in einer sehr schönen klaren Sprache über ihre erotischen Erlebnisse. Das Thema Sex im Alter wird ja gerade wieder akeptabel und ich finde dies auch gut.

    Eine fast achtzigjährige Frau entdeckt nach langem Verschüttetsein die Erotik für sich neu und sie geht keine Kompromisse ein. Sie sucht sich jüngere Männer, die sie begehren und sie genießt dieses Begehren und ihre Lust. Sie holt sich, was sie braucht und fügt diesen neuen Erlebnisbereich in ihr alltägliches Leben ein. Frau Vavrik schreibt hübsche kleine erotische Geschichten und Märchen, die sie geschickt im Buch platziert. Ob es nun eine Lebensform ist, die sie praktiiert, die ich mir wünschen würde für mich, das wage ich zu bezweifeln. Aber als Singlefrau, die sich in ihr selbstbestimmtes Leben mit all seinen Einschränkungen gut zurecht findet und es annimmt, sind sowohl die Autorin als auch ich keine Ausnahmen mehr. Leben wird vielfältiger und wunderbarer, das entnehme ich auch diesem Büchlein.

  2. Leila sagt:

    ehrlich, offen
    Dieses Buch habe ich gerade ausgelesen auf der Insel Bali in der Hitze der Tropen und es hat mich zusätlich erhitzt und auch abgekühlt. Die Autorin, die mir sehr viel Mut macht für meine Zukunft, schreibt in einer sehr schönen klaren Sprache über ihre erotischen Erlebnisse. Das Thema Sex im Alter wird ja gerade wieder akeptabel und ich finde dies auch gut.

    Eine fast achtzigjährige Frau entdeckt nach langem Verschüttetsein die Erotik für sich neu und sie geht keine Kompromisse ein. Sie sucht sich jüngere Männer, die sie begehren und sie genießt dieses Begehren und ihre Lust. Sie holt sich, was sie braucht und fügt diesen neuen Erlebnisbereich in ihr alltägliches Leben ein. Frau Vavrik schreibt hübsche kleine erotische Geschichten und Märchen, die sie geschickt im Buch platziert. Ob es nun eine Lebensform ist, die sie praktiiert, die ich mir wünschen würde für mich, das wage ich zu bezweifeln. Aber als Singlefrau, die sich in ihr selbstbestimmtes Leben mit all seinen Einschränkungen gut zurecht findet und es annimmt, sind sowohl die Autorin als auch ich keine Ausnahmen mehr. Leben wird vielfältiger und wunderbarer, das entnehme ich auch diesem Büchlein.

  3. Ali sagt:

    Erster Orgasmus mit 79!
    Unfasslich klar und ehrlich findet Elfriede Vavrik Worte für ihre erotischen Erlebnisse, ja ihre Aussagen sind ein vibrierend anregender Schock.

    Ihre Text sind erotisch, sie gehen mitten ins Herz, sie zaubern und holen jene Dinge an die Oberfläche, über die wir normalerweise nicht reden.

    Schon lange ist mir klar, dass Sexualität trotz offensichtlicher Pornografie ein Tabuthema ist, dass niemand darüber redet. Je mehr Bilder wir sehen, umso mehr scheinen wir zu verstummen. Summiert man erotische Ratgeber, dann wird klar, dass Liebe immer im Gespräch, im Kopf, in der Ansprache der Wünsche verborgen liegt.

    Noch immer aber spricht niemand darüber, was gefällt und wie Regionen zu stimulieren sind, für die es oft keine Namen gibt.

    Elfried Vavrik schreibt dagegen an, sie benennt bislang Unbenanntes, sie schafft eine Landkarte vor allem für ältere Frauen, endlich Sexualität zu leben, endlich einen Orgasmus zu bekommen.

    Die Autorin hat ihren ersten Orgasmus mit 79. Man steht fassungslos davor und liest dieses Buch des Alles-Nachholens von Versäumtem. Die Sprache ist poetisch, verzaubernd, direkt, sie muss erst ausgehalten werden. Sie öffnet einen hin zu einem neuen, unverstellten, ehrlichen Verständnis von Sexualität.

    Wenn man sich darauf einlässt, entsteht Magisches: Sexualität ist wunderschön, sie treibt einen oder zwei jenseits von Grenzen, die die Ratio festgezurrt hat.

    Eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre, wunderschön und fernab jeglicher Pornografie.

    Dieses Buch atmet, es stöhnt und bebt. Wunderschön.

    Unbedingt lesen.

  4. Bernarde sagt:

    Soll ich das glauben’?
    Das Buch ist nicht schlecht geschrieben, aber ich kann nicht glauben, was die alte Dame schreibt. Ein “harmloser” Widerspruch besteht schon zwischen Kurzbeschreibung und den biographischen Angaben: “Mit 79 gibt Elfriede Vavrik ihre kleine Buchhandlung auf” und in der Biographie heißt es “Elfriede Vavrik, geboren 1929 … betrieb bis 2006 eine kleine Buchhandlung”. Hat sie mit 79 oder 77 aufgehört? Wenn 79 stimmt, müsste sich ihr Liebesleben in einem unglaunblichen Tempo entwickelt haben, denn zwischen der Idee zu einem Buch und dem geruckten Werk vergeht ja auch einige Zeit. Und dann der erste Orgasmus mit 79???

  5. Allegra sagt:

    Soll ich das glauben’?
    Das Buch ist nicht schlecht geschrieben, aber ich kann nicht glauben, was die alte Dame schreibt. Ein “harmloser” Widerspruch besteht schon zwischen Kurzbeschreibung und den biographischen Angaben: “Mit 79 gibt Elfriede Vavrik ihre kleine Buchhandlung auf” und in der Biographie heißt es “Elfriede Vavrik, geboren 1929 … betrieb bis 2006 eine kleine Buchhandlung”. Hat sie mit 79 oder 77 aufgehört? Wenn 79 stimmt, müsste sich ihr Liebesleben in einem unglaunblichen Tempo entwickelt haben, denn zwischen der Idee zu einem Buch und dem geruckten Werk vergeht ja auch einige Zeit. Und dann der erste Orgasmus mit 79???

  6. Abner sagt:

    Witzig, spritzig, sehr gut geschrieben!
    Für meine Mutter waren die Ferien in den 50zigern mit ihrer Tante an den Sylter Nacktbadestränden zwar schön aber zugleich etwas peinlich. Das Buch “Nacktbadestrand” erinnerte mich an ihre Erzählungen, deshalb habe ich ihr das Buch geschenkt. Sie ist von der Erzählung begeistert, meint jedoch, warum die Sexualität im Alter so thematisiert wird. Warum sollte sich ihre Generation nicht mehr verlieben können und aufregenden Sex haben.

    Auf jeden Fall war sie begeistert von der spritzigen, witzigen Schreibe der Elfriede Vavrik.

  7. García sagt:

    Witzig, spritzig, sehr gut geschrieben!
    Für meine Mutter waren die Ferien in den 50zigern mit ihrer Tante an den Sylter Nacktbadestränden zwar schön aber zugleich etwas peinlich. Das Buch “Nacktbadestrand” erinnerte mich an ihre Erzählungen, deshalb habe ich ihr das Buch geschenkt. Sie ist von der Erzählung begeistert, meint jedoch, warum die Sexualität im Alter so thematisiert wird. Warum sollte sich ihre Generation nicht mehr verlieben können und aufregenden Sex haben.

    Auf jeden Fall war sie begeistert von der spritzigen, witzigen Schreibe der Elfriede Vavrik.

  8. Benedikt sagt:

    Erwartungen…
    Das Buch v. E.Vavrik habe ich nach einer gesehenen Besprechung bei IIInach9 bestellt.

    Das Thema erschien mir sehr interessant - schließlich werden wir alle älter! Was ich dann las, fand ich eher enttäuschend!!

    Sexualität - eingebettet in eher tristen Alltag und eine Herangehensweise an das Thema wie ein “Backfisch”. Erwartet hatte ich eine zwar Lust bekennende, aber distanzierte Erzählung über Sexualität im Alter.

    So richtig toll fand ich das Buch nicht!

  9. Régis sagt:

    Sehr unglaubwürdig
    Wenn so der Sex im Alter aussieht, dann möchte ich später keinen haben!!!

    Die Autorin läßt sich mit wildfremden Männern ein, die sie in Kontaktanzeigen kennenlernt und immer geht es dann ganz schnell “zur Sache”. Einer ihrer Liebhaber ist sogar ein Häftling auf Urlaub.

    Hat die Autorin eigentlich nicht an die Möglichkeit von Infektionen mit Geschlechtskrankheiten gedacht? Von Kondomen ist jedenfalls nicht die Rede. Ich war von dem Buch jedenfalls sehr enttäuscht. In meinen Augen ist es auch nicht glaubwürdig. Da wurde ganz stark übertrieben, um die Auflage in die Höhe zu treiben.

    Schade, man hätte das Thema auch anders präsentieren können.

  10. Adrian sagt:

    Billiger Altersp*rno…in Feuchtgebiete-Senioren-Ausführung…
    “Einmal muss er seinen Schw*nz ganz aus mir herausziehen, mich auf den Rücken drehen und mich zuerst mit zwei, dann mit drei und dann mit vier Fingern weiterf*cken, bis sich sein Schw*nz erholt hat. Er wirft mich auf’s Bett zurück, ist wieder in mir und benutzt zusätzlich zu seinem Schw*nz noch einen Finger. Ich nehme seine andere Hand und lecke und sauge an ihr. Ich will ihm etwas Gutes tun, rutsche weg, gleite vom Bett und nehme seinen Schw*nz in den Mund. Ich fühle, sie sein Schw*nz pulsiert, fühle seine Eichel hinten am Gaumen, öffne den Mund weiter, schlucke, schiebe ihn ganz in meinen Hals, presse meine Lippen gegen sein Schambein. Ich bewege meinen Kopf von links nach rechts. Er stöhnt auf, und ich lasse mich in den Mund stossen…Einige Zeit f*ckt er mich in wechseldem Winkel…Ich sehe Schneewittchen im kleinen Schlafzimmer bei den sieben Zwergen. Die sieben Zwerge kriechen auf ihr herum, stecken ihr ihre winziken Pen*sse in den Mund, in die M*schi, in den Hintern. Rote Schwänze reiben sich an ihrer schneeweissen Haut. Feines weisses Sp*rma verklebt ihr ebenholzschwarzes Haar. Ihre blutroten Lippen beben und suchen nach den Schw*nzen der Zwerge…”

    So also klingt das Buch einer Achzigjährigen, die sich der verschollenen Neuentdeckung, ihrer Sexualität annimmt. Nachdem ich Elfriede Vavrik in der sympathischen Diskussionsrunde mit Sandra Maischberger sah, hatte ich mir etwas anderes erwartet. Sie wirkte darin unglaublich selbstbewusst, angesichts der spiessig wirkenden anderen Diskussionsteilnehmern. So begeistert ich anfangs war, weil ich den Mut dieser Frau bewundert habe, umso enttäuschter wurde ich dann gegen Ende des Buches entlassen. Billig, schmutzig dargestellte P*rnographie bis zur Schmerzgrenze, so leid es mir tut. Aber vielleicht klingt eben so Sexualität, wenn sie über 40 Jahre zurückgehalten und unterdrückt wird und dann einen sprachlichen Ausdruck einfordert, ungeachtet der Grenzen der Leser, wer weiss.

    Sexualität im Alter, ist nach wie vor ein Taubthema unserer Gesellschaft. Umso mehr habe ich mich über den Mut, dieser älteren Dame begeistert, als sie sich mit 79 Jahren entscheidet, sich nochmal ihrer vernachlässigten S*xualität zu widmen. Ein Buch, das den Untertitel “Roman” trägt, (als ob er sich vor etwas schützen müsste) und eine Autorin, die von ihrem Buch, wie einer Art Erfahrungsbericht erzählt, nämlich genauso ist das Buch auch geschrieben. Darin wirkt vieles naiv, gefährlich, unüberlegt, kitschig, (weißt, mein Herzlein geht so laut, und ich spür, dass jeder Vogel, jedes Bäumlein nach mir schaut) blauäugig, blind anvertrauend. So läuft keine Frau rum. Sie vertraut sich wahllos irgendwelchen Männern und Chaoten an, wo schon längst sämtliche Alarmglocken läuten, man frägt sich ständig, ist das nicht gefährlich? Von Schutz im Zeitalter von AIDS haben wir hier dann noch gar nicht gesprochen…ach lassen wir das mal..

    Dann werden noch in Schreibmaschinenschrift, surreal anmutende Phantasiegebilde, sexuelle Möchtegernerfahrungen und P*rno-Träumereien eingesträut, wo man gar nicht weiss, wo denn nun der eigentliche Bezug zum sonstigen Kontext des Buches steht, wo manches rätselhaft bleibt. Ist es nun Fiktion oder erzählte Erfahrung, oder gar ein Mix beider Genres, schätze ich mal…Letztendlich werden uns hier Fantasien nur noch so um die Ohren gehauen, und das im Deckmäntelchen von angeblich selbst erlebten Erfahrungen. Vielleicht hätte der Verlag gut getan, den Untertitel porn*graphischer Roman zu verwenden. Der Schreibstil ist schnell, heftig, provozierend, tempoaufbauend, eine Sprache die sich dem Ziel des sprachlichen Orgasmus” verschrieben hat. Vielleicht hat ja eine Achzigjährige Spass daran, eine jüngere Leserschaft noch g*il machen zu können.

    Die Autorin findet sich bei ihrem Arzt wieder, nachdem sie sich mit 40 Jahren scheiden liess. 40 Jahre lang, scheint sie mit keinem Mann mehr zusammen gewesen zu sein, hat nur ihre 3 Söhne. Sie muss ihre Buchhandlung aufgeben und klagt über Schlafbeschwerden. Ihr Arzt rät ihr, “suchen sie sich lieber einen Mann.” Gesagt, getan. Die Icherzählerin, inseriert gleich mehrer Male, macht Vorauswahlen, trifft sich mit unzähligen jüngeren Männern, auch mit verheirateten. Sie sucht keine Beziehung, sondern will ihre verpasste Sexualität nachholen. Mit vielen geht sie sofort in ihrer Wohnung (wie unglaubwürdig), sie zählt über fünfzig Besuche, die wohl alle in ihrer Wohnung stattfanden! (WIRKLICH?) Altersmässig am Liebsten nicht über Fünfzig, den die haben ja meisst Potenzprobleme. Vom Knastbruder der über Weihnachten Ausgang hat (toll!), bis zu einem schrägen Typen, der sich gerne ihrer Fäkalien bedienen möchte, (Guten Appetit) ist alles dabei…also doch ein Roman? Man fühlt sich schon an Feuchtgebiete und an Axolotl erinnert…komisch…Helene Hegemann dürfte sich freuen..sozusagen eine Feuchtgebiete (ähnliche Aufmachung) Senioren-Ausführung…

    Ein Buch, das mit Alltagsfotographien der Autorin garniert ist, wirkt wie eine Pensionärs-Hausfrauen-Heimatroman-Geschichte, man frägt sich, wie der sonstige Inhalt, p*rnografisch-sexistischer Szenen zu diesen relativ profanen und nüchternen Alltagsfoto’s zusammenpasst. Auf meine Fragen, etwa wie gehen ältere Menschen auf eine würdevolle Art und Weise mit ihrer zurückgehenden Sexualtität um, habe ich keine Antworten, von Frau Vavrik bekommen. Anfangs hatte ich den “anmachenden Schreibstil” noch anregend empfunden, je tiefer ich jedoch ins Buch hineinlas, desto mehr fand ich mich bei Textstellen, wie anfangs erwähnt, das Niveau abflachend bis zum Nullpunkt, zur Schmerzgrenze, dass es mir sogar die Lust am Lesen irgendwann genommen hat. Irgendwann, findet man das ganze G*blase und Gef*cke nur noch widerlich!

    Hätte ich das früher gewusst, hätte ich wahrscheinlich darauf verzichtet. Doch hat immerhin, die Diskussionssendung im Fernsehen, für die nötige Publicity und ansehnliche Umsatzzahlen gesorgt.

    Für mich ein enttäuschendes Buch, leider. So sympathisch ich auch die Autorin empfunden habe, so abtörnend habe ich irgendwann ihre p*rnographischen Texte empfunden. Als ob es beim Lesen irgendwann anfing, richtig wehzutun. Ihre wiederholenden Szenen, beginnen irgendwann anzuwidern, dann beginnt, nämlich die angestrebte Richtung der Autorin, (Lust beim Leser zu schaffen?) sich in die Gegenrichtung zu bewegen…

    Fazit: Ein er*tisch autobiographisch gehaltener Hausfrauen-Roman, der es im Grunde nicht schafft, aus wiederholenden Er*tik-Eskapaden hinauszugelangen, als Leser fühlt man sich irgendwann bedrängt, unwohl, erotisiert, ein wenig unterhalten, widerlich abgestossen, mit vielen Fragezeichen hinterlassend. Letztendlich dann doch ein Erotik-Roman oder besser Erotik-Märchen, mit bitterem Abgang, das nicht viel zu bieten hat, als den Leser mit abgedrehten Phantasien irgendwann nur noch zu langweilen. Eine autobiographische Sexträumerei, die naiv ausgelebt wird und der es an Bezug zur Realität genauso fehlt, wie die Qualität, die in Herz und Liebe zu finden wäre…

    Selbst die Schlussbetrachtung über Tod und Seele, wirkt angesichts vorangegangener Sexszenen, etwas deplatziert und desorientiert. Man frägt sich, hat uns Elfriede Vavrik wirklich etwas von ihrer Sexualtät im Alter erzählt, wissen wir wirklich jetzt mehr, wie sich ältere Menschen darin erleben? Trägt dieses Buch dazu bei, mehr Bewusstheit in dieses Tabuthema zu bringen? Ich glaube kaum. Inwiefern die eigene Auseinandersetzung mit Tod und Leben angesichts vorher ausgeschriebener Sexphantasien und des Alters der Autorin zusammenpasst, kann man sich fragen.

    Fünf Wörter wie ich das Buch empfand: billig, abtörnend, widerlich, langweilig, bitter.

    Doch um dem Ganzen auch etwas Positives abzugewinnen, denke ich hatte Elfriede Vavrik sicherlich Impulse älteren Menschen gegeben, dieser Seite in ihrem Leben, wieder mehr Bedeutung zu geben und dieses in Abseits gestellte Thema in ein neues Licht zu stellen.

    Hier noch das Zitat, von der Autorin, in der ausgestrahlten Sendung:

    Sexualität ist etwas vom Schönsten, war wir im Leben erleben können, wer es bekommen kann

    soll es nehmen.”

    Was soll man dem noch entgegenhalten, Recht hat sie!

  11. Sven sagt:

    Billiger Altersp*rno…in Feuchtgebiete-Senioren-Ausführung…
    “Einmal muss er seinen Schw*nz ganz aus mir herausziehen, mich auf den Rücken drehen und mich zuerst mit zwei, dann mit drei und dann mit vier Fingern weiterf*cken, bis sich sein Schw*nz erholt hat. Er wirft mich auf’s Bett zurück, ist wieder in mir und benutzt zusätzlich zu seinem Schw*nz noch einen Finger. Ich nehme seine andere Hand und lecke und sauge an ihr. Ich will ihm etwas Gutes tun, rutsche weg, gleite vom Bett und nehme seinen Schw*nz in den Mund. Ich fühle, sie sein Schw*nz pulsiert, fühle seine Eichel hinten am Gaumen, öffne den Mund weiter, schlucke, schiebe ihn ganz in meinen Hals, presse meine Lippen gegen sein Schambein. Ich bewege meinen Kopf von links nach rechts. Er stöhnt auf, und ich lasse mich in den Mund stossen…Einige Zeit f*ckt er mich in wechseldem Winkel…Ich sehe Schneewittchen im kleinen Schlafzimmer bei den sieben Zwergen. Die sieben Zwerge kriechen auf ihr herum, stecken ihr ihre winziken Pen*sse in den Mund, in die M*schi, in den Hintern. Rote Schwänze reiben sich an ihrer schneeweissen Haut. Feines weisses Sp*rma verklebt ihr ebenholzschwarzes Haar. Ihre blutroten Lippen beben und suchen nach den Schw*nzen der Zwerge…”

    So also klingt das Buch einer Achzigjährigen, die sich der verschollenen Neuentdeckung, ihrer Sexualität annimmt. Nachdem ich Elfriede Vavrik in der sympathischen Diskussionsrunde mit Sandra Maischberger sah, hatte ich mir etwas anderes erwartet. Sie wirkte darin unglaublich selbstbewusst, angesichts der spiessig wirkenden anderen Diskussionsteilnehmern. So begeistert ich anfangs war, weil ich den Mut dieser Frau bewundert habe, umso enttäuschter wurde ich dann gegen Ende des Buches entlassen. Billig, schmutzig dargestellte P*rnographie bis zur Schmerzgrenze, so leid es mir tut. Aber vielleicht klingt eben so Sexualität, wenn sie über 40 Jahre zurückgehalten und unterdrückt wird und dann einen sprachlichen Ausdruck einfordert, ungeachtet der Grenzen der Leser, wer weiss.

    Sexualität im Alter, ist nach wie vor ein Taubthema unserer Gesellschaft. Umso mehr habe ich mich über den Mut, dieser älteren Dame begeistert, als sie sich mit 79 Jahren entscheidet, sich nochmal ihrer vernachlässigten S*xualität zu widmen. Ein Buch, das den Untertitel “Roman” trägt, (als ob er sich vor etwas schützen müsste) und eine Autorin, die von ihrem Buch, wie einer Art Erfahrungsbericht erzählt, nämlich genauso ist das Buch auch geschrieben. Darin wirkt vieles naiv, gefährlich, unüberlegt, kitschig, (weißt, mein Herzlein geht so laut, und ich spür, dass jeder Vogel, jedes Bäumlein nach mir schaut) blauäugig, blind anvertrauend. So läuft keine Frau rum. Sie vertraut sich wahllos irgendwelchen Männern und Chaoten an, wo schon längst sämtliche Alarmglocken läuten, man frägt sich ständig, ist das nicht gefährlich? Von Schutz im Zeitalter von AIDS haben wir hier dann noch gar nicht gesprochen…ach lassen wir das mal..

    Dann werden noch in Schreibmaschinenschrift, surreal anmutende Phantasiegebilde, sexuelle Möchtegernerfahrungen und P*rno-Träumereien eingesträut, wo man gar nicht weiss, wo denn nun der eigentliche Bezug zum sonstigen Kontext des Buches steht, wo manches rätselhaft bleibt. Ist es nun Fiktion oder erzählte Erfahrung, oder gar ein Mix beider Genres, schätze ich mal…Letztendlich werden uns hier Fantasien nur noch so um die Ohren gehauen, und das im Deckmäntelchen von angeblich selbst erlebten Erfahrungen. Vielleicht hätte der Verlag gut getan, den Untertitel porn*graphischer Roman zu verwenden. Der Schreibstil ist schnell, heftig, provozierend, tempoaufbauend, eine Sprache die sich dem Ziel des sprachlichen Orgasmus” verschrieben hat. Vielleicht hat ja eine Achzigjährige Spass daran, eine jüngere Leserschaft noch g*il machen zu können.

    Die Autorin findet sich bei ihrem Arzt wieder, nachdem sie sich mit 40 Jahren scheiden liess. 40 Jahre lang, scheint sie mit keinem Mann mehr zusammen gewesen zu sein, hat nur ihre 3 Söhne. Sie muss ihre Buchhandlung aufgeben und klagt über Schlafbeschwerden. Ihr Arzt rät ihr, “suchen sie sich lieber einen Mann.” Gesagt, getan. Die Icherzählerin, inseriert gleich mehrer Male, macht Vorauswahlen, trifft sich mit unzähligen jüngeren Männern, auch mit verheirateten. Sie sucht keine Beziehung, sondern will ihre verpasste Sexualität nachholen. Mit vielen geht sie sofort in ihrer Wohnung (wie unglaubwürdig), sie zählt über fünfzig Besuche, die wohl alle in ihrer Wohnung stattfanden! (WIRKLICH?) Altersmässig am Liebsten nicht über Fünfzig, den die haben ja meisst Potenzprobleme. Vom Knastbruder der über Weihnachten Ausgang hat (toll!), bis zu einem schrägen Typen, der sich gerne ihrer Fäkalien bedienen möchte, (Guten Appetit) ist alles dabei…also doch ein Roman? Man fühlt sich schon an Feuchtgebiete und an Axolotl erinnert…komisch…Helene Hegemann dürfte sich freuen..sozusagen eine Feuchtgebiete (ähnliche Aufmachung) Senioren-Ausführung…

    Ein Buch, das mit Alltagsfotographien der Autorin garniert ist, wirkt wie eine Pensionärs-Hausfrauen-Heimatroman-Geschichte, man frägt sich, wie der sonstige Inhalt, p*rnografisch-sexistischer Szenen zu diesen relativ profanen und nüchternen Alltagsfoto’s zusammenpasst. Auf meine Fragen, etwa wie gehen ältere Menschen auf eine würdevolle Art und Weise mit ihrer zurückgehenden Sexualtität um, habe ich keine Antworten, von Frau Vavrik bekommen. Anfangs hatte ich den “anmachenden Schreibstil” noch anregend empfunden, je tiefer ich jedoch ins Buch hineinlas, desto mehr fand ich mich bei Textstellen, wie anfangs erwähnt, das Niveau abflachend bis zum Nullpunkt, zur Schmerzgrenze, dass es mir sogar die Lust am Lesen irgendwann genommen hat. Irgendwann, findet man das ganze G*blase und Gef*cke nur noch widerlich!

    Hätte ich das früher gewusst, hätte ich wahrscheinlich darauf verzichtet. Doch hat immerhin, die Diskussionssendung im Fernsehen, für die nötige Publicity und ansehnliche Umsatzzahlen gesorgt.

    Für mich ein enttäuschendes Buch, leider. So sympathisch ich auch die Autorin empfunden habe, so abtörnend habe ich irgendwann ihre p*rnographischen Texte empfunden. Als ob es beim Lesen irgendwann anfing, richtig wehzutun. Ihre wiederholenden Szenen, beginnen irgendwann anzuwidern, dann beginnt, nämlich die angestrebte Richtung der Autorin, (Lust beim Leser zu schaffen?) sich in die Gegenrichtung zu bewegen…

    Fazit: Ein er*tisch autobiographisch gehaltener Hausfrauen-Roman, der es im Grunde nicht schafft, aus wiederholenden Er*tik-Eskapaden hinauszugelangen, als Leser fühlt man sich irgendwann bedrängt, unwohl, erotisiert, ein wenig unterhalten, widerlich abgestossen, mit vielen Fragezeichen hinterlassend. Letztendlich dann doch ein Erotik-Roman oder besser Erotik-Märchen, mit bitterem Abgang, das nicht viel zu bieten hat, als den Leser mit abgedrehten Phantasien irgendwann nur noch zu langweilen. Eine autobiographische Sexträumerei, die naiv ausgelebt wird und der es an Bezug zur Realität genauso fehlt, wie die Qualität, die in Herz und Liebe zu finden wäre…

    Selbst die Schlussbetrachtung über Tod und Seele, wirkt angesichts vorangegangener Sexszenen, etwas deplatziert und desorientiert. Man frägt sich, hat uns Elfriede Vavrik wirklich etwas von ihrer Sexualtät im Alter erzählt, wissen wir wirklich jetzt mehr, wie sich ältere Menschen darin erleben? Trägt dieses Buch dazu bei, mehr Bewusstheit in dieses Tabuthema zu bringen? Ich glaube kaum. Inwiefern die eigene Auseinandersetzung mit Tod und Leben angesichts vorher ausgeschriebener Sexphantasien und des Alters der Autorin zusammenpasst, kann man sich fragen.

    Fünf Wörter wie ich das Buch empfand: billig, abtörnend, widerlich, langweilig, bitter.

    Doch um dem Ganzen auch etwas Positives abzugewinnen, denke ich hatte Elfriede Vavrik sicherlich Impulse älteren Menschen gegeben, dieser Seite in ihrem Leben, wieder mehr Bedeutung zu geben und dieses in Abseits gestellte Thema in ein neues Licht zu stellen.

    Hier noch das Zitat, von der Autorin, in der ausgestrahlten Sendung:

    Sexualität ist etwas vom Schönsten, war wir im Leben erleben können, wer es bekommen kann

    soll es nehmen.”

    Was soll man dem noch entgegenhalten, Recht hat sie!

  12. Anse sagt:

    Klasse und absolut lesenswert und liebenswert!
    Auch so kann das Alter aussehen! Zwar sollte man nicht warten bis man fast 80 ist um sich sexuell auszuleben, aber besser spät als gar nicht.

    Es ist Elfriede Vavrik gelungen neugierig zu machen auf das Alter, es mit ganz anderen Augen zu sehen. Sie findet sich zum ersten Mal in ihrem langen Leben schön und begehrenswert, sie erfährt, dass sehr viele junge und jüngere Männer “auf sie stehen” im wahrsten Sinne des Wortes - !!! Und sie wagt es auszuleben, wovon sie bislang nur gehört oder gelesen hatte und siehe da, es macht ihr Spaß, großen Spaß.

    Dabei nennt sie alles deutlich beim Namen ohne das es plump erscheint, es macht Lust - es zeigt Mut. Dieses Buch habe ich an einem einzigen Tag regelrecht verschlungen. Erst nach dem ich das Buch gelesen hatte, habe ich mir im Internet bei Lanz und 3 nach 9 Frau Vavrik angesehen - genau so hatte ich sie mir vorgestellt. Eine klasse Frau und für mich ein absolutes Vorbild an Lebensfreude und Lust, an Offenheit und Unverklemmtheit.

    Das Buch war keine Zeile langweilig oder vulgär! Es ist witzig, spritzig und voll Lebenslust und Lebenserfahrung.

    So, genau so möchte ich bitte sehr gerne alt werden!Nacktbadestrand

  13. Afra sagt:

    … muss nicht unbedingt sein
    Auch ich habe das Buch nach einer Buchbesprechung in der Zeitung gekauft. Frau Vavrik erschien mir sehr sympathisch ( was sie wahrscheinlich auch ist) und ich bewunderte ihren Mut ( auch das tue ich noch), nur… ich finde das Buch eher pornographisch denn literarisch, zu den dazwischen gestreuten Schreibmaschinentexten kann ich ebenfalls keinen Zusammenhang erkennen und die einzige Erkenntnis aus diesem Buch ist, dass die Lust nie aufhört… und das ist gut so.

  14. Pharamond sagt:

    super geil
    ich bin so fasziniert von diesem Buch, weil es so ehrlich geschrieben ist. Ich habe gelacht und geweint. “Frau” muss Sex und das Bedürfnis danach schon für sehr natürlich halten, sonst könnte “frau” auch “man” über die Offenheit erschrecken. Ich find es genial

  15. Searl sagt:

    Klasse und absolut lesenswert und liebenswert!
    Auch so kann das Alter aussehen! Zwar sollte man nicht warten bis man fast 80 ist um sich sexuell auszuleben, aber besser spät als gar nicht.

    Es ist Elfriede Vavrik gelungen neugierig zu machen auf das Alter, es mit ganz anderen Augen zu sehen. Sie findet sich zum ersten Mal in ihrem langen Leben schön und begehrenswert, sie erfährt, dass sehr viele junge und jüngere Männer “auf sie stehen” im wahrsten Sinne des Wortes - !!! Und sie wagt es auszuleben, wovon sie bislang nur gehört oder gelesen hatte und siehe da, es macht ihr Spaß, großen Spaß.

    Dabei nennt sie alles deutlich beim Namen ohne das es plump erscheint, es macht Lust - es zeigt Mut. Dieses Buch habe ich an einem einzigen Tag regelrecht verschlungen. Erst nach dem ich das Buch gelesen hatte, habe ich mir im Internet bei Lanz und 3 nach 9 Frau Vavrik angesehen - genau so hatte ich sie mir vorgestellt. Eine klasse Frau und für mich ein absolutes Vorbild an Lebensfreude und Lust, an Offenheit und Unverklemmtheit.

    Das Buch war keine Zeile langweilig oder vulgär! Es ist witzig, spritzig und voll Lebenslust und Lebenserfahrung.

    So, genau so möchte ich bitte sehr gerne alt werden!Nacktbadestrand

  16. Alessio sagt:

    Mutter (64 Jahre) ist begeistert
    Ich hatte im Radio eine Rezension über das Buch gehört. Dort wurde klar gestellt, dass es sehr polarisierend wirkt. Entweder man liebt es oder man ist peinlich berührt und legt es nach der ersten Seite wieder weg. Auch wurde der Vergleich zu “Feuchtgebiete” aufgestellt, wobei “Nacktbadestrand” wesentlich ernsthafter und authentischer und vor allen Dingen nicht so “billig” geschrieben wäre. Ich muss leider sagen, dass ich bisher KEINS der beiden gelesen habe. ABER: Meine Mutter hat es innerhalb 2 Tagen verschlungen und möchte sich noch mehr besorgen, weil sie denkt, dass diese Lektüre für viele Frauen in ihrem Bekanntenkreis sehr, sehr wichtig sein könnte. Wenn ihr Lebensgefährte es gelesen hat, bekomme ich es (vielleicht ;-))…

  17. Adely sagt:

    … muss nicht unbedingt sein
    Auch ich habe das Buch nach einer Buchbesprechung in der Zeitung gekauft. Frau Vavrik erschien mir sehr sympathisch ( was sie wahrscheinlich auch ist) und ich bewunderte ihren Mut ( auch das tue ich noch), nur… ich finde das Buch eher pornographisch denn literarisch, zu den dazwischen gestreuten Schreibmaschinentexten kann ich ebenfalls keinen Zusammenhang erkennen und die einzige Erkenntnis aus diesem Buch ist, dass die Lust nie aufhört… und das ist gut so.

  18. Ansel sagt:

    super geil
    ich bin so fasziniert von diesem Buch, weil es so ehrlich geschrieben ist. Ich habe gelacht und geweint. “Frau” muss Sex und das Bedürfnis danach schon für sehr natürlich halten, sonst könnte “frau” auch “man” über die Offenheit erschrecken. Ich find es genial

  19. Genoveva sagt:

    Mutter (64 Jahre) ist begeistert
    Ich hatte im Radio eine Rezension über das Buch gehört. Dort wurde klar gestellt, dass es sehr polarisierend wirkt. Entweder man liebt es oder man ist peinlich berührt und legt es nach der ersten Seite wieder weg. Auch wurde der Vergleich zu “Feuchtgebiete” aufgestellt, wobei “Nacktbadestrand” wesentlich ernsthafter und authentischer und vor allen Dingen nicht so “billig” geschrieben wäre. Ich muss leider sagen, dass ich bisher KEINS der beiden gelesen habe. ABER: Meine Mutter hat es innerhalb 2 Tagen verschlungen und möchte sich noch mehr besorgen, weil sie denkt, dass diese Lektüre für viele Frauen in ihrem Bekanntenkreis sehr, sehr wichtig sein könnte. Wenn ihr Lebensgefährte es gelesen hat, bekomme ich es (vielleicht ;-))…

  20. Uwe sagt:

    Werbung ist alles….
    Ich habe schon lange nicht mehr so einen Müll gelesen.

    Inhaltlich und auch schriftstellerisch ein Laienwerk und total unglaubwürdig. Langweilige Wortwahl -zwischendrin ohne viel Phantasie platzierte erotische Kurzgeschichten.

    Sexuelle Wunschgedanken, die einem pubertierendem Teeny gleichen.

  21. Tino sagt:

    Einfach nur schlecht
    Nein,dieses Buch muss in keinem Bücherregal stehen.Jeder Euro den man dafür ausgibt ist schade.Bin, nach der Vorstellung, des Buches im Fernsehen darauf reingefallen

    und hatte mir was ganz anderes vorgestellt.Auch die schriftstellerischen Qualitäten sind nur schlecht.Habe noch nie ein Buch bewertet, das ich bei Amazon gekauft habe, aber hier musste ich es einfach tun.

  22. Giovanni sagt:

    Einfach nur schlecht
    Nein,dieses Buch muss in keinem Bücherregal stehen.Jeder Euro den man dafür ausgibt ist schade.Bin, nach der Vorstellung, des Buches im Fernsehen darauf reingefallen

    und hatte mir was ganz anderes vorgestellt.Auch die schriftstellerischen Qualitäten sind nur schlecht.Habe noch nie ein Buch bewertet, das ich bei Amazon gekauft habe, aber hier musste ich es einfach tun.

  23. Rinaldo sagt:

    Ein Aufklärungsbuch der etwas anderen Art
    Das Buch “Nacktbadestrand” von Elfriede Vavrik liest sich gut und rechnet mit dem Vorurteil ab, dass ältere Menschen nicht mehr an Sex interessiert sind. Im Gegenteil, nachdem die Elfriede Vavrik erst einmal Mut gefasst hat und sich auf einige Liebenabenteuer trotz ihres Alters von 79 Jahren einlässt, stellt sie fest, dass sie nie zuvor in ihrem Leben so erotisch involviert gewesen ist. Sie läßt sich auf wesentlich jüngere Männer ein, ohne einen Anspruch auf längere Beziehungen zu stellen. Die wenigen schlechten Erfahrungen, die sie macht, werden durch die positiven weitaus aufgehoben.

    Eine durchaus lohnende Lektüre, die trotz deutlicher Sprache nicht in die Pornographie abrutscht.

  24. Stephania sagt:

    Ein Aufklärungsbuch der etwas anderen Art
    Das Buch “Nacktbadestrand” von Elfriede Vavrik liest sich gut und rechnet mit dem Vorurteil ab, dass ältere Menschen nicht mehr an Sex interessiert sind. Im Gegenteil, nachdem die Elfriede Vavrik erst einmal Mut gefasst hat und sich auf einige Liebenabenteuer trotz ihres Alters von 79 Jahren einlässt, stellt sie fest, dass sie nie zuvor in ihrem Leben so erotisch involviert gewesen ist. Sie läßt sich auf wesentlich jüngere Männer ein, ohne einen Anspruch auf längere Beziehungen zu stellen. Die wenigen schlechten Erfahrungen, die sie macht, werden durch die positiven weitaus aufgehoben.

    Eine durchaus lohnende Lektüre, die trotz deutlicher Sprache nicht in die Pornographie abrutscht.

  25. Silvina sagt:

    Schulmädchenreport
    Nach den vielen Gesprächen in Talk-Runden hat man von dem Buch ja doch ein wenig Erotik erwartet. War es nicht. Es war platte Schulmädchen-Erzählung mit ein paar Ferkeleien dazwischen. Es hat mich gewundert, daß ein Verlag sich dafür hergibt und das Fernsehen die Erzählungen der alten Dame unterstützt, indem sie regelmäßig eingeladen wurde. Vor noch nicht langer Zeit sprach man von solchen Erzählungen, sie seien Bestand der sog. “Alters-Geilheit”, und nicht anders ist dieses Buch zu verstehen.

  26. Katharina sagt:

    Schulmädchenreport
    Nach den vielen Gesprächen in Talk-Runden hat man von dem Buch ja doch ein wenig Erotik erwartet. War es nicht. Es war platte Schulmädchen-Erzählung mit ein paar Ferkeleien dazwischen. Es hat mich gewundert, daß ein Verlag sich dafür hergibt und das Fernsehen die Erzählungen der alten Dame unterstützt, indem sie regelmäßig eingeladen wurde. Vor noch nicht langer Zeit sprach man von solchen Erzählungen, sie seien Bestand der sog. “Alters-Geilheit”, und nicht anders ist dieses Buch zu verstehen.

  27. Rick sagt:

    Hemmungslose Geilheit im Alter?
    Mit Sicherheit nicht Jedermann’s Sache, dies so offen dargelegt zu lesen. Es wirkt bewusst “gestellt”, irgendwo aufgeschnappt und Gehörtes in einige Passagen herein-implantiert, so dass es reisserisch und vulgär herüber kommt. Ich bin weder ein Mädchen von Traurigkeit noch prüde. Sex im Alter sollte toll sein und bleiben; ich wünsche mir das später. Aber auf diese Art macht es einen ärmer. Was diese Frau als “Bereicherung und Befriedigung oder Befreiung” ansieht, wirkt flach und abgetakelt. Wer Erotik sucht, kommt bei diesem Buch zu kurz. Die Episoden gestalten sich maskenhaft aneindergereiht, Klingeling-an-der-Tür: der nächste Kavalier. Wirkt abgedroschen - was aber am meisten stört: die geifernde Gier einer betagten alten, ich will mal sagen “Dame”, welche sich billigst heißblütig (??) anbietet und sich damit Befriedigung in ihrem ansonsten tristen Lebensabend vorgaukelt. Wenn sie nicht schlafen kann, vielleicht wäre Sport eine Alternative zu ihren sehr fragwürdigen Sexpartnern und kaputten Existenzen gewesen? Diese ganzen Anhäufungen von sabbernden Männern und dieser “Grand-Dame” stoßen unweigerlich ab. Sehr kurzweilige Unterhaltung (wenn überhaupt), aber die hätte man auch mit einem anderen Buch auf netterem Niveau. Der Preis zudem ist im Hinblick auf das Lesevergnügen völlig überzogen. Netter Versuch nach dem Motto “auch Alte haben ein Recht auf Sex”, aber zu diesem Preis, in jeglicher Hinsicht? Die Skala reicht von geschmack- bis niveaulos. Und ich glaube, so manche Frau nimmt - nachdem sie diese Possen gelesen hat - später doch lieber mal ‘ne Schlaftablette als seltsam übergebliebene Männer … Schade, das Thema hätte man anders schöner und intensiver angehen können. Nicht besonders zu empfehlen, es sei denn, man erwartet nichts Neues …

  28. Christoph sagt:

    überwiegend primitiv
    Wir haben uns das Buch gekauft, weil es in einer Buchbesprechung im Radio (WDR) hoch gelobt wurde. Es handelt von einer Frau im hohen Alter (>70), die nach 40 Jahren Singledasein über Kontaktanzeigen verschieden Männer kennenlernt. Sie schildert in dem Buch das Wiederaufflammen der Lust und ihre diversen Sexabenteuer mit den Bekanntschaften, die sich aus den Kontaktanzeigen ergeben. Das wäre vom Thema her sicherlich interessant, besonders wenn das Buch auch noch stilistisch ansprechend wäre. Leider ist der Stil sehr unterschiedlich. An vielen Stellen blitzen ganz nette, sehr schön ausformulierte Passagen auf, die leider im nächsten Moment durch eine sehr derbe, schlichte Sprache zerstört werden. Dieses Bild wird verstärkt durch rein pornographische Kurzgeschichten, die ohne erkennbares System in den Text eingestreut sind. Sehr negativ fallen die vielen Bilder der Autorin auf, die über das Buch verteilt sind. Damit wird jede Phantasie über die ältere Dame abgeblockt, und wenn die Autorin auf den Bildern auch noch auf den Leser unsympathisch und/oder arrogant wirkt, ist der Lesespaß ganz dahin. So bleiben von einem Buch, von dem wir uns 4 bis 5 Sterne erhofft hatten, nur noch zwei übrig. Bedingt empfehlenswert.

  29. Cheyenne sagt:

    anregendes Buch
    Sehr gut geschriebenes Buch, leicht zu lesen. Die Autorin erzählt sehr offen und ausführlich über ihre Erlebnisse, welche sehr anregend wirken. Zwischendurch sind selbstgeschriebene Kurzgeschichten, von ihr verfasst, abgedruckt. Diese wären es wert, als eigenes Buch auf den Markt zu kommen. Das einzige was mich ein wenig gestört hat ist, dass sie von all ihren Männern Vor- und Nachnamen, teilweise auch Wohnort und Beruf abgedruckt hat - das finde ich ein wenig unpassend.

  30. Andrey sagt:

    Lust auf Leben
    Eine Frau gibt mit 80 alle Vorbehalte auf und kämpft um ihr Glück, das bei ihr wie bei den meisten Menschen etwas mit Liebe, Lust und Sex zu tun hat. Ich weiß nicht, was ich mehr bewundere: Dass sie es tatsächlich gewagt hat, oder dass sie dann auch noch dieses ehrliche Buch darüber geschrieben hat. Es gehört vielleicht ein bisschen weniger Mut dazu, mit diesem Buch im Zug zu sitzen, aber belohnt wird er allemal. Diese Frau macht Lust aufs Leben!

  31. Pharamond sagt:

    Fake
    Eine schamlose und gleichzeitig zweifelhafte Darstellung des Sexuallebens einer alten Dame.

    Eine fast Achtzigjährige, die vierzig Jahre lang keinen guten Sex und angeblich noch selten einen Orgasmus hatte, behauptet, durch teils gewaltsame Sexaktivitäten mit Fremden, zum Teil ziemlichen Widerlingen, rundum befriedigt zu werden und Sinn im Alter zu finden.

    Das Ganze erinnert an die Geschichte der Wiener Dirne, die angeblich schon von frühester Kindheit(!) an Lust dazu hatte, auf unterschiedliche Weise vergewaltigt und missbraucht zu werden. Jenes Buch hat lange auf dem Index gestanden und durfte in Deutschland nicht gedruckt werden.

    Jahrzehnte später hat sich denn auch herausgestellt, dass es sich um eine Fälschung handelte: das Buch der Wiener Dirne wurde von einem Mann geschrieben. Welch Wunder!

    Ganz offenbar soll mit “Nacktbadestrand” nicht nur an den Feuchtgebiete-Flachsinn, sondern zudem an ein bestimmtes pornografisches Genre angeknüpft werden.

  32. Ageline sagt:

    Nacktbadestrand
    Verzichtbare Publikation. Die autobiographische Wiedergabe eines Lebensabschnitts scheint eher der Einsamkeit geschuldet als dem Autorenanliegen, dass die Welt sich ändern sollte.

    Der Verkaufserfolg basiert sicherlich auf dem pornographischen Gehalt. Ein Werk ohne jeden Unterhaltungswert.

  33. Gautschi sagt:

    Elfriede Vavrik: Nacktbadestrand

    Neugierig geworden durch den Fernsehauftritt von E. Vavrik, habe ich mir das Buch sofort bestellt. Meiner Erwartung, einen erweiterten Blick auf die Sexualität im Alter bekommen zu können, wurde zum Teil entsprochen.

    Frau Vavrik schreibt ein recht amüsantes Buch über ihre sexuellen Erfahrungen nach 40 Jahren Abstinenz. Dabei wird sie an keiner Stelle anzüglich oder ordinär, erzählt immer genau so viel, dass der Leser/die Leserin sich ihren Spaß vorstellen kann. Allerdings könnte ich persönlich auf manche Erfahrung verzichten, die Frau Vavrik offensichtlich machen musste.

    Interessant ist der Wechsel der Perspektiven in dem Buch. Man erführt Bruchstücke aus ihrer Kindheit, Jugend, taucht in Träume und Fantasien ab und ist dann wieder im jetzigen Leben der Frau E.V.

    Der Schreibstil ist gut lesbar, d.h. das Buch liest man flott weg als Bettlektüre ohne hohen Anspruch.

  34. Kallistus sagt:

    Nacktbadestrand
    Verzichtbare Publikation. Die autobiographische Wiedergabe eines Lebensabschnitts scheint eher der Einsamkeit geschuldet als dem Autorenanliegen, dass die Welt sich ändern sollte.

    Der Verkaufserfolg basiert sicherlich auf dem pornographischen Gehalt. Ein Werk ohne jeden Unterhaltungswert.

  35. Tahire sagt:

    Elfriede Vavrik: Nacktbadestrand

    Neugierig geworden durch den Fernsehauftritt von E. Vavrik, habe ich mir das Buch sofort bestellt. Meiner Erwartung, einen erweiterten Blick auf die Sexualität im Alter bekommen zu können, wurde zum Teil entsprochen.

    Frau Vavrik schreibt ein recht amüsantes Buch über ihre sexuellen Erfahrungen nach 40 Jahren Abstinenz. Dabei wird sie an keiner Stelle anzüglich oder ordinär, erzählt immer genau so viel, dass der Leser/die Leserin sich ihren Spaß vorstellen kann. Allerdings könnte ich persönlich auf manche Erfahrung verzichten, die Frau Vavrik offensichtlich machen musste.

    Interessant ist der Wechsel der Perspektiven in dem Buch. Man erführt Bruchstücke aus ihrer Kindheit, Jugend, taucht in Träume und Fantasien ab und ist dann wieder im jetzigen Leben der Frau E.V.

    Der Schreibstil ist gut lesbar, d.h. das Buch liest man flott weg als Bettlektüre ohne hohen Anspruch.

  36. Palmira sagt:

    ehrlich, offen, anregend zu lesen und sehr mutig!
    Selten hab ich ein so offenes Buch von einer Frau zum Thema Sex gelesen außer vielleicht das Delta der Venus von Anais Nin, aber das ist ja erstens Weltliteratur und zweitens 1940 geschrieben. Wesentlich besser als Feuchtgebiete, anregend und sehr offen und kaum zu glauben, dass Frau über dieses Thema so ganz anders und gar nicht so abstoßend (pornografisch) wie einige Vorrezessenten berichten, schreiben kann, ich meine, manche Dinge muß frau auch beim Namen nennen können. Und wenn nur die Hälfte der Geschichten stimmt, dann ist das schon recht naja beachtlich. Ist sicher für manche sehr verstörend, wie sich eine Frau mit 79 der Liebhaber bedient um auf ihre Kosten zu kommen, aber sie macht es immer mit Ehrlichkeit und Respekt und mit 79 kann man sich das dann wirklich erlauben, oder? Kein wirklich alltägliches Thema, ich habs an eine?m Nachmittag gelesen, gut erzählt nur die eingeschobenen erotischen Fantasien, die sie kursiv zwischen die ERzählung streut, hab ich übersprungen, weil ich finde, dass sie erstens fiktiv sind und zweitens mit dem Handlungsstrang nicht zu tun haben. Interessant finde ich auch die zahlreichen Rezessionen, die total gegensätzlich sind, das Buch polarisiert, man liebt es oder man haßt es!!! Just try……

  37. Barnard sagt:

    Lässt zu wünschen übrig
    Die Werbung für das Buch war besser als das Buch. Es hat einiges aufgezeigt, worüber man nicht erfreut sein kann. Ich denke schon, dass es mit Ehrlichkeit geschrieben wurde. Ich wünsche mir jedoch einen anderen Zugang zur Sexualität. War mir teilweise einfach zu derb. Ich würde mir mehr Berichte über gelungene Sexualität wünschen, die anderen Menschen helfen kann.

  38. Yorck sagt:

    Lässt zu wünschen übrig
    Die Werbung für das Buch war besser als das Buch. Es hat einiges aufgezeigt, worüber man nicht erfreut sein kann. Ich denke schon, dass es mit Ehrlichkeit geschrieben wurde. Ich wünsche mir jedoch einen anderen Zugang zur Sexualität. War mir teilweise einfach zu derb. Ich würde mir mehr Berichte über gelungene Sexualität wünschen, die anderen Menschen helfen kann.

  39. Alphonsina sagt:

    Lesenswert und natürlich
    Ein Buch, welches vom wahren Leben zeugt. Es gibt noch ein anderes Leben

    im Alter als nur im Altenheim . Leben , wie es sich jeder selber für sich

    vorstellt und auch so durchführt.

  40. Adalwine sagt:

    Lesenswert und natürlich
    Ein Buch, welches vom wahren Leben zeugt. Es gibt noch ein anderes Leben

    im Alter als nur im Altenheim . Leben , wie es sich jeder selber für sich

    vorstellt und auch so durchführt.

  41. Hannah sagt:

    Ein interessantes Buch einer erstaunlichen Frau!
    Ich habe das Buch durch eine Talk-Show kennen gelernt, in der Frau Vavrik aufgetreten ist. Die Autorin hat mich derart fasziniert, dass ich mir das Buch sofort gekauft habe. Die Geschichten aus dem Leben von Frau Vavrik sind spannend und kurzweilig - und immer wieder erstaunlich. Die Bilder der Autorin verleihen dem Buch ein zusätzliches Maß an Authentizität. Allerdings finde ich die erotischen Geschichten etwas zu pornographisch dargestellt, deshalb habe ich nur vier statt fünf Sterne gegeben.

    Das Buch ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich und liest sich leicht und flüssig. Die richtige Lektüre für einen verregneten Sommertag! Am meisten hat mich das Fazit der Autorin über das Leben in Kapitel 29 beeindruckt. Man kann also auch im hohen Alter noch richtig Spaß am Sex haben!

  42. Andrey sagt:

    Billiger Porno als Kunst vermarktet
    Nachdem ich das Buch angelesen (und den Rest quergelesen) hatte, habe ich es wggelegt und aufgeatmet. Aufgeatmet, weil ich es mir geliehen hatte und somit kein Geld verschwendet habe. Weggelegt, weil es unter aller Kanone ist.

    Warum dieses Machwerk, das nicht einmal gut geschrieben ist, in den Medien so bejubelt wird ist mir schleierhaft.

    Ich habe nichts gegen Erotik und Sex in Romanen (kommt ja auch im so genannten Mainstream immer wieder vor), doch Nacktbadestrand hat mit Erotik rein gar nix zu tun. Da sind Bücher und andere Medien (Schallplatten, CDs, Comics etc.) schon wegen ganz anderer Inhalte auf dem Index gelandet.

    Die Absicht dieser ‘Schriftstellerin’ mag ja gut gewesen sein, doch die Ausführung ist eine Katastrophe. Sex im Alter (ab wann ist man eigentlich ‘alt’?) hat ja immer noch etwas von Tabu an sich. Doch dieser Versuch, das Geheimnis vom Sex im Alter zu lüften oder zu beschreiben ist das Papier auf dem es gedruckt wurde nicht Wert.

    Doch offensichtlich hat der Verlag hier eine Chance gesehen nach ‘Feuchtgebiete’ etwas ähnliches zu vermarkten. Und das ist ja vortrefflich gelungen!

    Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Finger weg von diesem schlecht geschriebenen und einfallslosen Stück Pornografie! Denn mehr ist es nicht.

    (Dann schon lieber einen Klassiker wie Josefine Mutzenbacher oder Emanuelle…)

  43. Aget sagt:

    Ein interessantes Buch einer erstaunlichen Frau!
    Ich habe das Buch durch eine Talk-Show kennen gelernt, in der Frau Vavrik aufgetreten ist. Die Autorin hat mich derart fasziniert, dass ich mir das Buch sofort gekauft habe. Die Geschichten aus dem Leben von Frau Vavrik sind spannend und kurzweilig - und immer wieder erstaunlich. Die Bilder der Autorin verleihen dem Buch ein zusätzliches Maß an Authentizität. Allerdings finde ich die erotischen Geschichten etwas zu pornographisch dargestellt, deshalb habe ich nur vier statt fünf Sterne gegeben.

    Das Buch ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich und liest sich leicht und flüssig. Die richtige Lektüre für einen verregneten Sommertag! Am meisten hat mich das Fazit der Autorin über das Leben in Kapitel 29 beeindruckt. Man kann also auch im hohen Alter noch richtig Spaß am Sex haben!

  44. Tiberius sagt:

    Billiger Porno als Kunst vermarktet
    Nachdem ich das Buch angelesen (und den Rest quergelesen) hatte, habe ich es wggelegt und aufgeatmet. Aufgeatmet, weil ich es mir geliehen hatte und somit kein Geld verschwendet habe. Weggelegt, weil es unter aller Kanone ist.

    Warum dieses Machwerk, das nicht einmal gut geschrieben ist, in den Medien so bejubelt wird ist mir schleierhaft.

    Ich habe nichts gegen Erotik und Sex in Romanen (kommt ja auch im so genannten Mainstream immer wieder vor), doch Nacktbadestrand hat mit Erotik rein gar nix zu tun. Da sind Bücher und andere Medien (Schallplatten, CDs, Comics etc.) schon wegen ganz anderer Inhalte auf dem Index gelandet.

    Die Absicht dieser ‘Schriftstellerin’ mag ja gut gewesen sein, doch die Ausführung ist eine Katastrophe. Sex im Alter (ab wann ist man eigentlich ‘alt’?) hat ja immer noch etwas von Tabu an sich. Doch dieser Versuch, das Geheimnis vom Sex im Alter zu lüften oder zu beschreiben ist das Papier auf dem es gedruckt wurde nicht Wert.

    Doch offensichtlich hat der Verlag hier eine Chance gesehen nach ‘Feuchtgebiete’ etwas ähnliches zu vermarkten. Und das ist ja vortrefflich gelungen!

    Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Finger weg von diesem schlecht geschriebenen und einfallslosen Stück Pornografie! Denn mehr ist es nicht.

    (Dann schon lieber einen Klassiker wie Josefine Mutzenbacher oder Emanuelle…)

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.